{"id":2465,"date":"2007-07-06T08:54:11","date_gmt":"2007-07-06T06:54:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2465"},"modified":"2016-01-01T12:32:16","modified_gmt":"2016-01-01T11:32:16","slug":"sozialabbau-und-die-einschraenkung-von-freiheitsrechten-sind-die-zwei-seiten-einer-politischen-muenze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2465","title":{"rendered":"Sozialabbau und die Einschr\u00e4nkung von Freiheitsrechten sind die zwei Seiten einer politischen M\u00fcnze"},"content":{"rendered":"<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert sch&auml;rfere Sicherheitsgesetze und strebt an, die Bundeswehr zur Terrorabwehr im Inneren einzusetzen. Damit folgt sie einer alten Forderung von Innenminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU). Sollte dieser Vorschlag der Bundeskanzlerin eine Mehrheit finden, geh&ouml;rt die gewollte Trennung der Staatlichen Gewalt f&uuml;r die Innere und &Auml;u&szlig;ere Sicherheit der Vergangenheit an. Der Schutz vor der Gefahr des Terrorismus muss daf&uuml;r herhalten, dass Grundgesetz St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck zu demontieren. Der Terroranschlag vom 11. September 2001, dient nach wie vor als Begr&uuml;ndung sicherheitspolitische Ma&szlig;nahmen auszuweiten. 80 Millionen Bundesb&uuml;rger verlieren scheibchenweise ihren freiheitlichen Schutz, den ihnen das Grundgesetz gew&auml;hrleistet hat. Unser Grundgesetz sch&uuml;tzt uns aufgrund vergangener Erfahrungen in der Weimarer Zeit, vor den Gefahren einer Verschmelzung der Aufgaben von Milit&auml;r und Politik. Politische Entscheidungstr&auml;ger sollten die Deutschen Milit&auml;r-Geschichte repetieren, bevor sie &uuml;ber eine &Auml;nderung des Grundgesetzes zur Militarisierung der Innenpolitik urteilen. Ein Beitrag von Christine Wicht.<br>\n<!--more--><br>\nDie Unionsparteien haben ein eigenes Sicherheitskonzept zur Gefahrenabwehr terroristischer Anschl&auml;ge erarbeitet, es enth&auml;lt den Vorschlag, der Bundeswehr bisherige Polizeibefugnisse zu &uuml;bertragen, indem sie auch pr&auml;ventiv im Inneren eingesetzt werden kann. Die Umsetzung eines solchen Konzeptes w&uuml;rde sich aber gravierend auf die Zusammenarbeit aller zivilen und milit&auml;rischen Kr&auml;fte in unserem Lande auswirken, angefangen vom Roten Kreuz, &uuml;ber das Technische Hilfswerk bis hin zu Bundeswehr und Polizei. Dar&uuml;ber hinaus sollen die Zust&auml;ndigkeiten zur Abwehr der Gefahren aus der Luft und der See im Grundgesetz neu zu verfasst und die Trennung von &Auml;u&szlig;erer und Innerer Sicherheit weitgehend aufgehoben werden. Die Bundesl&auml;nder Bayern, Hessen Sachsen und Th&uuml;ringen haben einen Gesetzesantrag zur &Auml;nderung des Grundgesetzes im Bundesrat eingebracht. Die Unionsfraktionen im Bundestag haben ihren Vorschlag im Parlament vorgelegt. Ge&auml;ndert werden soll Artikel 35 des Grundgesetzes:<\/p><p><strong>Seit Beginn der Bundesrepublik ist Artikel 35 [Rechts- und Amtshilfe; Katastrophenhilfe] folgenderma&szlig;en formuliert:<\/strong> <\/p><p>(1) Alle Beh&ouml;rden des Bundes und der L&auml;nder leisten sich gegenseitig Rechts- und Amtshilfe.<\/p><p>(2) Zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der &ouml;ffentlichen Sicherheit oder Ordnung kann ein Land in F&auml;llen von besonderer Bedeutung Kr&auml;fte und Einrichtungen des Bundesgrenzschutzes zur Unterst&uuml;tzung seiner Polizei anfordern, wenn die Polizei ohne diese Unterst&uuml;tzung eine Aufgabe nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten erf&uuml;llen k&ouml;nnte. Zur Hilfe bei einer Naturkatastrophe oder bei einem besonders schweren Ungl&uuml;cksfall kann ein Land Polizeikr&auml;fte anderer L&auml;nder, Kr&auml;fte und Einrichtungen anderer Verwaltungen sowie des Bundesgrenzschutzes und der Streitkr&auml;fte anfordern. <\/p><p>(3) Gef&auml;hrdet die Naturkatastrophe oder der Ungl&uuml;cksfall das Gebiet mehr als eines Landes, so kann die Bundesregierung, soweit es zur wirksamen Bek&auml;mpfung erforderlich ist, den Landesregierungen die Weisung erteilen, Polizeikr&auml;fte anderen L&auml;ndern zur Verf&uuml;gung zu stellen, sowie Einheiten des Bundesgrenzschutzes und der Streitkr&auml;fte zur Unterst&uuml;tzung der Polizeikr&auml;fte einsetzen. Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung nach Satz 1 sind jederzeit auf Verlangen des Bundesrates, im &Uuml;brigen unverz&uuml;glich nach Beseitigung der Gefahr aufzuheben.<\/p><p>Unter der Argumentation der Terrorismusbek&auml;mpfung wird angestrebt Artikel 35, Absatz 2, Satz 1 des Grundgesetzes dahingehend zu &auml;ndern, dass im Falle terroristischer Bedrohungen auf Anforderung eines Landes die Streitkr&auml;fte zum Schutz ziviler Objekte eingesetzt werden sollen, falls die Polizeikr&auml;fte des Bundes und der L&auml;nder zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der &ouml;ffentlichen Sicherheit oder Ordnung nicht mehr ausreichen.<br>\nDes Weiteren soll Satz 2 ge&auml;ndert werden, dass Amtshilfe nach dieser Vorschrift nicht nur im Falle eines bereits eingetretenen besonders schweren Ungl&uuml;cksfalls oder eines sonstigen Katastrophenfalls zur Hilfe bei der Bew&auml;ltigung seiner Folgen zul&auml;ssig ist, sondern auch dann, wenn ein solcher Fall unmittelbar droht und Ma&szlig;nahmen zur Verhinderung seines Eintritts zu ergreifen sind. Auch sollen Streitkr&auml;fte zur Abwehr von Gefahren aus der Luft und von See dann eingesetzt werden d&uuml;rfen, wenn dies zur wirksamen Bek&auml;mpfung dieser Gefahren erforderlich ist.<br>\n(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.rainer-arnold.de\/html\/sicherheit.htm\">Rainer Amold<\/a>)<\/p><p><strong>Bewusst gewollte Trennung von Milit&auml;r und Polizei im Grundgesetz<\/strong><br>\nAufgrund der Erfahrungen in Deutschland, die angefangen vom preu&szlig;isch-deutschen Milit&auml;r, bis in das Jahr 1945 reichen, wurde bei Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik eine Verfassung angestrebt, in der explizit eine Trennung von Milit&auml;r und Polizei festgeschrieben ist. <\/p><p><strong>Erfahrungen aus der deutschen Geschichte: <\/strong><\/p><p><strong>&bdquo;Gegen Demokraten helfen nur Soldaten&ldquo;<\/strong><br>\nBeeinflusst von Frankreich forderte auch das deutsche Volk eine Verfassung. Friedrich Wilhelm IV. Von Preu&szlig;en  lehnte im Landtag im Jahr 1847 erneut die von seinem Vater versprochene Verfassung ab, daraufhin war eine Revolution nicht mehr aufzuhalten. W&auml;hrend der Revolution wurde 1848\/49 wurde das Milit&auml;r verst&auml;rkt als repressive Ordnungsmacht im Inneren eingesetzt. &bdquo;Gegen Demokraten helfen nur Soldaten, Adieu!&ldquo; &ndash; mit diesen Worten verabschiedete Friedrich Wilhelm IV. die Delegation der Paulskirche. Die Soldaten befanden sich seinerzeit in einem Spannungsfeld zwischen pers&ouml;nlicher Sympathie mit den revolution&auml;ren Ereignissen, ihren Ideen und Akteuren, und dem Gehorsam gegen&uuml;ber der milit&auml;rischen und politischen Obrigkeit. <\/p><p><strong>Weimarer Republik<\/strong><br>\nBei den M&auml;rzk&auml;mpfen 1919 in Berlin setzte der sozialdemokratische Reichswehrminister Gustav Noske  reaktion&auml;re Freikorps-Truppen ein. Noske gab den durch kein Gesetz gedeckten Befehl aus, dass jeder Bewaffnete von den Regierungstruppen und den Freikorps sofort zu erschie&szlig;en sei. Das Freikorps Potsdam war dabei auch in die K&auml;mpfe des &bdquo;Spartakusaufstandes&ldquo; (05. &ndash; 12. Januar 1919) verwickelt und tat sich dort durch besondere H&auml;rte hervor, bei dem auch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht get&ouml;tet wurden. Zu den politisch rechts-stehenden Wehrverb&auml;nden, wie Stahlhelm und Kyffh&auml;userbund, bestanden enge Kontakte. <\/p><p><strong>Nationalsozialistisches Regime<\/strong><br>\nMit dem F&uuml;hrererlass vom 17. Juni 1936 ernannte Hitler den Reichsf&uuml;hrer-SS Heinrich Himmler zum Chef des neu eingef&uuml;hrten Amts der Deutschen Polizei. Damit war die Entscheidung f&uuml;r eine Zentralisierung der Polizei gefallen, was zugleich zu einer Entstaatlichung der Polizei f&uuml;hrte. Die Polizei war nun der SS-F&uuml;hrung unterstellt, damit konnten die Nationalsozialisten den Staat nach ihren Vorstellungen umgestalten. Die SS-Haupt&auml;mter f&uuml;r die Ordnungspolizei und die Sicherheitspolizei wurden gebildet, die bereits  im Jahr darauf im Mai 1937 verschmolzen wurden. W&auml;hrend der Zeit des  nationalsozialistischen Regimes wurden die Grenzen zwischen Milit&auml;r und Polizei bis zur Unkenntlichkeit verwischt. <\/p><p>Vor fast vierzig Jahren rief Hans Magnus Enzensberger am 28. Mai 1968 zum Protest gegen die Notstandsverfassung auf, der Einsatz des Milit&auml;rs gegen Demonstranten wurde heftig kritisiert:<\/p><blockquote><p>Das ist, auf den alten historischen Kern gebracht, der Inhalt der Notstandsverfassung. Und warum muss erst die Polizei, und dann der Bundesgrenzschutz, und dann das Milit&auml;r gegen Demokraten helfen? Weil die Herrschaft einer winzigen Minderheit, die Herrschaft des Kapitals, mit andern Mitteln nicht mehr aufrechtzuerhalten ist. Deshalb enterbt das sieche Parlament sich selber; deshalb verk&uuml;ndet das System ganz offen das Ende seiner Legitimit&auml;t. Und deshalb hat es keinen Zweck, wenn die lieben bekannten Kulturpers&ouml;nlichkeiten unter sich bleiben und das anmelden, was bekannte Kulturpers&ouml;nlichkeiten eben anmelden, n&auml;mlich Bedenken. Die Notstandsverfassung wird keinen Sperrsitz respektieren. Sie wird solche Versammlungen wie diese hier mit Tr&auml;nengas auseinandertreiben, wenn es erst soweit ist. Die Kapitalisten und die Partei- und Gewerkschaftsbosse, die uns regieren, werden nicht auf uns h&ouml;ren. Sie werden sich taubstumm stellen, genauso wie De Gaulle und Pompidou, bis wir zusammen mit den Studenten und den Arbeitern auf die Stra&szlig;e gehen und uns ein bisschen deutlicher &auml;u&szlig;ern. Auf der Stra&szlig;e gibt es keine Prominenten mehr, und zum Streik brauchen wir keine Eintrittskarte.<\/p><\/blockquote><p>(Quelle: <a href=\"http:\/\/germanhistorydocs.ghi-dc.org\/sub_document.cfm?document_id=228&amp;language=german\">Deutsche Geschicht in Dokumenten und Bidern<\/a>). <\/p><p>In der aktuellen Ausgabe 7\/07, der &bdquo;Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik&ldquo;, ist die &Uuml;bersetzung eines Artikels, den die amerikanische Journalistin Naomi Wolf f&uuml;r den Guardian geschrieben hat, ungek&uuml;rzt abgedruckt. Naomi Wolf beschreibt &bdquo;Ein faschistisches Amerika in zehn Schritten&ldquo;. Der <a href=\"http:\/\/www.infokrieg.tv\/bush_law_151106.htm\">&bdquo;John Warner Defense Authorization Act von 2007&ldquo;<\/a> hat den US-Pr&auml;sidenten mit neuen Vollmachten f&uuml;r die Nationalgarde ausgestattet. Im Falle eines Notstandes k&ouml;nnte der Pr&auml;sident aufgrund seiner erweiterten Vollmachten beispielsweise die paramilit&auml;rische Michigan-Miliz damit beauftragen den Ausnahmezustand auszurufen, dies k&ouml;nnte ungeachtet des Protestes von B&uuml;rgern oder des Gouverneurs des betreffenden Gebietes geschehen. <\/p><blockquote><p>&hellip; Ohne auf tats&auml;chlichen Widerstand zu sto&szlig;en, kann der Pr&auml;sident das Milit&auml;r nun als Polizeitruppe f&uuml;r innenpolitische Zwecke einsetzen und zwar im Falle einer Naturkatastrophe, eines Seuchenausbruchs, eines Terrorangriffs oder &bdquo;anderer Gegebenheiten&ldquo; &hellip;<\/p><\/blockquote><p>Kritiker, wie der demokratische Senator Patrick Leahy sehen darin eine M&ouml;glichkeit, dass der Pr&auml;sident landesweit das Kriegsrecht verh&auml;ngen kann. Dar&uuml;ber hinaus, sehen Kritiker darin einen Versto&szlig; gegen den Posse Comitatus Act, der die Bundesregierung daran hindern soll, <a href=\"http:\/\/www.blaetter-online.de\/artikel.php?pr=2608\">das Milit&auml;r zur inl&auml;ndischen Strafverfolgung einzusetzen<\/a>. <\/p><p>Aktuell wenden sich die Proteste der kritischen B&uuml;rger gegen die Kapitalm&auml;rkte, gegen Aufr&uuml;stung, gegen milit&auml;rische Aufr&uuml;stung und Einm&auml;rsche, gegen Waffenlieferungen, gegen wachsende soziale Ungerechtigkeit. Wie heute mit dem grundgesetzlich verankerten Demonstrationsrecht umgegangen wird, wurde auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm deutlich, als Aufkl&auml;rungsjets der Bundeswehr &ndash; einige davon ohne ausdr&uuml;cklichen Befehl &ndash; am 5. Juni im Tiefflug Luftaufnahmen von Camps der Demonstranen  machten. Die Grenzen zwischen den Ma&szlig;nahmen zur Terrorbek&auml;mpfung und zur Be- und &Uuml;berwachungen von Demonstranten drohen immer mehr zu verwischen. <\/p><p>Innere und &Auml;u&szlig;ere Sicherheit sind abh&auml;ngig von sozialer Sicherheit und von Frieden. Beides ist aufgrund der derzeitigen Wirtschafts- und Sozialpolitik und der Milit&auml;rpolitik heftig in die Kritik der B&uuml;rger geraten. Die Menschen f&uuml;hlen sich von ihren Volksvertretern zunehmend nicht mehr vertreten. Auf dem G8-Gipfel brachten B&uuml;rger auf Demonstrationen ihre Unzufriedenheit mit dieser Politik zum Ausdruck.  Sollte die angestrebte &Auml;nderung des Grundgesetzes beschlossen werden, w&uuml;rden Demonstrationen mit &auml;hnlichen milit&auml;rischer Pr&auml;senz einhergehen und das Vorgehen w&auml;re obendrein noch gesetzlich legitimiert. <\/p><p>Nach Meinung von Kanzlerin Merkel ist die alte Trennung von innerer und &auml;u&szlig;erer Sicherheit &ldquo;von gestern&rdquo;, sp&auml;testens seit den Terroranschl&auml;gen vom 11. September 2001 m&uuml;sse man in ganz neuen Zusammenh&auml;ngen denken. &ldquo;Nur wenn wir dieses neue Denken auch wirklich anwenden, bleiben Freiheit und Sicherheit angesichts dieser neuen Bedrohung in einer ausgewogenen Balance&rdquo;, so die Meinung der Kanzlerin. Die &ouml;ffentliche Debatte dreht sich &uuml;berwiegend um die Auswirkungen des Terrorismus, wer befasst sich eigentlich mit den Ursachen des Terrorismus? <\/p><p>Der Angriff auf das World Trade Center, in dem die Welthandelsorganisation ihren Sitz hatte, war ein gezielter Angriff auf die globale Wirtschaftspolitik mit ihren Auswirkungen auf die Menschen in der ganzen Welt. Anstatt das Grundgesetz zu &auml;ndern sollten unsere demokratisch gew&auml;hlten Volksvertreter ihre Politik hinterfragen. Eine sozial gestaltete Wirtschafts- und Sozialpolitik geh&ouml;rt ebenso dazu wie das Infrage stellen von Tornadoeins&auml;tzen und Waffenlieferungen. Nur durch eine Richtungs&auml;nderung der Politik kann dem internationalen Terror der N&auml;hrboden entzogen werden. Das w&auml;re ein sinnvolles und nachhaltiges Thema f&uuml;r den G8-Gipfel gewesen, welche politischen Wege einzuschlagen sind, damit sich der Terrorismus nicht weiter zum internationalen Fl&auml;chenbrand entz&uuml;nden kann. Nicht die B&uuml;rger sind verantwortlich f&uuml;r die Situation, sondern politische Entscheidungstr&auml;ger, die in vielen Bereichen, obwohl demokratisch gew&auml;hlt, nicht nach dem Willen des Volkes gehandelt haben. Die B&uuml;rger sind doppelt betroffen, sowohl durch eine Politik die die Gesellschaft mehr und mehr spaltet und dar&uuml;ber hinaus durch  immer neue Einschr&auml;nkungen in ihrer Freiheit. Sozialabbau und Einschr&auml;nkung der Freiheitsrechte sind die beiden Seiten der gleich politischen M&uuml;nze.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert sch&auml;rfere Sicherheitsgesetze und strebt an, die Bundeswehr zur Terrorabwehr im Inneren einzusetzen. Damit folgt sie einer alten Forderung von Innenminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU). 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Der Schutz vor der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2465\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,60,166],"tags":[1112,358,418,315,440],"class_list":["post-2465","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-innere-sicherheit","category-terrorismus","tag-buergerrechte","tag-bundeswehr","tag-grundgesetz","tag-merkel-angela","tag-schaeuble-wolfgang"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2465","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2465"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2465\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29834,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2465\/revisions\/29834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2465"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2465"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}