{"id":24788,"date":"2015-01-29T08:33:39","date_gmt":"2015-01-29T07:33:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788"},"modified":"2015-02-02T09:32:20","modified_gmt":"2015-02-02T08:32:20","slug":"hinweise-des-tages-2301","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h01\">Der &raquo;Euromaidan&laquo; &ndash; ein Jahr danach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h02\">Gauck und das Auschwitz-Gedenken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h03\">Erschreckende Studie ver&ouml;ffentlicht70 Jahre nach Auschwitz: Antisemitismus bleibt in Deutschland weit verbreitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h04\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h05\">Regierung erwartet 1,5 Prozent Wachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h06\">Kommentar zur Euro-Krisenpolitik: Vorbild Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h07\">Hartz IV: die verlorene W&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h08\">Andrea Nahles und Uber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h09\">Migration: Was hat Deutschland von der Einwanderung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h10\">Mindestlohn hinter Gittern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h11\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h12\">H&auml;lt Stumpf den Kopf hin?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h13\">Pegida<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h14\">Das Letzte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der &raquo;Euromaidan&laquo; &ndash; ein Jahr danach<\/strong>\n<ul>\n<li>2014 war ein &raquo;schwarzes Jahr&laquo; f&uuml;r die Ukraine und die europ&auml;ische Friedensordnung: Alte Gewissheiten wie die Unverletzlichkeit von Grenzen und die Pflicht zur friedlichen Konfliktl&ouml;sung wurden in Frage gestellt. Eine neue europ&auml;ische Friedensordnung kann erst dann stabil sein, wenn sie alle Staaten einschlie&szlig;t &ndash; auch Russland und die Ukraine. Sie setzt allseitige Akzeptanz ihrer grundlegenden Normen voraus.<br>\nMit Blick auf dieses langfristige Ziel sollten sich alle Konfliktparteien auf die Suche nach gemeinsamen Interessen begeben. Diese k&ouml;nnten in einer Zone freien Waren- und Personenverkehrs zwischen EU, Eurasischer Wirtschaftsunion und den Staaten der &raquo;&Ouml;stlichen Partnerschaft&laquo; liegen.<\/li>\n<li>Es muss bezweifelt werden, ob der von gro&szlig;en Teilen der &raquo;Euromaidan&laquo;-Bewegung erw&uuml;nschte und ausgel&ouml;ste Prozess der inneren Demokratisierung der Ukraine bereits auf einem richtigen und vor allem unumkehrbaren Weg ist. Pluralismus wird auch nach dem &raquo;Euromaidan&laquo; vornehmlich durch die Konkurrenz regional oder sektoral t&auml;tiger Oligarchen hergestellt.<\/li>\n<li>Die &ouml;konomische und soziale Situation der Ukraine ist desolat. Der &uuml;bliche austerit&auml;tspolitische Ansatz westlicher Geber stellt keine ad&auml;quate L&ouml;sung f&uuml;r die aktuellen Probleme dar. Gleichwohl wird er weitgehend unhinterfragt von der ukrainischen Regierung akzeptiert. Angesichts der katastrophalen Auswirkungen dieser Politik in der EU fragt man sich, warum die in S&uuml;deuropa begangenen Fehler in der Ukraine wiederholt werden m&uuml;ssen.<\/li>\n<li>Der Konflikt mit Russland hat 2014 wesentlich zur Herausbildung eines sich seiner selbst bewussten ukrainischen Nationalstaates beigetragen. F&uuml;r dessen weitere Koh&auml;sion kommt es entscheidend darauf an, einen Prozess der nationalen Vers&ouml;hnung einzuleiten. Dieser ist f&uuml;r die Integrit&auml;t des Staates auf lange Sicht wichtiger als die von der aktuellen Regierung betriebene milit&auml;rische Aufr&uuml;stung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id-moe\/11171.pdf%20\">Stephan Meuser in Friedrich-Ebert-Stiftung Perspektive<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gauck und das Auschwitz-Gedenken<\/strong><br>\nDie Staatsrede zu diesem 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung hat der Bundespr&auml;sident gehalten und in ihr eine &raquo;Reflexion&laquo; &uuml;ber die Geschichte der Menschheit im allgemeinen, &uuml;ber das &raquo;Menschenm&ouml;gliche&laquo; und &uuml;ber die Geschichte der Deutschen im besonderen geboten. Er hat, wie in der Publizistik hierzulande &uuml;blich, die Ursachen des Massenmordens ausschlie&szlig;lich in Hass und Wahn erblickt, sie einzig ideologischen und mentalen Ursachen zugeordnet. Es ist ihm eine Kleinigkeit dabei entgangen: Das historisch beispiellose Verbrechen hat in einem Krieg stattgefunden, und es sind der Plan und der Entschluss dazu erst im Verlauf des Krieges gefasst worden und darauf 1941 die Befehle an die M&ouml;rderschwadronen ergangen&hellip;.<br>\nMindestens seitdem muss auch in der Bundesrepublik jeder, der die Voraussetzungen, Bedingungen und Ziele dieses Mordens zu erkl&auml;ren sucht, vom Kriege reden. Von welchem? Einem imperialistischen, begonnen und gef&uuml;hrt mit weltweiten Expansionszielen und der Vorstellung, dass die Eroberer entscheiden w&uuml;rden, wem sie in ihrem Herrschaftsbereich das Lebensrecht zubilligen und wem sie es entziehen werden. Die Liste derer, f&uuml;r die letzteres galt, war lang. Sie w&auml;re, w&uuml;rde das Vorhaben gegl&uuml;ckt sein, mit Sicherheit l&auml;nger geworden. Auf ihr standen die Juden oben an, von denen auch kein &raquo;Rest&laquo; bleiben sollte, gefolgt von den Sinti und Roma, von Millionen Angeh&ouml;rigen verschiedener slawischer Nationen. Mit dem Ausl&ouml;schen dieser Gruppen, st&ouml;rend &uuml;berfl&uuml;ssig unter dem Blickwinkel des Herrschens wie der Ausbeutung, wurde bereits w&auml;hrend des Krieges begonnen.<br>\nWarum schweigt ein einstiger vielj&auml;hriger B&uuml;rger der DDR, der &uuml;ber diesen Zusammenhang von Kriegsziel und Massenmord sich in Schulb&uuml;chern unterrichten konnte und nicht zu irgendwelchen Untergrundliteratur greifen musste, dar&uuml;ber?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/01-28\/052.php%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Erschreckende Studie ver&ouml;ffentlicht 70 Jahre nach Auschwitz: Antisemitismus bleibt in Deutschland weit verbreitet<\/strong><br>\nEine neue Studie zeigt, wie tief der Antisemitismus nach wie vor in der deutschen Bev&ouml;lkerung sitzt. 15 Prozent der Befragten glauben, Juden h&auml;tten hierzulande zu viel Einfluss, 49 Prozent m&ouml;chte nichts mehr vom Holocaust h&ouml;ren. Auch Israel wird mit oft drastischem Vokabular kritisiert.<br>\nFast auf den Tag genau vor 70 Jahren wurden das nationalsozialistische Vernichtungslager in Auschwitz befreit. Doch auch heute ist Antisemitismus nach einer neuen Studie in der deutschen Bev&ouml;lkerung immer noch fest verankert.<br>\nDemnach vertreten 18 Prozent der Bundesb&uuml;rger die Auffassung, dass Juden durch ihr Verhalten an ihrer Verfolgung mitschuldig seien, wie eine am Dienstag in Bielefeld ver&ouml;ffentlichte Umfrage des Instituts f&uuml;r interdisziplin&auml;re Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universit&auml;t Bielefeld ergab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/erschreckende-studie-veroeffentlicht-antisemitismus-ist-in-deutschland-weit-verbreitet_id_4434918.html\">Focus.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Tsipras radikale Pl&auml;ne lassen Finanzm&auml;rkte einbrechen<\/strong><br>\nPrivatisierungen werden gestoppt, Entlassungen aus dem Staatsdienst zur&uuml;ckgenommen: Die Politik der neuen griechischen Regierung treibt Anleger aus dem Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-01\/griechenland-kabinett-ende-sparkurs\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Aktienm&auml;rkte brechen ein? Das geht ja in einer marktkonformen Demokratie, deren einziges Ziel die Befriedigung von Kapitalinteressen ist, schon gar nicht. Und dann werden auch noch Privatisierungen eingestellt und die Arbeitslosigkeit gesenkt &ndash; unm&ouml;glich.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu Paul Krugman: Thinking About the New Greek Crisis<\/strong><br>\nMarkets are panicking. It&rsquo;s important to understand that this is not a verdict on the new Greek government, or at any rate only the new Greek government; it&rsquo;s a judgment that the risk of no agreement, and a disorderly breakdown of the whole process, is high.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2015\/01\/28\/thinking-about-the-new-greek-crisis\/?_r=0\">The New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Schuld der Griechen<\/strong><br>\nSchuldenschnitt Tsipras verspricht ein Ende des Spardiktats f&uuml;r Griechenland. Die Reaktionen deutscher Politiker auf das Wahlergebnis zeugen von einer bizarren Moralvorstellung<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/weilmeldung\/die-schuld-der-griechen\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Regierung erwartet 1,5 Prozent Wachstum<\/strong><br>\nDie Bundesregierung erwartet in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent. Damit soll das Wachstum genauso stark sein wie im vergangenen Jahr, ergibt sich aus dem von der Bundesregierung als Unterrichtung (18\/3840) vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht 2015. Der Bericht, &uuml;ber den der Deutsche Bundestag am Donnerstag debattieren wird, steht unter dem Motto &bdquo;Investieren in Deutschlands und Europas Zukunft&ldquo;. Darin geht die Bundesregierung von einem weiteren Anstieg der Besch&auml;ftigung aus. Der im vergangenen Jahr mit 42,7 Millionen Besch&auml;ftigten erreichte Besch&auml;ftigungsrekord soll in diesem Jahr noch &uuml;bertroffen werden. Die Bundesregierung erwartet 170.000 zus&auml;tzliche Stellen.<br>\nNach Angaben der Regierung wird die binnenwirtschaftliche Dynamik vor allem durch die kr&auml;ftigen Einkommenssteigerungen und den anhaltenden Besch&auml;ftigungsaufbau getragen. Es wird erwartet, dass die Arbeitnehmerentgelte um 3,6 Prozent steigen und die Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen sogar um 4,4 Prozent. &bdquo;Wirtschaftspolitische Ma&szlig;nahmen wie der Mindestlohn sowie die Anhebung und Ausweitung der Rentenleistungen st&uuml;tzen die verf&uuml;gbaren Einkommen zus&auml;tzlich&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Auch soll der gesunkene &Ouml;lpreis f&uuml;r Wachstumsimpulse sorgen. Dadurch sei eine &bdquo;moderate Erh&ouml;hung&ldquo; der Exporte zu erwarten sowie ein Anstieg des Leistungsbilanz&uuml;berschusses und auch eine deutliche Verbesserung der Unternehmensgewinne. Auch die Abwertung der Eurow&auml;hrung gegen&uuml;ber dem US-Dollar d&uuml;rfte sich &bdquo;begrenzt positiv&ldquo; auf die Nachfrage nach deutschen Exportg&uuml;tern auswirken.<br>\nDie Bundesregierung k&uuml;ndigt in dem Bericht Entlastungen von B&uuml;rokratie f&uuml;r Unternehmen an. In der Haushaltspolitik soll der &bdquo;erfolgreiche Konsolidierungskurs&ldquo; fortgesetzt werden. Probleme sieht der Bericht im Bereich der Unternehmensinvestitionen, die als &bdquo;z&ouml;gerlich&ldquo; beschrieben werden. Die Unternehmen w&uuml;rden ihre Investitionen in Ausr&uuml;stungen nur langsam ausweiten. Zudem seien die Produktionskapazit&auml;ten der deutschen Wirtschaft &bdquo;noch leicht unterausgelastet&ldquo;. Ein weiteres Problem: &bdquo;Exportorientierte Unternehmen investieren zudem weiter in Produktionskapazit&auml;ten im Ausland.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_01\/-\/358484\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu: Wetten dass &hellip;<\/strong><br>\nheute um 12.00 Uhr der Bundeswirtschaftsminister in seiner Pressekonferenz zum Jahreswirtschaftsbericht verk&uuml;ndet, er erwarte f&uuml;r 2015 ein solides Wachstum von 1,5 Prozent und keine Schulden.<br>\nDie &uuml;ber 200 Milliarden Euro an neuen Schulden des Auslandes, die er ausweislich der Tabelle im Jahreswirtschaftsbericht f&uuml;r dieses Wachstum braucht, wird er nicht erw&auml;hnen.<br>\nSollte ich die Wette verlieren, werde ich hier Abbitte leisten. Sollte ich aber gewinnen, bitte ich Sie alle, an den Bundeswirtschaftsminister zu schreiben und ihn zu fragen, wie es ihm passieren konnte, dass er die kleine Summe von 200 Milliarden vergessen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/wetten-dass\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Ergebnis: Wette gewonnen!<\/strong><br>\nDer Bundeswirtschaftsminister hat die Verschuldung des Auslandes, die er f&uuml;r seine Prognose braucht, in seiner Pressekonferenz zum Jahreswirtschaftsbericht nat&uuml;rlich nicht erw&auml;hnt. Es hat auch nur ein Journalist danach gefragt und der hat prompt keine Antwort bekommen&hellip;<br>\nGanze 205 Milliarden Defizit des Auslandes (also neue Schulden dort) hat Sigmar Gabriel hineingeschrieben&hellip; Und man sieht, Deutschland braucht sogar eine deutlich steigende Neuverschuldung des Auslandes von Jahr zu Jahr, um &uuml;ber die Runden zu kommen. &bdquo;Nur&ldquo; 163 Mrd. Euro waren es 2013, dann 189 Mrd. im vergangenen Jahr und 205 Mrd. werden f&uuml;r dieses Jahr erwartet.<br>\nAber das ist dem Bundeswirtschaftsminister keiner Erw&auml;hnung wert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/wette-gewonnen\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kommentar zur Euro-Krisenpolitik: Vorbild Amerika<\/strong><br>\nDeutschland sollte seine europ&auml;ische Sparpolitik lockern. Nicht wegen des Syriza-Wahlsiegs, sondern weil Europa Wachstum braucht. Die USA machen es vor.<br>\nEs ist ein altbekannter Sound, mit dem Amerika auf den Syriza-Wahlsieg in Griechenland reagiert: Kritik an der deutschen Anti-Krisenstrategie in Europa. Mehr investieren, weniger sparen! &ndash; Das ist die Forderung von vielen Politikern und Experten. &ldquo;Der Aufstieg von Syriza stellt Europas von den Deutschen gef&uuml;hrte Austerit&auml;tspolitik infrage&rdquo;, urteilt die &ldquo;New York Times&rdquo;.<br>\nDie entscheidende Kennziffer f&uuml;r das Wohlergehen einer Gesellschaft sind nicht Inflationsrate und Schuldenstand, sondern die Arbeitslosenquote, speziell die der Jugendarbeitslosigkeit. In Spanien und Griechenland liegt sie bei rund 50 Prozent, in Italien knapp darunter. Das ist nicht hinnehmbar. Keine Sparpolitik rechtfertigt diese Art der langfristigen Chancenvernichtung.<br>\nDie Amerikaner scheinen das erkannt zu haben. Europa nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/kommentar-deutsche-krisenpolitik-in-europa-vorbild-amerika-und-obama-a-1015362.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &Uuml;berraschend guter Artikel, der die Verr&uuml;cktheiten der europ&auml;ischen, vor allem der deutschen Politik klar benennt. Sch&ouml;n auch der Hinweis, da&szlig; &ldquo;nicht einmal mehr die SPD Umverteilung fordert&rdquo; &ndash; wobei das nicht ganz stimmt: Umverteilung von unten nach oben steht bei der SPD seit vielen Jahren hoch im Kurs.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hartz IV: die verlorene W&uuml;rde<\/strong><br>\nIn diesen Tagen feiert der Sozialstaat Deutschland ein unr&uuml;hmliches Jubil&auml;um. Vor zehn Jahren hat die Regierung Schr&ouml;der die Hartz-IV-Reformen eingef&uuml;hrt. Seither spielt der Staat mit der W&uuml;rde seiner B&uuml;rger, Millionen darben in sozialer Isolation. Christa Cheval-Saur kennt die Auswirkungen.<br>\nDie Zeitung hat Christa Cheval-Saur schon lange abbestellt. &ldquo;Mir hat der Umgang mit Armut und Hartz IV nicht gefallen&rdquo;, sagt die Rentnerin, die die letzten 20 Jahre ihres Erwerbslebens der Erwerbslosigkeit gewidmet hat. Sie hat Arbeitslose beraten, erst beim Stuttgarter Arbeitslosenzentrum (SALZ), dann, nach dessen Ende 2006, als Freiberuflerin bei Verdi&hellip;<br>\nZw&ouml;lf Jahre lang hat die ehemalige Gewerkschafterin bei SALZ Arbeitslose beraten, bevor Hartz IV in Kraft getreten ist. &ldquo;Das war eine gesellschaftliche Ver&auml;nderung, die so auch gewollt war&rdquo;, sagt sie. Fortan galten erwerbslose Menschen nicht mehr als arbeitslos, sondern als hilfebed&uuml;rftig. &ldquo;Das Unglaubliche dabei ist, dass jetzt alle Menschen behandelt werden, als w&uuml;rden sie Unterst&uuml;tzung brauchen. Das ist eine diffizile Sache, die etwas in den Menschen ver&auml;ndert hat.&rdquo;<br>\nDiese sogenannte Reform sei der H&ouml;hepunkt eines gewollten Wandels des Arbeitsmarkts gewesen, der Versuch, die Massenarbeitslosigkeit der sp&auml;ten 90er und fr&uuml;hen 2000er mit Billiglohnjobs zu bek&auml;mpfen. &ldquo;Hartz IV war letztlich n&ouml;tig, um die prek&auml;ren Arbeitspl&auml;tze auch auszuf&uuml;llen. Denn freiwillig ist da niemand reingegangen.&rdquo;<br>\nHeute leben deutschlandweit 4,3 Millionen Menschen von Arbeitslosengeld II, davon beinahe eine Million schon seit Einf&uuml;hrung der Gesetze 2005.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/200\/hartz-iv-die-verlorene-wuerde-2699.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Andrea Nahles und Uber<\/strong><br>\nIn einem vor kurzen in der S&uuml;ddeutschen Zeitung abgedruckten Gastbeitrag wurde die Agenda 2010, die von vielen Menschen vor allem mit der Einf&uuml;hrung der ALG II-Gesetzgebung in Verbindung gebracht wird, ausdr&uuml;cklich gelobt:<br>\n&ldquo;Dass aber die Reformen der Agenda 2010 einen gro&szlig;en Anteil an der erfolgreichen Bek&auml;mpfung der Massenarbeitslosigkeit hatten, ist unbestreitbar.&rdquo; liest man dort. &ldquo;Die Hartz-Reformen zielten neben der Verbesserung der Arbeitsvermittlung vor allem auf die Etablierung neuer Besch&auml;ftigungsformen, die Normalarbeitsverh&auml;ltnisse nicht ersetzen, sondern erg&auml;nzen sollten. Genau diese Entwicklung pr&auml;gt heute die wirtschaftliche Dynamik im Land.&rdquo;<br>\nIn diesem Tenor geht der Text weiter: Die Agenda 2010 habe gezeigt, dass die Sozialsysteme zukunftf&auml;hig w&auml;ren, w&uuml;rden sie politisch aktiv gestaltet bevor sie die &ldquo;kalte Hand regelloser M&auml;rkte&rdquo; zerst&ouml;rt: &ldquo;Die Hartz-Reformen [&hellip;].vermitteln uns Zuversicht, dass Deutschland es schaffen kann, wenn wir entschlossen handeln.&rdquo;<br>\nDie Verfasser dieser Lobpreisung sind die derzeitige Arbeitsministerin Andrea Nahles und der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. (&hellip;)<br>\nDass die Sanktionspraxis keine Erw&auml;hnung findet, &uuml;berrascht nicht. Dass sich durch prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse immer weniger Menschen vern&uuml;nftig sozial absichern k&ouml;nnen, findet sich ebenso wenig in dem Beitrag der beiden SPDler. Und dass die durchaus arbeitgeberfreundliche Steuergesetzgebung G&uuml;nstigl&ouml;hne weiterhin erm&ouml;glicht, bleibt ebenso ungeschrieben.<br>\nUm so erstaunlicher ist es, dass diese beiden Aspekte die zentralen Punkte von Andrea Nahles&rsquo; aktueller Kritik am Transportvermittlungsunternehmen Uber sind. Als h&auml;tte die Steuergesetzgebung (die es Uber erm&ouml;glicht, die Steuersparmodelle anzuwenden) mit der Politik nichts zu tun, stellt Frau Nahles es als verwerflich dar, Steuern einzusparen &ndash; und erinnert damit an Kurt Becks Kritik an ALG II-Beziehern, die &ldquo;alles mitnehmen, was geht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Andrea-Nahles-und-Uber-2530356.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Migration: Was hat Deutschland von der Einwanderung?<\/strong><br>\nWelche Folgen hat die Einwanderung f&uuml;r unser Land? Diese Frage stellen sich unz&auml;hlige &Ouml;konomen. Klar ist, dass die Migration Deutschland ver&auml;ndert hat. Aber wie?<br>\nTats&auml;chlich finden die heutigen Einwanderer vor allem in niedrig bezahlten Berufen eine Stelle: In der Gastronomie und auf Schlachth&ouml;fen, in der h&auml;uslichen Pflege, der Landwirtschaft und auf dem Bau. Denn trotz der Debatte um hochqualifizierten Fachkr&auml;ftemangel, gibt es in unserer Volkswirtschaft auch einen hohen Bedarf f&uuml;r solche T&auml;tigkeiten. Das sind oft Jobs mit ungeregelten Arbeitszeiten, miserablen Arbeitsbedingungen und niedrigen L&ouml;hnen: &bdquo;Viele Stellen k&ouml;nnen wir gar nicht mit Deutschen besetzen, weil die Lohnanspr&uuml;che der Deutschen daf&uuml;r zu hoch sind&ldquo;.<br>\nZudem, sagt Oltmer, sei der Niedriglohnsektor, in dem viele Migranten (auch mit Hilfe staatlicher Aufstockung) arbeiten, politisch gewollt. Zum Beispiel die Subunternehmen auf dem Bau: &bdquo;Oft wird gar nicht genau kontrolliert, ob da die geltenden Gesetze zur Arbeitszeit, Mindestl&ouml;hnen und zur Sozialversicherung &uuml;berhaupt eingehalten werden.&ldquo; W&uuml;rde h&auml;ufiger und genauer kontrolliert, w&uuml;rden viele Fabriken im Graubereich wohl schlie&szlig;en m&uuml;ssen. Das h&auml;tte f&uuml;r die Gesellschaft letztlich aber auch zur Folge, dass die Produkte f&uuml;r Endkunden teurer w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/einwanderung-in-deutschland-folgen-kosten-nutzen-13359812.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sch&ouml;n, da&szlig; es mal jemand so klar ausspricht: Einwanderer werden von den Unternehmen zum L&ouml;hnedr&uuml;cken gebraucht, und nur zum L&ouml;hnedr&uuml;cken, die sich daraus ergebenden Probleme (Senkung des allgemeinen Lohnniveaus, h&ouml;here Arbeitslosigkeit, Unterfinanzierung der Sozialkassen und zu geringes Wirtschaftswachstum) bei der Gesellschaft abgeladen. Die hat im Gegenteil &uuml;berhaupt keinen Vorteil von Niedrigl&ouml;hnen. &ldquo;die Lohnanspr&uuml;che der Deutschen [sind] zu hoch&rdquo;: da reden wir wohl von 10, vielleicht 12 Euro pro Stunde, mit denen man gerade so &uuml;ber die Runden kommt. Richtig: &ldquo;der Niedriglohnsektor [ist] politisch gewollt&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mindestlohn hinter Gittern<\/strong><br>\nViele H&auml;ftlinge arbeiten im Gef&auml;ngnis f&uuml;r wenige Euro.<br>\nGefangene wollen den neuen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde durchsetzen.<br>\nZudem soll der Staat f&uuml;r sie in die Rentenversicherung einzahlen.<br>\nEine Gewerkschaft soll helfen, den Mindestlohn durchzusetzen.<br>\nDer Mindestlohn allein hilft da nicht. Rentnern, die gesessen h&auml;tten, w&uuml;rden dennoch 50 bis 100 Euro im Monat fehlen, rechnet Matthias Birkwald vor, Rentenexperte der Linken-Fraktion. Denn laut Gesetz erwirbt nur derjenige einen Rentenanspruch, der freiwillig arbeitet. Doch in 13 der 16 Bundesl&auml;nder herrscht hinter Gittern Arbeitspflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/gewerkschaft-der-haeftlinge-mindestlohn-hinter-gittern-1.2322931\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Freihandel nicht ohne Arbeitnehmerrechte&rdquo;<\/strong><br>\nErkl&auml;rung von IG Metall und Betriebsr&auml;ten der Automobilindustrie zur Initiative der Vorstandsvorsitzenden der Automobilindustrie zu TTIP&hellip;<br>\nDie IG Metall und die Betriebsratsvorsitzenden der deutschen Automobilindustrie fordern, dass in den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen TTIP die Arbeitnehmerrechte gleichrangig mit &ouml;konomischen Interessen betrachtet werden. Eine rein wirtschaftliche Sicht, wie sie die Vorstandsvorsitzenden der Automobilindustrie anstreben, sei zu einseitig. Die soziale Dimension m&uuml;sse gleichrangig ber&uuml;cksichtigt werden. Dies unterstreichen der IG Metall-Vorsitzende Detlef Wetzel und die Betriebsratsvorsitzenden Uwe H&uuml;ck (Porsche), Peter Mosch (Audi), Bernd Osterloh (Volkswagen), Michael Brecht (Daimler), Martin Hennig (Ford), Wolfgang Sch&auml;fer-Klug (Opel) und Manfred Schoch (BMW) in einer gemeinsamen Stellungnahme&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/SID-CAFC1374-785FC2DF\/ttip-ig-metall-und-betriebsraete-zur-initiative-der-15263.htm\">IG Metall<\/a>\n<p><strong>Dazu: Exklusives TTIP-Verhandlungsdokument: Warnung vor Einfallstor f&uuml;r Unternehmensinteressen<\/strong><br>\nDurch TTIP k&ouml;nnten Unternehmensinteressen bei der Aushandlung zuk&uuml;nftiger europ&auml;ischer Gesetze mehr Einfluss bekommen. Das zeigt ein internes EU-Verhandlungsdokument, das LobbyControl und Corporate Europe Observatory (CEO) vorliegt und &uuml;ber das heute auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet.<br>\nDas vertrauliche Dokument vom 23. Januar macht deutlich, dass die EU-Kommission dabei weitreichende Ziele verfolgt. Sie fordert unter anderem die Schaffung einer neuen Institution, des &ldquo;Gremiums f&uuml;r regulatorische Zusammenarbeit&rdquo; (regulatory cooperation body). Dieses Gremium sei daf&uuml;r zust&auml;ndig, Regulierungsvorhaben auf beiden Seiten des Atlantiks zu harmonisieren. Vorgesehen ist zudem eine gegenseitige Berichtspflicht &uuml;ber Regulierungsvorhaben. Mit diesen Ma&szlig;nahmen w&uuml;rde TTIP tief in den europ&auml;ische Politikprozess eingreifen und dort neue Einflussm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Unternehmensinteressen institutionell verankern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/01\/exklusives-ttip-verhandlungsdokument-ngos-warnen-vor-einfallstor-fuer-unternehmensinteresssen\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>TTIP hebelt Finanzmarktregulierung aus<\/strong><br>\nDas umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA sorgt f&uuml;r neue Kontroversen. Der gr&uuml;ne Europaabgeordnete Michel Reimon &auml;u&szlig;ert nach Einsicht vertraulicher Unterlagen im TTIP-Lesesaal des Parlaments konkrete Warnungen zu den geplanten Verhandlungen insbesondere &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte. &ldquo;Als Folge der Weltfinanzkrise haben die USA sehr viel strengere Regulierungen als Europa eingef&uuml;hrt, viele Versicherungs-, Anlage- und Bank-Produkte d&uuml;rfen dort nicht mehr vertrieben werden&rdquo;, sagte Reimon SPIEGEL ONLINE. &ldquo;Europ&auml;ische Banken und Versicherungen dr&auml;ngen nun darauf, diesen Markt wieder zu &ouml;ffnen.&rdquo;<br>\nNach Angaben von Reimers sollen daher laut den TTIP-Vorschl&auml;gen der EU-Kommission Finanzmarktregulierungen nicht mehr von Parlamenten ausgehandelt werden. &ldquo;Die Parteien richten ein gemeinsames Forum zur finanziellen Regulierung ein. Dieses Forum ist verantwortlich f&uuml;r die Kooperation bei der Regulierung im Finanzmarktbereich&rdquo;, zitiert Reimon aus den Verhandlungsdokumenten &ndash; f&uuml;r ihn eine klare Aushebelung der parlamentarischen Kontrolle. &ldquo;Wir Abgeordnete d&uuml;rften dann Gesetze nur noch so erlassen, dass sie mit den Beschl&uuml;ssen dieses Forums &uuml;bereinstimmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/ttip-freihandelsabkommen-bedroht-finanzmarktregulierung-a-1015165.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Allm&auml;hlich erf&uuml;llt einen dieses TTIP mit einem immer gr&ouml;&szlig;er werden Unbehagen. Man muss sich einmal klar machen: Die Anbieter von Finanzdienstleistungen, auch der Derivateanbieter und &ndash;h&auml;ndler schaffen sich ihre eigenen Regeln, um ihre Gewinne f&uuml;r alle Ewigkeit abzusichern. Was f&uuml;r ein Monster haben wir da als EU-Kommission?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schiedsgerichtsbarkeit in CETA und TTIP ist stark verbesserungsbed&uuml;rftig, berichten Rechtsexperten dem EU-Parlament<\/strong><br>\nProfessor Steffen Hindelang von der FU Berlin, ein anerkannter Experte in internationalem Handelsrecht, hat heute bei einer gemeinsamen Anh&ouml;rung der EU-Parlamentsaussch&uuml;sse f&uuml;r Recht und f&uuml;r internationalen Handel die Ergebnisse dreier Studien im Auftrag des Parlaments zu Internationalen Schiedsgerichten im Investorenschutz pr&auml;sentiert. Eine ist von ihm selbst, die beiden anderen von Pieter Jan Kuijper (Universit&auml;t Amsterdam) bzw. Ingolf Pernice (Humboldt-Universit&auml;t). Die drei Experten unterst&uuml;tzen  den Abschluss von Investitionsschutzabkommen, einen sehr umstrittenen Teil der vorgesehenen Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP). Sie haben allerdings nach Hindelangs Pr&auml;sentation f&uuml;nf gravierende Probleme bei den zur Streitschlichtung im Rahmen dieser Abkommen bisher vorgesehenen Schiedsgerichten identifiziert und schlagen jeweils Abhilfe vor.\n<ol>\n<li>Die Abkommen schw&auml;chen in der vorgesehen Form die nationale Gerichtsbarkeit, anstatt sie zu st&auml;rken und zu verbessern.<br>\nAbhilfe: Bindende Regeln dazu, dass der &uuml;bliche Rechtsweg zun&auml;chst soweit zumutbar umfassend ausgesch&ouml;pft werden muss.<\/li>\n<li>Es gibt keine Berufungsinstanz, die den Namen verdient. In den Vertragsentw&uuml;rfen wird nur vage von einer solchen M&ouml;glichkeit gesprochen.<br>\nAbhilfe: Schaffung einer Berufungsinstanz.<\/li>\n<li>Die &ouml;ffentliche Wahrnehmung, dass die Anw&auml;lte, die als Schiedsrichter fungieren, aus Interesse an mehr lukrativen Verfahren investorenfreundlich urteilen, wird nichts entgegengesetzt.<br>\nAbhilfe: Deutliche Ausweitung der Anzahl der zugelassenen Experten und Festlegung einer Reihenfolge, um das materielle Interesse der Einzelnen zu schw&auml;chen.<\/li>\n<li>Die Abkommen &uuml;berlassen es dem bei der Weltbank angesiedelten ICSID wichtige Administrative Entscheidungen zu treffen, die den Ausgang der Verfahren stark beeinflussen k&ouml;nnen, wie etwa die Auswahl der Vorsitzenden der Schiedsgerichte. Das Problem wird h&ouml;fflich umschrieben damit, dass diese Organisation eine ist, &#132;in der Europ&auml;ische Kr&auml;fte traditionell keine Dominanz haben.<br>\nAbhilfe: Schaffung einer neuen unabh&auml;ngigen Institution mit Sitz in Europa.<\/li>\n<li>Der Streitbeilegungsmechanismus k&ouml;nnte EU-Recht widersprechen.<br>\nAbhilfe: Kein Abschluss ohne den Vertragstext dem Europ&auml;ischen Gerichtshof zur Stellungnahme vorzulegen und bei Bedarf anzupassen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/newsblog2\/27-german\/news\/229-hindelang#1-weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zun&auml;chst einmal Danke an Norbert H&auml;ring, dass er die wesentlichen Punkte der Pr&auml;sentation von Steffen Hindelang zusammengefasst und ins Deutsche &uuml;bertragen hat. So erhellend die einzelnen Kritikpunkte sind, stellt sich einem dennoch die Frage, warum zwischen der EU und den USA sowie Kanada &uuml;berhaupt ein Investitionsabkommen notwendig sein soll. Ganz allgemein kann man sich vorstellen, dass bei einem solchen Abkommen der Entwicklungsstand der jeweiligen nationalen Rechtsordnung ber&uuml;cksichtigt werden sollte. Aber zwischen den USA und der EU? Die USA haben mit Australien, Singapur und Israel <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/nachricht\/aktien\/Maas-mobilisiert-in-der-EU-zum-Widerstand-gegen-TTIP-Investorenschutz-3910221\">Freihandelsabkommen ohne Investitionsschutz abgeschlossen<\/a>. Erreicht das Rechtssystem der EU nicht das Niveau dieser L&auml;nder? Nat&uuml;rlich sind die nationalen Gerichtsbarkeiten innerhalb der EU nicht alle auf demselben Niveau. Allerdings investieren deutsche oder franz&ouml;sische Firmen recht furchtlos in Ungarn oder Rum&auml;nien. Wo haben in der EU Unternehmen staatliche Willk&uuml;rakte zu bef&uuml;rchten? Es ist doch eher so, dass durch Wettbewerbsordnung des EU-Binnenmarktes die Arbeitnehmer auf der Strecke bleiben. Vor allem muss es den Staaten weiter m&ouml;glich sein, den auf demokratischem Wege ge&auml;u&szlig;erten Willen der Bev&ouml;lkerung gegen die Profitverluste des Kapitals umzusetzen &ndash; so z.B. die Versch&auml;rfung &ouml;kologischer oder auch arbeitnehmerorientierter Standards.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist schon richtig, dass es in der Vergangenheit nur wenig F&auml;lle gab, in denen private Schiedsgerichte zu Problemen f&uuml;hrten. Allerdings hat sich das Verhalten der Konzerne ver&auml;ndert, wie sich an einigen spektakul&auml;ren F&auml;llen aufzeigen l&auml;sst. Dabei entsteht durchaus der Eindruck, dass derartige Schutzregeln internationalen Konzernen Raum f&uuml;r Missbrauch er&ouml;ffnen. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r international t&auml;tige Anwaltskanzleien, f&uuml;r die sich in langwierigen und extrem teuren Gerichtsverfahren mit den beklagten L&auml;ndern ein mehr als eink&ouml;mmliches Gesch&auml;ftsfeld auftut. Die UNCTAD hat f&uuml;r 2012 mit 58  F&auml;llen die h&ouml;chste je erreichte Zahl neu er&ouml;ffneter Verfahren im Regelungsrahmen des ICSID verzeichnet. 2000 waren es weltweit nur <a href=\"http:\/\/www.bdi.eu\/download_content\/GlobalisierungMaerkteUndHandel\/Schutz_europaeischer_Investitionen_im_Ausland.pdf\">13 neue Streitschlichtungsverfahren<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Leider hat unser Wirtschaftsminister in seiner flapsigen Art verk&uuml;ndet, dass sich Deutschland nicht als einziger in Europa gegen TTIP stellen k&ouml;nne: &ldquo;Wenn der Rest Europas dieses Abkommen will, &hellip; dann wird Deutschland dem auch zustimmen. Das geht gar nicht anders.&rdquo; Nur darum geht es gar nicht. Es geht um einzelne Bestandteile von TTIP. In einer Kritik des Investitionsabkommens st&uuml;nde Deutschland nun wirklich nicht allein. So stimmte das niederl&auml;ndische Parlament gegen die Aufnahme des Investitionsschutzes in Freihandelsabkommen. Die franz&ouml;sische Nationalversammlung lehnt den Investorenschutz ab. Das &ouml;sterreichische Parlament erkl&auml;rte, dass die Sinnhaftigkeit von Schiedsgerichten in entwickelten Rechtssystemen <a href=\"http:\/\/wirtschaftsblatt.at\/home\/nachrichten\/oesterreich\/3874987\/Nationalrat-fur-mehr-Transparenz-bei-CETA-und-TTIP\">nicht erkennbar sei<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Stellungnahme von Steffen Hindelang zur &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages zum Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) zwischen der EU und Kanada ist <a href=\"http:\/\/dokumente.linksfraktion.de\/inhalt\/189285-fu-berlin-prof-dr-steffen-hindelang-stellungnahme-ceta-an.pdf\">hier<\/a> zu lesen und <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2014\/kw51_pa_wirtschaft_ceta\/344138?view=DEFAULT\">hier<\/a>  ist die gesamte Anh&ouml;rung zu verfolgen. Es versteht sich, dass s&auml;mtliche Bem&uuml;hungen um eine Ausgestaltung des Investorenschutzes im Rahmen von TTIP sich er&uuml;brigen, wenn es im Rahmen des CETA-Abkommens zwischen Kanada und der EU nicht zu denselben Regelungen kommt. Viele US-amerikanischen Unternehmen k&ouml;nnen Schadensersatzforderungen, die sie nicht bei TTIP geltend machen k&ouml;nnen, &uuml;ber ihre kanadische Tochtergesellschaften bei CETA erheben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>H&auml;lt Stumpf den Kopf hin?<\/strong><br>\nMehr als vier Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag soll nun auch einer der Verantwortlichen den Kopf daf&uuml;r hinhalten. Wenn Siegfried Stumpf, Stuttgarts ehemaliger Polizeipr&auml;sident, den gegen ihn beantragten Strafbefehl akzeptiert, dann ist er ganz billig weggekommen.<br>\nDie &ldquo;Stuttgarter Nachrichten&rdquo; (StN) hatten die Neuigkeit exklusiv. Am 20. Januar meldete das Blatt um 19 Uhr auf seinem Online-Portal, dass Stumpf &ldquo;noch in dieser Woche&rdquo; einen Strafbefehl wegen &ldquo;K&ouml;rperverletzung im Amt&rdquo; zugestellt bekomme. Und mehr noch: Stumpf werde, wie es hei&szlig;e, dagegen Einspruch erheben, was einen neuen Wasserwerferprozess zur Folge haben werde; diesmal mit Stumpf als Angeklagtem. Der Vorgang ist in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert, und diverse Behauptungen sowie die Schlussfolgerung im Artikel sind wahrscheinlich unzutreffend. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/200\/haelt-stumpf-den-kopf-hin-2692.html%20\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Niere oder Tod:<\/strong> Mehr als 8000 Menschen warten in Deutschland auf eine Niere. Der schwer kranke Journalist Willi Germund (60) wollte nicht warten. Er hat sich eine gekauft. Von einem jungen Afrikaner und sich das Organ in Mexiko transplantieren lassen. Sein am Wochenende erscheinendes Buch &ldquo;Niere gegen Geld&rdquo; ist schockierend. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Braunen Flecken:<\/strong> Schon jetzt st&ouml;&szlig;t der NSU-Untersuchungsausschuss an seine Grenzen. Zu viele der Akteure wollen nicht zur Kenntnis nehmen, dass bei den Ermittlungen skandal&ouml;s geschlampt wurde. Von &ldquo;strukturellem Rassismus&rdquo; spricht die SPD-Bundestagsabgeordneten Eva H&ouml;gl. Und etlichen ihrer Stuttgarter Kollegen bleibt die Luft weg.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Gegenlesen? Nicht mit uns:<\/strong> Sie nerven nicht nur. Sie sind auch brandgef&auml;hrlich, die immer dreisteren Versuche von Pressesprechern und PR-Abteilungen, die Berichterstattung zu beeinflussen. Gegenlesen hei&szlig;t der unerh&ouml;rte Wunsch, beliebt ist die Begr&uuml;ndung: &ldquo;Wir wollen nur inhaltliche Fehler vermeiden&rdquo;.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Kniebeugen gegen den Klimawandel:<\/strong> So hat sich Winfried Kretschmann das sicher nicht vorgestellt. Eine Berichtspflicht sollte seri&ouml;s messbar machen, was in Sachen Nachhaltigkeit bisher erreicht wurde. Ausgerechnet sein Staatsministerium nimmt das nicht wirklich ernst und h&uuml;bscht die d&uuml;nne Zwischenbilanz auch noch auf mit &ldquo;Pilates, Yoga und &lsquo;Bauch-Beine-Po'&rdquo;.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Kulturhauptstadt in Feinstaub:<\/strong> Soll sich Stuttgart um den Titel der Europ&auml;ischen Kulturhauptstadt 2025 bewerben? Die Stadt bietet von Hoch- bis Subkultur eine enorme k&uuml;nstlerische Bandbreite, hat aber auch massive Probleme wie fehlende Nachhaltigkeit und kurzsichtige Stadtplanung. Unser Autor meint: Es gibt noch viel zu tun.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Griechen und Kriechen:<\/strong> Peter Grohmann wettert &uuml;ber ein Griechenland der alten Banditen, in dem immer nur die Armen hungern. Und freut sich auf das Wintergewitter nach dem Wahlsieg der Linkspartei Syriza. <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pegida<\/strong><br>\n&hellip; aus organisatorischen und rechtlichen Gr&uuml;nden f&auml;llt der 02.02.2015 aus. Eine Woche sp&auml;ter, Montag 09.02.2015 starten wir wieder durch. Bis dahin ist ein neuer Vorstand gew&auml;hlt und wir sind sicher, dass der neue Vorstand PEGIDA auf Kurs h&auml;lt. Auch wenn Kathrin Oertel, Lutz Bachmann und Rene Jahn nicht mehr f&uuml;r den Vereinsvorstand zur Verf&uuml;gung stehen, so l&auml;sst sich die Bewegung dadurch nicht stoppen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/PEGIDA\/790669100971515\">Pegida auf Facebook<\/a>\n<p><strong>Siehe auch: Pegida droht der Zerfall<\/strong><br>\nEine Woche nach dem R&uuml;cktritt von Pegida-Gr&uuml;nder Lutz Bachmann wegen ausl&auml;nderfeindlicher &Auml;u&szlig;erungen hat auch Sprecherin Kathrin Oertel ihr Amt niedergelegt. Mit ihr zogen sich weitere Mitglieder aus dem Organisationsteam der islamkritischen Bewegung zur&uuml;ck, so dass nun die halbe F&uuml;hrungsriege des Pegida-Vereins fehlt. Die f&uuml;r Montag geplante Kundgebung der &bdquo;Patriotischen Europ&auml;er gegen die Islamisierung des Abendlandes&ldquo; in Dresden wurde abgesagt.<br>\nAnlass der F&uuml;hrungskrise ist nach Worten von Vereinsvize Ren&eacute; Jahn vor allem, dass Bachmann im Orga-Team verbleiben wolle. Der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung sagte Jahn, deswegen sei er mit Oertel, Achim Exner, Bernd-Volker Lincke, Thomas Tallacker zur&uuml;ckgetreten. &bdquo;Mit diesem Nazi-Zeug und den rechten &Auml;u&szlig;erungen m&ouml;chte ich nichts zu tun haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/kathrin-oertel-tritt-ab-pegida-droht-der-zerfall\/11293900.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ob sich der Verein wieder zusammenrauft, ob die AfD die Oberhand gewinnt, das sind alles offene Fragen. Es k&ouml;nnte ja aber auch eine Chance sein, dass die Bewegung ihren Zorn nicht auf islamischen S&uuml;ndenb&ouml;cken abl&auml;dt, sondern sich den konkreten Fragen der wirtschaftlichen und sozialen Existenz der Demonstrierenden annimmt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte<\/strong><br>\nRolf-Dieter Krause hat in seinem gestrigen Kommentar zur Entwicklung in Griechenland mal wieder ein Beispiel geliefert auf welch niedrigem Niveau er inzwischen angekommen ist. Yanis Varoufakis der griechische Finanzminister sei ein &bdquo;Spieltheoretiker sozusagen ein Profi f&uuml;rs Zocken auf aller h&ouml;chstem Niveau, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-58363.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mehr blamieren kann man sich als Journalist wohl kaum. Spieltheorie ist nicht etwa eine Anleitung f&uuml;rs Spielcasino, sondern eine vor allem auf der Mathematik basierende, auch in der &Ouml;konomie verbreitetes Erkenntnisinstrument, bei der komplexe Entscheidungssituationen mathematisch abgebildet werden. Der deutsche Spieltheoretiker Reinhard Selten hat f&uuml;r seine Leistungen auf dem Gebiet der Spieltheorie sogar den Wirtschaftsnobelpreis erhalten. Mit &bdquo;Zocken&ldquo; &ndash; wie Krause meint &ndash; hat das nun wirklich nichts zu tun. Aber f&uuml;r Krause ist Polemik gegen alles was an Br&uuml;ssel kritisiert wird, allemal wichtiger als sich intellektuell mit einem Thema zu besch&auml;ftigen.<\/em><br>\n<em>Wer nachlesen m&ouml;ge was Varoufakis tats&auml;chlich denkt, sollte besser das Interview der NachDenkSeiten mit ihm lesen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21256\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21258\">hier<\/a> lesen.<\/em><br>\n<em>Siehe auch das <a href=\"http:\/\/www.profil.at\/ausland\/yanis-varoufakis-griechenland-finanzminister-interview-5439368\">aktuelle Interview mit profil<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-24788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24788"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24824,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24788\/revisions\/24824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}