{"id":25547,"date":"2015-03-26T08:28:09","date_gmt":"2015-03-26T07:28:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547"},"modified":"2015-03-26T08:28:09","modified_gmt":"2015-03-26T07:28:09","slug":"hinweise-des-tages-2341","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h01\">Zu wenig Mitarbeiter, zu wenig Beratung in Jobcentern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h02\">Tsipras letter to Merkel: the annotated text <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h03\">Griechischer Schuldenpoker: EZB erh&ouml;ht drastisch den Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h04\">Bildung von EU-Polizeikr&auml;ften: Wenn die Aufst&auml;nde kommen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h05\">Gro&szlig;e Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland und &Ouml;sterreich best&auml;tigt Piketty<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h06\">St&auml;rkung der Investitionen in Deutschland. Kurzbericht zur Gabriel-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h07\">Spanien: R&uuml;ckenwind f&uuml;r Podemos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h08\">Wenn Banker Lehrer spielen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h09\">Pegida stellt OB-Kandidatin f&uuml;r Dresden auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h10\">Rechte Wutb&uuml;rger &ndash; Pegida oder das autorit&auml;re Syndrom <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h11\">Gefangen in der Ungewissheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h12\">Islamismus: Wo ist Elif?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h13\">Google-Algorithmus kann Demokratie gef&auml;hrden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h14\">Griechischer Ex-Finanzminister wegen Urkundenf&auml;lschung verurteilt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h15\">Leseprobe: Ralf Kr&auml;mer, Kapitalismus verstehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h16\">Kuschen in der Komfortzone?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h17\">Nochmals: Die heikle N&auml;he von Leitmedien zur Elite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547#h18\">Nochmals: Die Anstalt entf&auml;llt &ndash; Die B&ouml;rse bleibt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25547&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zu wenig Mitarbeiter, zu wenig Beratung in Jobcentern<\/strong><br>\nPersonalr&auml;te beklagen die schlechten Arbeitsbedingungen in deutschen Jobcentern. Die Mitarbeiter w&uuml;rden dort &ldquo;verheizt&rdquo;. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit r&auml;umt ein, dass in einzelnen Jobcentern die personelle Situation &ldquo;eng&rdquo; sei. Es habe Einzelf&auml;lle gegeben, bei denen ein Mitarbeiter mehr als 400 Hartz-IV-Empf&auml;nger betreuen sollte. Vorgeschrieben sind eigentlich 75.<br>\nArbeitslose gehen mit Lamas spazieren. Jobsuchende erz&auml;hlen, dass sie &ldquo;wie ein St&uuml;ck Dreck behandelt&rdquo; werden. Mitarbeiter in Jobcentern lassen durchblicken, dass schon mal Briefe unge&ouml;ffnet im Papierkorb landen. Mit solchen und anderen Beispielen versuchte der Enth&uuml;llungsjournalist G&uuml;nter Wallraff vor gut einer Woche in RTL den Alltag in Einrichtungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) zu beschreiben &ndash; der Mann, der einst bei Bild anheuerte, um fragw&uuml;rdige Praktiken des Blatts zu entlarven.<br>\nDer Vorstand der Beh&ouml;rde reagierte sofort und schickte am n&auml;chsten Morgen an alle Mitarbeiter eine E-Mail, in der es hie&szlig;: &ldquo;Uns ist bewusst, dass Sie jeden Tag mit gro&szlig;en Herausforderungen umgehen, dass Ihre Arbeit anstrengend und belastend sein kann.&rdquo; Und weiter schreiben Frank-J&uuml;rgen Weise, Heinrich Alt und Raimund Becker: &ldquo;Wo systematisch Fehler und M&auml;ngel vorliegen, wollen wir gemeinsam mit Ihnen nach L&ouml;sungen suchen.&rdquo;<br>\nBundesagentur r&auml;umt ein, dass personelle Situation vereinzelt &ldquo;eng&rdquo; sei<br>\nWas nach einem freundlichen Angebot klang, kam bei den Personalr&auml;ten der Jobcenter aber gar nicht gut an. Die stellvertretende Vorsitzende der Personalr&auml;te in den 303 Jobcentern, Barbara Oer-Esser, schickte an das Vorstandstrio nun ihrerseits eine E-Mail, bei dessen Lekt&uuml;re sich vor allem ein Eindruck aufdr&auml;ngt: Der Frust in den Jobcentern muss gro&szlig; sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bundesagentur-aerger-in-den-jobcentern-1.2408188\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: Offener Brief des Gesamtpersonalrates der Jobcenter an die Vorst&auml;nde der BA<\/strong><br>\nZur Reportage von G&uuml;nter Wallraff zum &ldquo;System Jobcenter&rdquo; (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25433#h04\">Hinweise des Tages vom 18.03.2015 Nr. 4<\/a>) gibt es einen Offenen Brief des Gesamtpersonalrates der Jobcenter an die Vorst&auml;nde der BA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/1503026_offener_brief_pr.pdf\">Offener Brief [PDF &ndash; 152 KB]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tsipras letter to Merkel: the annotated text <\/strong><br>\nIf you didn&rsquo;t know what the standoff over Greece&rsquo;s bailout was all about, Alexis Tsipras, the new Greek prime minister, has provided an excellent primer in a letter sent a week ago to his German counterpart, Chancellor Angela Merkel, who he is scheduled to meet Monday night in Berlin.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/blogs.ft.com\/brusselsblog\/2015\/03\/22\/tsipras-letter-to-merkel-the-annotated-text\/\">Financial Times<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/blogs.ft.com\/brusselsblog\/files\/2015\/03\/Letter_AM.pdf\">Tsipras-Brief an Merkel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Where Now For Greece And The Eurozone?<\/strong><br>\nIn this first episode of Social Europe Talk (SET) economists James K. Galbraith and David Lizoain as well as Maria Joao Rodrigues, the Vice-President of the S&amp;D Group in the European Parliament, join Social Europe Editor-in-Chief Henning Meyer to discuss &lsquo;Where now for Greece and the Eurozone?&rsquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LN8IZUBFsus\">Social Europe vie YouTube<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> James Galbraith war letze Woche bei Yanis Varoufakis in Athen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechischer Schuldenpoker: EZB erh&ouml;ht drastisch den Druck<\/strong><br>\nNicht mal mehr griechische Banken d&uuml;rfen Staatsbonds kaufen. Das Land ist in akuter Geldnot. Schon am 8. April droht die Zahlungsunf&auml;higkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Griechischer-Schuldenpoker\/!157088\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bildung von EU-Polizeikr&auml;ften: Wenn die Aufst&auml;nde kommen <\/strong><br>\nDie EU hat im vergangenen Jahrzehnt fast unbemerkt Kapazit&auml;ten zur Aufstandsbek&auml;mpfung aufgebaut. Urspr&uuml;nglich gedacht, um in Drittl&auml;ndern stabilisierend zu wirken, scheinen sich die Aufgaben hin zu Eins&auml;tzen im Inneren zu verschieben. M&ouml;gliche Ziele: Demos, Streiks, Proteste&hellip;<br>\nDie Europ&auml;ische Union verf&uuml;gt inzwischen auch &uuml;ber die juristische Legitimation, um in ein EU-Land polizeilich und milit&auml;risch eingreifen zu k&ouml;nnen. Seit dem 1. Dezember 2009 ist der Vertrag von Lissabon in Kraft. Im Artikel 222 der Vertrags, der sogenannten Solidarit&auml;tsklausel, wurde eine Art Verpflichtung zur milit&auml;rischen Beihilfe im Falle eines Notstands festgelegt: &ldquo;Die Union und ihre Mitgliedstaaten handeln gemeinsam im Geiste der Solidarit&auml;t, wenn ein Mitgliedstaat von einem Terroranschlag, einer Naturkatastrophe oder einer vom Menschen verursachten Katastrophe betroffen ist.&rdquo; In einem solchen Fall w&uuml;rde die Union alle ihr zur Verf&uuml;gung stehenden Mittel mobilisieren, &ldquo;einschlie&szlig;lich der ihr von den Mitgliedstaaten bereitgestellten milit&auml;rischen Mittel.&rdquo;&hellip;<br>\nKatastrophen werden folgenderma&szlig;en definiert: &ldquo;Jede Situation, die sch&auml;dliche Auswirkungen auf Menschen, die Umwelt oder Verm&ouml;genswerte hat oder haben kann.&rdquo; Es steht au&szlig;er Zweifel, dass Streiks sch&auml;dliche Auswirkungen auf Verm&ouml;genswerte haben. Sollen sie k&uuml;nftig durch europ&auml;ische Truppen unterdr&uuml;ckt werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugiergenuegt\/militaer-gegen-aufstaende100.html%20\">Aureliana Sorrento auf wdr 5 Podcast und Manuskript<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland und &Ouml;sterreich best&auml;tigt Piketty<\/strong><br>\nDie Verm&ouml;gen in modernen Gesellschaften sind sehr ungleich verteilt &ndash; so lautet eine zentrale Erkenntnis von Thomas Piketty in &bdquo;Das Kapital im 21. Jahrhundert&ldquo;. Miriam Rehm, PhD, und Dr. Matthias Schnetzer zeigen, dass dies in Europa in besonderem Ma&szlig;e f&uuml;r Deutschland und &Ouml;sterreich gilt. Wichtige Gr&uuml;nde f&uuml;r die hohe Ungleichheit seien Kapitaleinkommen und Erbschaften, konstatieren die beiden Wissenschaftler der Arbeiterkammer in Wien in einem Beitrag f&uuml;r den neuen Sammelband &bdquo;Thomas Piketty und die Verteilungsfrage&ldquo;.* Das Buch wird unter anderem von Prof. Dr. Peter Bofinger sowie von Prof. Dr. Gustav A. Horn und Dr. Kai Daniel Schmid vom Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung herausgegeben. Es ist als kostenloses E-Book erh&auml;ltlich (mehr Informationen unten).<br>\nRehm und Schnetzer haben f&uuml;r ihre Analyse den Household Finance and Consumption Survey (HFCS) ausgewertet. Diese im Jahr 2010 durchgef&uuml;hrte Erhebung enthalte erstmals f&uuml;r die meisten L&auml;nder der Eurozone vergleichbare Daten zur Verm&ouml;gensverteilung, schreiben die Forscher. Dank zus&auml;tzlicher sozio&ouml;konomischer Informationen sei es m&ouml;glich, der von Piketty beschriebenen Konzentration von Verm&ouml;gen &bdquo;ein Gesicht zu geben&ldquo;.<br>\nDas reichste Prozent der Deutschen besitzt den HFCS-Daten zufolge etwa 24 Prozent am gesamten Privatverm&ouml;gen. Tats&auml;chlich d&uuml;rfte der Anteil sogar noch h&ouml;her ausfallen, so die Forscher. Das liege daran, dass sich die Verm&ouml;gen von Superreichen in einer freiwilligen Erhebung schwer erfassen lassen. Nach einer aktuellen, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten, Studie k&ouml;nnte in Deutschland bis zu einem Drittel des Verm&ouml;gens beim reichsten Prozent konzentriert sein.** In &Ouml;sterreich gehen Sch&auml;tzungen sogar von gut 40 Prozent aus.<br>\nAuch der sogenannte Gini-Koeffizient &ndash; ein verbreitetes Ma&szlig; f&uuml;r Ungleichheit &ndash; belegt, dass Verm&ouml;gen in &Ouml;sterreich und Deutschland besonders ungleich verteilt sind. Je n&auml;her der Gini-Koeffizient am Wert 1 liegt, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Ungleichverteilung. Laut HFCS kommen &Ouml;sterreich mit 0,77 und Deutschland mit 0,76 auf die h&ouml;chsten Gini-Werte in der Eurozone. Dahinter folgen Zypern mit 0,7, Frankreich mit 0,68 und Portugal mit 0,67.<br>\nDie Analyse von Rehm und Schnetzer zeigt au&szlig;erdem, dass es gro&szlig;e Unterschiede in der Form gibt, die Verm&ouml;gen annimmt: Das Verm&ouml;gen derjenigen, die zur unteren H&auml;lfte der Verteilung z&auml;hlen, bestehe haupts&auml;chlich aus Kraftfahrzeugen. Bei der &bdquo;oberen Mitte&ldquo; gewinne das Eigenheim deutlich an Bedeutung, zum Teil auch Aktien und Fonds. Erst bei den &bdquo;Reichen&ldquo;, in diesem Fall den obersten f&uuml;nf Prozent der Verm&ouml;gensverteilung, seien Immobilien als Kapitalanlage sowie Unternehmensbeteiligungen sehr verbreitet. Diese Gruppe verf&uuml;ge deutlich h&auml;ufiger &uuml;ber Anleihen, Aktien, Fonds und risikobehaftete Investments.<br>\nW&auml;hrend die gro&szlig;e Mehrheit der &Ouml;sterreicher ihr Einkommen haupts&auml;chlich aus Arbeit erziele, &auml;ndere sich dies am oberen Rand der Verteilung. Das oberste Prozent der Verm&ouml;genden in &Ouml;sterreich beziehe etwa ein Drittel seines gesamten Einkommens aus Kapitalanlagen. Die Verm&ouml;genseinkommen seien noch viel ungleicher verteilt als die Arbeitseinkommen, schreiben die Forscher.<br>\nAuch bei Erbschaften zeigen die Daten eine Schieflage: Je verm&ouml;gender ein Haushalt, desto h&ouml;her ist die Wahrscheinlichkeit, in den Genuss einer Erbschaft zu gelangen. Unter den reichsten zehn Prozent der &ouml;sterreichischen Haushalte erbten etwa 70 Prozent, unter den &auml;rmsten zehn Prozent nur jeder zehnte Haushalt. Dabei steige auch die H&ouml;he der empfangenen Erbschaft. Bei den reichsten zehn Prozent betrage eine durchschnittliche Erbschaft 300.000 Euro, bei den &auml;rmsten zehn Prozent am anderen Ende der Verteilung etwa 20.000 Euro. Die Wissenschaftler sehen darin einen Beleg f&uuml;r die &bdquo;starke dynastische Bedeutung&ldquo; von Erbschaften.<br>\nPiketty kommt in seinen empirischen Analysen zu einem &auml;hnlichen Ergebnis. Eine zentrale Erkenntnis bei ihm lautet, dass es deutlich wahrscheinlicher sei, gro&szlig;e Verm&ouml;gen durch Erbschaften aufzubauen, als durch Arbeit. Diese Schlussfolgerung werde durch die neuen Daten gest&uuml;tzt, so Rehm und Schnetzer.<br>\n*Miriam Rehm, Matthias Schnetzer: Piketty revisited: Verm&ouml;gensungleichheit in Europa, in: Peter Bofinger, Gustav A. Horn, Kai Daniel Schmid, Till van Treeck (Hrsg.): Thomas Piketty und die Verteilungsfrage. Analysen, Bewertungen und wirtschaftspolitische Implikationen f&uuml;r Deutschland, 2015.<br>\nIn dem Sammelband haben 14 &Ouml;konominnen und &Ouml;konomen untersucht, welche Bedeutung Pikettys Analyse f&uuml;r den deutschen Sprachraum hat.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/Piketty_Verteilungsfrage.pdf\">Zum kostenlosen E-Book<\/a>.<br>\n**Christian Westermeier, Markus M. Grabka: Gro&szlig;e statistische Unsicherheit beim Anteil der Top-Verm&ouml;genden in Deutschland, DIW-Wochenbericht 7\/2015.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/53045_53055.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<p><strong>Dazu: Vidoes zum 10. IMK-Forum: Wirtschaftspolitik in Zeiten der Ungleichheit<\/strong><br>\nDas Thema des IMK Forums 2015 lautet: Wirtschaftspolitik in Zeiten der Ungleichheit. Das Buch &ldquo;Capital in the 21st Century&rdquo; von Thomas Piketty hat weltweit f&uuml;r Aufsehen gesorgt. Wir wollen dieses Thema aus prim&auml;r wirtschaftspolitischer Sicht mit Blick auf Deutschland betrachten. Was also tun, wenn die Ungleichheit zunimmt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLRIU-ZP0fg501wF6Wn5R0XOIwHw93dEhL\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>St&auml;rkung der Investitionen in Deutschland. Kurzbericht zur Gabriel-Kommission<\/strong><br>\nDie von Bundesminister Gabriel im Sommer 2014 eingesetzte Kommission wird am 21. April im BMWi ihre Handlungsempfehlungen in drei Panel vorstellen:\n<ul>\n<li>&Ouml;ffentliche und private Investitionen in Europa und Deutschland<\/li>\n<li>Beschaffung und Finanzierung &ouml;ffentlicher Investitionen<\/li>\n<li>Rahmenbedingungen fu&#776;r private Investitionen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Bericht der Gabriel&#8208;Kommission werden sich eine Vielzahl an Einzelvorschl&auml;gen finden u.a. zu den Bereichen Finanzierung, Steueranreize, Regulierungen, F&ouml;rderstruktur und Ordnungsrecht. Inwiefern und wann sich die Vorschl&auml;ge das Regierungshandeln bestimmen und welche &bdquo;Reform&ldquo; in welcher Sequenz auf den Weg gebracht wird, ist mit der Vorlage des Abschlussberichts nicht bestimmt.<br>\nMit dem Abschluss der Kommissionsarbeit wird erstens &ouml;ffentlich dokumentiert, dass die GroKo und mit ihr vor allem BM Gabriel die Probleme erkannt habe und handlungsf&auml;hig w&auml;re. Zweitens soll daru&#776;ber in den kommenden Monaten die politische, &ouml;ffentliche Debatte vorgezeichnet und versucht werden, mit Verweis auf die Expertise der Gabriel&#8208;Kommission diese zu bestimmen.<br>\nFolglich werden vor dem 21. April der Kommissionsbericht bzw. relevante Aspekte ausgew&auml;hltenMedien zur Verfu&#776;gung gestellt, um den politischen Spin der Berichterstattung vorzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150326_staerkung_der_investitionen_in_deutschland_kurzbericht_zur_gabriel-kommission.pdf\">Christian Christen [PDF &ndash; 261 KB]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Spanien: R&uuml;ckenwind f&uuml;r Podemos<\/strong><br>\nSieger bei den Wahlen am 22. M&auml;rz wurden wie erwartet die in Andalusien regierenden Sozialisten mit 35,4 Prozent, gefolgt von den in Madrid regierenden Konservativen mit 26,7 Prozent. Die Sozialisten sind in Andalusien schon seit 33 Jahren ununterbrochen an der Macht, selbst eine Korruptionsaff&auml;re, in die f&uuml;hrende Parteimitglieder verwickelt sind, konnte Regierungschefin Susana D&igrave;az nicht schaden. Die Konservativen dagegen verloren ein Drittel ihrer Sitze, eine Schlappe, von der vor allem Podemos profitieren konnte: 14,8 Prozent der W&auml;hler stimmten f&uuml;r die Protestpartei. Damit ist Sevilla das erste Regionalparlement, in dem Podemos in Spanien vertreten ist.<br>\nUnd es wird sicher nicht das einzige bleiben. Viele sehen Podemos als frische Kraft in Spanien, wo sich zwei Parteien seit mehr als 30 Jahren an der Spitze der Macht abwechseln. Mit ihrem europakritischen Diskurs spricht Podemos diejenigen an, die mit der Sparpolitik der Regierung von Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy unzufrieden sind, das erkl&auml;rt auch den enormen Zulauf. Im vergangenen Jahr hatte Podemos auf Anhieb den Sprung ins Europaparlament geschafft, sie sieht sich als Verb&uuml;ndete der griechischen Linkspartei Syriza.<br>\nAndalusien ist die Region in Spanien, die am meisten unter der schweren Wirtschaftskrise leidet. Die Regionalwahlen galten daher als Stimmungstest f&uuml;r die spanischen Parlamentswahlen in diesem Herbst. Das Establishment in Spanien ist entsprechend beunruhigt, haben die neuen Kr&auml;fte Podemos, aber auch die zentristisch orientierte Ciudadanos, die aus dem Stand neun Sitze errang, gezeigt, dass die neuen Kr&auml;fte in der Lage sind, viele Menschen hinter sich zu versammeln. &ndash;  Teresa Rodriguez, die junge Spitzenkandidatin von Podemos, ist sich sicher, dass dies der Beginn eines tiefen Wandels ist. Sie tritt f&uuml;r eine volksnahe Politik ein. Unsere Reporter Sandrine Mercier und Jean Gordillo haben sie im Wahlkampf begleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/info.arte.tv\/de\/podemos-auf-vormarsch-spanien\">arte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn Banker Lehrer spielen<\/strong><br>\nImmer mehr Schulen holen sich Konzerne, Firmen und Verb&auml;nde in die Klassenzimmer. Immer h&auml;ufiger halten Banker, Makler und Manager Unterricht. Was die einen als wertvolle Bildungspartnerschaft feiern, ist f&uuml;r Kritiker ein mehr oder weniger verdeckter Lobbyismus.<br>\nDie Vereinbarung war der lokalen Presse einen gro&szlig; bebilderten Beitrag wert. &ldquo;Das H&ouml;lderlin-Gymnasium kooperiert jetzt mit der Deutschen Bank, um die Sch&uuml;ler fit in Finanzen zu machen&rdquo;, informierte die &ldquo;Stuttgarter Zeitung&rdquo; im vergangenen November &uuml;ber die neue Partnerschaft zwischen der traditionsreichen Schule und dem Branchenprimus. &ldquo;Unsere Jugendlichen ben&ouml;tigen das R&uuml;stzeug f&uuml;r den verantwortungsvollen Umgang mit Geld&rdquo;, begr&uuml;ndete Schuldirektor Matthias Wasel laut Zeitung die Kooperation. &ldquo;Wir wollen die Sch&uuml;ler sensibel machen f&uuml;r die Konsequenzen ihres Handelns&rdquo;, begr&uuml;ndete Markus Josenhans, Direktor der Stuttgarter DB-Filiale, das Engagement des Kreditinstituts. &ldquo;Viele Menschen, auch die gut ausgebildeten, haben den richtigen Umgang mit Geld nicht gelernt&rdquo;, zitierte das Blatt den Banker.<br>\nDoch gerade bei der Deutschen Bank gibt es Zweifel, ob das Geldhaus seine Leistung nur aus Leidenschaft f&uuml;r Finanzgesch&auml;fte erzielt. Oder ob an den Milliardengewinnen in der Vergangenheit auch kriminelle Energien ihren Anteil haben&hellip;<br>\n&ldquo;Es geht nicht darum, den Kontakt zwischen Schulen und Unternehmen zu unterbinden&rdquo;, betont Lobbycontroller Kamella. Zwei grunds&auml;tzliche Aspekte d&uuml;rften dabei jedoch nicht unter den Tisch fallen. &ldquo;Die Schulpr&auml;senz darf keine Werbeveranstaltung sein, und einzelne Berufe oder Branchen d&uuml;rfen nicht &uuml;berrepr&auml;sentiert sein&rdquo;, fordert er. W&auml;hrend Banken und Versicherungen leicht Zugang zu Unterricht bek&auml;men, seien gesellschafts- und wirtschaftskritische Initiativen deutlich seltener pr&auml;sent. &ldquo;Dem Experten des Autokonzerns glauben Sch&uuml;ler mehr als dem Lehrer, w&auml;hrend der Gewerkschafter von vornherein als Interessenvertreter wahrgenommen wird&rdquo;, warnt Soziologe Hedtke vor &ldquo;schiefen Bildern&rdquo;, die leicht in Klassenzimmern entstehen k&ouml;nnen.&nbsp;<br>\nQuelle: J&uuml;rgen Lessat in der Kontext:Wochenzeitung\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Wohnen ohne dicke Kohle:<\/strong> Wohnen muss nicht s&uuml;ndhaft teuer sein &ndash; wenn man es gemeinsam tut. Das Mietsh&auml;user-Syndikat unterst&uuml;tzt selbstverwaltete Projekte, die auf Alternativen zum Eigentum setzen. Jetzt droht Gefahr durch das Kleinanlegerschutzgesetz.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der Elser Neffe &ndash; aus Scham wird Stolz:<\/strong> 70 Jahre nach seiner Ermordung scheint Georg Elser in Deutschland endlich akzeptiert zu werden. Auch sein Neffe hat dazu lange gebraucht. Heute ist Franz Hirth stolz auf den Schreiner von der Schw&auml;bischen Alb, der Hitler ermorden wollte.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Panikmache gegen Toleranz und Vielfalt:<\/strong> Ein tolerantes Gesicht will Gr&uuml;n-Rot dem Land &ldquo;durch die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern&rdquo; geben. So steht es schon im Koalitionsvertrag. Jeder Schritt dahin gibt Konservativen Anlass, mit immer neuen Unwahrheiten &Auml;ngste zu sch&uuml;ren.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>King of Baw&uuml;:<\/strong> Winfried Kretschmann kann Fliesen legen, Trockenbauw&auml;nde einziehen, Terrassen bauen, G&auml;rten anlegen, Briefk&auml;sten basteln. Er kann fast alles. Sogar Ministerpr&auml;sident f&uuml;r alle sein. Daf&uuml;r lieben ihn drei Viertel der Baden-W&uuml;rttemberger.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Von einem K zum anderen:<\/strong> Von einem Landesvater, der von einem K zum anderen konvertierte, ohne &uuml;ber das Grundgesetz und seine wirklichen Feinde nachzudenken.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>CDU-Erbh&ouml;fe werden geschleift:<\/strong> Die Zeit, als die CDU mit einem schwarzen Besenstiel als Kandidat Wahlen gewonnen h&auml;tte, ist selbst in Oberschwaben vorbei. Die Partei muss jetzt ihre erfolgreichen Altvorderen durch Jungmoderne ersetzen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pegida stellt OB-Kandidatin f&uuml;r Dresden auf<\/strong><br>\nSie fordert eine neue Mauer, lobt die gewaltt&auml;tige Hooligan-Demo von K&ouml;ln und schimpft auf linke Gutmenschen. Nun soll die ehemalige Hamburger AfD-Politikerin Tatjana Festerling offenbar f&uuml;r &bdquo;Pegida&ldquo; bei der Oberb&uuml;rgermeisterwahl in Dresden antreten. Wie mehrere Medien berichten, wurde Festerling am Montag als Rednerin w&auml;hrend der Pegida-Demonstration in Chemnitz von den Organisatoren als OB-Kandidatin f&uuml;r Dresden vorgestellt.<br>\nDas islamfeindliche B&uuml;ndnis der &bdquo;Patriotische Europ&auml;er gegen die Islamisierung des Abendlandes&ldquo; (Pegida) hatte bereits Anfang des Jahres erkl&auml;rt, einen eigenen Kandidaten ins Rennen ums Rathaus der s&auml;chsischen Landeshauptstadt schicken zu wollen. Mit den Pl&auml;nen hatte die ehemalige Funktion&auml;rin und Mitgr&uuml;nderin der &bdquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; in Hamburg im Februar auch begr&uuml;ndet, nach Dresden gezogen zu sein &ndash; ohne jedoch eigene Ambitionen zu best&auml;tigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/pegida\/abtruennige-afd-funktionaerin-festerling-pegida-stellt-ob-kandidatin-fuer-dresden-auf,29337826,30204232.html%20\">Steven Geyer in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rechte Wutb&uuml;rger &ndash; Pegida oder das autorit&auml;re Syndrom<\/strong><br>\n&hellip;Die Proteste spiegeln eine Gesellschaft, in welcher der Reichtum w&auml;chst, aber die Teilhabe schwindet. In einem Europa, das &ouml;konomisch und sozial absteigt, politisch taumelt, wirkt Deutschland pl&ouml;tzlich wie ein Hort der Stabilit&auml;t &ndash; der von Muslimen, den europ&auml;ischen Schuldenstaaten etc. bedroht wird&hellip;<br>\nDenn Pegida ist keine origin&auml;r rechtsextreme Bewegung, sondern das Produkt einer nerv&ouml;sen Gesellschaft, in der die Affektkontrolle verwildert. Es ist ein Ausdruck einer Radikalisierung der Mitte, eines regressiven Aufbegehrens gegen eine marktkonforme Demokratie, in der die &Ouml;konomie zur sozialen Instanz geworden ist. Bei Pegida versammeln sich gewisserma&szlig;en rechte Wutb&uuml;rger&hellip;<br>\nPegida wird als Protestbewegung schon bald ihr Ende gefunden haben, die autorit&auml;re Menge braucht neue Reize, sonst zerf&auml;llt sie schnell. Aber damit wird der Spuk l&auml;ngst nicht vorbei sein. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die AfD massiv von Pegida profitieren wird. Der Einzug der AfD in den Hamburger Senat hat dies bereits deutlich gemacht, damit ist die AfD endg&uuml;ltig auch im Westen des Landes angekommen. Sollte der Vorsitzende Bernd Lucke in einem k&uuml;nftigen Machtkampf &bdquo;fallen&ldquo; oder inhaltlich umfallen, k&auml;me Deutschland der europ&auml;ischen Normalit&auml;t auch insofern n&auml;her, weil es dann schon bald eine rechtspopulistische Kraft geben k&ouml;nnte, die auch f&uuml;r das Prekariat attraktiv wird. Dieses ist Pegida bisher weitgehend ferngeblieben. Diese Mischung w&auml;re die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r alle abendl&auml;ndischen Werte, f&uuml;r die Pegida sich vermeintlich einsetzt.<br>\nPegida muss uns deshalb wachr&uuml;tteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/maerz\/rechte-wutbuerger%20\">Oliver Nachtwey in Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gefangen in der Ungewissheit<\/strong><br>\nAls immigration removal centres (Einwanderungsentfernungszentren) werden sie euphemistisch bezeichnet &ndash; die 14 Abschiebegef&auml;ngnisse in Gro&szlig;britannien, in denen Asylsuchende und Migranten festgehalten werden. Ende 2014 befanden sich 4&thinsp;362 Personen in diesen Zentren, die oft in der N&auml;he von gro&szlig;en Flugh&auml;fen liegen, um Massenabschiebungen mit gecharterten Flugzeugen zu erleichtern. Ein Gutteil der Zentren wird von privaten Sicherheitsfirmen wie G4S oder Serco gef&uuml;hrt. Der britischen Regierung ist es erlaubt, Asylsuchende an jedem Punkt ihres Asylprozesses f&uuml;r unbestimmte Zeit in diesen Zentren festzusetzen. Das Innenministerium h&auml;lt Abschiebezentren f&uuml;r einen essentiellen Teil der Einwanderungskontrolle, betont aber, dass die Inhaftierung nur als letzter Ausweg gebraucht werde, n&auml;mlich dann, wenn alle anderen Ma&szlig;nahmen, eine Person zur R&uuml;ckkehr in ihre &raquo;Heimat&laquo; zu bewegen, fehlgeschlagen seien.<br>\nTats&auml;chlich fungieren die Zentren aber nicht nur als Sammelpunkt f&uuml;r diejenigen, die bald abgeschoben werden, sondern auch als Gef&auml;ngnis f&uuml;r Asylsuchende, die noch auf ein Ergebnis im sogenannten fast track warten, einem beschleunigten Verfahren zur Pr&uuml;fung von Asylantr&auml;gen. Denn trotz fast track ist die Inhaftierungszeit unbegrenzt und viele Betroffene m&uuml;ssen mehrere Monate oder Jahre ausharren, bis &uuml;ber ihren Fall entschieden wird. Nicht nur deshalb befinden sich seit dem 8.&thinsp;M&auml;rz Asylsuchende und Migranten in mehreren dieser Zentren im Hungerstreik. Die Proteste begannen im Frauenlager Yarl&rsquo;s Wood sowie in den Zentren in Harmondsworth und Colnbrook in der N&auml;he von Heathrow, breiteten sich aber auf andere Zentren aus.<br>\nDer Fernsehsender Channel 4 hatte erst vorvergangene Woche eine Reportage ausgestrahlt, in der die schlechten Bedingungen in den Zentren mit versteckter Kamera gefilmt wurden. Die Reportage machte deutlich, welche Einstellungen die Angestellten der privaten Sicherheitsfirmen gegen&uuml;ber den Insassen haben: &raquo;Sie sind alle Tiere, sie sind alle Biester, gefangene Tiere. Du gehst mit einem Stock rein und haust drauf.&laquo; Die Frauen in Yarl&rsquo;s Wood trugen daraufhin T-Shirts mit der Aufschrift &raquo;Wir sind keine Tiere&laquo;. Seit dem 8.&thinsp;M&auml;rz verweigern sie zudem die Nahrungsaufnahme. Die britische Regierung und die verantwortlichen Sicherheitsfirmen spielen die Proteste allerdings herunter. Eine Asylsuchende aus Yarl&rsquo;s Wood berichtete von etwa 100 Hungerstreikenden, w&auml;hren die Firma Serco von einem kleinen friedlichen Protest sprach, der in Aufl&ouml;sung begriffen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2015\/12\/51650.html\">Jungle World<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Islamismus: Wo ist Elif?<\/strong><br>\nIn ihr neues Leben hat Elif nicht viel mitgenommen: den bordeauxroten und den gr&uuml;nen Ganzk&ouml;rperschleier. Den schwarzen Niqab, der ihr Gesicht bedeckt. Zwei Unterhosen. Jeans, ein langes schwarzes Oberteil und die neuen wei&szlig;en Reeboks, in denen sie sp&auml;ter auf den Bildern der &Uuml;berwachungskamera am Flughafen in Istanbul zu sehen ist. &hellip; So begibt sich Elif auf ihre Hidschra, auf die Ausreise aus dem Land der Ungl&auml;ubigen in das Land Allahs, so wie der Prophet Mohammed aus dem heidnischen Mekka nach Medina zog, um den Islam zu begr&uuml;nden. Radikalisierte junge M&auml;nner und Frauen eifern dem Propheten nun nach. Die einen, um f&uuml;r den Islamischen Staat, den IS, zu k&auml;mpfen, die anderen, um an der Seite eines starken Mannes zu leben.<br>\nSo wie Elif, 16 Jahre alt, und seit Ende Februar vermisst. Dawlatul Islam  Islamischer Staat, hat Elif &Ouml;. mit t&uuml;rkischem Filzmaler in Teenagerschrift auf K&auml;stchenpapier geschrieben. Es ist die &Uuml;berschrift eines Countdowns, der die Tage bis zu ihrer Ausreise herunterz&auml;hlt: Leave Dunya Love Jannah, kritzelt sie, verlasse die Welt, liebe das Paradies. Schlachtrufe wie diesen hat Elif in einem der vielen dschihadistischen Internetforen aufgeschnappt, in denen sie zuletzt so viel Zeit verbracht hat, immer online mit dem Smartphone, Tag und Nacht. In all ihren Gruppen bei Facebook und im Nachrichtendienst Whatsapp, die sprechende Namen haben: Ich liebe Allah zum Beispiel. Alles bekommt dort den Daumen nach oben oder das Victory-Zeichen: islamische Heiratsvermittlungen, Kleider aus dem Muslimshop und Bilder, die B&auml;rtige im Kampfanzug mit gro&szlig;en Knarren zeigen. Eine Welt voller Teenagergequatsche und Islamistengelaber, voller Inschallah und anderer arabischer Versatzst&uuml;cke. Elif spricht so wie die anderen, sie will dazugeh&ouml;ren. Dabei kann Elif gar kein Arabisch, selbst ihr T&uuml;rkisch ist m&auml;&szlig;ig, zu Hause sprechen sie meistens Deutsch. Elif hat trotzdem getan, was ihre Eltern nie f&uuml;r m&ouml;glich gehalten haben. Sie ist aus ihrem Teenagerleben, aus einer Hochhaussiedlung im M&uuml;nchner Vorort Neuried, Richtung Syrien gereist&hellip;.<br>\nIch kann mir einfach nicht vorstellen, ohne mein drittes Kind zu leben, sagt K&uuml;bra &Ouml;., ihr Gesicht ist fahl, sie schl&auml;ft kaum noch, seit Elifs Hidschra die Welt einer ganzen Gro&szlig;familie in St&uuml;cke zerlegt hat. Elif ist 16, fast jede Nacht hat sie in den letzten Monaten im Bett der Mutter verbracht, der Vater arbeitete Nachtschicht. Jetzt ist das Kind weg. Es will nicht in K&uuml;bras Kopf, und vor allem will es nicht in ihr Herz: dass dieses dritte Kind sehr wohl ohne Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Gro&szlig;m&uuml;tter auszukommen glaubt, ohne Schule und Urlaube in Spanien, ohne das gute vegetarische Essen, ohne das saubere Badezimmer und all die duftende W&auml;sche im Schrank. Und ohne all die Freiheiten, die sie, die Eltern, ihrer Elif doch immer gelassen haben: Make-up, Zungenpiercing, Goldglitzer-Highheels, blondierte Haare, Jungs, Ausgehen, Handy, &Uuml;bernachten bei Freundinnen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.sueddeutsche.de\/webapp\/issue\/sz\/2015-03-17\/page_2.113001\/article_1.2395973\/article.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie schrieb noch Karl-Heinz Jan&szlig;en in dem Buch von Hermann Glaser und Axel Silenius &ldquo;Jugend im Dritten Reich&rdquo;: Die Schrecken des Krieges st&ouml;rten uns Knaben nicht, sie zogen uns an. Dass unsere V&auml;ter einberufen wurden, schien nur recht und billig. Und der &raquo;Heldentod&laquo; geh&ouml;rte dazu.  Viele der Lieder, die wir in der Schule und sp&auml;ter in der Hitlerjugend lernten, handelten von der Ehre, f&uuml;rs Vaterland zu sterben: Die Fahnen wehten ins Morgenrot und leuchteten zum fr&uuml;hen Tod, heilig Vaterland war in Gefahren, mochten wir sterben, Deutschland st&uuml;rbe nicht, und fern bei Narvik lag ein k&uuml;hles Grab.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Google-Algorithmus kann Demokratie gef&auml;hrden<\/strong><br>\nDie Suchformel von Google wird nach Ansicht des amerikanischen Forschers Robert Epstein zunehmend zu einer Gefahr f&uuml;r Demokratien in der Welt. Bei einem Vortrag auf der Computermesse Cebit warnte der Verhaltenspsychologe an diesem Dienstag in Hannover vor einer Art Eigenleben des Google-Algorithmus: Ganz egal, was das (Google-)Management f&uuml;r Absichten haben mag: Das Programm entscheidet schon heute &uuml;ber den Ausgang von Wahlen in aller Welt. Epstein forderte daher eine strenge Regulierung und auch &Uuml;berwachung von Suchfunktionen, die im Zusammenhang mit Wahlen stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/cebit\/google-algorithmus-kann-wahlen-entscheidend-beeinflussen-13488556.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dass die Rangfolge bei den Suchanfragen &uuml;ber Google den Internetnutzer beeinflussen, lag schon immer auf der Hand. Dar&uuml;ber hinaus hat Robert Epstein in seinem Vortrag ausgef&uuml;hrt, dass dadurch, dass bei der Obama-Wahl auf den Facebook-Seiten Buttons mit &ldquo;Geht zur Wahl, geht zu Wahl&rdquo; blinkten, 340.000 Leute mehr zur Wahl gegangen seien. Die Wahlen k&ouml;nnten also zuk&uuml;nftig durchaus von Facebook und Google bestimmt werden. Hinzuf&uuml;gen m&uuml;sste man allerdings, dass, wenn Firmen bereits heute viel Geld ausgeben, um bei Suchanfragen in den Ranglisten nach oben zu r&uuml;cken, dies auch eine M&ouml;glichkeit f&uuml;r die Unterst&uuml;tzer einer bestimmten Politik sein k&ouml;nnte. &ndash; Der Artikel &ldquo;<a href=\"http:\/\/aibrt.org\/downloads\/EPSTEIN_2014-New_Forms_of_Internet_Influence-EMMA_Magazine.pdf\">Democracy at risk from new forms of internet influence<\/a>&rdquo; vom Herbst letzten Jahres d&uuml;rfte etwa den Vortrag Epsteins entsprechen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Griechischer Ex-Finanzminister wegen Urkundenf&auml;lschung verurteilt<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou ist wegen der Aff&auml;re um eine manipulierte Liste mit Steuerfl&uuml;chtlingen zu einem Jahr Haft auf Bew&auml;hrung verurteilt worden.<br>\nEin Sondergericht in Athen befand den 53-J&auml;hrigen f&uuml;r schuldig, die Namen von Verwandten von einer Liste mit mutma&szlig;lichen griechischen Steuerhinterziehern gestrichen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/griechenland-griechischer-ex-finanzminister-wegen-urkundenfaelschung-verurteilt-1.2409167\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir hatten &uuml;ber diesen Fall schon ausf&uuml;hrlich berichtet, siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15216\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15882\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Leseprobe: Ralf Kr&auml;mer, Kapitalismus verstehen<\/strong><br>\nEine Einf&uuml;hrung in die politische &Ouml;konomie der Gegenwart<br>\nDas vorliegende Buch richtet sich vorrangig an Leserinnen und Leser, die politisch und\/oder gewerkschaftlich aktiv sind und eine kompakte, auf die Probleme der Gegenwart gerichtete Einf&uuml;hrung in die politische &Ouml;konomie des Kapitalismus suchen. Es richtet sich dar&uuml;ber hinaus an alle, die erkannt haben, dass die Besch&auml;ftigung mit &ouml;konomischen und wirtschaftspolitischen Zusammenh&auml;ngen grundlegend f&uuml;r das Verst&auml;ndnis der heutigen kapitalistischen Welt ist. Ausgangspunkt ist dabei: Die Wirtschaft kann nicht begriffen werden, wenn man abstrakt Marktprozesse betrachtet. Es geht immer auch um gesellschaftliche Machtverh&auml;ltnisse und Klassenkonflikte. Es gibt keine unpolitische &Ouml;konomie&hellip;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.vsa-verlag.de\/uploads\/media\/www.vsa-verlag.de-Kraemer-Kapitalismus-verstehen.pdf\">vsa-Verlag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.vsa-verlag.de\/nc\/buecher\/detail\/artikel\/kapitalismus-verstehen\/%20\">Bibliographische Angaben<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kuschen in der Komfortzone?<\/strong><br>\nSind wir Deutschen ein Volk saturierter B&uuml;rger? Der Publizist und Philosoph Christian Sch&uuml;le meint: Ja! Er fordert in seinem Politischen Feuilleton mehr Mut und Unerschrockenheit im Alltag und in den intellektuellen Debatten des Landes&hellip;<br>\nWas Deutschland fehlt, ist nicht Revolutions-Gequatsche oder Revolte-Kitsch, sondern ein Mahnruf f&uuml;r K&uuml;hnheit&hellip;<br>\nDer Mut zur gepflegten Polemik, zur niveauvollen Anma&szlig;ung, zur ergebnisoffenen Vision ist eine in unserem Land deswegen so seltene Eigenschaft, weil &lsquo;der Deutsche&rsquo; ja stets den Vorwurf des Gr&ouml;&szlig;enwahns zu f&uuml;rchten hat, wenn er sich einmal aus der Deckung seiner Komfortzone wagt, ja, weil jede Form des Elit&auml;ren sogleich unter Verdacht auf Abwertung des Nicht-Elit&auml;ren steht, mehr noch: weil hierzulande Streit mit Beleidigung und Scheitern mit Niederlage gleichgesetzt wird&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/plaedoyer-fuer-mut-und-unerschrockenheit-kuschen-in-der.1005.de.html?dram:article_id=315051%20\">Christian Sch&uuml;le auf Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nochmals: Die heikle N&auml;he von Leitmedien zur Elite<\/strong><br>\nIn eigener Sache: In unseren gestrigen Hinweisen des Tages haben wir auf einen Beitrag der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung unter der &Uuml;berschrift &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25537#h16\">Die heikle N&auml;he von Leitmedien zur Elite<\/a>&rdquo; hingewiesen.<br>\nDer Ausschnitt der dabei aus dem Artikel auf den NachDenkSeiten wiedergegeben wurde, k&ouml;nnte bei Leserinnen und Lesern die den gesamten Artikel nicht gelesen haben und den Hintergrund nicht kennen, den Eindruck hinterlassen, dass die Ergebnisse der Untersuchung von Dr. Uwe Kr&uuml;ger wissenschaftlich anzweifelbar sind. Der Autor dieses Beitrags aus der NZZ, Stephan Russ-Mohl verteidigt jedoch gerade umgekehrt die Dissertation von Herrn Kr&uuml;ger gegen die Kritik des von uns in dem Ausschnitt zitierten Prof. Neuberger.<br>\nWir bedauern, dass es bei diesem Eintrag zu einem b&ouml;sen Missverst&auml;ndnis kommen konnte.<br>\nHier noch einmal die wissenschaftliche Debatte im <a href=\"http:\/\/de.ejo-online.eu\/13464\/ethik-qualitat\/13464\">&Uuml;berblick aus dem European Journalismus Observatory<\/a>.\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nochmals: Die Anstalt entf&auml;llt &ndash; Die B&ouml;rse bleibt<\/strong><br>\nIn eigener Sache: In meiner Anmerkung habe ich kritisiert, dass die Kabarettsendung &bdquo;Anstalt&ldquo; in den Minderheitensender ZDF neo und dazuhin weit nach Mitternacht abgeschoben worden sei. Ein Leser beklagte sich, dass diese Information falsch war.<br>\nDas tut mir leid, aber so war der Informationsstand am gestrigen Abend auf der offiziellen Homepage des ZDF. Leider habe ich vers&auml;umt einen Screenshot zu machen.<br>\nLaut heutiger telefonischer Auskunft der ZDF Zuschauerredaktion wurde die Sendung aufgezeichnet und ein Termin f&uuml;r die entfallene Sendung <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/die-anstalt\/die-anstalt-31443710.html\">folge in K&uuml;rze<\/a>. Bei ZDFneo soll die Sendung am 27.03.<br>\nBei <a href=\"http:\/\/www.fernsehserien.de\/die-anstalt-zdf\/sendetermine\/3sat\">3sat wird die entfallene Folge 10 am Sonntag den 12. April von 21.00 &ndash; 21.45 Uhr ausgestrahlt<\/a>.\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25547","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25547"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25547\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25550,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25547\/revisions\/25550"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}