{"id":24593,"date":"2015-01-16T08:48:18","date_gmt":"2015-01-16T07:48:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593"},"modified":"2015-11-09T11:38:57","modified_gmt":"2015-11-09T10:38:57","slug":"hinweise-des-tages-2292","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h01\">Worte und Werte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h02\">Hintergr&uuml;nde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h03\">Die Attentate von Paris als Vorwand f&uuml;r innere und &auml;u&szlig;ere Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h04\">Zeuge: BND-Operation war ohne Genehmigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h05\">Pegida<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h06\">Erstochener Asylbewerber &ndash; Doch das Messer sieht man in Dresden nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h07\">Migration: Brauchen wir ein Rating f&uuml;r Einwanderer?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h08\">Heraus aus der Austerit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h09\">Auch die US-Regierung spricht &uuml;ber L&ouml;hne &ndash; wann besinnt sich Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h10\">Politik verhilft Atomkonzernen zu 882-Millionen-Euro-Klagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h11\">Die unsichtbare &Ouml;lflotte schippert wieder auf dem Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h12\">OB Roters will K&ouml;lner Br&uuml;cken mit privatem Geld sanieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h13\">Aufgedeckt &ndash; Die geheimen Tricks von Air Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h14\">Medienkritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h15\">Kampf um die Ukraine und gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h16\">Befreiung ohne Befreier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h17\">Paul Krugman: Aus Liebe zur Kohle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h18\">Studie offenbart CDU als Heimstatt der&nbsp;Antisemiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h19\">Nochmals: Rundumschlag mit dem Antisemitismus-Vorwurf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593#h20\">Das Letzte: Union fordert Vorratsdatenspeicherung wie in Frankreich, um Terroranschl&auml;ge zu verhindern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24593&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Worte und Werte<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Merkel will Gesellschaft wachr&uuml;tteln f&uuml;r Demokratie<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat die Terroranschl&auml;ge von Frankreich scharf verurteilt und Muslime in Deutschland gegen Schuldzuweisungen in Schutz genommen. &ldquo;Wir sind ersch&uuml;ttert und fassungslos&rdquo;, begann Merkel ihre Regierungserkl&auml;rung im Bundestag gut eine Woche nach den islamistischen Terroranschl&auml;gen, bei denen 17 Menschen get&ouml;tet wurden. &ldquo;In den schlimmen Stunden, die Paris und die Franzosen zwischen Mittwochmittag und Freitagnachmittag der letzten Woche durchlitten, ging es um zwei der gro&szlig;en &Uuml;bel unserer Zeit, die nicht immer, aber h&auml;ufig Hand in Hand gehen: um m&ouml;rderischen islamistischen Terrorismus und Antisemitismus, den Hass auf Juden&rdquo;, sagte Merkel. Deutschland und Frankreich seien in diesen Stunden und dar&uuml;ber hinaus untrennbar miteinander verbunden. &ldquo;In Deutschland gibt es keine Sicherheit, wenn es in Frankreich keine Sicherheit gibt&rdquo;, sagte Merkel.<br>\nDer Terror werde nicht von heute auf morgen verschwinden, sagte Merkel. &ldquo;Terror war nie weg, er hat immer existiert&rdquo;, sagte die Kanzlerin und erinnerte dabei unter anderem an die Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) oder die Taten der Roten Armee Fraktion (RAF), den Terror im Irak und in Sydney oder den der Boko Haram in Nigeria.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-01\/angela-merkel-bundestag-regierungserklaerung-terrorismus%20\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser F.H.:<\/strong> Im Artikel hei&szlig;t es: &ldquo;Jeder Generalverdacht verbietet sich&rdquo;. Aber mit der (&hellip;) Total&uuml;berwachung der NSA in Kooperation mit BND und Vorratsdatenspeicherung haben wir keine Probleme. Doppelmoral oder wie es bei uns so sch&ouml;n hei&szlig;t: eine klassische Merkel&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.W.:<\/strong> Woran man sich hierbei erinnern sollte, ist Merkels Pl&auml;doyer f&uuml;r eine &bdquo;marktkonforme Demokratie&ldquo;&hellip; Tut man dies, klingt ihre Rede mehr nach einer Drohung denn nach Freiheit und Liberalit&auml;t&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gregor Gysi: Weltweit f&uuml;r die Achtung des Rechts auf Leben eintreten<\/strong><br>\nAntwort auf die Regierungserkl&auml;rung der Bundeskanzlerin zu den Terroranschl&auml;gen am 7. Januar 2015 in Paris &ndash; Die Attentate sind ein Angriff auf die Demokratie, die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, auf das Recht auf Leben. Satire darf alles, sonst kann sie ihren Charakter nicht austragen. Wenn wir die Ursachen und Bedingungen von Terrorismus wirksam bek&auml;mpfen wollen, dann hei&szlig;t das f&uuml;r uns: Wir m&uuml;ssen weltweit f&uuml;r die Achtung des Rechts auf Leben eintreten. Wir m&uuml;ssen den Missbrauch der Terroranschl&auml;ge durch die Anf&uuml;hrer der Pegida verhindern. Ein demokratisches, tolerantes, weltoffenes Zusammenleben mit B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern auch mit anderer Kultur und anderen Religionen muss gef&ouml;rdert werden. Pegida spricht f&uuml;r eine Minderheit, nicht f&uuml;r das Volk.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qFMd-W0iCnY&amp;feature=youtu.be\">Linksfraktion via YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>Worte und Werte<\/strong><br>\nDie &raquo;westlichen Werte&laquo;, von denen die Rede ist aus den M&uuml;ndern jener Leute, die &uuml;ber diese nichts wissen, weil sie gar nichts wissen wollen und ausschlie&szlig;lich genau deshalb dar&uuml;ber reden, sondern nur medialwohlfeile Behauptungen aufstellen, gibt es tats&auml;chlich. Zum Beispiel diesen Wert: Man muss bewaffnete M&ouml;rdermenschen entwaffnen und f&uuml;rderhin an dem hindern, was sie f&uuml;r ihr Werk halten. Dazu bedarf es gro&szlig;er Entschlossenheit und eines LutherkingGandhiGoetheschen Mutes: Man tut es, ohne rumzututen.<br>\nPotentiellen M&ouml;rdernachfolgern tritt man nicht mit einer Knarre gegen&uuml;ber, sondern mit einem Buch. Oder besser mit einem Buchkapet, nein: Paket, so diese g&auml;stliche Geste als freundliche und nicht &uuml;berhebliche richtig verstanden werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/01-13\/035.php\">Wiglaf Droste in junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Nichtregierungsorganisationen mahnen zur Wahrung freiheitlicher Werte<\/strong><br>\nGemeinsame Erkl&auml;rung des Chaos Computer Clubs, der Humanistischen Union, des Republikanischen Anw&auml;ltinnen- und Anw&auml;ltevereins und des Digitale Gesellschaft e.V.<br>\nAm 7. Januar 2015 ereignete sich in Paris ein Mordanschlag auf mehrere Mitarbeiter des Satire-Magazins &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo;. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden. Wir verurteilen diesen mehrfachen Mord als unertr&auml;glich und werten ihn als Anschlag auf die Pressefreiheit, auf die Freiheit der Gedanken und die Freiheit der Ausdrucksformen von Gesellschaftskritik.<br>\nDie Reaktion auf eine solche Tat stellt eine demokratische Gesellschaft auf eine harte Probe. Emotionale Reaktionen auf einen solchen Schrecken sind vor allem eines: menschlich. Doch Emotionen d&uuml;rfen nicht die Debatte und Politik bestimmen. Wer jetzt versucht, den Schock des Mordanschlags politisch auszunutzen und &ldquo;Anti-Terror-Gesetze&rdquo; aus der Schublade zu holen, kann vielleicht auf medialen und gesellschaftlichen Zuspruch hoffen.<br>\nDoch es ist der falsche Weg mit Gesetzen zu reagieren, die mehr &ldquo;Sicherheit&rdquo; vorgaukeln, aber letztlich nur die Freiheit an sich einschr&auml;nken werden. Niemandem darf signalisiert werden, dass man mit Mordanschl&auml;gen Freiheitsrechte wegschie&szlig;en k&ouml;nne. Ohnehin g&auml;be es keine sinnvolle gesetzliche Reaktion auf die Morde, die das Leben der Opfer h&auml;tte retten k&ouml;nnen. Wir d&uuml;rfen nicht vergessen, dass Frankreich zu den europ&auml;ischen L&auml;ndern mit den sch&auml;rfsten Sicherheitsgesetzen z&auml;hlt, schon 2006 Vorratsdatenspeicherung, &Uuml;berwachung von Fluggastdaten und fl&auml;chendeckende Video&uuml;berwachung einf&uuml;hrte und diese Ma&szlig;nahmen trotzdem nicht zur Verhinderung der Tat f&uuml;hrten. Wer angesichts dessen nun gleichwohl die Einf&uuml;hrung einer Vorratsdatenspeicherung fordert, instrumentalisiert die Opfer dieses abscheulichen Verbrechens f&uuml;r seine Zwecke und tr&auml;gt zur Irref&uuml;hrung der &Ouml;ffentlichkeit bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2015\/nichtregierungsorganisationen-mahnen-zur-wahrung-freiheitlicher-werte\">Chaos Computer Club<\/a><\/li>\n<li><strong>Das B&uuml;ndnis der Freien und Friedfertigen<\/strong><br>\nMit dem Aufruf f&uuml;r ein westliches &ldquo;B&uuml;ndnis der Freien und Friedfertigen&rdquo; feuert das deutsche Staatsoberhaupt die Medien- und Milit&auml;rkampagne gegen &ldquo;islamistische Fundamentalisten&rdquo; und f&uuml;r die Ausweitung des Krieges im Mittleren Osten an. Ihr &ldquo;Hass&rdquo; sei der Deutschen &ldquo;Ansporn&rdquo;, erkl&auml;rte Joachim Gauck am Dienstagabend; nun sei die Stunde gekommen, da &ldquo;jeder und jede &hellip; sich selbst in die Pflicht&rdquo; nehmen m&uuml;sse: &ldquo;Wir alle sind Deutschland&rdquo;. W&auml;hrend die Bundeswehr ihre Kriegsvorbereitungen verst&auml;rkt und die irakische Regierung dazu aufruft, den Waffengang gegen den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS) auszuweiten, hat die Bundesregierung gestern Schritte eingeleitet, die es in Zukunft erm&ouml;glichen, &ldquo;Personen, die die innere oder &auml;u&szlig;ere Sicherheit Deutschlands gef&auml;hrden&rdquo;, durch den Entzug ihres Personalausweises an Reisen ins Ausland zu hindern. Dies richtet sich aktuell gegen Dschihadisten, kann aber jederzeit auf andere &ldquo;Sicherheitsgef&auml;hrder&rdquo; welcher Art auch immer angewandt werden. Der Einsatz der Bundeswehr im Krieg gegen den IS, den die Ma&szlig;nahmen begleiten, bricht laut Auffassung von V&ouml;lkerrechtlern das Grundgesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59032\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hintergr&uuml;nde<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Wurzel allen &Uuml;bels<\/strong><br>\nDie Attent&auml;ter von Paris haben es geschafft. &Uuml;ber die Ursachen islamistischen Terrors wird nun endg&uuml;ltig ausschlie&szlig;lich auf der Ebene des Kulturkampfes diskutiert und dabei auf das angebliche Scheitern &bdquo;multikultureller&ldquo; westlicher Gesellschaften verwiesen. Das war zwar zuvor nicht wesentlich anders. Auch da sprach kaum jemand &uuml;ber die strukturellen Ursachen des Dschihadismus, etwa &uuml;ber die jahrzehntelange Nahost-Politik des Westens. Oder &uuml;ber mehr als zehn Jahre &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; inkl. des Comebacks von Folter und der allt&auml;glichen Normalit&auml;t extralegaler Hinrichtung durch US-Drohnen. Oder &uuml;ber dar&uuml;ber, dass junge Muslime der zweiten oder dritten Generation in europ&auml;ischen L&auml;ndern als &bdquo;Ausl&auml;nder&ldquo; betrachtet werden und &uuml;berhaupt keine Chance haben, sich als gleichberechtigte B&uuml;rgerInnen und Teil der jeweiligen Gesellschaft zu f&uuml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lowerclassmag.com\/2015\/01\/die-wurzel-allen-uebels\/\">Lower Class Magazine<\/a><\/li>\n<li><strong>Charlie Hebdo, free speech, us-and-them&nbsp;thinking: First reflections on what is happening<\/strong><br>\nHeadline writers and politicians throughout the western world have been in agreement &ndash; the attack on Charlie Hebdo on 7 January was part of a war on freedom, a war on the foundations of western democracy. Anyone who does not express total solidarity with the victims by, for example, holding up a Je suis Charlie slogan, and does not declare their unwavering commitment to freedom of speech, seems to be on the side of the terrorists. This has been the dominant narrative in virtually all the coverage so far in the mainstream media, and in the vast majority of speeches and statements by political leaders.<br>\nOnly a handful of voices have so far queried this dominant narrative &ndash; only a handful have stressed that you can NOT ONLY have profound sympathy for the victims and for their families, friends, colleagues and close followers; and can NOT ONLY deplore the cruelty and callousness of the murderers; and can NOT ONLY care about freedom of expression; but can ALSO deplore the simplistic, hypocritical, racist, Islamophobic and deeply damaging us-and-them thinking that has been at the heart of the mainstream media coverage, and of most political speeches.<br>\nHere are links to 28 fine articles that query and deplore the dominant narrative, and that indicate alternative approaches to understanding what is going on. They are listed in no particular order.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/instedconsultancy.wordpress.com\/2015\/01\/15\/charlie-hebdo-free-speech-us-and-them-thinking\/\">Insted Consultancy News<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Attentate von Paris als Vorwand f&uuml;r innere und &auml;u&szlig;ere Aufr&uuml;stung<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Merkel will die Daten aller Deutschen<\/strong><br>\nDie Daten aller Deutschen sollen gesammelt werden &ndash; das hat die Kanzlerin mit einem klaren Ja zur Vorratsdatenspeicherung erneut bekr&auml;ftigt. Vor Unionsabgeordneten betonte Angela Merkel am Dienstag, dass sie eine l&auml;ngere Aufbewahrung von Kommunikationsdaten f&uuml;r richtig halte.<br>\nDirekt nach den islamistischen Anschl&auml;gen von Paris hatte Merkel solche Forderungen noch vermieden, lieber lie&szlig; sie Hardliner von der CSU vorpreschen. Jetzt ist es mit der Zur&uuml;ckhaltung vorbei. Mit ihrem Vorsto&szlig; &ouml;ffnet die Kanzlerin die T&uuml;r f&uuml;r neue Gespr&auml;che &uuml;ber ein Datensammelgesetz &ndash; und riskiert offenen Streit mit der SPD.<br>\nSeit Jahren dr&auml;ngen CDU und CSU erfolglos auf umfassende Datenspeicherungsvorschriften. 2010 kippte das Bundesverfassungsgericht die deutschen Regeln. Zuletzt musste die Gro&szlig;e Koalition im vergangenen Fr&uuml;hjahr Pl&auml;ne f&uuml;r eine Vorratsdatenspeicherung einfrieren. Damals kassierte der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) eine entsprechende EU-Richtlinie.<br>\nJetzt w&auml;hnt Merkel die Stimmung anscheinend mehr denn je auf ihrer Seite. Nach den Attentaten von Paris denkt ganz Europa &uuml;ber sch&auml;rfere Sicherheitsgesetze nach. Die Union sieht nun die Chance f&uuml;r ein h&auml;rteres Durchgreifen gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-draengt-weiter-auf-vorratsdatenspeicherung-a-1012929.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Tja, und was f&auml;llt den Freiheitsk&auml;mpfern bei den Mainstreammedien dazu ein? Nur das? &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jan-fleischhauer-fordert-ausweitung-der-telefonueberwachung-a-1012717.html\">Speichert endlich, wer mit wem telefoniert!<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Chef Gabriel offen f&uuml;r Vorratsdatenspeicherung <\/strong>\n<ul>\n<li>Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) kann sich unter bestimmten Bedingungen eine Vorratsdatenspeicherung vorstellen.<\/li>\n<li>Gesetzentw&uuml;rfe sollten laut Gabriel aber auf EU-Ebene abgestimmt werden. Die derzeit geltende EU-Richtlinie wurde vom Europ&auml;ischen Gerichtshof und vom Bundesverfassungsgericht gekippt.<\/li>\n<li>Laut SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sei deshalb nun die EU-Kommission in der Pflicht.<\/li>\n<li>SPD-Bundesjustizminister Heiko Maas hingegen lehnt die Vorratsdatenspeicherung strikt ab.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/diskussion-in-der-spd-gabriel-offen-fuer-neuen-anlauf-bei-der-vorratsdatenspeicherung-1.2303902%20\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Gabriel macht alles mit was Merkel will, da kann die Partei, der er vorsteht, beschlie&szlig;en was sie will.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>BKA nach Paris-Anschlag: Pr&auml;sident M&uuml;nch bef&uuml;rwortet Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nLange war es still im Streit um die Vorratsdatenspeicherung. Das hat sich mit den Anschl&auml;gen in Paris ge&auml;ndert. Die Union pocht nun erneut auf das Instrument im Anti-Terror-Kampf. Zustimmung kommt von einem Praktiker.<br>\nDer Pr&auml;sident des Bundeskriminalamts, Holger M&uuml;nch, h&auml;lt die politisch umstrittene Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r ein wichtiges Instrument im Anti-Terror-Kampf. Anschl&auml;ge k&auml;men h&auml;ufig nicht isoliert, sondern als Serie, sagte er am Mittwochabend im &bdquo;Heute Journal&ldquo; des ZDF. &bdquo;Und solche Instrumente erm&ouml;glichen Ihnen, m&ouml;glichst schnell Strukturen zu erkennen, Mitt&auml;ter zu erkennen, um m&ouml;glicherweise weitere Anschl&auml;ge zu verhindern.&ldquo;<br>\nM&uuml;nch begr&uuml;&szlig;te die Absicht der Bundesregierung, gewaltbereite Islamisten k&uuml;nftig durch einen Ausweis-Entzug an der Ausreise in Kampfgebiete wie Syrien oder Irak zu hindern. Das sei ein wesentlicher Baustein in der Terrorbek&auml;mpfung: &bdquo;Es kann ja nicht sein, dass wir Terrorismus exportieren, und es kann auch nicht sein, dass wir potenziellen Terroristen erm&ouml;glichen, in einem Ausbildungslager oder sogar in Kriegsgebieten ihr Handwerk zu lernen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bka-nach-paris-anschlag-praesident-muench-befuerwortet-vorratsdatenspeicherung\/11231772.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Waffenlieferungen an fragw&uuml;rdige Partner <\/strong><br>\nMit deutschen Waffen sollen kurdische Peschmerga gegen den IS k&auml;mpfen. Doch wie halten es unsere Verb&uuml;ndeten mit den Menschenrechten? Und was passiert tats&auml;chlich mit den Waffen? WDR-Autor Marc Th&ouml;rner &uuml;ber seine &uuml;berraschenden Recherchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/politik\/investigativ\/monitor-waffenlieferungen-100.html\">WDR<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutscher Einsatz: Bundestagsjuristen halten Irak-Mandat f&uuml;r verfassungswidrig<\/strong><br>\nEnde Januar soll das Parlament die Irak-Mission der Bundeswehr absegnen. Doch es gibt Zweifel: Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE sieht der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags &ldquo;keine verfassungsrechtliche Grundlage&rdquo; f&uuml;r das Mandat.<br>\nDer Regierung droht eine Diskussion um die Rechtm&auml;&szlig;igkeit ihres Mandats f&uuml;r die Bundeswehr-Ausbildungsmission im Nordirak. In einem juristischen Gutachten vom 9. Januar stellt der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags eindeutig fest: Die rechtliche Herleitung im Mandat habe &ldquo;keine verfassungsrechtliche Grundlage&rdquo;. Die rechtliche Argumentation der Regierung w&auml;re damit verfassungswidrig.<br>\nDas 15-seitige Gutachten, das SPIEGEL ONLINE vorliegt, verst&auml;rkt die Zweifel an dem Mandat, das bereits durch das Kabinett beschlossen ist und nun im Bundestag beraten werden soll. Die Bundesregierung plant, bis zu hundert Ausbilder in den Nordirak zu entsenden. Die deutschen Soldaten sollen nicht am Kampf gegen den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS) teilnehmen, sondern die Kurden ausbilden. Den Schutz der Soldaten &uuml;bernehmen die kurdischen Einheiten.<br>\nIn der Regierung sorgt das Gutachten f&uuml;r Unruhe. Hintergrund: Laut bisheriger Rechtsprechung sind Auslandsoperationen gem&auml;&szlig; dem Grundgesetzparagrafen 24 nur m&ouml;glich, wenn sie im Rahmen eines &ldquo;Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit&rdquo; stattfinden. So nennen Juristen Eins&auml;tze, die nach Uno-Resolutionen oder Nato-Beschl&uuml;ssen zustande kommen. Im Fall des Irak gibt es aber nur eine lose Koalition, ein Uno-Beschluss existiert nicht.<br>\nTrotzdem beruft sich die Bundesregierung in ihrem Mandat auf den Artikel 24. Im Text wird postuliert, die Bundeswehr agiere &ldquo;im Rahmen eines Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit im Sinne des Art. 24 Abs. 2 des Grundgesetzes&rdquo;. So w&uuml;rden die deutschen Soldaten &ldquo;als Teil der internationalen Anstrengungen im Kampf gegen die Terrororganisation ISIS&rdquo; handeln und der Aufforderung des Uno-Sicherheitsrats Folge leisten, &ldquo;die irakische Regierung im Kampf gegen ISIS zu unterst&uuml;tzen&rdquo;. Der IS wird auch als ISIS bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/irak-experten-halten-mandat-der-bundeswehr-fuer-verfassungswidrig-a-1013141.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Verfassungswidrigkeit ihres Handelns scheint der Bundesregierung zunehmend egal zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zeuge: BND-Operation war ohne Genehmigung<\/strong><br>\nNach Angaben eines Mitarbeiters der Deutschen Telekom hatte der Bundesnachrichtendienst f&uuml;r das Anzapfen eines Kabels im Zuge der &raquo;Operation Eikonal&laquo; keine Genehmigung der zust&auml;ndigen Kommission. Bei Eikonal griff der BND von 2004 bis 2008 Daten von einem Internet-Kabel der Telekom ab und leitete einen Teil davon an den US-Geheimdienst NSA weiter. Telekom-intern wurde das Projekt &raquo;Transit&laquo; genannt. &raquo;In Bezug auf Transit gab es keine G10-Anordnungen&laquo;, sagte der Telekom-Mitarbeiter am Donnerstag vor dem NSA-Untersuchungsausschuss in Berlin. Er widersprach damit fr&uuml;heren Darstellungen anderer Zeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/958671.zeuge-bnd-operation-war-ohne-genehmigung.html%20\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pegida<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Nein zu Pegida!<\/strong><br>\nGleiche Rechte f&uuml;r alle und keine Spaltung nach rassistischen, kulturellen oder religi&ouml;sen Kriterien sind die Voraussetzung f&uuml;r eine Gesellschaft der sozialen Gerechtigkeit und Sicherheit. Eine Demokratie ist immer nur so stark, wie auch Minderheiten und die Schw&auml;chsten von ihr gesch&uuml;tzt werden. Hier unser aktuelles Flugblatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dokumente.linksfraktion.net\/download\/20150114-nein-zu-pegida.pdf\">Fraktion DIE LINKE. Im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Pegida wird konkret<\/strong><br>\nSechs Forderungen stellt Bachmann f&uuml;r seine Leute an diesem Abend. Sechs Forderungen an die &bdquo;Etablierten&ldquo; in Berlin und Dresden. Er steht in der kleinen wei&szlig;en Bude wie immer, zwei m&auml;chtige Lautsprecher auf dem Dach. Nachdem er sich bei der Bereitschaftspolizei bedankt hat, welche die Kundgebung bewacht, geht es los: Ein Zuwanderungsgesetz wie in der Schweiz. Das Recht und die Pflicht zur Integration. Die konsequente Ausweisung von Islamisten und Gotteskriegern. Direkte Demokratie und Volksentscheide. Ein Ende der &bdquo;Kriegstreiberei&ldquo; gegen Russland. Mehr Geld f&uuml;r innere Sicherheit.<br>\n&bdquo;Das w&auml;re doch schon mal ein Anfang&ldquo;, sagt er selbstbewusst. Dann l&auml;dt er noch alle Freunde mit Migrationshintergrund dazu ein, bei Pegida mitzumachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/pegida\/pegida-pegida-wird-konkret,29337826,29550760.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Erstochener Asylbewerber &ndash; Doch das Messer sieht man in Dresden nicht <\/strong><br>\nZun&auml;chst war bei der Polizei in Dresden nicht von einem T&ouml;tungsdelikt die Rede. Doch einen Tag sp&auml;ter stellt sich heraus, dass Khaled I. erstochen wurden. Nun l&ouml;st der Tod des afrikanischen Asylbewerbers viele Spekulationen aus, denn die Stimmung in der Stadt ist dank Pegida aufgeheizt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/erstochener-asylbewerber-doch-das-messer-sieht-man-in-dresden-nicht-13372164.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Dazu: Der Tod eines Asylbewerbers<\/strong><br>\nDer gewaltsame Tod eines Asylbewerbers in Dresden hat f&uuml;r gro&szlig;es Aufsehen gesorgt. Die Freunde von Khaled Bahray bef&uuml;rchten ein rassistisches Motiv. Gegen&uuml;ber tagesschau.de erz&auml;hlen sie &uuml;ber ihr Leben in Dresden &ndash; und &uuml;ber ihren toten Freund&hellip;<br>\nAuf einer Veranstaltung von antirassistischen Gruppen in Dresden am Mittwochabend berichtete Mahmoud Kassem, der Vorsitzende des Islamischen Zentrums Dresden, von zunehmenden Bedrohungen von Muslimen in der Stadt, von t&auml;glichen Beleidigungen und &Uuml;bergriffen. &ldquo;Hier wird Hass gesch&uuml;rt, Hass injiziert&rdquo;, sagt er&hellip;<br>\nAndrea H&uuml;bner von der Opferberatung RAA Sachsen h&auml;lt die Bef&uuml;rchtungen f&uuml;r berechtigt, dass in der momentanen Stimmung die Hemmschwelle sinkt, Hetze in die Tat umzusetzen. Es liege noch keine genaue Statistik f&uuml;r 2014 vor, sagt H&uuml;bner, aber die Zahl der rassistisch motivierten &Uuml;bergriffe sei in den vergangenen Wochen &ldquo;definitiv angestiegen&rdquo;.<br>\nQuelle:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/khaled-bahray-dresden-101.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.P.:<\/strong>&nbsp;Einmal wieder ein positives Beispiel eines Artikels der Tagesschau: sch&ouml;n, dass es das noch gibt.Die Meldungen zum Tod eines Asylbewerbers Khaled haben mich tief betr&uuml;bt.&nbsp;Er ist wahrscheinlich Opfer eines Attentats, &auml;hnlich wie die Unschuldigen in Paris. Auch er hatte seinen letzten Atemzug und ist unwiederbringlich aus dem Leben geschieden.&nbsp;Es gibt sehr&nbsp;viel ehrliche Anteilnahme f&uuml;r die Opfer in Paris; m&ouml;ge es auch f&uuml;r Khaled Bahray Anteilnahme geben. Der Fall passt nicht so leicht in die aktuellen Narrative wie die Attentate in Paris und wird damit hoffentlich weniger&nbsp;f&uuml;r Inszenierungen missbraucht werden. M&ouml;ge er helfen, dass mehr Menschen wachsam werden, f&uuml;r Toleranz und Fremdenfreundlichkeit eintreten und dass die Zahl der PEGIDA-Anh&auml;nger sinkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Migration: Brauchen wir ein Rating f&uuml;r Einwanderer?<\/strong><br>\nAustralien, Kanada, Gro&szlig;britannien: Viele Industriel&auml;nder selektieren genau, wer ins Land darf und wer nicht. Sollte<br>\nDeutschland dem Beispiel folgen? Eine Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/03\/migration-zuwanderung-streit-schieritz%20\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J.A.:<\/strong> Zwei Journalisten, dieselbe Meinung: dieser Pseudo-&ldquo;Streit&rdquo; findet &uuml;ber Details statt und dar&uuml;ber, ob mehr oder weniger auf die &ouml;konomische Verwertbarkeit von Zuwanderern geachtet werden muss (also ob Arbeitgeberinteressen die Einwanderung zu 90 oder zu 95% diktieren sollen), aber einig sind sich beide darin, dass ohne vermehrte Einwanderung Wirtschaft und Sozialsysteme zusammenbrechen:&rdquo;Deutschland braucht Zuwanderung, und diese Zuwanderung muss st&auml;rker gesteuert werden. Beim ersten Punkt sind wir uns wahrscheinlich schnell einig. Die Deutschen bekommen zu wenige Kinder, und deshalb werden sich die Sozialsysteme ohne Einwanderung nicht finanzieren lassen. Der Zusammenbruch mag durch ein h&ouml;heres Renteneintrittsalter oder mehr private Altersvorsorge hinausgez&ouml;gert werden &ndash; abwenden l&auml;sst er sich auf diese Weise nicht. Wenn wir unsere Grenzen nicht &ouml;ffnen, dann wird in drei&szlig;ig oder vierzig Jahren schlicht niemand da sein, der die Alten pflegt. Da bringt einen dann auch ein Aktiendepot nicht weiter.&rdquo; Dass Schieritz die &ldquo;private Altersvorsorge&rdquo; als Heilmittel nennt, ist nur noch peinlich. Warum kommt nicht wenigstens von Schieritz der Hinweis, dass die K&uuml;rzungen bei der gesetzlichen Rente r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden k&ouml;nnen und m&uuml;ssen? Unglaublich ist aber, wie man bei Massenarbeitslosigkeit und Lohndumping sondergleichen &ndash; es fehlen mindestens 6 Millionen Vollzeitarbeitspl&auml;tze alleine in Deutschland, und die L&ouml;hne sind um ca. 20% zu niedrig; in Europa insgesamt, vor allem in Spanien und Griechenland, sind Millionen Akademiker, insgesamt 25 Millionen Menschen, absehbar noch in vielen Jahren arbeitslos &ndash; eine verst&auml;rkte Einwanderung mit erheblichem Lohndruck und erh&ouml;hter Arbeitslosigkeit nicht nur fordern, sondern als selbstverst&auml;ndlich voraussetzen kann. Und was ist z. B. mit der Situation der aufs Schlimmste ausgebeuteten osteurop&auml;ischen Werkvertragsarbeiter im Schlachtgewerbe, was ist mit der deutschen Fixierung auf hohe Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse, die die EU ruinieren und gleichzeitig Arbeitslosigkeit exportieren? Welche L&ouml;sungsvorschl&auml;ge bieten unsere beiden Geistesarbeiter f&uuml;r diese Probleme? Diese &ldquo;Journalisten&rdquo; sind offenbar wirklich nur noch abgehoben vom normalen Fu&szlig;volk.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.W.:<\/strong> Warum genau sind &bdquo;die B&ouml;sen&ldquo; eigentlich immer PEGIDA oder andere? Wer derlei vordenkt, macht Menschenverachtung (mehr und weniger &bdquo;wertes&ldquo; Leben, nur eben wunderbar akademisch und salbungsvoll verpackt) salonf&auml;hig &ndash; und sp&auml;ter will es dann wieder keiner gewesen sein, sondern war es der &bdquo;dumme&ldquo;, &bdquo;unreflektierte&ldquo; Mann auf der Stra&szlig;e&hellip; Biedermann und die Brandstifter &ndash; oder so &auml;hnlich jedenfalls.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Heraus aus der Austerit&auml;t<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Europa und die Deflation<\/strong><br>\nToo little, too late. Auf diesen Nenner l&auml;sst sich der halbherzige Versuch der EU-Kommission bringen, mittels eines Investitionsprogramms die drohende Deflation im Euroraum abzuwenden. Das auf dem EU-Gipfel am 18. Dezember beschlossene &bdquo;Wachstumspaket&ldquo;, das ma&szlig;geblich von EU-Kommissions-Pr&auml;sident Jean-Claude Juncker konzipiert wurde, soll schon im Juni 2015 initiiert werden. Bis dahin wird Br&uuml;ssel &uuml;ber die konkreten Investitionsprojekte entscheiden, deren Finanzierung im Rahmen des 315 Milliarden Euro umfassenden Investitionsprogramms die EU-Staaten bei der EU-Kommission beantragen k&ouml;nnen. Bislang haben die 28 EU-Staaten Projektvorschl&auml;ge im Wert von 1300 Milliarden Euro eingereicht.<br>\nDie &ouml;ffentlichen Mittel sollen sich in diesem Konjunkturprogramm auf gerade mal 21 Milliarden Euro belaufen, wobei noch nicht gekl&auml;rt ist, welche L&auml;nder in diesen Fond einzahlen werden. Bisher haben nur Frankreich, Luxemburg, Litauen und &Ouml;sterreich zugesagt. Die Bundesregierung h&auml;lt sich mit verbindlichen Zusagen zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++69d8c82e-9cb7-11e4-b724-52540066f352\">Tomasz Konicz in Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><strong>Herausforderungen 2015: Sparpolitik beenden, Arbeitslosigkeit senken<\/strong><br>\nDie ung&uuml;nstigeren Konjunkturaussichten k&ouml;nnten &nbsp;in der fatalen Logik der EU-Fiskalregeln eine neue Runde an Sparpaketen ausl&ouml;sen. Diese in &Ouml;sterreich zu verhindern und f&uuml;r m&ouml;gliche fortschrittliche Regierungen in Griechenland und Spanien eine Option jenseits der gescheiterten EU-Politik zu schaffen, st&uuml;nde am Beginn eines grundlegenden wirtschaftspolitischen Kurswechsels. Seine Priorit&auml;ten m&uuml;ssen in der Verringerung der Massenarbeitslosigkeit und der Ungleichheit in der Verteilung des Wohlstandes stehen.<br>\nGegen Jahresende 2014 wurde eine neue Runde der Revision der Konjunkturprognosen nach unten eingel&auml;utet. Das WIFO erwartet f&uuml;r die &ouml;sterreichische Wirtschaft 2015  nur noch ein Wachstum von real 0,5%. Die Konjunktur leidet in ganz Europa unter den Sparbem&uuml;hungen der &ouml;ffentlichen Hand und dem anhaltend labilen Finanzsystem, was sich in schwacher Konsum- und Investitionsnachfrage &auml;u&szlig;ert. Sie droht in eine gef&auml;hrliche Deflationsspirale zu rutschen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/wirtschaftspolitische-herausforderungen-2015\/\">Markus Marterbauer in arbeit &amp; wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Von oben herab<\/strong><br>\nDeutschlands desastr&ouml;ses Bild in Europa: Die Mitgliedstaaten haben die Berliner Belehrungen satt.<br>\nDeutschlands heftiger Streit &uuml;ber einen Euro ohne Griechenland verst&ouml;rt die Partner in der Europ&auml;ischen Union. &bdquo;Zeitverschwendung&ldquo;, schimpfte k&uuml;rzlich Jyrki Katainen, Vizepr&auml;sident der EU-Kommission und f&uuml;r W&auml;hrungsfragen zust&auml;ndig, &uuml;ber den Krach um Grexit, also den erzwungenen oder gar freiwilligen Austritt der Hellenen aus der Gemeinschaftsw&auml;hrung. &bdquo;Die Zugeh&ouml;rigkeit zur Euro-Zone ist unwiderruflich&ldquo;, stellte Katainen klar. Zuvor war bereits Martin Schulz, Pr&auml;sident des EU-Parlaments, deutlich geworden. &bdquo;Verantwortungslose Spekulationen&ldquo; nannte er die Debatte in seiner Heimat. Der Grexit-Streit sei &bdquo;nicht hilfreich&ldquo;. Und Beobachter aus Spanien fragen inzwischen sogar offen, ob die Griechenland-Debatte nicht zu einem Gesamtbild Deutschlands geh&ouml;re, in das auch der Erfolg von Pegida passe. Die Rede ist von einem &bdquo;verwerflichen Extremismus&ldquo; gegen alles, was mit &bdquo;europ&auml;ischer Solidarit&auml;t&ldquo; zu tun habe.<br>\nDer Eindruck, den Deutschland in Europa derzeit hinterl&auml;sst, ist ein Desaster. Das dokumentiert auch der Versuch, einen Not-Gipfel des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande mit Kanzlerin Angela Merkel und Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz zu arrangieren. Das Treffen wurde wegen der Pariser Trauerkundgebung am vorigen Wochenende abgesagt. Doch allein die Tatsache, dass eine derart ungew&ouml;hnliche Zusammenkunft notwendig erschien, ist schon ein Alarmsignal. Die deutsch-franz&ouml;sische Achse, die so oft zitiert wird, dass man es kaum noch h&ouml;ren kann, eiert nicht nur. Sie ist besch&auml;digt. Die Solidarit&auml;ts-Symbolik nach den Anschl&auml;gen in Paris &auml;ndert daran nichts &ndash; Berlin und Paris marschieren in unterschiedliche Richtungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/nachrichten\/themen\/Bruessel-Berlin-Deutschland-Paris;art2825,5588055\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Auch die US-Regierung spricht &uuml;ber L&ouml;hne &ndash; wann besinnt sich Europa?<\/strong><br>\nImmer wieder haben wir darauf hingewiesen, dass es angesichts der Machtverh&auml;ltnisse an den M&auml;rkten nach der erneuten Zunahme der Arbeitslosigkeit im Zuge der Finanzkrise unumg&auml;nglich ist, dass die Regierungen sich in die Lohnfindung einmischen.<br>\nNachdem die japanische Regierung das schon vor einiger Zeit getan hat, meldet sich zu diesem Thema jetzt auch ein Mitglied der US-amerikanischen Regierung zu Wort.<br>\nDer Arbeitsminister, Thomas E. Perez, sagte vergangene Woche: &bdquo;Wir m&uuml;ssen mehr tun, um sinnvolles Wachstum der L&ouml;hne zu bekommen, weil zu viele Familien der Mittelklasse noch h&auml;rter arbeiten und dennoch weiter zur&uuml;ckfallen. Wir m&uuml;ssen mehr tun, um sicherzustellen, dass die Wirtschaft f&uuml;r jeden funktioniert, um eine breite Teilhabe am Wohlstand zu erreichen.&ldquo; (&ldquo;We need to do more to achieve meaningful wage growth, because too many middle-class families are still working harder and falling further behind. We need to do more to ensure that the economy works for everyone, to create broadly-shared prosperity.&ldquo;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/auch-die-us-regierung-spricht-ueber-loehne-wann-besinnt-sich-europa\/\">flassbeck-economics.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Politik verhilft Atomkonzernen zu 882-Millionen-Euro-Klagen &ndash; Gr&uuml;ne Bundestagsfraktion fasst Untersuchungsausschuss ins Auge<\/strong><br>\nDie schwarzgelbe Bundesregierung hat der Atomindustrie offenbar zu Millionen-Klagen verholfen. Das geht aus einem bisher unver&ouml;ffentlichten Briefwechsel hervor, &uuml;ber den MONITOR heute berichtet (21:45 Uhr im Ersten). Darin bittet der damalige RWE-Vorstandsvorsitzende, J&uuml;rgen Gro&szlig;mann, den hessischen Ministerpr&auml;sidenten Volker Bouffier ausdr&uuml;cklich um ein Schreiben, das heute als wesentliche Grundlage f&uuml;r Schadensersatzklagen der Atomkonzerne dient. Vorausgegangen war offenbar eine Vereinbarung mit dem damaligen Kanzleramtsminister Ronald Pofalla.<br>\n&bdquo;Der Brief ist von RWE bestellt worden und die Politik hat geliefert&ldquo;, sagt Joachim Wieland, Professor f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht an der Universit&auml;t f&uuml;r Verwaltungswissenschaften Speyer. &bdquo;Ein solcher Vorgang hat mit Rechtstaatlichkeit nichts mehr zu tun&ldquo;, urteilt der ehemalige Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium Wolfgang Renneberg. &bdquo;So sind die Millionen-Klagen der Atomkonzerne erst m&ouml;glich gemacht worden&ldquo;.&nbsp;<br>\nBis Ende 2014 haben die Atomkonzerne RWE, E.ON und EnBW ihre Klagen auf Schadenersatz gegen den Bund und die zust&auml;ndigen L&auml;nder eingereicht. Die Klagen richten sich gegen die von der Bundesregierung nach der Atomkatastrophe von Fukushima beschlossene vor&uuml;bergehende Stilllegung der &auml;ltesten deutschen Atomkraftwerke. Die Konzerne fordern Schadenersatz in H&ouml;he von rund 882 Mio. Euro.<br>\nGegen das von der Politik verh&auml;ngte Moratorium hatte RWE im Jahr 2011 vor dem Verwaltungsgerichtshof Kassel geklagt. Zeitgleich h&auml;tte der Konzern sein Atomkraftwerk Biblis B eigentlich wieder ans Netz gehen lassen k&ouml;nnen. Dass man das Atomkraftwerk selbst nach Auslaufen des Moratoriums nicht wieder angefahren hat, begr&uuml;ndet RWE nun vor allem mit dem Schreiben des hessischen Ministerpr&auml;sidenten Bouffier, in dem es hei&szlig;t, die hessische Atomaufsicht w&uuml;rde im Falle eines Anfahrens des Kernkraftwerkes &bdquo;dagegen vorgehen&ldquo;. &bdquo;Dieser Brief hat eine Grundlage f&uuml;r die heutigen Schadenersatzforderungen geschaffen&ldquo;, urteilt Atomrechtsexperte Prof. Joachim Wieland. Auch E.ON und EnBW begr&uuml;nden ihre Schadenersatzforderungen unter anderem mit diesem Brief.<br>\nEin bislang geheimes Schreiben, das MONITOR vorliegt, belegt nun, dass der damalige RWE-Chef den hessischen Ministerpr&auml;sidenten ausdr&uuml;cklich um dieses Schreiben gebeten hatte. Darin hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Herr Minister Pofalla sagte mir zu, mir (&hellip;) einen schriftlichen Bescheid zu geben, dass Sie ein evtl. Anfahren verhindern werden. Wann k&ouml;nnen wir mit diesem Schreiben rechnen?&ldquo;<br>\nDie atompolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen Bundestagsfraktion, Sylvia Kotting Uhl h&auml;lt &bdquo;diese N&auml;he zwischen Politik und Energiekonzernen, um den Steuerzahler um sein Geld zu bringen&ldquo;, f&uuml;r &bdquo;unglaublich emp&ouml;rend.&ldquo; Die Gr&uuml;ne Bundestagsfraktion fasst angesichts der Erkenntnisse von MONITOR einen Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag ins Auge.<br>\nWeder Volker Bouffier noch die Bundesregierung, Ronald Pofalla oder J&uuml;rgen Gro&szlig;mann wollten sich auf MONITOR-Anfragen zu den damaligen Vorg&auml;ngen &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/828725150499760\">MONITOR via Facebook<\/a>\n<p><strong>Dazu: Umstrittener Briefwechsel zwischen RWE und Bouffier wegen Biblis<\/strong><br>\nDie hessische Landesregierung weist neue Vorw&uuml;rfe wegen des raschen Atomausstiegs 2011 zur&uuml;ck. Dabei geht es um einen Briefwechsel zwischen dem hessischen Ministerpr&auml;sidenten Volker Bouffier (CDU) und dem damaligen Vorstandschef des Energieversorgers RWE, J&uuml;rgen Gro&szlig;mann. Nach Darstellung des ARD-Magazins &laquo;Monitor&raquo; hat erst dieser Schriftwechsel RWE und anderen Energiekonzernen den Weg zu Schadenersatzklagen gegen den Bund und die L&auml;nder er&ouml;ffnet.<br>\nDie Versorger fordern 882 Millionen Euro, weil nach dem Atomungl&uuml;ck in Fukushima 2011 die &auml;ltesten deutschen Kernkraftwerke f&uuml;r drei Monate abgeschaltet wurden. Allein f&uuml;r Biblis verlangt RWE 235 Millionen Euro. Weil die hessische Stilllegungsverf&uuml;gung fehlerhaft war, haben Richter den Anspruch auf Schadenersatz anerkannt.<br>\nBouffier habe im Juni 2011 kurz vor Auslaufen des Moratoriums an Gro&szlig;mann geschrieben, best&auml;tigte ein Regierungssprecher in Wiesbaden. In dem Brief stand, dass ein genereller Atomausstieg komme und Biblis deshalb nicht wiederangefahren werden sollte. Dies sei aber nicht rechtsverbindlich, sondern ein &laquo;politisches Schreiben&raquo; gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/regionales\/hessen\/article136420088\/Umstrittener-Briefwechsel-zwischen-RWE-und-Bouffier-wegen-Biblis.html\">Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die unsichtbare &Ouml;lflotte schippert wieder auf dem Meer<\/strong><br>\nDer &Ouml;lpreis f&auml;llt um weitere fast 5 Prozent. H&auml;ndler und Produzenten lagern &Ouml;l nun auf Schiffen auf dem Meer ein, um es sp&auml;ter mit Gewinn zu verkaufen.<br>\nDer Absturz des &Ouml;lpreises bringt die F&ouml;rderer und H&auml;ndler des schwarzen Goldes immer mehr in Bedr&auml;ngnis. Sie k&auml;mpfen mit Verlusten und sinkenden Margen. Allein am Dienstag fiel der Preis abermals um bis zu 4,72 Prozent auf nur noch 45,19 Dollar f&uuml;r ein Fass der Sorte Brent. Einige H&auml;ndler greifen nun zu Tricks, um die fallenden Preise abzufedern: Sie mieten sich Tanker an. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Schifffahrts- und Frachtmaklerkreise. So soll der &Ouml;lkonzern Shell die Tanker &ldquo;Xin Run Yang&rdquo; und die &ldquo;Xin Tong Yang&rdquo; gemietet haben, der Rohstoffh&auml;ndler Trafigura die &ldquo;Nave Synergy&rdquo;. Den gr&ouml;&szlig;ten Tanker soll allerdings der &Ouml;lh&auml;ndler Vitol gemietet haben, die TI Oceania soll in ihrem Besitz sein. Sie geh&ouml;rt zur Hellespont-Alhambra-Klasse und wurde von einer s&uuml;dkoreanischen Werft f&uuml;r die Hamburger Reederei Hellespont gebaut. Schiffe dieser Klasse sind 380 Meter lang und 68 Meter breit und geh&ouml;ren damit zu den derzeit gr&ouml;&szlig;ten Schiffe der Welt. Sie fassen drei Millionen Barrel an Roh&ouml;l.<br>\nDoch wie lohnenswert ist das Gesch&auml;ft f&uuml;r die Konzerne? Nach Angaben von Reuters wurden langfristige Mietvertr&auml;ge abgeschlossen, die &uuml;ber bis zu 12 Monate gehen. Die H&auml;ndler konnten die Mieten auf weniger als 40 000 Dollar am Tag dr&uuml;cken &ndash; sonst sind es 60 000 bis 70 000 Dollar am Tag. Damit kostet der Tanker etwa 15 Millionen Dollar im Jahr. Am Beispiel der TI Oceania sieht man, wie lohnenswert das Gesch&auml;ft sein kann. Bei aktuellen Preisen von 45 Dollar je Fass (159 Liter) Brent ist ein voller Tanker etwa 135 Millionen Dollar wert. Steigt der Preis nur wieder auf 50 Dollar je Fass, hat der Tanker die Kosten f&uuml;r Vitol wieder reingespielt. Steigt der Preis auf das alte Niveau von 120 Dollar je Fass, hat Vitol 120 Millionen Dollar Gewinn gemacht. Der m&ouml;gliche Gewinn von Vitol h&auml;ngt nat&uuml;rlich vom Zeitpunkt der Miete ab und wann genau das &Ouml;l eingelagert wurde &ndash; lohnenswert scheint es trotzdem zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.msn.com\/en-us\/news\/topstories\/die-unsichtbare-%C3%B6lflotte-schippert-wieder-auf-dem-meer\/ar-AA87WZK\">msn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>OB Roters will K&ouml;lner Br&uuml;cken mit privatem Geld sanieren<\/strong><br>\nK&ouml;lns Infrastruktur ist marode: Hunderte Millionen Euro m&uuml;ssen in den n&auml;chsten Jahren ausgegeben werden, um Br&uuml;cken, Stra&szlig;en und Tunnel zu sanieren. Die Leverkusener Autobahnbr&uuml;cke ist derzeit das gr&ouml;&szlig;te Sorgenkind, aber auch f&uuml;r einige der K&ouml;lner Rheinbr&uuml;cken gibt es bereits Tempo- und Gewichtsbeschr&auml;nkungen.<br>\nDoch die &ouml;ffentlichen Kassen sind leer &ndash; woher soll also das Geld f&uuml;r die dringend n&ouml;tigen Investitionen kommen? Oberb&uuml;rgermeister J&uuml;rgen Roters will jetzt neue Wege gehen und in der Welt der Wirtschaft nach Investoren suchen: &bdquo;Wenn der Bund nicht genug investiert, muss es eben die freie Wirtschaft tun&ldquo;, sagte er auf dem Neujahrsempfang der Deutschen Bank in K&ouml;ln. Dabei hat er vor allem die Versicherungswirtschaft im Visier. K&ouml;ln ist der zweitgr&ouml;&szlig;te Versicherungsstandort Deutschlands. Mit dem Schweizer Versicherer Zurich hat gerade ein Gro&szlig;konzern angek&uuml;ndigt, seine Deutschlandzentrale nach K&ouml;ln zu verlagern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/koeln\/infrastruktur-ob-roters-will-koelner-bruecken-mit-privatem-geld-sanieren,15187530,29570874.html\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.F.:<\/strong> Der PPP-Irrsinn kennt keine Grenzen mehr und macht auch vor dem roten Rathaus in K&ouml;ln nicht Halt&hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Sparen in der Kommune. Tipps f&uuml;r Kommunalpolitiker&ldquo;, herausgegeben vom Bund der Steuerzahler<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.steuerzahler.de\/files\/63480\/BdSt-Sparen_in_der_Kommune.pdf\">BdSt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers V.M.:<\/strong> Vor meinem beruflichen Hintergrund habe ich haupts&auml;chlich die Seiten 40-42 gelesen. Was der BdSt allein hier alles als &bdquo;Steuergelderverschwendung&ldquo; einstuft und die L&ouml;sungsvorschl&auml;ge, dieser &bdquo;Verschwendung&ldquo; zu begegnen, sind schon abenteuerlich. Erster Punkt &ndash; nat&uuml;rlich: &bdquo;Kommunale Krankenh&auml;user privatisieren&ldquo;&hellip; Und auch beim Sport lautet der Grundton: Zusch&uuml;sse, F&ouml;rdermittel, Anschubfinanzierungen streichen, k&uuml;rzen, &bdquo;kritisch pr&uuml;fen&ldquo;, Privatfirmen u.a. als Kontrollinstanzen einbinden, Personal k&uuml;rzen und gleichzeitig (noch) mehr Eigenarbeit der Vereine einfordern &ndash; dabei ist der Anteil der unentgeltlich, ehrenamtlich geleisteten Arbeit von Mitgliedern, Eltern und Trainern in vielen Vereinen ohnehin schon nahe der Schmerzgrenze&hellip; Weiter wird die Schlie&szlig;ung von Schwimmb&auml;dern und Sporthallen empfohlen, Eintrittsgelder erh&ouml;hen, Wassertemperaturen senken&hellip;und so geht es munter weiter. JEDER einzelne Punkt ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden, der sich auf diesem Feld engagiert. Und zu passender Gelegenheit wird dann wieder beklagt, dass unsere Kinder nur noch vor dem PC und TV zu Bewegungslegasthenikern verk&uuml;mmern und im Grundschulsport nicht mal in der Lage sind einen Purzelbaum zu schlagen. Allein diese 90 Seiten sollten jedem klar machen WESSEN Interessen hier vertreten werden bzw. wo diese &bdquo;Verein&ldquo; steht. Sie haben das auf den Nachdenkseiten ja bereits mehrfach verdeutlicht. Besonders sch&ouml;n auch der unverbl&uuml;mte Aufruf am Ende: &bdquo;Wir setzen uns f&uuml;r die Interessen der Steuerzahler ein, indem wir f&uuml;r Sie Einfluss auf die Steuer- und Finanzpolitik nehmen&hellip;Werden Sie Mitglied!&ldquo; Gemeint sind wohl eher die Interessen gerade derer, die es m&ouml;glichst VERMEIDEN Steuern zu zahlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Aufgedeckt &ndash; Die geheimen Tricks von Air Berlin<\/strong><br>\nAir Berlin steckt tief in den roten Zahlen. Kritiker sagen, die Lage w&auml;re noch schlimmer, bek&auml;men die Kunden das, was ihnen zusteht: Entsch&auml;digungen f&uuml;r gro&szlig;e Versp&auml;tungen und R&uuml;ckzahlungen bei Flugstornierungen. Versucht die Airline, sich auf Kosten der Passagiere zu sanieren? Air Berlin erkl&auml;rt, die Kundenzufriedenheit stehe an erster Stelle. Doch die WDR-Reporter sto&szlig;en hinter den Kulissen auf Methoden, die vor allem auf eines hinauslaufen: Den Kunden &uuml;ber seine Rechte im Unklaren zu lassen. Und wer trotzdem nicht locker l&auml;sst, l&auml;uft h&auml;ufig auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/WDR\/Aufgedeckt-Die-geheimen-Tricks-von-Air\/WDR-Fernsehen\/Video?documentId=25798790&amp;bcastId=18198186%20\">WDR1<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Medienkritik<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Bei manchen Artikeln hatten wir wahrlich das Gef&uuml;hl, wir s&auml;&szlig;en quasi schon im Sch&uuml;tzengraben&rdquo;<\/strong><br>\nEin Gespr&auml;ch mit den Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner und dem Redakteur Dietrich Krauss &uuml;ber die Ursachen von Meinungseinfalt, die Verwilderung des Diskurses und Kabarett als Gegen&ouml;ffentlichkeit&hellip;<br>\n&hellip;Wie bewerten Sie denn die Medienlandschaft? Die These von vielen Ihrer Fans scheint ja zu sein: Die sind alle gleichgeschaltet, gekauft, und die wirklich interessanten Dinge erz&auml;hlen die uns nicht.<br>\nKrauss: Ich komme ja direkt von den angeblich &bdquo;gleichgeschalteten&ldquo; Medien. Ich habe die letzten zwanzig Jahre als Journalist frei f&uuml;r die ARD gearbeitet. Aus dieser Perspektive kann ich nur sagen: Wer mit guten Argumenten f&uuml;r seine Themen und Positionen k&auml;mpft, bekommt am Ende dort auch Sendezeit. Aber bei allem guten Journalismus, den es gibt, empfinde ich doch auch in der Summe als Zuschauer bei den gro&szlig;en, wichtigen Fragen &ndash; Sozialreformen, Rentenreformen, die au&szlig;enpolitische Neuausrichtung &ndash; das Meinungsspektrum als sehr eingeengt. Das ist das Erbe dieses Wortes &bdquo;alternativlos&ldquo;, das bedeutet ja, bestimme Entwicklungen m&uuml;ssen einfach vollzogen werden. Und jeder, der das nicht tut, der hat&rsquo;s nicht kapiert. Das ist ein Unbehagen, das mich schon auch vor der Ukraine-Thematik genervt hat.<br>\nUthoff: Beim Ukraine-Konflikt kommen noch besondere Emotionen hinzu. In dem Moment, in dem Leute sterben, in dem Kriegsgefahr hochkommt, verst&auml;rkt sich das normale Unbehagen erheblich. Das war auch ein Grund f&uuml;r den gro&szlig;en Aufschlag bei den Zuschauern: Dass sie uns dankbar waren, dass wir formuliert haben, was in den gr&ouml;&szlig;eren Medien nicht vorkommt.<br>\nWarum tut es das nicht?<br>\nUthoff: Ich glaube nicht, dass da eine konzertierte Aktion stattfindet. Ich glaube nur, dass in manchen Redaktionen die immer gleichen Begriffe, die immer gleichen Einstellungen vorherrschen und die Journalisten in einer freiwilligen Selbstkontrolle die andere Seite nicht mehr recherchieren oder formulieren, weil sie dann das angenehme Betriebsklima st&ouml;ren w&uuml;rden.<br>\nKrauss: Viel von der Meinungseinfalt kommt vielleicht auch einfach aus Bequemlichkeit. Es gibt wohl auch im Journalismus wie &uuml;berall viele Leute, die es gern bequem haben und die g&auml;ngigen politischen Deutungen nicht kritisch hinterfragen&hellip;<br>\nUthoff: Ich glaube schon, dass es einen Unterschied gibt zwischen differenzierten Argumentationen und dumpfen Ressentiments. Wenn die wenigstens die Backen aufmachen und klar sagen w&uuml;rden, was sie wollen. Aber als Mahnwache schweigend, mit schwarz-rot-gold angemalten Kreuzen durch die Stra&szlig;en ziehen, das halte ich f&uuml;r das Gegenteil von Diskussion und Aufforderung zur Diskussion.<br>\nUnd da ist es, anders als bei der Ukraine, gut, wenn Medien eine Grenze ziehen und sagen: Hier h&ouml;rt unser Verst&auml;ndnis auf?<br>\nKrauss: Es ist ja schon merkw&uuml;rdig, dass der Vorwurf der &bdquo;Systempresse&ldquo;, der &bdquo;Einheitsmeinung&ldquo; von rechts wie von links kommt. Wir haben uns auch gefragt, ist das nun von der einen Seite gerechtfertigt und von der anderen nicht? Vielleicht besteht zu wenig Mut, sich mit neuen Gruppen wie der AfD oder mit unappetitlichen Meinungen hart argumentativ auseinanderzusetzen, statt sie nur hysterisch auszugrenzen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krautreporter.de\/286--bei-manchen-artikeln-hatten-wir-wahrlich-das-gefuhl-wir-sassen-quasi-schon-im-schutzengraben%0A%0ADie\">Stefan Niggemeier in Krautreporter<\/a><\/li>\n<li><strong>Massaker und Medien: Frankreich diskutiert &uuml;ber die Berichterstattung<\/strong><br>\nDer verletzt auf dem Boden liegende Polizist bittet um Gnade &ndash; und wird von dem Attent&auml;ter erbarmungslos erschossen. Es ist die bedr&uuml;ckendste Szene, die in den vergangenen Tagen im Fernsehen zu sehen war. Das Magazin &bdquo;Le Point&ldquo; hat sie auf das Titelblatt gesetzt. Aufgenommen wurde sie von einem Anwohner, beim Attentat auf &bdquo;Charlie Hebdo&ldquo; waren die Sender und Fotografen erst sp&auml;ter vor Ort.<br>\nIhre gro&szlig;e Stunde schlug am Freitag, als sich die Br&uuml;der Kouachi in einer Druckerei verschanzt hatten und kurz darauf die Geiselnahme in dem j&uuml;dischen Supermarkt begann. Am Abend, nach ihrer Beendigung und dem Tod der Terroristen, twitterte Alain Weill, der Eigent&uuml;mer des Nachrichtensenders BFM TV, die Einschaltquoten (vom Vortag): Er hatte zum ersten Mal in seiner Geschichte die h&ouml;chsten Marktanteile. Sp&auml;ter entschuldigte er sich f&uuml;r diese &bdquo;Ungeschicklichkeit in der Hitze des Gefechts&ldquo;.<br>\nNicht entschuldigt hat sich der Sender f&uuml;r eine unverantwortliche Fehlleistung: Am Nachmittag meldete er w&auml;hrend der Live-&Uuml;bertragung, dass sich eine Frau in der K&uuml;hlkammer versteckt habe. Sie war nicht die Einzige, aber ihre Familie hat wegen der Gef&auml;hrdung ihres Lebens bei der Medienaufsicht CSA Klage eingereicht. Der CSA hat f&uuml;r Donnerstag alle Sender zu einer Sitzung eingeladen, bei der es um das Verhalten der Medien geht. Die Medienbeh&ouml;rde hatte einen Aufruf zur M&auml;&szlig;igung erlassen und das Innenministerium die verantwortlichen Redakteure angerufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/anschlaege-in-frankreich-diskussionen-ueber-berichterstattung-13368166.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.W.:<\/strong> Das ist jetzt also &bdquo;Medienkritik&ldquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Medien und die gro&szlig;e Ratlosigkeit<\/strong><br>\nNach &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo;: Best&uuml;rzung, Trauer, Mitschmerz. Und Einordnung. Doch wenn ich ehrlich bin, bleibt es beim Versuch. Stattdessen: ein Gef&uuml;hl der Verst&ouml;rung. Es h&auml;ngt direkt mit der medialen Abbildung zusammen. Mehr als irgendwo sonst gilt diesmal: Was wir &uuml;ber &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo; wissen, wissen wir aus den Medien &ndash; redaktionellen und sozialen. Die enorme Solidarit&auml;t war eindrucksvoll und wichtig und half sehr. Wenn aber &uuml;ber der Berichterstattung ein Motto st&uuml;nde, w&auml;re es: einer zutreffenden Deutung der Ereignisse auf der Spur oder gar der &ldquo;Wahrheit&rdquo;. Es muss eine geben, weil es sonst immer eine gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/sascha-lobo-die-ratlosigkeit-nach-den-anschlaegen-auf-charlie-hebdo-a-1012902.html\">Sascha Lobo in Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Alle Schubladen gef&uuml;llt<\/strong><br>\nZugespitzt formuliert kann man nach &raquo;Charlie Hebdo&laquo; feststellen: Die Vertrauenskrise der Medien wurde mit einem Streich &uuml;berwunden. Dazu passt die Erkl&auml;rung des Begriffs &raquo;L&uuml;genpresse&laquo; zum Unwort des Jahres, so sehr dies historisch auch begr&uuml;ndet ist. Die Idealisierung unserer Medien im Umkehrschluss ist reine Selbstbeweihr&auml;ucherung und &uuml;berdeckt sowohl interne Kritik an sich verschlechternden Arbeitsbedingungen, als auch seri&ouml;se Medienkritik etwa an der Ukraineberichterstattung &ndash; wie sie das Gutachten des ARD-Programmbeirats best&auml;tigte.<br>\nPl&ouml;tzlich f&uuml;hlen sich gar die &raquo;L&uuml;genpresse&laquo;-Rufer von Pegida &amp; Co. dazu bem&uuml;&szlig;igt, die Medienfreiheit zu proklamieren &ndash; alles, solange es gegen Muslime und andere Minderheiten gerichtet ist. Die unappetitlichen Produkte des franz&ouml;sischen Provokationsk&uuml;nstlers Dieudonn&eacute; fallen nicht unter diese Kategorie. Sp&auml;testens hier wird das Messen mit zweierlei Ma&szlig; deutlich. Seine Inhaftierung belegt, dass es Grenzen der Meinungs- und Pressefreiheit gibt &ndash; nicht nur in Deutschland nach der Hetze gegen Juden und dem Holocaust &ndash; und dass auch diese Grenzen zu verteidigen sind. Auch dann, wenn die Hetze sich gegen Muslime richtet. Sonst verbleiben wir in der Glaubw&uuml;rdigkeitskrise.<br>\nUnd wie der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk die Vertrauenskrise befeuert, l&auml;sst sich an der Reaktion von &raquo;Tagesschau&laquo;-Chef Kai Gniffke auf die Kritik an manipulativer Bildverwendung bei der Solidarit&auml;tskundgebung in Paris ablesen. Die Berichterstattung suggerierte, dass die Politiker mit dem Volk marschierten. Das taten sie jedoch nur mit einigem Sicherheitsabstand. Der Hauptverantwortliche f&uuml;r die ARD-Nachrichtenformate reagiert auf dem tagesschau.blog auf die Vorw&uuml;rfe, dass man damit den &raquo;L&uuml;genpresse&laquo;-Rufern recht gebe, entlarvend: &raquo;Ich wehre mich dagegen, &uuml;ber jedes St&ouml;ckchen zu springen, dass uns Verschw&ouml;rungstheoretiker hinhalten. Denn sonst sickert noch viel mehr des Giftes der Furcht in unseren Berufsstand ein. Denn diese Diskussionen hinterlassen Spuren in den Redaktionen. Statt unser Bewusstsein f&uuml;r Qualit&auml;tsjournalismus zu sch&auml;rfen, sind sie dazu angetan Redaktionen zu verunsichern. Das ist das Gegenteil von &rsaquo;Je suis Charlie&lsaquo;.&laquo; &hellip;<br>\nVielleicht ist es an der Zeit, das Wort &raquo;Verschw&ouml;rungstheorie&laquo; zum Unwort des Jahres zu w&auml;hlen &ndash; zumindest dann, wenn es verwendet wird, um Recherche zu verhindern und Medienkritik zu tabuisieren (statt sie zur Meinungsfreiheit zu z&auml;hlen) und damit die Glaubw&uuml;rdigkeitskrise der Medien noch zu versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/m\/artikel\/958675.alle-schubladen-gefuellt.html\">Sabine Schiffer in ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Wahrheit ist nur eine Fu&szlig;note der Geschichte. Oder: Warum der Streit um ein inszeniertes Bild am Kern der Kritik vorbeigeht<\/strong><br>\nDer Diskurs, der nun anhand des &ldquo;historischen&rdquo; Bildes und der Kritik daran gef&uuml;hrt wird, ist eine Scheindebatte. Regierungschefs taten so, als w&auml;ren sie an der Spitze der Demonstration in Paris mitmarschiert, w&auml;hrend sie &ndash; aus Sicherheitsgr&uuml;nden &ndash; nur einen isolierten Auftritt wagten, um zu insunieren, sie seien mit dem Volk gegen die Islamisten vereint. Medien verbreiten die inszenierten Bilder, ohne explizit zu erw&auml;hnen, wie sie zustande kamen. Es geht nicht darum, ob, wo und wie inszeniert wurde. Es geht auch nicht darum, ob es aus der Perspektive von Sicherheitsbeamten sinnvoll ist, die politische Elite zu separieren oder nicht. Es geht um die transportierten Inhalte und um das Selbstverst&auml;ndnis von Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43861\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>ARD-Chefredakteur Gniffke l&uuml;gt den B&uuml;rgern frech ins Gesicht und emp&ouml;rt sich &uuml;ber die Wahrheit in der&nbsp;TAZ<\/strong><br>\nGestern haben wir hier dokumentiert, wie ARD und ZDF den B&uuml;rgern am Sonntag&nbsp; in allen Hauptnachrichten- und Sondersendungen eine faustdicke Propagandam&auml;r &uuml;ber die Massendemo in Paris vorgegaukelt haben.<br>\nKai Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell, Tagesschau und der Tagesthemen, hat sich gestern Abend in seinem Blog zu gleichlautenden Vorw&uuml;rfen in der TAZ ge&auml;u&szlig;ert. Dieser Blogbeitrag ist in zweierlei Hinsicht skandal&ouml;s. Zun&auml;chst will Gniffke sich mit der so verlogenen wie erb&auml;rmlichen Ausrede herausreden, Kameraleute h&auml;tten nicht immer einen &ldquo;Hubwagen&rdquo; dabei.<br>\nEr spielt damit auf die manipulativen Kameraperspektiven an, die die Politikerinszenierung nahezu durchg&auml;ngig auf Augenh&ouml;he pr&auml;sentierte, um die Tatsache, dass es sich um eine leere Stra&szlig;e handelte, zu verbergen.<br>\nTats&auml;chlich gab es auch in der ARD Bilder aus erh&ouml;hter Perspektive, allerdings waren diese ganz gezielt so nah auf die Politiker gezoomt, dass auch hier die leere Stra&szlig;e, in der die Inszenierung stattfand, den Zuschauern verborgen blieb.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/propagandaschau.wordpress.com\/2015\/01\/14\/ard-chefredakteur-gniffke-lugt-den-burgern-frech-ins-gesicht-und-emport-sich-uber-die-wahrheit-in-der-taz\/\">Propagandaschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.T.:<\/strong> &bdquo;Das ist kein Frisieren, kein Zensieren und kein Inszenieren. Das ist Journalismus, das ist die Auswahl von Bildern, Ausschnitten und Fakten. Das ist harte journalistische Arbeit, die sich an ethischen und handwerklichen Standards messen lassen muss.&ldquo; Nat&uuml;rlich wird fast immer ausgewogen berichtet. Aber leider nie zur Hauptsendezeit. Was damit erreicht wird, ist jedem Redakteur klar. Diese handwerklichen Standards f&uuml;hren dazu, dass der normale Medienkonsument glaubt, die Politiker h&auml;tten direkt an der Spitze der Demonstration gestanden. Die Presse hat nicht gelogen, nur die Wahrheit nicht (&hellip;) gezeigt. Das ist Meinungsmache. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kampf um die Ukraine und gegen Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Deutsche f&uuml;hren neue &ldquo;Speerspitze&rdquo;: Das ist die Anti-Putin-Truppe der Nato<\/strong><br>\nSoldaten aus dem westf&auml;lischen M&uuml;nster f&uuml;hren seit Mittwoch die Nato Response Force. Diese Eingreiftruppe soll einen Eliteverband erhalten, der zum Schutz der Nordostflanke des B&uuml;ndnisses binnen Stunden einsatzf&auml;hig ist.<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin pers&ouml;nlich gab den letzten Ansto&szlig; f&uuml;r die Gr&uuml;ndung der neuen &ldquo;Nato-Speerspitze&rdquo;, einer besonders schnellen Eingreiftruppe der nordatlantischen Verteidigungsallianz mit 5000 bis 7000 Soldaten. Putin hatte n&auml;mlich im Herbst vergangenen Jahres im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt gedroht, seine Truppen k&ouml;nnten binnen zwei Wochen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/ausland\/das-ist-die-anti-putin-truppe-der-nato-aid-1.4800463\">RP Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Kiew forciert den Krieg als L&ouml;sung<\/strong><br>\nDie Situation in der Ukraine spitzt sich weiter zu. Die Vertagung der geplanten Astana-Friedensgespr&auml;che zwischen der Ukraine, Russland, Deutschland und Frankreich ist beredtes Symptom f&uuml;r den derzeit nicht l&ouml;sbaren Konflikt, der wieder in Richtung eines offenen Kriegs treibt. Nun soll die Kontaktgruppe unter Vorsitz der OSZE schnell die Blockade durchbrechen. Die Aussichten sind hier aber noch geringer, da hier die Konfliktparteien sich einigen m&uuml;ssten, das Minsker Abkommen umzusetzen, was weder von Kiew noch von den Separatisten gew&uuml;nscht wird. Offenbar ist ein Treffen am Freitag vereinbart worden, erwarten darf man wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43860\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Entschlie&szlig;ung des Europ&auml;ischen Parlaments zur Lage in der Ukraine<\/strong><br>\nHeute will das EU-Parlament eine Resolution zur Ukraine verabschieden, die extrem einseitig ist und die Kriegsspannungen mit Russland weiter zuspitzen w&uuml;rde. Ich hoffe, dass m&ouml;glichst viele Abgeordnete die Resolution ablehnen.<br>\nDie Resolution wurde von den Konservativen (EVP, in Deutschland CDU), den Sozialdemokraten (S&amp;D, in Deutschland SPD), den Liberalen (ALDE, in Deutschland FDP), den Gr&uuml;nen (Verts) und den Rechtskonservativen (ECR, in Deutschland AFD) <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?type=MOTION&amp;reference=P8-RC-2015-0008&amp;language=DE\">eingereicht<\/a>.<br>\nDie GUE\/NGL (Linke) wird diese Resolution ablehnen und hat einen Gegenentwurf eingebracht. (s.u.) Vielen Dank daf&uuml;r! In einem auf Euractiv Artikel wird behauptet, die Resolution w&uuml;rde von allen Fraktionen getragen. <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/eu-aussenpolitik\/eu-parlament-verurteilt-aggressive-expansionspolitik-russlands-311261\">Das ist falsch<\/a>.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/andrej.hunko\">Andrej Hunko via Facebook<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?type=MOTION&amp;reference=B8-2015-0027&amp;language=DE\">EU-Parlament<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Befreiung ohne Befreier<\/strong><br>\nMit einer faktischen Ausladung verhindern EU-Staaten die Teilnahme des russischen Pr&auml;sidenten an den Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Damit bleibt der h&ouml;chste Repr&auml;sentant desjenigen Landes, dessen Armee dem Massenmord in dem deutschen Vernichtungslager am 27. Januar 1945 ein Ende setzte, von der Gedenkveranstaltung ausgeschlossen. Anwesend sein wird hingegen der Pr&auml;sident Deutschlands. Joachim Gauck hat schon seine Rede zum 75. Jahrestag des deutschen &Uuml;berfalls auf Polen genutzt, um massiv gegen Moskau Stimmung zu machen und das Gedenken an die NS-Verbrechen in einen Appell zum Schulterschluss gegen Russland zu transformieren. In seinen Memoiren &auml;u&szlig;ert Gauck &uuml;ber die Soldaten der Roten Armee, die Deutschland befreiten, sie seien Wesen &ldquo;mit asiatischen Gesichtsz&uuml;gen&rdquo;, die &ldquo;nach Wodka&rdquo; gerochen sowie &ldquo;requiriert und geklaut&rdquo; h&auml;tten. Vor wenigen Jahren hat er dar&uuml;ber hinaus beklagt, &ldquo;das Geschehen des deutschen Judenmordes&rdquo; werde &ldquo;in eine Einzigartigkeit &uuml;berh&ouml;ht&rdquo;, weil &ldquo;bestimmte Milieus postreligi&ouml;ser Gesellschaften&rdquo; nach einem &ldquo;Element des Erschauerns vor dem Unsagbaren&rdquo; suchten. 2010 wurde er mit der &Auml;u&szlig;erung zitiert, er &ldquo;frage&rdquo; sich, &ldquo;wie lange wir Deutschen unsere Kultur des Verdrusses noch pflegen wollen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59033\">german-foreign-policy.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Paul Krugman: For the Love of Carbon &ndash; Aus Liebe zur Kohle<\/strong><br>\nEs sollte niemanden u&#776;berraschen, dass die allererste Handlung des neuen republikanischen Senats der Versuch ist, Pr&auml;sident Obama dazu zu bringen, der XL Pipeline zuzustimmen, die das &Ouml;l aus Kanadas &Ouml;lsand weiterleiten wu&#776;rde. Schulden mu&#776;ssen schlie&szlig;lich bezahlt werden, und die &Ouml;l- und Gasindustrie &ndash; die 87 Prozent ihrer Wahlkampfspenden 2014 an die G.O.P. vergab &ndash; erwartet, fu&#776;r ihre Unterstu&#776;tzung belohnt zu werden.<br>\nWarum aber hat dieses umweltpolitisch beunruhigende Projekt zu einer Zeit stark fallender &Ouml;lpreise eine solche Priorit&auml;t? Die Parteilinie ist, so unter anderen<br>\nder neue Mehrheitsfu&#776;hrer im Senat Mitch McConnell, dass es nur um Arbeitspl&auml;tze geht. Und tats&auml;chlich: Der Bau von Keystone XL k&ouml;nnte die US-Arbeitsmarktsituation leicht verbessern. Er wu&#776;rde vielleicht 5 Prozent der Arbeitspl&auml;tze ersetzen, die Amerika durch die destruktiven Ku&#776;rzungen der Staatsausgaben verloren hat, die ihrerseits die direkte Folge der republikanischen Erpressung wegen der Schuldenobergrenze waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/01\/12\/opinion\/paul-krugman-for-the-love-of-carbon.html\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Studie offenbart CDU als Heimstatt der&nbsp;Antisemiten<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zur Diffamierungstaktik der gleichgeschalteten L&uuml;genpresse, nahezu jedwede Opposition mit Antisemitismus-Vorw&uuml;rfen mundtot machen zu wollen oder sie in die abseitige Ecke zu dr&auml;ngen. Vollkommen unabh&auml;ngig von real vorhandenen Str&ouml;mungen innerhalb von Parteien oder Bewegungen, werden einzelne Ereignisse oder Personen zum Anlass genommen, in den Medien gro&szlig; ausgewalzt und skandalisiert zu werden, um damit die gesamte Gruppe\/Partei zu diffamieren. Das haben die Piraten oder Montagsmahnwachen erfahren m&uuml;ssen und es ist ein wiederkehrendes Schema bei Attacken gegen die Linken.<br>\nWie verlogen, perfide und heuchlerisch diese politische Propaganda ist, offenbart jetzt die Auswertung einer Serie von Studien zum tats&auml;chlich existierenden Antisemitismus in den Parteien. Hier zeigt sich: direkt hinter der politisch unbedeutenden &ndash; und von sogenannten Verfassungsschutzorganen kontrollierten &ndash; NPD ist die CDU (CSU wird leider im Interview nicht gesondert angegeben) die Heimstatt der Antisemiten. (&hellip;)<br>\nDas gesamte Interview zur Studie findet sich nat&uuml;rlich nicht in der L&uuml;genpresse, sondern auf den Nachdenkseiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/propagandaschau.wordpress.com\/2015\/01\/15\/studie-offenbart-cdu-als-heimstatt-der-antisemiten\/\">Propagandaschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Nochmals: Rundumschlag mit dem Antisemitismus-Vorwurf: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24241\">Verdi strich Vortrag mit Werner R&uuml;gemer zu TTIP<\/a><\/strong><br>\nIn diesem Beitrag wird ein Beitrag von Adriana Stern aus dem Magazin hagalil.com  zitiert, in dem R&uuml;gemer eine verschrobene antisemitische Weltsicht vorgeworfen wurde. Gestern erhielten wir folgende Mail:<br>\n&bdquo;Mein Name ist Adriana Stern, ich habe seinerzeit den in Ihrem Artikel kritisierten Artikel zu Werner R&uuml;gemer auf Hagalil verfasst. Dies ist jetzt etwa 5 Jahre her.<br>\nGestern habe ich eine Unterlassungsverpflichtungserkl&auml;rung unterschrieben, die mir der Anwalt von Werner R&uuml;gemer zugeschickt hat!<br>\nDer von Ihnen beschriebene und kritisierte Artikel auf Hagalil existiert nicht mehr!&ldquo;\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Letzte: Union fordert Vorratsdatenspeicherung wie in Frankreich, um Terroranschl&auml;ge zu verhindern<\/strong><br>\nNach den Terroranschl&auml;gen in Frankreich haben Unionspolitiker, darunter Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re, erneut die Einf&uuml;hrung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung gefordert. Als Vorbild gilt Frankreich, wo Verbindungsdaten jedes einzelnen B&uuml;rgers bereits seit 2006 12 Monate lang zur Terrorismusbek&auml;mpfung gespeichert werden.<br>\n&ldquo;Gerade jetzt nach den schrecklichen Anschl&auml;gen von Paris sollte Deutschland nicht z&ouml;gern, bew&auml;hrte Strategien zur Bek&auml;mpfung von Terror wie die franz&ouml;sische Vorratsdatenspeicherung zu &uuml;bernehmen&rdquo;, erkl&auml;rte de Maizi&egrave;re. Von voreiligen Forderungen, lieber die politischen und sozialen Ursachen f&uuml;r Terrorismus zu bek&auml;mpfen, h&auml;lt er wenig.<br>\nDer Erfolg der anlasslosen Speicherung aller Verbindungsdaten sei laut Sicherheitsexperten nicht von der Hand zu weisen. Immerhin sei allein in den vergangenen sechs Tagen kein einziger t&ouml;dlicher Terroranschlag auf franz&ouml;sischem Gebiet ver&uuml;bt worden.<br>\nEbensowenig habe es im Zeitraum von 2008 bis 2010 Terrorangriffe auf deutschem Boden gegeben, als die Vorratsdatenspeicherung hierzulande praktiziert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2015\/01\/union-fordert-vorratsdatenspeicherung.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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