{"id":25381,"date":"2015-03-12T09:08:35","date_gmt":"2015-03-12T08:08:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25381"},"modified":"2024-09-23T02:02:47","modified_gmt":"2024-09-23T00:02:47","slug":"demokratie-als-standortnachteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25381","title":{"rendered":"Demokratie als Standortnachteil"},"content":{"rendered":"<p>In unserer modernen Gesellschaft stehen die Interessen des Kapitals und die Interessen der Menschen in einem stetigen Konflikt. Per Definition sollte ein demokratisches System die Interessen der Menschen verteidigen. Doch das geschieht immer seltener. Zu diesem &bdquo;Souver&auml;nit&auml;tsverlust im postdemokratischen Zeitalter&ldquo; sprach <strong>Jens Wernicke<\/strong> mit dem Publizisten und Verleger <strong>Hannes Hofbauer<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Herr Hofbauer, in Ihrem <a href=\"http:\/\/www.mediashop.at\/typolight\/index.php\/buecher\/items\/hannes-hofbauer---die-diktatur-des-kapitals\">aktuellen Buch<\/a> widmen Sie sich vielen Fragen der Zeit. In Summe geht es vor allem um das Spannungsfeld zwischen Kapitalinteressen und Demokratieabbau. Was hat Sie zu diesem Buch bewegt? Und warum kommt dasselbe gerade jetzt?<\/strong><\/p><p>Wir erleben gerade ein erbarmungslos gef&uuml;hrtes Match zwischen Kapital und Demokratie. Schon die Verfasstheit der Europ&auml;ischen Union f&auml;llt weit hinter die in den meisten Nationalstaaten bestehenden demokratischen Standards zur&uuml;ck. Die Gewaltenteilung zwischen Legislative und Exekutive beispielsweise, eine der Grunds&auml;ulen der b&uuml;rgerlich-parlamentarischen Demokratie, ist in der EU gar nicht vorhanden. Dort in Br&uuml;ssel erhebt sich der EU-Rat zur Legislative; seine Mitglieder, die Ministerpr&auml;sidenten, Kanzlerinnen und Fachminister sind auf nationaler Ebene jedoch nicht f&uuml;r legislative Aufgaben gew&auml;hlt worden. Sie ministrieren, wie das lateinische Wort sagt, sie dienen dem Parlament. Auf EU-Ebene bestimmen dann aber die f&uuml;r den Dienst an nationalen Parlamenten eingesetzten Regierungsmitglieder &uuml;ber suprastaatliche Belange und erheben sich selbst zur Gesetzgebungskraft. Fazit: Die EU ist nicht einmal eine parlamentarische Demokratie. Und weil das Parlament nicht die bestimmende Kraft ist, haben es starke Kapitalgruppen hier noch leichter als in den einzelnen Nationalstaaten, ihre Interessen auf EU-Ebene durchzusetzen.<\/p><p>Und andersherum: Das, was sie B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an der Politik von EU-Rat und -Kommission als &bdquo;Abgehobenheit&ldquo; empfinden, hat strukturelle Ursachen. Die in diesen Gremien auftretenden Personen sind n&auml;mlich niemandem verpflichtet, der sie gew&auml;hlt h&auml;tte. Und das ist nur die b&uuml;rgerliche Kritik an der Verfasstheit der EU, eine linke Kritik geht noch viel weiter. Denn die Europ&auml;ische Union ist in sozio-&ouml;konomischer Hinsicht vor allem der Garant f&uuml;r &ouml;konomische Konvergenz bei gleichzeitiger sozialer Divergenz. Das will hei&szlig;en, dass die Regeln f&uuml;r Investoren und Unternehmen unionsweit die gleichen sind, also die EU freien Waren- und Kapitalverkehr garantiert; zugleich aber die sozialen Regeln extrem unterschiedlich sind. Von Lohndifferenzen zwischen Schweden und Bulgarien &uuml;ber das Arbeitsrecht hin zu Pensions- und Gesundheitspolitik &ndash; da ist Br&uuml;ssel an einer Vereinheitlichung gar nicht interessiert, denn derlei soziale und steuerpolitische Divergenz sichert dem EU-weit t&auml;tigen Investor seinen Profit. <\/p><p>Das Buch &bdquo;Die Diktatur des Kapitals&ldquo; kommt zu einem Zeitpunkt heraus, an dem das Bewusstsein dar&uuml;ber, dass unsere Gesellschaften sich in einer Schieflage befinden, allgegenw&auml;rtig ist. Ein Blick auf Wahlbeteiligungen gerade im Rahmen der Europ&auml;ischen Union zeigt, wie verbreitet die Meinung ist, dass Urneng&auml;nge am Geschehen nichts &auml;ndern, oder anders ausgedr&uuml;ckt: dass sich die Interessen des Kapitals auch nach dem gro&szlig;en Krach 2008 durchzusetzen wussten. EU-weit haben sich 2014 nur 43 Prozent am Wahlgang beteiligt, in erst k&uuml;rzlich beigetretenen L&auml;ndern Osteuropas wie der Slowakei oder Polen waren es &uuml;berhaupt nur zwischen 10 und 20 Prozent. Die EU-europ&auml;ischen Gesellschaften glauben nicht an die M&ouml;glichkeit politischer Intervention, weil ihnen tagt&auml;glich vorgef&uuml;hrt wird, dass der Sachzwang der kapitalistischen Akkumulation in dem Moment &uuml;ber demokratischen Entscheidungen steht, in dem solche Entscheidungen Kapitalinteressen negativ ber&uuml;hren.<\/p><p><strong>Und das f&uuml;hrt wozu?<\/strong><\/p><p>Vor allem dazu, dass die Unzufriedenheit w&auml;chst. Von denen, die sich an demokratisch-parlamentarischer Entscheidungsfindung noch beteiligen, w&auml;hlen mehr als fr&uuml;her rechte oder linke radikale Parteien. Der Wahlerfolg von Syriza in Griechenland ist sichtbarer Ausdruck dieser Unzufriedenheit. Die Verfasstheit der EU l&auml;sst einen solchen starken Aufschrei nach Ver&auml;nderung jedoch nicht bis nach Br&uuml;ssel dringen, oder wie es Kommissionspr&auml;sident Juncker sinngem&auml;&szlig; ausgedr&uuml;ckt hat: Wegen einer Wahl werden wir nicht unser System &auml;ndern. Es ist diese im System angelegte Verachtung f&uuml;r den Volkswillen, der die Europ&auml;ische Union pr&auml;gt und auch ausmacht &ndash; und die Leute merken das auch.<\/p><p><strong>Und dieser &bdquo;Akkumulationszwang&ldquo;, wie Sie es nennen, f&uuml;hrt in Deutschland und andernorts zunehmend zu Demokratieabbau? Wodurch denn genau?<\/strong><\/p><p>Der Zwang zur Verwertung ist dem Kapital immanent. Ohne &bdquo;Akkumulationszwang&ldquo; w&uuml;rden wir nicht von Kapitalismus als einem gesellschaftlichen System sprechen. Wir k&ouml;nnen statistisch verfolgen, dass sich immer mehr Kapital in immer weniger H&auml;nden sammelt. Und Konzentrationsprozesse finden auch in so gut wie allen Branchen statt. Hilflose Versuche, Monopolbildungen zu verhindern, &auml;ndern daran nichts. <\/p><p>Wie diese Kapitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche zu Demokratieabbau f&uuml;hrt, kann an vielen Beispielen ausgef&uuml;hrt werden. Nehmen wir nur die insbesondere seit Anfang der 1990er Jahre um sich greifenden Investitionsschutzabkommen. Allein Deutschland hat mit &uuml;ber 110 L&auml;ndern solche abgeschlossen. Sie sollen verhindern, dass investiertes Kapital an Wert verliert, wenn politische Eingriffe get&auml;tigt werden. Das hei&szlig;t zum Beispiel, wenn heute ein deutsches Unternehmen in Rum&auml;nien investiert, dann kann es sicher sein, dass m&ouml;gliche sozial-, umwelt- oder gar eigentumspolitische &Auml;nderungen, die die Gewinnerwartung des Unternehmens schm&auml;lern k&ouml;nnten, vom Staat, in dem das stattfindet, finanziell kompensiert werden m&uuml;ssen. Im Klartext: Wenn das rum&auml;nische Parlament h&auml;rtere Umweltauflagen beschlie&szlig;t als bei Vertragsabschluss des Investments gegeben waren, wendet sich das deutsche Unternehmen an ein Schiedsgericht und klagt. Und wenn es Recht bekommt, muss Rum&auml;nien zahlen. Diese Schiedsgerichte der Investitionsschutzabkommen sind dabei allesamt bei der Weltbank angesiedelt und funktionieren nicht nach nationalen Rechtsgrunds&auml;tzen. <\/p><p>Das heute &uuml;berall breit diskutierte Transatlantische Freihandelsabkommen &ndash; &bdquo;TTIP&ldquo; &ndash; soll die bereits in Massen vorhandenen Investitionsschutzabkommen nun auch transatlantisch g&uuml;ltig machen. Eine demokratische Entscheidung steht dann unter der permanenten Drohung, im Falle, dass diese negativ f&uuml;r einen Investor ausf&auml;llt, das Land sehr teuer zu kommen. Ein klarer Punktesieg im Match Kapital gegen Demokratie f&uuml;r das Kapital.<\/p><p><strong>Und wenn ich Ihr Buch recht verstanden habe, geht mit derlei Entwicklung auch eine ideologisch-soziale Ver&auml;nderung einher, zu deren Begleiterscheinungen unter anderem Angst auf der einen und immer weitreichendere Kontrolle aller Lebensbereiche auf der anderen Seite geh&ouml;ren?<\/strong><\/p><p>Im dritten Kapitel des Buches setze ich mich mit den gesellschaftlichen Konsequenzen solch totalit&auml;rer Verh&auml;ltnisse, wie ich sie nenne, auseinander, die durch Kapitalherrschaft entstehen. Und diese dringen tief in unseren Alltag ein. Ich meine, dass damit auch das Erlernen neuer Kulturtechniken verbunden ist. Der Mensch als Ganzes ist zunehmend aufgefordert, sich wie eine Ware auf dem Markt zu verhalten. <\/p><p>Ist im Marxismus noch von der Ausbeutung der Ware Arbeitskraft die Rede und wird bei Herbert Marcuse in der Folge Kritik an der Konsumgesellschaft als Ablenkungs- und Befriedungsinstrument ge&uuml;bt, so haben wir es heute mit einer umfassenderen Problematik zu tun. Gesicherte Arbeitsverh&auml;ltnisse entpuppen sich in der Nachschau als ein zeitlich und &ouml;rtlich beschr&auml;nktes Ph&auml;nomen, das zwischen 1950 und 1990 von Skandinavien bis Norditalien dominant war und auf andere Weise auch Osteuropa miteinschloss. Mit dem Ende der Sowjetunion und der Ausbreitung des Liberalismus als Ideologie und Praxis stehen Werte wie etwa Solidarit&auml;t zur Disposition bzw. werden herrschaftlich uminterpretiert. Solidarit&auml;t wird heute beispielsweise von den f&uuml;hrenden Vertretern der Weltmacht USA eingefordert, wenn es darum geht, Markterweiterungen f&uuml;r die Global Player &uuml;berall auf der Welt milit&auml;risch durchzusetzen. <\/p><p>Aber auch andere neue Kulturtechniken besch&auml;ftigen mich in dem Buch. So orte ich eine schrittweise, aber kontinuierliche Abl&ouml;se zwischenmenschlichen Vertrauens durch scheinbar allseitig geforderte Transparenz. Ich folge da in meiner Kritik dem deutsch-s&uuml;dkoreanischen Autor Byung-Chul Han. Transparenz zu fordern, ist ohne Miteinbeziehung der Herrschafts- und Eigentumsverh&auml;ltnisse n&auml;mlich naiv bzw. f&uuml;hrt zur Stabilisierung derselben. Immerhin d&uuml;rfte ja bekannt sein, dass Organisationen wie die NSA einen vollkommenen Durchblick haben. Womit wir beim gro&szlig;en Bruder der &bdquo;Transparenz&ldquo; sind, der Kontrolle. Und Kontrolle, so sagte ein bekannter Datensch&uuml;tzer, das ist nichts anderes als Repression auf Verdacht.<\/p><p>Und auch eine zunehmende Verrechtlichung beobachte ich. Sie l&ouml;st sowohl im politischen wie im pers&ouml;nlichen Bereich Verantwortung f&uuml;r kollektives oder individuelles Handeln ab. Die dritte S&auml;ule des b&uuml;rgerlichen Staates mit seiner Gewaltenteilung, die Justiz, &uuml;bernimmt dabei zunehmend legislative Agenden und entfernt sich von ihrer urspr&uuml;nglichen Aufgabe, die aus Kontrolle bestand. <\/p><p><strong>Verstehe ich Sie recht: Aus Ihrer Perspektive resultiert die Zuspitzung der Lage allerorten nicht vor allem aus der Dummheit oder Korruptheit einzelner Politiker und Parteien, sondern aus in diesem Sinne &bdquo;&uuml;bergeordneten Zw&auml;ngen&ldquo;, die auf dieselben und ihr Handeln entsprechende Wirkungen aus&uuml;ben?<\/strong><\/p><p>Korruption ist ein Oberfl&auml;chenph&auml;nomen, schlimm genug, aber meine Kritik setzt systemischer an. Was weitum als Lobbyismus beschrieben wird, wenn also etwa gro&szlig;e Konzerne oder ganze Branchen beispielsweise in der Europ&auml;ischen Union ihre Interessen durchsetzen, hat de facto tiefer liegende Gr&uuml;nde. Der dem Kapital inh&auml;rente Zwang zur Akkumulation ist ja schon von Marx und anderen beschrieben worden. <\/p><p>Aber auch in der Praxis ist es nicht die Lobby, also die Vorhalle zum Beispiel von EU-Parlament, EU-Kommission oder EU-Ratssitzungen, wo das Kapital seine Interessen durchzusetzen sucht: Es sind Think Tanks wie der &bdquo;Council on Foreign Relations&ldquo; oder die &bdquo;Atlantik-Br&uuml;cke&ldquo;, in denen sich das Personal befindet bzw. initialisiert wird, das dann die politische Umsetzung dort getroffener Entscheidungen durchf&uuml;hrt. Der &bdquo;Council on Foreign Relations&ldquo;, eine aus 250 Unternehmungen bestehende Einrichtung, bestreitet dies auch gar nicht, sondern br&uuml;stet sich auf seiner Homepage sogar damit. Die Gesetze, die unser Zusammenleben bestimmen, werden zwar durch die daf&uuml;r vorgesehenen Parlamente gebracht, gemacht werden sie aber andernorts.<\/p><p><strong>Ist die Demokratie f&uuml;r Sie also momentan in ernster Gefahr? <\/strong><\/p><p>Volksherrschaft, und nichts anderes hei&szlig;t ja Demokratie, ist mehr als in Gefahr, sie existiert &uuml;berhaupt nur auf dem Papier. Zus&auml;tzlich ist aber inzwischen Souver&auml;nit&auml;tsverlust auf allen Ebenen sp&uuml;rbar, von kollektiven sozialen Ebenen und Nationalstaaten bis zu ganz pers&ouml;nlichen Lebensbereichen. Auch Souver&auml;nit&auml;t wird mehr und mehr der Profitlogik unterworfen. Und obwohl das viele Menschen sp&uuml;ren, ist es schwer, dagegen etwas zu tun.<\/p><p><strong>Und wenn man hiergegen vorgehen wollte: Wozu rieten Sie? Was t&auml;te not? <\/strong><\/p><p>Also, zuallererst m&uuml;sste ein politisches Primat &uuml;ber &ouml;konomische Prozesse wieder hergestellt werden. Das garantiert zwar in keiner Weise, dass die Gesellschaft automatisch fortschrittlicher, sozialer oder besser w&uuml;rde, ohne politisches Primat aber herrscht eben die Diktatur des Kapitals.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Au&szlig;enpolitiker aus dem Berliner Establishment diskutieren &uuml;ber einen m&ouml;glichen Nutzen diktatorischer Regierungsformen. Nach Auffassung mancher Beobachter befinde sich der Westen derzeit in einem &lsquo;Zustand der Ersch&ouml;pfung demokratischer Energie und der Erosion demokratischer Institutionen&lsquo;, hei&szlig;t es in der aktuellen Ausgabe der f&uuml;hrenden deutschen Zeitschrift auf dem Feld der Au&szlig;enpolitik. Zugleich sei &lsquo;verschiedentlich von diktatorischen Befugnissen und Ma&szlig;nahmen die Rede&lsquo;, wenn auch meistens im Sinne einer tempor&auml;ren Diktatur. Die zentrale Frage sei, ob &lsquo;jenseits der Legalordnung Legitimit&auml;tsreserven angezapft&lsquo; werden k&ouml;nnten, um &sbquo;eine in die Jahre gekommene Ordnung&lsquo; &ndash; die Demokratie &ndash; &lsquo;zu verj&uuml;ngen&lsquo;, schreibt die Zeitschrift unter Nutzung von Begriffen, die der NS-Kronjurist Carl Schmitt in den 1930er Jahren verwendete, um die Au&szlig;erkraftsetzung einer demokratischen Verfassung zu begr&uuml;nden. Der Artikel legt nahe, dass manche Wirtschaftsvertreter autorit&auml;ren Ma&szlig;nahmen keineswegs abgeneigt sind, und fragt, ob &lsquo;der Verfassungsstaat im Systemwettbewerb&lsquo; gegen&uuml;ber China und Russland &lsquo;noch bestehen&lsquo; kann. Die Diktatur, urteilt der Autor, ein Beiratsmitglied der Berliner Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik, &lsquo;hat sich als Irrweg erwiesen&lsquo;. Einer Grundsatzdebatte &uuml;ber den Nutzen diktatorialer Praktiken verweigert er sich jedoch nicht.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>German Foreign Policy: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57833\">Ein klein wenig Diktatur<\/a> <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Hannes Hofbauer<\/strong>, Jahrgang 1955, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universit&auml;t Wien. Er arbeitet als Publizist und Verleger. Im Promedia-Verlag sind von ihm u. a. erschienen: &bdquo;EU-Osterweiterung. Historische Basis &ndash; &ouml;konomische Triebkr&auml;fte &ndash; soziale Folgen&ldquo; (2007) und &bdquo;Verordnete Wahrheit, bestrafte Gesinnung. Rechtsprechung als politisches Instrument&ldquo; (2011).<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Buch: Hannes Hofbauer: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.mediashop.at\/typolight\/index.php\/buecher\/items\/hannes-hofbauer---die-diktatur-des-kapitals\">Die Diktatur des Kapitals. Souver&auml;nit&auml;tsverlust im postdemokratischen Zeitalter<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Hannes Hofbauer: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-03\/015.php\">Postkoloniale Attit&uuml;de: Abendl&auml;ndische Aufkl&auml;rung gegen morgenl&auml;ndische Religiosit&auml;t?<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: German Foreign Policy: &bdquo;<a href=\"http:\/\/german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58150\">Weniger Demokratie wagen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: German Foreign Policy: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57833\">Ein klein wenig Diktatur<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: German Foreign Policy: &bdquo;<a href=\"http:\/\/german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58253\">Ein klein wenig Diktatur (II)<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Jens Wernicke: &bdquo;<a href=\"https:\/\/jensewernicke.wordpress.com\/2013\/06\/08\/demokratie-als-standortnachteil\/\">Demokratie als Standortnachteil<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Columbus: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/columbus\/darf-s-a-bisserl-diktatur-sein-gnae\">Darf &acute;s a bisserl Diktatur sein, gn&auml;&acute;&hellip;?<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Reader: Rainer Roth: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.klartext-info.de\/broschueren\/gerechtigkeit-ist_das_nicht_ungerecht.pdf\">Gerechtigkeit &ndash; ist das nicht ungerecht? Was bedeutet eigentlich Gerechtigkeit?<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Eine automatische E-Mail-Benachrichtigung &uuml;ber <strong>neue Texte von Jens Wernicke<\/strong> k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">hier<\/a> bestellen.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/d035b0a30fbe4481ae0213cb7c46e6ab\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserer modernen Gesellschaft stehen die Interessen des Kapitals und die Interessen der Menschen in einem stetigen Konflikt. Per Definition sollte ein demokratisches System die Interessen der Menschen verteidigen. Doch das geschieht immer seltener. 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