{"id":25332,"date":"2015-03-09T08:57:34","date_gmt":"2015-03-09T07:57:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332"},"modified":"2015-11-09T15:16:57","modified_gmt":"2015-11-09T14:16:57","slug":"hinweise-des-tages-2328","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h02\">W&auml;hler-Studie: SPD leidet an gravierendem Imageproblem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h03\">Gef&auml;hrliche Propaganda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h04\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h05\">Europe is being torn apart &ndash; but the torture will be slow<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h06\">Pepperoni Turns Partisan  &ndash;  Pepperoni wird zum parteipolitischen Thema<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h07\">Deutsche Gl&auml;ubiger sollen f&uuml;r Skandalbank bluten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h08\">Gabriels Milliarden-Angebote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h09\">Riestern lohnt sich f&uuml;r fast alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h10\">Libyen k&ouml;nnte neues Epizentrum des Terrorismus werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h11\">Ortsb&uuml;rgermeister tritt aus Angst vor NPD-Hetze zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h12\">Fl&uuml;chtlinge: Was sollen wir tun?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h13\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h14\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h15\">Saudi-Arabien braucht Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h16\">Islam, Bedrohung, Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332#h17\">Die Eventisierung des Parlamentsalltags<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25332&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>F&uuml;r einen europ&auml;ischen Fr&uuml;hling!<\/strong><br>\n&bdquo;Der Gewinner ist Griechenland. Wie begossene Pudel stehen Madrid und Lissabon nun da.&ldquo; So bewertete der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) j&uuml;ngst das Ergebnis der Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und der Eurozone. Wie l&auml;sst sich erkl&auml;ren, dass die FAZ &ndash; eine Art Seismograf des deutschen Neoliberalismus &ndash; hier eine so heftige Ersch&uuml;tterung registriert? Der Grund ist, dass in der gegenw&auml;rtigen Situation schon ein kleiner Riss in der europ&auml;ischen Politik eine Gefahr f&uuml;r das gesamte europ&auml;ische Herrschaftsgef&uuml;ge bedeutet. Denn er macht deutlich, dass eine Krisenpolitik, die auf K&uuml;rzungen und Austerit&auml;t setzt, eben nicht alternativlos ist. Nun geht es darum, ein europ&auml;isches Nachbeben zu organisieren, das diesen Riss zu einem echten politischen Bruch ausweiten kann. Die Verantwortung daf&uuml;r liegt aber nicht in Athen &ndash; sie ist grenz&uuml;berschreitend. Also raus aus den Sofas!<br>\nAuf den ersten Blick scheint die Bewertung der FAZ gegen die Fakten zu sprechen. Schlie&szlig;lich hat sich die griechische Regierung gegen&uuml;ber der Eurogruppe darauf verpflichtet, in den kommenden vier Monaten &ndash; so lange l&auml;uft der &bdquo;Br&uuml;ckenkredit&ldquo;, der nun vereinbart wurde &ndash; politische Ma&szlig;nahmen, die Auswirkungen auf das Budget haben, nur nach Zustimmung der Troika zu setzen. Auch wenn das Dreigespann aus Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF), Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission nun &bdquo;die Institutionen&ldquo; genannt wird, sieht das nicht nach dem &bdquo;Ende des Diktats der Troika&ldquo; aus, das SYRIZA im Wahlkampf versprochen hatte. Woher kommt also die konservative Sorge um eine europ&auml;ische Kettenreaktion?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/griechenland-fuer-einen-europaeischen-fruehling\/\">Mosaik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Ein neuer linker Think-Tank aus Wien, der in Deutschland mit dem <a href=\"http:\/\/www.solidarische-moderne.de\/\">Institut Solidarische Moderne<\/a> verglichen werden kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ist Griechenland schon pleite?<\/strong><br>\nNoch vor kurzem schien es in der Krise Griechenlands eine kurze Atempause zu geben. Doch nun schickt Regierungschef Alexis Tsipras einen Hilferuf an EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker. Geht Athen endg&uuml;ltig das Geld aus? Bereits vor Tagen bat die griechische Regierung die EU und den IWF, Teile der Gelder aus dem alten Kreditprogramm vorzeitig auszuzahlen, vor allem die 1,9 Milliarden Euro Zinseinnahmen der EZB. Doch bislang bleibt die EU hart: Bevor neue Hilfe freigegeben wird, muss Athen belegen, dass es die Vereinbarungen einh&auml;lt,  sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble. Im Ergebnis steht Athen nun an einer finanzielle Klippe. Der M&auml;rz ist gesichert, sagte Finanzminister Giannis Varoufakis, wie es danach weitergeht, ist unsicher. Die Geldknappheit resultiert zum einen aus sinkenden Einnahmen, vor allem aber aus den hohen Ausgaben f&uuml;r den Schuldendienst:<br>\nEinnahmen: Die griechische Wirtschaft schrumpft wieder, im vierten Quartal 2014 sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,4 Prozent. Das hat Folgen: Im Dezember lagen die Steuereinnahmen um 14 Prozent  unter den Planungen, im Januar betrug der Einnahmeausfall sogar 20 Prozent.<br>\nAusgaben: Ihre laufenden Ausgaben kann die griechische Regierung im Wesentlichen aus den Einnahmen bestreiten. Was ihr ohne neue Kredite jedoch das Genick bricht sind Zins- und R&uuml;ckzahlungen auf alte Kredite. Der M&auml;rz ist dabei ein harter Monat: An diesem Freitag wurden 310 Millionen Euro an den IWF zur&uuml;ckgezahlt, im gesamten Monat M&auml;rz erh&auml;lt der Fonds 1,5 Milliarden Euro von Athen. Dazu kommen rund 600 Millionen Euro an Zinsen an die EU. Zus&auml;tzlich muss sich Athen an den Finanzm&auml;rkten 4,4 Milliarden Euro leihen, um kurzlaufende Anleihen (T-Bills) zu verl&auml;ngern. Allerdings findet es kaum noch Geldgeber, nur die griechischen Banken leihen Athen noch Geld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/griechenland-ist-griechenland-schon-pleite-,1471908,30051354.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie der S&uuml;den Europas den &ldquo;Tod durch Sparen&rdquo; verhindern will<\/strong><br>\nEin neues Wort hat Spanien erobert: austericidio, zu Deutsch: Austerizid oder: Tod durch Sparen. Die Aufnahme des Begriffs ins W&ouml;rterbuch der Real Academia, der K&ouml;niglichen Sprach-Akademie, stehe zweifellos unmittelbar bevor, schrieb k&uuml;rzlich die Zeitung El Pa&iacute;s, so allgegenw&auml;rtig sei er im politischen Diskurs des Landes.<br>\nDer &ldquo;Spartod&rdquo; geistert durch Blogs und Foren, er droht von Plakaten bei Demonstrationen in Madrid. K&uuml;rzlich forderte der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident und heutige politologische Vortragsredner Felipe Gonz&aacute;lez bei einem Kongress europ&auml;ischer Sozialisten, Europa m&uuml;sse zugunsten seiner Werte den Austerizid im S&uuml;den aufhalten.<br>\nSeit dem Wahlsieg von Syriza in Griechenland hat der Gebrauch des Begriffs in Spanien explosionsartig zugenommen. Syriza-Chef Alexis Tsipras goss schon vor seiner Wahl &Ouml;l ins Feuer, als er in einem pathetischen Manifest in El Pa&iacute;s forderte, die B&uuml;rger des ganzen S&uuml;dens m&uuml;ssten zusammenstehen und &ldquo;aus dem Dunkel der Austerit&auml;t aufstehen, hin zum Licht der Demokratie, der Solidarit&auml;t und des nachhaltigen Fortschritts&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/europas-linke-der-traum-vom-neuen-sueden-1.2377279\">Sebastian Schoepp in der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Nicht wenige Menschen in Deutschland fragen sich vermutlich: Warum soll die SPD mit ihrer derzeitigen Spitze, die immer noch weitgehend an der Agenda 2010-Politik festh&auml;lt und den europ&auml;ischen Entbehrungskurs mittr&auml;gt, von so einem Prozess verschont bleiben?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Griechischer Au&szlig;enminister kritisiert Russland-Politik der EU<\/strong><br>\n&ldquo;Gibt es keine anderen Probleme in Europa?&rdquo; Griechenlands Au&szlig;enminister Nikos Kotzias stellt die Russland-Politik der Europ&auml;ischen Union infrage. Sanktionen &ldquo;aus Wut heraus&rdquo; werde er nicht unterst&uuml;tzen.<br>\nDie EU-Au&szlig;enbeauftragte sieht keinen Anlass zur Klage. &ldquo;Die Einstellung und die Herangehensweise des griechischen Au&szlig;enministers waren bisher extrem konstruktiv&rdquo;, lobt Federica Mogherini. Die Europ&auml;ische Union sei einig in der Frage der Sanktionen gegen&uuml;ber Russland, und dazu habe auch Griechenland beigetragen. Nat&uuml;rlich gebe es auch Meinungsverschiedenheiten, aber die k&ouml;nnten ja auch eine Bereicherung sein.<br>\nEs ist eine ziemlich optimistische Sicht, welche die Au&szlig;enbeauftragte da zum Auftakt des informellen EU-Au&szlig;enministertreffens in Riga verbreitet. Nikos Kotzias, Au&szlig;enminister der griechischen Linksregierung, ist unzufrieden mit der europ&auml;ischen Russland-Politik, und er h&auml;lt nicht hinter dem Berg damit. (&hellip;)Indirekt stellt Kotzias auch einen Zusammenhang zwischen Schuldenkrise und Sanktionsfrage her: &ldquo;Unsere jungen Leute h&ouml;ren nur Sanktionen, Bestrafung, Memorandum. Habt ihr euch gefragt, ob diese Generation &uuml;berhaupt proeurop&auml;isch sein kann?&rdquo; Die Politik der Troika sei falsch und Ausdruck eines &ldquo;kulturellen Rassismus&rdquo; gewesen.<br>\nIn der Au&szlig;enpolitik h&auml;lt Kotzias der EU &ldquo;Doppelmoral&rdquo; vor. Wegen der Krim w&uuml;rden Sanktionen verh&auml;ngt, die Besetzung eines Teils des EU-Staates Zypern durch die T&uuml;rkei aber werde hingenommen. &ldquo;Wir wollen keine Politik, die zum Bruch zwischen der EU und Russland f&uuml;hrt&rdquo;, sagt Kotzias. &ldquo;Wir wollen Russland integrieren. Wenn ich das sage, stehe ich unter Verdacht. Wenn die Kanzlerin das sagt, ist das klug.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nikos-kotzias-griechischer-aussenminister-kritisiert-russland-politik-der-eu-1.2381172\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>W&auml;hler-Studie: SPD leidet an gravierendem Imageproblem<\/strong><br>\nEx-Kanzlerkandidat Steinbr&uuml;ck kritisiert im SPIEGEL Fehleinsch&auml;tzungen seiner Partei. Die SPD m&uuml;sse die Wahlniederlagen sorgf&auml;ltig aufarbeiten. Eine aktuelle Studie bescheinigt den Sozialdemokraten: Sie finden keine neuen W&auml;hler. (&hellip;)<br>\nDass die SPD noch an ihrem Image feilen muss, um f&uuml;r die n&auml;chste Bundestagswahl ger&uuml;stet zu sein, best&auml;tigt auch eine noch unver&ouml;ffentlichte Studie des Instituts TNS Infratest. Wie die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; berichtet, gelingt es den Sozialdemokraten demnach nicht, &uuml;ber ihre Kernklientel hinaus W&auml;hler zwischen 25 und 45 Jahren zur&uuml;ckzugewinnen. Und das, obwohl die Partei in mehr als einem Jahr Regierungsarbeit zentrale Anliegen durchgesetzt hat.<br>\nDie Studie mit dem Titel &ldquo;Die arbeitende Mitte in Ost- und Westdeutschland&rdquo; bescheinigt der SPD ein gravierendes &ldquo;Imageproblem&rdquo;. Dem Ergebnis werde in der Parteispitze erhebliche Bedeutung zugemessen, hei&szlig;t es in dem Bericht. (&hellip;)<br>\nDass die SPD ihre Grunds&auml;tze nicht ebenso erfolgreich pr&auml;sentieren k&ouml;nne, liegt laut der Studie\n<ul>\n<li>an den Hartz-IV-Reformen, <\/li>\n<li>einer fehlenden Zielgruppenpolitik, <\/li>\n<li>zu wenig erkennbarem &ldquo;wertegeleiteten Handeln&rdquo; <\/li>\n<li>und &ldquo;gef&uuml;hltem Desinteresse an der Lebenswirklichkeit der arbeitenden Mitte&rdquo;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die SPD m&uuml;sse &ldquo;wieder erkennbar&rdquo; werden, auch wenn dies bedeute, &ldquo;dass sie &ndash; wo n&ouml;tig &ndash; Konflikte mit der Union eingehen muss&rdquo;, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-hat-laut-umfrage-grosses-image-problem-a-1022315.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> In dieser Studie wird aktuell zusammengefasst, was die NachDenkSeiten seit vielen Jahren insbesondere der SPD-Spitze anlasten. Ob diese Studie die SPD ma&szlig;geblich ver&auml;ndern wird, kann bezweifelt werden, denn &ndash; zumindest bisher &ndash; zeigt sich auch die derzeitige SPD-Spitze als beratungsresistent.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliche Propaganda<\/strong><br>\nSpiegel: Kanzleramt kritisiert amerikanischen NATO-Europakommandanten<br>\nPhilip Mark Breedlove ist seit knapp zwei Jahren Supreme Allied Commander Europe (Saceur) der NATO. Dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel zufolge sind nicht alle Regierungen der 28 NATO-Mitgliedsl&auml;nder wirklich zufrieden mit dem, was er in dieser Position macht. Das soll letzte Woche bei einem Mittagessen des NATO-Rats von mehreren NATO-Botschaftern angesprochen worden sein.<br>\nKonkret wird kritisiert, dass Breedlove in seinen &Auml;u&szlig;erungen zum Ukrainekonflikt nicht so sachlich bleibt, wie es dieser sehr verantwortungsvolle Posten erfordern w&uuml;rde und dass er die Verantwortung Russlands &uuml;bertreibt und h&auml;ufig nicht beweisbare oder sogar nachweislich unwahre Behauptungen aufstellt.<br>\nSo meinte der US-Luftwaffengeneral beispielsweise am 18. November 2014, die OSZE habe gemeldet, dass russische Panzer, Artillerie, Luftabwehrsysteme und Kampftruppen in die Ukraine einr&uuml;cken&rdquo;. Tats&auml;chlich hatte die OSZE jedoch nichts dergleichen verlautbart, sondern lediglich von Milit&auml;rkonvois innerhalb des Separatistengebiets gesprochen.<br>\nAm 18. November 2014 behauptete der Saceur in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ohne Beleg, in der Ukraine st&uuml;nden &ldquo;regul&auml;re Einheiten der russischen Armee&rdquo;. Dem Stern sagte er Tags darauf, das seien doch keine Kampfverb&auml;nde, sondern &ldquo;vor allem [&hellip;] Ausbilder und Berater&rdquo;. Und letzte Woche warnte Breedlove, die (eigentlich verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ruhige) Lage in der Ostukraine werde &ldquo;jeden Tag schlechter&rdquo;, weil der russische Staatspr&auml;sident Putin &ldquo;mehr als tausend Kampffahrzeuge, russische Kampftruppen und Artillerie-Bataillone&rdquo; in den Donbass entsandt habe. Auch diese Angaben konnten anhand von Satellitenfotos nicht best&auml;tigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44335\/1.html\">Peter M&uuml;hlbauer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Ukraine im friendly fire &ndash; oder wie man ein Land zu Tode &bdquo;rettet&ldquo;<\/strong><br>\nWer glaubt, dass der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) und folglich die westlichen Industriel&auml;nder, die ihn kontrollieren, mit Absicht nur &bdquo;unfreundliche linke&ldquo; Regierungen unter Druck setzen und die von ihnen regierten L&auml;nder zu Tode retten, der irrt sich gewaltig. Das Land, das von den meisten westlichen Politikern als das entscheidende Bollwerk gegen vermeintliche russische Hegemonialanspr&uuml;che in Osteuropa angesehen wird, die Ukraine, wird von den westlichen L&auml;ndern mit Hilfe des IWF gerade auf diesem Wege in die Unregierbarkeit gest&uuml;rzt.<br>\nDie Zentralbank der Ukraine hat, wieder einmal weitgehend unbemerkt von den deutschen Medien (nach dem ungeschriebenen, aber mittlerweile leicht zu durchschauenden Motto: Wenn es um den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland geht, berichten wir lieber nur &uuml;ber Ereignisse, die die Ukraine gut aussehen lassen), ihren Leitzins vergangene Woche um mehr als zehn Prozentpunkte, von &uuml;ber 19 auf 30 Prozent angehoben. Seit Mitte Januar, so berichtet die Financial Times (hier, im Abonnement), hat sich der Leitzins damit glatt verdoppelt. Drei&szlig;ig Prozent Leitzins in einem Land, in dem die Inflationsrate noch Ende 2014 bei etwas &uuml;ber zehn Prozent lag und dessen BIP im vergangenen Jahr um mehr als sieben Prozent abgest&uuml;rzt ist und f&uuml;r das ein weiterer Absturz von f&uuml;nf Prozent f&uuml;r dieses Jahr erwartet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-ukraine-im-friendly-fire-oder-wie-man-ein-land-zu-tode-rettet\/\">Heiner Flassbeck auf Flassbeck Economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Land schmiert ab<\/strong><br>\nDie Wirtschaftslage der Ukraine n&auml;hert sich der Katastrophe. Zinsen auf Rekordhoch, W&auml;hrung am Boden, Bankrott in Sicht<br>\nMitte Februar gab es in Kiew eine neue Form von Demonstrationen. Schuldner von Devisenkrediten versammelten sich zu einem sogenannten Finanzmaidan vor der Nationalbank. Sie verlangten den R&uuml;cktritt von Nationalbankchefin Walerija Gontarewa. Die habe durch ungeschickte Interventionen am Devisenmarkt die Landesw&auml;hrung Griwna (UAH) in den Keller geschickt. F&uuml;r einige Tage lag der Kurs der Griwna zur US-W&auml;hrung bei 40, dem F&uuml;nffachen des Werts vor dem Euromaidan, also den Protesten gegen den damaligen Pr&auml;sidenten Wiktor Janukowitsch vor gut einem Jahr. Das bedeutet, dass die ukrainische W&auml;hrung inzwischen 80 Prozent ihres Au&szlig;enwerts eingeb&uuml;&szlig;t hat. Tagelang gab es keine legale M&ouml;glichkeit, Devisen zu kaufen, die zahllosen kleinen Wechselstuben stellten mangels Angebot den Betrieb ein. Spontan entstand wieder ein Valuta-Schwarzmarkt mit Kursen, die um 20 Prozent &uuml;ber den offiziellen lagen. Ukrainische Staatsanleihen sanken an den Finanzm&auml;rkten auf 42 Prozent ihres Nennwerts<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/03-06\/022.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Europe is being torn apart &ndash; but the torture will be slow<\/strong><br>\n&ldquo;If the euro fails, Europe fails&rdquo;: thus spake Angela Merkel. Unfortunately, the euro is failing, but it is failing slowly. Even if Greece grexits, the eurozone seems unlikely to fall apart in the near future, although there is still a chance that it will. There is a much higher chance that it will grind along like a badly designed Kazakh tractor, producing slower growth, fewer jobs and more human suffering than the same countries would have experienced without monetary union. However, the misery will be unevenly distributed between debtor and creditor countries, struggling south and still prospering north.<br>\nThese different national experiences will be reflected through elections, creating more tensions of the kind we have already seen between Germany and Greece. Eventually, something will give, but that process may take a long time. &ldquo;There is a great deal of ruin in a nation,&rdquo; said Adam Smith. Given the extraordinary achievements of the 70 years since 1945, and the memories and hopes still invested in the European project, there is a lot of ruin still left in our continent.<br>\nI recently participated in an event in Frankfurt attended by representatives of leading European investors. A multiple-choice instant poll was taken, offering a number of scenarios for how the eurozone would look in five years&rsquo; time, and asking which we found most probable. Nearly half those present opted, as I did, for &ldquo;Japan in the 1990s&rdquo;. Around 20% voted for &ldquo;what eurozone?&rdquo;; 18% went for &ldquo;the UK after Thatcher&rdquo;, by which they presumably meant a leaner, meaner economy, with the policies of austerity and structural reform producing growth, but also dislocation and inequality.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2015\/mar\/08\/europe-monetary-union-fiscal-political-anger-south\">Timothy Garton Ash im Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pepperoni Turns Partisan  &ndash;  Pepperoni wird zum parteipolitischen Thema<\/strong><br>\nWenn man wissen will, wof&uuml;r eine politische Partei wirklich steht, folge man einfach dem Geld. Pundits und die &Ouml;ffentlichkeit werden h&auml;ufig get&auml;uscht; Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als George W.Bush als gem&auml;&szlig;igt galt und Chris Christie als ein vern&uuml;nftiger Mensch, der sich mit Demokraten verst&auml;ndigen konnte? Gro&szlig;e Geldgeber allerdings wissen in der Regel sehr gut, was sie kaufen, und wenn man ihre Ausgaben verfolgt, lernt man viel.<br>\nUnd was nun sagen uns ihre Spenden im letzten Wahlkampf? Die Demokraten waren, was nicht &uuml;berrascht, die Partei der gro&szlig;en Gewerkschaften (oder was davon noch &uuml;brig ist) und der gro&szlig;en Anw&auml;ltskanzleien: Gewerkschaften und Anw&auml;lte sind die beiden gro&szlig;en Interessengruppen, die die Demokraten am st&auml;rksten unterst&uuml;tzen. Die Republikaner sind die Partei der gro&szlig;en Energie- und Lebensmittelkonzerne: Sie bekommen die meiste Unterst&uuml;tzung von der Rohstoff- und Agrarindustrie. Und insbesondere sind sie die Partei der gro&szlig;en Pizza-Industrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/03\/06\/opinion\/paul-krugman-pepperoni-turns-partisan.html\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Gl&auml;ubiger sollen f&uuml;r Skandalbank bluten<\/strong><br>\nNeue Bilanzl&ouml;cher will &Ouml;sterreich nicht mehr f&uuml;llen. Nun r&uuml;ckt ein Schuldenschnitt n&auml;her. Der tr&auml;fe neben der Bayern LB auch Allianz und Deutsche Bank.<br>\nDie Abwicklung der &ouml;sterreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria kann deutsche Gl&auml;ubiger einen Milliardenbetrag kosten. Denn an der K&auml;rntner Bank sind deutsche Banken mit rund 3 Milliarden Euro beteiligt. Im Feuer stehen insgesamt Anleihen &uuml;ber 10 Milliarden Euro, f&uuml;r die inzwischen die im vergangenen Jahr gegr&uuml;ndete Abwicklungsbank Heta haftet. Hinzu kommen noch ausstehende Kredite des fr&uuml;heren Eigent&uuml;mers der Skandalbank: Die Bayerische Landesbank (Bayern LB) muss um Forderungen &uuml;ber insgesamt 2,3 Milliarden Euro bangen.<br>\nNach einer Statistik der Nachrichtenagentur Bloomberg rangiert bei den Schuldtiteln der Hypo Alpe Adria der M&uuml;nchner Versicherungskonzern Allianz an erster Stelle. Ihre Fondsgesellschaft Pimco soll mit 292 Millionen Euro investiert sein, die Allianz Invest h&auml;lt weitere 34 Millionen Euro. Auf dem zweiten Platz listet Bloomberg die DWS, die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, auf. Bei ihr stehen 276 Millionen Euro im Feuer. Auf den n&auml;chsten Pl&auml;tzen folgen die Verm&ouml;gensverwalter Kepler (67 Millionen), Blackrock (42 Millionen) und Pictet (37 Millionen).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/fonds-mehr\/hypo-alpe-adria-deutsche-glaeubiger-sollen-fuer-hypo-skandalbank-bluten-13468200.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Wieso k&ouml;nnte ein Schuldenschnitt bei privaten Banken, jedoch nicht bei Staaten wie Griechenland durchgef&uuml;hrt werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gabriels Milliarden-Angebote<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsminister verspricht neue Infrastruktur. F&uuml;r Steuerzahler wird das teuer, zeigen interne Papiere. Um das zu kaschieren, soll der &Ouml;PP-Begriff weg.<br>\nAnfang der Woche fasste sich Sigmar Gabriel ein Herz und sagte den sch&ouml;nen Satz: &bdquo;Ich glaube, dass es keine soziale Gesellschaft ohne eine soziale Stadt gibt.&ldquo; Klingt ursozialdemokratisch. Dem Minister geht es um die Finanzierung der deutschen Infrastruktur, eines seiner wichtigsten Themen. Stra&szlig;en, Autobahnen, Schulen, Breitbandnetze &ndash; an fast allem hapert es. Manche sch&auml;tzen den Investitionsstau auf 150 Milliarden Euro in den kommenden Jahren.<br>\nFr&uuml;her, so der Minister, seien zwei Drittel der &ouml;ffentlichen Investitionen aus den Kommunen gekommen. Heute habe &bdquo;die kommunale Finanzschw&auml;che dazu gef&uuml;hrt, dass es nur noch die H&auml;lfte ist&ldquo;. Eine traurige Geschichte: Die Kommunen, heimgesucht von einer Schw&auml;che. Unausweichlich, nicht steuerbar &ndash; so wirkt das.<br>\nTats&auml;chlich ist die &bdquo;kommunale Schw&auml;che&ldquo; kein Naturph&auml;nomen, sondern das Produkt gezielter Politik, unter anderem rot-gr&uuml;ner Steuerpolitik. Die f&uuml;hrte zu jenen Einnahmeeinbr&uuml;chen, die Herr Gabriel jetzt beklagt. Nicht absehbar, ein ungewollter Effekt?<br>\nGerade die Sozialdemokraten erweiterten f&uuml;r die Konzerne die M&ouml;glichkeiten, f&uuml;r das geschaffene Problem eine passgenaue L&ouml;sung zu liefern: &Ouml;PP, &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften. Fehlt das Geld, finanzieren die Konzerne &ndash; mit satten Gewinnen und f&uuml;r den Staat viel teurer. &bdquo;Die Kommunen wurden zum Griechenland Deutschlands gemacht&ldquo;, kritisiert der Infrastrukturexperte der Organisation Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand, Carl Wa&szlig;muth.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Oeffentlich-Private-Partnerschaften\/!155987\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Riestern lohnt sich f&uuml;r fast alle<\/strong><br>\nHohe Geb&uuml;hren haben viele Riester-Sparer ver&auml;rgert. Doch nicht alle Vertr&auml;ge sind &uuml;berteuert. Durch staatliche Zulage und mit einem sorgsam ausgew&auml;hlten Produkt k&ouml;nnen Anleger sinnvoll f&uuml;r ihr Alter vorsorgen.<br>\niele der derzeit 16 Millionen Riester-Vertr&auml;ge beruhen auf einem Missverst&auml;ndnis. Die staatliche Zulage wurde mit einer Art Staatsgarantie f&uuml;r eine gute Altersvorsorge verwechselt. Ein oft teurer Irrtum. Die Anbieter von Riester-Vertr&auml;gen hatten leichtes Spiel. &bdquo;Wenn Sie bis zum Jahresende noch abschlie&szlig;en, sichern Sie sich die volle F&ouml;rderung noch f&uuml;r das ganze Jahr&ldquo;, lie&szlig;en sich die Kunden nicht selten zu einem schnellen Vertragsabschluss dr&auml;ngen. Doch die staatliche Zulassung als zertifizierter Riester-Anbieter ist nichts anderes als eine Pr&uuml;fung formaler Kriterien. Sie sagt nichts dar&uuml;ber aus, ob der Anleger tats&auml;chlich einen vern&uuml;nftigen Vertrag f&uuml;r seine Altersvorsorge abgeschlossen hat.<br>\nTats&auml;chlich hat der Abschluss vieler Riester-Vertr&auml;ge ohne den Blick ins Kleingedruckte stattgefunden und das Erwachen ist vielfach b&ouml;se. In diesen Wochen erhalten die Riester-Kunden wieder ihre Jahresabrechnungen. Beispielhaft eine im Dezember 2006 abgeschlossene Riester-Rente: Das Vertragsguthaben betr&auml;gt nach mehr als acht Jahren 12200 Euro. Doch der Kunde hat 13400 Euro eingezahlt. Dazu kamen fast 2000 Euro staatliche Zulagen. Doch der Versicherer hat fast 5000 Euro an Geb&uuml;hren kassiert. Die haben damit die staatlichen Zulagen weit &uuml;berwogen und auch die Ertr&auml;ge aus der Geldanlage von rund 1800 Euro locker aufgefressen. Von den Kosten war im Beratungsgespr&auml;ch nat&uuml;rlich nie die Rede. Nur von den Zulagen. Die Anbieter verweisen nun darauf, dass die Kosten in den ersten f&uuml;nf Jahren besonders hoch seien und dann geringer w&uuml;rden. Aber selbst im Jahr neun des Vertrages fallen noch 220 Euro Geb&uuml;hren an. (&hellip;)<br>\nBillig sind die Riester-Renten der Union Investment jedoch nicht. Der Anleger zahlt bei der Uni Profi Rente bei jedem Kauf des Aktienfonds 5 Prozent Ausgabeaufschlag und anschlie&szlig;end j&auml;hrlich gut 1,5 Prozent f&uuml;r den Fonds. Der Kauf des Rentenfonds wird mit einem Ausgabeaufschlag von 3 Prozent belegt und dann j&auml;hrlich knapp 0,9 Prozent. Dies sind dieselben Geb&uuml;hren, die ein Fondsk&auml;ufer auch ohne die Riester-Dienstleistungen zahlen muss. Insofern ist es ein faires Angebot. Das Produkt kann nur bei der Volks- und Raiffeisengruppe erworben werden und ist nicht mit Rabatten online oder bei anderen Banken erh&auml;ltlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/vermoegensfragen\/die-vermoegensfrage-riestern-lohnt-sich-fuer-fast-alle-13467992.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine unglaublich dreiste Werbung f&uuml;r Riester-Vertr&auml;ge &ndash; obwohl gleichzeitig die extrem hohen Abschlu&szlig;- und Verwaltungskosten der Versicherungsgesellschaften im Artikel aufgef&uuml;hrt und die hohen Verluste (!) der Riester-Sparer benannt werden. &ldquo;Riestern lohnt sich f&uuml;r fast alle Versicherungsgesellschaften&rdquo; w&auml;re die richtige &Uuml;berschrift &uuml;ber dieser Marketing-Brosch&uuml;re.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Libyen k&ouml;nnte neues Epizentrum des Terrorismus werden<\/strong><br>\nDie Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; bekomme immer mehr Ableger, sagte Guido Steinberg, Nahost- und Terrorismusexperte im DLF. Das lasse die Sorge zu, dass der IS ein internationales Netzwerk aufbaue und dadurch enorm gest&auml;rkt werde. Der Westen m&uuml;sse sunnitische Verb&uuml;ndete vor Ort finden. Steinberg sagte weiter, die Luftangriffe der &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; seien nicht effektiv. &ldquo;Man braucht die Bodentruppen&rdquo;, an diesen mangele es aber. Im Irak ben&ouml;tige man arabische Sunniten, um den IS wirksam zu bek&auml;mpfen. Die gebe es aber nicht. Auch in Syrien brauche man aufst&auml;ndische arabische Sunniten, mit denen man zusammenarbeiten k&ouml;nne. &ldquo;Im Moment zeichnet sich ab, dass man nur sehr schlechte Verb&uuml;ndete hat, n&auml;mlich die Kurden oder auch schiitische Milizen, mit denen man in sunnitischen Gebieten tats&auml;chlich IS nicht erfolgreich bek&auml;mpfen kann.&rdquo; Deswegen werde sich die Terrororganisation noch weiter ausbreiten in der arabischen Welt.<br>\nDerzeit gebe es Ableger des IS in &Auml;gypten, im Jemen, in Algerien und Afghanistan. &ldquo;Das l&auml;sst zumindest die Sorge zu, dass IS ein internationales Netzwerk aufbaut so wie Al-Kaida nach 2001 und dadurch enorm gest&auml;rkt wird.&rdquo; Steinberg sagte, es sei zwar w&uuml;nschenswert, wenn der Kampf gegen den IS auch auf Libyen ausgeweitet werde. &ldquo;Es ist wohl so, dass Libyen in Nordafrika das neue Epizentrum des dschihadistischen Terrorismus werden k&ouml;nnte.&rdquo; Allerdings gebe es dort keine m&ouml;glichen Verb&uuml;ndeten. Die europ&auml;ische und amerikanische Politik sei vollkommen ratlos. Ein erster Schritt k&ouml;nne sein, den Nachbarstaat Tunesien zu stabilisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kampf-gegen-is-terror-libyen-koennte-neues-epizentrum-des.694.de.html?dram:article_id=311836\">DLF<\/a>\n<p><strong>dazu: Erst die K&auml;ffer, dann nach Rom<\/strong><br>\nDer &raquo;Islamische Staat&laquo; (IS) hat mit der Hinrichtung von 21 &auml;gyptischen Christen in Libyen ein neues propagandistisches Zeichen gesetzt. &raquo;Eine Botschaft, mit Blut gezeichnet, an die Nation des Kreuzes&laquo; nannte der IS den Film dazu und drohte darin mit der Einnahme Roms. Nun zittert die Welt, dass nach Syrien und Irak auch in Libyen Region f&uuml;r Region an den selbsternannten Kalifen fallen k&ouml;nnte. Die gefilmte Tat an sich ist so feige wie grausam. Doch gerade darin liegt eine St&auml;rke des IS.<br>\nDer IS hat bisher nur winzige Enklaven in Libyen erobert, die wichtigste darunter ist die kleine Hafenstadt Derna. Sie liegt nur 170 Kilometer von Tobruk entfernt ein Grund f&uuml;r &Auml;gypten, nun gemeinsam mit General Haftar die dortigen IS-Stellungen heftig anzugreifen. Doch auch die libyschen Islamisten jubeln keineswegs alle &uuml;ber die Eroberungen des IS. Der IS wendet in Libyen eine &auml;hnliche Strategie an wie in Syrien. Er k&auml;mpft nicht gegen den erkl&auml;rten Feind, sondern nimmt erst einmal potentiellen Verb&uuml;ndeten Gebiete ab. Derna war, bis der IS die Stadt im Oktober einnahm, fest in der Hand der Miliz Ansar al-Sharia beziehungsweise ihrer lokalen Verb&uuml;ndeten der Abu-Slim-Brigade, beides al-Qaida nahestehende Gruppen. In Syrien hat diese Methode bestens funktioniert. &Uuml;ber ein Jahr lang nahm der IS, damals noch Isis, den Rebellen Dorf f&uuml;r Dorf ab, ohne eine einzige Kugel gegen die Regimetruppen von Bashar al-Assad zu verschie&szlig;en. Der &uuml;berwiegende Teil der Rebellen, denen der IS Gebiete abnahm, waren ebenfalls Islamisten. In Libyen funktioniert diese &Uuml;bernahme von Gebieten weitestgehend kampflos. Inzwischen sollen ganze al-Qaida-Brigaden schlicht &uuml;bergelaufen sein.<br>\nAnders als in Syrien, wo der IS sich langsam ausdehnen konnte, scheinbar ohne dass die regionalen Milit&auml;rm&auml;chte davon Notiz nahmen, wird er in Libyen mit jedem fu&szlig;breit Bodengewinn ganze Kontingente von Fliegerstaffeln aus den Golfstaaten aktivieren und nach seiner direkten Drohung an die &raquo;Nation des Kreuzes&laquo; m&ouml;glicherweise auch aus Europa. Siegen kann der IS in Libyen daher nur durch Konversion. Ob er jedoch f&uuml;r die Libyer au&szlig;erhalb Dernas und anderer Kleinst&auml;dte ein attraktives Angebot hat, bleibt fraglich. Sie brauchen keine Hilfe gegen schiitische Milizen oder einen brutalen Diktator. In ihrem B&uuml;rgerkrieg geht es eher um den Sieg &uuml;ber die Nachbarmiliz und die Sicherung regionaler Privilegien. Allerdings gibt es in Libyen sehr viele trostlose K&auml;ffer ohne Kinos und mit vielen Moscheen und Satellitensch&uuml;sseln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2015\/09\/51496.html\">Jungle World<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ortsb&uuml;rgermeister tritt aus Angst vor NPD-Hetze zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDer B&uuml;rgermeister von Tr&ouml;glitz in Sachsen-Anhalt ist zur&uuml;ckgetreten, weil die NPD vor seinem Haus demonstrieren wollte. Er hatte sich f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge eingesetzt. Ein Kreisrat der NPD, Steffen Thiel, argumentierte auf Flugbl&auml;ttern, andere Gemeinden seien nach Einquartierung von Asylbewerbern &ldquo;erheblicher L&auml;rmbel&auml;stigung, Verschmutzung, einem Anstieg von Eigentumsdelikten und anderen Straftaten, einer erh&ouml;hten Polizeipr&auml;senz und einem damit einhergehenden Verfall der Grundst&uuml;ckspreise&rdquo; ausgesetzt. &ldquo;Das alles wollen wir hier in unserem beschaulichen Ort und in der Elsteraue nicht!&rdquo; Der konkreter Ausl&ouml;ser f&uuml;r den R&uuml;cktritt von Ortsb&uuml;rgermeister Nierth: Die n&auml;chste Demonstration der Fremdenfeinde h&auml;tte, vom zust&auml;ndigen Landratsamt gebilligt, direkt vor sein Wohnhaus f&uuml;hren und dort mit einer Kundgebung enden sollen. Der 46-j&auml;hrige Nierth war, als er das am vergangenen Donnerstag erfuhr, fassungslos. In seiner R&uuml;cktrittserkl&auml;rung schreibt der 46-j&auml;hrige siebenfache Vater: &ldquo;H&auml;tte ich meinen Kindern, die in der letzten Zeit schon einiges ertragen mussten, zumuten sollen, dass vor ihren Kinderzimmern bewaffnete Polizisten stehen m&uuml;ssen, und zudem rassistische und hasserf&uuml;llte Parolen bis dorthin dringen?&rdquo; Den Organisatoren des Anti-Fl&uuml;chtlings-Protestes wirft er vor, sie h&auml;tten sich &ldquo;mit ihrer menschenverachtenden braunen Ideologie&rdquo; erdreistet, ihn vor seinem &ldquo;privaten Schutzraum, meinem Hof, mit ihrer braunen G&uuml;lle zu &uuml;berkippen&rdquo;. &ndash; Nierth sagte, er sei &ldquo;nicht aus Feigheit vor den Nazis&rdquo; zur&uuml;ckgetreten, sondern aus tiefer Entt&auml;uschung &uuml;ber die Beh&ouml;rden, die mit ihren Entscheidungen zugelassen h&auml;tten, dass das Versammlungsrecht pervertiert werde. Nachdem er auf das Amt verzichtete, wurde dann die Demo-Route &uuml;brigens wieder ge&auml;ndert eine Kundgebung vor dem Wohnhaus des Ex-Kommunalpolitikers erschien den NPD-Organisatoren nun nicht mehr notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-03\/npd-troeglitz-buergermeister-ruecktritt-fluechtlinge\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge: Was sollen wir tun?<\/strong><br>\nK&ouml;ln war mit seinen Standards viele Jahre ein Vorbild f&uuml;r andere St&auml;dte. &ldquo;Heute k&ouml;nnen wir die Vorgaben einfach nicht mehr einhalten&rdquo;, sagt Henriette Reker ist Sozialdezernentin der Stadt K&ouml;ln. Rund 5.100 Fl&uuml;chtlinge hat die Stadt im vergangenen Jahr unterbringen m&uuml;ssen. In diesem Jahr sollen es mehr als 10.000 sein etwa ein Prozent der Bev&ouml;lkerung. Die Stadt selbst spricht von einem absoluten Notstand und agiert seit Monaten nach der gleichen Logik: Turnhallen wurden f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ger&auml;umt. Rund 250 Asylbewerber sind mittlerweile in einer umgebauten Filiale eines Praktiker-Baumarktes untergebracht. Zudem kaufte die Stadt ein bekanntes Hotel in der S&uuml;dstadt auf und l&auml;sst es nun f&uuml;r viel Geld umbauen. In der Stadtverwaltung hei&szlig;t es, die Mitarbeiter t&auml;ten schon alles M&ouml;gliche. Der K&ouml;lner Fl&uuml;chtlingsrat aber spricht von &ldquo;menschenunw&uuml;rdigen&rdquo; Zust&auml;nden in manchen Einrichtungen. K&ouml;ln habe einfach kein Konzept, wie es mit den Fl&uuml;chtlingen umgehen soll.<br>\n&ldquo;Noch Ende 2013 sind wir &uuml;brigens gemeinsam mit den Wohlfahrtsverb&auml;nden und Fl&uuml;chtlingsexperten davon ausgegangen, dass wir jeden Monat 65 Pl&auml;tze schaffen m&uuml;ssen. Mittlerweile sind es 600. Die Zahl hat sich innerhalb kurzer Zeit verzehnfacht. Damit konnte einfach niemand rechnen. K&ouml;ln ist eine wachsende Stadt mit einem akuten Wohnraumproblem. Die oberste Priorit&auml;t lautet im Moment, dass Menschen nicht unter der Br&uuml;cke schlafen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-03\/fluechtlinge-koeln-reker-asyl\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Bundesregierung plant eigene L&ouml;sung<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne zur Vorratsdatenspeicherung werden laut Medienbericht immer konkreter. Angeblich plant die Bundesregierung einen Alleingang f&uuml;r die systematische Speicherung von Telefon- und Internetdaten.<br>\nBei der Vorratsdatenspeicherung wird eine deutsche L&ouml;sung immer wahrscheinlicher. Die Bundesregierung plane einen Alleingang f&uuml;r die systematische Speicherung von Telefon- und Internetdaten, schreibt der &ldquo;Spiegel&rdquo; in seiner aktuellen Ausgabe. &Uuml;ber das Streitthema gebe es direkte Gespr&auml;che zwischen Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD). Die Datensammlung soll Fahndern bei der Jagd nach Terroristen und anderen Schwerverbrechern helfen.<br>\nDer CDU-Innenpolitiker Armin Schuster (CDU) sagte der Nachrichtenagentur DPA, die j&uuml;ngsten Aussagen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel zeigten, dass jetzt eine L&ouml;sung angestrebt werde. &ldquo;Ich habe deshalb das Vertrauen, dass die Ministerien f&uuml;r Justiz und Inneres ein Gesetz hinbekommen werden, das sowohl Karlsruhe als auch Br&uuml;ssel zufriedenstellt&rdquo;, erkl&auml;rte er. Dieses k&ouml;nne sp&auml;ter als &ldquo;Muster f&uuml;r ganz Europa dienen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/vorratsdatenspeicherung-regierungsplaene-werden-konkreter-2178445.html%20\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und wieder einmal knickt die SPD ein. Und erneut ist der derzeitige SPD-Bundesvorsitzende Gabriel &ndash; wie bei den sogenannten Freihandelsabkommen mit Amerika &ndash; an der Spitze, wenn es um das Wegr&auml;umen von sozialdemokratischen Positionen geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Software erstellt Bewegungsprofile auch bei niedriger Videoaufl&ouml;sung<\/strong><br>\nFujitsu hat eine Software entwickelt, die Menschen auch in &Uuml;berwachungsvideos mit niedriger Qualit&auml;t anhand ihrer Kleidungsfarben erkennen kann.<br>\nIm Rahmen der Technical Committee Conference der Information Processing Society Japan, die am 6. und 7. M&auml;rz in Sendai auf Honshu stattfindet, haben die Fujitsu Laboratories eine neue Software vorgestellt. Diese soll in der Lage sein, die Bewegungsprofile von Menschen auch anhand von niedrig aufgel&ouml;stem Videomaterial eindeutig zuzuordnen.<br>\nDatenschutz-Bedenken durch hochaufgel&ouml;ste &Uuml;berwachungskameras<br>\nWie Fujitsu in einer offiziellen Mitteilung anf&uuml;hrt, w&uuml;rde Videomaterial, das von &Uuml;berwachungskameras auf st&auml;dtischen Stra&szlig;en und Pl&auml;tzen aufgenommen wird, zunehmend von der Industrie genutzt, um beispielsweise die Standorte von Ladenlokalen oder die Schaufensterauslagen zu verbessern. Die Aufl&ouml;sung der &Uuml;berwachungskameras habe sich dabei in den vergangenen Jahren gesteigert, so dass in den Videos auch die Gesichter der aufgezeichneten Personen identifiziert werden k&ouml;nnten. W&auml;hrend dieser Umstand bei der Aufkl&auml;rung von Verbrechen hilfreich sein kann, &auml;u&szlig;ern Datensch&uuml;tzer Bedenken, wenn im &ouml;ffentlichen Raum Bewegungsprofile von eindeutig identifizierbaren Personen erstellt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Software-erstellt-Bewegungsprofile-auch-bei-niedriger-Videoaufloesung-2570490.html?wt_mc=nl.ho.2015-03-08\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Beyrer: &ldquo;&Ouml;sterreich w&uuml;rde von TTIP besonders profitieren&rdquo;<\/strong><br>\nMarkus Beyrer, Generaldirektor des europ&auml;ischen Industrie- und Unternehmerverbands, &uuml;ber das umstrittene Freihandelsabkommen<br>\nDas Freihandelsabkommen TTIP w&uuml;rde die Umweltstandards senken, US-Chlorh&uuml;hner nach Europa bringen und mit au&szlig;ergerichtlichen Schutzklauseln f&uuml;r Investoren Demokratie und Rechtsstaat aush&ouml;hlen, lautet die Kritik an der geplanten &Ouml;ffnung der M&auml;rkte von EU und USA. Das seien emotionale &ldquo;Raubersgschichten&rdquo;, unsachliche Argumente, h&auml;lt der Generaldirektor des Dachverbands der europ&auml;ischen Industrie und Unternehmen, Markus Beyrer, entgegen. &Ouml;sterreich mit seiner stark exportorientierten Wirtschaft, den KMUs, w&auml;re einer der gro&szlig;en Profiteure von TTIP, sagt er im STANDARD-Interview. Die Widerst&auml;nde hier und in Deutschland seien absurd, ein &ldquo;Politikum&rdquo;. Europa m&uuml;sse allein schon aus strategischen Gr&uuml;nden an den USA dranbleiben, sonst werde es Verlierer einer globalisierten Welt mit Asien und Pazifik werden. &ldquo;Es w&auml;re an der Zeit, wenn wir uns mit wirtschaftlichen Zusammenh&auml;ngen etwas rationaler auseinandersetzen&rdquo;, fordert Beyrer. (&hellip;)<br>\nSTANDARD: Warum w&auml;re &Ouml;sterreich ein so starker Profiteur?<br>\nBeyrer: Weil &Ouml;sterreich eine kleine, offene Volkswirtschaft ist, die exportorientiert ist. Es werden Wachstum und Jobs geschaffen, es ist strategisch wichtig, davon bin ich zutiefst &uuml;berzeugt. Wenn wir das nicht zusammenbringen, wird Europa einen Bedeutungsschwund erleiden. Irgendwann wird es eine Freihandelszone um den Pazifik geben, wenn vielleicht auch nicht in den n&auml;chsten zehn Jahren. Das hei&szlig;t, der transatlantische Raum w&uuml;rde an Bedeutung verlieren, dann w&uuml;rden sich die Schwergewichte verlagern. Daran k&ouml;nnen wir kein Interesse haben. Der dritte Punkt sind die Konsumenten, es wird mehr Auswahl an Produkten geben.<br>\nSTANDARD: Warum soll &Ouml;sterreichs kleinr&auml;umige Wirtschaft profitieren?<br>\nBeyrer: Es wird Vorteile speziell f&uuml;r die Klein- und Mittelbetriebe bringen, die das Herzst&uuml;ck der Wirtschaft ausmachen. Es wird oft &uuml;bersehen, dass die Konzerne auch heute schon viel leichter mit dem Handel mit den USA umgehen k&ouml;nnen, weil sie eine gewisse Gr&ouml;&szlig;e haben. Sie haben das Know-how, entsprechende Rechtsberatung, sie k&ouml;nnen die Anw&auml;lte zahlen, wenn es Probleme gibt. KMUs k&ouml;nnen das nicht so einfach. Diese mittleren produzierenden Unternehmen, die super sind, die hervorragende Produkte herstellen, die tun sich leichter, wenn sie auf gr&ouml;&szlig;ere M&auml;rkte gelassen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000012502007\/Beyrer-Oesterreich-wuerde-von-TTIP-besonders-profitieren#posting-1002046631\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die Situation in &Ouml;sterreich scheint also vergleichbar mit der hierzulande zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Unfassbar: Die TTIP-Lobby k&auml;mpft jetzt mit ALLEN Mitteln<\/strong><br>\nSabine Konrad, &ldquo;Richterin&rdquo; beim Weltbank-Schiedsgericht ICSID, h&auml;lt die Kritik an TTIP f&uuml;r ausl&auml;nderfeindlich. Das zeigt: die TTIP-Lobby k&auml;mpft jetzt mit ALLEN Mitteln, um m&uuml;ndige B&uuml;rger mundtot zu machen.<br>\nDie gro&szlig;e Keule &ldquo;Ausl&auml;nderfeindlichkeit&rdquo;<br>\nDarauf muss man erst mal kommen. Weil man nicht m&ouml;chte, dass ausl&auml;ndische Konzerne vor au&szlig;erstaatlichen Pseudo-Gerichten z.B. deutsche Gerichtsurteile ignorieren und ganz andere Urteile f&auml;llen, die dem deutschen Steuerzahler Milliarden kosten k&ouml;nnen&hellip;. weil man dagegen k&auml;mpft, soll man ein Rassist sein? Und von wem kommt dieser Vorwurf: Von der deutschen &ldquo;Richterin&rdquo; Sabine Konrad (ge&auml;u&szlig;ert im Handelsblatt), die laut dem Weltbank-Schiedsgericht ICSID dort noch bis 2019 &ldquo;Recht spricht&rdquo;. Vielleicht kommt sie vor dem Ende ihrer Amtszeit ja noch in den Genuss dar&uuml;ber entscheiden zu k&ouml;nnen, ob dann via TTIP US-Unternehmen europ&auml;ische Staaten aussaugen k&ouml;nnen, wenn sie bei den nationalen Gerichten vor Ort keinen Erfolg mit ihren Klagen hatten.<br>\nDie Argumentation, die dahinter steckt, scheint wohl so zu gehen: TTIP steht f&uuml;r den freien Handel, f&uuml;r freien Warenaustausch bla bla bla&hellip; also hilft man als deutscher Konsument amerikanischen Fabrikarbeitern. Ist man gegen TTIP, hindert man die amerikanischen Fabrikarbeiter daran Produkte herzustellen, die bei uns verkauft werden, und somit hat man ihn\/sie diskriminiert. Diskriminierung eines US-Fabrikarbeiters durch einen deutschen Verbraucher = Ausl&auml;nderfeindlichkeit. Oder handelt es sich vielleicht sogar um Ausl&auml;nderfeindlichkeit gegen&uuml;ber US-Konzernen?&#8232;Als ich den Vorwurf las, dachte ich ich falle vom Glauben ab. Mit dieser Argumentationskette hatte ich bei diesem Thema wirklich nicht gerechnet. Es ist gut wo es nur geht Ausl&auml;nderfeindlichkeit zu bek&auml;mpfen &ndash; aber sich so was aus den Fingern zu saugen, um Stimmung zu machen, ist verabscheuungsw&uuml;rdig &ndash; finde ich! Peinlich, armselig, fehl am Platz. Mit der Rassismus-Keule kann man als Funktion&auml;r heutzutage B&uuml;rger nicht mehr automatisch ruhig stellen, nur weil einem deren Ansichten nicht passen &ndash; und dazu noch mit einer derart verdrehten Logik!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/finanzmarktwelt.de\/unfassbar-die-ttip-lobby-kaempft-jetzt-mit-allen-mitteln-9832\/%20\">finanzmarktwelt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Saudi-Arabien braucht Waffen<\/strong><br>\nDie Union hat das vorl&auml;ufige Exportverbot von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel f&uuml;r schwere Waffen an Saudi-Arabien scharf kritisiert. Deutschland m&uuml;sse alles daf&uuml;r tun, Riad und andere Partner zu unterst&uuml;tzen, die das &laquo;Pulverfass&raquo; Naher- und Mittlerer Osten stabilisieren k&ouml;nnten. Dazu geh&ouml;rten auch R&uuml;stungsexporte, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer, der dpa. Pfeiffer fliegt heute mit Gabriel nach Riad. Saudi-Arabien verst&ouml;&szlig;t gegen Menschenrechte, ist aber Verb&uuml;ndeter im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/schlaglichter_nt\/article138155583\/Saudi-Arabien-braucht-Waffen.html%20\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Haben die Unionsvertreter immer noch nicht verstanden, dass mit Staaten wie Saudi-Arabien nicht das &bdquo;`Pulverfass` Naher- und Mittlerer Osten&ldquo; stabilisiert werden kann, sondern diese vielmehr die &bdquo;Lunte des Pulverfasses&ldquo; darstellen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Waffen, &Ouml;l und Menschenrechte<\/strong><br>\nSaudi-Arabien missachtet Menschenrechte und vollstreckt Todesurteile. Katar besch&auml;ftigt Sklavenarbeiter auf den WM-Baustellen. Und Sigmar Gabriel f&auml;hrt hin. Mit einer gro&szlig;en Wirtschaftsdelegation im Schlepptau. Geht das? Ist das in Ordnung? Ich finde: Ja. Denn in einem hat der SPD-Chef und Wirtschaftsminister Recht: Wer gar nicht erst das Gespr&auml;ch sucht, auch wenn es schwierig ist, der macht sicher nichts besser im autorit&auml;ren W&uuml;stenland.<br>\nAber es ist ein ziemlicher Spagat, den Gabriel hinlegen muss, um glaubw&uuml;rdig zu bleiben. Denn er ist nun mal Deutschlands oberster Wirtschaftswerber und Chef der Friedenspartei SPD in einem. Zwischen anbiedern und verprellen ist der Grat sehr schmal.<br>\nDie Firmenchefs, die mit Gabriel reisen, erhoffen sich Gesch&auml;fte mit den Golfstaaten, nichts anderes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/gabriel-saudi-arabien-103.html?r=&amp;lid=401852&amp;pm_ln=10\">tagesschau.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Islam, Bedrohung, Terror<\/strong><br>\nTerror allerorten? Ob zuletzt in Bremen oder Dresden, st&auml;ndig werden wir vor Anschl&auml;gen gewarnt. Dass damit auch Politik betrieben wird, ist offenkundig. Die Kommunikationspsychologen Nicole Hau&szlig;ecker und Wolfgang Frindte verlangen vor allem mediale Verantwortung.<br>\nHerr Frindte, Frau Hau&szlig;ecker, Sie haben sowohl zu &ldquo;inszeniertem Terror&rdquo; und zum &ldquo;Feindbild Islam&rdquo; geforscht. Zuletzt haben wir in Bremen ein riesiges Polizeiaufgebot erlebt, und am n&auml;chsten Tag fand ungehindert ein Bundesligaspiel statt.<br>\nHau&szlig;ecker: Offensichtlich wurde auch in Bremen die Gefahr durch gewaltbereite Islamisten wieder sehr schnell medial verbreitet, ohne konkrete Hinweise auf Quellen zu geben und kontextuelle Einordnungen vorzunehmen. Hinzu kamen Visualisierungen, vor allem in TV-Aufnahmen, die zahlreiche, schwer bewaffnete Polizisten zeigten. Aus medienpsychologischer Perspektive haben solche bedrohlich wirkenden Bilder bei mangelnder Faktendarstellung und Vernachl&auml;ssigung von Hintergr&uuml;nden Emotionalisierungspotenzial. Das hei&szlig;t, sie erzeugen eher &Auml;ngste beim Rezipienten, als &uuml;ber die bestehende Sachlage zu informieren. Das best&auml;tigt unsere bisherigen Analysen.<br>\nVor Bremen war Dresden. Im Januar hat die dortige Polizei eine Pegida-Demonstration abgesagt. Begr&uuml;ndung: ein angedrohter islamistischer Anschlag.<br>\nFrindte: Damit kein Missverst&auml;ndnis aufkommt: Ein Risiko besteht zweifellos. Viele Terrorwarnungen werden jedoch dramatisiert und vorschnell in den Medien wiedergegeben. In Dresden wurden keine Belege f&uuml;r eine konkrete Gefahrenlage pr&auml;sentiert.<br>\nHau&szlig;ecker: Vorschnelle Schuldzuweisungen und Verantwortungszuschreibungen zum islamistischen Terror konnten wir in unseren Fernsehanalysen schon mehrfach nachweisen. Wenn sie sich dann nicht best&auml;tigen, wird das im weiteren Verlauf der Berichterstattung eher beil&auml;ufig pr&auml;sentiert. Die ersten Eindr&uuml;cke haben sich dann eingepr&auml;gt. Das nennt man in der Psychologie auch Primacy Effect. Einmal geschaffene Urteile beziehungsweise Vorurteile sind nicht mehr so leicht aus der Welt zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/205\/islam-bedrohung-terror-2764.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Eventisierung des Parlamentsalltags<\/strong><br>\nMenschen in unauff&auml;lliger Kleidung stehen am Pult und reden &ndash; so sehen die meisten Bilder aus dem Deutschen Bundestag aus. Leider holt man in Zeiten neuer Medien und immer bunterer Bilder kaum noch jemanden damit hinter dem Ofen hervor. Deshalb versuchen Politiker, mit Happenings oder sogenannten Events aus der Routine auszubrechen. Auch in dieser Woche haben sie das versucht. Interessant: Wie und weswegen. (&hellip;)<br>\nAlle sind sie da: alle Frauen aus allen Parteien, die seit Jahren auf die Frauenquote hingearbeitet haben. Und das, obwohl etwas weiter unten das Bundestagsplenum weitertagt. Und: obwohl der Antrag der Gr&uuml;nen zur Quote nicht mal durchgekommen ist. Die Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Gr&uuml;nen Britta Ha&szlig;elmann: &ldquo;Wir finden es wirklich wichtig, dass es eine gesetzliche Frauenquote gibt. Deshalb ist es f&uuml;r uns ein besonderer Tag und Anlass zur Freude. Wir machen deshalb eine kurze Unterbrechung, sto&szlig;en zusammen an und machen dann unsere Arbeit weiter.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDa f&auml;llt sogar ein bisschen Ruhm auf die Kanzlerin ab. Frau ist eben Frau. Bei der SPD &uuml;brigens feiern sie die Quote auch. Es gibt Torte. Allerdings muss Frauenministerin Manuela Schwesig sich den Jubel mit Fraktionschef Thomas Oppermann und Justizminister Heiko Maas teilen: &ldquo;Es ist ein Tag, an dem wir gemeinsam feiern k&ouml;nnen. Gute Laune ist angesagt f&uuml;r Frauen und M&auml;nner.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/mdr-info\/berliner-notizen-eventisierung100.html\">mdr<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Parlamentarierinnen feiern: Die Quote &ndash; &ldquo;endlich&rdquo;<\/strong><br>\nErst beschlie&szlig;t der Bundestag nach langem Kampf ein St&uuml;ck mehr Gleichberechtigung, dann feiern die Frauen ihren Erfolg &ndash; fraktions&uuml;bergreifend. Und am Ende hat bei der SPD doch wieder ein Mann das Sagen. (&hellip;)<br>\nIm Plenum am Morgen sieht es ein bisschen so aus: Auch bei SPD und CDU sitzen mehr als nur Alibi-Frauen in der ersten Reihe, als Parlamentspr&auml;sidentin amtiert Petra Pau, und auf den Emporen finden sich deutlich mehr Zuh&ouml;rerinnen als sonst. Sp&auml;ter bei den Empf&auml;ngen wird der Jubel der Frauen grundiert von Realismus. &bdquo;Ganz gro&szlig;er Tag&ldquo;, sagt Rita Pawelski. Und Monika Schulze-Strelow: &bdquo;Wichtig ist, dass jetzt die Normalit&auml;t beginnt.&ldquo;<br>\nF&uuml;r die Gr&uuml;nen hei&szlig;t das, ab sofort das Thema zu wechseln. &bdquo;Die Entgeltgleichheit ist das N&auml;chste&ldquo;, k&uuml;ndigt Renate K&uuml;nast an. &bdquo;Noch in dieser Legislatur.&ldquo; Sie gibt sich sicher, dass das klappen kann. Bei der SPD steht unterdessen schon das Symbol des Tages bereit: die Quoten-Torte. Vierst&ouml;ckig wie bei einer Hochzeit, au&szlig;en rotes Marzipan, innen cremig und s&uuml;&szlig;. Es schneiden an: Justizminister und Frauenministerin. &bdquo;Aber ich hab&rsquo; die Hand oben!&ldquo;, ruft Manuela Schwesig. Klingt gut. Nur die Festtagsrede h&auml;lt dann nicht sie, sondern Fraktionschef Thomas Oppermann. &bdquo;Ein Tag f&uuml;r die Geschichtsb&uuml;cher&ldquo;, sagt er. Und wirklich: Fast h&auml;tte es geklappt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fnp.de\/nachrichten\/politik\/Parlamentarierinnen-feiern-Die-Quote-endlich;art673,1296816\">Frankfurter Neue Presse<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Bundesministerin Schwesig schw&auml;rmt geradezu von dieser beschlossenen Frauenquote (von der nur sehr wenige Frauen profitieren werden), zieht einen historischen Vergleich zur Einf&uuml;hrung des allgemeinen Frauenwahlrechts und verf&auml;llt sodann dennoch dem &uuml;blichen Frauen-Klischee: Wenn sie als erste die (von Frauen vorbereitete?) Torte mit anschneiden m&ouml;chte.<\/em><\/p>\n<p><em>Zum Thema auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14528\">Jens Berger &ndash; Quotensturm im Genderwasserglas<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25332","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25332"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25332\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28568,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25332\/revisions\/28568"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}