{"id":25119,"date":"2015-02-20T09:16:51","date_gmt":"2015-02-20T08:16:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119"},"modified":"2019-07-31T12:30:39","modified_gmt":"2019-07-31T10:30:39","slug":"christine-lagarde-und-der-iwf-arroganz-und-ignoranz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119","title":{"rendered":"Christine Lagarde und der IWF: Arroganz und Ignoranz"},"content":{"rendered":"<p>Die Eurogruppe ist am Montag (16.02.2015) in Br&uuml;ssel eindeutig auf Konfrontationskurs mit Griechenland gegangen, der mit einem Ultimatum endete: Entweder &ndash; so die unmissverst&auml;ndliche Botschaft &ndash; Griechenland stellt einen Antrag auf Verl&auml;ngerung des Reformprogramms oder es gibt keine Finanzierung mehr f&uuml;r das Land. [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Als Hardlinerin entpuppte sich einmal mehr die gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Direktorin des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), Christine Lagarde, die keinen Verhandlungsspielraum erkennen wollte. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-02\/griechenland-eurogruppe-schuldenkrise-antragsfalle\">&bdquo;Zeit online&ldquo;<\/a> gibt sie mit den Worten wieder, dass, wenn es keine weiteren Reformen in Griechenland gebe, es auch zu keiner Auszahlung der so dringend ben&ouml;tigten Hilfskredite kommen werde. Und &uuml;berhaupt sei eine IWF-&Uuml;berpr&uuml;fung Griechenlands l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig. Von <strong>G&uuml;nther Grunert<\/strong> [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119#foot_*\" name=\"note_*\">*<\/a>]<br>\n<!--more--><br>\nDie Arroganz der IWF-Chefin, die schon in der Vergangenheit durch <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/lagarde-fordert-griechenland-zum-zahlen-von-steuern-auf-a-835404.html\">abf&auml;llige Bemerkungen &uuml;ber Griechenland<\/a> aufgefallen war, ist frappierend. Vielleicht sollte man sie deshalb einmal an die unr&uuml;hmliche Rolle erinnern, die sie und ihre Organisation in der Einsch&auml;tzung der Krise Griechenlands gespielt haben, und welche Mitverantwortung sie deshalb f&uuml;r die katastrophale Lage tragen.<\/p><p>Im Oktober 2010 vertrat Christine Lagarde (damals noch Ministerin f&uuml;r Wirtschaft und Finanzen in Frankreich) offensiv die Theorie der &bdquo;expansiven Fiskalkontraktion&ldquo; (expansionary fiscal contraction): Wenn man die &ouml;ffentlichen Ausgaben k&uuml;rze, stiegen die privaten Ausgaben an:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Wenn wir nicht das &ouml;ffentliche Defizit reduzieren, wird nicht das Wachstum beg&uuml;nstigt. Warum? Weil die Menschen sich Sorgen machen &uuml;ber das &ouml;ffentliche Defizit. Wenn sie sich dar&uuml;ber Sorgen machen, fangen sie an zu sparen. Wenn sie zu viel sparen, konsumieren sie nicht. Wenn sie nicht konsumieren, steigt die Arbeitslosigkeit und die Produktion sinkt. Deshalb m&uuml;ssen wir diesen Kreislauf vom Defizit her attackieren&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aO6_3JequF8\">Lagarde 2010<\/a>, &Uuml;bersetzung G. G.).<\/p><\/blockquote><p>Solche Vorstellungen basieren auf dem Theorem der &bdquo;ricardianischen &Auml;quivalenz&ldquo;, das schon im Jahre 1821 von David Ricardo entwickelt und vom Harvard-&Ouml;konomen Robert Barro 1974 neu belebt wurde. Danach f&uuml;hrt jede Steigerung schuldenfinanzierter Staatsausgaben unmittelbar zu einem R&uuml;ckgang der Ausgaben f&uuml;r G&uuml;ter im privaten Sektor, da die Konsumenten und Unternehmen in diesem Fall Steuererh&ouml;hungen in der Zukunft bef&uuml;rchteten (aus denen der Staat die zus&auml;tzlichen Schulden zur&uuml;ckzahlen m&uuml;sse) und deshalb mehr sparten, um f&uuml;r die kommenden Steuerbelastungen gewappnet zu sein. K&uuml;ndige eine Regierung dagegen Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen an, n&auml;hmen die Privatausgaben und damit das Wirtschaftswachstum zu, da nun geringere zuk&uuml;nftige Steuerbelastungen erwartet w&uuml;rden.<\/p><p>Man mag &uuml;ber solch abstruse Ideen den Kopf sch&uuml;tteln (eine ausf&uuml;hrliche Kritik an der ricardianischen &Auml;quivalenztheorie findet sich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18350\">hier<\/a>), aber sie bildeten tats&auml;chlich die theoretische Basis der Wachstumsvorhersagen des IWF f&uuml;r Griechenland. So prognostizierte der IWF im Jahr 2010 zwar eine kurzfristig abgeschw&auml;chte Inlandsnachfrage f&uuml;r das Land, aber von 2012 an sei zu erwarten, dass &bdquo;die Vertrauenseffekte, der wiedererlangte Marktzugang und die umfassenden Strukturreformen [&hellip;] zu einer Erholung des Wachstums f&uuml;hren. Es wird gesch&auml;tzt, dass die Arbeitslosigkeit 2012 mit fast 15 Prozent den H&ouml;chststand erreicht&ldquo; (IMF 2010, S. 9; &Uuml;bersetzung G.G.).<\/p><p>In Tabelle 1 werden die Vorhersagen des IWF aus dem Jahr 2010 mit der tats&auml;chlichen Entwicklung verglichen. Wie leicht zu erkennen, lagen die Prognosen komplett daneben: Statt eines Wachstums des realen BIP von 1,1 Prozent und 2,1 Prozent in den Jahren 2012 und 2013 verzeichnete Griechenland einen BIP-R&uuml;ckgang von 7 Prozent bzw. 4,2 Prozent.<\/p><p><em>Tabelle 1: Prognosen des IWF f&uuml;r Griechenland und die Realit&auml;t<\/em><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150220_3_1.jpg\" alt=\"Tabelle 1: Prognosen des IWF f&uuml;r Griechenland und die Realit&auml;t\" title=\"Tabelle 1: Prognosen des IWF f&uuml;r Griechenland und die Realit&auml;t\"><\/p><p><em>Quelle: Mitchell 2015, IMF 2010, Eurostat<\/em><\/p><p>Die Arbeitslosenquote stieg von 2010 bis 2013 nicht von 11,8 Prozent auf &bdquo;nur&ldquo; 14,3 Prozent, wie vom IWF prognostiziert, sondern von 12,6 Prozent auf 27,3 Prozent. Im Oktober 2014 betrug die Arbeitslosenquote in Griechenland immer noch 25,8 Prozent.<\/p><p>Diese Ergebnisse k&ouml;nnen kaum &uuml;berraschen: Es war klar, dass eine derart drastische und rasche K&uuml;rzungspolitik, wie sie Griechenland aufgezwungen wurde, zu einem dramatischen Einbruch der &ouml;ffentlichen und privaten Ausgaben und damit zu einer Depression mit hoher Arbeitslosigkeit f&uuml;hren musste (vgl. auch Mitchell 2015).<\/p><p>Es dauerte noch bis zum Oktober 2012, bis der IWF seine Fehleinsch&auml;tzungen &ouml;ffentlich eingestand. W&auml;hrend er zuvor die den Euro-Krisenl&auml;ndern von der Troika auferlegten Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen damit gerechtfertigt hatte, dass seine Modelle zeigten, dass ein rascher Abbau der staatlichen Haushaltsdefizite aufgrund verst&auml;rkter Ausgaben des Privatsektors eine baldige R&uuml;ckkehr des Wachstums zur Folge habe, musste er in seinem &bdquo;World Economic Outlook&ldquo; von Oktober 2012 einr&auml;umen, dass die Fiskalmultiplikatoren allgemein untersch&auml;tzt worden seien: Die &bdquo;tats&auml;chlichen Fiskalmultiplikatoren waren gr&ouml;&szlig;er als die Prognostiker annahmen&ldquo; (IMF 2012, S. 43; &Uuml;bersetzung G.G.).<\/p><p>Der Fiskalmultiplikator misst die Auswirkung des staatlichen Sparens auf das Wachstum des BIP. Wenn &ndash; wie in Griechenland &ndash; der Staat seine Ausgaben verringert (und zus&auml;tzlich noch Steuern erh&ouml;ht), f&uuml;hrt dies zu negativen Effekten bei den Unternehmen und privaten Haushalten. Diese geben dann in der Folge ebenfalls weniger aus, als sie urspr&uuml;nglich geplant hatten, so dass es zu einer negativen Gesamtwirkung auf die Volkswirtschaft kommt, die gr&ouml;&szlig;er ist als diejenige, die allein durch die staatlichen Ausgabensenkungen ausgel&ouml;st worden w&auml;re. Diese gr&ouml;&szlig;ere Gesamtwirkung verglichen mit der geringeren Ausgangswirkung wird durch den Multiplikator gemessen. Die Theorie des IWF, dass staatliche Ausgabenk&uuml;rzungen nur eine geringe Auswirkung auf die &uuml;brige Wirtschaft h&auml;tten, hat sich als fundamental falsch erwiesen. In Wahrheit f&uuml;hrten die staatlichen Haushaltsk&uuml;rzungen zu einem sich beschleunigenden Zusammenbruch beim privaten Konsum und bei den Investitionen.<\/p><p>Der IWF hatte die Fiskalmultiplikatoren urspr&uuml;nglich als sehr gering eingestuft (unter 1), so dass K&uuml;rzungen bei den &ouml;ffentlichen Ausgaben sogar zu h&ouml;heren Gesamtausgaben f&uuml;hren sollten. Im Oktober 2012 gestand der IWF ein, dass die Multiplikatoren vermutlich deutlich &uuml;ber 1 l&auml;gen, was nichts anderes hei&szlig;t, als dass staatliche Ausgabensenkungen um 1 Euro zu einer erheblich dar&uuml;ber liegenden Abnahme von Ausgaben und Produktion insgesamt f&uuml;hren.<\/p><p>Tats&auml;chlich zeigen seri&ouml;se Sch&auml;tzungen, dass von Fiskalmultiplikatoren unter 1 nicht die Rede sein kann. So kommen Papadimitriou et al. (2013) f&uuml;r Griechenland auf einen Multiplikator-Wert von mehr als 2,5 (d.h. f&uuml;r jeden Euro an Ausgabenk&uuml;rzungen verliert Griechenland &uuml;ber 2,5 Euro an Wirtschaftsleistung); andere Berechnungen ergaben sogar noch h&ouml;here Werte f&uuml;r den fiskalischen Multiplikator in Griechenland (Handelsblatt, 10.12.2012).<\/p><p>Aber unabh&auml;ngig davon, wie hoch der Multiplikator nun genau war und ist &ndash; eines ist sicher: Es war das Zusammenwirken von staatlichen K&uuml;rzungsprogrammen und Lohnsenkungen &ndash; beides Ma&szlig;nahmen, die der IWF empfohlen und als Mitglied der Troika mit zu verantworten hat &ndash; , das in Griechenland die fatale wirtschaftliche Abw&auml;rtsspirale in Gang gesetzt hat, die in Abbildung 1 deutlich zu erkennen ist. [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p><em>Abbildung 1:<\/em><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150220_3_2.gif\" alt=\"Wirtschaftsentwicklung Griechenland Deutschland seit 1999\" title=\"Wirtschaftsentwicklung Griechenland Deutschland seit 1999\"><\/p><p><em>Quelle: Flassbeck\/Spiecker 2015<\/em><\/p><p>Ist da, Frau Lagarde, nach den Fehleinsch&auml;tzungen und -prognosen der Vergangenheit, mit denen sich der IWF bis auf die Knochen blamiert hat, und nach den darauf basierenden grundfalschen Therapiema&szlig;nahmen, die Griechenland in die &ouml;konomische Katastrophe getrieben haben, nicht ein wenig mehr Bescheidenheit und Zur&uuml;ckhaltung im Umgang mit dem Land geboten? Und w&auml;re nicht etwas mehr Offenheit gegen&uuml;ber anderen Sichtweisen und L&ouml;sungsvorschl&auml;gen zur Krise Griechenlands und des gesamten Euroraums dringend angeraten?<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119#note_*\" name=\"foot_*\">&laquo;*<\/a>] <strong>Grunert, G&uuml;nther, Dr.<\/strong>, geb. 1955, ist an den Berufsbildenden Schulen der Stadt Osnabr&uuml;ck am Pottgraben vor allem im Bereich Berufs- und Fachoberschule Wirtschaft t&auml;tig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Makro&ouml;konomie, internationale Wirtschaftsbeziehungen, Arbeitsmarkt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Literatur<\/strong><\/p><p><strong>Flassbeck, H.\/Spiecker, F.<\/strong> (2015): <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/griechenland-war-auf-gutem-weg-der-bundesfinanzminister-verweigert-sich-der-realitaet-und-griechenland-steht-am-scheideweg\/\">Griechenland war auf gutem Weg? &ndash; Der Bundesfinanzminister verweigert sich der Realit&auml;t und Griechenland steht am Scheideweg<\/a>, flassbeck-economics, 18. Februar<\/p><p><strong>IMF<\/strong> (2010): <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/scr\/2010\/cr10110.pdf\">Greece: Staff Report on Request for Stand-By Arrangement<\/a>, IMF Country Report No. 10\/110, May<\/p><p><strong>IMF<\/strong> (2012): <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2012\/02\/pdf\/text.pdf\">World Economic Outlook &ndash; Coping with High Debt and Sluggish Growth<\/a>, Washington<\/p><p><strong>Mitchell, B.<\/strong> (2015): <a href=\"http:\/\/bilbo.economicoutlook.net\/blog\/?p=30094\">Germany has a convenient but flawed collective memory<\/a><\/p><p><strong>Papadimitriou, D. B.\/Nikiforos, M.\/Zezza, G.<\/strong> (2013): <a href=\"http:\/\/www.levyinstitute.org\/pubs\/sa_gr_7_13.pdf\">The Greek Economic Crisis and the Experience of Austerity: A Strategic Analysis [PDF]<\/a>, Levy Economics Institute of Bard College, July<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Fussnoten<\/strong><\/p><p>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Ein herzlicher Dank f&uuml;r wertvolle Anregungen zu diesem Beitrag geht erneut an Friederike Spiecker.<\/p><p>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Im IWF wird vermutlich bis heute allenfalls &uuml;ber die &bdquo;korrekte&ldquo; H&ouml;he des Multiplikators nachgedacht, nicht aber dar&uuml;ber, ob dieses Multiplikator-Konzept an sich sinnvoll ist. Es beruht auf einer geradezu mechanistischen Vorstellung der Funktionsweise einer Marktwirtschaft. Dass diese Vorstellung und alle aus ihr abgeleiteten &bdquo;Stellgr&ouml;&szlig;en&ldquo; generell untauglich sein k&ouml;nnten, die Realit&auml;t der westlichen Volkswirtschaften zu beschreiben, ist wohl nach wie vor kein Thema, das unter Volkswirten im IWF ernsthaft diskutiert wird. Dynamik in Verbindung mit Unsicherheit &uuml;ber die Zukunft durch ein Zahlenkorsett abbilden zu wollen, das notgedrungen aus der Vergangenheit stammt, wird wohl nie zu einigerma&szlig;en zutreffenden Einsch&auml;tzungen zuk&uuml;nftiger Entwicklungen f&uuml;hren, jedenfalls nicht in so bewegten und unsicheren Zeiten wie den unseren. Und entsprechend schlecht sind die aus diesem Modell entwickelten wirtschaftspolitischen Ratschl&auml;ge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eurogruppe ist am Montag (16.02.2015) in Br&uuml;ssel eindeutig auf Konfrontationskurs mit Griechenland gegangen, der mit einem Ultimatum endete: Entweder &ndash; so die unmissverst&auml;ndliche Botschaft &ndash; Griechenland stellt einen Antrag auf Verl&auml;ngerung des Reformprogramms oder es gibt keine Finanzierung mehr f&uuml;r das Land. [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Als Hardlinerin entpuppte sich einmal mehr die gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Direktorin<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25119\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[13,22,156],"tags":[423,1555,589,1036,479,402],"class_list":["post-25119","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-europaische-union","category-schulden-sparen","tag-austeritaetspolitik","tag-griechenland","tag-iwf","tag-lagarde-christine","tag-reservearmee","tag-wachstum"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25119"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53860,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25119\/revisions\/53860"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}