{"id":2481,"date":"2007-07-12T09:43:41","date_gmt":"2007-07-12T07:43:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2481"},"modified":"2007-07-12T14:13:40","modified_gmt":"2007-07-12T12:13:40","slug":"hinweise-des-tages-434","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2481","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>SPD will Mindestlohn f&uuml;r Deutsche Post<\/strong><br>\nEinen entsprechenden Vorschlag unterbreiteten der SPD-Vorsitzende Kurt Beck und Vizekanzler Franz M&uuml;ntefering (SPD) am Mittwoch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).<br>\nAnlass f&uuml;r den Vorsto&szlig; ist, dass das Briefmonopol in Deutschland Anfang kommenden Jahres f&auml;llt, w&auml;hrend es in der EU, wie vom Europ&auml;ischen Parlament am Mittwoch beschlossen, erst 2011 statt wie zun&auml;chst geplant 2009 auslaufen wird. &bdquo;Ich hoffe, dass wir uns mit der Union einig sind, dass wir alle kein Interesse daran haben k&ouml;nnen, dass irgendwelche nichtdeutschen Anbieter zu Dumpingl&ouml;hnen in Deutschland t&auml;tig werden, wenn dieser Markt nun einseitig ge&ouml;ffnet wird&ldquo;, sagte Beck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~ED03E890665FA4A4DB0E394EB476026DC~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ Net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Man wird sehen, ob dabei mehr herauskommt als beim letzten &bdquo;Kompromiss&ldquo; &uuml;ber den Mindestlohn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mit 80 noch auf Jobsuche<\/strong><br>\nDie Zahl der &uuml;ber 65-j&auml;hrigen Minijobber Ende September 2006 auf rund 690.000 gestiegen, so die Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Das sind immerhin gut 200.000 mehr als vor sechs Jahren. In Wirklichkeit d&uuml;rften es noch mehr sein. Destatis sch&auml;tzt auf Basis einer Telefonumfrage, dass Ende 2006 rund 13,5 Prozent der 65- bis 74-J&auml;hrigen einer bezahlten Besch&auml;ftigung nachgehen. Registriert sind viel weniger. Die Erwerbsquote der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen lag nach OECD-Angaben 2006 bei gerade einmal 3,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Mit%20Jobsuche\/225018.html%20\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &Ouml;konomen sind sich l&auml;ngst einig: Wir brauchen einen Arbeitsmarkt f&uuml;r &Auml;ltere. Zum einen, damit der Wirtschaft die qualifizierten Kr&auml;fte nicht ausgehen, und zum anderen, damit r&uuml;stige Rentner nicht nur am Tropf des Staats h&auml;ngen.<br>\nH&auml;ngt eigentlich jemand am &bdquo;Tropf des Staates&ldquo; der seine Rente bezieht? Glaubt die FTD tats&auml;chlich, dass der starke Anstieg der 65-j&auml;hrigen Minijobber vor allem damit zu tun hat, dass sie freiwillig auf den Arbeitsmarkt &bdquo;dr&auml;ngen&ldquo;? Hat das nicht eher damit zu tun, dass sie einen Zusatzverdienst zu ihrer niedrigen Rente brauchen, um ihren Lebensstandard einigerma&szlig;en halten zu k&ouml;nnen?<br>\nSicher gibt es &auml;ltere &bdquo;Physiker, Ingenieure, Vertriebsleute und Journalisten&ldquo; die noch gerne ein wenig in ihrem Beruf weiterarbeiten wollen und k&ouml;nnen. Diejenigen die Minijobs annehmen, geh&ouml;ren jedoch sicher nicht zu solchen Berufsgruppen und diese Leute d&uuml;rften in aller Regel nicht freiwillig Minijobs suchen, sondern weil sie das Geld brauchen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Immer mehr &auml;ltere Menschen sind konkurs<\/strong><br>\nDie Zahl der Privatkonkurse hat in der Schweiz trotz guter Konjunktur dramatisch zugenommen. Im ersten Halbjahr wurde ein neuer H&ouml;chststand verzeichnet. F&uuml;r immer mehr &auml;ltere Menschen scheint der Konkurs der letzte Ausweg zu sein. Dagegen sinkt wegen der florierenden Wirtschaft die Zahl der Firmenkonkurse, und die Neugr&uuml;ndungen boomen wie noch nie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/konjunktur\/konkurs_schweiz_konjunktur_1.526132.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em>und dazu passt auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Auch 2008 f&auml;llt die Rentenerh&ouml;hung mager aus<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische, sagte gestern in Berlin, dass die Rentenanpassung 2008 in &auml;hnlicher Gr&ouml;&szlig;enordnung wie in diesem Jahr liegen werde. Abz&uuml;glich der f&uuml;r den 1. Juli 2008 geplanten Erh&ouml;hung des Pflegebeitrages k&ouml;nnten die Rentner mit einer &ldquo;schwarzen Null&rdquo; rechnen, sagte der Leiter des Gesch&auml;ftsbereiches Finanzen, Ulrich Reineke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/wirtschaft\/669126.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Nebeneink&uuml;nfte des Friedrich Merz<\/strong><br>\nF&uuml;r das Jahr 2006 ergibt sich abseits des Anwalts-Sal&auml;rs bei vorsichtiger Sch&auml;tzung ein Nebeneink&uuml;nfte-Betrag von einer Viertelmillion Euro f&uuml;r Merz. Deutsche B&ouml;rse: 100.000 Euro, IVG-Immobilien: 34.000 Euro, Interseroh (Rostoffkonzern): 10.000 Euro, Axa (Versicherungen): (gesch&auml;tzt) 62.000 Euro, Stadler Rail AG: (gesch&auml;tzt) 25.000 Euro, BASF Antwerpen N.V.: mehr als 7.000 Euro; Commerzbank: mehr als 7.000 Euro, DBV &ndash; Winterthur (Versicherer): 18.000 bis 40.000 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,493053,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Da wundert man sich nicht, warum Merz kein Interesse mehr an einem Ministerposten hatte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Einrichtungen des Bundes haben 2005 und 2006 insgesamt 82,4 Millionen Euro an Sponsorengeldern erhalten<\/strong><br>\nDies geht aus dem &bdquo;Zweiten Zweijahresbericht&ldquo; des Bundesinnenministeriums zu Sponsoring-Leistungen hervor, der seit 2005 die Sponsorent&auml;tigkeit dokumentieren soll. Die Sponsorengelder haben sich in den letzten zehn Jahren vervielfacht. So verbuchten die Bundesbeh&ouml;rden 1998 noch einen Wert von 17,5 Millionen Euro als Sponsorenzuschuss, der sich seit dem kontinuierlich vermehrt hat. Hauptnutznie&szlig;er dieser &bdquo;Zusch&uuml;sse&ldquo; war 2005\/06 das Bundesgesundheitsministerium, das allein 49,7 Millionen Euro erhielt. Das Verteidigungsministerium l&auml;sst sich danach regelm&auml;&szlig;ig Empf&auml;nge, B&auml;lle und Essen vom R&uuml;stungs- und Technologiekonzern EADS bezahlen. Seit 2003 gab es mindestens 20 solcher Feste. Pr&auml;gnant an diesem Fall ist, dass der Konzern j&auml;hrlich fast 300 Auftr&auml;ge aus dem Ministerium erh&auml;lt, darunter die Produktion des Eurofighter (Auftragsvolumen: rund 21 Milliarden Euro) oder des Raketenabwehrsystems Meads (3,7 Milliarden Euro).<br>\nDer Bundesrechnungshof hatte laut Stern bereits 2002 empfohlen, &bdquo;m&ouml;glichst grunds&auml;tzlich&ldquo; auf die Gaben der Wirtschaft zu &bdquo;verzichten&ldquo;. Sponsoring k&ouml;nne &bdquo;in den Bereich der Bestechung und Bestechlichkeit&ldquo; f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/07\/wie-sich-bundesbehorden-ihre-feste-bezahlen-lassen\">LobbyControl<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Sorge des Bundesrechnungshofs k&ouml;nnen wir uns anschlie&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Technik versagt: Biometrische Software erkennt Terroristen nicht<\/strong><br>\nBiometrische Daten haben es bis auf den deutschen Reisepass geschafft. F&uuml;r die Terrorfahndung taugt die Technik aber noch nicht. Das BKA hat computergest&uuml;tzte Kamerasysteme getestet &ndash; und ist entt&auml;uscht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/126\/122956\/\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/0,1518,493911,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das wird f&uuml;r die Herren Schily, als Berater von eines ma&szlig;geblichen Biometrie-Unternehmens,  und Sch&auml;uble aber entt&auml;uschen sein. Aber man kann darauf wetten, dass die biometrische Erfassung kommen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino:<\/strong>\n<ul>\n<li>Eine Seuche namens Subprime<br>\nAn der B&ouml;rse geht die Angst um, dass ein Ausverkauf bei schlecht besicherten Hypothekenanleihen bevorsteht. Die Folge w&auml;re eine Kettenreaktion: Nicht nur Hedgefonds, sondern auch Firmenj&auml;ger und Konsumenten w&auml;ren betroffen. Dax und Dow geben deutlich nach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,493858,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li>Hypothekenkrise &auml;ngstigt Investoren<br>\nMit einer konzertierten Herabstufung von Ramschhypotheken haben die Ratingagenturen die Anleger geschockt. Sie fl&uuml;chten aus Aktien in sichere Anleihen. Banker sprechen von einem Ende des Schulden&uuml;berschwangs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/marktberichte\/224992.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Staatlicher Rassismus oder mangelnder Integrationswillen?<\/strong><br>\nVier gro&szlig;e t&uuml;rkische Verb&auml;nde sagen Teilnahme am Integrationsgipfel der Bundesregierung ab. Dabei argumentieren die Vereine durchaus staatstragend. In einer Presseerkl&auml;rung beschw&ouml;ren sie die Zukunft Deutschlands, betonen die gute Arbeitsatmosph&auml;re in den Arbeitsgruppen, in denen der Gipfel vorbereitet wurde, und begr&uuml;nden dann ihre Nichtteilnahme damit, dass ihre mehrfachen Warnungen wegen der Versch&auml;rfungen im Zuwanderungsgesetz ignoriert worden seien.<br>\nDoch ihre Forderung auf dem Gipfel &uuml;ber eine Reform des Gesetzes zu beraten, kam in der Politik und in der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;berwiegend schlecht an. Nicht der moderate Ton, sondern die Absage wurde in den Mittelpunkt der Berichterstattung gestellt und als Drohung, Erpressungsversuch und mangelnde demokratische Streitkultur kritisiert. Auch die multikulturelle Gesellschaft wurde wieder einmal als gescheitert erkl&auml;rt.<br>\nAnders als noch vor einem Jahrzehnt wird heute mehr &uuml;ber die Integrationswilligkeit der Migranten und ihrer Verb&auml;nde als &uuml;ber Benachteiligung und Diskriminierung durch Gesetze und Institutionen diskutiert. Diese Diskurs&auml;nderung ist ein wesentlicher Grund daf&uuml;r, dass sich die Kritiker und nicht die Verfasser des Zuwanderungsgesetzes jetzt in Erkl&auml;rungsnot befinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/25\/25689\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Gerichtshof gibt skandinavischen L&auml;ndern Recht: Sie d&uuml;rfen ein hochgiftiges Herbizid verbieten<\/strong><br>\nDie EU-Kommission darf Schweden nicht zwingen, ein dort seit Jahrzehnten verbotenes giftiges Herbizid wieder zuzulassen, blo&szlig; weil es auf der Positivliste der in der EU erlaubten Unkrautbek&auml;mpfungsmittel steht. Das entschied der Europ&auml;ische Gerichtshof am Mittwoch. Mehr noch: Die Richter r&uuml;gten die Kommission daf&uuml;r, dass sie ein Pflanzenschutzmittel zugelassen hatte, von dem &ldquo;nicht &uuml;ber jeden vern&uuml;nftigen Zweifel hinaus feststeht&rdquo;, dass es f&uuml;r die Gesundheit von Tieren oder Menschen ungef&auml;hrlich sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=umwelt&amp;art=1795&amp;id=475&amp;cHash=76474043a9\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Private-Equity-Investoren entdecken den Bildungsmarkt <\/strong><br>\nDie Beteiligungsgesellschaft Auctus &uuml;bernimmt die Fachhochschule Bad Honnef und sticht dabei einen internationalen Branchenriesen aus.<br>\n&ldquo;Die Finanzm&auml;rkte sind aufgewacht und interessieren sich pl&ouml;tzlich f&uuml;r Bildung&rdquo;, sagt Adalbert Savelberg, der den Deal im Auftrag der Hochschule einf&auml;delte. Der akademische Kuchen werde in den kommenden Jahren verteilt. &ldquo;Wer mit dem Markt wachsen will, muss sich rechtzeitig positionieren&rdquo;.<br>\nMit gro&szlig;en Universit&auml;ten und Spitzenforschung lie&szlig;e sich kein Geld verdienen, Business Schools und Fachhochschulen seien f&uuml;r private Kapitalgeber hingegen lukrativ.<br>\nAngeschoben wurde die FH mit Staatsmitteln, mit 5 Mio. DM aus dem Bonn-Berlin-Ausgleich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/forschung_bildung\/bildung\/:Private%20Equity%20Investor%20FH%20Rhein\/224401.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Unter der Demographisierung der sozialen Frage l&auml;sst sich eine Reduktion gesellschaftlicher und politischer Probleme und Konflikte auf demographische Sachverhalte und Generationenfragen verstehen.<\/strong><br>\nDie politischen Funktionen demographisierender Deutungsmuster bestehen zun&auml;chst darin, soziale Fragen und Probleme in demographische und generationenspezifische Konfliktlinien umzudeuten. Solche Formen der Biologisierung politischer und gesellschaftlicher Sachverhalte f&uuml;hren auch zu Ver&auml;nderungen des demokratischen Aushandlungsprozesses und wirken sich entdemokratisierend auf politische Willensbildungsprozesse aus, da allein biologische Sachzw&auml;nge zu befolgen sind, welche keine weiteren Diskussionen erlauben und scheinbar alternativlos erscheinen. Dar&uuml;ber hinaus tendiert die ausschlie&szlig;liche Bezugnahme auf Demographie und Generationengerechtigkeit dazu, soziale Ungleichheitsstrukturen innerhalb von Bev&ouml;lkerungsentwicklungen und Generationenverh&auml;ltnissen auszublenden. Im Zusammenhang mit Forderungen nach mehr Demographiefestigkeit und Generationengerechtigkeit l&auml;sst sich zudem bemerken, dass unterschiedliche soziale Gruppen gegeneinander aufgehetzt und ausgespielt werden zugunsten m&auml;chtiger sozio&ouml;konomischer Interessen. Die sich aus der sozialen Polarisierung ergebenden Macht- und Herrschaftsinteressen wirken demnach nicht nur auf Armuts- und Reichtumsdebatten ein, sondern auch und besonders auf die gesellschaftlichen Diskurse &uuml;ber Demographie und Generationengerechtigkeit. Die vorherrschenden demographischen und generationenspezifischen Deutungsweisen k&ouml;nnen dadurch als Begleitmusik zur Legitimation einer ideologischen Umverteilungsoffensive zum Zwecke des Sozialstaatsumbaus fungieren. Eine wirksame gegenhegemoniale Strategie dazu verlangt zun&auml;chst die Kritik und Widerlegung demographisierender Deutungsmuster sowie die Analyse ihrer Entstehungsbedingungen. Zudem ist das Beharren darauf n&ouml;tig, dass es zu allen biologisierenden Sachzwangkonstruktionen realistische, demokratische und solidarische Alternativen gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/07-12\/020.php?print=1\">jungeWelt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zentralbank als Standortnachteil<\/strong><br>\nMit seiner Weigerung, dem Spargel&uuml;bde seiner europ&auml;ischen Kollegen zu folgen und auf Biegen und Brechen im Jahr 2010 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, hat Nicolas Sarkozy recht. Mehr noch: er stellt die einseitige Festlegung der Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) als H&uuml;ter der Preisstabilit&auml;t in Frage und fordert, sie m&uuml;sse auch das Wachstum und die Besch&auml;ftigung im Auge behalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=archiv&amp;dig=2007\/07\/11\/a0040&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Studierenden-Verband: Angek&uuml;ndigte Baf&ouml;G-Erh&ouml;hung um f&uuml;nf Prozent ist nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein<\/strong><br>\nNach bisher bekannt gewordenen Zahlen, soll das Baf&ouml;G um 5 Prozentpunkte erh&ouml;ht werden. Das steht im deutlichen Widerspruch zu den Forderungen des von der Bundesregierung bestellten BAf&ouml;G-Beirates. Dieser hat in seinem im M&auml;rz ver&ouml;ffentlichten Bericht eine Erh&ouml;hung von jeweils etwa zehn Prozent bei den Bedarfss&auml;tzen und Freibetr&auml;gen gefordert. Das w&auml;re nur ein Ausgleich f&uuml;r die in den letzten Jahren durch Mehrwertsteuererh&ouml;hung, Heizkosten und allgemeiner Preissteigerungen hinzunehmenden Kaufkraftverlusten. Um es auf den Punkt zu bringen: Diese f&uuml;nf Prozent sind ein Schlag der gro&szlig;en Koalition ins Gesicht der Studierenden. Notwendig w&auml;re weitaus mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/07-12\/025.php?sstr=Baf%F6G%7CTropfen%7Cauf%7Cde\">jungeWelt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Ein Graf f&uuml;rs Grobe<\/strong><br>\nViele hessische B&uuml;rgermeister aus den Reihen der SPD unterst&uuml;tzten in den vergangenen Wochen eine Volksklage gegen die verfassungswidrige Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren in diesem Bundesland. In &ouml;ffentlichen Sprechstunden auf Marktpl&auml;tzen und vor Superm&auml;rkten beglaubigten sie die Unterschriften der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die der Klage beitreten wollten. Ein Volk tritt ein f&uuml;r seine Verfassung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/textsicht.php?id=3139\">Linksnet<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2481","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2481"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2481\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}