{"id":25013,"date":"2015-02-13T15:00:24","date_gmt":"2015-02-13T14:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25013"},"modified":"2019-04-10T11:45:28","modified_gmt":"2019-04-10T09:45:28","slug":"minsk-ii-was-gut-ist-und-was-besser-sein-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25013","title":{"rendered":"Minsk II \u2013 was gut ist und was besser sein k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p>Halten wir uns knapp: Es ist gut und f&uuml;r die Menschen in der Ukraine eine Hoffnung, dass verhandelt wurde &ndash; und zwar nicht &uuml;ber Waffenlieferungen an Kiew, sondern &uuml;ber Wege zur friedlichen L&ouml;sung der Konflikte des Landes. Gut ist, dass an diesen Gespr&auml;chen nicht nur die Pr&auml;sidenten Kiews, Russlands, Frankreichs und ihre St&auml;be teilnahmen, sondern auch die Vertreter der Volksrepubliken, wenn auch immer noch am Katzentisch. Von <strong>Kai Ehlers<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25013#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]<br>\n<!--more--><br>\nGut ist die Einigung auf Einf&uuml;hrung einer Waffenruhe ab Sonntag, den 15. Februar 2015, wenngleich eine sofortige Einstellung der Gefechte besser gewesen w&auml;re. Gut ist selbstverst&auml;ndlich auch, dass man sich einigen konnte, am zweiten Tag des Waffenstillstands damit zu beginnen, auf beiden Seiten die schweren Waffen zur&uuml;ckzuziehen, um so einen Puffer zwischen den Kriegsparteien entstehen zu lassen. Gut ist schlie&szlig;lich, dass man &uuml;bereinkommen konnte, dies alles von der OSZE &uuml;berwachen zu lassen.<\/p><p>Erfreulich sind Beschl&uuml;sse zur Einf&uuml;hrung einer &bdquo;umfassenden Amnestie&ldquo; sowie zu einer &bdquo;humanit&auml;ren Versorgung  bed&uuml;rftiger Menschen in der Ostukraine&ldquo;, Erfreulich auch, dass &bdquo;alle ausl&auml;ndischen Truppen und S&ouml;ldner unter OSZE-&Uuml;berwachung ukrainisches Staatsgebiet verlassen, beziehungsweise alle illegalen Gruppen ihre Waffen abgeben&ldquo; sollen. <\/p><p>Nicht nur gut, sondern bereits verbl&uuml;ffend sind Vereinbarungen, dass vom ersten Tag an nach Abzug schwerer Waffen &bdquo;Modalit&auml;ten f&uuml;r Wahlen in den Regionen Donezk und Luhansk  vereinbart werden&ldquo; sollen. Die Wahlen sollen zudem noch &bdquo;mit dem im September 2014 verabschiedeten Gesetz &uuml;ber Selbstverwaltung der genannten Gebiete &uuml;bereinstimmen&ldquo;. Dazu passen Beschl&uuml;sse, die eine  &bdquo;Kontrolle der russisch-ukrainischen Grenze&ldquo; vorsehen; aber erst, &bdquo;nachdem in den Regionalwahlen in Donezk und Luhansk der von der Bev&ouml;lkerung gew&uuml;nschte Status der Gebiete  gekl&auml;rt und sp&auml;ter umgesetzt ist.&ldquo; <\/p><p>Schlie&szlig;lich soll noch eine &bdquo;Verfassungsreform zur St&auml;rkung des F&ouml;deralismus&ldquo; durchgef&uuml;hrt werden. Bis Ende 2015 soll eine neue Verfassung in Kraft treten, welche &bdquo;die Dezentralisierung des Landes als ein Schl&uuml;sselelement vorsieht, insbesondere in Bezug auf die Regionen Donezk und Luhansk.&ldquo;<\/p><p>Dies alles, hei&szlig;t es in der Vereinbarung, sei &bdquo;kein abschlie&szlig;ender Friedensvertrag&ldquo; k&ouml;nne aber den Boden daf&uuml;r bereiten, &bdquo;allerdings nur, wenn die Verhandlungspartner sich auch von neuer Gewalt nicht beirren lassen.&ldquo;<\/p><p><strong>Zusatzbotschaften nach den Verhandlungen<\/strong><\/p><p>Es gebe &bdquo;zu einer ausschlie&szlig;lich friedlichen L&ouml;sung keine Alternative&ldquo; kommentierten die deutsche Kanzlerin und der franz&ouml;sische Pr&auml;sident das Treffen, allerdings nicht ohne zun&auml;chst noch einmal &bdquo;ihre uneingeschr&auml;nkte Achtung der Souver&auml;nit&auml;t und der territorialen Unversehrtheit der Ukraine&ldquo; bekr&auml;ftigt zu haben. Deutschland und Frankreich, versprechen sie dann aber, wollen den Bankensektor durch die &bdquo;Schaffung eines internationalen Mechanismus zur Erleichterung von Sozialtransfers&ldquo; wiederherstellen. Sie wollen &bdquo;trilaterale Gespr&auml;che zwischen EU, der Ukraine und Russland &uuml;ber Energiefragen&ldquo; f&uuml;hren, wollen trilaterale Gespr&auml;che zudem unterst&uuml;tzen, &bdquo;um praktische L&ouml;sungen f&uuml;r Bedenken zu erreichen, die Russland mit Blick auf die Umsetzung des tiefgreifenden und umfassenden Freihandelsabkommens zwischen der Ukraine und der EU ge&auml;u&szlig;ert hat.&ldquo;<\/p><p>Im Namen aller Beteiligten steigern Merkel und Hollande sich zu der Aussage, sich &bdquo;unver&auml;ndert zur Vision eines gemeinsamen humanit&auml;ren  und wirtschaftlichen Raums vom Atlantik bis zum Pazifik auf der Grundlage der uneingeschr&auml;nkten Achtung des V&ouml;lkerrechts und der Prinzipien der OSZE&ldquo;  bekennen zu wollen. <\/p><p>Zur Umsetzung des Minsker Abkommens k&uuml;ndigen sie die &bdquo;Schaffung eines Aufsichtsmechanismus im Normandie-Format&ldquo; an, der in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden auf der Ebene hoher Beamter des Au&szlig;enministeriums zusammentreten werde. Normandie-Format, merke, das hei&szlig;t, ohne die USA. <\/p><p>Der russische Pr&auml;sident fliegt in seiner Abschlusserkl&auml;rung etwas weniger weit hinauf. Auf die Frage, warum die Abstimmungen so lange gedauert h&auml;tten, erkl&auml;rt er: &bdquo;Ich denke es liegt daran, dass die Kiewer Beh&ouml;rden sich leider weiterhin weigern, direkte Kontakte zu den Vertretern  der Volksrepubliken von Donezk und Lugansk  aufzunehmen.&ldquo; Im &Uuml;brigen bleibt Putin aber ganz l&ouml;sungsorientiert. Er weist auf die Schwierigkeiten hin, die sich aus der ungekl&auml;rten Frontlage bei der Ortschaft Debalzewe ergeben k&ouml;nnten, wo die Volksrepubliken zwischen 6000 und 8000 Mann der Ukrainischen Armee eingekesselt h&auml;tten. &bdquo;Sie gehen nat&uuml;rlich davon aus&ldquo; so Putin, &bdquo;dass diese Gruppe die Waffen niederlegt und den Widerstand aufgibt.&ldquo; Putin sieht m&ouml;gliche Komplikationen. Er habe sich deshalb mit Poroschenko geeinigt, erkl&auml;rt er daher &bdquo;unsere Milit&auml;rexperten zu beauftragen festzustellen, was dort in Wirklichkeit vor sich geht, und einen Ma&szlig;nahmenkomplex auszuarbeiten, es zumindest zu versuchen, um die gefassten Beschl&uuml;sse  zu verifizieren und ihre Einhaltung auf beiden Seiten zu &uuml;berpr&uuml;fen.&ldquo; Er jedenfalls sei dazu bereit.  Es gehe darum, neuerliches, weiteres Blutvergie&szlig;en zu vermeiden. <\/p><p>Alexander Sachartschenko, F&uuml;hrer der Donezker Volksrepublik erkl&auml;rt schlicht, der Friedensfahrplan gebe  eine &bdquo;Hoffnung f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung&ldquo;. <\/p><p><strong>Soweit, so gut &ndash; und jetzt?<\/strong><\/p><p>Aber wer glaubt, mit diesen Friedensbotschaften habe sich die die politische Wetterlage gekl&auml;rt, sieht sich get&auml;uscht. &bdquo;Am Ende lacht Putin&ldquo; titelte &bdquo;Spiegel Online&ldquo;. Symptomatisch auch, wie ausgerechnet mit dem meistverwendeten Presse-Foto, das die Friedensbotschaft der Minsker Einigung zu illustrieren vorgibt, auf subtile Weise der Propaganda-Mythos weiter gen&auml;hrt wird, dass es Russland sei, das Krieg gegen die Ukraine f&uuml;hrt, wenn auf dem Foto Putin und Poroschenko gezeigt werden, die einander die Hand reichen, w&auml;hrend Angela Merkel und Fran&ccedil;ois Hollande dieses Geschehen wohlwollend neutral von beiden Seiten aus dem Hintergrund beobachten. Als Akteure des Krieges gelten Putin und Kiew, nicht etwa Kiew und die Separatisten. Obama forderte, jetzt m&uuml;ssten russische Truppen aus der Ukraine abgezogen werden. Der britische Premier warnte vor einem &bdquo;Appeasement&ldquo; gegen&uuml;ber Putin. Die EU h&auml;lt weiter an Sanktionen fest. Es wird keinen Frieden geben, solange diese ideologische Mobilisierung gegen Russland anh&auml;lt. <\/p><p>Es ist aber nicht Putin, der Krieg gegen die Ukraine f&uuml;hrt und der demzufolge der ist, mit dem Poroschenko Frieden zu schlie&szlig;en h&auml;tte. Es ist die Kiewer Regierung, die Krieg  gegen die Teile der Bev&ouml;lkerung f&uuml;hrt, welche sich dem Anspruch der &bdquo;Ukrainisierung&ldquo; nicht beugen wollen. Solange dies so bleibt, ist auf einen Frieden in der Ukraine nicht zu hoffen, solange bleibt sie Aufmarschgebiet des Westens gegen Russland, allen voran der USA. <\/p><p>Eine effektive Wende w&auml;re nur zu erwarten, wenn Poroschenko sich bereit erkl&auml;rte, direkt, auch nicht nur &uuml;ber den Katzentisch, mit den Separatisten zu reden. Hier wird die offene Flanke von Minsk II deutlich: Die einzige Forderung, die aus dem Vorschlag, den die Donezker und Lugansker in die Vorbereitung des Minsker Treffens eingereicht hatten, nicht in die gemeinsame Erkl&auml;rung &uuml;bernommen wurde, lautete: &bdquo;Bis zum 23. Februar R&uuml;cknahme aller Entscheidungen der politischen und milit&auml;rischen F&uuml;hrung der Ukraine zur Durchf&uuml;hrung  von Anti-Terror-Operationen  mithilfe der Streitkr&auml;fte und der Nationalgarde im Donbass&ldquo;.  Solange die Donezker und die Lugansker Volksrepubliken von Kiew noch als Terroristen angesehen werden, muss jeder Friedensfahrplan Makulatur bleiben, bevor er wirken kann. <\/p><p>Es ist klar, dass Poroschenko innenpolitisch unter dem Druck von Kr&auml;ften steht, die an einer Verst&auml;ndigung kein Interesse haben. Man darf gespannt sein, wie diese Kr&auml;fte  Poroschenko empfangen werden, der bis auf die oben genannte Forderung der Vertreter der Volksrepubliken einem Katalog zugestimmt hat, der ihn in den Augen der Nationalistischen Radikalen zum Verr&auml;ter an der &bdquo;nationalen Revolution&ldquo; macht.  Zu vermuten ist, dass Poroschenko sich in n&auml;chster Zeit sehr warm anziehen muss. Mit Provokationen, mit politischen, selbst mit physischen Angriffen gegen seine Person ist zu rechnen. Die brauchen  potentielle Under-Cover-Strategen, die aus dem Hintergrund ihre Interessen gegen Russland verfolgen, nicht einmal selbst zu inszenieren, sie brauchen sie nur zu nutzen. <\/p><p>Angesichts dieser Lage sind die Botschaften von Angelika Merkel, man bekenne sich zu einer &bdquo;Vision eines gemeinsamen humanit&auml;ren und wirtschaftlichen Raumes von Atlantik bis zum Pazifik&ldquo;, noch dazu in &bdquo;unver&auml;nderter&ldquo; Weise, nicht einmal mehr eine L&uuml;ge. Seit Jahren hat die EU eben diese Vision von Russland angeboten bekommen, diese aber immer wieder hochm&uuml;tig beiseitegeschoben. Nachdem sie zuletzt die Ukraine,  statt sie in einen gemeinsamen Eurasischen Raum einzubeziehen, vor die Alternative: entweder Europ&auml;ische oder Eurasische Union gestellt hat, ist die neue Merkelsche Botschaft nicht einmal mehr verlogen, sondern das unbeabsichtigte Eingest&auml;ndnis einer bodenlosen politischen Dummheit &ndash; denn diese Vision h&auml;tte man bereits seit 1991 verwirklichen k&ouml;nnen. <\/p><p>Aber vielleicht war ja die Tatsache, dass man die Ukraine, von der man wusste, dass sie zwischen Ost und West, zwischen Eurasien und Europ&auml;ischer Union, zwischen Russland und NATO in widerspr&uuml;chlicher Weise eingespannt ist, in das Entweder Oder getrieben hat, nicht einmal politischer Dummheit geschuldet, sondern der ideologischen H&ouml;rigkeit gegen&uuml;ber den USA.  <\/p><p>So oder so &ndash; dies alles l&auml;sst f&uuml;r die Umsetzung eines Friedensfahrplans, leider nichts Gutes erwarten, gerade weil in ihn Reizworte wie Selbstverwaltung, Autonomie, F&ouml;deralismus, Verfassungsreform als Zielvorstellungen eingegangen sind, die f&uuml;r die gegenw&auml;rtige politische Riege in Kiew unvereinbar sind. Ganz zu schweigen noch von dem Nutzen, den eine unruhige Ukraine f&uuml;r USA  hat. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Kai Ehlers ist Journalist, Publizist und Schriftsteller. Sein Spezialgebiet ist die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des post-sowjetischen Raumes. Viele seiner Artikel sind auf der Seite <a href=\"http:\/\/Kai-Ehlers.de\">Kai-Ehlers.de<\/a> nachzulesen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>B&uuml;cher von zum Thema:<\/strong><\/p><p>Peter Strutynski (Hg.), Ein Spiel mit dem Feuer. Die Ukraine, Russland und der Westen, Papyrossa.<\/p><p>Ronald Thoden, Sabine Schiffer (Hg.), Ukraine m Visier, Russlands Nachbar als Zielscheibe geostrategischer Interessen, Selbrund Vlg.<\/p><p>Kai Ehlers, Russland &ndash; Herzschlag einer Weltmacht, Pforte<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Halten wir uns knapp: Es ist gut und f&uuml;r die Menschen in der Ukraine eine Hoffnung, dass verhandelt wurde &ndash; und zwar nicht &uuml;ber Waffenlieferungen an Kiew, sondern &uuml;ber Wege zur friedlichen L&ouml;sung der Konflikte des Landes. Gut ist, dass an diesen Gespr&auml;chen nicht nur die Pr&auml;sidenten Kiews, Russlands, Frankreichs und ihre St&auml;be teilnahmen, sondern<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25013\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[181,170,171],"tags":[912,1094,315,1315,915,259,260],"class_list":["post-25013","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europapolitik","category-friedenspolitik","category-militaereinsaetzekriege","tag-buergerkrieg","tag-hollande-francois","tag-merkel-angela","tag-poroschenko-petro","tag-putin-wladimir","tag-russland","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25013","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25013"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25013\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50845,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25013\/revisions\/50845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25013"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25013"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25013"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}