{"id":2513,"date":"2007-07-27T17:19:20","date_gmt":"2007-07-27T15:19:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2513"},"modified":"2007-07-28T11:42:02","modified_gmt":"2007-07-28T09:42:02","slug":"hinweise-des-tages-447","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2513","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Keine NGO-Lobbyisten in Ministerien<\/strong><br>\nWirtschaftsvertreter arbeiten in Ministerien, Umweltverb&auml;nde bleiben au&szlig;en vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=wirtschaft&amp;art=2381&amp;id=wirtschaft-artikel&amp;cHash=939a7a0951\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &Uuml;ber die gestrigen Meldungen zum Thema hinausgehend ist dieser Punkt pikant: &laquo; Aus den Listen der Regierung ist zu erkennen, dass Umwelt-, Verbraucher- oder Patientenverb&auml;nde bisher keinen Zutritt zu den Ministerien hatten. &ldquo;Das ist eine sehr einseitige Verflechtung, die die Privatwirtschaft privilegiert&rdquo;, kritisiert Ulrich M&uuml;ller von LobbyControl. &laquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein M&auml;rchen &uuml;ber Europas Wechselkurspolitik<\/strong><br>\nIn einer Welt, in der massive Schieflagen in der Leistungsbilanz an der Tagesordnung sind, ist eine &Uuml;berwachung der Wechselkurspolitik keineswegs Schnee von gestern. Ein Kommentar von Jean Pisani-Ferry, Direktor des Br&uuml;sseler Think Tanks &ldquo;Bruegel&rdquo; und Professor f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften in Paris.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=637&amp;blogId=16\">FTD-Blog Wirtschaftswunder<\/a><\/li>\n<li><strong>Gutachten kritisiert Wagniskapitalgesetz<\/strong><br>\nDie Gewerkschaften attackieren die von der Gro&szlig;en Koalition geplante F&ouml;rderung von Wagniskapitalgesellschaften. Ein Gesetz nach dem bislang vorliegenden Referentenentwurf werde vermutlich &ldquo;Gestaltungen und Mitnahmetatbest&auml;nde&rdquo; bef&ouml;rdern, hei&szlig;t es in einem Gutachten der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, das der FTD vorliegt.<br>\n&ldquo;Wie der (&hellip;) angek&uuml;ndigte Kostenrahmen der steuerlichen F&ouml;rderung von 465 Mio. Euro erreicht und eingehalten werden soll, ist dem Entwurf nicht zu entnehmen&rdquo;, schreiben Lorenz Jarass, Wirtschaftsprofessor an der Fachhochschule Wiesbaden, und Gustav Obermair, Physikprofessor an der Uni Regensburg. Der Entwurf &ldquo;scheint nicht weit von einem Private-Equity-F&ouml;rdergesetz entfernt zu sein&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/231601.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Au&szlig;en hui, innen pfui &ndash; Chaos an privaten Krankenh&auml;usern<\/strong><br>\n&Ouml;ffentliche Krankenh&auml;user sind &uuml;berschuldet, ineffizient, einfach schlecht. Vor ein paar Jahren war das noch Konsens bei vielen Lokalpolitikern. Privatisierung hie&szlig; das Zauberwort. Gro&szlig;e Ketten wie Asklepios, Helios und Rh&ouml;n-Klinikum haben inzwischen einen beachtlichen Marktanteil in Deutschland erobert.<br>\nDoch langsam zeigt die Erfolgsstory Risse &ndash; nicht bei allen, aber doch bei einigen der privatisierten Krankenh&auml;user. Die Hamburger Verbraucherzentrale etwa verzeichnet seit der Privatisierung der kommunalen Kliniken einen Anstieg der Patientenbeschwerden. Und auch die Besch&auml;ftigten sind offenbar unzufrieden: Fast 2.000 Mitarbeiter wollen die privaten Asklepios-Kliniken verlassen und zur&uuml;ck in st&auml;dtische Dienste: Die Arbeitsbedingungen seien unertr&auml;glich.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2007\/t_cid-4149182_.html\">ARD-Panorama (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2007\/t_cid-4149182_mid-4153214_.html\">ARD-Panorama (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Im Aufsichtsrat des privaten Krankenhausbetreibers Rh&ouml;n-Klinikum AG sind u.A. Dr. Brigitte Mohn (Bertelsmann) und der SPD-Gesundheitspolitiker Dr. Karl Lauterbach (Kategorie 3, 7000 Euro und mehr) vertreten. Bei den Rh&ouml;n-Kliniken ist man der Meinung zufriedene Mitarbeiter\/innen zu haben und sieht sich als Pionier auf dem Gebiet der Krankenhaus-Privatisierung.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/mdb\/bio\/L\/lauteka0.html\">Deutscher Bundestag<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.rhoen-klinikum-ag.com\/rka\/cms\/rka\/deu\/467.html\">Rh&ouml;n-Klinikum AG<\/a><br>\nQuelle 5: <a href=\"http:\/\/www.rhoen-klinikum-ag.com\/rka\/cms\/rka\/deu\/18.html\">Rh&ouml;n-Klinikum AG<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Abgeschreckt vom Beruf des Ingenieurs<\/strong><br>\nDie Unternehmen haben &auml;ltere Ingenieure entlassen, die Weiterbildung in den Betrieben zur&uuml;ckgefahren, Aufstiegschancen verstellt. Kein Wunder, dass junge Leute um ein Studium der Ingenieurwissenschaften nun einen Bogen machen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation\/?em_cnt=1180122\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Die ignorierte Elite<\/strong><br>\nWer keinen Abschluss nachweisen kann, gilt in Deutschland als ungelernte Arbeitskraft. Zahlreiche Zuwanderer leben von staatlicher Unterst&uuml;tzung oder gehen unqualifizierten Jobs nach, obwohl sie in ihrem Heimatland eine Hochschulausbildung absolviert haben. Eine Befragung des IBKM von 260 Hochqualifizierten ergab, dass 66 Prozent arbeitslos und elf Prozent lediglich in Teilzeit- oder 325-Euro-Jobs t&auml;tig waren. 38 Prozent gaben an, ihre mitgebrachten Abschl&uuml;sse seien von den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden nicht anerkannt worden, 27 Prozent hatten noch nicht einmal versucht, ihre Dokumente anerkennen zu lassen. Der Studiengang &bdquo;Interkulturelle Bildung und Beratung&ldquo; an der Uni Oldenburg richtet sich an diese hochqualifizierte Migranten. Ihr Potenzial soll gezielt genutzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/campus\/online\/2007\/30\/integration-oldenburg?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Nach der Algenbl&uuml;te kommt der Tod<\/strong><br>\nDie Todeszonen in Ozeanen vermehren sich. Die gr&ouml;&szlig;ten leblosen Bereiche gibt es in der Ostsee.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=zukunft&amp;art=2363&amp;id=umwelt-artikel&amp;cHash=09276b6abf\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2513","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2513","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2513"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2513\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2513"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2513"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2513"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}