{"id":25005,"date":"2015-02-13T09:03:15","date_gmt":"2015-02-13T08:03:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25005"},"modified":"2019-07-25T11:03:44","modified_gmt":"2019-07-25T09:03:44","slug":"rezension-zu-goetz-eisenberg-zwischen-amok-und-alzheimer-zur-sozialpsychologie-es-entfesselten-kapitalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25005","title":{"rendered":"Rezension zu G\u00f6tz Eisenberg: Zwischen Amok und Alzheimer. Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus"},"content":{"rendered":"<p>G&ouml;tz Eisenberg ist ein kritischer Beobachter des Alltagslebens im gegenw&auml;rtigen Kapitalismus. Seine Beobachtungen hat er in Form einer Collage zu essayistischen Fragmenten verdichtet. Mit gro&szlig;er Sensibilit&auml;t nimmt er Alltagsph&auml;nomene wahr, an die zu gew&ouml;hnen er sich strikt weigert. So unterschiedliche Erscheinungen wie R&uuml;cksichtslosigkeit im Stra&szlig;enverkehr; die Entwicklung des Gesundheitswesens zur Gesundheitsindustrie; der zeitgen&ouml;ssische Handywahn; Formen der Brutalisierung wie Messerattacken, Amokl&auml;ufe oder Massaker; Praktiken des Social Sponsoring durch eine Fastfood-Kette oder die Rolle der Psychiatrie im System des Neoliberalismus sowie die Zerst&ouml;rung sozialer Orte der Begegnung, wie der Wochenmarkt in seiner Heimatstadt, stellen f&uuml;r ihn Symptome einer Gef&auml;hrdung demokratischer Errungenschaften dar. Von <strong>Joke Frerichs<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nDer Titel des Buches ist f&uuml;r den Autor kein blo&szlig;es Wortspiel: <em>Er versucht ein Kontinuum von M&ouml;glichkeiten anzudeuten, mit denen Menschen auf die Verhaltenszumutungen der Gegenwart reagieren. Am einen Ende steht der R&uuml;ckzug in den inneren Nebel der Demenz, am anderen der w&uuml;tende Frontalangriff des Amoklaufs, der am liebsten die ganze Welt in den eigenen Untergang mitrei&szlig;en m&ouml;chte. Wer &uuml;ber das Begriffspaar stolpert und denkt, Amok und Alzheimer geh&ouml;rten inkompatiblen Sph&auml;ren &ndash; Amok der sozialen, Alzheimer der biologischen &ndash; an, dem sei gesagt: Auch Krankheiten sind soziale Ph&auml;nomene, die uns etwas &uuml;ber die Gesellschaft verraten, in der sie zur Massenerscheinung werden. Die Demenz ist nicht einfach eine Krankheit in einer gesunden Umgebung: Sie verbreitet sich in einer Gesellschaft, die in ihrer Grundstruktur auf Vergessen gestimmt ist. (32f.)<\/em><\/p><p>Damit ist bereits angedeutet: Der Autor bel&auml;sst es nicht bei der Beschreibung von Ph&auml;nomenen; er versucht stets, seine Alltagswahrnehmungen zu reflektieren und deren gesellschaftliche Ursachen herauszuarbeiten. Das entspricht seinem Verst&auml;ndnis von Theoriebildung in der Tradition Peter Br&uuml;ckners. Demnach soll diese <em>nicht l&auml;nger ausschlie&szlig;lich oder &uuml;berwiegend am Schreibtisch stattfinden; erkannt werde auch auf der Stra&szlig;e und durch kritische Beobachtung des Alltagslebens der Menschen. Die intellektuelle Durchdringung gesellschaftlicher Ph&auml;nomene erfordere nicht nur Lekt&uuml;re und theoretische Begriffe, sondern die empirische Beobachtungssch&auml;rfe des Ethnologen.<\/em><\/p><p>An einigen Beispielen soll die ph&auml;nomenologische Vorgehensweise des Autors dargestellt werden.  So setzt er sich &uuml;beraus kritisch mit dem Sachverhalt der <em>Vernetzung<\/em> auseinander. <em>Gut vernetzt zu sein<\/em>, wird mittlerweile als eine positive Eigenschaft einer Person angesehen; ja, es ist geradezu ein Gradmesser f&uuml;r deren soziale und politische Bedeutung geworden. Er wundert sich &uuml;ber <em>die Leidenschaft, mit der die Leute gegenw&auml;rtig ihre Vernetzung und Selbstenth&uuml;llung via soziale Netzwerke betreiben &hellip; Orwell h&auml;tte sich eine derartige freiwillige Datenabgabe und Offenlegung noch der intimsten Lebensbereiche in seinen schlimmsten Alptr&auml;umen nicht vorstellen k&ouml;nnen, und alle gro&szlig;en Diktatoren haben von solchen &Uuml;berwachungs- und Kontrollm&ouml;glichkeiten nur tr&auml;umen k&ouml;nnen. (11)<\/em> F&uuml;r den Autor ist <em>Vernetzung<\/em> zum Zentralbegriff einer geschmeidigen Herrschaft geworden, da die Etablierung der universalen Kontroll- und &Uuml;berwachungssysteme sich als Technik und Sachzwang tarnt und damit der Kritik entzieht. Er fragt sich, welche Folgen dies f&uuml;r das gesellschaftliche Zusammenleben der Menschen hat; f&uuml;r ihre Art, miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren. <em>Alles ist miteinander vernetzt, aber die Entfernungen zwischen den Menschen werden immer gr&ouml;&szlig;er<\/em>, zitiert er Moritz Rinke. Man k&ouml;nnte von einer <em>Entfremdung zweiten Grades<\/em> sprechen. <em>Die Menschen haben das Bewusstsein ihrer Entfremdung eingeb&uuml;&szlig;t und f&uuml;hlen sich in ihr heimisch. Damit ist die Entfremdung auf eine zynisch-perverse Art und Weise aufgehoben. (12)<\/em> Damit einher geht eine Vereinheitlichung und Verarmung der Ausdrucksformen, wie sie in den g&auml;ngigen Neusprech-Formeln zum Ausdruck kommen, wo Formulierungen wie <em>auf Augenh&ouml;he; gut aufgestellt; zielf&uuml;hrend; fokussiert; ins Boot geholt; auf den Pr&uuml;fstand gestellt<\/em> usw. dominieren und die mittlerweile zum gel&auml;ufigen Repertoire von Politikern und Medien geh&ouml;ren. In dieser Hinsicht erweisen sich die sozialen Netzwerke als <em>Gleichschaltungsmaschine<\/em>, indem sie die Kommunikation standardisiert und homogenisiert.<\/p><p>Der Autor sieht sehr wohl, dass auch die sozialen Bewegungen der j&uuml;ngsten Zeit sich dieser Medien bedienen und sie zu deren Erfolg beigetragen haben. Gleichwohl gibt er zu bedenken, dass es auch ohne diese gehen m&uuml;sste. <em>Wir d&uuml;rfen die Formen unserer Gesellschaftlichkeit nicht aus den H&auml;nden von Facebook und Twitter entgegennehmen. Die neuen Formen der Vergesellschaftung, die sich in den aktuellen sozialen Bewegungen herausbilden und in denen sich etwas qualitativ Neues ank&uuml;ndigt, k&ouml;nnen nicht die Gesellschaftlichkeit digitaler Netze sein, sondern m&uuml;ssen aus Fleisch und Blut sein und auf leiblicher Anwesenheit basieren. Br&uuml;derlichkeit und Solidarit&auml;t entstehen von Angesicht zu Angesicht, indem ich mich im anderen erkenne, und alle gemeinsam die Erfahrung einer Kraft machen, von der sie gestern noch nicht wussten, dass sie dar&uuml;ber verf&uuml;gen &ndash; nicht in der Einsamkeit vor der Tastatur oder dem Touchscreen. Aus dieser erwachsen lediglich neue Formen des Autismus, keine solidarischen Verkehrsformen. (13f.)<\/em><\/p><p>An vielen Erscheinungsformen weist Eisenberg nach, wie die im Namen des Neoliberalismus vorangetriebene Deregulierung von Sozialstaat, Wirtschaft und Gesellschaft mit einer psychischen und moralischen Deregulierung einhergeht. <em>Die Markt- und Kapitallogik r&auml;umt nicht nur alle ihren expansiven Drang behindernden &auml;u&szlig;eren Barrieren und Kontrollen beiseite, sondern auch die im Inneren der Menschen. Der flexible Mensch soll alle Bindungen und Hemmungen ablegen, damit er zu allem f&auml;hig werde. So ist es denn auch. Man kann offensichtlich nicht beides zugleich haben: den hochflexiblen, wendigen, allseits anschlussf&auml;higen Menschen und einen Fundus von in der Person fest verankerten handlungsleitenden Normen und Werten. Wer unter der &Auml;gide des losgelassenen Marktes aufw&auml;chst, lernt, Normforderungen auf jenes Minimum zu reduzieren, das gerade noch vor strafrechtlicher Verfolgung sch&uuml;tzt. Wer im Kampf um Erfolg sittlichen und moralischen Normen gerecht werden m&ouml;chte, muss private Standortnachteile und einen rapiden Verfall des Kurswerts seiner Ich-Aktien in Kauf nehmen. (49)<\/em> Es bildet sich ein Sozialcharakter heraus, der sich daran gew&ouml;hnt hat, die Verhaltensanforderungen des flexiblen Kapitalismus als unhinterfragte, naturw&uuml;chsige Vorgaben zu akzeptieren; der offen ist f&uuml;r st&auml;ndige berufliche und &ouml;rtliche Ver&auml;nderungen und vor allem: der s&uuml;chtig und gern konsumiert, was die Werbung ihm an Bed&uuml;rfnissen suggeriert.<\/p><p>Zu den beeindruckendsten Abschnitten des Buches geh&ouml;rt f&uuml;r mich das Bem&uuml;hen des Autors um die Wiederaneignung des Begriffs <em>Heimat<\/em>. Nat&uuml;rlich sind ihm die Aufladungen und Konnotationen des Begriffs mit Assoziationen wie Blut und Boden, Vaterland, Rasse, Gem&uuml;t und Gem&uuml;tlichkeit bekannt, die einen unreflektierten Gebrauch des Begriffs verbieten. F&uuml;r ihn bezeichnet Heimat einen <em>Ort fragloser Zugeh&ouml;rigkeit und Geborgenheit<\/em>; einen sozialen Nahraum, der Identit&auml;t erm&ouml;glicht angesichts zunehmender Anonymit&auml;t, Mobilit&auml;t, Leere und Hektik, wie sie die Einkaufsstra&szlig;en unserer Innenst&auml;dte mittlerweile ausstrahlen. <em>Nahraum als Kategorie der Emanzipation hei&szlig;t: Aufsprengen der ghettoartigen Wohnverh&auml;ltnisse vor allem f&uuml;r Alte und Kinder, Wiederbelebung der Nachbarschaftsbeziehungen, die Vermenschlichung der Architektur &hellip; und die Transformation der St&auml;dte, die unterm Diktat der Bodenspekulation &hellip; vollkommen durchkommerzialisiert sind, in einen Raum, in dem das Leben in seiner ganzen sinnlichen F&uuml;lle sich entfalten und seine &ouml;ffentliche, gesellschaftliche Dimension zur&uuml;ckgewinnen und ausdr&uuml;cken kann. (70)<\/em><br>\nEs geht um Orte, an denen Demokratie gelebt und erfahren werden kann, um Bindeglieder zwischen dem einzelnen und seinem Gemeinwesen. Verschwinden diese, werden Menschen sozial isoliert, und die Gefahr von Apathie und politischem Desinteresse w&auml;chst; beides sind Risikofaktoren einer sich ausbreitenden <em>marktkonformen Demokratie<\/em>.<br>\nBeispielhaft f&uuml;hrt der Autor sein Verst&auml;ndnis von Heimat an einem Wochenmarkt seiner Heimatstadt aus, der von der Schlie&szlig;ung bedroht ist. Im Kontrast zur n&uuml;chternen, hektischen Gleichf&ouml;rmigkeit von Superm&auml;rkten schildert er die Vorz&uuml;ge des Marktes: <em>Es ist, als betr&auml;te man eine andere Zeitzone, hier geht man hin, um Zeit zu verlieren, nicht um Zeit zu gewinnen oder einzusparen. Auf dem Markt sind die sinnliche Dichte der Welt und ihre saftige F&uuml;lle und Vielfalt noch erfahrbar. Er ist auch ein Ort der Balz und des Flirts. Man geht umher, schaut, wird angeschaut und durch &Uuml;berkreuzungen entstehen Blickverh&auml;ltnisse, deren Reiz darin liegt, dass die Beteiligten nie ganz sicher sein k&ouml;nnen, ob sie in der Realit&auml;t oder nur in der Phantasie miteinander befasst sind. Und es wird viel gelacht auf dem Markt. Der Markt bringt einen spezifischen Humor hervor, der sich nur in dieser &ouml;konomischen Nische und seiner spezifischen Zeitstruktur entfalten kann. Kurzum: Der Wochenmarkt ist eine Enklave der Ungleichzeitigkeit, ein bunter Fleck in einer ver&ouml;deten und total kommerzialisierten st&auml;dtischen Lebenswelt. Er ist Teil eines sozialen Immunsystems, eines Geflechts von sozialen Bindungen und Kontakten, das Menschen ebenso dringend ben&ouml;tigen wie das k&ouml;rperliche Immunsystem &hellip;<br>\nEin demokratisches Gemeinwesen braucht Orte, an denen Demokratie und &Ouml;ffentlichkeit sich materialisieren und entfalten k&ouml;nnen, Orte, sie sich libidin&ouml;s besetzen lassen. Dazu geh&ouml;ren Theater, Parks, Schwimmb&auml;der, botanische G&auml;rten, Bibliotheken und &ouml;ffentliche Pl&auml;tze.(60)<\/em> All das, m&ouml;chte man hinzuf&uuml;gen, was im Zuge vermeintlicher &ouml;ffentlicher Sparzw&auml;nge von K&uuml;rzungen in seiner Existenz bedroht ist.<\/p><p>Stellen wie diese geh&ouml;ren f&uuml;r mich zu den sch&ouml;nsten und eindringlichsten des Buches. Sie zeugen von der Sprachm&auml;chtigkeit des Autors und zeigen, wie er methodisch vorgeht: Fast immer sind es Wahrnehmungen in seinem Nahbereich, die er reflektiert; dazu zieht er eine F&uuml;lle theoretischer und literarischer Quellen heran, von denen er sich inspirieren l&auml;sst und durch die seine Darstellungen an Lebendigkeit und Farbigkeit noch gewinnen.<br>\nRes&uuml;mierend l&auml;sst sich feststellen: G&ouml;tz Eisenberg hat ein wichtiges, anregendes Buch geschrieben, das dazu beitr&auml;gt, Orientierungspunkte und Perspektiven in einer zerrissenen, von Ambivalenzen und Konflikten gekennzeichneten Gegenwart aufzuzeigen. Es tr&auml;gt zur Sensibilisierung f&uuml;r Alltagsvorg&auml;nge bei, die oft &uuml;bersehen oder ignoriert werden. Mehr kann man von einem Buch kaum erwarten.     <\/p><p><strong>G&ouml;tz Eisenberg: Zwischen Amok und Alzheimer.<\/strong> Zur Sozialpsychologie es entfesselten Kapitalismus; Brandes &amp; Apsel Verlag, Frankfurt am Main, 2015, 289 Seiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G&ouml;tz Eisenberg ist ein kritischer Beobachter des Alltagslebens im gegenw&auml;rtigen Kapitalismus. Seine Beobachtungen hat er in Form einer Collage zu essayistischen Fragmenten verdichtet. Mit gro&szlig;er Sensibilit&auml;t nimmt er Alltagsph&auml;nomene wahr, an die zu gew&ouml;hnen er sich strikt weigert. So unterschiedliche Erscheinungen wie R&uuml;cksichtslosigkeit im Stra&szlig;enverkehr; die Entwicklung des Gesundheitswesens zur Gesundheitsindustrie; der zeitgen&ouml;ssische Handywahn; Formen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25005\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[184,208,161],"tags":[864,1554,1113],"class_list":["post-25005","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ueberwachung","category-rezensionen","category-wertedebatte","tag-eisenberg-goetz","tag-orwell-2-0","tag-soziale-medien"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25005","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25005"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25005\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53652,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25005\/revisions\/53652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25005"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25005"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25005"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}