{"id":25295,"date":"2015-03-06T08:45:00","date_gmt":"2015-03-06T07:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295"},"modified":"2015-03-06T08:45:00","modified_gmt":"2015-03-06T07:45:00","slug":"hinweise-des-tages-2327","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h01\">Zinsentscheid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h02\">Tarifeinheitsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h03\">Die Bilanz des Spardiktats<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h04\">Deutsche uneins &uuml;ber Athen-Hilfspaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h05\">Kindergelderh&ouml;hung: Parit&auml;tischer kritisiert Sch&auml;ubles Pl&auml;ne als &ldquo;schlechten Witz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h06\">Merkel und Juncker wollen TTIP bis Ende 2015 abschlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h07\">Fachkr&auml;ftemangel egal? Nur jeder f&uuml;nfte Betrieb bildet aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h08\">Engpass an Arbeitskr&auml;ften bef&uuml;rchtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h09\">Besch&auml;ftigte inves&shy;tierten im Jahr 2012 rund 9,5 Milli&shy;arden Euro in betrieb&shy;liche Alters&shy;vorsorge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h10\">SPD wirft Merkel &ldquo;180-Grad-Wende&rdquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h11\">SIG-Sauer-Ermittlungen: Beweisst&uuml;ck gestohlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h12\">Reaktionen auf Edathy-Urteil: Das ungesunde Volksempfinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h13\">Gesch&auml;ftemacherei mit Fl&uuml;chtlingswohnungen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h14\">Parlament beschlie&szlig;t Aufstockung der Armee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h15\">Gutachten zu Atomr&uuml;ckstellungen &ndash; Maulkorb f&uuml;r Experten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h16\">Terror-Razzia in Bremen Mit dem Rammbock in die Moschee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295#h17\">Erneut alarmistische Berichterstattung zur EU-Datenschutzreform<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25295&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zinsentscheid<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EZB beginnt mit Kauf von Staatsanleihen So funktioniert der Billionen-Plan<\/strong><br>\nAnleihen im Wert von 1140 Milliarden Euro will die EZB kaufen &ndash; eine unglaubliche Summe. Was bezweckt die Notenbank mit dem &ldquo;QE&rdquo; getauften Programm? Und warum startet sie ausgerechnet jetzt damit? Tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/ezb-anleihen-105.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>EZB-Anleihek&auml;ufe: Draghis Geldschwemme hilft Sch&auml;uble<\/strong><br>\nJetzt geht es los. Am kommenden Montag will die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) mit dem gr&ouml;&szlig;ten Anleihekaufprogramm ihrer Geschichte beginnen. Das k&uuml;ndigte EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi am Donnerstag in Zypern an. Jeden Monat sollen k&uuml;nftig Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Volumen von 60 Milliarden Euro gekauft werden &ndash; mindestens bis September 2016. [&hellip;]<br>\nDoch auch Deutschland profitiert ungemein von der Politik der EZB. Schon zu Hochzeiten der Eurokrise waren Bundesanleihen bei Anlegern gefragt, weil sie als Hort der Stabilit&auml;t galten. Seit die Investoren ein gro&szlig;angelegtes Ankaufprogramm f&uuml;r Staatsanleihen erwarten, hat sich der Run auf deutsche Papiere noch einmal verst&auml;rkt. Wenn sich der Bund f&uuml;r zehn Jahre Geld leiht, muss er seinen Gl&auml;ubigern mittlerweile nicht einmal mehr 0,4 Prozent Zinsen pro Jahr zahlen (siehe Grafik). Bei Anleihen mit einer f&uuml;nfj&auml;hrigen Laufzeit ist die Rendite inzwischen sogar negativ. Das hei&szlig;t im Klartext: Die Investoren zahlen dem deutschen Staat Zinsen, damit sie ihm Geld leihen d&uuml;rfen. Die Ersparnis durch die niedrigen Zinsen auf Staatsschulden ist &uuml;brigens auch das zentrale Geheimnis hinter der schwarzen Null, mit der sich die Bundesregierung und Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble gerne br&uuml;sten. M&uuml;sste Deutschland heute noch so hohe Zinsen zahlen wie etwa 2007 &ndash; im letzten Jahr vor der Finanzkrise &ndash; w&auml;re der Staatshaushalt deutlich im Minus. Nach Berechnungen der Bundesbank h&auml;tte Deutschland dann allein im vergangenen Jahr 42 Milliarden Euro mehr zahlen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ezb-kauft-staatsanleihen-draghis-geldschwemme-a-1021993.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Linke kritisieren Draghis &raquo;Voodoo&laquo;<\/strong><br>\nDer Linkenpolitiker Fabio De Masi hat den Start des massiven Aufkaufprogramms f&uuml;r Staatsanleihen durch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) kritisiert. &raquo;Die Anleihek&auml;ufe sind und bleiben Schattenboxen gegen Deflation und Depression&laquo;, sagte der Europaabgeordnete. &raquo;Die Hoffnung der EZB, ihre Anleihek&auml;ufe werden die Kreditvergabe anregen, ist zweifelhaft. Wir brauchen &ouml;ffentliche Investitionen und ein Ende der K&uuml;rzungsdiktate, zur &Uuml;berwindung der europ&auml;ischen Wirtschaftskrise&laquo;, so De Masi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/963968.linke-kritisieren-draghis-voodoo.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tarifeinheitsgesetz<\/strong>\n<p><strong>Streikrecht sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nim Zusammenhang mit der aktuellen Debatte &uuml;ber eine gesetzliche Tarifeinheit wird intensiv &uuml;ber das Streikrecht und m&ouml;gliche Einschr&auml;nkungen diskutiert. Das Recht der Besch&auml;ftigten, f&uuml;r die Verbesserung ihrer Arbeits- und Einkommensbedingungen zu streiken, ist eng mit dem Recht der Koalitionsfreiheit, also der Bildung freier Gewerkschaften verbunden. &#8232;Deshalb tritt ver.di f&uuml;r ein uneingeschr&auml;nktes Streikrecht ein!&#8232;Wer die Tarifautonomie st&auml;rken will, darf auch Streiks als grundgesetzlich garantiertes Freiheitsrecht aus Artikel 9 Absatz 3 GG nicht einschr&auml;nken.&#8232;Deshalb bitten wir Dich als ver.di-Mitglied, beteilige Dich mit Deiner Unterschrift: St&auml;rke Deine Rechte als Arbeitnehmer\/in.<br>\nUnterzeichne jetzt den <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/geld-tarif\/tarifeinheit\">Aufruf: Streikrecht sch&uuml;tzen:Tarifeinheit: Ja &ndash; Eingriff ins Streikrecht: Nein<\/a><br>\nWie wichtig der Schutz des Streikrechts ist, zeigen aktuelle Entwicklungen:<br>\nAuf internationaler Ebene bestreiten die Arbeitgeber, dass das Streikrecht Bestandteil des internationalen &Uuml;bereinkommens Nr. 87 zur <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++5051305e-b764-11e4-bdd7-52540023ef1a?search_t\">Vereinigungsfreiheit<\/a> ist. Diese Auslegung war Jahrzehnte unstrittig.<br>\nIn Deutschland fordert der CSU-Parteivorstand ein obligatorisches Schlichtungsverfahren vor einem Streik. Au&szlig;erdem soll es eine Ank&uuml;ndigungsfrist von vier Tagen vor einem Streik geben. Wir halten das f&uuml;r einen Eingriff in unsere Tarifautonomie und unser Streikrecht.<br>\nDie Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Tarifeinheit vorgelegt, der am 5.&nbsp;M&auml;rz 2015 im Bundestag erstmals beraten wird. ver.di, GEW und NGG lehnen das Gesetz ab, da es nicht nur eine Einschr&auml;nkung des Streikrechts mit sich bringt, sondern auch zu einer Schw&auml;chung des Fl&auml;chentarifvertrags f&uuml;hren und Konkurrenzk&auml;mpfe zwischen Gewerkschaften weiter bef&ouml;rdern w&uuml;rde. Das ist nicht im Sinne der Arbeitnehmer\/-innen.<\/p>\n<p>dazu: <strong>Tarifautonomie st&auml;rken &ndash; Streikrecht verteidigen<\/strong><br>\nAntrag der Fraktion der Linken im Bundestag<br>\nDer vorliegende Entwurf des Tarifeinheitsgesetzes (Bundestagsdrucksache 18\/4062) ist Verfassungsbruch mit Ansage. Gezielt wird darin die Koalitionsfreiheit auf Arbeitnehmerseite und das durch die Verfassung gesch&uuml;tzte Streikrecht in Art. 9 GG angegriffen. Wenn die Bundesregierung gesetzlich festschreibt, dass in einem Betrieb allein der Tarifvertrag der Mehrheitsgewerkschaft gilt, findet gem&auml;&szlig; der geplanten gesetzlichen Regelung das Ergebnis des Arbeitskampfes der vermeintlich Minderheitsgewerkschaft, ihr Tarifvertrag, keine Anwendung mehr. Besch&auml;ftigte werden den Aufwand und die Nachteile eines Arbeitskampfes nicht auf sich nehmen, wenn von vornherein feststeht, dass dadurch kein Tarifvertrag mehr erk&auml;mpft werden kann. So entzieht die Bundesregierung der Minderheitsgewerkschaft faktisch das Streikrecht und schafft es ab. Wer den Streik &uuml;ber gesetzliche Regelungen f&uuml;r bestimmte Gewerkschaften per se ausschlie&szlig;t, bedroht die existenzielle Grundlage der betreffenden Gewerkschaft. Das geplante Tarifeinheitsgesetz ist der elegante Versuch Gewerkschaften auszuschalten, ohne sie explizit zu verbieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/041\/1804184.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF]<\/a> <\/p>\n<p>siehe dazu auch: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/040\/1804062.pdf\">Gesetzentwurf der Bundesregierung &ndash; Entwurf eines Gesetzes zur Tarifeinheit Deutscher Bundestag [PDF]<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant ist, dass trotz aller Propaganda f&uuml;r das Tarifeinheitsgesetz immerhin noch eine Mehrheit von 48% (gegen 45%) der Meinung ist, dass auch kleine Gewerkschaften &uuml;ber m&ouml;gliche Streiks entscheiden k&ouml;nnen sollten. So der <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/crbilderstrecke-179.html\">ARD Deutschlandtrend<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Bilanz des Spardiktats<\/strong><br>\nBerlin hat von Griechenland seit dem Beginn der Eurokrise mehr als eine Drittelmilliarde Euro kassiert &ndash; als Zinsen f&uuml;r sogenannte Hilfskredite. Dies best&auml;tigt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage im Bundestag. Demnach werden in den kommenden Jahren noch weitere Millionenbetr&auml;ge in Form von Zinsen aus dem krisengesch&uuml;ttelten Land in den deutschen Staatshaushalt abflie&szlig;en. Dar&uuml;ber hinaus r&auml;umt die Bundesregierung in ihrer Antwort ausdr&uuml;cklich ein, dass in der Zeit der deutschen Spardiktate das Bruttoinlandsprodukt Griechenlands um gut ein Viertel eingebrochen ist, w&auml;hrend die Staatsschulden sogar in absoluten Zahlen stiegen. Mit dem Verlangen, die griechischen Au&szlig;enst&auml;nde sp&uuml;rbar zu senken, hatte Berlin seine Austerit&auml;tspolitik legitimiert. Die Antwort der Bundesregierung best&auml;tigt auch die gesellschaftliche Katastrophe, die aus den Mittelk&uuml;rzungen auf allen Ebenen entstanden ist. So ist etwa das Durchschnittseinkommen von 2009 bis 2013 um rund ein Drittel abgest&uuml;rzt. Eine aktuelle Untersuchung best&auml;tigt, dass zwischen harten Sparma&szlig;nahmen und der Suizidrate ein messbarer Zusammenhang besteht. Die griechische Suizidrate stieg im Juni 2011, als Athen die Ausgaben auf allen Ebenen auf Druck Berlins drastisch k&uuml;rzte, sprunghaft um fast ein F&uuml;nftel und verharrt seither auf Rekordniveau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59071\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Krisenpolitik gegen&uuml;ber Griechenland ist auf ganzer Linie gescheitert und bedarf grundlegender Umorientierung<\/strong><br>\n&ldquo;Die Antwort der Bundesregierung zeigt deutlich, wie die auf Austerit&auml;t ausgerichtete Troika-Politik in Griechenland Rezession und Armut verursacht hat, ohne an der Finanzlage des Landes etwas zu verbessern&rdquo;, erkl&auml;rt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko. &ldquo;Durch die K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen ist der private Konsum zwischen 2010 und 2013 um 25%, der &ouml;ffentliche Konsum um 20% gesunken. Im gleichen Zeitraum hat sich die Armut fast verdoppelt. Die Schulden sind weiter gestiegen. Auch von Finanzstabilit&auml;t kann keine Rede sein. So ist das Volumen notleidender Kredite allen von 2012 bis 2014 von 46 Mrd. auf 78 Mrd. Euro gestiegen. Diese Politik ist auf ganzer Linie gescheitert und bedarf einer grundlegenden Umorientierung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.andrej-hunko.de\/7-beitrag\/2558-krisenpolitik-gegenueber-griechenland-ist-auf-ganzer-linie-gescheitert-und-bedarf-grundlegender-umorientierung\">Andrej Hunko (MdB, Die Linke)<\/a><\/p>\n<p>Download der Antwort zur Kleinen Anfrage &ldquo;Bilanz der Krisenpolitik in Griechenland&rdquo;: <a href=\"http:\/\/www.andrej-hunko.de\/start\/download\/doc_download\/588-bilanz-der-krisenpolitik-in-griechenland-teil-1\">Teil 1<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.andrej-hunko.de\/start\/download\/doc_download\/587-bilanz-der-krisenpolitik-in-griechenland-teil-2\">Teil 2<\/a><\/p>\n<p>siehe auch: <strong>So geht es den Griechen wirklich<\/strong><br>\nJeder zweite Jugendliche in Griechenland ist arbeitslos, die Wirtschaftsleistung ist seit 2009 um ein Viertel geschrumpft, und die Staatsschulden sind drastisch gestiegen &ndash; die Bilanz nach f&uuml;nf Jahren Krisenpolitik in und f&uuml;r Griechenland sieht verheerend aus. Das muss auch das Bundesfinanzministerium in einem 40 Seiten langen Antwortschreiben auf einen Fragenkatalog der Linksfraktion eingestehen. Doch sieht es f&uuml;r Griechenland weiterhin keinen anderen als den Weg durch das Tal der Tr&auml;nen. &ldquo;Die Alternative zu einem Anpassungsprogramm w&auml;re eine ungeordnete Staatsinsolvenz Griechenlands mit der Folge erheblich gravierenderer Anpassungskosten gewesen&rdquo;, hei&szlig;t es in der Antwort, die unserer Zeitung vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/eu\/griechenland-hat-deutschland-360-millionen-euro-zinsen-gezahlt-aid-1.4920921\">RP Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche uneins &uuml;ber Athen-Hilfspaket<\/strong><br>\nDas verl&auml;ngerte Hilfspaket f&uuml;r Griechenland st&ouml;&szlig;t bei den Deutschen auf ein geteiltes Echo: 49 Prozent der Befragten im ARD-DeutschlandTrend finden die Entscheidung richtig, 47 Prozent sind dagegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/index.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bei der Sonntagsfrage bewegt sich nichts, immerhin 41% sind mit der Arbeit der Regierung unzufrieden, noch immer lehnt eine Mehrheit die Maut ab, die Mehrheit f&uuml;r mehr Geld f&uuml;r R&uuml;stung schmilzt, 72% f&uuml;r gesetzliche Impfpflicht, vor allem die unteren Einkommen machen sich Sorgen um ihre Altersvorsorge und immerhin noch eine Mehrheit 49% halten die Verl&auml;ngerung des Hilfsprogramms f&uuml;r Griechenland f&uuml;r richtig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kindergelderh&ouml;hung: Parit&auml;tischer kritisiert Sch&auml;ubles Pl&auml;ne als &ldquo;schlechten Witz&rdquo;<\/strong><br>\nScharfe Kritik &uuml;bt der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband an den Pl&auml;nen des Bundesfinanzministers, das Kindergeld lediglich um sechs Euro und das auch noch gestreckt &uuml;ber einen Zeitraum von zwei Jahren zu erh&ouml;hen. Es sei unerh&ouml;rt, wie der Finanzminister aus haushaltspolitischem Kalk&uuml;l Familien in Deutschland die &uuml;berf&auml;llige Anhebung des Kindergeldes von mindestens 20 Euro vorenthalte und Familien im Hartz-IV-Bezug ganz im Regen stehen lasse. &bdquo;Der Finanzminister erkauft sich die &bdquo;schwarze Null&ldquo; zum Preis wachsender Ungleichheit in dieser Gesellschaft. Diese Mini-Kindergelderh&ouml;hung ist ein schlechter Witz. Der Verzicht auf eine grundlegende Reform des Kinderzuschlags und die Ignoranz gegen&uuml;ber der schwierigen Situation Alleinerziehender dagegen ist armutspolitisch grob fahrl&auml;ssig&ldquo;, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/fachinfos\/artikel\/news\/kindergelderhoehung-paritaetischer-kritisiert-schaeubles-plaene-als-schlechten-witz\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kindergelderh&ouml;hung<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150306_hdt_01.gif\" alt=\"Stuttmann Karikaturen: Kindergelderh&ouml;hung\" title=\"Stuttmann Karikaturen: Kindergelderh&ouml;hung\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/archivseq.php?id=5540&amp;s=rss\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Merkel und Juncker wollen TTIP bis Ende 2015 abschlie&szlig;en<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker machen Druck beim umstrittenen TTIP-Abkommen. Noch in diesem Jahr soll der Freihandelspakt mit den USA abgeschlossen werden. (&hellip;)<br>\nMerkel lobte zugleich die gr&ouml;&szlig;ere Transparenz der neuen EU-Kommission bei den Verhandlungen mit den USA. Die Bundesregierung wolle Klarheit bei den umstrittenen au&szlig;ergerichtlichen Schiedsgerichten, damit &bdquo;Regierungshandeln nicht an den Rand gestellt wird&ldquo;. Aber gerade Deutschland habe immer wieder auch von solchen Schutzklauseln bei Investitionen profitiert. &bdquo;Wir m&uuml;ssen eine vern&uuml;nftige Balance finden&ldquo;, sagte sie.<br>\nKritiker lehnen die Schiedsgerichte in Freihandelsabkommen ab. Der Juncker wies in diesem Zusammenhang Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck, dass seine Beh&ouml;rde &uuml;ber einen &bdquo;Ausverkauf europ&auml;ischer Werte&ldquo; verhandle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/freihandel-merkel-und-juncker-wollen-ttip-bis-ende-2015-abschliessen\/11457772.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p>aber: <strong>Reden &uuml;ber TTIP verboten<\/strong><br>\nStadt- und Gemeinder&auml;te d&uuml;rfen sich nicht mit dem geplanten europ&auml;isch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP besch&auml;ftigen. Tun sie es doch, verhalten sie sich rechtswidrig. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, welches der ZEIT und ZEIT ONLINE vorliegt. Der Wissenschaftliche Dienst unterst&uuml;tzt die Berliner Abgeordneten durch Informationen und Analysen. Diese sind f&uuml;r politische Stellungnahmen und Entscheidungen oft grundlegend.<br>\nDemnach gestattet es das im Grundgesetz festgelegte Recht auf kommunale Selbstverwaltung, dass Gemeinden sich mit bestimmten Sachgebieten nur dann besch&auml;ftigen, wenn dieses einen &ldquo;spezifisch &ouml;rtlichen Bezug&rdquo; aufweise. Sei dieser nicht klar ersichtlich, markierten &ldquo;symbolische Entschlie&szlig;ungen&rdquo; wie auch &ldquo;blo&szlig;e Befassungen&rdquo; der Kommunalvertretungen mit sogenannten &ldquo;allgemeinpolitischen Angelegenheiten&rdquo; einen Versto&szlig; gegen geltendes Recht.<br>\nDass nun bereits die Besch&auml;ftigung mit dem Thema mit dem Bannstrahl belegt werde, empfindet Karl B&auml;r, TTIP-Kritiker vom M&uuml;nchner Umweltinstitut, als &ldquo;skandal&ouml;s&rdquo;. Mit dem Gutachten h&auml;tten die Bundestagsabgeordneten nun eine potenzielle juristische Handhabe, um unliebsame Kritik aus dem eigenen Wahlkreis zu unterbinden, zumindest aber f&uuml;r unzul&auml;ssig zu erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-03\/ttip-freihandelsabkommen-gutachten\">Zeit Online<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Da lobt die Kanzlerin die angebliche Transparenz der neuen EU-Kommission und nun das: Es soll offensichtlich keine Transparenz hergestellt werden. Das Kuriose an diesem Gutachten: &Uuml;ber den Auftraggeber scheint bisher nichts bekannt zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel egal? Nur jeder f&uuml;nfte Betrieb bildet aus<\/strong><br>\nIn ihrem aktuellen Berufsbildungsbericht, aus dessen Entwurf das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; jetzt zitiert, schlagen Experten der Bundesregierung jedenfalls Alarm. Trotz Superkonjunktur und drohendem Fachkr&auml;ftemangel blicken demnach immer noch viel zu viele junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in eine ungewisse Zukunft.<br>\n81.000 junge Leute gelten aktuell als unversorgt, 20.000 von ihnen haben noch nicht einmal Aussicht auf berufsvorbereitende Ma&szlig;nahmen. Noch nie seit der Wiedervereinigung, hei&szlig;t es auch in einem dieser Zeitung vorliegenden Papier der Arbeitsagentur, sei die Zahl neuer Ausbildungsvertr&auml;ge derart niedrig gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/wirtschaft\/nur-noch-jeder-fuenfte-betrieb-bildet-aus-id10420333.html#plx724182442\">WAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Sucht die Wirtschaft nur den Super Azubi?<\/strong><br>\nLehrstellen sind unbesetzt, klagen die Arbeitgeber. Gleichzeitig haben 80.000 junge Leute keinen Ausbildungsplatz bekommen. Wie passt das zusammen? Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsvertr&auml;ge hat einen Tiefststand erreicht. Manfred G&ouml;tzke spricht in der Sendung Campus &amp; Karriere mit Lena Behmenburg, Referentin beim Bundesverband der Arbeitgeber (BDA).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2015\/03\/04\/dlf_20150304_1437_0368bdde.mp3\">Deutschlandfunk (Audio &ndash; MP3)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Interessanter Beitrag. Der Moderator l&auml;sst nicht locker und hakt nach.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Engpass an Arbeitskr&auml;ften bef&uuml;rchtet<\/strong><br>\nDer Branchenverband Bitkom meldet schon jetzt 41.000 unbesetzte Stellen in der IT. Die Branche f&uuml;rchtet, dass sich dieser Mangel bis 2020 versch&auml;rfen wird. Das ist schlecht f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit.<br>\nDie Konkurrenz um die besten IT-Mitarbeiter wird sich in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren noch verst&auml;rken. Laut einer im Auftrag von Robert Half Technology durchgef&uuml;hrten Umfrage unter 200 F&uuml;hrungskr&auml;ften in der deutschen IT- und Technikbranche gehen zwei Drittel von ihnen von einem Wachstum ihrer Teams bis zum Jahr 2020 um bis zu 30 Prozent aus. Gleichzeitig glaubt mit 47 Prozent ein Gro&szlig;teil der IT-Verantwortlichen, dass es in f&uuml;nf Jahren schwieriger sein wird als heute, Fachkr&auml;fte im Unternehmen zu halten und 51 Prozent f&uuml;rchten, dass es hart wird, neue Mitarbeiter zu finden.<br>\nHauptgrund f&uuml;r die erschwerte Mitarbeiterbindung ist laut 73 Prozent der befragten IT-Chefs die stetig steigende Nachfrage nach IT-Profis, die f&uuml;r die Fachkr&auml;fte einen Jobwechsel erleichtert. Bei der Neueinstellung von IT-Mitarbeitern sehen 45 Prozent der befragten F&uuml;hrungskr&auml;fte die hohen Anspr&uuml;che an Geh&auml;lter und Zusatzleistungen besonders der jungen Generation, die gerade ins Berufsleben einsteigt, als gr&ouml;&szlig;te H&uuml;rde. Mit 43 Prozent sind fast ebenso viele der Meinung, die Ausbildung der IT-Profis spiegle nicht die Anforderungen des Marktes wider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/arbeitswelt\/it-branche-engpass-13455119.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der &uuml;bliche Bl&ouml;dsinn. &ldquo;41.000 Fachkr&auml;fte fehlen&rdquo; &ndash; wo denn? Und wie viele 10.000 IT-Fachkr&auml;fte sind derweil in Deutschland arbeitslos? Haben wir nun einen &ldquo;massiven Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; (laut Bitkom) oder nur einen vielleicht irgendwann in der Zukunft zu bef&uuml;rchtenden &ldquo;Engpa&szlig;&rdquo; (das ist wohl eher die Vorstufe zum &ldquo;Mangel&rdquo;)? Ist dieser &ldquo;Engpa&szlig;&rdquo; eigentlich der Grund f&uuml;r das weiterhin massiv betriebene Outsourcing und Offshoring, oder geht es dabei nicht lediglich darum, die selbstverst&auml;ndlich in Massen in Deutschland vorhandenen Arbeitskr&auml;fte rauszuschmei&szlig;en, weil die Inder nun mal um eine Gr&ouml;&szlig;enordnung billiger arbeiten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigte inves&shy;tierten im Jahr 2012 rund 9,5 Milli&shy;arden Euro in betrieb&shy;liche Alters&shy;vorsorge<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigte in Deutschland investierten im Jahr 2012 durchschnittlich 362 Euro in ihre betriebliche Altersvorsorge. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 0,9 % der Bruttojahresverdienste. Hochgerechnet auf alle Besch&auml;ftigten in Deutschland entsprach das einem Gesamtvolumen von 9,5 Milliarden Euro. Die Summe lag damit knapp unter den Investitionen in die &bdquo;Riester-Rente&ldquo;. Nach vorl&auml;ufigen Angaben der Zentralen Zulagenstelle f&uuml;r Altersverm&ouml;gen (ZFA) betrugen die Gesamtbeitr&auml;ge f&uuml;r gef&ouml;rderte &bdquo;Riester-Vertr&auml;ge&ldquo; f&uuml;r das Beitragsjahr 2012 rund 10,1 Milliarden Euro. Sie setzten sich aus Eigenbeitr&auml;gen von 7,3 Milliarden Euro und staatlichen Zulagen von 2,8 Milliarden Euro f&uuml;r die Zulagenberechtigten zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/03\/PD15_078_629.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Mit der Entgeltumwandlung, von der hier die Rede ist, verzichten die Arbeitnehmer nicht nur auf einen Teil ihres k&uuml;nftigen Verdienstes, sondern entziehen der gesetzlichen Sozialversicherung auch Einnahmen, da das Bruttogehalt um die Zuwendung zur Altersversorgung gemindert wird. Es werden folglich weniger Sozialbeitr&auml;ge abgef&uuml;hrt. Das bedeutet konkret, dass etwaige Anspr&uuml;che auf Arbeitslosengeld, Krankengeld, Mutterschaftsgeld und Elterngeld ebenfalls geringer ausfallen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>SPD wirft Merkel &ldquo;180-Grad-Wende&rdquo; vor<\/strong><br>\nDie SPD kritisiert den Plan der Union, den Solidarit&auml;tszuschlag von 2020 an zu senken. Lieber s&auml;hen die Genossen den urspr&uuml;nglichen Plan von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble in die Tat umgesetzt, der den &ldquo;Soli&rdquo; abschaffen und daf&uuml;r die Einkommenssteuer anheben wollte, um die Einnahmen f&uuml;r den Staat zu erhalten. Die CSU sperrte sich gegen Sch&auml;ubles Plan, weil sie dadurch Wahlversprechen gebrochen sieht und h&ouml;here Beitr&auml;ge Bayerns zum L&auml;nderfinanzausgleich f&uuml;rchtet. Die Einnahmen durch den &ldquo;Soli&rdquo; betragen derzeit 15 Milliarden Euro. Sie stehen dem Bund zu. Im Falle einer Erh&ouml;hung der Einkommenssteuer w&uuml;rden auch die L&auml;nder profitieren. SPD-regierte L&auml;nder lehnen deshalb den Vorschlag der Union ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/solidaritaetszuschlag-spd-wirft-merkel-grad-wende-vor-1.2377674\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu: <strong>EX-BVG-Pr&auml;sident Papier &ldquo;Verl&auml;ngerung des Soli ist bedenklich&rdquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundesverfassungsgerichtspr&auml;sident, Hans-J&uuml;rgen Papier, h&auml;lt eine Verl&auml;ngerung des Solidarit&auml;tszuschlags &uuml;ber 2019 f&uuml;r rechtlich bedenklich. Papier zufolge sei der Soli in seiner jetzigen Form dann nicht mehr haltbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/solidaritaetszuschlag-soli-soll-sinken-102.html\">BR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>SIG-Sauer-Ermittlungen: Beweisst&uuml;ck gestohlen<\/strong><br>\nSeit mehr als einem Jahr ermittelt die Kieler Staatsanwaltschaft gegen den Waffenhersteller SIG Sauer. Es geht um dubiose Waffenlieferungen nach Kasachstan und Kolumbien. Doch die Ermittler haben ein Problem: Ein wichtiges Beweisst&uuml;ck ist verschwunden. Nach Informationen von NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; ist der Laptop eines ehemaligen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers von SIG Sauer aus der Staatsanwaltschaft gestohlen worden.<br>\nIm Juli vergangenen Jahres haben Ermittler den Firmensitz in Eckernf&ouml;rde sowie die Wohnh&auml;user der Eigent&uuml;mer und einen Serverraum im Allg&auml;u durchsucht. Kartonweise nahmen sie m&ouml;gliches Beweismaterial in Beschlag, darunter auch mehrere Laptops. Seitdem liefern sich die deutsche L&amp;O Holding, zu der SIG Sauer geh&ouml;rt, und die Staatsanwaltschaft Kiel ein juristisches Tauziehen um die Frage, was von dem beschlagnahmten Material verwendet werden darf und was nicht. Die Firma teilte auf Anfrage mit, es wolle sich nicht zum laufenden Verfahren &auml;u&szlig;ern; nur so viel: SIG Sauer kooperiere nach wie vor mit den Beh&ouml;rden, gleichwohl habe das Unternehmen &ldquo;juristische &Uuml;berpr&uuml;fungen zur Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Durchsuchungen veranlasst&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/SIG-Sauer-Ermittlungen-Beweisstueck-gestohlen,sigsauer186.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Reaktionen auf Edathy-Urteil: Das ungesunde Volksempfinden<\/strong><br>\nDas Verfahren gegen Sebastian Edathy wurde gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt. Der Angeklagte ist weder schuldig noch unschuldig. Ist Edathy jetzt ein freier Mann? Nein. Der Politiker, dem man den Besitz kinder- und jugendpornografischer Schriften vorgeworfen hat, ist erledigt.<br>\nSeine Strafe sind nicht die 5000 Euro, die er dem Kinderschutzbund zahlen sollte und die der gar nicht haben will. Seine Strafe ist der soziale Tod. Der Meute gen&uuml;gt das nicht. Sie will mehr. Das Netz kocht. Mehr als 180.000 Menschen hatten bis Donnerstagmittag eine &ldquo;Petition&rdquo; gegen den Gerichtsbeschluss unterzeichnet. Beim Thema P&auml;dophilie &auml;u&szlig;ert sich das ungesunde Volksempfinden. Die mangelnde Barmherzigkeit, die man dem T&auml;ter vorwirft, die zeigt man selber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jakob-augstein-kolumne-zum-fall-edathy-a-1021894.html\">Kolumne von Jakob Augstein<\/a>\n<p>dazu: <strong>Heugabeln, Fackeln und der Rechtsstaat<\/strong><br>\nDie Aff&auml;re um Sebastian Edathy zeigt, dass der Rechtsstaat auf juristischer Ebene zwar intakt ist, aber von der &Ouml;ffentlichkeit v&ouml;llig falsch interpretiert wird. F&uuml;r viele bedeutet Rechtsstaat zuweilen, wie emp&ouml;rte Bauern mit Heugabeln auf einen Verd&auml;chtigen oder Angeklagten loszugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/963868.heugabeln-fackeln-und-der-rechtsstaat.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gesch&auml;ftemacherei mit Fl&uuml;chtlingswohnungen?<\/strong><br>\nDie Kommunen im Land brauchen dringend Wohnraum f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Ein Vermieter in Striesdorf bei Rostock versucht aus der Not ein Gesch&auml;ft f&uuml;r sich zu machen und das zum Nachteil der Menschen, die dort bisher leben. Ein privater Vermieter hat dem Landkreis 14 Wohnungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge angeboten. Die Altmieter sollen nun aber bis sp&auml;testens Ende August ausziehen.<br>\nBewohner sind mit den Nerven am Ende<br>\nEntkernungs- und Sanierungsarbeiten haben schon begonnen, die Bewohner des Mehrfamilienhauses sind mit den Nerven am Ende. Fast alle sind hilfs- oder pflegebed&uuml;rftig. Eine alte Frau hat am Wochenende einen Nervenzusammenbruch erlitten. Eine andere Frau mit ihrem schwerbehinderten Sohn wei&szlig; nicht, wo sie hin soll. Es sind bereits Fakten geschaffen: Die meisten Mieter haben in der Aufregung schon Aufhebungsvertr&auml;ge unterschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Geschaeftemacherei-mit-Fluechtlingswohnungen,wohnungen128.html\">NDR<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fl&uuml;chtlinge als Gesch&auml;ftsmodell<\/strong><br>\nEtwa die H&auml;lfte der Fl&uuml;chtlingsheime in Berlin werden mittlerweile von Privatunternehmen betrieben. Denn das Landesamt f&uuml;r Gesundheit und Soziales hat nicht die Kapazit&auml;ten, die Fl&uuml;chtlingsversorgung komplett zu stemmen. Einige der Privatbetreiber haben in der Vergangenheit allerdings f&uuml;r negative Schlagzeilen gesorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/politik\/thema\/fluechtlinge\/berlin\/fluechtlinge-als-geschaeftsmodell.html\">rbb<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Parlament beschlie&szlig;t Aufstockung der Armee<\/strong><br>\nWie im Abkommen von Minsk vereinbart, hat das ukrainische Milit&auml;r weitere Gesch&uuml;tze aus dem Osten des Landes abgezogen. Gleichzeitig beschloss das Parlament in Kiew, die Armee um mehr als ein Drittel auf 250.000 Soldaten zu vergr&ouml;&szlig;ern. F&uuml;r den Vorschlag von Pr&auml;sident Petro Poroschenko stimmten in Kiew 270 von 422 Abgeordneten. Zuletzt war die St&auml;rke der Streitkr&auml;fte auf 184.000 Soldaten beschr&auml;nkt. Wegen des Krieges gegen prorussische Separatisten in der Ostukraine hatte die prowestliche F&uuml;hrung im Januar mit einer Teilmobilmachung begonnen. Im Laufe des Jahres sollen dabei in drei Etappen mehr als 100.000 Reservisten bewaffnet werden. Parallel dazu werden im April turnusgem&auml;&szlig; 40.000 Wehrpflichtige einberufen. (&hellip;)<br>\nMit Blick auf den Ukraine-Konflikt begann das russische Milit&auml;r mit gro&szlig; angelegten Man&ouml;vern. Die Gefechts&uuml;bungen finden im S&uuml;den des Landes und im Nordkaukasus statt, au&szlig;erdem auf der Halbinsel Krim, die vergangenes Jahr von Russland annektiert wurde. Die NATO startete im Schwarzen Meer ebenfalls ein Man&ouml;ver. Beteiligt sind bulgarische, rum&auml;nische und t&uuml;rkische Schiffe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-konflikt-parlament-beschliesst-aufstockung-der-armee.1818.de.html?dram:article_id=313384\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Hat der ukrainische Pr&auml;sident keine anderen Sorgen als sein schwaches Milit&auml;r &ldquo;aufzubessern&rdquo; &ndash; mit Geld, &uuml;ber das die Ukraine selber gar nicht verf&uuml;gt? Wer ernsthaft an einer diplomatischen L&ouml;sung interessiert ist, verh&auml;lt sich in aller Regel anders und sucht nicht die milit&auml;rische Konfrontation.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gutachten zu Atomr&uuml;ckstellungen &ndash; Maulkorb f&uuml;r Experten<\/strong><br>\nDas Wirtschaftsministerium h&auml;lt ein Gutachten zu den Atomr&uuml;ckstellungen seit Monaten zur&uuml;ck. Und die Verfasser d&uuml;rfen nicht im Bundestag aussagen. Es sind spannende Fragen, mit denen sich die Gutachter besch&auml;ftigt haben: Wie sicher sind die R&uuml;ckstellungen, die die Betreiber f&uuml;r den R&uuml;ckbau ihrer Atomkraftwerke und die Endlagerung des Atomm&uuml;lls gebildet haben, angesichts zur&uuml;ckgehender Gewinne und geplanter Konzernaufspaltungen? Und welche rechtlichen M&ouml;glichkeiten gibt es, sicherzustellen, dass die Gelder dauerhaft zur Verf&uuml;gung stehen?<br>\nUm diese Fragen zu kl&auml;ren, hatte das von SPD-Chef Sigmar Gabriel gef&uuml;hrte Bundeswirtschaftsministerium im vergangenen Jahr bei der Kanzlei Becker B&uuml;ttner Held und dem Energieexperten Wolfgang Irrek, Professor an der Hochschule Ruhr West, ein umfangreiches Gutachten in Auftrag gegeben. Ein erster Entwurf wurde auf Wunsch des Ministeriums &uuml;berarbeitet, seit 10. Dezember liegt die fertige Expertise vor.<br>\nAllerdings nur dem Minister und seinen MitarbeiterInnen. Gegen&uuml;ber Medien und Bundestagsabgeordneten schweigt das Ministerium beharrlich zu den Inhalten des Gutachtens. Es sei &bdquo;noch nicht final abgenommen&ldquo;, teilt die Pressestelle mit. Und bevor das geschehe, werde es &bdquo;sorgf&auml;ltig gepr&uuml;ft&ldquo; &ndash; seit nunmehr drei Monaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Gutachten-zu-Atomrueckstellungen\/!155820\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Terror-Razzia in Bremen Mit dem Rammbock in die Moschee<\/strong><br>\nDie Durchsuchung eines Moscheevereins am vergangenen Samstag in Bremen l&ouml;st nachtr&auml;glich Kritik aus: Einerseits schlagen die Ermittler angeblich zu sp&auml;t zu, andererseits sollen sie dabei zu martialisch vorgehen. SEK-Beamte sind selten zimperlich. Wenn sie eine Razzia machen, kommen sie gerne mit Rammb&ouml;cken und Maschinenpistolen. Oft hinterlassen sie Sch&auml;den nicht nur am Mobiliar, sondern auch in den K&ouml;pfen von Unschuldigen, zum Beispiel von zuf&auml;llig anwesenden Kindern. Am vergangenen Samstag traf ein solcher Einsatz den Moscheeverein &bdquo;Islamisches Kulturzentrum Bremen&ldquo; (IKZ) &ndash; wegen Terrorverdachts. Die im IKZ vermuteten Kriegswaffen fanden sich zwar nicht, aber nach allem, was mittlerweile bekannt wurde, hatten die Ermittler nachvollziehbare Gr&uuml;nde f&uuml;r die Durchsuchung. Umstritten sind jedoch die Umst&auml;nde des Einsatzes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/terror-razzia-in-bremen-mit-dem-rammbock-in-die-moschee,1472596,30039260.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Erneut alarmistische Berichterstattung zur EU-Datenschutzreform<\/strong><br>\nIn den letzten Tagen war allerorts zu lesen, dass die europ&auml;ischen Regierungen, allen voran die Bundesregierung, den Datenschutz aufweichen m&ouml;chten. [&hellip;] Stein des Ansto&szlig;es ist vor allen Dingen die neu aufgenommene Formulierung in Art. 6 Nr. 4 der Entwurfsfassung, die nunmehr lauten soll:<br>\n&bdquo;Where the purpose of further processing is incompatible with the one for which the personal data have been collected, the further processing must have a legal basis at least in one of the grounds referred to in points (a) to (e) of paragraph 1. Further processing for incompatible purposes on grounds of legitimate interests of the controller or a third party shall be lawful if these interests override the interests of the data subject.&ldquo;<br>\nDer Grundsatz der Zweckbindung, der besagt, dass Daten nur zu dem Zweck weiterverabeitet werden d&uuml;rfen zu dem sie erhoben worden sind, soll danach einer Abw&auml;gung dahingehend unterliegen, dass aufgrund &uuml;berwiegender Interessen eines Dritten davon abgewichen werden kann. Wenn man sich die Regelungen des geltenden deutschen Datenschutzrechts ansieht, das angeblich ja das strengste Datenschutzrecht &uuml;berhaupt ist, stellt man schnell fest, dass es dort ebenfalls keinen ganz strikten Zweckbindungsgrundsatz gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.internet-law.de\/2015\/03\/erneut-alarmistische-berichterstattung-zur-eu-datenschutzreform.html\">Internet-Law<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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