{"id":25555,"date":"2015-03-26T16:02:32","date_gmt":"2015-03-26T15:02:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25555"},"modified":"2022-10-18T16:01:39","modified_gmt":"2022-10-18T14:01:39","slug":"richtlinienentwurf-der-eu-kommission-ueber-societas-unius-personae-sup","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25555","title":{"rendered":"Richtlinienentwurf der EU-Kommission \u00fcber SOCIETAS UNIUS PERSONAE (SUP)"},"content":{"rendered":"<p>Bereits im April 2014 hat die Europ&auml;ische Kommission den Vorschlag f&uuml;r eine Richtlinie &uuml;ber Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung mit einem einzigen Gesellschafter angenommen[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25555#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]. Erm&ouml;glicht werden sollen damit Gr&uuml;ndungen von Einpersonengesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung (&bdquo;Societas Unius Personae&ldquo;, SUP).<br>\nVon der breiten &Ouml;ffentlichkeit ist dieser Entwurf noch kaum wahrgenommen worden. Sollte er Gesetz bzw. Richtlinie werden, k&ouml;nnten erhebliche Nachteile f&uuml;r die Arbeitnehmerschaft und massive Probleme bei der Kontrolle dieser Mini-Unternehmen die Folge sein. Von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more-->&nbsp;<br>\n<strong>Zur Vorgeschichte<\/strong><\/p><p>Urspr&uuml;nglich &ndash; seit 2009 &ndash; hat die EU-Kommission ein Projekt zur Schaffung von Europ&auml;ischen Privatgesellschaften (&ldquo;Societas Privata Europaea&rdquo; SPE) vorangetrieben. Geplant war eine Rechtsnorm mittels derer kleine und mittlere Unternehmen (KMU) europaweit Tochterunternehmen mit in Europa einheitlich geltenden Normen h&auml;tten gr&uuml;nden k&ouml;nnen. Sie sollten k&uuml;nftig nicht mehr mit den unterschiedlichen Rechtsgrundlagen in den verschiedenen EU-Mitgliedsl&auml;ndern konfrontiert sein. Die Ziele des Projektes waren eine Senkung von Beratungskosten und eine schnelle und unb&uuml;rokratische Gr&uuml;ndung von Unternehmen, wobei eine grenz&uuml;berschreitende Verlegung des Registersitzes ohne Aufl&ouml;sung und Neugr&uuml;ndung der Gesellschaft m&ouml;glich gewesen w&auml;re[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nDas SPE-Projekt ist im weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens u.a. im Europ&auml;ischen Parlament behandelt und genehmigt worden. Es sind danach noch &Uuml;berarbeitungen vorgenommen worden. Von Mitgliedsstaaten, so auch von der damaligen deutschen Bundesregierung hat es positive Signale gegeben. Offenbar hat es jedoch zwischen den EU-Mitgliedstaaten sehr unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich der Ausgestaltung gegeben: So ist von deutscher Seite die Einhaltung der Mitbestimmungsrechte betont worden. Dieses Anliegen ist vor allem von gewerkschaftlicher Seite an die deutsche Regierung heran getragen worden[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nAm 2. Oktober 2013 hat die EU-Kommission das SPE-Projekt zugunsten eines Societas- Unius-Personae-(SUP-)Projektes aufgegeben[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Was ist SUP?<\/strong><\/p><p>Dieser Entwurf der EU-Kommission sieht f&uuml;r Einpersonengesellschaften (SUP) u.a. folgende Merkmale vor:<\/p><ul>\n<li>Neugr&uuml;ndung (bzw. Umwandlung) erfolgt durch eine nat&uuml;rliche oder juristische Person[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>];<\/li>\n<li>Die Gr&uuml;ndung soll rasch, nahezu formlos &ndash; auch online &ndash; und mit Trennung von Satzungs- und Verwaltungssitz m&ouml;glich sein[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>];<\/li>\n<li>Es ist lediglich ein Mindestkapital von einem Euro erforderlich[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>];<\/li>\n<li>kein Zwang zur Bildung von R&uuml;cklagen vorgesehen[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] und<\/li>\n<li>das gezeichnete und eingezahlte Kapital wird in Brief- und Auftragsformularen auf Papier oder sonstigen Tr&auml;gern angegeben[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>].<\/li>\n<\/ul><p>Neben der SUP-Richtlinie betreibt die EU-Kommission ein Verfahren mit dem Titel &bdquo;Refit &ndash; Fit for Growth&ldquo;[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] mit dem offiziell genannten Ziel des &bdquo;B&uuml;rokratieabbaus&ldquo;. Tats&auml;chlich &nbsp;k&ouml;nnte jedoch der Abbau von Arbeitnehmerrechten die Folge sein.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd das Ganze geschieht vor dem Hintergrund der Verhandlungen der EU mit Kanada und den USA &uuml;ber sog. Freihandelsabkommen. Auch da ist h&ouml;chst fraglich, ob die Arbeitnehmerschaft davon profitieren wird[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Ziele der SUP-Richtlinie<\/strong><\/p><p>Offiziell verfolgt die EU-Kommission mit dieser Richtlinie im Wesentlichen folgende Ziele:<\/p><p>In der Begr&uuml;ndung des Vorschlags wird als &bdquo;&uuml;bergeordnetes Ziel&ldquo; genannt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;potenziellen Unternehmensgr&uuml;ndern und insbesondere KMU die Gr&uuml;ndung von Gesellschaften im Ausland zu erleichtern. Dies d&uuml;rfte das Unternehmertum f&ouml;rdern und unterst&uuml;tzen und mehr Wachstum, Innovation und Besch&auml;ftigung in der Union herbeif&uuml;hren.&ldquo;[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Diesem Ziel dient ganz offensichtlich auch die minimale H&ouml;he des Stammkapitals von einem Euro. Der einzige Gesellschafter braucht keine R&uuml;cklagen zu bilden und haftet lediglich in H&ouml;he des Stammkapitals[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]. Die EU-Kommission geht offenbar davon aus, dass diese Rechtsform insbesondere f&uuml;r kleinste Unternehmen von Interesse sein wird.<br>\n&nbsp;<br>\nDiese geplante Rechtsnorm soll u.a. zur Senkung von Einrichtungs- und Betriebskosten f&uuml;hren. Nationale Unterschiede in den Rechtsnormen sollen &ndash; im Gegensatz zum SPE-Vorhaben &ndash; nicht vereinheitlicht, sondern lediglich harmonisiert werden[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>].<\/p><p>Und w&ouml;rtlich weiter:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Damit die Unternehmen die Vorteile des Binnenmarkts in vollem Umfang nutzen k&ouml;nnen, sollten die Mitgliedstaaten nicht verlangen, dass sich der satzungsm&auml;&szlig;ige Sitz und die Hauptverwaltung einer SUP in demselben Mitgliedstaat befinden m&uuml;ssen.&ldquo;[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Organisatorisch d&uuml;rfte der Umsetzung dieses Vorschlags entgegenkommen, dass die Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen f&uuml;r die EU-Kommission und der Rechtsausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments federf&uuml;hrend sind. Neoliberale, auf Deregulierung setzende Mehrheiten d&uuml;rften hier zu erwarten sein[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>].<br>\nAuf bundesdeutscher Seite ist das Bundesjustizministerium federf&uuml;hrend sowie die Aussch&uuml;sse Recht und Verbraucherschutz (federf&uuml;hrend), Wirtschaft und Energie und Angelegenheiten der EU des Deutschen Bundestags verantwortlich.<br>\nDer Arbeits- und Sozialausschuss auf europ&auml;ischer Ebene bleibt zumindest bisher au&szlig;en vor und hat nicht einmal eine beratende Funktion[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>].<\/p><p>Die erste H&uuml;rde im Gesetzgebungsverfahren ist die Annahme durch die EU-Kommission am 9. April 2014 gewesen. Das weitere Verfahren (Annahme durch das Europ&auml;ische Parlament und den Rat, Ver&ouml;ffentlichung im Amtsblatt, Inkrafttreten) ist derzeit offen.<\/p><p><strong>Kritische Stimmen<\/strong><\/p><p>Gegen diesen Richtlinienvorschlag hat sich ein breites, lockeres B&uuml;ndnis gebildet.<\/p><p>Deutsche <strong>Arbeitgeberverb&auml;nde<\/strong> und deren Think Tanks finden lobende Worte f&uuml;r den Vorschlag der EU-Kommission.<\/p><p>Das Centrum f&uuml;r Europ&auml;ische Politik (cep), der Think Tank der Stiftung Ordnungspolitik[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>] lobt die Anreize zu Unternehmensgr&uuml;ndungen durch das geringe Mindeststammkapital und der fehlenden Pflicht zur Bildung von R&uuml;cklagen[<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nEs wird jedoch aus Unternehmerperspektive auch Kritik ge&uuml;bt:<br>\nKern dieser Kritik ist, dass das SUP-Projekt keine einheitliche Regelung in der Europ&auml;ischen Union herstellt. Als wenig vertrauenerweckend wird u.a. angesehen, dass neben der SUP-Bezeichnung (f&uuml;r die Richtlinie) nicht bekannt ist, f&uuml;r welche Mitgliedsstaaten-Vorschrift gilt. Kritisch beurteilt wird dar&uuml;ber hinaus, dass SUP sich lediglich auf die Flexibilit&auml;tsklausel berufen kann, f&uuml;r die im Rat Einstimmigkeit erforderlich ist[<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nDar&uuml;ber hinaus weist die gemeinsame Stellungnahme von BDA, BDI und DIHK[<a href=\"#foot_21\" name=\"note_21\">21<\/a>] weitere Kritikpunkte auf:<br>\nAuch die deutschen Wirtschaftsverb&auml;nde kritisieren das Fehlen einer supranationalen Rechtsnorm, die dringend ben&ouml;tigt werde. &Uuml;ber die diesbez&uuml;gliche Kritik des cep hinausgehend vertreten diese drei Arbeitgeberlobbyisten die Ansicht, dass die Folge keine Ersparnis z.B. hinsichtlich der Kosten und des Verwaltungsaufwandes bei der Gr&uuml;ndung von Tochterunternehmen sein wird[<a href=\"#foot_22\" name=\"note_22\">22<\/a>]. Besser w&auml;re es ihrer Ansicht nach, wenn die EU-Kommission die im SPE-Projekt vorgesehene einheitliche Regelung erneut vorlegen und nach Kompromissen suchen w&uuml;rde[<a href=\"#foot_23\" name=\"note_23\">23<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nFerner wird u.a. beanstandet, dass die Attraktivit&auml;t der SUP durch die Beschr&auml;nkung auf einen Gesellschafter eingeschr&auml;nkt wird[<a href=\"#foot_24\" name=\"note_24\">24<\/a>].<br>\nDiese drei Verb&auml;nde m&ouml;chten au&szlig;erdem nicht, dass das gezeichnete und eingezahlte Kapital auf Formularen der SUP erscheint. Als Alternative wird die Aufnahme in das Handelsregister angeregt. Gesch&auml;ftspartner und Kunden k&ouml;nnten bei Interesse selber recherchieren[<a href=\"#foot_25\" name=\"note_25\">25<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nDie ge&auml;u&szlig;erte Kritik der Arbeitgeberverb&auml;nde f&auml;llt mit anderen Worten moderat aus und zielt lediglich auf weiteres Entgegenkommen gegen&uuml;ber den Forderungen der Wirtschaft ab. Eindeutig abgelehnt wird das SUP-Projekt von dieser Seite keineswegs.<br>\n&nbsp;<br>\n&Auml;u&szlig;erst kritische und sogar ablehnende Positionen werden hingegen von anderer Seite &ndash; im Wesentlichen von <strong>Gewerkschaften<\/strong> &ndash; formuliert:<br>\n&nbsp;<br>\nDie Hans-B&ouml;ckler-Stiftung verweist auf die recht breite Ablehnung des Vorhabens der EU-Kommission:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ob bayrisches Justizministerium oder Linksfraktion im Bundestag, ob Zentralverband des Deutschen Handwerks oder Gewerkschaften: Am j&uuml;ngsten gesellschaftsrechtlichen Vorsto&szlig; aus Br&uuml;ssel wird in Deutschland kaum ein gutes Haar gelassen. DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann f&uuml;rchtet einen &bdquo;Ausverkauf des Erfolgsmodells Mitbestimmung&ldquo;. Und Oliver Vossius, Pr&auml;sident des Deutschen Notarvereins, spricht s&uuml;ffisant von einem &bdquo;substanziellen Beitrag zur Erzielung von Wachstum, Wohlstand und zum Zusammenwachsen Europas in einem multikriminellen Binnenmarkt&ldquo;.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der bayerische Justizminister wird mit folgendem Satz zitiert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wer schon am Anfang nicht so genau hinschaut, &ouml;ffnet unlauteren Machenschaften T&uuml;r und Tor&ldquo;[<a href=\"#foot_26\" name=\"note_26\">26<\/a>].\n<\/p><\/blockquote><p>Die IG Bau hat eine gemeinsame Stellungnahme mit dem Hauptverband des Deutschen Baugewerbes erarbeitet. Beide mahnen u.a. an &bdquo;<em>kein neues Einfallstor f&uuml;r Scheinselbst&auml;ndigkeit<\/em>&ldquo; zu schaffen. Andernfalls stehe SUP im Widerspruch zur Absicht des deutschen Gesetzgebers, Schwarzarbeit verst&auml;rkt zu bek&auml;mpfen. Ihre Ahndung d&uuml;rfte vor allem durch die Anonymit&auml;t des SUP-Gr&uuml;nders verhindert werden[<a href=\"#foot_27\" name=\"note_27\">27<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nDie IG Bau selbst geht noch einen Schritt weiter und &bdquo;<em>warnt vor neuer Zumutung aus Br&uuml;ssel f&uuml;r Arbeitnehmer<\/em>&ldquo;. Da ihrer Ansicht nach eine &Uuml;berpr&uuml;fung von Scheinselbst&auml;ndigkeit mit dieser Richtlinien schwer oder faktisch unm&ouml;glich werde, vermutet sie, dass bei k&uuml;nftigen Kontrollen bereits die Anmeldung als ein Indiz f&uuml;r regul&auml;re Selbst&auml;ndigkeiten gewertet werden k&ouml;nnte, obwohl eventuell tats&auml;chlich eine abh&auml;ngige Besch&auml;ftigung vorliegt[<a href=\"#foot_28\" name=\"note_28\">28<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nDie M&ouml;glichkeit der Trennung von Satzungs- und Verwaltungssitz d&uuml;rfte die Kontrollm&ouml;glichkeiten erschweren. Wie soll eine reale T&auml;tigkeit im Ausland vom Eintragungsstaat gepr&uuml;ft werden? Wie soll eine ausl&auml;ndische Eintragung gepr&uuml;ft werden? Das d&uuml;rfte bereits bei zwei beteiligten EU-Mitgliedsstaaten schwer fallen. Bei drei und mehr beteiligten EU-Mitgliedsstaaten d&uuml;rfte das faktisch unm&ouml;glich sein.<br>\n&nbsp;<br>\nDar&uuml;ber hinaus sieht die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in der SUP-Richtlinie ein weiteres Element der &bdquo;<em>Deregulierungsagenda der EU<\/em>&ldquo;, die keine Aussage zur Mitbestimmung enth&auml;lt. Statt zu mehr Einheitlichkeit zu f&uuml;hren, werde diese Richtlinie in Konkurrenz zu den nationalen Regelungswerken treten.<br>\n&nbsp;<br>\nDie SUP-Rechtsform wirke &bdquo;<em>wie ein Freibrief f&uuml;r die Umgehung der deutschen Mitbestimmungsgesetze<\/em>&ldquo;, denn es bestehe die M&ouml;glichkeit f&uuml;r deutsche, mitbestimmte GmbHs &bdquo;ihren juristischen Satzungssitz in einen mitbestimmungsfreien Staat&ldquo; zu verlagern und so die Beteiligungsrechte der Arbeitnehmerschaft zu untergraben[<a href=\"#foot_29\" name=\"note_29\">29<\/a>].<br>\nDenn durch die zul&auml;ssige Aufspaltung von Satzungs- und Verwaltungssitz bestehe die M&ouml;glichkeit f&uuml;r eine Registrierung in einem EU-Mitgliedsstaat nach eigener Wahl. Das k&ouml;nne als &bdquo;<em>eine Einladung f&uuml;r Briefkastenfirmen<\/em>&ldquo; gewertet werden[<a href=\"#foot_30\" name=\"note_30\">30<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nM&ouml;glicherweise soll mit diesem Vorhaben f&uuml;r kleine und mittlere Unternehmen erreicht werden, was bei gr&ouml;&szlig;eren Konzernen l&auml;ngst g&auml;ngige Praxis: Zum Beispiel einen Standort mit steuerlichen Vorteilen oder geringerer Arbeitnehmerbeteiligung zu w&auml;hlen. Offenbar haben nicht wenige Gro&szlig;konzerne auch noch andere M&ouml;glichkeiten, Politik in ihrem Interesse zu betreiben[<a href=\"#foot_31\" name=\"note_31\">31<\/a>].<br>\n&nbsp;<br>\nDie EU-Kommission versucht offenbar, SUP als Harmonisierungsvorhaben und nicht als neue europ&auml;ische Rechtsform einzustufen. Gelingt ihr das, reicht eine Mehrheit &ndash; und es bedarf dann keiner Einstimmigkeit &ndash; im EU-Ministerrat[<a href=\"#foot_32\" name=\"note_32\">32<\/a>].<br>\nW&auml;hrend also Gewerkschaften bef&uuml;rchten, dass eine Einstimmigkeit umgangen werden k&ouml;nnte, sieht der Think Tank cep diese dennoch als notwendig an (siehe oben).<br>\n&nbsp;<br>\nFolgerichtig und konsequent ist daher die ausdr&uuml;ckliche Ablehnung dieses EU-Kommission-Vorschlags[<a href=\"#foot_33\" name=\"note_33\">33<\/a>] durch gewerkschaftliche Vertreter.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><\/p><p>Erneut hat die EU-Kommission ein Projekt aufgelegt, das &auml;hnliche Inhalte aufweist wie das oben genannte&nbsp; und nicht weiter verfolgte SPE-Projekt. Dieses Mal wird dieses Projekt parallel zu den f&uuml;r die aus Sicht der Arbeitnehmerschaft eher fragw&uuml;rdigen&nbsp; sog. Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA betrieben.<br>\n&nbsp;<br>\nAlles zum Interesse von Unternehmen. Die EU in Form ihrer alten &ndash; und wohl auch der neuen, derzeitigen &ndash; Kommission erweist sich damit als Vehikel zur Durchsetzung von Lobbyinteressen der Wirtschaftsverb&auml;nde.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r die Arbeitnehmerschaft in Europa k&ouml;nnten die Folgen bitter sein. Gewerkschaftliche Interessen sto&szlig;en auf der Ebene der offiziellen Gremien der Europ&auml;ischen Union &ndash; aber nicht nur dort, sondern auch bei vielen nationalen Gremien &ndash; offensichtlich nicht auf so gro&szlig;es Geh&ouml;r und Interesse wie die Forderungen der Arbeitgeberseite.<br>\nEin Indiz daf&uuml;r sind die Zust&auml;ndigkeiten bei der Realisierung des Richtlinienentwurfs: Der f&uuml;r Arbeitnehmerfragen zust&auml;ndige Arbeits- und Sozialausschuss ist an den Prozessen nicht beteiligt.<br>\n&nbsp;<br>\nNoch ist Zeit, um Widerstand dagegen zu organisieren. Leider ist es bisher kaum gelungen dieses Vorhaben der EU-Kommission &ouml;ffentlich zur Debatte zu stellen. Vor allem die Gewerkschaften m&uuml;ssten mehr Druck auf die Politik machen und auf nationaler und europ&auml;ischer Ebene Widerstand gegen SUP organisieren.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/?uri=COM:2014:212:FIN\">Vorschlag f&uuml;r eine RICHTLINIE DES EUROP&#65412;ISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES &uuml;ber Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung mit einem einzigen Gesellschafter \/* COM\/2014\/0212 final &ndash; 2014\/0120 (COD) *\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] So u.a. hier nachlesbar: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Privatgesellschaft\">Europ&auml;ische Privatgesellschaft<\/a> <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CCgQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.dgb.de%2Fthemen%2F%2B%2Bco%2B%2Bmediapool-1e0c6dcbef55647f82afa16fdc929e1b&amp;ei=EHAOVaebC9XWaszAgugD&amp;usg=AFQjCNF2-_ikv5OH2pUndVC__t5oyTJzAA&amp;bvm=bv.88528373,d.d2s&amp;cad=rja\">Stellungnahme des DGB zum Vorschlag f&uuml;r eine Verordnung des Rates &uuml;ber das Statut der Europ&auml;ischen Privatgesellschaft<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.bundesanzeiger-verlag.de\/betrifft-unternehmen\/unternehmensrecht\/aktuelles\/news-details-unternehmensrecht\/artikel\/sup-statt-spe-europa-gmbh-2-versuch-12355.html\">SUP statt SPE &ndash; Europa-GmbH 2. Versuch<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Artikel 6 Abs. 2 und Artikel 8 des Richtlinienvorschlags<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Artikel 10 des Richtlinienvorschlags<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Artikel 16 Abs. 1 des Richtlinienvorschlags<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Artikel 16 Abs. 4 des Richtlinienvorschlags<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Artikel 16 Abs. 5 des Richtlinienvorschlags<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h06\">Guter Klang, aber schlechte Folgen f&uuml;r Europas Arbeitnehmerschaft &ndash; Wie die EU-Kommission mit REFIT Etikettenschwindel betreibt<\/a> <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;12<\/a>] Siehe dazu u.a. hier: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23318\">Freihandelsabkommen und Arbeitszeit: Ein Beispiel f&uuml;r die indirekte Senkung von Standards<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22160\">hier CETA und TTIP als Gefahr f&uuml;r das europ&auml;ische Sozialmodell<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Vorschlag f&uuml;r eine <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/?uri=COM:2014:212:FIN\">RICHTLINIE DES EUROP&Auml;ISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES &uuml;ber Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung mit einem einzigen Gesellschafter \/* COM\/2014\/0212 final &ndash; 2014\/0120 (COD) *\/<\/a> ; aus der Begr&uuml;ndung Ziffer 1.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Siehe hierzu die Abs&auml;tze 3 und 4 des geplanten Artikel 16 des Richtlinienentwurfs.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Einpersonengesellschaft_%28Europ%C3%A4ische_Union%29#Vorteile_der_SUP\">Vorteile der SUP<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Vorschlag f&uuml;r eine <a href=\"http:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/?uri=COM:2014:212:FIN\">RICHTLINIE DES EUROP&Auml;ISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES &uuml;ber Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung mit einem einzigen Gesellschafter \/* COM\/2014\/0212 final &ndash; 2014\/0120 (COD) *\/<\/a>; aus der Begr&uuml;ndung Ziffer 1.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.kooperationsstelle-osnabrueck.de\/fileadmin\/user\/Aktivitaeten\/Jahrestagungen\/2015\/Vortrag_Schmidt-Hullmann.pdf\">Abschied von der Gleichheit EU-KOM als Vehikel aggressiver Unternehmerinteressen &ndash; Frank Schmidt-Hullmann<\/a>, S. 15.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.cep.eu\/Analysen\/COM_2014_212_Societas_Unius_Personae\/cepAnalyse_COM_2014_212_Societas_Unius_Personae.pdf\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.kooperationsstelle-osnabrueck.de\/fileadmin\/user\/Aktivitaeten\/Jahrestagungen\/2015\/Vortrag_Schmidt-Hullmann.pdf\">hier<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.cep.eu\/das-cep\/kurzdarstellung.html\">Das cep | Centrum f&uuml;r Europ&auml;ische Politik ist der europapolitische Thinktank der Stiftung Ordnungspolitik.<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.cep.eu\/Analysen\/COM_2014_212_Societas_Unius_Personae\/cepAnalyse_COM_2014_212_Societas_Unius_Personae.pdf\">EU-Richtlinie &ndash; SOCIETAS UNIUS PERSONAE<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] Ebenda.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_21\" name=\"foot_21\">&laquo;21<\/a>] Die gemeinsame Stellungnahme von BDA, BDI und DIHK ist u.a. <a href=\"http:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/recht-steuern\/eu-internationales-recht\/recht-der-europaeischen-union\/dihk-positionen-zu-eu-gesetzesvorhaben\/stellungnahme-verbaende-sup\/at_download\/file?mdate=1412850351094\">hier zu finden<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_22\" name=\"foot_22\">&laquo;22<\/a>] Ebenda, S. 4.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_23\" name=\"foot_23\">&laquo;23<\/a>] Ebenda, S. 10.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_24\" name=\"foot_24\">&laquo;24<\/a>] Ebenda, S. 3.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_25\" name=\"foot_25\">&laquo;25<\/a>] Ebenda, S. 8.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_26\" name=\"foot_26\">&laquo;26<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/50686_50709.htm\">Einladung f&uuml;r Briefkastenfirmen<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_27\" name=\"foot_27\">&laquo;27<\/a>] Diese dreiseitige Papier kann u. a. <a href=\"https:\/\/www.igbau.de\/Binaries\/Binary28613\/SUP_HDB-IG-ZDB_30012015_Endfassung.pdf\">hier nachgelesen werden<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_28\" name=\"foot_28\">&laquo;28<\/a>] Siehe dazu <a href=\"https:\/\/www.igbau.de\/IG_BAU_warnt_vor_neuer_Zumutung_aus_Bruessel_fuer_Arbeitnehmer.html\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.kooperationsstelle-osnabrueck.de\/fileadmin\/user\/Aktivitaeten\/Jahrestagungen\/2015\/Vortrag_Schmidt-Hullmann.pdf\">hier<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_29\" name=\"foot_29\">&laquo;29<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/51698_51706.htm\">SUP &ndash; eine zweifelhafte Rechtsform, die niemand braucht<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_30\" name=\"foot_30\">&laquo;30<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/50686_50709.htm\">Einladung f&uuml;r Briefkastenfirmen<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_31\" name=\"foot_31\">&laquo;31<\/a>] Nur ein Beispiel: Die Europa AG &ndash; oder warum immer mehr B&uuml;rger die Europ&auml;ische Union ablehnen. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=874\">Wie der Allianz-Konzern k&uuml;nftig den Staat noch mehr unter Druck setzen kann<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_32\" name=\"foot_32\">&laquo;32<\/a>] Ebenda. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_33\" name=\"foot_33\">&laquo;33<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/51698_51706.htm\">SUP &ndash; eine zweifelhafte Rechtsform, die niemand braucht<\/a><\/p>\n<\/div><p>&nbsp; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im April 2014 hat die Europ&auml;ische Kommission den Vorschlag f&uuml;r eine Richtlinie &uuml;ber Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung mit einem einzigen Gesellschafter angenommen[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25555#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]. Erm&ouml;glicht werden sollen damit Gr&uuml;ndungen von Einpersonengesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung (&bdquo;Societas Unius Personae&ldquo;, SUP).<br \/> Von der breiten &Ouml;ffentlichkeit ist dieser Entwurf noch kaum wahrgenommen worden. Sollte er Gesetz bzw. 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