{"id":24748,"date":"2015-01-26T09:12:15","date_gmt":"2015-01-26T08:12:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748"},"modified":"2015-01-26T09:12:15","modified_gmt":"2015-01-26T08:12:15","slug":"hinweise-des-tages-2298","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h02\">Niedrige Einkommen &ndash; Jedem sechsten Deutschen droht die Armutsfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h03\">Zur Heuchelei um die Pressefreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h04\">Wie die Politik die Attentate von Paris zu nutzen versucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h05\">&bdquo;Autos kaufen keine Autos&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h06\">Nur Deutschland kann den Euro retten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h07\">EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h08\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h09\">Fachkr&auml;ftemangel &ndash; Ostdeutsche Politiker wollen mehr Einwanderer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h10\">Nahles will H&uuml;rde f&uuml;r ALG I senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h11\">Unterm Strich bleiben 7.000 Kilometer Abbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h12\">Resolute Support &ndash; Afghanistan-Mission unter falschen Vorzeichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h13\">Wladimir Putins Botschaft an den Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h14\">Merkel lockt Putin mit Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h15\">Bundesregierung will nicht pauschal Gedenkfeiern f&uuml;r Nazi-Kollaborateure verurteilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h16\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h17\">Gabriel spricht mit Pegida-Anh&auml;ngern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748#h18\">Zur&uuml;ckgewiesen &ndash; Der Krieg um die Meinungshoheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24748&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Solidarit&auml;t im eignen Interesse<\/strong><br>\nSyriza hat die Wahlen in Griechenland gewonnen. Die neue griechische Regierung wird nun in Verhandlungen eintreten um die Situation in Griechenland, aber letztlich auch in ganz Europa zu verbessern. Ziel ist die Abkehr von der Strangulierung von Millionen Menschen durch die Austerit&auml;tspolitik von Merkel und Co. Jetzt muss auch der Druck in Deutschland gegen die K&uuml;rzungspolitik erh&ouml;ht werden.<br>\nKeiner sollte sich Illusionen machen: der Wahlsieg von Syriza kann nur der Anfang sein, der weitaus schwierigere Teil steht noch bevor. Die vers&ouml;hnlicheren T&ouml;ne von Merkel kurz vor der Wahl in Griechenland waren ein Ablenkungsman&ouml;ver. Merkel und Co. werden weiter mit harten Bandagen f&uuml;r ihre K&uuml;rzungspolitik k&auml;mpfen. Weshalb?<br>\nWas den Eurol&auml;ndern aufgezwungen wurde, ist eine versch&auml;rfte Agenda 2010, die Deutschland einen der gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektoren Europas, einen Anstieg der Armut und massenhafte Entw&uuml;rdigung von Betroffenen gebracht hat. Merkel und Co. verteidigen mit der K&uuml;rzungspolitik in Griechenland letztlich auch die Politik der Agenda 2010 in Deutschland.<br>\nMerkel wird alles daf&uuml;r tun, dass die von ihr aufgezwungene K&uuml;rzungspolitik nicht ins Wanken ger&auml;t, daf&uuml;r wird sie auch wieder mit dem Rauswurf Griechenlands aus der Eurozone drohen.<br>\nDie Folgen f&uuml;r den Rest der Eurozone seien beherrschbar, hei&szlig;t es. Richtig ist, dass deutsche Banken nicht mehr nennenswert in Griechenland investiert sind. Die vermeintlichen Rettungsgelder flossen ja zum &uuml;bergro&szlig;en Teil direkt an Banken und andere Finanzinstitute, auch in Deutschland. Damit haften die anderen Staaten der Eurozone, vor allem Deutschland.<br>\nEin Zahlungsausfall und Ausscheiden Griechenlands h&auml;tte damit schwere Folgen f&uuml;r den deutschen Staatshaushalt. Insofern ist schon klar: Merkel blufft.<br>\nHinzu kommt aber: Mit einem Austritt Griechenlands w&auml;re ein Pr&auml;zedenzfall geschaffen, der demonstriert: Die W&auml;hrungsunion ist nicht l&auml;nger unumkehrbar. Das w&auml;re eine Einladung an alle Spekulanten, gegen den Euro zu spekulieren. Unvorsehbare, massive Turbulenzen drohen an den Finanzm&auml;rkten. Im Vergleich damit w&auml;re der Fall von Lehman-Brothers wohl nur ein laues L&uuml;ftchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/solidaritaet-im-eignen-interesse.html\">Michael Schlecht, MdB (Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland vor einem neuen politischen Deal?<\/strong><br>\nMit einer Abwahl der alten politischen Elite in Griechenland w&uuml;rden sich die Chancen verbessern, das Vertrauen zwischen Staat und Gesellschaft wiederherzustellen, meint Lars Brozus [SWP]. Der erste Grundstein f&uuml;r einen neuen politischen Deal k&ouml;nnte dabei die Herstellung von Steuergerechtigkeit sein. An erster Stelle wird es darum gehen, Parteien und &ouml;ffentlichen Sektor zu entflechten, die Verwaltungsstrukturen zu professionalisieren sowie die bestehenden Steuerungerechtigkeiten abzubauen. Wenn diese Herkulesaufgabe gelingt, steigen die Chancen, dass neues Vertrauen in die politischen Institutionen entsteht und die Gesellschaft den neuen Deal annimmt. Steuerhinterziehung und Steuervermeidung sind in Griechenland traditionell stark ausgepr&auml;gt. Ein wesentlicher Grund hierf&uuml;r ist die Wahrnehmung, dass der Staat eingenommene Gelder f&uuml;r Klientelpolitik einsetzt ein Eindruck, den die etablierten Parteien kaum korrigieren k&ouml;nnen, weil dies die Grundlage der alten Machtkonstellation ist. Insofern er&ouml;ffnet sich mit dem Machtwechsel die Chance, ungenutzte Reserven f&uuml;r die Erh&ouml;hung der griechischen Staatseinnahmen zu heben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swp-berlin.org\/publikationen\/kurz-gesagt\/griechenland-vor-einem-neuen-politischen-deal.html\">SWP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Diese Erw&auml;gungen k&ouml;nnte einiges bringen, auch wenn die Korrektur der Steuervermeidung und der Steuerhinterziehung sicher nicht allzu kurzfristig m&ouml;glich ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Griechenland k&ouml;nnte aus Schulden herauswachsen &ndash; &bdquo;Haircut&ldquo; unn&ouml;tig und gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nGriechenland muss die Eurozone verlassen oder ein erneuter Schuldenschnitt wird unausweichlich &ndash; so sehen es viele Kommentatoren. Doch es geht auch anders. Mit etwas Hilfestellung k&ouml;nnte das Land aus seinen Schulden herauswachsen, zeigt eine neue Analyse des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. (&hellip;)<br>\nDamit Griechenland aus seinen Schulden nachhaltig herauswachsen k&ouml;nne, sei allerdings eine Politikver&auml;nderung im Euroraum n&ouml;tig, urteilt Watt. Erstens m&uuml;sse jeder Zinsanstieg vermieden werden. Zweitens m&uuml;sse die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) endlich ihr Mandat erf&uuml;llen und die Inflation in die N&auml;he der Zielmarke von knapp zwei Prozent bringen. Deshalb solle die EZB ihre Politik der qualitativen Lockerung offensiv fortsetzen. Zudem seien in Griechenland neben der notwendigen Lockerung der Austerit&auml;tspolitik &ouml;ffentliche, teilweise mit europ&auml;ischen Mitteln finanzierte Investitionen zur Beschleunigung des Wachstums hilfreich.<br>\nEin Schuldenschnitt oder gar ein Euro-Austritt bringe dagegen gro&szlig;e Verluste f&uuml;r die europ&auml;ischen Steuerzahler mit sich und k&ouml;nne Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten verursachen, die nicht nur Griechenlands Genesung von der Finanzkrise infrage stellen. Denn dies w&uuml;rde Anlegern signalisieren, &bdquo;dass Staatsanleihen im Euroraum keine sichere Anlage sind&ldquo;, warnt IMK-Direktor Prof. Dr. Gustav Horn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/52614_52789.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Lieber Herr Horn, das sind doch Gedankenspiele aus dem Elfenbeinturm? Wie soll denn die EZB bitte die Inflation wieder auf ihre Zielmarke bringen, wenn weit und breit keine Lohnsteigerungen in Sicht sind? Wie soll Griechenland, dessen Wirtschaft seit der Krise um mehr als ein Viertel geschrumpft ist, &bdquo;aus den Schulden herauswachsen&ldquo;? Sicher &ndash; auf dem Zeichenbrett kann man Szenarien konstruieren, die fern der Realit&auml;t und ceteris paribus wunderbare Wachstumsraten in Griechenland mit sich bringen. Daf&uuml;r m&uuml;sste man dann aber auch zun&auml;chst handstreichartig das gesamte F&uuml;hrungspersonal der europ&auml;ischen (und deutschen) Institutionen mit einer Schnittmenge zum Thema austauschen. Das ist (leider) komplett unrealistisch. Und w&auml;hrend man sich hierzulande in derlei Gedankenspielen verliert, leiden die Griechen weiter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Weidmann warnt Syriza<\/strong><br>\nGriechenland werde nur geholfen, wenn es weiter spart, sagt der Bundesbank-Chef. DIW-Chef Fratzscher bef&uuml;rchtet starke Konflikte in der EU. Europas linke Parteien jubeln.<br>\nDer Erfolg der linken Partei Syriza bei der Wahl im schuldengeplagten Griechenland l&ouml;st unter &Ouml;konomen und Konservativen Besorgnis aus. Bundesbank-Chef Jens Weidmann forderte, dass die k&uuml;nftige Regierung Griechenlands den Reformkurs fortsetzen m&uuml;sse. Griechenland sei weiterhin auf ein Hilfsprogramm angewiesen, sagte Weidmann in der ARD. &ldquo;Das hei&szlig;t nat&uuml;rlich auch, dass es ein solches Programm auch nur geben kann, wenn die Verabredungen auch eingehalten werden.&rdquo; [&hellip;]<br>\nDer Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaft, Marcel Fratzscher, sieht in dem Wahlergebnis eine &ldquo;schlechte Nachricht f&uuml;r Europa und f&uuml;r Griechenland&rdquo;. Das unerwartet starke Resultat werde die k&uuml;nftige Regierung sehr viel selbstbewusster und aggressiver gegen&uuml;ber seinen europ&auml;ischen Partnern auftreten lassen, sagte er der Rheinischen Post. Wenn der Streit um Griechenlands Staatsfinanzen eskaliere, k&ouml;nnte es durchaus zu Verwerfungen in ganz Europa kommen.<br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank schloss einen Schuldenerlass nicht aus, lehnt allerdings eine eigene Teilnahme ab. &ldquo;Es ist nicht an der EZB zu entscheiden, ob Griechenland Schuldenerleichterungen braucht&rdquo;, sagte Direktoriumsmitglied Beno&icirc;t C&oelig;ur&eacute; dem Handelsblatt. Das sei eine politische Entscheidung. Die Zentralbank werde keiner Schuldenerleichterung zustimmen, die die griechischen Staatsanleihen einbeziehe, die bei der Bank liegen. Das sei rechtlich unm&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-01\/griechenland-wahl-weidmann-tsipras\">ZEIT<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Jeroen Dijsselbloem: Euro-Gruppen-Chef droht Griechenland mit Hilfsstopp<\/strong><br>\nKurz vor der Wahl in Griechenland erh&ouml;ht Euro-Gruppen-Chef Dijsselbloem den Druck. Sollte Athen die Reformvereinbarungen brechen, w&uuml;rden die Partner alle Hilfen stoppen. Zugleich d&auml;mpft er die Erwartungen an die EZB-Billionenspritze. (&hellip;)<br>\nSPIEGEL ONLINE: Ende dieser Woche steht noch eine zweite wichtige Entscheidung in der Eurozone an: Die Parlamentswahl in Griechenland. Das Linksb&uuml;ndnis Syriza gilt als Favorit und hat bereits angek&uuml;ndigt, die Reformvereinbarungen mit den Geldgeberl&auml;ndern aufzuk&uuml;ndigen. Wie gro&szlig; ist die Gefahr, dass es so kommt?<br>\nDijsselbloem : Alle f&uuml;hrenden Politiker in Griechenland haben gesagt, dass sie in der Eurozone bleiben wollen, und auch die gro&szlig;e Mehrheit der W&auml;hler will das. Wenn man so etwas sagt, dann bedeutet das, dass man die Regeln und Vereinbarungen akzeptiert. Und es bedeutet auch: Wer Unterst&uuml;tzung braucht, um seine Wirtschaft und seine &ouml;ffentlichen Ausgaben zu finanzieren, der muss sich auch an Bedingungen halten. Es gibt gewisse Spielr&auml;ume, um zu verhandeln und &uuml;ber die Ausgestaltung von Anpassungsprogrammen zu reden. Aber einfach nach dem Kredit zu fragen ohne irgendwelche Bedingungen erf&uuml;llen zu m&uuml;ssen &ndash; das wird nicht funktionieren.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Welche Sanktionsm&ouml;glichkeiten haben die Geldgeber, wenn die griechische Regierung einfach nicht mitmacht?<br>\nDijsselbloem : Jede griechische Regierung wird weiter Unterst&uuml;tzung von der Eurozone brauchen. Das laufende Programm ist noch nicht zu Ende, und wir haben mit der alten Regierung bereits dar&uuml;ber gesprochen, was als n&auml;chstes kommt, eine Kreditlinie zum Beispiel. Irgendeine Art von Unterst&uuml;tzung wird weiter n&ouml;tig sein &ndash; und das geht nur unter Bedingungen. Einfach nur Geld zu geben, ohne die Probleme anzugehen, w&uuml;rde bedeuten, dass Griechenland f&uuml;r immer auf Kredite angewiesen ist. Wir m&uuml;ssen zu einem Punkt kommen, an dem sich die griechische Volkswirtschaft wieder selbst finanzieren kann. Und im Moment ist das einfach nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-jeroen-dijsselbloem-droht-mit-hilfsstopp-a-1014518.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Fast in jeder Zeile das Worte &ldquo;Reform&rdquo;, womit K&uuml;rzungen bei den L&ouml;hnen, den Renten, den Sozialleistungen und Steuern oder die &ldquo;Liberalisierung&rdquo; &ldquo;abgeschotteter Branchen oder Berufsst&auml;nde&rdquo; gemeint sind. Dijsselbloem ist Mitglied der PvdA (der niederl&auml;ndischen SPD-Entsprechung) und ein echter Sozialdemokrat. F&uuml;r mich ein Wunder, da&szlig; diese Partei, die zusammen mit den Superneoliberalen von der VVD (entspricht einer radikalisierten Westerwelle-FDP) regiert und nat&uuml;rlich auch in Holland den Sozialabbau vorangetrireben hat, in den Umfragen immer noch 9% erreicht. Die Niederlande haben tats&auml;chlich ein Problem mit einer platzenden Immobilienblase, aber mit einem Au&szlig;enhandels&uuml;berschu&szlig; prozentual in derselben H&ouml;he wie dem Deutschen ganz sicher nicht zu hohe &ldquo;Arbeitskosten&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Niedrige Einkommen &ndash; Jedem sechsten Deutschen droht die Armutsfalle<\/strong><br>\nDas Statistische Bundesamt pr&auml;sentiert alarmierende Zahlen. Nie war das Risiko zu verarmen so gro&szlig;. Auch 3,1 Millionen Erwerbst&auml;tige verdienen so wenig, dass sie unter die Armutsschwelle rutschen.<br>\nImmer mehr Erwerbst&auml;tige in Deutschland k&ouml;nnen offenbar kaum von ihrem Einkommen leben. Wie die &ldquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&rdquo; berichtet, bezogen laut Statistischem Bundesamt Ende 2013 rund 3,1 Millionen Besch&auml;ftigte ein Einkommen unterhalb der Armutsschwelle. Im Jahr 2008 hatte die Zahl noch bei rund 2,5 Millionen gelegen. Das ist eine Steigerung um 25 Prozent. &Uuml;berhaupt liegt die sogenannte Armutsgef&auml;hrdungsquote mit 16,1 Prozent auf Rekordniveau.<br>\nAls armutsgef&auml;hrdet gilt, wer einschlie&szlig;lich aller staatlichen Transfers wie zum Beispiel Wohn- oder Kindergeld weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens erzielt. 2013 lag diese Schwelle in Deutschland bei 979 Euro netto im Monat. Bei Familien mit zwei Kindern spricht man von Armutsgef&auml;hrdung, wenn das monatliche Nettohaushaltseinkommen unter 2056 Euro liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article136734154\/Jedem-sechsten-Deutschen-droht-die-Armutsfalle.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Deutschland geht es zunehmend doch nicht so gut &ndash; und der Vergleich mit den anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern ist nur peinlich f&uuml;r Deutschland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zur Heuchelei um die Pressefreiheit<\/strong><br>\nJe h&auml;ufiger heutzutage von Presse- und Satirefreiheit geredet wird, desto weniger ist eigentlich das Grundrecht gemeint. Das Gerede dient den Herrschenden vielmehr dazu, den anderen zu zeigen, wie r&uuml;ckst&auml;ndig sie doch sind.<br>\nWer kann sich noch an den Arabischen Fr&uuml;hling erinnern, als L&auml;nder wie Tunesien ihre Diktatoren st&uuml;rzten und freie Wahlen veranstalteten. Die Begeisterung in der westlichen Welt war zun&auml;chst riesig, bis das Abstimmungsergebnis bekannt gegeben wurde. Die Menschen w&auml;hlten mehrheitlich muslimische Parteien.<br>\nUnverst&auml;ndlich f&uuml;r den Westen und seine von der Satire weitgehend befreiten Medien. Bierernst fragten sie damals: &bdquo;Sind die da unten &uuml;berhaupt reif f&uuml;r die Demokratie?&ldquo; Als dann in &Auml;gypten die Armee auf Demonstranten schoss, die gegen die Absetzung des gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Mursi protestierten, schrieben die gleichen Medien, die Demokratie sei gerettet worden.<br>\nIn Paris versammeln sich einige Staatschefs etwas abseits vom Volk zum Foto-Shooting. Anschlie&szlig;end fahren sie wieder nach Hause. Die Presse nannte das einen kollektiven Marsch gegen Terrorismus und f&uuml;r Grundwerte an der Spitze von einer Million Menschen. Wenn dann aber der Zuschauer dank des Internets bemerkt, dass die Medien am Grund der Sache eher weniger interessiert waren, als vielmehr am Vermarktungswert ihrer Berichterstattung, wird er pampig.<br>\nAlso nicht der Zuschauer, sondern der Journalist, der den gesendeten Unsinn in seinem aufgemotzten und von uns allen f&uuml;r knapp 24 Millionen Euro finanzierten Studio zu verantworten hat. Kai Gniffke, Chefredakteur der ARD Aktuell Redaktion, sieht sich beinahe w&ouml;chentlich verpflichtet, auf Zuschauerkritik in seinem Blog zu antworten. Allerdings l&auml;sst der Verantwortliche f&uuml;r die Nachrichten bei seinen Begr&uuml;ndungen alles vermissen, was journalistisches K&ouml;nnen ausmacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2015\/01\/24\/heuchelei-pressefreiheit-20007857\/\">Andr&eacute; Tautenhahn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie die Politik die Attentate von Paris zu nutzen versucht<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Bundeswehr sollte die Polizei unterst&uuml;tzen<\/strong><br>\nWenn die Polizei in Deutschland bei einem konkreten Terrorrisiko Probleme bek&auml;me, eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl mutma&szlig;licher Angriffsziele zu bewachen, m&uuml;ssten bewaffnete Berufssoldaten dorthin gestellt werden. Ein Kommentar.<br>\nEs gibt Hoffnung. Noch im selben Monat, in dem die Anschl&auml;ge islamistischer Terroristen in Paris und der Beinahe-Angriff in Belgien geschockt haben, wird die deutsche Sicherheitsarchitektur gest&auml;rkt. Gleich doppelt.  Zun&auml;chst hat am Donnerstag Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf J&auml;ger verk&uuml;ndet, bis 2017 w&uuml;rden bei Polizei und Verfassungsschutz insgesamt 385 zus&auml;tzliche Beamte eingestellt. Speziell auch zur Observation von Terrorverd&auml;chtigen und damit zur pr&auml;ventiven Eind&auml;mmung der Gefahr, die von militanten Islamisten ausgeht. Gut so.<br>\nUnd &uuml;berf&auml;llig. Erst recht in einem Land wie Nordrhein-Westfalen, das bundesweit die meisten Salafisten zu verkraften hat. Und in dem Ende 2012 ein islamistischer Anschlag offenbar nur knapp misslang. Die mutma&szlig;lich von einem Salafisten  am Hauptbahnhof Bonn abgelegte Bombe war ein drastisches Warnzeichen. Ebenso die Krawalle von Salafisten in Solingen und Bonn im selben Jahr.<br>\nAuch am Donnerstag  hat der Bundesgerichtshof die Strafverfolgung von Hooligans gest&auml;rkt. Die Richter best&auml;tigten ein Urteil des Landgerichts Dresden, das f&uuml;nf Fu&szlig;ballschl&auml;ger als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung eingestuft hatte. Damit hat der Bundesgerichtshof ein deutliches Signal an die Hooliganszene gesandt, die gemeinsam mit Neonazis den  Stra&szlig;enkampf gegen die &auml;hnlich aufgeheizten  Salafisten suchen.  Nach dem Richterspruch aus Karlsruhe drohen den rechten Hauern nun h&auml;rtere Strafen als bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/islamistische-terrorgefahr-in-deutschland-die-bundeswehr-sollte-die-polizei-unterstuetzen\/11275404.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Im Hinblick auf das, was in Zukunft noch m&ouml;glich sein k&ouml;nnte, sei in diesem Zusammenhang an die Erl&auml;uterungen zur Charta der Grundrechte erinnert:<\/em><br>\n<em>&bdquo;So m&uuml;ssen die in der EMRK enthaltenen &bdquo;Negativdefinitionen&ldquo; auch als Teil der Charta betrachtet werden:<\/em><br>\n<em>Artikel 2 Absatz 2 EMRK:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Eine T&ouml;tung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em>jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;<\/em><\/li>\n<li><em>jemanden rechtm&auml;&szlig;ig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtm&auml;&szlig;ig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;<\/em><\/li>\n<li><em>einen Aufruhr oder Aufstand rechtm&auml;&szlig;ig niederzuschlagen&ldquo;.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Und weiter:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe f&uuml;r Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den F&auml;llen, die im Recht vorgesehen sind, und in &Uuml;bereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden &hellip;&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Die Erl&auml;uterungen sind offenbar nicht lediglich Regelungen f&uuml;r die Ausf&uuml;hrungen des Gesetzes, sondern &ndash; und das ist un&uuml;blich &ndash; dem Gesetzestext gleichgestellt. So nachlesbar im <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCMQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Feur-lex.europa.eu%2FLexUriServ%2FLexUriServ.do%3Furi%3DOJ%3AC%3A2007%3A303%3A0017%3A0035%3ADE%3APDF&amp;ei=nZrEVImKKcTvUIunhNAD&amp;usg=AFQjCNHFGr4vIf65rlY6tnn6ogM5r5Tk3g&amp;bvm=bv.84349003,d.d24\">Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union vom 14.12.2007<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sechs EU-Staaten wollen Fluggastdaten austauschen<\/strong><br>\nBelgien, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Polen, die Niederlande und Spanien haben sich darauf geeinigt, auch ohne ein gemeinsames Vorgehen in der EU einander Flugpassagierinformationen zu liefern. Deutschland m&ouml;chte ein europ&auml;isches System.<br>\nGro&szlig;britannien will die &Uuml;berwachung von Flugreisenden weiter vorantreiben. Mit Belgien, Frankreich, Polen, Holland und Spanien hat sich die britische Regierung darauf verst&auml;ndigt, in Eigenregie Fluggastdaten untereinander auszutauschen. Auch ohne einheitliche europ&auml;ische Gesetzgebung wollen die sechs EU-Staaten eine entsprechende Initiative auf Basis des weitestm&ouml;glichen Nutzens nationaler, bilateraler und allgemeiner europ&auml;ischer rechtlicher Rahmenwerke vorantreiben, geht aus einer jetzt von der B&uuml;rgerrechtsgruppe NoPNR ver&ouml;ffentlichten Absichtserkl&auml;rung hervor, die im September 2014 verfasst wurde.<br>\nDie L&auml;nder beabsichtigten demnach, die Informationen allgemein &ldquo;f&uuml;r Zwecke der Strafverfolgung&rdquo; zu verwenden. Eine konkrete Terrorgefahr m&uuml;sste demnach nicht vorliegen f&uuml;r einen Datentransfer. Der Austausch soll aber einer Einzelfallpr&uuml;fung unterzogen werden und im Einklang &ldquo;mit der bestehenden nationalen und europ&auml;ischen Datenschutzgesetzgebung&rdquo; erfolgen. Einschlie&szlig;en m&ouml;chten die beteiligten L&auml;nder auch innereurop&auml;ische Fl&uuml;ge, was bei der gesamteurop&auml;ischen Initiative noch heftig umstritten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Sechs-EU-Staaten-wollen-Fluggastdaten-austauschen-2527824.html\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Wirtschaft soll Anti-Terrorkampf st&uuml;tzen<\/strong><br>\nIn Davos haben die USA und Frankreich einen gemeinsamen Anti-Terrorkampf von Politik und Wirtschaft gefordert. Polizisten und Soldaten allein reichten nicht, um der Radikalisierung Einhalt zu gebieten.<br>\nIn ihren Reden vor der versammelten Elite der Topmanager beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos appellierten Frankreichs Staatspr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande und US-Au&szlig;enminister John Kerry an Konzerne und Unternehmen, den politischen Kampf gegen den Terrorismus und die Radikalisierung junger Menschen st&auml;rker zu unterst&uuml;tzen. Es seien langfristige Strategien n&ouml;tig, um dem gewaltbereiten Extremismus weltweit den N&auml;hrboden zu entziehen, betonte Kerry.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/wirtschaft-soll-anti-terrorkampf-st%C3%BCtzen\/a-18212338\">DW<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Autos kaufen keine Autos&ldquo;<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert staatliche Konjunkturprogramme und erkl&auml;rt, warum ein Wahlsieg des griechischen Linksb&uuml;ndnis Syriza kein Weltuntergang w&auml;re.<br>\nEuropas Wirtschaft ist im Aufruhr. Die Wahlen in Griechenland am Sonntag sch&uuml;ren Verunsicherung. Die Zentralbank schaltet in den Krisenmodus und kauft massenhaft Anleihen. Die Euro-Konjunktur kommt nicht in Gang. Dagegen helfen weniger Spar-Auflagen, Strukturreformen oder weitere Zentralbank-Milliarden, sondern vor allem ein europaweites Investitionsprogramm, meint der Wirtschaftsweise Peter Bofinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/peter-bofinger--autos-kaufen-keine-autos-,1472780,29655824.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nur Deutschland kann den Euro retten!<\/strong><br>\nDie Demontage der W&auml;hrungsunion<br>\nHeute, kurz vor den Wahlen in Griechenland, erscheint ein neues Buch von Costas Lapavitsas und mir zur Eurokrise zugleich in Englisch und in Deutsch. Wir haben darin noch einmal die Geschichte der Eurokrise aufgerollt und Schritt f&uuml;r Schritt gezeigt, welche fatale Rolle Deutschland von Anfang an spielte. Der deutsche Titel &ldquo;Nur Deutschland kann den Euro retten&rdquo; ist deswegen treffend und zugleich politisch so hoch brisant, weil er allen Versuchen, die &ldquo;anderen&rdquo; verantwortlich zu machen, von vorneherein eine Absage erteilt.<br>\nDeutschland tr&auml;gt in doppelter Hinsicht Verantwortung f&uuml;r das, was in Europa geschieht. Erstens, hat es mit seiner Lohnzur&uuml;ckhaltungsstrategie einen Keil in die Eurozone getrieben, der auch nur von Deutschland mit einem Schwenk seiner Wirtschafts- und Lohnpolitik wieder herausgezogen werden kann. Zweitens, Deutschland ist ma&szlig;geblich federf&uuml;hrend f&uuml;r die Austerit&auml;ts- und Lohnsenkungspolitik, mit der die Schuldnerl&auml;nder in den letzten Jahren &uuml;berzogen wurden und die zu Armut und Arbeitslosigkeit gef&uuml;hrt hat.<br>\nGriechenland ist das am heftigsten von dieser Politik getroffene Land und steht daher beispielhaft f&uuml;r die L&auml;nder S&uuml;deuropas, die alle durch gro&szlig;e Depressionen gegangen sind. Diesen L&auml;ndern muss man nach dem offensichtlichen Scheitern des Troika-Ansatzes jetzt, ganz gleich, ob sie gerade w&auml;hlen oder nicht, eine neue Politik anbieten. Eine Politik n&auml;mlich, die auf allen Ebenen auf europ&auml;isches Wachstum und den Abbau der Arbeitslosigkeit ausgerichtet ist. Das kann nur insoweit etwas mit der Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit zu tun haben, die Deutschlands Politiker in den Vordergrund schieben, als Deutschland &uuml;ber kr&auml;ftig steigende L&ouml;hne daf&uuml;r sorgen muss, dass die anderen L&auml;nder eine Chance auf den internationalen M&auml;rkten bekommen.<br>\nGeschieht das nicht, kann nicht ausgeschlossen werden, dass L&auml;nder in die Situation geraten, wo sie politisch nur noch vor der Wahl stehen, eine gro&szlig;e Konfrontation mit der deutschen Position zu suchen oder die Mitgliedschaft in der EWU grunds&auml;tzlich in Frage zu stellen. Demokratische Institutionen k&ouml;nnen nicht beliebig strapaziert werden. Die Gefahr einer R&uuml;ckkehr des Nationalismus unter unver&auml;nderten Bedingungen ist in vielen L&auml;ndern Europas so gro&szlig;, dass alle M&ouml;glichkeiten, dies zu verhindern, ernsthaft diskutiert werden m&uuml;ssen &ndash; ein von der EU begleiteter oder ein konfrontativer Austritt aus der W&auml;hrungsunion eingeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43946\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EZB<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die EZB hat entschieden, aber entschieden ist nichts<\/strong><br>\nDie EZB hat also getan, wovor man in Deutschland so sehr gewarnt hatte. Sie kauft unter anderem Staatsanleihen in durchaus beachtlichen Quantit&auml;ten, um durch dieses &bdquo;quantitative easing&ldquo; genannte geldpolitische Instrument das Wachstum in der Eurozone anzuregen und anhaltende Deflation zu vermeiden. Um die Inflationsrate wieder in Richtung des von ihr festgelegten Zieles von nahe zwei Prozent zu bewegen, setzt die EZB also auf verschiedene Mechanismen, unter anderem auf die Senkung der langfristigen Zinsen, eine Abwertung des Euro und darauf, dass Banken, denen die Anlagem&ouml;glichkeiten knapp werden, vermehrt private Investoren suchen.<br>\nMit 60 Milliarden Euro pro Monat bewegt sich die Summe, die die EZB einsetzen will, in der Gr&ouml;&szlig;enordnung, in der auch die amerikanische Zentralbank lange Zeit (mit 85 Milliarden Dollar pro Monat) interveniert hat. Es gibt, und das ist wohl ein Zugest&auml;ndnis an die deutsche Kritik, bei dem Programm Grenzen f&uuml;r das, was an einem bestimmten Markt gekauft wird, Grenzen f&uuml;r K&auml;ufe von bestimmten Emittenten und ein gewisses &bdquo;risk sharing&ldquo;, eine Haftungsbegrenzung f&uuml;r einzelne nationale Notenbanken und f&uuml;r die EZB. All dies hat Mario Draghi in seiner Pressekonferenz aber mehrfach als nicht &bdquo;essentiell&ldquo; f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung und den Erfolg dieses Programms bezeichnet.<br>\nDamit hat sich die EZB nach langem Hin und Her doch als eine normale &bdquo;erwachsene&ldquo; Zentralbank erwiesen, die in einer v&ouml;llig unorthodoxen Situation auch zu unorthodoxen Mitteln greift. Das Ausma&szlig; der Interventionen und die damit verbundene Bilanzverl&auml;ngerung der EZB (sie h&auml;lt diese Papiere ja f&uuml;r l&auml;ngere Zeit auf der Aktivseite ihrer Bilanz, was Zentralbanken sonst nicht unbedingt tun) halten sich im Rahmen dessen, was in Japan und den USA schon vorgemacht worden ist. Selbst f&uuml;r strenggl&auml;ubige Monetaristen m&uuml;sste das eigentlich vollkommen normal sein, denn, worauf Draghi ebenfalls hinwies, die Geldmengenaggregate wachsen immer noch sehr langsam in Europa. Mit einer Flut von Geld hat das also gar nichts zu tun, sondern nur mit einer besonderen Art, das Geld, das die Zentralbank unter die Leute bringen will, um das Zinsniveau niedrig zu halten, in das Bankensystem einzuspeisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-ezb-hat-entschieden-aber-entschieden-ist-nichts\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>EZB &ldquo;macht die Banken reich&rdquo;<\/strong><br>\nVon der EZB-Entscheidung f&uuml;r den Kauf von Staatsanleihen profitierten vor allem die Banken, sagte der Linken-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi im DLF. Das Geld h&auml;tte besser ohne Umwege in den schw&auml;chelnden Eurol&auml;ndern investiert werden sollen. So werde nur der Euro entwertet &ndash; zum Nachteil f&uuml;r Sparer.<br>\n&ldquo;Wenn man Geld so entwertet, hat das Folgen auch f&uuml;r die kleinen Sparerinnen und Sparer in der gesamten EU-Zone&rdquo;, sagte Gregor Gysi (Die Linke) im Deutschlandfunk. Die EZB-Entscheidung, bis zu 1,2 Billionen Euro in den Ankauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren aus den Euro-L&auml;ndern zu investieren, sei der falsche Weg in der europ&auml;ischen Geldpolitik. Die Anleihen kauft die Europ&auml;ische Zentralbank bei den Banken im Euroraum, die wiederum den Staaten das Geld geben.<br>\nGysi hielte es f&uuml;r besser, wenn die EZB den L&auml;ndern direkt Geld zur Verf&uuml;gung stellen w&uuml;rde &ndash; &ldquo;nat&uuml;rlich gebunden an Investitionen, also sagen wir mal in Griechenland f&uuml;r die Entwicklung des Tourismus, in Griechenland f&uuml;r die Entwicklung der Schiffsindustrie&rdquo;. Dazu habe die EZB zwar im Augenblick nicht das n&ouml;tige Mandat. Auch der Ankauf von Staatsanleihen sei aber rechtlich problematisch, betonte der Linken-Politiker.<br>\nDie L&ouml;sung der Finanzkrise in einigen L&auml;ndern sei schon falsch begonnen worden, sagte der Linken-Fraktionsvorsitzende. &ldquo;Aufbau- statt Abbaukredite&rdquo; w&auml;ren nach seiner Eintsch&auml;tzung besser gewesen. Griechenland, Portugal und Spanien seien mit einem Sparzwang &ndash; gebunden an Reformen &ndash; belegt worden mit zum Teil verheerenden Folgen, etwa Massenarbeitslosigkeit. Mit Verweis auf &Auml;u&szlig;erungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte Gysi,&rdquo;es ist so unterschiedlich, was wir unter Reformen verstehen&rdquo;. Reformen seien notwendig, aber nicht in der Lohnpolitik, sondern in der Steuerpolitik. &ldquo;In Griechenland gibt es 2000 Familien, denen geh&ouml;ren 80 Prozent des Verm&ouml;gens. Das ist ja noch dreister als in Deutschland. Und diese 2000 Familien m&uuml;ssen keinen halben Euro mehr zahlen &ndash; das geht nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/staatsanleihe-kaeufe-ezb-macht-die-banken-reich.694.de.html?dram:article_id=309492\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>EZB-Politik ist irre<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) holt ihre gro&szlig;e Kanone heraus: Sie will Anleihen &uuml;ber mehr als 1100 Milliarden Euro ankaufen, um die Finanzwirtschaft mit Geld zu fluten und so die Deflation zu bek&auml;mpfen. Kaum hatte die EZB ihren Beschluss verk&uuml;ndet, ging in Deutschland das Geheule los: Das sei unsolide Politik und letztlich nutzlos. Unsolide und nutzlos ist die Politik der EZB in jedem Fall. Sie versucht einen Brand mit hei&szlig;er Luft zu l&ouml;schen, den sie selbst mit gelegt hat. Eigentlich irre!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/ezb-politik-ist-irre.html\">Michael Schlecht<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&bdquo;Wie neue Studien belegen&ldquo;<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat ein PR-Konzept f&uuml;r das Freihandelsabkommen entwickelt: Die Kritik soll totgeschwiegen werden<br>\nWird hinter verschlossenen T&uuml;ren &uuml;ber die Zukunft der europ&auml;ischen Sozial- und Umweltstandards verhandelt? Viele B&uuml;rger sorgen sich, sind gegen das geplante TTIP-Freihandelsabkommen zwischen EU und USA. Alles kein Problem, sagt die EU-Kommission. Vor einigen Wochen hat sie gro&szlig; eine Transparenz-Initiative angek&uuml;ndigt. Nun sollen regelm&auml;&szlig;ig Verhandlungstexte auf der Website der Beh&ouml;rde ver&ouml;ffentlicht werden. Doch es geht nicht darum, dass sich die B&uuml;rger selbst ein Bild machen k&ouml;nnen. Daf&uuml;r sorgt die EU-Kommission schon &ndash; mit ihrer Propaganda-Offensive, die seit Monaten l&auml;uft und detailliert geplant wurde, wie interne Dokumente belegen.<br>\nEigentlich sollten die Verhandlungen &uuml;ber TTIP in diesem Jahr abgeschlossen werden. Doch es gibt massive Proteste aus der Bev&ouml;lkerung, vermutlich wird das Abkommen erst sp&auml;ter kommen, falls &uuml;berhaupt. In Deutschland will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel den Vertrag notfalls gegen den Willen der SPD-Basis durchsetzen. Ein Parteikonvent hat zwar beschlossen, dass die umstrittenen privaten Schiedsgerichte &bdquo;in jedem Fall abzulehnen&ldquo; seien. Gabriel hat aber schon deutlich gemacht, dass er dem Abkommen auch inklusive der Schiedsgerichte zustimmen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wie-neue-studien-belegen\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP: USA hoffen auf &ldquo;neuen Schwung&rdquo;<\/strong><br>\nIm Februar werden die Verhandlungen offiziell weitergef&uuml;hrt, sagte US-Verhandler Froman, Sch&auml;uble will nicht &uuml;ber den Grexit sprechen<br>\nDie Verhandlungen &uuml;ber ein Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und der USA waren auch beim Weltwirtschaftsforum ein Thema. Im Februar werden die Verhandlungen offiziell weitergef&uuml;hrt, sagte US-Verhandler Michael Froman am Freitag im Gespr&auml;ch mit einigen Journalisten. Er hoffe auf &ldquo;neuen Schwung&rdquo;. Aber man sehe, &ldquo;dass es in Europa eine sehr starke Opposition gegen Freihandelsabkommen gibt&rdquo;.<br>\nDer US-Handelsbeauftragte erkl&auml;rte, dass ein Abkommen f&uuml;r beide Seiten wichtig sei. Ein solcher Pakt habe auch &ldquo;strategische Bedeutung&rdquo;, zumal es an den R&auml;ndern Europas Unruhe gebe, sagte er mit Blick auf die Ukraine und Russland.<br>\nAuch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel brach in Davos eine Lanze f&uuml;r TTIP.<br>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen uns nicht abschotten in dieser Welt, und deshalb m&ouml;chte ich ein gro&szlig;es Pl&auml;doyer einlegen daf&uuml;r, dass die EU offen ist f&uuml;r Freihandelsabkommen&rdquo;, sagte sie. Die CDU-Chefin verwies auf die &ldquo;guten und hohen&rdquo; Standards im Umwelt- und Verbraucherschutz in Europa und den USA. &ldquo;Das k&ouml;nnen wir nur, wenn wir gemeinsam agieren. Deshalb werde ich mich in diesem Jahr sehr stark daf&uuml;r einsetzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000010815662\/TTIP-USA-hoffen-auf-neuen-Schwung\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Vorl&auml;ufige Anwendung&rdquo; mit v&ouml;lkerrechtlichen Verpflichtungen<\/strong><br>\nEU-Kommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m will bei TTIP und CETA angeblich die Parlamente der Mitgliedsl&auml;nder umgehen<br>\nDer Umweltschutzorganisation Greenpeace zufolge will EU-Kommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m Teile der umstrittenen Freihandelsabkommen CETA und TTIP zu v&ouml;lkerrechtlichen Tatsachen machen, bevor die Parlamente der Mitgliedsl&auml;nder zustimmen. Auf diese Weise k&ouml;nnte ein Scheitern wie beim ACTA-Abkommen umgangen werden.<br>\nDer Trick, zu dem sich Malmstr&ouml;m selbst bislang noch nicht ge&auml;u&szlig;ert hat, tr&auml;gt den Namen &ldquo;vorl&auml;ufige Anwendung&rdquo;. Mit solche einer vorl&auml;ufigen Anwendung sollen die EU-Mitgliedsl&auml;nder bindende v&ouml;lkerrechtliche Verpflichtungen eingehen k&ouml;nnen, ohne dass ihre Legislativen zustimmen. Das schlussfolgern die Greenpeace-Experten aus einer gr&uuml;ndlichen Lekt&uuml;re des bereits vorliegenden CETA-Vertragstexts, in dem es auf den Seiten 489 und 490 hei&szlig;t:<br>\n&ldquo;This Agreement shall be provisionally applied from the first day of the month following the date on which the parties have notified each other that their respective relevant procedures have been completed. [&hellip;] &ldquo;if the provisional application of this Agreement is terminated and it does not enter into force, a claim may be submitted [&hellip;] provided no more than three (3) years have elapsed since the date of termination of the provisional application.&rdquo;<br>\nRechtsgrundlage f&uuml;r solch ein vorzeitiges Inkrafttreten w&auml;re Artikel 218 Absatz 5 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union (AEUV), in dem geregelt ist, dass der Europ&auml;ischer Rat auf Vorschlag eines Vertragsverhandlungsf&uuml;hrers einen Beschluss erlassen kann, &ldquo;mit dem die Unterzeichnung der &Uuml;bereinkunft und gegebenenfalls deren vorl&auml;ufige Anwendung vor dem Inkrafttreten genehmigt werden&rdquo;. Greenpeace zufolge hat ein Vertreter der EU-Kommission der NGO best&auml;tigt, dass man diese dem Rat solch ein Vorgehen vorschlagen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43954\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: &ldquo;Vorl&auml;ufige Anwendung&rdquo; von TTIP soll Nationalrat entmachten<\/strong><br>\nGreenpeace-Kritik an Pl&auml;nen von Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m<br>\nEine Analyse der Umweltschutzorganisation Greenpeace hat ergeben, dass die Europ&auml;ische Kommission die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten beim Abschluss von TTIP und CETA &uuml;bergehen will. Denn obwohl die EU-Kommission bereits versichert hat, dass die umstrittenen Handelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) sowie Kanada (CETA) von allen nationalen Parlamenten ratifiziert werden m&uuml;ssen, plant Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m eine Umgehung dieser Regel. Mit einer sogenannten &ldquo;vorl&auml;ufigen Anwendung&rdquo; der Abkommen sollen v&ouml;lkerrechtliche Verpflichtungen eingegangen werden, bevor deren Ratifizierung abgeschlossen ist. Die Greenpeace-Analyse des fertig verhandelten CETA-Textes zeigt, dass das heftig umstrittene Investor-State Dispute Settlement (ISDS) bereits vor einer Abstimmung in den nationalen Parlamenten in Kraft treten soll. Dadurch w&uuml;rden Investoren f&uuml;r mindestens drei Jahre ein Klagerecht gegen &Ouml;sterreich erhalten, selbst wenn der Nationalrat die Ratifizierung des Abkommens verhindert. Ein Vertreter der EU-Kommission best&auml;tigte bei einem Hintergrundgespr&auml;ch in Wien am Dienstag gegen&uuml;ber Greenpeace, dass die Kommission auch bei TTIP eine &ldquo;vorl&auml;ufige Anwendung&rdquo; vorschlagen will.<br>\n&ldquo;Offenbar will die EU-Kommission die Sorgen der Menschen in Europa ignorieren und den Handelspakt auf Biegen und Brechen durchsetzen. Besonders die kritische Haltung des &ouml;sterreichischen Nationalrats ist ihr ein Dorn im Auge. Mit dem Griff in die juristische Trickkiste sollen daher nun die nationalen Parlamente entmachtet werden. Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Mitterlehner m&uuml;ssen klarstellen, dass sie im Rat ein Veto gegen die vorl&auml;ufige Anwendung von umstrittenen Handelsabkommen wie CETA oder TTIP einlegen werden&rdquo;, fordert Greenpeace-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Alexander Egit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20150116_OTS0028\/vorlaeufige-anwendung-von-ttip-soll-nationalrat-entmachten\">APA-OTS<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel &ndash; Ostdeutsche Politiker wollen mehr Einwanderer<\/strong><br>\niele Ostdeutsche kehren ihrer Heimat den R&uuml;cken, weil sie keine Arbeit finden. Drei ostdeutsche Ministerpr&auml;sidenten wollen nun mehr Einwanderer in ihre L&auml;nder locken &ndash; gegen den Fachkr&auml;ftemangel.<br>\nSeit der Wiedervereinigung 1990 haben fast zwei Millionen Ostdeutsche ihrer Heimat den R&uuml;cken gekehrt und sind in den Westen umgesiedelt. Davon haben vor allem Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg profitiert. L&auml;nder wie Sachsen-Anhalt, Th&uuml;ringen und Sachsen leiden seit Langem an der Abwanderung von Facharbeitern und jungen Leuten.<br>\nDrei ostdeutsche Ministerpr&auml;sidenten wollen das nun &auml;ndern &ndash; und gerade in Zeiten von Pegida und Co. mehr Einwanderer in ihre L&auml;nder locken. &ldquo;Wir kennen das Demografie-Problem&rdquo;, sagt Stanislaw Tillich, Ministerpr&auml;sident von Sachsen. Das Konzept des Christdemokraten gegen Ressentiments und Wirtschaftsflaute: &ldquo;Wir m&uuml;ssen Ausl&auml;nder ins Land holen. Gerade der Osten braucht mehr Zuwanderung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article136741378\/Ostdeutsche-Politiker-wollen-mehr-Einwanderer.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.: Was f&uuml;r eine groteske Argumentation:<\/strong> Ostdeutsche, die dort keine Arbeit finden, ziehen nach Westdeutschland; die L&ouml;hne im Osten sind offenbar zu niedrig; und an den niedrigen L&ouml;hnen und den nicht vorhandenen Arbeitspl&auml;tzen erkennt man den Fachkr&auml;ftemangel???? Bei Arbeitslosenraten von offiziell <a href=\"https:\/\/statistik.arbeitsagentur.de\/Navigation\/Statistik\/Statistik-nach-Regionen\/Politische-Gebietsstruktur\/Thueringen-Nav.html\">zwischen 10<\/a> und <a href=\"https:\/\/statistik.arbeitsagentur.de\/Navigation\/Statistik\/Statistik-nach-Regionen\/BA-Gebietsstruktur\/Sachsen-Nav.html\">12 Prozent<\/a>??? Das &ldquo;Demografie-Problem&rdquo; kann doch h&ouml;chstens darin bestehen, da&szlig; noch in zehn Jahren Massenarbeitslosigkeit herrschen wird.<\/em><br>\n<em>Vielleicht sollten die drei Ministerpr&auml;sidenten selber erst einmal Zeitung lesen, bevor sie Interviews geben. Laut der <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article136734154\/Jedem-sechsten-Deutschen-droht-die-Armutsfalle.html\">WELT vom Samstag<\/a> liegt die Armutsschwelle f&uuml;r eine vierk&ouml;pfige Familie bei 2056 Euro netto im Monat. Ein Alleinverdiener mit 25.000 Euro brutto (Steuerklasse 3, 2 Kinder) erreicht 1.625,45 Euro netto, zzgl. zweimal Kindergeld (368 Euro) knapp unter 2.000 Euro netto. Auf diesem Armutsniveau m&ouml;chten also die drei Minsterpr&auml;sidenten mit der vorgeschlagenen Schwelle den Fachkr&auml;ftelohn festtackern, nur um &ndash; wieder einmal &ndash; die Partikularinteressen der Wirtschaftsverb&auml;nde &ndash; noch niedrigere L&ouml;hne, noch mehr Konkurrenzkampf unter den Arbeitnehmern &ndash; zu bedienen.<\/em><br>\n<em>Nehmen wir mal gegen alle Wahrscheinlichkeit an, da&szlig; die hunderttausende Arbeitslose in den drei Bundesl&auml;ndern alle v&ouml;llig unqualifiziert sind: welche Vorschl&auml;ge zur Verbesserung von deren Lage h&ouml;ren wir hier? Keine?<\/em><br>\n<em>Da&szlig; ein neoliberaler Reaktion&auml;r wie Tillich &ldquo;sein&rdquo; Bundesland im nationalen Sch&auml;bigkeitswettbewerb als Niedriglohnland Nr. 1 etablieren will und auf soziale Belange keine R&uuml;cksicht nimmt, ist bekannt. Da&szlig; aber ein ehemaliger Gewerkschafter wie Ramelow dabei mitmacht, erstaunt dann doch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nahles will H&uuml;rde f&uuml;r ALG I senken<\/strong><br>\nBundesarbeitsministerin Andrea Nahles m&ouml;chte die Anspruchsh&uuml;rde f&uuml;r den Erhalt von Arbeitslosengeld I senken. Bisher ist Voraussetzung, dass ein Arbeitsloser in den zwei Jahren davor insgesamt zw&ouml;lf Monate besch&auml;ftigt war und in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat. &ldquo;Wir sollten diese Rahmenfrist auf drei Jahre verl&auml;ngern,&rdquo; sagte Nahles der &ldquo;Wirtschaftswoche&rdquo;. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Es gibt immer mehr Menschen, die in Jobs arbeiten, in denen mal f&uuml;r ein paar Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wird. Wenn die arbeitslos werden, haben sie trotz ihrer Beitr&auml;ge keinen Schutz, weil sie nicht lange genug eingezahlt haben&rdquo;, erl&auml;uterte die Ministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/arbeitslosengeld-nahles-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Wenn Frau Nahles mal etwas Richtiges unternehmen m&ouml;chte, soll es hier nicht verschwiegen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Unterm Strich bleiben 7.000 Kilometer Abbau<\/strong><br>\nBernhard Knierim &uuml;ber 20 Jahre Bahnreform, Versp&auml;tungen, Vandalismus und Mehdorn<br>\nVor gut 20 Jahren wurde die Bundesbahn teilprivatisiert. In dem gemeinsam mit Winfried Wolf verfassten Buch Bitte Umsteigen zieht Bernhard Knierim eine kritische Bilanz.<br>\nHerr Knierim, Sie schreiben, dass die schwarzen Zahlen der Bahn seit der formellen Privatisierung auch einer Sch&ouml;nrechnerei zu verdanken ist. K&ouml;nnen Sie uns das n&auml;her darlegen? Wie ist es denn um die Bahn im Vergleich zu der Zeit davor finanziell bestellt?<br>\nBernhard Knierim: Offiziell macht die DB AG jedes Jahr &uuml;ber zwei Milliarden Euro Gewinn, aber gleichzeitig erh&auml;lt sie jedes Jahr &uuml;ber 14 Milliarden an Bundesmitteln. Die Gewinne sind also eine reine Rechnung &ldquo;Rechte Tasche, linke Tasche&rdquo;, zumal die beiden gr&ouml;&szlig;ten Gewinnbringer des Konzerns gerade die Bereiche sind, in die die meisten &ouml;ffentlichen Gelder flie&szlig;en: Infrastruktur und Regionalverkehr.<br>\nDie angebliche Erfolgsstory, dass aus dem gro&szlig;en Verlustbringer Bundesbahn nun ein hochprofitables Unternehmen DB AG geworden sei, das den Staat weniger Geld kostet, ist pure Sch&ouml;nrechnerei. Ein Trick ist, dass sich die DB AG als Bezugspunkt f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Zusch&uuml;sse nur auf die Jahre 1993\/94 bezieht, wo die &ouml;ffentlichen Zahlungen f&uuml;r die Bahn wegen der notwendigen Instandsetzungsarbeiten im ostdeutschen Bahnnetz und L&uuml;ckenschl&uuml;ssen zwischen Ost und West extrem hoch waren.<br>\nEin anderer Trick ist der, dass die Altschulden der Bundesbahn jetzt in der Rechnung einfach weggelassen werden, obwohl diese vorher auch von der Bundesbahn selbst bedient werden mussten.<br>\nDie DB AG hat &uuml;berdies, obwohl sie 1994 schuldenfrei gestartet war, inzwischen &uuml;brigens auch wieder &uuml;ber 16 Milliarden Euro an Schulden angeh&auml;uft &ndash; letztlich ja auch Staatsschulden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43840\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Resolute Support &ndash; Afghanistan-Mission unter falschen Vorzeichen<\/strong><br>\nie NATO geht davon aus, dass die Defizite in den Afghanischen Nationalen Sicherheitskr&auml;ften vor allem technischer Natur sind. Weil diese Annahme grundlegend falsch ist, ist ein Erfolg der Resolute Support Mission unwahrscheinlich. Die Sicherheitskr&auml;fte sind von einer politischen &Ouml;konomie gepr&auml;gt, die sich auf insbesondere zwei Aspekte zuspitzen l&auml;sst: Zum einen bereichern sich ihre Verantwortlichen an den zur Verf&uuml;gung stehenden Mitteln, zum anderen sind sie unmittelbar in das politische Patronagesystem Afghanistans eingebettet. Signifikante Teile des F&uuml;hrungspersonals aller Teile der Sicherheitskr&auml;fte, also der Afghanischen Nationalarmee, der Afghanischen Nationalpolizei und des Geheimdienstes, veruntreuen gr&ouml;&szlig;ere Mengen der von den internationalen Unterst&uuml;tzern bereitgestellten Versorgungsg&uuml;ter und des sonstigen Materials. Auch bereichern sie sich an den ebenfalls von Gebern finanzierten Geh&auml;ltern ihrer teilweise nur auf dem Papier existierenden Untergebenen. All dies belegen etwa die regelm&auml;&szlig;igen Berichte des Rechnungspr&uuml;fers des US-amerikanischen Afghanistan-Engagements, des Special Investigator General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR).<br>\nOffenbar auch, weil das Ringen um politischen Einfluss und die pers&ouml;nliche Bereicherung den Ton angeben, sind gr&ouml;&szlig;ere Teile der Sicherheitskr&auml;fte nur noch wenig motiviert, gegen die Aufst&auml;ndischen zu k&auml;mpfen. Dies legen die immer zahlreicheren Berichte &uuml;ber informelle Waffenstillst&auml;nde nahe, die etwa Verb&auml;nde der Nationalarmee mit den Aufst&auml;ndischen schlie&szlig;en. Rund siebzig Prozent der Verluste in den Sicherheitskr&auml;ften gehen zudem nicht auf Tote und Verwundete zur&uuml;ck, sondern auf freiwillige Abg&auml;nge wie Desertionen. So machen laut US Department of Defense Soldaten, die ihren Vertrag nicht verl&auml;ngern, etwa ein Drittel der Verluste aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swp-berlin.org\/publikationen\/kurz-gesagt\/resolute-support-afghanistan-mission-unter-falschen-vorzeichen.html\">SWP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben seit Jahren darauf hingewiesen, das Afghanistan eine &lsquo;mission impossible&rsquo; sei. Dies gilt auch f&uuml;r die jetzige Mission. Skandal&ouml;s ist, dass die Bundesregierung die Bev&ouml;lkerung immer noch f&uuml;r dumm verkauft und von Erfolgen spricht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wladimir Putins Botschaft an den Westen<\/strong><br>\nEin Zeitfenster f&uuml;r Alternativen<br>\nIn seiner Rede auf dem Waldai-Forum erhebt Putin nicht mehr nur Klage, er weist die unipolare Weltordnung der USA unmissverst&auml;ndlich als nicht mehr hinzunehmende Verunsicherung der Welt zur&uuml;ck, er kritisiert die USA und ihre &bdquo;Satelliten&ldquo; daf&uuml;r, unter der Vorgabe die Weltordnung sichern zu wollen, faktisch Chaos, Unruhe und Konflikte zu stiften, um die eigene Hegemonie zu erhalten. Drastisch skizziert er die daraus erwachsende globale Unsicherheit, die sich in rasanter Zunahme lokaler Krisenherde, in Aufr&uuml;stung und offenen Kriegen zeige. Als aktuelles Beispiel verweist Putin auf die Folgen des vom Westen erzwungenen Regimewechsels in der Ukraine. Er kennzeichnet die Sanktionspolitik, die gegenw&auml;rtig gegen Russland inszeniert werde, als Schaden f&uuml;r die Weltwirtschaft und mehr noch als Besch&auml;digung des Vertrauens in die G&uuml;ltigkeit internationaler Regeln wie denen der WTO und anderer internationaler Institutionen, der UNO, der KSZE. Diese Organisationen m&uuml;ssten erhalten und neu belebt werden. Nur so k&ouml;nne einer drohenden globalen Anarchisierung entgegengewirkt werden. Russland sei bereit, sich an der Entwicklung dieser Alternative zu beteiligen. Russland werde sich nicht in die &bdquo;Isolation&ldquo; und nicht in die &bdquo;R&uuml;ckst&auml;ndigkeit&ldquo; dr&auml;ngen lassen. Russland sei &bdquo;ein sich selbst gen&uuml;gendes Land&ldquo;, aber Russland werde nicht klagen, sich nicht verstecken, Russland wolle sich vielmehr an der &bdquo;normalen&ldquo; Welt offen beteiligen und sich nicht auf seine Autarkie zur&uuml;ckziehen.<br>\nUnd selbstbewusst offeriert Putin in der Rede als m&ouml;gliche Alternative die gleichberechtigte Kooperation autonomer Gro&szlig;regionen, die nicht mehr bereit sind, sich dem Diktat der USA zu beugen, die nicht mehr bereit sind, die Anarchisierung der globalen Ordnung, die Zerst&ouml;rung nationaler Souver&auml;nit&auml;t Schw&auml;cherer durch einen einzigen Hegemon weiter hinzunehmen. Die Frage der Souver&auml;nit&auml;t, so Putin, werde heute &bdquo;geradezu zur wichtigsten Frage der Erhaltung der weltweiten Stabilit&auml;t&ldquo;, wenn verhindert werden solle, dass immer mehr Staaten aus Angst vor &Uuml;bergriffen glaubten, sich durch Anschaffung von Massenvernichtungswaffen sch&uuml;tzen zu m&uuml;ssen. (8)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201501233394\/politik\/welt\/wladimir-putins-botschaft-an-den-westen.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Sie k&ouml;nnen Putins Rede auf dem Waldai-Forum hier erneut und auf deutsch &uuml;bersetzt nachlesen bzw. ansehen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23871\">Empfehlung zur Wochenendlekt&uuml;re: Eine grunds&auml;tzliche Rede von Putin und eine von Obama<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Merkel lockt Putin mit Freihandel<\/strong><br>\nPutins Machtdemonstration in der Ukraine hat einen Preis: Russlands Wirtschaft st&uuml;rzt ab. Jetzt bietet Kanzlerin Merkel dem Kremlchef ein Freihandelsabkommen mit Europa an. Die Bedingung: Moskau muss sich f&uuml;r Frieden in der Ukraine stark machen.<br>\nAls Wladimir Putin im November 2010 kurz vor Weihnachten in Berlin weilte, wurde der Kremlchef hofiert. Im Hotel Adlon am Brandenburger Tor buhlten die Spitzen der deutschen Wirtschaft um seine Gunst. Putins Aufruf an die Europ&auml;er, &ldquo;von Wladiwostok bis Lissabon&rdquo; gemeinsam Handel zu treiben, schlug Wellen.<br>\nDer damalige Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann schw&auml;rmte vom Beginn einer neuen &Auml;ra, wollte gar den Euro bis hinter den Ural bringen. Nur eine war auffallend reserviert, ohne seinerzeit das sp&auml;tere Schicksal der Ukraine kennen zu k&ouml;nnen: Angela Merkel.<br>\nMehr als vier Jahre sp&auml;ter &ndash; nach der v&ouml;lkerrechtswidrigen russischen Annexion der Krim und Tausenden Toten in der Ostukraine &ndash; ist Putin l&auml;ngst ein Paria, ein Auss&auml;tziger in der Weltgemeinschaft. Doch ohne ihn, das wei&szlig; auch Merkel trotz aller Sanktionen, wird die Welt wichtige Konflikte wie in Syrien oder dem Irak sowie den Atomstreit mit Iran dauerhaft nicht l&ouml;sen k&ouml;nnen.<br>\nSo wurde seit langem in Berlin nach einer M&ouml;glichkeit gesucht, wie man Putin ein St&uuml;ck weit die Hand reichen kann, ohne den um den Weg nach Westen k&auml;mpfenden Ukrainern in den R&uuml;cken zu fallen. Jetzt nutzten die Kanzlerin und ihr Vize Sigmar Gabriel das Weltwirtschaftsforum in Davos, um in einer Art konzertierten Aktion vor den globalen Eliten ein Signal der Entspannung nach Moskau zu senden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/kanzlerin-merkel-stellt-moskau-freihandelszone-in-aussicht-bei-loesung-von-ukraine-konflikt-36850818.html\">heute.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Warum wird gerade jetzt Putins Vorschlag f&uuml;r eine Freihandelszone von Lissabon bis Wladiwostok wieder aufgegriffen? Hat die Bundesregierung auch hier &ndash; wie beim Mindestlohn &ndash; Signale von der Arbeitgeberseite erhalten, die um ihre Marktstellung mit Russland f&uuml;rchtet? Insbesondere die Konkurrenz aus China d&uuml;rfte nicht unerheblich sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bundesregierung will nicht pauschal Gedenkfeiern f&uuml;r Nazi-Kollaborateure verurteilen<\/strong><br>\nSevim Da&#287;delen fragte noch einmal nach, warum die deutsche Regierung nicht die UN-Resolution zur Bek&auml;mpfung der Glorifizierung des Nazismus unterst&uuml;tzt hat, die Antwort fiel schmallippig aus<br>\nIm Dezember hat die UN-Vollversammlung eine Resolution zur Bek&auml;mpfung der Glorifizierung des Nazismus und anderer Praktiken mit gro&szlig;er Mehrheit verabschiedet, die Rassismus, rassistische Diskrimination, Xenophobie und damit verbundene Intoleranz sch&uuml;ren. Eingereicht hatte die Resolution Russland. F&uuml;r den Resolutionsentwurf haben 115 Staaten gestimmt, 54 Staaten enthielten sich, 3 Staaten haben ihn abgelehnt. USA, Kanada und die Ukraine votierten mit Nein, die EU-L&auml;nder enthielten sich der Stimme, darunter auch Deutschland (Die neue Teilung der Welt). Sevim Da&#287;delen, Sprecherin f&uuml;r Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag und Mitglied im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, fragte die Bundesregierung nach einmal genauer nach den Gr&uuml;nden der Ablehnung (Bundesdrucksache 18-3634). (&hellip;)<br>\nAm 3. Dezember hatte Staatsministerin Dr. Maria B&ouml;hmer auf die Frage von Andrej Hunko von der Linkspartei ebenfalls erkl&auml;rt, dass die Resolution &ldquo;Personen, die sich in den 1940er-Jahren f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit der baltischen Staaten von der Sowjetunion eingesetzt haben, pauschal eine Verbindung zu den nationalsozialistischen Verbrechen unterstellt&rdquo;. Deswegen h&auml;tten sich &ldquo;einige EU-Mitgliedstaaten f&uuml;r eine Ablehnung (Neinstimme) des Entwurfs ausgesprochen&rdquo;. Weil man einheitlich auftreten wollte, habe sich die Bundesregierung als Kompromiss f&uuml;r eine Enthaltung eingesetzt.<br>\nDie Bundesregierung versteckt sich also hinter der Einigkeit, lehnt aber gleichzeitig &ldquo;jede Verherrlichung des Nationalsozialismus kompromisslos ab&rdquo;. Das ist deswegen paradox, wie in der Kleinen Anfrage von Dagdelen und der Linksfraktion erl&auml;utert wird, weil eben in baltischen und osteurop&auml;ischen Staaten wie in Litauen, Lettland, Ungarn und auch der Ukraine, wo im Januar j&auml;hrlich der Gedenkmarsch f&uuml;r Stepan Bandera und der Organisation ukrainischer Nationalisten (OUN) begangen wird. Es liegt auf der Hand, dass Moskau damit vor allem die Ukraine und deren Unterst&uuml;tzung durch den Westen unter Druck setzen wollte, Farbe zu bekennen. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Sevim Da&#287;delen ist es &ldquo;gerade vor dem Hintergrund des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus unertr&auml;glich, dass die Bundesregierung die Verherrlichung von Angeh&ouml;rigen der Waffen SS f&uuml;r unbedenklich erkl&auml;rt. Es ist ein geschichtspolitischer Tabubruch, dass die Bundesregierung sich sogar sch&uuml;tzend vor die baltischen Staaten und die Ukraine hinsichtlich ihrer Feiern f&uuml;r Nazi-Kollaborateure stellt. Ich fordere die Bundesregierung auf in Zukunft jede Verherrlichung faschistischer Massenm&ouml;rder unmissverst&auml;ndlich zu verurteilen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43939\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Dieter Deiseroth: NSA-Aussp&auml;hungen und der demokratische Verfassungsstaat<\/strong><br>\nNeun Thesen zum rechtspolitischen Handlungsbedarf<br>\nDie weltweite intensive Fahndung der US-Beh&ouml;rden nach Edward J. Snowden als einem &bdquo;hochkriminellen Landesverr&auml;ter&ldquo; mit all ihren Begleiterscheinungen1 und die dies rechtfertigenden offiziellen Erkl&auml;rungen von US-Pr&auml;sident Obama und anderen Amtstr&auml;gern k&ouml;nnen nur so verstanden werden, dass dieser Whistleblower offenkundig empfindliche, f&uuml;r die US-Regierung und ihre Verb&uuml;ndeten peinliche Wahrheiten aufgedeckt hat,2 darunter die jahrelange &Uuml;berwachung des Mobiltelefons der deutschen Kanzlerin und von Datens&auml;tzen ungez&auml;hlter B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Deutschland.<br>\nHochrangige US-Vertreter erkl&auml;ren bis heute mantraartig, sie verst&uuml;nden die ganze Aufregung nicht: Das meiste sei doch ohnehin bekannt; jedenfalls h&auml;tten die deutsche Regierung und ihre Nachrichtendienste &bdquo;es&ldquo; wissen m&uuml;ssen; zudem profitierten die Deutschen im &bdquo;Kampf gegen den Terror&ldquo; von den dadurch erzielten nachrichtendienstlichen Aufkl&auml;rungserfolgen. Alles vollziehe sich auf dem Boden des geltenden Rechts.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43485\/1.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150126_v206_06_deiseroth.pdf\">Dieter Deiseroth &ndash; NSA-Aussp&auml;hungen und der demokratische Verfassungsstaat [PDF &ndash; 164 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Kommentar: Die Crypto-Wars 3.0 sind ein Kampf um den Erhalt der Demokratie<\/strong><br>\nWieder wird gegen Verschl&uuml;sselung agitiert. Den Ruf nach Vorratsdatenspeicherung und Kryptobeschr&auml;nkung kann man kaum anders werten als einen Griff der Geheimdienste nach der politischen Macht, meint CCC-Sprecher Frank Rieger.<br>\nDie Kernfrage der nach den Morden von Paris ausgebrochenen Sicherheitsdebatte lautet genau wie in den vorherigen Iterationen der Crypto-Wars, welche Instrumente wir den Geheimdiensten und Polizeien zugestehen wollen. Es ist eine Frage des Vertrauens, die an die Grundfesten der Prinzipien einer freiheitlichen Gesellschaft geht.<br>\nEs gibt zweifelsohne Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gr&uuml;nden gewaltt&auml;tig gegen die Regeln des zivilisierten Zusammenlebens versto&szlig;en, wogegen jeder ernstzunehmende Staat seine B&uuml;rger sch&uuml;tzen muss. Die Mittel dazu m&uuml;ssen aber angemessen, verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und wirksam sein. Sind sie das nicht, wird der Rechtsstaat nicht nur ausgeh&ouml;hlt, sondern aktiv zerst&ouml;rt, und die Terroristen haben wirklich gewonnen. Durch ein Verschl&uuml;sselungsverbot das einzige halbwegs wirksame Abwehrmittel des B&uuml;rgers und der Wirtschaft gegen geheimdienstliche &Uuml;berwachung zu sabotieren, w&auml;re ein klarer Schritt in diese Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Kommentar-Die-Crypto-Wars-3-0-sind-ein-Kampf-um-den-Erhalt-der-Demokratie-2525998.html\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>You&rsquo;ll Never Guess Who&rsquo;s Trying to Hack Your iPhone<\/strong><br>\nThe FBI wants to search through your electronic life. You may think it&rsquo;s a given that the government is in the business of collecting everyone&rsquo;s personal data &mdash; Big Brother run amok in defiance of the Constitution. But under the limits of the Fourth Amendment, nothing it finds can be used to prosecute its targets. Now the FBI is taking steps to carry out broad searches and data collection under the color of authority, making all of us more vulnerable to &ldquo;fishing expeditions.&rdquo;<br>\nThe investigative arm of the Department of Justice is attempting to short-circuit the legal checks of the Fourth Amendment by requesting a change in the Federal Rules of Criminal Procedure. These procedural rules dictate how law enforcement agencies must conduct criminal prosecutions, from investigation to trial. Any deviations from the rules can have serious consequences, including dismissal of a case. The specific rule the FBI is targeting outlines the terms for obtaining a search warrant.<br>\nIt&rsquo;s called Federal Rule 41(b), and the requested change would allow law enforcement to obtain a warrant to search electronic data without providing any specific details as long as the target computer location has been hidden through a technical tool like Tor or a virtual private network. It would also allow nonspecific search warrants where computers have been intentionally damaged (such as through botnets, but also through common malware and viruses) and are in five or more separate federal judicial districts. Furthermore, the provision would allow investigators to seize electronically stored information regardless of whether that information is stored inside or outside the court&rsquo;s jurisdiction.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fee.org\/freeman\/detail\/youll-never-guess-whos-trying-to-hack-your-iphone\">Foundation for Economic Education<\/a><\/li>\n<li><strong>USA: Investigative Journalisten unter Verdacht<\/strong><br>\nDie Aufdeckung der Watergate-Aff&auml;re durch Journalisten war nur durch einen Whistleblower m&ouml;glich und f&uuml;hrte 1974 zum R&uuml;cktritt von Richard Nixon. Die Motive des Whistleblower von damals, FBI-Agent Mark Felt, wurden auch in den USA als patriotisch und moralisch anerkannt. Nun hat sich die Uhr zur&uuml;ck gedreht.<br>\nAggressive Informationskontrolle<br>\nGegen Whistleblower wird das h&auml;rteste Gesetz angewandt, das man gegen einen US-B&uuml;rger anwenden kann: Spionage. Keine Regierung seit Richard Nixon bem&uuml;he sich so aggressiv um &ldquo;Informationskontrolle&ldquo; wie die Obama-Regierung, kritisiert der Verband &ldquo;Comittee to Protect Journalists&ldquo;. An Whistleblowern wurden Exempel statuiert und harte Urteile gegen sie vollstreckt. So verb&uuml;&szlig;t Chelsea Manning (fr&uuml;her Bradley Manning) 35 Jahre Haft f&uuml;r die Weitergabe von Informationen, darunter das unter dem Titel &ldquo;Collateral Murder&ldquo; bekannt gewordene Video. Es zeigt die Bilder der Bordkamera eines US-Milit&auml;rhubschraubers im Irak. Piloten schie&szlig;en auf eine Gruppe M&auml;nner. Mehrere Menschen werden get&ouml;tet, darunter ein Journalist und sein Assistent, beide Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/USA-Investigative-Journalisten-unter-Verdacht,whistleblower116.html\">ZAPP<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gabriel spricht mit Pegida-Anh&auml;ngern<\/strong><br>\nDie Politik hat sich bisher mit der Frage schwer getan, ob man den Dialog mit Anh&auml;ngern der islamkritischen Bewegung Pegida suchen sollte oder nicht. Auch in der SPD ist man sich dar&uuml;ber uneins. Parteichef Gabriel hat jedoch jetzt ein Zeichen gesetzt.<br>\nDer SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel hat v&ouml;llig &uuml;berraschend an einer Diskussionsveranstaltung mit Pegida-Anh&auml;ngern in Dresden teilgenommen. Zu der Gespr&auml;chsrunde am Freitagabend hatte die Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung eingeladen. Gabriel sagte, er sei als Privatmann gekommen, um zuzuh&ouml;ren. An der Diskussion nahmen sowohl Anh&auml;nger als auch Gegner der islamkritischen Pegida teil. Nach der Veranstaltung, an der etwa 200 Menschen teilnahmen, diskutierte er etwa eine Stunde lang auch mit Anh&auml;ngern von Pegida. &ldquo;Was gibt es in der Demokratie anderes an Mitteln, als miteinander zu reden&rdquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/sigmar-gabriel-spricht-mit-pegida-anhaengern-36870874.html\">heute.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR: Ein typischer Gabriel und ein weiterer Beleg f&uuml;r seine Flexibilit&auml;t:<\/strong> Demokratie bedeutet selbstverst&auml;ndlich auch, miteinander zu reden. Aber was kann ernsthaft mit Pegida-Organisatoren oder\/und -Anh&auml;ngern besprochen werden?<\/em><br>\n<em>K&ouml;nnte es sein, dass dieses Treffen des &bdquo;Privatmann&ldquo; Gabriel insbesondere von den Freihandelsabkommen CETA, TISA und TTIP ablenken soll? Nach dem Motto: Wenn SPD-Mitglieder sowie B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber Pegida und No-Pegida diskutieren, reden sie nicht mehr &uuml;ber den Freihandel und die damit bef&uuml;rchteten negativen Auswirkungen. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt.<\/em><br>\n<em>Vermutlich ist es auch kein Zufall gewesen, dass Bundeskanzlerin Merkel &ndash; der oft Z&ouml;gerlichkeit nachgesagt worden ist:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em>in ihrer Neujahrsansprache auf Pegida eingegangen ist und sich &uuml;berraschend eindeutig dagegen gewandt hat (diese Rede ist u.a. hier zu finden: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24441#h04\">Weihnachtsansprache 2014<\/a>) und<\/em><\/li>\n<li><em>sich nach dem kompletten Demonstrationsverbot in Dresden f&uuml;r das Versammlungsrecht eingesetzt hat (<a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/pegida-und-die-versammlungsfreiheit-merkel-an-jedem-ort-soll-demonstriert-werden-koennen\/11247496.html\">Merkel: An jedem Ort soll demonstriert werden k&ouml;nnen<\/a>). W&uuml;rde sie sich auch so daf&uuml;r einsetzen, wenn die Demonstrationen sich inhaltlich gegen die Politik ihrer Regierung richten w&uuml;rden &ndash; vergleichbar der &ldquo;Montagsdemos&rdquo; gegen die Agenda 2010?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zur&uuml;ckgewiesen &ndash; Der Krieg um die Meinungshoheit<\/strong><br>\nDas ZDF weist die Kritik an seiner Ukraine-Berichterstattung als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<br>\nWir von der St&auml;ndigen Publikumskonferenz kennen diesen Reflex zur Gen&uuml;ge. F&uuml;r den stellvertretenden ZDF-Chefredakteur Elmar Theve&szlig;en bedrohen die massiven Beschwerden &uuml;ber die Berichterstattung im Ukraine-Konflikt die Unabh&auml;ngigkeit der Berichterstatter. Man sei so gepr&uuml;gelt worden, dass manche Dinge gar nicht mehr gesagt w&uuml;rden, so Theve&szlig;en am Rande einer Podiumsdiskussion im Mainzer Cin&eacute;mayence am 22.01.2015. Vorw&uuml;rfe, einseitig zu Gunsten des Westens und der Kiewer Regierung &uuml;ber den Konflikt zu berichten, h&auml;tten bei den Journalisten gro&szlig;en Frust ausgel&ouml;st und man f&uuml;hle sich &bdquo;angeschossen&ldquo;.<br>\nDas ZDF habe von den rund 1000 Berichten zum Ukraine-Konflikt lediglich 6 wegen faktischer Fehler korrigieren m&uuml;ssen. Soweit die Behauptung, die bislang ohne Beleg blieb.<br>\nNachdem der Beschwerdeausschuss sowie der Fernsehrat Beschwerden der St&auml;ndigen Publikumskonferenz zum Konflikt &bdquo;eingehend beraten&ldquo; hatte, wurde uns gem&auml;&szlig; &sect; 21 Absatz 3 der ZDF-Satzung zum Ausgang des Beschwerdeverfahrens mitgeteilt, dass der Fernsehrat jede einzelne Programmbeschwerde in seiner Sitzung vom 12. Dezember 2014 in Mainz abschlie&szlig;end als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2015\/01\/24\/zurueckgewiesen-der-krieg-um-die-meinungshoheit\/\">Publikumskonferenz<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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