{"id":2466,"date":"2007-07-06T10:15:03","date_gmt":"2007-07-06T08:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2466"},"modified":"2007-07-06T10:15:03","modified_gmt":"2007-07-06T08:15:03","slug":"hinweise-des-tages-429","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2466","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(AM\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Bio-Sprit bringt Agrarpreise in Fahrt<\/strong><br>\nDie Nachfrage und die Preise f&uuml;r einige der wichtigsten Agrarprodukte weltweit werden bis 2016 zum Teil kr&auml;ftig zulegen. So wird Getreide um 18 Prozent, Milchpulver um 32 und Butter um 42 Prozent teurer werden. Ein Grund daf&uuml;r ist die Verdr&auml;ngung von Nahrungs- und Tierfutter-Anbau durch &Ouml;lpflanzen f&uuml;r Treibstoffe. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der Weltagrarorganisation (FAO).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1167035&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;emsite_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Zwischen Tank und Teller<\/strong><br>\nBiosprit hat Konjunktur, doch der Boom birgt Gefahren. Er k&ouml;nnte den Hunger in der Welt verschlimmern. In Br&uuml;ssel suchen Fachleute nach L&ouml;sungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=zukunft&amp;art=1539&amp;id=475&amp;cHash=0334286477\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Chef Kurt Beck will ein Machtwort sprechen:<\/strong><br>\nMit dem Eiertanz seiner Partei um die Linke soll Schluss sein. Er will nun eine einheitliche Strategie festlegen.<br>\nQuelle <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/spd-strategie_aid_65531.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmkerung AM:<\/strong> An diesem Beispiel &ndash; und nur deshalb machen wir darauf aufmerksam &ndash; k&ouml;nnen Sie sehr gut sehen, wie Strategien der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit angelegt sind und dass man dabei auch Botschaften zu vermitteln versucht, die jeder Logik widersprechen. Warum Koalitionen der SPD mit der Linken im Osten m&ouml;glich und im Westen des Teufels sein sollen, verstehe wer will. Logisch ist das nicht, denn gerade im Westen kommen die Vertreter der neuen Partei zum Teil aus traditionellen gewerkschaftlichen und SPD-nahen Kreisen, im Osten kommen sie teilweise von der SED. Wenn man also alte Vorurteile und auch Bedenken befriedigen will, dann sollte m&uuml;sste man sich bei der SPD logischerweise eher gegen Koalitionen im Osten sperren.<br>\nIm &Uuml;brigen erinnert mich dieser Eiertanz ziemlich an die Debatte um damalige die Frage, ob die SPD eine Koalition mit den Gr&uuml;nen eingehen k&ouml;nne.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Becks Deutschlandfonds &ndash; Auf der Suche nach der verlorenen Sozialdemokratie<\/strong><br>\nBei Becks Deutschlandfonds ist derlei Systemsprengendes nicht zu bef&uuml;rchten. Sollte er kommen, wird die CDU schon daf&uuml;r sorgen, das Ganze auf ein kleines Zubrot f&uuml;r Besserverdienende und &ndash; nach dem bew&auml;hrten Vorbild der Riester-Rente &ndash; auf ein lukratives Zusatzgesch&auml;ft f&uuml;r Banken, Versicherungen und eine Heerschar von Fondsmanagern zu beschr&auml;nken. Sollte er kommen, wird es dem Deutschlandfonds &auml;hnlich ergehen wie der Riester-Rente: Selbst die Besserverdiener werden es sich dreimal &uuml;berlegen, ob sie sich nach Jahren und Jahrzehnten des erzwungenen Lohnverzichts auf Becks Mogelpackung einlassen sollen. Ihre Fondsanteile m&uuml;sse sie von ihrem sauer verdienten Geld erst einmal kaufen, auch wenn der Staat etwas zuschie&szlig;t. Was dabei an individuellen Gewinnbeteiligungen herauskommt, liegt bei den Fondsmanagern beziehungsweise Finanzm&auml;rkten. Und die richten sich nicht nach den frommen W&uuml;nschen der SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/27-28\/07280901.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Nebeneinkommen-Urteil: Offenbarungszeit f&uuml;r Halbtags-Politiker<\/strong><br>\nBundestagsabgeordnete m&uuml;ssen endlich ihre Nebeneink&uuml;nfte offenlegen. Ein &uuml;berf&auml;lliges und &uuml;berzeugendes Urteil des Verfassungsgerichts &ndash; alles andere h&auml;tte auch kein B&uuml;rger verstanden, sagt Hans Herbert von Arnim und fordert: Jetzt m&uuml;ssen weitere Versch&auml;rfungen folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,492431,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung zum Urteil (AM):<\/strong> Ich finde schade, dass die Aufteilung der Nebenverdienste bei 7.000 &euro; aufh&ouml;rt. Es w&auml;re gut gewesen, zum Beispiel auch noch eine Rubrik f&uuml;r Betr&auml;ge &uuml;ber 20.000 &euro; pro Monat zu schaffen, oder gar 50.000 Euro. Dann w&uuml;rden n&auml;mlich auch noch die gro&szlig;en Fische erkennbar und das Publikum w&uuml;rde staunen, um welche Betr&auml;ge es dabei geht.<\/em><\/p>\n<p><strong>Nebeneink&uuml;nfte der Abgeordneten online abzurufen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/archiv\/2007\/nebeneinkuenfte\/index.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Erste Einsch&auml;tzung von LobbyControl<\/strong><br>\nBei einigen Abgeordneten oder T&auml;tigkeiten fehlen die Angaben &uuml;ber die H&ouml;he der Eink&uuml;nfte &ndash; gerade bei den Anw&auml;lten. Auch bei einzelnen Aufsichtsratsmandaten sind oft keine Angaben gemacht, wobei unklar ist, ob die Eink&uuml;nfte daraus tats&auml;chlich unter 1.000 Euro im Monat bzw. 10.000 Euro im Jahr liegen oder ob die Daten unvollst&auml;ndig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/07\/erste-einschatzung\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>US-Vorsto&szlig; gegen Steuerparadiese: Gesetzentwurf h&auml;ngt im Senat fest <\/strong><br>\nL&auml;nder wie Luxemburg und die Schweiz bescheren den USA gigantische Steuerausf&auml;lle, behauptet der demokratische Pr&auml;sidentschaftskandidat Barack Obama. Er unterst&uuml;tzt ein Gesetz, das eine bessere Kontrolle des Kapitaltransfers vorsieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neuesdeutschland.de\/artikel.asp?AID=112293&amp;IDC=3\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<p><strong>Steinbr&uuml;ck will Schl&uuml;sselbranchen sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck will deutsche Schl&uuml;sselbranchen vor ausl&auml;ndischen Interessenten sch&uuml;tzen. Wenn die Bundesregierung vermeiden wolle, dass zentrale Industrien von ausl&auml;ndischen Staatsfonds oder privaten Kapitalgebern &uuml;bernommen werden, m&uuml;sse sie eine aktive Industriepolitik betreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,492492,00.html\">manager-magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Die Geister, die ich rief &hellip; Dieser Vorsto&szlig; von Steinbr&uuml;ck zeigt mal wieder, wie inkonsistent und verwirrt dieser Politiker ist und agiert. Er hat einer weiteren Beg&uuml;nstigung der &bdquo;Heuschrecken&ldquo; zugestimmt, er tut nichts gegen die steuerliche Beg&uuml;nstigung beim Verkauf von Unternehmensteilen, die von seinem Vorg&auml;nger Eichel und dem damaligen Bundeskanzler eingef&uuml;hrt worden ist; Steinbr&uuml;ck hat das Verscherbeln von gro&szlig;en Wohnungsbest&auml;nden massiv propagiert und daf&uuml;r die gesetzgeberischen Weichen gestellt; und jetzt jammert er &uuml;ber den Zugriff gro&szlig;er Investoren auf Schl&uuml;sselbranchen. Und was Schl&uuml;sselbranchen sind, das wei&szlig; dieser Finanzminister in seiner allumfassenden Klugheit sicher auch.<\/em><\/p>\n<li><strong>Mehr Arbeit &ndash; zu wenig Jobs<\/strong><br>\nHartz IV ist nicht die Ursache f&uuml;r den Aufschwung. Sondern ein Grund dass zu wenig Jobs entstehen. Wegen steigendem Druck auf die Besch&auml;ftigten, l&auml;ngeren Arbeitszeiten, mehr &Uuml;berstunden &ndash; zudem oft unbezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wipo.verdi.de\/wirtschaftspolitik_aktuell\/data\/07_15_aufschwung_und_jobs.pdf\">ver.di Wirtschaftspolitik aktuell [PDF &ndash; 56 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Stockende Privatisierung von Wohnungen<\/strong><br>\nIm Gegensatz zu fr&uuml;heren Jahren verkaufen deutsche Gemeinden kaum noch Wohnungen. Finanzinvestoren der ersten Stunde nutzen dies aus, um sich mit Gewinn von ihren Engagements zu trennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2007\/07\/05\/wi\/articleFBKHQ.print.html\">NZZ<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Gut f&uuml;r die Stadt<\/strong><br>\nBringt der kommunale Wohnungsbau den St&auml;dten mehr oder k&ouml;nnen private Betriebe das ebenso gut? Und wie misst man Gemeinwohl? Ein Diskussionsreport.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2007\/27\/immobilien-stadtrendite\">Die Zeit<\/a><\/p>\n<p><strong>Gesch&auml;fte so schlecht wie seit zwei Jahren nicht<\/strong><br>\nHerber R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Bauindustrie: Die Erholung der Branche ist zu Ende, der Auftragseingang so stark zur&uuml;ckgegangen wie zuletzt im Fr&uuml;hjahr 2005. Grund sind der Wegfall der Eigenheimzulage und die h&ouml;here Mehrwertsteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,492521,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dennoch wird weiter behauptet die Merkwertsteuer habe kaum negative Auswirkungen auf die Nachfrage.<\/em><\/p>\n<p><strong>900.000 Wohnungen bald teurer?<\/strong><br>\nUm durchschnittlich &uuml;ber f&uuml;nf Prozent seien die Mieten seit 2005 gestiegen, teilten die Mieterorganisationen am Mittwoch mit. Das h&auml;tten &bdquo;eigene Berechnungen&ldquo; zum neuen Mietspiegel ergeben, der am kommenden Mittwoch von der Senatsverwaltung f&uuml;r Stadtentwicklung vorgestellt wird. Extrem hoch sei der Anstieg f&uuml;r H&auml;user der Baujahre 1956 bis 1964 mit durchschnittlich 9,35 Prozent und f&uuml;r voll ausgestattete Wohnungen der Jahrg&auml;nge 1919 bis 1949 mit 9,28 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Stadtleben-Mieten-Mieterhoehungen-Mietspiegel;art125,2333236\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Massensterben durch Umweltverschmutzung<\/strong><br>\nIn China geraten die Folgesch&auml;den des rasanten Wirtschaftswachstums au&szlig;er Kontrolle: Knapp eine halbe Million Menschen sterben j&auml;hrlich an den Folgen verseuchter Luft und verschmutzten Trinkwassers. Aus Furcht vor Unruhen verhindert Peking die Ver&ouml;ffentlichung detaillierter Daten zu Todesf&auml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article1000319\/Massensterben_durch_Umweltverschmutzung_.html\">Die Welt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die einst &uuml;bel beleumundete &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung manipuliert nicht mehr. Sie ist auf dem Weg zum Verfassungsorgan<\/strong><br>\nBild macht nicht bl&ouml;d, Bild-Redakteure sind nicht bl&ouml;d, Bild bedient keine Doppelmoral, nein, es ist alles viel schlimmer: Bild ist Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/27-28\/07281301.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>BAf&ouml;G-Erh&ouml;hung geringer, Kinderzuschlag sp&auml;ter<\/strong><br>\nSoll das BAf&ouml;G erh&ouml;ht werden, muss das entsprechende Geld im Haushalt bereitstehen. Daher sind die aktuellen Diskussionen um den Haushalt 2008 schon entscheidend daf&uuml;r, wie stark das BAf&ouml;G n&auml;chstes Jahr erh&ouml;ht werden kann. Der aktuelle Haushaltsentwurf ist nicht erfreulich: 5% Erh&ouml;hung der BAf&ouml;G-S&auml;tze nach 7 Jahren Stillstand ist zu wenig. Zus&auml;tzlich wird sich auch die bisher f&uuml;r Herbst dieses Jahres angek&uuml;ndigte kleine BAf&ouml;G-Novelle verschieben, womit bspw. der Kinderzuschlag f&uuml;r Studierende mit Kind erst sp&auml;ter kommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-652-bafoeg-enttaeuschung.php\">Studis online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(AM\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2466","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2466"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2466\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}