{"id":2516,"date":"2007-07-30T09:27:20","date_gmt":"2007-07-30T07:27:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2516"},"modified":"2007-07-30T09:27:22","modified_gmt":"2007-07-30T07:27:22","slug":"hinweise-des-tages-448","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2516","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) gibt der Wirtschaft erhebliche Mitschuld am Entstehen eines Fachkr&auml;ftemangels<\/strong><br>\nWie FOCUS berichtet, hei&szlig;t es in einer internen Analyse der BA: &bdquo;Bei der Personalplanung haben viele Unternehmen in den vergangenen Jahren nicht ausreichend mittel- oder langfristig gearbeitet.&ldquo; Sowohl die Ausbildung als auch die Weiterbildung seien &bdquo;in den vergangenen Jahren mit deutlichem &Uuml;berangebot an Arbeitskr&auml;ften nicht auf den aktuellen Bedarf ausgerichtet&ldquo; worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/jobs\/branchen\/fachkraeftemangel\/arbeitsmarkt_aid_68135.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Nacht- und Wochenendarbeit im europ&auml;ischen Vergleich<\/strong><br>\nUn&uuml;bliche Arbeitszeiten sind in Europa weit verbreitet, auch wenn die tats&auml;chliche Verteilung &uuml;ber die L&auml;nder hinweg stark variiert. Europaweit arbeiten in 49 Prozent aller Betriebe mindestens 20 Prozent der Belegschaft in mindestens einer Arbeitszeitform wie Nacht- und Wochenendarbeit oder wechselnden Arbeitszeiten. Schweden,  Gro&szlig;britannien und Finnland weisen alles in allem den st&auml;rksten Anteil an Betrieben mit un&uuml;blichen Arbeitszeiten auf &ndash; Deutschland teilt sich in diesem Ranking zusammen mit Frankreich den vierten Platz.<br>\nF&uuml;r jedwede Arbeitszeitform ist festzustellen, dass die auf Managerseite wahrgenommenen Probleme mit der Motivation, der Fluktuation und der Abwesenheit der Mitarbeiter mit dem Anteil der un&uuml;blichen Arbeitszeit steigt. Die Ergebnisse zeigen deutlich und widerspruchsfrei, dass Gleitzeit oder andere, weiter fortgeschrittene flexible Arbeitszeitregelungen (wie Jahresarbeitszeiten), die mit un&uuml;blichen Arbeitszeiten verbundenen negativen Effekte nicht kompensieren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-report\/2007\/report2007-02.pdf\">IAQ-Report [PDF &ndash; 176 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Niedrigl&ouml;hne: Trend an den ungesch&uuml;tzten Rand des Arbeitsmarktes<\/strong><br>\nDie Niedriglohnbesch&auml;ftigung in Deutschland konzentriert sich zunehmend auf kleinere Betriebe mit geringer Tarifbindung und ohne Betriebsrat. W&auml;hrend der Anteil von Niedrigl&ouml;hnen in der Gesamtwirtschaft zunimmt, ist in Gro&szlig;- und Mittelbetrieben der Anteil von Niedrigl&ouml;hnen sogar r&uuml;ckl&auml;ufig. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen zur Entwicklung von Niedrigl&ouml;hnen<br>\nDie Abnahme ist vor allem Folge der Auslagerung bestimmter T&auml;tigkeiten, wie zum Beispiel der Geb&auml;udereinigung, aus dem Kerngesch&auml;ft der Unternehmen. So sank der Niedriglohnanteil in Gro&szlig;betrieben mit &uuml;ber 500 Besch&auml;ftigten von 4,5 Prozent im Jahr 1980 auf 3,2 Prozent 2003. In Kleinbetrieben mit weniger als 20 Besch&auml;ftigten nahm er in diesem Zeitraum von 33,6 Prozent auf 36,4 Prozent zu. &bdquo;Niedriglohnbesch&auml;ftigung wandert in Betriebe ohne Betriebsr&auml;te und Tarifbindung. In diesen mitbestimmungsfreien Zonen kann man die L&ouml;hne richtig dr&uuml;cken&ldquo; stellt Prof. Dr. Gerhard Bosch, Direktor des IAQ, fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/archiv\/presse\/2007\/070704.shtml\">IAQ Pressemitteilung<\/a><\/li>\n<li><strong>Der geschasste West-LB-Chef bekommt 5 Millionen Euro Abfindung<\/strong><br>\nFischer bekommt nach Informationen des &bdquo;Tagesspiegels&ldquo; eine Abfindung von rund f&uuml;nf Millionen Euro. Grund f&uuml;r die Summe sei die Auffassung des Aufsichtsrats, dass man Fischer juristisch kaum einen gravierenden Fehler nachweisen k&ouml;nne, berichtete das Blatt unter Berufung auf einen Eigent&uuml;mervertreter, der die Restlaufzeit von Fischers Vertrag auf anderthalb Jahre bezifferte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/westlb_aid_68104.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> So gro&szlig;z&uuml;gig geht man in den Chefetagen mit jemand um, der zu verantworten hat, dass hunderte von Millionen Euro in den Teich gesetzt wurden und die West-LB nunmehr zum &Uuml;bernahmekandidaten wurde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sponsoringbericht ver&ouml;ffentlicht<\/strong><br>\nDas Bundesinnenministerium hat den zweiten Zweijahresbericht &uuml;ber &ldquo;Sponsoringleistungen an die Bundesverwaltung&rdquo; ver&ouml;ffentlicht &ndash; nachdem dieser bereits in den Medien aufgetaucht war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/07\/sponsoringbericht-veroffentlicht\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>B&ouml;ckler Themen: Finanzinvestoren<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-C8FF08AA\/hbs\/hs.xsl\/160_88255.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Negative Einkommensteuer entt&auml;uscht in der Praxis<\/strong><br>\nHaushalte mit geringen Arbeitseinkommen erhalten in Gro&szlig;britannien eine Steuergutschrift, die entweder ihre Steuerlast reduziert bzw. bei noch tieferen Einkommen zu einer Barauszahlung f&uuml;hrt. B&uuml;rokratische Desaster haben die Steuergutschriften jedoch in Misskredit gebracht. Leute, die eigentlich Stabilit&auml;t und Planungssicherheit wollten, fanden sich pl&ouml;tzlich in einem System mit stark schwankenden Betr&auml;gen und R&uuml;ckzahlungsverpflichtungen, falls die urspr&uuml;ngliche Einsch&auml;tzung zu hoch gewesen war. Durch eine Politik, die eigentlich dazu bestimmt war, ihnen aus der Armutsfalle herauszuhelfen, wurden viele zu Schuldnern. Damit geriet das System wegen der b&uuml;rokratischen M&auml;ngel trotz den positiven Wirkungen in Verruf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/steuergutschriften_enttaeuschen_in_der_praxis_1.533761.html?printview=true\">NZZ Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Die Soli-Sauerei&ldquo;: Der Solidarpakt der Bild-Zeitung mit dem Steuerzahlerbund<\/strong><br>\nWenn &ldquo;der Osten&rdquo; laut Solidarpakt II 156,5 Milliarden braucht, &ldquo;wir&rdquo; aber 189,1 Milliarden an Solidarit&auml;tszuschlag zahlen, dann zahlen &ldquo;wir&rdquo; &uuml;ber 32 Milliarden mehr, als &ldquo;der Osten&rdquo; braucht. Oder auch &ldquo;32 Milliarden Euro zu viel&rdquo;, wie &ldquo;Bild&rdquo; schreibt. Die Verdummung besteht allerdings darin, dass anders als &ldquo;Bild&rdquo; und der BdSt-Pr&auml;sident den Eindruck erwecken wollen, Solidarit&auml;tszuschlag und Solidarpakt II nichts miteinander zu tun haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/2403\/im-solidarpakt-mit-dem-steuerzahlerbund\">Bildblog<\/a><\/li>\n<li><strong>Quark wird 40 Prozent teurer<\/strong><br>\nEinen solchen Preisruck hat es bei Milchprodukten noch nie gegeben: In der kommenden Woche wird alles teurer &ndash; die Butter erreicht ein 20-Jahres-Preishoch.<br>\nDie Preise f&uuml;r Milchprodukte werden in der kommenden Woche um bis zu 50 Prozent steigen. Darauf weist die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle f&uuml;r Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ern&auml;hrungswirtschaft (ZMP) hin, die sich auf die Marktbeobachtung der Branche konzentriert. &bdquo;Es wird einen Preisruck geben, wie ihn Deutschland noch nicht erlebt hat&ldquo;, sagte Erhard Richarts von der ZMP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/811\/125621\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Jetzt nehmen uns die Asiaten nicht nur die Arbeitspl&auml;tze weg, sondern sie essen auch noch unseren Quark. Dabei wei&szlig; doch eigentlich jeder, der schon mal in Asien war, das dort eine weit verbreitete Laktoseintoleranz eines Gro&szlig;teils der Bev&ouml;lkerung besteht. Ich bef&uuml;rchte, hinter der angeblich hohen Nachfrage aus Asien steckt eher eine faule Ausrede der Milchkonzerne, die endlich auch einmal einen ordentlichen Preisschub mitmachen wollen.<br>\nWerden eigentlich in Europa die Milchquoten nicht noch mit Milliarden subventioniert?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Englands private Bahnen vergraulen Fahrg&auml;ste<\/strong><br>\n&ldquo;Im Nachhinein wissen wir, dass die Trennung von Schiene und Zug falsch war. Die Separierung hat die Kosten der Instandhaltung in die H&ouml;he getrieben &ndash; und damit auch die Fahrpreise &ndash; und Investitionen weiter verz&ouml;gert&rdquo;, gibt Tory-Politiker Chris Grayling heute zu. Die Privatisierung hat zu chaotischen Verh&auml;ltnissen bei den Preisen gesorgt, da alle Betreiber unterschiedliche Rabattsysteme nutzen. F&uuml;r englische Z&uuml;ge muss man tief in die Tasche greifen. Das Standardticket London-Manchester kostet rund 150 Euro. F&uuml;r eine einfache Fahrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/wirtschaft\/673762.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Dinosauriertechnologie Atomkraft<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Rochlitz, Mitglied der Kommission f&uuml;r Anlagensicherheit im Interview: Wer weiter auf die Dinosauriertechnologie Atomkraft setzt, wer weiter in diese Dinosauriertechnik und die zugeh&ouml;rige Forschung investiert, verhindert &ndash; wie auch schon in der Vergangenheit &ndash; damit die Weiterentwicklung von Alternativen der Energiegewinnung. Sei es die Weiterentwicklung der bereits konventionellen alternativen Energien wie Windkraft, Gezeitenkraftwerke, Geothermik und Solarstrom aus Photovoltaik. Sei es die Entwicklung von hochinteressanten Solarzellen auf der Basis von organischen Farbstoffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/07-28\/056.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Walter Schmitt Glaeser: Die Sozialpolitik seit den siebziger Jahren ist verfassungswidrig<\/strong><br>\nImmer st&auml;rker strebt der Staat mit seinen Steuer- und Abgabegesetzen danach, die Ergebnisse der marktwirtschaftlichen Ordnung zu korrigieren. Der Sozialpolitik in Form einer umfassenden Gesellschaftspolitik geht es aber um mehr als um die Korrektur der marktwirtschaftlichen Ordnung nach politischen Ma&szlig;st&auml;ben. Es geht um die rigorose Gleichstellung des Menschen, um seine Gleichschaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~EFA5CCC2310CA438EAF77C971CE7B84D3~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wieder einmal hat die FAZ ein liberales Fossil ausgegraben, dass entgegen aller Realit&auml;t der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich gegen den Popanz anrennt, der Sozialstaat wolle Gleichheit, ja sogar Gleichschaltung herstellen. Mit solchen Beitr&auml;gen st&auml;rkt die FAZ ihr Renommee als neoliberales Kampfblatt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>ARD-Sommerinterview mit Linksparteichef Oskar Lafontaine<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/aktuell\/meldungen\/0,1185,OID7196374_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB7196292,00.html\">ARD Bericht aus Berlin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Vergleichen Sie doch einmal den Ton der Interviewer mit demjenigen der anderen Sommerinterviews. Es w&auml;re ja herrlich, wenn die ARD die anderen Interviewpartner genauso kritisch-aggressiv angingen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU-Parlamentspr&auml;sident P&ouml;ttering: Der neue EU-Vertrag bewahre die alte Verfassung<\/strong><br>\nDer neue EU-Vertrag sei dazu bestimmt, die &bdquo;Fortschritte&ldquo; des alten Verfassungsvertrages zu bewahren, welche direkt darzustellen man nicht mehr gewagt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/main.jhtml?xml=\/news\/2007\/07\/28\/neu128.xml\">Daily Telegraph<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> In GB hat diese Meldung f&uuml;r ziemlichen Wirbel gesorgt. Bei uns denkt man wohl genauso wie der EU-Parlamentspr&auml;sident, der ja als Vertrauter der Kanzlerin gilt.<br>\nP&ouml;ttering best&auml;tigt, was Christine Wicht vor wenigen Tagen auf den NachDenkSeiten m&uuml;hselig aus dem Vertragslabyrinth herausarbeiten musste.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Torsten Bultman: Hochschulreformen als &ldquo;Privilegierungsprogramm f&uuml;r ohnehin Beg&uuml;nstigte&rdquo;<\/strong><br>\nHinter dem Schlagwort von der &ldquo;&Ouml;konomisierung der Hochschulen&rdquo;, welches die Hochschulrektorenkonferenz sogar positiv unter dem Label &ldquo;Hochschule und Wirtschaft&rdquo; angenommen hat, verbirgt sich zweierlei. Erstens ein interner Umbau nach betriebswirtschaftlichen Effizienzkriterien, die folglich weder akademisch-fachlich ausgewiesen sein m&uuml;ssen noch demokratisch verhandelbar sind. Zweitens eine Ausrichtung der Ressourcen nach dem externen Erfolgskriterium &ldquo;Steigerung der &ouml;konomischen Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;. Alles, was dem unmittelbar nicht dient, wird tendenziell weggespart oder an den Rand gedr&uuml;ckt. Dies hat zugleich ein instrumentelles Wissenschaftsverst&auml;ndnis gef&ouml;rdert, welches in den Natur- und Technikwissenschaften vermutlich immer das vorherrschende war: Wissenschaft als ein politisch neutraler technischer Produktivit&auml;tsfaktor zur Hebung der Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/25\/25813\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Burn-out bei Studierenden nimmt zu<\/strong><br>\nImmer mehr Studierende leiden unter dem f&uuml;r Manager typischen Burn-out-Syndrom wie Depressionen, Angstattacken, Versagens&auml;ngsten, Schlafst&ouml;rungen oder Magenkr&auml;mpfen. Das berichtet das Deutsche Studentenwerk (DSW) in der j&uuml;ngsten Ausgabe seines &ldquo;DSW-Journal&rdquo;. In den Psychologischen Beratungsstellen der Studentenwerke w&uuml;rden sich verst&auml;rkt Studierende mit solchen Beschwerden melden, hei&szlig;t es in dem Beitrag. DSW-Pr&auml;sident Prof. Dr. Rolf Dobischat spricht von einer &ldquo;Besorgnis erregenden Entwicklung&rdquo;. Er sagte: &ldquo;Die Studierenden stehen unter immer st&auml;rkerem Erwartungs-, Leistungs- und vor allem Zeitdruck. Die vielen laufenden Hochschulreformen d&uuml;rfen aber nicht dazu f&uuml;hren, dass ein Studium krank macht.&rdquo; Dobischat appellierte an die Hochschulen, insbesondere die neuen Bachelor- und Master-Studieng&auml;nge nicht zu &uuml;berfrachten. Gem&auml;&szlig; der j&uuml;ngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks hat jeder siebte Studierende Beratungsbedarf zu depressiven Verstimmungen sowie zu Arbeits- und Konzentrationsschwierigkeiten; jeder siebte Studierende will sich zu Pr&uuml;fungs&auml;ngsten beraten lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=216698\">idw<\/a><\/li>\n<li><strong>Abgeschreckt vom Beruf des Ingenieurs<\/strong><br>\nDer Mangel an Ingenieuren ist von den deutschen Unternehmen mitverursacht. Forschungsergebnisse der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) belegen das. Bei den Anf&auml;ngerzahlen der Ingenieurstudierenden gab es immer schon Zyklen, aber zu Beginn der 90er Jahre brachen die Zahlen regelrecht ein. Der Zusammenhang zwischen Nachwuchsmangel und beruflicher Unsicherheit, vor allem der Arbeitslosigkeit &auml;lterer Ingenieure, ist frappierend; der Einfluss der Arbeitsmarktlage und der personalwirtschaftlichen Managementstrategien auf die Studienerwartungen, die Berufs- und Lebensziele sowie zugeh&ouml;rige Motive und die Studierwahrscheinlichkeit offensichtlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1180122&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation&amp;em_ivw=fr_doku&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1%20\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2516","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2516","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2516"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2516\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}