{"id":24687,"date":"2015-01-22T08:56:15","date_gmt":"2015-01-22T07:56:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687"},"modified":"2015-01-22T08:56:15","modified_gmt":"2015-01-22T07:56:15","slug":"hinweise-des-tages-2296","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\n&#8232;&#8232;Hier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h02\">CIA-Folterreport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h03\">Neue IMK-Studie: Europa-Ranking: Hohe Erwerbst&auml;tigenquote, aber auch sehr viel kurze Teilzeit in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h04\">Regelungen f&uuml;r Kleinunternehmen Merkel: Mindestlohn-Korrektur m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h05\">Wenn alle W&auml;hrungen weich werden &ndash; Aufgelesen bei &hellip; der FAZ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h06\">Bahncard st&ouml;rt die Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h07\">TISA: Der Service public ist in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h08\">Ehemaliger FDP-Chef: R&ouml;sler wechselt zum Weltwirtschaftsforum in die Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h09\">Studie: Jeder Dritte w&uuml;rde Gesundheitsdaten an Versicherer geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h10\">Demografie: Japan will das Kinderkriegen erzwingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h11\">Einwanderungsgesetz: Raus aus der Illegalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h12\">Die Friedensbewegung &ndash; zerstritten, gespalten, zergliedert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h13\">Pegida<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h14\">&raquo;Es ist hier in Dresden zu gef&auml;hrlich, wir haben Angst&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h15\">Oskar Lafontaine: &bdquo;Freiheit, Gleichheit, Br&uuml;derlichkeit &ndash; wenn man diese Werte ernst nehmen w&uuml;rde, h&auml;tten wir eine friedlichere Welt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h16\">Ukraine-Krise: Aktuelle Einsch&auml;tzung von Michael L&uuml;ders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h17\">Protest der Internationalen F&ouml;deration der Widerstandsk&auml;mpfer gegen Polen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h18\">Gutachten f&uuml;r Familiengerichte h&auml;ufig mangelhaft Ministerium will Standards f&uuml;r Gutachten einf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687#h19\">&Auml;rger &uuml;ber liberale Urteile: CDU will Rechte der Verfassungsrichter beschr&auml;nken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24687&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schuldenerlass plus Haftbarmachung der Oligarchie und der Banken&rdquo;<\/strong><br>\n300 Personen aus der deutschgriechischen Einwanderung und dem deutschen Philhellenismus haben den Appell unterzeichnet, darunter renommierte Namen aus dem Universit&auml;ts- und Bildungsbereich, aus dem k&uuml;nstlerischen und kreativen Umfeld und aus Gewerkschaftskreisen (Erstunterzeichner). Sie haben anl&auml;sslich der stark polarisierten Wahlen in Griechenland an die deutschen Medien und die deutsche Politik appelliert, fair statt ein&auml;ugig vor allem &uuml;ber Syriza zu berichten &ndash; und f&uuml;r gut gehei&szlig;en wird auch die Syriza-Politik. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43919\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Varoufakis: Wie wir Griechenlands Schuldenschnitt verhandeln werden<\/strong><br>\nWirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis erkl&auml;rt, wie der unvermeidliche Schnitt der Verschuldung Griechenlands m&ouml;glichst effizient und schmerzlos erfolgen kann.<br>\nEine nicht tragf&auml;hige Verschuldung wird beschnitten. Schluss, aus. Wer diese simple Wahrheit bestreitet, l&uuml;gt entweder oder verschlie&szlig;t die Augen vor ihr. In der Periode 2010 &ndash; 2011 beharrten Troika und griechisches Establishment darauf, die Verschuldung w&uuml;rde nicht beschnitten werden, und charakterisierten alle von uns, die darauf beharrten, dass es einen &ldquo;Cut&rdquo; geben w&uuml;rde, als Nationalverr&auml;ter.<br>\n2012 wurden sie gezwungen, zu einem doppelten &ldquo;Schnitt&rdquo; zu schreiten (PSI und &ldquo;Verschuldungs-R&uuml;ckkauf&rdquo;), den sie uns sogar &ndash; als Gipfel Unversch&auml;mtheit &ndash; zu feiern verlangten. Weil sie es jedoch zu sp&auml;t taten, war jener &ndash; obwohl gro&szlig;e &ndash; &ldquo;Schnitt&rdquo; nicht genug. Das Resultat war das in der Geschichte einzigartige Ph&auml;nomen, dass ein offiziell bankrott gegangenes Land seine Verschuldung &ldquo;geschnitten&rdquo; hat und, oh weh, die verbleibende Verschuldung weiterhin nicht tragf&auml;hig ist. Ein epischer Misserfolg.<br>\nSchuldenschnitt muss &ldquo;leicht verdaulich&rdquo; verpackt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.griechenland-blog.gr\/2015\/01\/varoufakis-wie-wir-griechenlands-schuldenschnitt-verhandeln-werden\/2134229\/\">Griechenland-Blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Falls man die Forderungen von Syriza f&uuml;r &uuml;bertrieben h&auml;lt, ist daran zu erinnern, wie Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg behandelt wurde. Ebenfalls sollte man bedenken, dass im Gegensatz zu Deutschland damals, Griechenland nicht deshalb &uuml;berschuldet ist, weil es Europa in Schutt und Asche gelegt hat, und vielleicht deshalb mindestens soviel Gnade zust&uuml;nde, wie Deutschland damals. Zumal Deutschland seine Schulden gegen&uuml;ber Griechenland nie beglichen hat!<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu hier:<\/em><\/p>\n<p><strong>German economic miracle: thanks to debt relief?<\/strong><br>\nHighly indebted, without access to capital, viewed suspiciously by creditors &ndash; that was Germany in 1953. Half the country&rsquo;s debts were canceled 60 years ago this week &ndash; the foundation of the &ldquo;economic miracle.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/german-economic-miracle-thanks-to-debt-relief\/a-16630511\">DW<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>CIA-Folterreport<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Erschreckend ist die Privatisierung der Folter&rdquo;<\/strong><br>\nWolfgang Neskovic im Gespr&auml;ch mit Tobias Armbr&uuml;ster<br>\nDer Bericht zu den Folterpraktiken der CIA erscheint heute in einer deutschen &Uuml;bersetzung. &ldquo;Es ist ein Dokument von historischer Dimension&rdquo;, sagte der Herausgeber Wolfgang Neskovic im Deutschlandfunk. Die Lehre, die aus dem Buch zu ziehen ist, ist f&uuml;r ihn, dass der &ldquo;Rechtsstaat Terror nicht mit Terror bek&auml;mpfen darf&rdquo;.<br>\nDie deutsche &Uuml;bersetzung liefere neue Details zu Art und Ausma&szlig; der Folterungen durch den amerikanischen Geheimdienst. &ldquo;Das was bisher ver&ouml;ffentlicht wurde, war nur ein kleiner Ausschnitt&rdquo;, sagte der ehemalige Bundesrechter Neskovic. Der Bericht erz&auml;hle sehr detailliert die CIA-Folterpraxis.&nbsp; &ldquo;Die CIA hat das Wei&szlig;e Haus und die &Ouml;ffentlichkeit belogen.&rdquo;<br>\nErschreckend sei die Privatisierung der Folter. Die CIA habe f&uuml;r sehr viel Geld Psychologen zur Beratung eingestellt. &ldquo;Menschen verdienen, werden Million&auml;re, indem sie erkl&auml;ren und anweisen, wie man Menschen foltert&rdquo;, sagt Neskovic.&nbsp; Die Lehre, die laut Neskovic aus dem Buch zu ziehen sei, ist: &ldquo;Im Rechtstaat heiligt der Zweck nicht die Mittel, ein Rechtsstaat bek&auml;mpft Terror nicht mit Terror. Daf&uuml;r gibt es keine Rechtfertigung.&rdquo;<br>\nIn den USA seien keine strafrechtlichen Konsequenzen f&uuml;r die Verantwortlichen zu erwarten. &ldquo;Da ist Europa gefragt. Jeder, der einen Rechtsbruch begeht, muss zur Rechenschaft gezogen werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/cia-folterbericht-erschreckend-ist-die-privatisierung-der.694.de.html?dram:article_id=309047\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die Herrschaft des Rechts durchsetzen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Ex-Bundesrichter Wolfgang Neskovic verlangt, dass deutsche Beh&ouml;rden den Foltervorw&uuml;rfen gegen die CIA nachgehen sollen. Der ehemalige Linken-Politiker ist Herausgeber eines Berichts, der zeigt, wie US-Geheimdienste fernab jeder rechtlichen Grundlage agierten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/wolfgang-neskovic-die-herrschaft-des-rechts-durchsetzen.970.de.html?dram:article_id=309048\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue IMK-Studie: Europa-Ranking: Hohe Erwerbst&auml;tigenquote, aber auch sehr viel kurze Teilzeit in Deutschland<\/strong><br>\nDie Zahl der Erwerbst&auml;tigen in Deutschland erreicht einen H&ouml;chststand. Doch der Anteil von Teilzeit- oder Minijobs ist h&ouml;her als in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern. Stellt man das in Rechnung, f&auml;llt Deutschland bei der Erwerbst&auml;tigenquote im europ&auml;ischen Vergleich von Position f&uuml;nf auf Position elf ab. Insbesondere viele Frauen arbeiten weniger, als sie m&ouml;chten. Das ergibt eine neue Untersuchung des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nDie Arbeitslosenquote ist in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, die Zahl der Besch&auml;ftigten gestiegen. Manche sprechen schon vom deutschen &ldquo;Jobwunder&rdquo;. Doch es gibt noch eine andere Seite: Die Zahl der Erwerbst&auml;tigen f&auml;llt auch deshalb so hoch aus, weil viele Deutsche in Teilzeit- oder Minijobs arbeiten, zeigt PD Dr. Sven Schreiber vom IMK.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_103_2015.pdf\">IMK [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Regelungen f&uuml;r Kleinunternehmen Merkel: Mindestlohn-Korrektur m&ouml;glich<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat &Auml;nderungen beim zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Mindestlohn in Aussicht gestellt. Die CDU werde darauf achten, eine dauerhafte b&uuml;rokratische Belastung f&uuml;r Kleinunternehmen zu vermeiden.<br>\n&ldquo;Wir schauen uns das jetzt drei Monate an &ndash; und dann &uuml;berlegen wir, wo wir gegebenenfalls B&uuml;rokratie wegnehmen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte sie in Greifswald auf einer CDU-Veranstaltung. Zugleich erkl&auml;rte sie, dass der Mindestlohn von weiten Teilen der Gesellschaft gew&uuml;nscht worden sei. Er sei auch wichtig f&uuml;r jene, die sehr wenig verdient h&auml;tten.<br>\nWirtschaftsfl&uuml;gel gegen strenge Dokumentationspflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/mindestlohn-debatte-merkel-101.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Erstes Abr&uuml;cken: Merkel stellt Erleichterungen bei Mindestlohn in Aussicht<\/strong><br>\nKaum hat das Jahr angefangen, wird schon an neuen Regelungen ger&uuml;ttelt. Auch die Kanzlerin macht mit. [&hellip;]<br>\nDer gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde ist seit Jahresbeginn vorgeschrieben. Ausnahmen gibt es f&uuml;r Lehrlinge, Praktikanten und Auszubildende sowie f&uuml;r Branchen, f&uuml;r die tariflich vereinbarte Lohnuntergrenzen gelten. In Mecklenburg-Vorpommern, wo Merkel ihren Wahlkreis hat, ist in Mecklenburg-Vorpommern vor allem in der Tourismusbranche umstritten.<br>\nSolide Haushaltspolitik in den Kommunen angemahnt<br>\nZudem mahnte Merkel eine solide Haushaltspolitik in den Kommunen nach dem Vorbild des Bundes an. &bdquo;Wenn wir nicht aufh&ouml;ren, mehr auszugeben als wir einnehmen, dann hinterlassen wir nachfolgenden Generationen einen unverantwortlichen Schuldenberg.&ldquo; Ein ausgeglichener Haushalt sei Ausweis f&uuml;r das Eintreten f&uuml;r Generationengerechtigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/merkel-stellt-erleichterungen-bei-mindestlohn-in-aussicht-13382464.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man kann Merkel wahrhaftig nicht mangelnden Einsatz vorwerfen: f&uuml;r die lohndumpende Wirtschaft &ndash; in MeckPomm die Tourismusbranche &ndash; tut sie wirklich alles und f&uuml;r das Wahlvolk gerade so viel, da&szlig; formal ein Mindestlohn beschlossen, der aber f&uuml;r Millionen Arbeitnehmer weiterhin nicht gilt, sowieso die Existenz nicht sichert und au&szlig;erdem v&ouml;llig unzureichend kontrolliert wird.<br>\nDie Aussagen zu den Kommunalfinanzen sind uns&auml;glich: Schr&ouml;der und Merkel haben durch die radikalen Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und Reiche die Einnahmen der Kommunen gekappt und ihnen gleichzeitig immer mehr Sozial- und F&uuml;rsorgeleistungen aufs Auge gedr&uuml;ckt, und zu allem &Uuml;berflu&szlig; noch eine &ldquo;Schuldenbremse&rdquo; beschlossen. Den Kommunen jetzt &ldquo;unsolides Wirtschaften&rdquo; vorzuwerfen, ist nur noch&hellip; sch&auml;ndlich. (Jedes dieser verbalen Entgleisung angemessene Wort w&uuml;rde zensiert werden.)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wenn alle W&auml;hrungen weich werden &ndash; Aufgelesen bei &hellip; der FAZ<\/strong><br>\nGestern hatten wir &uuml;ber die Gefahr eines W&auml;hrungskrieges gesprochen und auch das Land identifiziert, von dem alle hoffen, es werde eine fast beliebig hohe Aufwertung seiner W&auml;hrung und dauerhaft riesige Leistungsbilanzdefizite akzeptieren, die USA. Auch die FAZ hat am gleichen Tag die Bedeutung des Themas erkannt und sich Gedanken &uuml;ber die Abwertung des Euro gemacht.<br>\nDabei ist leider eine Kleinigkeit schiefgegangen, wie das folgende Zitat zeigt: &bdquo;Das Problem dabei [gemeint ist die Abwertung, Anm. d. Verf.]: Wenn alle Staaten so vorgehen und ihre Exportwirtschaft f&ouml;rdern, indem sie ihre W&auml;hrung abwerten lassen, funktioniert das Ganze nicht mehr. Wenn alle Staaten ihre W&auml;hrung weicher machen, um Vorteile im Export zu haben, hat man am Ende nur weiche W&auml;hrungen &ndash; und keinen Vorteil mehr. Richtig dramatisch wurde ein solcher Abwertungswettlauf in der Zeit zwischen den Weltkriegen &ndash; das ist bis heute ein abschreckendes Beispiel.&ldquo;<br>\nDas hat mich dann doch zu einem kleinen offenen Brief animiert. (&hellip;)<br>\nDer Wechselkurs jeder W&auml;hrungen dieser Welt ist immer im Verh&auml;ltnis zu einer anderen W&auml;hrung definiert, deswegen hei&szlig;t er &bdquo;Wechselkurs&ldquo;. Wenn also eine W&auml;hrung stark wird, wird automatisch die andere, in der die starke W&auml;hrung ausgedr&uuml;ckt wird, schwach. Wenn der Wert des Schweizer Franken ausgedr&uuml;ckt in Euro steigt, f&auml;llt der Wert des Euro gegen&uuml;ber dem Schweizer Franken in genau dem gleichen Ma&szlig;e. Auch wenn alle mit Gewalt versuchen, ihre W&auml;hrung zu schw&auml;chen, geht es nicht f&uuml;r alle, weil die Logik nicht mitspielt. Mindestens eine W&auml;hrung muss aufwerten, wenn alle anderen abwerten.<br>\nDas gleiche gilt &uuml;brigens auch bei anderen interessanten Themen, an denen sich die FAZ immer mal wieder versucht. Leistungsbilanzdefizite k&ouml;nnen alle nur abbauen, wenn wenigstens einer auch seine &Uuml;bersch&uuml;sse verringert (die Schweiz wird jetzt in letztere Kategorie fallen, weil ihre W&auml;hrung so hart geworden ist). Positive Au&szlig;enbeitr&auml;ge, wie Deutschland sie gerade wieder im vergangenen Jahr bei seinen 1,5 Prozent Wachstum verzeichnet hat, gibt es auch nur, wenn wenigstens einer auf der Welt die entsprechend negativen Beitr&auml;ge verbucht. Auch die Wettbewerbsf&auml;higkeit ist so ein Thema: Alle zusammen k&ouml;nnen ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit nicht gleichzeitig steigern, mindestens einer muss dann seine verringern. Genauso verh&auml;lt es sich mit Marktanteilen: Nicht alle Marktteilnehmer k&ouml;nnen ihre Marktanteile steigern. &Uuml;brigens kann auch die Volkswirtschaft als Ganzes nicht sparen, weil jeder, der sparen will, auch einen finden muss, der sich verschuldet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/wenn-alle-waehrungen-weich-werden-aufgelesen-bei-der-faz\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bahncard st&ouml;rt die Bahn<\/strong><br>\nWer gerne und viel Zug f&auml;hrt, hat eine Bahncard. Das hindert den DB-Konzern aber nicht daran, sie abschaffen zu wollen. Warum das so ist, und warum es mit den neuerlichen Pl&auml;nen zur Privatisierung zusammen h&auml;ngt, erkl&auml;rt Verkehrsexperte Winfried Wolf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/199\/die-bahncard-stoert-die-bahn-2686.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Wunde im Stadtzentrum: Als vor zehn Jahren in Stuttgart das Kunstmuseum er&ouml;ffnete, schloss sich eine L&uuml;cke, die der Abriss des Kronprinzenpalais 1963 ins Stadtbild gerissen hatte. Die Geschichte liest sich wie eine Kette von Fehlentscheidungen, die bis heute die Stuttgarter Stadtplanung charakterisieren.<\/em><\/li>\n<li><em>Bahncard st&ouml;rt die Bahn: Wer gerne und viel Zug f&auml;hrt, hat eine Bahncard. Das hindert den DB-Konzern aber nicht daran, sie abschaffen zu wollen. Warum das so ist, und warum es mit den neuerlichen Pl&auml;nen zur Privatisierung zusammen h&auml;ngt, erkl&auml;rt Verkehrsexperte Winfried Wolf.<\/em><\/li>\n<li><em>&ldquo;Illusion&auml;rer Irrweg&rdquo;: Wie weiter mit dem S-21-Protest? Auch der Theologe Martin Poguntke will Peter Conradi nicht folgen. Vielmehr wirft er dem Sozialdemokraten vor, die Bewegung in die Irre zu f&uuml;hren, wenn er verlangt, das Machtkartell mit Argumenten zu &uuml;berzeugen. Ein Brief als Fortsetzung der Debatte.<\/em><\/li>\n<li><em>Das Murmeltier l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en: Die Gr&uuml;nen und Stuttgart 21: Das ist wie Bill Murray und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier. Mal will Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann den Kostendeckel lupfen, dann widerspricht seine Fraktionschefin Edith Sitzmann, und jetzt kommt sein Verkehrsminister Winfried Hermann mit mehr Geld um die Ecke.<\/em><\/li>\n<li><em>Der L&uuml;gner wei&szlig;, dass er l&uuml;gt: &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; &ndash; das Unwort des Jahres. Jede(r) interpretiert es auf seine Weise. Die einen sagen ja, das stimmt, die anderen wehren sich mit Macht dagegen. Stoff zum Nachdenken ist es allemal.<\/em><\/li>\n<li><em>Der lange Schatten des KZ-Arztes: Es gibt neue Erkenntnisse &uuml;ber die Verbindung Josef Mengeles zu Freiburg und einem Knochenfund in Berlin, der m&ouml;glicherweise mit dessen Menschenversuchen in Auschwitz in Verbindung steht. Ein Betrag &uuml;ber den langen Schatten des SS-Arztes und weitere Forschungsl&uuml;cken.<\/em><\/li>\n<li><em>Lug &amp; Trug: Unser Wetterer Peter Grohmann &uuml;ber Integration &ndash; vor allem der Angsthasen aus Ost und West in die Wertegesellschaft des Menschen.<\/em><\/li>\n<li><em>Ganz sch&ouml;n viel Schotter: Die Spur der Steine f&uuml;hrt nach T&uuml;bingen. Dort gibt es die ehemalige Stuttgarter Bahndirektion und Teile des Hauptbahnhofs, zur letzten Ruhe in die Uni-Stadt gekarrt. Zu Natursteine Rongen. Wer dort einkauft, t&auml;tigt Anschaffungen von Wert und Gewicht. Unser Fotograf hat sich dort umgesehen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TISA: Der Service public ist in Gefahr<\/strong><br>\nSeit 2012 laufen die Tisa-Verhandlungen unter strenger Geheimhaltung. F&uuml;nfzig L&auml;nder sind dabei, darunter die ganze EU und auch die Schweiz. [..]<br>\nDabei wird Tisa, sollte es zum Abschluss kommen, enorme Auswirkungen auf unseren Alltag haben. Das Ziel des Abkommens ist einfach: liberalisieren, so weit es irgendwie geht. Private Unternehmen sollen Zugang zu den Dienstleistungsm&auml;rkten aller beteiligten L&auml;nder erhalten und m&uuml;ssen dabei gleich behandelt werden wie &ouml;ffentliche Institutionen. Angenommen, ein luxemburgischer Konzern gr&uuml;ndet in der Schweiz eine Privatschule, so muss diese die gleiche Unterst&uuml;tzung erhalten wie eine &ouml;ffentliche Schule.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1443\/dienstleistungsabkommen-tisa\/der-service-public-ist-in-gefahr\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ehemaliger FDP-Chef: R&ouml;sler wechselt zum Weltwirtschaftsforum in die Schweiz<\/strong><br>\nPhilipp R&ouml;sler hat einen neuen Job gefunden. Der ehemalige FDP-Vorsitzende und Ex-Wirtschaftsminister arbeitet laut &ldquo;Focus&rdquo; k&uuml;nftig f&uuml;r das Weltwirtschaftsforum in Genf &ndash; und will daf&uuml;r auch in die Schweiz ziehen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/philipp-roesler-wechselt-zum-weltwirtschaftsforum-in-die-schweiz-a-940535.html\">Spiegel-Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.weforum.org\/news\/former-german-vice-chancellor-and-economy-minister-philipp-roesler-joins-world-economic-forum\">WEF: Former German Vice-Chancellor and Economy Minister Philipp R&ouml;sler Joins World Economic Forum<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.weforum.org\/contributors\/philipp-roesler\">WEF zu Philipp R&ouml;sler<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Studie: Jeder Dritte w&uuml;rde Gesundheitsdaten an Versicherer geben<\/strong><br>\nSollten Krankenkassen pers&ouml;nliche Gesundheitsdaten aus Fitness-Apps und -Trackern bekommen? Solange es Vorteile daf&uuml;r gibt, scheinen manche Nutzer zur Weitergabe bereit, wie eine Studie zeigt.<br>\nJeder Dritte in Deutschland w&uuml;rde seine pers&ouml;nlichen Gesundheits- und Fitness-Daten aus Smartphone-Apps, Fitness-Trackern oder anderen Messger&auml;ten an die Krankenversicherung weiterleiten &ndash; wenn er daf&uuml;r im Gegenzug Vorteile erh&auml;lt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repr&auml;sentativen Umfrage der Marktforschungsfirma YouGov. Der Studie zufolge hat inzwischen 41 Prozent der Bev&ouml;lkerung mindestens eine Gesundheits-App auf dem Smartphone installiert, drei Viertel davon nutzen sie auch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Studie-Jeder-Dritte-wuerde-Gesundheitsdaten-an-Versicherer-geben-2522194.html?wt_mc=nl.ho.2015-01-21\">heise.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Demografie: Japan will das Kinderkriegen erzwingen<\/strong><br>\nDer Inselstaat steuert auf den Kollaps zu: Weil die Japaner zu wenig Nachwuchs bekommen, droht der Arbeitskr&auml;ftemangel. Tokio versucht den Trend umzukehren &ndash; durch verzweifelte Angebote. [&hellip;]<br>\nDie angebliche Leidenschaftslosigkeit der Japaner allein als Grund f&uuml;r weniger Kinder ins Feld zu f&uuml;hren, greift allerdings angesichts einer florierenden Sexindustrie auf der Insel zu kurz. &ldquo;Japaner haben genauso viel Sex wie andere Nationen auch&rdquo;, sagt der Sozialphilosoph und fr&uuml;here Hochschulprofessor Kenichi Mishima. Mishima macht f&uuml;r die sinkende Geburtenrate eher die unsichere Wirtschaftslage und das zunehmende soziale Gef&auml;lle verantwortlich. Die Zahl der jungen Leute, die finanziell nicht auf eigenen F&uuml;&szlig;en stehen und deshalb nicht aus dem Elternhaus ausziehen k&ouml;nnen, w&auml;chst stetig. Sie verdienen kaum genug, um sich eine winzige Wohnung im Umland von Tokio leisten zu k&ouml;nnen. Sie schlagen sich mit Fast Food f&uuml;r &ldquo;one coin&rdquo; (500 Yen, 3,67 Euro) durch und k&ouml;nnen an gr&ouml;&szlig;ere Investitionen wie eine Eigentumswohnung oder ein Auto bei Zeitvertr&auml;gen und Stundenl&ouml;hnen von 1000 Yen (7,34 Euro) oder weniger nicht einmal denken.<br>\nWem die berufliche Perspektive fehle, der denke nicht daran, eine Familie zu gr&uuml;nden, sagt Mishima. &ldquo;Wenn man Kinder will, muss man planen. Aber das k&ouml;nnen die jungen Leute h&auml;ufig nicht.&rdquo; Trotz akademischer Ausbildung &ndash; in Japan besucht jeweils etwa die H&auml;lfte einer Generation die Universit&auml;t &ndash; k&ouml;nnen viele junge Japaner von den lebenslangen Festanstellungen ihrer V&auml;ter nur tr&auml;umen.<br>\nDurchschnittlich 1,4 Kinder pro Frau kommen in Japan zur Welt, &auml;hnlich wenig wie in Deutschland. Weil das Land zugleich stark &uuml;beraltert ist und deshalb so schnell wie keine andere Industrienation schrumpft, warnen Demografen und Politiker seit Jahren vor dem Kollaps der Sozialsysteme. Die daraus resultierende n&auml;chste Sorge: Japan droht in den n&auml;chsten 20 bis 30 Jahren ein massiver Arbeitskr&auml;ftemangel. [&hellip;]<br>\nDas Minimaleinkommen eines Mannes, um f&uuml;r eine Frau interessant zu sein, liegt bei vier Millionen Yen (29.000 Euro). Vor 20 Jahren, als es Japan wirtschaftlich noch besser ging, lag die Erwartung bei sechs Millionen Yen (43.000 Euro). Mit dem Einkommen des Mannes steigt prozentual auch die Wahrscheinlichkeit einer Eheschlie&szlig;ung &ndash; und die Zahl der Kinder. Umgekehrt begr&uuml;&szlig;en immer mehr junge M&auml;nner, wenn ihre Frau auch nach der Hochzeit und dem ersten Kind weiterarbeitet, damit sie die finanzielle Verantwortung nicht allein tragen m&uuml;ssen. Vielen jungen Japanern ist das alles zu riskant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article136583600\/Japan-will-das-Kinderkriegen-erzwingen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers J.A.:<\/strong> Noch etwas absurder als die WELT-Berichte zur &ldquo;demographischen Katastrophe&rdquo; in Deutschland. Alle Gr&uuml;nde, warum Japaner keine Kinder kriegen, werden genannt: die viel zu niedrigen L&ouml;hne (7 Euro pro Stunde? Das d&uuml;rfte in Tokio den Gegenwert von 3 Euro in M&uuml;nchen haben.), die berufliche Unsicherheit und die Zeitarbeitsvertr&auml;ge, die wachsende soziale Ungleichheit. Allein schon diese paar Fakten sind mit einem angeblichen Fachkr&auml;fte- oder gar Arbeitskr&auml;ftemangel nicht im Entferntesten in &Uuml;bereinstimmung zu bringen und bieten eine gute Erkl&auml;rung f&uuml;r die &ndash; meiner Ansicht nach sehr verantwortungsbewu&szlig;te &ndash; Haltung, unter solchen miserablen wirtschaftlichen Bedingungen keine Kinder zu bekommen.<br>\nDie Idee der japanischen Administration: Eheanbahnung. Die Bek&auml;mpfung der krassen wirtschaftlichen und sozialen Not w&auml;re offenbar zu schwierig oder ist bei einer neoliberal-konservativen Regierung nicht gew&uuml;nscht.<br>\nDie Schlu&szlig;folgerung der WELT: in 20 bis 30 Jahren k&ouml;nnte ein Arbeitskr&auml;ftemangel drohen. Ja, k&ouml;nnte. Es k&ouml;nnte aber auch sein, da&szlig; dann bei einer noch kleineren Bev&ouml;lkerung noch viel mehr Menschen arbeitslos sind und der Rest noch viel niedrigere L&ouml;hne hat. Eine wirklich absurde Diskussion, die die Faktenlage borniert ignoriert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Einwanderungsgesetz: Raus aus der Illegalit&auml;t<\/strong><br>\nDeutschland braucht nicht nur ausl&auml;ndische &Auml;rzte und Ingenieure, sondern auch Altenpfleger und Hilfsarbeiter. Die H&uuml;rden f&uuml;r die Arbeitsmigration m&uuml;ssen flacher werden.<br>\nDeutschland ist ein Einwanderungsland und es braucht noch mehr Einwanderer. Dar&uuml;ber besteht unter Experten und den ma&szlig;geblichen Parteien inzwischen Konsens, zum Gl&uuml;ck. Auch die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung teilt mittlerweile diese Ansicht. Bis zu sechs Millionen Fachkr&auml;fte werden bis 2025 fehlen, weil die geburtenstarken Jahrg&auml;nge allm&auml;hlich in den Ruhestand gehen und die erwerbsf&auml;hige Bev&ouml;lkerung schrumpft. Werden sie nicht durch Zuwanderer ersetzt, k&ouml;nne das Land seinen Wohlstand kaum halten, sagen Wirtschaftsfachleute voraus.<br>\nErn&uuml;chternd ist vor allem, dass nicht mehr hochqualifizierte Kr&auml;fte aus Nicht-EU-L&auml;ndern nach Deutschland kommen. 24.000 waren es 2013, eine Stagnation gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Nur 4.651 Ingenieure und IT-Spezialisten kamen mit der Blue Card. Das war zwar eine Verdoppelung gegen&uuml;ber den Vorjahren, ist gemessen an den Gesamtzuwanderungszahlen jedoch nur ein Bruchteil. Hier vor allem zeigt sich, dass Deutschland im Wettbewerb mit anderen Einwanderungsl&auml;ndern offensichtlich l&auml;ngst noch nicht attraktiv genug ist f&uuml;r ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte, trotz hochgelobter Blue Card.<br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Problem ist, dass f&uuml;r alle anderen, die in Deutschland arbeiten m&ouml;chten, aber die strengen Kriterien des Zuwanderungsgesetzes von 2004 nicht erf&uuml;llen, nur der Weg des Familiennachzugs oder des Asylrechts bleibt. Neben den B&uuml;rgerkriegsfl&uuml;chtlingen aus Syrien oder dem Irak und Verfolgten aus anderen Staaten, stellen deshalb immer mehr einen Asylantrag, auch wenn sie eigentlich nur einen Job und ein Auskommen suchen.<br>\nDie Diskussion &uuml;ber ein neues Einwanderungsgesetz b&ouml;te die Chance, dar&uuml;ber nachzudenken, ob man auch f&uuml;r diese Menschen ein offizielles Tor &ouml;ffnet, mithilfe von Quoten oder eines Punktesystems wie zum Beispiel in Kanada, um sie vom Stigma des Asylmissbrauchs und der Illegalit&auml;t zu befreien. Denn Deutschland braucht nicht nur &Auml;rzte und Ingenieure, sondern auch Krankenschwestern, Altenpfleger und Arbeitskr&auml;fte f&uuml;r einfache T&auml;tigkeiten, etwa auf dem Bau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-01\/einwanderung-gesetz-kommentar\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Fl&uuml;chtlinge aus Syrien und dem Irak, Verfolgte aus anderen L&auml;ndern suchen laut Greven Asyl nicht auf der Flucht vor dem Krieg und um Sicherheit zu finden, sondern &ldquo;auch wenn sie eigentlich nur einen Job und ein Auskommen suchen&rdquo;? M&ouml;chte Greven die Aussagen von Pegida, NPD und anderen mit seinen haneb&uuml;chenen Thesen untermauern?<br>\nSechs Millionen *Erwerbsf&auml;hige* wird es im Jahr 2025 weniger geben, ob sie arbeitslos sind oder Hausfrauen, eine (qualifizierte) Arbeit haben oder Hilfsarbeiter sind &ndash; Greven betet die Arbeitgeberpropaganda nach und macht daraus &ldquo;sechs Millionen Fachkr&auml;fte&rdquo;. Die dann &uuml;brigens nicht unbedingt &ldquo;fehlen&rdquo;, sondern nur &ldquo;weniger&rdquo; sind, was vielleicht f&uuml;r die anderen Arbeitnehmer die Chance auf Vollbesch&auml;ftigung erh&ouml;ht. (Greven ist anscheinend nicht bekannt, da&szlig; Deutschland im Moment offiziell vier Millionen Arbeitslose hat und mindestens sechs Millionen Vollzeitstellen fehlen.)<br>\n&ldquo;Denn Deutschland braucht nicht nur &Auml;rzte und Ingenieure, sondern auch Krankenschwestern, Altenpfleger und Arbeitskr&auml;fte f&uuml;r einfache T&auml;tigkeiten, etwa auf dem Bau.&rdquo; &ndash; Greven plappert &ndash; trotz viel zu niedriger L&ouml;hne &ndash; einfach die M&auml;r vom Fachkr&auml;ftemangel daher, mi&szlig;achtet, da&szlig; im Gesundheitsbereich Hunderttausende das Land wegen der grassierenden Dumpingl&ouml;hne verlassen, da&szlig; es also diese Fachkr&auml;fte durchaus gibt, und nennt in einem Atemzug mit qualifizierten Fachkr&auml;ften wie Krankenschwestern und Altenpflegern &ldquo;Arbeitskr&auml;fte f&uuml;r einfache T&auml;tigkeiten&rdquo;. Und davon gibt es nicht mehr als genug in Deutschland, obwohl man den Millionen Arbeitslosen immer vorwirft, sie w&auml;ren nicht qualifziert genug und nur f&uuml;r einfachste T&auml;tigkeiten geeignet????<br>\nGreven best&auml;tigt wirklich alle Vorurteile, in seinem Fall Urteile, &uuml;ber Journalisten aufs Vortrefflichste: keine Ahnung von der Materie, Zahlen und Fakten durcheinanderwerfen, abgehoben von der Realit&auml;t der Menschen in diesem Land und ein gelehriger B&uuml;ttel der Wirtschaftsverb&auml;nde und ihrer W&uuml;nsche nach noch niedrigeren L&ouml;hnen, noch mehr Arbeitslosigkeit und noch mehr sozialer Verantwortungslosigkeit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Friedensbewegung &ndash; zerstritten, gespalten, zergliedert<\/strong><br>\nVon Wolfgang Bittner<br>\nEin Freund schrieb mir zum Jahreswechsel, ihn erf&uuml;lle Angst und Sorge, und er zitierte dazu den geblendeten Grafen Gloster aus Shakespeares &bdquo;K&ouml;nig Lear&ldquo;: &bdquo;Das ist die Seuche dieser Zeit: Verr&uuml;ckte f&uuml;hren Blinde&ldquo; (&bdquo;Tis the times plague, when madmen lead the blind&ldquo;). Auch mich treibt es um, denn wir leben wieder in einer Zeit des Kalten Krieges und der West-Ost-Konfrontation, in der es jederzeit zu einem milit&auml;rischen Schlagabtausch der Atomm&auml;chte USA und Russland mit unabsehbaren Folgen kommen k&ouml;nnte. W&auml;re es in dieser heutigen politischen Situation nicht dringend geboten, dass Millionen Menschen f&uuml;r den Frieden auf die Stra&szlig;e gingen, um eine &Auml;nderung der Politik zu bewirken? Stattdessen ist die deutsche Friedensbewegung zerstritten und in einzelne Gruppen gespalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201501213392\/globales\/kriege\/nein-zu-krieg-und-konfrontation.html\">Hintergrund.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pegida<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Angebliche Hetz-Kommentare Pegida-Gr&uuml;nder Bachmann verteidigt Hitler-Foto auf Facebook als Spa&szlig;<\/strong><br>\nIn ihrem 19-Punkteprogramm sprechen sich die Organisatoren von Pegida f&uuml;r die Aufnahme von Kriegsfl&uuml;chtlingen aus. Vorw&uuml;rfe, sie sei rassistisch, hat die Gruppierung stets dementiert. Nun ist der Screenshot einer Facebook-Diskussion aufgetaucht, in der ein Facebook-User mit dem Namen &ldquo;Lutz Bachmann&rdquo; gegen Fl&uuml;chtlinge hetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/umstrittenes-selfie-nur-spass-pegida-gruender-bachmann-verteidigt-hitler-foto_id_4418414.html\">Focus.de<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Datenbasis zu d&uuml;nn&rdquo; Kritik an Dresdner Studie zu &ldquo;Pegida&rdquo;-Anh&auml;ngern<\/strong><br>\nDie von dem Dresdner Politikwissenschaftler Hans Vorl&auml;nder vor einer Woche vorgestellte Studie &uuml;ber Einstellungen von Pegida-Anh&auml;ngern st&ouml;&szlig;t in der Wissenschaft auf Kritik. Vertreter des Wissenschaftszentrums Berlin bezweifelten im Gespr&auml;ch mit dem ARD-Magazin FAKT, dass die Studie tats&auml;chlich repr&auml;sentative Aussagen &uuml;ber die Teilnehmer von Demonstrationen der &ldquo;Patriotischen Europ&auml;er gegen die Islamisierung des Abendlandes&rdquo; macht. Daf&uuml;r sei die Datenbasis zu d&uuml;nn, so der Tenor der Kritik.<br>\nLaut Vorl&auml;nder ist der &ldquo;typische Pegida-Demonstrant&rdquo; Angeh&ouml;riger der Mittelschicht, gut ausgebildet, berufst&auml;tig und verf&uuml;gt &uuml;ber ein leicht &uuml;berdurchschnittliches Einkommen. Weniger als ein Viertel der Demonstrationsteilnehmer habe in einer Befragung f&uuml;r die Studie als Motiv f&uuml;r die Teilnahme die Angst vor dem Islam oder einer Islamisierung angegeben, so der Wissenschaftler. Als Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r die Teilnahme wurden vor allem Unzufriedenheit mit der Politik, Kritik an Medien und &Ouml;ffentlichkeit sowie grundlegende Vorbehalte gegen&uuml;ber Zuwanderern und Asylbewerbern genannt. Grundlage f&uuml;r die Aussagen der Studie sind Angaben von 400 Teilnehmern an drei Demonstrationen von Pegida in Dresden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/fakt_pegida_studie_kritik100.html\">FAKT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Es ist hier in Dresden zu gef&auml;hrlich, wir haben Angst&laquo;<\/strong><br>\nHilferuf von Freunden und Mitbewohner des am 12. Januar ermordeten Khaled Idris Bahray<br>\nFreunde und Mitbewohner des am 12. Januar in Dresden ermordeten eritreischen Fl&uuml;chtlings Khaled Idris Bahray wenden sich mit einem Hilferuf an die &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/01-22\/065.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: &bdquo;Freiheit, Gleichheit, Br&uuml;derlichkeit &ndash; wenn man diese Werte ernst nehmen w&uuml;rde, h&auml;tten wir eine friedlichere Welt&ldquo;<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der heutigen Aussprache zur gemeinsamen Resolution &bdquo;F&uuml;r ein tolerantes Saarland &ndash; freiheitlich-demokratische Grundwerte verteidigen&ldquo; im Saarl&auml;ndischen Landtag erkl&auml;rt Oskar Lafontaine: &bdquo;Das ganze Gerede von N&auml;chstenliebe, Br&uuml;derlichkeit und Menschlichkeit k&ouml;nnen wir uns sparen, wenn wir nicht bereit sind, dem Satz zuzustimmen, dass wir um dem Tod einer Hochzeitsgesellschaft durch eine Drohne in der arabischen Welt genauso trauern, wie um die Opfer in Paris.&ldquo; Lafontaine verwies darauf, dass Terrorismus im Gesetz als &bdquo;rechtswidrige Anwendung von Gewalt, um politische Ziele durchzusetzen&ldquo; definiert werde. Eine echte Diskussion dar&uuml;ber, wie der Terrorismus in dieser Welt bek&auml;mpft werden kann, sei daher nur m&ouml;glich, wenn man sich ehrlich die Frage stelle, wo es &uuml;berall Terrorismus gibt und ob nicht auch der Westen Verantwortung f&uuml;r terroristische Anschl&auml;ge habe. &bdquo;Freiheit, Gleichheit, Br&uuml;derlichkeit &ndash; wenn wir diese Werte tats&auml;chlich ernst nehmen w&uuml;rden, h&auml;tten wir eine friedlichere Welt. Dann s&auml;he auch die Au&szlig;enpolitik vieler Staaten anders aus. Den Fremden nicht als Fremden sehen, sondern als Bruder oder Schwester &ndash; an dieser Idee des Abendlandes sollten wir festhalten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/f\/1\/t\/oskar-lafontaine-freiheit-gleichheit-bruederlichkeit-wenn-man-diese-werte-ernst-nehmen-wuer\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Lafontaines Hinweis auf die -im Gesetz stehende (!)- Definition des Begriffes Terrorismus ist ganz wichtig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ukraine-Krise: Aktuelle Einsch&auml;tzung von Michael L&uuml;ders<\/strong><br>\nConstanze Abratzky im Gespr&auml;ch mit Michael L&uuml;ders (Sicherheitsexperte Nahost) &uuml;ber das aktuelle Geschehen in der Ostukraine und ein m&ouml;gliches Krisentreffen mit Vertretern aus Kiew und Moskau in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YbHuPpY0XvU&amp;list=UUwyiPnNlT8UABRmGmU0T9jg\">Ph&ouml;nix &uuml;ber YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukraine-Konflikt: Subjektiv ist Russland bedroht | ZEIT ONLINE<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-01\/russland-bedrohung-nato-osterweiterung\/komplettansicht\">ZEIT Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Protest der Internationalen F&ouml;deration der Widerstandsk&auml;mpfer gegen Polen<\/strong><br>\nPutin nicht nach Auschwitz eingeladen<br>\nLiebe LeserInnen, hier k&ouml;nnen Sie einen Brief lesen, den Dr. Ulrich Schneider,<br>\nGeneralsekret&auml;r der Internationalen F&ouml;deration der Widerstandsk&auml;mpfer (FIR), am 16. Januar aus Berlin an den Botschafter der Republik Polen, Jerzy Marga&#324;ski, geschickt hat. Darin geht es um die Nicht-Einladung des Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration, Wladimir Putin, zu den Feierlichkeiten anl&auml;sslich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Sowjetarmee von den Nazis.<br>\nSehr verehrter Herr Botschafter der Republik Polen Jerzy Marga&#324;ski, wir wenden uns an Sie, da wir durch Presseberichte der vergangenen Tage irritiert wurden, die den Ablauf der Feierlichkeiten anl&auml;sslich des 70. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers durch die Streitkr&auml;fte der sowjetischen Armee betreffen.<br>\nNach den uns vorliegenden Berichten habe die polnische Regierung es abgelehnt, Wladimir Putin, den Pr&auml;sidenten des Staates, von dem die milit&auml;rische Befreiung dieses Vernichtungslagers erm&ouml;glicht wurde, n&auml;mlich Russlands in der Nachfolge der Sowjetunion, zu den offiziellen Gedenkfeierlichkeiten einzuladen. Das w&auml;re ein politischer Affront, der nicht hinzunehmen w&auml;re.<br>\nDie polnische Regierung mag ja politische Differenzen zur heutigen Politik Russlands haben, aber es ist eine Missachtung nicht nur der milit&auml;rischen Befreiungsleistung der sowjetischen Streitkr&auml;fte, sondern aller Menschen, die sich in den Reihen der Anti-Hitler-Koalition f&uuml;r die Befreiung ihres jeweiligen Landes eingesetzt haben, wenn aus kurzsichtigem politischem Kalk&uuml;l historische Wahrheiten geleugnet oder verf&auml;lscht werden.<br>\nUmso mehr schockiert uns diese Tatsache, da jedoch der Vertreter des Staates, der sich selber in der Rechtsnachfolge des verbrecherischen Regimes des deutschen Faschismus sieht, n&auml;mlich die Bundesrepublik Deutschland, mit ihrem h&ouml;chsten Repr&auml;sentanten zu diesem Festakt eingeladen ist.<br>\nWir bitten um zeitnahe R&uuml;ckantwort, wie dieser Vorgang zu erkl&auml;ren ist. Dabei sehen wir es als unverzichtbar an, dass der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin offiziell von der polnischen Regierung eingeladen wird, so wie es die serbische Regierung anl&auml;sslich der Feierlichkeiten zur Befreiung von Belgrad ganz selbstverst&auml;ndlich auch getan hat.<br>\nIn Erwartung Ihrer Antwort, die wir dann auch unseren Mitgliedsverb&auml;nden in 25 europ&auml;ischen Staaten und in Israel weitergeben werden, verbleiben wir<br>\nhochachtungsvoll,<br>\nDr. Ulrich Schneider<br>\nGeneralsekret&auml;r der FIR<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=21213\">NRHZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gutachten f&uuml;r Familiengerichte h&auml;ufig mangelhaft Ministerium will Standards f&uuml;r Gutachten einf&uuml;hren<\/strong><br>\nDas Bundesjustizministerium will sch&auml;rfere fachliche Anforderungen f&uuml;r Experten-Gutachten in Familienstreitigkeiten formulieren. Der Parlamentarische Staatssekret&auml;r des Ministeriums, Christian Lange, sagte dem ARD-Magazin FAKT auf Anfrage, das Ministerium wolle &ldquo;so schnell wie m&ouml;glich&rdquo; auf eine gesetzliche Regelung f&uuml;r Qualit&auml;tsstandards von Gutachten hinarbeiten, die von Familiengerichten in Auftrag gegeben werden. Zwar k&ouml;nne man derzeit nicht sagen, wann solche Standards vorliegen werden. &ldquo;Aber ich kann Ihnen sagen, wir tun alles, damit es so schnell wie m&ouml;glich geht&rdquo;, sagte Lange.<br>\nPro Jahr werden in Deutschland im Zusammenhang mit Verhandlungen vor Familiengerichten rund 7.500 Gutachten angefertigt, in denen es beispielsweise um die Beurteilung von Eltern-Kind-Beziehungen oder die F&auml;higkeit von Eltern geht, ihre Kinder zu erziehen. Diese Gutachten sind h&auml;ufig Grundlagen f&uuml;r Entscheidungen von Gerichten. In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler der Fernuniversit&auml;t Hagen allerdings festgestellt, dass mehr als die H&auml;lfte der Gutachten f&uuml;r Familiengerichte M&auml;ngel aufweisen. Nur eine Minderheit erf&uuml;lle die fachlich geforderten Qualit&auml;tsstandards.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/fakt_familiengerichte_gutachten100.html\">FAKT<\/a>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Video: Wie kommen fehlerhafte Gutachten zustande<\/strong><br>\nProf. Werner Leitner von der IB-Hochschule Berlin erkl&auml;rt wie M&auml;ngeln bei familienpsychologischen Gutachten entstehen und deren Auswirkungen einem familiengerichtlichen Verfahren<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/video247160.html\">FAKT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Insbesondere nach dem (strafrechtlichen) Fall Mollath ist der aktuell praktizierte Umgang mit Gutachten kaum nachvollziehbar. Das Manuskript zum Beitrag und interessante Links k&ouml;nnen auf der Homepage eingesehen werden. Die NachDenkSeiten haben in der Vergangenheit auf mangelhafte Gutachten insbesondere bei Familiengerichten hingewiesen; siehe dazu u.a. hier: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21252#h06\">M&auml;ngel bei psychologischen Gutachten<\/a>.<br>\nEs soll auch Richterpersonal geben, die das Sorgerecht entziehen auch wenn ein Gutachten nicht zulasten von Eltern vorliegt. Vermutlich wird dann lediglich auf die Aussagen\/W&uuml;nsche der Mitarbeiterschaft des &ouml;ffentlichen Dienstes (z.B. Jugendamt) geh&ouml;rt und den Aussagen von Eltern und ggf. Kindern kein oder zu wenig Glauben geschenkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&Auml;rger &uuml;ber liberale Urteile: CDU will Rechte der Verfassungsrichter beschr&auml;nken<\/strong><br>\nDie Union nimmt dem Bundesverfassungsgericht viele Entscheidungen &uuml;bel. Deshalb wollen CDU und CSU nach SPIEGEL-Informationen jetzt die Rechte der Richter in Karlsruhe beschneiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/cdu-will-rechte-des-bundesverfassungsgerichts-beschraenken-a-962804.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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