{"id":25537,"date":"2015-03-25T09:06:26","date_gmt":"2015-03-25T08:06:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537"},"modified":"2015-03-25T09:06:26","modified_gmt":"2015-03-25T08:06:26","slug":"hinweise-des-tages-2340","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h02\">Es ist auch unsere Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h03\">Jahr 2014: Export&uuml;berschuss auf Rekordniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h04\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h05\">Washington bremst Sch&auml;uble<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h06\">Wie soll eine bessere Steuerung der EWU aussehen? (Teil 3)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h07\">Schaden Strukturreformen des Arbeitsmarkts der Innovation?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h08\">Erben: Karriere ist auch nur Gl&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h09\">Kampf f&uuml;r Entgeltgleichheit: In Br&uuml;ssel kaum ein Thema<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h10\">Warum nicht die gute Lage am Arbeitsmarkt den Anstieg der Einkommens-Ungleichheit gestoppt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h11\">Zweifel an Mautzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h12\">Rechte Parteien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h13\">Langsamerer Abzug aus Afghanistan &ndash; 9800 US-Soldaten bleiben bis Jahresende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h14\">Debatte um US-Lehrplan: Wie kritisch darf ein US-Sch&uuml;ler sein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h15\">Zuwanderer mit schulischer F&ouml;rderung unzufrieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h16\">Die heikle N&auml;he von Leitmedien zur Elite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h17\">Das Letzte: Die Anstalt entf&auml;llt &ndash; Die B&ouml;rse bleibt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Bild-Hetze gegen Griechenland &ndash; Nationalistisch und undifferenziert<\/strong><br>\nDie &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung hetzt seit Beginn der Krise gegen Griechenland &ndash; und f&auml;hrt regelrecht politische Kampagnen. Die &ldquo;Pleite-Griechen&rdquo; sind mittlerweile so etwas wie ein Kampfbegriff des Blattes&hellip;<br>\nSeit Beginn der Griechenlandkrise war sich die Bild-Zeitung f&uuml;r kaum eine &Uuml;berschrift zu schade. &ldquo;Warum zahlen wir den Griechen ihre Luxus-Renten?&rdquo;, &ldquo;So gut haben es Rentner in Griechenland&rdquo;, &ldquo;Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleite-Griechen &hellip; und die Akropolis gleich mit!&rdquo; Der medienkritische Bildblog hat sie alle aufgelistet. Der Unterton ist immer gleich: Wir, die hart arbeitenden, sparenden Deutschen blasen unser Geld f&uuml;r die verschwenderischen, raffgierigen Griechen in den Wind&hellip;<br>\nDer Finanzminister Varoufakis ist Griechenlands &ldquo;Radikalo-Naked-Bike-Rider&rdquo; oder der &ldquo;Griechen Raffke&rdquo;. Nach der &ldquo;Jauch&rdquo;-Sendung vor einer Woche bezeichnete die Bild Varoufakis als &ldquo;L&uuml;gen-Grieche&rdquo; und &ldquo;Mister Stinkefinger&rdquo;.<br>\nNun ist die Bild mit ihrer einseitigen Griechenland-Berichterstattung nicht allein. Der Spiegel nannte Alexis Tsipras einen &ldquo;Geisterfahrer&rdquo;, f&uuml;r die Frankfurter Allgemeine Zeitung sind Griechenlands Regierende &ldquo;Halbstarke&rdquo;. Dahinter stehen oft nationalistische Argumentationen und unfaire Vorverurteilungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2015%2F03%2F24%2Fa0148&amp;cHash=10dc511b40c6402b3f3c2085ee8d0ebc%20\">Anne Fromm in der taz<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu die <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/tag\/pleite-griechen\/\">Dokumentation von Mats Sch&ouml;nauer auf BILDblog<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Man muss sich diese unseri&ouml;se L&uuml;genkampangne wirklich einmal im einzelnen &ldquo;reinziehen&rdquo; , um zu verstehen, wie &ldquo;uns&rdquo; die &ldquo;Bild&rdquo; im &ldquo;St&uuml;rmer&rdquo;-Stil erziehen bzw. umerziehen will &ndash; zu einem deutsch-zentrierten Europa.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>F&uuml;nf Jahre Abstieg<\/strong><br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2010 stand Griechenland vorm Staatsbankrott. Seither sind f&uuml;nf Jahre vergangenen. Die Krise hat ein Viertel der Wirtschaftskraft des Landes ausradiert und eine Million Jobs vernichtet. Was die Krise in Griechenland mit den Menschen gemacht hat&hellip;<br>\nDie Krise hat ein Viertel der Wirtschaftskraft des Landes ausradiert und eine Million Jobs vernichtet, die Arbeitslosenquote stieg von zw&ouml;lf auf fast 28 Prozent. &Uuml;ber 230 000 kleine und mittelst&auml;ndische Betriebe gingen pleite. Die privaten Haushalte haben mehr als ein Drittel ihres Realeinkommens verloren. 23 Prozent der Bev&ouml;lkerung leben in Armut. Das sind die Zahlen. Und dahinter verbirgt sich eine Unzahl von Trag&ouml;dien &ndash; gescheiterte Lebensentw&uuml;rfe, zerbrochene Familien, Kinder ohne Zukunft. Schicksale wie das der Athenerin Elena und ihrer Familie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/griechenland-fuenf-jahre-abstieg,1471908,30189098.html\">Gerd H&ouml;hler in der FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;e Opfer, wenig Nutzen<\/strong><br>\nDer Austerit&auml;tskurs hat die Einkommen in Griechenland drastisch einbrechen lassen. Weil die Sparpolitik bislang kaum soziale R&uuml;cksichten nahm, stehen viele Haushalte vor existenziellen finanziellen Problemen &ndash; und die Wirtschaft kommt nicht aus der Krise.<br>\nDer Einschnitt ist in der j&uuml;ngeren europ&auml;ischen Geschichte beispiellos: In nur vier Jahren, von 2008 bis 2012, sind die Bruttoeinkommen der griechischen Privathaushalte um ein knappes Viertel gesunken. Lohnk&uuml;rzungen verursachten knapp die H&auml;lfte dieses R&uuml;ckgangs, zeigt eine vom IMK gef&ouml;rderte Studie der Athener Wirtschaftsprofessoren Tassos Giannitsis und Stavros Zografakis. Die Nettoeinkommen fielen um weitere knapp 9 Prozent, weil die Steuerbelastung deutlich erh&ouml;ht wurde. Besch&auml;ftigte in der Privatwirtschaft b&uuml;&szlig;ten dabei deutlich mehr Einkommen ein als Angestellte im &ouml;ffentlichen Dienst &ndash; auch, weil sie h&auml;ufiger ihre Arbeit verloren haben. Volkswirtschaftlich betrachtet h&auml;tten diese Opfer wenig Sinn gehabt, weil sie das Nachfragepotenzial derart reduzierten, dass die griechische Wirtschaft noch lange brauchen wird, um wieder auf einen einigerma&szlig;en stabilen Entwicklungspfad zu kommen, konstatieren die Forscher. Die von der Troika aus EU-Kommission, Europ&auml;ischer Zentralbank und IWF verlangte und von den griechischen Regierungen schematisch und ohne soziale Balance umgesetzte Sparpolitik sei gescheitert, eine neue Strategie dringend erforderlich. Die Wissenschaftler empfehlen sowohl ein konsequentes Vorgehen gegen Steuerflucht und Steuerhinterziehung als auch eine andere Lastenverteilung zwischen wohlhabenden und &auml;rmeren Haushalten. Zudem m&uuml;sse eine Konsolidierungspolitik, die Erfolg haben soll, insgesamt mehr auf Wachstum und Investitionen zielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/53399_53410.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>The Greek Crisis<\/strong><br>\nThis blog is dedicated to the understanding of the current Greek (but also European) economic, political and institutional crisis. It was created by Prof. Aristides Hatzis of the University of Athens, after many requests by his students who seek a source of reliable analysis on the Greek current affairs. Its aim is to post commentary and reports published mainly in the major U.S., European and Greek media and to encourage a rigorous discussion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.greekcrisis.net\/\">The Greek Crisis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Interessant die Verweise auf die englischsprachige Presse, von der man hoffen kann, dass sie nicht derart hasserf&uuml;llt berichtet wie die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Es ist auch unsere Krise<\/strong><br>\nDie Griechen haben &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt? Mag sein. Aber ohne die verfehlte deutsche Politik w&auml;re das nicht gegangen.<br>\nMan kennt das. Es passiert ein Unfall, alle sind zun&auml;chst schockiert, hoffen aber, so schnell wie m&ouml;glich wieder zur Normalit&auml;t zu finden. Sie schieben die Ursachenforschung beiseite. Sei&rsquo;s drum, passiert ist passiert. Das r&auml;cht sich sp&auml;testens beim n&auml;chsten Unfall, aber dann ist man selbst davon nicht wieder betroffen.<br>\nBei Institutionen, die professionelle Verantwortung f&uuml;r hochkomplexe Systeme wie ein Flugzeug tragen, ist meist eine andere Einstellung zu beobachten. Sie sagen, wir m&uuml;ssen die Ursache des letzten Unfalls eindeutig kl&auml;ren, um genau diesen Fall f&uuml;r die Zukunft auszuschlie&szlig;en.<br>\nBei Politikern, die f&uuml;r komplexe Systeme wie eine W&auml;hrungsunion verantwortlich sind, trifft man eher auf die allt&auml;gliche als auf die professionelle Einstellung. Sie haben keine Zeit, sich lange mit den Ursachen auseinanderzusetzen, sondern gehen sofort zur Tagesordnung &uuml;ber: Wer hat ein Problem und wie muss ich es angehen. Griechenland ist in der Bredouille, also m&uuml;ssen die sich &auml;ndern. Die haben &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt, also m&uuml;ssen sie jetzt den G&uuml;rtel enger schnallen. Die wollen Geld von uns, also m&uuml;ssen sie das machen, was wir ihnen sagen. Nicht wir haben etwas falsch gemacht, sondern die, sonst ginge es ja nicht denen schlecht und uns gut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/gastbeitrag-es-ist-auch-unsere-krise,29976308,30197314.html\">Heiner Flassbeck in der Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jahr 2014: Export&uuml;berschuss auf Rekordniveau<\/strong><br>\nIm Jahr 2014 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 133,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 916,6 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse weiter mitteilt, erreichte Deutschland damit einen Export&uuml;berschuss von 216,9 Milliarden Euro. Der bisherige H&ouml;chstwert von 195,3 Milliarden Euro im Jahr 2007 wurde damit deutlich &uuml;bertroffen. Im Jahr 2013 hatte der Saldo in der Au&szlig;enhandelsbilanz + 195,0 Milliarden Euro betragen.<br>\nBetrachtet man jedoch den Saldo im Verh&auml;ltnis zum deutschen Au&szlig;enhandelsumsatz (Exporte + Importe), die &bdquo;Normierte Au&szlig;enhandelsbilanz&ldquo;, so ergibt sich ein anderes Bild. In den Jahren 2002 bis 2005 und 2007 war die &bdquo;Normierte Au&szlig;enhandelsbilanz&ldquo; (Saldo\/Au&szlig;enhandelsumsatz*100) h&ouml;her als im Jahr 2014.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/03\/PD15_107_51.html;jsessionid=96375CF10622360E2C52B81639968F33.cae3%20\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Einmal mehr bet&auml;tigt sich das Statistische Bundesamt als Abwiegelungs- bzw. Propagandaagentur. Es werden zum Vergleich des &bdquo;Rekordniveaus&ldquo; einige wenige Jahre angeboten, wo die Au&szlig;enhandelsbilanz noch h&ouml;her lag. Man verharmlost also den Au&szlig;enhandelsbilanz-&Uuml;berschuss.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu aber auch: Deutsche Russland-Exporte brechen ein<\/strong><br>\nDie deutschen Exporten nach Russland sind wegen der westlichen Sanktionen und der politischen Unsicherheit zu Jahresbeginn heftig eingebrochen. Die Ausfuhren im Januar schrumpften im Vergleich zum Vorjahresmonat von 2,22 Milliarden auf 1,44 Milliarden Euro, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.<br>\nDas ist ein Minus von rund 35 Prozent. Auch die Exporte deutscher Firmen in die Ukraine leiden. Sie gingen von 321 Millionen Euro im Januar 2014 auf nur noch 194 Millionen Euro zur&uuml;ck &ndash; ein Minus von fast 40 Prozent.<br>\nDer Vorsitzende des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, meinte, der rekordverd&auml;chtige R&uuml;ckgang zeige, dass die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen vor einer gro&szlig;en Belastungsprobe st&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ukraine-krise-deutsche-russland-exporte-brechen-ein\/11549982.html%20\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Wenn eine Firma Opfer der Politik wird<\/strong><br>\nDie Wirtschaft in Sachsen-Anhalt leidet unter der Ukraine-Krise. Erstmals hat mit Vakoma nun auch ein Unternehmen Insolvenz anmelden m&uuml;ssen. 45 Mitarbeitern droht der Arbeitsplatzverlust.<br>\nDas Traditionsunternehmen Vakoma hat nach millionenschweren Auftragseinbr&uuml;chen Insolvenz angemeldet. Am Montag bestellte das Amtsgericht Magdeburg den Hallenser Lucas Fl&ouml;ther als vorl&auml;ufigen Insolvenzverwalter. Er soll das Unternehmen sanieren und die Jobs retten.<br>\nVakoma hatte sich in den vergangenen Jahren auf den russischen Markt spezialisiert. Der Maschinenbauer lieferte Antriebe f&uuml;r Zement&ouml;fen und M&uuml;hlen, aber auch Turbokompressoren f&uuml;r &Ouml;lraffinerien. Das Gesch&auml;ft brummte &ndash; bis zum Ausbruch der Ukraine-Krise. Die von der EU und den USA verh&auml;ngten Wirtschaftssanktionen gegen Russland f&uuml;hrten zu einem dramatischen Einbruch der russischen Wirtschaft &ndash; und bei Vakoma sprangen die Kunden ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volksstimme.de\/nachrichten\/sachsen_anhalt\/1448268_Wenn-eine-Firma-Opfer-der-Politik-wird.html\">Volksstimme<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>R&auml;tselhafte Todesserie in der Ukraine<\/strong><br>\nEin Sohn des Ex-Pr&auml;sidenten Janukowitsch verungl&uuml;ckte am Wochenende t&ouml;dlich &ndash; der vorerst letzte einer Reihe ungekl&auml;rter Todesf&auml;lle unter Politikern&hellip;<br>\nSeit Jahresbeginn h&auml;lt eine r&auml;tselhafte Serie von Todesf&auml;llen die Ukraine in Atem. Es handelt sich durchwegs um Politiker der fr&uuml;her regierenden Partei der Regionen des gefl&uuml;chteten Ex-Pr&auml;sidenten Wiktor Janukowitsch. Am Wochenende verungl&uuml;ckte nun sein Sohn Wiktor junior unter bisher ungekl&auml;rten Umst&auml;nden t&ouml;dlich. Der 33-J&auml;hrige war bis Oktober 2014 Parlamentarier&hellip;<br>\nJanukowitsch junior ist das bislang prominenteste Opfer einer r&auml;tselhaften Todesserie innerhalb der ehemals m&auml;chtigen Partei der Regionen. Es begann am 29. J&auml;nner. Damals wurde Alexej Kolesnik erh&auml;ngt in seinem Haus gefunden. Er war Regierungschef der Regionalverwaltung des Oblast Charkiw und wie alle sp&auml;teren Opfer Mitglied der Partei der Regionen.<br>\nAm 25. und am 26. Februar wurden Sergej Valter, B&uuml;rgermeister der ostukrainischen Stadt Melitopol, und Alexander Bordjuk, ehemaliger Polizeichef, tot aufgefunden. Valter hatte sich angeblich erh&auml;ngt, Bordjuk erschossen.<br>\nWenige Tage danach sorgte der angebliche Freitod Nikolai Tschtschtows, Ex-Fraktionschef der Partei, f&uuml;r Aufsehen. Der Politiker war in der Nacht auf den 1. M&auml;rz aus seiner Kiewer Wohnung im 17. Stock gest&uuml;rzt. Am 9. M&auml;rz fanden Familienangeh&ouml;rige die Leiche von Stanislaw Melnik. Er lag erschossen in der Badewanne&hellip;<br>\nAm 12. M&auml;rz wurde Alexander Pekluschtschenko mit Schussverletzungen am Hals tot auf dem Grundst&uuml;ck seiner Datscha in der N&auml;he der Stadt Saporischschja aufgefunden. Er war Chef der Regionalregierung des Oblast Saporischschja und galt ebenfalls als Vertrauter des fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten Janukowitsch&hellip;<br>\nIn Spekulationen &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde ist von innerparteilichen Rivalit&auml;ten ebenso die Rede wie von einer m&ouml;glichen Rolle ukrainischer oder russischer Geheimdienste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000013353394\/Raetselhafte-Todesserie-in-der-Ukraine\">Nina Jeglinski in derStandard<\/a><\/li>\n<li><strong>Stephen Cohen, Katrina vanden Heuvel and John Mearsheimer: Will American Triumphalism Lead Us to a New Cold War?<\/strong><br>\nHow did the United States get into another standoff with Russia&mdash;and where do we go from here? The Nation&rsquo;s Katrina vanden Heuvel and Stephen Cohen offered historical context on this question in a discussion with John Mearsheimer and moderated by Gilbert Doctorow in Brussels earlier this month.<br>\nAt the March 2 discussion, &ldquo;Defining a New Security Architecture for Europe That Brings Russia in From the Cold,&rdquo; hosted by the American Committee for East-West Accord, Cohen explained that since the end of the Soviet regime, the United States has maintained an attitude of &ldquo;winner-take-all,&rdquo; refusing to negotiate with Russia and pursuing its interests at all costs.<br>\n&ldquo;I would argue that since the Clinton-Bush era, triumphalism and the push for the spread of global liberalism supplanted the national interest as the true test of American foreign policy,&rdquo; vanden Heuvel said. The Nation, she added, will provide a forum for the creation of a new foreign policy strategy based in progressive principles.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thenation.com\/blog\/202097\/stephen-cohen-katrina-vanden-heuvel-and-john-mearsheimer-will-american-triumphalism-lead\">The Nation<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: Wer eskaliert im Ukraine-Krieg? Podium mit John Mearsheimer<\/strong><br>\nWelche Rolle spielen Russland, die USA und Deutschland bei der Ukraine-Krise<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/629\">WeltnetzTV<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ukraine-Konflikt: Poroschenko warnt vor Privatarmeen von Oligarchen<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko will Freiwilligenbataillone unter striktere Regierungskontrolle bringen und keine Privatarmeen zulassen. &ldquo;Es wird bei uns keinen Gouverneur mit eigenen Streitkr&auml;ften geben&rdquo;, sagte Poroschenko in Kiew Berichten zufolge. Bataillone aus Freiwilligen, von denen einige an K&auml;mpfen gegen prorussische Separatisten im Donbass beteiligt sind, sollen einem klaren Kommando unterstellt werden.  Damit reagiert Poroschenko auf die Besetzung zweier Unternehmenszentralen am Wochenende. Bewaffnete M&auml;nner, die dem Gouverneur von Dnipropetrowsk, Igor Kolomoiski, zugerechnet werden, hatten die halbstaatlichen Energieunternehmen Ukrnafta und UkrTransNafta in Kiew unter ihre Kontrolle gebracht. Der Milliard&auml;r wollte Berichten zufolge die Absetzung des ihm loyalen Managements verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/poroschenko-will-freiwilligenbataillone-unter-kontrolle-bringen-a-1025187.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das erinnert doch sehr an einen Ausspruch des reichsten Mannes im antiken Rom, Marcus Licinius Crassus: &ldquo;Wirklich reich ist nur, wer sich eine eigene Armee leisten kann&rdquo;. Crassus hatte, bevor sich dann Caesar durchsetzte, ein Triumvirat mit diesem und Pompeius gebildet. Und ist dann an der &Uuml;bersch&auml;tzung seiner politischen und vor allem milit&auml;rischen F&auml;higkeiten gescheitert und wurde auf einem Feldzug gegen die Parther get&ouml;tet. Wahrscheinlich werden auch wir in der Ukraine noch etliche B&uuml;ndnisse und Machtk&auml;mpfe erleben &ndash; mit dem kleinen Unterschied, dass Rom damals die Weltmacht war und in der Ukraine neben den Oligarchenclans externe M&auml;chte mitspielen wollen. <\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe auch: Oligarch Kolomoiski l&auml;sst ukrainisches Pipeline-Unternehmen st&uuml;rmen<\/strong><br>\nAm Sonntag besetzten 40 bewaffnete M&auml;nner in gr&uuml;nen Kampfanz&uuml;gen, Gesichtsmasken und ohne Hoheitsabzeichen in der Kiewer Nesterowsk-Gasse den Firmensitzes des staatlichen Pipeline-Unternehmens Ukrtransnafta. Geleitet wurde die Besetzungs-Aktion von keinem Geringeren als dem Gouverneur des s&uuml;dostukrainischen Gebietes Dnjepropetrowsk, Igor Kolomoiski, dem auch das gr&ouml;&szlig;te ukrainische Kreditinstitut, die Privatbank, geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44464\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Washington bremst Sch&auml;uble<\/strong><br>\nMinister Dijsselbloem fordert die Einf&uuml;hrung von Kapitalverkehrskontrollen. Damit nicht noch das letzte Geld Griechenland verl&auml;sst, sagt er. Der niederl&auml;ndische Sozialdemokrat ist Sprecher der Euro-Gruppe der EU-Finanzminister und folgt den Hinweisen aus Sch&auml;ubles deutschem Ressort bedingungslos. Dennoch ist er wahrscheinlich nicht so dumm, dass er nicht wei&szlig;, was er tut. Er verjagt mit solchen Bemerkungen das letzte Geld aus den griechischen Banken, entweder ins Ausland oder unter die Matratze. Warum heizen Sch&auml;uble und &ndash; vermutlich auf dessen Weisung hin &ndash; Dijsselbloem die Krise an und reden davon, dass Griechenland sozusagen aus Versehen pleite gehen k&ouml;nnte? Sie haben aus politischen Gr&uuml;nden Angst davor, dass die griechische Regierung zu einem Miniteilerfolg kommt, wie er im vage formulierten Abkommen mit der Euro-Gruppe vom 20. Februar vereinbart wurde. Danach h&auml;tte Athen vier Monate Zeit gehabt, um einen Plan zur Verbesserung der &ouml;ffentlichen Finanzen und zur Belebung der Wirtschaft zu entwickeln. In der Zwischenzeit sollte die Auszahlung der Kredite zur Begleichung der Altschulden erfolgen. Diese vier Monate freie Hand sollen nun im nachhinein nicht mehr zugestanden werden. Jedes Gesetz und jede Ausgabe der Regierung soll kontrolliert werden. Wenn etwas nicht gef&auml;llt, bleibt die Zahlung aus. Uns macht es nichts aus, am Rande des Zerfalls der Euro-Zone zu balancieren, sagen Dijsselbloem und Sch&auml;uble und die anderen Rechtspopulisten (um mal einen harmlosen Ausdruck f&uuml;r sie zu gebrauchen).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/03-21\/025.php\">Lucas Zeise in der jungen Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ob  Dijsselbloem wirklich wei&szlig;, was er tut, wage ich zu bezweifeln. Am Schulterschluss mit Sch&auml;uble ist indes nicht zu zweifeln. Viel gef&auml;hrlicher als der angebliche neue deutsche Imperialismus erscheint mir die deutsche Besserwisserei in Fragen, bei denen sich z.B. ein Herr Sch&auml;uble &uuml;ber Jahre nicht nur als inkompetent, sondern auch als lernunwillig erwiesen hat. <\/em><br>\n<em>Eine kleine Korrektur: Frau Nuland ist nicht die stellvertretende US-Au&szlig;enministerin, wie schon auch schon der Spiegel berichtete. United States Deputy Secretary of State ist Tony Blinken. Nuland ist Assistant Secretary of State, eine Art Abteilungsleiterin, zust&auml;ndig f&uuml;r Europa und Eurasien. Sie berichtet einem der sechs Under Secretaries of State, in diesem Fall Wendy Sherman, zust&auml;ndig f&uuml;r Political Affairs.<\/em><br>\n<em>Verdienstvollerweise hat Lucas Zeise in Gegensatz zum Mainstream die Rolle der USA  betont. Nat&uuml;rlich bef&uuml;rchtet die Regierung in Washington, dass es nicht bei Griechenlandkrise bleibt, sondern dass sich die politische Unzufriedenheit in Europa ausweiten wird und extremistische Kr&auml;fte gest&auml;rkt werden, die das &Uuml;berleben der Europ&auml;ischen Union gef&auml;hrden. Nat&uuml;rlich hat Obama recht, wenn er sagt: &ldquo;Man kann L&auml;nder, die mitten in einer Depression stecken, nicht immer weiter ausquetschen.&rdquo; Aber es geht Washington nicht nur um das Wohl der Griechen oder anderer Europ&auml;er, sondern auch und wahrscheinlich vor allem darum, dass die USA die EU bzw. die W&auml;hrungsunion als optimale Erg&auml;nzung zu einer vertieften NATO-Mitgliedschaft betrachten. Nicht umsonst bem&uuml;hen sich US-Administrationen schon lange, den Europ&auml;ern die EU-Mitgliedschaft der T&uuml;rkei schmackhaft zu machen. Dabei sind die &ouml;konomischen und sonstigen Probleme eines solchen Schrittes in den Augen der USA vernachl&auml;ssigbar. Ein Ausscheiden Griechenlands aus der W&auml;hrungsunion oder gar der EU in eine h&ouml;chst ungewisse Zukunft sehen die USA als destabilisierendes Moment f&uuml;r das milit&auml;rische B&uuml;ndnis an.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie soll eine bessere Steuerung der EWU aussehen? (Teil 3)<\/strong><br>\nNach meiner Kritik an Abschnitt 1 und 2 des Papiers &ldquo;Preparing for Next Steps on Better Economic Governance in the Euro Area&rdquo; f&uuml;r den informellen Europ&auml;ischen Rat folgt nun eine Auseinandersetzung mit dem Rest dieser &ldquo;Analytical Note&rdquo;. Im dritten Abschnitt listen die Autoren f&uuml;nf Reformen im Regelwerk der EWU auf, die zur Krisenbek&auml;mpfung ergriffen wurden und die, w&auml;ren sie zehn Jahre fr&uuml;her schon vorhanden gewesen, ihrer Ansicht nach die Entwicklung der EWU vor und nach der Finanzkrise erheblich verbessert h&auml;tte. Genannt werden der European Stability Mechanism (ESM), die Bankenunion unter Aufsicht der EZB, der Macroeconomic Imbalance Procedure (MIP), der Fiskalpakt und eine St&auml;rkung der Befugnisse der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde Eurostat. In meinen Augen ist der MIP der einzige wirklich relevante Punkt, weil er die Hauptursache der Eurokrise zum Gegenstand hat. Doch zu ihm wird nichts N&auml;heres ausgef&uuml;hrt. Es hei&szlig;t lediglich, dass mit ihm die Entwicklung gesamtwirtschaftlicher Schwachpunkte (&bdquo;vulnerabilities&ldquo;) fr&uuml;hzeitig entdeckt werden k&ouml;nne und er Instrumente bereitstelle, diese zu korrigieren&hellip;<br>\nVon der zentralen Funktionsbedingung einer W&auml;hrungsunion, dem gleichm&auml;&szlig;igen Voranschreiten der Preisniveaus aller Mitgliedsl&auml;nder ab Einstieg in die Union, und davon, wie diese kontrolliert und durchgesetzt werden kann oder wie sie wieder zu erreichen ist, wenn sie eine Zeitlang missachtet worden ist, liest man nichts. Damit steht fest: Die Krise ist und bleibt ungel&ouml;st, die W&auml;hrungsunion bleibt ein unverstandenes Konstrukt, das derzeitige F&uuml;hrungspersonal in Europa ist nicht willens und in der Lage, einen Ausweg aus der verfahrenen Lage zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/wie-soll-eine-bessere-steuerung-der-ewu-aussehen-teil-3\/%20%20\">Flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schaden Strukturreformen des Arbeitsmarkts der Innovation?<\/strong><br>\nNach der angebotstheoretischen Wende in den Wirtschaftswissenschaften in den 1970er-Jahren wurde die Sichtweise popul&auml;r, dass Arbeitslosigkeit vor allem mit &bdquo;Rigidit&auml;ten&ldquo; in den Arbeitsm&auml;rkten zu erkl&auml;ren ist. Arbeitslosigkeit entsteht vor allem, weil der Preis von Arbeit nach unten starr ist. Menschen bleiben arbeitslos, weil ihre L&ouml;hne nicht sinken k&ouml;nnen. &hellip; Beispielhaft hierf&uuml;r sind eine Reihe von angels&auml;chsischen L&auml;ndern wie etwa die USA, Gro&szlig;britannien, Australien oder Neuseeland, wo in den 1970er- und 1980-Jahren sogenannte &bdquo;Strukturreformen&ldquo; statt- gefunden haben. Diese Strukturreformen scheinen in der Tat f&uuml;r mehr Arbeitseinsatz gesorgt zu haben (siehe Abb. 1). Der Preis f&uuml;r die Besch&auml;ftigungsdynamik ist allerdings ein sehr viel langsameres Lohnwachstum (siehe Abb. 2). 1 Klagen, dass dabei eine wachsende Gruppen von &bdquo;arbeitenden Armen&ldquo; entstanden ist, kann man zur&uuml;ckweisen mit dem Argument, dass ein schlechter Arbeitsplatz noch immer besser ist als Arbeitslosigkeit.<br>\nWas kann man hiergegen einwenden? Keynesianische &Ouml;konomen argumentieren, dass L&ouml;hne nicht nur Kosten sind, sondern auch Kaufkraft. Dieser Beitrag ist innovationstheoretisch motiviert und hat die Kernthese: Die Deregulierung und Flexibilisierung von Arbeitsm&auml;rkten hat einen Preis puncto Produktivit&auml;t und Innovation. &hellip; Aus innovationstheoretischer Sicht folgt hier eine f&uuml;r Marktfundamentalisten schwer zu verdauende Schlussfolgerung: Gerade Institutionen, die M&auml;rkte imperfekt machen (und die effiziente Allokation von knappen Mitteln behindern), k&ouml;nnen sehr n&uuml;tzlich f&uuml;r die Innovation sein! Dieser Artikel behauptet, dass dies auch f&uuml;r den Arbeitsmarkt gilt. Nach der Logik des Routinemodells der Innovation von Schumpeter sind rigide Insider-Arbeitsm&auml;rkte n&uuml;tzlich. Sie schaffen Loyalit&auml;t und Vertrauen. Letztere machen die Akkumulation von nicht kodifiziertem Wissen leichter; sie machen es m&ouml;glich, das Erfahrungswissen von MitarbeiterInnen bei der Implementation von arbeitssparenden Innovationen zu nutzen; sie helfen, das Abflie&szlig;en von Wissen zu Konkurrenten zu beschr&auml;nken, und sie sparen Kosten f&uuml;r Management und &Uuml;berwachung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wug.akwien.at\/WUG_Archiv\/2014_40_3\/2014_40_3_0417.pdf\">WuG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein lesenswerter Beitrag in der Hochzeit wirtschaftspolitischer Empfehlungen von &ldquo;Strukturreformen&rdquo;. In den Krisenl&auml;ndern geht es schon l&auml;ngst nicht mehr um das Abflie&szlig;en von Wissen zu Konkurrenten, sondern angesichts der ungeheuren Zahl an Insolvenzen um die Vernichtung von Wissenskompetenz, die im Laufe l&auml;ngerer Arbeitslosigkeit nicht nur brachliegt, sondern schwindet. Es ist schon erstaunlich, dass die positiven, deutschen Erfahrungen mit der Ausweitung der Kurzarbeit, nicht in die Empfehlungen der Troika eingeflossen sind, die sich, wie wir heute wissen, sehr detailliert in die Reformpolitik z.B. <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/eurokrise-die-troika-macht-ohne-kontrolle\/11406286.html\">Griechenlands einmischte<\/a>. Ganz gro&szlig; war sie allerdings in der Senkung der Mindestl&ouml;hne und der Zerschlagung der Tarifvertragsysteme.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erben: Karriere ist auch nur Gl&uuml;ck<\/strong><br>\nErben ist ungerecht, schrieb Julia Friedrichs vor einer Woche im ZEITmagazin. Falsch: Es macht die Gesellschaft humaner, entgegnet Jens Jessen.<br>\n&hellip; Der redlichste Rahmen, in dem ein Verm&ouml;gen oder die F&uuml;hrung eines Unternehmen erlangt werden kann, ist dagegen &ndash; das Erben. Jedenfalls wird es von den Erben nicht durch pers&ouml;nliche Niedertracht erworben (schlimmstenfalls sind sie Nutznie&szlig;er einer Niedertracht fr&uuml;herer Generationen). Nat&uuml;rlich mag es sein, dass ihnen die Passivit&auml;t des Vorgangs nicht guttut; namentlich die Erben der ersten Generation sind oft schwer ertr&auml;glich, depressive Parasiten oder hochfahrende Angeber. Aber schon mit dem zweiten und dritten Erbgang (wenn der Reichtum nicht verprasst wurde) steigt der Zivilisiertheitsgrad. Wenn die Enkel oder Urenkel ihren Wohlstand nicht geradezu vergessen (was oft vorkommt) und einem b&uuml;rgerlichen Beruf mit Ehrgeiz nachgehen, werden sie m&auml;zenatisch oder philanthropisch t&auml;tig oder heben doch immerhin ihren Konsum auf ein h&ouml;heres Niveau, kaufen geschmackvollere Autos, geben bessere Feste und &uuml;ben elegantere Manieren. Manche der h&ouml;chstentwickelten Produkte unserer Kultur w&auml;ren ohne einen Reichtum, der keine Kosten-Nutzen-Relation mehr kennt, gar nicht denkbar: Autos, die nur sch&ouml;n sind, oder Kunst, die keinen dekorativen Zweck erf&uuml;llt. &hellip;.<br>\nInsofern ist schon das Jammern &uuml;ber die Ungerechtigkeit des Erbens auf eigenartige Weise inhuman. Das Jammern f&ouml;rdert die Illusion, eine Gerechtigkeit sei politisch herstellbar, die niemals gegeben war und niemals gegeben sein wird. Auch sch&ouml;ne Menschen haben Vorteile im &Uuml;berlebenskampf; auch Sch&ouml;nheit ist ungerechterweise angeboren. Wer dem Glauben an Gerechtigkeit durch Umverteilung anh&auml;ngt, m&uuml;sste auch Sch&ouml;nheit streng besteuern, wenn nicht zu brutaleren Ma&szlig;nahmen der &auml;sthetischen Korrektur greifen. Tats&auml;chlich ist es tr&ouml;stlich, zu wissen, dass die meisten Bestandteile des Erfolgs auf Zufall, Schicksal und Geburt beruhen. Erfolgreiche Menschen sind selten bessere und auch nur selten t&uuml;chtigere Menschen. Erfolglose m&uuml;ssen die Ursache ihrer Schlechterstellung deshalb auch nicht bei sich selber suchen, das wird ihnen nur unserer Tage gerne eingeredet, mit dem Ergebnis, dass zur Armut noch der Zusammenbruch des Selbstwertgef&uuml;hls kommt. Tats&auml;chlich haben sie lediglich Pech gehabt. Man darf sie nicht verachten. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/12\/erben-steuer-leistung-einkommen-chancengleichheit\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.L.:<\/strong> So zutreffend kritisch und desillusionierend die Beschreibung sozialer Realit&auml;ten hier ist, so grotesk und in sich selbst widerspr&uuml;chlich wirkt ihre Botschaft. &lsquo;Um die Zuf&auml;lligkeit von Reichtum und Erfolg zu wissen macht eine Gesellschaft humaner; die Ursache beim Individuum zu suchen macht sie mitleidlos und hartherzig. Die offen zutage liegende Ungerechtigkeit des Erbens (im Gegensatz zur versteckten Ungerechtigkeit der Karriere) ist p&auml;dagogisch hilfreich.&rsquo;<\/em><br>\n<em>Eine offen zutage liegende Ungerechtigkeit als solche quasi &lsquo;gerechterweise&rsquo; zu konzedieren und zu akzeptieren kann wohl kaum gerecht sein, weder individuell noch gesellschaftlich.<\/em><br>\n<em>Denn so ma&szlig;geblich das besagte Gl&uuml;ck im Spiel ist, so ma&szlig;geblich sind die Bedingungen f&uuml;r das Eintreten solchen Gl&uuml;cks im Spiel. Das Eintreten solcher Gl&uuml;cksf&auml;lle ist keineswegs reine Gl&uuml;ckssache, d.h. statistisch gleichm&auml;&szlig;ig verteilt, sondern abh&auml;ngig von den sozialen Bedingungen, die solche Gl&uuml;cksf&auml;lle statistisch wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher machen. Worum es also bei allem Gl&uuml;ck geht, ist die Wahrscheinlichkeit seines Eintretens gerechter zu verteilen. Andernfalls gilt f&uuml;r diese und andere &uuml;bliche laissez-faire Argumentationen das, was einige Kommentare zutreffend auf den Punkt bringen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>was fuer ein Menschenbild !!!<\/em><br>\n<em>Argument 1: Erfolg ist ausschliesslich zufaellig.<\/em><br>\n<em>Argument 2: Wir werden nie eine 100% perfekte Gesellschaft haben, deshalb sollten wir gar nicht erst versuchen, sie etwas besser zu machen.<\/em><br>\n<em>Argument 3: Belohnung f&uuml;r Leistung macht Menschen hartherzig, Belohnung durch Zufall macht sie gl&uuml;cklich und zivilisiert.<\/em><br>\n<em>Mit so einem Weltbild kann man auch prima eine absolutistische Diktatur verteidigen, einfach nur zum kotzen, was Herr Jessen da von sich gibt.<\/em><\/li>\n<li><em>Unglaubliches Niveau!<\/em><br>\n<em>Dass es andere Ungerechtigkeiten gibt, war noch nie ein Argument, eine bestimmte Ungerechtigkeit zu akzeptieren.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Der redlichste Rahmen, in dem ein Verm&ouml;gen oder die F&uuml;hrung eines Unternehmen erlangt werden kann, ist dagegen &ndash; das Erben.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Eine sehr traurige Welt, in der das stimmt.<\/em><br>\n<em>Oder frei nach Voltaire: An ein g&ouml;ttliches Recht solch ungleichen Gl&uuml;cks werde ich erst glauben k&ouml;nnen, wenn ich sehe, dass die einen mit S&auml;tteln auf dem R&uuml;cken und die anderen mit Sporen an den Fersen geboren werden.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im Grunde tut M.L. Herrn Jessen zuviel der Ehre an: Er nimmt seinen Text ernst. Andererseits gibt es tats&auml;chlich Leute, die zumindest einige seiner Auffassungen teilen. Ungeheuer konstruiert und am Wesen des Begriffs vorbei vermittelt er dem Leser ein schiefes, einseitiges Bild des Selfmademan: &ldquo;Noch tr&uuml;ber sieht oft die moralische Bilanz bei den Selfmademen aus, die es mit dem Aufbau eines eigenen Unternehmens geschafft haben. Oder was soll man von einem Verm&ouml;gen halten, das durch einen Versicherungsvertrieb nach dem Schneeballprinzip angeh&auml;uft wurde? Oder durch Ausbeutung sklaven&auml;hnlich gehaltener Leiharbeiter? Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte man auch hier von Leistung sprechen &ndash; vorausgesetzt, man sieht den Erfolg selbst als Leistung an und entkoppelt ihn von den eingesetzten Mitteln. Aber nach landl&auml;ufigem Verst&auml;ndnis wird unter Leistung weder Anlagebetrug noch die Brutalit&auml;t einer Unternehmensf&uuml;hrung verstanden; die meisten Menschen denken naiverweise an flei&szlig;ige Arbeit im redlichen Rahmen, und die f&uuml;hrt selten zu gro&szlig;em Verm&ouml;gen oder an die Spitze eines Unternehmens.&rdquo; Diesen Popanz als negatives Gegenbild dem Erben entgegenzusetzen, ist einfach. Dabei k&ouml;nnte man durchaus &Uuml;berlegungen dar&uuml;ber anstellen, welche Umst&auml;nde dazu beigetragen haben, ob pers&ouml;nliche Qualit&auml;ten usw. z.B. Bill Gates zum reichsten Menschen unserer Zeit machen. Jessen verweist in einem Link auf Carsten Maschmeyer als Selfmademan. So simpel geht das. Fragt sich nur noch, wie solch ein Artikel die Redaktion passieren konnte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kampf f&uuml;r Entgeltgleichheit: In Br&uuml;ssel kaum ein Thema<\/strong><br>\nZu den Werten, denen sich die EU verschrieben hat, geh&ouml;rt laut dem Vertrag von Lissabon auch die Gleichheit von Frauen und M&auml;nnern. Der Weg dahin ist noch weit &ndash; zumindest, was die Bezahlung angeht: Laut EU-Kommission verdienen Europ&auml;erinnen im Schnitt nach wie vor 16 Prozent weniger als Europ&auml;er. Wenn die Angleichung im bisherigen Tempo weitergehe, so die Prognose, werde es bis zur vollst&auml;ndigen Schlie&szlig;ung der Lohnl&uuml;cke noch 70 Jahre dauern. Was die EU bis dato unternommen hat, um diesen Prozess zu  beschleunigen, haben Mark Smith von der Grenoble &Eacute;cole de Management und Paola Villa von der Universit&auml;t Trient rekonstruiert. Ihrer Analyse zufolge stellt das Lohngef&auml;lle zwischen den Geschlechtern einen &bdquo;blinden Fleck&ldquo; der EU-Gleichstellungspolitik dar. Die Wirtschaftskrise habe Fortschritte zus&auml;tzlich erschwert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2015_05_3.pdf\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warum nicht die gute Lage am Arbeitsmarkt den Anstieg der Einkommens-Ungleichheit gestoppt hat<\/strong><br>\nSchon seit mehreren Jahrzehnten steigt die Ungleichheit der Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung in quasi allen Industriestaaten an. Auch Deutschland ist hiervon nicht ausgenommen. Hierzulande ist bei der Einkommens-Ungleichverteilung eine starke Zunahme insbesondere seit Beginn der 1990er Jahre zu beobachten. Seit etwa dem Jahr 2005 allerdings scheint diese Entwicklung gestoppt, die Einkommens-Ungleichheit (vor wie auch nach der Umverteilung durch Steuern, Sozialabgaben und Sozialleistungen) scheint auf hohem Niveau zu verharren. Manche Daten weisen sogar auf einen leichten zeitweisen R&uuml;ckgang hin.<br>\nDiese Entwicklung ist ein gefundenes Fressen f&uuml;r Arbeitgeberverb&auml;nde, interessierte Medien, Liberale und Konservative. Ihre Interpretation ist eine echte Quartalsl&uuml;ge: Sie behaupten, dass die positive Lage am Arbeitsmarkt der Grund f&uuml;r die positive Entwicklung bei der Einkommens-Ungleichheit sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1452\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zweifel an Mautzahlen<\/strong><br>\nDie Einnahmen des Bundes aus der Infrastrukturabgabe, besser bekannt als Pkw-Maut, k&ouml;nnten deutlich geringer ausfallen als vom Bundesministerium f&uuml;r Verkehr und Infrastruktur (BMVI) veranschlagt&hellip;.<br>\nGutachter Schmid erwartet alles in allem, dass die Einnahmen aus der Infrastrukturabgabe durch ausl&auml;ndische Pkw nur halb so hoch sein werden wie vom Ministerium veranschlagt. Matthias Knobloch von ACE Auto Club Europa e.V. sieht dessen Annahmen sogar um fast den Faktor 3 zu hoch. Das Haus von Minister Alexander Dobrindt st&uuml;tze sich zu 80 Prozent auf unbelegte Daten. Auf solcher Grundlage einen Systemwechsel bei der Finanzierung der Infrastruktur durchzuf&uuml;hren sei ein Risiko, sagte Knobloch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_03\/-\/366630%20\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Aber der Bundestag wird mit den Stimmen von CDU\/CSU und SPD dem Unsinn mit der Maut noch in dieser Woche mit gro&szlig;er Mehrheit zustimmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rechte Parteien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Europas rechte Internationale traf sich in Sankt Petersburg<\/strong><br>\nDas Treffen soll nicht nur die Verbindungen zwischen Moskau und rechten Kr&auml;ften in Europa st&auml;rken, sondern hat auch wichtige Bedeutung f&uuml;r die innerrussische Propaganda&hellip;<br>\nEin Umstand, der Politiker der rechtsradikalen NPD im heutigen Sankt Petersburg undenkbar machen d&uuml;rfte. Doch weit gefehlt. Udo Voigt, ehemaliger Vorsitzender der NPD und heutiger EU-Parlamentarier, war am Sonntag ein willkommener Gast in der Stadt an der Newa. So, wie Vertreter von rund 150 anderen rechtsradikalen Parteien aus Europa. Darunter der Goldenen Morgenr&ouml;te aus Griechenland, der bulgarischen Ataka sowie der britischen National Party&hellip;<br>\nGrund f&uuml;r dieses Zusammentreffen rechtsradikaler Kr&auml;fte war das &ldquo;Internationale Russische Forum der Konservativen&rdquo;, zu welchem die russische Partei Rodina geladen hat. Dies ist zwar keine Kremlpartei wie Einiges Russland, doch Vertreter geh&ouml;ren zur aktuellen politischen Elite des Landes. Der Vorsitzende der Rodina, Alexej Schurawljow, sitzt f&uuml;r die Putin-Partei Geeintes Russland in der Duma. Der Gr&uuml;nder und inoffizielle F&uuml;hrer der Partei ist wiederum Dimitrij Rogosin, ehemaliger Vertreter Russlands bei der NATO und heute einer der stellvertretenden Ministerpr&auml;sidenten.<br>\nDie Botschaft des Forums war eindeutig. Man forderte die Christen auf, sich zu vermehren, wobei dieser Aufruf an die wei&szlig;en Christen gerichtet war, hetzte gegen Homosexuelle und beschimpfte Barack Obama als Nazi. Gleichzeitig solidarisierte man sich mit Russland im heutigen Ukraine-Konflikt und rief zum Widerstand gegen den US-Imperialismus auf. So lobte Udo Voigt die Geduld, mit der Wladimir Putin der aggressiven NATO-Politik begegnet&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44465\/1.html%20\">Thomas Dudek in Telepolis<\/a>\n<p><strong>Siehe <a href=\"http:\/\/realpatriot.ru\/en\/foreign-participants\/\">die Liste der Teilnehmer<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu nochmals &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25412\">Der Clash von amerikanischem Chauvinismus und russischem Nationalismus<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie der Front National die franz&ouml;sischen Sozialisten auf den dritten Platz verweisen k&ouml;nnte<\/strong><br>\nGewiss erschwert das Mehrheitswahlsystem die Entstehung einer dritten Kraft, beg&uuml;nstigt aber ihren Aufstieg, falls es ihr gelingt, eine bestimmte Schwelle zu &uuml;berschreiten. Genau das passiert gerade mit dem Front National. Mit mehr als einem Viertel der abgegebenen Stimmen ist die rechtsextreme Partei im Begriff, aus einer randst&auml;ndigen Protestbewegung zu einem wesentlichen Akteur der franz&ouml;sischen Politik zu werden. Bereits seit mehreren Monaten erreicht Marine Le Pen in allen Meinungsumfragen Spitzenwerte f&uuml;r den ersten Wahlgang der n&auml;chsten Pr&auml;sidentschaftswahl 2017. Die k&uuml;nftigen Kandidaten der Linken und der gem&auml;&szlig;igten, &bdquo;republikanischen&ldquo; Rechten k&auml;mpfen lediglich um den f&uuml;r die Stichwahl entscheidenden zweiten Platz&hellip;<br>\nDie Sozialistische Partei hingegen leidet unter der wirtschaftlichen und sozialen Misere, f&uuml;r die sie drei Jahre nach Fran&ccedil;ois Hollandes Sieg bei der Pr&auml;sidentschaftswahl verantwortlich gemacht wird. Seit 2012 hat er alle anderen Wahlen &ndash; Kommunal-, Europa- und D&eacute;partementswahlen &ndash; verloren und muss auch bei den Regionalwahlen Ende des Jahres mit einer Niederlage rechnen. In einer Gruppierung, in der Parteifunktion&auml;re das Gros der aktiven Mitglieder (von rund 130 000 insgesamt) stellen, bedeuten diese Wahlschlappen, dass Tausende von Kommunalpolitikern und Mitarbeitern ihren Arbeitsplatz verlieren. Mit circa 20 Prozent prognostizierten W&auml;hlerstimmen in den Umfragen ist die franz&ouml;sische PS zwar noch nicht in der Situation der griechischen PASOK (4 Prozent), aber sie l&auml;uft Gefahr, auf den dritten Platz verwiesen zu werden. Und das in einem System, das zwei Parteien beg&uuml;nstigt.<br>\nWie es auch ausgehen mag: Angesichts der geschw&auml;chten Konkurrenz spielt der Front National mit seinem Mix aus Ausl&auml;nderfeindlichkeit &ndash; Schlie&szlig;ung der Grenzen, Ablehnung Europas und der Einwanderung &ndash; und sozialpolitischem Programm bis auf Weiteres unweigerlich eine Hauptrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/soziale-demokratie\/artikel\/die-schwelle-ist-ueberschritten-850\/\">Daniel Vernet in Internationale Politik und Gesellschaft (IPG)<\/a><\/li>\n<li><strong>Der unheimliche Aufstieg der Lega Nord<\/strong><br>\nIn Italien gibt es keine Pegida-Demos, daf&uuml;r aber eine Partei, die aus der Euroskepsis und Fremdenangst der Menschen Politik macht: die Lega Nord. Nach den Skandalen rund um Parteigr&uuml;nder Bossi hielten viele diese Partei f&uuml;r tot. Aber im letzten Jahr feierte sie eine erstaunliche Renaissance. In Umfragen &uuml;berfl&uuml;gelt sie die Forza Italia und mausert sich zur st&auml;rksten rechten Kraft im italienischen Parteienspektrum mit Zustimmungswerten um die 15 Prozent.<br>\nZugpferd ist der junge Lega-Chef Matteo Salvini, der auf europ&auml;ischer Ebene den Schulterschluss mit Marine Le Pen sucht und der auf komplizierte politische Fragen immer sehr einfache Antworten hat. Salvini ist der einzig ernst zu nehmende Gegenspieler von Ministerpr&auml;sident Renzi. Wie der Premier macht er Parteipolitik ohne nationales Mandat. Er ist Europaparlamentarier. Dennoch trifft man Salvini h&auml;ufiger in Rom als in Br&uuml;ssel oder Stra&szlig;burg. Denn sein Ziel ist: &ldquo;Regieren und Italien und Europa ver&auml;ndern&rdquo;, sagt der Lega Chef selbstbewusst. Grund allen &Uuml;bels ist f&uuml;r ihn die Einwanderung nach Italien. Salvinis sch&auml;rfste Waffe ist die Angst. Seine Heimat sieht er von Chaoten und &ldquo;linken Spinnern&rdquo; bedroht, von Br&uuml;ssel fremdbestimmt und von Ausl&auml;ndern &uuml;berschwemmt. Der Stammtisch wird eins zu eins auf die politische B&uuml;hne verlegt. Mit einem Austritt aus der Eurozone, einem Aufnahmestopp f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und der chemischen Kastration von Sexualstraft&auml;tern komme Italien wieder auf die Beine. &ldquo;Die Tatsache, dass eine unkontrollierte Einwanderung dazu f&uuml;hrt, dass man die schwachen Italiener besch&uuml;tzen muss, macht mir Sorgen. Nehmen Sie die U-Bahn in Mailand und sagen Sie mir, wie viele M&auml;dchen nach 20.00 Uhr die Metro oder den Bus nehmen. Null!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cdn-storage.br.de\/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bP\/_-ZS\/5246_-Fp\/150315_1435_Die-B5-Reportage_Italien.mp3\">B5<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Langsamerer Abzug aus Afghanistan &ndash; 9800 US-Soldaten bleiben bis Jahresende<\/strong><br>\nDie USA ziehen ihre Truppen aus Afghanisten ab &ndash; aber langsamer als geplant. US-Pr&auml;sident Obama kam damit einem Wunsch der afghanischen Regierung nach. Das k&ouml;nnte auch Konsequenzen f&uuml;r die Bundeswehr haben, die etwa 850 Soldaten in Afghanistan hat.<br>\nZum Jahreswechsel war der NATO-gef&uuml;hrte Kampfeinsatz in Afghanistan nach 13 Jahren zu Ende gegangen. An der Folgemission &ldquo;Resolute Support&rdquo; zur Unterst&uuml;tzung der afghanischen Sicherheitskr&auml;fte durch Ausbildung und Beratung sind etwa 12.000 Soldaten aus 40 Staaten beteiligt, darunter bis zu 850 Bundeswehrsoldaten. F&uuml;r die Sicherheit im Land sind die Afghanen selbst verantwortlich, US-Spezialkr&auml;fte k&ouml;nnen allerdings weiter gegen Al-Kaida-Mitglieder vorgehen. Obama will die letzten US-Soldaten bis zum Ablauf seiner Amtszeit Anfang 2017 heimholen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afghanistan-285.html\">tageschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Debatte um US-Lehrplan: Wie kritisch darf ein US-Sch&uuml;ler sein?<\/strong><br>\nAmerika ist anders. So anders, dass alle republikanischen Pr&auml;sidentschaftsanw&auml;rter das Gleiche bekennen. Ob Jeb Bush, Rand Paul oder Ted Cruz, sie alle geloben: &ldquo;Ich glaube an den amerikanischen Exzeptionalismus&rdquo;. In den vergangenen Jahren, als die Einordnung der USA in eine multipolare Welt deutlicher wurde, hat sich die antiintellektuelle Tea Party den Begriff zu eigen gemacht und zu einem politiktheoretisch verkleideten Nationalismus verk&uuml;rzt: die USA als &ldquo;bessere&rdquo; Nation, tugendhaft und nicht mit den Fehlern anderer L&auml;nder behaftet. Dieses Credo wollen viele konservative Politiker nun in den Lehrpl&auml;nen verankern. Dabei geht es um die Grundsatzfrage, was Geschichtsunterricht leisten soll. Konkret geht es um das &ldquo;Advanced Placement Program&rdquo; (AP). Im AP k&ouml;nnen Oberstufensch&uuml;ler Kurse auf Universit&auml;tsniveau belegen und Pr&uuml;fungen ablegen &ndash; was ihnen bei der Bewerbung an einer Universit&auml;t helfen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/debatte-um-us-lehrplan-wie-kritisch-darf-ein-us-schueler-sein-1.2392927\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn man sich klar macht, dass es in den USA keine Massenmedien wie die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen bei uns gibt, dann w&uuml;rde die Durchsetzung eines kruden, nationalistischen Geschichtsunterrichts in einigen Bundesstaaten bedeuten, dass Teile der amerikanischen Jugend nie mit der Hinterfragung der Geschichte Ihres Landes konfrontiert werden. Der oben <a href=\"http:\/\/www.newsweek.com\/whats-driving-conservatives-mad-about-new-history-course-264592\">Larry S. Krieger attestiert<\/a> dem AP-Lehrplan zum Thema 2.Weltkrieg: &ldquo;There&rsquo;s no discussion whatsoever of the valor or heroism of American soldiers,&rdquo; und zitiert w&uuml;tend aus dem neuen Lehrplan: &ldquo;Wartime experiences such as the internment of Japanese Americans, challenges to civil liberties, debates over race and segregation, and the decision to drop the atomic bomb raised questions about American values.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zuwanderer mit schulischer F&ouml;rderung unzufrieden<\/strong><br>\nViele Zuwanderer erhoffen sich in der Schule mehr F&ouml;rderung f&uuml;r ihre Kinder, werden im Alltag aber oft entt&auml;uscht. Eltern mit Migrationsbiografie sind zugleich fast immer stark am Bildungserfolg ihrer T&ouml;chter und S&ouml;hne interessiert. Das ist das Ergebnis einer Studie der D&uuml;sseldorfer Heinrich-Heine-Universit&auml;t, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde&hellip;<br>\nDie repr&auml;sentative Untersuchung weist nach, dass sich 86 Prozent der rund 1700 befragten Zuwanderer-Eltern einen speziellen Deutschunterricht f&uuml;r Migranten w&uuml;nschen, aber nur 27 Prozent diesen Service an der Schule ihrer Kinder auch vorfinden. Gezielte F&ouml;rderung von Migrantenkindern durch ihre Lehrer erhoffen sich 83 Prozent der Eltern &ndash; doch nur f&uuml;r 29 Prozent geht dieser Wunsch in Erf&uuml;llung.<br>\nSo w&uuml;nschen sich 92 Prozent der Zuwanderer-Eltern von den Lehrern &bdquo;interkulturelle Kompetenz&ldquo;, aber nur 60 Prozent sind in dieser Hinsicht mit der Leistung ihrer Schule einverstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/grosse-vielfalt-weniger-chancen-zuwanderer-mit-schulischer-foerderung-unzufrieden\/11549736.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die heikle N&auml;he von Leitmedien zur Elite<\/strong><br>\nWer &uuml;ber die Welt und die Machttr&auml;ger informieren will, muss die Akteure kennen. Aber er kann sie auch zu gut kennen. Uwe Kr&uuml;ger hat die heikle Beziehung zwischen Journalisten und der Elite analysiert. Damit provozierte er auch Kritik. Der renommierte M&uuml;nchner Medienforscher Christoph Neuberger machte aus der &ouml;ffentlichen eine wissenschaftliche Kontroverse. Er nahm angebliche methodische M&auml;ngel in Kr&uuml;gers Analyse ins Visier. Schon der Buchtitel &laquo;Meinungsmacht &ndash; Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten&raquo; sage alles, was Kr&uuml;ger belegen wolle, doch letztlich bleibe er genau diesen Beweis schuldig. Neuberger hat nachgerechnet: In Kr&uuml;gers Netzwerkanalyse, die zeigen soll, wie eng Spitzenjournalisten in Deutschland mit den Eliten aus Wirtschaft und Politik verbandelt sind, habe dieser 64 Journalisten von 14 Leitmedien ausgemacht, die in acht Jahren 164 Verbindungen zu 62 Organisationen gehabt h&auml;tten. Pro Nase mache das, auf die acht Jahre verteilt, nur 2,6 Verbindungen.Sodann habe Kr&uuml;ger am Beispiel von vier herausragenden Experten f&uuml;r Sicherheitspolitik, die f&uuml;r die &laquo;FAZ&raquo; (Klaus-Dieter Frankenberger), die &laquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&raquo; (Stefan Kornelius), &laquo;Die Welt&raquo; (der Historiker Michael St&uuml;rmer) und f&uuml;r &laquo;Die Zeit&raquo; (Josef Joffe) arbeiteten, nachweisen wollen, wie diese aufgrund ihrer Verbindungen &laquo;Schlagseite zu den USA und zur Nato aufweisen&raquo;. Dazu habe Kr&uuml;ger 83 Artikel ermittelt, die diese Journalisten zwischen 2002 und 2010 &uuml;ber Sicherheitsthemen geschrieben h&auml;tten. &laquo;Er konnte also nur 2,3 Artikel pro Journalist und Jahr finden&raquo;, so Neuberger, und das sei eben keine hinreichende Basis f&uuml;r Kr&uuml;gers Schlussfolgerungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/medien\/die-heikle-naehe-von-leitmedien-zur-elite-1.18489317\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wir hatten zwar schon im Einzelnen auf diese Auseinandersetzung hingewiesen. Die NZZ bringt sie in der zeitlichen Abfolge.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Die Anstalt entf&auml;llt &ndash; Die B&ouml;rse bleibt<\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Respekt vor den Toten verbietet f&uuml;r das ZDF die Satire der &bdquo;Anstalt&ldquo;. Der Zynismus, dass die B&ouml;rsenkurse von Lufthansa und Airbus durch den Flugzeugabsturz &bdquo;unter Druck&ldquo; gerieten, wird aber als wichtige Nachricht gehandelt.<\/em><br>\n<em>Bei der Sendung &bdquo;Anstalt&ldquo; geht es ja nicht um Comedy oder Bl&ouml;delei, sondern um eine der wenigen Sendungen im ZDF, wo an den bestehenden Verh&auml;ltnissen noch Kritik ge&uuml;bt wird.<\/em><br>\n<em>Man k&ouml;nnte ja das Piet&auml;tsargument akzeptieren, wenn das ZDF wenigstens einen angemessenen Sendeplatz f&uuml;r ein Nachholen dieser Kabarettsendung freigemacht h&auml;tte. Aber nein, die Anstalt kommt nun in dem absoluten Minderheitssender ZDF neo in der &bdquo;Hauptsendezeit&ldquo; zwischen 1:45 Uhr bis 2:35 Uhr. Das sagt eigentlich alles, wie im ZDF diese Sendung gewertet wird. Kritik selbst in Form von Satire ist unerw&uuml;nscht.  Es wird vielleicht nicht mehr lange dauern, dass die &bdquo;Anstalt&ldquo; oder das derzeitige Team abgesetzt wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25537","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25537","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25537"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25537\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25540,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25537\/revisions\/25540"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25537"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25537"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25537"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}