{"id":25509,"date":"2015-03-23T09:42:17","date_gmt":"2015-03-23T08:42:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25509"},"modified":"2019-01-30T10:29:48","modified_gmt":"2019-01-30T09:29:48","slug":"ueber-die-gewalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25509","title":{"rendered":"\u00dcber die Gewalt"},"content":{"rendered":"<p>In der medialen Resonanz auf die Frankfurter Blockupy-Demonstration vom 18. M&auml;rz &uuml;berwiegen Begriffe wie &bdquo;Krawall&ldquo;, &bdquo;b&uuml;rgerkriegs&auml;hnliche Zust&auml;nde&ldquo;, &bdquo;randalierender Mob&ldquo;. Die pr&auml;sentierten Bilder zeigen vermummte Demonstranten, brennende Polizeiwagen, Rauchschwaden, zerbrochenes Glas. Das eigentliche Anliegen der Organisatoren und der Masse der Demonstranten verschwindet hinter der Verdammung der von kleinen Gruppen praktizierten Gewalt. <strong>G&ouml;tz Eisenberg<\/strong> nimmt die Ereignisse zum Anlass, &uuml;ber die Rolle der Gewalt im Kampf f&uuml;r eine freiere und gewaltlosere Gesellschaft nachzudenken.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Man wirft den jungen Leuten den Gebrauch der Gewalt vor. Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand? Weil wir im Kerker geboren und gro&szlig;gezogen sind, merken wir nicht mehr, dass wir im Loch stecken mit angeschmiedeten H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en und mit einem Knebel im Munde.&ldquo;<br>\n(Georg B&uuml;chner)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Der Frankfurter Wachensturm<\/strong><\/p><p>Diese S&auml;tze stammen aus einem Brief von Georg B&uuml;chner, den der damals 19-j&auml;hrige Student am 5. April 1833 von Stra&szlig;burg aus an seine Eltern in Darmstadt geschrieben hat. Er bezieht sich auf den &bdquo;Frankfurter Wachensturm&ldquo; vom 3. April 1833, bei dem circa 100 republikanische B&uuml;rger und Studenten den Versuch unternommen hatten, die Haupt- und Konstablerwache der Frankfurter Polizei zu besetzen und die dort festgehaltenen politischen Gefangenen zu befreien. Danach wollte man das Bundestagsgeb&auml;ude st&uuml;rmen, die Bundestagsgesandten verhaften, sich der Kasse bem&auml;chtigen und die Republik ausrufen. Beim Herannahen des Milit&auml;rs mussten die Aufst&auml;ndischen nach kurzem Feuergefecht die Flucht ergreifen; die schlecht organisierte Revolte schlug fehl. Zahlreiche Verhaftungen waren die Folge. Metternich lieferte der &bdquo;Frankfurter Wachensturm&ldquo; einen willkommenen Anlass, um noch h&auml;rtere Unterdr&uuml;ckungsma&szlig;nahmen gegen Demokraten und Republikaner durchzusetzen. <\/p><p><strong>Das Thema Gewalt &uuml;berlagert alles andere<\/strong><\/p><p>&Auml;hnliche S&auml;tze wie die des jungen Georg B&uuml;chner k&ouml;nnten in Briefen oder E-Mails stehen, die 182 Jahre sp&auml;ter Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Frankfurter Blockupy-Aktionen an ihre Eltern und Freunde schreiben. Die mediale Berichterstattung wird bestimmt von der Gewalt, die von Teilen der Demonstranten gegen die Polizei angewandt wurde, die ihrerseits in Armeest&auml;rke aufgeboten worden war, um die Demonstranten vom neuen Turmbau der Europ&auml;ische Zentralbank fernzuhalten, der an diesem Tag eingeweiht wurde. Von den eigentlichen Anliegen der Blockupy-Aktion: eine m&ouml;glichst breite &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Folgen der von der EZB betriebenen neoliberalen Verelendungspolitik aufzukl&auml;ren, ist gar nicht oder h&ouml;chstens noch am Rande die Rede. <\/p><p>Ich bin dieser Tage Leuten begegnet, die sch&auml;umten vor Wut &ndash; auf die Demonstranten: &bdquo;Wie kann man blo&szlig; Brands&auml;tze und Steine auf Polizisten und Feuerwehrleute werfen? Da muss hart durchgegriffen und kurzer Prozess gemacht werden.&ldquo; Wir wissen aus historischen Erfahrungen, dass, wer kurzen Prozess machen will, bald gar keinen mehr macht. Die &uuml;berschie&szlig;ende und von der Mehrheit abgespaltene Gewalt von kleinen Teilen der Demonstranten hat dem Anliegen der Blockupy-Bewegung einen B&auml;rendienst erwiesen und dazu beigetragen, gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung gegen die Bewegung zu mobilisieren und damit auch gegen die von ihr vorgetragene Kritik zu immunisieren. <\/p><p><strong>Die stumme Gewalt der Verh&auml;ltnisse<\/strong><\/p><p>All jenen, die nun von &bdquo;Mob&ldquo;, &bdquo;Krawall&ldquo; und &bdquo;Randale&ldquo; reden und die Frankfurter Ereignisse darauf reduzieren, muss man entgegenhalten: Es existiert eine Gewalt, die der in Frankfurt &ndash; im Wortsinne &ndash; aufgeflammten und medial gezeigten, vorausgeht und die, wenn auch mit fragw&uuml;rdigen Mitteln, auf sie antwortet. <\/p><p>Zur prim&auml;ren Gewalt geh&ouml;ren: <\/p><ul>\n<li>die Lage der Jugend in den s&uuml;dlichen Krisenl&auml;ndern, die gro&szlig;enteils keine Arbeit und Perspektiven hat und die um Lebens- und Gl&uuml;cksm&ouml;glichkeiten betrogen wird, <\/li>\n<li>die gestiegene Selbstmordrate,<\/li>\n<li>das Leiden der Menschen, die ihre Arbeit verlieren, deren Wohnungen zwangsversteigert und enteignet werden, <\/li>\n<li>die Zunahme der S&auml;uglingssterblichkeit, <\/li>\n<li>die Menschen, die nicht an ihren Krankheiten sterben, sondern daran, dass sie nicht angemessen medizinisch versorgt werden,<\/li>\n<li>die erzwungenen Einsparungen im Bereich von Bildung und Ausbildung sowie im &ouml;ffentlichen Sektor insgesamt,<\/li>\n<li>die Verzweiflung, das Elend, der W&uuml;rdeverlust und die Hoffnungslosigkeit derer, die gezwungen sind, im M&uuml;ll nach Lebensmitteln zu suchen und Suppenk&uuml;chen aufzusuchen<\/li>\n<\/ul><p>Diese Liste k&ouml;nnte man endlos fortsetzen. Nur wer diese Leiden in sein Kalk&uuml;l und seine Empathie mit einbezieht und die praktizierte Gewalt als Gegengewalt anerkennt, ist berechtigt, sie moralisch zu kritisieren. Wer von der stummen Verh&auml;ltnisgewalt und dem Terror der herrschenden Austerit&auml;tspolitik nicht reden will, sollte auch &uuml;ber die Gewalt der Demonstranten das Maul halten. Die jungen Menschen aus den von der Krise gebeutelten und unter den Spardiktaten der Troika leidenden s&uuml;dlichen L&auml;ndern m&uuml;ssen sich in Deutschland wie in Feindesland f&uuml;hlen und Frankfurt mit seinen Bankt&uuml;rmen &ndash; den Erektionen des Finanzkapitals &ndash; ist f&uuml;r diese Verzweifelten die Kapitale, von der ihre Not und Ausweglosigkeit ausgeht. Kann man diese ihre Wahrnehmung so ohne weiteres Nachdenken als falsch oder gar paranoid abtun? Ist ihre Wut, wenn man sich in ihre Lebenssituation hineinzusetzen versucht, nicht nachvollziehbar? <\/p><p>Als Gewalt gilt nach landl&auml;ufigem Verst&auml;ndnis nur das, was der Staat als Gewalt definiert. Hat der Staat sich einmal das Monopol auf die k&ouml;rperliche Gewalt angeeignet, neigt er dazu, jede Tat als Gewalt zu denunzieren, die er nicht selbst aus&uuml;bt. Weil der Staat sich selbst als Sitz und Inbegriff von Kultur begreift, m&ouml;chte er eigentlich sogar untersagen, sein eigenes Handeln als Gewalt zu kennzeichnen. Die zentralisierte Gewalt will keine mehr sein. Der Staat untersagt, wie es bei Sigmund Freud hei&szlig;t, dem einzelnen den Gebrauch der Gewalt, &bdquo;nicht weil er sie abschaffen, sondern weil er sie monopolisieren will wie Salz und Tabak&ldquo;. <\/p><p><strong>Bindungen als Gegenmittel<\/strong><\/p><p>Das wirksamste Gegenmittel gegen Gewalt sind Bindungen. Bindung bedeutet auch libidin&ouml;se Besetzung von Menschen und Objekten. Das, wovon ich ein Teil bin und an das ich mich libidin&ouml;s gebunden f&uuml;hle, kann ich nicht in blinder Wut zerst&ouml;ren. Ich kann mich um dessen &ndash; auch grundlegende &ndash; Ver&auml;nderung bem&uuml;hen, aber ich werde mich dabei nicht von Hass und Zerst&ouml;rungswut leiten lassen. Oskar Negt und Alexander Kluge haben in ihrem Buch Geschichte und Eigensinn &uuml;ber das Verh&auml;ltnis von Vandalismus und Klassenkampf folgendes geschrieben: &bdquo;Vandalische K&auml;mpfe und Klassenk&auml;mpfe sind grundlegend verschieden. Da Kriege zwischen Arbeitsverm&ouml;gen, die miteinander nichts Gemeinsames produzieren, am Produktionsinteresse keine Grenze finden, sind sie in der Anwendung des Vernichtungsprinzips totalit&auml;r. Klassenk&auml;mpfe dagegen zwischen &ouml;konomischen Klassen sind insofern immer relative K&auml;mpfe, als das spezifische Klasseninteresse nicht darin bestehen kann, die Arbeitsverm&ouml;gen des Klassengegners vollst&auml;ndig zu vernichten.&ldquo; Unser Kampf um eine menschliche Welt steht in der Tradition von Klassenk&auml;mpfen. Wir wollen die Gesellschaft zum Besseren ver&auml;ndern, nicht aber zerst&ouml;ren und vernichten. <\/p><p><strong>Der Hass und die Entleerung<\/strong><\/p><p>Es gibt bei Teilen der Linken eine wertabstrakte, inhaltslose Militanz, die die Z&uuml;ge dessen tr&auml;gt, wogegen sie zu k&auml;mpfen vorgibt. Nicht nur das Kapital schie&szlig;t in seinem Hei&szlig;hunger nach Expansion und Vermehrung des Profits in die Abstraktion, auch die Gegengewalt abstrahiert von Inhalten und verliert sich in Spiralen der Eskalation. Sie droht im Sinne von Negt und Kluge &bdquo;vandalisch&ldquo; zu werden. Diese Gewalt wird &uuml;berwiegend von jungen M&auml;nnern zwischen Pubert&auml;t und Eheschlie&szlig;ungsalter ver&uuml;bt, f&uuml;r die keine verbindlichen und wirksamen Regeln und Schranken des Verhaltens mehr bestehen. Nichts verleiht ihren ungebunden schweifenden Trieben Dauer und Form, weder &uuml;ber Arbeit und Besitz noch &uuml;ber stabile Liebesverh&auml;ltnisse sind sie in die bestehende Gesellschaft eingebunden. Sie sind &bdquo;abstrakte&ldquo; Existenzen, sie haben, wie man so sagt, mit nichts einen Vertrag, m&uuml;ssen auf nichts R&uuml;cksicht nehmen, f&uuml;hlen sich nichts und niemandem verpflichtet. Sie stehen, muss man zu ihrer Verteidigung anf&uuml;hren, vor der Schwierigkeit, eine pers&ouml;nliche Identit&auml;t in einer Gesellschaft hervorbringen zu m&uuml;ssen, die sie t&auml;glich in aller H&auml;rte sp&uuml;ren l&auml;sst, dass diese gesellschaftliche Wirklichkeit sie nicht ben&ouml;tigt. Bevor die Jugendlichen den &bdquo;Gesellschaftsvertrag&ldquo; (im Sinne von Rousseau) gewaltsam aufk&uuml;ndigen, hat die Gesellschaft h&auml;ufig ihre aus dem Kontrakt resultierenden Verpflichtungen nicht eingehalten und sie zu Au&szlig;enseitern gemacht. &bdquo;Wenn die Gewalt aus der Unterdr&uuml;ckung aufsteigt, dann der Hass aus der Entleerung&ldquo;, hei&szlig;t es bei Baudrillard.<\/p><p>Mitunter beschleicht einen die Ahnung, dass bestimmte Aktionen vorwiegend dem Zweck dienen, spektakul&auml;re Bilder zu erzeugen, sich an ihrer medialen Resonanz zu berauschen und sich dadurch &uuml;ber die eigene reale Ohnmacht hinwegzut&auml;uschen. (&bdquo;Wer nicht zerst&ouml;rt, wird nicht geh&ouml;rt&ldquo;.) &Uuml;ber die gelegentlichen &bdquo;fights&ldquo; mit der Polizei und die dabei entstehenden und medial vermittelten Bilder scheinen sich die &bdquo;fighter&ldquo; ihrer Existenz zu versichern. Die Bilder zeigen behelmte Polizisten, die hinter vermummten Demonstranten her sind, die hinter Polizisten her sind, die hinter Demonstranten her sind, die hinter Polizisten her sind, und immer so weiter. <\/p><p><strong>Die regulative Idee der Befreiung<\/strong><\/p><p>&Uuml;ber einen falsch verstandenen Begriff der &bdquo;Charaktermaske&ldquo;, der in der Marxschen Theorie die Tendenz der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft bezeichnet, Menschen auf &bdquo;Tr&auml;ger von &ouml;konomischen Verh&auml;ltnissen&ldquo; zu reduzieren, wird der politische Gegner entmenschlicht. Der Kapitalismus tendiert dazu, die Menschen auf die f&uuml;r seine Zwecke verwertbare Teilperson zu reduzieren und von allem, was sein Funktionieren st&ouml;ren k&ouml;nnte, abzusehen. Die Abstraktion von der F&uuml;lle menschlicher M&ouml;glichkeiten f&auml;llt der Markt- und Kapitallogik, b&uuml;rokratischen Apparaten, der Exekutive leicht und wird von ihnen t&auml;glich vollzogen. <\/p><p>Die emanzipatorische Linke darf das gerade nicht mitmachen. Ihre Hoffnung auf eine Ver&auml;nderung der Welt lebt von der Annahme, dass Menschen in der Funktion nicht aufgehen, die sie im kapitalistischen Produktions- und Reproduktionsprozess einnehmen. Das hei&szlig;t zum Beispiel: In der Polizeiuniform steckt ein Mensch, und ein Mensch ist immer der Inbegriff von Hoffnung, Erwartung, Sehns&uuml;chten und besteht aus verschiedenen Teilpersonen. Die Rede von &bdquo;Bullenschweinen&ldquo; oder &bdquo;Charaktermasken des Kapitals&ldquo; verwandelt Menschen in (dingliche) Nichtmenschen oder gar Gegenmenschen, &uuml;ber deren Bek&auml;mpfung und Verletzung man glaubt sich keine Gedanken machen und keine moralischen Bedenken hegen zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Aber der Kampf um eine menschliche Gesellschaft steht nicht nur unter dem Gesetz des revolution&auml;ren Pragmatismus, sondern auch der revolution&auml;ren Moral. Linke kennen den dialektischen Zusammenhang von Mitteln und Zielen, oder sie sollten ihn kennen. Das Ziel &ndash; der befreite Mensch &ndash; muss in den angewandten Mitteln, dieses Ziel zu erreichen, aufscheinen. Losgel&ouml;ste Gewalt gegen Funktionstr&auml;ger des Systems geh&ouml;rt nicht zu diesen Mitteln, sondern verwandelt sich hinter dem R&uuml;cken der Akteure in ein Instrument, den Kampf f&uuml;r die Erreichung einer menschlichen Gesellschaft insgesamt zu diskreditieren. Sie st&auml;rkt das repressive Potenzial der bestehenden und herrschenden Gesellschaftsordnung &ndash; ohne die Opposition gegen die wachsende Repression zu aktivieren. <\/p><p>Nun ist es nat&uuml;rlich so, dass jede aufm&uuml;pfige und militante Opposition sich einer zunehmenden Unterdr&uuml;ckung aussetzt. Das ist kein Grund zum Verzicht auf Widerstand und Opposition, sonst h&auml;tte es nie einen geschichtlichen Fortschritt gegeben. Aber der militante Widerstand muss der regulativen Idee der &bdquo;Befreiung&ldquo; von struktureller Gewalt verpflichtet sein und bedarf der R&uuml;ckendeckung durch gr&ouml;&szlig;ere Teile der Bev&ouml;lkerung, die sich in diesem Widerstand wiedererkennen und die die Aktivisten in diesem Widerstand sch&uuml;tzen und st&uuml;tzen. Bis das hierzulande so sein wird, werden die Tausende, die in Frankfurt friedlich demonstriert haben, noch viel m&uuml;hsame Aufkl&auml;rungsarbeit zu verrichten haben. <\/p><p>Im Verlag Brandes &amp; Apsel ist gerade G&ouml;tz Eisenbergs neues Buch <em>Zwischen Amok und Alzheimer. Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus<\/em> erschienen.<br>\nSiehe dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25005\">die Rezension von Joke Frerichs auf den NachDenkSeiten<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der medialen Resonanz auf die Frankfurter Blockupy-Demonstration vom 18. M&auml;rz &uuml;berwiegen Begriffe wie &bdquo;Krawall&ldquo;, &bdquo;b&uuml;rgerkriegs&auml;hnliche Zust&auml;nde&ldquo;, &bdquo;randalierender Mob&ldquo;. Die pr&auml;sentierten Bilder zeigen vermummte Demonstranten, brennende Polizeiwagen, Rauchschwaden, zerbrochenes Glas. 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