{"id":2496,"date":"2007-07-19T09:15:48","date_gmt":"2007-07-19T07:15:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2496"},"modified":"2007-10-23T07:42:22","modified_gmt":"2007-10-23T05:42:22","slug":"hinweise-des-tages-439","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2496","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Investivl&ouml;hne oder ein neuerlicher Anlauf zur Quadratur des Kreises<\/strong><br>\nDie Bundespolitik richtet ihre Energie derzeit auf die Einrichtung von steuerlich beg&uuml;nstigten Modellen der Mitarbeiterbeteiligung. Obwohl die Grundintention hinter den inzwischen vorgelegten Modellen einer &bdquo;Kapitalpartnerschaft&ldquo; (CDU\/CSU) oder eines &bdquo;Deutschlandfonds&ldquo; (SPD) leicht nachvollziehbar ist, zeigt schon eine einfache &ouml;konomische Analyse, dass die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Implementierung gering ist. Nicht zuletzt schneiden die Vorschl&auml;ge hinsichtlich des Rendite-Risiko-Profils gegen&uuml;ber modernen Investmentfondsprodukten schwach ab.<br>\nW&auml;hrend die Intention der Regierungsparteien mit ihren Vorschl&auml;gen zu Investivl&ouml;hnen zwar verst&auml;ndlich und lobenswert ist, erschlie&szlig;t sich die Logik der praktischen Umsetzung nicht. Man mag der Politik zu Gute halten, dass sie es hier auch &ouml;konomisch wohl auch eher mit einer Quadratur des Kreises zu tun hat. Denn viel zu sehr stehen sich hier unterschiedliche Grunderw&auml;gungen kontr&auml;r gegen&uuml;ber. Skeptisch muss allerdings stimmen, dass hier auf der einen Seite mit betr&auml;chtlichen Geldbetr&auml;gen von bis zu 1 Mrd. Euro eigentlich anlagetechnischer Unsinn gef&ouml;rdert werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=626&amp;blogId=16\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Stern: Rente vom Chef<\/strong><br>\nWenn es um die sp&auml;tere Rente geht, dann vergessen viele Arbeitnehmer ein Angebot direkt unter ihrer Nase: die betriebliche Altersvorsorge durch den Arbeitgeber. Eine recht unbekannte, aber m&ouml;gliche Variante ist die Pensionskasse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/finanzen-versicherung\/versicherung\/593165.html?nv=cb\">Stern<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>ZDF-Frontal21: Gekaufte Beitr&auml;ge &ndash; PR als Information<\/strong><br>\nAnmoderation Theo Koll: &ldquo;Bei den gro&szlig;en Fernsehsendern wird &ndash; vollkommen zu Recht &ndash; &auml;u&szlig;erst kritisch und berechtigt hingeschaut, ob es Schleichwerbung gibt und wie es um die journalistische Unabh&auml;ngigkeit steht. Unterhalb des Radarschirms der &ouml;ffentlichen Aufmerksamkeit aber senden viele kleine regionale kommerzielle Fernsehstationen und vor allem mehrere hundert Radiosender, die immerhin t&auml;glich von der halben Nation geh&ouml;rt werden. Und da tut sich Erstaunliches: Da werden immer h&auml;ufiger Beitr&auml;ge gesendet, die von Firmen angeboten wurden, mit abh&auml;ngigen Experten, die bestimmte Produkte empfehlen, alles eingespeist durch PR-Agenturen und als Journalismus getarnt. Die Beitr&auml;ge sind kostenlos und entlasten die oft unterbesetzten Redaktionen. Der H&ouml;rer sucht Information und findet versteckte Werbung.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/download\/0,5587,5002630,00.pdf\">ZDF-Frontal21 (Sendeprotokoll) [PDF &ndash; 48 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/inhalt\/11\/0,4070,5568587-5,00.html\">ZDF-Frontal21 (Video)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Na ja, so ganz stimmt das alles nicht mit der Schleichwerbung und der journalistischen Unabh&auml;ngigkeit bei den gro&szlig;en Fernsehsendern. Beim &Ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen hei&szlig;t es dann nicht Schleichwerbung, verdient aber die Bezeichnung Kampagnen-Journalismus. Wer erninnert sich nicht an die Demographie-Wochen im ZDF? Am Rahmenprogramm von &ldquo;2030 &ndash; Aufstand der Alten&rdquo;, der Dauerwerbesendung f&uuml;r private Altersvorsorge, war auch die Redaktion von Frontal21 beteiligt. Und selbst in dieser Sendung gab es unmittelbar vor diesem Beitrag eine Reportage &uuml;ber Demenskranke, in der als einziger &ldquo;Experte&rdquo; Bert R&uuml;rup zu Finanzierungsaspekten zu Wort kam: &ldquo;Daher fordern Experten wie Professor Bert R&uuml;rup eine zus&auml;tzliche eigene Vorsorge, &auml;hnlich wie bei der Rente&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/3\/0,1872,5568003,00.html\">ZDF-Frontal21<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Immobilienkrise l&auml;sst Dollar taumeln<\/strong><br>\nEuro steigt auf Rekordhoch. Hedge-Fonds verlieren Milliarden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/wirtschaft\/670918.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Banken bleiben auf Risiken sitzen<\/strong><br>\nWegen der wachsenden Risikoscheu an den Finanzm&auml;rkten laufen mehrere internationale Gro&szlig;banken Gefahr, auf Krediten in Milliardenh&ouml;he sitzen zu bleiben. Schuld ist die Hypothekenkrise in den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/227635.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Private Equity &ndash; Gebremste Gier<\/strong><br>\nDie Olympischen Spiele der Private-Equity-Branche sind zu Ende: Es geht einfach nicht mehr h&ouml;her, schneller, weiter. Stattdessen macht unter den Teilnehmern die bange Frage die Runde: Ist das eigentlich gesund?<br>\nWenn mehrere gro&szlig;e Fonds kollabieren, d&uuml;rfte das weniger leicht zu verkraften sein. Dann sind jene Banken in Gefahr, die noch Forderungen in den B&uuml;chern stehen haben, weil es ihnen nicht gelungen ist, Kredite am Markt zu platzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/227585.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<\/li>\n<li>\n<strong>Bear Stearns Tells Fund Investors `No Value Left`<\/strong><br>\nDie f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;te Investmentbank der USA, Bear Stearns, r&auml;umt ein finanzielles Waterloo ein: Zwei Hedgefonds, die noch vor Monaten auf 1,5 Milliarden Dollar taxiert wurden, seien nun &ldquo;praktisch wertlos&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Brief an die Investoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/apps\/news?pid=20601087&amp;sid=aQKWd1Xc2Vt4&amp;refer=home\">Bloomberg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung W. Ebeling:<\/strong> Eine &ldquo;Wasserscheide&rdquo; ist es wirklich. Jetzt musste Bear Stearns zugeben, dass durch die Kursverluste der CDOs in diesem Fond (das waren AAA-Papiere !!!) und durch den Kredithebel f&uuml;r die Investoren nichts mehr &uuml;brig bleibt. Die 5% am offenen Markt vor einigen Wochen waren noch optimistisch. Das wird alle &ldquo;institutionellen&rdquo; Hedge-Fond-Investoren jetzt geh&ouml;rig verunsichern. Wie viele solche Fond-Leichen gibt es noch?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dem US-Dollar tut das sichtbar nicht gut:<\/strong><br>\nBloomberg: Dollar Slumps to Record Low Versus Euro on Bear Stearns Losses<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/apps\/news?pid=20601087&amp;sid=aLTa4nFgS1d4&amp;refer=home\">Bloomberg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung W.Ebeling:<\/strong> Als Resultat hat er heute bereits einen Tiefstand von 80.09 erreicht.<br>\nWas passiert, wenn die wirklich schweren &ldquo;H&auml;mmer&rdquo; in den Meldungen kommen, wie Banken-Zusammenbr&uuml;che? Unter 80 ist &ldquo;Terra Incognita&rdquo;, also Absturz-Gebiet.<br>\n&Uuml;brigens, der Iran verlangt jetzt auch von den Japanern Bezahlung f&uuml;r &Ouml;l in Yen, nicht mehr US-Dollar.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Schuldenfreies D&uuml;sseldorf<\/strong><br>\nAllerdings bleibt die Frage zu beantworten: Wie konnte das gelingen &ndash; und, was hat D&uuml;sseldorf, was haben die D&uuml;sseldorfer B&uuml;rger nun davon?<br>\nSchuldenabbau, so hei&szlig;t es, entlastet die zuk&uuml;nftigen Generationen um die Zinslasten.<br>\nBei knapp einer Milliarde Schulden, die um das Jahr 2001 den D&uuml;sseldorfer Stadtk&auml;mmerer dr&uuml;ckten, sind das, bei einem durchschnittlichen Zinssatz von &ndash; hoch gegriffen &ndash; 6,0 % p.a., j&auml;hrlich rund 60 Millionen Euro, die im Haushalt frei werden, um damit Besseres anzufangen, als Zinsen zu zahlen.<br>\nWas hat D&uuml;sseldorf gewonnnen? Nichts, sagt Egon W. Kreutzer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.egon-w-kreutzer.de\/Meinung\/0PAD29.html\">Egon W. Kreutzer<\/a><\/li>\n<li><strong>In Kliniken droht der Pflegenotstand<\/strong><br>\nDurch den rapiden Abbau von Pflegekr&auml;ften w&auml;chst die Gefahr von Missst&auml;nden in den Krankenh&auml;usern. &ldquo;Die Rationierung der Pflege in den Kliniken ist in vollem Gange und die Folgen werden sp&uuml;rbar&rdquo;, sagte der Direktor des Deutschen Instituts f&uuml;r angewandte Pflegeforschung (DIP), Frank Weidner, gestern bei der Vorstellung einer Studie in Berlin.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/politik\/670897.html\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dip-home.de\/\">www.dip-home.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nach der Zweiklassenmedizin folgt die Rationierung der Pflege und dann die Rationierung der Therapie, wie dies in England bereits geschieht.<br>\nDas National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) trifft seine Entscheidungen zur Kosten&uuml;bernahme durch das staatliche Gesundheitssystem, indem  es die Kosten-Wirksamkeit einer Therapie oder einer Arznei beurteilt. Dabei werden gewonnene Lebensjahre durch eine medizinische Intervention und die dadurch erreichte Verbesserung der Lebensqualit&auml;t mit dem Preis dieser Behandlung abgeglichen. Die  Grenze der Kostenwirksamkeit liegt zwischen  30 000 bis 45 000 Euro pro gewonnenes Lebensjahr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>1. Quartal 2007: Gesetzliche Sozial-versicherung mit 3,4 Milliarden Euro im Defizit<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt mitteilt, errechnet sich f&uuml;r die gesetzliche Sozialversicherung &ndash; sie umfasst die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung f&uuml;r Landwirte sowie die BundesagePntur f&uuml;r Arbeit &ndash; im ersten Quartal 2007 in der Abgrenzung der Finanzstatistik ein Finanzierungs-defizit in H&ouml;he von 3,4 Milliarden Euro.<br>\nW&auml;hrend die Ausgaben in den ersten drei Monaten 2007 mit 115,9 Milliarden Euro geringf&uuml;gig (&ndash; 0,5%) unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals blieben, gingen die Einnahmen deutlich um 6,0% auf 112,5 Milliarden Euro zur&uuml;ck. Urs&auml;chlich daf&uuml;r war die zu Jahresbeginn 2006 eingef&uuml;hrte &Auml;nderung des Beitragseinzugs-verfahrens. Sie f&uuml;hrte dazu, dass einmalig ein zus&auml;tzlicher Monatsbeitrag zu verbuchen und daher eine au&szlig;erordentliche Erh&ouml;hung der Einnahmen zu verzeichnen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2007\/07\/PD07__285__71135,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Noch im Mai wurde &uuml;ber &Uuml;bersch&uuml;sse bei der Rentenversicherung <a href=\"?p=2373\">berichtetet<\/a>. Wenn jetzt die Rentenkassen wieder weniger einnehmen als im vorigen Jahr, dann kann das, da es ja angeblich einen Anstieg an sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen gibt, eigentlich nur daran liegen, dass dieser Anstieg nicht dazu gef&uuml;hrt hat, dass auch die Beitragseinnahmen sprudeln. Wie sollten sie auch, wenn die Erfolgsmeldungen &uuml;ber den Abbau der Arbeitlosigkeit vor allem auf die Zunahme von Billigjobs oder Arbeitsgelegenheiten beruhen, die nat&uuml;rlich wenig Geld in die Rentenkassen bringen:<\/em><\/p>\n<p><strong>700.000 Jahresbeitr&auml;gen zur Rentenversicherung von Arbeitslosengeld-Empf&auml;nger\/innen<br>\n5.100.000 Jahresbeitr&auml;gen zur Rentenversicherung von Alg II-Empf&auml;nger\/innen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/070719_Hinweis_6.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe [PDF &ndash; 156 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Auch Merkel will Online-Durchsuchungen<\/strong><br>\nIn der Debatte &uuml;ber die innere Sicherheit hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel hinter Innenminister Wolfgang Sch&auml;uble (beide CDU) gestellt. Ein Innenminister m&uuml;sse sich mit den &bdquo;qualitativ neuen Bedrohungen&ldquo; durch den internationalen Terrorismus auseinandersetzen, sagte Frau Merkel am Mittwoch in Berlin. Sie erteile dabei keine Denkverbote.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E24B454A379214814A8B21905B60055ED~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ Net<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nur damit nicht der Eindruck entsteht, allein Sch&auml;uble sei ein Gef&auml;hrder.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche Umwelthilfe zum Pannenmeiler Brunsb&uuml;ttel<\/strong><br>\nDas Atomkraftwerk Brunsb&uuml;ttel wird trotz massiver interner Zweifel an seiner Sicherheit seit Jahren am Netz gehalten. Eine so genannte periodische Sicherheitsanalyse (PS&Uuml;), die eigentlich nach zwei Jahren in 2003 h&auml;tte abgeschlossen sein sollen, dauert bereits mehr als sechs Jahre. Die geheim gehaltene M&auml;ngelliste, deren Ver&ouml;ffentlichung Vattenfall nach langer juristischer Blockade seit gestern nicht mehr im Wege stehen will, betrifft nach einer der Deutschen Umwelthilfe vorliegenden Expertenanalyse praktisch alle Kernbereiche der Rektorsicherheit. Besonders kritisch sind nicht erbrachte Bruchsicherheitnachweise im Rohrsystem, Werkstoffprobleme, M&auml;ngel in der Elektro- und Leittechnik, sowie die Verwundbarkeit gegen Terroranschl&auml;ge. Insgesamt z&auml;hlten die Sicherheitsexperten zum Stichtag 21. Juni 2006 rund 650 offene Punkte &ndash; von denen sich 165 als besonders prek&auml;r erwiesen. Sie geh&ouml;ren zur so genannten Kategorie 2 (&bdquo;Nachweisdefizit, das kurzfristig zu beseitigen ist&ldquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutsche-umwelthilfe.de\/pressemitteilung.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=1119&amp;tx_ttnews[backPid]=6\">Deutsche Umwelthilfe<\/a><\/li>\n<li><strong>Nach Informationen des SWR-H&ouml;rfunks ist die millionenteure Einf&uuml;hrung betriebswirtschaftlicher Methoden in der baden-w&uuml;rttembergischen Verwaltung gescheitert<\/strong><br>\nZu diesem vernichtenden Ergebnis kommt ein Gutachten von sechs namhaften Professoren. 300 Mio. Euro hat Baden-W&uuml;rttemberg seit 1999 in das Prestigeprojekt Neue Steuerungsinstrumente (NSI) gesteckt. Die 1200 Dienststellen mit ihren 110.000 Besch&auml;ftigten sollten effizienter und vor allem sparsamer haushalten. Das Vorbild waren Methoden aus der freien Wirtschaft. &ldquo;Die Reform ist tot&rdquo;, so ein Professor gegen&uuml;ber dem SWR.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7169\/1015915\/swr_suedwestrundfunk\">SWR<\/a><\/li>\n<li><strong>Allensbach-Analyse: Der Zauberklang des Sozialismus<\/strong><br>\n&bdquo;K&uuml;rzlich sagte uns jemand: ,Ich frage mich, was das f&uuml;r eine Freiheit sein soll, in der Millionen arbeitslos sind, immer mehr Leute von Sozialhilfe leben m&uuml;ssen und die Gro&szlig;industrie Rekordgewinne macht. Auf so eine Freiheit kann ich verzichten.&rsquo; W&uuml;rden Sie das auch sagen, empfinden Sie das auch so, oder w&uuml;rden Sie das nicht sagen?&ldquo; &bdquo;Das sehe ich auch so&ldquo;, sagen im Juli 2007 62 Prozent der Befragten.<br>\n&bdquo;Wie ist Ihr Eindruck: Entfernt sich die SPD-F&uuml;hrung zunehmend von den politischen Zielen und Vorstellungen der meisten SPD-Anh&auml;nger, oder haben Sie nicht diesen Eindruck?&ldquo; Es ist nicht verwunderlich, dass die Anh&auml;nger konkurrierender Parteien mehrheitlich der Ansicht sind, die SPD-F&uuml;hrung entferne sich von ihren W&auml;hlern.<br>\nDass aber auch eine relative Mehrheit von 37 Prozent der SPD-Anh&auml;nger dieser Aussage zustimmt, zeigt, wie sehr die Anh&auml;ngerschaft der Sozialdemokraten zwischen den Verhei&szlig;ungen der Linkspartei und der Neigung zur Parteitreue hin- und hergerissen ist. Dazu passt auch, dass 40 Prozent der SPD-Anh&auml;nger der Aussage zustimmen: &bdquo;Ich finde, dass die SPD ihre linke Herkunft verraten hat. Sie ist nicht mehr die Partei der kleinen Leute und der Arbeiter, die sie mal war, sondern k&uuml;mmert sich nur noch um die Interessen der Wirtschaft.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E5BE240403A3847928B201C33282F8941~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ.Net<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &Uuml;ber diese Umfrageergebnisse staunt vermutlich nicht nur die FAZ. Nun muss man bei Allensbach-Umfragen vorsichtig sein, bei den Auguren vom Bodensee geht es eigentlich immer nur um die St&auml;rkung des konservativen Lagers. Vermutlich liefert diese Umfrage nur den Stoff f&uuml;r eine &bdquo;Rote Socken-Kampagne&ldquo; der CDU. Sozialdemokraten sollten aber daraus die Erkenntnis ziehen, dass ihr derzeitiger Umgang mit der Linkspartei alles andere als erfolgreich sein kann. Ob sie will oder nicht, sie wird was ihre Mitglieder und ihre W&auml;hlerschaft anbetrifft, unter &bdquo;Verdacht&ldquo; gestellt. Wenn sie &uuml;berhaupt noch eine Chance haben will, dann m&uuml;sste sie durch ihre Politik deutlich machen, dass sie zumindest auch die Partei der &bdquo;kleinen Leute&ldquo; ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Nur 30 Prozent der SPD-W&auml;hler w&uuml;nschen sich Kurt Beck als Kanzler, 40 Prozent ziehen Merkel vor<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:SPD%20W%E4hler%20Merkel%20Beck\/227751.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die einen gehen nicht mehr hin, die anderen w&auml;hlen lieber gleich das Original statt einer Kopie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sind Berlin und Weimar vergleichbar? Was die SPD aus ihrer Geschichte lernen sollte &ndash; eine Erwiderung auf Hans-Ulrich Wehler von Arne Heise<\/strong><br>\nDie SPD tut gut daran, sich offensiv mit der Linkspartei auseinanderzusetzen. Die potentielle W&auml;hlerwanderung zwischen SPD und Linkspartei ist viel gr&ouml;&szlig;er als zwischen SPD und CDU &ndash; dies liegt einfach daran, dass SPD und Linkspartei aus dem gleichen W&auml;hlerlager sch&ouml;pfen, w&auml;hrend SPD und CDU sehr unterschiedliche W&auml;hlerlager ansprechen, die nur geringe Wander- bzw. Wechselw&auml;hler verbinden. Vor diesem Hintergrund erscheint einerseits eine Fortf&uuml;hrung der &sbquo;Politik der Neuen Mitte&rsquo; &ndash; wom&ouml;glich durch den Druck der Linkspartei gar noch versch&auml;rft &ndash; als wenig erfolgversprechend. Vielmehr sollte die SPD ihre Positionierung anhand der Achse &sbquo;Solidarit&auml;t, Gerechtigkeit, Intervention zur Korrektur von Marktversagen&rsquo; deutlich sch&auml;rfen, dann wird sie auch ihr angestammtes W&auml;hlerlager wieder besser aussch&ouml;pfen k&ouml;nnen, von denen viele bereits zur Linkspartei abgewandert sind, viele aber auch noch in Loyalit&auml;t, aber Wahlabstinenz (Nicht-W&auml;hler) verharren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hwp-hamburg.de\/fach\/fg_vwl\/dozentinnen\/heise\/Materials\/StdPkte\/24-Berlin_Weimar.pdf\">Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Politik [PDF &ndash; 60 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir hatten schon fr&uuml;her den <a href=\"?p=2469\">Aufsatz von Wehler kritisiert.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zum IQ-Test bitte&hellip;<\/strong><br>\nNeben anderen &ldquo;Hochbegabten&rdquo; stellt die Universit&auml;t Freiburg nun auch Studierende, die einen Intelligenzquotienten von &uuml;ber 130 nachweisen k&ouml;nnen, von den Studiengeb&uuml;hren frei. Gef&ouml;rdert und unterst&uuml;tzt werden dieser Logik folgend nun jene, die es von Psychologen attestiert eigentlich am wenigsten n&ouml;tig haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/25\/25742\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Platz in der Efeuliga<\/strong><br>\nSorgf&auml;ltig pflegen Harvard &amp; Co. den Mythos, dass bei ihnen die Kl&uuml;gsten studieren. In Wahrheit sind es vor allem die Reichsten. In seinem letztes Jahr in den USA erschienenen Enth&uuml;llungsbuch &ldquo;The Price of Admission: How America&rsquo;s Ruling Class Buys its Way into Elite Colleges&rdquo; zeigt der Pulitzer-Preistr&auml;ger Daniel Golden, dass sich selbst f&uuml;r unterdurchschnittlich begabte Elitekinder ein Platz in der Efeuliga erkaufen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/magazin\/artikel\/0,2828,494689,00.html\">manager-magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Skandal um Londoner Untergrundbahn<\/strong><br>\nn London ist am Mittwoch das britische Paradebeispiel f&uuml;r eine &ouml;ffentlich-private Zusammenarbeit, Public Private Partnership (PPP), genannt, gescheitert. Der Sanierer f&uuml;r die Londoner Untergrundbahn, Metronet, meldete Insolvenz an. Das Firmenkonsortium, das neun von zw&ouml;lf maroden U-Bahn-Linien auf neuesten technischen Stand bringen sollte, bestellte einen Insolvenzverwalter, um seine Schulden umzustrukturieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub560251485DC24AF181BBEF83E12CA16E\/Doc~EE5F44ED665734260BFC47972572D8F0E~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ Net<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Netzeitung&rdquo; vor radikalem Kurswechsel<\/strong><br>\nNeu-Eigent&uuml;mer David Montgomery l&auml;sst seine Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer den Extrem-Umbau der Berliner &ldquo;Netzeitung&rdquo; planen: weniger Tageszeitung im Internet, mehr Service und Sonderwerbeformen. Nach sieben Jahre droht dem Traditionsmedium in seiner Ur-Form das Aus. Drei kleine W&ouml;lkchen auf wei&szlig;en Grund. So stellen die neuen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der &ldquo;Netzeitung&rdquo; ihre Ideen f&uuml;r die Zukunft des Traditionsmediums dar. &Uuml;ber der Wolke links steht &ldquo;Net-News&rdquo;, &uuml;ber der  mittleren &ldquo;Net-Magazin&rdquo; und ganz rechts &ldquo;Net-Formate&rdquo;. Bislang hatte die &ldquo;Netzeitung&rdquo; statt Wolken Ressorts: Wirtschaft, Sport, Feuilleton &ndash; wie eine klassische Tageszeitung eben.<br>\nKonkret: Bewegtbilder, Kommentarfunktionen und Verlinkungen zu externen Quellen. Das alles steht unter der Wolke &ldquo;Net-News&rdquo;. Eine interessante Anmerkung auf dem Wolken-Diagramm, das SPIEGEL ONLINE vorliegt: &ldquo;Vor allem in Bereichen Entertainment, Media, Vermischtes, Sport etc..&rdquo;Konkret: Bewegtbilder, Kommentarfunktionen und Verlinkungen zu externen Quellen. Das alles steht unter der Wolke &ldquo;Net-News&rdquo;. Eine interessante Anmerkung auf dem Wolken-Diagramm, das SPIEGEL ONLINE vorliegt: &ldquo;Vor allem in Bereichen Entertainment, Media, Vermischtes, Sport etc..&rdquo;<br>\nDie anderen Wolken erkl&auml;rt Heller so: Das Net-Magazin solle &ldquo;Geschichten mit einer l&auml;ngeren Haltbarkeit&rdquo; bieten. Konkret: &ldquo;Tiefer recherchierte Artikel und Artikelserien, zum Teil gespeist auch aus Kooperationen.&rdquo; So etwas wie ein Hintergrund-Ressort. Die dritte Wolke &ldquo;Net-Formate&rdquo; klingt nach den Verlagsbeilagen, die man aus Tageszeitungen kennt: Redaktionell umh&uuml;llte Werbung zu bestimmten Themen &ndash; &ldquo;eher commercial-lastige Specials mit zahlenden Kooperationspartnern&rdquo;, sagt Heller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/0,1518,druck-494903,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Da lesen Sie doch am besten gleich die NachDenkseiten. Bei uns besteht nicht die Gefahr, dass ein Investor vor der T&uuml;r steht. Wir machen das lieber ehreamtlich.<br>\n(Auch wenn es uns finanziell nicht gerade gl&auml;nzend geht.)<\/em><\/p>\n<p><em>Schlie&szlig;lich gibt es Schlimmeres. Z.B.:<\/em><\/p>\n<p><strong>Hausdurchsuchung der Redaktion und des Vorstandes von LabourNet.de <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/ueberuns\/beschlagnahme\/index.html\">LabourNet.de<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2496","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2496"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2496\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}