{"id":2526,"date":"2007-08-03T09:17:16","date_gmt":"2007-08-03T07:17:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2526"},"modified":"2015-12-31T13:41:00","modified_gmt":"2015-12-31T12:41:00","slug":"die-selbsternannten-reformer-zerbrechen-sich-ihre-koepfe-warum-die-menschen-reformen-nicht-moegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2526","title":{"rendered":"Die selbsternannten \u201eReformer\u201c zerbrechen sich ihre K\u00f6pfe, \u201ewarum die Menschen Reformen nicht m\u00f6gen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Finanzminister lie&szlig; &uuml;ber das &bdquo;Vermittlungsproblem&ldquo; bei der Reformpolitik eine <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/25\/25785\/1.html\">Studie des ZEW<\/a> erstellen. Nun soll in der Rubrik &bdquo;Erkl&auml;r mir die Welt&ldquo; der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts (HWWI), Thomas Straubhaar, in der FAZ am Sonntag deren konservativem Leserpublikum <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C\/Doc~E5BEC05F6D82A4FFB828FDC2F782A2CED~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">die Welt der Reformen erkl&auml;ren<\/a>. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p>Mit Motiven aus dem Menschlichen und allzu Menschlichen spekuliert Straubhaar dar&uuml;ber, warum &bdquo;das Volk, der L&uuml;mmel&ldquo; (Heinrich Heine), bockt. Statt mit verhaltenswissenschaftlich aufgeputzten, im Grunde recht vulg&auml;ren, psychologischen Erkl&auml;rungsversuchen dem &bdquo;irrationalen Verhalten&ldquo; der Bev&ouml;lkerung auf die Spur zu kommen, h&auml;tte er sich mit der viel n&auml;her liegenden Frage besch&auml;ftigen sollen, warum die gerade auch von ihm propagierte &bdquo;Reformpolitik&ldquo; nicht einmal die selbst verk&uuml;ndeten Ziele erreicht hat und deshalb die Menschen solche &bdquo;Reformen&ldquo; nicht nur nicht m&ouml;gen, sondern schlicht f&uuml;r falsch und ungerecht halten. <\/p><p>Die Dummen, das sind immer die anderen. In dieser eitlen Selbstgewissheit schwingt sich Straubhaar &ndash; der selbstverst&auml;ndlich besser wei&szlig;, &bdquo;was langfristig &ouml;konomisch richtig ist&ldquo; &ndash; auf, uns, die wir in &bdquo;Bequemlichkeit und eigenen Schw&auml;chen&ldquo; verhaftet sind, unser &bdquo;fragw&uuml;rdiges bis irrationales Verhalten&ldquo; &bdquo;vern&uuml;nftig&ldquo; zu erkl&auml;ren. Es sei eben menschlich, &bdquo;im alten Trott zu verharren&ldquo;, wir liebten &bdquo;die Gegenwart mehr als die Zukunft&ldquo;, wir litten unter &bdquo;Ver&auml;nderungs&auml;ngsten und Trennungsschmerz&ldquo; und deshalb verhielten wir uns &bdquo;fragw&uuml;rdig und irrational&ldquo;.<br>\nKurzum: Der Mensch als solcher, der seinen inneren Schweinehund partout nicht &uuml;berwinden kann, ist dem in Straubhaars Welt unterstellten homo oeconomicus einfach nicht w&uuml;rdig. Sein Idealbild eines st&auml;ndig nur seinen pers&ouml;nlichen Nutzen mehrenden Homunkulus w&auml;re n&auml;mlich &bdquo;gut informiert&ldquo;; dieser k&uuml;nstlich geschaffene Mensch w&auml;re in der Lage, &bdquo;die Vor- und Nachteile verschiedener M&ouml;glichkeiten&ldquo; abzuw&auml;gen, er entschiede sich f&uuml;r das, was &bdquo;langfristig besser&ldquo; w&auml;re, er verzichtete heute auf &bdquo;Spa&szlig;&ldquo;, weil sich das &bdquo;morgen lohnen&ldquo; k&ouml;nnte und tr&uuml;ge ohne zu murren heute die &bdquo;Kosten&ldquo;, deren &bdquo;Nutzen erst sp&auml;ter anf&auml;llt&ldquo;.<\/p><p>Schlimm f&uuml;r den unangepassten nat&uuml;rlichen Menschen, dass er nicht in Straubhaars &ouml;konomische Theorie passt!<br>\nEine Theorie n&auml;mlich, die in wundersamer Weise &bdquo;langfristig&ldquo;, jedenfalls in einer &bdquo;weit l&auml;ngeren Periode als Wahlzyklen&ldquo; zu Harmonie, Gleichgewicht und Gl&uuml;ck f&uuml;hrt. Dabei w&auml;re es doch so einfach, in dieses &ouml;konomische Paradies zu gelangen: Man brauchte einfach nur &bdquo;grundlegende Struktur&auml;nderungen&ldquo;, &bdquo;ob das nun die Lohnnebenkosten, das soziale Sicherungssystem oder die Steuern betrifft&ldquo;, umzusetzen. <\/p><p>Dieses Paradies, das es vielleicht unter den simplifizierten Annahmen von Straubhaars &ouml;konomischem Gleichgewichtsmodell geben mag, hat zwar auf Erden genauso wenig existiert, wie wir auf Erden das Himmelreich erwerben k&ouml;nnen, dennoch predigen die neoliberalen Heilsverk&uuml;nder seit Jahrzehnten von ihren akademischen Kathedern, dass &bdquo;Strukturreformen&ldquo; alles wieder zum Besseren wenden w&uuml;rden. In der Praxis erleben wir das sp&auml;testens wieder seit dem Lambsdorff-Papier aus dem Jahre 1982. Die Pharis&auml;er dieser Glaubenslehre reden den Arbeitnehmern nicht erst seit den neunziger Jahren ein, dass Lohnzur&uuml;ckhaltung wieder mehr Arbeitpl&auml;tze und mehr Wohlstand br&auml;chte. Sie tun gerade so, als w&auml;re nicht schon in der Kohl-&Auml;ra eine Sozial-&bdquo;Reform&ldquo; nach der anderen durchgesetzt worden, um angeblich den Sozialstaat zu retten. Fordern sie nicht auch seit Jahren, dass die L&ouml;hne oder die &bdquo;Lohnebenkosten&ldquo; sinken m&uuml;ssten, um wieder international wettbewerbsf&auml;hig zu werden, und musste nicht eine Unternehmenssteuersenkung nach der anderen durchgepeitscht werden, angeblich damit die Unternehmer endlich wieder investieren und neue Arbeitspl&auml;tze schaffen?<\/p><p>Alle diese Verhei&szlig;ungen ihrer Lehre sind zwar nicht eingetreten, doch um an ihrem Dogma festhalten zu k&ouml;nnen, besteht f&uuml;r ihre Anh&auml;nger vermehrter &bdquo;Handlungsbedarf&ldquo; f&uuml;r weitere &bdquo;strukturelle Reformen&ldquo;.<\/p><p>Dabei f&uuml;hrten doch die &bdquo;moderaten&ldquo; Lohnabschl&uuml;sse zu realen Einkommensverlusten, zu immer weniger Kaufkraft, zu stagnierender Nachfrage und zu immer mehr Arbeitslosen. Der &bdquo;Umbau&ldquo; des Sozialstaats brachte Renten mit Armutsrisiko und immer mehr privaten Zusatzkosten bei Krankheit; der Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet inzwischen nach kurzer Zeit den Absturz auf das Existenzminimum. Unternehmenssteuersenkungen sorgten zwar f&uuml;r explodierende Gewinne und unsittlich hohe Managergeh&auml;lter, erwirtschaftet wird dies allerdings mit Massenentlassungen. <\/p><p>In einem lichten Moment m&uuml;ssen Straubhaar selbst Zweifel an seinen Reformversprechen gekommen sein: Nachdem er zun&auml;chst ein gl&uuml;hender Verfechter der Arbeitsmarktreformen war, erkl&auml;rte er anderthalb Jahre nach ihrem Inkrafttreten dem Tagesspiegel unverbl&uuml;mt: <a href=\"?p=1378\">&bdquo;Hartz IV wird das Arbeitslosenproblem in Deutschland nicht l&ouml;sen.&ldquo;<\/a><\/p><p>Diese Einsicht h&auml;lt ihn aber nicht davon ab, den Lesern der FAZ weiter seine Welt der Reformen zu erkl&auml;ren: &bdquo;Einer immer breiter werdenden &Ouml;ffentlichkeit&ldquo; m&uuml;sse bewusst werden, &bdquo;dass es ihr ohne grundlegende Struktur&auml;nderungen fr&uuml;her oder sp&auml;ter wesentlich schlechter gehen wird&ldquo;, mahnt Straubhaar. In seinem Missionsdrang merkt er gar nicht, dass Millionen von Menschen l&auml;ngst bewusst geworden ist, was die grundlegenden Struktur&auml;nderungen f&uuml;r sie bisher gebracht haben: Es geht ihnen trotz oder gerade wegen dieser Struktur&auml;nderungen sp&uuml;rbar schlechter.<br>\nUnd wie soll jemand glauben, dass wir nicht wettbewerbsf&auml;hig seien, obwohl wir &ndash; um nur ein Beispiel f&uuml;r die Irref&uuml;hrung zu nehmen &ndash; seit Jahren Exportweltmeister sind, ohne dass dieser Erfolg bei den Menschen angekommen ist.<\/p><p>Angesichts der bisherigen Erfahrungen mit den Struktur&auml;nderungen d&uuml;rfte es eigentlich niemand verwundern, warum die Menschen die Reformen nicht m&ouml;gen! Damit sie aber dennoch &bdquo;umgesetzt&ldquo; werden k&ouml;nnen, m&uuml;ssen &bdquo;charismatische Pers&ouml;nlichkeiten&ldquo; her.<br>\n&bdquo;Charismatisch meint dabei den Mut, Reformen ohne Angst vor Konflikten standfest gegen alle noch so lauten Proteste zu einem erfolgreichen Ende zu f&uuml;hren&ldquo;, sagt Straubhaar in allem Ernst. Es fehlt eigentlich nur noch, dass er fordert, demokratische Wahlen gleich ganz abzuschaffen, denn leider z&auml;hle in der Politik nicht, &bdquo;was langfristig &ouml;konomisch richtig ist. Es z&auml;hlt, was kurzfristig mehrheitsf&auml;hig ist.&ldquo; Um diesen Widerspruch zu &uuml;berwinden, w&auml;re es doch am besten, die Umsetzungsmacht gleich &bdquo;starken politischen F&uuml;hrungskr&auml;ften&ldquo; oder einem charismatischen F&uuml;hrer zu &uuml;bertragen. <\/p><p>Wer verh&auml;lt sich eigentlich angesichts dieses Auseinanderklaffens von Theorie und Wirklichkeit &bdquo;fragw&uuml;rdig und irrational&ldquo;? Diejenigen, die an die Versprechungen f&uuml;r eine bessere Zukunft vielleicht geglaubt haben und durch die Wirklichkeit eines Besseren belehrt wurden, oder solche Besserwisser wie Straubhaar, die entgegen aller Realit&auml;t die Menschen weiter f&uuml;r dumm verkaufen und ihnen immer noch einreden wollen, dass &bdquo;sich der Verzicht morgen lohnen w&uuml;rde&ldquo;.<\/p><p>F&uuml;r wie dumm Straubhaar und die FAZ die Menschen halten, zeigt eine in den Beitrag eingef&uuml;gte Balkengrafik:<br>\nDanach haben bei &bdquo;moderaten Reformen&ldquo; die Menschen im Jahre 2024(!) exakt 5.953 Euro im Geldbeutel, bei &bdquo;konsequenten Reformen&ldquo; aber 9.114 Euro im Geldbeutel.<br>\nWunderbar!<br>\nNur, wer hat schon knapp 6.000 Euro im Monat? Und welche Einkommensgruppe darf also bei konsequenten Reformen die H&auml;lfte mehr an Einkommen erwarten?<br>\nGlaubt Straubhaar wirklich, dass die Mehrheit der Durchschnittseinkommensbezieher nicht merkt, welche Einkommensgruppe auch &bdquo;langfristig&ldquo; der Gewinner bei &bdquo;konsequenten Reformen&ldquo; sein d&uuml;rfte?<\/p><p>Die Balkengrafik stammt selbstredend von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und von deren &bdquo;wissenschaftlichem&ldquo; Schreibtisch, dem arbeitgebernahen Institut der Deutschen Wirtschaft.<br>\nEs versteht sich auch von selbst, dass Straubhaar wiederum <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Die_INSM\/Kuratoren_und_Botschafter.html\">&bdquo;Berater&ldquo;<\/a> dieser PR-Agentur der Metall- und Elektroarbeitgeberverb&auml;nde ist. <\/p><p>Das st&ouml;rt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung offenbar nicht, Straubhaar die Welt erkl&auml;ren zu lassen. Er wird dort als Direktor des HWWI vorgestellt.<br>\nDazu muss man noch wissen: Straubhaar war vorher Pr&auml;sident des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archives (HWWA). Die Leibniz-Gemeinschaft, in der sich 84 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen f&uuml;r die Forschung in Deutschland zusammengeschlossen haben, hatte im Fr&uuml;hjahr 2005 empfohlen, eine &ouml;ffentliche Weiterf&ouml;rderung des HWWA nicht l&auml;nger &bdquo;in Betracht zu ziehen&ldquo;. Selbst dem damaligen Pr&auml;sidenten der Leibniz-Gemeinschaft und ehemaligen Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, waren wohl die &bdquo;wissenschaftlichen&ldquo; Erg&uuml;sse zu d&uuml;nn oder zu peinlich. <\/p><p>Der publizit&auml;tsgierige Straubhaar lie&szlig; sich durch dieses Verdikt nat&uuml;rlich nicht aufhalten und machte <a href=\"?p=528\">aus dem HWWA das HWWI<\/a>. Dieses Institut wird nun komplett privat gesponsert. Gesellschafter sind die Handelskammer der Hansestadt und die Universit&auml;t Hamburg. (Die Uni ist sich nicht zu schade, dem Ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben.) Die Finanzierung erfolgt durch eine Partnerschaft mit der Berenberg Bank, der Bucerius Law School, der Hamburger Sparkasse, der Handelskammer, der Hamburg School of Business Administration sowie der HSH Nordbank.<\/p><p>&Uuml;ber diese Abh&auml;ngigkeiten ist nat&uuml;rlich in der FAZ nichts zu lesen. F&uuml;r diese Zeitung, hinter der ja angeblich ein kluger Kopf steckt, ist ein von der Wirtschaft gesponserter Straubhaar immer noch klug genug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Finanzminister lie&szlig; &uuml;ber das &bdquo;Vermittlungsproblem&ldquo; bei der Reformpolitik eine <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/25\/25785\/1.html\">Studie des ZEW<\/a> erstellen. Nun soll in der Rubrik &bdquo;Erkl&auml;r mir die Welt&ldquo; der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts (HWWI), Thomas Straubhaar, in der FAZ am Sonntag deren konservativem Leserpublikum <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C\/Doc~E5BEC05F6D82A4FFB828FDC2F782A2CED~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">die Welt der Reformen erkl&auml;ren<\/a>. Wolfgang Lieb<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[205,145,137,11],"tags":[290,1542,319,312,1591],"class_list":["post-2526","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-sozialstaat","category-steuern-und-abgaben","category-strategien-der-meinungsmache","tag-binnennachfrage","tag-faz","tag-lohnentwicklung","tag-reformpolitik","tag-straubhaar-thomas"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2526","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2526"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2526\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29798,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2526\/revisions\/29798"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2526"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2526"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2526"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}