{"id":24764,"date":"2015-01-27T09:48:19","date_gmt":"2015-01-27T08:48:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24764"},"modified":"2015-01-27T11:06:10","modified_gmt":"2015-01-27T10:06:10","slug":"ruegemer-wehrt-sich-gegen-die-diffamierung-antisemit-zu-sein-und-gewinnt-in-allen-punkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24764","title":{"rendered":"R\u00fcgemer wehrt sich gegen die Diffamierung, Antisemit zu sein und gewinnt in allen Punkten"},"content":{"rendered":"<p>Die K&ouml;lner Schriftstellerin Adriana Stern hatte Werner R&uuml;gemer 2009 in einem Artikel im Netz gleich mit mehreren Vorw&uuml;rfen des Antisemitismus bezichtigt. Dieser Artikel wurde auf Betreiben des Gr&uuml;nen Fraktionsvorsitzenden von Spockh&ouml;vel vom Oberb&uuml;rgermeister (CDU) benutzt, um die Absage einer Vortragsveranstaltung Werner R&uuml;gemers bei Verdi zu betreiben. Erst dann ging Werner R&uuml;gemer gegen die Diffamierung vor und gewann in allen 14 Punkten. Siehe die anh&auml;ngende Pressemitteilung. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nH&auml;tte sich Werner R&uuml;gemer nicht gewehrt, dann w&uuml;rde mit dem Artikel weitergearbeitet. So geht es in vielen F&auml;llen. Deshalb muss man R&uuml;gemer f&uuml;r seinen juristischen Vorsto&szlig;, der ja immer mit Arbeit und auch mit finanziellem Risiko behaftet ist, dankbar sein. Aus dem gleichen Grund ist es sinnvoll, dass R&uuml;gemer auch noch die Eintreibung eines Schadenersatzes beim Oberb&uuml;rgermeister von Sprockh&ouml;vel betreibt.<\/p><p><strong>Es folgt R&uuml;gemers Pressemitteilung vom 26.1.2015:<\/strong><\/p><p>Pressemitteilung<\/p><p><strong>Antisemitismus-Vorwurf als L&uuml;gengespinst entlarvt<\/strong><\/p><p>Adriana Stern nimmt den Vorwurf des Antisemitismus gegen Werner R&uuml;gemer in allen 14 geforderten Punkten zur&uuml;ck<\/p><p>Die K&ouml;lner Schriftstellerin Adriana Stern hatte in ihrem Artikel &bdquo;Die verschroben antisemitische Weltsicht des Werner R&uuml;gemer&ldquo; mich des Antisemitismus angeprangert. Ich habe 14 Behauptungen herausgegriffen, widerlegt und Frau Stern aufgefordert, eine Unterlassungsverpflichtungserkl&auml;rung zu unterzeichnen. Frau Stern hat dies am 14.1.2015 vorfristig und vollst&auml;ndig getan, sie hat nicht in einem einzigen Punkt versucht, sich zu rechtfertigen. Im Fall einer Wiederholung hat sie sich zur Zahlung einer Vertragsstrafe verpflichtet, deren H&ouml;he ich festlegen kann. Der Artikel war seit 2009 auf der website <a href=\"http:\/\/hagalil.com\/\">hagalil.com<\/a> gepostet, die sich als &bdquo;deutsch-j&uuml;disches Nachrichtenmagazin mit Redaktionen in M&uuml;nchen und Tel Aviv&ldquo; pr&auml;sentiert. Der Artikel ist von der website gel&ouml;scht und bei google entlistet.<\/p><p>Frau Stern ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller VS (geh&ouml;rt zur Gewerkschaft Verdi) und Redakteurin des online-Magazins Aviva, verbunden mit der Stiftung &bdquo;Zur&uuml;ckgeben&ldquo;, die j&uuml;dische Frauen in Kunst und Wissenschaft f&ouml;rdert. <\/p><p>Bis vor kurzem hatte ich gedacht, dass der Artikel so durchsichtig l&uuml;genhaft ist, dass kein verantwortlicher Mensch ihn ernstnimmt. Doch ich wurde eines besseren belehrt: Die Gewerkschaft verdi, Bezirk S&uuml;dwestfalen, hat im November 2014 eine Veranstaltung mit mir zum Thema &bdquo;Freihandel und Arbeitsrechte&ldquo; abgesagt, und zwar auf Druck des B&uuml;rgermeisters von Sprockh&ouml;vel, Ulli Winkelmann (CDU-Gr&uuml;ne-Koalition). Er war vom Fraktionsvorsitzenden der Gr&uuml;nen, Thomas Schmitz, dazu angeregt worden und hatte sich auf den Stern-Artikel gest&uuml;tzt. Weder verdi noch Schmitz noch Winkelmann hatten bei mir r&uuml;ckgefragt. Deshalb bin ich jetzt rechtlich gegen Stern aktiv geworden. Herrn Winkelmann habe ich wegen Amtsmi&szlig;brauchs (ungepr&uuml;fte Weitergabe einer Verleumdung an andere) verklagt, eine Klage auf Schadenersatz kommt danach.<\/p><p>Im folgenden einige Stellen aus dem L&uuml;gengespinst von Frau Stern: Sie hatte behauptet, ich h&auml;tte die gegenw&auml;rtige Bank Sal. Oppenheim als &bdquo;j&uuml;dische Bank&ldquo; und den 2005 verstorbenen Bankchef Alfred von Oppenheim als &bdquo;j&uuml;dischen Bankier&ldquo; dargestellt, ebenso h&auml;tte ich von &bdquo;Elite-Juden&ldquo; gesprochen: All dies ist falsch. Frau Stern unterstellte mir ferner, der &bdquo;j&uuml;dische Bankier&ldquo; Alfred von Oppenheim sei an Arisierungen beteiligt gewesen &ndash; richtig ist dagegen, dass Alfred von Oppenheim kein Jude war; und er schon deshalb nicht an den Arisierungen beteiligt sein konnte, weil er, 1934 geboren, bei Kriegsende erst 10 Jahre alt war. Da&szlig; die Bank dem NS-Regime als kriegswichtig galt und sich an Arisierungen beteiligte, und zwar im Zusammenspiel mit der Dresdner Bank, ist dagegen belegt. Frau Stern verstieg sich sogar soweit, dass sie mir die absurden Behauptungen unterstellte, die Stadtsparkasse K&ouml;ln sei &bdquo;j&uuml;disch unterwandert&ldquo;; ebenso, dass Karstadt ein &bdquo;j&uuml;disches Warenhaus&ldquo; sei und deshalb unter der Regie von Thomas Middelhoff zahlreiche Besch&auml;ftigte entlassen habe. &Auml;hnlich unterstellte Frau Stern mir, dass ich die Bank Goldman Sachs deswegen kritisiert habe, weil sie eine &bdquo;j&uuml;dische Bank&ldquo; und deshalb f&uuml;r die Finanzkrise mitverantwortlich sei. Frau Stern unterstellte mir mit Bezug auf meinen Artikel &bdquo;Ein Besuch in der K&ouml;lner Synagoge&ldquo;, ich h&auml;tte Juden mit dem antisemitischen Klischee als &bdquo;glatzk&ouml;pfig&ldquo; bezeichnet. Ich hatte aber nur den glatzk&ouml;pfigen Security-Mitarbeiter am Eingang erw&auml;hnt, aber weder ihn noch andere als Juden bezeichnet. Da es sich eine Veranstaltung der Gesellschaft f&uuml;r Christlich-J&uuml;dische Zusammenarbeit handelte, war es sowieso ein gemischtes Publikum; die Begriffe Jude und j&uuml;disch kommen mit Bezug auf die Anwesenden im Artikel nicht vor.<\/p><p>So zeigt sich, wie l&uuml;genhaft in Deutschland ein Antisemitismus-Vorwurf konstruiert werden kann, wie er trotzdem jahrelang auf websites gepostet, von Google gelistet und von &bdquo;verantwortlichen&ldquo; Politikern zur Grundlage genommen wird, um die von ihnen ansonsten so hoch gehaltene Meinungs- und Versammlungsfreiheit einzuschr&auml;nken.<\/p><p><strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.werner-ruegemer.de\">www.werner-ruegemer.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die K&ouml;lner Schriftstellerin Adriana Stern hatte Werner R&uuml;gemer 2009 in einem Artikel im Netz gleich mit mehreren Vorw&uuml;rfen des Antisemitismus bezichtigt. 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