{"id":25206,"date":"2015-02-26T08:25:49","date_gmt":"2015-02-26T07:25:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206"},"modified":"2015-02-26T08:25:49","modified_gmt":"2015-02-26T07:25:49","slug":"hinweise-des-tages-2321","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h02\">Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h03\">Regierung: Leiharbeit wird nicht gef&ouml;rdert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h04\">Erwerbst&auml;tigkeit in Deutschland im europ&auml;ischen Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h05\">Studie IT-Fachkr&auml;ftemangel: Dienstleister statt Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h06\">Soziale Sicherung unter dem Brennglas &ndash; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h07\">Wirtschaftspolitische Herausforderung 2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h08\">Al-Masri: Regierung pr&uuml;ft Gesuch an USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h09\">Daimler: Feuern aus vier Rohren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h10\">Die Macho-Branche boomt wieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h11\">Bahnchef Grube rechnet weiter mit Streiks <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h12\">Zu wenig Geld f&uuml;r Bus und Bahn &ndash; Nahverkehr auf dem Abstellgleis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h13\">Steueraff&auml;re ersch&uuml;ttert Commerzbank <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h14\">Die Barbaren sind unter uns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h15\">Meinungsmache und Marketing auf Bildungsmesse didacta <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h16\">Meinungsmacht-Debatte: Schl&uuml;sse f&uuml;r die Forschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h17\">&Uuml;ber Eliten und &uuml;ber Diskurse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h18\">Siehe weitere Beitr&auml;ge zur Meinungsmacht-Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206#h19\">Verschw&ouml;rungstheoretiker des Tages: Wesley Clark<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25206&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Das Unheil, das die Troika brachte<\/strong><br>\nSie erpresste Minister, spielte sich zum Gesetzgeber auf und machte gemeinsame Sache mit den Eliten. So st&uuml;rzte die Troika die Krisenstaaten wissentlich in die Rezession. Wenn Antonis Manitakis von seiner Zeit als Minister in Athen erz&auml;hlt, kann er seinen Zorn nur schwer verbergen. Er sei &ldquo;erpresst&rdquo; worden, von Leuten, die &ldquo;Angst und Schrecken verbreiten&rdquo;, sagt er dann, und spricht von &ldquo;Dem&uuml;tigung&rdquo; und &ldquo;Unterwerfung&rdquo;. Aber er meint keine Kriminellen. Seine Gegner waren Beamte des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), der EZB und der EU-Kommission, jenen Institutionen also, die als Troika seit 2010 europ&auml;ische Geschichte schreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-02\/troika-macht-ohne-kontrolle\/komplettansicht\">Harald Schumann in der Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.L.:<\/strong> Zum Teil erschreckende (unwissend oder b&ouml;swillig wirkende) Kommentare.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht: &ldquo;Sch&auml;uble l&uuml;gt zu Griechenland&rdquo;<\/strong><br>\nDie Vizefraktionsvorsitzende der Linken &uuml;ber das neue EU-Finanzpaket f&uuml;r Griechenland, die Politik der deutschen Regierung und Auswege aus der Krise.<br>\nWenn am Freitag dieser Woche im Bundestag &uuml;ber das neue EU-Finanzpaket f&uuml;r Griechenland abgestimmt wird, steht vor allem die Linksfraktion vor ein Dilemma: Lehnt sie das Ma&szlig;nahmenpaket ab, setzt sie sich dem Vorwurf aus, den Genossen der in Griechenland regierenden Syriza in den R&uuml;cken zu fallen. Nimmt sie es an, stimmt sie damit indirekt f&uuml;r den Hardliner Wolfgang Sch&auml;uble. Telepolis sprach &uuml;ber die Einsch&auml;tzung der aktuellen Situation in Athen mit Sahra Wagenknecht, der stellvertretenden Vorsitzenden der Linksfraktion. Die Videofassung des Gespr&auml;chs finden Sie bei dem Portal weltnetz.tv<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44248\/1.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/623\">Weltnetz TV<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Offenbar haben viele Linke nicht ganz verstanden, was Syriza in dieser Phase eigentlich wollte, n&auml;mlich etwas Zeit, um die von ihr vorgesehenen Reformen in Gang zu bringen, aber mit gen&uuml;gend Flexibilit&auml;t, etwas gegen die humanit&auml;re Katastrophe zu machen und von Ramschverk&auml;ufe von &ouml;ffentlichem Eigentum abzusehen. Das haben sie bekommen. Was sie nicht bekommen haben, waren der Schuldenschnitt und einen Zahlungsaufschub. <\/em><br>\n<em>W&auml;hrend dieser Zeit will die Syriza Regierung einen Plan aushandeln, der es Griechenland erm&ouml;glicht, seine Schulden zu bedienen, seine Wirtschaft wieder auf Vordermann bringen und den Menschen wieder eine Perspektive zu geben.<\/em><br>\n<em>Sahra Wagenknecht scheint dies zu verstehen, aber offenbar tun das manche Parteigenossen nicht.<\/em><br>\n<em>Wenn Die Linke nicht zustimmt, f&auml;llt sie Syriza tats&auml;chlich in den R&uuml;cken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schade, dass Teile der Linken offenbar nicht &uuml;ber ihren Schatten springen k&ouml;nnen und den Kompromiss einer befreundeten Partei akzeptieren k&ouml;nnen, der gleichzeitig auch von der Bundestagsmehrheit bef&uuml;rwortet wird. Wenn morgen abgestimmt wird, m&uuml;ssten &ndash; gem&auml;&szlig; dem Inhalt des Kompromisses und der eigenen Positionen &ndash; sich eigentlich CDU und CSU enthalten oder mit &bdquo;nein&ldquo; stimmen und SPD, Gr&uuml;ne und(!) die Linke zustimmen. Und da wundere sich noch jemand &uuml;ber die Parteienverdrossenheit.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>James K. Galbraith: Reading The Greek Deal Correctly<\/strong><br>\nAlexis Tsipras stated it correctly. Greece won a battle &ndash; perhaps a skirmish &ndash; and the war continues. But the political sea-change that SYRIZA&rsquo;s victory has sparked goes on. From a psychological standpoint, Greece has already changed; there is a spirit and dignity in Athens that was not there six months ago. Soon enough, new fronts will open in Spain, then perhaps Ireland, and later Portugal, all of which have elections coming. It is not likely that the government in Greece will collapse, or yield, in the talks ahead, and over time the scope of maneuver gained in this first skirmish will become more clear. In a year the political landscape of Europe may be quite different from what it appears to be today.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.socialeurope.eu\/2015\/02\/greek-deal\/\">Social Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mindestlohn<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Treffen im Kanzleramt &ndash; Pr&uuml;fung bei Mindestlohn<\/strong><br>\nGut vier Stunden haben die Koalitionsspitzen verhandelt: Die Mietpreisbremse kommt, den Makler muss der Besteller bezahlen. Bei anderen wichtigen Themen werden L&ouml;sungen aber vertagt. [&hellip;]<br>\nMINDESTLOHN: Die Regeln zum Anfang des Jahres eingef&uuml;hrten Mindestlohn von 8,50 Euro sollen bis Ostern auf &uuml;berfl&uuml;ssige B&uuml;rokratie &uuml;berpr&uuml;ft werden. Zun&auml;chst sollen die problematischen Bereiche der Pflicht f&uuml;r Arbeitgeber aufgelistet werden, Arbeitszeiten zu dokumentieren. Nach Ostern solle es dann zu einer gemeinsamen Bewertung kommen. Damit komme in die festgefahrene Auseinandersetzung der Koalitionspartner Bewegung, hie&szlig; es. Ferner werde ein Signal an besorgte Unternehmer gesendet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/koalition-einig-bei-mietpreisbremse-pruefung-bei-mindestlohn-13448397.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitgeber tricksen und t&auml;uschen beim Mindestlohn<\/strong><br>\nRund 35 Sekunden. L&auml;nger darf die Zustellung f&uuml;r einen Brief oder eine Zeitung nicht dauern. Zumindest seit er den Mindestlohn bekommt. Das hat sein Arbeitgeber so ausgerechnet. Und J&uuml;rgen Schl&uuml;ns aus Witzwort wei&szlig;: Das ist nicht zu schaffen. Schlie&szlig;lich tr&auml;gt er schon seit elf Jahren Briefe und Zeitungen aus. 6,50 Euro hat er bislang im Schnitt pro Stunde verdient. Er wurde pro Zeitung bezahlt. Seit Anfang des Jahres wird er nun nach Stunden bezahlt, denn er muss den Mindestlohn bekommen, 8,50 Euro in der Stunde. Doch ein Blick auf die erste Abrechnung des Jahres zeigt: Den Mindestlohn bekommt er nur auf dem Papier. &ldquo;Ich habe es ausgerechnet. Im Januar habe ich 26,5 Stunden umsonst gearbeitet&rdquo;, so Schl&uuml;ns. Denn nur mit dieser Mehrarbeit hat er die unrealistische Arbeitszeitvorgabe seines Arbeitgebers ausgleichen k&ouml;nnen. Nach den Berechnungen seiner Chefs hat Schl&uuml;ns f&uuml;r seine Tour nur 52 Minuten Zeit. Damit bekommt er dann monatlich ungef&auml;hr so viel ausbezahlt, wie zuvor. Doch tats&auml;chlich braucht er bis zu zwei Stunden. Lohnsteigerung durch Mindestlohn? Nicht bei ihm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/Arbeitgeber-tricksen-und-taeuschen-beim-Mindestlohn,mindestlohn322.html\">Panorama<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Regierung: Leiharbeit wird nicht gef&ouml;rdert<\/strong><br>\nDie Bundesregierung wiederspricht der Behauptung, dass die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) eine Vermittlung von Arbeitslosen in Zeitarbeitsverh&auml;ltnisse besonders f&ouml;rdert. Das unterstreicht sie in ihrer Antwort (18\/4022) auf eine Kleine Anfrage (18\/3879) der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen. Darin hei&szlig;t es, dass die BA darauf hinzuwirken habe, dass auch Arbeitgeber aus der Zeitarbeitsbranche geeignete Arbeitnehmer erhalten. &bdquo;Es w&auml;re unzul&auml;ssig, Zeitarbeitsunternehmen bei der Suche nach Arbeitnehmern die Unterst&uuml;tzung zu verweigern&ldquo;, betont die Regierung. Die Zusammenarbeit der BA mit Zeitarbeitsunternehmen im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen begr&uuml;nde keine besondere Partnerschaft zwischen BA und diesen Unternehmen und beinhalte auch keine besondere F&ouml;rderung. Jedoch habe die BA ihr Zielsystem neu ausgerichtet, wonach die Nachhaltigkeit der Integration in den Arbeitsmarkt nun h&ouml;her bewertet werde, hei&szlig;t es weiter.\n<p>Aus der Antwort geht ferner hervor, dass im Juni 2014 insgesamt rund 779.000 Menschen in der Zeitarbeit besch&auml;ftigt waren. Das entspricht einem Anteil von 2,6 Prozent an allen sozialversicherungspflichtigen Jobs. Von Dezember 2013 bis November 2014 verzeichnete die BA rund 2,3 Millionen Abg&auml;nge arbeitsloser Personen in den ersten Arbeitsmarkt. Davon waren einen Monat sp&auml;ter noch rund 1,9 Millionen Menschen in sozialversicherungspflichtiger Arbeit registriert und von diesen waren rund 325.000 und damit 17,4 Prozent in der Arbeitnehmer&uuml;berlassung t&auml;tig. BA und Jobcenter vermittelten rund 312.000 der 2,3 Millionen Stellen. Von diesen waren einen Monat sp&auml;ter 30,7 Prozent in der Zeitarbeitsbranche registriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_02\/-\/362700\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erwerbst&auml;tigkeit in Deutschland im europ&auml;ischen Vergleich<\/strong><br>\nIm vorliegenden Report werden die Erwerbst&auml;tigenquoten europ&auml;ischer L&auml;nder untersucht, um Teilzeiteffekte bereinigt und nach Geschlechtern aufgeschl&uuml;sselt. Die positive Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts seit 2005 best&auml;tigt sich und ist (beinahe) unabh&auml;ngig von Teilzeiteffekten. Jedoch t&auml;uscht das nominell hohe Niveau der Erwerbst&auml;tigkeit durch den vergleichsweise hohen Teilzeitanteil und den geringen Stundenumfang der Teilzeitstellen in Deutschland. Dementsprechend liegt bei den korrigierten Erwerbst&auml;tigenquoten (in Vollzeit&auml;quivalenten) Deutschland in Europa derzeit auf Platz 11 statt wie bei den nominellen Quoten auf Platz 5. Die L&auml;nder, bei denen die teilzeitbedingte Korrektur gro&szlig; ist, weisen tendenziell eine geringere korrigierte Erwerbst&auml;tigenquote von Frauen im Vergleich zu M&auml;nnern auf.<br>\nEine alternative Erwerbst&auml;tigenquote unter Ber&uuml;cksichtigung der Erwerbsneigung f&uuml;hrt zu keiner grundlegend ver&auml;nderten Beurteilung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_103_2015.pdf\">Sven Schreiber im IMK Report 103 Januar 2015<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Studie IT-Fachkr&auml;ftemangel: Dienstleister statt Jobs<\/strong><br>\nZahlreiche IT-Abteilungen in Deutschland leiden zumindest zeitweise unter Personalmangel. Der ist zwar zum gr&ouml;&szlig;ten Teil hausgemacht, trotzdem will man das Problem durch Outsourcing von IT-Aufgaben und nicht durch Neueinstellungen l&ouml;sen. Zwei Drittel der IT-Abteilungen in Deutschland haben zeitweise zu wenig Personal. Die meisten der davon betroffenen Firmen und &ouml;ffentlichen Einrichtungen (63 Prozent) sind f&uuml;r diesen Mangel jedoch selbst verantwortlich, weil sie Stellen nicht genehmigt oder gestrichen haben. Nun will man bevorzugt externe Dienstleister einschalten.Das jedenfalls hat die Studie &bdquo;&ldquo;IT-Fachkr&auml;ftesituation&ldquo;&ldquo; herausgefunden, die das Marktforschungshaus techconsult im Auftrag von HP erstellt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/ix\/meldung\/Studie-IT-Fachkraeftemangel-Dienstleister-statt-Jobs-2290160.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Soziale Sicherung unter dem Brennglas<\/strong><br>\nAltersarmut und Alterssicherung bei Besch&auml;ftigten im deutschen Sozialsektor Expertise &nbsp;im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung in WISO Diskurs vom Januar 2015 Zentrales Ergebnis ist, dass f&uuml;r Besch&auml;ftigte im Sozialsektor der Aufbau einer eigenst&auml;ndigen Alterssicherung zwar grunds&auml;tzlich m&ouml;glich ist (bei erheblichen Differenzen zwischen den hier betrachteten Berufsgruppen). Voraussetzungen daf&uuml;r sind aber eine Bezahlung nach Tarif, dass es sich um Vollzeitbesch&auml;ftigung handelt und ein langer Verbleib im Beruf gelingt. Alle drei Aspekte sind aber problematisch angesichts einer abnehmenden Tarifbindung im Sozialsektor und eines Bedeutungsverlusts der &bdquo;Leitw&auml;hrung&ldquo; TV&ouml;D, einem hohen &ndash; teils zunehmenden &ndash; Anteil an Teilzeitbesch&auml;ftigung und belastenden Arbeitsbedingungen.<br>\nZusammengenommen zeigt sich, dass f&uuml;r viele Besch&auml;ftigte dieser Sektor mit Blick auf die Alterssicherung keine guten Aussichten bietet.<br>\nVon dieser Situation sind vor allem Frauen betroffen, die im Sozialsektor die Mehrheit der Besch&auml;ftigten stellen. Die Kombination von rentenrechtlich wenig ergiebiger Besch&auml;ftigung mit Phasen der Erziehungs- und Pflegearbeit &ndash; die nach wie vor h&auml;ufiger von Frauen &uuml;bernommen werden &ndash; f&uuml;hrt dazu, dass insbesondere Frauen Probleme haben, eine eigenst&auml;ndige Alterssicherung aufzubauen.<br>\nAbschlie&szlig;end geht die Studie auf Handlungsm&ouml;glichkeiten ein. Neben Handlungswegen im Rentensystem &ndash; die auch Besch&auml;ftigten au&szlig;erhalb des Sozialsektors zugute kommen &ndash;, sind L&ouml;sungen innerhalb des Sektors zu suchen, bei verbesserter Entlohnung und besseren Arbeitsbedingungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/11144.pdf\">Florian Blank und Susanne Schulz in WISO Diskurs FES<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wirtschaftspolitische Herausforderung 2015<\/strong>\n<ul>\n<li>Die gr&ouml;&szlig;te wirtschaftspolitische Herausforderung wird 2015 die &Uuml;berwindung der Krise des Euroraums sein. Diese manifestiert sich seit l&auml;ngerem in einer hartn&auml;ckigen Tendenz zur Deflation. Damit verliert die Geldpolitik, die den Euroraum bislang entscheidend stabilisiert hat, an Wirksamkeit. Sie bedarf dringend der Flankierung durch die Finanzpolitik, die mittels h&ouml;herer Investitionen die Wirtschaft im Euroraum stimulieren und so die Deflations- und Stagnationsgefahr bannen kann.<\/li>\n<li>Anhand von Modellrechnungen lassen sich hohe Wachstumseffekte eines solchen Vorgehens aufzeigen. Eine Ausdehnung der &ouml;ffentlichen Investitionen um 1 % des BIP f&uuml;r die Dauer von drei Jahren w&uuml;rde das Euroraum-BIP im selben Zeitraum durchschnittlich um 1,6% steigern.<\/li>\n<li>Es deutet sich denn auch breits ein Wechsel des finanzpolitischen Kurses an. Damit ist die bisherige Strategie, die den Euroraum durch einen harten Sparkurs aus der Krise f&uuml;hren sollte, gescheitert. Nunmehr werden vielfach Konzepte entwickelt, die die Investitionst&auml;tigkeit beleben sollen. Sie sind jedoch quantitativ und konzeptionell bislang unzureichend.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_102_2015.pdf%20\">Gustav Horn et al. In IMK Report 102<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Al-Masri: Regierung pr&uuml;ft Gesuch an USA<\/strong><br>\nAusschuss f&uuml;r Recht und Verbraucherschutz<br>\nBerlin: (hib\/SCR) Die Bundesregierung pr&uuml;ft in Folge des US-Senatsberichts &uuml;ber das umstrittene Inhaftierungs- und Verh&ouml;rprogramm der CIA nun doch ein Rechtshilfegesuch hinsichtlich internationaler Haftbefehle gegen CIA-Mitarbeiter an die USA zu stellen. Dies teilte ein Vertreter der Bundesregierung am Mittwochmorgen den Mitgliedern des Ausschuss f&uuml;r Recht und Verbraucherschutz mit. Die US-Geheimdienstler sollen 2003 an der Verschleppung des deutschen Staatsb&uuml;rgers Khaled al-Masri aus Mazedonien nach Afghanistan beteiligt gewesen sein. Das Amtsgericht M&uuml;nchen hatte entsprechende Haftbefehle bereits 2007 erlassen.<br>\nAuf Nachfragen eines Vertreters der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen verteidigte der Regierungsvertreter die bisherige Zur&uuml;ckhaltung der Bundesregierung in dem Fall. Die USA h&auml;tten seinerzeit mit Verweis auf nationale Sicherheitsinteressen erkl&auml;rt, ohnehin nicht auf eventuelle Gesuche zu reagieren. Dies habe auch das Verwaltungsgericht in K&ouml;ln best&auml;tigt, dass eine Klage al-Masris gegen das Nicht-Handeln der Bundesregierung in seinem Fall abgewiesen und der Bundesregierung einen gro&szlig;en Ermessensspielraum zugestanden hatte. Mit dem jetzt in Pr&uuml;fung befindlichen Gesuchen an die USA k&ouml;nne ein &bdquo;Signal&ldquo; gesetzt werden, betonte der Vertreter der Bundesregierung, auch wenn keine Aussichten auf Erf&uuml;llung seitens des Vereinigten Staaten best&uuml;nden.<br>\nIn Bezug auf den ver&ouml;ffentlichten Bericht des US-Senats berichtete ein Vertreter der Bundesregierung, dass der Generalbundesanwalt weiterhin den im Dezember ver&ouml;ffentlichten, geschw&auml;rzten Bericht pr&uuml;fe. Strafrechtlich infrage k&auml;men etwa Verletzungen der Paragraphen 7 (Verbrechen gegen die Menschlichkeit) und 8 (Kriegsverbrechen gegen Personen) des V&ouml;lkerstrafgesetzbuches. Wie lange die Pr&uuml;fung andauern werde, sei nicht prognostizierbar. Der Vertreter der Bundesregierung betonte, dass noch kein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei. Ein Rechtshilfegesuch an die USA, um den ungeschw&auml;rzten Bericht zu erhalten, sei daher noch nicht gestellt worden. Die USA h&auml;tten ohnehin erkl&auml;rt, diesen nicht zu &uuml;berstellen. Vertreter der Fraktionen Die Linke und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen erkundigten sich in diesem Zusammenhang nach der Zusammenarbeit mit Straf- und Justizbeh&ouml;rden etwa in Italien und Polen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_02\/-\/362624%20\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die &bdquo;Pr&uuml;fung eines Gesuchs&ldquo; d&uuml;rfte wohl lange dauern. Warum geht man nicht vor den internationalen Strafgerichtshof. Sicher die USA haben sich der internationalen Strafgerichtsbarkeit entzogen, aber jedenfalls k&ouml;nnte ein Verfahren wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechen gegen Personen angestrebt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Daimler: Feuern aus vier Rohren<\/strong><br>\nDer Daimler-Konzern f&auml;hrt Rekordgewinne ein, sein Chef Dieter Zetsche ein Rekordgehalt (8,4 Millionen), und das befl&uuml;gelt ihn zu martialischen Aussagen. Bei der Pr&auml;sentation der gl&auml;nzenden Bilanz im Februar sagte der 61-J&auml;hrige: &ldquo;Wir feuern aus allen Rohren.&rdquo; Unser Autor nimmt die Rohre unter die Lupe&hellip;<br>\nAn welche Rohre Zetsche genau gedacht hat, lie&szlig; er unerw&auml;hnt. Tatsache ist, dass bei Daimler der Profit aus drei, mitunter auch aus vier Rohren befeuert wird. Nummer eins zielt mit den Massen-Pkw auf die Lohnabh&auml;ngigen. Nummer zwei mit der verchromten Oberklasse auf die Reichen und Verm&ouml;genden. Nummer drei mit den Nutzfahrzeugen auf die Nachfrage von Unternehmen und Nummer vier mit R&uuml;stungsg&uuml;tern auf die Nachfrage des Staates. Dieser Dauereinsatz der Rohre eins bis vier, mit einer gewissen zeitlichen Flexibilit&auml;t, machte den Daimler zu dem, was er ist: zu einem der profitabelsten Konzerne.<br>\nBereits im Ersten Weltkrieg spielte der R&uuml;stungsbereich bei den Vorg&auml;ngergesellschaften des heutigen Daimler-Konzerns, bei den Unternehmen Benz und Daimler, eine herausragende Rolle. W&auml;hrend der NS-Herrschaft dominierte dieser Bereich das Unternehmen, das inzwischen zur Daimler-Benz AG zusammen geschlossen war&hellip;<br>\nAnfang der 1970er-Jahre verkaufte der fr&uuml;here NS-F&ouml;rderer und Daimler-Benz-Gro&szlig;aktion&auml;r Friedrich Flick sein Aktienpaket an die Deutsche Bank. Damit war diese wieder &ndash; wie in der Periode 1925&ndash;1945 &ndash; wichtigster Gro&szlig;aktion&auml;r des Unternehmens. Anfang der Achtzigerjahre, in der &Auml;ra von Edzard Reuter als Vorstandsvorsitzendem (1987&ndash;1995), &uuml;bernahm Daimler-Benz eine Reihe R&uuml;stungshersteller, so MTU (Triebwerke), Dornier (Luft- und Raumfahrt), AEG (Elektronik) und MBB (Raumfahrt, Raketen, Panzer). Gleichzeitig beteiligte sich der Konzern an Airbus und &uuml;bernahm Fokker (beides Flugzeughersteller). Die R&uuml;stungs-, Luft- und Raumfahrt-Sektoren wurden sp&auml;ter in der Daimler-Tochter Dasa (Deutsche Aerospace Aktiengesellschaft) zusammengefasst. Der Chef dieser Konzernsparte war J&uuml;rgen Schrempp. Dasa bildete im Jahr 2000 einen der zwei Grundbestandteile bei der Bildung des neuen, deutsch-franz&ouml;sischen R&uuml;stungskonzerns EADS.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/204\/feuern-aus-vier-rohren-2748.html%20\">Winfried Wolf in Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu:<\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Macho-Branche boomt wieder<\/strong><br>\nEs ist, als w&auml;re nie etwas gewesen: kleinere Autos, spritsparend, umweltschonend. Scheinbar eine Debatte von gestern. Die Konzerne setzen auf Gro&szlig; und Stark, die Autoindustrie kommt wieder als kraftstrotzende Macho-Branche daher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/204\/die-macho-branche-boomt-wieder-2735.html%20\">Winfried Wolf in Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Raus aus den Hinterh&ouml;fen:<\/strong> Ja zu einer Moschee mitten in Stuttgart &ndash; aber nicht um jeden Preis. Ja nur, wenn sie offen ist f&uuml;r alle, wenn die Muslime ihre Strukturen offen legen und sich zur Gleichberechtigung der Geschlechter bekennen. Sagt die Alewitin und Gr&uuml;nen-Politikerin Muhterem Aras.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der M&ouml;rder von nebenan:<\/strong> Krawalle, hitzige Debatten, ein Sprengstoffanschlag: Die Wehrmachtsausstellung, die vor 20 Jahren er&ouml;ffnet wurde, war die umstrittenste historische Exposition, die je in Deutschland gezeigt wurde.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Eine einfache Denkfigur:<\/strong> Die parlamentarische Aufkl&auml;rung des Schwarzen Donnerstag geht zuerst in die Pause und dann in eine Verl&auml;ngerung. Gr&uuml;ne und Sozialdemokraten wollen weiterhin versuchen, den endg&uuml;ltigen Beweis f&uuml;r politischen Druck auf die Polizei zu f&uuml;hren. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Streit um T&auml;ter:<\/strong> Hinter den Kulissen schwelt ein neuer Konflikt in Korntal. Es geht um die T&auml;terseite der Opferhilfe Korntal, die seit Herbst vergangenen Jahres im Netz steht. Sie st&ouml;re die gerade anlaufende Aufarbeitung des Missbrauchs in den Kinderheimen der Evangelischen Br&uuml;dergemeinde, meinen die einen. Sie treibe sie im Gegenteil voran, meinen die anderen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Kein Zur&uuml;ck:<\/strong> Dank der Anh&ouml;rung von Sachverst&auml;ndigen im Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschuss hat die Aufkl&auml;rung des Mordes an der Polizistin Mich&egrave;le Kiesewetter eine neue Dynamik bekommen. Denn noch bevor die Beweiserhebung &uuml;berhaupt richtig begonnen hat, ist klar: Offizielle Erkl&auml;rungen, auch solche von Innenminister Reinhold Gall (SPD), lassen sich nicht halten.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die Magie der Zahlen:<\/strong> Nach dem Ausscheiden des umstrittenen S-21- Projektsprechers Wolfgang Dietrich soll alles besser werden. Vor allem der Wahrheitsgehalt der Informationen. Daran darf man Zweifel haben &ndash; nach den j&uuml;ngsten Erfolgsmeldungen des Kommunikationsb&uuml;ros.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der Studentenf&uuml;hrer in Hitlerpose:<\/strong> &nbsp;Rudi Dutschke, Galionsfigur der 68er-Studentenbewegung, w&auml;re am 7. M&auml;rz 75 Jahre alt geworden. Dass er schon 1979 starb, war die Folge eines Mordanschlags. Viele machten den Springer-Verlag f&uuml;r das Attentat verantwortlich, dessen Zeitungen monatelang gegen &ldquo;linke Randalierer&rdquo; gehetzt hatten. Eine Schaub&uuml;hne mit Karikaturen aus dieser Zeit. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Blutdiamanten:<\/strong> Unser Wetterer Peter Grohmann &uuml;ber Schweizer und andere Banken.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bahnchef Grube rechnet weiter mit Streiks<\/strong><br>\nNach Kritik aus den eigenen Reihen verzichtet die GDL auf den angedrohten 100-Stunden-Streik. Doch Bahnchef Grube sieht die Gefahr nicht gebannt. Und spricht im F.A.Z.-Interview &uuml;ber die M&ouml;glichkeit einer Zwangsschlichtung. [&hellip;]<br>\nZum Vorschlag einer Zwangsschlichtung in festgefahrenen Tarifkonflikten sagte Grube: &bdquo;Ich bin kein Freund von Zwang. Wenn Sie allerdings einen Tarifpartner dabei haben, der partout nicht abschlie&szlig;en will, der also die Tarifautonomie gar nicht wahrnehmen will, dann gibt es nur noch eine M&ouml;glichkeit, um Kunden und Mitarbeiter zu sch&uuml;tzen&ldquo;, sagte Grube.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/streiks-bei-bahn-und-lufthansa\/bahnchef-grube-sieht-streikgefahr-nicht-gebannt-13450365.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Bahn als Opfer handelt also nur in Notwehr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zu wenig Geld f&uuml;r Bus und Bahn &ndash; Nahverkehr auf dem Abstellgleis<\/strong><br>\nDer &ouml;ffentliche Nahverkehr (&Ouml;PNV) ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte: Seit Jahren steigen die Nutzerzahlen. Das entlastet die Stra&szlig;en t&auml;glich um rund 20 Millionen Autofahrten. Doch dieser Erfolg ist in Gefahr, denn der Bund sorgt daf&uuml;r, dass der Nahverkehr ausblutet. Er ist gesetzlich verpflichtet, den L&auml;ndern jedes Jahr die so genannten Regionalisierungsmittel zuzuweisen, mit denen sie dann die notwendigen Bahn- und Buslinien in ihren Bundesl&auml;ndern bestellen. Jetzt aber schlagen Fachleute Alarm, weil die finanziellen Mittel nicht ausreichend erh&ouml;ht werden. Was dazu f&uuml;hrt, dass die Passagiere entweder mehr zahlen oder wahrscheinlich Strecken gestrichen werden m&uuml;ssen. Die Landesregierungen laufen Sturm dagegen &ndash; doch der Bund sitzt am l&auml;ngeren Hebel, beim Geben und Nehmen. Frontal21 zeigt, welches Kalk&uuml;l des Bundes dahintersteckt &ndash; zum Nachteil der rund zehn Milliarden Nutzer j&auml;hrlich im &ouml;ffentlichen Nahverkehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/frontal-21\/die-themen-der-sendung-vom-24.-februar-2015-37293348.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Steueraff&auml;re ersch&uuml;ttert Commerzbank<\/strong><br>\nDie Commerzbank ist weit tiefer in die neue Steueraff&auml;re verstrickt, als das zweitgr&ouml;&szlig;te deutsche Geldhaus anfangs zugegeben hatte. Das geht aus Unterlagen hervor, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegen und die aus den Best&auml;nden der Mossack Fonseca Group in Panama stammen, einem weltweit agierenden Anbieter von Briefkastenfirmen. Solche Firmen dienen vor allem dazu, Verm&ouml;gen vor dem Fiskus zu verstecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/luxemburg-steueraffaere-erschuettert-commerzbank-1.2366678\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wie hei&szlig;t es doch in dem Fernsehspot doch gleich, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=C94UYqx2CFY\">in 140 Jahren Bankgeschichte gibt es nicht nur Erfolge<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Barbaren sind unter uns<\/strong><br>\n&hellip;Die amerikanische Regierung glaubte, im Irak und in Afghanistan die Demokratie herbeibomben zu k&ouml;nnen. Aber als die Gewaltherrscher besiegt waren, verga&szlig; man, legitime, leistungsstarke und gerechte Verwaltungsstrukturen aufzubauen. Oder es war den Politikern zu m&uuml;hevoll. Vielleicht hatten sie auch vergessen, dass, wenn es darum geht zu verhindern, dass ein Land in Barbarei versinkt, eine legitime rechtsstaatliche Ordnung, eine funktionierende, nicht korrupte B&uuml;rokratie, eine Verwaltung, die die Angeh&ouml;rigen der verschiedenen St&auml;mme und Glaubensrichtungen, die Sunniten, Schiiten, Aleviten und Christen gleicherma&szlig;en anerkennt, allemal wichtiger ist als eine formale Demokratisierung, noch dazu als eine, die in ungehemmter Anwendung des Mehrheitsprinzips die Exklusion und soziale Frustration der Minderheiten betreibt und damit den Boden f&uuml;r Terrorismus bereitet.<br>\nDie barbarischen Dem&uuml;tigungen und Folterungen im Gef&auml;ngnis von Abu Ghraib im Jahre 2004 waren die Taten zivilisierter, zu Disziplin und Gesetzestreue erzogener amerikanischer Soldaten. In den Kleinst&auml;dten des mittleren Westens, aus denen sie stammten, kannte man sie als freundliche und zuverl&auml;ssige junge Leute. Aber nun waren sie in einer fremden, bedrohlichen Umgebung, verstanden die Sprache nicht, die die Menschen hier sprachen, kannten nicht die Br&auml;uche, begriffen nicht, nach welchen Regeln diese fremde Gesellschaft funktionierte, sahen sich au&szlig;er Stande, halbwegs zuverl&auml;ssig zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. In dieser ohnehin prek&auml;ren Situation verschoben ihre milit&auml;rischen und politischen Autorit&auml;ten die moralischen Koordinaten, setzten Bestimmungen der Genfer Konvention au&szlig;er Kraft, erkl&auml;rten die Folter unter Umst&auml;nden f&uuml;r rechtens. Der k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Bericht des Kongresses &uuml;ber die Folterpraktiken der CIA zeigt das ganze Ausma&szlig; der offiziellen Verrohung, die dem Schock vom 11. September 2001 folgte. Es war, als w&uuml;rden ver&auml;ngstigte und bissige Hunde von der Leine gelassen. Der eigene Pr&auml;sident, George W. Bush, rief in der ber&uuml;chtigten West Point Address vom 3. Juni 2002 den Ausnahmezustand aus, in dem, wenn es gegen das B&ouml;se geht, alles, auch ein Pr&auml;ventivkrieg, auch gezielte T&ouml;tung von Zivilisten, und eben auch Folter erlaubt ist: &bdquo;If we wait for threats to fully materialize, we will have waited to long.&ldquo; &ndash; &bdquo;Wenn wir warten, bis Bedrohungen Wirklichkeit werden, haben wir zu lange gewartet.&ldquo;<br>\nDie Folterer von Abu Ghraib waren biedere Menschen, die in einem Ausnahmezustand taten, was sie sich selbst vorher wohl niemals zugetraut h&auml;tten, von dem sie wohl tats&auml;chlich nicht wussten, dass es als M&ouml;glichkeit zur Barbarei von Anfang an in ihnen schlummerte. Sie h&auml;tten eine sie st&uuml;tzende, ihnen Grenzen aufzeigende, auch den Feind einbeziehende Rechtsordnung gebraucht, um nicht a-sozial, nicht unmenschlich zu werden. Die aber war von h&ouml;chster Stelle aufgek&uuml;ndigt worden und mit ihr der Kompass verinnerlichter Normen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/februar\/die-barbaren-sind-unter-uns%20\">Johano Strasser in Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Meinungsmache und Marketing auf Bildungsmesse didacta<\/strong><br>\nMeinungsmache und Marketing sind an Schulen keine Ausnahme mehr. Unternehmen stellen ganze Lerneinheiten bereit oder schicken ihre Mitarbeiter als &bdquo;Experten&ldquo; in Schulen. Vor zwei Jahren haben wir dazu ein vielbeachtetes Diskussionspapier ver&ouml;ffentlicht.<br>\nAuch auf der Bildungsmesse didacta sind viele Unternehmen und Verb&auml;nde vertreten. Einige davon sind in der Vergangenheit durch fragw&uuml;rdige Aktivit&auml;ten an Schulen aufgefallen. Ein Team von LobbyControl ist heute auf der didacta in Hannover und sammelt Beispiele f&uuml;r Marketing und Meinungsmache an Schulen. Die Ergebnisse dokumentieren wir in diesem Live-Blog und &uuml;ber Twitter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/02\/meinungsmache-und-marketing-auf-bildungsmesse-didacta\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Meinungsmacht-Debatte: Schl&uuml;sse f&uuml;r die Forschung<\/strong><br>\nUwe Kr&uuml;ger hat sich mit genau der Forschungsfrage befasst, die derzeit kl&auml;rungsbed&uuml;rftig erscheint: Es geht ihm &laquo;erstens um die N&auml;he von Journalisten zur Macht und zweitens um Leerstellen und Tabus in der Berichterstattung, um Konformit&auml;t der journalistischen Inhalte mit der Eliten-Diskussion&raquo;. Weniger wissenschaftlich formuliert sp&uuml;rt er der Frage nach, inwieweit f&uuml;hrende Journalisten, die in Leitmedien meinungspr&auml;gend wirken, zu eng mit den Machteliten verbandelt sind, um noch hinreichend distanziert und unabh&auml;ngig berichten zu k&ouml;nnen&hellip;<br>\nKr&uuml;gers Befunde: Leitende Redaktoren der deutschen meinungsf&uuml;hrenden Medien sind &laquo;ausserhalb ihrer unmittelbaren journalistischen Pflichten vielf&auml;ltig mit Politik- und Wirtschaftseliten verbunden&raquo;. Eine solche Einbindung k&ouml;nne &laquo;als Ausdruck der Bem&uuml;hung der Journalisten um hochrangige Quellen, um Information und Orientierungswissen aus dem Umfeld jener Akteure, die den gr&ouml;ssten Einfluss haben, gesehen werden&raquo;. Doch dieses &laquo;journalistisch durchaus ehrenwerte Bem&uuml;hen&raquo; habe bedenkliche Begleiterscheinungen: Das &laquo;embedding&raquo; der Journalisten f&uuml;hre dazu, dass diese die Sichtweisen der Entscheider-Eliten &uuml;bern&auml;hmen &ndash; oder es w&uuml;rden eben nur solche Journalisten in die entsprechenden Hintergrundkreise, Stiftungen, Think-Tanks und zu nicht&ouml;ffentlichen Konferenzen eingeladen, die deren Sichtweisen von vorneherein teilten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.ejo-online.eu\/13821\/ethik-qualitat\/meinungsmachtdebatte-russ-mohl%20\">European Journalism Observatory<\/a>\n<p><strong>Dazu:<\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Uuml;ber Eliten und &uuml;ber Diskurse<\/strong><br>\nUwe Kr&uuml;gers Dissertation &bdquo;Meinungsmacht&ldquo; fand in der &Ouml;ffentlichkeit gro&szlig;e Beachtung. Sie f&uuml;hrte zu einer Debatte &uuml;ber das Rollenverst&auml;ndnis meinungsf&uuml;hrender Journalisten. Die Diskussion zwischen dem Autor und seinem Kritiker Neuberger um die wissenschaftliche Qualit&auml;t der Arbeit hatte das EJO im vergangenen Jahr dokumentiert. Nun schaltet sich der Gutachter der Arbeit, Michael Haller ein, um zu den Vorw&uuml;rfen, die indirekt auch ihn treffen, Stellung zu nehmen. Haller, der bis vor kurzem Journalistik-Professor in Leipzig war, fasst im Folgenden zuerst Fragestellung und Methode der Studie nochmals zusammen, damit diejenigen folgen k&ouml;nnen, die das Buch von Kr&uuml;ger nicht kennen. Anschlie&szlig;end er&ouml;rtert er den Kern der Neubergerschen Kritik (im Medium-Magazin wie auch auf der EJO-Website). Abschlie&szlig;end trifft er zwei wissenschaftsethische Feststellungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.ejo-online.eu\/13544\/ethik-qualitat\/meinungsmacht-debatte-die-sicht-des-gutachters#more-13544%20\">European Jounalism Observatory<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Siehe weitere Beitr&auml;ge zur Meinungsmacht-Debatte<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.ejo-online.eu\/13464\/ethik-qualitat\/13464\">European Journalism Observatory<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Verschw&ouml;rungstheoretiker des Tages: Wesley Clark<\/strong><br>\nEr war Oberbefehlshaber der NATO-Streitkr&auml;fte Europa von 1997 bis 2000, befehligte 1999 den ersten Angriffskrieg der NATO &ndash; damals gegen Jugoslawien &ndash; und bem&uuml;hte sich 2004 sogar um die US-Pr&auml;sidentschaftskandidatur der Demokraten. Wesley Clark geh&ouml;rt noch immer zum US-sicherheitspolitischen Establishment und behauptete nun &ouml;ffentlich und bei klarem Verstand am Mittwoch auf CNN, was hierzulande mit Blick auf den &raquo;Islamischne Staat&laquo; als &raquo;Verschw&ouml;rungstheorie&laquo; abgetan wird: &raquo;ISIS wurde durch finanzielle Unterst&uuml;tzung von unseren Freunden und Verb&uuml;ndeten geschaffen. Daf&uuml;r haben sie Eiferer und religi&ouml;se Fundamentalisten rekrutiert, damit sie bis zum Tod gegen die Hisbollah k&auml;mpfen.&laquo; Clark h&uuml;tete sich, die &raquo;US-Freunde und Verb&uuml;ndeten&laquo; beim Namen zu nennen, aber schwer ist nicht zu erraten, wen er au&szlig;er Israel meinte. Laut Clark scheinen auch die USA direkt verwickelt. Denn der General fuhr im Plural fort: &raquo;Wir haben Frankenstein geschaffen.&laquo; Das w&uuml;rde erkl&auml;ren, was in einem Kommentar des britischen Internetportals middleeasteye.net am Dienstag &raquo;Geheimnis des Islamischen Staats (IS)&laquo; genannt wurde. Gemeint war die schnelle geopolitische Expansion des IS trotz geringer Begeisterung in der Region f&uuml;r die Terrororganisation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-20\/036.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vor einigen Tagen erreichten die NachDenkSeiten etliche Hinweise auf diese oder &auml;hnliche Meldungen zum Interview von Ex-General Wesley Clark. Sicherlich kritisieren die NachDenkSeiten viel h&auml;ufiger die Meinungsmache der Mainstreammedien, ob nun ideologisch- oder interessengeleitet. Leider sind auch &ldquo;linke&rdquo; Medien nicht frei davon und man ertappt sich nicht selten dabei, zu sehr aus dem eigenen Standpunkt heraus zu argumentieren. Kritik an den USA f&auml;llt leicht, den die Gro&szlig;macht hat oft gefehlt. Aber die Kritik z.B. an US-Regierungen, wobei dann das Wort Regierung oft allzu schnell durch das Wort USA oder einfach durch Amerika ersetzt wird, verliert schnell an Wirksamkeit, wenn dann jeder Vorgang sehr pauschal mit Vietnam, Irak, Afghanistan, Libyen oder Guantanamo abgetan wird. Es werden verschiedene historische Perioden, diverse Pr&auml;sidenten, das Wirtschaftssystem einfach auf eine Schiene gesetzt, die in das imperialistische Amerika oder in die ber&uuml;hmten amerikanischen Verh&auml;ltnisse m&uuml;nden. G&auml;nzlich unglaubw&uuml;rdig wird die Kritik, wenn einzelne Vorg&auml;nge mit Gewalt in ein Bild gepresst werden, die dem eigenen Vor-Urteil entspricht. Kritik geh&ouml;rt belegt und nicht unwichtig ist dabei, dass man z.B. die &Auml;u&szlig;erungen politischer Leitfiguren zur G&auml;nze wiedergibt und nicht nur das Passende aussucht. Und selbst wenn man ein Dokument zur G&auml;nze kennt, zeigt sich z.B. beim Statement der Eurogruppe zu Griechenland oder dem Brief der griechischen Regierung an diese, dass der Interpretationen keine Grenzen gesetzt sind. Das beginnt bei der &Uuml;bersetzung. Wie leicht l&auml;sst sich durch ein einziges Wort der Charakter einer Aussage &auml;ndern.<\/em><br>\n<em>In obigem Fall wird suggeriert, dass letztlich die USA den sogenannten &ldquo;IS&rdquo; geschaffen h&auml;tten. Was hat der Ex-General nun gesagt:<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;CLARK: [&hellip;] Look, ISIS got started through funding from our friends and allies, because as people will tell you in the region, if you want somebody who will fight to the death against Hezbollah, you don&rsquo;t put out a recruiting poster and say sign up for us. We will make a better world.<\/em><\/p>\n<p><em>You go after these zealots and you go after these religious fundamentalists. That&rsquo;s who fights Hezbollah<\/em><\/p>\n<p><em>BALDWIN: General, I&rsquo;m hearing you on&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>CLARK: It&rsquo;s like a Frankenstein.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Im Grunde ein alter Hut, und die &ldquo;junge Welt&rdquo; &uuml;bersetzt einigerma&szlig;en korrekt: &ldquo;ISIS wurde durch finanzielle Unterst&uuml;tzung von unseren Freunden und Verb&uuml;ndeten geschaffen. Daf&uuml;r haben sie Eiferer und religi&ouml;se Fundamentalisten rekrutiert, damit sie bis zum Tod gegen die Hisbollah k&auml;mpfen.&rdquo; Allgemein wird davon ausgegangen, dass die T&uuml;rkei, Katar und wahrscheinlich auch die anderen Golfstaaten den ISIS und dessen Vorg&auml;ngerversionen unterst&uuml;tzt haben. Ob die USA direkt daran beteiligt waren, wissen wir nicht, genauso wenig, ob sie es geduldet haben. Manche behaupten, die US-Regierung h&auml;tte sogar davor gewarnt. Auf jeden Fall reichte der US-Einfluss nicht so weit, um diese Unterst&uuml;tzung zu verhindern. Aber das, was die &ldquo;junge Welt&rdquo; als Beleg herausstellt, wurde nie gesagt: &ldquo;Wir haben Frankenstein geschaffen.&rdquo; ISIS wird einfach als ein Frankenstein-Monster bezeichnet: &ldquo;It&rsquo;s like a Frankenstein.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Kein Wort zu den USA, kein Wort dazu, welche &ldquo;Freunde und Verb&uuml;ndete&rdquo; Clark meint. Es ist einfach billig, wie ein weiteres Feindbild, n&auml;mlich Israel, bedient wird. Es ist nicht bekannt, ob Israel ISIS unterst&uuml;tzte. Ob die Israelis wirklich solch eine radikale Gruppe unterst&uuml;tzen w&uuml;rde, die dann Israel ins Visier nehmen k&ouml;nnte? Die Erw&auml;hnung der Hisbollah durch Clark reicht nicht aus, um eine Beteiligung Israels an der Gr&uuml;ndung von ISIS zu belegen. Man sollte nicht vergessen, das die Wurzeln der Bewegung in der Gr&uuml;ndung eines schiitischen Gottesstaates lag und die Hisbollah heute eine ma&szlig;gebliche Rolle in syrischen B&uuml;rgerkrieg spielt. &ndash; Die &ldquo;junge Welt&rdquo; begibt sich mit diesem Beitrag selbst auf das weite Feld der Verschw&ouml;rungstheorien, das von Webseiten wie &ldquo;Alles Schall und Rauch&rdquo; gepr&auml;gt wird. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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