{"id":25515,"date":"2015-03-23T09:19:41","date_gmt":"2015-03-23T08:19:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515"},"modified":"2015-03-23T09:19:41","modified_gmt":"2015-03-23T08:19:41","slug":"hinweise-des-tages-2338","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h01\">Jauch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h03\">Asyl f&uuml;r Edward Snowden: USA sollen Deutschland &ldquo;aggressiv&rdquo; gedroht haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h04\">US-Konvoi rollt durch NATO-Staaten &ndash; Machtdemonstration auf der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h05\">Weiterer &bdquo;Fragenkatalog&ldquo; versenkt &ndash; Deutsche Unterst&uuml;tzung des US-Drohnenkriegs soll nicht aufgekl&auml;rt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h06\">Die EU zieht in den Propagandakampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h07\">Blockupy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h08\">Geisterfahrer in der Wirtschaftspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h09\">Wird der Bund f&uuml;r h&ouml;here Boni in der Commerzbank stimmen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h10\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h11\">Die Macht der Milliard&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h12\">In Deutschland liegt die Lebensmitte bei 46,3 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h13\">R&auml;tsel des Siemens-Mannes im Au&szlig;enministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h14\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h15\">Seit dem Triumph der Alliierten &uuml;ber Deutschland und Japan wurde kein Krieg mehr nachhaltig gewonnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h16\">Migration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h17\">Ein diabolischer Plan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515#h18\">Programmbeschwerde an den ARD-Programmdirektor<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25515&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jauch<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Starmoderator G&uuml;nther Jauch sollte entlassen werden<\/strong><br>\nFast w&auml;re dem deutschen Showmaster G&uuml;nther Jauch ein journalistischer Coup gelungen. Im Fernsehsender ARD spielte er ein Video des griechischen Finanzministers Janis Varoufakis ein. Darin zeigt der f&uuml;r seine provokativen Auftritte bekannte Politiker den Deutschen den Stinkefinger, so scheint es. Die Aufnahme von 2013 trifft den Nerv: Hier die disziplinierten deutschen Zahlmeister, dort die faulen Griechen, die ihre Retter auch noch beleidigen. Kein Wunder, schlugen die Bilder in Deutschland wie eine Bombe ein, zumal Varoufakis seit seinem Amtsantritt im Januar seine europ&auml;ischen Partner oft vor den Kopf stiess. Doch das Video ist v&ouml;llig aus dem Zusammenhang gerissen. Zwar ist es echt (auch wenn eine Satiresendung im ZDF anderes behauptete). Aber Varoufakis&rsquo; obsz&ouml;ne Geste reflektiert nicht seine Meinung &uuml;ber Deutschland. Das kann jeder nachvollziehen, der sich im Internet die komplette Aufnahme ansieht. Auch Starjournalist Jauch h&auml;tte das tun k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. Sein Beitrag ist darum kein Coup, sondern &uuml;belster Kampagnenjournalismus, der das verkorkste Verh&auml;ltnis zwischen Berlin und Athen zus&auml;tzlich belastet. Die ARD sollte darum Jauch vor die T&uuml;r setzen, weil er gegen fundamentale journalistische Standards verstossen hat. Nebenbei w&uuml;rde das helfen, die deutsch-griechischen Beziehungen zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/webpaper.nzz.ch\/2015\/03\/22\/hintergrund\/M3Q1D\/starmoderator-guenther-jauch-sollte-entlassen-werden?guest_pass=8c221d3caf%3AM3Q1D%3A903af99dfb7377b006f508d33d6c558cc37c07a5\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Das ist der eigentliche Skandal&rdquo;<\/strong><br>\nEine Woche nach Yanis Varoufakis&rsquo; Stinkefinger geht G&uuml;nther Jauch wieder auf Sendung. Eigentlich m&uuml;sste er sich entschuldigen, sagte der Journalist Jens Bergmann im DLF. Erst Jan B&ouml;hmermann habe mit seiner Satire die aufkl&auml;rende Rolle des Journalismus &uuml;bernommen.<br>\nTV-Entertainer Jan B&ouml;hmermann und sein Team h&auml;tten mit &ldquo;Varoufake&rdquo; ein &ldquo;gro&szlig;es St&uuml;ck Aufkl&auml;rung&rdquo; geschafft, sagte der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Redakteur des Wirtschaftsmagazins &ldquo;brand eins&rdquo; und Co-Autor der B&uuml;cher &ldquo;Skandal! Die Macht &ouml;ffentlicher Emp&ouml;rung&rdquo; sowie &ldquo;Medienmenschen: Wie man Wirklichkeit inszeniert&rdquo;. Die vermeintliche seri&ouml;se Sendung G&uuml;nther Jauch dagegen habe bewusst versucht, &ldquo;zu skandalisieren und den griechischen Minister schlecht dastehen zu lassen&rdquo;.<br>\nJauch sei sich &ldquo;nicht zu schade&rdquo; gewesen, die Stinkefinger-Geste aus dem Zusammenhang zu rei&szlig;en und habe so suggeriert: Die Griechen verh&ouml;hnen uns. &ldquo;Das ist der eigentliche Skandal, dass man das versucht hat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/jauch-und-varoufakis-das-ist-der-eigentliche-skandal.694.de.html?dram:article_id=314945\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Bewusst an den Vertr&auml;gen vorbeigearbeitet<\/strong><br>\nEuroparechtler Oberndorfer &uuml;ber den m&ouml;glichen Grexident und undemokratisches Handeln der EU-Institutionen<br>\nGriechenland droht die Pleite und damit der Austritt aus der Eurozone. Doch die EU-Institutionen halten an ihrer neoliberalen Krisenpolitik fest, meint Lukas Oberndorfer. (&hellip;)<br>\nWie nah ist die Pleite von Griechenland und damit der Euro-Austritt des Landes?&#8232;Wenn man sich ansieht, wer gerade Politik in die Richtung eines Grexident betreibt, kann man feststellen, dass die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) mehrere Ma&szlig;nahmen gesetzt hat, welche die Liquidit&auml;tszufuhr f&uuml;r Griechenland erschwert haben. Das hei&szlig;t, dass die EZB verantwortlich daf&uuml;r ist, dass ein versehentlicher Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro wahrscheinlicher geworden ist. Aber die EZB pokert hier, denn insgesamt kann man sagen, dass der Grexident zumindest von der EZB nicht gewollt wird, weil Europa immer noch eine tiefe Krise erlebt, die aus Rezession und deflation&auml;ren Tendenzen besteht. Und vor diesem Hintergrund gibt es die gro&szlig;e Sorge, dass auch ein Ereignis mittlerer Gr&ouml;&szlig;e den gegenw&auml;rtigen Schwelbrand wieder zu einer vollen Krise entfachen k&ouml;nnte. Deswegen ist nicht damit zu rechnen. (&hellip;)<br>\nAber k&ouml;nnte die EU als Ganzes nicht auch anders handeln?&#8232;Ja, es braucht auch neue Regeln f&uuml;r die Europ&auml;ische Union. Hier sind ja die Spar- und Wettbewerbsauflagen in den letzten Jahren noch mal versch&auml;rft worden, und damit schn&uuml;rt man sich eigentlich die M&ouml;glichkeit ab, in Richtung von sozialen und &ouml;kologischen Zukunftsinvestitionen zu gehen. Das hei&szlig;t, es br&auml;uchte auch ein Aufbrechen dieser fiskalpolitischen Regeln, f&uuml;r die Europ&auml;ische Union.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/965498.bewusst-an-den-vertraegen-vorbeigearbeitet.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlands Verpflichtung<\/strong><br>\nUnsere Geschichte legt es jenseits europ&auml;ischer Anstrengungen nahe, Griechenland auch bilateral zu helfen, sagt Axel Sch&auml;fer, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.<br>\nHeute kommt der griechische Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras nach Berlin. M&ouml;gliche deutsch-griechische Antworten auf die aktuelle Krise sollen er&ouml;rtert werden. Holt uns die Geschichte ein &ndash; oder versagen wir vor der Geschichte? Darum geht es in der europ&auml;ischen Situation Griechenlands. Weil bekanntlich alles mit allem zusammenh&auml;ngt, m&uuml;ssen wir klar auseinanderhalten: die generellen europ&auml;ischen Verpflichtungen jedes Mitgliedstaats in der EU sowie der Eurozone einerseits und die besonderen Beziehungen Deutschlands zu Griechenland andererseits.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/gastbeitrag-deutschlands-verpflichtung,29976308,30189362.html\">Axel Sch&auml;fer in  der Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Apropos deutsche Vergangenheit im &ldquo;Spiegel&rdquo;: Die gedruckte Ausgabe dieser Illustrierten ist am Samstag mit einem Titelbild erschienen, das Nazi-Offiziere vor der Akropolis zeigt. Hineinmontiert &ndash; in dieses Titelbild des &ldquo;Spiegel&rdquo; &ndash; ist Angela Merkel! Man habe, hei&szlig;t es beim Spiegel , nicht etwa Merkel mit Nazis gleichsetzen, sondern nur zeigen wollen, dass andere das tun. Was ist daran jetzt besser ? (fragt Stephan Hebel auf der Titelseite der FR &ndash; unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Ein Grieche in Berlin&rdquo;)<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150323_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Die &ndash; meines Erachtens wichtige &ndash; Kritik an der Austerit&auml;tspolitik wird gleichgesetzt mit den Erg&uuml;ssen einer Minderheit, die die dummen Hitler-Vergleiche nicht lassen kann. Auch so kann man den Widerstand gegen diese verfehlte Sparpolitik, den Tsipras vertritt, diffamieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Yanis Varoufakis: Von Griechen und Deutschen &ndash; Unsere gemeinsame Zukunft neu &uuml;berdenken<\/strong><br>\nVon Griechen und Deutschen: unsere gemeinsame Zukunft neu &uuml;berdenken<br>\nJeder vern&uuml;nftige Mensch kann sehen, wie ein bestimmtes Video, dessen Vorf&uuml;hrung eine ansonsten konstruktive Diskussion im deutschen Fernsehen entgleisen liess, Teil von etwas wurde, das &uuml;ber die Bedeutung einer Geste hinausgeht. Es l&ouml;ste einen Wirbel aus, der die Art und Weise widerspiegelt, wie die Bankenkrise von 2008 Europas schlecht konstruierte W&auml;hrungsunion zu unterminieren begann und stolze Nationen gegeneinander aufbrachte.<br>\nAls der griechische Staat Anfang 2010 die F&auml;higkeit verlor, seine Schulden bei franz&ouml;sischen, deutschen und griechischen Banken zu bedienen, habe ich mich gegen das Bestreben der griechischen Regierung gewandt, ein weiteres enorm hohes Darlehen von den europ&auml;ischen Steuerzahlern zu erhalten. Warum?<br>\nIch war gegen die &bdquo;Rettungskredite&ldquo; der deutschen und europ&auml;ischen Steuerzahler von 2010 und 2012, weil \n<ul>\n<li>die neuen Kredite keine Rettungsma&szlig;nahme f&uuml;r Griechenland waren, sondern eine zynische &Uuml;bertragung von Verlusten aus den B&uuml;chern privater Banken auf die schwachen Schultern der schw&auml;chsten griechischen B&uuml;rger. (Wie viele der europ&auml;ischen Steuerzahler, die f&uuml;r diese Kredite haften, wissen, dass mehr als 90% der &euro; 240 Milliarden, die Griechenland sich lieh, an Finanzinstitutionen ging und nicht an den griechischen Staat oder seine B&uuml;rger?)<\/li>\n<li>es zu einem Zeitpunkt, als Griechenland nicht einmal mehr seine bestehenden Darlehen zur&uuml;ckzahlen konnte, offensichtlich war, dass die mit den neuen Krediten verbundenen Sparkonditionen die griechischen Nominaleinkommen ganz erheblich verringern w&uuml;rden, mit der Folge, dass unsere Schulden noch weniger tragbar sein w&uuml;rden<\/li>\n<li>die Kosten der &bdquo;Rettungsma&szlig;nahmen&ldquo; fr&uuml;her oder sp&auml;ter die deutschen und europ&auml;ischen Steuerzahler belasten w&uuml;rden, sobald n&auml;mlich die schw&auml;cheren Griechen unter ihrer gewaltigen Schuldenlast zusammengebrochen sein w&uuml;rden (zumal verm&ouml;gende Griechen ihr Geld schon nach Frankfurt, London etc. verschoben hatten)<\/li>\n<li>es Deutsche gegen Griechen und Griechen gegen Deutsche aufbringen und schlie&szlig;lich in ganz Europa f&uuml;r Unfrieden sorgen w&uuml;rde, wenn man die Bev&ouml;lkerungen und die Parlamente irref&uuml;hrt, indem man eine Bankenrettung als einen Solidarit&auml;tsakt f&uuml;r Griechenland darstellt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/denkraum.wordpress.com\/2015\/03\/21\/yanis-varoufakis-von-griechen-und-deutschen-unsere-gemeinsame-zukunft-neu-uberdenken\/\">Denkraum<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> In den Hinweisen des Tages II vom letzten Freitag haben wir bereits auf <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25498#h01\">den Original-Text von Herrn Varoufakis hingewiesen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Asyl f&uuml;r Edward Snowden: USA sollen Deutschland &ldquo;aggressiv&rdquo; gedroht haben<\/strong><br>\nWarum gew&auml;hrt Deutschland Edward Snowden kein Asyl? Der Enth&uuml;llungsjournalist Greenwald hat eine Erkl&auml;rung &ndash; sie soll von Vizekanzler Gabriel stammen. Demnach haben die USA Deutschland angeblich unter Druck gesetzt.<br>\nHat Sigmar Gabriel (SPD) aus dem N&auml;hk&auml;stchen geplaudert? Nach Darstellung des Enth&uuml;llungsjournalisten Glenn Greenwald hat der Vizekanzler dies im Falle des Ex-NSA-Mitarbeiters Edward Snowden getan.<br>\nGabriel und Greenwald trafen sich am vergangenen Sonntag im saarl&auml;ndischen Homburg. Dort hielt Gabriel eine Laudatio auf Greenwald, der Dokumente von Snowden &uuml;ber das Ausma&szlig; der &Uuml;berwachung unter anderem durch die NSA ver&ouml;ffentlicht hatte. Danach habe er Gabriel gefragt, warum Deutschland Snowden kein Asyl anbiete. Greenwald zitiert Gabriels Antwort nun auf der Plattform &ldquo;The Intercept&rdquo;:<br>\n&ldquo;Sie haben uns gesagt, sie w&uuml;rden uns nicht mehr an ihren Erkenntnissen &uuml;ber Verschw&ouml;rungen und anderen Einsichten der Geheimdienste teilhaben lassen.&rdquo;<br>\nSie &ndash; damit sind die USA gemeint. Laut Greenwald f&uuml;hrte Gabriel weiter aus: Sie (die USA &ndash; d. Red.) h&auml;tten der Bundesregierung &ldquo;aggressiv&rdquo; gedroht, sollte Deutschland dem Ex-NSA-Mitarbeiter Asyl gew&auml;hren. Tr&auml;te dieser Fall ein, w&uuml;rden die US-Geheimdienste die Deutschen vom Fluss der Geheimdienstinformationen in Sachen Terrorabwehr abschneiden. Sollte also ein terroristischer Anschlag bevorstehen, w&uuml;rden die US-Beh&ouml;rden keine Warnung mehr nach Berlin &uuml;bermitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/snowden-asyl-usa-sollen-deutschland-gedroht-haben-a-1024841.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Hat Gabriel Geheimdienst-Infos ausgeplaudert?<\/strong><br>\nVize-Kanzler Gabriel soll erkl&auml;rt haben, dass die USA mit einem Bruch der Geheimdienst-Kooperation gedroht haben &ndash; falls Snowden hierzulande Asyl bekommt. Das sagt jedenfalls US-Journalist Greenwald.<br>\nDie USA haben der Bundesregierung in der Snowden-Aff&auml;re angeblich mit einem Bruch in der Geheimdienstkooperation gedroht. In einem Bericht f&uuml;r das US-Portal &ldquo;The Intercept&rdquo; schreibt US-Journalist und Snowden-Vertrauter Glenn Greenwald, dass SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel ihm am vergangenen Wochenende am Rande einer Preisverleihung in Homburg erkl&auml;rt habe, die USA h&auml;tten &ldquo;aggressiv&rdquo; mit einem Stopp des Austausches auf Geheimdienstebene gedroht, falls Deutschland dem US-Whistleblower Asyl gew&auml;hren sollte.<br>\nDer Vorwurf ist &auml;u&szlig;erst delikat. Sollte er stimmen, dann h&auml;tte die Bundesregierung in der Debatte im vergangenen Jahr einen h&ouml;chstwahrscheinlich sehr wichtigen Beweggrund f&uuml;r ihre ablehnende Haltung schlichtweg nicht erw&auml;hnt.<br>\nDer ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Snowden hatte f&uuml;r die Enth&uuml;llung der umfassenden Aussp&auml;haktivit&auml;ten internationaler Nachrichtendienste gesorgt. Russland hat ihm mittlerweile Asyl gew&auml;hrt. In den USA droht Snowden eine lange Haftstrafe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article138647732\/Hat-Gabriel-Geheimdienst-Infos-ausgeplaudert.html\">Die Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man lese hier auch einmal zwischen den Zeilen. Die WELT findet es beispielsweise &bdquo;delikat&ldquo;, dass die Bundesregierung &bdquo;h&ouml;chstwahrscheinlich [einen] sehr wichtigen Beweggrund&ldquo; verschwiegen hat. Mit Kritik an dem aggressiven und f&uuml;r einen souver&auml;nen Staat nicht hinnehmbaren Vorgehen der USA h&auml;lt man sich jedoch wie stets bedeckt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>US-Konvoi rollt durch NATO-Staaten &ndash; Machtdemonstration auf der Stra&szlig;e<\/strong><br>\n1800 Kilometer, f&uuml;nf Staaten, immer entlang der &ouml;stlichen NATO-Grenze: &ldquo;Dragoon Ride&rdquo; nennt die US-Armee ihre Machtdemonstration Richtung Russland. Der Konvoi aus modernstem Milit&auml;rger&auml;t soll Anfang April in Bayern enden.<br>\nDie Milit&auml;rkolonne ist jetzt in Estland gestartet. Dutzende Radpanzer der US-Streitkr&auml;fte rollten durch die estnischen St&auml;dte Turi und Parnu und machten auf Marktpl&auml;tzen halt, um der Bev&ouml;lkerung Gelegenheit zu geben, die Milit&auml;rfahrzeuge zu besichtigen und mit den Soldaten zu sprechen.<br>\nDer sogenannte &ldquo;Dragoon Ride&rdquo; verl&auml;uft rund 1800 Kilometer entlang der &ouml;stlichen Grenze des NATO-Gebiets, durch die drei baltischen Staaten, durch Polen und Tschechien und endet Anfang April in Bayern. Auf der Strecke soll es verschiedene Milit&auml;r&uuml;bungen geben, die mit den jeweiligen Gastgeberl&auml;ndern abgesprochen seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nato-dragoon-ride-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.J.:<\/strong> Wenn ein Milit&auml;r auf derartige Medien zur&uuml;ckgreifen kann, klappt es nat&uuml;rlich mit dem &ldquo;perception management&rdquo; im Rahmen des information warfare in Friedens- und Konfliktzeiten. Ein Journalismus der derart unkritisch PR-Ereignisse mit einer Glanzverpackung versieht und einer Militarisierung des Alltags Vorschub leistet, ist unverantwortlich. Ich zitiere aus dem Pressekodex: &ldquo;Verleger, Herausgeber und Journalisten m&uuml;ssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit und ihrer Verpflichtung f&uuml;r das Ansehen der Presse bewusst sein.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Weiterer &bdquo;Fragenkatalog&ldquo; versenkt &ndash; Deutsche Unterst&uuml;tzung des US-Drohnenkriegs soll nicht aufgekl&auml;rt werden<\/strong><br>\nMehrfach hatten wir hier &uuml;ber das in Deutschland f&uuml;r Afrika zust&auml;ndige US-Kommando AFRICOM berichtet. Hierzu geh&ouml;ren die Standorte Stuttgart und Ramstein. In Ramstein stehen Kommunikationsanlagen, die nach Medienberichten &uuml;ber Deutschlands Rolle im &bdquo;Geheimen Krieg&ldquo; der USA unmittelbar in die Steuerung von Drohnen in Somalia, dem jemen, aber auch Pakistan eingebunden sind.<br>\nDabei handelt es sich beispielsweise um Relaisstationen, &uuml;ber die zwischen den Einsatzorten und den USA, von wo die Drohnen gesteuert werden, kommuniziert wird. Den Berichten zufolge wird die Verbindung von Ramstein in afrikanische L&auml;nder &uuml;ber Satellit vorgenommen, w&auml;hrend der Traffic in Richtung USA &uuml;ber breitbandige Kabel vorgenommen wird. In Ramstein befinde sich laut dem Rechercheprojekt &bdquo;Geheimer Krieg&ldquo; auch die Einheit DGS-4, von der Drohneneins&auml;tze ausgewertet und wesentliche Aufkl&auml;rungsergebnisse an andere US-Einrichtungen &uuml;bermittelt werden.<br>\nDie Angaben wurden sp&auml;ter von Brandon Bryant, einem ehemaligen Drohnenpiloten, best&auml;tigt. Demnach habe er zu Schichtbeginn stets in Ramstein angerufen und sogar &uuml;ber das dortige Wetter Bescheid gewusst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/weiterer-fragenkatalog-versenkt-deutsche-unterstuetzung-des-us-drohnenkriegs-soll-nicht-aufgeklaert-werden\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Offenbar &auml;hnlich wie im Umgang mit der NSA-Aff&auml;re soll der Anschein von T&auml;tigkeit gewahrt bleiben &ndash; obwohl die Bundesregierung unt&auml;tig ist und viel mehr machen k&ouml;nnte. Lesen Sie dazu bitte erneut: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23620#h13\">NSA-Ausschuss bricht Sitzung ab<\/a>.<\/em><br>\n<em>Es scheint so als habe die Bundesregierung eine Art &bdquo;Maulkorb&ldquo; erhalten bzw. sich selber auferlegt und k&ouml;nne &ndash; insbesondere gegen die USA &ndash; nichts unternehmen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Bundesregierung k&ouml;nnte mehr machen &ndash; ebenso auch im Fall der CIA-Folter; auch darauf hatten die NachDenkSeiten hingewiesen: Heute erscheint der CIA-Folterreport auf Deutsch. Die NachDenkSeiten pr&auml;sentieren <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24645\">das Vorwort von Wolfgang Neskovic<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die EU zieht in den Propagandakampf<\/strong><br>\nDie EU wirft Russland gezielte Desinformation, Manipulation und Propaganda vor. Europa will sich mit einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie dagegen zur Wehr setzen.<br>\nDie EU will strategisch gegen russische Propaganda vorgehen. Europas Staats- und Regierungschefs gaben am Donnerstag in Br&uuml;ssel der EU-Au&szlig;enbeauftragten Federica Mogherini den Auftrag, bis Juni einen &ldquo;Aktionsplan zu strategischer Kommunikation&rdquo; auszuarbeiten. Ziel der Initiative ist es, &ldquo;sich Russlands andauernden Desinformationskampagnen entgegenzustellen&rdquo;.<br>\nErster Schritt soll &ldquo;die Schaffung eines Kommunikationsteams&rdquo; sein, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung des Gipfeltreffens. EU-Diplomaten zufolge soll eine Gruppe von Experten in Br&uuml;ssel russische Medien auswerten &ldquo;und offensichtliche L&uuml;gen identifizieren&rdquo;. Sie sollten dann die Sachlage richtig stellen und die kommentierten Berichte an die Mitgliedstaaten weitergeben, damit diese gegen Falschaussagen und Verzerrungen vorgehen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-03\/russland-propaganda-eu-strategie-informationskrieg\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Putins Trolle&rdquo; und der freie Fluss der Information<\/strong><br>\nAlles spricht vom neuen Medien- oder Informationskrieg, der von Russland entfesselt worden sei<br>\nSeit vielen Jahren wird der Cyberwar als neue Dimension des Kriegs beschworen. Er ist aber bei aller Hochr&uuml;stung noch ein Phantom, das noch hinter Cyberangriffen von Kriminellen, Geheimdiensten oder auch Hackern verborgen bleibt. Daf&uuml;r ist seit dem Ukraine-Konflikt der traditionelle Informations- und Medienkrieg vor allem in Gestalt der Propaganda(kampagnen) wieder aufgelebt.<br>\nAm Donnerstag hat der Europ&auml;ische Rat beschlossen, &ldquo;Russlands laufender Desinformationskampagne &uuml;ber den Ukrainekonflikt entgegenzuwirken&rdquo;. Die EU-Au&szlig;enbeauftragte Mogherini soll bis Juni einen &ldquo;Aktionsplan &uuml;ber strategische Kommunikation&rdquo; vorlegen.<br>\nAuch der nach amerikanischem Vorbild 2011 gegr&uuml;ndete Europ&auml;ische Demokratiefonds (European Endowment for Democracy), der demokratische Entwicklungen und &ldquo;prodemokratische&rdquo; Kr&auml;fte (Parteien, Bewegungen, Journalisten, Blogger, individuelle Aktivisten) in den Nachbarl&auml;ndern mit EU-Geldern und Beitr&auml;gen von Mitgliedsl&auml;ndern f&ouml;rdern soll, also solche, die im Interesse der EU sind, will auch Vorschl&auml;ge machen. So sollen Strategien f&uuml;r russischsprachige Medien entwickelt werden, um die &ldquo;russischsprachige Informationssph&auml;re unabh&auml;ngiger, offener und pluralistischer zu machen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44454\/1.html\">Florian R&ouml;tzer auf Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Blockupy<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Konservativen &uuml;ber Blockupy: Verdr&auml;ngung in Zeiten schillernder Widerspr&uuml;che<\/strong><br>\nIn Sachen Gewaltanwendung rund um die Ereignisse in Frankfurt sollte die konservative Presse sich wirklich entscheiden. Kann Gewaltanwendung denn nun grunds&auml;tzlich legitim sein oder ist sie inhaltsunabh&auml;ngig abzulehnen?<br>\nIch denke, es gibt viele gute Gr&uuml;nde daf&uuml;r, von Gewalt abzusehen. Gandhis Satyagraha-Pazifismus betrieb aktive Gewaltlosigkeit und nahm eigene Leiden in Kauf, um so das Gewissen der Gegenseite zu erreichen. Mit dem Gewissen der europ&auml;ischen Eliten scheint es zwar nicht weit her zu sein, wenn sie den 1200 Millionen Euro teuren EZB-Palast einweihen, w&auml;hrend zugleich die griechische Regierung in ihrem Vorhaben aufgehalten werden sollte, der humanit&auml;ren Krise in Griechenland mit Essensmarken, Wohngeldzusch&uuml;ssen und Stromkontingenten im Wert nur eines Sechstels der o.g. Summe zu begegnen. Gewalt, solange sie nicht auf unmittelbarste Notwehr zur&uuml;ckgeht und auf das Minimalste beschr&auml;nkt bleibt, geht jedoch schnell einher mit weiterem Unrecht und ruft zudem eine Aggressionssteigerung auf der Gegenseite hervor, womit dem Begriff der &ldquo;Gewaltspirale&rdquo; seine reale Grundlage erw&auml;chst.<br>\nH&auml;tten die Konservativen diesen Umstand jedoch nur im Irak, in Afghanistan, in Libyen, in Syrien etc. ber&uuml;cksichtigt. Allein im Irak sind in Folge der W&uuml;terei der &ldquo;Koaltion der Willigen&rdquo; (eine Koalition, der die konservative Elite hierzulande auch gern angeh&ouml;ren wollte) mit einem durch L&uuml;gen begonnenen Angriffskrieg bis zu eine Million Menschen get&ouml;tet worden1.<br>\nVielleicht sind die Konservativen aber auch der Meinung, dass Gewalt grunds&auml;tzlich dann ausbleiben muss, wenn diese sich aus der Bev&ouml;lkerung heraus gegen die Obrigkeit richtet?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=8484#more-8484\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<li><strong>Autorit&auml;rer Staat und Austerit&auml;t<\/strong><br>\nDie Spuren des Blockupy-Aktionstages wurden in Frankfurt\/Main schon l&auml;ngst beseitigt. Doch vor allem bei der konservativen Presse und Politik scheint die Tatsache, dass erstmals Menschen aus ganz Europa ihren Protest in in das Land getragen haben, das f&uuml;r die Austerit&auml;tspolitik haupts&auml;chlich verantwortlich ist, doch f&uuml;r Beunruhigung gesorgt zu haben. Sie beginnen wohl zu begreifen, dass es mit der Friedhofsruhe hierzulande vorbei sein k&ouml;nnte, wenn die Menschen aus dem EU-Raum dort protestieren, wo die Verantwortlichen sitzen.<br>\nDa ist Frankfurt auf jeden Fall in einer Zeit eine gute Adresse, wo sich die Politik vor allem darum sorgt, wie es dem Dax geht und ob der Markt verschreckt wird, aber nicht, ob die Menschen noch ein Dach &uuml;ber den Kopf oder genug zu essen haben. Da wird seit Tagen in deutschen Medien dar&uuml;ber ger&auml;tselt, was es mit den Stinkefinger auf sich hat, den der heutige griechische Finanzminister vor Jahren als linker Oppositionspolitiker gezeigt haben soll, als er Deutschland erw&auml;hnte. Varoufakis Grundlagentext, in dem er sich als Arzt am Krankenbett des Kapitalismus bet&auml;tigt, um das Umkippen der Gesellschaft in die Barbarei zu verhindern, wird kaum zur Kenntnis genommen, obwohl er viel &uuml;ber seine heutige Politik sagt.<br>\nAuch die Studie der DGB-nahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung &uuml;ber die Folgen der Austerit&auml;tspolitik f&uuml;r die Mehrheit der Menschen in Griechenland, die die Kritik des Blockupy-B&uuml;ndnisses best&auml;tigt, schaffte es kaum in die Medien. &ldquo;Der Austerit&auml;tskurs in Griechenland hat die Einkommen der privaten Haushalte in dem Krisenland drastisch einbrechen und die Armut ansteigen lassen&rdquo;, lautet das Ergebnis.<br>\nDoch die Studie wird nicht dazu f&uuml;hren, dass sich Sch&auml;uble oder seine Unterst&uuml;tzer von der Austerit&auml;tspolitik distanzieren oder sie nur kritisch hinterfragen. Schlie&szlig;lich geht es ihnen um den Wirtschaftsstandort und nicht um Menschen. Distanzieren aber sollen sich jetzt die Organisatoren der Proteste zur EZB-Er&ouml;ffnung, wenn es nach den Politikern einer ganz gro&szlig;en Koalition von Gr&uuml;nen bis zur Union geht. Sie griffen bei einer Debatte im Bundestag die Protestorganisatoren an. Zudem forderten sie von der Linken wieder einmal eine Distanzierung von Gewalt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Autoritaerer-Staat-und-Austeritaet-2581962.html\">Peter Nowak auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Blockupy und die EZB-Einweihung<\/strong><br>\nRund um die Einweihungsfeier der EZB gab es Proteste von mehreren Gruppen und Organisationen. Der sicherlich gr&ouml;&szlig;te und medial am meisten beachtete Protest war der transnationale Aufruf von Blockupy zu dem weit &uuml;ber 1000 Teilnehmer aus dem europ&auml;ischen Ausland, von Portugal bis Griechenland im S&uuml;den und von Irland bis Norwegen im Norden und allen L&auml;ndern dazwischen angereisten; auch einige Aktivisten aus osteurop&auml;ischen L&auml;ndern beteiligten sich. Aus allen Teilen Deutschlands str&ouml;mten tausende zusammen; aus circa 40 St&auml;dten gab es mit Bussen organisierte Anreise, ein eigens gemieteter Sonderzug aus Berlin war vollends ausgebucht.&#8232;Dieser Bericht gibt Tatsachen, pers&ouml;nliche Eindr&uuml;cke und eigene Meinungen wieder; da ich auch einer der Pressesprecher des Blockupy B&uuml;ndnisses bin, muss ich hier darauf hinweisen, dass m&ouml;glicherweise nicht alle Aussagen mit der Sichtweise von Blockupy als B&uuml;ndnis &uuml;bereinstimmen. Da sich der Protest und die Aktionen am 18. M&auml;rz &uuml;ber viele Stunden und &uuml;ber gro&szlig;e Fl&auml;chen der Stadt, mit am fr&uuml;hen Morgen etwa 6000 Teilnehmern, bis abends mit &uuml;ber 20.000 Teilnehmern hinzog, kann dieser Bericht keinen Anspruch darauf haben auch nur halbwegs umfassend und objektiv zu sein. Laut Polizeiangaben waren morgens etwa 4000 Personen beteiligt und nachmittags etwa 17.000. Die Zeitangaben sind aufgrund der turbulenten Ereignisse nur gesch&auml;tzt, dienen aber ein wenig zur Einordnung was wann wo passiert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/occupypolitics.weebly.com\/blockupy-18032015-de.html%20\">Occupy: Politics<\/a><\/li>\n<li><strong>Bereit zum B&uuml;rgerkrieg<\/strong><br>\nGegen den &raquo;Terror&laquo; &ndash; aber gegen welchen? Innenministerium will kasernierte Einsatzkommandos aufstellen. Sicherer wird die BRD dadurch nicht<br>\nDas passt beinahe zu gut, um Zufall sein zu k&ouml;nnen: Nur zwei Tage, nachdem in Frankfurt am Main w&auml;hrend der Blockupy-Proteste gegen die Europ&auml;ische Zentralbank eine Reihe von Polizeiautos in Flammen aufging, verk&uuml;ndet Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) am Freitag in Berlin, eine neue &raquo;Anti-Terror-Einheit&laquo; aufstellen zu wollen. Diese solle Teil der Bundespolizei werden und die L&uuml;cke zwischen Bereitschaftspolizei und der sogenannten Eliteeinheit GSG9 schlie&szlig;en, berichtete am Freitag das rbb-Inforadio unter Berufung auf Regierungskreise. Im Unterschied zur GSG9 solle die neue Einheit auch f&uuml;r normale Polizeidienste herangezogen werden.<br>\nEine Sprecherin des Innenministeriums best&auml;tigte am Freitag gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur dpa, es gebe &raquo;verschiedene &Uuml;berlegungen&laquo; zur Umstrukturierung der Sicherheitsbeh&ouml;rden. Die Idee einer neuen Anti-Terror-Einheit sei Teil dieser &Uuml;berlegungen. Die Beratungen seien aber noch nicht abgeschlossen, betonte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/03-21\/045.php%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Im Hinblick auf das, was in Zukunft noch m&ouml;glich sein k&ouml;nnte, sei in diesem Zusammenhang an die Erl&auml;uterungen zur Charta der Grundrechte erinnert:<\/em><br>\n<em>&bdquo;So m&uuml;ssen die in der EMRK enthaltenen &bdquo;Negativdefinitionen&ldquo; auch als Teil der Charta betrachtet werden:<\/em><br>\n<em>Artikel 2 Absatz 2 EMRK:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Eine T&ouml;tung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um<\/em><\/p>\n<ol>\n<li>jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;<\/li>\n<li>jemanden rechtm&auml;&szlig;ig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtm&auml;&szlig;ig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;<\/li>\n<li>einen Aufruhr oder Aufstand rechtm&auml;&szlig;ig niederzuschlagen&ldquo;.<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Und weiter:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe f&uuml;r Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den F&auml;llen, die im Recht vorgesehen sind, und in &Uuml;bereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden &hellip;&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Die Erl&auml;uterungen sind offenbar nicht lediglich Regelungen f&uuml;r die Ausf&uuml;hrungen des Gesetzes, sondern &ndash; und das ist un&uuml;blich &ndash; dem Gesetzestext gleichgestellt. So nachlesbar im <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0017:0035:DE:PDF\">Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union vom 14.12.2007<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Geisterfahrer in der Wirtschaftspolitik<\/strong><br>\nDeutschland hat von den Schulden anderer EU-L&auml;nder profitiert. Mit seiner Austerit&auml;tspolitik versch&auml;rft es die Euroland-Krise nur weiter. [&hellip;]<br>\nWem es gut geht, der hat nicht viel Anlass, nachzudenken. Das deutsche Steuervolk hat sich ohne gro&szlig;es Murren die Kosten einer sehr, sehr teuren Bankensanierung aufladen lassen. Von den sich als Global Players aufspielenden Banken blieben etliche &ndash; darunter per EU-Ukas privatisierte Landesbanken &ndash; auf der Strecke; andere wurden wieder auf den Boden der nationalen &Ouml;konomie zur&uuml;ckgeholt, allen voran die Deutsche Bank.<br>\nAuch das Arbeitsvolk hat ohne Murren den G&uuml;rtel noch ein bisschen enger geschnallt und damit f&uuml;r weitere Lohnst&uuml;ckkostenvorteile gegen&uuml;ber EU-L&auml;ndern und sonstigen Konkurrenten gesorgt. Das Konsumentenvolk hat angesichts der Eurokrise, l&auml;cherlicher Zinsertr&auml;ge und medial angeheizter Inflations&auml;ngste das Problem, was man mit dem bisschen zur&uuml;ckgelegten Geld anstellen solle, durch mehr Konsum gel&ouml;st. Damit hat es sogar die Nachfrage einigerma&szlig;en stabilisiert, obwohl Finanzminister Sch&auml;uble auf der Jagd nach der schwarzen Null strikte Nachfraged&auml;mpfung betrieben hat.<br>\nQuer durch die Medien himmeln die &bdquo;Wirtschaftsexperten&ldquo; nicht nur die &uuml;beraus leistungsf&auml;higen Exportunternehmen an, sie sind sich auch darin einig, dass ein dauernder Export&uuml;berschuss ein Erfolgsausweis sei. Wer das bezweifelt, will den Deutschen die Butter vom durch harte Arbeit verdienten Brot nehmen. Kurz, die restlichen EU- und Eurozonenl&auml;nder, und zumal die von Arbeitslosigkeit und Leistungsbilanzdefiziten geplagten, sollen sich ein Beispiel an Deutschland nehmen, sprich: ihre &bdquo;internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; durch &bdquo;strukturelle Reformen&ldquo; st&auml;rken. Es geh&ouml;rt sich einfach nicht, dass sie von den Deutschen mehr Investitionen und h&ouml;here L&ouml;hne fordern, statt sich selbst anzustrengen und ebenfalls mehr zu exportieren.<br>\nZwar trompetet kaum ein Politiker noch unged&auml;mpft, dass am deutschen Wesen die Welt genesen solle, aber die entsprechenden Reformempfehlungen, inklusive Schuldenbremse, haben unausgesprochen genau diesen Sinn: Deutschland macht alles richtig. [&hellip;]<br>\nAndere L&auml;nder benutzten fremdes Geld als Treibstoff f&uuml;r diverse Formen von Verr&uuml;cktheit. Die Deutschen benutzten mit Hilfe ihrer Banker ihr eigenes Geld, um Ausl&auml;ndern verr&uuml;cktes Verhalten zu erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/!156717\/\">Heiner Gan&szlig;mann in der taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Absolut Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wird der Bund f&uuml;r h&ouml;here Boni in der Commerzbank stimmen?<\/strong><br>\nDie Boni f&uuml;r Manager der Commerzbank sollen nach dem Willen des Vorstandes demn&auml;chst doppelt so hohe Boni erh&auml;lten d&uuml;rfen. Doch noch m&uuml;ssen die Aktion&auml;re zustimmen &ndash; darunter der Bund<br>\nDie hohen Geh&auml;lter der Investmentbanker in der Commerzbank scheinen den Bund als Aktion&auml;r kalt zu lassen. Einige Investmentbanker im zweitgr&ouml;&szlig;ten deutschen Kreditinstitut  haben die gesamte Finanzkrise hindurch einen Bonus auf ihr Grundgehalt bekommen. Dass die Commerzbank mit 18 Milliarden Euro Staatsgeld gerettet werden musste und die Geh&auml;lter der Vorstandsmitglieder deshalb bis zum Jahr 2012 auf 500.000 Euro begrenzt wurden, &auml;nderte f&uuml;r einige Kapitalmarktfachleute wenig. Sie mussten &bdquo;nur&ldquo; die mit ihnen vereinbarten pers&ouml;nlichen Ziele erreichen und kassierten dann auch dank der Boni locker das Doppelte eines Vorstandes. Nun, da sich die Commerzbank der Normalit&auml;t nahe sieht und selbst der Vorstandsvorsitzende Martin Blessing auf seinen Bonus von 1,3 Millionen Euro f&uuml;r 2014 nicht mehr verzichtet, will die Commerzbank rund 200 Investmentbanker noch f&uuml;rstlicher entlohnen als bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/wieder-mehr-boni-fuer-die-manager-der-staatsbank-commerzbank-13496697.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Kleine Firmen sind die Gewinner des Freihandels<\/strong><br>\nIm Streit um das Freihandelsabkommen TTIP stehen gro&szlig;e Konzerne im Fokus. Dabei w&auml;ren nicht sie, sondern vor allem kleine und mittelgro&szlig;e Firmen die Profiteure &ndash; insbesondere eine Branche.<br>\nChlorh&uuml;hnchen, gentechnisch ver&auml;nderte Lebensmittel und Warnungen vor dem Verlust staatlicher Souver&auml;nit&auml;t pr&auml;gen den Schlagabtausch rund um das amerikanisch-europ&auml;ische Freihandelsabkommen TTIP.<br>\nMitten in diese emotional gef&uuml;hrte Debatte platzt die deutsche Au&szlig;enhandelsagentur GTAI mit einem Appell: Nicht die Gro&szlig;konzerne seien die gro&szlig;en Profiteure des weltweiten Freihandels, sondern vor allem kleine und mittelgro&szlig;e Unternehmen.<br>\nDer hiesige Mittelstand, das R&uuml;ckgrat der deutschen Volkswirtschaft, brauche den freien Zugang zu ausl&auml;ndischen M&auml;rkten viel dringender als gro&szlig;e Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article138603343\/Kleine-Firmen-sind-die-Gewinner-des-Freihandels.html%20\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Vor etwa einem Jahr haben laut einer UP-Studie der Commerzbank lediglich 15 Prozent der mittelst&auml;ndischen Unternehmen im Freihandelsabkommen mit den USA ein positives Gesch&auml;ftspotential gesehen. Die Studie kann hier eingesehen werden: <a href=\"https:\/\/www.yoocorp.de\/maschinenbau\/freihandelsabkommen-mittelstand-ttip-commerzbank-studie\/\">Mittelstand sieht Freihandelsabkommen mit USA skeptisch<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mittelstands-Pr&auml;sident sieht Gabriel bei TTIP auf richtigem Weg<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Bundesverbands mittelst&auml;ndische Wirtschaft, Mario Ohoven, hat die kritische Haltung von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zum Thema Investorenschutz (ISDS) im geplanten Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA begr&uuml;&szlig;t: Gabriel sei bei TTIP &ldquo;auf dem richtigen Weg, weil er die gro&szlig;en Gefahren eines unver&auml;nderten ISDS f&uuml;r den Mittelstand erkannt hat&rdquo;, sagte Ohoven dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo; (Onlineausgabe). &ldquo;Sein Vorschlag einer transparenten Schiedsgerichtsbarkeit mit Berufungsinstanz und unabh&auml;ngigen Richtern k&ouml;nnte ein gangbarer Weg sein. Auf jeden Fall werde ich im TTIP-Beirat von Herrn Gabriel sehr genau darauf achten, dass am Ende des Weges ein Freihandelsabkommen steht, das dem deutschen Mittelstand nutzt und nicht schadet&rdquo;, so Ohoven.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanznachrichten.de\/nachrichten-2015-03\/33176890-mittelstands-praesident-sieht-gabriel-bei-ttip-auf-richtigem-weg-003.htm\">FinanzNachrichten.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Gabriel zieht rote Linie f&uuml;r TTIP-Abkommen<\/strong>\n<ul>\n<li>Im Interview mit der SZ k&uuml;ndigt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel an, in bestimmten Punkten des TTIP-Abkommens nicht nachgeben zu wollen.<\/li>\n<li>Im schlimmsten Fall will er das Freihandelsabkommen blockieren, sollten zum Beispiel Sozialstandards abgesenkt werden.<\/li>\n<li>Mit seiner Festlegung richtet sich Gabriel an die Skeptiker in seiner eigenen Partei.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Debatte um ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) verursacht in Deutschland seit Monaten Aufregung. Jetzt hat Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel zugesagt, sich strikt an die von der SPD gemeinsam mit den Gewerkschaften formulierten Bedingungen zu halten. &ldquo;Was die SPD nicht will, wird auch nicht kommen&rdquo;, sagte Gabriel der S&uuml;ddeutschen Zeitung.<br>\n&ldquo;Wir werden keinen Zwang zur weiteren Liberalisierung oder Privatisierung akzeptieren. Wir werden keine Sozialstandards absenken und auch keine Umwelt- und Verbraucherschutzstandards. Die Parlamente werden nicht ausgehebelt. Und wir werden, da bin ich absolut sicher, auch keine Privatisierung der Schiedsgerichtsbarkeit erleben&rdquo;, sagte Gabriel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/freihandel-gabriel-zieht-rote-linie-fuer-ttip-abkommen-1.2402684%20\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Dieses Ziehen einer &bdquo;roten Linie&ldquo; durch Gabriel ist zu begr&uuml;&szlig;en, erscheint jedoch wenig glaubw&uuml;rdig. Auf Gabriels Flexibilit&auml;t und sein offenbar bewusstes &Uuml;bersehen von &bdquo;roten Linien&ldquo; &#8210; vor allem im Kontext mit TTIP &ndash; haben die NachDenkSeiten mehrfach hingewiesen. Lesen Sie bitte dazu erneut u.a. hier:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25356\">Will Sigmar Gabriel uns f&uuml;r dumm verkaufen?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24825\">Sigmar Gabriels Schreiben an die SPD-Mitglieder: Mit Halbwahrheiten zum Freihandelsabkommen?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23530\">TTIP und die Dreifaltigkeit von Sigmar Gabriels SPD<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Macht der Milliard&auml;re<\/strong><br>\nDie neuen Philanthropen verfolgen mit ihrem Geld eine politische Agenda. Ihnen reicht es nicht mehr, nur ihren Namen irgendwo zu lesen. Das ist brisant. (&hellip;)<br>\nAdelson vertritt einen neuen Typus reicher Spender in den Vereinigten Staaten. Dieser verfolgt mit seinen Zuwendungen eine politische Agenda, er scheut sich nicht, Partei zu ergreifen, und er will Ergebnisse sehen. Mit der N&uuml;chternheit eines Buchhalters z&auml;hlt er die Fr&uuml;chte seiner Spenden, wie er die Renditen seiner Investitionen misst. Das unterscheidet ihn von der alten Generation der Gro&szlig;spender. Leute wie Andrew Carnegie oder John Rockefeller widmeten ihr Verm&ouml;gen &uuml;berwiegend den sch&ouml;nen K&uuml;nsten, der h&ouml;heren Erziehung oder karitativen Organisationen. Trug eine Konzerthalle oder Universit&auml;t dann den Namen des Gro&szlig;spenders, war das Lohn genug. Diesen Typus des Milliard&auml;rs gibt es noch, aber zu ihm gesellen sich die politischen Philanthropen.<br>\nReiche M&auml;nner bringen Themen auf die politische Agenda<br>\nSie sind weiter verbreitet, als man vermuten m&ouml;chte. Vier politische Entwicklungen der j&uuml;ngsten Zeit kamen auch deshalb auf die politische Agenda in den Vereinigten Staaten, weil sie dank der R&uuml;ckendeckung reicher M&auml;nner die n&ouml;tigen Mittel hatten, um breite Aufmerksamkeit zu erreichen. Die Widerstandsbewegung gegen die Keystone-Pipeline darf sich bei einem reichen gr&uuml;nen Hedgefonds-Manager (Tom Steyer) bedanken, die Graswurzelbewegungen zur Legalisierung von Marihuana wurden von einem Versicherungsunternehmer (Peter Lewis) mit gesch&auml;tzten 50 Millionen Dollar unterst&uuml;tzt, ein konservativer Hedgefonds-Manager k&auml;mpft mit seinen Mitteln daf&uuml;r, dass Schwule und Lesben heiraten d&uuml;rfen (Paul Singer), und f&uuml;r die Erleichterung der Immigration setzt sich Facebook-Gr&uuml;nder Mark Zuckerberg ein mit Geld, Zeit und PR.<br>\nDie linken und rechten Milliard&auml;re k&auml;mpfen f&uuml;r ihre Ideale. Sie sorgen sich um den Klimawandel. Sie wollen, dass ihren schwulen Kindern Gerechtigkeit widerf&auml;hrt. Sie haben gute Erfahrungen mit Marihuana und schlimme mit deren Kriminalisierung gemacht, oder sie glauben, dass die Vereinigten Staaten auf Immigranten angewiesen sind, um vital zu bleiben. Es handelt sich um engagierte B&uuml;rger. Sie haben allerdings dank ihrer Geldmittel einen gr&ouml;&szlig;eren Hebel, ihre Ziele zu verwirklichen, als ihre Mitb&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/geld-und-politik-die-macht-der-milliardaere-13489454.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Entwicklung ist weder neu noch sind die Bedenken, die die FAZ vorbringt, originell&hellip; aber da&szlig; sich die FAZ Gedanken macht, da&szlig; Geld vielleicht doch nicht die Welt regieren sollte, jedenfalls nicht in einer Demokratie, und da&szlig; wir eher in einer Plutokratie leben, das ist ein bi&szlig;chen neu. Aber da&szlig; Adelson &ldquo;niedrigere Steuern und weniger Staat&rdquo; nur als rechtes &ldquo;Ideal&rdquo; verwirklicht sehen m&ouml;chte oder nicht doch aus knallhartem finanziellen Interesse, und Zuckerberg mehr Immigranten m&ouml;chte aus linkem Idealismus und nicht, um den Zustrom an billigen Programmierern zu sichern &ndash; so naiv-dumm kann die FAZ nicht sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>In Deutschland liegt die Lebensmitte bei 46,3 Jahren<\/strong><br>\nDeutschland geh&ouml;rt zu den Staaten mit den &auml;ltesten Einwohnern &ndash; und die Lebenserwartung steigt weiter. &Ouml;konomen warnen vor einer Gesellschaft in der Zange zwischen Jung und Alt &ndash; und vor einer &Uuml;berlastung der sozialen Sicherungssysteme. (&hellip;)<br>\nAbgesehen von Japan sind es vor allem europ&auml;ische L&auml;nder, die mit einem hohen Median-Alter auffallen. Italien und Griechenland geh&ouml;ren dazu, ebenso Bulgarien und &Ouml;sterreich. So kommt Westeuropa auch insgesamt auf einen beachtlichen Wert von 43,7 Jahren.<br>\nIn Afrika hingegen erreicht das mittlere Alter nur 19,5 Jahre, bedingt durch eine hohe Sterblichkeit und eine geringere Lebenserwartung. In den Staaten Niger, Uganda und Tschad liegt der Median sogar noch etwa vier Jahre darunter. (&hellip;)<br>\nDenn dabei spielen die Randbereiche eine besondere Rolle. Wie viele Kinder leben in einer Gesellschaft, wie viele Senioren? Und ist die Schicht der Einwohner im produktiven, erwerbsf&auml;higen Alter stark genug, um Kinder und Senioren zu unterst&uuml;tzen? Verschiebt sich das Zahlenverh&auml;ltnis dieser Gruppen, kann das System der sozialen Sicherung ins Wanken geraten.<br>\nSo prognostizieren die Wirtschaftsweisen in ihrem aktuellen Jahresgutachten, der demografische Wandel werde in den kommenden Jahren die Volkswirtschaft zunehmend belasten &ndash; insbesondere die soziale Sicherung, also etwa die Systeme der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. (&hellip;)<br>\nAktuell umfasst der produktive Kern zwischen 15 und 64 Jahren noch zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung Deutschlands, 21 Prozent sind 65 Jahre oder &auml;lter, lediglich 13 Prozent j&uuml;nger als 15 Jahre. Anders ausgedr&uuml;ckt: 100 Einwohnern im erwerbsf&auml;higen Alter stehen 20 Kinder und 33 Senioren gegen&uuml;ber. (Methodische Hintergr&uuml;nde zu diesen Kennzahlen auf der Website des Bundesinstituts f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsforschung) (&hellip;)<br>\nIm Jahr 2100 sollen pro 100 Einwohner im erwerbsf&auml;higen Alter 26 Kinder und 65 Senioren in Deutschland leben. F&uuml;r die sozialen Sicherungssysteme w&uuml;rde das ein massives Ungleichgewicht bedeuten. Es sei denn, diese Systeme w&uuml;rden bis dahin umfassend reformiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/demografie-in-deutschland-globaler-vergleich-a-1024483.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der &uuml;bliche demagogische M&uuml;ll, den der SPIEGEL so verbreitet, um weitere neoliberale &ldquo;Reformen&rdquo; zu propagieren. Wenn das mittlere Lebensalter so ausschlaggebend w&auml;re, dann m&uuml;&szlig;ten ja die genannten bettelarmen afrikanischen Staaten Niger, Uganda und Tschad ganz phantastisch dastehen und nicht, wie in Wirklichkeit, die &ouml;konomischen Riesen Japan und Deutschland (das sind die mit den demagogischen &auml;h demographischen Problemen). Und auch die &ldquo;Wirtschaftsweisen&rdquo; d&uuml;rfen sich wieder austoben&hellip; Der demographische Wandel soll also die Systeme der sozialen Sicherung belasten, nicht die radikale Umverteilung von unten nach oben, von den Arbeitnehmern zu den Arbeitgebern? Ein Leser-Kommentar bringt es auf den Punkt: &ldquo;Nach routinem&auml;&szlig;igem Blick auf eure Verkaufszahlen bei meedia glaube ich, dass ihr pers&ouml;nlich ganz andere Sorgen haben solltet als die Demographie &ndash; denn es sind die alten Menschen, die noch den Print-Spiegel lesen.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>R&auml;tsel des Siemens-Mannes im Au&szlig;enministerium<\/strong><br>\nDie Bundesregierung beantwortet nicht, welche Aufgaben ein Siemens-Mitarbeiter im Ausw&auml;rtigen Amt wahrnimmt. F&uuml;r die Gr&uuml;nen ist das eine &ldquo;Unversch&auml;mtheit&rdquo;. Auch das Unternehmen schweigt &uuml;ber Details.<br>\nEs gibt Fragen, auf die die Bundesregierung der Opposition lieber keine Antwort gibt. Zum Beispiel die Frage, an welchen Themen ein Mitarbeiter von Siemens im Ausw&auml;rtigen Amt arbeitet. Der Unternehmensangestellte nimmt, wie die &ldquo;Welt&rdquo; berichtet hatte, an einem umstrittenen Personalaustauschprogramm zwischen Wirtschaft und Bundesministerien teil. Doch was genau der Edelpraktikant aus der Wirtschaft im Ministerium macht, ist bisher unbekannt. Weder das Ausw&auml;rtige Amt noch Siemens wollten auf Anfrage der &ldquo;Welt&rdquo; Details mitteilen.<br>\nNun hat sich die Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Gr&uuml;nen, Britta Ha&szlig;elmann, der Sache angenommen und nutzte eines der wichtigsten Rechte der Opposition: das Fragerecht. Ha&szlig;elmann fragte nach den Aufgaben. Doch der f&uuml;r die Auskunft zust&auml;ndige Parlamentarische Staatssekret&auml;r beim Bundesinnenministerium, Ole Schr&ouml;der (CDU), wich der Frage aus und speiste die Gr&uuml;ne mit einem einzigen Satz ab. Schr&ouml;der best&auml;tigte, dass ein Siemens-Mitarbeiter im Ausw&auml;rtigen Amt bis Ende August &ldquo;eine Referentent&auml;tigkeit in der Abteilung f&uuml;r Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung&rdquo; aus&uuml;bt. Doch zu den Aufgaben schwieg Schr&ouml;der, der aufgrund der Federf&uuml;hrung seines Ministeriums beim Personalaustausch mit externen Personen die Frage f&uuml;r alle Ministerien beantwortete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article138638907\/Raetsel-des-Siemens-Mannes-im-Aussenministerium.html\">Die Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>BND-Jurist: Millionenfaches Datensammeln ist keine Massen&uuml;berwachung<\/strong><br>\nEin f&uuml;hrender Rechtsexperte des Bundesnachrichtendiensts hat im NSA-Ausschuss die Ansicht vertreten, dass das Erfassen selbst ganzer &Uuml;bertragungswege der Telekommunikation noch nicht grundrechtsrelevant sei.<br>\nHeftig umstrittene Rechtsauffassungen des Bundesnachrichtendiensts (BND) und der Bundesregierung hat am Donnerstag ein leitender Jurist des Geheimdienstes im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags verteidigt. So meinte der unter dem K&uuml;rzel A. F. firmierende Zeuge, dass das t&auml;gliche millionenfache Sammeln und Speichern von Telekommunikationsverkehren keine Massen&uuml;berwachung darstelle. Der BND gehe schlie&szlig;lich &ldquo;fragmentarisch&rdquo; vor und erhebe weder fl&auml;chendeckend noch anlasslos Informationen.<br>\nMan m&uuml;sse die Relationen sehen, erl&auml;uterte der Rechtsexperte. Pro Tag w&uuml;rden 200 Milliarden E-Mails, 50 Milliarden Chatbotschaften und 20 Milliarden SMS verschickt. &Uuml;ber etwa acht Milliarden Telefonanschl&uuml;sse w&uuml;rden drei- bis zehnmal t&auml;glich Anrufe get&auml;tigt. Der BND bewege sich so im vielbeschworenen &ldquo;Promillebereich&rdquo; und wolle im Gegensatz zur NSA oder zum britischen Partnerdienst GCHQ keine undifferenzierten Datenheuhaufen durchforsten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/BND-Jurist-Millionenfaches-Datensammeln-ist-keine-Massenueberwachung-2581966.html?wt_mc=nl.ho.2015-03-21\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>BGH-Pr&auml;sidentin und BKA-Chef rufen nach Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nBettina Limperg, Pr&auml;sidentin des Bundesgerichtshofs, und der BKA-Pr&auml;sident Holger M&uuml;nch haben sich f&uuml;r eine Neuauflage des anlasslosen Protokollierens von Nutzerspuren ausgesprochen. Schleswig-Holstein will dagegen halten.<br>\nDer Plan eines Gro&szlig;teils der schwarz-roten Koalition, die Vorratsdatenspeicherung wieder einzuf&uuml;hren, hat neue Bef&uuml;rworter gewonnen. Mit Bettina Limperg, der Pr&auml;sidentin des Bundesgerichtshofs (BGH), und dem Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger M&uuml;nch, haben sich jetzt die Leiter zweier Einrichtungen f&uuml;r das umstrittene Vorhaben stark gemacht, die beide erst recht kurz im Amt sind.<br>\nVerfassungskonforme L&ouml;sungen?<br>\n&ldquo;Die Polizei, der Verfassungsschutz und die Justiz brauchen bestimmte Verbindungsdaten zur Aufkl&auml;rung von Straftaten, vor allem im Bereich des Terrorismus und der organisierten Kriminalit&auml;t&rdquo;, erkl&auml;rte Limperg gegen&uuml;ber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Dies steht f&uuml;r die fr&uuml;here Strafrichterin au&szlig;er Frage.<br>\nLimpberg zeigte sich fest &uuml;berzeugt, dass es verfassungskonforme L&ouml;sungen f&uuml;r das Speichern und Verwerten einschl&auml;giger Informationen gebe. Dass die begehrten Metadaten derzeit &ldquo;in anderen L&auml;ndern abgefangen und dann f&uuml;r das deutsche Strafverfahren zu Nutze gemacht&rdquo; w&uuml;rden, sei sicher nicht &ldquo;die richtige Antwort auf das Problem&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/BGH-Praesidentin-und-BKA-Chef-rufen-nach-Vorratsdatenspeicherung-2582178.html?wt_mc=nl.ho.2015-03-21%20\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Lewentz fordert Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nEigentlich hatte er sie immer abgelehnt, doch jetzt arbeitet Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) an einer Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung. Unterst&uuml;tzung daf&uuml;r erh&auml;lt er aus Rheinland-Pfalz.<br>\n&ldquo;Es geht nicht darum, die eigene Bev&ouml;lkerung auszuhorchen, sondern unseren Staat verteidigungsf&auml;hig zu halten&rdquo;, sagte der rheinland-pf&auml;lzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) vor der ersten Innenministerkonferenz (IMK) am Montag in Br&uuml;ssel. Lewentz ist derzeit Vorsitzender der IMK. &ldquo;Internationale Terroristen nutzen heute intensiv Internet und Telefonie. Daf&uuml;r brauchen wir Waffengleichheit.&rdquo; Wichtig sei aber, die strengen Vorgaben des Europ&auml;ischen Gerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts einzuhalten.<br>\nMinister nennt Bedingungen f&uuml;r Datenspeicherung<br>\nLewentz nannte vier Bedingungen: Daten maximal drei Monate speichern, richterliche Anordnungen vorschreiben, bestimmte Berufsgeheimnisse wahren und Straftaten klar definieren. &ldquo;Da Terroristen und Kriminelle global agieren, m&uuml;sste die Vorratsdatenspeicherung eigentlich europaweit geregelt werden. Leider will das die EU-Kommission nicht machen&rdquo;, bedauerte Lewentz. &ldquo;Deswegen muss jetzt die Bundesregierung eine nationale L&ouml;sung erarbeiten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/rp\/kampf-gegen-den-terrorismus-lewentz-fordert-vorratsdatenspeicherung\/-\/id=1682\/did=15262472\/nid=1682\/1y29e27\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><strong>Telekom verwertet Mobilfunk-Verbindungsdaten<\/strong><br>\n&Uuml;ber ein neues Tochterunternehmen will die Telekom k&uuml;nftig die Auswertung von Mobiltelefon-Verbindungsdaten als Dienstleistung anbieten. Die Daten selbst aber wolle die Telekom nicht anbieten. Die Vermarktung findet &uuml;ber ein eigens gegr&uuml;ndetes Tochterunternehmen statt.<br>\nAuf der Cebit stellen Deutsche Telekom und T-Systems eine Reihe von neuen L&ouml;sungen vor. Parallel dazu gibt die Telekom auch bekannt, dass k&uuml;nftig &uuml;ber das Tochterunternehmen Motionlogic Auswertungen von Gespr&auml;chsdaten und Handy-Verbindungen von Nutzern des Telekom-Mobilfunknetzes vertrieben werden sollen. Die Telekom tritt damit auch in Konkurrent mit dem Auswertungs-Spezialisten INRIX.<br>\nDie Daten sollen anonymisiert und ohne Gespr&auml;chsinhalte ausgewertet werden. Es sollen lediglich Daten ausgewertet werden, die etwa beim Aufbau einer Verbindung oder dem Versand von Kurznachrichten im Netz anfallen. Damit keine umfassenden Bewegungsmuster von einzelnen Personen entstehen, kappt die Telekom laut eigenen Aussagen nach anderthalb Stunden die Auswertung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.silicon.de\/41610336\/telekom-verwertet-mobilfunk-verbindungsdaten\/\">silicon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Seit dem Triumph der Alliierten &uuml;ber Deutschland und Japan wurde kein Krieg mehr nachhaltig gewonnen<\/strong><br>\nEx-CIA-Agent Robert Baer &uuml;ber gezielte T&ouml;tungen und die gescheiterte Nahostpolitik der letzten Jahrzehnte<br>\nDie B&uuml;cher des ehemaligen CIA-Agenten Robert Baer sorgen in den USA regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r gro&szlig;es Aufsehen. Baers Werke &ldquo;See No Evil&rdquo; und &ldquo;Sleeping with the Devil&rdquo; lieferten die Vorlage f&uuml;r den 2005 fertiggestellten Film Syriana. Er hatte im Irak gearbeitet und gilt als Nahost-Experte.<br>\n&ldquo;Es ist kein Sturz von Baschar al Assad beabsichtigt&rdquo;, so wurde der CIA-Chef John Brennan neulich zitiert. Au&szlig;enminister Kerry bekr&auml;ftigte diese Aussage anschlie&szlig;end. Wundern Sie sich dar&uuml;ber?<br>\nRobert Baer: Um ehrlich zu sein, nein. Man hat inzwischen in Washington begriffen, wie problematisch und fehlerhaft die Politik und Strategie der vergangenen Jahre im Irak, in Afghanistan, in Libyen und eben auch in Syrien war. In Syrien kam hinzu, dass der CIA so gut wie nicht pr&auml;sent war, also nicht vor Ort, sondern sich auf Desinformationen verlie&szlig;, was schlie&szlig;lich zum Aufstieg von ISIS f&uuml;hrte und nicht der sogenannten &ldquo;Freien Syrischen Armee&rdquo;. Wenn Ihnen das alles verworren und chaotisch vorkommt, dann haben Sie den aktuellen Stand der amerikanischen Nahost-Politik begriffen.<br>\nSaudi-Arabien hat seinen Botschafter aus Schweden abgezogen. Zuvor hatte Schweden die milit&auml;rische Kooperation mit Riad beendet. In Ihrem Buch &ldquo;Sleeping with the Devil \/Mit dem Teufel schlafen&rdquo; haben Sie die engen Beziehungen zwischen dem Westen und Saudi-Arabien schon vor Jahren kritisiert. Was halten Sie diesbez&uuml;glich von der schwedischen Initiative?<br>\nRobert Baer: Es handelt sich um einen Schritt in die richtige Richtung. Bei Ihnen in Deutschland wird ja jetzt endlich auch intensiv &uuml;ber die Beziehungen zu den Saudis diskutiert. Selbst in den USA, wo sowohl die R&uuml;stungs- als auch die saudische Lobby, &uuml;ber einen erheblichen Einfluss verf&uuml;gt, mehren sich die kritischen Stimmen.<br>\nWoran liegt das Ihrer Meinung nach?<br>\nRobert Baer: Zum einen wird der &Ouml;ffentlichkeit in den USA und in anderen L&auml;ndern des Westens langsam deutlich, dass die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten konzipierte Au&szlig;en- und Verteidigungspolitik gegen&uuml;ber dem Nahen und Mittleren Osten als gescheitert angesehen werden muss. Zum anderen wird auch immer klarer, dass die B&uuml;ndnispolitik nicht nur nicht funktioniert hat, sondern auch erhebliche Risiken produzierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44369\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Migration<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Neue Strategie gegen Fl&uuml;chtlinge: EU will &ldquo;echten Abschreckungseffekt produzieren&rdquo;<\/strong><br>\nMehrere EU-Staaten verfolgen eine neue Politik gegen Bootsfl&uuml;chtlinge. Nach SPIEGEL-Informationen wollen Berlin, Rom, Paris und Madrid verhindern, dass Asylsuchende europ&auml;ischen Boden erreichen. &Auml;gypten und Tunesien sollen dabei helfen.<br>\nDie gro&szlig;en Mitgliedstaaten der EU wollen Fl&uuml;chtlinge, die versuchen, &uuml;ber das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, davon abhalten. Sie sollen gar nicht erst europ&auml;ischen Boden erreichen. Das geht aus einem Dokument hervor, das die italienische Regierung mit Deutschland, Frankreich und Spanien abgestimmt hat.<br>\nDie Italiener schlagen vor, nichteurop&auml;ische Staaten wie &Auml;gypten und Tunesien an der Rettung von Bootsfl&uuml;chtlingen zu beteiligen. &ldquo;Drittstaaten k&ouml;nnen aufgrund der geografischen N&auml;he schneller und effektiver intervenieren&rdquo;, um Fl&uuml;chtlinge zu retten und humanit&auml;re Trag&ouml;dien zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/gegen-fluechtlinge-eu-will-echten-abschreckungseffekt-produzieren-a-1024749.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>This is why there are things we don&rsquo;t say about race (even when they are true)<\/strong><br>\nWhy shouldn&rsquo;t we say things about race that are true, asked Trevor Phillips in a Channel 4 documentary broadcast last night. And who could possibly disagree? Facts are facts, after all, and suppressing them just suppresses debate.<br>\nCertainly, the former race chief&rsquo;s stance has cemented influential friendships. The Daily Mail lauded him on Monday with a front page headline: &ldquo;At last! A man who dares to tell truth about race&rdquo;. Its columnist Richard Littlejohn called him &ldquo;the bravest man in the universe&rdquo;. On a BBC Radio 5 Live phone-in this week, callers sang his praises. He&rsquo;s right, they said: British people have become paralysed by a fear of being called racist.<br>\nPhillips is a significant voice on this issue: from 2003 he spent nine years as the head of Britain&rsquo;s foremost race equality body &ndash; first the Commission for Racial Equality and then, after its abolition, the Equality and Human Rights Commission. But he&rsquo;s been a controversial figure too: he opposed multiculturalism, and later said that Britain was &ldquo;sleepwalking to segregation&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2015\/mar\/20\/race-trevor-phillips-racist-facts-criminalisation-communities%20\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.F.:<\/strong> Ein Artikel, der wirklich zum Nachdenken anregt, und auch f&uuml;r Deutschland (Frankreich, Tschechien, D&auml;nemark&hellip;. ) G&uuml;ltigkeit besitzt.<\/em><br>\n<em>Das wahre Problem ist die Pauschalisierung &ndash; was oft genug in deutschen Medien irgendwie angesprochen wird, aber kaum so klar und einleuchtend wie hier.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ein diabolischer Plan<\/strong><br>\nDaniele Ganser warnt vor US-Strategien, die Deutschland in eine gef&auml;hrliche Konfrontation zu Russland treiben<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/965696.ein-diabolischer-plan.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>Dazu: KenFM am Telefon mit  Willy Wimmer &ndash; Albrecht M&uuml;ller &ndash; Dr.Ganser<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uUht1s6m-7Q\">KenFM via YouTube<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/free21.org\/sites\/free21.org\/files\/article_pdf\/high_resolution\/free21_transcript_wimmermullerganser2.pdf\">Jetzt auch als Transcript [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Programmbeschwerde an den ARD-Programmdirektor<\/strong><br>\nSehr geehrter Herr Herres, was in der 20-Uhr-Tagesschau am Freitag 20.3.2015 &uuml;ber das EU-Gipfeltreffen mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras vom Vorabend &bdquo;berichtet&ldquo; wurde entsprach nicht den journalistischen Mindeststandards an Objektivit&auml;t und Korrektheit. Fast alles an dem Bericht war entweder falsch oder sehr einseitig dargestellt. [&hellip;]<br>\nZusammenfassend hat dieser Beitrag nicht in Ans&auml;tzen angemessen und neutral &uuml;ber die Verhandlungssituation informiert, sondern sehr einseitig die Sichtweise der deutschen Bundesregierung und von Br&uuml;ssel zum Besten gegeben. Es ist aber  nicht Aufgabe des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens, die Sichtweise der deutschen Bundesregierung und der Br&uuml;sseler B&uuml;rokraten und Politiker  als Tatsache getarnt unters Volk zu bringen und Verhandlungs-&ldquo;Gegner&rdquo; durch tendenzi&ouml;se und b&ouml;sartige Berichterstattung schlecht zu machen und unter Druck zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.norberthaering.de\/index.php\/de\/27-german\/news\/314-programmbeschwerde#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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