{"id":25582,"date":"2015-03-30T09:17:58","date_gmt":"2015-03-30T07:17:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582"},"modified":"2015-11-09T11:18:24","modified_gmt":"2015-11-09T10:18:24","slug":"hinweise-des-tages-2343","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h01\">Berichterstattung zum Flugzeugabsturz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h02\">D&eacute;partementswahlen in Frankreich &ndash; Frankreich r&uuml;ckt nach rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h03\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h04\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h05\">Handelsabkommen TPP: Schiedsgerichte gegen Copyright-Schranken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h06\">Societas Unius Personae: Ein Schritt in die richtige Richtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h07\">Paul Krugman: Mornings in Blue America &ndash; Morgenr&ouml;te im blauen Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h08\">Millionenerben nicht verschonen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h09\">Wages Are Lower in States With These Laws<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h10\">Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h11\">&bdquo;Oft steht da eine enorme Lobbymacht dahinter&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h12\">Fachkr&auml;ftemangel? &ndash; Nur jeder f&uuml;nfte Betrieb bildet aus!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h13\">Verheizt und aufgeladen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h14\">Zalando schreit vor Gl&uuml;ck &ndash; Abkassieren mit System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h15\">Der Plan der Autobahnr&auml;uber: 1. Verkehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h16\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h17\">Wie Fl&uuml;chtlingszahlen zu einem Problem aufgebauscht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582#h18\">Die Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25582&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Berichterstattung zum Flugzeugabsturz<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Medien als Voyeure<\/strong><br>\nDer realen Katastrophe folgt das mediale Versagen: Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine vergessen auch vermeintlich seri&ouml;se Redaktionen die Anstandsregeln des Journalismus&hellip;<br>\nJa, richtig: Opfer und &Ouml;ffentlichkeit haben ein Recht zu erfahren, was wie geschah. Ja, es ist f&uuml;r eine fliegende Gesellschaft und ihre Zukunft wichtig zu wissen, was den Kopiloten getrieben haben k&ouml;nnte &ndash; schon um &Auml;hnlichem k&uuml;nftig vorzubeugen. Aber dreimal Nein: Wir m&uuml;ssen ihn daf&uuml;r nicht sehen! Wir m&uuml;ssen der Familie, schon doppelt getroffen durch den Tod des Sohnes und seine wahrscheinliche Tat, nicht auch noch das dritte Leid zuf&uuml;gen, vor aller Welt der Sensationslust preisgegeben zu werden. Es grenzt an Zynismus, so etwas mit &bdquo;Aufkl&auml;rung&ldquo; zu begr&uuml;nden&hellip;.<br>\nWieder zeigt sich: Der Verdacht, dass &ouml;konomischer Druck und Konkurrenz den Aufkl&auml;rungs-Anspruch der Medien untergraben k&ouml;nnten, ist mehr als das Hirngespinst der ma&szlig;los &uuml;bertreibenden &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Schreier. Allen &ouml;konomischen Erschwernissen zum Trotz: Nur wenn wir Medien uns der Verantwortung als professionelle Vermittlungsinstanz einer demokratischen &Ouml;ffentlichkeit konsequent verpflichtet f&uuml;hlen, werden Misstrauen und Glaubw&uuml;rdigkeitsverlust zu &uuml;berwinden sein. Mit der Person des Germanwings-Kopiloten seri&ouml;s und anst&auml;ndig umzugehen, das h&auml;tte nicht mal Geld gekostet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/leitartikel\/absturz-germanwings-4u9525-medien-als-voyeure,29607566,30236278.html\">Stephan Hebel in der FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn Erkl&auml;rungen fehlen<\/strong><br>\nSelbst jemandem, der viele Menschen mit in den Tod genommen hat, stehen posthum Rechte zu: Wie ein Teil der Medien Details &ldquo;der geheimen Krankenakte des Amok-Piloten&rdquo; ausschlachtet, ist geschmacklos. Die &ldquo;Kronen Zeitung&rdquo; und &ldquo;&Ouml;sterreich&rdquo; pr&auml;sentierten auf dem Titelblatt einen Mann, der nicht der Germanwings-Copilot war, sondern ein Unbeteiligter. Auch die &ouml;ffentlich-rechtlichen TV-Anstalten ARD und ZDF haben dieses Bild, das in sozialen Medien kursierte, ver&ouml;ffentlicht und das Haus der Eltern gezeigt. Die Wochenzeitung Die Zeit urteilte vorschnell und machte auf der Titelseite die Sparpolitik bei Lufthansa verantwortlich (&ldquo;Absturz eines Mythos&rdquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000013573979\/Wenn-Erklaerungen-fehlen%20\">Alexandra F&ouml;derl-Schmid im &ouml;sterreichischen Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Journalismus existiert nicht mehr<\/strong><br>\nWer in den vergangenen Tagen die Berichterstattung &uuml;ber die Germanwings-Katastrophe verfolgt hat, wird bemerkt haben, unter welchem Druck Journalisten und Redaktionen standen. Dass aus Fehlern gelernt wird, ist kaum zu erwarten.<br>\nIch m&ouml;chte mich verabschieden vom Journalismus. Er war mir jahrzehntelang ein treuer Weggef&auml;hrte. Er gab mir Halt, er zimmerte mir Leitplanken, die daf&uuml;r sorgten, dass ich nicht vom Weg abkam. Ich konnte mich geborgen f&uuml;hlen als Journalist, aufgehoben in einem Ordnungssystem, das f&uuml;r Werte stand. Zu diesen Werten bekannte sich die Mehrheit meiner Kollegen, weshalb ich es als ehrenhaft empfand, mich als Journalist bezeichnen zu d&uuml;rfen.<br>\nDas ist vorbei. Nicht erst seit den Ereignissen der vergangenen Woche. Es ist schon l&auml;nger vorbei. Ich h&auml;tte das schon lange sehen k&ouml;nnen, aber ich wollte es nicht wahrhaben. Der Journalismus, so wie ich ihn kennen- und sch&auml;tzen gelernt habe, existiert nicht mehr. Journalismus ist nurmehr ein hohles Gef&auml;&szlig;, in das jeder f&uuml;llt, was er mag oder was er meint, im Auftrag seiner Nutzer einf&uuml;llen zu m&uuml;ssen. Das dadurch entstehende Gemisch ist mir unertr&auml;glich geworden. Es sind Dinge zusammengekommen, die nicht zusammenkommen sollten. Ich fand mich als Journalist wieder in enger Nachbarschaft zu widerlichsten Existenzen. Ich m&ouml;chte das nicht mehr. Ich bin kein Journalist mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dwdl.de\/hoffzumsonntag\/50332\/der_journalismus_existiert_nicht_mehr\/\">DWDL<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Medien und der Absturz &ndash; eine Kritik<\/strong><br>\nZum Absturz des Germanwings-Airbus&rsquo; haben die Medien mit Sondersendungen, Liveschaltungen und aktuellen Tickern berichtet. Auch als noch niemand konkretes wusste, wurde flei&szlig;ig berichtet &ndash; die Medien waren im Ausnahmezustand. Es herrschte der Konjunktiv. Eine kritische Auseinandersetzung &uuml;ber die Berichterstattung der vergangenen Tage.<br>\nUnd dann kommt sie nat&uuml;rlich doch. Die Frage, die man nicht stellen darf. Nicht an diesem Tag, nicht bei einem solchen Ungl&uuml;ck. Gerade haben sie im ARD-&bdquo;Brennpunkt&ldquo; nach Haltern in Nordrhein-Westfalen geschaltet, dort steht Markus Prei&szlig; vor dem Joseph-K&ouml;nig-Gymnasium. Kerzen. Tr&auml;nen. Zwei Lehrer und 16 Sch&uuml;ler aus Haltern sind beim Absturz der Germanwings-Maschine U49525 ums Leben gekommen. &bdquo;Markus&ldquo;, fragt Moderatorin Ellen Ehni im Studio, &bdquo;du hast sicher etwas mitbekommen von der Stimmung in Haltern?&ldquo;<br>\nTja &ndash; wie ist die Stimmung in Haltern? Die Frage klingt wie bei einem Wahlabend. Wie bei einem Fu&szlig;ballspiel. Wie ist die Stimmung bei der FDP? Wie ist die Stimmung bei den Hertha-Fans? Wie ist die Stimmung in Haltern am See? Wie soll die Stimmung schon sein, wenn 16 Kinder tot sind und zwei Erwachsene. Wenn Informationen fehlen, schl&auml;gt die Stunde von Spekulation und Emotion. Die Medien fl&uuml;chten in Erregungsroutine. In tradierte Muster, die im Prinzip nicht gro&szlig; unterscheiden zwischen einem Flugzeugabsturz mit 150 Toten, einem EU-Krisengipfel und einem Champions-League-Achtelfinale. Wir erleben die Eventisierung eines Ungl&uuml;cks.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maz-online.de\/Nachrichten\/Kultur\/Germanwings-Ungluecksflug-4U9525-Tage-des-Konjunktivs-Die-Medien-und-der-Absturz\">M&auml;rkische Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Eine seri&ouml;se Berichterstattung. Auch angesichts dieses schrecklichen Ereignisses ist sie also m&ouml;glich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Falsches Foto von Andreas L. &ndash; Eine Verwechslung und ihre Entstehung<\/strong><br>\nCo-Pilot Andreas L. aus Montabaur hat im Pass auch noch einen zweiten Vornamen: G&uuml;nter. Und das wurde einem Andreas G&uuml;nter zum Verh&auml;ngnis. In Medien in aller Welt wurden Fotos gezeigt, die ihn zeigen, und seine Freundin wurde im Restaurant von 20 Journalisten f&ouml;rmlich &uuml;berfallen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/panorama\/andreas-l-eine-verwechslung-und-ihre-enstehung-aid-1.4975600%20\">Lars Wienand in der Rheinischen Post Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.P.R.:<\/strong> Ein weiteres schlimmes Beispiel daf&uuml;r, wie schludrig die deutschen Medien arbeiten und bewusst durch Falschinformationen Fakten zu Pseudo-Sensationen umfunktionieren.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>D&eacute;partementswahlen in Frankreich &ndash; Frankreich r&uuml;ckt nach rechts<\/strong><br>\nFrankreichs Rechte unter Ex-Pr&auml;sident Sarkozy haben sich bei den Wahlen die klare Vorherrschaft in den D&eacute;partements gesichert. Die Sozialisten des unbeliebten Pr&auml;sidenten Hollande mussten eine bittere Niederlage hinnehmen, die Front National gewann weniger Sitze als erwartet&hellip;<br>\nDie Rekordarbeitslosigkeit in Frankreich gilt als Hauptgrund f&uuml;r die schlechten Wahlergebnisse des Regierungslagers. Besonders dem&uuml;tigend f&uuml;r die Sozialisten: Die Corr&egrave;ze, die politische Heimat von Pr&auml;sident Hollande, ging verloren, auch dort &uuml;bernimmt die Opposition das Ruder&hellip;<br>\nAufgehalten ist dagegen der Aufstieg des Front National. Die Partei gewinnt Stimmen, und zwar immer mehr, aber sie gewinnt keine Wahlen: Sp&auml;testens im zweiten Wahlgang wird die Formation von Marine Le Pen gestoppt&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/departementales-103.html%20\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist das typische B&auml;umchen-wechsle-dich-Szenario. Die Linke, (Hollande) l&ouml;st die Rechte (Sarkozy) ab. Die Linke macht die Politik der Rechten und wird wieder von der Rechten abgel&ouml;st, allerdings gehen immer weniger Menschen zu Wahl und der Front National wird immer st&auml;rker.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die griechische Machtprobe<\/strong><br>\nDie griechische wie die europ&auml;ische Linke halten die Austerit&auml;tspolitik f&uuml;r gescheitert, die heutigen Verwalter der Eurokrise wollen dagegen Recht behalten und die Austerit&auml;tspolitik unver&auml;ndert weitertreiben, ohne R&uuml;cksicht auf Verluste.<br>\nEs geht also, viel mehr als ums Geld, ums Prinzip. Die Syriza-Regierung fordert die neoliberale Orthodoxie heraus, sie muss scheitern und abgestraft werden, selbst um den Preis eines Staatsbankrotts und eines ungewollten Grexits, der die Gl&auml;ubiger, auch die deutschen, viel Geld kosten w&uuml;rde. Denn sollte Syriza auch nur ein wenig Erfolg haben, k&ouml;nnten in Spanien, Portugal und anderswo noch mehr W&auml;hler auf dumme Gedanken kommen&hellip;.<br>\nNachgeben werden Merkel, Sch&auml;uble und Co. allerdings nur, wenn die griechische Linksregierung Verb&uuml;ndete in Europa sucht und findet. Und zwar solche, die &ndash; anders als die zum Teil viel zu unkritischen Syriza-Bejubler innerhalb der deutschen Linken &ndash; &uuml;ber politische Macht verf&uuml;gen. Solche aber gibt es durchaus: Jean-Claude Juncker und die EU-Kommission wollen keinen Grexit, ihnen kommt der Gegenwind f&uuml;r die Oberlehrer aus Deutschland durchaus gelegen. Das EU-Parlament hat zwar wenig zu sagen (zumindest auf kurze Sicht), aber moralische Unterst&uuml;tzung kommt auch von dort. Der eigentliche, nat&uuml;rliche Verb&uuml;ndete w&auml;re allerdings die europ&auml;ische Sozialdemokratie, immerhin in etlichen Eurol&auml;ndern eine (mit)regierende Partei. Der SPD k&auml;me daher eine Schl&uuml;sselrolle zu.<br>\nSyriza und die heterodoxen &Ouml;konomen, die mit der europ&auml;ischen Linken sympathisieren, haben die gro&szlig;e Chance, endlich eine Alternative zum bisherigen &bdquo;Br&uuml;sseler Konsens&ldquo; der Austerit&auml;tspolitik vorzulegen, auf die viele so sehns&uuml;chtig warten, nicht nur in den Krisenl&auml;ndern. Zum erfolgreichen Kurswechsel braucht es allerdings eine klare wirtschaftspolitische Strategie. Hand und Fu&szlig; (und Kopf) muss diese haben, sonst ziehen die Sozialdemokraten nicht mit. Allerdings haben sich &ndash; au&szlig;er Sch&auml;uble &ndash; bisher nur wenige im EU-Politikbetrieb auf eine Totalblockade der demokratisch legitimierten Regierung Tsipras festgelegt. Die europ&auml;ischen Sozialdemokraten sollten daher die Chance zum solidarischen Schulterschluss nutzen &ndash; auch zum eigenen strategischen Vorteil&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/april\/die-griechische-machtprobe%20\">Michael R. Kr&auml;tke in Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Unter Geiern<\/strong><br>\nAnhaltende Abwehr der Athener Regierung bringt zahlreiche deutsche Vorhaben f&uuml;r den Umbau von Wirtschaft und Verwaltung des griechischen Staates in Gefahr. Federf&uuml;hrend sind das Ausw&auml;rtige Amt (AA) und das Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Kurzfristiges Ziel ist die Schlie&szlig;ung deutscher Produktionsengp&auml;sse durch besch&auml;ftigungslose griechische Zulieferer und durch griechische Arbeitslose. Zum mittelfristigen Aktionsprogramm geh&ouml;rt die finanzielle Absch&ouml;pfung griechischer Kommunen und die Bereitstellung billiger griechischer Hilfskr&auml;fte f&uuml;r das deutsche Gesundheitswesen (&ldquo;Pflege-Urlaub auf Rhodos&rdquo;). Um zuk&uuml;nftig auch f&uuml;r h&ouml;here Anforderungen kompatibel zu sein, wird von Athen ein &ldquo;Innovationssystem&rdquo; verlangt, das &ldquo;Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung&rdquo; zugunsten &ldquo;unternehmerfreundlicher Strukturen&rdquo; vernetzt. Als Koordinatorin der Ma&szlig;nahmen firmiert eine &ldquo;Deutsch-Griechische Versammlung&rdquo; (DGV), die &ldquo;im Geiste der Graswurzelbewegung&rdquo; t&auml;tig sein soll. Die DGV verf&uuml;gt &uuml;ber keinerlei Rechtsfunktion. Ihre Berliner Anschrift ist eine Adresse der Bundesregierung. Die als zivilgesellschaftlich verkleidete Organisation, die unter anderem dem AA und dessen &ldquo;Deutsch-Griechischem Jugendwerk&rdquo; zuarbeitet, setzte das Bundeskanzleramt auf dem ersten H&ouml;hepunkt der sogenannten Schuldenkrise ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59079\/print\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Ex-Botschafter Elbe fordert Wiederaufnahme des Dialogs mit Putin auf allen Ebenen<\/strong><br>\nEuroatlantische Gemeinschaft braucht Russland.  Kritik an der amerikanischen Au&szlig;enpolitik&hellip;<br>\nDer langj&auml;hrige deutsche Botschafter Frank Elbe hat einen erschreckenden &bdquo;Mangel an diskreter und vertrauensvoller Diplomatie&ldquo; beklagt. Er habe sich nicht vorstellen k&ouml;nnen, so der erfahrene Botschafter,  &bdquo;dass im Fr&uuml;hjahr 2014- 25 Jahre nach dem Fall der Mauer und im 100. Jahr des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs- eine Lage vorzufinden sein w&uuml;rde, in der wir von allen guten Geistern verlassen worden sind und in der Bedrohung und absurdes, gef&auml;hrliches Theater so nahe beieinander liegen.&ldquo; Der Welt drohe die schwerste sicherheitspolitische Fehlentwicklung seit der Kuba-Krise 1962. Elbe verweist auf die gro&szlig;en Erfolge der Entspannungspolitik in der Hochzeit des Kalten Kriegs. Es sei bemerkenswert, dass dieser beendet und die gewaltigen Ver&auml;nderungen in Europa herbeigef&uuml;hrt werden konnten, ohne dass auch nur ein Schuss abgefeuert worden sei. Und das alles in einer Zeit beispielloser Hochr&uuml;stung in Ost und West und trotz herber R&uuml;ckschl&auml;ge wie 1968 in Prag und 1979 in Afghanistan und der Bedrohung durch nukleare Mittelstreckenraketen.<br>\nDer Diplomat, der enge Beziehungen zum fr&uuml;heren Bundesau&szlig;enminister Hans-Dietrich Genscher pflegt, bezeichnet es als schlimm, dass es nicht gelungen sei, in den letzten zwei Jahrzehnten die Beziehungen zwischen Russland, Europa und den USA auf eine ordentliche, nachhaltige Grundlage zu stellen. Aber noch schlimmer w&auml;re es, &bdquo;den erfolgreichen Weg der Kooperation zu verlassen und amerikanischen Ideen nachzugeben, die darauf setzten, &bdquo;Russland einzuhegen. Das w&auml;re ein R&uuml;ckfall in den Schlafwandel der Zeit vor Ausbruch des 1.Weltkriegs.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blog-der-republik.de\/ex-botschafter-elbe-fordert-wiederaufnahme-des-dialogs-mit-putin-auf-allen-ebenen-euroatlantische-gemeinschaft-braucht-russland-kritik-an-der-amerikanischen-aussenpolitik\/\">Blog der Republik<\/a><\/li>\n<li><strong>Klitschko r&auml;umt Zusammenarbeit mit Partei Swoboda ein<\/strong><br>\nDer Kiewer B&uuml;rgermeister Vitali Klitschko hat einger&auml;umt, zeitweise mit der rechten &bdquo;Swoboda&ldquo;-Partei zusammengearbeitet zu haben. In einem Interview mit unserer Redaktion sagte Klitschko: &bdquo;Die Partei Swoboda war einer der politischen Kr&auml;fte, die auf dem Maidan stand.&ldquo;<br>\nKlitschko, der auch Vorsitzender der prowestlichen ukrainischen Partei UDAR ist, f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Wir haben dort zusammen gegen das Regime von Janukowitsch gek&auml;mpft, wie Millionen von Ukrainern in Kiew und in anderen ukrainischen St&auml;dten. Jetzt &uuml;ber irgendwelche Verabredungen zu reden ist sinnlos.&ldquo; Klitschko beklagte, es gebe jetzt &bdquo;eine Menge Manipulation durch russische Propaganda&ldquo;. Leider w&uuml;rden viele Menschen davon beeinflusst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/559912\/klitschko-raumt-zusammenarbeit-mit-partei-swoboda-ein%20\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Ukraine-Politik spaltet auch in Osnabr&uuml;ck<\/strong><br>\nMehr als 1100 Zuh&ouml;rer verfolgten die Diskussion zwischen Klitschko, dem ehemaligen Europaparlamentsabgeordneten Hans-Gert P&ouml;ttering (CDU) und dem auf Osteuropa spezialisierten Journalisten Reinhard Lauterbach. Schon bald war offensichtlich, dass nicht nur die Ukraine, wie der Titel der Veranstaltung nahelegte, eine Zerrei&szlig;probe erlebt, sondern dass auch ein Spalt durch das Publikum ging. &bdquo;Immer wieder kritisierten Zwischenrufer die russlandkritischen Ausf&uuml;hrungen von Klitschko und P&ouml;ttering, denen eine Mehrheit der Anwesenden aber Beifall spendete. (&hellip;)<br>\nGerade in der Sprache sieht der von den Klitschko-Gegnern unterst&uuml;tzte Journalist Reinhard Lauterbach eine gezielte Diskriminierung der russischsprachigen Bev&ouml;lkerung. Schon auf dem Maidan h&auml;tten sich rechtextreme Tendenzen zuerst an deren Ausgrenzung festgemacht. Was im Westen als proeurop&auml;ischer Aufstand der Zivilgesellschaft wahrgenommen worden sei, habe sich schnell nationalistisch aufgeladen. Auch westliche Politiker h&auml;tten sich bei ihren Besuchen in Kiew mit russlandfeindlichen Parolen an dieser Ausgrenzung beteiligt.<br>\nLauterbach bezeichnete die Forderung nach territorialer Integrit&auml;t als politische Rhetorik. De facto sei die Ukraine tief gespalten, und die Wiederherstellung der Grenzen von 2013 sei aus heutiger Sicht sehr unwahrscheinlich. In dieser Situation sei der F&ouml;deralismus die einzige L&ouml;sung, um den Zusammenhalt der Ukraine zu gew&auml;hrleisten. Es sei aber unabdingbar, die Rechte der russischsprachigen Bev&ouml;lkerung zu respektieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/niedersachsen\/artikel\/560296\/ukraine-politik-spaltet-auch-in-osnabruck#gallery&amp;0&amp;0&amp;560296\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Als Besucher der Veranstaltung kann erw&auml;hnt werden:<\/em><br>\n<em>W&auml;hrend Herr Klitschko, der zu Monologen und Selbstdarstellung tendiert hat, die gestellten Fragen zumindest teilweise offenbar &uuml;berh&ouml;rte, pr&auml;sentierte Herr P&ouml;ttering die offizielle Position der Bundesregierung. Es konnte der Eindruck entstehen, dass Herr P&ouml;ttering dem ehemaligen Boxweltmeister argumentativ zur Seite gestellt wurde: Jedenfalls unterst&uuml;tzte der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung seinen Beg&uuml;nstigten aus der Ukraine offensichtlich nach besten Kr&auml;ften. Siehe dazu auch hier: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukrainische_demokratische_Allianz_f%C3%BCr_Reformen#Unterst.C3.BCtzung_durch_die_deutsche_Bundesregierung\">Unterst&uuml;tzung durch die deutsche Bundesregierung<\/a>.<\/em><br>\n<em>Interessant am Klitschko-Besuch ist auch, dass sich die Osnabr&uuml;cker SPD gegen seinen Eintrag in das Goldene Buch der Stadt gewandt hat &ndash; mit dem Hinweis auf Klitschkos N&auml;he zu Faschisten der Swoboda. Das ist zu begr&uuml;&szlig;en. Aber wo war der Widerstand als sich Herr Steinmeier mit eben solchen Personen getroffen hat? Siehe z.B. hier: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=20062\">Vom Stigma befreit<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Handelsabkommen TPP: Schiedsgerichte gegen Copyright-Schranken<\/strong><br>\nWikileaks hat das geheime Kapitel zu privaten Schiedsgerichten f&uuml;r den Investorenschutz (ISDS) im geplanten Handelsabkommen Trans-Pacific Partnership (TPP) ver&ouml;ffentlicht. Es best&auml;tigt die Bef&uuml;rchtungen der Kritiker.<br>\nDas umstrittene Kapitel f&uuml;r ein Schiedsverfahren zum Investorenschutz (ISDS) im geplanten Handelsabkommen Trans-Pacific Partnership sollte eigentlich auch nach Abschluss des Abkommens geheim bleiben. Doch jetzt hat Wikileaks den 55-seitigen Entwurf mit Stand Januar ver&ouml;ffentlicht. Das Papier untermauert Bedenken, dass Konzerne &uuml;ber ein privates Schiedsgericht auch gegen Regeln im Patent- oder Urheberrecht der angeschlossenen Staaten vorgehen k&ouml;nnten. (&hellip;)<br>\nSean Flynn von Infojustice.org verweist allerdings auf eine bislang aus vergleichbaren Vertr&auml;gen nicht bekannte Fu&szlig;note, die den Schiedsgerichten die Macht einr&auml;umt, die &Uuml;bereinstimmung von Regeln mit TRIPS zu &uuml;berpr&uuml;fen. Damit haben Investoren die M&ouml;glichkeit, gegen einen Widerruf in Form einer Nichtigkeitserkl&auml;rung etwa eines Patents oder gegen das &ldquo;Einschr&auml;nken&rdquo; von Urheberrechten vor die Schiedsgerichte zu ziehen.<br>\nDies beziehe sich etwa auch auf gesetzlich verbriefte Nutzerrechte wie zum privaten Kopieren oder auf das US-Prinzip &ldquo;Fair Use&rdquo;. Vorschl&auml;ge zum Einhegen von ISDS, wie sie etwa EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m j&uuml;ngst machte, ber&uuml;cksichtigt der neue TPP-Teil dagegen nicht. Wikileaks-Mitgr&uuml;nder Julian Assange warnt daher, dass die &Uuml;bereinkunft im Geheimen ein &ldquo;unkontrollierbaren supranationales Gericht entwickelt hat, mit dem internationale Konzerne Staaten verklagen k&ouml;nnen&rdquo;. Dieses System gef&auml;hrde die parlamentarische und justizielle Souver&auml;nit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Handelsabkommen-TPP-Schiedsgerichte-gegen-Copyright-Schranken-2587144.html%20\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Societas Unius Personae: Ein Schritt in die richtige Richtung<\/strong><br>\nWie kann die EU Unternehmer und Unternehmen unterst&uuml;tzen, die in anderen Mitgliedstaaten eine<br>\nselbstst&auml;ndige Gesellschaft gr&uuml;nden wollen? Die EU-Kommission hat dazu die Societas Unius Personae (SUP) vorgeschlagen. Die SUP ist eine Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung mit einem Gesellschafter. Sie soll an die Stelle einer echten supranationalen Europ&auml;ischen Privatgesellschaft treten, die vielen grenz&uuml;berschreitend t&auml;tigen kleinen und mittleren Unternehmen B&uuml;rokratieerleichterungen gebracht h&auml;tte. Auf eine solche einheitliche Rechtsform, die von der Wirtschaft gefordert wurde, konnten sich die Mitgliedstaaten aber nicht einigen. Die SUP soll nun die Rahmenbedingungen f&uuml;r die grenz&uuml;berschreitende Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150330-societas-unius-personae-ein-schritt-in-die-richtige-richtung-data.pdf\">DIHK [PDF &ndash; 266KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Dass Arbeitgeber-Lobbyisten f&uuml;r SUP lobende Worte finden, ist verst&auml;ndlich.<\/em><br>\n<em>Die NachDenkSeiten hatten &ndash; mit anderen Ergebnissen &ndash; &uuml;ber die geplante Richtlinie f&uuml;r Einpersonengesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung berichtet: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25555\">Richtlinienentwurf der EU-Kommission &uuml;ber SOCIETAS UNIUS PERSONAE (SUP)<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugman: Mornings in Blue America &ndash; Morgenr&ouml;te im blauen Amerika<\/strong><br>\nZwei unm&ouml;gliche Dinge sind mit der amerikanischen Wirtschaft im letzten Jahr passiert &ndash; unm&ouml;glich jedenfalls der Ideologie zufolge, die in der einen H&auml;lfte unseres politischen Spektrums vorherrscht. Zun&auml;chst einmal, erinnern Sie sich noch daran, dass Obamacare so ein gewaltiger Jobkiller sein sollte? Also, im ersten Jahr nach der vollst&auml;ndigen Umsetzung des Affordable Care Act hat die amerikanische Wirtschaft insgesamt 3,3 Millionen neuer Arbeitspl&auml;tze hinzugewonnen &ndash; das ist der gr&ouml;&szlig;te Zuwachs seit den 1990ern. Und dann war eine halbe Million dieser neuen Arbeitspl&auml;tze auch noch in Kalifornien, das in der Arbeitsplatzbeschaffung jetzt vor Texas liegt.<br>\nWar Pr&auml;sident Obamas Politik die Ursache fu&#776;r die Verbesserung am amerikanischen Arbeitsmarkt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/03\/27\/opinion\/paul-krugman-mornings-in-blue-america.html\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Millionenerben nicht verschonen!<\/strong><br>\nDie Reichen werden immer reicher, die soziale Schere &ouml;ffnet sich weit. In Deutschland unterst&uuml;tzt der Staat dies mit einer niedrigen Erbschaftsteuer. Teile des Erbschaftsteuergesetzes hat das Bundesverfassungsgericht nun als verfassungswidrig eingestuft, eine Reform steht an. Schon laufen die Industrie- und Unternehmerverb&auml;nde Sturm. Dabei w&auml;re viel mehr n&ouml;tig als die eine oder andere Korrektur &ndash; letztlich braucht es eine umfassende Erh&ouml;hung der Steuern auf hohe Erbschaften und Schenkungen, um Deutschland wieder gerechter zu machen.<br>\nDie Verm&ouml;gen in Deutschland sind extrem ungleich verteilt: Nach neuesten Berechnungen des Instituts DIW geh&ouml;ren den reichsten zehn Prozent der Haushalte bereits bis zu 74 Prozent des gesamten Verm&ouml;gens. Und diese Milliarden bleiben zumeist in der Familie &ndash; sie werden vererbt und mehren sich.<br>\nZwar erhebt der Staat eine Erbschaftsteuer, um Einnahmen zu erzielen und um die Konzentration von Reichtum zu mindern. Doch ist diese Steuer sehr gering und l&auml;sst gerade den Reichen jede Menge Schlupfl&ouml;cher. Vor allem ist die Vererbung von Betriebsverm&ouml;gen ungerecht. Die Verm&ouml;gen konzentrieren sich weiter in wenigen H&auml;nden. Und zusammen machten Erb- und Schenkungssteuer 2012 einen Betrag von nur 0,16 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung aus. Zum Vergleich: In Gro&szlig;britannien waren es 0,20 Prozent, in Frankreich 0,47 und in Belgien 0,73 Prozent.<br>\n2009 reformierte die Gro&szlig;e Koalition aus SPD und CDU das Gesetz zugunsten der Erben &ndash; inklusive Privilegien f&uuml;r Besitzer von Betriebsverm&ouml;gen. Gerechtfertigt werden diese Privilegien mit dem Ziel des Erhalts von Arbeitspl&auml;tzen. Sinkt innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach dem Verm&ouml;gens&uuml;bergang die durchschnittliche j&auml;hrliche Lohnsumme um nicht mehr als 20 Prozent, dann werden 85 Prozent des &uuml;bertragenen Unternehmenswerts von der Erbschaftssteuer verschont.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150330_MS.pdf\">Michael Schlecht MdB (Die Linke) [PDF &ndash; 61KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wages Are Lower in States With These Laws<\/strong><br>\nRight-to-work&rdquo; laws deny unions the money they need to help employees bargain with their employers for better wages, benefits and working conditions. So it&rsquo;s not surprising that research shows that workers in &ldquo;right-to-work&rdquo; states have lower wages and fewer benefits, on average, than workers in other states.<br>\nUnder federal law, no one can be forced to join a union as a condition of employment, and the Supreme Court has made clear that workers can&rsquo;t be forced to pay dues used for political purposes. Right-to-work goes one step further and entitles employees to the benefits of a union contract &mdash; including the right to have the union take up their grievance if their employer abuses them &mdash; without paying any of the cost.<br>\nThis means that if a worker who does not pay a union representation fee is fired, the union must prosecute that worker&rsquo;s grievance just as it would a dues-paying member&rsquo;s, even if it costs tens of thousands of dollars. Non-dues-paying workers would also receive the higher wages and benefits their dues-paying coworkers enjoy. Right-to-work laws have nothing to do with whether people can be forced to join a union or contribute to political causes they don&rsquo;t support; that&rsquo;s already illegal. The only freedom workers would receive is the ability to get something for nothing.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.epi.org\/blog\/wages-are-lower-in-states-with-these-laws\/?utm_source=Economic+Policy+Institute&amp;utm_campaign=1cee0080b5-EPI_News_03_27_153_27_2015&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_e7c5826c50-1cee0080b5-55938509\">EPI<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> RTW-Gesetze schw&auml;chen Gewerkschaften nicht, indem sie das Beitreten in eine Gewerkschaft erschweren, sondern indem sie das Recht auf Trittbrettfahren etablieren und dadurch die Finanzierung der Gewerkschaften untergraben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Armut<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wie Armut in Deutschland verharmlost wird<\/strong><br>\nBundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) h&auml;lt wenig von der Annahme, wonach ein B&uuml;rger, der &uuml;ber weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verf&uuml;gt, arm ist. Armut solle neu definiert werden, meint Nahles. Damit verdr&auml;nge die Politikerin das Problem, kritisiert der Armutsforscher Christoph Butterwegge im Interview mit Deutschlandradio Kultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/soziologe-christoph-butterwegge-wie-armut-in-deutschland.1008.de.mhtml?dram%3Aarticle_id=315480\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Armut, die es nicht mehr gibt<\/strong><br>\noder Frau Nahles hat v&ouml;llig recht gehabt.<br>\nMal wieder gute Nachrichten aus dem Arbeitsministerium. Ministerin Nahles will der Armut ans Revers. Endlich. Es soll wieder weniger Arme geben. Zur Armutsbek&auml;mpfung ist jedes Mittel recht. Jetzt hat man sich mal wieder entschlossen, die Armutsdefinition zu &uuml;berdenken.<br>\nAls einst die FDP den Armutsbericht besch&ouml;nigte, da war der Aufschrei unter den Sozialdemokraten riesig. Auch Nahles mischte damals ordentlich mit. &raquo;Wer die Realit&auml;t ausblendet und ignoriert, kann keine gerechte Politik machen&laquo;, sagte sie damals der SZ. Jetzt ist sie der Ansicht, dass es unanst&auml;ndig ist, die Leute als arm zu deklarieren, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verf&uuml;gung haben. Da m&uuml;sse man umdenken. Dass der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband neulich festhielt, dass die Armut in Deutschland weiter gewachsen sei, h&auml;lt sich daher f&uuml;r grundlegend falsch. Man brauche mehr &raquo;Sachlichkeit in der Debatte&laquo;. Anders gesagt, wer von der Armut im Lande spricht, der ist unsachlich. Man darf sie halt nicht nur verschweigen, wie der R&ouml;sler und seine Brigade damals &ndash; man muss sie per definitionem aus den Augen aus den Sinn bewegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/03\/die-armut-die-es-nicht-mehr-gibt.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>Die reichsten Engl&auml;nder k&ouml;nnen 19 Jahre l&auml;nger gesund leben als die &auml;rmsten<\/strong><br>\nDas britische Statistikamt hat die neueste Sch&auml;tzung der Jahre vorgelegt, die Briten bei Geburt 2011-2013 in England gesund leben k&ouml;nnen. Dabei werden geografisch reiche und arme Bezirke (lower super output areas &ndash; LSOA) unterschieden, so dass sich sehen l&auml;sst, wie sich die Lebenserwartung und die Aussicht auf ein gesundes Leben je nach den Einkommensverh&auml;ltnissen in einem Bezirk, die nach Dezilen gegliedert wurden, darstellen. England wurde in fast 33.000 Bezirke aufgeteilt. 98 Prozent der &auml;rmsten Bezirke befinden sich in St&auml;dten. Die &auml;rmsten Bezirke werden nach einem multiplen Deprivationsindex mit 38 Kategorien erfasst (Einkommen, Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Ausbildung etc.). Hier leben mehr als 5 Millionen Menschen, 38 Prozent oder fast 2 Millionen sind einkommensarm.<br>\nDie wichtigsten Ergebnisse. M&auml;nner in dem &auml;rmsten Dezil der Bezirke k&ouml;nnen erwarten, lediglich 52,2 Jahre in guter gesundheitlicher Verfassung zu leben, w&auml;hrend die Menschen in den reichsten Bezirken auf durchschnittlich 70,5 Jahre hoffen k&ouml;nnen. Bei den Frauen sind 52,4 und 71,3 Jahre.<br>\nAuch die Lebenserwartung unterscheidet sich erheblich. Sie ist f&uuml;r Frauen aus den &auml;rmsten Bezirken um 6,9 Jahre geringer als bei denjenigen aus den reichsten Bezirken. Und dabei spielt noch herein, dass sie auch einen k&uuml;rzeren Anteil ihres sowieso schon k&uuml;rzeren Lebens gesund bleiben, n&auml;mlich nur 66,2 Prozent, w&auml;hrend es bei den Reichsten 82,9 Prozent ihrer Lebenszeit sind. Die Lebenserwartung der M&auml;nner in den &auml;rmsten Bezirken ist zwar um 9 Jahre k&uuml;rzer, aber sie haben mit 70,5 Prozent eine ein bisschen l&auml;ngere Lebenszeit, in der sie gesund leben werden, bei den M&auml;nnern aus den reichsten Bezirken betr&auml;gt der Anteil 84,9 Prozent. (&hellip;)<br>\nDer britische Telegraph weist in seinem Artikel unter dem Titel &ldquo;Schlimmer als in Ruanda&rdquo; darauf hin, dass die Kluft von 19 Jahren f&uuml;r die ERwartung eines gesunden Lebens den Unterschied zwischen reichen und Enticklungsl&auml;ndern spiegelt. In Ruanda liege f&uuml;r die Gesamtbev&ouml;lkerung die Erwartung eines gesunden Lebens bei Geburt f&uuml;r M&auml;nner bei 55 Jahren. Das sind fast 3 Jahre mehr als England bei den Menschen, die im benachteiligsten Dezil der Bezirke leben, d.h. diesbez&uuml;glich gibt es in England auch Zonen, die dem Stand von Enwicklungsl&auml;ndern wie dem von Botswana, Gambia oder Dschibuti gleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44514\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und wie ist die Situation in Deutschland?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Oft steht da eine enorme Lobbymacht dahinter&ldquo;<\/strong><br>\nErst im Dezember wurde der Fall einiger rum&auml;nischer Arbeiter, die beim Bau des Prestigeprojekts &bdquo;Mall of Berlin&ldquo; um ihre L&ouml;hne betrogen und unter extrem fragw&uuml;rdigen Arbeitsbedingungen besch&auml;ftigt wurden, bekannt (Hintergrund berichtete). Die protestierenden Arbeiter beschrieben ihre Anstellung als sklaverei&auml;hnlich. Vieles spricht daf&uuml;r, dass Anstellungsverh&auml;ltnisse wie dieses keine Seltenheit in bestimmten wirtschaftlichen Sektoren sind. Hintergrund hat mit Philipp Schwertmann vom &bdquo;B&uuml;ndnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung&ldquo; &uuml;ber zwangsarbeits&auml;hnliche Arbeitsverh&auml;ltnisse und dar&uuml;ber, wie man gegen sie vorgehen kann, gesprochen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201503253472\/wirtschaft\/wirtschaft-inland\/oft-steht-da-eine-enorme-lobbymacht-dahinter.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel? &ndash; Nur jeder f&uuml;nfte Betrieb bildet aus!<\/strong><br>\nDie Beschw&ouml;rung eines akuten und k&uuml;nftig sich noch weiter verst&auml;rkenden Facharbeitermangels geh&ouml;rt zum Repertoire der Arbeitgeberverb&auml;nde. Insbesondere im Zusammenhang mit gewerkschaftlichen Forderungen nach flexiblen Modellen f&uuml;r den Ausstieg von ArbeitnehmerInnen aus dem Erwerbsleben werden PR-Kampagnen gestartet, die bei Medienverantwortlichen auf fruchtbaren Boden fallen.<br>\nSo lieferte die Tagesschau Mitte Januar die Botschaft in die Wohnzimmer: &raquo;Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet mit einer weiteren Versch&auml;rfung des Fachkr&auml;ftemangels in der deutschen Wirtschaft.&laquo; Die &ouml;konomische Begr&uuml;ndung wurde gleich mitgeliefert: Eine Studie zeige, dass in besonders betroffenen Berufen w&auml;hrend der n&auml;chsten 15 Jahre mehr als zwei Millionen Arbeitnehmer in den Ruhestand gingen. Dies habe den Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Frank-J&uuml;rgen Weise, zu seinem Vorschlag animiert, Arbeitnehmer sollten k&uuml;nftig auf freiwilliger Basis bis 70 arbeiten. Prompt schob Arbeitgeberpr&auml;sidenten Ingo Kramer die Warnung hinterher: &raquo;Die Leistungskraft der Sozialsysteme und der Volkswirtschaft steht insgesamt auf dem Spiel&laquo;.<br>\nNebenbei erfuhren die ZuschauerInnen, dass die vom BMWi finanzierte Studie[1] vom arbeitgebernahen Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) durchgef&uuml;hrt worden war. F&uuml;r den DIW-Arbeitsmarktexperten Karl Brenke sind solche Schreckensmeldungen interessengeleitet, die Arbeitgeber wollen junge Menschen ermuntern, &raquo;eine Karriere in einem MINT-Beruf (Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft und Technik) einzuschlagen&laquo;. Denn je mehr Absolventen in diesem Segment miteinander konkurrieren, desto weniger stehen die Arbeitgeber unter Druck, die L&ouml;hne zu erh&ouml;hen.&laquo;[2]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/fachkraeftemangel-nur-jeder-fuenfte-betrieb-bildet-aus\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> &Uuml;ber den sog. Fachkr&auml;ftemangel und die Ausbildungsmisere haben die NachDenkSeiten mehrfach kritisch berichtet. Hier einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2332\">Der neu entdeckte Fachkr&auml;ftemangel<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6388\">Einige Interessante Mails zur Debatte um den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16751\">Chinesische Pflegekr&auml;fte &ndash; das b&ouml;se Spiel mit dem &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2437\">Gespensterdebatten um die duale Berufsausbildung<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verheizt und aufgeladen<\/strong><br>\nWallraff und sein Team deckten auf. In der RTL Reportage, vom vergangenen Montag, &bdquo;Wenn der Mensch auf der Strecke bleibt&ldquo; offenbarte diese gravierende Missst&auml;nde in deutschen Jobcentern. Unsinnige Ma&szlig;nahmen, erschreckende Aussagen von Mitarbeitern und nerv&ouml;se Aussagen durch den Vorstand der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, zeigten schonungslos die t&auml;gliche Realit&auml;t im Umgang mit den Erwerbslosen.<br>\nWallraff war bereits Ende Februar Gast bei der monatlichen Pressekonferenz der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, in der die besch&ouml;nigten Arbeitslosenzahlen verk&uuml;ndet werden. Dadurch aufgeschreckt, ahnte die BA etwas und versendete bereits im Vorfeld eine Mail an die Mitarbeiter. &bdquo;Zwar kenne sie noch nicht die genauen Inhalte, die Sendung wird aber sicher kritisch ausfallen&ldquo;, so die N&uuml;rnberger Pressestelle. Weiter hei&szlig;t es: &bdquo;Auch wenn die Sendereihe stark zugespitzt ist, m&uuml;ssen wir sie ernst nehmen&ldquo;. Die Mitarbeiter werden aufgefordert auch in den n&auml;chsten Wochen der BA und den Pressesprechern vor Ort mitzuteilen, wenn diese von Journalisten angesprochen werden.<br>\nEinen Tag sp&auml;ter wandte sich der Vorstand per Mail erneut an die Mitarbeiter und man nehme die &bdquo;geschilderten kritischen Sachverhalte sehr ernst&ldquo; und &bdquo;wo systematisch Fehler und M&auml;ngel vorliegen, wollen wir gemeinsam mit Ihnen nach guten L&ouml;sungen suchen&ldquo;. Weiter schreiben sie: (&hellip;) &bdquo;wenn Sie Anregungen oder Kritik haben, an Ihre Vorgesetzten oder Personalr&auml;te wenden. &Auml;ndern k&ouml;nnen wir nur die Dinge, von denen wir wissen&ldquo;.<br>\nGesagt, getan! Reagiert haben Personalratsvorsitzende der Jobcenter mit einem offenen Brief an den Vorstand. Gerade die nachgeschossene Mail am Tag nach der Sendung hat emp&ouml;rte Reaktionen hervorgerufen. (&hellip;)<br>\nZwar ist der Vorstand der BA bereit sich nochmals mit dem Team Wallraff zu treffen, was Bundesarbeitsministerin Nahles bis dato verweigert, &auml;ndert jedoch nichts an der Tatsache, dass die derzeitige und vergangene Realit&auml;t ausgesessen wird. Kritik, Anmerkungen und &Uuml;berlastungsanzeigen werden ignoriert oder mundtot gemacht. Missst&auml;nde scheint es f&uuml;r den BA-Vorstand nicht zu geben und somit ist Kritik hinf&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/altonabloggt.com\/2015\/03\/21\/verheizt-und-aufgeladen\/\">altonabloggt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zalando schreit vor Gl&uuml;ck &ndash; Abkassieren mit System<\/strong><br>\nDer Online-Modeh&auml;ndler Zalando ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Subventionsempf&auml;nger im deutschen Einzelhandel. Das enth&uuml;llte Frontal 21 bereits im Sommer 2014 in der Dokumentation &ldquo;Die gro&szlig;e Samwer-Show &ndash; Die Milliardengesch&auml;fte der Zalando-Boys&rdquo;. So haben staatliche Stellen Zalando F&ouml;rdermittel in H&ouml;he von insgesamt 35 Millionen Euro bewilligt. Frontal 21 und die WirtschaftsWoche haben nun vertrauliche Unterlagen ausgewertet, die zeigen, wie der Online-Versandh&auml;ndler und dessen Berater an die F&ouml;rdermillionen des Landes Berlin kamen: Denn das Unternehmen traf in der Hauptstadt auf willige Banker und Politiker, die das Geld bereitwillig aussch&uuml;tteten. Zalando ging im Oktober 2014 an die B&ouml;rse und hat derzeit einen Wert von &uuml;ber f&uuml;nf Milliarden Euro.<br>\nFrontal 21 &uuml;ber den Aufstieg des Modeh&auml;ndlers mit Hilfe des Steuerzahlers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/460#\/beitrag\/video\/2369244\/Zalando:-Abkassieren-mit-System%20\">Frontal 21 ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Plan der Autobahnr&auml;uber: 1. Verkehr<\/strong><br>\nDer Entwurf des Abschlussberichts von Sigmar Gabriels Finanzlobbykommission zur Infrastrukturfinanzierung ist wichtig, obwohl er letzte Woche am Widerstand unbotm&auml;&szlig;iger Gruppen in der Kommission gescheitert ist. Denn er  zeigt die Absichten von Allianz und Co. offener als der Abschlussbericht, auf den man sich am Ende als Kompromiss einigen wird. Wo der finale Abschlussbericht unklar bleiben oder mehrere Optionen er&ouml;ffnen wird, darf man annehmen, dass starke Kr&auml;fte hinterher auf eine Auslegung im Sinne des abgelehnten Entwurfs dr&auml;ngen werden.<br>\nIm Kapitel zur Verkehrsinfrastruktur auf Bundesebene wird schnell klar, worum es geht: es soll &bdquo;ausreichend Kapital f&uuml;r Betrieb, Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur mobilisiert werden&ldquo;, sowie &bdquo;um die Konformit&auml;t mit den Maastricht-Kriterien zu gew&auml;hrleisten, eine klare Abgrenzung zum Staatssektor erfolgen&ldquo;. Au&szlig;erdem soll, damit der Anlagenotstand von Allianz und Co. behoben wird, &bdquo;dar&uuml;ber hinaus die M&ouml;glichkeit zur Aufnahme von Fremdkapital institutioneller Anleger bestehen&ldquo;. Das wird auch offen tituliert mit &bdquo;Anlagem&ouml;glichkeiten f&uuml;r institutionelle Investoren schaffen&ldquo;.<br>\nDamit die Einnahmen flie&szlig;en, um das private Kapital zu bedienen, soll eine &bdquo;nutzungsbasierte Maut f&uuml;r alle Fahrzeugkategorien in Deutschland&ldquo; eingef&uuml;hrt werden.<br>\nEs soll dabei aber angeblich &bdquo;keine &sbquo;Privatisierung&lsquo; der Bundesfernstra&szlig;en erfolgen.&ldquo; Die Stra&szlig;en bleiben im Eigentum des Staates. Die Privaten bekommen &bdquo;nur&ldquo; die Mauteinnahmen &uuml;bereignet.<br>\nKern der Empfehlungen ist eine privatrechtlich organisierte Verkehrsinfrastruktur-Gesellschaft mit oder ohne private Anteilseigner. Die Kommission hat sich aber nur mit der Frage befasst, wie man sicherstellt, dass mithilfe diese Gesellschaft Begrenzungen staatlicher Schulden aus Maastricht-Vertrag und Schuldenbremse umgangen werden und Lasten auf die Zukunft verschoben werden k&ouml;nnen, und wie dabei den institutionellen Anlegern eine hohe Rendite zugeschoben werden kann.<br>\nMit der dornigen Frage, wer in dieser Gesellschaft das Sagen habe sollte, wollte sie sich laut Entwurf des gescheiterten Abschlussberichts nicht befassen. Aber diskutiert hat man schon, denn in einem fr&uuml;heren Entwurf Fratzschers wurde noch ganz klar Minderheitsbeteiligungen privater Investoren das Wort geredet. Im gescheiterten Abschlussentwurf von letzter Woche hei&szlig;t es dagegen, die Regierung m&uuml;sse eingehend pr&uuml;fen, ob es vielleicht Interessenkonflikte geben k&ouml;nnte, wenn Gruppen, die an der Ausf&uuml;hrung und Finanzierung der Projekte beteiligt werden k&ouml;nnten, selbst Mitentscheider in der Infrastrukturgesellschaft w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.norberthaering.de\/index.php\/de\/27-german\/news\/320-der-plan-1-verkehr#weiterlesen%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>Dazu: Plan der Autobahnr&auml;uber: 2. Die M&auml;r von den dummen Kommunen und den neutralen Wirtschaftlichkeitspr&uuml;fungen<\/strong><br>\nDer Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW, Marcel Fratzscher, sitzt einer von Lobbyisten der Finanzbranche, der Industrie und der Bauwirtschaft durchsetzten Kommission zur Infrastruktur vor. Weil man die Gewerkschaften und den St&auml;dtetag mit hineingenommen hat, um m&ouml;gliche Gegener des Projekts der gro&szlig;angelegten Kommerzialisierung aller staatlicher Infrastruktur fr&uuml;hzeitig einzufangen, gestaltet sich die Verabschiedung eines Abschlussberichts schwierig. Der Entwurf des Berichts, mit dem Fratzscher letzten Dienstag gescheitert ist, zeigt ziemlich deutlich, wohin die Reise gehen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/27-german\/news\/323-autobahnraub-plan-2#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>NSA-Ausschuss: BND-NSA-Kooperation Eikonal war &ldquo;im h&ouml;chsten Ma&szlig;e unredlich&rdquo;<\/strong><br>\nHans de With, fr&uuml;herer Vorsitzender der G10-Kommission des Bundestags, h&auml;lt es f&uuml;r n&ouml;tig, die Bedingungen f&uuml;r die Rasterfahndung des BND neu zu formulieren. Das BND-NSA-Projekt Eikonal bezeichnete er als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig.<br>\nDenn sie wussten nicht, was sie taten: Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat die parlamentarische G10-Kommission, die f&uuml;r die Kontrolle eines Teils der BND-&Uuml;berwachungst&auml;tigkeit zust&auml;ndig ist, im Unklaren &uuml;ber die Operation Eikonal gelassen. &ldquo;Ich habe davon erst aus der Presse erfahren&rdquo;, erkl&auml;rte der damalige Vorsitzende des Gremiums, Hans de With, am Donnerstag im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags. Im Rahmen von Eikonal leiteten die deutschen Spione gro&szlig;e Datenmengen bei einem Netzknoten der Deutschen Telekom in Frankfurt aus und gefiltert an die NSA weiter. (&hellip;)<br>\nBerichten zufolge funktionierte der vom BND bei Eikonal eingesetzte Filter nicht wirklich; f&uuml;nf Prozent Daten Deutscher sollen anfangs durchgerutscht sein. &ldquo;Das w&auml;re der Knackpunkt gewesen&rdquo;, meint der Ex-SPD-Abgeordnete heute. Der Geheimdienst habe dem Kontrollgremium seine Filtersysteme aber nie vorgestellt. Diese h&auml;tten bei Entscheidungen der Kommission so auch keine Rolle spielen k&ouml;nnen. Er erinnere sich auch nicht daran, &uuml;ber den Einsatz von US-Selektoren zur Zielauswahl bei einer Aktion auf Basis einer G10-Anordnung in Kenntnis gesetzt worden zu sein.<br>\nIm Prinzip stelle der BND &ldquo;konkrete, pr&auml;zise&rdquo; &Uuml;berwachungsantr&auml;ge, meinte de With. Details dazu wollte er nur unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit preisgeben. Man sei aber davon ausgegangen, dass es damit &ldquo;seine Richtigkeit hat&rdquo;. Die Mitglieder h&auml;tten etwa gewusst, &ldquo;wie die Str&auml;nge verlaufen&rdquo;, die der Dienst &uuml;berwachen wollte. Zudem sei immer erw&auml;hnt worden, dass bei der umstrittenen &ldquo;strategischen Fernmeldeaufkl&auml;rung&rdquo; nur 20 Prozent der ausgew&auml;hlten &Uuml;bertragungswege erfasst werden d&uuml;rften. Es habe keine Anhaltspunkte gegeben, um am Einhalten dieser vom BND weit gefassten Auflage zu zweifeln: &ldquo;Wir hatten keine Hinweise auf Tricksereien.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/NSA-Ausschuss-BND-NSA-Kooperation-Eikonal-war-im-hoechsten-Masse-unredlich-2585687.html\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Gef&auml;hrliches Ged&auml;chtnis der Grafikkarte<\/strong><br>\nEin Informatik-Student reist in die Vergangenheit und rekonstruiert k&uuml;rzlich gerenderte Bilder einer Grafikkarte. Was derzeit ein Proof of Concept ist, k&ouml;nnte durchaus ernste Sicherheitsprobleme bedeuten.<br>\nDem Informatik-Studenten Bastian Reitemeier ist es mittels eines vergleichsweise simplen Skripts gelungen, k&uuml;rzlich von Grafikkarten gerenderte Frames wieder auszulesen und darzustellen. Da findet sich dann etwa ein gerendertes Bild der E-Mail wieder, die kurz vor dem Herunterfahren des Computers geschrieben wurde. Reitemeier zufolge sei es ja nach Computer-Konfiguration vorstellbar, mehrere Minuten in die Vergangenheit zu schauen.<br>\nDer Informatik-Student spricht dabei dann von Palinopsie. Der Begriff beschreibt eine optische T&auml;uschung, bei der vor kurzem gesehene Objekte nochmals im Sichtfeld auftauchen.<br>\nDie Rekonstruktion der Bilder gelang Reitemeier &uuml;ber den Framebuffer des VRAM-Speichers der Grafikkarte. Dieser wurde im Zuge des Tests selbst nach einem Neustart bei drei von vier Computern nicht gel&ouml;scht; erst ein Runterfahren des Computers l&auml;sst den Inhalt des VRAMs endg&uuml;ltig im digitalen Nirvana verschwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Gefaehrliches-Gedaechtnis-der-Grafikkarte-2586875.html\">heise online<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: US-amerikanisches Justizministerium leistet keine Hilfe gegen Google<\/strong><br>\nNachdem das in Washington ans&auml;ssige Justizministerium bereits 2013 ein Hilfsgesuch f&uuml;r den Fall Mosley gegen Google erhalten hatte, gab es nun eine Ablehung. Besonders im Kontext des &ldquo;Rechts auf Vergessen&rdquo; ist diese Entwicklung interessant.<br>\nMosley wollte 2012 in einem Zivilverfahren erstreiten, dass Google Bilder aus seinem Privatleben nicht l&auml;nger anzeigen darf, da sie nicht auf legalem Wege zustande gekommen waren. Zwar stellte man die Ermittlung gegen Google Deutschland bald ein, das Verfahren gegen das in den USA beheimatete Mutterunternehmen wurde von der Staatsanwaltschaft allerdings weiter verfolgt. Im Januar 2014 urteilte das Landgericht Hamburg zu Gunsten Mosleys, Google legte allerdings Berufung ein. Seit der Auseinandersetzung hat auch der Europ&auml;ische Gerichtshof &uuml;ber die L&ouml;schung von Suchergebnissen geurteilt. Betreiber einer Internetsuchmaschine sind danach bei personenbezogenen Daten, die auf von Dritten ver&ouml;ffentlichten Internetseiten erscheinen, f&uuml;r die von ihnen vorgenommene Verarbeitung verantwortlich.<br>\nAus der Ablehnung des US-amerikanischen Justizministeriums l&auml;sst sich freilich ableiten, dass man die Sache jenseits des Atlantik etwas anders sieht als der EuGH.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/US-amerikanisches-Justizministerium-leistet-keine-Hilfe-gegen-Google-2587174.html\">heise online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Hacker-Versuch zeigt: Fitness-Armb&auml;nder sind leicht zu knacken<\/strong><br>\nWer ein Fitnessarmband tr&auml;gt, denkt wohl bisher kaum &uuml;ber den Datenschutz der Ger&auml;te nach. Doch vor allem, wenn bald sensible medizinische Daten erfasst werden, kann es gef&auml;hrlich werden. Die Armb&auml;nder sind n&auml;mlich leichte Beute f&uuml;r Hacker, wie eine Studie zeigt.\n<ul>\n<li>Fitnessarmb&auml;nder in Deutschland immer beliebter.<\/li>\n<li>Hacker k&ouml;nnen leicht auf Daten der Wearables zugreifen.<\/li>\n<li>Zuk&uuml;nftig k&ouml;nnte dies sensible Gesundheitsdaten betreffen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der moderne Mensch bewegt sich zu wenig. Seit wir nicht mehr als J&auml;ger, Sammler oder Bauern f&uuml;r Nahrung sorgen m&uuml;ssen, ist tags&uuml;ber meist Sitzen oder Herumstehen angesagt. Auf den Bewegungsmangel reagieren viele Menschen momentan, indem sie Fitnessarmb&auml;nder anschnallen. Bereits 17 Prozent der Deutschen nutzen eines.<br>\nDie Ger&auml;te z&auml;hlen zum Beispiel die t&auml;glichen Schritte und sollen ihrem Nutzer so zu einem aktiveren und ges&uuml;nderen Lebensstil verhelfen. Wer die Armb&auml;nder tr&auml;gt, sollte sich jedoch nicht nur &uuml;ber die Zahl seiner Schritte sorgen, sondern auch um die Sicherheit seiner Daten, wie eine aktuelle Untersuchung von Kaspersky Lab zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/digital\/handy\/persoenliche-daten-abrufbar-studie-zeigt-fitness-armbaender-sind-leicht-zu-hacken_id_4573109.html\">Focus Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Audio: Computer und Kommunikation 28.03.2015, komplette Sendung<\/strong><br>\n28.03.2015 | 28:47 Min.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/radio\/Computer-und-Kommunikation-komplette-Se\/Computer-und-Kommunikation-28-03-2015-k\/Deutschlandfunk\/Audio-Podcast?documentId=27360588&amp;bcastId=21675936\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wie Fl&uuml;chtlingszahlen zu einem Problem aufgebauscht werden<\/strong><br>\nIm M&auml;rz verk&uuml;ndete das statistische Bundesamt einen neuen Einwanderungsrekord nach Deutschland. Prompt klagte die nieders&auml;chsische Landes-CDU &uuml;ber angeblich zu geringe Abschiebungen. Kai Weber &uuml;ber die Inszenierung und Dramatisierung von Problemen.<br>\nBemerkenswert an den vom statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen ist nicht nur ihre H&ouml;he: Der Wanderungssaldo, also die Differenz aus Einwanderung und Abwanderung, betrug 2014 mehr als 600.000. Auch die Zusammensetzung der Einwanderung ist interessant: 60% aller Eingewanderten kommt aus der EU. Weit &uuml;ber 200.000 Einwanderer kamen z.B. aus Polen, ohne dass dies im &ouml;ffentlichen Drama irgendeine Rolle gespielt h&auml;tte. Die weiteren Hauptherkunftsl&auml;nder sind Rum&auml;nien, Bulgarien, Italien und Ungarn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2015\/03\/27\/wie-fluechtlingszahlen-zu-einem-problem-aufgebauscht-werden\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Anstalt<\/strong><br>\nPolitsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner<br>\nKlaus Eckel, Arnulf Rating, Serdar Somuncu<br>\nDienstag 31.03.2015, 22:15 &ndash; 23:05 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/4a8ba13b-a17d-454e-8175-b6981ca50026\/20417763?doDispatch=2\">Die Anstalt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Hervorragend, wie immer! Diesmal sogar besser als sonst.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die aktuelle Folge mit dem Schwerpunktthema &bdquo;Griechenland&ldquo; gibt es &uuml;brigens <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_QimxVuicZU&amp;feature=youtu.be\">auf YouTube auch mit griechischen Untertiteln<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25582","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25582"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25582\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28396,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25582\/revisions\/28396"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}