{"id":25352,"date":"2015-03-10T09:12:29","date_gmt":"2015-03-10T08:12:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352"},"modified":"2015-03-10T12:04:43","modified_gmt":"2015-03-10T11:04:43","slug":"hinweise-des-tages-2329","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h03\">Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h04\">Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &ndash; Rauf oder runter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h05\">Anleihek&auml;ufe der EZB &ndash; Das gro&szlig;e Experiment<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h06\">Germany v Greece is a fight to the death, a cultural and economic clash of wills<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h07\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h08\">Wenn Arbeit Armut bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h09\">System Hartz IV &ndash; Wir statten Arbeitgeber mit billigem Menschenmaterial aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h10\">Sorge um Fernbus-Boom: Anbieter klagen &uuml;ber zu wenige Busfahrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h11\">Europ&auml;ische Pharmaforschung: B&uuml;rger zahlen, Konzerne profitieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h12\">Vorratsdatenspeicherung: Br&uuml;ssel versetzt die gro&szlig;e Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h13\">Den Premier als Feind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h14\">Datenschutz ist kein Gnadenrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h15\">S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; f&uuml;hrt Online-Bezahlmodell ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h16\">Die blutigen Fr&uuml;chte der Baumwolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h17\">TV-Tipp: Die Spur der Troika &ndash; Macht ohne Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352#h18\">Zu guter Letzt: Pelzig h&auml;lt sich &uuml;ber landwirtschaftliche Subventionen und brauchen wir Entwicklungshilfe oder eine Revolution<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25352&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Putin-Interview mit russischem Staatsfernsehen &ndash; &ldquo;Wir m&uuml;ssen die Krim zur&uuml;ckholen&rdquo;<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident Putin hat in einem Interview mit dem Staatsfernsehen zugegeben, die Annexion der Krim vorangetrieben zu haben. Pikant: Den Befehl erteilte er am Schlusstag der Olympischen Winterspiele in Sotschi.<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat sich im Staatsfernsehen zu den Umst&auml;nden der Annexion der Krim ge&auml;u&szlig;ert. In einem 55-sek&uuml;ndigen Trailer zur Dokumentation &ldquo;Die Krim &ndash; der Weg in die Heimat&rdquo; tauchen mehrere Interviewausschnitte von Putin auf. Unter anderem sagt er darin: &ldquo;Wir m&uuml;ssen beginnen, die Krim zur&uuml;ck zu Russland zu holen.&rdquo;<br>\nEr habe diesen Satz zu seinen Sicherheitsberatern am Ende einer Sitzung gesagt, berichtet Putin. Bei dem Zusammentreffen in der Nacht zum 23. Februar 2014 sei es darum gegangen, wie Russland dem damaligen ukrainischen Pr&auml;sidenten Viktor Janukowitsch helfen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/putin-krim-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dass Russland aktiv an der Einverleibung der Krim gearbeitet hat, ist wohl unbestritten. Daher &uuml;berrascht die Aussage aus dem Interview nicht. Interessant ist an dieser Meldung aber das Datum. <a href=\"http:\/\/www.laender-analysen.de\/russland\/chroniken\/Chronik_ra_2014_dru.pdf\">Erst eine Woche sp&auml;ter<\/a> hat Putin von der Duma gr&uuml;nes Licht daf&uuml;r bekommen, &bdquo;Ma&szlig;nahmen zur Stabilisierung der Lage auf der Krim zu ergreifen und alle m&ouml;glichen Mittel einzusetzen, um die Bev&ouml;lkerung der Krim vor Willkur und Gewalt zu sch&uuml;tzen&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nemzow und Putin &ndash; Opfer und T&auml;ter?<\/strong><br>\nBoris Nemzow wurde erschossen. Wurde Wladimir Putin damit gest&auml;rkt oder  geschw&auml;cht? Spekuliert wird, was das Zeug h&auml;lt. Es ist ein Strudel, der abw&auml;rts zieht. Es ist ein Ereignis, das einen Punkt setzt, dessen weitreichende Folgen aber zugleich nicht absehbar sind. Man muss sich fragen, was das alles bedeutet.<br>\nDie Mehrheit der Kommentare bewegt sich auf der Ebene geiler Neugier, auf der Ebene von Ger&uuml;chten, von Spekulationen und auch von haltlosen Anschuldigungen gegen Putin. Das alles ist traurig, langweilig, hysterisch und im Kern unklar, unwahr und alles in allem &bdquo;irgendwie&ldquo; auch bedrohlich.<br>\nWichtig ist jedoch allein die Frage: Wof&uuml;r steht dieser Mord? Was wird mit ihm abgeschlossen? Was wird mit ihm neu eingeleitet?<br>\nIm Scheinwerferlicht stehen zwei M&auml;nner, der eine als Opfer, der andere als vermeintlicher T&auml;ter. Der eine wird zum M&auml;rtyrer des demokratischen Wandels erhoben, der andere zum M&ouml;rder, zum Diktator, zum StalinHitler-Monster d&auml;monisiert, das nicht  nur Russland, sondern die Welt bedrohe.<br>\nEins ist so unwahr wie das andere. &bdquo;Opfer&ldquo; und &bdquo;T&auml;ter&ldquo; sind viel enger miteinander verwandt als es manchen Beobachtern erscheint: Beide, Boris Nemzow ebenso wie Wladimir Putin wuchsen auf, gingen zur Schule, erhielten ihre Ausbildung noch unter den Bedingungen der Sowjetunion. Putin, geboren am  7.10.1952, war 33 Jahre alt, Nemzow, geb. am 9.10.1959, war 26 Jahre alt, als Perestroika sich 1985 mit dem 27. Parteitag erstmals &ouml;ffentlich wahrnehmbar outete. Beide gehen nach Einsetzen der Perestroika bei der neuen Macht in Dienst &ndash; Putin bei Anatoly Sobtschak in St. Petersburg (Leningrad),  Nemzow von Jelzin patroniert, als j&uuml;ngster Gouverneur in Nischni Nowgorod, wo er sich als einer der radikalsten Privatisierer einen Namen machte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kai-ehlers.de\/texte\/artikel-zur-lage\/2015-03-03-nemzow-und-putin-opfer-und-taeter\">Kai Ehlers<\/a><\/li>\n<li><strong>G&uuml;nther Jauch &ndash; &bdquo;Putins Russland &ndash; auf dem Weg zur Diktatur?&ldquo;<\/strong><br>\nEs ist erst wenige Tage her, dass Russlands f&uuml;hrender Oppositioneller Boris Nemzow auf offener Stra&szlig;e erschossen wurde. Mitten in Moskau, in unmittelbarer N&auml;he des Kremls. Seither steht Russland erneut im Fokus der Welt&ouml;ffentlichkeit &ndash; mit Sorge betrachten Beobachter die Entwicklung im Reich Putins und f&uuml;rchten ein Abdriften in die Diktatur.<br>\nPutin selbst ist nach dem Mord in die Offensive gegangen, hat das Attentat als eine Schande f&uuml;r Russland verurteilt. Er k&uuml;ndigt eine umfassende Aufkl&auml;rung des Mordes an. Die Beh&ouml;rden m&uuml;ssten mehr als bisher tun, um solche schweren Verbrechen zu verhindern. &ldquo;Wir m&uuml;ssen Russland endlich von der Schande und von Trag&ouml;dien solcherart befreien, die wir j&uuml;ngst gesehen und erlebt haben&ldquo;, so Putin. Der Argwohn ihm gegen&uuml;ber bleibt jedoch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/guentherjauch\/aktuelle_sendung\/Putins-Russland-auf-dem-Weg-zur-Diktatur,russlandnachnemzow100.html\">Das Erste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> An der Ermordung des russischen &bdquo;Regimekritikers&ldquo; Nemzow gibt es sicher nichts zu besch&ouml;nigen. Wer letztendlich dahinter steckt ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Aber offenbar scheint G&uuml;nther Jauch &uuml;ber mehr Erkenntnisse zu verf&uuml;gen als die Ermittler der russischen Polizei. Der Titel der Sendung &bdquo;Putins Russland &ndash; auf dem Weg zur Diktatur?&ldquo;  insinuiert eindeutig, dass hinter dem Mord nur Putin stecken k&ouml;nne. Jauch war sich nicht einmal zu schade die &auml;lteste Tochter des Mordopfers in der Sendung vorzuf&uuml;hren. Auch Garri Kasparow, der vor einigen Jahren von neokonservativen US-Think-Tanks als &bdquo;unser Mann in Moskau&ldquo; aufgebaut wurde, durfte als Stichwortgeber gegen Putin nicht fehlen. Da ist es dann auch egal, dass Kasparow schon einmal mit den rechtsradikalen &bdquo;Nationalbolschewisten&ldquo; um Eduard Limorow gemeinsam Front gegen Putin machte. <\/em><br>\n<em>Man sollte nicht vergessen, dass Nemzow als Kronprinz Boris Jelzins wesentlich f&uuml;r die brutale und radikale Privatisierung in Russland und der Verschleuderung des russischen Volkseigentums an die Oligarchen verantwortlich war. Dass Jelzin zusammen mit Figuren wie Nemzow, westlichen Kooperationspartnern sowie den Ratgebern des IWF, das Land in die gr&ouml;&szlig;te soziale und &ouml;konomische Katastrophe getrieben hat, die es nach dem 2. Weltkrieg erlitten hat, bleibt bei Jauch nat&uuml;rlich unerw&auml;hnt. Nur weil Nemzow in das geostrategische Kalk&uuml;l der USA, der NATO und der EU passte wird er nicht notwendigerweise zu einem Heiligen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Nemzow &ndash; die Tragik von Russlands Reformen<\/strong><br>\nDie Industriestadt Nischni Nowgorod war ein Experimentierfeld der Jelzin-Reformer. Ein Mitarbeiter der Weltbank, der unter Nemzow Privatisierungsprojekte betreute, erkl&auml;rte mir damals: &laquo;Wenn es die Polen k&ouml;nnen, warum sollen es die Russen nicht auch schaffen?&raquo; Die Ausgangslage in Polen und Russland war aber verschieden. Den Unterschied erkl&auml;rte der polnische Publizist und ehemalige Dissident Adam Michnik: &laquo;Den Kommunismus &uuml;berwindet man nicht, in dem man bolschewistische Methoden im eigenen Lager anwendet und den einstigen politischen Feind zur Unperson erkl&auml;rt.&raquo;<br>\nMit bolschewistischen Methoden zur Marktwirtschaft<br>\nMichnik warf den russischen Reformern vor, sie h&auml;tten den Kommunismus mit bolschewistischen Methoden &uuml;berwinden wollen.<br>\nIm Gegensatz zu Polen kam es in Russland zu keinem &laquo;Runden Tisch&raquo;.<br>\nEine radikale Privatisierung wurde im Schnellzugtempo durchgesetzt. Das Ziel der Reformer war, eine R&uuml;ckkehr der Kommunisten an die Macht zu verhindern.<br>\n1997 ernannte Jelzin Nemzow zum Vizepremierminister. Alle verstanden: Der junge Boris sollte Nachfolger des kranken und unpopul&auml;ren Boris Jelzin werden. In Washington war man &uuml;ber das &laquo;economic dream Team&raquo; entz&uuml;ckt, das nun mit Nemzow und dem gleichzeitig zum Vizepremier ernannten Anatoly Tschubais den Reformkurs in Russland bestimmen sollte.<br>\nNemzow seinerseits lobte Jelzin, er sei ein &laquo;wahrhaftiger, guter russischer Zar&raquo;. Der &laquo;gute Zar&raquo; war aber damals ein Spielzeug einer Handvoll von Oligarchen, die das Jelzin-Regime finanzierten, das ihnen erlaubte, sich nicht nur die Filetst&uuml;cke der russischen Wirtschaft f&uuml;r einen Pappenstiel unter die N&auml;gel zu reissen, sondern auch die politische Macht zu privatisieren. Nemzow selber hatte enge Beziehungen zum f&uuml;hrenden Oligarchen Wladimir Potanin, auf dessen Datscha er sich vergn&uuml;gte, sowie zu Michail Chodorkowski, der sp&auml;ter Nemzows liberale Partei der Rechten Kr&auml;fte finanzierte.<br>\nJelzins Radikalreformer hatten die Vorstellung, mit Preisliberalisierung und Privatisierung allein werde sich der Markt selber seinen Rahmen schaffen. Die erhofften Rahmenbedingungen entstanden aber nicht von selber. Stattdessen entwickelte sich ein wilder Kasino-Kapitalismus. Die gro&szlig;en Monopolunternehmern blieben bestehen. Es gab keinen Schutz f&uuml;r das Eigentum daf&uuml;r aber ein bl&uuml;hendes Schutzgeldgesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/akademieintegra.wordpress.com\/2015\/03\/07\/nemzow-die-tragik-von-russlands-reformen\/\">akademie integra<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ische Schockstrategie f&uuml;r Ukraine<\/strong><br>\nDie Ukraine steht am Rande des Staatsbankrotts. Genau die richtige Situation f&uuml;r jene Schockstrategie, die die Autorin Naomi Klein vor Jahren als Rahmenprogramm f&uuml;r die Durchsetzung neoliberaler &raquo;Reformagenden&laquo; dargestellt hat. Da kann die EU nicht abseits stehen. Sie schickt jetzt jene Kavallerie an den Dnjepr, die Peer Steinbr&uuml;ck vor Jahren der Schweiz nur androhte. Jetzt sollen er und andere Politiker von der Reservebank in einer &raquo;Agentur f&uuml;r die Modernisierung der Ukraine&laquo; das ruinierte Land im EU-Sinn auf Vordermann bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/03-05\/045.php\">junge welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Lustige S&amp;M Selbsthilfegruppe des Bundestags<\/strong><br>\nWenn man so lauscht, was unsere gew&auml;hlten und gef&uuml;hlten Abgeordneten heute zu den &ndash; unzureichend harten &ndash; Reformvorschl&auml;gen der Griechen und zum &ndash; inflation&auml;ren &ndash; Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB erkl&auml;ren, klingt das ja immer ein bisschen wie aus der lustigen S&amp;M Selbsthilfegruppe des Bundestags (das muss es in einer toleranten Gesellschaft ja auch geben). Da wird mit stoischem Eifer aus der Ferne gelehrmeistert, die Griechen wollten einfach nicht genug leiden, g&auml;ben immer noch nur leidlose Listen ab, und z&ouml;gen sich immer noch nicht so ordnungsgem&auml;&szlig; an wie, sagen wir, der Herr Minister Sch&auml;uble &ndash; und versuchen uns jetzt auch noch mit der Drohung eines Referendums zu erpressen (furchtbares Warmduscherdemokratenzeug).<br>\n&Auml;hnliches gilt f&uuml;r den EZB-Chef, dem man allerdings zugute halten muss, dass er noch keine Sitzung mit Hemd aus der Hose geleitet hat (das w&uuml;ssten wir sonst nat&uuml;rlich). Das ganze billige Geld verf&uuml;hre ja die S&uuml;dl&auml;nder, nicht mehr hart zu sparen und zu reformieren, so unsere Haushaltsbeauftragten (die sich dabei immer so ein bisschen wie in der B&uuml;tt anh&ouml;ren).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/permalink.php?story_fbid=814354748647125&amp;id=160349790714294\">Thomas Fricke via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Political waterboarding<\/strong><br>\nGriechenland geht das Geld aus, doch die Eurogruppe will keine Hilfskredite freigeben. Warum eigentlich? Offenbar gibt es neben den umstrittenen Spar- und Reformauflagen auch noch ganz andere &ndash; politische &ndash; Ziele.<br>\nNun kommt aber noch ein drittes Motiv hinzu, das man &ldquo;political waterboarding&rdquo; nennen k&ouml;nnte. Es geht darum, Tsipras und seine linke Partei Syriza politisch in die Enge zu dr&auml;ngen.<br>\nDer in Athen regierenden Linken werden nur genau so viele Zugest&auml;ndnisse gemacht, wie n&ouml;tig. Gleichzeitig versucht man alles, um ihr politisches Programm zu durchkreuzen.<br>\nDas dahinter stehende R&auml;sonnement hat ein deutsches Regierungsmitglied unverhohlen ausgesprochen: Man d&uuml;rfte Populisten von links und rechts keine Chance geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/political-waterboarding\/\">Eric Bonse in Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Spanien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Sagt Angela Merkel, dass die Zeiten sich &auml;ndern<\/strong><br>\nSpaniens schlechte Lage hatte sich ja nur konsolidiert, nicht ver&auml;ndert: f&uuml;nfzig Prozent Jugendarbeitslosigkeit, drastische Sparma&szlig;nahmen, Abbau im Bildungs- und Gesundheitswesen, zahllose Korruptionsf&auml;lle, Wohnungsnot. J&uuml;ngere Jobsuchende bekommen meist nur Ramschvertr&auml;ge (contratos basura), kurzfristig und miserabel bezahlt. Junge spanische Akademiker verdienen bei Vollzeitbesch&auml;ftigung oft nur neunhundert Euro monatlich. Wenn deutsche Beobachter die materielle Wirklichkeit der Krise erleben, erschrecken sie dann doch.<br>\nJener ferne 15.Mai 2011 verschaffte dem spanischen Unbehagen nicht nur ein Ventil, sondern, viel wichtiger, einen politischen Diskurs jenseits des Links-rechts-Schemas. No nos representan, hie&szlig; das Misstrauensvotum an die politische Klasse: &bdquo;Sie vertreten uns nicht.&ldquo; Ohne Vertretung keine Demokratie. Eine ganze Generation begann, die Gesellschaft und die politischen Institutionen zu &uuml;berdenken. In Buchl&auml;den mehren sich Publikationen aus alternativen Verlagen, vom schmalen Pamphlet bis zum Gro&szlig;essay: &bdquo;Die Stimmen des 15.Mai&ldquo;, &bdquo;Reagiere!&ldquo;, &bdquo;Ja, man kann!&ldquo;. W&auml;hrend Barack Obamas Wahlkampflosung &bdquo;Yes, we can!&ldquo; l&auml;ngst von den Ersch&ouml;pfungssymptomen seines Mandats eingeholt wurde, blieb die Formel bei der spanischen Protestjugend lebendig.<br>\nUnd dann, vor einem Jahr, betrat Podemos die Szene. Der Name verk&uuml;ndet selbstbewusst: &bdquo;Wir k&ouml;nnen.&ldquo; Podemos ist eine politische Partei, obwohl die Bewegung des &bdquo;15.Mai&ldquo; sich jahrelang nicht mit dem System gemeinmachen wollte. Die f&uuml;hrenden K&ouml;pfe &ndash; an der Spitze Generalsekret&auml;r Pablo Iglesias, 36 Jahre alt &ndash; kommen aus dem Umfeld der Politikwissenschaften an der Universit&auml;t Complutense in Madrid. Das Programm, mit dem sie bei den Europa-Wahlen im November f&uuml;nf Sitze holten und das Establishment in Schrecken versetzten, ist in dem Sinn radikal, dass es theoretische Konzepte zu Demokratie, Volksbeteiligung, Wohlfahrtsstaat, Abr&uuml;stung, Umweltschutz und vielem mehr v&ouml;llig furchtlos &ndash; oder naiv &ndash; in die ertr&auml;umte Praxis verpflanzt. Podemos hat noch nichts geleistet, sich aber eine Menge vorgenommen. Das macht m&auml;chtig Eindruck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/was-deutschland-von-spanien-zu-erwarten-hat-13466111.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man erschrickt also &uuml;ber die Folgen der Austerit&auml;tspolitik, die neben Griechenland auch in Portugal und Spanien unglaubliche soziale und &ouml;konomische Verw&uuml;stungen hervorgebracht hat und die Deutschland oder pr&auml;ziser, welche die deutschen Eliten am liebsten der gesamten EU aufoktroyieren m&ouml;chten. Da fragt man sich weshalb diese Politik dann in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; mit Z&auml;hnen und Klauen verteidigt wird?<\/em><br>\n<em>Man kann PODEMOS nur einen Wahlsieg im Herbst w&uuml;nsche. Vielleicht besteht dann eine echte Chance das deutsche &bdquo;Spardiktat&ldquo; &uuml;ber Europa zu brechen. Gerade auch, da Spanien mit mehr als 46 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von  1.4 Billionen Euro, von Sch&auml;uble wohl kaum wie ein drittklassiger Vasallenstaat &agrave; la Griechenland behandelt werden kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Spaniens neue B&uuml;rger<\/strong><br>\nIn der spanischen Politik hat ein gro&szlig;er Generationswechsel eingesetzt. Neben der linken Podemos steht eine weitere Partei vor dem Einbruch ins Establishment: Ciudadanos, die sich mit ihrem Vorsitzenden Albert Rivera als Partei der Mitte pr&auml;sentiert.<br>\nAuf seinem ersten Wahlplakat pr&auml;sentierte Albert Rivera sich nackt. Man schrieb das Jahr 2008, und der damals 27 Jahre junge katalanische Rechtsanwalt aus Barcelona wollte demonstrieren, dass er nichts zu verbergen habe. Inzwischen leistet er sich, wie er sagt, &bdquo;zwei Anz&uuml;ge von Boss pro Jahr&ldquo;. Au&szlig;erdem hat er eine eingestandene &bdquo;Schw&auml;che f&uuml;r Schuhe&ldquo;. Bei den Spaniern kommt der heute 35 Jahre alte Rivera mit seinem Programm des &bdquo;vern&uuml;nftigen Wandels&ldquo; immer besser an.<br>\nRiveras Partei hie&szlig; urspr&uuml;nglich auf Katalanisch &bdquo;Ciutadans&ldquo; (B&uuml;rger) und war vor allem als Antwort liberaler Intellektueller in der Region auf den wachsenden Nationalismus und Separatismus entstanden. Nach ersten kleinen Erfolgen in der Heimat und bei den Europawahlen im vorigen Jahr &auml;nderte die Gruppierung ihren Namen in das spanische &bdquo;Ciudadanos&ldquo; und bekundete damit zugleich einen &uuml;berregionalen Anspruch. So wollen Rivera und seine &bdquo;B&uuml;rger&ldquo; in einem turbulenten spanischen Wahljahr fast &uuml;berall antreten: zuerst bei den vorgezogenen andalusischen Wahlen am &uuml;bern&auml;chsten Sonntag, dann in zw&ouml;lf der insgesamt f&uuml;nfzehn spanischen Autonomen Regionen bei den Kommunal- und Regionalwahlen im Mai, hernach im September bei der &bdquo;Unabh&auml;ngigkeits&ldquo;-Machtprobe im heimischen Katalonien und schlie&szlig;lich im Sp&auml;therbst bei den spanischen Parlamentswahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/die-partei-ciudadanos-von-albert-rivera-spaniens-neue-buerger-13471239.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.L.:<\/strong> Eine aktuelle und gestern ver&ouml;ffentlichte Umfrage im Auftrag von El Pa&iacute;s sieht alle vier Parteien (Podemos, PSOE, PP, Ciudadanos) mittlerweile mit Chancen die spanischen Parlamentswahlen zu gewinnen. Alle vier zusammen vereinigten in dieser Prognose rund 80% der abgegebenen Stimmen (bei bisherigen Wahlen verteilte sich dieser Stimmanteil lediglich auf die beiden Altparteien PP-PSOE zusammen): Podemos liegt auch in dieser Umfrage weiterhin vorn (22,5%), gefolgt von der PSOE (20,2%) und auf Platz drei und vier fast gleichauf PP (18,6%) und Ciudadanos (18,4%).<\/em><br>\n<em>Spannend werden die auf den 22. M&auml;rz vorgezogenen Regionalwahlen in Andalusien. Prognostiziert werden hier ein drastischer Einbruch der PP (vormals und erstmalig knapp st&auml;rkste Partei bei den letzten Regionalwahlen), jeweilige Verluste f&uuml;r die bis Januar in einer Koalition regierenden Parteien PSOE und Izquierda Unida (Vereinigte Linke), Podemos als dritte und neue parlamentarische Kraft (nach PSOE und PP), sowie Ciudadanos als vierte und ebenfalls neue.<\/em><br>\n<em>Insgesamt zeichnet sich damit eine heikle Gemengelage ab, die entsprechende Wahlkampfmunition f&uuml;r die dann zum Jahresende anstehenden Parlamentswahlen bereith&auml;lt. Denn Andalusien ist zum einen PSOE-Kernland und (geschw&auml;chte doch bisher gehaltene Hochburg), und zum anderen eine der bedeutendsten Regionen Spaniens (Platz 1 in Bev&ouml;lkerung, Platz 2 in Ausdehnung, Platz 3 im BIP). Sollte hier eine offizielle &lsquo;gro&szlig;e&rsquo; und &lsquo;staatstragende&rsquo; Koalition als Ergebnis entstehen, so w&auml;re dies in doppelter Hinsicht ein einschneidendes Ereignis, f&uuml;r Andalusien selbst wie f&uuml;r Spanien insgesamt. Es lieferte weitere Wasser auf die Wahlkampfm&uuml;hlen derer, die wie Podemos und Ciudadanos aus einer neuen Generation antreten gegen die bisherige &lsquo;Kaste&rsquo; einer fast seit dem Ende der Franco-Diktatur (1978) abwechselnd regierenden Gro&szlig;en Koalition aus PP-PSOE (nach der kurzen Regierungszeit, bis Dezember 1982, zweier UCD-Regierungen).<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &ndash; Rauf oder runter?<\/strong>\n<ul>\n<li>Wie viele Menschen sind in Deutschland arbeitslos? Offiziell sind es nur 3,0 Millionen.<\/li>\n<li>Doch tiefer in der Statistik ist die versteckte Arbeitslosigkeit aufgef&uuml;hrt: Menschen auf Jobsuche, die zum Beispiel gerade eine Schulung besuchen oder einen Ein-Euro-Job haben.<\/li>\n<li>Eingerechnet steigt die Zahl der Arbeitslosen auf 3,8 Millionen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deutschland n&auml;hert sich gerade wieder der magischen Grenze. Rutscht die Zahl der Arbeitslosen unter drei Millionen, gilt das als gute Nachricht. Denn der Wert soll sagen: Sehr viele Menschen in Deutschland haben einen Job, k&ouml;nnen ihre Familien ern&auml;hren, das Leben genie&szlig;en. Der Wert ist vor Kurzem wieder gefallen: im Februar auf 3 017 000 Arbeitslose. Schon n&auml;chsten Monat k&ouml;nnte wieder eine Zwei ganz vorne stehen, wenn das Wetter mitspielt.<br>\nAlso alles gut? &ldquo;Das ist absolut verharmlosend&rdquo;, sagt Gerd Bosbach. Er ist Professor f&uuml;r Mathematik, Statistik und Sozialforschung an der Hochschule Koblenz und gilt als einer der bekanntesten Kritiker der Arbeitslosenzahlen, wie sie die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit monatlich ver&ouml;ffentlicht.<br>\nZwar w&uuml;rden die aktuellen Zahlen nat&uuml;rlich zeigen, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt nun viel besser sei als 2005 &ndash; damals war die Arbeitslosenquote etwas doppelt so hoch wie derzeit. &ldquo;Trotzdem sind drei Millionen Menschen, die offiziell als arbeitslos gez&auml;hlt werden, viel zu viele Schicksale&rdquo;. Er fordert, dass die Arbeitsagentur die Werte &ldquo;kritischer pr&auml;sentiert&rdquo;. Stattdessen passiere das Gegenteil: &ldquo;Wenn die Arbeitslosigkeit sinkt, wird das euphorisch gefeiert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/statistik-der-bundesagentur-fuer-arbeit-rauf-oder-runter-1.2384682\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Anleihek&auml;ufe der EZB &ndash; Das gro&szlig;e Experiment<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank will 1,1 Billionen Euro in den Markt pumpen, um die Wirtschaft zu retten. Doch kann das &uuml;berhaupt klappen &ndash; und wenn ja, zu welchem Preis? Zwei Szenarien.<br>\nEs ist ein historisches Ereignis: Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) und die nationalen Notenbanken der Euro-Zone haben am Montag mit dem Ankauf von Staatsanleihen begonnen. Bis September 2016 m&ouml;chte die EZB 1,1 Billionen Euro in das Finanzsystem schleusen.<br>\nDiese Ma&szlig;nahme gilt als riskantes Experiment: Im besten Fall kommt Europas Wirtschaft so wieder in Fahrt. Im schlimmsten Fall gew&ouml;hnt sich der Finanzsektor an das billige Geld &ndash; und erschwert der EZB damit die Beendigung der Rettungsaktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/anleihekaeufe-der-ezb-das-grosse-experiment-1.2385763\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Theorie und Praxis mal wieder. In der Theorie verkaufen die Banken nun Anleihen an die EZB und vergeben mit diesem frisch gesch&ouml;pften Geld Kredite, die die Konjunktur ankurbeln. Das setzt jedoch voraus, dass diese Kredite auch nachgefragt werden. Und hier liegt der Knackpunkt. Ohne Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage fragen Unternehmen keine Kredite nach, ohne Hoffnung auf eine Stabilisierung der Lage werden auch die privaten Kredite nicht zunehmen und der &ouml;ffentliche Sektor darf dank Schuldenbremse und Fiskalpakt nicht mehr Kredite aufnehmen. Daher wird der gew&uuml;nschte Effekt leider auch nicht eintreten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Germany v Greece is a fight to the death, a cultural and economic clash of wills<\/strong><br>\nLast week, after the European Central Bank staged its coup against the Greek banks, forcing them to rely on emergency assistance, I asked a friend in Athens whether there&rsquo;d been a rise in anti-German sentiment. &ldquo;Hard to say,&rdquo; he replied. &ldquo;It has been running at such a fever pitch recently that it would be difficult for it to get any higher.&rdquo;<br>\nHellenic culture, of course, has a unique relationship with Germany. The Greek-American comedian Yannis Pappas, whose alter-ego Mr Panos parodies the &ldquo;lazy Greek&rdquo; stereotype, responded to the ECB&rsquo;s move with an instant video blog. With cruel humour, it evoked the high death toll among German paratroopers landing on Crete in 1941. And it went viral.<br>\nThis is the cultural background to the meeting last week between Wolfgang Sch&auml;uble and Yanis Varoufakis, respectively the German and Greek finance ministers. It took Varoufakis less than five minutes in the press conference to get to the N-word. &ldquo;Germany must and can be proud that nazism has been eradicated here,&rdquo; said the Greek finance minister, &ldquo;but it&rsquo;s one of history&rsquo;s most cruel ironies that nazism is rearing its ugly head in Greece, a country which put up such a fine struggle against it.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/commentisfree\/2015\/feb\/08\/germany-v-greece-fight-death-cultural-economic-clash-paul-mason\">Paul Mason im Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Foodwatch-Chef Bode: Die Europ&auml;er schlucken TTIP nicht mehr<\/strong><br>\nDas transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ist eine gro&szlig;e L&uuml;ge, meint foodwatch-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thilo Bode. Im EurActiv-Interview spricht er &uuml;ber sein neustes Buch zu TTIP &ndash; &uuml;ber die Falschinformationen der Bef&uuml;rworter, &uuml;ber ausgeh&ouml;hlte Verbraucherschutzstandards und den absehbaren Untergang des Abkommens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/eu-aussenpolitik\/foodwatch-chef-bode-die-europaeer-schlucken-ttip-nicht-mehr-312702\">EurActiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Mit besten Empfehlungen an Sigmar &bdquo;TTIP&ldquo; Gabriel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Desinformationskampagne von Politik und Wirtschaft<\/strong><br>\nMit einer breit angelegten Fehl- und Desinformationskampagne bauschen die TTIP-Bef&uuml;rworter aus Politik und Wirtschaft die Chancen des Abkommens auf, die Risiken werden geleugnet oder verschwiegen. Das kritisiert foodwatch-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thilo Bode in seinem neuen Buch &bdquo;Die Freihandelsl&uuml;ge: Warum TTIP nur den Konzernen n&uuml;tzt &ndash; und uns allen schadet&ldquo; (DVA), das er heute in Berlin der &Ouml;ffentlichkeit vorstellte und das vom heutigen Montag an im Handel erh&auml;ltlich ist.<br>\nVon der Bundeskanzlerin bis zur Europ&auml;ischen Kommission, von den Wirtschaftsweisen bis zum BDI, von der US-Botschaft bis zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wird falsch oder irref&uuml;hrend &uuml;ber das geplante Freihandelsabkommen zwischen EU und USA informiert, kritisiert Thilo Bode in seinem neuen Buch. Der foodwatch-Gr&uuml;nder erkl&auml;rt verst&auml;ndlich, um was es bei TTIP wirklich geht, warum das Abkommen demokratische Prozesse aush&ouml;hlt und wie sehr es die Verbraucher ganz konkret betrifft.<br>\nDas Buch kl&auml;rt &uuml;ber die sensiblen Punkte auf, &uuml;ber die die Bef&uuml;rworter nicht offen sprechen: Kommt TTIP, w&uuml;rde es als v&ouml;lkerrechtlicher Vertrag &uuml;ber einzelnen Gesetzen stehen. Wenn EU und USA mit TTIP gesetzliche Standards gegenseitig anerkennen, k&ouml;nnten diese nicht mehr einseitig ge&auml;ndert werden. So h&auml;tte die wechselseitige Anerkennung etwa von Tierhaltungsbedingungen oder von Vorgaben f&uuml;r die Lebensmittelkennzeichnung zur Folge, dass die EU nicht mehr einfach ohne Zustimmung des Handelspartners USA bessere Standards in der Tierhaltung und mehr Transparenz &uuml;ber Produkteigenschaften beschlie&szlig;en k&ouml;nnte. Das Buch &bdquo;Die Freihandelsl&uuml;ge&ldquo; zeigt, wie TTIP damit vor allem zu einem Programm zu werden droht, mit dem sich Konzerne in Zukunft unliebsamer Regulierungsvorhaben entledigen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.foodwatch.org\/de\/informieren\/freihandelsabkommen\/aktuelle-nachrichten\/ttip-desinformationskampagne-von-politik-und-wirtschaft\/\">foodwatch<\/a>\n<p>In einem ausf&uuml;hrlichen Hintergrunddokument hat foodwatch anhand von dutzenden Zitaten belegt, wie falsch und irref&uuml;hrend &uuml;ber TTIP informiert wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ttip-desinformation.foodwatch.de\/\">Die Fehl- und Desinformationskampagne der TTIP-Bef&uuml;rworter<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Investitionsschutzabkommen &ndash; Staaten auf der Verliererbank!<\/strong><br>\nDie Frage, ob Investitionsschutzbestimmungen politische Entscheidungen zur Begrenzung von Finanz- oder Bankenkrise konterkarieren k&ouml;nnen, ist wohl nicht ganz unerwartet auch f&uuml;r &Ouml;sterreich aktuell geworden. Die insolvente Hypo-Alpe-Adria-Abbaueinheit Heta hat ihre Zahlungen eingestellt und die Finanzmarktaufsicht wird mit den Gl&auml;ubigern einen Schuldenschnitt verhandeln. Unter den Gl&auml;ubigern sind gro&szlig;e ausl&auml;ndische Geldgeber wie die U.S.-amerikanische PIMCO-Investmentgruppe. W&uuml;rde  PIMCO sich &uuml;berhaupt auf Schuldenschnittverhandlungen einlassen, wenn das Klagsprivileg aus einem Investitionsschutzabkommen auch die Einforderung der gesamten Investition erm&ouml;glicht?<br>\nInvestitionsschutzbestimmungen in bilateralen Investitionsschutzabkommen (BITs) und der dazugeh&ouml;rige Durchsetzungsmechanismus, das sogenannte Investor-Staat-Streitbeilegungsverfahren (ISDS), waren wiederholt Thema in den &bdquo;wirtschaftspolitik-standpunkten&ldquo; : Ausl&auml;ndische Investoren genie&szlig;en &ndash; auch wenn sie nur kurzfristig Geld in einer Firma veranlagen &ndash; das privilegierte Klagsrecht, Staaten vor privaten Ad-hoc-Schiedsgerichten auf Schadenersatzzahlungen zu verklagen, wenn sie sich nicht &bdquo;gerecht und billig&ldquo; behandelt und damit indirekt enteignet f&uuml;hlen. Die &ouml;ffentliche Meinung &uuml;ber die f&uuml;r solche Klagen zust&auml;ndigen Schiedsgerichte ist verheerend: Sie werden als nicht demokratisch legitimierte Geheimgerichte, die mit parteilichen Schiedsrichtern in intransparente Verfahren entscheiden, wahrgenommen.<br>\nDieser Beitrag will sich vertiefend mit den Klagen im Finanzsektor auseinandersetzen. Er zeigt auf, dass sich die Gl&auml;ubiger, egal wie Regierungen auf Banken- und Budgetkrisen reagieren, trotz Bedrohung der Finanzstabilit&auml;t das investierte Risikokapital von den SteuerzahlerInnen holen k&ouml;nnen. Grundlage der Klagen sind v&ouml;lkerrechtliche Verpflichtungen in den sogenannten BITs. Die BITs sehen einen &uuml;berholten und &uuml;berzogenen Investitionsschutz vor, der von ausl&auml;ndischen Geldgebern (missbr&auml;uchlich) genutzt wird, sich unabh&auml;ngig von den sozio-&ouml;konomischen Umst&auml;nden schadlos zu halten. Dies versch&auml;rft naturgem&auml;&szlig; die prek&auml;re Finanzsituation von Krisenl&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/investitionsschutz-im-finanzsektor-staaten-auf-der-verliererbank\/\">Arbeit&amp;Wirtschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Pimco ist zwar ein US-Konzern, geh&ouml;rt aber zu 97% der deutschen Allianz Versicherung. Dieses &bdquo;Spiel &uuml;ber Bande&ldquo; ist f&uuml;r internationale Gro&szlig;konzerne daher auch eine hervorragende Chance, um den vermeintlichen Zweck des geplanten Investitionsschutzabkommen ad absurdum zu f&uuml;hren.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn Arbeit Armut bedeutet<\/strong><br>\nEs ist dunkel, es ist kalt, es liegt Schnee, der Nebel frisst sich in die Kleidung. Eine gew&ouml;hnliche Nacht im Februar, halb vier. Um diese Uhrzeit begegnet man nur wenigen Gassigehern und Partyg&auml;ngern auf der Stra&szlig;e &ndash; und ein paar vereinzelten Zeitungsaustr&auml;gern wie Andrea Mayereder. Um diese Uhrzeit beginnt f&uuml;r die 46 Jahre alte M&uuml;nchnerin der Arbeitstag mit Fahrrad und Anh&auml;nger. &ldquo;Immerhin kein Glatteis&rdquo;, sagt sie und macht sich daran, die ersten der 150 Zeitungen zu verteilen. Sechs Tage die Woche, je zwei Stunden, im Monat sind das etwa 3600 Zeitungen. Im Monat sind das f&uuml;r Mayereder genau 400 Euro. Ein Minijob. Es ist nicht ihr einziger.<br>\nMit ihren Jobs hat Mayereder mehr als eine 40-Stunden-Woche. Sie arbeitet genauso viel wie jemand mit Vollzeitstelle. Doch viel Arbeit bedeutet noch lange nicht, dass sich davon auch gut leben l&auml;sst.<br>\nErst putzen, dann an der Kasse im Supermarkt oder als Hilfe bei Pflegebed&uuml;rftigen, sp&auml;ter dann Babysitten, vorher noch Stadtf&uuml;hrungen, Schulessen ausfahren, Medikamente oder Pizza ausliefern? Ist, was in den USA seit Jahrzehnten traurige Normalit&auml;t ist, auch in Deutschland f&uuml;r viele Menschen Alltag geworden?<br>\nIn Amerika hei&szlig;t das Ph&auml;nomen &ldquo;Working Poor&rdquo;. Hierzulande spricht man von Erwerbsarmut bei Menschen, die sich nur mit mehreren Jobs &uuml;ber Wasser halten k&ouml;nnen oder so wenig verdienen, dass sie auf zus&auml;tzliche Leistungen des Staates angewiesen sind.<br>\nMehr als 2,4 Millionen Arbeitnehmer unter 65 Jahren in Deutschland haben nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) neben ihrem sozialversicherungspflichtigen Hauptjob einen Minijob, das sind fast doppelt so viel wie vor wie zehn Jahren. Viele verdienen sich ihr Zubrot im Handel, in der Gastronomie, in privaten Haushalten oder als Leiharbeiter, allein 400 000 als Reinigungskr&auml;fte. Weit mehr als die H&auml;lfte der Haupt- und Nebenjobber, etwa 1,35 Millionen, sind Frauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/multi-jobber-und-aufstocker-wenn-arbeit-armut-bedeutet-1.2380889\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Willkommen im Jobwunderland und in der &bdquo;marktkonformen&ldquo; Demokratie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>System Hartz IV &ndash; Wir statten Arbeitgeber mit billigem Menschenmaterial aus<\/strong><br>\nZu ihm kommen alleinerziehende M&uuml;tter, die trotz Hochschulabschlusses keinen Job finden. Selbst&auml;ndige Grafikdesigner mit einem monatlichen Gewinn von 200 Euro. Migranten, die die sittenwidrigen Vertr&auml;ge, die sie unterschreiben, nicht lesen k&ouml;nnen. Er verachtet Zeitarbeitsfirmen und staunt &uuml;ber die rassistischen Kommentare mancher Kollegen. Claus Meisner ist Arbeitsvermittler in einem Berliner Jobcenter.<br>\nMeisner, der eigentlich anders hei&szlig;t, ist seit mehreren Jahren zust&auml;ndig daf&uuml;r, gemeinsam mit Menschen, die Arbeitslosengeld II empfangen, auf Jobsuche zu gehen oder sie in einer Fortbildung unterzubringen. Zu ihm kommen vor allem Arbeitslose &uuml;ber 25 Jahre, f&uuml;r die j&uuml;ngeren gibt es eigene Vermittler. Auch f&uuml;r Jobsuchende &uuml;ber 55 Jahren gibt es in manchen Jobcentern spezielle Teams. Bei einem Treffen wird deutlich, wie sehr er mit vielem, was ihm in seinem Arbeitsalltag begegnen, hadert. Mehr und mehr Beispiele fallen ihm ein f&uuml;r das, was seiner Meinung nach falsch l&auml;uft. &ldquo;Wir k&ouml;nnten hier noch bis zwei Uhr nachts sitzen&rdquo;, sagt er am Ende des Gespr&auml;chs. Subjektive Einblicke in das System Hartz IV von einem seiner Verwalter.<br>\nViele Arbeitsvermittler, so erz&auml;hlt es Meisner, k&ouml;nnten mit den Problemen und den anderen &ldquo;Lebensentw&uuml;rfen&rdquo; ihrer Kunden nichts anfangen. &ldquo;Sie glauben, dass sie die Vorzeige-B&uuml;rger sind, die das perfekte Leben haben. Und dass es ihre Aufgabe ist, ihre Kunden zu erziehen.&rdquo; Sie seien erst einmal grunds&auml;tzlich misstrauisch gegen&uuml;ber dem, was ihr Gegen&uuml;ber sagt und tut. Woher hat zum Beispiel der Hartz-IV-Empf&auml;nger diese teure Outdoor-Jacke? Einer Kundin wurde von einem seiner Vorg&auml;nger sogar die Reise in ihr Heimatland verwehrt, weil er nicht glauben wollte, dass tats&auml;chlich die Mutter gestorben war.<br>\nNicht nur gegen&uuml;ber Migranten haben viele seiner Kollegen Vorbehalte, so berichtet es Meisner. Die G&auml;ngelung, von der viele Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld II berichten? Gibt es, sagt er. &ldquo;Das ist oft subtil. Ich habe zum Beispiel eine Kollegin, die schaut ihren Kunden nie ins Gesicht, wenn sie mit ihnen spricht. Sie spricht mit dem Computer.&rdquo; Meisner spricht auch von Kollegen, die einen regelrechten Wettbewerb ausgerufen haben: Wer verh&auml;ngt die meisten Sanktionen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/system-hartz-iv-wir-statten-arbeitgeber-mit-billigem-menschenmaterial-aus-1.2375543\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gerade vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass etwa die Frauenquote f&uuml;r Aufsichtsr&auml;te von b&ouml;rsennotiert oder mitbestimmungspflichtig Unternehmen, nichts anderes ist  als eine Inszenierung f&uuml;r die obere Mittelschicht. F&uuml;r alleinerziehende Frauen mit schlechter Qualifikation ist in diesem Land dagegen der Weg in die Armut vorgezeichnet. <\/em><br>\n<em>Vielleicht kann uns ja Frauenministerin Schwesig einmal erkl&auml;ren wo sie dabei den Fortschritt f&uuml;r Millionen Frauen in prek&auml;ren und schlecht bezahlten Jobs sieht, wo sie den Fortschritt gerade f&uuml;r alleinerziehende M&uuml;tter sieht von denen mehr als 60 Prozent Hartz IV Leistungen beziehen? Allein die Einf&uuml;hrung der Lohnuntergrenze von 8,50 Euro bringt jeder vierten Frau eine Lohnerh&ouml;hung. Aber selbst gut ausgebildete Akademikerinnen haben als alleinerziehende M&uuml;tter so gut wie keine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Was &auml;ndert die Frauenquote f&uuml;r die Aufsichtsr&auml;te gro&szlig;er Unternehmen daran? Richtig, gar nichts. Dazu folgendes Szenario: Nehmen wir einen gro&szlig;en deutschen Handelskonzern, der die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft hat und damit unter die Regelung der Frauenquote f&auml;llt, aber in seinen Discountfilialen Frauen fast nur noch auf Teilzeitstellen oder gleich Minijobs besch&auml;ftigt, aber bei einer offiziellen Arbeitszeit von zehn bis 15 Stunden die Woche erwartet, dass diese  w&auml;hrend der gesamten &Ouml;ffnungszeiten verf&uuml;gbar sind. Ob die Frauen im Aufsichtsrat sich wohl f&uuml;r ihre Geschlechtsgenossinnen  einsetzen werden? Deswegen noch einmal die Frage an Frauenministerin Schwesig, was gibt es angesichts der sozialen Verh&auml;ltnisse in diesem Land unter denen ganz besonders Frauen zu leiden haben, mit der Frauenquote f&uuml;r Aufsichtsr&auml;te von b&ouml;rsennotiert oder mitbestimmungspflichtig Unternehmen als &ldquo;historischen Schritt f&uuml;r die Gleichberechtigung&rdquo; zu feiern? An den gesellschaftlichen Verh&auml;ltnissen wird sich dadurch rein gar nichts &auml;ndern. Und das liegt auch in der Einf&uuml;hrung des Hartz IV Systems begr&uuml;ndet, welches  ebenfalls durch die SPD eingef&uuml;hrt wurde. Aber Irgendwie passt dies mit der aktuellen politischen Linie der SPD zusammen, deren Hauptsorge ja ist wie sie noch wirtschaftsfreundlicher werden kann &ndash; Tritte f&uuml;r die Menschen am unteren Rand der Gesellschaft und Privilegien f&uuml;r die T&ouml;chter der oberen Mittelschicht.<\/em><br>\n<em>Die Frauenquote in den Aufsichtsr&auml;ten b&ouml;rsennotierter Unternehmen ist ein Luxusproblem der Eliten, deren Interessen die SPD sich offensichtlich st&auml;rker berufen f&uuml;hlt zu vertreten, als die Interessend er der Frauen, die im Niedriglohnsektor arbeiten. Zugleich zeigt sich drastisch wie v&ouml;llig abgehoben die politischen Debatten im Bundestag inzwischen sind, wie weit die sogenannten Volksvertreter von der Realit&auml;t derjenigen, deren Interessen sie angeblich vertreten sollen, entfernt sind.<\/em><\/p>\n<p><em>Und ja, beide obenstehende Artikel sind ein Beispiel f&uuml;r guten und kritischen Journalismus. Weiter so!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sorge um Fernbus-Boom: Anbieter klagen &uuml;ber zu wenige Busfahrer<\/strong><br>\nFernbusse sind bei Reisenden in Deutschland beliebt. Doch die Betreiber sehen laut einer Umfrage ein gro&szlig;es Problem auf die Branche zukommen: Ihr gehen die Fahrer aus. [&hellip;]<br>\nDieses Problem bleibe die &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Bedrohung der Busbranche&rdquo;, zitierte die Zeitung eine Umfrage des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer. Demnach wird diese Einsch&auml;tzung von 74 Prozent der beteiligten Unternehmen aus Nahverkehr, Touristik und Fernlinienverkehr vertreten. Von den Fernbus-Betreibern erwarteten sogar 80 Prozent, dass sie ein &ldquo;zunehmendes Problem mit dem Mangel an Fahrern bekommen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/fernbusse-fahrer-anbieter-fuerchten-busfahrer-mangel-a-1022464.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Leser J.A.:<\/strong> Vielleicht verk&auml;re ich die Zeit, aber nach meiner Erinnerung haben Unternehmer in den 1970er und 1980er Jahren nicht immer geklagt und gejammert, sondern unternommen. Die einzige naheliegende, marktwirtschaftliche L&ouml;sung f&uuml;r das hier ausf&uuml;hrlich bejammerte Problem wird wohl sein, mehr Busfahrer auszubilden (auch auf eigene Kosten) und bessere L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen zu bieten. Da&szlig; dann die Fahrpreise steigen m&uuml;ssen oder die Gewinne sinken oder Strecken unrentabel werden, ist dann auch ganz normale Marktwirtschaft. Und da&szlig; in einem wachsenden Markt, &uuml;ber den die Unternehmen sich doch freuen sollten, Arbeitskr&auml;fte knapp werden, ist auch normal.<\/em><br>\n<em>Stattdessen erwartet man von diesen Pseudo-Unternehmern den Ruf nach dem Staat, der die Ausbildung bezahlen soll (&Uuml;bernahme ins Arbeitsverh&auml;ltnis m&ouml;glich, aber nat&uuml;rlich nicht garantiert) oder, am besten, mit (noch mehr) Lohnsubventionen aushilft. Warum nicht ein bi&szlig;chen deregulieren: braucht wirklich jeder Busfahrer einen Personenbef&ouml;rderungsschein? Und wozu gesetzliche Ruhepausen und Arbeitspausen, die schon heute nicht eingehalten werden? Zu dem armseligen Bild dieser Ausbeuterbranche pa&szlig;t dann, da&szlig; sie die nur logische Busmaut f&uuml;r die gewerbliche Stra&szlig;ennutzung auch nicht zahlen will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Pharmaforschung: B&uuml;rger zahlen, Konzerne profitieren<\/strong><br>\nDie EU subventioniert die Pharmaforschung mit Milliarden. Das Geld erh&auml;lt die &ldquo;Innovative Medicines Initiative&rdquo; &ndash; ein Verbund von Konzernen und Hochschulen, der neue Medikamente entwickeln soll. Die Bilanz: desastr&ouml;s.<br>\nDas Budget der IMI umfasst derzeit mehr als f&uuml;nf Milliarden Euro. Die eine H&auml;lfte des Geldes kommt stets von der EU, es geht an teilnehmende Projektpartner wie Universit&auml;ten, Mittelst&auml;ndler und Institute. Die andere H&auml;lfte stellen die europ&auml;ischen Arzneimittelkonzerne (EFPIA), sie investieren Sachleistungen, indem sie etwa ihre Labore bereitstellen.<br>\nMehr als 1220 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Patientenorganisationen und Regulierungsbeh&ouml;rden nehmen an den verschiedenen Projekten teil. Allein aus Deutschland kommen aktuell 223 Akteure. Pharmakonzerne wie GlaxoSmithKline, Bayer, Sanofi, AstraZeneca oder Pfizer beteiligen sich an der IMI. Teilnehmer auf Seiten der Universit&auml;ten sind die Charit&eacute; in Berlin genauso wie Hochschulen in Freiburg, Uppsala, Leiden oder Utrecht. Die IMI ist die weltweit gr&ouml;&szlig;te &ouml;ffentlich-private Kooperation (PPP) in den medizinischen Wissenschaften.<br>\nUnd was ist wirklich draus geworden? Nach f&uuml;nf Jahren zeigt sich: Die IMI hat sich anders entwickelt als angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/imi-eu-zahlt-pharmaindustrie-profitiert-a-1021384.html\">SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung: Br&uuml;ssel versetzt die gro&szlig;e Koalition<\/strong><br>\nDie EU-Kommission plant keine neue Initiative zum Protokollieren von Nutzerspuren, hat Martin Selmayr, Kabinettchef von Pr&auml;sident Jean-Claude Juncker, betont. Schwarz-Rot ist damit auf sich selbst gestellt.<br>\nDie gro&szlig;e Koalition kann im Dauerstreit um die Vorratsdatenspeicherung nicht auf Sch&uuml;tzenhilfe aus Br&uuml;ssel hoffen. Mit einer EU-Gesetzesinitiative sei nicht zu rechnen, unterstrich Martin Selmayr, Kabinettchef des Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker, am Montag. Dies habe er auch Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auf Nachfrage bereits am 2. M&auml;rz telefonisch mitgeteilt. Jeder Mitgliedstaat habe allerdings die M&ouml;glichkeit, nationale Regelungen zu erlassen.<br>\nDas Thema war &uuml;bers Wochenende neu hochgekocht. Ein Magazinbericht hatte einen Kompromiss zwischen Maas und Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) in der Frage des verdachtsunabh&auml;ngigen Protokollierens von Nutzerspuren nach Terrorwarnungen in mehreren deutschen St&auml;dten und den j&uuml;ngsten Anschl&auml;gen in Paris und Kopenhagen angedeutet. Es hie&szlig;, die beiden Politiker m&uuml;ssten sich nur noch &uuml;ber Details einer deutschen Regelung einigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Vorratsdatenspeicherung-Bruessel-versetzt-die-grosse-Koalition-2571322.html?wt_mc=nl.ho.2015-03-10\">Heise<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Den Premier als Feind<\/strong><br>\nMeir Dagan ist in Israel als verwegener Soldat und risikofreudiger Mossad-Chef bekannt. Als Rentner kn&ouml;pft er sich nun &ouml;ffentlich den Premierminister vor. Kurz vor der Parlamentswahl ist das f&uuml;r Netanjahu hochgef&auml;hrlich&hellip;<br>\nDagan, 70, der erst als verwegener Soldat und dann als risikofreudiger Mossad-Chef sein Leben fast f&uuml;nf Jahrzehnte lang der Verteidigung Israels gewidmet hat, kn&ouml;pft sich nun als Rentner den eigenen Premier vor. Die Waffe der Wahl ist dabei das Wort: Als Star-Redner ist Dagan am Wochenende in Tel Aviv bei einem Massenprotest gegen die Regierung aufgetreten, und kurz vor der Parlamentswahl am 17. M&auml;rz ist das f&uuml;r Netanjahu hochgef&auml;hrlich. Denn erstens kann er Dagan nicht als einen jener linken Friedensfreunde abtun, die sonst den Mond &uuml;ber seiner Residenz anbellen. Und zweitens wei&szlig; der alte K&auml;mpfer sehr genau, wie man einen Treffer setzt. &ldquo;Netanjahu hat als F&uuml;hrer versagt&rdquo;, sagt Dagan. &ldquo;Er ist seit sechs Jahren an der Macht, und es gibt keine Sicherheit, keinen Frieden und keine Hoffnung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ehemaliger-mossad-chef-meir-dagan-1.2382902%20\">Peter M&uuml;nch in der SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Datenschutz ist kein Gnadenrecht<\/strong><br>\nDer NSA-Skandal ger&auml;t in Vergessenheit, die alten Forderungen nach der Vorratsdatenspeicherung ert&ouml;nen wieder. Aber der Schutz der Grundrechte ist keine Frage der Konjunktur.<br>\nMit der Vorratsdatenspeicherung in Europa verh&auml;lt es sich wie mit Ebbe und Flut: In den Jahren 2013 und 2014 war Ebbe. Jetzt ist wieder Flut. Nun soll die Vorratsdatenspeicherung, so fordern es CDU und CSU, endlich wieder eingef&uuml;hrt werden &ndash; wenigstens auf deutscher Ebene. Man redet dar&uuml;ber, als habe es die kritischen Urteile des Bundesverfassungsgerichts und des Europ&auml;ischen Gerichtshofs nicht gegeben.<br>\nDie Nachrichten &uuml;ber die uners&auml;ttliche Datenspeicherei zumal der angloamerikanischen Geheimdienste hatten in den zur&uuml;ckliegenden zwei Jahren dazu gef&uuml;hrt, dass die Bef&uuml;rworter der gro&szlig;en Speicherei kleinlaut geworden waren. Auch der EU-Gerichtshof hatte vor der Kulisse der Geheimdienstskandale verhandelt und entschieden; Edward Snowden war eine Art steinerner Gast im Gerichtssaal gewesen. Seitdem die Nachrichten &uuml;ber NSA und Co wieder leiser geworden sind, werden die Rufe nach der Vorratsdatenspeicherung wieder lauter.<br>\nQuelle: Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen Zeitung\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; f&uuml;hrt Online-Bezahlmodell ein<\/strong><br>\nDie M&uuml;nchner &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; bittet ihre Online-Leser ab Ende M&auml;rz zur Kasse. Das Bezahlmodell hei&szlig;t &ldquo;SZ plus&rdquo;. Leser der &ldquo;SZ&rdquo; im Netz werden k&uuml;nftig nur noch zehn Artikel in der Woche kostenfrei aufrufen k&ouml;nnen. Bestimmte exklusive oder aufwendig produzierte Beitr&auml;ge wie die &ldquo;Seite Drei&rdquo;, die Kolumne &ldquo;Streiflicht&rdquo; oder lange Interviews sind nur f&uuml;r zahlende Leser zug&auml;nglich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/article137918932\/Sueddeutsche-Zeitung-fuehrt-Online-Bezahlmodell-ein.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gut recherchierte Beitr&auml;ge und Hintergrundinformation nur noch f&uuml;r Menschen, die &uuml;ber die entsprechenden finanziellen Ressourcen verf&uuml;gen? Das kann es nicht sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die blutigen Fr&uuml;chte der Baumwolle<\/strong><br>\nEine der grossen, immer wiederkehrenden Historikerfragen lautet, warum der Kapitalismus ausgerechnet in Europa entstand und sich von hier aus ausbreiten konnte. Immerhin waren andere Weltregionen im 13. oder 14. Jahrhundert h&ouml;her entwickelt &ndash; der Stand der Technologie allein kann es also nicht gewesen sein. Viele HistorikerInnen verweisen in diesem Zusammenhang auf nicht zwingende, aber sich gegenseitig verst&auml;rkende Faktoren: der Konkurrenzdruck zwischen Produzenten, die Verf&uuml;gbarkeit von Kapital, der Zuzug von Arbeitskr&auml;ften vom Land, die relative politische Autonomie der St&auml;dte, die Leistungsethik des protestantischen B&uuml;rgertums und so weiter.<br>\nDer in Harvard lehrende Historiker Sven Beckert r&uuml;ckt in seinem Buch &laquo;King Cotton&raquo; zwei weitere Aspekte in den Mittelpunkt: n&auml;mlich den &laquo;Kriegskapitalismus&raquo;, also die blutige Enteignung von Land und die massenhafte Versklavung von Arbeitskr&auml;ften im Rahmen kolonialer Herrschaft, und das Entstehen einer modernen Staatlichkeit, die den Krieg nach aussen mit einer Verrechtlichung der Machtbeziehungen nach innen verband.<br>\nBeckerts Buch ist eine empirisch fundierte Untersuchung zur Geschichte der Baumwolle &ndash; vom Anbau und der Verarbeitung bis hin zum Massenkonsum. Doch der 1965 in Deutschland geborene Beckert baut daraus, sehr elegant, eine weltumspannende Sozialgeschichte des Kapitalismus. Dass die Industrialisierung Europas mit der blutigen Kolonialisierung des S&uuml;dens einherging und die Entfaltung des freien Unternehmertums einer Staatsmacht bedurfte, die traditionelle Solidargemeinschaften mit Gewalt zerschlug, d&uuml;rfte LeserInnen von Karl Marx, Frantz Fanon oder Michel Foucault nicht unbekannt sein. Doch selten zuvor sind diese Prozesse so anschaulich, konkret und verdichtet dargestellt worden wie in &laquo;King Cotton&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/1510\/sachbuch-king-cotton\/die-blutigen-fruechte-der-baumwolle\">WOZ<\/a>\n<p>Beckert, Sven<br>\nKing Cotton<br>\nEine Geschichte des globalen Kapitalismus<br>\nVerlag C.H. Beck 2014<br>\nISBN 978-3-406-65921-8<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In der Tat eine h&ouml;chst lesens- und empfehlenswerte Arbeit, die klar belegt, dass ohne massive staatliche Intervention der Kapitalismus nie das geworden w&auml;re was er heute ist. Soviel auch zur vorgeblichen Staatsaversion der Neoliberalen, die eine so gro&szlig;e gar nicht ist. Zur Durchsetzung der &ouml;konomischen Interessen der herrschenden Eliten und zur Verschlechterung der Situation f&uuml;r die arbeitenden Menschen darf der Staat selbstverst&auml;ndlich in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen. Als Stichworte seien nur Hartz IV, TTIP und die &bdquo;Reformen&ldquo; in Griechenland, Spanien und Portugal genannt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>TV-Tipp: Die Spur der Troika &ndash; Macht ohne Kontrolle<\/strong><br>\n10.03.2015, 04.45 Uhr, Das Erste<br>\n24.03.2015, 22.45 Uhr, rbb Fernsehen<br>\nStaatsgeheimnis Bankenrettung<br>\n24.03.2015; 23.30 Uhr, rbb Fernsehen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/programm.ard.de\/TV\/Programm\/Jetzt-im-TV\/?sendung=2872414104384162\">ARD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Pelzig h&auml;lt sich &uuml;ber landwirtschaftliche Subventionen und brauchen wir Entwicklungshilfe oder eine Revolution<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/1256648#\/beitrag\/video\/2351500\/Pelzig-h%C3%A4lt-sich-vom-3-M%C3%A4rz-2015%20\">ZDF Mediathek vor allem ab Minute 19<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25352","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25352"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25352\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25359,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25352\/revisions\/25359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}