{"id":25457,"date":"2015-03-19T09:17:01","date_gmt":"2015-03-19T08:17:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457"},"modified":"2015-03-19T11:59:22","modified_gmt":"2015-03-19T10:59:22","slug":"hinweise-des-tages-2336","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h01\">EZB-Protest\/Blockupy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h03\">&ldquo;H&ouml;ren Sie auf, alle H&auml;hne zuzudrehen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h04\">Athen beschlie&szlig;t Hilfen f&uuml;r Arme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h05\">Warum helfen Sie Allianz und Co, unserer Kommunen auszupl&uuml;ndern, Herr Fratzscher?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h06\">So will die EU Steueroasen der Konzerne austrocknen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h07\">OECD warnt vor neuer Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h08\">Ungleichheit bei L&ouml;hnen &ndash; Der h&auml;ssliche Graben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h09\">Immer mehr Frauen sind erwerbst&auml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h10\">DB im GdL-Streik: &bdquo;Bewu&szlig;t eine Sackgasse herbeif&uuml;hren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h11\">TTIP &ndash; Kretschmann freut sich drauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h12\">Allensbach-Studie &ndash; Die Grenzen der Propaganda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h13\">Es brennt beim Brandschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h14\">Let&rsquo;s not fool ourselves. We may not bribe, but corruption is rife in Britain<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h15\">Familie findet, was Polizei nicht fand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h16\">Emotionale Debatte im Bundestag zur Vorratsdatenspeicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h17\">Schmid beh&auml;lt &ldquo;f&uuml;rstliche&rdquo; Pensionsanspr&uuml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h18\">Neue Korrektur Rubrik beim ZDF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457#h19\">Zu guter Letzt: B&ouml;hmermann will Varoufakis-Video manipuliert haben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25457&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EZB-Protest\/Blockupy<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Linke Krawalle in Frankfurt &ndash; Nur noch blinder Hass<\/strong><br>\nPolitiker der Linkspartei zeigen Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Mob, der auf Polizisten losgeht, vergleichen die Ausschreitungen in Frankfurt gar mit dem Majdan in Kiew &ndash; soviel Abgebr&uuml;htheit macht sprachlos. Was die Main-Metropole am Mittwoch erlebt hat, ist die blanke Zerst&ouml;rungswut. [&hellip;]<br>\nEs mag Gr&uuml;nde geben, die Politik der EZB f&uuml;r falsch zu halten. Und eine offene Gesellschaft muss scharfe Proteste und machtvolle Demonstrationen nicht nur aushalten, sie muss geradezu stolz auf sie sein. Sonst w&auml;re es ja wie in Russland. Eine Rechtfertigung daf&uuml;r, Steine auf jemanden zu werfen, gibt es allerdings nicht und niemals.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/blockupy\/linke-krawalle-in-frankfurt-nur-noch-blinder-hass-13491675.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ist es wirklich so unverst&auml;ndlich, dass die Verelendungspolitik der Troika, der ja auch die EZB angeh&ouml;rt, bei einigen Menschen &bdquo;blinden Hass&ldquo; provoziert? Ich finde eher &uuml;berraschend, dass die Duldungsstarre der Opfer immer noch anh&auml;lt und &bdquo;Krawalle&ldquo; so selten vorkommen. Wenn man sich die Kommentare des heutigen Tages durchliest, k&ouml;nnte man fast denken, der schwarze Block sei der einzige Akteur, der hier Gewalt anwendet. Was ist denn dann die Verelendungspolitik der Troika, die im S&uuml;den Europas und in Irland unz&auml;hliges physisches und psychisches Leid angerichtet hat? Ist das etwa keine Gewalt? Seit den Unruhen im Umfeld des G8-Gipfels 2001 in Genua ist es seitens der gewaltbereiten Autonomen ziemlich ruhig geworden. Weder in Griechenland noch in Italien, Spanien, Portugal oder Irland hat es als Reaktion auf die Politik der Troika nennenswerte gewaltt&auml;tige Reaktionen gegeben. Und man kann nicht unbedingt sagen, dass der friedliche Widerstand von Erfolg gekr&ouml;nt war. Nun kann man sich nat&uuml;rlich vortrefflich dar&uuml;ber streiten, ob diese Gewaltlosigkeit die Verelendungspolitik nicht vielleicht sogar bef&ouml;rdert hat. Man darf sich jedoch nicht wundern, wenn den Menschen irgendwann einmal der Kragen platzt und sie die Barrikaden st&uuml;rmen. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu eine Stimme der Vernunft: Blockupy-Demo&rdquo; &ndash; Das hatten wir alles schon viel schlimmer&rdquo;<\/strong><br>\nPolizeivertreter und Politiker sehen in der Frankfurter Blockupy-Demo eine neue Qualit&auml;t der Gewalt. F&uuml;r den Polizeiforscher Rafael Behr ist das eigenn&uuml;tzige Panikmache.<br>\nZEIT ONLINE: Herr Behr, stellen die Gewaltausbr&uuml;che in Frankfurt eine neue Qualit&auml;t linker Gewalt dar?<br>\nRafael Behr: Nein, keinesfalls. Das hatten wir alles schon viel schlimmer. Gerade in Frankfurt erinnern sich viele noch gut an die Auseinandersetzungen um die Startbahn West. Damals wurde mit Zwillen und Stahln&auml;geln auf Polizisten geschossen. Das damalige Gewaltniveau wird heute nicht mehr erreicht.<br>\nAnzeige<br>\nZEIT ONLINE: Heute steht Rauch &uuml;ber der Stadt und Polizeiautos brennen.<br>\nBehr: Das gab eine ganze Zeit lang nicht, aber etwas Neues ist auch das nicht. Polizeifahrzeuge brannten jahrelang immer wieder. Das ist schrecklich, da gibt es nichts zu besch&ouml;nigen. Nur soll keiner sagen, so schlimm wie dieses Mal war es noch nie.<br>\nVideo: Proteste &ndash; Brennende Barrikaden vor EZB-Er&ouml;ffnung in Frankfurt<br>\nZEIT ONLINE: Polizeivertreter sehen das anders. Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) spricht von einem &ldquo;Mob aus ganz Europa&rdquo;, der den Staat als solchen angreife.<br>\nBehr: Solche Spr&uuml;che erfreuen die verletzte Polizistenseele. Und nur darum geht es den Gewerkschaftsvertretern. Das Problem ist, dass solche pauschalen Herabqualifizierungen auch eine Wirkung auf Polizisten im Einsatz haben. Sie entmenschlichen die Demonstranten. Das macht Eskalationen wahrscheinlicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2015-03\/polizeiforscher-blockupy-gewalt\">Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Blockupy, Gewalt, politische Reaktionen: Mit zweierlei Ma&szlig;<\/strong><br>\nDie Spur der Gewalt, die einige Demonstranten heute durch die Frankfurter Innenstadt gezogen haben, das Aggressionspotenzial, das sich darin Luft macht, und die fehlende Furcht davor, einen Mitmenschen zu verletzen, sind be&auml;ngstigend. Nicht minder be&auml;ngstigend aber ist der Umgang der Politik damit. Hervorstechen dabei ausgerechnet die zwei Protagonisten, ohne die es vielleicht gar nicht zu jenen Protesten gekommen w&auml;re: Sigmar Gabriel und Wolfgang Sch&auml;uble. Der SPD-Vorsitzende, Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Energie und Vizekanzler Gabriel sieht ein &ldquo;erschreckendes Bild von Gewaltbereitschaft, das durch gar nichts gerechtfertigt ist&rdquo;. Und Bundesfinanzminister Sch&auml;uble setzt noch einen drauf, wenn er meint, man solle auch gar nicht anfangen, &uuml;ber m&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r dieses Verhalten zu diskutieren. Diese Ignoranz gegen&uuml;ber den herrschenden Verh&auml;ltnissen, dieses Messen mit zweierlei Ma&szlig; zwischen der Gewalt auf der Stra&szlig;e und der Gewalt der Obrigkeit kennen wir aus der Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/03\/blockupy-gewalt-politische-reaktionen-mit-zweierlei-mas\/\">Thorsten Hild auf Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p><strong>Siehe auch Blockupy mal anders:<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150319_blockupy-mal-anders.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&bdquo;Beste Strategie ist geordneter Austritt aus dem Euro&ldquo;<\/strong><br>\nDer Syriza-Abgeordnete Costas Lapavitsas ist Wirtschaftsprofessor und Gegenspieler von Finanzminister Yanis Varoufakis. Im Interview sagt er, was er f&uuml;r die beste L&ouml;sung der Griechenland-Krise h&auml;lt. [&hellip;]<br>\nDie Strategie der Regierung war und bleibt, dass eine Ver&auml;nderung der politischen Kr&auml;fte in Griechenland als Katalysator f&uuml;r ganz Europa wirken wird. Diese Strategie ist jetzt gescheitert. Die wirkliche Frage ist, wie lange es dauern wird, bis die Menschen das verstanden haben. Ich war schon immer skeptisch. Mein Argument hat sich best&auml;tigt: Es gibt institutionelle Mechanismen und die vorherrschende Logik der W&auml;hrungsunion, und diejenigen, die glauben, das sei mit einer reinen &Auml;nderung der Politik ebenfalls zu &auml;ndern, haben sich geirrt.<br>\nWir sehen, dass der institutionelle Rahmen und die damit verbundene ideologische Maschinerie nicht auf die Argumente einer politischen Neuaufstellung reagieren. Das zeigt die Vereinbarung am 20. Februar zwischen Griechenland und seinen Kreditgebern. [&hellip;]<br>\nDie Regierung muss die einzige echte Alternative in Betracht ziehen: diese gescheiterte W&auml;hrungsunion zu verlassen. Der Exit war von Anfang an der einzige Weg. Wenn man ein Programm umsetzen will, wie Syriza es versprochen hat, das f&uuml;r mich nicht radikal, sondern h&ouml;chstens moderater Keynesianismus ist, dann muss man ernsthaft dar&uuml;ber nachdenken, die Grenzen der Euro-Zone zu verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/griechenland-beste-strategie-ist-geordneter-austritt-aus-dem-euro\/11508660.html\">Costas Lapavitsas (Syriza-Abgeordneter und Wirtschaftsprofessor) im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Sch&auml;uble bel&uuml;gt die Bev&ouml;lkerung&ldquo;<\/strong><br>\nSeit Jahren wird die deutsche Bev&ouml;lkerung von Finanzminister Sch&auml;uble belogen. Die deutschen Steuerzahler haben nicht &lsquo;den Griechen&rsquo; geholfen, wie Sch&auml;uble behauptet, sondern deutschen und internationalen Banken. Die Strukturanpassungsprogramme der Troika waren kein Erfolg, wie Sch&auml;uble beteuert, sondern eine Katastrophe f&uuml;r die griechische Wirtschaft. Auch die Frage von Entsch&auml;digungszahlungen f&uuml;r Nazi-Verbrechen ist nach &Uuml;berzeugung anerkannter Juristen keineswegs abschlie&szlig;end gekl&auml;rt, wie die Bundesregierung wider besseres Wissen versichert. Sch&auml;uble sollte endlich wieder auf den Teppich kommen, statt mit respektlosen Vorw&uuml;rfen die Zukunft der Eurozone und zig Milliarden Euro an deutschen Steuergeldern zu verspielen&rdquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht den von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble erhobenen Vorwurf, die griechische Regierung w&uuml;rde ihre eigene Bev&ouml;lkerung bel&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/2087.schaeuble-beluegt-die-bevoelkerung.html\">Sahra Wagenknecht (MdB, Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa stirbt zuerst im Kopf: Beschimpfungen, Beleidigungen und Reparationsforderungen oder, wo man hinkommt, wenn man absolut nicht mehr weiter wei&szlig;<\/strong><br>\nWer uns bisher nicht geglaubt hat, dass die deutschen Medien (das kann man so pauschal sagen, wie es klingt) in der Griechenlandfrage zu jedem nur denkbaren Schwachsinn in der Lage sind, der kann es jetzt jeden Tag in hunderten von Meldungen klar erkennen. Die ARD schafft es, innerhalb von zwei Tagen, zwei &bdquo;Talkshows&ldquo; aufzubieten, die sich gegenseitig unterbieten in der Niveaulosigkeit der Auseinandersetzung. Die Frage, ob Yanis Varoufakis in einer Rede vor f&uuml;nf Jahren der Finger entgleist ist, ist in allen &ldquo;Leitmedien&rdquo; wichtiger als die Frage, wie es kommen kann, dass aus Griechenland jeden Tag wieder tausendfach Finger in Richtung Deutschland gezeigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/europa-stirbt-zuerst-im-kopf-beschimpfungen-beleidigungen-und-reparationsforderungen-oder-wo-man-hinkommt-wenn-man-absolut-nicht-mehr-weiter-weiss\/\">Flassbeck Economics<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;H&ouml;ren Sie auf, alle H&auml;hne zuzudrehen&rdquo;<\/strong><br>\nDie panische Angst vor h&ouml;heren Ausgaben in Europa ist gef&auml;hrlich, warnt der schottische &Ouml;konom Mark Blyth. Er fordert Deutschland auf, endlich mehr zu investieren.<br>\nZEIT ONLINE: Herr Blyth, die Realit&auml;t scheint der These in Ihrem Buch zu widersprechen. Mit den L&auml;ndern in der Eurozone, die einen strengen Sparkurs gefahren sind, geht es gerade wieder bergauf. Die Austerit&auml;tspolitik zeigt Wirkung.<br>\nMark Blyth: Europa hat sich fiskalpolitisch von einem sehr hohen Geb&auml;ude geworfen. Jetzt haben sie es irgendwie geschafft, auf den Ellenbogen und Knien davonzukriechen und versuchen, das als einen Erfolg zu verkaufen. Dabei steigt etwa das Bruttoinlandsprodukt in Spanien vor allem, weil Frankreich als gr&ouml;&szlig;ter Handelspartner auf einem Handelsdefizit sitzt. Mit der Sparpolitik hat das reichlich wenig zu tun. Und die Regierung in Griechenland hat alleine mehr Reformen angestrengt als der Rest Europas zusammen, in der Folge dann aber 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verloren. Also wo ist denn diese tolle Erfolgsgeschichte?<br>\nZEIT ONLINE: Was ist dann Ihrer Meinung nach die Alternative zum derzeitigen Kurs?<br>\nBlyth: Ganz einfach: H&ouml;ren Sie auf, alle H&auml;hne zuzudrehen. Es geht mir nicht darum, eine Billion Dollar f&uuml;r Infrastrukturma&szlig;nahmen bereitzustellen. Aber mit den Sparma&szlig;nahmen, die derzeit in Kraft sind, hat Europa schon jetzt unfassbaren Schaden angerichtet. Wenn sich alle innerhalb einer W&auml;hrungsunion gleichzeitig versuchen zu retten, indem sie nichts mehr ausgeben, dann wird keinerlei Einkommen geschaffen, mit dem man etwas ansparen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-03\/mark-blyth-austeritaetspolitik-europa\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Entscheidung im Alleingang &ndash; Athen beschlie&szlig;t Hilfen f&uuml;r Arme<\/strong><br>\nIm Alleingang hat die Regierung in Athen ein Hilfsprogramm f&uuml;r notleidende B&uuml;rger beschlossen. 200 Millionen Euro soll das kosten. Bei den Kontrolleuren der internationalen Geldgeber st&ouml;&szlig;t das auf Kritik. Es h&auml;tte vorher Gespr&auml;che dazu geben m&uuml;ssen, hie&szlig; es. Doch Athen wehrt sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/griechenland-entschaedigung-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> So so, ein Parlament beschlie&szlig;t im Alleingang. Ja wie denn sonst? Apropos: Wer kann sich noch an den Alleingang des Deutschen Bundestages im Jahr 2008 erinnern, als dessen Abgeordnete (476) notleidenden Banken binnen einer Woche nicht 200 Millionen Euro, sondern gigantische 480 Milliarden Euro per Eilgesetz zur Verf&uuml;gung stellten. Als nach diesem &bdquo;Kraftakt&ldquo; Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert wieder das Wort ergriff und sagte: &ldquo;Ich bitte die Schriftf&uuml;hrerinnen und Schriftf&uuml;hrer, mit der Auszahlung zu beginnen&rdquo;, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/480-milliarden-programm-regierungsparteien-feiern-ihren-banken-kraftakt-a-584761.html\">sorgte das noch f&uuml;r Heiterkeit<\/a>. Heute wird sich im Land der Heiterkeit dar&uuml;ber emp&ouml;rt, dass das Parlament eines souver&auml;nen Landes beschlie&szlig;t, Essensmarken an mittellose Menschen zu verteilen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Warum helfen Sie Allianz und Co, unserer Kommunen auszupl&uuml;ndern, Herr Fratzscher?<\/strong><br>\nLieber Herr Fratzscher*, Sie haben sich bereit erkl&auml;rt, als Vorsitzender der von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ins Leben gerufenen Kommission &ldquo;St&auml;rkung von Investitionen in Deutschland&rdquo; zu agieren. Herr Gabriel erwartet von der Kommission laut einer Presseerkl&auml;rung &bdquo;Ideen und Impulse, wie wir zu mehr privaten und &ouml;ffentlichen Investitionen kommen.&ldquo; Es ist schlimm genug, dass der Wirtschaftsminister meint, eine mit Vorst&auml;nden  gro&szlig;er Finanzinstitute wie Deutsche Bank, Allianz und Ergo durchsetzte Kommission sei die richtige Instanz um Prinzipien daf&uuml;r zu erarbeiten, welche Investitionen in diesem Land nach welchen Auswahlkritierien realisiert werden und vor allem wie diese finanziert werden sollen. Das Eigeninteresse der Kommissionsmitglieder, die auf der verzweifelten Suche nach h&ouml;her rentierlichen Finanzanlagen sind,  ist mit H&auml;nden zu greifen. Wenn Sie nun sagen w&uuml;rden, Sie verst&uuml;nden Ihre Rolle darin, darauf zu achten, dass dies gerade keine Lobbyveranstaltung zugunsten gro&szlig;er Finanzkonzerne und einiger gro&szlig;er Industrieunternehmen wird, dann w&uuml;rde ich Ihnen das zun&auml;chst einmal glauben und h&auml;tte gro&szlig;en Respekt vor der sehr anspruchsvollen Aufgabe, die Sie sich zutrauen.<br>\nNachdem ich allerdings den von Ihnen verfassten ersten Entwurf des Kapitels &bdquo;Wege zur St&auml;rkung Kommunaler Infrastrukturinvestitionen&ldquo; gelesen habe, ist mir das nicht mehr m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/27-german\/news\/307-brief-an-fratzscher#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring in einem Brief an Marcel Fratzscher<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wir sollten dar&uuml;ber nicht vergessen, dass die Bundesregierung und hier insbesondere der Finanzminister die wahren &Uuml;belt&auml;ter sind. &ndash; Dass ein SPD-Minister und Parteivorsitzender dabei aktiv mitwirkt, ist ein anderes trauriges Kapitel. &ndash; Wie wurde die &ldquo;Schwarze Null&rdquo; von Herrn Sch&auml;uble zelebriert und fast alle Medien machten mit, ohne zu merken, dass schon l&auml;ngst ein Schattenhaushalt aufgezogen wurde, in einem Konstrukt, das die Verantwortung f&uuml;r den Bau und Unterhalt der Fernstra&szlig;en von den L&auml;ndern auf Allianz, Deutsche Bank und Ergo &uuml;bertr&auml;gt. Die ber&uuml;hmte Schuldenbremse, in ganz Europa propagiert, funktioniert nur, indem man die Infrastruktur verrotten l&auml;sst oder aber die jetzt gewonnene Schwarze Null damit erkauft, dass zuk&uuml;nftigen Generationen die Rettung der aktuellen Infrastruktur bezahlen, und zwar weit &uuml;ber dem Preis, den eine gegenw&auml;rtige Schuldenaufnahme des Staates kosten w&uuml;rde. Erstens k&ouml;nnen die Finanzinstitute kein Geld aufnehmen, dass so g&uuml;nstig verzinst w&uuml;rde, wie es der Staat k&ouml;nnte. Zweitens sind Allianz &amp; Co keine altruistischen Veranstaltungen, sondern m&uuml;ssen Profit machen. Dieser wird staatlich garantiert und wie wunderbar: Die Finanzinstitute werden aus ihrem Anlagenotstand befreit und die Regierung darf vor einem verdummten Publikum eine Schwarze Null nach der anderen feiern. Schuldenbremse, darauf konnten nur Erbsenz&auml;hler kommen, aber keine echten Wirtschaftspolitiker. Und jetzt verbleibt nur noch Heuchelei. &ndash; (Nat&uuml;rlich haben die NachDenkSeiten immer wieder und auch Norbert H&auml;ring in seinen vorigen Beitr&auml;gen auf diese Zusammenh&auml;nge hingewiesen, es sei nur noch einmal an dieser Stelle daran erinnert).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>So will die EU Steueroasen der Konzerne austrocknen<\/strong><br>\nNach Enth&uuml;llungen umstrittener Steuerpraktiken in Luxemburg pr&auml;sentiert die EU-Kommission Pl&auml;ne, um die Steuervermeidung durch Konzerne europaweit zu beenden. Der Schl&uuml;ssel dazu: mehr Transparenz. Die Europ&auml;ische Kommission m&ouml;chte mit mehr Transparenz verhindern, dass EU-Mitgliedsstaaten mit stets neuen Steuersparmodellen auf Kosten anderer L&auml;nder Unternehmen ins Land locken. &ldquo;Die EU-Mitgliedsstaaten haben derzeit kaum Informationen &uuml;ber die grenz&uuml;berschreitenden Steuergestaltungsmodelle der anderen L&auml;nder&rdquo;, sagte W&auml;hrungskommissar Pierre Moscovici der &ldquo;Welt&rdquo;. &ldquo;Das wollen wir durch ein Transparenzpaket &auml;ndern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article138515735\/So-will-die-EU-Steueroasen-der-Konzerne-austrocknen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kaum Informationen &uuml;ber Steuersparmodelle? Da helfen wir doch gern und verweisen noch einmal auf die gro&szlig;artige <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_Am0OHuVMBM\">Anstalt-Sendung vom 28. Oktober 2014<\/a> (via YouTube). Da ist jene Transparenz bereits hergestellt worden, die die EU-Kommission offenbar noch sucht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>OECD warnt vor neuer Finanzkrise<\/strong><br>\nTrotz besserer Aussichten f&uuml;r das Wachstum in der Eurozone warnt die OECD vor einer neuen Finanzkrise: Die Organisation der f&uuml;hrenden Schwellen- und Industriel&auml;nder sagte am Mittwoch in Paris in ihrem neuen Wirtschaftsausblick zwar ein um 0,3 Punkte h&ouml;heres Wachstum von 1,4 Prozent f&uuml;r die Eurozone in diesem Jahr und 2 Prozent im n&auml;chsten Jahr voraus.<br>\nZugleich ist die OECD aber wegen der Deflationstendenzen besorgt und bef&uuml;rchtet, dass es wegen der extrem niedrigen Zinsen weltweit zu einer neuen Finanzkrise kommen k&ouml;nnte.<br>\nF&uuml;r Deutschland sagt die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ein Wachstum von 1,7 Prozent heuer und 2,2 Prozent im n&auml;chsten Jahr voraus. Frankreich und Italien schneiden deutlich schlechter ab mit 1,1 Prozent bzw. 0,6 Prozent in diesem Jahr (2016: 1,7 bzw. 1,3 Prozent). Die Eurozone k&ouml;nne der Stagnation dank der &ldquo;mutigen&rdquo; Ma&szlig;nahmen der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) entgehen, urteilt die Organisation&hellip;<br>\nSo sch&auml;tzt die OECD, dass die Wirtschaft vor allem in Europa durch eine Deflation gel&auml;hmt werden k&ouml;nnte, sollten die Preise nicht anziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000013107955\/OECD-positiv-fuer-wichtigste-Weltregionen\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ungleichheit bei L&ouml;hnen &ndash; Der h&auml;ssliche Graben<\/strong><br>\nDie L&ouml;hne driften in Deutschland zunehmend auseinander. Die Reall&ouml;hne, also die Bruttol&ouml;hne nach Abzug der Inflation, sind seit Mitte der Neunzigerjahre bei den 20 Prozent Besch&auml;ftigten mit den h&ouml;chsten Geh&auml;ltern gestiegen. Gleichzeitig musste das F&uuml;nftel der Arbeitnehmer mit dem geringsten Verdienst Einbu&szlig;en bei den Reall&ouml;hnen hinnehmen. Dies geht aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem M&uuml;nchner Ifo-Institut hervor, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. Danach sank das Lohnniveau in der Gruppe des unteren F&uuml;nftels um zwei Prozent, w&auml;hrend es im oberen F&uuml;nftel inflationsbereinigt um 2,5 Prozent&nbsp;zulegte.<br>\nDie Wissenschaftler sprechen in ihrer Untersuchung von einem &ldquo;durchaus betr&auml;chtlichen Anstieg&rdquo; der Lohnungleichheit&hellip;<br>\nDie zunehmende Lohnspreizung wird in der Studie vor allem auf die weit verbreitete Flucht aus den Tarifvertr&auml;gen zur&uuml;ckgef&uuml;hrt: 1996 hielten sich noch 60 Prozent der Betriebe bei der Bezahlung ihrer Mitarbeiter an einen Branchen- oder Firmentarifvertrag. 2010 lag der Anteil der tarifgebundenen Betriebe nur noch bei 35 Prozent. Bis 2013 hat er sich weiter auf 32 Prozent verringert. Damit ist auch der Anteil der Besch&auml;ftigten mit einem Tarifvertrag von 82 auf 60 Prozent gesunken, die aber werden besser bezahlt als Arbeitnehmer, die ohne Tarif auskommen&nbsp;m&uuml;ssen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ungleichheit-bei-loehnen-der-haessliche-graben-1.2397047\">Thomas &Ouml;chsner in der SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Immer mehr Frauen sind erwerbst&auml;tig<\/strong><br>\nDer Anteil von erwerbst&auml;tigen Frauen an allen Erwerbst&auml;tigen hat sich seit dem Jahr 2000 von 44 auf 47 Prozent im Jahr 2013 erh&ouml;ht und lag 2013 bei rund 18,5 Millionen. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18\/4150) auf eine Kleine Anfrage (18\/3999) der Fraktion Die Linke. Dabei sei zwar in den vergangenen Jahren, seit 2011, die Erwerbst&auml;tigkeit in Deutschland insgesamt um 1,8 Prozent gestiegen. Die Zahl der erwerbst&auml;tigen Frauen stieg mit 2,2 Prozent aber st&auml;rker als die der M&auml;nner mit 1,4 Prozent, schreibt die Regierung. Noch deutlicher wird die Ver&auml;nderung, wenn man die Erwerbsquote betrachtet, also den Anteil der Erwerbspersonen an der Bev&ouml;lkerung. So lag, laut Bundesregierung, im Jahr 2000 die Erwerbsquote der Frauen bei 63 Prozent und die der M&auml;nner bei knapp 79 Prozent. Im Jahr 2013 wurde bereits eine Frauen-Erwerbsquote von 72,4 Prozent verzeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_03\/-\/365718\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das h&ouml;rt sich gro&szlig;artig an, sozusagen ein Fortschritt auf dem Wege zur Emanzipation der Frau. Dahinter stehen allerdings folgende Tatsachen: Im Jahr 2014 waren elf Millionen Frauen teilzeitbesch&auml;ftigt, das sind <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2015\/kb0415.pdf\">doppelt so viele wie 1991<\/a>. Die Teilzeitarbeit hat vor allem f&uuml;r verheiratete Frauen einen Klebeeffekt in perspektivlosen Jobs mit einem Aushilfe-Lohn und entsprechend geringen Rentenanspr&uuml;chen. Frauen verdienen 22 Prozent weniger als M&auml;nner und sind eine billige Reservearmee auf dem Arbeitsmarkt. Frauen bekommen bei der Umverteilung des weitgehend konstanten Arbeitsvolumens die prek&auml;ren Jobs. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>DB im GdL-Streik: &bdquo;Bewu&szlig;t eine Sackgasse herbeif&uuml;hren&ldquo;<\/strong><br>\nPolizei- und Geheimdienstmethoden gegen streikbereite Gewerkschaften wie die GdL | Strategische Beratung durch Z&uuml;rcher Union Busting-Institut SNI<br>\nZum SNI-Angebot geh&ouml;ren auch &bdquo;Verhandlungstaktiken von Polizei und FBI&ldquo;. Der langj&auml;hrige Chef der M&uuml;nchener Mordkommission Josef Wilfing ist ebenso dabei wie Gary Noesner vom FBI. SNI-Chef Matthias Schranner pr&auml;sentiert sich als ehemaliger Verhandlungsf&uuml;hrer der Polizei bei Geiselnahmen und Bank&uuml;berf&auml;llen. Da kann sich die GdL aussuchen: wird sie vom Bahn-Konzern als Geisel behandelt oder als Bankr&auml;uber?<br>\nEine andere Strategie besteht darin: Man gibt sich als verantwortungsvoller Konzern, der sich um das Wohl der Kunden k&uuml;mmert und jeden Streik vermeiden will. Gleichzeitig kann man den Gegen&uuml;ber in einen Streik hineintreiben, nach dem SNI-Motto &bdquo;Warum ein Streik nicht vermieden werden sollte&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150319_streikzeit04-end.pdf\">Werner R&uuml;gemer in streik zeitung Nr. 4 [PDF &ndash; 385 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>TTIP &ndash; Kretschmann freut sich drauf<\/strong><br>\nDie gr&uuml;n-rote Landesregierung in Baden-W&uuml;rttemberg hat sich mit klaren Worten hinter das geplante Freihandelsabkommen TTIP gestellt und gleichzeitig einzelne Korrekturen gefordert. Das Abkommen biete die Chance, &bdquo;Impulse f&uuml;r eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft in Baden-W&uuml;rttemberg, Deutschland, der EU und den USA zu geben&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Positionspapier, dass das Kabinett von Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne) am Dienstag verabschiedete. [&hellip;]<br>\nEine Frage beantwortet der Beschluss der Baden-W&uuml;rttemberger jedoch nicht: Wie sich die Regierung entscheiden wird, falls es im Bundesrat am Ende auf ihre Stimmen ankommt. Schon im September hatte Kretschmann seine Partei verstimmt, als er in der L&auml;nderkammer einer umstrittenen Asylreform zustimmte. Was er macht, wenn der Bundesrat wie erwartet auch zu TTIP befragt wird und die Kritikpunkte seiner Regierung nicht umgesetzt wurden?<br>\n&bdquo;Wir stellen dem Abkommen im Bundesrat keinen Blankoscheck aus, sondern werden es auf Herz und Nieren pr&uuml;fen&ldquo;, sagte Kretschmann. Klare rote Linien, an denen das Abkommen im Zweifel scheitern w&uuml;rde, fehlen im Stuttgarter Beschluss aber. Und dass der gr&uuml;ne Ministerpr&auml;sident kaum auf die Freihandelszone verzichten wird, deutet Punkt drei des Papiers an. Dort steht: &bdquo;F&uuml;r Baden-W&uuml;rttemberg sind die USA wichtigster Exportpartner.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Freihandelsabkommen-TTIP\/!156674\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Allensbach-Studie &ndash; Die Grenzen der Propaganda<\/strong><br>\nDie Kommentarlage im Internet zum Ukraine-Konflikt spiegelt nicht die Meinung der Bev&ouml;lkerung zu diesem Thema wider. Die Mehrheit der Deutschen h&auml;lt Russland nicht nur f&uuml;r den Schuldigen an der Krise, sondern auch f&uuml;r einen Aggressor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/allensbach-studie-die-grenzen-der-propaganda-13489238.html?printPagedArticle=true\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.L.:<\/strong> Man erkennt an den Umfrageergebnissen die Grenzen der M&ouml;glichkeiten politischer Propaganda. Lippmann hat beschrieben, wie sie &bdquo;Bilder in den K&ouml;pfen&ldquo; formen kann, doch nicht jedes angebotene Bild wird akzeptiert. Die Erz&auml;hlung vom &bdquo;Putsch&ldquo; in Kiew mag in Russland &uuml;berzeugen. In Deutschland, wo sie sich dem Wettbewerb mit anderen Versionen der Geschichte stellen muss, hat sie bisher nur wenigen Menschen den Kopf verdrehen k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Manipulation, die n&auml;chste Stufe: Man forme einen &lsquo;Wettbewerb mit anderen Versionen der Geschichte&rsquo;, d.h. einen Pluralismus, allerdings wirke dieser &lsquo;Pluralismus&rsquo; letztlich nur genau in dem Sinne, wie es hier abschlie&szlig;end als Ergebnis dieses Wettbewerbs dargestellt wird: als die Beglaubigung (es gab &lsquo;Pluralismus&rsquo;) des Ergebnisses (unsere &lsquo;Version&rsquo; hat sich durchgesetzt). Denn dieser Wettbewerb und dieser Pluralismus sind von Anbeginn eindeutig und einseitig dominiert (von einer Version), und entsprechend (als) eindeutig, einseitig und dominant wirksam (im Sinne dieser Version), umso mehr, als dass er eben jenen Wettbewerb und Pluralismus behauptet (verschiedene Versionen), der in der vorherrschenden Praxis (politische und mediale Darstellungen, Wortwahlen etc., wie in diesem Artikel selbst) niemals pluralistisch und ergebnisoffen wirksam werden kann bzw. konnte. Das hier pr&auml;sentierte Ergebnis repr&auml;sentiert und pr&auml;sentiert also lediglich die eigenen Wirkungen und Verzerrungen dieses vermeintlichen Wettbewerbs und Pluralismus&rsquo;, mit dem Pr&auml;dikat der &lsquo;Wissenschaftlichkeit&rsquo; und der &lsquo;Objektiv&auml;t der Zahlen&rsquo;. Ein weiteres leicht und umso wirkungsvoller einzusetzendes Mittel (politisch-medial) in eben diesem &lsquo;Wettbewerb&rsquo; (zugunsten der dominanten Version). Die Studie bzw. ihr Ergebnis zeigt also mitnichten &lsquo;die Grenzen der Propaganda&rsquo;. Ganz im Gegenteil wirkt allein schon diese Aussage propagandistisch, da sie das Wesentliche verschleiert. Denn gemessen, demonstriert und belegt werden genau dies: die Wirkung und Wirksamkeit der eigenen Propaganda (der eigenen Version). Solche wissenschaftlichen Studien und solche journalistischen Artikel sind Teil derselben, d.h. Propaganda, sofern sie nicht umfassend die Bedingungen eben jenes Wettbewerbs (deren Teil sie selbst sind) wissenschaftlich und journalistisch analysieren und rekonstruieren. Kurzum, ein typisches Problem &lsquo;professioneller Meinungsforschung&rsquo;, die die Meinungen &lsquo;erforscht&rsquo; bzw. &lsquo;abbildet&rsquo;, die zuvor gemacht wurden, ohne jedoch das Meinungsmachen selbst zu erforschen, und deren Teil solcherart &lsquo;Meinungsforschung&rsquo; unmittelbar selbst bereits ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Es brennt beim Brandschutz<\/strong><br>\nDas Eisenbahnbundesamt (EBA) will das Brandschutzkonzept f&uuml;r den Tiefbahnhof genehmigen, obwohl die Deutsche Bahn wesentliche Nachweise nicht erbracht hat. Die k&ouml;nne man auch noch w&auml;hrend des Baus nach schieben, hei&szlig;t es. Das Verschieben in die Zukunft belegen Unterlagen, die Kontext vorliegen. Kritiker sprechen von einem unverantwortlichen Freibrief und warnen vor einem Fiasko wie beim Berliner Hauptstadtflughafen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/207\/es-brennt-beim-brandschutz-2785.html\">Kontext Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>NSU-Ausschuss vor Gratwanderung:<\/strong> Eine schwierige Klippe hat der Untersuchungsausschuss des Landtags vor sich. Die Schwester des toten Zeugen Florian Heilig hat dem Vorsitzenden Wolfgang Drexler (SPD) Infos, Handy, Laptop und Computer &uuml;bergeben. Wie damit umgehen? Nicht nur die Familie hat mittlerweile das Vertrauen in die Polizei verloren.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Auf Kosten von Tier und Mensch:<\/strong> Pro Liter Milch 59 Cent &ndash; das hat seinen Preis. Supermarktkunden sparen auf Kosten der Tiere, Melker und Treiber. Das erkennt, wer in die Gummistiefel schl&uuml;pft und sich auf dem landwirtschaftlichen Arbeitsmarkt verdingt. So geschehen im Rahmen des Baden-W&uuml;rttemberger Recherche-Projekts &ldquo;Tierisch KUHL&rdquo;. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Mord am sch&ouml;nsten Arsch der Welt:<\/strong> Stuttgart ist Deutschlands Krimi-Hauptstadt. Ihre Ermittler sind charakterfest, politisch, einzigartig. Und sie geh&ouml;ren zu einer Spezies, die vom Aussterben bedroht ist. Weil immer mehr blasse 08\/15-Figuren beiderlei Geschlechts ohne Ecken und Kanten, daf&uuml;r aber mit einem Domizil irgendwo in der Provinz, dem Genre ihren Stempel aufdr&uuml;cken. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Strajk-Aufruf:<\/strong> Streiks sind wunderbar. Solange sie weit weg sind. Bei uns, wettert Peter Grohmann, ist ein Streik schlimmer als derzeit ein Abendessen beim Griechen oder der erfundene Stinkefinger von Varoufakis.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Macht die Vordert&uuml;r auf:<\/strong> Stramme Rechte wie Horst Seehofer (CSU) oder Guido Wolf (CDU) sprechen gerne vom Sozialamt oder Schlaraffenland &ndash; wenn sie Fl&uuml;chtlinge ausgrenzen wollen. Baden-W&uuml;rttembergs Europaminister Peter Friedrich (SPD) h&auml;lt dagegen: Es muss ein gesellschaftlicher Konsens &uuml;ber ein Einwanderungsgesetz her. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Abgrund und gelobtes Land:<\/strong> Weltweit sind 18 Millionen Menschen auf der Flucht. Viele wollen nach Europa. Die EU, ihre Staaten, die Bundesl&auml;nder in Deutschland &ndash; alle ringen zwischen Brutalit&auml;t, Gesetz und Menschlichkeit um einen richtigen Umgang mit diesen Menschen. Ein Gespr&auml;ch mit dem Stuttgarter Asylanwalt Roland Kugler.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Let&rsquo;s not fool ourselves. We may not bribe, but corruption is rife in Britain<\/strong><br>\nIt just doesn&rsquo;t compute. Almost every day the news is filled with stories that look to me like corruption. Yet on Transparency International&rsquo;s corruption index Britain is ranked 14th out of 177 nations, suggesting that it&rsquo;s one of the best-run nations on Earth. Either all but 13 countries are spectacularly corrupt or there&rsquo;s something wrong with the index.<br>\nYes, it&rsquo;s the index. The definitions of corruption on which it draws are narrow and selective. Common practices in the rich nations that could reasonably be labelled corrupt are excluded; common practices in the poor nations are emphasised. [&hellip;]<br>\nYes, many poor nations are plagued by the kind of corruption that involves paying bribes to officials. But the problems plaguing us run deeper. When the system already belongs to the elite, bribes are superfluous.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2015\/mar\/18\/corruption-rife-britain\">George Monbiot in The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.F.:<\/strong> Mit wenigen &Auml;nderungen k&ouml;nnte man hier &ldquo;Deutschland&rdquo; lesen, denke ich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Familie findet, was Polizei nicht fand<\/strong><br>\n&Uuml;berraschung im NSU-U-Ausschuss: Die Familie des verbrannten Ex-Neonazis Florian H. hat dem Landtagsgremium neue Beweisst&uuml;cke &uuml;bergeben. Sie n&auml;hren Zweifel an der Arbeit der Ermittler. Die Polizei hat bei ihren Ermittlungen zum angeblichen Suizid des fr&uuml;heren Neonazis Florian H. offensichtlich einige wesentliche Dinge &uuml;bersehen. Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Landtag, Wolfgang Drexler (SPD) pr&auml;sentierte am Mittwoch Gegenst&auml;nde aus dem Auto des Toten. Der junge Mann aus Eppingen (Kreis Heilbronn) war vor anderthalb Jahren in seinem Auto verbrannt &ndash; am Tag, als die Polizei ihn zum Mord an der Heilbronner Polizistin Kiesewetter befragen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/bw\/nsu-u-ausschuss-in-stuttgart-familie-findet-was-polizei-nicht-fand\/-\/id=1622\/did=15240414\/nid=1622\/tce0mu\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Emotionale Debatte im Bundestag zur Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nNeue Argumente gab es nicht, das war auch nicht zu erwarten. Was interessant zu beobachten war, ist jedoch, wie insbesondere in der SPD die Meinungen auseinandergehen. Manche Parteikollegen, wie Christian Flisek und Christina Kampmann, positionieren sich recht deutlich gegen eine VDS, andere versuchen sich argumentativ aus einer VDS-Ablehnung herauszurudern. So Lars Klingbeil, wenn er davon redet, dass man &bdquo;besonnen und konstruktiv in die nationale Debatte einsteigen&ldquo; m&uuml;sse und auffallend h&auml;ufig wiederholt, wie sehr er sich auf die Diskussion der n&auml;chsten Monate freue.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/emotionale-debatte-im-bundestag-zur-vorratsdatenspeicherung\/\">Netzpolitik<\/a>\n<p><strong>Dazu: INSA: SPD verliert in der W&auml;hlergunst &ndash; Linke zweistellig<\/strong><br>\nDie Sozialdemokraten verlieren deutlich in der W&auml;hlergunst. Im aktuellen INSA-Meinungstrend f&uuml;r &ldquo;Bild&rdquo; (Dienstag) erreicht die SPD nur noch 22,5 Prozent (minus 2 Prozent im Vergleich zur Vorwoche).<br>\nDemgegen&uuml;ber halten CDU\/CSU (41 Prozent), Gr&uuml;ne (9,5 Prozent) und AfD (7,5 Prozent) ihre Ergebnisse aus der Vorwoche. Die Linke (10 Prozent) kann einen Punkt zulegen, ist wieder zweistellig und vor den Gr&uuml;nen. Auch die FDP (3,5 Prozent) gewinnt mit einem halben Prozentpunkt leicht hinzu. Neben einer gro&szlig;en Koalition gibt es noch rechnerische Mehrheiten f&uuml;r Schwarz-Gr&uuml;n und ein B&uuml;ndnis aus Union und AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2015-03\/33134596-insa-spd-verliert-in-der-waehlergunst-linke-zweistellig-003.htm\">FinanzNachrichten.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zustimmung zur Vorratsdatenspeicherung, zu TTIP, zu &Ouml;PP, zum Austerit&auml;tskurs in Europa, zur populistischen Kritik an der neuen griechischen Regierung usw. usf. Wozu eigentlich &uuml;berhaupt noch SPD. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schmid beh&auml;lt &ldquo;f&uuml;rstliche&rdquo; Pensionsanspr&uuml;che<\/strong><br>\nDas Amtsgericht Augsburg hat den ehemaligen CSU-Fraktionsvorsitzenden Georg Schmid zu 16 Monaten auf Bew&auml;hrung verurteilt. Au&szlig;erdem muss er eine Geldauflage von 120 000 Euro zahlen. Seine Pensionsanspr&uuml;che beh&auml;lt der ehemalige Abgeordnete und Staatssekret&auml;r. [&hellip;]<br>\nDem ehemaligen Abgeordneten und Staatssekret&auml;r wurde vorgeworfen, seine Ehefrau 22 Jahre lang als Scheinselbst&auml;ndige besch&auml;ftigt zu haben. Richter Michael Ni&szlig;l sagte, er nehme Schmid nicht ab, dass es sich dabei um ein Versehen handelte: &ldquo;Sie sind Jurist, waren im bayerischen Staatsdienst. Sie waren Staatssekret&auml;r.&rdquo; An einen Irrtum k&ouml;nne er da nicht glauben. Schmid habe sich entschlossen, den Topf der Aufwandserstattungsanspr&uuml;che f&uuml;r Abgeordnete &ldquo;bis zum letzten Tropfen leerzuschaufeln&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bewaehrungsstrafe-fuer-csu-politiker-schmid-behaelt-fuerstliche-pensionsansprueche-1.2398682\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>Siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/nach-gerichtsurteil-wie-viel-pension-georg-schmid-zusteht-1.2399196\">Welche Pension Georg Schmid zusteht<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Neue Korrektur Rubrik beim ZDF<\/strong><br>\nAls Journalisten f&uuml;hlen wir uns den Prinzipien von Faktentreue, Trennung von Bericht und Kommentar, von Vielfalt verpflichtet. Aber wir wissen auch: Wer 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche sendet, analog, digital und online, dem unterlaufen trotz aller Anstrengungen von Redaktion und Korrespondenten auch Fehler.<br>\nDazu bekennen wir uns. Deshalb haben wir auf heute.de nach dem Vorbild der &ldquo;New York Times&rdquo; die Rubrik &ldquo;Korrekturen&rdquo; eingerichtet. Auf dieser Seite weisen wir auf Fehler, die wir in der Berichterstattung gemacht haben, hin und korrigieren sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/zdf-in-eigener-sache-korrekturen-37527168.html\">Peter Frey, Chefredakteur des ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: B&ouml;hmermann will Varoufakis-Video manipuliert haben<\/strong><br>\nWas steckt hinter dem Video, in dem der griechische Finanzminister angeblich den Mittelfinger zeigt? Satiriker Jan B&ouml;hmermann behauptet jetzt: Er habe es gef&auml;lscht &ndash; und sorgt f&uuml;r Belustigung im Netz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/article138556862\/Boehmermann-will-Stinkefinger-Video-gefaelscht-haben.html\">Welt<\/a>\n<p><strong>Siehe auch via YouTube: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Vx-1LQu6mAE\">Varoufakis and the fake finger<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25457","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25457","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25457"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25457\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25472,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25457\/revisions\/25472"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25457"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25457"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25457"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}