{"id":24601,"date":"2015-01-16T16:24:13","date_gmt":"2015-01-16T15:24:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601"},"modified":"2015-01-22T11:51:54","modified_gmt":"2015-01-22T10:51:54","slug":"hinweise-des-tages-ii-181","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h01\">Inflation oder Deflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h02\">Tarifl&ouml;hne und -geh&auml;lter 2014: Reale Tarifsteigerungen von 2,2 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h03\">Zehn Jahre Hartz IV: Immer den Staat im Nacken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h04\">Finanzpolitik: Handlungsbedarf erkennen &ndash; Ma&szlig;nahmen ergreifen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h05\">Berechnend berechnet: &ldquo;N&uuml;tzliche Migranten&rdquo; und die Thesen von Hans-Werner Sinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h06\">Der Terror und die Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h07\">ARD-Deutschlandtrend: Angst vor Terror eher gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h08\">Das politische Erbe des Terrors <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h09\">Ein Brief voller R&auml;tsel &ndash; Schadenersatz der Stromkonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h10\">EU h&auml;lt Amazon-Steuerdeal f&uuml;r illegale Beihilfe: Durchbruch gegen Steuerdumping in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h11\">Riskante Resistenzen: Die Antibiotikakrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h12\">Aussp&auml;hung &uuml;ber das Internet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h13\">Folterbericht: Senatsaussp&auml;hung durch CIA ohne Konsequenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h14\">&ldquo;Die EU-Kommission verh&ouml;hnt die Demokratie&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h15\">So verschaffen die Fraktionen Lobbyisten Zugang zum Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h16\">Die Schweiz verliert Vertrauen in den Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h17\">Griechenlands Gesundheitswesen aus der N&auml;he betrachtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h18\">Islamismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601#h19\">Mohammed Hanif &uuml;ber die Gewalt in Pakistan: Der Kindermord von Peshawar<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24601&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Inflation oder Deflation?<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Annual inflation down to -0.2% in the euro area &ndash; Down to -0.1% in the EU <\/strong><br>\nEuro area annual inflation was -0.2% in December 2014, down from 0.3% in November. This was the lowest rate recorded since September 2009. In December 2013 the rate was 0.8%. European Union annual inflation was -0.1% in December 2014, down from 0.3% in November.<br>\nA year earlier the rate was 1.0%. These figures come from Eurostat, the statistical office of theEuropean Union.<br>\nIn December 2014, negative annual rates were observed in sixteen Member States. The lowest annual rates were registered in Greece (-2.5%), Bulgaria (-2.0%), Spain(-1.1%) and Cyprus (-1.0%). The highest annual rates were recorded in Romania (1.0%), Austria<br>\n(0.8%) and Finland (0.6%). Compared with November 2014, annual inflation fell in twenty-six Member States, remained stable in Sweden and rose in Estonia.<br>\nThe biggest downward impacts on euro area annual inflation came from fuels for transport (-0.53 percentage points), heating oil (-0.17 pp) and telecommunications (-0.08 pp), while restaurants &amp; caf&eacute;s and rents (+0.11 pp each) and tobacco (+0.07 pp) had the largest upward impacts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/documents\/2995521\/6483802\/2-16012015-AP-EN.pdf\/b69dcfc9-4b9e-495a-b25b-84d93356b61a\">Eurostat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Aber nein, von Deflation spricht kaum jemand, sonst m&uuml;ssten die Staaten ja aktiv werden und das w&auml;re ja das Ende der &bdquo;Spar&ldquo;-Politik.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Verbraucherpreise 2014: +&nbsp;0,9&nbsp;% gegen&uuml;ber dem Vorjahr 2013<\/strong><br>\nIm Jahresdurchschnitt 2014 erh&ouml;hten sich die Verbraucherpreise in Deutschland gegen&uuml;ber 2013 um 0,9&nbsp;%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Jahresteuerungsrate somit seit 2011 r&uuml;ckl&auml;ufig (2011: +&nbsp;2,1&nbsp;%; 2012: +&nbsp;2,0&nbsp;%; 2013: +&nbsp;1,5&nbsp;%). Eine niedrigere Teuerung im Jahresdurchschnitt hatte es zuletzt 2009 gegeben (+&nbsp;0,3&nbsp;%). Die moderate Jahresteuerungsrate 2014 resultierte vor allem aus niedrigen Inflationsraten in der zweiten Jahresh&auml;lfte. Im Dezember 2014 lag die Inflationsrate &ndash; gemessen am Verbraucherpreisindex &ndash; bei +&nbsp;0,2&nbsp;% gegen&uuml;ber Dezember 2013. Im Vergleich zum Vormonat November 2014 blieb der Gesamtindex im Dezember 2014 unver&auml;ndert.&nbsp;<br>\nDie Jahresteuerungsrate 2014 wurde wesentlich durch die Preisr&uuml;ckg&auml;nge bei Energie gepr&auml;gt. Energie verbilligte sich um&nbsp;2,1&nbsp;% vor allem infolge der Roh&ouml;lpreisentwicklung. Am st&auml;rksten gingen die Preise f&uuml;r leichtes Heiz&ouml;l zur&uuml;ck (&minus;&nbsp;7,8&nbsp;%), auch die Kraftstoffpreise sanken deutlich (&minus;&nbsp;4,4&nbsp;%). Den starken Preisr&uuml;ckg&auml;ngen bei Mineral&ouml;lprodukten standen moderate Preisentwicklungen bei anderen Energieprodukten gegen&uuml;ber (zum Beispiel Umlagen f&uuml;r Zentralheizung und Fernw&auml;rme: &minus;&nbsp;1,3&nbsp;%; Gas: &minus;&nbsp;0,1&nbsp;%; Strom: +&nbsp;1,9&nbsp;%). Ohne Ber&uuml;cksichtigung der Energiepreise insgesamt lag die Jahresteuerungsrate 2014 bei +&nbsp;1,3&nbsp;%&hellip;.&nbsp;<br>\nIm Dezember 2014 lag die Inflationsrate bei +&nbsp;0,2&nbsp;%, nach +&nbsp;0,6&nbsp;% im November und +&nbsp;0,8&nbsp;% von Juli bis Oktober. Damit erreichte sie am Jahresende den tiefsten Stand seit Oktober 2009 (0,0&nbsp;%).&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/01\/PD15_017_611.html;jsessionid=2BB7889F6C775219EE0ECE19FD8037AB.cae3\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tarifl&ouml;hne und -geh&auml;lter 2014: Reale Tarifsteigerungen von 2,2 Prozent<\/strong><br>\nDie Tarifl&ouml;hne haben im Jahr 2014 real (nach Abzug der Inflation) sp&uuml;rbar zugelegt. Die Verbraucherpreise sind im vergangenen Jahr um 0,9 Prozent gestiegen, die Tarifverg&uuml;tungen dagegen um nominal 3,1 Prozent. Daraus ergibt sich im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt ein reales Wachstum der Tarifl&ouml;hne und -geh&auml;lter um 2,2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Bilanz der Tarifpolitik des Jahres 2014, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung heute vorlegt. &bdquo;Bereits seit 2009 ist es den Gewerkschaften gelungen, Tarifsteigerungen durchzusetzen, die oberhalb der laufenden Preissteigerungsrate lagen&ldquo;, sagt Dr. Reinhard Bispinck, Leiter des WSI-Tarifarchivs. Eine Ausnahme bildete lediglich das Jahr 2011.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/boeckler.de\/52621_52733.htm\">WSI Tarifarchiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zehn Jahre Hartz IV: Immer den Staat im Nacken<\/strong><br>\nDie Hartz-IV-Reform hat die Republik drastisch ver&auml;ndert. Ihre Bef&uuml;rworter sagen: zum Besseren. Doch die Teilhabe am normalen Leben ist f&uuml;r Millionen Betroffene fast unm&ouml;glich geworden. Eine Bestandsaufnahme.<br>\n&hellip;. Homberg kennt Hartz von Anfang an. Sie sagt: &ldquo;Fr&uuml;her war der Staat immer so weit weg, doch jetzt sitzt er mir im Nacken. Nun wei&szlig; ich, wie Deutschland sich anf&uuml;hlt.&rdquo; Die sp&auml;rlichen Wege in ihrem Leben sind durch den Hartz-IV-Satz von derzeit 391 Euro f&uuml;r Alleinstehende programmiert: Der Gang zu den Beh&ouml;rden, zum Discounter um die Ecke, zum Second-Hand-Laden. Abweichungen davon sind meist unbezahlbar. Das Geld vom Staat reicht f&uuml;rs blo&szlig;e &Uuml;berleben. Ein Mehr, eine Teilhabe am Leben gibt es nicht mehr. Als ihr Freunde zu Weihnachten Geld aufs Konto &uuml;berweisen, nimmt es der Staat ihr weg.<br>\nEinmal plant sie, sich selbst&auml;ndig zu machen. Will, begleitet von einer Stiftung, Kindern Lust auf Naturwissenschaften machen. Daf&uuml;r pr&auml;sentiert sie im Jobcenter einen Businessplan und gibt darin eine Prognose ab, wann zum ersten Mal ein Gewinn auf ihrem Konto landen k&ouml;nnte. So muss sie das machen, sonst geht der Businessplan nicht durch. Starthilfe vom Jobcenter bekommt sie nicht, weil die Prognose so unsicher ist. Stattdessen einige Zeit drauf einen Anruf: Das Jobcenter ist dran und teilt Homberg mit, dass man ihr als Selbst&auml;ndige ja nun kein Geld mehr &uuml;berweisen m&uuml;sse. &ldquo;Sie werden doch in einem halben Jahr Gewinn machen&rdquo;, sagt der zust&auml;ndige Berater. &ldquo;So steht es in ihrem Businessplan.&rdquo; Homberg ist entsetzt. Fragt nach: &ldquo;Haben Sie mir gerade gesagt, dass ich in 14 Tagen die Miete nicht mehr zahlen kann und nichts zu essen habe?&rdquo; Ja, genau darum geht es. Was sie zu dem Zeitpunkt nicht wei&szlig;: Die Beh&ouml;rden behalten Monate im Voraus den m&ouml;glichen Gewinn ein, damit auf keinen Fall zu viel Geld auf dem Konto landet. Homberg verhandelt erneut: Am Ende werden ihr ein halbes Jahr lang nur jeweils rund 180 Euro &uuml;berwiesen. Pure Existenzangst. Sie gibt den Plan f&uuml;r die Selbst&auml;ndigkeit auf. &hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/zehn-jahre-hartz-iv-immer-den-staat-im-nacken-1.2293478\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So machen es halt unsere Mainstream-Bl&auml;tter. Gesellschaftskritisches, Wirtschaftspolitisches, was nicht so ganz in das wirtschaftsliberale Profil passt, wird in das Feuilleton gepackt. Nat&uuml;rlich geh&ouml;rt eine solche Bestandsaufnahme in das Wirtschaftsressort. Sollte doch diese &ldquo;Reform&rdquo; das Land in Sachen Wirtschaft und Soziales voran bringen. Aber ich will nicht m&auml;keln, wo doch zurzeit &ldquo;soviel&rdquo; kritische T&ouml;ne auf unsere Medien herunterprasseln. Das SZ-Wirtschaftsressort ist zwar mit Ulrich Sch&auml;fer wie schon lange in bew&auml;hrten wirtschaftsliberalen H&auml;nden, aber immerhin arbeiten in diesem Ressort auch Journalisten wie Hans von der Hagen, einer der beiden Autoren des obigen Berichts, oder auch Silvia Liebrich. Was allerdings zu diesem Bericht dazugeh&ouml;rte, w&auml;re eine sch&ouml;ne Analyse eines Verfechters von Hartz IV, zu dem die beiden Autoren nach 10 Jahren res&uuml;mieren: &ldquo;Das Hartz-IV-System ist ein unglaublich rigides Armutsregime.&rdquo; Wie w&uuml;rde sich denn so einer dazu stellen, dass das seit 2000 konstante Arbeitsvolumen durch Leih- und Teilzeitarbeit nur auf mehr Personen verteilt wurde und in der Folge eine Abw&auml;rtsspirale der L&ouml;hne sondergleichen in Gang gesetzt. Mit dem Ergebnis eines riesigen Niedriglohnsektors, in dem immer mehr L&ouml;hne durch Hatz-IV aufgestockt werden m&uuml;ssen. Marktverzerrung m&uuml;ssten eigentlich alle Ordoliberalen schreien. Da subventioniert der Staat Firmen, die ihre Profite mit einer prek&auml;ren Arbeitnehmerschaft erbringt. So zieht die vergleichsweise gut dastehende Stadt M&uuml;nchen ziemlich <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/hartz-iv-in-muenchen-lohn-muss-immer-haeufiger-aufgestockt-werden-1.2284751\">ern&uuml;chtert ihre Hartz-IV-Bilanz<\/a>. Die Zahl der Hartz-IV-Haushalte ist nicht zur&uuml;ckgegangen und es w&auml;chst &ndash; was Wunder &ndash; die Zahl derer, die Hilfe brauchen, obwohl sie Arbeit haben.<\/em><br>\n<em>Dem SPD-Mitglied, dem es nach Lesen dieses Berichts noch nicht schlecht genug geht, empfehle ich die Lekt&uuml;re des von Parteichef Sigmar Gabriel und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles gemeinsam verfassten <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gabriel-und-nahles-zur-agenda-die-fragen-von-morgen-1.2290494\">Artikels f&uuml;r die SZ<\/a>: &ldquo;&hellip; Heute, zehn Jahre sp&auml;ter, sind in Deutschland zwei Millionen Menschen weniger arbeitslos. &hellip; schufen Gerhard Schr&ouml;der und seine Regierung aus SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen eine Alternative zu dem verh&auml;ngnisvollen Weg der angels&auml;chsischen L&auml;nder in eine von der Finanzwirtschaft abh&auml;ngige Gesellschaft. Das waren die entscheidenden Gr&uuml;nde, warum Deutschland besser aus der weltweiten Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 herauskam als alle anderen Industrienationen.&rdquo; Fragt sich nur, warum die Konjunktur in den USA besser l&auml;uft und diese eine geringere Arbeitslosenrate aufweisen. Oder wollt&nbsp; ihr euch wirklich an Griechenland oder Spanien messen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Finanzpolitik: Handlungsbedarf erkennen &ndash; Ma&szlig;nahmen ergreifen!<\/strong><br>\nDie Lage der &ouml;ffentlichen Haushalte ist entspannt und wird es auch in den Jahren 2015 und 2016 bleiben &ndash; trotz einer leichten Eintr&uuml;bung im kommenden Jahr. Der Gesamthaushalt d&uuml;rfte in diesem Jahr mit einem &Uuml;berschuss von 0,5&nbsp;Prozent in Relation zum nominalen Bruttoinlandsprodukt abschlie&szlig;en; im kommenden Jahr sinkt er &ndash; vor allem aufgrund der Leistungsausweitungen bei der Rente&nbsp;&ndash; auf 0,1&nbsp;Prozent und im Endjahr des Prognosezeitraums liegt er bei 0,4&nbsp;Prozent. Die Schuldenstandsquote, die im Jahr 2010 bei &uuml;ber 80&nbsp;Prozent lag, wird im Jahr 2016 auf 66,3&nbsp;Prozent zur&uuml;ckgegangen sein. Zudem hat die Politik ihr priorit&auml;res Ziel, einen ausgeglichenen Haushalt auf Bundesebene aufzustellen, mit dem Bundeshaushaltsplan 2015 erreicht. Ein &auml;hnlich g&uuml;nstiges Bild boten die &ouml;ffentlichen Finanzen zuletzt im Vorfeld der deutschen Vereinigung. Verglichen mit vielen anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern scheint die Lage in Deutschland geradezu rosig.<br>\nDaraus folgt aber nicht, dass die Finanzpolitik zurzeit alles richtig macht. Im Gegenteil: Gut aufgestellt sind die Haushalte nicht, die allgemeine Finanzlage profitiert enorm von Sonderfaktoren wie den niedrigen Zinsen auf die deutsche Staatsschuld. Die j&uuml;ngsten finanzpolitischen Entscheidungen legen zudem einen Schwerpunkt auf konsumtive und nicht auf investive Ausgaben, finanzielle Spielr&auml;ume werden verschenkt und Ma&szlig;nahmen, die das potentielle Wirtschaftswachstum erh&ouml;hen, unterbleiben. Stattdessen werden strukturelle &Uuml;bersch&uuml;sse erwirtschaftet. Eine Politik, deren priorit&auml;res Ziel die St&auml;rkung der Wachstumskr&auml;fte ist, sieht anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.492608.de\/14-51-3.pdf\">DIW Wochenbericht 51 +52 \/ 2014<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Berechnend berechnet: &ldquo;N&uuml;tzliche Migranten&rdquo; und die Thesen von Hans-Werner Sinn<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Hans-Werner Sinn sorgte mit einem Aufsatz f&uuml;r Schlagzeilen, in dem er behauptete, Migration sei ein Verlustgesch&auml;ft f&uuml;r Deutschland. Mittlerweile hat Sinn seine Aussagen zwar relativiert, aber die Kosten-Nutzen-Debatte beim Thema Migration bleibt gef&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2015\/02\/51198.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Noch einmal: Hans-Werner Sinn m&ouml;chte die allgemeinen Staatsausgaben z.B. f&uuml;r Verteidigung oder Stra&szlig;enbau auf Migranten umlegen. Sein Fehler ist, dass er&nbsp; die ohnehin vorhandenen Kosten f&uuml;r Verteidigung oder Stra&szlig;enbau auf die einwandernden Migranten umlegen m&ouml;chte. Nur sind das keine zus&auml;tzlichen Kosten. Erst wenn wegen der Zuwanderer die Kosten f&uuml;r Verteidigung oder Stra&szlig;enbau erh&ouml;ht werden m&uuml;ssten, fallen zus&auml;tzliche Kosten an. Es schon etwas peinlich, dass der &ldquo;beste&rdquo; &Ouml;konom Deutschlands die sogenannten Grenzkosten (erstes Semester) pro Migrant unter den Tisch fallen l&auml;sst. &ndash; Allerdings f&auml;llt viel gravierender aus, was Heiner Flassbeck letztlich so formulierte: &rdquo;Die Zuwanderungsdebatte auf Heller und Pfennig ist ungemein gef&auml;hrlich, weil sie suggeriert, es g&auml;be einen wahren wirtschaftlichen Kern in ihr. Den aber gibt es nicht. Jedem Menschen, der aus welchen Gr&uuml;nden auch immer zuwandert, muss man eine Chance geben. Ob er sie nutzt oder nicht, h&auml;ngt nicht von ihm allein ab, sondern auch von den Chancen, die eine Gesellschaft f&uuml;r alle B&uuml;rger schafft. Ob der Einzelne am Ende seines Lebens mehr Nutzen als Kosten gestiftet hat, fragen wir aus guten Gr&uuml;nden bei den eigenen B&uuml;rgern nicht. Folglich sollten wir es auch bei keinem anderen fragen.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Terror und die Medien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Heribert Prantl: Gift f&uuml;r die Pressefreiheit<\/strong><br>\nWer &ldquo;Je suis Charlie&rdquo; sagt, weil ihm eine freie Presse wichtig ist, aber zugleich die Vorratsdatenspeicherung wieder einf&uuml;hren will, ist ein L&uuml;gner: Diese Speicherung vergiftet die Pressefreiheit.<br>\nBis zum 7. Januar 2015 galt die Pressefreiheit allenthalben als Ged&ouml;ns-und Sonntagsreden-Grundrecht. Sie wurde bei Jubil&auml;en der Journalisten- und der Zeitungsverlegerverb&auml;nde von Politikern lobend ausgepackt und anschlie&szlig;end wieder weggestellt. Sie hatte, vermeintlich, ihren Platz im Museum der Demokratie: als Erinnerung an deren Anfangstage im 19. Jahrhundert, als die Pressefreiheit, &uuml;berall in Europa, das Universalgrundrecht zur Gestaltung der Zukunft war. Seit dem Anschlag in Paris, seit der Ermordung von zw&ouml;lf Journalisten und Zeichnern des Magazins Charlie Hebdo, hat nun auch die Politik den aktuellen Wert der Pressefreiheit wieder erkannt; die Pressefreiheit wird in &ouml;ffentlichen Erkl&auml;rungen allenthalben ger&uuml;hmt und gepriesen.<br>\nUmso makaberer sind rechtspolitische Forderungen und Folgerungen, die in der Union aus dem Attentat von Paris gezogen werden: Die CSU fordert massiv die rasche Wiedereinf&uuml;hrung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland &ndash; sie propagiert also die generelle Speicherung von s&auml;mtlichen Telefon- und Internetdaten und den umfassenden staatlichen Zugriff darauf; die CDU tut das in verhaltenerer Form.<br>\nWiedereinf&uuml;hrung? Das alte deutsche Vorratsdatenspeicherungs-Gesetz, das bis 2010 galt, war sowohl ein B&uuml;rgerrechts- als auch ein Pressefreiheitskastrationsgesetz. Es scherte sich nicht um die Berufsgeheimnisse von &Auml;rzten, Anw&auml;lten und Journalisten, auf deren Telefon- und Internetdaten ohne Ausnahme zugegriffen wurde. Unter anderem deswegen hat das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2010 das damalige Gesetz f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Und unter anderem deswegen hat der Europ&auml;ische Gerichtshof im Jahr 2014 die einschl&auml;gige EU-Richtlinie zerrissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/vorratsdatenspeicherung-gift-fuer-die-pressefreiheit-1.2298792\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Osnabr&uuml;ck schweigt f&uuml;r die Opfer des Terrors<\/strong><br>\nTausende haben bei der Osnabr&uuml;cker Schweigeminute um 12 Uhr auf dem Osnabr&uuml;cker Marktplatz um die Opfer der Attentate von Paris getrauert. Eine &uuml;berw&auml;ltigende Resonanz. Die Stadt Osnabr&uuml;ck hatte zuvor nur mit Hunderten Trauernden gerechnet.<br>\nAllein das Gymnasium Carolinum versammelte sich komplett, um den 17 Opfern von Paris zu gedenken. Oberb&uuml;rgermeister Wolfgang Griesert hatte zu der Schweigeminute aufgerufen.<br>\nDer Ditib-Landesvorsitzende, Yilmaz Kilic, sagte in seiner Rede: &bdquo;Der Terrorakt in Paris hat uns alle schockiert und kann nicht mit dem Islam verbunden werden. Wir d&uuml;rfen keine Trennlinie zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen zulassen.&ldquo; Auch die Muslime in Osnabr&uuml;ck schlie&szlig;en die Opfer der Attentate von Paris heute in ihr Freitagsgebet ein. Zuvor hatten Griesert, anschlie&szlig;end der j&uuml;dische Rabbiner Avraham Radbil, der katholische Stadtdechant Bernhard Stecker, Superintendent Friedemann Pannen Friedensverse gesprochen.<br>\nUnternehmen, Schulen und &ouml;ffentliche Einrichtungen folgten dem Aufruf, in dem sie ihr Alltagsgesch&auml;ft unterbrachen oder den Mitarbeitern die Gelegenheit gaben, die zentrale Veranstaltung auf dem Marktplatz zu besuchen. Wie geplant l&auml;uteten um 11.55 Uhr die Glocken von Marienkirche und Dom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/538500\/osnabruck-schweigt-fur-die-opfer-des-terrors#gallery&amp;0&amp;0&amp;538500\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Dass auch Osnabr&uuml;cker B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der Opfer von Paris gedenken, ist sicher gut.<\/em><br>\n<em>Keine Rede ist im Bericht jedoch von der Pressefreiheit. Das war wohl selbst der &ldquo;NOZ&rdquo; zu dreist, weil sie quasi Monopolist in Osnabr&uuml;ck ist.<\/em><br>\n<em>Warum trauen hier und anderswo die Menschen eigentlich nicht z.B. um die vielen Opfer im Mittelmeer (Stichwort Lampedusa) &ndash; &uuml;brigens viel mehr Tote als in Paris?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Grenz&uuml;berschreitung: Interviews mit Terroristen<\/strong><br>\nTerroristen spielen mit dem Leben ihrer Geiseln &ndash; und Journalisten versuchen damit den gro&szlig;en Scoop zu landen. Sie f&uuml;hren Telefon-Interviews mit den T&auml;tern, w&auml;hrend diese sich auf ihrer Flucht verschanzt halten. Einige Tage nach den Terroranschl&auml;gen auf das franz&ouml;sische Satire-Magazin &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo; am 7. Januar 2015 l&auml;sst der Schock allm&auml;hlich nach und weicht Reflexionen &uuml;ber das, was in den Tagen des Terrors passiert ist. Fragen tauchen auf &ndash; auch nach dem Verhalten einiger Journalisten. Besonders zwei Sender stehen bei dieser Diskussion im Fokus: der franz&ouml;sische Privatsender BFMTV und RTL Frankreich. (&hellip;)<br>\nKritiker werten Verhalten der Journalisten als unvertretbar<br>\nZweifellos ein Scoop, doch die Kritik an diesem Vorgehen w&auml;chst. Sowohl franz&ouml;sische Kollegen als auch die Journalistengewerkschaft Socialit&eacute; Nationale des Journaliste (SNJ) gehen mit den Sendern scharf ins Gericht: Unverantwortlich und unvertretbar, so die Meinung der Kritiker. Ethisch-moralisch, aber auch presserechtlich machten sich Journalisten durch dieses Verhalten angreifbar; sie machten sich gar zum Instrument der T&auml;ter, die so die Aufmerksamkeit bek&auml;men, die sie so sehr w&uuml;nschten. Und das, w&auml;hrend diese Geiseln in ihrer Gewalt hatten &ndash; und niemand das Verhalten der T&auml;ter einsch&auml;tzen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Charlie-Hebdo-Interviews-mit-den-Terroristen,charlie124.html\">NDR.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>ARD-Deutschlandtrend: Angst vor Terror eher gesunken<\/strong><br>\nEine Woche nach den Anschl&auml;gen in Frankreich sind auch viele Deutsche besorgt. Im Vergleich zur Vorwoche f&uuml;rchten allerdings im aktuellen ARD-DeutschlandTrend f&uuml;r das Morgenmagazin weniger B&uuml;rger, es k&ouml;nnte in n&auml;chster Zeit auch hierzulande Attentate geben.<br>\nW&auml;hrend am Tag nach dem Anschlag auf die &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo;-Redaktion 49 Prozent der Befragten mit Attentaten rechneten, sind es nun 45 Prozent. Eine knappe Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) teilt diese Sorgen nicht.<br>\nAuch sonst dr&uuml;cken die B&uuml;rger ihre Sorge vor Terrorismus aus, einen Einfluss auf das allt&auml;gliche Verhalten gibt allerdings nur eine Minderheit an. Zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) sind der Meinung, es m&uuml;sse mehr getan werden, um m&ouml;gliche Sicherheitsl&uuml;cken zu finden. Eine deutliche Mehrheit (75 Prozent) glaubt nicht, dass der Aufwand f&uuml;r Sicherheitskontrollen und -&uuml;berwachungen &uuml;bertrieben ist. Drei von zehn B&uuml;rgern (30 Prozent) achten im Alltag verst&auml;rkt auf verd&auml;chtige Personen und Gegenst&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend-257.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das politische Erbe des Terrors<\/strong>\n<p><strong>Das soll Charlies Erbe sein?<\/strong><br>\n&Uuml;berwachung Der Anschlag auf Charlie Hebdo war ein Angriff gegen Meinungs- und Pressefreiheit, Politiker fordern nun mehr &Uuml;berwachung und Kontrolle. Das ist paradox &ndash; und falsch&hellip;<br>\nDer Anschlag auf Charlie Hebdo war eine schreckliche Trag&ouml;die und ein Sto&szlig; ins Herz der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung. Aber lasst uns nicht versuchen, den Tod dieser Journalisten zu r&auml;chen, indem man genau die Rechte beschneidet, f&uuml;r die die Welt sie bewundert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/das-soll-charlies-erbe-sein\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: The Charlie Hebdo attack was a strike against free speech. So why is the response more surveillance?<\/strong><br>\nLet&rsquo;s not avenge the deaths of journalists by trying to curtail the very rights for which the world has praised them<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2015\/jan\/10\/charlie-hebdo-attack-free-speech-surveillance\">The Guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ein Brief voller R&auml;tsel<\/strong>\n<ul>\n<li>RWE klagt seit l&auml;ngerem gegen die Stilllegung von Atomkraftwerken.<\/li>\n<li>Nun sorgt ein bislang unbekannter Brief von J&uuml;rgen Gro&szlig;mann an Hessens Ministerpr&auml;sidenten Volker Bouffier f&uuml;r Wirbel.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&ldquo;Der 15. Juni und damit der Tag, an dem wir Biblis B wieder anfahren k&ouml;nnten, r&uuml;ckt n&auml;her&rdquo;, schreibt Gro&szlig;mann darin. Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) habe ihm zugesagt, &ldquo;mir bis dorthin wieder einen schriftlichen Bescheid zu geben, dass Sie ein evtl. Anfahren verhindern werden&rdquo;. Und dann noch: &ldquo;Wann k&ouml;nnen wir mit diesem Schreiben&nbsp;rechnen?&rdquo;&hellip;<br>\nF&uuml;r RWE dr&auml;ngte die Zeit, der Konzern hatte sich in eine Zwickm&uuml;hle man&ouml;vriert. Rechtlich gesehen h&auml;tte RWE schon nach der Klage im April Biblis wieder anfahren d&uuml;rfen. Die Klage hatte aufschiebende Wirkung, und gegen einen sofortigen Vollzug h&auml;tte das Unternehmen mit guter Aussicht auf Erfolg klagen k&ouml;nnen. Den Konzernstrategen aber war inzwischen klar geworden: Dann drohen Tumulte. Andererseits k&ouml;nnte der Schadensersatz versanden, wenn der Konzern gar keine Anstalten macht, wieder Strom zu produzieren. Es musste also ein offizielles Papier her, das klarmachte, dass Anfahren verboten&nbsp;ist&hellip;.<br>\nUnd es kam. Am 13. Juni antwortet Bouffier, gerade rechtzeitig. Angesichts der laufenden Arbeiten an dem Atomausstiegs-Gesetz gehe er davon aus, &ldquo;dass Sie von Ihrem Recht, Biblis B nach Ablauf der einstweiligen Betriebseinstellung am 18. Juni 2011 wieder anzufahren, im Hinblick auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auch in Zukunft mit den hessischen Beh&ouml;rden keinen Gebrauch machen&rdquo;. Andernfalls w&uuml;rden die Beh&ouml;rden dagegen vorgehen. Zwei Tage sp&auml;ter gibt RWE bekannt, Biblis B werde nicht wieder angefahren. &ldquo;Damit wird auch dem Wunsch der Politik Rechnung getragen&rdquo;, hei&szlig;t es in einer&nbsp;Mitteilung.<br>\nHat das Unternehmen dem Wunsch auf die Spr&uuml;nge geholfen? Hat es sich die Grundlagen seiner Klage am Ende selbst beschafft?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rwe-ein-brief-voller-raetsel-1.2305525%20\">SZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU h&auml;lt Amazon-Steuerdeal f&uuml;r illegale Beihilfe: Durchbruch gegen Steuerdumping in Europa<\/strong><br>\nHeute ver&ouml;ffentlichte die Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission eine erste Analyse des Steuerdeals des Amazon-Konzerns in Luxemburg.<br>\nDie Kommission hat ein Beihilfeverfahren eingeleitet. Wenn sich die Beurteilung als staatliche Beihilfe durchsetzt, kann die EU-Kommission die R&uuml;ckzahlung der steuerlichen Beihilfen verlangen.<br>\nDazu erkl&auml;rt Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Gr&uuml;nen im Europaparlament:<br>\nDas ist ein Durchbruch gegen Steuerdumping in Europa. Die ma&szlig;geschneiderten Steuerdeals von transnationalen Unternehmen mit L&auml;ndern wie Luxemburg, Irland und Luxemburg stehen damit im Feuer. Der Untersuchungsausschuss zur Steuervermeidung in Europa muss jetzt schnell kommen und darf nicht durch rechtliche Tricks verz&ouml;gert werden.<br>\nDie Aufkl&auml;rung der Steuerdeals kann zu einem warmen Regen von Nachzahlungen der Konzerne an die gebeutelten &ouml;ffentlichen Kassen f&uuml;hren. Es gibt tausende ma&szlig;geschneiderter Steuerdeals in Europa vor allem in Irland, Niederlande und Luxemburg.<br>\nDas europ&auml;ische Beihilferecht kann eine europ&auml;ische Steuerpolitik jedoch nicht ersetzen. Nur wenn transnationale Unternehmen besser behandelt werden als lokale Unternehmen, kann das Beihilferecht schon heute gegen Steuerdumping durchgreifen. Sobald alle Unternehmen von Niedrigsteuers&auml;tzen profitieren, ist das europ&auml;ische Recht bisher hilflos. Daher braucht die EU dringend ein Ende des grenzenlosen Steuerwettbewerbs und Europ&auml;ische Mindeststeuers&auml;tze.<br>\nSchon in ihrer Anh&ouml;rung vor der EU-Kommission war Magarete Vestager als gradlinige Verteidigerin fairen Wettbewerbs aufgefallen. Sie muss nun ohne R&uuml;cksicht auf Kommissionspr&auml;sident Juncker und einzelne Mitgliedsl&auml;nder durchgreifen. Skandal&ouml;s ist allerdings, dass weiterhin nur neun (9!) Mitarbeiter f&uuml;r die Pr&uuml;fung der Steuerdeals aller Gro&szlig;unternehmen in Europa zust&auml;ndig sind. Im weiteren Sinne sind 20 Beamte beteiligt. Die Gruppe muss dringend ernsthaft aufgestockt werden. Das rechnet sich auch f&uuml;r alle ehrlichen Steuerzahler.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/durchbruch-gegen-steuerdumping-in-europa\/\">Sven Giegold<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/competition\/state_aid\/cases\/254685\/254685_1614265_70_2.pdf\"> Einsch&auml;tzung der EU-Kommission zum Amazon-Fall in Luxemburg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Riskante Resistenzen: Die Antibiotikakrise<\/strong><br>\nWenige Tage vor dem &bdquo;Europ&auml;ischen Antibiotikatag&ldquo; am 18. November offenbarte eine Meldung aus Niedersachsen, wie dringend n&ouml;tig ein gesellschaftlicher Bewusstseinswandel im Umgang mit Antibiotika ist: Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband hatte im Grundwasser ein Antibiotikum nachgewiesen, das vermutlich &uuml;ber den Dung behandelter Schweine in den Boden gelangt ist. Auch wenn keine akute Gefahr vorlag, da der Wert gering war und das Trinkwasser aus tieferen Schichten entnommen wird, macht der Fund auf ein grundlegendes Problem aufmerksam: H&uuml;hner, Schweine und K&uuml;he werden vorsorglich mit Antibiotika behandelt &ndash; mit langfristig gravierenden Folgen f&uuml;r die Menschheit.<br>\n&bdquo;Wir sind an einem kritischen Punkt angelangt [&hellip;], die Resistenz gegen vorhandene Antibiotika hat beispiellose Ausma&szlig;e erreicht, und neue k&ouml;nnen nicht schnell genug bereitgestellt werden&ldquo;, warnte bereits vor mehr als drei Jahren die Weltgesundheitsorganisation. In ihrem aktuellen Bericht spricht sie sogar von einer drohenden &bdquo;Post-Antibiotika-&Auml;ra&ldquo;.<br>\nAllein in Deutschland sterben bereits jedes Jahr mehrere tausend Menschen an Infektionen mit multiresistenten Bakterien. Dabei handelt es sich um Keime, die nicht nur gegen ein Antibiotikum, sondern gleich gegen verschiedene Antibiotika Abwehrstrategien entwickelt haben und die nur &auml;u&szlig;erst schwer zu bek&auml;mpfen sind. Experten vermuten sogar, dass weltweit mehr Menschen an Infektionskrankheiten durch resistente Bakterien sterben als an Aids.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/januar\/riskante-resistenzen-die-antibiotikakrise\">Annett M&auml;ngel und Maria Rossbauer in  Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Aussp&auml;hung &uuml;ber das Internet<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Schaar fordert bessere Kontrolle<\/strong><br>\nAls Konsequenz aus dem NSA-Sp&auml;hskandal hat der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar eine effektivere Aufsicht &uuml;ber die Sicherheitsinstanzen gefordert. Vor dem Untersuchungsausschuss, der die Aff&auml;re um die massenhafte Ausforschung der Telekommunikation von Bundesb&uuml;rgern durch den US-Geheimdienst NSA und andere ausl&auml;ndische Nachrichtendienste aufkl&auml;ren soll, sagte der 60j&auml;hrige am Freitag, im Geflecht unklarer Zust&auml;ndigkeiten zwischen Bundestagsgremien wie etwa der G-10-Kommission und der Datenschutzbeh&ouml;rde k&ouml;nne es zu &bdquo;Kontrolll&uuml;cken&ldquo; kommen.<br>\nVor allem im Blick auf die Auswertung von ausl&auml;ndischem Transit-Internetverkehrs in Deutschland durch den Bundesnachrichtendienst (BND) in Kooperation mit der NSA kritisierte der Zeuge, dass die verschiedenen Bereiche der internationalen Telekommunikation wie auch die Kompetenzen der Aufsichtsinstanzen &bdquo;nicht differenziert definiert sind&ldquo;. Defizite bei der Kontrolle k&ouml;nnten entstehen, wenn bei einer geheimdienstlichen &Uuml;berwachungsma&szlig;nahme einerseits keine G-10-Anordnung vorliege, die Regierung dem Datenschutzbeauftragten aber trotz der ihm in einem solchen Fall obliegenden Zust&auml;ndigkeit keine Ausk&uuml;nfte erteile. So beklagte Schaar vor den Abgeordneten, dass das Innenministerium seine Fragen zu einer eventuellen Beteiligung deutscher Stellen an den Sp&auml;haktionen der NSA nicht beantwortet habe.<br>\nBei der Untersuchung der Ausforschung der hiesigen Telekommunikation durch ausl&auml;ndische Nachrichtendienste pr&uuml;ft der Ausschuss auch, ob deutsche Geheimdienste in diesen Skandal verwickelt sind. Dem BND ist es untersagt, Informationen &uuml;ber Deutsche, an die er im Rahmen seiner auf das Ausland gerichteten Spionage als &bdquo;Beifang&ldquo; gelangt, Partnerdiensten zu &uuml;berlassen. Ob sich der BND an diese Auflage h&auml;lt, recherchieren die Parlamentarier anhand des Projekts &bdquo;Eikonal&ldquo;, bei dem der BND in Kooperation mit der NSA zwischen 2004 und 2008 in Frankfurt einen Internetknoten anzapfte, und der im bayerischen Bad Aibling vom BND betriebenen Satellitenaufkl&auml;rung ausl&auml;ndischer Datenstr&ouml;me aus Krisengebieten wie Afghanistan, was ebenfalls lange Zeit zusammen mit der NSA erfolgte.<br>\nSchaar berichtete, dass er nach der Aufdeckung des NSA-Sp&auml;hskandals durch den Whistleblower Edward Snowden eine Vielzahl von Kontrollma&szlig;nahmen bei Sicherheitsbeh&ouml;rden und bei Telekommunikationsfirmen eingeleitet habe, um einer m&ouml;glichen Mitwirkung deutscher Stellen an der NSA-Aff&auml;re auf die Spur zu kommen. Neben ausf&uuml;hrlichen Fragekatalogen h&auml;tten dazu auch Vor-Ort-Kontrollen geh&ouml;rt, beispielsweise in Bad Aibling oder beim Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz. Die Datenschutzbeh&ouml;rde k&ouml;nne freilich nicht technisch pr&uuml;fen, was sich konkret an einem Internetknoten abspiele.<br>\nLaut Schaar lag zum Ende seiner Amtszeit im Dezember 2013 erst ein vorl&auml;ufiger Pr&uuml;fbericht vor. Alle Beh&ouml;rden und Unternehmen h&auml;tten erkl&auml;rt, sie hielten sich an deutsches Recht und &uuml;bermittelten keine Telekommunikations-Daten &uuml;ber Deutsche an ausl&auml;ndische Geheimdienste. Auch w&uuml;ssten sie nichts von einer unbemerkten Ableitung erfasster Daten durch technische &bdquo;Seitenkan&auml;le&ldquo; &ndash; was aber auch nicht definitiv auszuschlie&szlig;en sei.<br>\nSchaar pl&auml;dierte daf&uuml;r, auch die BND-Aufkl&auml;rung im Ausland wie etwa in Bad Aibling im Falle einer Datenauswertung auf deutschem Boden der Kontrolle durch den Bundesdatenschutzbeauftragten zu unterstellen. Dieses Problem sei &bdquo;dringend kl&auml;rungsbed&uuml;rftig&ldquo;. Der Zeuge sagte, vor dem Auffliegen des NSA-Skandals sei ihm nicht bekannt gewesen, dass der BND auch Erkenntnisse an die NSA &uuml;bermittele, die er bei der Auswertung von internationalem Transit-Datenverkehr durch die Bundesrepublik gewinne. Vom Projekt &bdquo;Eikonal&ldquo; habe er ebenfalls erst aus den Medien erfahren, so der Zeuge. Es habe ihn &bdquo;sehr gewundert&ldquo;, dass die technische Hilfe der Telekom f&uuml;r den BND beim Anzapfen des Frankfurter Internetknotens auf der Basis eines privatrechtlichen Vertrags zwischen dem Unternehmen und dem Nachrichtendienst erfolgt sein soll. Schaar: &bdquo;F&uuml;r einen solchen Eingriff in Grundrechte braucht man eine gesetzliche Erm&auml;chtigung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_01\/-\/354600\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Entamerikanisiert endlich das Internet <\/strong><br>\nRussland und China streben beide nach mehr Kontrolle im Internet. Doch die aggressivste Strategie f&auml;hrt mit Abstand Amerika &ndash; und schert sich dabei wenig um internationale Regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/die-digital-debatte\/wem-gehoert-das-netz-entamerikanisiert-endlich-das-internet-13370167.html?printPagedArticle=true\">FAZ.Net<\/a><\/li>\n<li><strong>Who&rsquo;s the true enemy of internet freedom &ndash; China, Russia, or the US?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2015\/jan\/04\/internet-freedom-china-russia-us-google-microsoft-digital-sovereignty\">The Gurardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Folterbericht: Senatsaussp&auml;hung durch CIA ohne Konsequenzen<\/strong><br>\nEs hatte sich bereits angedeutet, nun ist es gewiss: Ein Untersuchungsgremium hat bei der CIA trotz Aussp&auml;hung von Senatscomputern kein Fehlverhalten festgestellt. Es habe gar keine klaren Absprachen gegeben, die dem widersprochen h&auml;tten.<br>\nWie bereits erwartet, hat das Untersuchungsgremium, das sich mit der Aussp&auml;hung eines US-Senatsausschusses befasste, kein Fehlverhalten der CIA gefunden. Das geht aus dessen Abschlussbericht hervor, der nun ver&ouml;ffentlicht wurde. Der Zugriff auf Computer, die f&uuml;r Senatsmitarbeiter bereitgestellt worden waren, sei in &ldquo;angemessenem&rdquo; Rahmen erfolgt, auch weil sich die Abgeordneten und der Geheimdienst nicht auf Grundregeln f&uuml;r die Zusammenarbeit geeinigt hatten. Als es dann um die Untersuchung eines m&ouml;glichen Sicherheitslecks gegangen sei, h&auml;tten f&uuml;nf Mitarbeiter zwar &ldquo;klar unangemessen&rdquo; auf E-Mails zugegriffen. Dabei habe es sich aber um einen Fehler gehandelt, nicht um Amtsmissbrauch, schreibt Gremiumsleiter Evan Bayh.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Folterbericht-Senatsausspaehung-durch-CIA-ohne-Konsequenzen-2518118.html?wt_mc=nl.ho.2015-01-16\">heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Die EU-Kommission verh&ouml;hnt die Demokratie&rdquo;<\/strong><br>\nDer Investorenschutz in TTIP wird wohl kommen, sagt die Lobbykritikerin Pia Eberhardt &ndash; obwohl eine Mehrheit der B&uuml;rger und selbst Wirtschaftsverb&auml;nde klar dagegen sind.<br>\nIch finde das interessant. Fast 150.000 Einzelpersonen und Organisationen haben sich an den Konsultationen der Kommission beteiligt, und mehr als 97 Prozent davon lehnen den Investitionsschutz mit seinen undemokratischen Schiedsgerichten ab. N&auml;hme Frau Malmstr&ouml;m das ernst, w&uuml;rde sie den Investitionsschutz sofort und komplett aus den Verhandlungen streichen. Stattdessen beginnt sie weitere Konsultationen.<br>\nDas ist die Botschaft der Kommission an die B&uuml;rger: Vielen Dank f&uuml;r Ihren Beitrag, aber wir machen weiter wie bisher. So verh&ouml;hnt die Kommission die Demokratie.&nbsp;&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-01\/ttip-konsultationen-undemokratisch-pia-eberhard\/komplettansicht\">Die Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>So verschaffen die Fraktionen Lobbyisten Zugang zum Bundestag<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Fraktionen k&ouml;nnen ihren Lieblingslobbyisten per Empfehlung fast unbegrenzten Zugang in den Bundestag erm&ouml;glichen.<\/li>\n<li>Linke und Gr&uuml;ne haben offengelegt, wem sie dieses Privileg zukommen lassen. Union und SPD verweigern dazu die Auskunft.<\/li>\n<li>Abgeordnetenwatch.de hat jetzt die Bundestagsverwaltung auf Herausgabe der Daten verklagt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/lobbyismus-in-der-politik-so-verschaffen-die-fraktionen-lobbyisten-zugang-zum-bundestag-1.2304734\">SZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Schweiz verliert Vertrauen in den Euro<\/strong><br>\nDer 15. Januar 2015 wird in die Geschichte eingehen. Bis dahin verteidigte die Schweizer Notenbank (SNB) drei Jahre krampfhaft den Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro. Mit dem festgesetzten Mindestkurs beabsichtigte die SNB, die Preisstabilit&auml;t sicherzustellen, musste aber auch jede Aktion von EZB-Chef Draghi mittragen.<br>\nUm diesen Mindestkurs durchzusetzen, hat die SNB die freie Marktwirtschaft au&szlig;er Kraft gesetzt und wiederholt am Devisenmarkt interveniert. Das Ausma&szlig; der Interventionen macht die Bilanzsumme der SNB deutlich. Die Devisenbest&auml;nde der SNB sind auf 525,3 Milliarden Franken angeschwollen. Somit ist die Bilanzsumme mehr als drei Mal so gro&szlig; wie 2008. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die H&uuml;ter der Schweizer W&auml;hrung im Verh&auml;ltnis fast genauso viel &ldquo;Geld gedruckt&rdquo; haben wie die US-Notenbank FED.<br>\nIn Relation zur Wirtschaftskraft sieht es in der Schweiz sogar noch wahnsinniger aus als in den USA. Die Schweizer haben ihre Bilanzsumme auf 85 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufgebl&auml;ht &ndash; die Amerikaner lediglich auf 27 Prozent. Folglich hat die SNB ungleich mehr Risiken in der Bilanz als die FED.<br>\nJetzt hat die SNB vor den weiteren Ma&szlig;nahmen der EZB, unbegrenzt Staatsanleihen aufzukaufen und somit noch mehr Geld in das System zu pressen, sowie vor den Devisenm&auml;rkten endg&uuml;ltig kapituliert. Die Reaktion war knallhart &ndash; binnen k&uuml;rzester Zeit gab es nur noch 0,86 Franken je Euro. In der Spitze st&uuml;rzte der Euro zum Franken um knapp 30 Prozent ab, der gr&ouml;&szlig;te Verlust seit Freigabe der Wechselkurse im Jahr 1971&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43878\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Griechenlands Gesundheitswesen aus der N&auml;he betrachtet<\/strong><br>\nAls wir das gr&ouml;&szlig;te Krankenhaus von Athen, Evangelismos, besuchten, konnten wir einen ersten Eindruck von der Situation bekommen. Bei einem Treffen mit ca. 20 &Auml;rztInnen, Pflegekr&auml;ften und Mitgliedern der Betriebsgewerkschaft erz&auml;hlten diese, dass es im &ouml;ffentlich gef&uuml;hrten Krankenhaus an Arzneimitteln, Verbandsmaterial und &nbsp;einfachsten Dingen mangelt. Selbst Klopapier sucht man in den Krankenh&auml;usern, die wir in Athen und Thessaloniki besucht haben, vergeblich. Die &Auml;rztInnen und Pfleger tun, was sie k&ouml;nnen, sind aber heillos &uuml;berlastet. Denn zum einen ist viel Personal entlassen worden oder gegangen (z.B. nach Deutschland), zum anderen haben die Krankenh&auml;user mehr zu tun, weil sich die Menschen Besuche beim niedergelassenen Arzt nicht mehr leisten k&ouml;nnen. Sie warten lieber, &nbsp;<br>\nbis sie sich als Notfall ins Krankenhaus begeben k&ouml;nnen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1469\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Islamismus<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Peitsche und Terror<\/strong><br>\nJihadisten entscheiden nach strategischen Gesichtspunkten, wann es sich lohnt, beleidigt zu sein. Sie pr&auml;sentieren sich als konsequente Vollstrecker von Regeln der Sharia, die auch von mit dem Westen verb&uuml;ndeten Regierungen propagiert werden.<br>\nWer die ideologische Spur der M&ouml;rder von Paris verfolgt, landet in Saudi-Arabien. Am Mittwoch voriger Woche verurteilte das K&ouml;nigshaus pflichtgem&auml;&szlig; den Terroranschlag, zwei Tage sp&auml;ter wurde der Blogger Raif Badawi nach dem Freitagsgebet vor der al-Jafali-Moschee in Jeddah &ouml;ffentlich ausgepeitscht. Die Bestrafung erfolgt in Raten, jede Woche bis zum 22.&thinsp;Mai sind 50 Peitschenhiebe vorgesehen, &uuml;berdies muss Badawi eine zehnj&auml;hrige Haftstrafe absitzen. Er war Gr&uuml;nder einer Website liberaler Dissidenten und wurde wegen &raquo;Beleidigung des Islam&laquo; verurteilt. Das Rechtssystem Saudi-Arabiens beruht auf dem Hanbalismus, einer der vier anerkannten sunnitisch Rechtsschulen, die auch die Grundlage des Salafismus, der Ideologie des sunnitischen Jihadismus ist. Die M&ouml;rder von Paris haben Regeln der Sharia vollstreckt, die in saudischen Schulen gelehrt werden, allerdings bestehen die Prediger des Regimes darauf, dass nur eine staatliche Autorit&auml;t solche Strafen verh&auml;ngen darf. Bei ihrem Streit mit den Jihadisten geht es vor allem um die Frage der legitimen Obrigkeit, der einzig bedeutende Unterschied zwischen der saudischen Gesetzgebung und dem Regeln des &raquo;Islamischen Staates&laquo; ist, dass dem K&ouml;nigshaus eine offizielle Legalisierung der Sklaverei dann doch zu gewagt erschien.&#8232;Die nun wieder gestellte Frage, ob der Jihadismus etwas mit dem Islam zu tun hat, ist damit beantwortet. Viel weiter hilft das allerdings nicht. Schlie&szlig;lich hat der Ku Klux Klan auch etwas mit dem Christentum zu tun, dennoch muss nicht jeder Christ als potentieller rassistischer Gewaltt&auml;ter betrachtet werden. Weniger als f&uuml;nf Prozent der Muslime sind Hanbaliten, noch wesentlich geringer ist der Anteil der Jihadisten und ihrer Unterst&uuml;tzer, und selbst wenn man die im globalen Jihad kaum aktiven, aber ebenso gef&auml;hrlichen schiitischen Jihadisten unter F&uuml;hrung des Iran &ndash; dort droht dem Blogger Soheil Arabi die Hinrichtung wegen &raquo;Beleidigung des Propheten&laquo; &ndash; hinzurechnet, ist der Anteil der Gewaltt&auml;ter an der muslimischen Bev&ouml;lkerung minimal. &hellip;&#8232;Streiten wir also. Streiten wir &uuml;ber die besten Wege zur Bek&auml;mpfung des Rassismus, aber auch &uuml;ber den notwendigen Bruch mit der Tradition der islamischen Theologie und erheben wir uns bei dieser Gelegenheit wenigsten ein bisschen &uuml;ber das intellektuell erb&auml;rmliche Niveau dessen, was heutzutage Islamkritik genannt wird. Der globale Jihad kann nur global bek&auml;mpft werden. Streiten wir also dar&uuml;ber, wie der Terror des &raquo;Islamischen Staates&laquo; beendet werden kann &ndash; dass den Jihadisten weite Gebiete des Nahen Ostens fast kampflos &uuml;berlassen werden, hat dem Terrorismus mehr Auftrieb gegeben als alles andere. Und streiten wir dar&uuml;ber, ob Repr&auml;sentanten eines Staates, der einem Dissidenten w&ouml;chentlich 50 Peitschenhiebe verabreichen l&auml;sst, weiterhin umschmeichelte Staatsg&auml;ste sein sollten. Wenn wir nun alle Charlie sind &ndash; sind wir auch Raif Badawi? Das wird sich an jedem Freitag bis zum 22.&thinsp;Mai zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2015\/03\/51238.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Einmal beiseite geschoben, dass es den USA und ihren Verb&uuml;ndeten gelungen ist, den Autokraten zu beseitigen, der ein Gegengewicht zu zur &ldquo;Theokratie&rdquo; Iran und zur feudalen Autokratie Saudi-Arabien bildete, und damit ein Vakuum schufen, das heute Djihadisten aufzuf&uuml;llen versuchen. Sprechen wir von heute. Nat&uuml;rlich handeln Staaten wie der Iran oder Saudi-Arabien strategisch im Sinne des Machterhalts bzw. Machtausdehnung und viel weniger religi&ouml;s orientiert, als viele behaupten. Ein gutes Beispiel ist die Gegnerschaft Saudi-Arabiens zu den im Ansatz demokratischen Muslimbr&uuml;dern in &Auml;gypten, welche in Glaubensfragen den Saudis viel n&auml;her stehen als die heutige autorit&auml;re Milit&auml;rregierung. Demokratie ist allerdings das letzte, was sich die Herrschenden in Saudi Arabien w&uuml;nschen.<\/em><br>\n<em>Und was macht der Westen? Ist es nicht ein Unding, dass wir etliche Staaten, welche aus strategischen Gr&uuml;nden die Djihadisten finanziell und anderweitig unterst&uuml;tzen, nicht Djihadisten nennen bzw. nicht so behandeln, &ndash; sogar wenn diese Djihadisten im Westen zuschlagen. In Deutschland ist im Prinzip der Anstifter zum Mord gleich dem Hauptt&auml;ter zu bestrafen. Nur sind Staaten eben kalte Monster, die sich nicht nach den Regeln innerhalb ihres Staates richten. So verb&uuml;nden wir uns mit Regierungen, die nicht nur im Inneren jenseits unseres Rechtsverst&auml;ndnisses Regimegegner verfolgen, sondern sogar diejenigen unterst&uuml;tzen, die bei uns Schrecken verbreiten. So tauschen wir ganz bewu&szlig;t z.B. das ben&ouml;tigte Erd&ouml;l gegen &ldquo;etwas&rdquo; Terror. Oder erlauben der t&uuml;rkischen Regierung, den IS gew&auml;hren zu lassen, weil den westlichen Regierungen die NATO-Mitgliedschaft der T&uuml;rkei gegen Russland so wichtig ist.<\/em><br>\n<em>Auch erlauben wir der T&uuml;rkei in Deutschland Imame im Rotationsprinzip einzusetzen, von denen u.a. kein Mensch wei&szlig;, wie radikal sie sind, wie gut sie auf Deutschland vorbereitet sind. An dieser Stelle ist J&ouml;rn Schulz zu widersprechen. Er spricht davon, dass Djihadisten &ldquo;nachweislich strategisch handeln&rdquo;. Das mag f&uuml;r ihre Anf&uuml;hrer und diejenigen, die sie unterst&uuml;tzen, zutreffen, aber entwickeln sich diejenigen, die hier angeworben in Syrien, im Irak oder auch bei uns morden, nicht tendenziell &ldquo;zur Reflexion unf&auml;hige, emotional instabile Gewaltt&auml;ter&rdquo;? Viele wollen die Muslime in Deutschland mehr in die Pflicht nehmen, dabei k&ouml;nnte der deutsche Staat z.B. einfordern, dass die t&uuml;rkischen Imame nicht mehr alle drei oder vier Jahre ausgetauscht werden. Diese Imame sprechen meist nicht einmal unsere Sprache, sind nicht geringsten mit der Lebenswirklichkeit der Muslime in Deutschland vertraut, kennen nicht die hiesigen gesellschaftlichen und politischen Diskussionen, orientieren sich &uuml;berwiegend am Herkunftsland und kehren in dem Moment, in dem sie vielleicht die Probleme der Menschen hier zu verstehen lernen, in dieses zur&uuml;ck. K&ouml;nnen diese Imame zu den Vertrauenspersonen werden, die sie in ihrer Heimat sind? K&ouml;nnen diese Imame eine Br&uuml;cke zwischen Migranten und Einheimischen bauen? K&ouml;nnen sich Eltern an diese Imame wende, wenn ihre Kinder dem Djihadismus verfallen? W&uuml;rden diese Imame sich an deutsche Beh&ouml;rden wenden, wenn sie nicht mehr weiter w&uuml;ssten?&nbsp; J&ouml;rn Schulz m&ouml;chte den &ldquo;globalen Jihad&rdquo; bek&auml;mpfen, geht es nicht auch konkreter, kleinteiliger?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mut und Kritik: Warum J&uuml;rgen Todenh&ouml;fers IS-Interview wichtig ist<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Todenh&ouml;fer &ndash; zu einer anderen Zeit, in einer anderen Welt war er mal Rechtsau&szlig;en bei der CDU und Heftchen-Vorstand bei Burda. Jetzt hat ein anderer Todenh&ouml;fer in Mossul einen deutschen IS-Terroristen interviewt. Das Interview war RTL und n-tv eine Sondersendung wert und wurde von &ldquo;JT&rdquo; bei Facebook ver&ouml;ffentlicht. Im Anschluss gab es reichlich Kritik, dass Todenh&ouml;fer den Terroristen eine Plattform geboten habe. Zu Unrecht&hellip;<br>\nDie Widerspr&uuml;che, die Verblendung, der Fanatismus werden in dem Video greifbar. Mit Infoporn oder gar Trash-Talk, hat das nichts zu tun. Auch dass diese Bilder zus&auml;tzliche Terror-Angst sch&uuml;ren, vermag ich zumindest nicht zu erkennen. Teilweise reagiert der selbst ernannte Dschihadist sogar fast hilflos und kindisch beleidigt &uuml;ber die Vorstellung, dass sich R&uuml;ckkehrer von der mit Blut verschmierten Quatsch-Ideologie des IS abwenden k&ouml;nnten. Die IS &ndash; eine Bande von fanatisierten Dummschw&auml;tzern mit Waffen. Mit dem Islam hat der so genannte &ldquo;Islamische Staat&rdquo; nun wirklich rein gar nichts zu tun. Das wird nach Ansicht des Interviews &uuml;berdeutlich.<br>\nDas hat eine andere Qualit&auml;t als etwa die ausf&uuml;hrliche Dokumentation von IS-Propaganda-Videos in Wort und Bild durch die Bild-Zeitung. SO etwas k&ouml;nnte man tats&auml;chlich als Infoporn oder eher noch Terror-Porn bezeichnen. Das Interview Todenh&ouml;fers dagegen erlaubt tats&auml;chlich einen Einblick in die Ideologie des IS. Todenh&ouml;fer dokumentiert damit die Gef&auml;hrlichkeit, die Verblendung und den Wahnsinn dieser Terrorgruppe. Er dokumentiert unter Einsatz seines Lebens. Das ist keine kleine Leistung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/01\/16\/mut-und-kritik-warum-juergen-todenhoefers-is-interview-wichtig-ist\/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email%20\">MEEDIA (dort auch das Video)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Mohammed Hanif &uuml;ber die Gewalt in Pakistan: Der Kindermord von Peshawar<\/strong><br>\nWenn diese Woche Pakistans Schulen nach den Winterferien den Unterricht wiederaufnehmen, werden Millionen von Eltern ihre Kinder beklommenen Herzens zum Unterricht fahren. Wenn die Eltern ihre Kinder vor der Schule absetzen, werden sie nicht mehr von Noten und Hausaufgaben reden, sie werden ihnen letzte Anweisungen geben, wie sie sich verhalten sollen, falls sie Sch&uuml;sse h&ouml;ren. Zu sagen, dass die Eltern verst&ouml;rt sind, w&auml;re eine Untertreibung. Die Attacke auf eine Schule in Peshawar, der am 16. Dezember mehr als 130 Kinder zum Opfer fielen, hat den Krieg, der in Pakistan seit nunmehr 30 Jahren gef&uuml;hrt wird, in jeden Haushalt getragen, in dem es ein Kind im Schulalter gibt. Obwohl dieser Krieg schon so lange dauert, empfand ihn der Gro&szlig;teil der pakistanischen Mittelklasse als ein Geschehen, das weit entfernt und f&uuml;r sie nur im Fernsehen stattfand. Die Wahrnehmung des Konflikts entsprach dem, was man die Leute in den Medien sehen lie&szlig;, und der Ma&szlig;gabe ihrer eigenen, engstirnigen Interessen. So neigten sie zur Annahme, dass dieser Krieg sie nichts anging und dass sie dabei lediglich unschuldige Zuschauer waren.<br>\nKlar, es gab Krieg im Nachbarland Afghanistan. Aber f&uuml;hrten die Afghanen nicht dauernd Krieg? Wenn nicht gegen die Russen, dann gegen die Amerikaner, und nahm sich einmal keiner die M&uuml;he, sie von au&szlig;en zu behelligen, schlugen sie sich halt gegenseitig die K&ouml;pfe ein. Gewiss, auch in den pakistanischen Stammesgebieten gab es Krieg, aber das geh&ouml;rt zur Stammeskultur, dort l&auml;uft ja jeder mit einem Gewehr herum. Doch wie sieht es denn wirklich aus im pakistanischen Herzland? Tausende Schiiten sind in unseren gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten ermordet worden. Ihre Gottesdienste waren Ziel von Sprengstoffattentaten, schiitische &Auml;rzte und Lehrkr&auml;fte in Spit&auml;lern und Universit&auml;ten wurden schikaniert und verfolgt. Andere religi&ouml;se Minderheiten leben in permanenter Angst davor, unwissentlich ihre Nachbarn zu beleidigen und in der Folge ihr Haus in Schutt und Asche vorzufinden oder mit einer Anklage wegen Blasphemie im Gef&auml;ngnis zu landen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/der-kindermord-von-peshawar-1.18460369?extcid=Newsletter_14012015_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Je suis aussi un musulmane.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-24601","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24601","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24601"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24601\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24696,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24601\/revisions\/24696"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24601"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24601"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24601"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}