{"id":2519,"date":"2007-07-31T08:34:13","date_gmt":"2007-07-31T06:34:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2519"},"modified":"2007-07-31T08:34:13","modified_gmt":"2007-07-31T06:34:13","slug":"hinweise-des-tages-449","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2519","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Lernen mit knurrendem Magen<\/strong><br>\nWenn die Schulkantine unerschwinglich wird: Kinder von Hartz-IV-Empf&auml;ngern k&ouml;nnen sich das Essen nicht leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/artikel\/911\/125721\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Servus, existenzsichernde Erwerbsarbeit: Erfolgsmodell Niedriglohnbranche<\/strong><br>\nDas Argument, wonach mit der Ausweitung des Niedriglohnsektors tats&auml;chlich neue Stellen geschaffen werden konnten, steht auf ganz d&uuml;nnem Eis. Zweifelsohne aber gibt es seit etwa 15 Jahren den Trend, da&szlig; Vollzeitstellen in niedrig entlohnte und\/oder geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung umgewandelt werden.<br>\nEin weiteres Indiz daf&uuml;r, da&szlig; der Niedriglohnsektor keine zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tze schafft, ist der Lohnr&uuml;ckstand im Osten Deutschlands: Obwohl hier die L&ouml;hne in allen Lohngruppen rund ein Drittel niedriger liegen als in Westdeutschland, ist das Besch&auml;ftigungswunder bisher ausgeblieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/07-30\/014.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Kritischer &Uuml;berblick &uuml;ber neuere Projektionen f&uuml;r die Perspektiven Ostdeutschlands<\/strong><br>\nDie Ostdeutschlandforschung wissenschaftlicher Institute hat in letzter Zeit neue Ergebnisse zu wichtigen Argumenten f&uuml;r oder gegen die Angleichungshypothese vorgelegt. Hier erfolgt eine Bezugnahme auf aktuelle Studien des Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH), des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung Dresden (ifo-Dresden), der Technischen Universit&auml;t Dresden (TU-Dresden, Prof. Seitz) und des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Schwerpunkte bilden die demografischen, arbeitsmarkt- und produktivit&auml;tsseitigen Faktoren als Projektionen in die Zukunft der NBL.<br>\nKarl Mai gibt einen kritischen &Uuml;berblick &uuml;ber die Projektionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.memo.uni-bremen.de\/docs\/m2807.pdf\">Memorandum Gruppe [PDF]<\/a><\/li>\n<li><strong>Im Aufwind<\/strong><br>\nDeutschlands Umweltindustrie macht bald mehr Umsatz als der Fahrzeugbau. Die gr&uuml;ne Industrie ist der gro&szlig;e Profiteur des Klimawandels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/magazin\/karriere\/Karriere-Umweltindustrie-Klimaschutz;art292,2347592\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Sorgen um den Euro<\/strong><br>\nIn den vergangenen Wochen hat sich die europ&auml;ische Gemeinschaftsw&auml;hrung auf mehr als 1,38 $ je Euro verteuert. Langsam beginnen die Manager hierzulande, sich Sorgen um die Aufwertung zu machen. Auch die  Expertenrunde des FTD-Konjunkturforums erwarten, dass der Euro das deutsche Exportwachstum sp&uuml;rbar bremsen wird. Die Devise steht kurz davor, eine kritische Marke zu &uuml;berschreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=653&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Zockerei<\/strong><br>\nErst die WestLB, jetzt die IKB. In kurzer Zeit haben sich zwei nicht ganz unbedeutende deutsche Banken verspekuliert. Wetten, dass weitere Schieflagen publik werden? Denn die Zockerei hat System. Die Akteure an den Finanzm&auml;rkten gehen immer h&ouml;here Risiken ein. Von Mario M&uuml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1182427\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine ganze Branche hat Angst<\/strong><br>\nDurch die anhaltende Krise auf dem Markt f&uuml;r riskante US-Hypotheken ist den Anlegern auch auf vielen anderen M&auml;rkten der Appetit auf riskante Investments vergangen. Die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley gehen davon aus, dass der Deutschen Bank alleine im Gesch&auml;ft mit riskanten US-Hypotheken Belastungen von 435 Millionen Dollar drohen. Das w&auml;ren gut vier Prozent des f&uuml;r 2007 erwarteten Gewinns vor Steuern. F&uuml;r die Schweizer Credit Suisse und die Royal Bank of Scotland (RBS) sagen die Experten Belastungen von 535 Millionen Dollar beziehungsweise 718 Millionen Dollar voraus. Europas gr&ouml;&szlig;te Bank HSBC hat ihre Risikovorsorge f&uuml;r faule Kredite bereits im Fr&uuml;hjahr um 36 Prozent auf elf Milliarden Dollar erh&ouml;ht. Im europ&auml;ischen Gesch&auml;ft mit &Uuml;bernahmekrediten f&uuml;r Finanzinvestoren war die Deutsche Bank in diesem Jahr an neun der zwanzig gr&ouml;&szlig;ten Finanzierungen beteiligt. Die D&uuml;sseldorfer WestLB war bei sechs der Top-Deals dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/;art271,2348917?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Privatisierung kostet Hamburg eine Milliarde<\/strong><br>\nDer Senat hatte sich Ende 2004 &uuml;ber einen Volksentscheid hinweggesetzt, bei dem 76,8 Prozent der Abstimmenden gegen einen Verkauf der st&auml;dtischen Kliniken votiert hatten, und den LBK in Tranchen an Asklepios ver&auml;u&szlig;ert. &ldquo;Wir hatten keine andere Wahl&rdquo;, sagt Finanzstaatssekret&auml;r Robert Heller (CDU). &ldquo;De facto war der Landesbetrieb pleite.&rdquo; Eine Version, der die Opposition vehement widerspricht. &ldquo;Das war der miserabelste Verkauf, den die Stadt je vollzogen hat&rdquo;, sagt Sch&auml;fer. &ldquo;Der LBK war operativ ein gesunder Betrieb.&rdquo;<br>\nDas ARD-Fernsehmagazin Panorama hatte vergangene Woche von zunehmender Unzufriedenheit bei den Patienten berichtet. Danach ist die Zahl der Beschwerden bei der Hamburger Verbraucherzentrale drastisch gestiegen. Vor allem in der Asklepios-Klinik Wandsbek liege die Patientenzufriedenheit weit unter dem Bundesdurchschnitt. Jetzt haben sich etwa 2 000 ehemalige Mitarbeiter des Landesbetriebes Krankenh&auml;user (LBK) Hamburg  entschieden, bei Asklepios zu k&uuml;ndigen und von ihrem R&uuml;ckkehrrecht in den &ouml;ffentlichen Dienst der Stadt Gebrauch zu machen. Unter den Mitarbeitern, die Asklepios den R&uuml;cken kehren, sind 27 &Auml;rzte sowie 245 examinierte Krankenschwestern und 207 andere Pflegekr&auml;fte. Damit kommen auf die Stadt m&ouml;glicherweise Kosten von bis zu 90 Millionen Euro pro Jahr zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/politik\/673992.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Alterskatastrophe abgesagt. Das Rentendesaster wird vor allem herbeigeredet.<\/strong><br>\nForschungs- und Technologief&ouml;rderung, Arbeitschancen f&uuml;r &Auml;ltere und f&uuml;r Frauen mit Kindern, eine nicht nur rhetorische Abarbeitung der Schul- und Vorschuldefizite, vern&uuml;nftig ausgestattete Universit&auml;ten und fr&uuml;herer Berufseinstieg durch Verk&uuml;rzung von Studienzeiten auf das ringsum &Uuml;bliche, verl&auml;sslichere Arbeitspl&auml;tze und R&uuml;ckkehr zu einer st&auml;rkeren sozialen Sicherheit bei Jobverlust &ndash; all diese Handlungsfelder sind ergiebiger als trickreiche Rentensenkungsstrategien. Solange die Arbeitslosigkeit nicht bew&auml;ltigt ist, bleibt die soziale Alterung ohnehin ein Hintergrundproblem. Die Demografie bedroht die Renten kaum, die Politik dagegen sehr wohl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dasparlament\/2007\/31\/Titelseite\/16826094.html\">Das Parlament<\/a><\/li>\n<li><strong>Die sicherheitspolitische Agenda der Bertelsmann-Stiftung<\/strong><br>\nSage niemand, die Provinz sei harmlos. Einer der einflussreichsten F&uuml;rsprecher einer Militarisierung der deutschen und europ&auml;ischen Au&szlig;enpolitik ist im westf&auml;lischen G&uuml;tersloh zuhause. Die Bertelsmann-Stiftung unterst&uuml;tzt im Kampf um den globalen Einfluss den Aufbau der &ldquo;Supermacht Europa&rdquo; und deren milit&auml;rischer Aufr&uuml;stung, wom&ouml;glich auch mit Atomwaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/25\/25765\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD und CDU schrumpfen kontinuierlich weiter<\/strong><br>\n Die gro&szlig;en Volksparteien werden immer kleiner. 544 366 Mitglieder registrierte die CDU Ende Juni, sagte ein Parteisprecher gestern der Berliner Zeitung. Zum Jahreswechsel waren es noch 553 896 Christdemokraten. Auch die SPD b&uuml;&szlig;te an Mitgliedern ein. Ende Juni kam sie auf 549 916 Personen, ein halbes Jahr zuvor noch f&uuml;llten 561 239 Beitragszahler die Parteikasse. Insgesamt haben die Sozialdemokraten binnen 15 Jahren ein Drittel ihrer Mitglieder verloren, die CDU etwa ein F&uuml;nftel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/politik\/673987.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Mail-Aktion von Campact gegen Bahnprivatisierung<\/strong><br>\nFordern Sie den\/die Verkehrsminister\/in und den Ministerpr&auml;sidenten aus Ihrem Bundesland auf, diese Bahnprivatisierung zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fahrplanretter.de\/bahn\/bl1\/bula\">Campact<\/a><\/li>\n<li><strong>Hunger in Bushs Irak<\/strong><br>\nFast ein Drittel der irakischen Bev&ouml;lkerung braucht dringend humanit&auml;re Hilfe. Seit der von US-Pr&auml;sident George W. Bush angeordneten Invasion im M&auml;rz 2003 verschlechtert sich die Lage im besetzten Zweistromland von Monat zu Monat. Acht von 26,5 Millionen Irakern ben&ouml;tigten Nahrungsmittel, Wasser, Medikamente und eine Unterkunft. Dies berichteten die Hilfsorganisation Oxfam und die Koordinationsstelle regierungsunabh&auml;ngiger Hilfsorganisationen (NCII) am Montag in Amman. Rund 15 Prozent der Iraker k&ouml;nnen sich demnach keine regelm&auml;&szlig;ige Mahlzeit leisten, das sind vier Millionen Menschen. 70 Prozent h&auml;tten heute keine ausreichende Wasserversorgung mehr, hei&szlig;t es in ihrem Report weiter. Am schlimmsten trifft es die Kleinen: Mittlerweile sind 28 Prozent der Kinder im Irak unterern&auml;hrt. Als Bushs Soldaten einmarschierten, waren es noch 19 Prozent, vor den jahrelangen Sanktionen mu&szlig;te niemand Hunger leiden. 92 Prozent der Kinder h&auml;tten aufgrund der katastrophalen Lage im Irak Lernschwierigkeiten. In den 80er Jahren war der Irak f&uuml;r die erfolgreiche Bek&auml;mpfung des Analphabetismus von der UNESCO ausgezeichnet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/07-31\/055.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein Trost f&uuml;r die Trostfrauen<\/strong><br>\nDer US-Kongress will eine Resolution an Japan richten: Noch lebende Zwangsprostituierte in den ehemals besetzten Gebieten sollen eine formelle Entschuldigung erhalten. Inzwischen ist belegt, dass die US-Armee das Sex-System kannte &ndash; und es zeitweise &uuml;bernahm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt4m3\/ausland\/artikel\/993\/125802\/\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2519","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2519"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2519\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}