{"id":25110,"date":"2015-02-20T09:09:03","date_gmt":"2015-02-20T08:09:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110"},"modified":"2015-02-20T09:14:04","modified_gmt":"2015-02-20T08:14:04","slug":"hinweise-des-tages-2317","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h02\">Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h03\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h04\">Putin-Doku<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h05\">Von freien zu zivilisierten M&auml;rkten. Ein New Deal f&uuml;r die europ&auml;ische Handelspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h06\">Frankreichs Parlament probt den Aufstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h07\">Folgen der expansiven Notenbankpolitik: Ein nicht mehr so heimlicher W&auml;hrungskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h08\">Aufstieg des Neoliberalismus: Halali auf den Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h09\">Freihandelsabkommen Geheim geht gar nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h10\">Die ganz gro&szlig;e Koalition der Wirtschafts-Feinde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h11\">Kirche: Reich und geldgierig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h12\">US-Investoren fordern Lohnsenkungen in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h13\">Kein Ausverkauf unserer Infrastruktur an Versicherungen und Banken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h14\">Neutral und unparteilich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h15\">So half Berlin beim V&ouml;lkermord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h16\">Aus den Wahlstudios der Gleichg&uuml;ltigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110#h17\">&ldquo;Hochschulwatch&rdquo; kritisiert Wirtschaftssponsoring &ndash;  &ldquo;Unternehmen machen Unis abh&auml;ngig&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25110&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Griechischer Hilfsantrag: Ein Brief und seine Bedeutung<\/strong><br>\nDas Schreiben ist kurz und brisant: Griechenlands Finanzminister Varoufakis hat schriftlich die Verl&auml;ngerung von Finanzhilfen gefordert, Deutschland wies den Antrag umgehend zur&uuml;ck. Warum? Eine Textanalyse. [&hellip;]<br>\nZiel des Programms ist demnach unter anderem:<br>\n&ldquo;(a) Beidseitig akzeptable finanzielle und administrative Bedingungen zu vereinbaren, deren Umsetzung in Zusammenarbeit mit den Institutionen Griechenlands die fiskalische Lage stabilisieren, angemessene Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse erzielen, die Stabilit&auml;t der Schulden garantieren und beim Erreichen der fiskalischen Ziele f&uuml;r 2015 unter Ber&uuml;cksichtigung der gegenw&auml;rtigen wirtschaftlichen Situation helfen.<br>\n(b) In enger Zusammenarbeit mit unseren europ&auml;ischen und internationalen Partnern sicherzustellen, dass jegliche neuen Ma&szlig;nahmen voll gegenfinanziert sind und einseitige Ma&szlig;nahmen zu unterlassen, welche die Haushaltsziele, die wirtschaftliche Erholung und die Finanzstabilit&auml;t untergraben, und Abstand zu nehmen von jeder einseitigen Ma&szlig;nahme, welche die fiskalischen Ziele, wirtschaftliche Erholung und Finanzstabilit&auml;t unterminieren w&uuml;rden.&rdquo;<br>\nEinerseits macht die griechische Regierung hier beachtliche Zugest&auml;ndnisse: Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse, also ein Haushaltsplus vor Zinszahlungen, bleiben das Ziel, finanziell riskante Alleing&auml;nge sollen ausbleiben &ndash; das klang kurz nach der Wahl noch anders. Allerdings vermeidet der Text jede Festlegung auf ein konkretes Ziel wie die bisher angestrebten drei Prozent Prim&auml;r&uuml;berschuss. [&hellip;.]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-analyse-von-varoufakis-antrag-auf-finanzhilfen-a-1019381.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was soll das, eine Festlegung auf ein konkretes Ziel? Nehmen wir z.B. das Thema Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse. Gemeint ist damit ein positiver Haushaltssaldo (Staatseinnahmen\/Staatsausgaben) ohne Zinszahlungen. Die griechische Regierung verspricht &ldquo;angemessene Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse&rdquo;. EU, IWF und EZB fordern von Griechenland einen &Uuml;berschuss von 3 Prozent in diesem und 4,5 Prozent im kommenden Jahr. Wie einem <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2015\/02\/17\/comparative-austerity\/?_r=0\">Chart von Paul Krugman<\/a> zu entnehmen ist, hat Griechenland viel mehr Austerit&auml;t auf sich genommen als die vielgelobten, angeblichen Musterl&auml;nder, Irland, Portugal, Lettland oder Spanien. Der Preis war der Einbruch der Wirtschaftsleistung, der den der ersten Weltwirtschaftskrise &uuml;bertraf. Was keine der Institutionen der Troika prognostizierte, im Gegenteil &hellip; Es d&uuml;rfte eher einem Wunder gleichen, wenn Griechenland es dieses Jahr &uuml;berhaupt schafft, einen positiven Prim&auml;rhaushalt zu realisieren. &ndash; <a href=\"http:\/\/www.katja-kipping.de\/de\/article\/873.brief-der-griechischen-regierung-und-rede-von-alexis-tsipras.html#\">Hier zur deutschen &Uuml;bersetzungen des Briefs<\/a> der Griechischen Regierung an den Pr&auml;sidenten der Euro-Gruppe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie die Troika in Athen regiert<\/strong><br>\nGesetze werden als unzureichend abgelehnt, Minister in strengem Ton ermahnt. Einem Magazin wurden E-Mails zwischen der Athener Regierung und der Troika zugespielt. [&hellip;]<br>\nIn den Schreiben kommentieren die Troika-Vertreter laufende Reformen oder Gesetzesvorhaben mit Randnotizen wie &ldquo;wird abgelehnt&rdquo;, &ldquo;reicht nicht aus&rdquo; oder &ldquo;reicht teilweise aus&rdquo;. Ausf&uuml;hrlich beschrieben wird dar&uuml;ber hinaus die Entstehung einer Reform, die nach Auffassung von Hot Doc durchaus das Athener Parlament h&auml;tte passieren m&uuml;ssen, die schlie&szlig;lich aber als ministerialer Erlass ausgestaltet wurde. Die Dokumente seien Zeugnis einer antidemokratischen Politik, die nach Wegen suche, Gesetze vorbei am Parlament umzusetzen, schreiben die Autoren.<br>\nIn einem weiteren als &ldquo;streng vertraulich&rdquo; gekennzeichneten Schreiben richtet sich dem Pressebericht zufolge eine Staatssekret&auml;rin aus dem Arbeitsministerium direkt an das B&uuml;ro von Ministerpr&auml;sident Samaras. Sie habe zuvor mit Vertretern der Troika beraten, wie sich Massenentlassungen in der privaten Wirtschaft gesetzlich so regeln lie&szlig;en, dass Arbeitgeber diese leichter durchsetzen k&ouml;nnten. Zitat aus dem Schreiben: &ldquo;Es w&auml;re nicht richtig, eine parlamentarische Unruhe zu erzeugen, wenn wir andere L&ouml;sungen vorschlagen und umsetzen k&ouml;nnen, um unsere Ziele zu erreichen.&rdquo; Gemeint sind damit Wege, das Parlament in Athen zu umgehen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-01\/griechenland-troika-emails-antonis-samaras\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In letzter Zeit haben sich diverse Politiker angesichts der Not in Griechenland damit herausgeredet, dass die konkrete Umsetzung der Sparvorgaben in den H&auml;nden der griechischen Regierung gelegen habe. Es kann nicht oft genug betont werden, dass jenseits der abenteuerlichen, zahlenm&auml;&szlig;igen Sparvorgaben die Troika sehr konkret in die Ma&szlig;nahmen eingegriffen hat. Selbst in der Sendung <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/hartaberfair\/videos\/videogriechenlandsschuldenpokerziehtunsdersuedenueberdentisch102.html\">&ldquo;Griechenlands Schuldenpoker zieht uns der S&uuml;den &uuml;ber den Tisch?&rdquo;<\/a> von &ldquo;hart aber fair&rdquo; vom 09.02.2015 wurde kurz in einem Einspielfilm darauf hingewiesen (00:36: 25).<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>N&auml;chste Ausfahrt Grexit?<\/strong><br>\nWas bisher nur f&uuml;r eine Drohkulisse gehalten wurde, um Griechenland auf (deutsche) Linie zu bringen, scheint f&uuml;r Berlin kein Tabu mehr: der Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Bereits im Januar gab Angela Merkel zu Protokoll, dass sie sich einen Euro ohne Griechenland vorstellen k&ouml;nnte. Der Wirtschaftskolumnist Norbert H&auml;ring h&auml;lt es f&uuml;r m&ouml;glich, dass die derzeitige Politik Berlins auf einen &raquo;Nord-Euro&laquo; hinausl&auml;uft: ohne Griechenland, Zypern, Portugal, Spanien und Italien &ndash; aber mit Frankreich und unter deutscher Hegemonie.<br>\nEs herrscht eine paradoxe Situation: Ein Ausstieg aus dem Euro ist rechtlich nicht geregelt, also eigentlich nicht m&ouml;glich. Griechenland k&ouml;nnte nur zur Drachme zur&uuml;ckkehren, indem es die Europ&auml;ische Union verl&auml;sst. Das will in Griechenland kaum jemand &ndash; auch SYRIZA nicht.<br>\nBerlin versperrt sich einer alternativen Krisenpolitik und droht also mit dem Joker: dem Grexit. Was kann man sich darunter vorstellen? Eine schnelle Einf&uuml;hrung der Drachme ist kaum m&ouml;glich. Dass die griechische Zentralbank die Euroscheine &uuml;ber Nacht mit einem Stempel versieht und so eine neue W&auml;hrung einf&uuml;hrt, ist ebenfalls wenig wahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/962291.naechste-ausfahrt-grexit.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Niemals h&auml;tte man zu tr&auml;umen gewagt, dass man sich als Deutscher einmal wieder f&uuml;r seine Regierung sch&auml;men muss. Die Linie brutaler Erpressung, welche die Bundesregierung, flankiert durch die kampagnenartige Berichterstattung der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo;, gegen Griechenland f&auml;hrt, ist eigentlich unglaublich. Ist das eines angeblich demokratisch verfassten Europas w&uuml;rdig? Leider n&auml;hert sich das b&ouml;se Bonmot, dass Deutschland mit dem Euro das versucht, was es mit seinen Panzern nicht geschafft hat, immer mehr der Realit&auml;t an. Dazu gewinnt auch das Gerede Merkels, der Konflikt mit Russland lasse sich nicht milit&auml;risch l&ouml;sen, eine ganz andere Bedeutung. Um andere L&auml;nder niederzudr&uuml;cken braucht Deutschland keine Panzer, daf&uuml;r hat es den Euro.<br>\nDie deutsche Regierung ist also bereit an Griechenland ein Exempel zu statuieren, es notfalls aus dem Euro zu zwingen und dort ein wirtschaftliche Katastrophe  ohnegleichen zu riskieren, nur um die angebliche Alternativlosigkeit einer bizarren Irrlehre zu beweisen. Dabei geht es gar nicht mehr um die Einhaltung von Prinzipien und Vertr&auml;gen. Der Entscheidende Punkt ist, wie kann die Not und das Leid der griechischen Bev&ouml;lkerung beendet werden? Das m&uuml;sste in einem humanit&auml;ren und demokratischen Europa an erster Stelle stehen. Aber  dieses Europa ist nicht das Europa der B&uuml;rger, sondern das Europa der neoliberalen Eliten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Reparationszahlungen an Griechenland &ndash; &Uuml;ber deutsche Halbwahrheiten<\/strong><br>\nDie Nazis nahmen w&auml;hrend der Besatzung griechische Kredite auf. Die heutige Bundesregierung will diese nicht zur&uuml;ckzahlen.<br>\nErm&auml;&szlig;igte Bustickets und &auml;rztliche Versorgung f&uuml;r Arbeitslose hat Alexis Tsipras in seiner Regierungserkl&auml;rung angek&uuml;ndigt. Die Bild-Zeitung vom 9. Februar fand das nicht lustig: &bdquo;Finanzieren will Tsipras die Wohltaten &ndash; zumindest zum Teil &ndash; mit deutschem Geld.&ldquo; Gemeint waren die Reparationszahlungen, die Athen vom Nachfolgestaat des Dritten Reiches fordert, das Griechenland von April 1941 bis Oktober 1944 besetzt, terrorisiert und ausgepl&uuml;ndert hat.<br>\nDie Behauptung im Springer-Blatt geh&ouml;rt zu den Halb- und Unwahrheiten, die der deutschen &Ouml;ffentlichkeit in Sachen &bdquo;griechische Reparationsanspr&uuml;che&ldquo; aufgetischt werden. Denn Tsipras betonte ausdr&uuml;cklich, seine Forderung habe nichts mit dem akuten Finanzbedarf Griechenlands zu tun. Nat&uuml;rlich wei&szlig; man auch in Athen, dass in absehbarer Zeit keine Wiedergutmachungsgelder aus Deutschland flie&szlig;en werden, mit denen man die griechische Staatskasse auff&uuml;llen k&ouml;nnte.<br>\nDass die Athener Reparationsanspr&uuml;che nicht nur bei Bild-Lesern Emp&ouml;rung ausl&ouml;sen, zeugt auch von mangelnden Kenntnissen &uuml;ber ein h&ouml;chst komplexes Thema. Wer wirklich verstehen will, welche Summen f&uuml;r Griechenland letztlich einklagbar w&auml;ren, muss zun&auml;chst einige Dinge auseinanderhalten&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Reparationszahlungen-an-Griechenland\/!154907\/\">Niels Kadritzke in der taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Armut<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die zerkl&uuml;ftete Republik<\/strong><br>\nDie Armut in Deutschland hat nicht nur ein neuerliches trauriges Rekordhoch erreicht, auch ist Deutschland dabei, regional regelrecht auseinander zu fallen. Zwischen dem Bodensee und Bremerhaven, zwischen dem Ruhrgebiet und dem Schwarzwald ist Deutschland, was seinen Wohlstand und seine Armut anbelangt, mittlerweile ein tief zerkl&uuml;ftetes Land.<br>\nDie wichtigsten Befunde im &Uuml;berblick: [&hellip;]<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/armutsbericht\/die-zerklueftete-republik\/\">Der PARIT&Auml;TISCHE Gesamtverband<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;g=0&amp;t=1425038646&amp;hash=6500949e934cca7108f0ec77e40bfa36f54b2cde&amp;file=fileadmin\/dokumente\/2015_Armutsbericht\/150219_armutsbericht.pdf\">Die zerkl&uuml;ftete Republik. Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland 2014 [PDF]<\/a>\n<p><strong>Fazit und Agenda des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes<\/strong><br>\nDie Armut in Deutschland ist auf Rekordhoch. Noch nie war die Einkommensschere so weit ge&ouml;ffnet wie derzeit. Es gibt aktuell auch keine politischen Weichenstellungen, die Anlass zu der Vermutung geben k&ouml;nnten, dass sich dieser Trend kurzfristig umkehren k&ouml;nnte.<br>\nDer Armutsbericht macht deutlich, dass sich die steigende Armut von wirtschaftlichen Entwicklungen g&auml;nzlich abgekoppelt hat. Auch in Zeiten volkswirtschaftlicher Prosperit&auml;t geht die Einkommensschere weiter auseinander und die relative Armut nimmt zu. Hierbei n&auml;hert sich die relative Armutsgrenze von 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens (Median) sehr bedenklich dem Niveau der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitssuchende und erwerbsunf&auml;higen Menschen. Bei Familien mit mehreren Kindern liegt die relative Einkommensgrenze regional zum Teil schon unter dem Grundsicherungsniveau.<br>\nWo wirtschaftliches Wachstum jedoch die Einkommensschere nicht schlie&szlig;t, sondern sogar noch vergr&ouml;&szlig;ert und zus&auml;tzliche Armut erzeugt, ist in einem Sozialstaat politisches Handeln gefragt. Es geht um die Vermeidung von Armut und es geht um Verteilungsgerechtigkeit. Angesichts auch zunehmender regionaler Disparit&auml;ten ist dar&uuml;ber hinaus eine Politik gefordert, die in der Lage ist, f&uuml;r Ausgleiche zu sorgen und die relative Verelendung von Regionen solidarisch zu verhindern.<br>\nUm eine weitere soziale und regionale Verelendung zu verhindern, brauchen wir politische Ma&szlig;nahmen in der Prim&auml;rverteilung, in der Sekund&auml;rverteilung und schlie&szlig;lich beim L&auml;nderfinanzausgleich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/armutsbericht\/fazit-und-agenda\/\">Siehe auch Vorschl&auml;ge und Forderungen Der Parit&auml;tische Gesamtverband<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Siehe den Download des Armutsberichts und das Pressestatement von Dr. Ulrich Schneider <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/armutsbericht\/service-download\/\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zufall oder nicht am gleichen Tag als der Parit&auml;tische seinen Armutsbericht ver&ouml;ffentlichte, hatte die FAZ (Printausgabe) einen Artikel von Renate K&ouml;cher vom CDU-nahmen Institut f&uuml;r Demoskopie Allensbach im Blatt. Danach glauben 79 Prozent der Bev&ouml;lkerung, dass die sozialen Unterschiede gr&ouml;&szlig;er werden und 69 Prozent erwarten, dass mehr Menschen wirtschaftlich und gesellschaftlich zur&uuml;ckfallen und nicht mehr mithalten k&ouml;nnen. 74 Prozent halten es f&uuml;r ein ernstes Problem, wenn in einem Land der Abstand zwischen Ober-, Mittel- und Unterschicht w&auml;chst. Auch von denjenigen, die aufgrund von Bildung, beruflicher Position und Einkommen zu den oberen 20 Prozent geh&ouml;ren, stufen 72 Prozent wachsende soziale Unterschiede als gro&szlig;es Problem ein. 74 Prozent der B&uuml;rger, auch 69 Prozent der oberen Sozialschichten, w&uuml;nschen eine Verringerung der<br>\nsozialen Unterschiede. 60 Prozent der Bev&ouml;lkerung und auch 60 Prozent der oberen Schichten w&uuml;nschen sich mehr R&uuml;cksichtnahme auf Schw&auml;chere. Gr&ouml;&szlig;ere soziale Unterschiede gelten in Deutschland quer durch alle sozialen Schichten als ungesund und als Risikofaktor. Nur acht Prozent w&uuml;rden gerne in einem Land mit gro&szlig;en sozialen Unterschieden leben, 73 Prozent ziehen eine Konstellation vor, in der die Unterschiede zwischen den sozialen Schichten begrenzt werden und der Staat zu diesem Zweck auch immer wieder eingreift. Drei Viertel der Mittel- und Unterschicht favorisieren dieses Modell, auch knapp zwei Drittel der h&ouml;heren Sozialschichten. Die gro&szlig;e Mehrheit ist auch &uuml;berzeugt, dass die Lebensqualit&auml;t in L&auml;ndern h&ouml;her ist, die sich bem&uuml;hen, soziale Unterschiede zu begrenzen.<br>\nDennoch habe der Bundestagswahlkampf 2013 gezeigt, dass Umverteilungskonzepte wenig Zugkraft h&auml;tten. Die B&uuml;rger setzten eben mehr auf eine St&auml;rkung der Mittel- und Unterschicht als auf Ma&szlig;nahmen, die die Oberschicht betreffen.<br>\nAndererseits entspreche es dem Leitbild der Mehrheit ein leistungsf&auml;higes soziales Netz zu haben &ndash; auch um den Preis hoher Steuern und Abgaben.<br>\n<strong>Mein Fazit:<\/strong> F&uuml;r eine sozial orientiert Politik g&auml;be es eine gro&szlig;e Aufnahmebereitschaft in der Bev&ouml;lkerung. Man m&uuml;sste nur daf&uuml;r werben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Risikogruppen<\/strong><br>\nBesonders ins Auge stechen dabei die Erwerbslosen mit einer Armutsquote von 58,7 Prozent und die Alleinerziehenden mit 42,3 Prozent&hellip;<br>\nBetrachtet man die Armutsbetroffenheit nach Altersgruppen, f&auml;llt auf, dass die Kinderarmut mit 19,2 Prozent seit vielen Jahren auf anhaltend hohem Niveau deutlich &uuml;ber der durchschnittlichen Armutsquote von 15,5 Prozent liegt. Besonderen Anlass zur Sorge jedoch gibt insbesondere die Entwicklung bei der &auml;lteren Bev&ouml;lkerung. Deren Armutsquote ist zwar derzeit noch vergleichsweise moderat, doch alarmierend ist der Trend: So ist die Armutsquote der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen seit 2006 um 37,5 Prozent gestiegen, bei den 50- bis 65-J&auml;hrigen immerhin um 15 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/armutsbericht\/risikogruppen\/\">Der Parit&auml;tische Gesamtverband<\/a><\/p>\n<p><strong>L&auml;ndervergleich<\/strong><br>\nEinen &uuml;berproportionalen Anstieg der Armutsquote zeigen Berlin mit 0,6 Prozentpunkten sowie Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit jeweils 0,8 Prozentpunkten.<br>\nEinen mehr als doppelt so starken Anstieg der Armut als im Bundesdurchschnitt sehen wir in den L&auml;ndern Th&uuml;ringen (+1,2 Prozentpunkte), Saarland (+1,7 Prozentpunkte), Bremen (+1,7 Prozentpunkte) sowie Hamburg mit dem gr&ouml;&szlig;ten Zuwachs von 2,1 Prozentpunkten, wobei die Armutsquote dort in 2013 um &uuml;ber 14 Prozent h&ouml;her lag als im Vorjahr&hellip;<br>\n&hellip; in den L&auml;ndern, in denen die Armut ohnehin schon am gr&ouml;&szlig;ten ist, w&auml;chst sie auch noch schneller als in Gesamtdeutschland. Im Ergebnis geht die Schere zwischen den L&auml;ndern auseinander und setzen sich die &auml;rmsten L&auml;nder immer weiter ab&hellip;<br>\nIn Bremerhaven ist der Anteil der Armen an der Gesamteinwohnerschaft viermal so hoch wie in Bodensee-Oberschwaben. 2006 betrug die Differenz zwischen der Region mit der niedrigsten (Schleswig-Holstein S&uuml;d mit 7,8 %) und der Region mit der h&ouml;chsten Armutsquote (Vorpommern mit 25,6 %) gerade 17,8 Punkte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/armutsbericht\/laenderranking\/\">Der Parit&auml;tische Gesamtverband<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150220_01.gif\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;g=0&amp;t=1425054834&amp;hash=0dc9f99f2f723ea7b7dea119a505a01edfcc580d&amp;file=fileadmin\/dokumente\/2015_Armutsbericht\/karte_01.jpg\">Der Parit&auml;tische Gesamtverband<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>12,5 Millionen Deutsche sind arm<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Gesamtverband &auml;u&szlig;ert sich besorgt. Es gebe einen &ldquo;armutspolitischen Erdrutsch&rdquo;, noch nie sei die Kluft zwischen armen und reichen L&auml;ndern so gro&szlig; gewesen. Dabei macht der Verband gleich mehrere Risikogruppen aus.<br>\nDie Armut in Deutschland steigt sprunghaft an und Rentner sind immer st&auml;rker davon betroffen. Das sind zentrale Ergebnisse des Armutsberichts des Parit&auml;tischen Gesamtverbands, der in Berlin vorgestellt wurde. &ldquo;Noch nie war die Armut in Deutschland so hoch und noch nie war die regionale Zerrissenheit so tief wie heute&rdquo;, sagte der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen, Ulrich Schneider.<br>\nDie Anzahl der von Armut betroffenen Menschen hierzulande stieg dem Bericht zufolge von 12,1 Millionen Menschen im Jahr 2012 auf 12,5 Millionen im Jahr 2013. Am st&auml;rksten betroffen sind dem neuen Armutsbericht des Parit&auml;tischen zufolge die Bundesl&auml;nder Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, am wenigsten Baden-W&uuml;rttemberg und Bayern.<br>\nBesorgt &auml;u&szlig;erte sich Schneider besonders dar&uuml;ber, dass &ldquo;die Kluft zwischen reichen und armen L&auml;ndern in Deutschland immer gr&ouml;&szlig;er wird&rdquo;. Er sprach von einer &ldquo;zerkl&uuml;fteten Republik&rdquo;.<br>\nInsgesamt verschlechterte sich die Lage in 13 der 16 Bundesl&auml;nder, nur in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen blieb die Armutsquote stabil oder ging leicht zur&uuml;ck. Einen besonders starken Anstieg gab es dagegen neben den bereits genannten Schlusslichtern der Armutsstatistik auch in Hamburg und Teilen Nordrhein-Westfalens.<br>\nUnter den gesellschaftlichen Gruppen sieht der Parit&auml;tische das gr&ouml;&szlig;te Risiko bei Alleinerziehenden, die dem Bericht zufolge zu 43 Prozent von Armut betroffen sind. Als weitere Risikogruppen nannte Schneider Erwerbslose und Menschen ohne beziehungsweise mit niedrigem Bildungsabschluss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/12-5-Millionen-Deutsche-sind-arm-article14549586.html\">N-TV<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Weiter so mit der marktkonformen Demokratie. Wie das Beispiel Griechenland zeigt gibt es noch viel Luft nach unten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Armut w&auml;chst in Deutschland weiter ungebremst an<\/strong><br>\nDeutschlands Wirtschaft boomt noch immer, Menschen aus anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern, in denen die Arbeitslosigkeit hoch ist und die Wirtschaft schw&auml;chelt, werden angelockt, weil Deutschland ein reiches Land zu sein scheint. Aber wie in anderen L&auml;ndern wird die gesellschaftliche Spaltung immer tiefer, die Reichen werden immer reicher. Nach einer Sch&auml;tzung des Deutschen Wirtschaftsinstituts besitzt das reichste Prozent der Deutschen ein Drittel des privaten Gesamtverm&ouml;gens, die reichsten 10 Prozent haben einen Anteil von 63-74 Prozent, die reichsten 0,1 Prozent der Haushalte von 14 bis 16 Prozent am gesamten Verm&ouml;gen &ndash; dreimal so viel, wie die &auml;rmeren 50 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Weil wegen der abgeschafften Verm&ouml;genssteuer keine Daten vorliegen, kann das Verm&ouml;gen der Reichen nur gesch&auml;tzt werden, nach dem DIW wurde das &ldquo;wahre Ausma&szlig; an Verm&ouml;gensungleichheit untersch&auml;tzt&rdquo;. Das sorgt f&uuml;r Ruhe im Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44186\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Armutsbericht: Was ist Armut?<\/strong><br>\nEineinviertel US-Dollar, am Tag? Wer weniger als 1,25 Dollar pro Tag zur Verf&uuml;gung hat, lebt nach Ansicht der Weltbank in &ldquo;extremer Armut&rdquo;. Dann seien grundlegendste Bed&uuml;rfnisse wie Ern&auml;hrung, Unterkunft und Bekleidung nicht mehr zu erf&uuml;llen. Vor allem in Entwicklungsl&auml;ndern wird dieser Messwert h&auml;ufig zugrunde gelegt.<br>\nIn wohlhabenden L&auml;ndern wie Deutschland spielt diese Art der Armut keine Rolle, denn hier garantiert der Staat eine Grundsicherung f&uuml;r alle. In Deutschland und anderen EU-Staaten wird deshalb oft von &bdquo;relativer Armut&ldquo; gesprochen. Nach einer weit verbreiteten Definition fallen darunter alle, die &uuml;ber weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens ihres Landes verf&uuml;gen. Nach dieser Ma&szlig;zahl galt zuletzt in Deutschland als armutsgef&auml;hrdet, wer als Alleinstehender weniger als 979 Euro im Monat zur Verf&uuml;gung hatte.<br>\nAn dieser Definition gibt es allerdings Kritik. So hat eine Gruppe von Statistikern Berechnungen zur &bdquo;relativen Armut&ldquo; als &bdquo;Unstatistik des Monats&ldquo; angeprangert. Die entsprechenden Zahlen zeigten lediglich, inwieweit Einkommen ungleich verteilt sind, kritisierten die Wissenschaftler &ndash; sie lieferten aber keine Information dar&uuml;ber, ob jemand wirklich nicht die M&ouml;glichkeit hat, materielle Grundbed&uuml;rfnisse zu erf&uuml;llen. Das Statistische Bundesamt und auch viele Wohlfahrtsverb&auml;nde halten dennoch an der Definition der Armut mit einer 60-Prozent-Schwelle fest. Nach Ansicht der Bef&uuml;rworter dieser Definition l&auml;sst sich damit gut beschreiben, wer wirtschaftlich ausgegrenzt ist und wer nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/armutsbericht-armut-reichtum-100.html\">BR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gelenkte Demokratie<\/strong><br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt sieht sich zur Gegenpropaganda veranlasst und verbreitet eine Handreichung, in der &raquo;russische Behauptungen&laquo; zum Ukraine-Konflikt einem &raquo;Realit&auml;tscheck&laquo; unterzogen werden.<br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt hat den Mitgliedern des Bundestags eine Argumentationshilfe (&raquo;Stand 18.2.&laquo;) an die Hand gegeben, verm&ouml;ge derer man &raquo;h&auml;ufig verwendete Behauptungen zum Ukraine-Konflikt, die auf unrichtigen oder nur teilweise richtigen Fakten beruhen&laquo; zur&uuml;ckweisen k&ouml;nnen soll. Die recht eigenwillige Interpretation der Wirklichkeit hat das Ministerium &uuml;berschrieben mit: &raquo;Realit&auml;tscheck: Russische Behauptungen &ndash; unsere Antworten&laquo;. jW dokumentiert das Papier in voller L&auml;nge.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-20\/031.php\">Junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-20\/031.php\">Argumentationshilfe des Ausw&auml;rtigen Amtes, dokumentiert in der jW<\/a><\/li>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck, Verheugen und Scholz beraten die Ukraine<\/strong><br>\nErfahrene Politiker aus dem Ausland wollen die Ukraine bei Reformen beraten. Steinbr&uuml;ck, Verheugen und Scholz sollen bei Finanzen, Wirtschaft und Verfassungsreform helfen&hellip;<br>\nHinter dem Projekt stehen neben Initiator Dmitro Firtasch, dem Pr&auml;sidenten des Arbeitgeberverbandes, die Oligarchen Rinat Achmetow und Viktor Pitschuk. Der Plan sei mit der ukrainischen Regierung abgestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/reformprojekt-ukraine-steinbrueck-verheugen-und-scholz-beraten-die-ukraine\/11366826.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da sind ja die richtigen &bdquo;Reformer&ldquo; am Werk.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Putin-Doku<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wladimir Putin in ZDF-Doku: &bdquo;Depressiv &hellip; fett, faul und desillusioniert?&ldquo;<\/strong><br>\nMit gro&szlig;er Enth&uuml;llungsgeste und unerm&uuml;dlich aus allen Rohren des Sensationsjournalismus feuernd pr&auml;sentierte das ZDF Kleinigkeiten und bekannte Klischees &uuml;ber Wladimir Putin. Damit tat sich der Sender keinen Gefallen.<br>\nDie Lage ist ernst. Dem kaum eingehaltenen Waffenstillstand in der Ostukraine galt die erste Meldung der 20.00 Uhr-&bdquo;Tagesschau&ldquo;, dem Staatsbesuch des russischen Pr&auml;sidenten in Ungarn die zweite. Im Anschluss, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr, zeigte das ZDF eine &bdquo;Dokumentation mit exklusiven Geheimdienstinformationen&ldquo; &uuml;ber Wladimir Putin.<br>\nSpektakul&auml;r an &bdquo;Mensch Putin!&ldquo; war vor allem, dass das ZDF unerm&uuml;dlich aus allen Rohren des Sensationsjournalismus feuerte und dass sich der 45-Min&uuml;ter als der Lage grob unangemessen erwies.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/wladimir-putin-in-zdf-doku-depressiv-fett-faul-und-desillusioniert\/11388202.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Volksaufkl&auml;rung &uuml;ber Putin<\/strong><br>\nWer auf die ZDF-Reklame hin neue Informationen oder gar politische Erleuchtungen erwartet hat, kann nicht auf seine GEZ-Kosten gekommen sein. Der russische Staatspr&auml;sident wurde dem History-Verfahren im Stil von Guido Knopp unterzogen: Fl&uuml;chtige Mitteilungen &uuml;ber den &ldquo;Menschen Putin&rdquo; (durchweg schon Bekanntes, f&uuml;r &ldquo;Versteher&rdquo; wie auch f&uuml;r Nichtversteher), kurze Ausschnitte aus Interviews mit &ldquo;Experten&rdquo; und &ldquo;Zeitzeugen&rdquo;, oberfl&auml;chliche Hinweise auf den politischen Kontext.<br>\nDer Mann, der jetzt im Kreml sitzt, wurde in seinen Seltsamkeiten gezeigt. Ein Macho ist er, Sp&auml;taufsteher, am Schreibtisch faul, Datscha-Fan, Liebhaber von H&uuml;ttenk&auml;se, krankhaft um k&ouml;rperliche Ert&uuml;chtigung bem&uuml;ht, seine Entscheidungen trifft er im Pool. Ganz b&ouml;sartig: Er hat einmal Angela Merkel bei einer Verabredung Stunden lang warten lassen. Und die geheimdienstlichen Zulieferungen f&uuml;r die Doku, die Enth&uuml;llungen? Putin hat sich gesichtskosmetisch behandeln lassen, aus Angst vor dem Alter! Und als KGB-Offizier in Dresden verlor er, wohl nach einer trinkfreudigen Party, seinen Schl&uuml;sselbund &hellip;<br>\nDann aber doch eine politische &ldquo;Information&rdquo;: Um seine staatsm&auml;nnische Karriere propagandistisch abzusichern, habe Putin m&ouml;glicherweise einen tschetschenischen Terrorakt selbst bestellt, geheimdienstlich. Nachweisbar freilich sei das nicht&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/heise.de\/tp\/artikel\/44\/44166\/1.html\">Arno Kl&ouml;nne auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Die &uuml;bliche Medienkampagne gegen Russland<\/strong><br>\nAm 17. Februar lief im ZDF zur besten Sendezeit ein Film &uuml;ber den russischen Pr&auml;sidenten: &bdquo;ZDFzeit: Mensch Putin!&ldquo; Wer durch die Medienkampagnen gegen das personalisierte Russland noch nicht v&ouml;llig indoktriniert worden ist und seine Sinne noch beisammen hat, konnte diesen Film nur mit gro&szlig;er &Uuml;berwindung zu Ende sehen. (&hellip;)<br>\nWer derartige unm&auml;&szlig;ige Propaganda und Fehlentwicklungen zu verantworten hat, l&auml;sst sich leicht feststellen, die Namen sind &ouml;ffentlich zug&auml;nglich. Es fragt sich, was damit bezweckt wird. Soll die deutsche Bev&ouml;lkerung wirklich auf einen &bdquo;gro&szlig;en Krieg&ldquo; in Europa vorbereitet werden? Gehetzt wird st&auml;ndig gegen den b&ouml;sartigen, gef&auml;hrlichen Aggressor Russland in der Person Putins, obwohl schon lange feststeht, dass die Ukraine-Krise eine Inszenierung des Westens ist (wenn man nicht erst bei der sogenannten Annexion der Krim beginnt, die im &Uuml;brigen bei genauem Hinsehen eine Sezession war).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201502183430\/hintergrund\/medien\/die-uebliche-medienkampagne-gegen-russland.html\">Wolfgang Bittner in Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von freien zu zivilisierten M&auml;rkten. Ein New Deal f&uuml;r die europ&auml;ische Handelspolitik<\/strong><br>\nUneingeschr&auml;nkte M&auml;rkte tendieren dazu, universell anwendbare europ&auml;ische Wertvorstellungen, wie Gerechtigkeit, W&uuml;rde und Fairness, zu untergraben. In einem aktuellen Diskussionsbeitrag  schlagen wir daher die Einrichtung einer europ&auml;ische Regulierungsagentur vor, die grenz&uuml;berschreitenden Handel in Einklang mit den zentralen europ&auml;ischen Werten bringt.<br>\nDas Vermeiden von sozialen Verpflichtungen erzeugt in Konkurrenzsituationen einen Wettbewerbsvorteil: Jene MarktteilnehmerInnen mit den niedrigsten moralischen Werten &uuml;ben daher Druck auf MarktteilnehmerInnen aus, die kostenintensivere moralische und\/oder soziale Vorstellungen verfolgen. Uneingeschr&auml;nkter (Markt-)Wettbewerb f&uuml;hrt daher tendenziell zu einer Erosion moralischer und sozialer Standards.<br>\nDieser Mechanismus, der auch als &bdquo;sinkende Grenzmoral des Wettbewerbs&ldquo; bezeichnet wird, wirkt dabei im Kontext internationalen Handels auf besonders intensive Weise, da aufgrund der gro&szlig;en globalen Unterschiede im Bereich der Lebens- und Sozialstandards Wettbewerbsvorteile in einem gr&ouml;&szlig;eren Ma&szlig;stab zu erschlie&szlig;en sind. Korrespondierend dazu erh&ouml;ht sich freilich die Gefahr einer Nivellierung moralischer und sozialer Standards nach unten. Die Konsequenzen dieser Abw&auml;rtsspirale sind weltweit zu beobachten: Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Lohndruck, Kinderarbeit, &ouml;kologischer Raubbau, mangelnde Verarbeitung und sinkende Qualit&auml;t der (Massen-)Produkte. G&uuml;nther Wallraff veranschaulichte j&uuml;ngst in seinem Buch &bdquo;Die Lastentr&auml;ger&ldquo;  wie diese Entwicklungen auch in westlichen Industriel&auml;ndern zu menschenunw&uuml;rdigen Arbeitsbedingungen f&uuml;hren.<br>\nIm Gegensatz dazu versucht das Konzept eines &bdquo;zivilisierten Marktes&ldquo; freies Unternehmer-Innentum und internationalen Handel in Einklang mit jenen universellen Werten zu bringen, die die zentralen Grundlage des europ&auml;ischen Projektes bilden (etwa Gerechtigkeit, W&uuml;rde, Fairness). Um dieses Ziel eines &bdquo;zivilisierten Marktes&ldquo; zu erreichen, wird die Gr&uuml;ndung einer neuen europ&auml;ischen Institution vorgeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/von-freien-zu-zivilisierten-maerkten-ein-new-deal-fuer-die-europaeische-handelspolitik\/\">blog arbeit &amp; wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankreichs Parlament probt den Aufstand<\/strong><br>\nSelbst kleinste Reformen drohen in Frankreich am Parlament zu scheitern. Deshalb wollte der Premier ein Gesetz ohne Abstimmung durchbringen, nun muss sich die Regierung einer Misstrauensfrage stellen.<br>\nAls das Land durch die Attentate auf das Satiremagazin &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo; und einen j&uuml;dischen Supermarkt Anfang Januar mitten im Herzen getroffen wurde, hatten alle Politiker ihre Parteizugeh&ouml;rigkeit hintangestellt. Doch nur einen Monat sp&auml;ter ist die Einigkeit vom 11. Januar l&auml;ngst wieder verflogen.<br>\nVon der Eintr&auml;chtigkeit, die Frankreichs Abgeordnete nach den Terroranschl&auml;gen an den Tag gelegt hatten, ist nichts &uuml;brig geblieben. Die Entscheidung von Premierminister Manuel Valls, das sogenannte Macron-Gesetz zur Ankurbelung der Wirtschaft mithilfe des Artikels 49-3 der Verfassung ohne Abstimmung durchzusetzen, hat die zweitgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Euro-Zone in eine Regierungskrise gest&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article137625305\/Frankreichs-Parlament-probt-den-Aufstand.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Na und, m&ouml;chte man sagen, wo ist der Skandal? Offenbar gibt es in Frankreich gerade auf Seiten der Linken noch Abgeordnete, welche die neoliberalen Agenda Vorstellungen, die Berlin Frankreich oktroyieren m&ouml;chte, nicht einfach abnicken wollen, wie es die SPD einst bei der Agenda 2010 getan hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Folgen der expansiven Notenbankpolitik: Ein nicht mehr so heimlicher W&auml;hrungskrieg<\/strong><br>\nDie zahlreichen Lockerungsmassnahmen von Notenbanken seit Beginn des Jahres haben an den M&auml;rkten die Sorge &uuml;ber eine Zunahme von kompetitiven Abwertungen verst&auml;rkt. Die schwedische Reichsbank hat entschieden, den Repo-Satz in negatives Territorium zu dr&uuml;cken und Staatsanleihen zu kaufen. Die d&auml;nische Notenbank hat in einer geldpolitischen Akrobatik innerhalb von weniger als drei Wochen viermal den Zinssatz f&uuml;r Termineinlagen reduziert. F&uuml;r die Marktteilnehmer sind dies neue Beweise der intensiven Bem&uuml;hungen von Notenbanken, ihre W&auml;hrungen abzuwerten oder einem wachsenden Aufwertungsdruck entgegenzuwirken. Auch die Ank&uuml;ndigung der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), f&uuml;r &uuml;ber 1000 Mrd. Wertpapiere zu erwerben, werten Kommentatoren als Signal eines sich ausweitenden, (noch) nicht offen ausgebrochenen W&auml;hrungskrieges.<br>\nF&uuml;r Stephen Lewis von ADM Investor Services ist der Begriff des W&auml;hrungskrieges eine unterschiedlich nutzbare Metapher. Lewis bef&uuml;rchtet, dass die Massnahmen gegen Deflation und Stagnation die Funktionsf&auml;higkeit der Finanzm&auml;rkte beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnen. Manoj Pradhan von Morgan Stanley sieht &laquo;Geister der 1930er Jahre&raquo; zur&uuml;ckkehren, da die L&auml;nder versuchten, sich Vorteile auf Kosten anderer zu verschaffen. David Woo von der Bank of America Merrill Lynch sieht im Markt einen wachsenden Konsens, dass ein heimlicher W&auml;hrungskrieg herrsche, da bei negativen Zinsen und fiskalischen Beschr&auml;nkungen eine Schw&auml;chung der W&auml;hrung das letzte Mittel zur Stimulierung der Wirtschaft sei. Und Comstock Partners wertet die Politik der Notenbanken als verzweifelten Versuch, deflation&auml;re Kr&auml;fte los zu werden. &ndash; Kompetitive Abwertungen funktionieren bestenfalls so lange, als nicht alle L&auml;nder teilnehmen. Gegenw&auml;rtig stehen die USA abseits, wie der deutlich gestiegene Dollarkurs zeigt. Aber Marktteilnehmer haben nicht &uuml;bersehen, dass US-Finanzminister Jack Lew vor einem Wettbewerb der Wechselkurse gewarnt hat. Die USA w&uuml;rden sich heftig gegen Abwertungen zur Steigerung der Exporte zur Wehr setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/ein-nicht-mehr-so-heimlicher-waehrungskrieg-1.18483914?extcid=Newsletter_16022015_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Aufstieg des Neoliberalismus: Halali auf den Staat<\/strong><br>\nVor genau 40 Jahren, Mitte Februar 1975, ver&ouml;ffentlichte die Wirtschaftswoche das Ergebnis einer bemerkenswerten Umfrage. Dort schrieben 81 Prozent der Bundesb&uuml;rger den Gewerkschaften den gr&ouml;&szlig;ten politischen Einfluss in der Bonner Republik zu. Dagegen wurden Unternehmen nur von 12 Prozent und Banken von 14 Prozent der Befragten genannt. Keine Kampagne der &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo; k&ouml;nnte heute ein besseres Echo erzielen.<br>\nTats&auml;chlich waren die deutschen Gewerkschaften damals wesentlich schlagkr&auml;ftiger und mitgliederst&auml;rker als sie es heute sind. Doch zu solch einer, die tats&auml;chlichen Realit&auml;ten v&ouml;llig verzerrenden Sicht im &ouml;ffentlichen Meinungsbild hatte ein im vorangegangenen Jahr gro&szlig; angelegter und beispielloser medialer Schlag der Arbeitgeberverb&auml;nde wesentlich beigetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/le-bohemien.net\/2015\/02\/14\/unternehmerverbaende-halali-auf-den-staat\/\">Le Bohemien<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen Geheim geht gar nicht<\/strong><br>\nDie nach wie vor weitgehend geheimen Verhandlungen &uuml;ber das geplante, von vielen gef&uuml;rchtete, von anderen gew&uuml;nschte Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten sorgen seit ihrem ruchbaren Beginn f&uuml;r gro&szlig;e Unruhe. In Europa hat sich dabei auf der einen Seite eine zun&auml;chst noch diffuse Allianz von Gegnern herausgebildet, die von ganz verschiedenen Sorgen umgetrieben wird. Die tats&auml;chlichen oder scheinbaren Problemzonen reichen von &ouml;kologischen Fragen (Widerstand gegen die F&ouml;rderung von Fracking, genmanipuliertem Saatgut, Massentierhaltung und so weiter) &uuml;ber globale &ouml;konomische Verteilungsfragen (inappellable Schiedsgerichte) bis zur Aufrechterhaltung der von den Franzosen so benannten &bdquo;kulturellen Ausnahme&ldquo; (System der Kulturf&ouml;rderung mit Blick auf Stadttheater, Opernh&auml;user, Buchpreisbindung, Bibliotheken, Verlage, Urheberrecht und so weiter). Der &bdquo;Deutsche Kulturrat&ldquo; ist alarmiert und k&uuml;ndigt Widerstand an. Die m&ouml;glichen Probleme kleinerer und mittlerer Unternehmer sind dabei noch gar nicht angesprochen &ndash; so wenig wie die m&ouml;glichen Auswirkungen des projektierten Abkommens auf Renten- und andere Sozialsysteme.<br>\nAuf der anderen Seite hat das auszuarbeitende Vertragswerk aber auch eine m&auml;chtige Allianz von F&uuml;rsprechern. Die Bundeskanzlerin ist &bdquo;daf&uuml;r&ldquo;, der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler auch &ndash; in Koalition mit gro&szlig;en Teilen der ausfuhrabh&auml;ngigen Gro&szlig;industrie. Arbeitsmarktimpulse, F&ouml;rderung des Exports, Erleichterung von internationalen Kooperationen im Informationstechnologiebereich und wohl auch der Traum von europ&auml;ischen Silikonhocht&auml;lern, das scheinen die Verhei&szlig;ungen zu sein, die diesen Chor der Exekutive zusammenschwei&szlig;en.<br>\nEs ist freilich f&uuml;r eine Analyse des verfassungsrechtlichen Problems, das mit diesem Vertragswerk einhergeht, nicht damit getan, die beiden auf eine offene Feldschlacht zutreibenden Heere zu mustern. V&ouml;llig unabh&auml;ngig davon, ob man das ins Auge gefasste Abkommen &bdquo;gut&ldquo; oder &bdquo;schlecht&ldquo; findet (auf der Basis welcher Informationen eigentlich?), liegt der entscheidende politische Fehler, der hier vom politischen Apparat von Anfang an gemacht worden ist, in der Vorgabe, dass die Verhandlungen geheim &ndash; und das hei&szlig;t vor allem ohne jede intensive gesellschaftliche und auch parlamentarische Diskussion &ndash; stattfinden sollten. Nat&uuml;rlich gab und gibt es immer das Argument, delikate diplomatische Aktionen vor kritischer Einwirkung Dritter zu sch&uuml;tzen, damit der erhoffte Erfolg einer Mission nicht durch Querschl&auml;ger vereitelt werden kann. Es &uuml;berrascht kaum, dass auch hier wieder diese bequeme und beliebte Opazit&auml;tsbegr&uuml;ndung ins Feld gef&uuml;hrt worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/staat-und-recht\/freihandelsabkommen-ttip-geheime-verhandlungen-unstatthaft-13436237.html?printPagedArticle=true\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.P.:<\/strong> Sehr lesenswert. &lsquo;In tutto: Das ist das Script eines schleichenden exekutiven Putsches&hellip;&rsquo; Dazu Kant zitierend: &bdquo;Alle auf das Recht anderer Menschen bezogene Handlungen, deren Maxime sich nicht mit der Publizit&auml;t vertr&auml;gt, sind unrecht.&ldquo; Soviel zu Unrechtsstaaten andernorts und mitten unter uns. Zum schleichenden Putsch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GYvtnhsH4G0\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die ganz gro&szlig;e Koalition der Wirtschafts-Feinde<\/strong><br>\nDie Union f&auml;llt hinter das Godesberger Programm der SPD zur&uuml;ck: Nach Steigerung der Sozialausgaben kommt nun B&uuml;rokratiewahnsinn beim Mindestlohn. Wirtschaftsferne wird zum Markenzeichen der Koalition.<br>\nSeit Jahresbeginn findet in Deutschland ein &Uuml;bergriff auf das Wirtschaftsleben statt, den selbst skeptische Geister kaum f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tten. Mit dem Start des gesetzlichen Mindestlohns ist die Pflicht eingef&uuml;hrt worden, jede einzelne in diesem Lande geleistete Arbeitsstunde schriftlich zu dokumentieren und auf Verlangen einem amtlichen Betriebspr&uuml;fer vorzulegen.<br>\nDas bedeutet einen wahrhaft h&ouml;llischen Aufwand, denn es m&uuml;ssen Tag f&uuml;r Tag jene unz&auml;hligen Fluktuationen des Arbeitsgangs protokolliert werden, die in der heutigen Arbeitswelt normal sind. F&uuml;r die kleinen Betriebe in Handwerk, Einzelhandel, Gastronomie oder digitalen Kreativbranchen bedeutet das, dass der Inhaber mehr Zeit beim Verwaltungskram und weniger Zeit beim Arbeitsprozess zubringt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article137600995\/Die-ganz-grosse-Koalition-der-Wirtschafts-Feinde.html\">Gerd Held in der WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Scheinargumente gegen den Mindestlohn werden von Tag zu Tag abstruser. Welcher Unternehmer protokolliert denn bitte nicht die geleisteten Arbeitsstunden seiner Angestellten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kirche: Reich und geldgierig?<\/strong><br>\nIm Finanzbericht 2013 des K&ouml;lner Erzbistums sind Aktiva in H&ouml;he von 3, 35 Milliarden Euro ausgewiesen. Den L&ouml;wenanteil der Aktiva stellen Finanzanlagen mit 2,4 Milliarden Euro. Zum allergr&ouml;&szlig;ten Teil sind das Wertpapiere, die mit 2,3 Milliarden verbucht werden. Grundst&uuml;cke werden mit 612 Millionen veranschlagt und stellen den zweitgr&ouml;&szlig;ten Aktiva-Posten. Kunstsch&auml;tze und der Dom sind nicht oder wie im Fall des K&ouml;lner Doms mit 25 Euro nur symbolisch erfasst.<br>\nAber K&ouml;ln gilt auch als eines der reichsten Bist&uuml;mer weltweit. Inwieweit sich die Ausnahme K&ouml;ln von anderen Bist&uuml;mern in Deutschland abhebt, wird sich erst zeigen. Angeblich wollen andere Bist&uuml;mer der Transparenz-Initiative folgen. Das w&uuml;rde dann einen etwas genaueren Eimblick in das &ldquo;riesige Verm&ouml;gen der Kirche&rdquo; (Wolf) liefern. Der Finanzdirektor des K&ouml;lner Bistums, Hermann Josef Schon, wird damit zitiert, dass das Verm&ouml;gen &ldquo;zweckgebunden&rdquo; sei. Verwiesen wird auf hohe Summen, die zum Erhalt von &ldquo;mehr als 600 denkmalgesch&uuml;tzten Kirchen&rdquo; und f&uuml;r die Pensionen der Bistumsbesch&auml;ftigten zur Verf&uuml;gung gestellt werden m&uuml;ssen.<br>\nDer Haushalt f&uuml;r das Jahr 2013 weist laut dem kirchlichen Finanzdirektor einen Jahres&uuml;berschuss von gut 59 Millionen Euro aus: &ldquo;vor allem aufgrund der gestiegenen Kirchensteuer-Einnahmen&rdquo;. F&uuml;r den HVD-Pr&auml;sidenten Frieder Otto Wolf sind das Einnahmen, die mit der Verfassung nicht in &Uuml;bereinstimmung zu bringen sind, da sie seiner Auffassung nach dem dort verankerten Grundsatz der Trennung zwischen Staat und Religion zuwiderlaufen &ndash; und: Weil die Kirchen gegen&uuml;ber anderen Religionsgemeinschaften privilegiert werden. Angesichts der in den letzten Jahrzehnten gewachsenen religi&ouml;sen und weltanschaulichen Pluralit&auml;t, sei das Vorgehen der Kirche &ldquo;unserer Auffassung nach verfassungswidrig&rdquo;, so Wolf in seiner Pressemitteilung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44178\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>US-Investoren fordern Lohnsenkungen in Europa<\/strong><br>\nDie tarifliche Herabstufung von 20.000 Besch&auml;ftigten des Post-Konzerns soll ein Anfang sein.<br>\nBis zu 20.000 Besch&auml;ftigte will die Deutsche Post in die niedrigeren Tarife der Logistikbranche abschieben. Daf&uuml;r wurden 49 Tochterfirmen unter dem Dach der DHL Delivery GmbH gegr&uuml;ndet. In diversen Hotels werden den meist befristet Besch&auml;ftigten die neuen Arbeitsvertr&auml;ge vorgelegt. Motto: Unterschreib oder dein bisheriges Arbeitsverh&auml;ltnis l&auml;uft aus. Wie Die Welt berichtete, durften Unterzeichner die Vertr&auml;ge nicht mit nach Hause nehmen. Das ist rechtswidrig. Die Fremdvergabe innerhalb des Konzerns verletzt auch einen Vertrag mit ver.di, sagt Andrea Kocsis, die f&uuml;r die Gewerkschaft im Aufsichtsrat sitzt. Aber bei den bisherigen 11.000 Subunternehmen geht es auch nicht immer rechtskonform zu&hellip;<br>\nDer Staat ist mit 21 Prozent noch gr&ouml;&szlig;ter Einzelaktion&auml;r. Er k&uuml;mmert sich aber zumindest offiziell nicht um die Gesch&auml;fte und stellt mit zwei Vertretern im Aufsichtsrat nur eine kleine Mitl&auml;uferminderheit&hellip;<br>\nInzwischen ist der gr&ouml;&szlig;te Kapitalanlagekonzern der Welt, der ehemalige US-Hedgefonds Blackrock, zweitgr&ouml;&szlig;ter Post-Eigent&uuml;mer. Privat- und Kleinanleger halten nur noch 11,2 Prozent. Die Mehrheit von 67 Prozent geh&ouml;rt Investoren aus den USA und Gro&szlig;britannien &ndash; wobei London oft nur der juristische Standort f&uuml;r US-Investoren ist. Bundesregierung und Konzern halten die Namen au&szlig;er Blackrock geheim&hellip;<br>\n(Sch&auml;uble, WL) will weitere Staatsaktien verkaufen, nicht nur der Post, sondern auch des Telekom- und des Bahn-Konzerns, wie die Nachrichtenagentur Reuters im November berichtete.<br>\nDer Zeitpunkt ist noch nicht festgelegt. Die Braut muss noch sch&ouml;n hergerichtet werden. Daher geh&ouml;rt die Abschiebung Tausender Besch&auml;ftigter in den Niedriglohnbereich am Standort Deutschland zur &raquo;Strategie 2020&laquo; von Post-Chef Frank Appel. Er will vor allem in den gro&szlig;en Niedriglohnstaaten expandieren, die Gewinne sollen um j&auml;hrlich acht Prozent auf dann f&uuml;nf Milliarden steigen.<br>\nSch&auml;uble und Appel sind das &ouml;ffentliche Gesicht der anonymisierten &raquo;M&auml;rkte&laquo;, deren Handlanger mal mehr, mal weniger Klartext reden. &raquo;Arbeitskraft ist in der EU im Schnitt etwa zweimal so teuer wie in den Vereinigten Staaten&laquo;, stellt Ray Dalio klar. Der Milliard&auml;r, Chef des weltgr&ouml;&szlig;ten Hedgefonds Bridgewater, sorgt sich &raquo;um die Zukunft Europas&laquo;, wie er dem Handelsblatt anvertraute. F&uuml;r seine Kunden &ndash; Konzerne, Banken, Zentralbanken, Verm&ouml;gens- und Pensionsfonds &ndash; will er mehr in der EU investieren. &raquo;Deshalb muss Europa dringend wettbewerbsf&auml;higer und weniger b&uuml;rokratisch werden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-19\/019.php\">Werner R&uuml;gemer in junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kein Ausverkauf unserer Infrastruktur an Versicherungen und Banken!<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bereitet gerade im gro&szlig;en Stil die Privatisierung unserer Daseinsvorsorge vor. Lebensversicherer und private Rentenversicherungen sollen sich in Ausbau und Betrieb unserer Infrastrukturen einkaufen k&ouml;nnen: Stra&szlig;en, Schulen, IT- und Energienetze oder Wasserwerke sollen als Anlageobjekt dienen. Ein sogenannter Expertenrat, u.a. bestehend aus Vorst&auml;nden der Deutschen Bank, der Allianz und von ERGO erarbeitet dazu weitreichende Vorschl&auml;ge &ndash; geheim und &uuml;ber unsere K&ouml;pfe hinweg. Diese Pl&auml;ne m&uuml;ssen sofort gestoppt werden!<br>\nUnterzeichnen Sie den Aufruf gegen den Ausverkauf unserer Daseinsvorsorge!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gemeingut.org\/gabriel-stoppen\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist absurd und ein Skandal sondergleichen, dass in einer Zeit, in der der Staat Geld f&uuml;r 1 Prozent Zinsen oder weniger aufnehmen k&ouml;nnte, Pl&auml;ne geschmiedet werden, wie er der Finanzwirtschaft Anlagem&ouml;glichkeiten bei der &ouml;ffentlichen Infrastruktur f&uuml;r 5 oder mehr Prozent Zinsen verschaffen will, die letztlich der Steuerzahler zu bezahlen hat. In vergleichbaren F&auml;llen w&uuml;rde man von Veruntreuung von Steuergeldern sprechen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neutral und unparteilich<\/strong><br>\nDas Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Bundeswehr haben eine historisch einmalige Kooperationsvereinbarung geschlossen. Der sogenannte Zukunftspakt sieht vor, das DRK direkt in das &ldquo;Zentrum Zivil-Milit&auml;rische Zusammenarbeit&rdquo; der deutschen Streitkr&auml;fte im nieders&auml;chsischen Nienburg zu integrieren. Die Hilfsorganisation wird dort unter anderem ein &ldquo;st&auml;ndiges Verbindungsb&uuml;ro&rdquo; unterhalten und sich sowohl an der Planung als auch an der Durchf&uuml;hrung von Kriegsoperationen beteiligen. Schon 2003 bekannte sich das DRK explizit zur &ldquo;Mitwirkung&rdquo; an Milit&auml;reins&auml;tzen. 2008 definierte dann ein Bundesgesetz die &ldquo;Unterst&uuml;tzung des Sanit&auml;tsdienstes der Bundeswehr&rdquo; als zentrale &ldquo;Aufgabe&rdquo; der Hilfsorganisation. Seit 2009 unterh&auml;lt das DRK dar&uuml;ber hinaus einen eigenen &ldquo;Beauftragten f&uuml;r zivil-milit&auml;rische Zusammenarbeit&rdquo;. Geprobt wird die Kooperation seit vergangenem Jahr im Rahmen des Man&ouml;vers &ldquo;Joint Cooperation&rdquo;. Dieses zielt erkl&auml;rterma&szlig;en auf die Implementierung eines &ldquo;Netzwerks&rdquo; von Milit&auml;rs und Hilfsorganisationen, das bei Interventionen in ausl&auml;ndischen B&uuml;rgerkriegsgebieten zum Tragen kommen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59058\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>So half Berlin beim V&ouml;lkermord<\/strong><br>\nIm Jahr 1915 schickte die T&uuml;rkei mehr als eine Millionen Armenier in den sicheren Tod.  Der Journalist J&uuml;rgen Gottschlich kommt nach Jahren der Recherche zu dem Schluss: &ldquo;Als Deutscher kann man kein unbeteiligter Beobachter sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/So-half-Berlin-beim-Voelkermord-article14535926.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Aus den Wahlstudios der Gleichg&uuml;ltigkeit<\/strong><br>\nDie B&uuml;rgerschaftswahl war zu Ende und die Berichterstatter und Statistiker st&uuml;rzten sich auf ihr Fressen. Strahlende Sieger und grauenhaft schlecht abgeschnittene Verlierer wurden durch die Studios gereicht, um ihren Senf abzudr&uuml;cken. Alles wurde beleuchtet. W&auml;hlerwanderungen. Themenkomplexe. Wieso w&auml;hlte der Hamburger keine Christsozialen mehr? Lag es wirklich an der Themenauswahl? Fehlten die richtigen K&ouml;pfe? Zu allem eine Meinung, eine Einsicht. Nichts wird dem Zufall &uuml;berlassen. Nur eines verwaist: Die Wahlbeteiligung. Sie kommt als Randthema vor. Als Stiefkind. Keiner m&ouml;chte sich dar&uuml;ber unterhalten. Von zehn Hamburgern waren mehr als vier nicht w&auml;hlen. Aber es wurde mal wieder nicht zum Thema. Lieber noch ein Schwenk zur AfD und ein bisschen Sensation.<br>\nSeit Jahren geht das so. Nach jeder Landtags- oder B&uuml;rgerschaftswahl gibt es massig Berichterstattung; ARD und ZDF senden jeweils f&uuml;r sich dazu. Es soll so aussehen, als g&auml;be es viele Meinungen und viele Ansatzpunkte der Analyse in diesem Land. Diese doppelte Haushaltsf&uuml;hrung leistet sich der Zuschauer von seinen Rundfunkbeitrag vielleicht nicht gerne. Aber er wird ja auch nicht gefragt. Trotz dieses Angebotes setzt keiner bei der Wahlzur&uuml;ckhaltung der Menschen an. Manchmal fragt ein mutiger Journalist, woran es gelegen haben k&ouml;nnte. Dann folgt eine Nebelkerze des befragten Politikers und der Journalist tut das, was heute Usus ist: Nicht nachfragen, nicht bohren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/962363.aus-den-wahlstudios-der-gleichgueltigkeit.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Hochschulwatch&rdquo; kritisiert Wirtschaftssponsoring &ndash;  &ldquo;Unternehmen machen Unis abh&auml;ngig&rdquo;<\/strong><br>\nDas Internetportal &ldquo;Hochschulwatch&rdquo; dokumentiert seit zwei Jahren Unternehmens-Sponsoring an Hochschulen. Die Initiatorinnen sehen weitgehende Verstrickungen &ndash; und die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr.<br>\nDie FH W&uuml;rzburg taufte 2006 ihr gr&ouml;&szlig;tes Auditorium &bdquo;Aldi-S&uuml;d-H&ouml;rsaal&ldquo;. Google finanzierte das Institut f&uuml;r Internet und Gesellschaft der Humboldt-Uni drei Jahre lang mit 4,5 Millionen Euro. Und der Verband der norddeutschen Wirtschaft stiftete der FH Flensburg nicht nur das Institut f&uuml;r Windenergietechnik, sondern sitzt auch mehrheitlich im Beirat. F&auml;lle wie diese beobachtet &bdquo;Hochschulwatch&ldquo;, ein Projekt von Transparency International, der Studierendenvertretung fzs und der &bdquo;Tageszeitung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/hochschulwatch-kritisiert-wirtschaftssponsoring-unternehmen-machen-unis-abhaengig\/11385968.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25110","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25110"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25110\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25118,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25110\/revisions\/25118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}