{"id":25001,"date":"2015-02-13T08:51:45","date_gmt":"2015-02-13T07:51:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001"},"modified":"2015-02-13T08:51:45","modified_gmt":"2015-02-13T07:51:45","slug":"hinweise-des-tages-2312","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h01\">Minsk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h03\">Neue Sch&auml;tzungen des DIW Berlin: Das reichste Prozent der Deutschen besitzt mehr als 30 Prozent des Privatverm&ouml;gens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h04\">Geldpolitik: Schweden bek&auml;mpft drohende Deflation mit Minuszins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h05\">Secular stagnation in the Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h06\">HSBC zeigt: Steuerhinterziehung lohnt sich noch immer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h08\">Der gro&szlig;e Autobahn-Raub der f&uuml;nften Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h09\">Fast die H&auml;lfte aller Bahnbr&uuml;cken in NRW ist marode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h10\">Immer &Auml;rger mit der Post<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h11\">Trotz gro&szlig;er Lohnkluft zwischen Ost und West: Rentenangleichung und Ende der &raquo;Hochwertung&laquo; sind &uuml;berf&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h12\">&Uuml;berlastung der Sozialgerichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h13\">Geheimdienstakten zum Oktoberfestattentat bleiben geheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h14\">Obamas Kriegserm&auml;chtigung gegen den IS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h15\">Verschl&uuml;sselung von Daten: &bdquo;Sie wollen das letzte Geheimnis&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h16\">B&uuml;rgerschaftswahl in Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001#h17\">Braucht die Wirtschaftselite keine Privatunis?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25001&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Minsk<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Gipfel von Minsk<\/strong><br>\n14 Stunden nach Beginn dauern die Minsker Verhandlungen &uuml;ber eine L&ouml;sung im Ukraine-Konflikt an. War am fr&uuml;hen Morgen noch aus der belarussischen Hauptstadt zu h&ouml;ren gewesen, eine Einigung stehe unmittelbar bevor, hie&szlig; es wenig sp&auml;ter, der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko habe &ldquo;inakzeptable Bedingungen&rdquo; der russischen Seite ausgemacht. Um neun Uhr mitteleurop&auml;ische Zeit ist nun eine neue Verhandlungsrunde gestartet worden; ein Ergebnis zeichnet sich noch nicht ab. Bereits vor der Zusammenkunft hatten die Vereinigten Staaten angek&uuml;ndigt, ein Bataillon ihrer Streitkr&auml;fte in die Ukraine zu entsenden, um ukrainische Soldaten zu trainieren. W&auml;hrend Berlin sich um Gespr&auml;che mit Moskau bem&uuml;ht, h&auml;lt Washington damit den Druck auf Russland aufrecht. Die Bundesregierung l&auml;sst zugleich keinen Zweifel daran, dass im Falle einer Eskalation das westliche B&uuml;ndnis f&uuml;r sie Vorrang hat: Nach der &Uuml;bernahme der F&uuml;hrung bei der neuen NATO-&ldquo;Speerspitze&rdquo; k&uuml;ndigt die Bundeswehr f&uuml;r M&auml;rz die Beteiligung an einem NATO-Man&ouml;ver im Schwarzen Meer an. Explizit ist von einem &ldquo;politischen Signal&rdquo; die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59053\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie weiter nach Minsk?<\/strong><br>\nWaffenstillstand und Abzug schwerer Waffen: In der wei&szlig;russischen Hauptstadt gingen die Verhandlungen zur Ukraine-Krise zu Ende [&hellip;]<br>\nInsgesamt erinnert das Ergebnis des Minsker Treffens stark an das Ergebnis des 1. Minsker Treffens im September 2014. Schon damals wurde relativ kurz nach Abschluss der Verhandlungen klar, dass die Vereinbarungen eine weitere Eskalation des Konflikts nicht verhindern werden. (&hellip;)<br>\nDabei w&auml;re an und f&uuml;r sich, w&uuml;rde man nur den Text des Abkommens zur Hand nehmen, das Erreichte kein geringer Schritt in Richtung der Wiederherstellung einer einigerma&szlig;en friedlichen Situation und der Verlagerung des Konflikts von der milit&auml;rischen auf die politische Ebene. Man k&ouml;nnte durchaus &bdquo;vorsichtig optimistisch&ldquo; sein, wie der Grundtenor aller im Bundestag vertretenen Parteien beschrieben wird.<br>\nDas Problem ist nicht der nun unterzeichnete Text, das Problem sind die Realit&auml;ten der Konfliktsituation in der Ukraine. Noch unmittelbar vor dem Treffen in Minsk wurden Scharm&uuml;tzel gemeldet, Kiew berichtete von Toten in Debalzewe, im von den Separatisten kontrollierten Donezk schlugen Granaten ein und t&ouml;teten mindestens einen Zivilisten. (2)  Gerade Debalzewe, jene Stadt, in der mehrere tausend ukrainische Soldaten eingekesselt sind, wird in den kommenden Tagen zum Pr&uuml;fstein der Vereinbarung von Minsk werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201502123425\/globales\/kriege\/wie-weiter-nach-minsk.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Vierer-Erkl&auml;rung nach dem Gipfel von Minsk: &raquo;Keine Alternative zu einer ausschlie&szlig;lich friedlichen L&ouml;sung&laquo;<\/strong><br>\nErkl&auml;rung des Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration, des Pr&auml;sidenten der Ukraine, des Pr&auml;sidenten der Franz&ouml;sischen Republik und der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland zur Unterst&uuml;tzung des Ma&szlig;nahmenpakets zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen angenommen am 12. Februar 2015 in Minsk.<br>\n&raquo;Der Pr&auml;sident der Russischen F&ouml;deration, Wladimir Putin, der Pr&auml;sident der Ukraine, Petro Poroschenko, der Pr&auml;sident der Franz&ouml;sischen Republik, Fran&ccedil;ois Hollande, und die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, bekr&auml;ftigen ihre uneingeschr&auml;nkte Achtung der Souver&auml;nit&auml;t und der territorialen Unversehrtheit der Ukraine.<br>\nSie sind der festen &Uuml;berzeugung, dass es zu einer ausschlie&szlig;lich friedlichen L&ouml;sung keine Alternative gibt. Sie sind fest entschlossen, zu diesem Zweck einzeln und gemeinsam alle m&ouml;glichen Ma&szlig;nahmen zu treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/961622.die-vierer-erklaerung-nach-dem-gipfel-von-minsk.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Keine Einigung in Sicht<\/strong><br>\nGriechenland und die Eurogruppe finden bei einem ersten Krisentreffen in Br&uuml;ssel keinen gemeinsamen Nenner. Sch&auml;uble spricht von Regeln, Varoufakis von Politik<br>\nIn der langen Geschichte der Eurokrise gab es stets ein &uuml;berragendes Motiv zum Handeln: den echten oder vermeintlichen Druck der M&auml;rkte. Immer wenn Investoren und Spekulanten gezielt Positionen gegen bestimmte Eurol&auml;nder aufgebaut hatten und eine &ldquo;Ansteckungsgefahr&rdquo; f&uuml;r die gesamte W&auml;hrungsunion vermutet wurde, reagierte die Politik. Dann wurden hektisch Sondergipfel in Br&uuml;ssel einberufen und &uuml;ber Nacht die Regeln ge&auml;ndert, &uuml;brigens nicht immer zum Vorteil des betroffenen Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44120\/1.html\">Eric Bonse auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>L&uuml;ge oder Wahrheit: Wer hat Griechenland massive Rentenk&uuml;rzungen in die Feder diktiert?<\/strong><br>\nDer Druck aus Deutschland, der auf die griechische Regierung ausge&uuml;bt wird, nimmt zu &ndash; im Tonfall und in der Sache. Wie gro&szlig;z&uuml;gig dabei mit den Fakten umgegangen wird und wie wenig der sich doch angeblich der Wahrheit verschrieben habende Spiegel das hinterfragt, soll hier an einem weiteren wichtigen Beispiel gezeigt werden.<br>\n&ldquo;Deutschland hat Griechenland auch nicht einseitig in die Feder diktiert, die Renten zu halbieren&rdquo;, sagte der Fraktionsvorsitzende der CDU\/CSU Volker Kauder in dem von uns schon erw&auml;hnten Interview des Spiegel vom vergangenen Montag. Deutschland hat vielleicht nicht alleine diktiert, aber die Troika hat ohne Zweifel diktiert. Und auf die Vereinbarungen mit der Troika beruft sich die Bundesregierung doch, wenn sie auf Einhaltung der Vertr&auml;ge pocht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/luege-oder-wahrheit-wer-hat-griechenland-massive-rentenkuerzungen-in-die-feder-diktiert\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Von wegen teure Wahlgeschenke: Tsipras spart schon jetzt an allen Ecken<\/strong><br>\nAu&szlig;erhalb Griechenlands wird Griechenlands neuer Premierminister Alexis Tsipras gerne als verantwortungsloser Verschwender betrachtet. Dabei hat seine Regierung bereits an vielen Stellen gezeigt, dass sie sparen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/staatsverschuldung\/ausgaben-und-einnahmen-im-ueberblick-von-wegen-teure-wahlgeschenke-tsipras-spart-schon-jetzt-an-allen-ecken_id_4466823.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Focus Online z&auml;hlt eine Agenda von symbolischen Sparma&szlig;nahmen auf, die hierzulande kaum einem Politiker in den Sinn k&auml;me. Welcher Minister\/Abgeordnete w&uuml;rde schon freiwillig auf seine Nobelkarosse samt unterbezahlten Fahrer verzichten. Christian Str&ouml;bele ausgenommen. Er pl&auml;dierte vor gut einem Jahr f&uuml;r eine &Ouml;ko-Flotte aus Fahrr&auml;dern f&uuml;r kurze Strecken und die Anmietung von Elektroautos f&uuml;r l&auml;ngere Fahrten (<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-124956817.html\">siehe hier<\/a>). Geworden ist daraus offenbar nichts.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;uble sollte an die Griechen denken<\/strong><br>\nSind wirklich nur die Griechen schuld an ihrer finanziellen Lage? Deutschland hat daran durchaus verdient. Der Finanzminister sollte Fairness walten lassen. Ein Gastbeitrag von Gesine Schwan<br>\nWeshalb hatten die deutschen Banken Griechenland zuvor so hohe Kredite gegeben, obwohl das Land schon damals nicht der Hort der finanziellen Stabilit&auml;t war, sondern bereits erhebliche Schulden angeh&auml;uft hatte? Die Kredite hatten unter anderem der Finanzierung von griechischen Importen aus Deutschland gegolten, die dem deutschen Export gut taten, von denen wir aber heute wissen, dass deren zugrundeliegende Vertr&auml;ge etwa mit Siemens, Rheinmetall und oder Krauss-Maffei durch Korruption zustandegekommen waren.<br>\nDeutsche Unternehmen hatten griechische Politiker vor allem aus dem Verteidigungsministerium bestochen und daran ebenso verdient wie die deutschen Banken an den Krediten, die sie den Griechen gaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-02\/griechenland-gesine-schwan-schaeuble-schuldenschnitt\">Gesine Schwan in der ZEIT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue Sch&auml;tzungen des DIW Berlin: Das reichste Prozent der Deutschen besitzt mehr als 30 Prozent des Privatverm&ouml;gens<\/strong><br>\nWie reich sind die Superreichen wirklich? Auf diese Frage l&auml;sst sich nicht nur in Deutschland nur schwer eine Antwort finden. Amtliche Steuerdaten gibt es fast nirgendwo. Und in Stichproben und Umfragen sind Milliard&auml;re und Multimillion&auml;re aufgrund ihrer geringen Zahl in der Regel nicht repr&auml;sentiert. Gleichzeitig sind die sogenannten Top-Verm&ouml;gen der Superreichen betr&auml;chtlich und genauere Angaben w&auml;ren f&uuml;r eine zielgenaue Gestaltung der Steuer- und Sozialpolitik hilfreich. Das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat deswegen im Auftrag der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in einem aufwendigen Verfahren das Verm&ouml;gen der reichsten Deutschen gesch&auml;tzt und mit den vorhandenen Datenquellen zur Verm&ouml;gensverteilung kombiniert. Da als Grundlage die nur bedingt &uuml;berpr&uuml;fbare Milliard&auml;rsliste des Forbes-Magazins dient, rechneten die DIW-Verteilungsexperten Christian Westermeier und Markus Grabka mit zwei verschiedenen Szenarien. Beide bleiben mit Unsicherheiten behaftet, deuten jedoch darauf hin, dass die reichsten Deutschen &uuml;ber wesentlich mehr Verm&ouml;gen verf&uuml;gen, als in Statistiken wie dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) oder der Bundesbank-Studie &bdquo;Private Haushalte und ihre Finanzen&ldquo; ausgewiesen wird. Das reichste Prozent der Bev&ouml;lkerung h&auml;lt den neuen DIW-Sch&auml;tzungen zufolge nicht &ndash; wie im SOEP ausgewiesen &ndash; rund ein F&uuml;nftel des gesamten Privatverm&ouml;gens im Land, sondern rund ein Drittel. Der Anteil der reichsten 0,1 Prozent wird f&uuml;r das Jahr 2012 sogar dreimal so hoch gesch&auml;tzt. Das Gesamtverm&ouml;gen der Deutschen steigt durch die Hinzusch&auml;tzung im Jahr 2012 von 6,3 Billionen Euro auf bis zu 9,3 Billionen Euro. Der Forbes-Liste zufolge hielten im Jahr 2013 allein die 55 deutschen Dollar-Milliard&auml;re rund 230 Milliarden Euro Nettoverm&ouml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.496861.de\">DIW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Geldpolitik: Schweden bek&auml;mpft drohende Deflation mit Minuszins<\/strong><br>\nIm Kampf gegen stagnierende Verbraucherpreise hat die schwedische Notenbank den Leitzins erstmals in den negativen Bereich gesenkt. Der Zins werde von bisher null auf minus 0,1 Prozent reduziert, teilte die Reichsbank in Stockholm mit. Volkswirte hatten eigentlich mit einem unver&auml;nderten Zinswert gerechnet. Auch der Ankauf von Staatsanleihen soll Abhilfe schaffen. Die Reichsbank will Papiere mit Laufzeiten von einem bis f&uuml;nf Jahren im Wert von umgerechnet 1,03 Milliarden Euro kaufen. Die Notenbank folgt mit ihrer Entscheidung der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), die Ende Januar breit angelegte Staatsanleihek&auml;ufe beschlossen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deflation-schwedische-zentralbank-setzt-auf-negativzins-a-1018232.html#ref=rss\">Spiegel Online<\/a>\n<p>siehe dazu auch noch einmal: <strong>Warum Nullzinsen und Deflation in Schweden? Die sind doch solide?!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/warum-nullzinsen-und-deflation-in-schweden-die-sind-doch-solide\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Secular stagnation in the Eurozone<\/strong><br>\nNowhere in the developed world is secular stagnation more visible than in the Eurozone. This column explains this phenomenon with asymmetric external balances within the Eurozone. Southern countries had accumulated current-account deficits and became debtors when the Crisis hit, whereas the northern ones became creditors. The burden of the adjustments has been borne almost exclusively by the debtor countries creating a deflationary bias. Suggested fiscal policy prescriptions are government investment programmes, to be implemented by northern countries (and in particular, Germany).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.voxeu.org\/article\/secular-stagnation-eurozone\">Paul De Grauwe bei VOX<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>HSBC zeigt: Steuerhinterziehung lohnt sich noch immer<\/strong><br>\nDie Medien sind seit gestern von Geschichten aus #SwissLeaks geflutet. Ein unb&auml;ndiger Strom an unglaublichen Geschichten kommt ans Licht und liefert notorischen Kritikern des Bankensystems neue Argumente. F&uuml;r Deutschland wurde berichtet, dass bereits im Jahr 2010 die HSBC-Konten von ca. 1150 im Inland Ans&auml;ssigen an die Finanzbeh&ouml;rden &uuml;bergeben wurden. Die Journalisten von #SwissLeaks haben aber nun Konten von ca. 2100 Personen identifiziert, die hier potentiell steuerpflichtig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2015\/02\/hsbc-zeigt-steuerhinterziehung-lohnt.html\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>TTIP-Konferenz: Lobbyisten kaufen sich Kontakt zur Politik<\/strong><br>\nEine besonders zynische Form des Lobbying bei den TTIP-Verhandlungen betreibt der &ldquo;Event-Organiser&rdquo; Forum Europe. Von Unternehmen gesponserte Konferenzen werden zum Versammlungs- und Austauschort f&uuml;r Lobbyisten und Politiker. Ein kritischer Bericht von der Forum Europe TTIP-Konferenz w&auml;hrend der 8. Verhandlungsrunde.<br>\nZun&auml;chst ein allgemeiner Hinweis zum Gesch&auml;ftsmodell von Forum Europe. Seit Ende der 1980er Jahre organisiert Forum Europe Events zu zentralen EU-Politikprozessen. Finanziert werden diese vor allem dadurch, dass Unternehmen als Sponsoren dieser Events auftreten. Im Gegenzug wird Unternehmen Sichtbarkeit auf den Konferenzen geboten.<br>\nSo kann man sich beispielsweise einen Platz auf dem Podium, eine Platzierung des Logos auf dem Hauptbanner der Konferenz, eine Seite Werbung im Konferenzprogramm oder weitere Formen der Sichtbarkeit als sogenannter &ldquo;plenary session sponsor&rdquo; erkaufen. Und das f&uuml;r schlappe 10.000 Euro. Auch g&uuml;nstigere Sponsoringpakete werden von Forum Europe angeboten, so die &ldquo;Refreshment&rdquo;-Option. Sie kostet nur 3.000 Euro und soll die Sichtbarkeit der Unternehmensmarke w&auml;hrend der Kaffeepausen gew&auml;hrleisten.<br>\nInsgesamt ist das ein zynisches Gesch&auml;ftsmodell, bei dem Unternehmen f&uuml;r vergleichbar wenig Geld mit politischen Entscheidungstr&auml;gern zusammenkommen und sich austauschen. Dazu geben sich leider viele Vertreter aus der Politik her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/02\/ttip-konferenz-lobbyisten-kaufen-sich-kontakt-zur-politik\/\">Lobby Control<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Einknicken der SPD bei TTIP&rdquo;<\/strong><br>\nDie Anzeichen verdichten sich, dass die Sozialdemokraten im Europ&auml;ischen Parlament doch f&uuml;r das umstrittene TTIP-Handelsabkommen mit den USA stimmen k&ouml;nnten. Vor wenigen Tagen ver&ouml;ffentlichte der SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange den Entwurf eines Berichts, der nicht mehr ein klares Nein zu den privaten Schiedsstellen enth&auml;lt, sondern sie lediglich als &ldquo;nicht n&ouml;tig&rdquo; bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44119\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die Marschrichtung hat der SPD-Bundesvorsitzende, Herr Gabriel, ohne nachvollziehbare und &uuml;berzeugende Begr&uuml;ndung vorgegeben. Dieser ist nun ganz offensichtlich auch der EU-Parlamentarier Bernd Lange gefolgt.<br>\nDiese Wendungen &ndash; die insbesondere im Zusammenhang mit den Freihandelsabkommen zu beobachten sind; siehe dazu Sigmar Gabriels Schreiben an die SPD-Mitglieder: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24825\">&ldquo;Mit Halbwahrheiten zum Freihandelsabkommen?&rdquo;<\/a> sowie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23530\">&ldquo;TTIP und die Dreifaltigkeit von Sigmar Gabriels SPD&rdquo;<\/a> &ndash; stimmen nachdenklich und lassen den Zorn &uuml;ber diese (aber auch andere) Spitzenfunktion&auml;re dieser Partei steigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>CETA: Blaupause der Deregulierung<\/strong><br>\nIm Zuge einer Charme-Offensive ver&ouml;ffentlichte die EU-Kommission Anfang des Jahres einige Dokumente zu den Verhandlungen des Freihandelsabkommens TTIP. Zwar ist zu begr&uuml;&szlig;en, dass die Kommission einen Teil ihrer Karten offenlegt. Zugleich aber sagen die Dokumente recht wenig dar&uuml;ber aus, wie das Abkommen zwischen der EU und den USA am Ende aussehen wird, denn nur ein Teil von ihnen enth&auml;lt Entw&uuml;rfe des Vertragstextes.<br>\nEine genauere Vorstellung erlaubt hingegen das EU-Freihandelsabkommen mit Kanada CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement), das in vielerlei Hinsicht als Blaupause f&uuml;r das geplante Abkommen mit den USA gilt. Die 2009 begonnenen Verhandlungen mit Kanada sind bereits weitgehend abgeschlossen, doch wurde das Abkommen bisher noch nicht ratifiziert. Nachdem die &bdquo;Tagesschau&ldquo; den durchgesickerten Vertragstext im August 2014 ver&ouml;ffentlichte, zog die EU-Kommission im September nach und machte ihn auf ihrer Webseite zug&auml;nglich. Der konsolidierte Vertragstext best&auml;tigt die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen: So sieht dieser nicht nur die undemokratischen Investor-Staat-Schiedsverfahren vor, sondern k&ouml;nnte zudem zu massiven R&uuml;ckschritten in der Klima- und Gentechnikpolitik sowie bei den Arbeitsrechten f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/februar\/ceta-blaupause-der-deregulierung\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>TISA: Geheimverhandlungen in Genf inakzeptabel Lobbyismus in der EU<\/strong><br>\nHeute hat die 11. Verhandlungsrunde zum globalen Dienstleistungsabkommen TISA in Genf begonnen. Trotz &ouml;ffentlicher Kritik finden die Verhandlungen nach wie vor im Geheimen statt. Und das, obwohl die neue EU-Kommission mehr Transparenz angek&uuml;ndigt hatte.<br>\nB&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sind zurecht emp&ouml;rt dar&uuml;ber, dass die Verhandlungen zu bilateralen Handelsabkommen in Europa so intransparent ablaufen und eine wirkliche Beteiligung von Zivilgesellschaft und breiter &Ouml;ffentlichkeit nicht stattfindet. Ob bei TISA, den TTIP-Verhandlungen mit den USA oder dem CETA-Abkommen mit Kanada. Stets hat erst &ouml;ffentlicher Druck dazu gef&uuml;hrt, dass &uuml;berhaupt relevante Informationen an die &Ouml;ffentlichkeit gelangten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/02\/tisa-geheimverhandlungen-in-genf-inakzeptabel\/\">Lobby Control<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Fassung des CETA-Vertragstexts &uuml;bersetzt im Auftrag der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag<\/strong><br>\nDer konsolidierte CETA-Vertragstext liegt seit Anfang August 2014 vor. In Deutschland sind nur wenige in der Lage, diese Juristensprache auf Englisch in der Tiefe zu erfassen. Doch der CETA-Text soll erst &uuml;bersetzt werden, wenn die Rechtsf&ouml;rmlichkeitspr&uuml;fung abgeschlossen ist und der CETA-Text endg&uuml;ltig feststeht. Dann allerdings wird auch nichts mehr ge&auml;ndert. nDeshalb hat die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag einige wichtige Kapitel &uuml;ber den Sprachendienst des Deutschen Bundestages als Arbeits&uuml;ber&shy;setzung anfertigen lassen und stellt sie hiermit der interessierten &Ouml;ffentlichkeit zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/ttip-stoppen\/\">Die Linke<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dokumente.linksfraktion.net\/inhalt\/ceta-u-bersetzung-kap10-15-24-26.pdf\">Der &uuml;bersetzte Vertragstext [PDF]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Autobahn-Raub der f&uuml;nften Gewalt<\/strong><br>\nWenn der Wirtschaftsminister h&ouml;chstselbst in seinem Ministerium eine Lobbygruppe der Finanzbranche installiert (genannt &bdquo;Expertenkommission&ldquo;) und diese ministeriumsinterne Lobbygruppe mit nicht geringeren besetzt wird als Deutsche-Bank-Chef J&uuml;rgen Fitschen, Allianz-Vorstandsmitglied Dr. Helga Jung, und Ergo-Vorstandschef Torsten Oletzky und diese vom ehemaligen (Noten-)Banker und DIW-Chef Marcel Fratzscher leiten l&auml;sst, dann darf man erwarten, dass kein kleiner Wurf herauskommt. Und so kam es. Es soll ein Milliardenraub am deutschen Steuerzahler werden, am helllichten Tag und auf offener Stra&szlig;e (Handelsblatt Seite 1), getarnt als &bdquo;Gottes Werk&ldquo; (Blankfrein). Der Zeitpunkt f&uuml;r den Versuchsballon ist bestens gew&auml;hlt, am Tag, an dem die Euro-Finanzminister sich mit Griechenland den Showdown liefern und in Minsk versucht wird, einen Frieden in der Ukraine auszuhandeln, und am Tag bevor der Streit auf der Ebene der Regierungschefs beim Gipfel in Br&uuml;ssel weitergeht. Die Chancen, dass er an so einem Tag nicht abgeschossen wird, sind recht gut. Und wenn er einmal fliegt, dann fliegt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/newsblog2\/27-german\/news\/257-autobahnraub#1-weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fast die H&auml;lfte aller Bahnbr&uuml;cken in NRW ist marode<\/strong><br>\n270 Br&uuml;cken der insgesamt 4384 Br&uuml;cken in NRW wurden von der Bahn zun&auml;chst als dringend sanierungsbed&uuml;rftig ausgewiesen, bekamen in der internen Rangfolge die Kategorie 4 (eine Reparatur dieser Br&uuml;cken gilt als nicht mehr wirtschaftlich). Mittlerweile sind dies nur noch 262 Br&uuml;cken, wie  Bahnsprecherin Sonja St&ouml;tzel unserer Redaktion mitteilte. Dazu kommen 1658 Br&uuml;cken, denen in der Kategorie 3  &ldquo;umfangreiche Sch&auml;den am Bauwerksteil&rdquo; bescheinigt werden: Eine wirtschaftliche Instandsetzung sei zu pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mobil.ruhrnachrichten.de\/nachrichten\/vermischtes\/aktuelles_berichte\/Karte-zeigt-die-Lage-Fast-die-Haelfte-aller-Bahnbruecken-in-NRW-ist-marode;art29854,2472567\">Ruhrnachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Immer &Auml;rger mit der Post<\/strong><br>\nDie Deutsche Post AG ist eines der gr&ouml;&szlig;ten Logistikunternehmen weltweit. Gewinne in Milliardenh&ouml;he und &uuml;ber 400 000 Mitarbeiter, Niederlassungen in fast allen L&auml;ndern der Welt &ndash; ein Global Player der Superlative. Seit dem Jahr 2000 ist die Deutsche Post eine Aktiengesellschaft. Seither steht das Unternehmen zunehmend in der &ouml;ffentlichen Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/zdfzoom\/zdfzoom.zdf.de-36965554.html\">ZDF Zoom<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es bleibt dabei, Kapitalismus beruht auf Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft. Dazu muss man wissen, dass die staatseigene KfW Bankengruppe noch 21,0 Prozent der Aktien h&auml;lt. In der marktkonformen Demokratie aber kein Grund die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bei der Deutsche Post AG einmal unter die Lupe zu nehmen, die dazu offenbar in ausl&auml;ndischen Niederlassungen massives Gewerkschafts-Bashing betreibt. Aber Hauptsache die Rendite stimmt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Trotz gro&szlig;er Lohnkluft zwischen Ost und West: Rentenangleichung und Ende der &raquo;Hochwertung&laquo; sind &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\nGegenw&auml;rtig erreicht der aktuelle Rentenwert (Ost) 92,2 Prozent des aktuellen Rentenwerts. Ein Gleichziehen der beiden Gr&ouml;&szlig;en alleine auf Basis der Entgeltentwicklung in den neuen L&auml;ndern ist ein Vierteljahrhundert nach der Einheit nicht mehr zu erwarten. Der Transformationsprozess ist weitgehend abgeschlossen und damit auch der durch ihn bewirkte Aufholprozess der Ost-Entgelte. Was bleibt, ist ein eklatanter Lohnunterschied zwischen West und Ost &ndash; dessen Ursachen allerdings haupts&auml;chlich wirtschaftsstrukturell und nicht mehr transformationsbedingt sind. Zwar k&ouml;nnte der zu Jahresbeginn eingef&uuml;hrte bundeseinheitliche gesetzliche Mindestlohn noch einmal einen letzten leichten &raquo;Angleichungsschub&laquo; ausl&ouml;sen &ndash; viel mehr ist allerdings in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Es ist h&ouml;chste Zeit, den aktuellen Rentenwert (Ost) auf das Niveau des aktuellen Rentenwerts anzuheben. Und auch die pauschale &raquo;Hochwertung&laquo; der Ost-Entgelte hat mit  Ende des Transformationsprozesses und vor dem Hintergrund der Entgeltsituation in vielen West-Regionen ihre Legitimation verloren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/rente\/west-ost-entgelte-2012\">Johannes Steffen in Portal Sozialpolitik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Uuml;berlastung der Sozialgerichte<\/strong><br>\nSeit der Einf&uuml;hrung von Hartz IV vor zehn Jahren k&auml;mpfen die Sozialgerichte mit einer Flut von Klagen. Die Folge: &Uuml;berlastete Richter und &uuml;berlange Verfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/politik\/hartz-vier-102.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Allein an dieser Tatsache, der Klageflut, m&uuml;sste man erkennen, dass mit diesem Gesetz etwas nicht stimmt. Jedes andere Gesetz w&auml;re vermutlich l&auml;ngst zur&uuml;ckgezogen oder mindestens grundlegend &uuml;berarbeitet worden. Man wundert sich nur, dass die Richter an den Sozialgerichten zwar die Klageflut monieren, Hartz IV aber nicht grunds&auml;tzlich in Frage stellen? Ein Hinweis daf&uuml;r, dass es sich bei Hartz IV um ein ideologisches Gesetz handelt, bei dem es nicht auf Aspekte guter Gesetzgebung ankam sondern bei dem der Repressions- und Kontrollscharakter als wichtiges Moment zur Durchsetzung der neoliberalen Agenda im Vordergrund steht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geheimdienstakten zum Oktoberfestattentat bleiben geheim<\/strong><br>\nAm 26. September 1980 sprengte eine Bombe auf dem Oktoberfest in M&uuml;nchen 13 Menschen in den Tod und verletzte weitere 211 teilweise so schwer, dass sie ihr restliches Leben lang litten oder noch leiden. Damals kam die Polizei recht schnell zum Ergebnis, dass die Bombe von einem Einzelt&auml;ter namens Gundolf K&ouml;hler gez&uuml;ndet wurde, der dabei selbst sein Leben verlor. Im Laufe der letzten fast 35 Jahre kamen jedoch immer mehr Merkw&uuml;rdigkeiten ans Tageslicht, die Zweifel an dieser Einzelt&auml;tertheorie wachrufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44130\/1.html\">Peter M&uuml;hlbauer auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Obamas Kriegserm&auml;chtigung gegen den IS<\/strong><br>\nKeine &ouml;rtlichen Beschr&auml;nkungen der Milit&auml;roperationen und Erlaubnis zum Einsatz von Bodentruppen &ndash; der US-Pr&auml;sident wendet sich mit dem Entwurf einer neuen Kriegserm&auml;chtigung (AUMF) an den Kongress<br>\nIm August letzten Jahres hat die US-Regierung Angriffe auf die Dschihadisten des sogenannten &ldquo;Islamischen Staats&rdquo; begonnen. Das Ziel war: &ldquo;degrade and destroy ISIL&rdquo;; lange Zeit blieb die Regierung aber im Vagen, wenn es um die genaue Bezeichnung f&uuml;r die Milit&auml;roperation ging. Man bem&uuml;hte sich, die &ldquo;Anti-Terror-Aktion&rdquo; von einem Krieg abzugrenzen (Doch &ldquo;Krieg&rdquo; gegen den IS). Erkl&auml;rt wurde das mit Kriegsm&uuml;digkeit der amerikanischen &Ouml;ffentlichkeit nach den Kriegen im Irak und Afghanistan, mit dem Versprechen des Wahlk&auml;mpfers Obama im Jahr 2008, die von Pr&auml;sident Bush begonnenen Kriege zu beenden und keinen neuen anzufangen.<br>\nInzwischen ist man auch von offizieller Seite weniger scheu, den Begriff Krieg\/War f&uuml;r die Angriffe auf den IS im Irak wie in Syrien zu verwenden. Eine offizielle Kriegserm&auml;chtigung des Kongresses f&uuml;r die Kampfeins&auml;tze gegen den IS stnad allerdings noch aus; die Regierung Obama st&uuml;tzte sich auf die &ldquo;Authorization for Use of Military Force&rdquo; (AUMF) aus der Regierungszeit George W. Bushs, die der Kongress Bush 2001 gegen al-Qaida und 2002 gegen Irak erteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44123\/1.html\">Thomas Pany auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verschl&uuml;sselung von Daten: &bdquo;Sie wollen das letzte Geheimnis&ldquo;<\/strong><br>\nNun also auch Deutschland. Die Terrorangriffe in Paris haben in ganz Europa einen neuen Sicherheitsdiskurs erzeugt und &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdige Gesetzesvorhaben auf die Tagesordnung gesetzt. Nach dem deutschen Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re dringt jetzt auch Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maa&szlig;en in der taz darauf, die Verschl&uuml;sselung von Internetkommunikation zu attackieren. Es geht um das letzte Geheimnis, die letzte M&ouml;glichkeit, un&uuml;berwachbar zu kommunizieren &ndash; Kryptografie.<br>\nZun&auml;chst ein Blick nach Frankreich: Im November 2014 hatten der franz&ouml;sische Premierminister Manuel Valls sowie Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve mit neuen Antiterrorma&szlig;nahmen erm&ouml;glicht, dass etwa Internetseiten zensiert werden d&uuml;rfen, wenn das franz&ouml;sische Innenministerium zu der Einsch&auml;tzung gelangt ist, dass durch diese Ma&szlig;nahmen der Terrorismus bek&auml;mpft werden k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Verschluesselung-von-Daten\/!154560\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>B&uuml;rgerschaftswahl in Hamburg<\/strong><br>\nDie Hamburgerinnen und Hamburger machen Druck. Gehen auf die Stra&szlig;e, schimpfen &uuml;ber den Senat der Hansestadt. Es geht ihnen um bessere Betreuungsschl&uuml;ssel in den Kindertagesst&auml;tten und Krippen, um mehr Mittel f&uuml;r die Universit&auml;ten, um die Rechte von Fl&uuml;chtlingen. Oder um mehr Lehrerstellen, um mit der Inklusion voranzukommen:<br>\n&ldquo;Wir sollen zwar die Kinder inkludieren, also in die Klassen integrieren. Aber wir haben die entsprechenden Ressourcen nicht. Uns fehlen die Lehrerstellen! Und unser Schulsenator geht davon aus, dass wir ein Kind pro Klasse haben. Es sind aber manchmal bis zu acht Kinder, die wir f&ouml;rdern sollen. Und das muss eine Person machen. Alleine! &ndash; Das funktioniert nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/buergerschaftswahl-in-hamburg-alle-zeichen-auf-rot-gruen.724.de.html?dram:article_id=311440\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Der oben verlinkte Beitrag ist wieder ein sch&ouml;nes Beispiel daf&uuml;r, dass die Kritik am sogenannten Qualit&auml;tsjournalismus durchaus seine Berechtigung hat. Der Autor schafft es, in dem fast zwanzig Minuten dauernden Beitrag zu den B&uuml;rgerschaftswahlen in Hamburg, die Partei DIE LINKE nur in dem Satz: &bdquo;Sie fordern mehr Radwege und &ndash; wie CDU, FDP und Linke auch &ndash; mehr Geld f&uuml;r die Universit&auml;t.&ldquo; vorkommen zu lassen. Dabei finde ich es durchaus bemerkenswert, dass DIE LINKE in einem westlichen Bundesland laut letzten Umfragen fast 10 Prozent erreicht. Ein Ph&auml;nomen was durchaus von journalistischem Interesse sein d&uuml;rfte und ein paar Hintergrundinformationen wert w&auml;re. F&uuml;r mich stellt sich die Frage, ist das noch schlechter Journalismus oder schon bewusste Manipulation?<\/em><\/p>\n<p>Dazu auch: <strong>Dicke Luft in der Hansestadt<\/strong><br>\nWenige Tage vor der B&uuml;rgerschaftswahl in Hamburg am 15. Februar liegt die SPD mit 44 Prozent in den Umfragen weit vorn. Nicht nur viele W&auml;hler scheint B&uuml;rgermeister Olaf Scholz (SPD) mit seiner Floskel vom &raquo;guten Regieren&laquo; &uuml;berzeugt zu haben &ndash; auch die Wirtschaftsverb&auml;nde und Mietervereine stellen dem Senat ein gutes Zeugnis aus. Eine offene Flanke ist allerdings die miese &Ouml;ko-Bilanz des Senats: Hier gibt&rsquo;s nicht nur von den Umweltverb&auml;nden, sondern sogar von der CDU ordentlich was auf die hellroten Socken.<br>\nDem Turbo-Wohnungsbau geschuldeter Fl&auml;chenfra&szlig;, Entgr&uuml;nung, L&auml;rm und die schlechte Luftqualit&auml;t, vor allem im Hafen, lassen den 2011 von der EU verliehenen Titel &raquo;Europ&auml;ische Umwelthauptstadt&laquo; als Farce erscheinen. Kaum hatte die SPD in jenem Jahr Schwarz-Gr&uuml;n abgel&ouml;st, machte sie in der Umweltpolitik tabula rasa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/961508.dicke-luft-in-der-hansestadt.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Braucht die Wirtschaftselite keine Privatunis?<\/strong><br>\nWie viele Topmanager wurden eigentlich an einer Privatuniversit&auml;t ausgebildet? Der Eliteforscher Michael Hartmann hat nachgez&auml;hlt: Zwei oder knapp 0,4 Prozent! Im Gespr&auml;ch mit Studis Online erkl&auml;rt der Soziologe, warum Business-Schools verzichtbar f&uuml;r den Exportweltmeister Deutschland sind &ndash; und dennoch den Boden f&uuml;r die Exzellenzinitiative bereitet haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1720-manager-elite.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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