{"id":24759,"date":"2015-01-26T16:30:53","date_gmt":"2015-01-26T15:30:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24759"},"modified":"2015-01-26T17:31:48","modified_gmt":"2015-01-26T16:31:48","slug":"syrizas-sieg-bietet-die-chance-endlich-wieder-offen-ueber-gesellschaftspolitische-alternativen-nachzudenken-und-diese-umzusetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24759","title":{"rendered":"Syrizas Sieg bietet die Chance, endlich wieder offen \u00fcber gesellschaftspolitische Alternativen nachzudenken und diese umzusetzen"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder taucht im Zusammenhang mit Griechenland und Staaten in &auml;hnliche kritischer Lage die Vorstellung auf, sie m&uuml;ssten halt Reformen machen und &bdquo;sparen&ldquo;. So hie&szlig; es penetrant vor der griechischen Wahl und so wird es vermutlich weitergehen. Jene, die diesen Kurs vorgegeben haben, leben in der intellektuell d&uuml;rftigen Vorstellung, Gesellschaft und Wirtschaft k&ouml;nnten nur nach einem Schema, dem neoliberalen, gestaltet werden, und Sparversuche seien ohne R&uuml;cksicht auf die &ouml;konomische Ausgangslage angesagt. Diese Ideologie ist so dumpf und unreflektiert, dass ihre Vertreter sich nicht einmal von Erfolglosigkeit ihrer Empfehlungen in ihrem angelernten  Glauben ersch&uuml;ttern lassen. TINA, There Is No Alternativ, haben sie irgendwann gelernt. Mehr nicht. Es gibt aber mehr. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die entscheidende Frage, die wir in Europa nach der Wahl in Griechenland endlich stellen m&uuml;ssen: Sind die V&ouml;lker einer Wirtschaftsgemeinschaft oder einer W&auml;hrungsgemeinschaft gezwungen, die Regeln ihres Zusammenlebens nach einem einheitlichen Schema zu w&auml;hlen und zu gestalten?<\/strong><\/p><p>Oder haben sie in wichtigen Fragen einen Entscheidungsspielraum? Die herrschenden Kreise tun so, als g&auml;be es diesen Spielraum nicht. Sie sind deshalb angesichts des Wahlergebnisses von Griechenland aufgescheucht wie ein H&uuml;hnerhaufen. Siehe zum Beispiel <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/linksruck-in-griechenland-eu-fuerchtet-nachahmer-in-spanien-italien-a-1014943-druck.html\">den Bericht<\/a> des SpiegelOnline-Korrespondenten in Br&uuml;ssel, Schmitz. Br&uuml;ssel sei schockiert, man f&uuml;rchte eine Abkehr vom Reformkurs, hei&szlig;t es da.<\/p><p>Ohne Zweifel gibt es Gegenst&auml;nde der politischen Gestaltung, die keinen gro&szlig;en Gestaltungsspielraum erlauben, wenn man in einer Union, insbesondere in einer W&auml;hrungsunion mit anderen V&ouml;lkern zusammen leben und wirtschaften will. Davon gegen Ende des Textes ein paar Anmerkungen.<\/p><p><strong>Weite Teile des gesellschaftlichen Lebens und der daf&uuml;r gew&auml;hlten Institutionen und Regelungen sind jedoch nicht dem Zwang zur Vereinheitlichung unterworfen. Dazu einige markante Beispiele:<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Altersvorsorge<\/strong>\n<p>Man kann die Altersvorsorge &uuml;ber eine gesetzlich verankerte Rentenversicherung regeln. Dann werden wie bei unserem System der fr&uuml;heren Gesetzlichen Rente Beitr&auml;ge bei den arbeitenden Menschen erhoben und nach dem Umlageverfahren an die Rentnergeneration ausgezahlt.<\/p>\n<p>Oder man kann die Altersvorsorge jedem selbst &uuml;berlassen.<\/p>\n<p>Oder man kann, weil man erkennen muss, dass mit dieser privaten Altersvorsorge das Ziel einer einigerma&szlig;en intakten Risikovorsorge f&uuml;r das Alter nicht erreicht wird, Privatvorsorge staatlich f&ouml;rdern oder staatlich verordnen.<\/p>\n<p>In Deutschland laufen wir seit 2002 parallel. Die damals eingef&uuml;hrten Elemente der &ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Privatvorsorge haben sich als teuer und ineffizient erwiesen. Das ist nahe liegend: wenn 10 % der eingezahlten Beitr&auml;ge f&uuml;r den Betrieb und das Marketing der Privatvorsorge ausgegeben werden m&uuml;ssen, dann kann sich dieses System nicht rentieren.<\/p>\n<p>Trotz dieser Erfahrung, auf die man auch durch Nachdenken kommen kann, wird die Privatvorsorge als wichtige Reform f&uuml;r die Krisenl&auml;nder empfohlen. Ein typisches Beispiel f&uuml;r den mangelnden Intellekt bzw. die Interessenabh&auml;ngigkeit der Agitatoren dieser Reformen.<\/p>\n<p>Mit dem politischen Schwenk in Griechenland k&ouml;nnte der banalen Erkenntnis von der Effizienz des Umlageverfahrens wieder der Weg ge&ouml;ffnet werden. Ein wunderbares Feld f&uuml;r einen Wettbewerb zwischen den Neoliberalen und ihrem Tina-Prinzip und einer modernen der Sozialstaatlichkeit verpflichteten politischen Bewegung.<\/p><\/li>\n<li><strong>Renteneintrittsalter<\/strong>\n<p>Selbst die Frage, wann eine in Lohnabh&auml;ngigkeit arbeitende Person in Rente gehen darf, k&ouml;nnte man von Volk zu Volk verschieden regeln, ohne dass damit eine Wirtschaftsgemeinschaft ausgeschlossen w&auml;re. Nehmen wir ein praktisches Beispiel: wenn die Franzosen einvernehmlich meinen, sie m&uuml;ssten mit 60 Jahren generell in Rente gehen k&ouml;nnen, dann ist das m&ouml;glich. Dann w&uuml;rden im konkreten Fall in Frankreich h&ouml;here Sozialversicherungsabz&uuml;ge f&auml;llig sein als in Deutschland, oder die Rente fiele etwas knapper aus. Es gibt verschiedene Schrauben, an denen man zielf&uuml;hrend drehen k&ouml;nnte.<\/p><\/li>\n<li><strong>Umfang der Sozialstaatlichkeit, Tempo und Stress in den Betrieben, Arbeitsschutzbestimmungen und ihre Kontrolle usw.<\/strong>\n<p>Selbstverst&auml;ndlich ist ein Volk auch in einer Wirtschaftsunion frei, die eigenen, ihm passenden Regeln zu w&auml;hlen. Auch hier gilt, dass sich das dann m&ouml;glicherweise in h&ouml;heren Abz&uuml;gen und in der H&ouml;he der L&ouml;hne ausdr&uuml;ckt. Aber es ist gar nicht ausgemacht, dass ein st&auml;rker sozialstaatlich organisiertes Volk weniger produktiv ist als das vergleichbare neoliberal gepr&auml;gte.<\/p><\/li>\n<li><strong>Privatisierung der Bahn u.a.<\/strong>\n<p>Die Bahn in der Schweiz ist in &ouml;ffentlichem Eigentum und in &ouml;ffentlicher Verantwortung organisiert und funktioniert bestens. Die Bahn in Gro&szlig;britannien war weitgehend privatisiert worden. Es funktionierte so schlecht, dass Teile wieder in &ouml;ffentliche Regie &uuml;bernommen werden mussten.<\/p>\n<p>Auch bei diesem Thema gibt es keinerlei Zwang zur Vereinheitlichung. Genauso wenig wie bei der Energiewirtschaft, bei der Post, bei der Telekom. Immer wenn es so genannte Unteilbarkeiten in der Produktion gibt, also Monopolstrukturen notwendig und nahe liegend sind, spricht vieles f&uuml;r den Betrieb in &ouml;ffentlicher Regie und nicht f&uuml;r den privaten Betrieb mit all seinen zus&auml;tzlichen Konstrukten wie Regulierungsbeh&ouml;rden.<\/p><\/li>\n<li><strong>Privatfinanzierung oder &ouml;ffentliche Finanzierung von &ouml;ffentlichen Investitionen<\/strong>\n<p>Die &ouml;ffentliche Finanzierung hat sich nach Meinung des Bundesrechnungshofes schon in den ersten F&auml;llen der Privatfinanzierung beim Autobahn- und Tunnelbau als die preiswertere Methode erwiesen. Dennoch wird mit der Privatfinanzierung weitergemacht, in der Regel, um private Interessen der Finanzwirtschaft und der Bauwirtschaft zu bedienen.<\/p>\n<p>&Auml;hnliches gilt f&uuml;r die verwandte Anwendung des Prinzips der &Ouml;ffentlich Privaten Partnerschaft (&Ouml;PP\/PPP) <\/p>\n<p>Umso wichtiger ist eine Besinnung auf einen ehrlichen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Methoden.<\/p><\/li>\n<li><strong>&Auml;hnliches gilt f&uuml;r alle anderen Methoden und Felder der Privatisierung, also f&uuml;r die Privatisierung des Schulwesens und der Universit&auml;ten, der &ouml;ffentlichen Unternehmen und der Kliniken<\/strong><\/li>\n<li><strong>Umfang der sogenannten &ouml;ffentlichen Leistungen<\/strong>\n<p>In den Einlassungen der Kritiker sozialstaatlicher Regelungen und staatlicher T&auml;tigkeit insgesamt spielt der H&ouml;he des Staatsanteils eine zentrale Rolle. Dieser Anteil sagt jedoch sehr wenig. Er kann hoch sein, weil ein Volk sich entschieden hat, die kompletten Leistungen der Daseinsvorsorge und auch der sozialen Sicherung &ouml;ffentlich zu finanzieren. Er kann hoch sein, weil &ouml;ffentliches Geld verschwendet wird.<\/p>\n<p>Die H&ouml;he des Anteils &ouml;ffentlich erstellter Leistungen f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger war in der j&uuml;ngeren Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sehr verschieden gesehen worden, man k&ouml;nnte sagen je nach Stimmungslage und Stimmungsmache:<\/p>\n<p>Ein konkreter Hinweis: Anfang der siebziger Jahre hatte die SPD eine sogenannte Langzeitkommission eingesetzt, sie arbeitete unter dem Vorsitz von Helmut Schmidt, dem damaligen stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD, und pl&auml;dierte f&uuml;r eine Erweiterung des &ouml;ffentlichen Korridors, wie man die Erh&ouml;hung des Staatsanteils nannte. Die Kommission und auch ihr Vorsitzender waren &uuml;berzeugt davon, dass es Sinn machen w&uuml;rde, mehr als bis dahin in &ouml;ffentlicher Regie zu organisieren und zu produzieren.<\/p>\n<p>Wenig sp&auml;ter kippte die Stimmung um. Die Opposition, damals CDU und CSU, unterst&uuml;tzt von einigen schlagkr&auml;ftigen Medien, startete eine Kampagne gegen Abz&uuml;ge. Die Folgen dieser Kampagne sp&uuml;ren wir bis heute.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Die Spielr&auml;ume f&uuml;r andere gesellschaftspolitische Vorstellungen und Gewichtungen als die in der sogenannten Reformagenda vorgegebenen sind vorhanden. Es w&auml;re ein herausragend positiver Ansto&szlig; der Griechen mit ihrer Wahlentscheidung, wenn dar&uuml;ber in Europa wieder offen und ehrlich und produktiv diskutiert werden k&ouml;nnte.<\/p><p><strong>Es gibt einige Bereiche, bei denen eine eher einheitliche und abgestimmte Regelung von Seiten der Staaten in einer Wirtschaftsunion und insbesondere in einer W&auml;hrungsunion n&ouml;tig ist:<\/strong><\/p><p>Das markanteste Beispiel daf&uuml;r ist die Entwicklung der Lohnst&uuml;ckkosten. Wenn die Lohnst&uuml;ckkosten &uuml;ber l&auml;ngere Zeit auseinanderlaufen, dann geraten die Leistungsbilanzsalden auseinander, so wie es in den letzten 14 Jahren in der Eurozone geschehen ist: Einige L&auml;nder wie zum Beispiel Deutschland h&auml;ufen &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse an, andere Leistungsbilanzdefizite. Im einheitlichen W&auml;hrungsraum gibt es die Anpassungsm&ouml;glichkeit durch Ver&auml;nderung des Wechselkurses nicht. Deshalb endet eine solche Entwicklung in einer mittleren Katastrophe, wie wir sie heute erleben und wie sie seit Jahren absehbar war. <\/p><p>Jene, die Tag aus Tag ein f&uuml;r gleichf&ouml;rmige Reformen und damit f&uuml;r eine gleichf&ouml;rmige Gestaltung der gesellschaftlichen Regeln werben, haben diese Regelung zur Vermeidung der skizzierten Auseinanderentwicklung der Leistungsbilanzen vers&auml;umt. Das ist ein Treppenwitz der Weltgeschichte und ein Beleg f&uuml;r die konzeptionelle Unf&auml;higkeit der herrschenden Kreise. Es sind jene, die der Korrespondent des SpiegelOnline zur Sprache hat kommen lassen, der Br&uuml;sseler H&uuml;hnerhaufen, k&ouml;nnte man sarkastisch anmerken.<\/p><p>Ein weiteres Feld der Gestaltung, bei dem man zwischen den Partnern einer Wirtschafts- und einer W&auml;hrungsunion auf eine einigerma&szlig;en gleichl&auml;ufige Entwicklung achten muss, ist die Unternehmensbesteuerung. Auch darauf hat man in der Europ&auml;ischen Union und in der Eurozone nicht ausreichend geachtet. Deshalb haben Unternehmen ihre Sitze zum Beispiel nach Irland verlagert &ndash; eigentlich eine Provokation in einer Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion, die die Br&uuml;sseler Ideologen um vieles mehr h&auml;tte aufregen m&uuml;ssen als jetzt das nicht in ihren ideologischen Kram passende Wahlergebnis in Griechenland. <\/p><p>Man kann in einer gemeinsamen Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion nicht dulden, dass einzelne L&auml;nder typischen Steueroasen ihre Pforten &ouml;ffnen. Auch das hat die Br&uuml;sseler Ideologen offensichtlich nicht nachhaltig genug aufgeregt und der jetzige Kommissionsvorsitzende hat als Ministerpr&auml;sident und Finanzminister seines Heimatlandes Luxemburg tatkr&auml;ftig an dieser Fehlentwicklung mitgewirkt<\/p><p><strong>Auf den zuvor erw&auml;hnten anderen Feldern der Gesellschaftspolitik sind die Spielr&auml;ume f&uuml;r eigene Gestaltung sehr viel weiter. Der Wettbewerb um die besten Modelle h&auml;tte sogar eine produktive Nebenwirkung.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder taucht im Zusammenhang mit Griechenland und Staaten in &auml;hnliche kritischer Lage die Vorstellung auf, sie m&uuml;ssten halt Reformen machen und &bdquo;sparen&ldquo;. So hie&szlig; es penetrant vor der griechischen Wahl und so wird es vermutlich weitergehen. Jene, die diesen Kurs vorgegeben haben, leben in der intellektuell d&uuml;rftigen Vorstellung, Gesellschaft und Wirtschaft k&ouml;nnten nur nach<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24759\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[173,156,145,190],"tags":[499,333,273,312,301,1224],"class_list":["post-24759","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-griechenland","category-schulden-sparen","category-sozialstaat","category-wahlen","tag-handelsbilanz","tag-lohnstueckkosten","tag-privatvorsorge","tag-reformpolitik","tag-rentenalter","tag-syriza"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24759","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24759"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24759\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24761,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24759\/revisions\/24761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24759"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24759"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24759"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}