{"id":25143,"date":"2015-02-23T09:30:29","date_gmt":"2015-02-23T08:30:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25143"},"modified":"2015-02-23T10:19:08","modified_gmt":"2015-02-23T09:19:08","slug":"an-was-gedenkt-eigentlich-bundespraesident-gauck-auf-der-gedenkveranstaltung-auf-dem-maidan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25143","title":{"rendered":"An was gedenkt eigentlich Bundespr\u00e4sident Gauck auf der Gedenkveranstaltung auf dem Maidan?"},"content":{"rendered":"<p>Ein Gedenken an Tote ist in der Regel aller Ehren wert. Eine Gedenkveranstaltung an viele Todesopfer ist jedoch nicht nur dazu da, der Get&ouml;teten zu gedenken, sondern sich auch Gedanken dar&uuml;ber zu machen, warum Menschen get&ouml;tet worden sind, warum es zu diesem Massaker gekommen ist  und vor allem auch wer die Todessch&uuml;tzen waren und welche Motive sie leiteten. Ein Nachdenken dar&uuml;ber haben wir von Joachim Gauck anl&auml;sslich seiner Teilnahme an einem &bdquo;Marsch der W&uuml;rde&ldquo; zum staatlich inszenierten Jahresged&auml;chtnis an die Opfer auf dem Maidan nicht vernommen.<br>\nDie Ermittlungen wer auf wen geschossen hat, sind in der Ukraine seit einem Jahr nicht vorangekommen. Aber noch nicht einmal eine rasche Aufkl&auml;rung hat Gauck angemahnt. Der deutsche Bundespr&auml;sident und ein paar andere westeurop&auml;ische Staatsm&auml;nner haben sich durch Ihre Teilnahme an dem Gedenkmarsch als Staffage f&uuml;r die Propaganda des durch den &bdquo;Tod der himmlischen Hundert&ldquo; an die Macht gelangten ukrainischen Staatspr&auml;sidenten Petro Poroschenko einspannen lassen &ndash; ein besch&auml;mendes parteiliches Schauspiel, zumal vor dem Hintergrund, dass Gauck und die Kanzlerin bislang eine Teilnahme nach Moskau zum 70. Jahrestag des Kriegsendes verweigern. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nAuf Einladung des Staatspr&auml;sidenten, Petro Poroschenko, reiste Bundespr&auml;sident Gauck gestern nach Kiew, um an einem &bdquo;Marsch der W&uuml;rde&ldquo; zum Gedenken an die Opfer auf dem Maidan vor einem Jahr teilzunehmen. Er wolle <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/gauck-211.html\">&bdquo;ein Zeichen setzen der Solidarit&auml;t mit der ukrainischen Demokratiebewegung&ldquo;<\/a>.<\/p><p>War es ein Zeichen der Solidarit&auml;t mit dieser Demokratiebewegung mit seinem &uuml;blichen Grinsen Arm in Arm mit einem durch die Todessch&uuml;sse an die Macht gekommenen ukrainischen Staatspr&auml;sidenten &uuml;ber die Institutska-Stra&szlig;e (inzwischen in &bdquo;Stra&szlig;e der himmlischen Hundert&ldquo; umbenannt) zu marschieren, wo das Massaker stattfand? <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150223_wl_1.jpg\" alt=\"An was gedenkt eigentlich Bundespr&auml;sident Gauck auf der Gedenkveranstaltung auf dem Maidan?\" title=\"An was gedenkt eigentlich Bundespr&auml;sident Gauck auf der Gedenkveranstaltung auf dem Maidan?\"><\/p><p>Quelle des Bildes: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/maidan-gedenken-103.html\">Tagesschau<\/a><\/p><p>F&uuml;r Poroschenko, der gleichzeitig Oberbefehlshaber einer Armee in einem Krieg ist, der inzwischen schon 5000 Todesopfer gefordert hat, ist klar, dass der russische Geheimdienst f&uuml;r die Massenmorde an den &bdquo;himmlischen Hundert&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-64163.html\">verantwortlich ist<\/a>. Bei seiner <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ukraine-gedenkt-der-toten-vom-maidan-trauer-und-wut-in-kiew-37276218.html\">Gedenkrede<\/a>, sagte er, dass sein aus dem Amt gejagter Vorg&auml;nger, n&auml;mlich Viktor Janukowitsch, die Hauptschuld f&uuml;r das Blutvergie&szlig;en auf dem Maidan trage. &ldquo;Ich zweifle nicht daran, dass er ewig in der H&ouml;lle braten wird, doch das ist bereits au&szlig;erhalb der Gerichtsbarkeit der irdischen Justiz.&ldquo;<\/p><p>Poroschenko w&auml;re besser auf die irdische Justiz in der Ukraine zu sprechen gekommen. Selbst die gewiss der Kiewer Regierung freundlich gesonnene <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-64163.html\">Golineh Atai meinte<\/a> in ihrem Bericht f&uuml;r die Tagesschau &uuml;ber den Gedenktag: &bdquo;Nichts belegt das Scheitern der ukrainischen Justiz mehr, als der mangelnde Wille die Massenmorde auf dem Maidan aufzukl&auml;ren&ldquo;. <\/p><p>Inzwischen gibt es eine Vielzahl von glaubw&uuml;rdigen Zeugen, die eine v&ouml;llig andere Wahrnehmung haben, als Poroschenko, dessen Behauptungen selbst auf der Gedenkveranstaltung von der von Gauck angesprochenen &bdquo;Demokratiebewegung&ldquo; bestritten und kritisiert wurden.<\/p><p>Die deutsche Sozialdemokratin, die 13 Jahre lang im Europ&auml;ischen Parlament arbeitete und bis zum letzten Jahr als Direktorin des European Centre for a Modern Ukraine (ECFMU), also f&uuml;r die EU-Ann&auml;herung der Ukraine gearbeitet hat, <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/europa\/europastaaten\/?em_cnt=736123\">sagte z.B. der Wiener Zeitung<\/a>: <\/p><blockquote><p>&bdquo;<em>Was sich auf dem Maidan vor einem Jahr abgespielt hat, ist bis heute nicht ganz gekl&auml;rt. Erst k&uuml;rzlich erschienen in der BBC und im &ldquo;Spiegel&rdquo; Berichte, die die offizielle Version, wonach allein Janukowitschs Spezialeinheit &ldquo;Berkut&rdquo; an dem Massaker schuld war, bezweifeln. Sie waren in dieser Zeit in Kiew. Wie haben Sie die dramatischen Tage erlebt?<\/em><\/p>\n<p>Ich bin am 18. Februar nach Kiew gereist. An dem Tag gab es einen Marsch aufs Parlament, die Lage eskalierte. Protestler warfen Brands&auml;tze aufs B&uuml;ro der regierenden Partei der Regionen, es gab dort zwei Tote. Die Demonstranten wurden auf den Maidan zur&uuml;ckgedr&auml;ngt, es kam zu Schie&szlig;ereien und Toten.<\/p>\n<p><em>Wie haben Sie den omin&ouml;sen 20. Februar erlebt, den Tag, an dem das Blutbad stattfand, das zum Umsturz f&uuml;hrte?<\/em><\/p>\n<p>Es war eine eigenartige Stimmung. Seit November waren immer Berkut-Leute vor unserem Hotel. Die waren am Morgen des 20. Februar pl&ouml;tzlich weg. Ich wollte dann ins Hotel &ldquo;Ukraina&rdquo; auf den Maidan hinunter und lief regelrecht in die Berkut-Polizisten hinein, die sich Schie&szlig;gefechte mit den Maidan-Leuten lieferten.<\/p>\n<p><em>Auf welcher Seite standen Sie?<\/em><\/p>\n<p>Ich kam aus der Richtung der Pr&auml;sidialadministration, stand also auf der Seite der Berkut. Geschossen haben beide Seiten. Von wem es ausgegangen ist, konnte in diesem Moment niemand sagen. Auch die Polizisten von Berkut wussten nicht, woher die Sch&uuml;sse kamen. Das geht aus deren Kommunikation hervor. Die mussten das erst einmal feststellen und suchten nach Scharfsch&uuml;tzen. Andrij Schewtschenko, ein Abgeordneter der Partei Timoschenkos, der auf dem Maidan eine f&uuml;hrende Rolle gespielt hat, hat sehr klar gesagt, die Polizisten seien damals zu ihm gekommen und h&auml;tten gesagt: Jemand schie&szlig;t auf uns, mach doch was!<\/p>\n<p><em>Wenn es so war, dass nicht allein Berkut verantwortlich war, sondern andere Scharfsch&uuml;tzen: Wer k&ouml;nnten diese Sch&uuml;tzen gewesen sein?<\/em><\/p>\n<p>Es gibt einen Untersuchungsbericht. Der wird aber nicht ver&ouml;ffentlicht, weil darin Unangenehmes &uuml;ber Andrij Parubi, den nationalistischen Kommandanten des Maidan, stehen k&ouml;nnte. Das w&uuml;rde sich auch mit dem decken, was die BBC jetzt ver&ouml;ffentlicht hat: Dass n&auml;mlich die Sch&uuml;sse aus dem Konservatorium und dem Hotel Ukraina gekommen sind. Das Konservatorium aber war unter vollst&auml;ndiger Kontrolle des Maidan. Und im Ukraina, das am 20. Februar zu einem Maidan-Lazarett wurde, n&auml;chtigten die westlichen Journalisten. Niemand kam ins Ukraina, ohne dass die Maidan-Leute das bemerkt h&auml;tten.<\/p>\n<p><em>Soll das hei&szlig;en, dass die Verantwortlichen f&uuml;r das Massaker nicht die Leute von Janukowitsch waren?<\/em><\/p>\n<p>Zumindest nicht am Beginn. In den Medien war nach den Ereignissen von Snipern der Janukowitsch-Regierung die Rede, die von der Nationalbank aus geschossen h&auml;tten. Das war auch der Fall, aber erst am Nachmittag. Die Schie&szlig;ereien gingen aber schon am fr&uuml;hen Vormittag los. Die Ukrainer fragen, wenn etwas passiert, immer nach dem m&ouml;glichen Nutznie&szlig;er einer Situation. Das war nicht Janukowitsch.<\/p>\n<p><em>Gibt es Indizien f&uuml;r andere T&auml;ter?<\/em><\/p>\n<p>Es gibt mittlerweile genug Untersuchungsberichte, es tauchen viele Fragen auf. Warum s&auml;gt man beispielsweise B&auml;ume ab, an denen man sehen kann, dass die Einschussl&ouml;cher aus einer anderen Richtung kamen? Es gibt Berichte amerikanischer ballistischer Experten, die sich die Einschusswinkel angesehen haben, auch auf den Schilden der Maidan-K&auml;mpfer. Es wurde in deren R&uuml;cken geschossen. Dort waren allerdings keine Berkut-Einheiten. Wer geschossen hat, kann man nicht sagen, ich wei&szlig; es auch nicht. Aber es muss jemand gewesen sein, der ein klares Interesse an einer Eskalation hatte. Also nicht Janukowitsch, der sich ja nicht selbst st&uuml;rzen wollte.<\/p>\n<p><em>Wenn es nicht Janukowitsch war, wer war es dann? Russland, die ukrainische Opposition, die USA? Im Internet kursieren seit einiger Zeit Ger&uuml;chte, der Westen h&auml;tte bei dem Machtwechsel seine H&auml;nde im Spiel gehabt.<\/em><\/p>\n<p>Nein, das halte ich f&uuml;r ausgeschlossen. Das war nicht der Fall. Es gibt allerdings Leute wie den US-Milliard&auml;r George Soros, die Revolutionen finanzieren. Soros hat auch den Maidan unterst&uuml;tzt, hat dort Leute bezahlt &ndash; die haben in zwei Wochen auf dem Maidan mehr verdient als w&auml;hrend vier Arbeitswochen in der Westukraine. Was allerdings nicht hei&szlig;t, dass der Maidan als Ganzer gekauft war, die Emp&ouml;rung nach der Nichtunterzeichnung des Assoziierungsabkommens war nat&uuml;rlich echt. Aber man soll sich da nichts vormachen: Es gibt gen&uuml;gend Belege daf&uuml;r, dass sowohl auf dem Maidan als auch auf der Gegenveranstaltung, dem &ldquo;Antimaidan&rdquo;, Leute bezahlt wurden. Es gab Preise f&uuml;r jede Leistung. Ich kenne Leute, die haben morgens auf dem Antimaidan bei der Gegendemo abkassiert, sind dann r&uuml;ber auf den Maidan und haben dort nochmals kassiert. Das ist in der Ukraine ja nichts Ungew&ouml;hnliches. Die pittoresken alten Frauen, die immer f&uuml;r Julia Timoschenko demonstriert haben, hatte man ja auch erst kurz vor der Demonstration an einem Treffpunkt eingesammelt, ausstaffiert und losgeschickt. Jedenfalls: Es wurde, wie es aussieht, eine Revolution wie aus dem Bilderbuch gemacht. Und eine echte Revolution gibt es, wie Maidan-Aktivist Mustafa Najem sagte, nur mit Blut.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>(Dass Ina Kirsch nicht in die Ecke der &bdquo;Putin-Versteher&ldquo; gestellt werden kann, wird in diesem Interview gleichfalls deutlich: Dass die Nato-Osterweiterung f&uuml;r diese Krise keine Rolle gespielt haben soll und diese erst mit der &bdquo;Aneignung der Halbinsel Krim&ldquo; begann, entspricht schlicht nicht den historischen Tatsachen.)<\/p><p>Auch viele andere Zeugenaussagen und Indizien st&uuml;tzen die Zweifel an der einseitigen Schuldzuweisung Poroschenkos.<\/p><p>So schilderte etwa Wolodymyr Parasjuk, heute ein Parlamentsabgeordneter, zuvor ein K&auml;mpfer des Bataillons &ldquo;Dnipro&rdquo;, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wie die Polizei nach ihren ersten Todesopfern den R&uuml;ckzug antrat &ndash; &ldquo;den Petschersker Berg &uuml;ber dem Majdan hinauf, die Institutska-Stra&szlig;e entlang&rdquo;. Parasjuk berichtet, seine Hundertschaft habe die Polizisten sofort verfolgt: &ldquo;Alle, die auf den Barrikaden waren, begannen die Institutska-Stra&szlig;e zu st&uuml;rmen&rdquo;. &ldquo;Viele&rdquo; seien zu diesem Zeitpunkt l&auml;ngst bewaffnet gewesen; sie h&auml;tten ihre Gewehre, &ldquo;als sie st&uuml;rmten&rdquo;, denn auch &ldquo;eingesetzt&rdquo;. Polizisten in besserer Deckung als die Abziehenden h&auml;tten ihren im Kugelhagel abziehenden Kollegen &ldquo;Feuerschutz&rdquo; gegeben und zahlreiche angreifende Demonstranten t&ouml;dlich getroffen. Trifft diese Darstellung zu, dann kann von einem von Pr&auml;sident Janukowitsch gezielt geplanten Massaker an der Opposition keine Rede sein.  (Zitiert nach <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59060\">German Foreign Policy<\/a>)<\/p><p>(Siehe zu den bisherigen Ermittlungen auch <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!154870\/\">&bdquo;Ein Jahr nach den Maidan-Protesten&ldquo;<\/a>) <\/p><p>Selbst der von Poroschenko durch das Parlament <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-kein-politischer-burgfrieden.795.de.html?dram:article_id=311754\">gedr&uuml;ckte<\/a> Generalstaatsanwalt Viktor Schokin  konnte vor wenigen Tagen nicht viel mehr <a href=\"http:\/\/uacrisis.org\/viktor-schokin-alle-schuldigen-im-fall-euromaidan-werden-zur-verantwortung-gezogen\/\">erkl&auml;ren<\/a> als: &bdquo;Dieser Fall befindet sich unter meiner pers&ouml;nlichen Kontrolle. Bald werden Sie mehr &uuml;ber die Ereignisse aus dem Februar der Revolution der W&uuml;rde h&ouml;ren&ldquo;. Sogar Koalition&auml;re der Regierung Jazenjuk <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-kein-politischer-burgfrieden.795.de.html?dram:article_id=311754\">glauben nicht daran<\/a>, dass Schokin das Blutbad auf dem Unabh&auml;ngigkeitsplatz aufkl&auml;ren werde. <\/p><p>Arm in Arm mit Poroschenko ist Gauck dessen einseitiger Schuldzuweisung und damit dessen Propaganda beigesprungen. Ein Zeichen der Solidarit&auml;t f&uuml;r die Demokratiebewegung w&auml;re es gewesen, Poroschenko und Jazeniuk &ouml;ffentlich zu dr&auml;ngen, endlich eine ordentliche und neutrale Aufkl&auml;rung des Massakers zu leisten. So aber hat sich der Bundespr&auml;sident in einer &auml;u&szlig;erst gespannten Situation zum billigen Claqueur f&uuml;r Poroschenkos Propaganda gegen Russland einspannen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gedenken an Tote ist in der Regel aller Ehren wert. Eine Gedenkveranstaltung an viele Todesopfer ist jedoch nicht nur dazu da, der Get&ouml;teten zu gedenken, sondern sich auch Gedanken dar&uuml;ber zu machen, warum Menschen get&ouml;tet worden sind, warum es zu diesem Massaker gekommen ist und vor allem auch wer die Todessch&uuml;tzen waren und welche<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25143\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[96,212,171],"tags":[912,764,1329,911,1315,260],"class_list":["post-25143","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundespraesident","category-gedenktagejahrestage","category-militaereinsaetzekriege","tag-buergerkrieg","tag-gauck-joachim","tag-janukowitsch-viktor","tag-maidan","tag-poroschenko-petro","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25143"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25143\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25144,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25143\/revisions\/25144"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}