{"id":24935,"date":"2015-02-09T08:59:52","date_gmt":"2015-02-09T07:59:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935"},"modified":"2015-02-09T11:15:34","modified_gmt":"2015-02-09T10:15:34","slug":"hinweise-des-tages-2308","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h01\">M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h02\">SPD-Beschluss f&uuml;r &bdquo;Eine neue Ost- und Entspannungspolitik&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h03\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h04\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h05\">Die schmutzigen Gesch&auml;fte der HSBC<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h06\">Unitary Taxation als Ma&szlig;nahme gegen Gewinnverschiebung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h07\">Die Gegner gro&szlig; angelegter Sp&auml;haktionen der Geheimdienste haben vor einem britischen Gericht einen Sieg erzielt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h08\">Folter durch Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h09\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h10\">Die verkehrte Welt der Entwicklungsfinanzierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h11\">IWF-Chefin Lagarde warnt vor Rezession und Deflation im Euro-Raum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h12\">Deutschland destabilisiert Finanzsystem mit Export&uuml;berschuss immer st&auml;rker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h13\">Blase ist nicht gleich Blase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h14\">US-Jobdaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h15\">Nachhutgefechte Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h16\">Tarifeinheit: JA &ndash; Eingriff ins Streikrecht: NEIN<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h17\">Fremdenfeindlichkeit und Migration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h18\">Alfred Schier mit Norbert Bl&uuml;m<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h19\">Medienkritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h20\">Warum Franziskus das Schlagen von Kindern bef&uuml;rwortet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h21\">&ldquo;Staatspleite&rdquo; Argentiniens demn&auml;chst beendet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935#h22\">Aufkl&auml;rung statt Ressentiment<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24935&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Bundesregierung preist den &ldquo;&ouml;ffentlichkeitswirksamen Charakter&rdquo; der Sicherheitskonferenz<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Bundesregierung kr&auml;ftig die Sicherheitskonferenz unterst&uuml;tzt, macht sich auch die freie Presse wie die S&uuml;ddeutsche Zeitung zum transatlantischen Propagandamedium, um sich gegen den russischen &ldquo;Informationskrieg&rdquo; zu wehren<br>\nIn M&uuml;nchen beginnt heute die j&auml;hrlich stattfindende Sicherheitskonferenz. Ihre Durchf&uuml;hrung liegt nach Ansicht der Bundesregierung im &ldquo;besonderen Interesse&rdquo; von dieser, weil sie sich &ldquo;durch einen stark &ouml;ffentlichkeitswirksamen Charakter&rdquo; auszeichnet. Sie gilt als &ldquo;zentraler Ort des transatlantischen Meinungsaustausches&rdquo; und hilft der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik bei der &ldquo;gestaltenden Mitwirkung in den internationalen und supranationalen Organisationen&rdquo;.<br>\nDaf&uuml;r wird das Gebiet um den Tagungsort gesperrt, 3600 Polizisten und 240 Bundeswehrsoldaten sind im Einsatz. Weil die Tagung im Interesse der Bundesregierung ist, werden personelle und materielle Unterst&uuml;tzung &ldquo;im Rahmen der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit&rdquo; finanziert. Letztes Jahr sind f&uuml;r den Einsatz der Bundeswehr an Personalkosten ca. 637.000 Euro sowie an Sachausgaben ca. 71 000 Euro angefallen. Als &ldquo;Projektf&ouml;rderung&rdquo; gab es 2014 aus einem &ldquo;Etat f&uuml;r sicherheitspolitische &Ouml;ffentlichkeitsarbeit&rdquo; 350.000 Euro, dieses Jahr wurden 500.000 Euro bereitgestellt .<br>\nKlar ist, dass die Ukraine-Krise bzw. der Konflikt mit Russland im Vordergrund steht, einschlie&szlig;lich der Energiesicherheit, was bedeutet, dass sich Europa von der russischen Versorgung mit Gas und &Ouml;l abkappen und m&ouml;glichst Schiefergas aus den USA oder anderer befreundeter Staaten beziehen soll. Ob man das auch Teil eines hybriden Kriegs von USA\/EU\/Nato nennen kann? Es handelt sich mit der Aufr&uuml;stung im Osten und mit den Sanktionen jedenfalls um einen Wirtschaftskrieg, bei dem es auch um die Informationshoheit in den Medien geht. Das sieht offenbar auch die Bundesregierung als bedeutsames Anliegen der Sicherheitskonferenz, das als Medienereignis inszeniert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44072\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Krieg mit anderen Mitteln (II)<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit einem &ldquo;Sieg&rdquo; des Westens im Machtkampf gegen Moskau. Wie Merkel am Wochenende auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz erkl&auml;rte, sei der Konflikt aktuell milit&auml;risch &ldquo;nicht zu gewinnen&rdquo;. Daher m&uuml;sse man sich &ldquo;etwas anderes ausdenken&rdquo;. Die Kanzlerin vergleicht den Machtkampf mit den Auseinandersetzungen im Kalten Krieg und bekr&auml;ftigt: &ldquo;Ich bin hundert Prozent &uuml;berzeugt, dass wir mit unseren Prinzipien siegen werden.&rdquo; &Auml;hnlich hat sich bereits der Leiter der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, ge&auml;u&szlig;ert, der gegen Russland f&uuml;r eine &ldquo;Doppelstrategie&rdquo; des Westens pl&auml;diert. In der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) hei&szlig;t es, man m&uuml;sse den Machtkampf, den man gegenw&auml;rtig mit Waffen nicht f&uuml;r sich entscheiden k&ouml;nne, &ldquo;vom milit&auml;rischen Feld zur&uuml;ck auf das &ouml;konomische&rdquo; bringen. Berlin hat dazu nun eine diplomatische Offensive gestartet, die am Mittwoch in Minsk zu weiteren Gespr&auml;chen f&uuml;hren soll.<br>\nDie aktuelle diplomatische Offensive der Bundesregierung findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz bekr&auml;ftigte, der Ukraine-Konflikt &ldquo;milit&auml;risch nicht zu l&ouml;sen&rdquo; sei. Tats&auml;chlich sind die ukrainischen Truppen in einem desolaten Zustand; selbst wenn die Kiewer Mobilisierungs- und Aufr&uuml;stungsanstrengungen Erfolge zeitigen sollten (german-foreign-policy.com berichtete [1]), wird es zumindest Wochen, vermutlich sogar Monate dauern, bis sie den Krieg mit einer gewissen Aussicht auf Sieg wieder aufnehmen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59050%20\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r Lawrow steht der Schuldige fest<\/strong><br>\nDer Westen heizt die Krise in der Ukraine an &ndash; dies zumindest ist die Sicht Russlands, die Au&szlig;enminister Lawrow in M&uuml;nchen pr&auml;sentierte. Dennoch schloss er eine diplomatische L&ouml;sung des Konflikts nicht aus. Daf&uuml;r m&uuml;sse Kiew mit den Separatisten reden&hellip;<br>\nDie deutsch-franz&ouml;sische Friedensinitiative bewertete Lawrow positiv. Dies sei &ldquo;eine gute Grundlage&rdquo; f&uuml;r einen &ldquo;gewissen Grad an Optimismus&rdquo;, um den Konflikt zu l&ouml;sen, sagte er bei seiner Rede in M&uuml;nchen. &ldquo;Diese Gespr&auml;che werden weitergef&uuml;hrt werden.&rdquo; Russland sei stets dem Frieden verpflichtet gewesen und bef&uuml;rworte weiterhin den Abzug schwerer Waffen, wie es in Minsk vereinbart worden war.<br>\nEr appellierte an die Regierung in Kiew, direkt mit den prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine zu reden. Seiner Meinung nach m&uuml;ssten sich erst diese beiden Seiten einigen, bevor die anderen Akteure &ndash; also Russland und Europa &ndash; sich dazu &auml;u&szlig;erten. Keinesfalls d&uuml;rfe den Akteuren in der Ukraine etwas von au&szlig;en oktroyiert werden.<br>\nGleichzeitig wies er jegliche Verantwortung Russlands f&uuml;r den Ukraine-Konflikt zur&uuml;ck. &ldquo;Was auf der Krim passiert ist, war die Aus&uuml;bung des Rechtes auf Selbstbestimmung gem&auml;&szlig; UN-Charta&rdquo;, sagte er mit Blick auf die Annexion der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel. Zum russischen Einfluss auf die Separatisten sagte Lawrow nichts.<br>\nSchwere Vorw&uuml;rfe machte Lawrow den USA. Er kritisierte insbesondere die &ldquo;Obsession&rdquo; der Raketenabwehr in Europa und hielt den USA vor, damit globale &Uuml;berlegenheit erreichen zu wollen. Die USA wollten die internationalen Beziehungen in Europa dominieren, kritisierte Russlands Au&szlig;enminister.<br>\nDie derzeitigen Spannungen zwischen Russland und den USA seien nicht auf die Krise in der Ukraine zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, sondern Entwicklungen der vergangenen 25 Jahre. Die USA und die NATO w&uuml;rden sich als Sieger des Kalten Krieges f&uuml;hlen und auch so handeln. Der Westen m&uuml;sse sich entscheiden, ob es eine Sicherheitsarchitektur mit, ohne oder gegen Russland geben soll.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/msc2015-lawrow-101.html\">tagesschau.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/dqtOEGvlgpY\">Phoenix, das Video der Rede<\/a><\/li>\n<li><strong>NATO streitet &uuml;ber Ukraine<\/strong><br>\nUnterdessen machte der Verlauf der M&uuml;nchener &raquo;Sicherheitskonferenz&laquo; am Wochenende tiefe Gegens&auml;tze nicht nur zwischen der NATO und Russland, sondern auch innerhalb des westlichen B&uuml;ndnisses deutlich. Russlands Au&szlig;enminister Sergej Lawrow warf den USA und ihren Verb&uuml;ndeten vor, sie h&auml;tten sich 25 Jahre lang dem Traum hingegeben, den Kalten Krieg gewonnen zu haben. Sie h&auml;tten Russland ein ums andere Mal &uuml;bervorteilt &ndash; Lawrow nannte die US-Pl&auml;ne zur Raketenabwehr und zum Bau atomwaffenf&auml;higer Drohnen, die Osterweiterung der NATO und die Einmischung in der Ukraine. Der Westen m&uuml;sse sich jetzt entscheiden, ob er eine Sicherheitsarchitektur mit, ohne oder gegen Russland aufbauen wolle.<br>\nDar&uuml;ber streiten offenbar auch f&uuml;hrende Mitgliedsstaaten der NATO. Angela Merkel wandte sich auf der M&uuml;nchener Konferenz gegen US-Waffenlieferungen an die Ukraine, mit dem Argument, sie k&ouml;nne sich keine Aufr&uuml;stung vorstellen, die Russlands Pr&auml;sidenten von seiner gegenw&auml;rtigen Ukraine-Politik abhalten k&ouml;nnte. Dies sei die &raquo;bittere Wahrheit&laquo;, so Merkel. Der republikanische Senator und ehemalige Pr&auml;sidentschaftskandidat John McCain nannte Merkels Haltung in einem ZDF-Interview &raquo;t&ouml;richt&laquo;.<br>\nDie Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtete in ihrer Onlineausgabe unterdessen unter Berufung auf NATO-Beamte, ein milit&auml;rischer Sieg der Ukraine &uuml;ber die Aufst&auml;ndischen im Donbass sei zu vertretbaren Kosten nicht m&ouml;glich&hellip;<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident hatte ein B&uuml;ndel von Ausweisen pr&auml;sentiert, die angeblich russischen Soldaten abgenommen worden seien. Russland warf der Ukraine vor, Moskau keine Kopien der angeblichen Beutedokumente &uuml;bermittelt zu haben. Die gezeigten Au&szlig;enseiten k&ouml;nnten Schutzh&uuml;llen sein, wie man sie auf jedem Stra&szlig;enbasar kaufen k&ouml;nne. Kenner des russischen Milit&auml;rs erg&auml;nzten, selbst wenn die P&auml;sse echt seien, bewiesen sie nicht das, was Poroschenko behaupte: Russischen Soldaten w&uuml;rden n&auml;mlich beim Eintritt in den Dienst ihre zivilen Dokumente abgenommen. Wer sich also mit seinem zivilen Pass in der Ukraine aufhalte, stehe jedenfalls nicht im Dienst der russischen Armee.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-09\/052.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkels Rede auf der Sicherheitskonferenz im Wortlaut<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundeskanzlerin.de\/Content\/DE\/Rede\/2015\/02\/2015-02-07-merkel-sicherheitskonferenz.html;jsessionid=20BD7B99CAD1A42B77FAFF0D4E921CCB.s1t2%20\">Bundespresseamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Merkel spricht nicht vom Krieg, sondern sie redet mehrfach davon, dass der &bdquo;Konflikt milit&auml;rische nicht zu gewinnen&ldquo;. Dass sie milit&auml;rische L&ouml;sungen auch gegen die Attacken der amerikanischen und britischen Scharfmacher ablehnt, ist beachtlich. Die Erinnerung an die KSZE und die Betonung der Rolle der Nachfolgeorganisation OSZE, die sich durchaus in manchen F&auml;llen von der NATO-Propaganda abgesetzt hat, ist anerkennenswert.<\/em><br>\n<em>Merkel sieht aber nach wie f&uuml;r einseitig nur Russland, dass sich in die Ukraine einmischt und nicht den Westen, der eindeutig Partei ergreift und massive Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Kiewer Regierung leistet. Kein Wort der M&auml;&szlig;igung an Poroschenko.<\/em><br>\n<em>War es in dieser spannungsgeladenen Situation f&uuml;r die weiteren Gespr&auml;che nun wirklich sinnvoll die Aufr&uuml;stungsma&szlig;nahmen der NATO zu loben?<\/em><br>\n<em>Siehe zur Haltung der OSZE deren Generalsekret&auml;r Zannier: &bdquo;Wir brauchen den Waffenstillstand&ldquo;:  Die Lage in der Ostukraine k&ouml;nnte sich erheblich verschlechtern, wenn kein Waffenstillstand umgesetzt wird, warnt OSZE-Chef Zannier im tagesschau.de-Interview. Zudem k&ouml;nne sich der Konflikt internationalisieren, falls die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine auf den <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/osze-interview-101.html\">milit&auml;rischen Aspekt fokussiert werde<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Rede von Au&szlig;enminister Steinmeier bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2015<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/DE\/Infoservice\/Presse\/Reden\/2015\/150208_BM_M%C3%BCSiKo.html%20\">Ausw&auml;rtiges Amt<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Kein Frieden mit der NATO!&rdquo;<\/strong><br>\nDer Historiker und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Initiative &ldquo;Internationale Juristen und Juristinnen gegen den Atomkrieg&rdquo; Reiner Braun zu den Protesten gegen die Sicherheitskonferenz<br>\nW&auml;hrend sich auf der 51. M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz Politiker und Experten hinter verschlossenen T&uuml;ren treffen, um sich nach Selbstdarstellung in Gespr&auml;chen und Diskussionen &ldquo;der F&ouml;rderung friedlicher Konfliktl&ouml;sung und internationaler Kooperation beim Umgang mit gegenw&auml;rtigen und zuk&uuml;nftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen&rdquo; zu widmen, protestierte vor diesen T&uuml;ren ein breites zivilgesellschaftliches B&uuml;ndnis gegen diese Zusammenkunft. Das sei notwendig, so hei&szlig;t es im Aufruf, da die Konferenz entgegen ihrer Selbstdarstellung weder dem Frieden noch der Sicherheit diene, sondern vielmehr eine &ldquo;Versammlung wirtschaftlicher, politischer und milit&auml;rischer Machteliten vor allem aus den NATO-und EU-Staaten, die sich &uuml;ber Strategien zur Aufrechterhaltung ihrer globalen Vorherrschaft und &uuml;ber gemeinsame Milit&auml;rinterventionen verst&auml;ndigen&rdquo; darstelle. (&hellip;)<br>\nUnd in Anbetracht dieser Tatsachen: Wie soll und wird es nun f&uuml;r die Friedensbewegung weitergehen?<br>\nReiner Braun: Bei all der positiven Wertung der Demonstration darf nicht &uuml;bersehen werden: Die Wiederbelebung der Friedensbewegung, die mit den Demonstrationen des Friedenswinters am 13. Dezember 2014 begonnen hat, ist ein l&auml;ngerer und kein einfacher Prozess. Noch sind wir weit von der notwendigen Massenbewegung der 80er Jahre entfernt. Diese ist aber angesichts der Kriege, der weltweiten Militarisierung und der fast permanenten Aufr&uuml;stung mehr als notwendig.<br>\nDie Herausforderung, hier vor Ort, in jeder Region weiter verst&auml;rkt am Ball zu bleiben, wird daher auch die n&auml;chsten Wochen und Monate bestimmen, in denen viele weitere Aktionen folgen werden, die auch notwendig sind, wenn das st&auml;rkste Milit&auml;rb&uuml;ndnis der Welt &uuml;berwunden werden soll. Der 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands und Europas von Krieg und Faschismus im Mai 2015 soll dabei zum n&auml;chsten un&uuml;bersehbaren Zeichen gegen jede Form von Kriegen, f&uuml;r Abr&uuml;stung sowie f&uuml;r eine Politik der Kooperation und des Dialogs werden. Am 9. Mai gibt es deswegen eine bundesweite Demonstration&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44081\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Tag, an dem die Welt zerfiel<\/strong><br>\nVorw&uuml;rfe, Anschuldigungen, unverhohlene Drohungen: Niemals zuvor in den vergangenen zwanzig Jahren lagen Ost und West so weit auseinander, traten die Differenzen so offen zu Tage wie auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz. Der Ukraine-Konflikt droht zur Weltkrise zu werden.<br>\nDieser Samstag wird in die Geschichtsb&uuml;cher eingehen. Es war ein Tag, in dem ein verunsicherter und uneiniger Westen auf einen zynischen Osten traf, an dem Anschuldigungen ausgetauscht und Drohungen erhoben wurden. Es war ein Tag, an dem vor versammeltem Publikum die Beziehungskrise des Westens mit Russland ausgetragen und kaum mit einem Vorwurf gespart wurde. Es war wie der letzte Streit kurz vor der Trennung.<br>\nWas f&uuml;r ein Unterschied zum gleichen Treffen vor einem Jahr. Damals wogte die Revolution auf dem Maidan, bevor sie wenige Tage sp&auml;ter blutig endete, aber das Regime Janukowitsch hinwegfegte. Der Oppositionsf&uuml;hrer Witali Klitschko wurde mit Beifall im Hotel Bayerischer Hof begr&uuml;&szlig;t, er war direkt von den Barrikaden nach M&uuml;nchen geflogen. Noch war alles offen. Die Russen waren konsterniert, aber die Wut auf den Westen sollte sich erst Monate sp&auml;ter Bahn brechen: mit der Abtrennung der Krim und der offen von Russland unterst&uuml;tzen Rebellion im Osten der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/sicherheitskonferenz-2015\/sicherheitskonferenz-der-tag-an-dem-die-welt-zerfiel-13416048.html?printPagedArticle=true\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.:<\/strong> Auch solch disqualifizierende und manipulierende Formulierungen &lsquo;w&uuml;st heruntergerappelte Tirade&rsquo; und &lsquo;gef&uuml;hlter Aggressor in der Ukraine&rsquo; k&ouml;nnen die leider zutreffende russische Wahrnehmung und Beschreibung der Entwicklungen und Zusammenh&auml;nge nicht leugnen. Es handelt sich f&uuml;r Russland nicht um eine &lsquo;gef&uuml;hlte&rsquo; sondern ganz reale Expansion (NATO) und Aggression (Maidan-Putsch, &lsquo;Antiterroreinsatz in der Ostukraine&rsquo;).<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Angst vor Freunden &ndash; Der Westen und Merkels Unbehagen<\/strong><br>\nDer Zusammenhalt des westlichen Lagers wird wesentlich durch gemeinsame Kriegf&uuml;hrung gew&auml;hrleistet. Das schlie&szlig;t ein, die Zahl bewaffneter Konflikte weltweit stetig zu erh&ouml;hen, was bislang nicht schwerfiel. Die &Uuml;berr&uuml;stung von USA und NATO, das globale Netz der US-Basen gew&auml;hrleisten das ebenso wie die Absicht und wahrscheinlich schon erreichte F&auml;higkeit, s&auml;mtliche Kommunikationsverbindungen von Milliarden Menschen zu &uuml;berwachen. Vom Pazifik bis zur Bek&auml;mpfung von Boko Haram in Nigeria, von Kolumbien bis zum Krieg in der Ukraine werden diese M&ouml;glichkeiten genutzt. Die sogenannte Wertegemeinschaft agiert gleicherma&szlig;en total wie totalit&auml;r.<br>\nDennoch fiel es nicht immer leicht, Zusammenhalt zu demonstrieren, wie die Kriege gegen den Irak 2003 und Libyen 2011 zeigten. Letztlich fand sich dann aber doch stets eine &raquo;Koalition der Willigen&laquo;, zumal im Osten Europas, wo sich die USA Vasallenstaaten geschaffen haben, die jederzeit zur Spaltung der EU und zu Aktivit&auml;ten gegen Russland bereit sind. Aktive Unterst&uuml;tzung fanden aber auch diese Feldz&uuml;ge stets bei den Staaten, die keine Truppen zur Verf&uuml;gung stellen wollten, die Bundesrepublik eingeschlossen.<br>\nDeren Soldaten, so wurde vor einem Jahr auf der Sicherheitskonferenz in M&uuml;nchen angek&uuml;ndigt, sollen sich zuk&uuml;nftig an mehr Kriegen beteiligen. 2014 gelangten deutsche Truppenkontingente 2014 in den Mittleren Osten und nach Afrika. Die &raquo;Geschlossenheit und Entschlossenheit&laquo; des B&uuml;ndnisses, wie es die deutsche Kriegsministerin soeben formulierte, muss nachgewiesen werden, sonst br&ouml;ckelt der Respekt bei den Have-Nots auf der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-07\/061.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD-Beschluss f&uuml;r &bdquo;Eine neue Ost- und Entspannungspolitik&ldquo;<\/strong><br>\nDie sozialdemokratische Ostpolitik der 1960er und 1970er Jahre &ouml;ffnete in Deutschland das Bewusstsein daf&uuml;r, welche unvorstellbaren Opfer die damalige Sowjetunion bei der Niederringung von Hitler und der Befreiung von Auschwitz erbracht hatte. Sie begann in Moskau und nahm &nbsp;anschlie&szlig;end die Auss&ouml;hnung mit Polen und der damaligen Tschechoslowakei in den Blick. Dass die Deutschen heute als &bdquo;Volk der guten Nachbarn&ldquo; in Europa leben k&ouml;nnen, so die Formulierung Brandts in seiner ersten Regierungserkl&auml;rung 1969, verdanken wir seiner Entspannungspolitik. Sie hat bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Zu den Nachfolgestaaten der Sowjetunion geh&ouml;ren heute nicht nur Russland, sondern auch die unabh&auml;ngigen Staaten Ukraine und Wei&szlig;russland &ndash; und auch ihre V&ouml;lker haben, wie das russische, unvorstellbare Opfer erleiden m&uuml;ssen. Auch ihnen gegen&uuml;ber tragen wir Verantwortung&hellip;.<br>\nUnsere Politik muss angesichts der neuen Konfrontation zwei strategische Ankerpunkte setzen:\n<p>Erstens m&uuml;ssen Repression und Gewalt im Gewand nationalistischer Rhetorik, Verletzung des V&ouml;lkerrechts, milit&auml;rische Subversion und Annexion zur Durchsetzung von geopolitischen Machtanspr&uuml;chen unzweideutig zur&uuml;ckgewiesen, entmutigt und einged&auml;mmt werden.<\/p>\n<p>Zweitens aber brauchen wir ausgehend von dieser Standfestigkeit auch die Klugheit, die momentan von der Bildfl&auml;che verdr&auml;ngten langfristigen Interessen der Kontrahenten zu erkennen und daraus neue verbindende Zukunftsperspektiven abzuleiten. Der politische Horizont unserer Strategie muss weiter gesteckt sein, als die akute Konfrontation zu sehen erlaubt. Der vorausschauende und transformative Charakter in den Mitteln und Wegen unserer Au&szlig;enpolitik ist von besonderer Bedeutung.<\/p>\n<p>Die Sicherung des Friedens kann nur gelingen, wenn wir auf der Basis europ&auml;ischer und internationaler Prinzipien mit Russland zu einer Politik der Kooperation zur&uuml;ckkommen k&ouml;nnen, die die legitimen Interessen aller Beteiligten ber&uuml;cksichtigt. Sozialdemokratische Ost- und Entspannungspolitik formuliert Angebote f&uuml;r faire und friedliche Zusammenarbeit. Sie bezieht dabei auch den sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Austausch mit ein. Die Europ&auml;ische Union und Deutschland d&uuml;rfen das europ&auml;ische Russland nicht aufgeben. &nbsp;Unser Ziel bleibt die Einbindung Russlands in gesamteurop&auml;ische politische, wirtschaftliche und Sicherheitsstrukturen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/presse\/Pressemitteilungen\/127220\/20150208_beschluss_parteivorstand_ostpolitik.html\">SPD<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&raquo;Diejenigen, die den Konflikt losgetreten haben.&laquo;<\/strong><br>\nCDU-Politiker Willy Wimmer im Gespr&auml;ch mit dem deutschsprachigen Programm des iranischen Rundfunks<br>\nEin Auszug:<br>\nMan macht Russland ein weiteres Mal f&uuml;r die Zuspitzung der Krise in der Ukraine verantwortlich, weshalb auch die EU-Au&szlig;enminister neue Sanktionen gegen Moskau beschlossen haben. Wie beurteilen Sie diese Entscheidung der EU-Au&szlig;enminister?<br>\n(&hellip;) Diejenigen, die Sanktionen gegen&uuml;ber Russland verh&auml;ngt haben &ndash; das gilt sowohl f&uuml;r die europ&auml;ischen Staaten als auch f&uuml;r die Vereinigten Staaten als auch f&uuml;r Kanada -, das sind genau diejenigen, die den Konflikt gegen&uuml;ber der Russischen F&ouml;deration losgetreten haben. Sie sind im klassischen Sinne die Konfliktpartei: die europ&auml;ischen Staaten und die beiden nordamerikanischen Staaten. Vor diesem Hintergrund sind sie Kriegspartei in der Auseinandersetzung, die wir derzeit auf dem Territorium der Ukraine erleben. Also, vor diesem Hintergrund sollten die Europ&auml;er, also die Staaten der Europ&auml;ischen Union, nicht den Eindruck erwecken wollen, sie seien eine irgendwie geartete neutrale Gruppe, die versucht, den Konflikt beizulegen. Im Gegenteil, das ist die Staatengruppe, die auf Weisung der Vereinigten Staaten &ndash; und das hat der amerikanische Vizepr&auml;sident, Joe Biden, ganz deutlich gesagt &ndash; die Sanktionen verh&auml;ngt hat, um amerikanische Interessen gegen&uuml;ber der Russischen F&ouml;deration durchzusetzen. Das ist eine gro&szlig;e PR-Kampagne, die wir derzeit erleben. Aber die Staaten der EU sollten nicht davon ausgehen, dass ihre Bev&ouml;lkerungen daf&uuml;r irgend etwas &uuml;brig h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-06\/059.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Neutrale Ukraine?<\/strong><br>\nZeitung berichtet &uuml;ber Einzelheiten des franz&ouml;sisch-deutschen Friedensplans f&uuml;r die Ukraine. Kiewer Truppen beschie&szlig;en Krankenhaus in Donezk<br>\nNach einem Bericht der franz&ouml;sischen Zeitung Le Figaro sollen Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel Russland politische Zugest&auml;ndnisse im Tausch f&uuml;r ein Ende des Krieges im Donbass angeboten haben. Wie die konservative Zeitung am Donnerstag berichtete, wollten Hollande und Merkel dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin anbieten, dass die Ukraine blockfrei und neutral bleibt und im Innern f&ouml;deralisiert wird. Damit w&auml;ren wesentliche politische Forderungen Moskaus erf&uuml;llt.<br>\nIm Gegenzug erwarteten die beiden f&uuml;hrenden EU-Politiker, dass Russland die Aufst&auml;ndischen im Donbass nicht l&auml;nger unterst&uuml;tze und einer Waffenruhe zustimme. Der Konflikt solle zun&auml;chst eingefroren werden, bevor man an eine endg&uuml;ltige L&ouml;sung gehen k&ouml;nne. Hollande und Merkel waren am Donnerstag in Kiew und berieten f&uuml;nf Stunden lang mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko. Es f&auml;llt auf, dass nach dem Treffen keine Erkl&auml;rung &uuml;ber seine Ergebnisse herausgegeben wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-07\/051.php%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Vor etwa einem Jahr machte der langj&auml;hrige Sicherheitsberater von US-Pr&auml;sidenten wie Carter und Reagan, Zbigniew Brzezinski, einen &auml;hnlichen Vorschlag:<\/em><br>\n<em>&bdquo;If we want a solution that&rsquo;s constructive it has to be based on compromise. And I can envisage Ukraine evolving in the context of a constructive compromise into a country whose domestic and foreign policies will be somewhat similar to that of Finland.&ldquo;, nachlesbar hier: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/brzezinski-finland-role-model-for-ukraine\/a-17448110\">Brzezinski: Finland role model for Ukraine<\/a>.<\/em><br>\n<em>Derselbe schrieb jedoch 1997 mahnende Worte &uuml;ber ein m&ouml;glicherweise m&auml;chtiger werdendes Russland:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt. Wenn Moskau allerdings die Herrschaft &uuml;ber die Ukraine wiedergewinnen sollte, erlangte Russland automatisch die Mittel, ein m&auml;chtiges Europa und Asien umspannendes Reich zu werden.&ldquo;; aus: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/kalterkrieg132_compage-3.html\">Russland vs. NATO: Droht ein neuer Kalter Krieg<\/a>?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Tauben, die Falken und der Krieg<\/strong><br>\nDa sind auf beiden Seiten des Ukrainekonfliktes Tauben und Falken.<br>\nWestliche Falken: Washington, Kiew, Nato, ukrainische Oligarchen, Ostk&uuml;stenoligarchen<br>\nWestliche Tauben: Paris und Berlin<br>\n+ jeweils nachgeordnete L&auml;nder<br>\nBei den Falken sind das: Polen und Balten bei den Tauben: Italien oder Tschechien.<br>\nAber diese sind keine entscheidenden Spieler auf dem Brett.<br>\n&Ouml;stliche Falken: die F&uuml;hrung der Volksrepubliken von Donezk und Lugansk sowie die russische Kriegspartei (verk&ouml;rpert durch gro&szlig;russische Nationalisten wie Strelkow oder Dugin)<br>\n&Ouml;stliche Tauben: der Kreml und die russische Friedenspartei (verk&ouml;rpert durch Leute wie Gorbatschow)&hellip;<br>\nWichtig: Man sollte die Tauben nicht f&uuml;r Neutrale halten, erst recht nicht f&uuml;r Pazifisten, noch weniger f&uuml;r Agenten der Selbstaufgabe oder gar f&uuml;r L&auml;mmchen, die sich bereitwillig dem Wolf hingeben.<br>\nSie verfolgen lediglich keine versteckte Kriegs- und Eskalationsagenda und versuchen stattdessen, auf einen friedlichen Ausgleich von Interessen hinzuwirken. Selbst Pat Buchanan, eine amerikanischer Konservativer (nicht zu verwechseln mit einem Neocon) hat sich dieser Tage in dieser Richtung ge&auml;u&szlig;ert&hellip;<br>\nEin Dugin will den Westen bek&auml;mpfen, ein Gorbatschow will dem Westen die Offensive ausreden und mit ihm kooperieren, sobald die Panzer, Artillerie und Feindregierung aus dem russischen Vorgarten abgezogen sind. Das ist der Unterschied. Wladimir Putin geh&ouml;rt &uuml;brigens zu den russischen Tauben, auch wenn Spiegel, Bild und Co agendapflichtgem&auml;&szlig; das Gegenteil behaupten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/oswaldo\/die-tauben-die-falken-und-der-krieg\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.G.:<\/strong> W&uuml;rde nur 1 Prozent der Gedanken, die dieser &ldquo;Nutzer&rdquo; sich macht, in die Kommentare\/Editorials unserer &ldquo;Qualit&auml;tspresse&rdquo; einflie&szlig;en, dann k&ouml;nnte man in diese wieder reinschauen, ohne mit den Z&auml;hnen zu knirschen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ukraine: Das L&uuml;gengespinst &uuml;ber angeblich russische Waffenlieferungen wird weiter&nbsp;entbl&ouml;&szlig;t<\/strong><br>\nAngebliche Waffenlieferungen Russlands an die Separatisten in der Ostukraine sind der Kernbestandteil transatlantischer Propaganda &uuml;ber den Krieg der Kiewer Junta gegen den Bev&ouml;lkerungsteil der Ukraine, der ihn nicht gew&auml;hlt hat und auch nicht von ihm regiert werden m&ouml;chte.<br>\nDiese Propaganda dient dazu, von der eigenen westlichen Verantwortung f&uuml;r diesen Krieg gegen die B&uuml;rger der Ostukraine abzulenken. Eines Kriegs gegen B&uuml;rger, die einen militanten Putsch ablehnen und nichts anderes wollen, als ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen. Die L&uuml;gen und Behauptungen deutscher Kriegspropagandisten von ARD bis ZEIT &uuml;ber diese angeblichen Waffenlieferungen Russlands sind unm&ouml;glich noch zu z&auml;hlen. Sie sind allt&auml;glich geworden. Leichter f&auml;llt das Aufz&auml;hlen bei den Beweisen. Die gibt es n&auml;mlich nicht &ndash; exakt Null.<br>\nIn einer Zeit, in der US-Geheimdienste bei Bedarf den Aufenthaltsort eines beliebigen deutschen B&uuml;rgers benennen k&ouml;nnen, ist es v&ouml;llig grotesk anzunehmen, Russland k&ouml;nnte in Europa unbemerkt Panzer- oder Gesch&uuml;tzkolonnen, samt zugeh&ouml;rigen Truppen und Versorgungslinien, an eine ukrainische Front verlegen, ohne das die westliche &Uuml;berwachung das in Bild und Funksignalen aufzeichnen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/propagandaschau.wordpress.com\/2015\/02\/07\/ukraine-das-lugengespinst-uber-angeblich-russische-waffenlieferungen-wird-weiter-entblost\/#content\">Die Propagandaschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Krim Bewohner gl&uuml;cklich &uuml;ber Wiedervereinigung<\/strong><br>\nDas gr&ouml;sste deutsche Marktforschungsinstitut GFK kommt bei einer Umfrage unter Bewohnern der Krim-Halbinsel zu einem erfreulichen Ergebnis. Mehr als 90 Prozent der befragten Bewohner unterst&uuml;tzen die Wiedervereinigung mit der Russischen F&ouml;deration und etwa 50% berichteten &uuml;ber eine Verbesserung ihrer materiellen Bedingungen.<br>\nGfK Ukraine, mit Hauptsitz in N&uuml;rnberg, hatte eine Umfrage auf der Krim gemacht. Etwa 93 Prozent der Bewohner der Krim Halbinsel unterst&uuml;tzen die Wiedervereinigung mit Russland. Nur&nbsp; 4 Prozent der Befragten lehnen sie ab. Mehr als die H&auml;lfte der Befragten &auml;usserten, dass ihre finanzielle Situation nach dem Beitritt der Halbinsel zu Russland sich verbessert habe und der Lebensstandard in dem Land als Ganzes angestiegen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.schweizmagazin.ch\/nachrichten\/ausland\/22119-GFK-Studie-Krim-Bewohner-glcklich-ber-Wiedervereinigung.html%20\">SchweizMagazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Die &ldquo;taz&rdquo; bef&uuml;rwortet Aufr&uuml;stung von Kiew, f&uuml;r Krieg gegen Ost-Ukraine<\/strong><br>\nAm 06.02.15&nbsp;rechtfertigte&nbsp;der &ldquo;taz&rdquo;-Ressortleiter Ausland Dominic Johnson den Angriffskrieg des Maidan-Regimes gegen die Separatisten der Ost-Ukraine. Das &ldquo;Gewaltmonopol&rdquo; eines souver&auml;nen Staates h&auml;tte sogar die &ldquo;Pflicht&rdquo;, gegen &ldquo;Gewaltakteure vorzugehen&rdquo;, die &ldquo;die Verfassungsordnung bek&auml;mpfen.&rdquo; Gleichzeitig pl&auml;diert Johnsen f&uuml;r Waffenlieferungen an Kiew, denn erst wenn dessen &ldquo;Streitkr&auml;fte (&hellip;) stark genug&rdquo; seien,&nbsp;&rdquo;jeden Angriff im Keim abzuwehren&rdquo;, erst dann w&auml;re &ldquo;eine politische L&ouml;sung in der Ost-Ukraine m&ouml;glich&rdquo;. (taz)&hellip;<br>\nDie Kabarett-Sendung &ldquo;Die Anstalt&rdquo; nahm diese Doppelmoral genau aufs Korn.<br>\nMax Uthoff:&nbsp;&rdquo;Herr von Wagner, ich zeige Ihnen jetzt ein Bild. Sagen Sie mir, wo ist jetzt der Unterschied?<br>\nvon Wagner: &ldquo;Ich sehe keinen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/friedensblick.de\/15011\/die-taz-fuer-aufruestung-von-kiew-zum-krieg-gegen-ost-ukraine\/\">Friedensblick<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Gr&uuml;nen positionieren sich im Ukrainekonflikt rechts von der CDU &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Alexander Neu<\/strong><br>\nVon Freitag bis Sonntag fand in M&uuml;nchen die sogenannte &ldquo;Sicherheitskonferenz&rdquo; statt, gegen die auch dieses mal 5.000 Menschen demonstrierten. Wir haben mit dem linken Bundestagsabgeordneten Alexander Neu &uuml;ber seine Motivation zur Teilnahme an den Gegenprotesten und eine friedliche L&ouml;sung f&uuml;r die Ukraine gesprochen.<br>\nDie Freiheitsliebe: Du hast gestern an den Protesten gegen die Nato-Sicherheitskonferenz teilgenommen. Worum geht es bei der Sicherheitskonferenz und warum sollte man dagegen demonstrieren?<br>\nAlexander Neu: Es geht um eine Sicherheitskonferenz, keine spezielle Nato-Sicherheitskonferenz, allerdings sind Vorwiegend Mitglieder aus Nato-Staaten da. Es ist ein j&auml;hrliches Selbervergewisserungstreffen bei dem der eigene Kurs best&auml;tigt und Abweichler eingefangen werden sollen. Es ist das &ldquo;sicherheitspolitische Treffen&rdquo; auf dem die Position des Westens festgezurrt und nach au&szlig;en kommuniziert wird. Es gibt nat&uuml;rlich auch immer G&auml;ste aus anderen Bereichen, wie gestern Lawrow, dadurch soll gezeigt werden, wir wollen Dialoge f&uuml;hren. Insgesamt ist aber die Message: &ldquo;Unsere Position ist die gute, die richtige&rdquo;. Deswegen sollte man auch dagegen demonstrieren, denn die Welt ist viel zu kompliziert um sie in ein gut und b&ouml;se Spektrum zu unterteilen&hellip;<br>\nEin Teil der Gr&uuml;nen war einst der Friedensbewegung sehr nah, darunter auch viele ehemalige Linke, die allerdings konvertiert sind ins b&uuml;rgerliche Lager. Ich sage immer gerne die Konvertiten sind die schlimmsten mit ihrer neuen Rollen, die sie auszuf&uuml;llen versuchen. Die gr&uuml;ne Position ist allerdings nicht nur im Hinblick auf die Ukraine so schr&auml;g, sie war es auch mit Blick auf Serbien\/Jugoslawien. Wenn man sich ihre Argumentation von damals anschaut, kann man das fast 1 zu 1 auf Russland &uuml;bertragen, von daher sind die Gr&uuml;nen in dieser Frage rechts von der CDU&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/die-gruenen-sind-im-ukrainekonflikt-rechts-von-der-cdu-im-gespraech-mit-alexander-neu\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Tsipras: &ldquo;Wunden der Sparpolitik heilen&rdquo;<\/strong><br>\nStaatsausgaben k&uuml;rzen, Korruption und Steuervermeidung bek&auml;mpfen: So will der neue griechische Ministerpr&auml;sident Tsipras die Einnahmen erh&ouml;hen. Zudem versprach er bei seiner ersten Regierungserkl&auml;rung, die Wunden der Sparpolitik zu heilen.<br>\nDer neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras will an der Umsetzung seiner Wahlversprechen festhalten &ndash; auch gegen den Widerstand von Athens Gl&auml;ubigern. Dies sei eine Frage der &ldquo;Ehre und des Respekts&rdquo;, sagte er bei der Vorstellung seines Regierungsprogramms im Parlament.<br>\nGleichzeitig versicherte Tsipras, dass sein Land seine Schulden begleichen wolle. Er sei &uuml;berzeugt, eine &Uuml;bereinkunft mit seinen europ&auml;ischen Partnern zur L&ouml;sung der Schuldenprobleme erreichen zu k&ouml;nnen. Trotz aller Schwierigkeiten k&ouml;nne eine Vereinbarung innerhalb von 15 Tagen erzielt werden. Er lade alle &ldquo;Partner&rdquo; dazu ein, am Verhandlungstisch dar&uuml;ber zu beraten, wie sich dies umsetzen lasse.<br>\nErneut lehnte Tsipras eine Verl&auml;ngerung des Hilfsprogramms in seiner derzeitigen Form ab. Sein Land brauche zun&auml;chst ein &ldquo;&Uuml;berbr&uuml;ckungsprogramm&rdquo;, um Zeit f&uuml;r eine neue L&ouml;sung zu gewinnen. Seine Regierung werde die Regeln der Eurozone respektieren, die griechische Wirtschaft aber nicht zu einer &ldquo;ewigen Rezession&rdquo; zwingen.<br>\nDer Linkspolitiker k&uuml;ndigte seinen Landsleuten tiefgreifende Reformen an und versprach mehr soziale Gerechtigkeit. Der Hauptkampf werde sich gegen die Korruption und die Steuervermeidung richten. Dazu werde die Liste gro&szlig;er Auslandsguthaben &uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nAu&szlig;erdem sollen Staatsausgaben gek&uuml;rzt werden. Verg&uuml;nstigungen f&uuml;r Minister und Abgeordnete sollen gestrichen und ein Flugzeug des Regierungschef verkauft werden. Tsipras k&uuml;ndigte zudem an, dass alle &ouml;ffentlichen Auftragsvergaben auf Korruption hin untersucht w&uuml;rden. Der &ouml;ffentliche Sektor d&uuml;rfe nicht l&auml;nger den Interessen von Oligarchen dienen, so Tsipras.<br>\nH&ouml;chste Priorit&auml;t habe f&uuml;r seine Regierung auch die Heilung jener Wunden, die die Hilfspakete und die damit verbundene Sparpolitik den Griechen zugef&uuml;gt h&auml;tten, betonte Tsipras. Tausende Haushalte, die Opfer dieser Sparpolitik geworden seien, w&uuml;rden kostenlose Lebensmittel und Energie erhalten, versprach er bei seiner ersten gro&szlig;en Rede vor dem neu zusammengesetzten Parlament. Auch an der Wiedereinstellung entlassener Beamter will Tsipras festhalten.<br>\nDer Syriza-Parteivorsitzende k&uuml;ndigte zudem die Wiederer&ouml;ffnung des &ouml;ffentlichen Fernsehsenders ERT an&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/tsipras-regierungsprogramm-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Paul Krugman:A Game of Chicken<\/strong><br>\nOn Wednesday, the European Central Bank announced that it would no longer accept Greek government debt as collateral for loans. This move, it turns out, was more symbolic than substantive. Still, the moment of truth is clearly approaching.<br>\nAnd it&rsquo;s a moment of truth not just for Greece, but for the whole of Europe &mdash; and, in particular, for the central bank, which may soon have to decide whom it really works for.<br>\nBasically, the current situation may be summarized with the following dialogue:<br>\nGermany to Greece: Nice banking system you got there. Be a shame if something were to happen to it.<br>\nGreece to Germany: Oh, yeah? Well, we&rsquo;d hate to see your nice, shiny European Union get all banged up.<br>\nOr if you want the stuffier version, Germany is demanding that Greece keep trying to pay its debts in full by imposing incredibly harsh austerity. The implied threat if Greece refuses is that the central bank will cut off the support it gives to Greek banks, which is what Wednesday&rsquo;s move sounded like but wasn&rsquo;t. And that would wreak havoc with Greece&rsquo;s already terrible economy.<br>\nYet pulling the plug on Greece would pose enormous risks, not just to Europe&rsquo;s economy, but to the whole European project, the 60-year effort to build peace and democracy through shared prosperity. A Greek banking collapse would probably lead Greece to leave the euro and establish its own currency &mdash; and if even one country were to abandon the euro, investors would be put on notice that Europe&rsquo;s grand currency design is reversible.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/02\/06\/opinion\/a-game-of-chicken.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Offener Brief von Alexis Tsipras an Deutschland: &bdquo;Was Ihnen bisher nie &uuml;ber Griechenland gesagt wurde&ldquo;<\/strong><br>\nDie meisten von Ihnen, liebe deutsche Leser, werden sich schon eine vorgefasste Meinung gebildet haben von dem, worum es in diesem Artikel geht, bevor Sie ihn wirklich gelesen haben. Ich flehe Sie an, nicht solchen Vorurteilen zu erliegen. Vorurteile sind nie ein guter Ratgeber, vor allem in Zeiten wenn eine Wirtschaftskrise alle Stereotypen verst&auml;rkt und Fanatismus erzeugt wie Nationalismus und sogar Gewalt.<br>\nSeit dem Jahr 2010 ist der griechische Staat nicht mehr in der Lage, seine Schulden zu bedienen. Leider haben europ&auml;ische Beamte entschieden, so zu tun, als k&ouml;nnte dieses Problem mit Hilfe des gr&ouml;&szlig;ten Darlehens in der Geschichte unter den Bedingungen von staatlichen Sparma&szlig;nahmen &uuml;berwunden werden, die mit mathematischer Pr&auml;zision das Nationaleinkommen schrumpfen lassen sollten, von dem beide, die neuen und die alten Darlehensschulden zu zahlen w&auml;ren.<br>\nEin Insolvenz Problem wurde also mit einer Ma&szlig;nahme behandelt, als w&auml;re es ein Fall von Zahlungsunf&auml;higkeit.<br>\nMit anderen Worten, hat Europa die Taktik der am wenigsten seri&ouml;sen Bankiers &uuml;bernommen, die sich weigern faule Kredite anzuerkennen. Sie gew&auml;hren lieber neue an das insolvente Unternehmen, um so zu tun, als w&uuml;rde das urspr&uuml;ngliche Darlehen weiterlaufen, w&auml;hrend der Konkurs in die Zukunft verschoben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150209_offener_brief_von_alexis_tsipras_an_deutschland.pdf\">Epoch Times [PDF &ndash; 98 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum hat Syriza keinen Kredit?<\/strong><br>\nDie Tsipras-Regierung hat sich vom Klientelsystem ihrer Vorg&auml;nger verabschiedet. Dennoch wendet man sich in Deutschland von ihr ab.<br>\nDie letzten Jahre habe ich damit verbracht, mich bei den wohlwollenden Griechenverstehern unbeliebt zu machen. Ich hielt es f&uuml;r infantil, Angela Merkel zur Verk&ouml;rperung allen &Uuml;bels zu erkl&auml;ren; infantil in dem Sinne, alle Verantwortung f&uuml;r das eigene Tun zu leugnen. Meiner Meinung nach hatte die griechische Regierung nicht durch Zufall einen absurd hohen Schuldenberg angeh&auml;uft. Und auch die &bdquo;einfachen Griechen&ldquo; waren durch ihre Beteiligung am Klientelsystem und ihr teilweise groteskes Konsum-Geprasse nicht unschuldig an der eigenen Lage.<br>\nDa ich mich also weigerte, mit den anderen ins antineoliberale Tr&auml;nenkr&uuml;glein zu heulen, wurden mir von &bdquo;griechischem Selbsthass&ldquo; bis hin zu &bdquo;migrantischer Kleinb&uuml;rgerattit&uuml;de&ldquo; so ziemlich alle Unterstellungen gemacht, die ich ansonsten als versteckte Diskriminierung analysiere.<br>\nNun hat die linke Syriza, die ich auch oft kritisiert habe, in Athen die Wahl gewonnen. Das fand ich gut. Gut schon allein deswegen, weil die alte Riege der Papandreous, Venizelos, Samaras dieser Welt aus dem Rennen ist. Eigentlich sollten die hiesigen Griechenversteher auch zufrieden sein. Aber im Gegenteil, sie runzeln die Stirn und sind ganz und gar nicht gl&uuml;cklich: also der Koalitionspartner, iiiiih, wie kann man nur mit solchen Nationalisten, Antisemiten, Schwulenhassern der schlimmsten Art zusammengehen &ndash; das sagen Leute, die vor zwei Wochen noch nicht einmal von der Existenz des Anel-Chefs Panos Kammenos wussten, jetzt aber &uuml;ber jede seiner Verfehlungen exakt informiert sein wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Neue-Regierung-in-Griechenland\/!154307\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die schmutzigen Gesch&auml;fte der HSBC<\/strong><br>\nDie Privatbank HSBC hat jahrelang Konten und Depots von Steuerhinterziehern und Kriminellen verwaltet. Mehr als 100.000 Dokumente, die NDR, WDR und SZ ausgewertet haben, zeigen nun erstmals Details der Schweizer Bankgesch&auml;fte.<br>\nKorrupte Politiker, Waffenh&auml;ndler und andere Kriminelle haben jahrelang Konten der Privatbank HSBC genutzt, um Gelder zu waschen, Besitzt&uuml;mer zu verheimlichen und Steuern zu hinterziehen. Die Bank hat dar&uuml;ber in vielen F&auml;llen Bescheid gewusst und trotzdem an den Gesch&auml;fte festgehalten. Auch zahlreiche Deutsche wollten &uuml;ber ein HSBC-Konto mutma&szlig;lich Geld vor dem Finanzamt verstecken. Das zeigt ein Datensatz aus rund 36.000 Dateien, den NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; in Zusammenarbeit mit dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) ausgewertet haben.<br>\nDie Dokumente betreffen rund 100.000 HSBC-Kunden aus aller Welt, die umgerechnet rund 75 Milliarden Euro bei der Bank angelegt hatten. Hauptbestandteil des Datensatzes sind rund 35.000 interne Protokolle von Kundengespr&auml;chen, die zeigen, wie die HSBC &uuml;ber Jahre Kunden beraten hat, ihr Geld vor den Finanzbeh&ouml;rden zu verheimlichen und Geldanlagen zu verschleiern. Diese diskreten Dienste sch&auml;tzten offensichtlich nicht nur wohlhabende Sportler, Musiker, Hollywood-Schauspieler und Adelsfamilien, sondern auch Kriminelle: In den Dokumenten finden sich Waffenh&auml;ndler, korrupte Politiker, H&auml;ndler von &ldquo;Blutdiamanten&rdquo;, sogar einige der mutma&szlig;lichen Finanziers der Anschl&auml;ge vom 11. September 2001. Der Datensatz umfasst die Jahre 1988 bis 2007 und stammt aus der Genfer Filiale der HSBC.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/hsbc-swissleaks-101.html%20\">tagesschau.de<\/a>\n<p><strong>Und was man dagegen tun k&ouml;nnte:<\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unitary Taxation als Ma&szlig;nahme gegen Gewinnverschiebung<\/strong><br>\nDie im Zuge der Lux Leaks aufgedeckten Absprachen zwischen Luxemburg und einzelnen Konzernen zeigen wieder einmal, auf welch dreiste Weise multinationale Unternehmen mit Hilfe einzelner Staaten Steuern vermeiden. H&auml;ufig geschieht dies durch das Verschieben von Gewinnen zwischen einzelnen Tochterunternehmen desselben Gesamtkonzerns: von L&auml;ndern in denen ein Gro&szlig;teil der Ums&auml;tze erzielt wird, in L&auml;nder in denen keine substantielle wirtschaftliche Aktivit&auml;t stattfindet, allerdings nur geringe bis keine Steuern gezahlt werden m&uuml;ssen.<br>\nMit dem Aktionsplan zur Bek&auml;mpfung der Gewinnverk&uuml;rzung und Gewinnverlagerung (engl. base erosion and profit shifting, BEPS) versucht die OECD nun, gegen diese aggressive Art der &bdquo;Steuerplanung&ldquo; vorzugehen. W&auml;hrend einige Ans&auml;tze des Aktionsplans zu begr&uuml;&szlig;en sind, wird mittlerweile deutlich, dass die Reformbem&uuml;hungen an vielen Stellen zu kurz greifen, um die grundlegenden Probleme des internationalen Steuersystems wirklich zu l&ouml;sen (hier finden Sie ein ausf&uuml;hrliche Analyse). Zwar sollen verschiedene M&ouml;glichkeiten der Gewinnverschiebung erschwert werden, an einer separaten Bestesteuerung von Tochterunternehmen soll jedoch festgehalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2015\/01\/unitary-taxation-als-manahme-gegen.html\">blog steuergerrechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Gegner gro&szlig; angelegter Sp&auml;haktionen der Geheimdienste haben vor einem britischen Gericht einen Sieg erzielt<\/strong><br>\nNach einem Urteil vom Freitag war die Zusammenarbeit der britischen Beh&ouml;rde GCHQ mit dem US-Nachrichtendienst NSA bis Dezember vergangenen Jahres teilweise illegal, weil die entsprechenden Vereinbarungen geheimgehalten wurden. Im konkreten Fall ging es um die Daten von Millionen Briten, die die NSA sammelte und an seinen Partnerdienst weiterleitete. Es ist das erste Mal in der 15-j&auml;hrigen Geschichte des Investigatory Powers Tribunal (IPT), dass die Juristen gegen die Geheimdienste entschieden. Das Gericht ist f&uuml;r die britischen Dienste GCHQ, MI5 und MI6 zust&auml;ndig. Gegen GCHQ hatten mehrere Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International geklagt.<br>\nEin GCHQ-Sprecher versuchte, die Auswirkungen des Urteils kleinzureden. Der Informationsaustausch und die Schutzma&szlig;nahmen seien immer angemessen gewesen. Es gehe nur darum, wie viele Einzelheiten dar&uuml;ber ver&ouml;ffentlicht werden m&uuml;ssten. Das Spezialgericht IPT hatte bereits im Dezember in einem allgemeineren Urteil entscheiden, dass der britische Rechtsrahmen f&uuml;r die Kommunikations&uuml;berwachung nicht gegen Menschenrechte versto&szlig;e. Der Richterspruch wurde bei dem jetzigen Urteil ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/worldNews\/idDEKBN0LA1DK20150206\">reuters<\/a>\n<p><strong>Dazu: Britisches Gericht urteilt gegen Datenaustausch des GCHQ mit der NSA<\/strong><br>\nIllegal und nicht mit Menschenrechten &uuml;bereinstimmend sei dies allerdings nur bis Ende 2014 gewesen<br>\nImmerhin: Zum ersten Mal seit seinem Bestehen hat ein britisches Gericht, eingerichtet zur &Uuml;berwachung der Arbeit von Geheimdiensten, ein Urteil abgegeben, das dem Datensammeln des GVHQ Verst&ouml;&szlig;e gegen Menschenrechte vorwirft. Die B&uuml;rgerrechtsgruppen, die die Entscheidung angesto&szlig;en haben, freuen sich zu Recht dar&uuml;ber. Aber: Auch die Regierung und Vertreter des GVHQ k&ouml;nnen mit dem Urteil gut leben, wie sie betonen, denn es wird nichts Grunds&auml;tzliches &auml;ndern. Regierung und Geheimdienst sehen im Urteil eine Best&auml;tigung der Rechtm&auml;&szlig;igkeit ihrer Praxis.<br>\nIm Jahr 2000 wurde das Investigatory Powers Tribunal (IPT) eingerichtet, um die Arbeit von Geheimdiensten (GVHQ, MI6 und MI5) auf die &Uuml;bereinstimmung mit Menschenrechten zu &uuml;berpr&uuml;fen. Die Zivilrechtsorganisationen Liberty und Privacy International sowie Amnesty International waren wegen der Zusammenarbeit von britischen und amerikanischen Geheimdiensten bei der Massen&uuml;berwachung vor das Gericht gezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44075\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Folter durch Staaten<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Staatsterrorismus, Tyrannei und Folter<\/strong><br>\nDer Terrorismus der westlichen Welt &ndash; Teil 2<br>\nDie Geschichte des Westens ist nicht nur eine Geschichte des massenhaften T&ouml;tens (Teil 1: Kriege, Kriegsverbrechen und Propaganda), es ist auch eine Geschichte des massenhaften Menschenrechtsbruchs, des Folterns. Folter ist das Instrument von Tyrannen, es ist ein Instrument des Terrors. Entgegen den Bekundungen der Westen w&uuml;rde f&uuml;r Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte stehen, steht er tats&auml;chlich auch f&uuml;r eine lange Tradition des Staatsterrorismus. Nur ist dies nicht Teil des offiziellen Narrativs, dies wird nicht im kollektiven Ged&auml;chtnis transportiert. Ganz im Gegenteil arbeiten Teile von Politik und Medien Hand in Hand, um bekannt gewordene Verbrechen sofort als Einzelf&auml;lle und Fehler abzuwiegeln (Doppelstandards bei der Verurteilung von Menschenrechtsverbrechen). Unpersonen interessieren uns nicht. Wir sind die sp&auml;ten Barbaren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44047\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Raus aus dem Schatten<\/strong><br>\nDas Buch des US-Senats liegt auf Deutsch vor. Es zeigt, dass Geheimdienste nicht gebraucht werden<br>\nWestliche Werte verteidigt man am besten, indem man sie selbst einh&auml;lt. Der CIA-Folterreport, belegt einmal mehr, wie wenig diese Regel noch gilt. Er ist eine gut 500 Seiten lange Zusammenfassung des 6.700 Seiten starken, weiterhin geheimen Berichts des Geheimdienstausschusses des US-Senats &uuml;ber Verh&ouml;rpraktiken von 2001 bis 2009. Nach dem Abgang von Pr&auml;sident George W. Bush haben Ausschussmitarbeiter Jahre lang etwa sechs Millionen Seiten CIA-Material sichten k&ouml;nnen. Es liegt nun der wohl umfangreichste und schwerwiegendste Bericht vor, den je ein US-Ausschuss verfasst hat. Die Parlamentarier, die den BND kontrollieren wollen, k&ouml;nnen angesichts solcher Kompetenzen nur vor Neid erblassen.<br>\nEs ist dem Westend-Verlag zu danken, dass er f&uuml;r die Herausgabe des deutschsprachigen Reports den sachkundigen Juristen und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Ne&scaron;kovi&#263; gewonnen hat. Im Vorwort reflektiert dieser mit scharfer Logik und klarer Sprache die Konsequenzen der Situation und bietet im Anhang L&ouml;sungsvorschl&auml;ge, sogar in fertiger Gesetzesform. Ne&scaron;kovi&#263; beklagt zu Recht, dass eine Mehrheit der US-Amerikaner die Folterungen billigt und bestenfalls deren N&uuml;tzlichkeit diskutiert, nicht aber deren Unzul&auml;ssigkeit. Die Terroristen des 11. September h&auml;tten auch das Rechtsbewusstsein vieler Amerikaner besch&auml;digt. Er f&uuml;rchtet, die USA w&uuml;rden im Sumpf ihrer unerf&uuml;llten moralischen und politischen Anspr&uuml;che versinken. Der einstige Bundesrichter fordert von den Politikern, die Herrschaft des Rechts zu verteidigen, gerade auch bei politisch Verb&uuml;ndeten. &bdquo;In einem Rechtsstaat l&auml;sst sich Terror nicht mit Terror bek&auml;mpfen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/daniela-dahn\/raus-aus-dem-schatten\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>TTIP: Mehr als 150 Organisationen gegen regulatorische Zusammenarbeit<\/strong><br>\nDemokratie, Verbraucherschutz-, Sozial- und Umweltschutzstandards sind in Gefahr durch den Umgang mit Regulierungen in TTIP. 158 Organisationen aus 24 EU-Mitgliedstaaten fordern deshalb die EU-Kommission in einer gemeinsamen Stellungnahme dazu auf, die Verhandlungen zu regulatorischer Zusammenarbeit zu stoppen.<br>\nRegulatorische Zusammenarbeit &amp; Schiedsgerichte entmachten Parlamente<br>\nInitiiert wurde die Stellungnahme von LobbyControl, Corporate Europe Observatory (CEO) und Friends of the Earth Europe. Bereits zuvor hatten wir in einer l&auml;ngeren Analyse von EU-Verhandlungsdokumenten gezeigt, wie regulatorische Zusammenarbeit in TTIP umfassend darin eingreifen k&ouml;nnte, wie in Europa und den USA Gesetze gemacht werden. Ein institutionalisierter Einfluss von Unternehmenslobbyisten k&ouml;nnte dabei bestehende und k&uuml;nftige Regulierungen auf beiden Seiten des Atlantiks vereiteln. &Auml;hnlich wie die Schiedsgerichtsbarkeit st&auml;rkt dieser Teil des TTIP-Abkommens die Macht von Unternehmen in Politik und Gesellschaft und schw&auml;cht die Entscheidungsspielr&auml;ume von demokratisch gew&auml;hlten Parlamenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/02\/ttip-158-organisationen-gegen-regulatorische-zusammenarbeit\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Regierung verschleiert Folgen von TTIP f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder<\/strong><br>\nDer Studienlage zufolge ist TTIP ein echtes Armutsprogramm f&uuml;r die &auml;rmsten L&auml;nder der Welt: &Ouml;konomen rechnen mit drastischen Einkommensverlusten f&uuml;r Menschen in Entwicklungsl&auml;ndern. Doch dar&uuml;ber sprechen weder die deutsche Regierung noch die&nbsp;EU-Kommission. Mehr noch: Die Bundesregierung hat eine dubiose Studie vorgelegt, mit der die erwartbaren negativen Folgen f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder verschleiert werden.<br>\nAm 21. Januar hat das Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Studie des ifo-Instituts&nbsp;vorgestellt, der zufolge ein Freihandelsabkommen zwischen EU und USA keine nennenswerten negativen Folgen auf Entwicklungsl&auml;nder habe. Ein Vertreter der Europ&auml;ischen Kommission bezeichnete TTIP daraufhin nach Medienangaben als &bdquo;Goldgrube&ldquo; f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder.<br>\nStudie 2013: &bdquo;Dramatische&ldquo; Verluste f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder<br>\nIn einer f&uuml;r die Bertelsmann Stiftung im Jahr 2013&nbsp;erstellten Studie hatte das ifo-Institut unter Federf&uuml;hrung desselben Autors dagegen noch&nbsp;vor &bdquo;dramatischen&ldquo; Verlusten f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder (&bdquo;Verlierer&ldquo;) gewarnt und &ndash; je nach Ausgestaltung des TTIP-Abkommens &ndash; berechnet, dass mal die Menschen in L&auml;ndern wie Guinea mit einem Real-Einkommensverlust von minus 7,4 Prozent, mal die Menschen in Botswana mit minus 4,1 Prozent zu rechnen h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.foodwatch.org\/de\/informieren\/freihandelsabkommen\/aktuelle-nachrichten\/regierung-verschleiert-folgen-von-ttip-fuer-entwicklungslaender\/\">foodwatch<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP befeuert Deregulierungswettbewerb im Finanzsektor<\/strong><br>\nDen Entw&uuml;rfen der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zufolge m&uuml;ssen Regulierer k&uuml;nftig nachweisen, dass Finanzmarktreformen Banken und sonstige Finanzdienstleister nicht mehr belasten als n&ouml;tig. Auch nach der achten TTIP-Verhandlungsrunde, die letzte Woche in Br&uuml;ssel stattfand, ist das nicht vom Tisch. F&uuml;r Suleika Reiners von der Stiftung World Future Council bedeutet das ein Aufschieben dringend notwendiger Reformen und einen sch&auml;dlichen Wettbewerb um die niedrigsten Standards: &bdquo;Der Deutschen Bank etwa sind die h&ouml;heren Eigenkapitalanforderungen in den USA seit langem ein Dorn im Auge. Die Gefahr weiterer Finanzkrisen w&auml;chst mit dem geplanten TTIP-Abkommen doppelt: Zum einen wird wirksame Pr&auml;vention extrem erschwert; zum anderen nehmen die Risiken mit einer steigenden Verflechtung des Finanzhandels zwischen den USA und der EU weiter zu&ldquo;, so Reiners.<br>\nGeboten w&auml;re dagegen eine Umkehr der Beweislast: So sollten Finanzunternehmen den realwirtschaftlichen Nutzen neuer Finanzinstrumente vor Zulassung nachweisen und mit den Risiken abw&auml;gen. Ein solcher Finanz-T&Uuml;V sollte genauso selbstverst&auml;ndlich sein wie Zulassungspr&uuml;fungen f&uuml;r Chemikalien und Medikamente. Stattdessen geht es bei TTIP um den Marktzugang: Ist zum Beispiel ein Finanzinstrument in Europa zugelassen, sollen europ&auml;ische Banken und Finanzunternehmen auch in den USA damit handeln d&uuml;rfen &ndash; und umgekehrt. Dabei war es gerade der Handel mit so genannten toxischen Finanzinstrumenten, der die Finanzkrise angeheizt und von den USA nach Europa &uuml;bertragen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/baustellen-der-globalisierung.blogspot.de\/2015\/02\/ttip-befeuert-deregulierungswettbewerb.html\">Baustellen der Globalisierung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lekt&uuml;rehinweis: Die verkehrte Welt der Entwicklungsfinanzierung<\/strong><br>\nZwei k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Berichte von Global Financial Integrity und Eurodad untersuchen Finanzfl&uuml;sse in und aus L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens und kommen dabei zu einem erschreckenden Ergebnis. Allein 2012 gingen den Regierungen dieser L&auml;nder durch illegale Geldstr&ouml;me mehr als US$ 630 Milliarden verloren\n<p>Die US-amerikanischen Organisation Global Financial Integrity geht in ihrem Bericht &bdquo;Illicit Financial Flows from Developing Countries: 2003-2012&ldquo; sogar von noch h&ouml;heren Verlusten f&uuml;r das Jahr 2012 in H&ouml;he von US$ 991,2 Milliarden aus. Laut den Autoren haben sich die illegalen Finanzfl&uuml;sse seit 2003 mehr als verdreifacht. Einen Gro&szlig;teil davon machen Preismanipulationenen im unternehmensinternen Handel aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2015\/01\/lekturehinweis-die-verkehrte-welt-der.html\">blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>IWF-Chefin Lagarde warnt vor Rezession und Deflation im Euro-Raum<\/strong><br>\nIWF-Chefin Christine Lagarde warnt vor der aus ihrer Sicht immer gr&ouml;&szlig;eren Gefahr einer Rezession und Deflation in den Euro-L&auml;ndern.<br>\nEs bestehe das Risiko, &ldquo;dass die Euro-Zone und Japan gefangen bleiben in der Grauzone von niedrigem Wachstum und geringer Inflation&rdquo;, schrieb die Franz&ouml;sin in einem am Freitag ver&ouml;ffentlichten Internet-Blog. Beides k&ouml;nnte es vielerorts schwieriger machen, die hohe Arbeitslosigkeit und die massive Staatsverschuldung einzud&auml;mmen.<br>\nAls weitere Risiken f&uuml;r die Weltwirtschaft nannte die Chefin des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) die &ldquo;asynchrone Geldpolitik&rdquo; auf dem Globus und den starken Dollar. Ein unterschiedliches Vorgehen der Notenbanken in den USA und im Rest der Welt k&ouml;nnte zu extremen Schwankungen an den Finanzm&auml;rkten f&uuml;hren. Es wird erwartet, dass die Fed in den USA die Zinsen deutlich fr&uuml;her anhebt als die Zentralbanken in Europa und Japan. Die starke US-W&auml;hrung bedrohe vor allem Schwellenl&auml;nder, weil dort viele Banken und Unternehmen ihre Verschuldung in Dollar erh&ouml;ht h&auml;tten, so Lagarde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/economicsNews\/idDEKBN0LA18W20150206\">Reuters<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschland destabilisiert Finanzsystem mit Export&uuml;berschuss immer st&auml;rker<\/strong><br>\nNach Berechnungen des Ifo-Instituts ist Deutschland neuer Rekordweltmeister und das gef&auml;hrliche Ungleichgewicht versch&auml;rft sich Deutschland zeigt gerne anklagend mit dem Finger auf andere, welche die Stabilit&auml;tskriterien nicht einhalten. Doch man fasst sich in Berlin nur ungern an die eigene Nase und verteidigt einen gef&auml;hrlichen Vorgang sogar weiter, obwohl sich die negative Tendenz sogar deutlich verst&auml;rkt. Das kann ganz besonders beim Export&uuml;berschuss beobachtet werden. F&uuml;r die Nachrichtenagentur Reuters hat das Ifo-Institut in M&uuml;nchen berechnet, dass Deutschland 2014 mit Abstand den gr&ouml;&szlig;ten Export&uuml;berschuss weltweit erzielt hat.<br>\nMit einem &Uuml;berschuss von 285 Milliarden US-Dollar wurde sogar ein neuer Rekord aufgestellt. Das bedeutet, dass f&uuml;r diese Summe mehr Waren und Dienstleistungen aus Deutschland exportiert wurden, als ins Land importiert wurden. Abgeschlagen folgt China mit 150 Milliarden Dollar auf dem zweiten Rang und dahinter folgt der gr&ouml;&szlig;te &Ouml;lexporteur Saudi-Arabien mit 100 Milliarden Dollar. Der breiter gefasste Leistungsbilanz&uuml;berschuss, in den auch geleistete und empfangene private und &ouml;ffentliche &Uuml;berweisungen (z.B. von ausl&auml;ndischen Einwanderern in ihre Heimatl&auml;nder), Beitr&auml;ge an internationale Organisationen und Entwicklungshilfe eingerechnet werden, lag bei 220 Milliarden und damit um 30 Milliarden h&ouml;her als im Vorjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Deutschland-destabilisiert-Finanzsystem-mit-Exportueberschuss-immer-staerker-2540244.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Blase ist nicht gleich Blase<\/strong><br>\nEs droht kein Crash, obwohl die Aktienkurse steigen. Es ist viel schlimmer. Wir leiden immer noch an der Finanzblase, die 2008 geplatzt ist.<br>\nSteuern wir auf eine neue Finanzkrise zu, die an den fatalen Crash von 2008 erinnert? Auf den ersten Blick k&ouml;nnte es so scheinen. Die Zinsen liegen bei null, das Geld ist billig, die Immobilienpreise steigen, und der deutsche Aktienindex DAX schie&szlig;t auf neue Rekorde. &Auml;hnliche Ph&auml;nomene waren in den Vereinigten Staaten zu beobachten, bevor die Subprime-Krise losbrach. Daher wirkt es naheliegend anzunehmen, dass sich die n&auml;chste Spekulationsblase aufpumpt. (&hellip;)<br>\nBei einer Spekulationsblase ist typisch, dass zu viele Kredite vergeben werden, weil allseits Optimismus herrscht. Auch Menschen ohne gro&szlig;es Einkommen nehmen eine Hypothek auf und wetten darauf, dass die H&auml;userpreise weiter steigen. Die Idee ist: Die Immobilie finanziert sich bestimmt von selbst. Es werden Luftschl&ouml;sser gebaut, die irgendwann zusammenkrachen. Zur&uuml;ck bleiben Bauruinen, die keiner haben will.<br>\nDie jetzige Situation ist anders. Es herrscht nicht Euphorie, sondern Ratlosigkeit oder gar Verzweiflung. Kredite werden kaum gewollt, stattdessen versuchen Sparer panisch, ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Aktien werden nicht gekauft, weil man mit den Papieren spekulieren m&ouml;chte, sondern es gilt das Motto: Rein in die &bdquo;Sachwerte&ldquo;! (&hellip;)<br>\nDoch was so logisch wirkt, ist trotzdem falsch. Die Aktienpreise &auml;ndern nichts daran, dass Deflation herrscht. Es ist ein Krisensymptom, dass nur die Preise f&uuml;r Verm&ouml;gen steigen &ndash; w&auml;hrend normale Waren eher billiger werden und Autos nur noch mit Rabatt einen K&auml;ufer finden.<br>\nEs ist eine seltsame Welt: Geld ist genug da, doch an der falschen Stelle. Da hilft nur, das Verm&ouml;gen der Verm&ouml;genden zu besteuern. Denn auf den Staat ist Verlass: Er gibt sein Geld aus und kurbelt damit die Wirtschaft an &ndash; statt panisch die Aktienkurse in die H&ouml;he zu treiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Steigende-Aktienkurse\/!154224\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fester dank US-Jobdaten<\/strong><br>\nIn den USA wurden im Januar deutlich mehr neue Arbeitspl&auml;tze geschaffen als erwartet. Au&szlig;erhalb der Landwirtschaft kamen 257 000 Stellen hinzu, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Durchschnitt lediglich mit 228 000 neuen Arbeitspl&auml;tzen gerechnet. Zudem fiel der Stellenaufbau im Vormonat mit 329 000 Stellen viel h&ouml;her aus, als zun&auml;chst ermittelt. Die Arbeitslosenquote lag im Januar wie erwartet bei 5,7 Prozent. Auch das Lohnwachstum zog sp&uuml;rbar an.<br>\n&ldquo;Der US-Stellenaufbau kann auch zu Jahresbeginn an die guten Vorgaben des Vorjahres anschlie&szlig;en&rdquo;, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank. Bemerkenswert sei der Anstieg der Stundenl&ouml;hne. Langsam aber sicher zeichne sich nun ein Trend zu st&auml;rken Lohnzuw&auml;chsen ab. &ldquo;F&uuml;r die US-Notenbank l&auml;sst sich derzeit jedoch noch kein unmittelbarer Handlungszwang ableiten&rdquo;, so Gitzel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/marktberichte\/aktien-new-york-ausblick-fester-dank-us-jobdaten-13413855.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Unglaubliche Leistung in USA &ndash; trotz Mindestlohn von US$\/Std von 7,25 bis 15.00und ohne Handelsabkommen TTIP. Vielleicht sollten wir den Mindestlohn anheben und TTIP in die &ldquo;Rundablage&rdquo; verschwinden lassen, um ein Arbeitslosenquote von 5,75% in Deutschland zu erreichen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung CR:<\/strong> Auch in EU-Staaten mit faktisch oder formal vorhandenen Mindestl&ouml;hnen wie Luxemburg und &Ouml;sterreich ist die Arbeitslosenquote relativ niedrig; vergleiche hierzu die <a href=\"http:\/\/wko.at\/\/statistik\/eu\/europa-arbeitslosenquoten.pdf\">Angaben der Wirtschaftskammer &Ouml;sterreich [PDF &ndash; 73 KB]<\/a>.<\/em><br>\n<em>&Uuml;brigens f&auml;ngt das Minimum der L&ouml;hne in diesen L&auml;ndern &ndash; anders als in den USA &ndash; nicht erst bei 7,25 Stundenlohn (in US-Dollar) an, sondern liegt z.B. in Luxemburg bei 11,10 &euro;\/Std bzw. &uuml;ber 1900 Euro\/Monat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nachhutgefechte Mindestlohn<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Geschummelt, gestrichen, gemogelt<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung des Mindestlohns zum 1.1.2015 ist eine der gr&ouml;&szlig;ten Sozialreformen der Nachkriegsgeschichte.<br>\n3,7 Millionen Menschen profitieren nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums von den 8,50 Euro.<br>\nViele Arbeitgeber beschweren sich &uuml;ber zus&auml;tzlichen b&uuml;rokratischen Aufwand.<br>\nF&uuml;r Michelle Leistert ist der Mindestlohn ein St&uuml;ck Freiheit. Wann gibt es schon mal 14 Prozent mehr Lohn auf einen Schlag, einfach so? &ldquo;Ich kann jetzt endlich mehr shoppen&rdquo;, sagt die Abiturientin. Noch vor gut einem Monat hat die 19-J&auml;hrige, die f&uuml;r das Unternehmen D+S in einem Callcenter auf der Insel R&uuml;gen arbeitet und mit der ganzen Republik telefoniert, 6,75 Euro brutto in der Stunde verdient. Seit Anfang des Jahres sind es 8,50 Euro, das sind bei einer 30-Stunden-Woche gute 200 Euro mehr im&nbsp;Monat. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend sich viele Arbeitnehmer &uuml;ber einen kr&auml;ftigen Lohnaufschlag freuen, fegt ein Proteststurm durchs Land. Quer durch die Republik zetern die Arbeitgeber, weil sie Beginn, Dauer und Ende der Arbeitszeit aufschreiben sollen, damit der Zoll den Mindestlohn besser kontrollieren kann. &Uuml;berall tauchen neue Probleme auf, bei den Sportvereinen und Wohlfahrtsverb&auml;nden, Taxifahrern und Schaustellern, ja sogar in Wanderh&uuml;tten im Pf&auml;lzer Wald, wo Mitglieder f&uuml;r ein paar Euro Aufwandsentsch&auml;digung Getr&auml;nke ausgeben. Gleichzeitig wird geschummelt, gestrichen und gemogelt, was das Zeug h&auml;lt: Wenn es darum geht, die Bezahlung der 8,50 Euro zu unterlaufen, zeigen manche Unternehmer einen teilweise skurrilen&nbsp;Einfallsreichtum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mindestlohn-geschummelt-gestrichen-gemogelt-1.2339313%20\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Und trotz (oder wegen?) der Kreativit&auml;t etlicher Unternehmer m&ouml;chte die Union den ohnehin nicht fl&auml;chendeckenden Mindestlohn noch l&ouml;chriger machen. Wir haben auf diese Absicht hingewiesen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h11\">Nach nur zwei Wochen: Union will Mindestlohn verw&auml;ssern<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Niedrige L&ouml;hne = gut, niedriger Euro = schlecht?<\/strong><br>\nDie Debatte um die Wechselkurse zeigt sehr sch&ouml;n, in welche logischen Widerspr&uuml;che man sich verstrickt, wenn man versucht, den deutschen &ouml;konomischen Mainstream zu vertreten.<br>\nAm Wochenende berichtete die FAZ &uuml;ber die Abwertung des Euro und bringt das Argument, dass eine solche Abwertung langfristig von Nachteil sein k&ouml;nne, weil sich die Unternehmen wegen der W&auml;hrungsvorteile nicht mehr anzustrengen brauchten.<br>\nDeutschland kann sich auf dem Erreichten ausruhen, statt st&auml;ndig die Produktivit&auml;tspeitsche D-Mark im R&uuml;cken zu haben.<br>\nMan kann diesen Punkt machen. Er ist legitim. Aber dann kann man nicht zugleich auf die Gewerkschaften eindreschen, wenn die mit der Peitsche der Produktivit&auml;t argumentieren, wenn es um Lohnforderungen geht.<br>\nMir ist nicht bekannt, dass die FAZ oder die hiesigen Wirtschaftsprofessoren sich an dieser Stelle in den vergangenen Jahren jemals auf die Seite der Arbeitnehmervertreter geschlagen h&auml;tten. Stattdessen wurde und wird reflexhaft der Verlust der Wettbewerbsf&auml;higkeit beklagt, sobald irgend jemand in Deutschland auf die Idee kommt, vielleicht einmal h&ouml;here L&ouml;hne einzufordern. Dabei spielt es f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit keine Rolle, ob die Abwertung extern (&uuml;ber die W&auml;hrung) oder intern (&uuml;ber die L&ouml;hne) erfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/01\/25\/niedrige-loehne-gut-niedriger-euro-schlecht_8073\">Mark Schieritz in Zeit Online Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Mindestlohn und die Medien<\/strong><br>\nDie Ver&ouml;ffentlichung der Arbeitsmarktdaten ist in Deutschland immer ein Trauerspieler. Da muss Regierungssprecher Steffen Seibert irgendwie versuchen den Anstieg der Arbeitslosigkeit damit zusammenzubringen, dass im Vergleich zum Vorjahresmonat weniger Menschen keinen Job haben und die Nachrichtenagenturen beginnen ihre Berichte damit, dass die Arbeitslosigkeit gestiegen sei, was schlecht sei, dies aber an saisonalen Faktoren liege, was gut sei und am Ende blickt niemand mehr durch.<br>\nKleiner Tipp: Es gibt Verfahren zur Saisonbereinigung. Dass im Winter mehr Menschen ohne Job sind als im Sommer, hat den gleichen Nachrichtenwert wie die Meldung, dass die Temperaturen im Winter unter denen im Sommer liegen. Wie w&auml;re es, wenn sich alle darauf verst&auml;ndigen, einfach die saisonbereinigten Zahlen zu benutzen? Dann muss sich niemand mehr verrenken und die Nachricht des Tages lautet schlicht: Arbeitslosenquote sinkt.<br>\nUnd weil die Arbeitslosenquote sinkt, muss man auch nicht beim Mindestlohn suchen, um eine nicht vorhandene Eintr&uuml;bung der Lage am Arbeitsmarkt zu erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/01\/29\/der-mindestlohn-und-die-medien_8108\">Mark Schieritz in Zeit Online Herdentrieb<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Tarifeinheit: JA &ndash; Eingriff ins Streikrecht: NEIN<\/strong><br>\nWir fordern die Bundesregierung auf, von einer gesetzlichen Regelung der Tarifeinheit abzusehen!<br>\nWir bekennen uns zum Prinzip, dass Gewerkschaften die Solidarit&auml;t aller Besch&auml;ftigtengruppen organisieren. Ziel ist der Grundsatz &bdquo; Ein Betrieb ein Tarifvertrag&ldquo; im Sinne von Fl&auml;chentarifvertr&auml;gen, die den Wettbewerb in einer Branche &uuml;ber L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen ausschlie&szlig;en. Die so verstandene Tarifeinheit hat einen hohen Stellenwert f&uuml;r die Gew&auml;hrleistung einer solidarischen und einheitlichen Interessenvertretung aller Besch&auml;ftigten in den Betrieben und Dienststellen. Tarifeinheit begrenzt die Konkurrenz, sichert die Durchsetzungsf&auml;higkeit der Belegschaften und f&ouml;rdert die Akzeptanz der Tarifautonomie. Der von der Bundesregierung vorgelegte Referentenentwurf wird diesen Grunds&auml;tzen nicht gerecht, da er bei einer Kollision mehrerer Tarifvertr&auml;ge vorsieht, nur den Tarifvertrag der Mehrheit gelten zu lassen. Die anderen sind tariflos und ihr Streikrecht steht unter dem Vorbehalt der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit. Dies ist unzweifelhaft auch eine indirekte Einschr&auml;nkung des Streikrechts. Wer die Tarifautonomie st&auml;rken will, darf auch Streiks als grundgesetzlich garantiertes Freiheitsrecht aus Artikel 9 Absatz 3 GG nicht einschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/themen\/geld-tarif\/tarifeinheit\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Fremdenfeindlichkeit und Migration<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Vermummte mit Fackeln vor Asylbewerberheim<\/strong><br>\nWieder Dortmund, wieder eine perfide Drohgeb&auml;rde von Rechtsextremen: Vor einem Asylbewerberheim kam es zu einem Aufmarsch Vermummter mit brennenden Fackeln. 13 Personen wurden festgenommen.<br>\nMit brennenden Fackeln hat eine Gruppe vermummter Rechtsextremer vor einem Asylbewerberheim in Dortmund am Freitagabend ausl&auml;nderfeindliche Parolen skandiert. Die mindestens zwanzig Personen waren teilweise mit Halst&uuml;chern oder Schals vermummt, vereinzelt wurde Pyrotechnik gez&uuml;ndet, wie die Polizei mitteilte.<br>\nGegen 21.00 Uhr abends alarmierten Zeugen die Beamten. Kurz darauf nahm die Polizei in der N&auml;he der Fl&uuml;chtlingsunterkunft im Stadtteil Eving 13 mutma&szlig;liche Angeh&ouml;rige der rechtsextremen Szene fest. Gegen sie wird wegen Landfriedensbruch und Versto&szlig;es gegen das Versammlungsverbot ermittelt.<br>\nVerletzt wurde laut Polizei niemand. Es gab auch keine Sachsch&auml;den. Die 13 Personen kamen am Samstagmorgen wieder auf freien Fu&szlig;. Strafrechtlich relevant seien die gerufenen Parolen wohl nicht gewesen, so ein Sprecher. Wer hinter der Aktion steckt, konnte die Polizei am Samstag noch nicht sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/regionales\/nrw\/article137212656\/Vermummte-mit-Fackeln-vor-Asylbewerberheim.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Die Frage lautet also nicht, ob Deutsche Angst vor Asylbewerbern haben m&uuml;ssen, sondern ob Ausl&auml;nder und insbesondere Fl&uuml;chtlinge Angst vor Rechtsextremen haben m&uuml;ssen. Letzte scheint auf jeden Fall berechtigt zu sein.<\/em><br>\n<em>Das ist ein gesamtdeutsches Problem, denn nach den &bdquo;Pegida&ldquo;-Proteste hat der Rassismus auch in Ostdeutschland (besonders in Sachsen) zugenommen: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2015-01\/fluechtlinge-rassismus-angriffe-sachsen\">Sachsen verzeichnet besonders viele rassistische &Uuml;bergriffe<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wiederg&auml;nger Punktesystem. Zur aktuellen Diskussion um ein Einwanderungsgesetz.<\/strong><br>\nIn Sachen Einwanderung lernt Politik langsam in diesem Land: In den 1980er und 1990er Jahren war es in der politischen Diskussion in Deutschland offenkundig noch zu fr&uuml;h f&uuml;r das damals immer wieder geforderte klassische Punktesystem nach kanadischen Vorbild. Heute ist es daf&uuml;r zu sp&auml;t, weil sich das kanadische und das deutsche Migrationsrecht l&auml;ngst in der Mitte getroffen haben. Aber f&uuml;r ein &sbquo;Einwanderungsgesetz&rsquo;, das diesen Namen verdient, ist es noch nicht zu sp&auml;t, sagt als politikkritischer Zeitzeuge Klaus J. Bade, der diese Diskussion seit den 1980er Jahren begleitet und mitgestaltet hat. (&hellip;)<br>\nDer Zuwanderungsrat war hochrangig besetzt, gut ausgestattet, faktisch dem Rat der &sbquo;Wirtschaftsweisen&rsquo; gleichgestellt und sollte zu Fragen von Migration und Integration j&auml;hrlich ebenfalls ein umfassendes Gutachten vorlegen. Er wurde von Bundesinnenminister Schily im Vorgriff auf das Gesetz schon 2003 einberufen. Schily bat mich, den Vorsitz im Zuwanderungsrat zu &uuml;bernehmen. Ich lehnte ab, empfahl Rita S&uuml;ssmuth, die dieses Amt &uuml;bernahm, in dem ich dann als ihr Stellvertreter fungierte. (&hellip;)<br>\nUm den von der konservativen Opposition blockierten Weg zur parlamentarischen Entscheidung f&uuml;r das rot-gr&uuml;ne Gesetzesvorhaben ohne erneute Anrufung eines Vermittlungsausschusses freizumachen, wurde das Punktesystem in einer partei&uuml;bergreifenden Besprechung im Bundeskanzleramt Anfang Juni 2004 aus dem Gesetzentwurf gestrichen. Mit dem Punktesystem fiel, rechtlich nur folgerichtig, aber begleitet von einer &uuml;blen politischen und medialen Denunziationskampagne, auch der Zuwanderungsrat, der in seiner kritischen Arbeit von der Opposition und vor allem von den irritierten Beh&ouml;rden zunehmend misstrauisch beobachtet worden war.<br>\nWohl wissend, dass es f&uuml;r das Punktesystem bis auf weiteres keine Chance mehr gab, hatte der Zuwanderungsrat in seinem ersten, im Herbst 2004 vorgelegten Jahresgutachten unter anderem eine Migrationssteuerung mithilfe einer Engpassdiagnose am Arbeitsmarkt vorgeschlagen. Das war eine kleine, flexible und streng arbeitsmarktorientierte Ersatzl&ouml;sung f&uuml;r das im Sommer 2004 der diffusen Angst vor &sbquo;ungesteuerter Zuwanderung&rsquo; zum Opfer gefallene gro&szlig;e und nur bedingt arbeitsmarktorientierte Punktesystem:<br>\nBei akutem und absehbar nicht durch inl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte zu befriedigendem Arbeitskr&auml;ftemangel sollten &ndash; zwar flexibel, aber streng am Bedarf orientiert &ndash; ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte zugelassen werden. Es ging um nach Berufsgruppen oder Branchen jeweils festzulegende Kontingente, bis zu einem j&auml;hrlichen Gesamtmaximum von 25.000.<br>\nDieser Vorschlag wurde &ndash; wie zuvor das Punktesystem &ndash; von Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerseite gleicherma&szlig;en begr&uuml;&szlig;t. Von den innenpolitischen Streitern der Oppostion aber wurde das Konzept aufs neue mit den einge&uuml;bten populistischen Mayday-Reflexen als Programm zur &Uuml;berflutung Deutschlands mit Migranten denunziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2015\/02\/04\/wiedergaenger-punktesystem-zur-diskussion-einwanderungsgesetz\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Im Dialog: Alfred Schier mit Norbert Bl&uuml;m<\/strong><br>\nMit dem Satz &ldquo;Die Rente ist sicher&rdquo; ging Norbert Bl&uuml;m 1986 in die deutsche Geschichte ein. Jetzt hat der ehemalige Bundesarbeitsminister ein neues Thema: In seinem Buch &ldquo;Einspruch&rdquo; stellt Bl&uuml;m die Willk&uuml;r des deutschen Rechtssystems an den Pranger und wendet sich gegen die Ehe- und Familienpolitik der heutigen Zeit. Im Dialog mit Alfred Schier spricht der 79-J&auml;hrige auch &uuml;ber das Ph&auml;nomen Pegida und die aktuelle Krise in Europa und Griechenland, vor allem aber &uuml;ber sein Leitbild einer lebenslangen Ehe.<br>\nDie Vereinbarkeit von Familie und Karriere halte er in Wirklichkeit f&uuml;r &ldquo;die Unterwerfung der Familie unter die Knute des Erwerbslebens&rdquo;. Auch den Ausbau von Kitas und Ganztagsschulen sieht Bl&uuml;m kritisch. Die Kindheit werde dadurch immer weiter &ldquo;verstaatlicht&rdquo;. Seiner eigenen Partei weist er dabei einen Gro&szlig;teil der Schuld zu: &ldquo;Die CDU tr&auml;gt die Hauptverantwortung an der Entkernung von Ehe und Familie.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/diskussionen\/im_dialog:_michael_krons_mit_norbert_bluem\/912580?datum=2015-02-08\">phoenix<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Medienkritik<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wie das ZDF eine Linke zur Rechtsextremistin macht<\/strong><br>\nIn einem Beitrag der &ldquo;Heute-Show&rdquo; macht sich das ZDF &uuml;ber eine angebliche AfD-W&auml;hlerin und ihre vermeintliche N&auml;he zur NPD lustig. Das Problem nur: Die Zitate sind vollkommen aus dem Kontext gerissen. (&hellip;)<br>\nDa kann es dann auch mal vorkommen, dass man sich im politischen Koordinatensystem verliert, nicht mehr wei&szlig;, wo oben und unten ist. Oder Rechts und Links. Daf&uuml;r braucht man nicht mal YouTube. Das ZDF einschalten reicht auch. Die &ldquo;Heute-Show&rdquo;, das politsatirische Aush&auml;ngeschild des Zweiten Deutschen Fernsehens, ist bei Links und Rechts offensichtlich auch ein bisschen durcheinander gekommen.<br>\nIn einem kurzen Beitrag wollte man n&auml;mlich mal zeigen, wie doof die neuen Rechten doch sind, die ihr demokratisches Kreuzchen bei der AfD machen. So doof sind die, dass sie sich vor eine Kamera stellen, vor eine &ouml;ffentlich-rechtliche Kamera auch noch, und dann S&auml;tze sagen wie: &ldquo;Ich m&ouml;chte nicht mehr die NPD w&auml;hlen, weil die mir zu rechtsextrem ist. Darum w&auml;hle ich jetzt die AfD, weil die, ich sage immer, das ist die NPD in freundlich&rdquo;. (&hellip;)<br>\nGanz sch&ouml;n bl&ouml;d ist allerdings nur, wenn sich dann herausstellt, dass das verwendete Zitat gar nicht von einem Ex-NPD-Neu-AfD-W&auml;hler gesagt wurde &ndash; sondern vollst&auml;ndig aus dem Kontext gerissen ist. Denn bei der jungen Frau, die die zitierten S&auml;tze da in die Kamera sagt, handelt es um eine ziemlich engagierte Jungpolitikerin der Linken, die eigentlich nur erkl&auml;ren wollte, warum die AfD auf dem Land so erfolgreich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article137223594\/Wie-das-ZDF-eine-Linke-zur-Rechtsextremistin-macht.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Und ausgerechnet ein &bdquo;Springer&ldquo;-Organ kl&auml;rt dar&uuml;ber auf. Das ist (oder sollte) peinlich f&uuml;r das ZDF (sein).<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD buhlt um Jim Messina: Obamas rotblonder Vollstrecker<\/strong><br>\nJim Messina ist einer der engsten Vertrauten von US-Pr&auml;sident Obama, 2012 inszenierte er dessen Wiederwahl. Jetzt will die SPD ihn anwerben: Messina steht f&uuml;r Internet-Wahlkampf &ndash; aber auch f&uuml;r eiskalte Methoden. (&hellip;)<br>\nDemn&auml;chst aber soll Messina, 45, seine Tricks in die Dienste eines ganz neuen Klienten stellen: Nach SPIEGEL-Informationen ist die SPD dabei, den Obama-Guru f&uuml;r den Bundestagswahlkampf 2017 zu verpflichten, um Angela Merkel zu schlagen. Man erhoffe sich einen &ldquo;Erkenntnisgewinn&rdquo; aus den US-Wahlk&auml;mpfen, best&auml;tigte die SPD-Zentrale die Verhandlungen. Moderner gesagt soll Messina das leisten, was er schon in den USA bravour&ouml;s f&uuml;r Obama organisierte: einen Internet-Wahlkampf mit dem richtigen Social-Media-Wumms.<br>\nAuch wenn sich die US-Verh&auml;ltnisse nicht so einfach auf die deutsche Wahlgem&uuml;tlichkeit &uuml;bertragen lassen: Messinas Gegner k&ouml;nnen sich warm anziehen. Der Profi gilt zwar als Fachmann f&uuml;r Datenanalysen und den Einsatz sozialer Netzwerke in Wahlkampagnen. Doch hinter diesem bet&ouml;renden High-Tech-Kenner-Image verbirgt sich ein abgebr&uuml;hter Stratege.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/obama-stratege-jim-messina-soll-berater-der-spd-werden-a-1017288.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Ist die Bev&ouml;lkerung in Deutschland wirklich so benutzerfreundlich von &bdquo;sozialen Netzwerken&ldquo; wie in den USA?<\/em><br>\n<em>Wirklich wundern kann diese Meldung nicht, denn schon zu Clinton-Zeiten haben SPD-Spitzenmitglieder sich einen Erfolg bei Wahlk&auml;mpfen durch US-Vorbilder versprochen. Offenbar sind Herr Gabriel &amp; Co f&uuml;r jeden Opportunismus empf&auml;nglich &ndash; wobei dieser zumindest inhaltlich noch harmlos sein k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; &ndash; Ein wahres Wort<\/strong><br>\nEckart Spoo &uuml;ber das &bdquo;Unwort&ldquo; des Jahres 2014 und grundlegende Mi&szlig;st&auml;nde in der deutschen Medienlandschaft.<br>\n&bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; &ndash; so entschied Anfang 2015 eine f&uuml;nfk&ouml;pfige Jury deutscher Sprachkritiker &ndash; &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; sei das &bdquo;Unwort&ldquo; des Jahres 2014. Damit wollten die F&uuml;nf erreichen, da&szlig; wir dieses Wort nicht mehr verwenden. Wir sollen die L&uuml;genpresse nicht mehr beim Namen nennen. Damit bin ich nicht einverstanden. Ich werde mir dieses wahre, allzu wahre Wort nicht ausreden lassen.<br>\nKurz vorher, Ende 2014, hatte die Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo; das Ergebnis einer von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage bekannt gegeben: 47 Prozent der Befragten waren der Auffassung, da&szlig; die Medien einseitig berichten (Beispiel: Ukraine-Krise). Ein interessantes Einzelergebnis: Das Mi&szlig;trauen in die Medien nimmt mit der H&ouml;he der Bildungsabschl&uuml;sse zu. Also: Gerade die Gebildeteren trauen den Medien am wenigsten.<br>\nAuch aus anderen Erhebungen wissen wir, da&szlig; das Ansehen der Medien seit Jahren stark gelitten hat. Dar&uuml;ber und &uuml;ber die Gr&uuml;nde und die Folgen f&uuml;r die Demokratie m&uuml;&szlig;te intensiv diskutiert werden. Ein solcher Mi&szlig;stand l&auml;&szlig;t sich nicht durch Sprachregelung, nicht durch Totschweigen beheben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/620\">Weltnetz.tv<\/a><\/li>\n<li><strong>ARD-Journalist rechnet mit &bdquo;Tagesschau&rdquo; und &bdquo;Tagesthemen&rdquo; ab<\/strong><br>\n&ldquo;Das ist kein journalistisches Umfeld mehr f&uuml;r mich. Ich sto&szlig;e da auf Leute, denen die Administration wichtiger ist als guter Journalismus. Diese Strukturagenten ersticken den Journalismus&rdquo;, sagt er.<br>\nDer 72-J&auml;hrige Fr&ouml;hder ist nicht irgendwer. Er ist langj&auml;hriger Auslandskorrespondent, war mehrfach in Kriegsgebieten unterwegs und ist f&uuml;r besondere Recherche-Leistungen ausgezeichnet worden. Kurzum: Dieser Mann wei&szlig;, worauf es im Journalismus ankommt.<br>\nUnd genau diese Kompetenz spricht er seinem Sender jetzt ab. Dem &bdquo;Spiegel&rdquo; sagte er:<br>\n&ldquo;Ich will, dass sich etwas &auml;ndert, damit die jungen Kollegen in Zukunft wieder den Journalismus machen k&ouml;nnen, den die ARD braucht.&rdquo;<br>\nFr&ouml;hder, einstiger Gewinner Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises kritisierte vor allem die &ldquo;Kleinstaaterei der einzelnen Anstalten&rdquo;. Der Tagesschau warf er vor, fremdes Bildmaterial nicht kritisch genug zu pr&uuml;fen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Mich nervt diese sprachliche Verlotterung! In den Beitr&auml;gen wimmelt es vor Grammatikfehlern. Da ist die Anmoderation des Sprechers identisch mit den ersten zwei S&auml;tzen des Films. Und dann dieses st&auml;ndige Geduze! Jeder Korrespondent wird mit Vornamen aufgerufen. Es ist dem Zuschauer gegen&uuml;ber unh&ouml;flich, es ist &auml;rgerlich.&rdquo;<br>\nFr&ouml;hder beklagte, dass in &ldquo;Tagesschau&rdquo; und &ldquo;Tagesthemen&rdquo; &ldquo;blo&szlig; scheinbar relevante Fakten hintereinander gef&uuml;gt&rdquo; w&uuml;rden, &bdquo;anstatt sie zu hinterfragen&rdquo;. &ldquo;Wenn ich diese Aufsager vor den Parteizentralen und dem Kanzleramt schon sehe! Die kommen einfach von der Routine nicht weg&rdquo;, wetterte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.de\/2015\/02\/06\/story_n_6633332.html\">The Huffington Post<\/a><\/li>\n<li><strong>Was nicht passt, wird passend gemacht<\/strong><br>\n&bdquo;Russland f&uuml;hrt einen Propagandakrieg&ldquo;, titelt der Tagesspiegel, &bdquo;Glaubt Putin die eigene Propaganda?&ldquo;, fragt sich Spiegel-Online, die EU-Staaten seien &bdquo;machtlos gegen Russlands Propaganda&ldquo;, f&uuml;rchtet die S&uuml;ddeutsche, w&auml;hrend die Zeit wei&szlig;: Moskaus &bdquo;Propaganda-Apparat geht das Geld aus&ldquo;. Der nun wieder entflammte Konflikt in der Ostukraine ist unzweifelhaft auch ein Propagandakrieg. Glaubt man den Schlagzeilen hiesiger Leitmedien, dann hat Moskau die Exklusivrechte auf Propaganda. Seit Beginn der Ukraine-Krise sehen sich allerdings auch die westlichen Massenmedien dem Vorwurf einer einseitigen Berichterstattung ausgesetzt. Nicht immer fiel die Reaktion souver&auml;n aus: Die S&uuml;ddeutsche diffamierte daraufhin ihre sich in den Kommentarspalten austobende kritische Leserschaft als bezahlte Agenten des Kreml.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201502063419\/hintergrund\/medien\/was-nicht-passt-wird-passend-gemacht.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Operation Balkan: Werbung f&uuml;r Krieg und Tod<\/strong><br>\nSeit dem Kosovokrieg von 1999, der die Frage nach der Rolle der Medien im Krieg und nach Krisenkommunikation &uuml;berhaupt in einer relativ breiten &Ouml;ffentlichkeit thematisierte, ist eine explosionsartig angewachsene und kontinuierlich wachsende Menge an Literatur zum Thema Medien und Krieg zu verzeichnen. Damit scheint eine lange geltende kommunikationswissenschaftliche Gesetzm&auml;&szlig;igkeit au&szlig;er Kraft gesetzt worden zu sein, wonach jeder Krieg eine Medienkrise hervorruft, in der sich die Medienschaffenden veranlasst sehen, zu fragen, wie sie &uuml;ber den Krieg kommuniziert haben, um anschlie&szlig;end alsbald wieder zur Tagesordnung &uuml;berzugehen und wenig bis gar keine Lehren aus dem zur&uuml;ckliegenden f&uuml;r den n&auml;chsten Krieg zu ziehen.<br>\nDass es jetzt aber eine offenbar gestiegene und eine mehr oder weniger andauernde Sensibilit&auml;t f&uuml;r den Umgang der Medien mit Kriegen gibt, hat vermutlich vor allem zwei Gr&uuml;nde. Erstens haben uns der 11. September 2001 und seine Folgen praktisch in den Zustand eines permanenten Krieges versetzt, was wiederum eine permanente Auseinandersetzung mit Inhalten und Formen der Kommunikation &uuml;ber Krieg hervorruft und erforderlich macht. Zweitens ist eine rasante Ver&auml;nderung der Quantit&auml;t und Qualit&auml;t von Kriegs- und Krisenkommunikation eingetreten.<br>\nInnerhalb der Friedensforschung ist ebenfalls eine erh&ouml;hte Sensibilit&auml;t hinsichtlich dieses Themas zu verzeichnen. Auff&auml;llig jedoch ist dabei generell, dass &ndash; nicht nur in der Friedensforschung &ndash; zwei wichtige Aspekte der komplexen Problematik eher ein Schattendasein fristen. Da w&auml;ren zum einen die Balkankriege der neunziger Jahre, die &uuml;ber den Kosovokrieg hinaus kaum Interesse wecken, obschon der NATO-Krieg gegen Jugoslawien in vielerlei Hinsicht &ndash; auch medial &ndash; auf ihnen aufgebaut hat. Und da w&auml;re zum anderen die Frage nach der Beeinflussung von Kriegs- und Krisenkommunikation, also auch der von Medien, durch Public Relations-Ma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/2007080573\/hintergrund\/medien\/operation-balkan-werbung-fuer-krieg-und-tod.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>NBC-Nachrichtenstar Williams: Sendepause wegen Kriegsl&uuml;ge<\/strong><br>\nSein Sender hat interne Ermittlungen gegen ihn gestartet, nun r&auml;umt der US-Fernsehnachrichtenstar Brian Williams den Platz vor der Kamera &ndash; zumindest vorerst. &ldquo;Ich habe beschlossen, mich f&uuml;r einige Tage aus meiner t&auml;glichen Sendung zur&uuml;ckzuziehen&rdquo;, teilte der NBC-Moderator mit. Die &ldquo;Nightly News with Brian Williams&rdquo; schauen t&auml;glich rund neun Millionen Menschen.<br>\nWilliams hatte vor wenigen Tagen einr&auml;umen m&uuml;ssen, dass eine von ihm mehrfach im Fernsehen erz&auml;hlte Anekdote aus seinem Reportereinsatz im Irakkrieg stark gesch&ouml;nt war. Williams hatte etwa bei Latenight-Talker David Letterman erz&auml;hlt, er sei 2003 als Embedded Journalist im Irakkrieg in einem Hubschrauber gewesen, der von einer Panzerfaust abgeschossen wurde. In Wirklichkeit jedoch sa&szlig; er in einem anderen Hubschrauber, der erst eine Stunde sp&auml;ter bei dem verungl&uuml;ckten Helikopter landete.<br>\n&ldquo;Mitten in meiner von Nachrichten dominierten Karriere ist mir schmerzhaft bewusst geworden, dass ich derzeit aufgrund meiner Handlungen selbst zu sehr ein Teil der Nachrichten bin&rdquo;, begr&uuml;ndete Williams nun die Auszeit vom TV-Schirm. Ein Kollege werde ihn vertreten, er selbst werde aber vor die Kamera zur&uuml;ckkehren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/nbc-moderator-brian-williams-sendepause-nach-flunkeraffaere-a-1017322.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Warum Franziskus das Schlagen von Kindern bef&uuml;rwortet<\/strong><br>\nPapst Franziskus hat erkl&auml;rt, dass er es in Ordnung findet, wenn Eltern ihre Kinder schlagen. W&auml;hrend sich die Medien &uuml;ber die Aussage des angeblich &bdquo;weltoffenen Papstes&ldquo; wundern, f&uuml;hlt sich gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon in seiner Einsch&auml;tzung best&auml;tigt, dass Franziskus alles daran setzen wird, den Katholizismus f&uuml;r die evangelikale Konkurrenz attraktiv zu machen.&nbsp;<br>\n&bdquo;&Uuml;ber die j&uuml;ngsten Erziehungstipps des Papstes k&ouml;nnen nur diejenigen erstaunt sein, die nicht begriffen haben, dass Franziskus &uuml;ber weite Strecken reaktion&auml;rere Ansichten vertritt als sein Amtsvorg&auml;nger&ldquo;, erkl&auml;rte Michael Schmidt-Salomon am Freitagnachmittag am gbs-Stiftungssitz in Oberwesel. &bdquo;Was die Medien als Modernit&auml;t des Papstes fehldeuten, ist tats&auml;chlich nur Ausdruck einer zunehmenden Anpassung des Katholizismus an die weltweit immer st&auml;rker werdende evangelikale Konkurrenz. Das bedeutet zum einen weniger Kirchenpomp, zum anderen versch&auml;rfte Attacken gegen Homosexuelle, gegen Schwangerschaftsabbr&uuml;che, Sterbehilfe, Evolutionstheorie und die vermeintlichen Verfehlungen der antiautorit&auml;ren Erziehung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/11168\">Humanistischer Pressedienst<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>&ldquo;Staatspleite&rdquo; Argentiniens demn&auml;chst beendet?<\/strong><br>\nMit der ausgelaufenen Rufo-Klausel ist das Erpressungspotential der &ldquo;Geier-Fonds&rdquo; praktisch verschwunden<br>\nWie Telepolis erwartete, st&uuml;rzte Argentinien 2014 nicht erneut in eine Pleite ab, nachdem das Land wegen der Unnachgiebigkeit von Hedgefonds die &ldquo;technische Pleite&rdquo; riskierte (Staatspleite f&uuml;r (vielleicht) Weltmeister Argentinien?). Und man ist in Buenos Aires gut damit gefahren, dem Urteil des US-Richters Thomas Griesa aus dem vergangenen Sommer nicht nachzukommen. Denn h&auml;tte Argentinien die Forderungen der &ldquo;Geier-Fonds&rdquo; bedient, wie die Regierung in Buenos Aires sie nennt, w&auml;re das Land real wieder pleite gewesen.<br>\nGeld f&uuml;r die Begleichung von deren Forderungen in H&ouml;he von gut 1,3 Milliarden US-Dollar (1,5 Milliarden mit Zinsen) hatte Argentinien ausreichend. H&auml;tte es die Forderung bis zum 31. Dezember beglichen, w&auml;re die Rufo-Klausel (Rights Upon Future Offers) zur Anwendung gekommen. Die sicherte bis zum 1. Januar allen Gl&auml;ubigern eine Gleichbehandlung zu, weswegen Nachforderungen bis zu unbezahlbaren 140 Milliarden Dollar auf das Land zugekommen w&auml;ren. Argentinien w&auml;re wieder am Ausgangspunkt der Pleite von 2001 angelangt und die erfolgreiche Konsolidierung am Verhalten von unnachgiebigen Hedgefonds zerschellt. Argentinien hatte sich mit etwa 93% der Gl&auml;ubiger auf eine Umschuldung geeinigt. Diese h&auml;tten bisher &uuml;ber die Rufo-Klausel Nachforderungen stellen k&ouml;nnen, wenn Argentinien die Gl&auml;ubiger h&ouml;her entsch&auml;digt h&auml;tte, mit denen es bisher keine Einigung gab. Nun k&ouml;nnte Argentinien die Umschuldungsverweigerer (Holdouts) sogar auszahlen, ohne bei denen nachbessern zu m&uuml;ssen, die der Umschuldung einst zugestimmt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43758\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Aufkl&auml;rung statt Ressentiment<\/strong><br>\nEin Aufruf aus der Wissenschaft anl&auml;sslich des Ph&auml;nomens Pegida:<br>\nAm 28. Februar nach Dresden!<br>\nPegida muss uns wach r&uuml;tteln, selbst wenn der Organisationskreis mittlerweile in die Krise geraten ist. Seit zwei Monaten versammeln sich Menschen in Dresden, Leipzig und anderswo j&uuml;ngst sogar in &Ouml;sterreich. Sie skandieren &bdquo;Wir sind das Volk&ldquo; und machen zugleich klar, wer nicht dazu geh&ouml;ren soll: Muslim_innen und Ausl&auml;nder_innen, die &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; und die &bdquo;Multikulti-Elite&ldquo;. Hinter dem Banner der Pegida sammelt sich eine soziale Dynamik, die gef&auml;hrlich ist, gerade weil sie nicht blo&szlig; auf rechtsextreme und neofaschistische Milieus reduziert werden kann. Pegida-Anh&auml;nger pr&auml;sentieren sich als besorgte, Wahrheit und Aufkl&auml;rung verpflichtete &bdquo;ganz normale&ldquo; B&uuml;rger_innen, verstehen sich als bislang schweigende Mehrheit, ignoriert von einer abgehobenen politischen, publizistischen und kulturellen Elite.<br>\nHier dr&auml;ngt eine kulturelle Str&ouml;mung auf die Stra&szlig;e, die in den vergangenen Jahren Autoren wie Thilo Sarrazin zu Bestsellern verholfen haben. Sie wird dabei von einer Tendenz im politischen und medialen Mainstream gef&ouml;rdert, nach der der Islam einseitig als r&uuml;ckst&auml;ndig und bedrohlich darstellt wird. Pegida ist dar&uuml;ber hinaus das regressive Aufbegehren gegen eine marktkonforme Demokratie, in der die &Ouml;konomie zur sozialen Instanz geworden ist&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aufklaerung-statt-ressentiment.com\/\">Aufkl&auml;rung statt Ressentiment<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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