{"id":24905,"date":"2015-02-06T09:41:37","date_gmt":"2015-02-06T08:41:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905"},"modified":"2015-02-06T11:37:31","modified_gmt":"2015-02-06T10:37:31","slug":"hinweise-des-tages-2307","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h02\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h03\">Europ&auml;ische Kommission: Winter-Wirtschaftsprognose: verbesserte Aussichten &ndash; Gefahren nicht gebannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h04\">Lebwohl Troika, Schmuddelkind Europas, Du hattest Deine Rache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h05\">Luxleaks Ohne Biss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h06\">TTIP-ABKOMMEN: Neue Deregulierung der Finanzm&auml;rkte droht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h07\">Deutschland der Ahnungslosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h08\">Studie zu globaler Kreditlast: Die Welt versinkt in Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h09\">Banken und Betrug: Es gibt doch einen Zusammenhang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h10\">Jobcenter: Bundesanteil an &ldquo;Verwaltungskosten&rdquo; stieg 2014 auf 4,7 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h11\">Gespaltene Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h12\">Verdeckte Armut dr&uuml;ckt Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h13\">Arbeitskr&auml;fte-Mangel: Zuwanderer entlasten Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h14\">Erneuerbare Energien sparten deutschen Stromverbrauchern im Jahr 2013 ganze 11,2 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h15\">Kaufen Konzerne unser Gesundheitssystem?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h16\">Gottes Tod und Teufels Beitrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h17\">Rechtsextremisten: Journalisten im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905#h18\">Das Letzte: &ldquo;Die Anstalt&rdquo; Kabarett light taugt nicht als Frischzellenkur f&uuml;rs Zweite<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24905&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Tr&uuml;mpfe liegen in Berlin<\/strong><br>\nNicht nur die griechischen W&auml;hler, auch die wirtschaftliche Realit&auml;t verlangt einen Politikwechsel.<br>\nVerfolgt man die aktuelle deutsche Debatte um Griechenland, gewinnt man den Eindruck, dass die ausschlie&szlig;liche Schuld f&uuml;r die Eurokrise in der verantwortungslosen Schuldenpolitik der S&uuml;dl&auml;nder liegt. Und nun sollen die flei&szlig;igen, aber dummen Deutschen daf&uuml;r zahlen. W&auml;hrenddessen herrscht in S&uuml;deuropa die Meinung vor, Deutschland nutze seine wirtschaftliche St&auml;rke, um dem Rest Europas eine Austerit&auml;tspolitik aufzuzwingen, die vor allem der deutschen Wirtschaft n&uuml;tzt. Beides ist Unsinn &ndash; aber brandgef&auml;hrlich, wenn es geglaubt wird&hellip;<br>\nDie Kredite an Griechenland waren daher in erheblichem Ma&szlig;e nicht karitativ oder solidarisch motiviert, sondern einem gesunden Eigeninteresse geschuldet. Der Kompromiss war, dass die deutschen Steuerzahler die Last des Ausfallrisikos tragen und die griechischen die B&uuml;rde der Zins- und Tilgungsraten. Es ging darum, internationale &ndash; auch deutsche und griechische &ndash; Banken zu sch&uuml;tzen.<br>\nDie Hilfspakete waren vor allem ein Gl&auml;ubigertausch. An die Stelle privater Banken traten ausl&auml;ndische Staaten&hellip;<br>\nEin europ&auml;isches Investitionsprogramm f&uuml;r Griechenland und ein Schuldenmoratorium bis die griechische Volkswirtschaft wieder das Niveau von 2010 erreicht hat, k&ouml;nnten der griechischen Wirtschaft entscheidend helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Deutsche B&uuml;rgschaften f&uuml;r private deutsche Direktinvestitionen in Griechenland k&ouml;nnten zus&auml;tzlich helfen, die notwendige Investitionsdynamik zu f&ouml;rdern. Diese Schritte bedeuten nicht, auf sinnvolle und notwendige Strukturanpassungen zu verzichten. Im Gegenteil, sie bedeuten, diese &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich zu machen. Eine solche mutige Erg&auml;nzung bisheriger deutscher Griechenlandpolitik w&uuml;rde nicht nur das Ausfallrisiko f&uuml;r griechische Anleihen reduzieren, sondern eine politische Rendite abwerfen, die unbezahlbar w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/europaeische-integration\/artikel\/griechenlandkrise-die-truempfe-liegen-in-berlin-761\/\">Internationale Politik und Gesellschaft IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist missverst&auml;ndlich. Wer hat im nun beginnenden Poker denn die Tr&uuml;mpfe in der Hand? Sicher, Berlin hat Tr&uuml;mpfe &ndash; wenn man beispielsweise den Trumpf ausspielt, Griechenland keine neuen Kredite mehr zu geben, hat Griechenland verloren. Und dann? Dann ist Griechenland technisch bankrott und ein kr&auml;ftiger Schuldenschnitt wird folgen, bei dem zu einem ordentlichen Teil auch Deutschland Forderungen abschreiben muss. Ist das ein Sieg? Nein. Auch die EZB hat einen Trumpf in der Hand: Sie kann griechische Banken &ndash; die einzigen Banken der Welt (neben den zypriotischen), die &uuml;berhaupt noch griechische Staatsanleihen in ihren B&uuml;chern haben, vom Zahlungsfenster abschneiden. Und dann? Dann fallen die griechischen Banken um wie eine Reihe von Dominosteine. Eine neue Finanzkrise bricht aus, die sich niemals nur auf Griechenland begrenzen l&auml;sst. Ist das ein Sieg? Nein. Und last but not least hat auch Griechenlande einen Trumpf in der Hand. Wenn Griechenland sich weigert die Kredite weiter zu bedienen, m&uuml;ssen Merkel und Co. ihren W&auml;hlern wohl oder &uuml;bel erkl&auml;ren, warum sie die Risiken der Banken und Versicherungen ohne Gegenleistungen &uuml;bernommen haben und der Steuerzahler nun die Verluste ausgleichen muss, die eigentlich die Anteilseigner der Banken h&auml;tten tragen m&uuml;ssen. Aber auch das ist kein Sieg, da dies mit einem Staatsbankrott mit allen negativen Folgen einhergehen w&uuml;rde. Tr&uuml;mpfe haben also alle Beteiligten in der Hand &ndash; dies sind jedoch Tr&uuml;mpfe, die nicht stechen und mit denen man am Ende nur verlieren kann. Niemand kann dieses &bdquo;Spiel&ldquo; alleine gewinnen. Das einzige Auskommen, bei dem alle Seiten die Verluste minimieren, w&auml;re ein vern&uuml;nftiger Kompromiss.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Yanis Varoufakis: &ldquo;Ich bin Finanzminister eines bankrotten Staates&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland m&uuml;sse Griechenland nicht vertrauen, aber zuh&ouml;ren, sagt Yanis Varoufakis.<br>\nIch stelle mir einen Merkel-Plan vor, nach dem Vorbild des Marshall-Plans. Deutschland w&uuml;rde seine Kraft nutzen, um Europa zu vereinigen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-02\/yanis-varoufakis-griechenland-finanzminister-inhalt-interview\">Interview in der Zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der deutsche Kurs ist krachend gescheitert<\/strong><br>\nWann ist eine Haltung dogmatisch? Wenn man nicht mehr dar&uuml;ber reden kann. Genau das scheint das Problem mit der deutschen Haltung gegen&uuml;ber Griechenland zu sein. Man kann nicht dar&uuml;ber reden, denn alles andere w&uuml;rde europ&auml;ische Prinzipien und Vertr&auml;ge verletzen &ndash; sagt jedenfalls Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble.<br>\nMerkw&uuml;rdig nur, dass die meisten EU-Politiker das v&ouml;llig anders sehen. In Br&uuml;ssel behauptet niemand, dass die in Griechenland besonders umstrittene Troika in den EU-Vertr&auml;gen verankert sei. In Br&uuml;ssel hat auch noch niemand ein Prinzip entdeckt, das es verbieten w&uuml;rde, &uuml;ber Schulden zu reden, oder &uuml;ber eine Umschuldung.<br>\nIm Gegenteil: Sie reden miteinander, die Herren Tsipras, Juncker, Tusk und Schulz. Am Mittwoch haben sie sich in Br&uuml;ssel getroffen und in aller Freundschaft, mit Wangenkuss und Schulterklaps, &uuml;ber die Probleme und W&uuml;nsche Griechenlands diskutiert. Tabus hat es dabei, so weit erkennbar, keine gegeben. Ganz im Gegenteil.<br>\nEU-Kommissionspr&auml;sident Juncker hat sich bereits f&uuml;r eine Abschaffung der Troika ausgesprochen. Parlamentspr&auml;sident Schulz stimmt Tsipras zu, dass die neue Regierung in Athen nun auch einmal die Reichen zur Kasse bitten sollte. Und Ratspr&auml;sident Tusk hat Gespr&auml;che &uuml;ber eine Umschuldung zumindest nicht ausgeschlossen. Geht doch!<br>\nAll das und noch viel mehr sollte auch in Berlin gehen, wenn der griechische Finanzminister Varoufakis seinen Amtskollegen Sch&auml;uble trifft. Schlie&szlig;lich liefert Varoufakis eine Steilvorlage: Nie und nimmer wolle Athen sein Konto &uuml;berziehen, die Zeiten des Budgetdefizits seien ein f&uuml;r allemal vorbei, sagte er in einem &bdquo;Zeit&ldquo;-Interview.<br>\nDas ist voll auf Sch&auml;uble-Linie &ndash; wie auch viele andere &Auml;u&szlig;erungen des neuen griechischen Kollegen. Innerhalb nur einer Woche hat Varoufakis bereits viel Kreide gefressen; mit seinem Interview ist er auf Sch&auml;uble zugegangen. Nun sollte sich auch der deutsche Kassenwart bewegen und seine dogmatische Haltung &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/weltbuehne\/griechenland-krise-der-deutsche-kurs-ist-krachend-gescheitert\/58826\">Cicero<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>DGB-Vorsitzender zu den Folgen der Griechenlandwahl<\/strong><br>\nReiner Hoffmann: Die Mehrheit der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler in Griechenland hat die Krisenpolitik der Austerit&auml;t abgew&auml;hlt, die das Land in eine soziale Katastrophe gef&uuml;hrt hat. Die massiven Ausgabenk&uuml;rzungen haben das Land in die tiefste Rezession und damit zugleich in die h&ouml;chste Staatsverschuldung der gesamten EU getrieben. Die Folge ist eine soziale und humanit&auml;re Krise ohne Beispiel in Europa: Ein Drittel der Bev&ouml;lkerung lebt in Armut, die sozialen Sicherungssysteme wurden massiv geschw&auml;cht, der Mindestlohn um 22 Prozent gesenkt, das Tarifvertragssystem und andere Schutzrechte f&uuml;r die Besch&auml;ftigten demontiert. Ausgerechnet die unteren Einkommensgruppen wurden zus&auml;tzlich steuerlich belastet. Die Arbeitslosigkeit liegt jetzt bei 27 Prozent, unter Jugendlichen sogar bei &uuml;ber 50 Prozent. Mehr als 800.000 Menschen sind nicht mehr von einer solidarischen Gesundheitsvorsorge erfasst und bekommen nur noch in Notf&auml;llen Zugang zu &auml;rztlicher Versorgung. Das Wahlergebnis ist deshalb auch ein vernichtendes Urteil &uuml;ber diese verfehlte Politik seit 2010.<br>\nDie alte Elite in Griechenland war ganz offenkundig nicht mehr w&auml;hlbar. Wir sollten das Wahlergebnis der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Griechenland ernst nehmen, als Aufforderung zu einem Politikwechsel. Dieser Politikwechsel wird jetzt eingeleitet und ich kann nur dringend empfehlen, dass sich die Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union und die Kommission gemeinsam mit der neuen Regierung an einen Tisch setzen. Sie sollten gemeinsam konstruktive L&ouml;sungen erarbeiten, die wirklich dauerhaft aus der Krise herausf&uuml;hren, aber eben nicht mehr einseitig zu Lasten der Menschen&hellip;.<br>\nWarum ist denn der Schuldenstand Griechenlands weiter gestiegen? Das liegt in erster Linie an der Sparpolitik und dem damit verbundenen sogenannten Divisorproblem. Wenn aufgrund massiver staatlicher Ausgabenk&uuml;rzungen das BIP im Nenner sinkt, w&auml;chst automatisch der Wert des Quotienten, d.h. die Schuldenquote, und zwar ohne dass das Land auch nur einen Euro neue Schulden aufnimmt. Genau das ist in Griechenland in den letzten Jahren passiert: Die &ouml;ffentlichen Haushalte haben Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse erzielt, zuletzt sogar von 2,4 Prozent. Aber wenn die Zinsen insgesamt h&ouml;her sind als das j&auml;hrliche Wachstum, lassen sich Schulden nicht abtragen.<br>\nJetzt kommt es vor allem darauf an, dass Griechenlands BIP wieder w&auml;chst und die Zinslast zeitlich gestreckt wird. Das Land und die Menschen brauchen wieder Luft zum Atmen. Der moderate Vorschlag von Varoufakis, die EU-Forderung nach einem prim&auml;ren Haushalts&uuml;berschuss von derzeit 4 Prozent auf 1,5 Prozent abzusenken, erscheint mir deshalb sinnvoll und gerechtfertigt&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++e06f3c54-ad31-11e4-970c-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;uble bleibt unnachgiebig<\/strong><br>\nIn der ARD-Sendung &ldquo;Farbe bekennen&rdquo; zeigt sich Finanzminister Sch&auml;uble im Schuldenstreit erneut unnachgiebig: Bereits die jetzigen Konditionen f&uuml;r Griechenland seien &ldquo;&uuml;ber alle Ma&szlig;en gro&szlig;z&uuml;gig&rdquo;. Auch eine Kontrolle der Sparma&szlig;nahmen sei weiter notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/schaeuble-157.html\">tagesschau.de ARD &bdquo;Farbe bekennen&ldquo;<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sch&auml;uble bleibt stur auf seiner Spur als &bdquo;Geisterfahrer&ldquo; (Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24830\">&bdquo;Es fehlt der &ouml;konomische Sachverstand&ldquo;<\/a>). Die Interviewpartner Ulrich Deppendorf und Thomas Baumann konfrontierten Sch&auml;uble nicht einmal mit der banale Feststellung Obamas: &ldquo;Sie k&ouml;nnen L&auml;nder, die sich mitten in einer Depression befinden, nicht immer weiter ausquetschen&rdquo;. Es ist schon zynisch, nach welchen Kriterien Sch&auml;uble die Lage der Griechen beurteilt. Die Fakten, die in der anschlie&szlig;enden Monitor-Sendung genannt wurden, interessieren den Austerit&auml;ts-Dogmatiker einfach nicht:<\/em><\/p>\n<p><strong>Undankbare Faulenzer? Die Debatte &uuml;ber Griechenland &ndash; und die Fakten<\/strong><br>\nNach der Wahl in Griechenland geht ein Raunen durch Europa: Weil die neue Regierung sich gegen einen Teil der Sparauflagen stemmen will, werden Premierminister Tsipras und seine Regierung als politische Geisterfahrer bezeichnet, die Griechen als undankbar, das Land als unreformierbar. Zu viele Beamte, der Arbeitsmarkt verkrustet, kein Reformwille &ndash; so die Vorhaltungen aus der EU und auch aus Deutschland. Aber stimmt das alles? MONITOR macht den Faktencheck<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/videoundankbarefaulenzerdiedebatteuebergriechenlandunddiefakten100.html\">WDR<\/a><\/p>\n<p><em>Ach w&uuml;rden doch die Bauchredner der EU-Kommission und der Bundesregierung wie Rolf-Dieter Krause gestern in den Tagesthemen, wenigstens den Kollegen im eigenen Sender zuschauen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein Land im W&uuml;rgegriff der Superreichen<\/strong><br>\nGriechenland war &uuml;ber Jahrzehnte keine Demokratie, sondern eine Oligarchie. Politiker, die vom Volk gew&auml;hlt wurden, waren fest in der Hand von Multimillion&auml;ren. Sie finanzierten mit viel Geld ihre Wahlkampagnen. &Uuml;ber Aufstieg und Fall von Ministern entschieden die von den Superreichen kontrollierten Zeitungen und Fernsehsender. Insgesamt gibt es in Griechenland knapp 600 Multimillion&auml;re. Die meisten von ihnen machten ihr Verm&ouml;gen mit Reedereien. Heute kontrollieren sie Baukonzerne, Hotelketten, Banken, Casinos &ndash; alles, was in Griechenland noch Geld bringt.<br>\nEin knappes Dutzend Familien gelten als die wahren Herrscher des Landes. Sie waren bislang unantastbar. Doch die neue linksradikale Regierung von Syriza will das Monopol der Oligarchen brechen. Sie hat ihnen den Kampf angesagt und will Schluss machen mit den Privilegien, die ihnen die fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten der konservativen Nea Dimokratia und der sozialistischen Pasok wie selbstverst&auml;ndlich gew&auml;hrt hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/griechenland-in-der-hand-der-oligarchen-tsipras-kampf-den-palaesten-2171252.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Tauschen Sie im obigen Text doch einmal &bdquo;Griechenland&ldquo; mit &bdquo;Deutschland&ldquo; aus. Ist der neue Text wirklich so absurd?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Definition des Wahnsinns<\/strong><br>\nIn S&uuml;deuropa ist Austerit&auml;t gescheitert. Jetzt soll die Ukraine alle Fehler wiederholen.<br>\nDie Wirtschaft der Ukraine ist im freien Fall. Auch ohne den Konflikt in Osten des Landes w&auml;re die Situation nicht einfach. Nun aber steht die ukrainische Gesellschaft vor wirklich schweren Zeiten. Im vergangenen Jahr ist die Wirtschaftsleistung nach Angaben der ukrainischen Notenbank um 7,5 Prozent geschrumpft. Das ist der schlimmste Einbruch seit der Weltwirtschaftskrise 2008\/09, von dem sich die Ukraine noch gar nicht richtig erholt hatte. Hinzu kommen die Zerst&ouml;rungen des Krieges, gesch&auml;tzte 450.000 Binnenfl&uuml;chtlinge, die auf absehbare Zeit nicht in ihre Heimat zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen, und eine beginnende Krise am Arbeitsmarkt. Ebenfalls kritisch: Eine Staatsverschuldung, die eine Refinanzierung nicht mehr am Anleihenmarkt, sondern nur noch &uuml;ber IWF-, EBRD- und EU-Hilfspakete zul&auml;sst. Daneben ist auch der Au&szlig;enwert der ukrainischen Hryvna im Laufe des Jahres 2014 praktisch abgest&uuml;rzt und hat sich gegen&uuml;ber US-Dollar und Euro im Wert halbiert.<br>\nIn dieser desolaten Situation setzen westliche Geber auf die &uuml;blichen austerit&auml;tspolitischen Ans&auml;tze. Gefordert werden Steuererh&ouml;hungen, ein Runterfahren der Subventionen f&uuml;r den Gas-Endverbraucher, nur minimale Erh&ouml;hungen des Mindestlohnes, obwohl dieser ohnehin kaum zum Leben reicht, und die Abschaffung der Parit&auml;t bei der Verwaltung der Sozialkassen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/europaeische-integration\/artikel\/die-definition-des-wahnsinns-760\/\">Internationale Politik und Gesellschaft IPG<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Warlordisierung&laquo; des Krieges<\/strong><br>\nDie Kiewer Regierung zahlt ihren Soldaten f&uuml;r den Kampf in der Ostukraine k&uuml;nftig &raquo;Einsatz- und Abschusspr&auml;mien&laquo;: 50 Euro pro Kampfeinsatztag zus&auml;tzlich zum Grundsold &ndash; ein vernichtetes Fahrzeug der Aufst&auml;ndischen wird mit 600 Euro, ein zerst&ouml;rter Panzer mit 2.400 Euro und ein abgeschossenes Kampfflugzeug mit 6.000 Euro &raquo;entlohnt&laquo;. Da trifft es sich gut, dass kurz zuvor US-Pr&auml;sident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein weiteres finanzielles Hilfspaket f&uuml;r die Ukraine in Aussicht gestellt haben.<br>\nDas ist auch dringend notwendig: Die Ukraine balanciert am Rande eines Staatsbankrotts &ndash; und die offene Frage lautet, wie viel sich &raquo;der Westen&laquo; das weiter kosten l&auml;sst. Ungeachtet dessen erh&ouml;hte die Regierung in Kiew den Milit&auml;rhaushalt auf 5,2% (rund 4,8 Mrd. Euro) des Bruttoinlandsprodukts (BIP).[1] Der Krieg in der Ostukraine, in dem seit Mitte April 2014 laut der Menschenrechtsorganisation der Vereinten Nationen OHCHR mehr als 5.000 Menschen get&ouml;tet und &uuml;ber 10.000 verletzt wurden, wird u.a. mit westlichen Krediten finanziert.<br>\nDie gebetsm&uuml;hlenartige Wiederholung der Forderung nach Erf&uuml;llung des &raquo;Minsker Friedensabkommens&laquo; und das Signal der deutsche Bundeskanzlerin aus dem schweizerischen Davos an Russland, eine gemeinsame Freihandelszone &raquo;von Wladiwostok bis Lissabon&laquo; als &raquo;Anreiz&laquo; in Aussicht zu stellen, wenn es zu einer umfassenden Friedensl&ouml;sung in der Ostukraine komme, hielten die politisch Verantwortlichen in Kiew nicht davon ab, die Mobilmachung von rund 100.000 Reservisten zu beschlie&szlig;en (SPON, 30.1.2015).[2] &raquo;So nutzen wir den so genannten Waffenstillstand&laquo;, lie&szlig; sich der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko zitieren, als er im Dezember 2014 den ukrainischen Streitkr&auml;ften neues Kriegsger&auml;t &uuml;bergab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/warlordisierung-des-krieges\/\">Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum Kiew den Krieg nicht gewinnen kann<\/strong><br>\nSie z&uuml;ndeten Reifenstapel an, trommelten auf Metallf&auml;ssern und blockierten Stra&szlig;en. Rund 300 K&auml;mpfer des Freiwilligenbataillons &ldquo;Aidar&rdquo; protestierten Anfang der Woche vor dem ukrainischen Verteidigungsministerium in Kiew.<br>\nDie Milizion&auml;re sind im Osten des Landes im Kriegseinsatz und wollten mit ihrer Aktion gegen die ihrer Meinung nach drohende Aufl&ouml;sung ihrer Truppe demonstrieren. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International werfen den 5600 Mann starken Truppen vor, f&uuml;r Entf&uuml;hrungen und Morde an Gefangenen verantwortlich zu sein.<br>\nDoch die Regierung in Kiew will auf die Dienste dieser Freikorps nicht verzichten, weil die schlecht besoldete und zerr&uuml;ttete Armee nur bedingt einsatzbereit ist. Denn zurzeit sind rund 8000 Soldaten nahe der Stadt Debalzewo zwischen Luhansk und Donezk von Separatisten umzingelt. Die prorussischen Rebellentruppen stehen auch vor der Hafenstadt Mariupol, einem Industriezentrum mit einer halben Million Einwohnern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-warum-kiew-den-krieg-nicht-gewinnen-kann-a-1016567.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Kommission: Winter-Wirtschaftsprognose: verbesserte Aussichten &ndash; Gefahren nicht gebannt<\/strong><br>\nLaut Winterprognose der Europ&auml;ischen Kommission d&uuml;rften die Volkswirtschaften aller Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union zum ersten Mal seit 2007 in diesem Jahr wieder wachsen&hellip;Das Wachstum d&uuml;rfte sich in diesem Jahr f&uuml;r die EU insgesamt auf 1,7 % und f&uuml;r den Euroraum auf 1,3 % erh&ouml;hen. Im Jahr 2016 wird die j&auml;hrliche Wachstumsrate &ndash; getrieben von der erstarkten Binnen- und Auslandsnachfrage, der ausgesprochen lockeren Geldpolitik und einer weitgehend neutralen Haushaltspolitik &ndash; 2,1 % beziehungsweise 1,9 % erreichen.<br>\nDie Wachstumsaussichten werden in ganz Europa noch immer durch eine schwache Investitionst&auml;tigkeit und hohe Arbeitslosigkeit belastet&hellip;<br>\nDer Trend zu niedriger Inflation hielt an. In den meisten Mitgliedstaaten wiesen die Inflationszahlen im Dezember zeitweilig Negativwerte auf, was insbesondere auf die drastisch gesunkenen Energiepreise zur&uuml;ckzuf&uuml;hren war. Die Inflation d&uuml;rfte auch 2015 moderat bleiben, da niedrige Rohstoffpreise die Gesamtinflation dr&uuml;cken. Ab Mitte 2015 und im Laufe des Jahres 2016 d&uuml;rfte die Inflationsrate dann in dem Ma&szlig;e steigen, wie die Wirtschaftst&auml;tigkeit allm&auml;hlich erstarkt, die L&ouml;hne steigen und die Konjunkturflaute nachl&auml;sst. F&uuml;r die EU wird f&uuml;r das Jahr 2015 eine Inflationsrate von 0,2 % erwartet. Im Jahr 2016 soll sie 1,4 % betragen. Im Euroraum wird die Inflationsrate den Prognosen zufolge dieses Jahr auf &ndash;0,1 % zur&uuml;ckgehen und 2016 wieder auf 1,3 % ansteigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/press-release_IP-15-4085_de.htm\">Europ&auml;ische Kommission<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zu Recht w&auml;hlt der Deutschlandfunk die &Uuml;berschrift: Eurozone rutscht 2015 in Deflation.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lebwohl Troika, Schmuddelkind Europas, Du hattest Deine Rache<\/strong><br>\nEU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker will die Troika abschaffen, nachdem Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis ihre Abgesandten zu unerw&uuml;nschten Personen erkl&auml;rt haben. Kaum einer wird ihr nachweinen, au&szlig;er nat&uuml;rlich unserem Finanzminister, der sich flugs wieder auf verlorenen Posten begeben und darauf bestanden hat, dass sie bleibt. Die Troika war von Anfang an Schmuddelkind der europ&auml;ischen &ldquo;Rettungs&rdquo;-Politik, mit dem keiner so gern in der &Ouml;ffentlichkeit gesehen werden wollte. In Hinterzimmern heimlich konzipiert, wurde sie erst verleugnet, sp&auml;ter wollte sich keiner so recht damit identifizieren. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) stellte sich immer gern als nachrangige Beraterin der beiden anderen Mitglieder dar, denn ihr Mandat erlaubt ihr eigentlich nicht, sich in die Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik der Staaten einzumischen. Andererseits wollte sie aber nicht, dass der Europ&auml;ische W&auml;hrungsfonds (IWF) in Europa bestimmen sollte, wo es lang geht. Und die EU-Kommission allein galt ihr als zu weich um harte Rosskuren f&uuml;r Empf&auml;ngerl&auml;nder durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/newsblog2\/27-german\/news\/240-lebwohl-troika-schmuddelkind-der-europaeischen-politik-du-hattest-deine-rache#1-weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Luxleaks Ohne Biss<\/strong><br>\nDie EU-Abgeordneten k&ouml;nnen sich nicht zu einer formalen Untersuchung der Luxemburger Steueraff&auml;re durchringen. Was ist denn das f&uuml;r ein Parlament?<br>\nDass sich im Europaparlament nur ein Sonder- und nicht ein Untersuchungsausschuss mit den fragw&uuml;rdigen Steuerpraktiken in Luxemburg (und anderen L&auml;ndern) befassen wird, macht keinen guten Eindruck. Die rechtlichen Bedenken, die gegen eine formale Untersuchung angef&uuml;hrt werden, erscheinen nicht zwingend, so dass der Verdacht naheliegt, hier halte die gro&szlig;e Juncker-Koalition noch einmal die sch&uuml;tzende Hand &uuml;ber ihren Kommissionspr&auml;sidenten&hellip;<br>\nDie gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ige, um nicht zu sagen: unwillige Behandlung der Angelegenheit durch die Fraktionsvorsitzenden ist wieder einmal keine Werbung f&uuml;r die EU beim B&uuml;rger. Die Stra&szlig;burger Abgeordneten beklagen oft, dass sie nicht f&uuml;r voll genommen werden. Das k&ouml;nnen aber nur Leute erwarten, in denen in der Stunde des Skandals der Urinstinkt eines jeden Parlaments erwacht: Kontrolle der Macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/ohne-biss-das-europaparlament-will-keine-richtige-untersuchung-13411991.html\">FAZ.Net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Selbst die konservative und wirtschaftsnahe FAZ kann diese Selbstkastration des Europ&auml;ischen Parlaments nicht mehr verstehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>TTIP-ABKOMMEN: Neue Deregulierung der Finanzm&auml;rkte droht<\/strong><br>\nFinanzmarktexperten schlagen Alarm: Sieben Jahre nach der verheerenden Pleite der Investmentbank Lehman Brothers droht eine neue Deregulierung der Finanzm&auml;rkte. Die EU-Kommission beabsichtigt, offenbar mit dem umstrittenen EU-USA-Handelsabkommen TTIP durchzusetzen, dass nationale Parlamente k&uuml;nftig von der Finanzmarktregulierung weitgehend ausgeschlossen werden. Stattdessen soll diese in ein neues Gremium mit dem Namen &bdquo;Das Forum&ldquo; verlagert werden.<br>\nMit dem Vorgaben drohe eine Deregulierung der Finanzm&auml;rkte wie vor der Krise, warnt &Ouml;konomin Dorothea Sch&auml;fer, Finanzmarktexpertin vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Auch die Finanztransaktionssteuer zur Verminderung kurzfristiger Spekulationen drohe damit zu sterben, sagte Rudolf Hickel, emeritierter Professor f&uuml;r Finanzwissenschaft an der Universit&auml;t Bremen, der Berliner Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/ttip-abkommen-neue-deregulierung-der-finanzmaerkte-droht,10808230,29751072.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland der Ahnungslosen<\/strong><br>\nLinke k&ouml;nnen also Wahlen gewinnen, zumindest in Griechenland. Nat&uuml;rlich brauchte es daf&uuml;r schon besondere Umst&auml;nde. Etwa: Zusammenbruch des bisherigen Parteiensystems, besonders links der Mitte. In sozialdemokratischen Vordenkerkreisen ist schon vom &ldquo;Pasok-Moment&rdquo; die Rede, und man sieht ihnen die Glieder schlottern, wenn sie davon reden. Gut m&ouml;glich, dass es demn&auml;chst auch die spanische PSOE erwischt.<br>\nSyriza, das ist: eine neue Partei, die in der Lage ist, die Position der klassischen Sozialdemokratie als f&uuml;hrende Mitte-links-Partei einzunehmen. Die aber auch antielit&auml;re, popul&auml;re Emotionen f&uuml;r sich zu nutzen versteht. All das ist, wie gesagt, sehr besonderen Umst&auml;nden geschuldet.<br>\nAber der Schwung der Tsipras-Leute enth&uuml;llt, quasi negativ, auch die Schw&auml;che der hergebrachten Linksmilieus, weit &uuml;ber die Sozialdemokratie hinaus. Sagen wir es offen und schonungslos: Wom&ouml;glich ist ja die Eigenart und das Problem der zeitgen&ouml;ssischen Linken, dass sie die Mentalit&auml;t von Besiegten hat. Mentalit&auml;t von Besiegten hei&szlig;t, dass man sich nichts zutraut, dass man allenfalls auf kleine Terraingewinne in einem Kampf um die Hegemonie hofft, dass man automatisch davon ausgeht, in einem an sich widrigen Umfeld h&ouml;chstens das Schlimmste verhindern zu k&ouml;nnen oder allenfalls ganz kleine Reformschrauben drehen zu k&ouml;nnen. Und meistens ohnehin nur jammert. Und nie Klartext redet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2015%2F01%2F31%2Fa0179\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Studie zu globaler Kreditlast: Die Welt versinkt in Schulden<\/strong><br>\nBereits in den ersten beiden S&auml;tzen ihrer mehr als 120 Seiten starken Studie bringen die Experten des McKinsey Global Institute (MGI) die Misere auf den Punkt: &ldquo;Nach der Finanzkrise von 2008 sowie der l&auml;ngsten und tiefsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg war erwartet worden, dass die Volkswirtschaften der Welt ihre Schulden abbauen w&uuml;rden. Es ist nicht passiert.&rdquo;<br>\nOb private Haushalte, Unternehmen oder Regierungen, ob in Europa, Asien oder Amerika, ob in Industrie- oder Entwicklungsl&auml;ndern &ndash; die Welt versinkt in Schulden. Nur in Ausnahmef&auml;llen zeigt der Trend in die richtige Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/schulden-der-welt-mckinsey-studie-belegt-deutlichen-anstieg-a-1016749.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J.B.:<\/strong> Wieder so eine Halbwahrheit!  Wenn die Schulden steigen, steigt auch der Reichtum der Gl&auml;ubiger. Beides ist korrelativ! Die Wirtschaftsinstitute und Wirtschaftsjournalisten, die so ein Unsinn verbreiten, k&ouml;nnen doch nicht so bl&ouml;de sein, diese einfachen Zusammenh&auml;nge nicht zu begreifen!? Das kann nur Absicht sein, solche Informationen zu verbreiten!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Banken und Betrug: Es gibt doch einen Zusammenhang<\/strong><br>\nVor wenigen Monaten hatte eine Studie der Universit&auml;t Z&uuml;rich bei Bankern einen verst&auml;rkten Hang zu kriminellen Handlungen belegt und damit in der Branche viel Kritik ausgel&ouml;st. Wie Daten der KPMG aber zeigen, lag die Studie nicht ganz falsch: Die Unternehmenskultur im Bankensektor toleriert oder beg&uuml;nstigt implizit unehrliches Verhalten eher als in anderen Wirtschaftszweigen. Dies war die Kernaussage einer Studie von Ernst Fehr und Michel Mar&eacute;chal von der Wirtschaftsfakult&auml;t der Universit&auml;t Z&uuml;rich. Die Erhebung war im vergangenen November ver&ouml;ffentlicht worden, wie auch finews.ch berichtete. Im angesprochenen Bankensektor reagierte man empfindlich. Obschon eine Reihe von Betrugsskandalen in Grossbanken den Berufsstand bereits reichlich in Verruf gebracht hatte, hiess es unter den Finanzleuten bald, jetzt werde ihre Gilde pauschal verunglimpft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finews.ch\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=17350:kpmg-forensic-fraud-barometer-2014-banken-betrug-schadenssumme-ernst-fehr&amp;catid=18:finanzplatz&amp;Itemid=111\">finews.ch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jobcenter: Bundesanteil an &ldquo;Verwaltungskosten&rdquo; stieg 2014 auf 4,7 Milliarden Euro<\/strong><br>\nIm vergangenen Haushaltsjahr (2014) wurden vom Bund (ohne die Verwaltungskosten der Kommunen) f&uuml;r &bdquo;Verwaltungskosten f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&ldquo; (SGB II alias Hartz IV) insgesamt 4,696 Milliarden Euro ausgegeben. Dies waren 201 Millionen Euro (4,5 Prozent) mehr als im Vorjahr (2013) bzw. 487 Millionen Euro(11,6 Prozent) mehr als 2012.<br>\nGemessen am jahresdurchschnittlichen Bestand erwerbsf&auml;higer Leistungsberechtigter (eLb) stiegen die Ausgaben des Bundes f&uuml;r die &bdquo;Verwaltungskosten&ldquo; im vergangenen Jahr (2014) auf 1.070 Euro pro Jahr. Dies waren 54 Euro (5,3 Prozent) mehr als im Vorjahr (2013) und  123 Euro (13,0 Prozent) mehr als 2012.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2015-02-05_sgb2-verwaltungskosten-ohne-kfa-2006-2015.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man muss sich einmal vor Augen halten, der Hartz IV-Regelsatz liegt seit 2015 f&uuml;r eine Alleinerziehende bei 399 Euro. Wenn die Berechnungen von Paul M. Schr&ouml;der richtig sind, dann liegen allein die &bdquo;Verwaltungskosten&ldquo; des Bundes (also ohne die Kosten der Kommunen) pro erwerbsf&auml;higen Leistungsberechtigten bei 1.070 Euro j&auml;hrlich, bei 4.788 Euro, die der Hartz IV-Empf&auml;nger pro Jahr erh&auml;lt. Eine Debatte &uuml;ber die B&uuml;rokratiekosten gibt es aber bei der Verwaltung der Arbeitslosigkeit nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gespaltene Gesellschaft<\/strong><br>\nAllein von 2000 bis 2014 haben die Lohn- und Gehaltsabh&auml;ngigen in Deutschland fast 1,2 Billionen Euro an Einkommen eingeb&uuml;&szlig;t und sich in gleicher H&ouml;he die Empf&auml;nger der Kapitaleinkommen bereichert. Hinzu kommt noch eine Ungleichverteilung innerhalb der Arbeitseinkommen. Ursache ist die von rot-gr&uuml;n initiierte Agenda 2010 und damit ausgel&ouml;ste Deregulierung und Spaltung der Arbeitsm&auml;rkte mit und ohne Tarifvertrag.<br>\nZus&auml;tzlich wurden in den Unternehmen die Stellen in Vollzeit- und Teilzeitbesch&auml;ftigte sowie in Stamm- und Randbelegschaften segmentiert. Dadurch entstand ein gewollter gigantischer Niedriglohnsektor mit Armutsl&ouml;hnen. Jeder vierte abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte findet sich heute unter prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen wieder und ist von tiefer Angst besetzt.<br>\nDas Bruttoarbeitseinkommen liegt dabei unter 8,50 Euro die Stunde. Davon kann man in Deutschland kein menschenw&uuml;rdiges Leben f&uuml;hren. Der jetzt eingef&uuml;hrte gesetzliche Mindestlohn bringt nur marginale Linderung. Es bleibt f&uuml;r Millionen Besch&auml;ftigte bei einem aufgezwungenen anormalen Arbeitsangebotsverhalten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastwirtschaft\/arbeit-gespaltene-gesellschaft,29552916,29759770,view,asFirstTeaser.html\">Heinz-Josef Bontrup in der FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verdeckte Armut dr&uuml;ckt Hartz IV<\/strong><br>\nWie die Bezeichnung schon sagt, wird sie leicht &uuml;bersehen: die verdeckte Armut. Gemeint sind damit Menschen, die ihren Anspruch auf Grundsicherungs- beziehungsweise Sozialhilfeleistungen aus Scham, Unkenntnis oder anderen Gr&uuml;nden nicht einl&ouml;sen &ndash; nach Expertensch&auml;tzungen rund 40 Prozent der Bed&uuml;rftigen. Dies wirkt sich nicht nur auf den Lebensstandard der direkt Betroffenen aus, es hat auch Folgen f&uuml;r den Hartz-IV-Satz. Er w&auml;re um 12 Euro h&ouml;her, wenn die verdeckt Armen vor den Bedarfsberechnungen ausgeklammert w&uuml;rden. Das zeigt eine Analyse der Verteilungsforscherin Irene Becker im Auftrag der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nDie Grundsicherung liegt derzeit bei monatlich 399 Euro plus Miete und Heizkosten. Dieser Betrag wird mithilfe eines aufw&auml;ndigen statistischen Verfahrens ermittelt. Ausgangspunkt ist die im f&uuml;nfj&auml;hrigen Turnus erhobene Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes. Aus ihr l&auml;sst sich ablesen, wie hoch die Konsumausgaben von Menschen unterschiedlicher Einkommensschichten sind. Als Referenzgruppe zur Bestimmung des Hartz-IV-Regelsatzes f&uuml;r Erwachsene dienen nach aktueller Gesetzeslage die unteren 15 Prozent der Alleinstehenden, wobei die Hartz-IV-Bezieher weitgehend ausgeschlossen werden. Das ist n&ouml;tig, um Zirkelschl&uuml;sse zu vermeiden: Sonst w&uuml;rde sich der Hartz-IV-Satz nach den Einkommen von Hartz-IV-Beziehern richten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/52891_52904.htm\">B&ouml;ckler Impuls Nr. 02 vom 05.02.2015<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arbeitskr&auml;fte-Mangel: Zuwanderer entlasten Deutschland<\/strong><br>\nDeutschland ist zum beliebten Einwanderungsland geworden. Das mildert den Arbeitskr&auml;fte-Mangel ab, findet Andrea Nahles. Doch es reicht noch nicht. [&hellip;]<br>\nDie steigende Zuwanderung nach Deutschland kann nach Einsch&auml;tzung von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) den bef&uuml;rchteten Fachkr&auml;ftemangel in den n&auml;chsten Jahrzehnten deutlich abmildern. Abweichend von fr&uuml;heren Bev&ouml;lkerungsprognosen k&ouml;nne man nun f&uuml;r die Zeit bis 2030 von einer Nettozuwanderung von j&auml;hrlich 300.000 Personen ausgehen: &bdquo;Dieses positive Szenario ist erreichbar&ldquo;, sagte sie am Donnerstag in Berlin. Bisherige Prognosen hatten meist eine j&auml;hrliche Nettozuwanderung von 100.000 Personen unterstellt. Nahles stellte sich hinter die Pl&auml;ne der SPD-Fraktion f&uuml;r ein neues, &uuml;bersichtlicheres Einwanderungsgesetz.<br>\nDeutschland ist inzwischen zum zweitbeliebtesten Einwanderungsland der Welt geworden. Die meisten Einwanderer stammen aus der Europ&auml;ischen Union, vor allem aus Polen, Rum&auml;nien, Italien, Ungarn und Spanien.<br>\nEine neue Langfriststudie, die Nahles zusammen mit Familienministerin Manuela Schwesig und der Integrationsbeauftragten Aydan &Ouml;zoguz (beide SPD) vorstellte, geht nun davon aus, dass mit der auf das Dreifache erh&ouml;hten Zuwanderung die Gesamtzahl der Arbeitskr&auml;fte bis 2030 nur noch um knapp eine Million sinken werde. Fr&uuml;here Prognosen hatten einen R&uuml;ckgang um bis zu 6,5 Millionen Arbeitskr&auml;fte vorhergesagt.<br>\nEine vom Arbeitsministerium 2013 vorgelegte Vorl&auml;uferstudie hatte mit der Annahme einer Nettozuwanderung von 200.000 Personen vorausgesagt, dass die Zahl der Arbeitkr&auml;fte um 2,9 Millionen sinken werde. Auch mit dieser etwas vorsichtigeren Annahme kommt die neuen Studie nun in einer Alternativberechnung nur noch zu einem R&uuml;ckgang um 2 Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/arbeitsmarkt-prognose-2030-von-andrea-nahles-13411792.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Arbeitskr&auml;fte-Mangel&rdquo;? Hier wird ernsthaft ein &ldquo;Arbeitskr&auml;fte-Mangel&rdquo; behauptet, w&auml;hrend Deutschland regierungsoffiziell 4 Millionen Menschen arbeitslos sind und die Unterbesch&auml;ftigung mindestens 6 Millionen Vollzeitarbeitsstellen betr&auml;gt, w&auml;hrend <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-post-ansturm-auf-neue-zustellunternehmen-13409938.html\">laut Nachbar-Artikel<\/a> befristet besch&auml;ftigte Post-Mitarbeiter sich in ihrer Not auf Dumpinglohn-Arbeitspl&auml;tze st&uuml;rzen, w&auml;hrend ein Gro&szlig;teil der Neueinstellungen befristet und\/oder prek&auml;r erfolgt? Aber das &ldquo;reicht [Andrea Nahles] noch nicht&rdquo;, sondern gem&auml;&szlig; der aktualisierten Prognose soll die millionenfache Massenarbeitslosigkeit mindestens bis zum Jahr 2030 aufrechterhalten werden und die Arbeitslosigkeit h&ouml;chstens um 1 Million sinken soll. Nach M&ouml;glichkeit soll sogar dieser minimale Abbau der Arbeitslosigkeit durch ein h&ouml;heres Renteneintrittsalter und noch mehr Zuwanderung verhindert werden. Was geht im Kopf dieser Arbeitsministerin vor sich, deren erkl&auml;rtes Ziel der Erhalt der Massenarbeitslosigkeit f&uuml;r die kommenden Jahrzehnte ist? Und was geht im Kopf des FAZ-Redakteurs vor sich, der Deutschland zum &ldquo;beliebten Einwanderungsland&rdquo; verkl&auml;rt, als w&uuml;rden die meisten Einwanderer nicht vor schlimmer wirtschaftlicher Not und Arbeitslosigkeit fliehen, die insbesondere auch Deutschland durch seine Lohndumpingpolitik und die Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse verursacht hat?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erneuerbare Energien sparten deutschen Stromverbrauchern im Jahr 2013 ganze 11,2 Milliarden Euro<\/strong><br>\nEine Summe von insgesamt 11,2 Milliarden Euro haben Deutschlands Stromverbraucher im Jahr 2013 gespart, weil in gro&szlig;em Umfang Erneuerbare Energien ins Stromnetz eingespeist wurden. Das ermittelten jetzt Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg (FAU). F&uuml;r ihr Diskussionspapier mit dem Titel &bdquo;Deutschland ohne Erneuerbare Energien? &ndash; Stromkosten und Versorgungssicherheit ohne die Einspeisung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2011-2013&ldquo; analysierten sie im Rahmen der Initiative Campus Future Energy Systems (FES) f&uuml;r die Siemens AG die Strompreisentwicklung der vergangenen Jahre&hellip;<br>\nDas im Hinblick auf das Ausma&szlig; der Einsparungen &uuml;berraschende Ergebnis zeigt, dass die Strompreissteigerungen in den vergangenen Jahren ohne eine Stromerzeugung aus Wind und Photovoltaik sogar noch deutlich h&ouml;her ausgefallen w&auml;ren als die aktuell diskutierten Strompreissteigerungen in Folge des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG).<br>\nDer Grund daf&uuml;r ist der R&uuml;ckgang der konventionellen und nuklearen Stromerzeugungskapazit&auml;ten besonders durch den von der Bundesregierung beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie nach Fukushima. Das verringerte Strom-Angebot an den bundesdeutschen Stromm&auml;rkten h&auml;tte das Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage hin zu deutlich h&ouml;heren B&ouml;rsenpreisen verschoben. Dem gegen&uuml;ber wirkten sich der Ausbau Erneuerbarer Energien und das daraus resultierende &Uuml;berangebot an den Stromm&auml;rkten sogar erheblich preismindernd aus.<br>\nDie Analyse zeigt, dass sich im &bdquo;Day-Ahead&ldquo;-Handel &ndash; dem Handel von Strom f&uuml;r den Folgetag &ndash; auf dem Spotmarkt des European Power Exchange (EPEX SPOT) die Strompreise ohne Wind und Sonne beispielsweise f&uuml;r das Jahr 2013 aufgrund des erheblich geringeren Stromangebots im Mittel um 5,29 Cent pro Kilowattstunde erh&ouml;ht h&auml;tten. Den Kosten der EEG-Umlage von etwa 20,4 Milliarden Euro stehen dadurch im Jahr 2013 Einsparungen f&uuml;r konventionell erzeugten Strom von rund 31,6 Milliarden Euro gegen&uuml;ber. Aus den historischen B&ouml;rsendaten errechnen sich damit f&uuml;r die bundesdeutschen Letztverbraucher &ndash; also Endverbraucher, die den Strom privat oder gewerblich verwenden und nicht weiterver&auml;u&szlig;ern &ndash; im Jahr 2013 trotz der Mehrkosten durch die EEG-Umlage insgesamt Einsparungen in H&ouml;he von etwa 11,2 Milliarden Euro.<br>\nDabei f&auml;llt die Ersparnis unterschiedlich gro&szlig; aus. F&uuml;r Privathaushalte und gewerbliche Stromverbraucher entsprechen die rekonstruierten Mehrkosten von 5,29 ct\/kWh in etwa der f&uuml;r dieses Jahr f&auml;lligen EEG-Umlage von 5,277 ct\/kWh &ndash; f&uuml;r sie h&auml;tte sich gegen&uuml;ber den aktuellen Stromkosten also wenig ge&auml;ndert. F&uuml;r die heute von der EEG-Umlage befreiten stromintensiven Betriebe allerdings h&auml;tte sich der Anteil der Erzeugungskosten an den Strombezugskosten mehr als verdoppelt.<br>\nNoch gravierender ist allerdings die Erkenntnis, dass ohne Wind und Photovoltaik mit der maximal zur Verf&uuml;gung stehenden konventionellen und nuklearen Erzeugungskapazit&auml;t &uuml;ber 269 Stunden des Jahres 2013 die Nachfrage nicht gedeckt h&auml;tte werden k&ouml;nnen. Dies bedeutet zwar nicht automatisch, dass in diesen Situationen Gro&szlig;st&ouml;rungen (&bdquo;Blackouts&ldquo;) entstanden w&auml;ren, da die Betrachtung Reservekraftwerke f&uuml;r Systemdienstleistungen (&bdquo;Regelreserve&ldquo;) und m&ouml;gliche zus&auml;tzliche Stromimporte nicht ber&uuml;cksichtigt. Ein stabiler Netzbetrieb konnte in diesen Situationen allerdings nur durch die Einspeisung Erneuerbarer Energien sicher gew&auml;hrleistet werden.<br>\nDurch den massiven Ausbau Erneuerbarer Energien reduzierten sich also f&uuml;r die Letztverbraucher nicht nur die Gesamtkosten des Strombezugs. Erneuerbare Energien erh&ouml;hen vor dem Hintergrund reduzierter konventioneller und nuklearer Kraftwerkskapazit&auml;ten auch die Versorgungssicherheit am bundesdeutschen Strommarkt&hellip;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.evt.cbi.uni-erlangen.de\/files\/aktuelles\/Pressemitteilung_Strompreise.pdf\">J&uuml;rgen Karl, Lehrstuhl f&uuml;r Energieverfahrenstechnik an der Friedrich-Alexander-Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg (FAU) [PDF]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.evt.cbi.uni-erlangen.de\/aktuelles\/Energiestudie.shtml\">Download des Diskussionspapiers &bdquo;Deutschland ohne Erneuerbare Energien?<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Atomausstieg &ndash; Kritische Fachabteilungen systematisch ausgeschaltet &ndash; Politik ebnete Weg zu Schadenersatzklagen der Atomkonzerne<\/strong><br>\nNeue Recherchen des ARD-Magazins MONITOR erh&auml;rten den Verdacht, dass die Politik den deutschen Atomkonzernen den Weg zu millionenschweren Schadenersatzklagen geebnet hat, die sich gegen die vor&uuml;bergehende Stilllegung von Atomkraftwerken nach der Atomkatastrophe von Fukushima richten. Aus einer Vielzahl interner Mails und bisher unver&ouml;ffentlichter Dokumente, die MONITOR vorliegen, geht hervor dass Warnungen von Fachabteilungen ignoriert wurden, die auf die Schadenersatzrisiken hingewiesen hatten.<br>\nEin  internes Schreiben des BMU-Fachreferats f&uuml;r die Bundesaufsicht bei Atomkraftwerken belegt, dass der damalige Bundesumweltminister Norbert R&ouml;ttgen schon fr&uuml;hzeitig darauf hingewiesen wurde, &bdquo;welche rechtlichen und finanziellen Risiken mit der Durchsetzung der dreimonatigen Betriebseinstellung verbunden sind&ldquo;. Allerdings wurden entsprechende Warnungen nicht ber&uuml;cksichtigt oder sogar ignoriert, wie aus den MONITOR-Recherchen hervor geht.<br>\nDanach hatte der damalige Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, Gerald Hennenh&ouml;fer, bei der Begr&uuml;ndung des Moratoriums darauf verzichtet, sicherheitstechnische M&auml;ngel der Altreaktoren aufzuf&uuml;hren. F&uuml;r den Vorg&auml;nger Hennenh&ouml;fers im Bundesumweltministerium, Wolfgang Renneberg, wurde damit der Grundstein f&uuml;r die heutigen Schadensersatzklagen der Atomkonzerne gelegt: &bdquo;Man wollte keine sicherheitstechnischen M&auml;ngel in die Begr&uuml;ndung der Anordnung reinschreiben, um das zu erm&ouml;glichen, was jetzt passiert, n&auml;mlich Schadenersatzforderungen f&uuml;r die Betreiber zu erm&ouml;glichen&ldquo;, vermutet er&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/extras\/monitorpresse-atomkonzerne106.html\">Das Erste Monitor<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kaufen Konzerne unser Gesundheitssystem?<\/strong><br>\n&ldquo;Langsam tr&ouml;pfeln weitere Informationen aus den geheimen Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TiSa an die &Ouml;ffentlichkeit. Nun wurden Pl&auml;ne f&uuml;r die Umgestaltung im Gesundheitsbereich bekannt, die bereits im September 2014 bei Verhandlungen in der T&uuml;rkei festgehalten worden waren. Wie das spanische Onlinemedium &ldquo;El Diarios&rdquo; berichtet, dem Teile der geheimen Papiere vorliegen, sehen die Vertragspartner gerade bei den Gesundheitssystemen &ldquo;gro&szlig;e, ungenutzte Potenziale&rdquo;. Die Pl&auml;ne zielen auf eine Globalisierung der Gesundheitsdienstleistungen ab. Langfristig k&ouml;nnte so auch das sozial gepr&auml;gte deutsche Gesundheitssystem einem marktorientierten Modell weichen.<br>\nKonkret steht in dem Papier, dass &ldquo;Gesundheitsleistungen, die vom Staat oder Wohlfahrtsorganisationen erbracht und finanziert werden, f&uuml;r ausl&auml;ndische Anbieter nicht von Interesse sind.&rdquo; Hier w&uuml;rde der marktorientierte Handlungsspielraum fehlen. Der Gesundheitsbereich sei einer der lukrativsten Dienstleistungssektoren, hei&szlig;t es in dem Papier weiter. Es gebe regulatorische und strukturelle Zugangsbarriere im Gesundheitssektor, die ein m&ouml;gliches Handelswachstum ausbremsen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/neues-tisa-leak-wie-in-geheimen-sitzungen-das-gesundheitssystem-verkauft-wird-2171207.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gottes Tod und Teufels Beitrag<\/strong><br>\nDass Gott tot sei, hat Nietzsche schon in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts festgestellt. Man hat ihm sp&auml;ter unterstellt, er h&auml;tte den Tod dieses Weltenlenkers beschworen. Aber das stimmte nicht. Er war nur Chronist und meinte zu erkennen, dass Gott als der beseelende Gedanke des Abendlandes schon lange keine Rolle mehr spiele. Die Natur- und die Geschichtswissenschaft h&auml;tten Gott unm&ouml;glich gemacht. Und mit ihm alle Moral, die sich von ihm ableitet. Im Wesentlichen hat sich da bis heute nichts ge&auml;ndert. Gott ist vielleicht sogar noch ein bisschen toter als zu Nietzsches Zeiten. Und so richtig ernsthaft spricht auch keiner mehr von ihm. Selbst Gottgl&auml;ubigen scheint es manchmal ein wenig peinlich, &uuml;ber ihn zu sprechen und ihr Weltbild mit ihm zu begr&uuml;nden. Denn dass man ethisch sein soll, weil Gott es so will, ist heute kein Argument mehr. Also sagt man es auch nicht so deutlich.<br>\nDer Teufel als der gro&szlig;e Gegenspieler hat allerdings noch nicht abgewirtschaftet. Er hat es auch leichter. Kommt Gott in jeder Lebenslage lediglich als Gott daher, so hat der Teufel immer verschiedene Rollen in petto. Das liegt in seinem Naturell als Verf&uuml;hrer. Ob als Schlange oder als schn&ouml;der Mammon &ndash; er kann alles sein und ist daher erstaunlich aktuell geblieben. Nur nimmt er heute andere Formen an. Ein Blick auf den aktuellen Spiegel zeigt, wie er heute so aussieht. Derzeit ist er ein griechischer Ministerpr&auml;sident. Vor einigen Monaten lief er noch als russischer Pr&auml;sident durch die Gegend. Manchmal ist er auch irgendjemand von &raquo;Die Linke&laquo;. Der Teufel ist flexibel. In unseren schnelllebigen Zeiten noch mehr als vorher. Er wechselt die Identit&auml;ten und kann synchron mehrere davon haben. Es herrschen f&uuml;rwahr teuflische Zeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/960851.gottes-tod-und-teufels-beitrag.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rechtsextremisten: Journalisten im Visier<\/strong><br>\nMehrere Dortmunder Journalisten werden von Neonazis bedroht. Am Montag schickte ihnen ein Unbekannter per Twitter fiktive Todesanzeigen. Sebastian Weiermann und Felix Huesmann, die f&uuml;r das Internetportal &bdquo;Ruhrbarone&ldquo; schreiben, haben daraufhin Strafanzeige gestellt. Ein Sprecher best&auml;tigte gegen&uuml;ber FAZ.NET, dass Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Der Deutsche Journalistenverband bezeichnete die Todesanzeigen als &bdquo;widerlich&ldquo; und lobte die Reaktion der Journalisten.<br>\nWeiermann schreibt seit zwei Jahren f&uuml;r &bdquo;Ruhrbarone&ldquo; &uuml;ber Rechtsextremismus in Dortmund, er berichtet f&uuml;r den &bdquo;Tagesspiegel&ldquo;, die &bdquo;taz&ldquo; und &bdquo;Jungle World&ldquo;. Huesmann besch&auml;ftigt sich seit einem halben Jahr mit der Neonaziszene im Ruhrgebiet. In den Todesanzeigen, die im Netz erschienen und inzwischen gel&ouml;scht wurden, standen die Namen der Journalisten und mehr: &bdquo;In unseren Herzen lebst du auf keinen Fall weiter&ldquo; und &bdquo;Bald ist es Zeit zu gehen&ldquo; war zu lesen. Wegen dieser konkreten Drohung gingen Weiermann und Huesmann zur Polizei. &bdquo;Ich rechne zwar nicht mit einem Ermittlungserfolg, weil es anonym verbreitet wurde, aber &uuml;ber solch eine Straftat mit rechtem Hintergrund m&uuml;ssen wir die Polizei informieren&ldquo;, sagte Weiermann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/nazis-in-dortmund-journalisten-im-visier-13409526.html\">FAZ<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Der Angriff auf die &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo;<\/strong><br>\nAngesichts gef&auml;lschter Todesanzeigen f&uuml;r Journalisten warnen Experten vor einer neuen Dimension der Hetze gegen Medien. NRW-Innenminister J&auml;ger sieht einen Angriff auf die Pressefreiheit, die Gr&uuml;nen fordern mehr Schutz f&uuml;r Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/drohungen-neonazis-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: &ldquo;Die Anstalt&rdquo; Kabarett light taugt nicht als Frischzellenkur f&uuml;rs Zweite<\/strong><br>\n&hellip; Im Lauf der Sendung gibt es ein tolles Beispiel f&uuml;r wendige, Haken schlagende Argumentationsketten. Der US-Pr&auml;sident Barack Obama. Beim Drohnenkrieg ist Obama ein blutr&uuml;nstiger und barbarischer M&ouml;rder. Kurz danach. Beim Thema Griechenland ist Obama ein strahlender und moralischer Zeuge daf&uuml;r, dass endlich Schluss sein muss mit dem finanziellen Ausquetsch-Terror der EU, der EZB und des IWF. Ein Musterfall f&uuml;r Meinungs-Differenzierung. Oder was nicht passt, wird passend gemacht. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/tv-kritik-die-anstalt-kabarett-light-taugt-nicht-als-frischzellenkur-fuers-zweite\/11324896.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die &bdquo;Anstaltsinsassen&ldquo; scheinen dem Autor doch sehr auf den Schlips getreten zu haben. Bei diesem Kritiker, scheint jedenfalls die Galle, die Funktion des Gehirns &uuml;bernommen zu haben. Bei dessen Verst&auml;ndnis von Satire d&uuml;rfen die M&auml;chtigen nichts zu &bdquo;schlucken&ldquo; haben und d&uuml;rfen nichts &bdquo;einstecken&ldquo; m&uuml;ssen. &bdquo;Verbale Satirewaffen, die verletzen&ldquo;, d&uuml;rfen nicht sein.<br>\nSo viel Differenzierung, dass man den Einsatz von Drohnen durch die USA kritisiert und der amerikanische Pr&auml;sident dennoch Recht haben k&ouml;nnte, wenn er die Austerit&auml;tspolitik der EU kritisiert, darf bei Richard Weber nicht sein.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-24905","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24905","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24905"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24905\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24909,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24905\/revisions\/24909"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24905"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24905"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24905"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}