{"id":25636,"date":"2015-04-02T16:45:27","date_gmt":"2015-04-02T14:45:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636"},"modified":"2015-04-02T16:45:27","modified_gmt":"2015-04-02T14:45:27","slug":"hinweise-des-tages-ii-192","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h02\">&ldquo;Es gibt keinen Grund, den Iran zu d&auml;monisieren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h03\">Diskussion nach Germanwings-Absturz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h04\">Flugzeugkatastrophe und die Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h05\">100 Tage Mindestlohn: Weg mit den Minijobs!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h06\">Tarifrunde &ouml;ffentlicher Dienst 2015 &ndash; Die Schuldenbremse l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h07\">Wer in Deutschland arm ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h08\">Anteil deut&shy;scher Exporte in die Euro&shy;zone im Jahr 2014 wei&shy;ter r&uuml;ck&shy;l&auml;ufig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h09\">Zweifel an Freihandel &ndash; EU kippt TTIP-Versprechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h10\">Zu wenig Jugendliche? &ndash; Der letzte Deutsche? Angstmache und Realit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h11\">HSH Nordbank braucht mehr staatliches Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h12\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h13\">Der Jemen ist ein &lsquo;failed state&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h14\">Ist der BER schon fertig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h15\">&ldquo;Ich bin Argyris Sfountouris, der kleine Junge, der 1944&hellip;&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h16\">Parteispenden &ndash; Wer von wem wie viel Geld bekommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h17\">Warum sterben Arme fr&uuml;her?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h18\">Rezension: Die Fertigmacher. Arbeitsunrecht und professionelle Gewerkschaftsbek&auml;mpfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636#h19\">Zu guter Letzt: Im Falle von Grexit &ndash; Alle Euro-Scheine mit griechischen Buchstaben wertlos<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25636&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Yanis Varoufakis &ndash; ein unerw&uuml;nschter Retter des Kapitalismus<\/strong><br>\nNachdem die Maastricht-Konstruktion dazu beigetragen hatte, dass die bereits mehr oder minder &uuml;berwundene Gro&szlig;e Rezession 2008\/2009 als Euro-Krise zur&uuml;ckgekehrt ist, legte Varoufakis seine zusammen mit den linkskeynesianischen &Ouml;konomen Stuart Holland und James Galbraith ausgearbeiteten Vorstellungen zur Krisen&uuml;berwindung vor. Die von ihm selbst als &laquo;Bescheidener Vorschlag&raquo; bezeichneten Politikempfehlungen finden sich in &auml;hnlicher Form in vielen sozialdemokratischen Erkl&auml;rungen wieder, beispielsweise im SPD-Wahlprogramm zur Europawahl. [&hellip;]<br>\nEin &laquo;bescheidener Vorschlag&raquo;<br>\nVaroufakis und Holland haben ihre Vorstellungen zur L&ouml;sung der Euro-Krise erstmals im November 2010 vorgestellt. Das war ein knappes halbes Jahr nachdem sich die Troika zusammengefunden und ihr erstes Bankenrettung-f&uuml;r-Deutschland-und-Frankreich-Sparpolitik-f&uuml;r-Griechenland-Paket auf den Weg gebracht hatte. Im Juli 2013 wurde eine unter Mitarbeit von James Galbraith erarbeitete Version ver&ouml;ffentlicht. Zu der Zeit hatte die Troika der Regierung Samaras das sechste Sparpaket zur Abwicklung der griechischen Wirtschaft &uuml;bergeben. Gegen&uuml;ber 2010 war die Arbeitslosigkeit von 12,6% auf 26% und die Staatsschuld von 148,3% auf 177,2% gemessen am Bruttoinlandsprodukt gestiegen. Hunderttausende hatten das Land auf der Suche nach Arbeit verlassen. Armut und Obdachlosigkeit explodierten.<br>\nAngesichts dieser von SYRIZA zurecht als humanit&auml;re Krise bezeichneten Situation sind die Vorschl&auml;ge von Varoufakis, Holland und Galbraith mehr als bescheiden. Sie bewegen sich vollst&auml;ndig im Rahmen der bestehenden EU-Vertr&auml;ge, stehen damit aber im Gegensatz zur Troika, die mit Duldung der EU-Institutionen au&szlig;erhalb dieser Vertr&auml;ge operiert. [&hellip;]<br>\nDie Umsetzung dieser Vorschl&auml;ge w&uuml;rde die Kompetenzen der EU-Institutionen zulasten der Mitgliedstaaten und der Troika st&auml;rken. Sie sind Schritte zu einer politischen Union, die von Bef&uuml;rwortern der W&auml;hrungsunion immer wieder als n&auml;chster und letzter Schritt zur Vollendung der europ&auml;ischen Einheit angepriesen wurden. [&hellip;]<br>\nMit seinen bescheidenen Vorschl&auml;gen zur &Uuml;berwindung der Euro-Krise will Varoufakis nicht nur das soziale Elend in Griechenland eind&auml;mmen. Zugleich bietet er der Troika, die er auf den Abgrund weiterer Krisen zurasen sieht, einen Rettungsanker an. Diese wei&szlig; aber nicht einmal, dass sie auf einen Abgrund zusteuert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2015\/04\/yanis-varoufakis\/\">Ingo Schmidt in Sozialistische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Br&uuml;ssel will Grexit nutzen um die Fiskalunion voranzutreiben<\/strong><br>\nWas ich &uuml;ber die Vorstellungen geschrieben habe, einen etwaigen Rauswurf Griechenland aus der W&auml;hrungsunion zu benutzen, um die Pl&auml;ne zu einer europ&auml;ischen Fiskalunion und Br&uuml;ssel-Berliner F&uuml;hrung voranzutreiben, scheint sich zu konkretisieren. Wie die Handelsblatt-Korrespondentin Ruth Berschens am 31.3. aus Br&uuml;ssel berichtete, gibt es unterschiedliche Auffassungen in der EU und den EU-Staaten dar&uuml;ber, wie gro&szlig; das Ansteckungsrisiko f&uuml;r andere Staaten w&auml;re. Klar sei man sich aber bei den Verantwortlichen in Europa und beim IWF, dass im Fall eines Austritts Griechenland ein weiterer Integrationsschritt &bdquo;zwingend erforderlich&ldquo; sei. Dabei werde eine st&auml;rkere fiskalpolitische Zusammenarbeit genannt, bis hin zur Idee eines Budgets f&uuml;r die Eurozone. Au&szlig;erdem eine weitere Aufwertung der Rolle und Macht des Rettungsfonds ESM und eine gemeinsame europ&auml;ische Einlagensicherung f&uuml;r Banken. Noch fehle zu der daf&uuml;r n&ouml;tigen Vertrags&auml;nderung in L&auml;ndern wie Frankreich und den Niederlanden die Bereitschaft. Das k&ouml;nnte sich &auml;ndern, wenn nach eine Austritt Griechenlands der Kittel brennt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/27-german\/news\/329-grexit#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland und die deutschen Medien &ndash; Die andere Seite<\/strong><br>\nNiemand hatte sich vorgestellt, dass eine links gef&uuml;hrte griechische Regierung in Deutschland freudig empfangen w&uuml;rde. Schon gar nicht eine, deren tongebender Partner &ldquo;Koalition der Radikalen Linken&rdquo; hei&szlig;t (daf&uuml;r steht das griechische K&uuml;rzel Syriza). Aber noch weniger vorstellbar war bis vor kurzem eine andere Sache: dass ein amtierender Finanzminister eines europ&auml;ischen Landes (Griechenland) sich in TV-Talkshows von einem Amtskollegen (Bayern) w&uuml;rde sagen lassen m&uuml;ssen, er solle &ldquo;seine Hausaufgaben machen&rdquo;.<br>\nDas ist der Ton, den vor allem Medien in Deutschland gesetzt haben, seitdem die neue griechische Regierung Ende Januar an die Macht gew&auml;hlt wurde: ein Ton der konsequenten Dem&uuml;tigung. Wenn man sich die trommelnde Kaskade der Berichterstattung der vergangenen Wochen noch einmal kurz vor Augen f&uuml;hrt, dann wirkt sie fast unwirklich. Aber nat&uuml;rlich muss man es trotzdem tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.journalist.de\/ratgeber\/handwerk-beruf\/menschen-und-meinungen\/michalis-pantelouris-die-andere-seite.html\">Michalis Pantelouris in Der Journalist<\/a><\/li>\n<li><strong>Schumanns unbeantwortete Fragen (jetzt auch auf deutsch)<\/strong><br>\nDer Journalist Harald Schumann hat mit seinem Film &uuml;ber die Troika (&bdquo;Macht ohne Kontrolle: Die Troika&ldquo;) wieder ein starkes St&uuml;ck investigativen Journalismus abgelegt (siehe YouTube https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=E6aNwBwEm6U). Im Zuge der Recherchen haben EZB und EU-Kommission aber die Beantwortung seiner Fragen verweigert. Der Europaabgeordnete Sven Giegold reichte daraufhin nach R&uuml;cksprache mit Schumann die Fragen offiziell noch einmal ein und hat das entsprechend auf seiner Internetseite dokumentiert. Jetzt auch aus dem Englischen ins Deutsche &uuml;bersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/schumanns-unbeantwortete-fragen-deutsch\/\">Sven Giegold<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es lohnt sich die Fragen von Harald Schumann einmal durchzulesen. Es ist klar, dass die Antworten der EU-Kommission schwer fallen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Es gibt keinen Grund, den Iran zu d&auml;monisieren&rdquo;<\/strong><br>\nIch w&uuml;rde sagen, beide Seiten spielen ihre Spiele. Das tut der Iran, das tut die andere Seite aber auch. Mohammed El-Baradei, der langj&auml;hrige Direktor der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde in Wien, hat vor vier Jahren seine auch auf Deutsch erschienene politische Autobiographie vorgelegt, &ldquo;W&auml;chter der Apokalypse&rdquo;, und darin beschreibt er detailliert, wie es wiederholt in den Atomverhandlungen zwischen dem Westen und dem Iran zu Einigungen gekommen w&auml;re, wenn nicht die USA in letzter Minute diese Vereinbarungen torpediert h&auml;tten unter George W. Bush, weil man auf gar keinen Fall eine Einigung, eine friedliche Einigung mit dem Iran anstreben wollte. Es ist also nicht nur die iranische Seite, die hier trickst, nicht nur im Iran gibt es Hardliner, sondern auch auf der westlichen Seite, vor allem unter den Neokonservativen in den USA. [&hellip;]<br>\nIch glaube, dass in dem Moment, wo es eine Einigung in der Nuklearfrage gibt, die Bereitschaft Teherans gr&ouml;&szlig;er sein wird, westlichen Vorstellungen entgegenzukommen, etwa im Umgang mit dem Regime von Baschar al-Assad. Der Westen m&ouml;chte dieses Regime gest&uuml;rzt sehen &ndash; der Iran versucht, genau das zu verhindern. Aber auch die Iraner wissen nat&uuml;rlich, dass sie Kompromisse machen m&uuml;ssen in dieser Frage. Vergessen wir nicht, dass die iranische F&uuml;hrung schon im Jahr 2003 an die Adresse der USA gerichtet den Vorschlag gemacht hat, man sei bereit, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Hamas und Hisbollah einzustellen, f&uuml;r den Fall, dass die USA im Gegenzug die Sanktionen aufheben und die Beziehungen zum Iran normalisieren. Die Regierung George W. Bush hat damals auf dieses Schreiben nicht geantwortet. Es gibt also viel Bereitschaft zu Pragmatismus auf iranischer Seite, ungeachtet der Tatsache, dass dieses Regime sehr repressiv gegen&uuml;ber der eigenen Bev&ouml;lkerung ist und auch teilweise eine sehr fragw&uuml;rdige Au&szlig;enpolitik betreibt. Das muss man kritisch sehen. Aber es gibt keinen Grund, den Iran zu d&auml;monisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/atomverhandlungen-es-gibt-keinen-grund-den-iran-zu.694.de.html?dram:article_id=315914\">Deutschlandfunk, Michael L&uuml;ders im Gespr&auml;ch mit Martin Zagatta<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-B&uuml;rger w&uuml;nschen Abkommen mit Iran<\/strong><br>\nBarack Obama k&ouml;nnte durch einen Atom-Deal mit Iran in die Geschichte eingehen. Die US-B&uuml;rger unterst&uuml;tzen das Prestigeprojekt ihres Pr&auml;sidenten: Bei einer Umfrage sprach sich die Mehrheit f&uuml;r ein Abkommen aus. In einer von der &ldquo;Washington Post&rdquo; und dem Sender ABC News in Auftrag gegebenen repr&auml;sentativen Umfrage sprachen sich 59 Prozent der Befragten f&uuml;r ein Abkommen mit Teheran aus, 31 Prozent waren demnach dagegen.<br>\nDie Unterst&uuml;tzung f&uuml;r einen Deal, der dann eine Lockerung der Sanktionen gegen Iran vorsieht, werde von einer Mehrheit aller politischen Lager getragen, hie&szlig; es: 60 Prozent der keiner Partei zugeh&ouml;rigen Befragten und zwei Drittel der befragten Demokraten waren demnach daf&uuml;r. Sogar bei den befragten Republikanern unterst&uuml;tzten 47 Prozent eine Einigung, 43 Prozent waren dagegen. Vor drei Wochen hatten 47 Senatoren der Oppositionspartei an Teheran eigenm&auml;chtig einen Brief geschrieben und waren Obama damit in den R&uuml;cken gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/atom-verhandlungen-mit-iran-mehrheit-der-us-buerger-dafuer-a-1026379.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Diskussion nach Germanwings-Absturz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zur&uuml;ck zur Ausweispflicht auf Schengen-Fl&uuml;gen?<\/strong><br>\nNach dem Germanwings-Ungl&uuml;ck war zun&auml;chst gar nicht klar, wer &uuml;berhaupt in der Maschine sa&szlig;. Auf Fl&uuml;gen im Schengen-Raum reicht n&auml;mlich ein Ticket, um an Bord zu kommen. Ein &ldquo;riesiges Sicherheitsproblem&rdquo;, findet Innenminister de Maizi&egrave;re &ndash; und pr&uuml;ft die Ausweispflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ausweispflicht-schengen-fluege-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Offenbar war es nur eine Frage der Zeit bis dieses schreckliche Ereignis f&uuml;r die Sicherheit relevant werden w&uuml;rde. St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck erfolgt mehr Kontrolle &uuml;ber B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; nat&uuml;rlich nur zum Schutz derselben. Ein Schelm, wer b&ouml;ses dabei denkt.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Wenn Sicherheitstechnik sich gegen die Sicherheit richtet<\/strong><br>\nDas gesellschaftliche Verst&auml;ndnis von &ldquo;Sicherheit&rdquo; ist radikal technologiegl&auml;ubig geworden: Im Zweifel ist es besser, der Technik zu vertrauen als dem Menschen. Die Panzert&uuml;r, hier Kristallisationspunkt des Flugzeugdramas, ist ein bitteres Symbol daf&uuml;r, wie sich vermeintliche Sicherheitstechnologie gegen die Sicherheit wenden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/germanwings-absturz-sascha-lobo-ueber-die-sicherheitstechnik-a-1026642.html\">Eine Kolumne von Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Strafrechtliche Verletzung der Schweigepflicht<\/strong><br>\nGunnar Duttge, Professor f&uuml;r Medizinrecht an der Georg-August-Universit&auml;t G&ouml;ttingen, spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau &uuml;ber den Sinn von &auml;rztlicher Schweigepflicht. (&hellip;)<br>\nDer Copilot war offenbar krankgeschrieben, hat dies aber ignoriert. Sollten k&uuml;nftig &Auml;rzte Krankschreibungen direkt an den Arbeitgeber weiterreichen k&ouml;nnen?<br>\nBei den besonders gefahrentr&auml;chtigen Berufen k&ouml;nnte sich der Gesetzgeber nat&uuml;rlich Sonderregeln ausdenken. Da hat er einen gro&szlig;en Gestaltungsspielraum.<br>\nBei den Ungl&uuml;cksermittlungen sind Details &uuml;ber den Gesundheitszustand des Copiloten bekannt geworden. Was ist davon zu halten?<br>\nIch gehe davon aus, dass es sich um eine sowohl standeswidrige als auch strafrechtliche Verletzung der Schweigepflicht durch das Uniklinikum D&uuml;sseldorf handelt. Das gilt f&uuml;r die Bekanntgabe von Terminen des Patienten &uuml;ber die Andeutung des Grunds der &auml;rztlichen Behandlung bis zur &Uuml;bergabe der Krankenakte an die Staatsanwaltschaft.<br>\nAber die Staatsanwaltschaft will doch einen Katastrophenhergang aufkl&auml;ren.<br>\nWenn ein Kollektivinteresse &uuml;ber das Interesse des Einzelnen gestellt wird, muss es daf&uuml;r eine gesetzliche Grundlage geben. Die &auml;rztliche Schweigepflicht kann gebrochen werden, wenn es Meldepflichten gibt, zum Beispiel beim Infektionsschutz. Hat ein Patient eine bestimmte ansteckende Krankheit, muss der Arzt das der Gesundheitsbeh&ouml;rde melden. Und wenn ein Arzt bei einem Toten annehmen muss, dass der nicht eines nat&uuml;rlichen Todes gestorben ist, muss die Polizei oder die Staatsanwaltschaft informiert werden. Es k&ouml;nnte ein Verbrechen im Raum stehen.<br>\nSonst muss der Arzt immer schweigen?<br>\nAu&szlig;er, wenn der Betroffene ihn von der Schweigepflicht entbunden hat. Die Angeh&ouml;rige eines Toten d&uuml;rfen &uuml;ber diese Schweigepflicht nicht verf&uuml;gen.<br>\nWas ist mit dem rechtfertigenden Notstand aus dem Strafgesetzbuch?<br>\nDer gilt ausschlie&szlig;lich zur Abwehr einer k&uuml;nftigen Gefahr. Wenn etwa ein Patient seinem Psychiater sagt, dass er eine Freundin umbringen will, dann muss der Arzt t&auml;tig werden. Das gilt auch, wenn ein Patient verkehrsunt&uuml;chtig ist und dem Arzt erkl&auml;rt, er werde jetzt mit dem Auto nach Hause fahren. Die Aufkl&auml;rung von Straftaten wendet keine Gefahr ab, da geht es um die Vergangenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/germanwings-absturz\/germanwings-strafrechtliche-verletzung-der-schweigepflicht,30208584,30263972.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Das mag kleinlich klingen, aber das Recht ist &ndash; auch angesichts solch tragischer Ereignisse &ndash; ein hohes allgemeines Gut. Das Beugen des Rechts sollte keine Br&uuml;che erzeugen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Gef&auml;hrliche Depressionen? Stoppt den Unsinn!<\/strong><br>\nJa, es ist wohl schwer zu ertragen, nicht in den Kopf eines Menschen schauen zu k&ouml;nnen, der ein Flugzeug mit 150 Menschen an Bord gegen eine Felswand gesteuert haben soll. Gut, dass es da eine Diagnose gibt, die Erkl&auml;rungen zu liefern scheint: Depression als Ursache f&uuml;r eine unfassbare Tat, wo sonst keine Erkl&auml;rung greifbar ist. Als seien depressive Menschen gemeingef&auml;hrlich; als d&uuml;rfe ein Mensch mit Depressionen nicht auf die Allgemeinheit losgelassen werden. Nichts stimmt davon:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/866240506748224\">Georg Restle auf Facebook<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Vorsicht &ndash; Generalverdacht!<\/strong><br>\nM&uuml;ssen psychisch Erkrankte nach dem Airbus-Absturz nun Diskriminierung f&uuml;rchten? Was zwischen Arzt und Patient besprochen wird, ist intim und privat, meint Horst Kl&auml;user. Der Arbeitgeber verl&auml;sst sich auf das Urteil des Arztes &ndash; und wer wieder gesund ist, darf arbeiten. Wer glaubt, das sei anders, &auml;u&szlig;ert einen gef&auml;hrlichen Generalverdacht. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich werden geheilte Patienten meist zu wunderbaren Mitgliedern der Gesellschaft, im Privatleben und in ihren Berufen. Sie zu stigmatisieren und auszugrenzen, sie unter den Verdacht zu stellen, sie k&ouml;nnten dazu neigen, Menschen in den Tod zu rei&szlig;en, ist fahrl&auml;ssig und wenig kenntnisreich. Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass jeder vierte Mensch irgendwann in seinem Leben an einer psychischen Erkrankung leidet. Nicht alle werden erkannt, nicht alle behandelt. In Deutschland allein br&auml;uchten acht Millionen eine Therapie. Das w&auml;re jeder zehnte. Doch die allerwenigsten Patienten stellen eine Gefahr f&uuml;r uns andere, f&uuml;r die Gesellschaft dar. Das sollten diejenigen wissen, die jetzt vorschnell urteilen und glauben, als Hobbypsychologen und Sofa-Psychiater eine Diagnose abgeben zu m&uuml;ssen.<br>\nWir sprechen beim Ungl&uuml;ck des Germanwings-Jets von einem furchtbaren Absturz, aber einem, der ein Sonderfall, ein Einzelfall ist &ndash; eine Trag&ouml;die bei &uuml;ber 91.000 zivilen Fl&uuml;gen &ndash; jeden Tag. &Uuml;ber 33 Millionen jedes Jahr weltweit. L&auml;ngst wissen wir noch nicht alles, nicht &uuml;ber den Absturz, nicht &uuml;ber die Piloten, nicht &uuml;ber Hergang und Ursache. Wer jetzt Menschen wegen einer lange zur&uuml;ck liegenden psychischen Erkrankung, die als geheilt galt, f&uuml;r potenzielle M&ouml;rder h&auml;lt und versucht Arbeitgeber als verantwortungslos abzustempeln, sollte sich sch&auml;men.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nach-airbus-absturz-vorsicht-generalverdacht.720.de.html?dram:article_id=315976\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Flugzeugkatastrophe und die Medien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Was steht hinter der Rufmord-Kampagne der Mainstream-Medien?<\/strong><br>\nEs ist allgemein bekannt, dass es Monate oder Jahre dauert, bis nach einem Flugunfall gesicherte Erkenntnisse &uuml;ber die Absturzursache vorliegen. Dennoch wurde Robins voreilige und allen juristischen Prinzipien zuwiderlaufende Schuldzuweisung umgehend von den Mainstream-Medien aufgegriffen, um eine der gr&ouml;&szlig;ten Rufmord-Kampagnen in der Geschichte der Informationsindustrie zu entfachen. [&hellip;]<br>\nSowohl die Aussagen von Staatsanwalt Robin als auch die anschlie&szlig;ende Kampagne der Mainstream-Medien stehen in eklatantem Widerspruch zu den elementarsten Grunds&auml;tzen des Journalismus und unseres Rechtssystems. [&hellip;]<br>\nSchon ein fl&uuml;chtiger Blick auf die Luftfahrtindustrie zeigt, dass sie sich seit l&auml;ngerem in erheblichen Schwierigkeiten befindet. Fusionen, Pleiten, &Uuml;bernahmen und Neugr&uuml;ndungen von Billig-Airlines und ein unerbittlicher internationaler Preiskampf haben die Entwicklung der vergangenen Jahre ebenso bestimmt wie fl&auml;chendeckende Streiks, Lohnsenkungen und Entlassungen des Stammpersonals bei gleichzeitiger Einstellung von Leiharbeitern. Dazu befindet sich die F&uuml;hrungsebene im internationalen Fluggesch&auml;ft wegen der dubiosen Begleitumst&auml;nde mehrerer Luftfahrtkatastrophen der j&uuml;ngeren Vergangenheit in immer gr&ouml;&szlig;erer Erkl&auml;rungsnot. [&hellip;]<br>\nUm genau diesen Missstand zu verschleiern und somit von den wahren Ursachen der Misere der Branche abzulenken, beeilt sich die Luftfahrtindustrie nach jedem Ungl&uuml;ck, den Fokus der &Ouml;ffentlichkeit so schnell wie m&ouml;glich auf Faktoren wie &ldquo;menschliches Versagen&rdquo; zu richten. [&hellip;]<br>\nDass die Mainstream-Medien die Luftfahrtindustrie dabei r&uuml;ckhaltlos und unter Missachtung aller journalistischen Grunds&auml;tze unterst&uuml;tzen, liegt daran, dass sich die Informationsindustrie als ein Teil der Realwirtschaft in einem &auml;hnlichen Kampf wie die Luftfahrtindustrie befindet. Auch hier verlangen die Investoren, dass jede M&ouml;glichkeit, die Rendite zu erh&ouml;hen, ergriffen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44541\/1.html\">Ernst Wolff auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Germanwings und die &ldquo;Tagesschau&rdquo;: Wie unabh&auml;ngig k&ouml;nnen Luftfahrt-Experten sein?<\/strong><br>\nBei Katastrophen wie dem Absturz der Germanwings-Maschine 9525 vergangene Woche gibt es seitens der Medien einen gro&szlig;en Bedarf an Experten, die dem Publikum Zusammenh&auml;nge erkl&auml;ren und Fakten darlegen. Gerade bei einer &uuml;berschaubaren Branche wie der Luftfahrt-Industrie gibt es aber mannigfaltige Verbindungen zwischen Experten, Industrie, Verb&auml;nden und auch Journalisten, die oft nicht transparent gemacht werden. Zwei aktuelle Beispiele [&hellip;]<br>\nIn den Tagesthemen vom vergangenen Dienstag f&uuml;hrte Moderatorin Caren Miosga ein Studiogespr&auml;ch mit Cord Schellenberg, der ebenfalls als &bdquo;Luftfahrt-Experte&ldquo; vorgestellt wurde. [&hellip;]<br>\nAuf Anfrage teilte Schellenberg mit, er moderiere seit rund 20 Jahren &bdquo;Luftfahrt-Veranstaltungen, dabei handelt es sich zumeist um B&uuml;hneninterviews und Podiumsdiskussionen. Veranstalter sind beispielsweise Airbus Operations, der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften, der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Hamburg Airport, Lufthansa Technik&ldquo;. Im Vorstand des Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften ist der Chef der Lufthansa-Passagiersparte vertreten, Germanwings und Lufthansa sind Mitglieder des Lobbyverbandes. Pr&auml;sident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft ist der fr&uuml;here Fernsehjournalist Klaus-Peter Siegloch. Siegloch war lange Zeit in f&uuml;hrender Position f&uuml;r das ZDF t&auml;tig (u.a. als Moderator des &ldquo;heute journals&rdquo;), zu Beginn seiner Karriere arbeitete er f&uuml;r den NDR, war dann &ldquo;Tagesschau&rdquo;-Redakteur und Moderator der &ldquo;Tagesthemen&rdquo;. Im Pr&auml;sidium der Lobbyvereinigung hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr Platz genommen. F&uuml;r ARD-aktuell war Schellenberg aber offensichtlich dennoch unabh&auml;ngig genug. Die Verquickungen zwischen Luftfahrtbranche, vermeintlich unabh&auml;ngigen Experten und Journalisten sind weitl&auml;ufiger, als es sich mancher Zuschauer vielleicht denkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/03\/31\/germanwings-und-die-tagesschau-wie-unabhaengig-koennen-luftfahrt-experten-sein\/\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Trauer ist ja eigentlich still&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-politik-die-flugzeugkastrophe-und-die-medien-1.2417576\">Heribert Prantl auf S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Viel L&auml;rm, der nicht veranlasst ist und keine Neuigkeiten pr&auml;sentiert. Kurzum: Viel L&auml;rm um Nichts. So sieht Prantl die bisherige Berichterstattung zum Absturz der Germanwings Maschine. Er kritisiert damit die Kollegen, die im Zusammenhang mit dem Ungl&uuml;ck so tun, als h&auml;tten sie Neuigkeiten zu vermelden. &bdquo;Man kann nicht tickern, wenn es nichts zu tickern gibt.&ldquo; Prantl nennt in dem Interview vier Grundregeln, die beim journalistischen Umgang mit der Katastrophe h&auml;tten beachtet werden m&uuml;ssen. Hinweis: Dem Clip auf S&uuml;ddeutsche.de ist leider ein Werbespot vorgeschaltet.<\/em><\/p>\n<p>siehe auch Quelle 2: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/03\/31\/germanwings-absturz-heribert-prantl-formuliert-vier-regeln-die-journalisten-jetzt-dringend-beachten-sollten\/\">Meedia<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>ARD Extra<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/Bild_Stuttmann.gif\" alt=\"Stuttmann Karikaturen: ARD Extra\" title=\"Stuttmann Karikaturen: ARD Extra\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturarchiv_5566.html\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>100 Tage Mindestlohn: Weg mit den Minijobs!<\/strong><br>\nNach drei Monaten zeichnet sich ab: Der Mindestlohn vernichtet kaum Vollzeitstellen, daf&uuml;r aber reichlich Minijobs. Das w&auml;re ein willkommener Nebeneffekt. [&hellip;]<br>\nDer Mindestlohn vernichtet kaum Vollzeitstellen, sondern vor allem Minijobs. Die Zahl der ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig entlohnt Besch&auml;ftigten belief sich laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit im Januar auf 4,86 Mio, das waren 118.000 oder 2,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. &ldquo;Der R&uuml;ckgang d&uuml;rfte mit der Einf&uuml;hrung des gesetzlichen Mindestlohnes zusammenh&auml;ngen&rdquo;, schreibt die Bundesagentur in ihrem aktuellen Arbeitsmarktbericht.<br>\nMinijobs werden h&auml;ufig schlecht entlohnt. Kein Wunder, dass sie durch einen Mindestlohn f&uuml;r den Arbeitgeber besonders schnell unrentabel werden &ndash; zumal er f&uuml;r Minijobs die kompletten Sozialabgaben &uuml;bernehmen muss, die durch den Mindestlohn ebenfalls ansteigen.<br>\nWir sollten den verlorenen Minijobs nicht nachtrauern. Ordnungspolitisch sind sie ohnehin ein S&uuml;ndenfall:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mindestlohn-vernichtet-minijobs-kommentar-a-1026539.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tarifrunde &ouml;ffentlicher Dienst 2015 &ndash; Die Schuldenbremse l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en<\/strong><br>\nAnders als in den letzten Jahren wird diese Tarifrunde wohl eine l&auml;ngere Auseinandersetzung. Zu eindeutig haben sich die Arbeitgeber &ndash; der Zusammenschluss der Landesregierungen &ndash; festgelegt: Ab 2020 soll dank der Schuldenbremse auch f&uuml;r die Bundesl&auml;nder eine Kreditaufnahme, au&szlig;er in genau definierten Ausnahmef&auml;llen, nicht mehr m&ouml;glich sein. Die Landesregierungen fahren schon heute einen Sparkurs und drohen unverhohlen mit dem Abbau von Stellen, wenn es keinen moderaten Abschluss geben sollte. [&hellip;]<br>\nDie Auseinandersetzung findet in einer Zeit statt, wo wir mehrheitlich SPD-gef&uuml;hrte Landesregierungen haben. Die harte Haltung wird also hervorgerufen durch eine starke SPD-Dominanz in den Bundesl&auml;ndern, was leicht wieder zu einer Entfremdung der Gewerkschaftsf&uuml;hrungen von der SPD f&uuml;hren kann. [&hellip;] Dass die SPD h&auml;ufig die h&auml;rteste Haltung beim Lohnabbau und beim Schleifen sozialer Errungenschaften einnimmt, haben wir in den letzten zwanzig Jahren h&auml;ufig genug erfahren. Die Einf&uuml;hrung der Schuldenbremse wurde zuallererst von der SPD propagiert. Das sie auch die Drecksarbeit &uuml;bernimmt, sie gegen die Interessen der Besch&auml;ftigten durchzusetzen, ist da nur die logische Konsequenz.<br>\nEs gibt gute Gr&uuml;nde, den Kampf der Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst zu unterst&uuml;tzen &ndash; egal, ob es sich um eine gute Lohnerh&ouml;hung, gleichen Urlaub f&uuml;r Azubis, die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung oder gleiche Bezahlung f&uuml;r gleiche Arbeit bei den Lehrkr&auml;ften handelt. Alle Forderungen gehen in die richtige Richtung. Sollten die Arbeitgeber bei ihrer harten Haltung bleiben, k&ouml;nnte es durchaus sein, dass wir nach langer Zeit wieder einen unbefristeten Streik im Bereich der L&auml;nder bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2015\/04\/tarifrunde-oeffentlicher-dienst-2015\/\">Sozialistische Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Wir zahlen Tariflohn&ldquo;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/Bild_Tariflohn_g2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/Bild_Tariflohn.jpg\" alt=\"Wir zahlen Tariflohn\" title=\"Wir zahlen Tariflohn\"><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Als ich dieser Tage in der Stadt unterwegs war, fiel mir an einem Bus ein Schild auf: &bdquo;Wir zahlen Tariflohn&ldquo;. Offensichtlich sind wir schon so weit gekommen, dass das, was eigentlich eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein sollte schon etwas herausragend Soziales ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wer in Deutschland arm ist<\/strong><br>\nEs ist eine bissige Debatte dar&uuml;ber entstanden, was &ldquo;richtige&rdquo; Armut in Deutschland ist. Sie geht am Thema vorbei. Die deutschen Armen sind arm, weil sie ausgeschlossen sind aus einer Welt, die sich nur den Situierten entfaltet. [&hellip;]<br>\nSeitdem der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband seinen neuen Armutsbericht vorgelegt, den Anstieg der Armutsquote auf 15,5 Prozent gemeldet und konstatiert hat, dass die &ldquo;soziale Zerrissenheit&rdquo; in der Bundesrepublik noch nie so tief gewesen sei, werden die Berechnungsmethoden attackiert, die solchen Feststellungen zugrunde liegen. Die Armutsrechnerei, so wird kritisiert, sei in einem reichen Land ein statistischer Schmarren &ndash; was sich schon aus folgender &Uuml;berlegung erg&auml;be: Wenn alle Menschen auf einen Schlag 100-mal so viel verdienten, w&uuml;rde der Armutsbericht trotzdem beim Anteil von 15,5 Prozent Arme bleiben. Ist das die Entlarvung von statistischem Irrwitz? Die Kritik verkennt, dass die Preise dann entsprechend stiegen, sich an der Kaufkraft also wenig &auml;ndern w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nArmut muss man beziehen auf die Gesellschaft, in der man lebt. Die deutschen Armen sind arm, weil sie ausgeschlossen sind aus einer Welt, die sich nur einigerma&szlig;en Situierten entfaltet. &ldquo;Arm zu sein unter Armen mag vielleicht noch zum Aushalten sein. Arm zu sein unter protzenhaften Reichtum &ndash; das ist unertr&auml;glich&rdquo;. So stand es in einem Brief an den M&uuml;nchner&nbsp;OB. [&hellip;]<br>\nArmutsberichte stellen die Glaubw&uuml;rdigkeit der Erfolgsmeldungen infrage &ndash; schwarze Null, sinkende Arbeitslosigkeit, hohes Steueraufkommen; alles ist ja, angeblich, gut wie schon lange nicht mehr. Aber: Armut h&ouml;rt nicht auf, nur weil die Politik ihrer &uuml;berdr&uuml;ssig ist und weil sie einem nicht mehr in den Kram passt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kommentar-brunello-und-hansa-pils-1.2419798\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Anteil deut&shy;scher Exporte in die Euro&shy;zone im Jahr 2014 wei&shy;ter r&uuml;ck&shy;l&auml;ufig<\/strong><br>\nSeit Jahren geht der Anteil deutscher Waren, die in L&auml;nder der Eurozone exportiert werden, kontinuierlich zur&uuml;ck. Im Jahr 2005 hatte er noch 44,7 % betragen. Im Jahr der Einf&uuml;hrung des EU-Binnenmarktes 1993 hatten die L&auml;nder, die zur Eurozone geh&ouml;ren, 47,6 % an den deutschen Exporten ausgemacht.<br>\nDie EU-Mitgliedstaaten, in denen nicht mit dem Euro gezahlt wird (Nicht-Eurozone), gewinnen dagegen immer mehr an Bedeutung f&uuml;r die deutsche Exportwirtschaft. So stieg der Anteil der Nicht-Eurozone von 20,1 % im Jahr 2013 auf 21,4 % im Jahr 2014 an. Im Jahr 2005 hatte er 19,9 % und im Jahr 1993 nur 16,2 % betragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/04\/PD15_119_51.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die K&uuml;rzungspolitik zeigt Wirkung. Bleibt die Frage, was die Staaten tun werden, in denen eine andere W&auml;hrung als der Euro gilt. Werden sie auf Dauer die auf Rekordh&ouml;he verweilenden Export&uuml;bersch&uuml;sse der deutschen Wirtschaft bezahlen? Und wenn nicht, was dann? &Uuml;bernehmen die Bewohner vom Mars?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zweifel an Freihandel &ndash; EU kippt TTIP-Versprechen<\/strong><br>\nNach den deutschen Arbeitgebern rudert nun offenbar auch die EU-Kommission in Sachen TTIP zur&uuml;ck. Noch Anfang M&auml;rz fanden sich auf der Website der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde optimistische Sch&auml;tzungen zum wirtschaftlichen Nutzen des umstrittenen Freihandelsabkommens. Nun sind sie pl&ouml;tzlich verschwunden &ndash; und die Kommission kann nicht erkl&auml;ren, wie und warum die Angaben gestrichen wurden.<br>\nEs ist nicht der erste R&uuml;ckschlag f&uuml;r Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m. Eigentlich wollte sie einen &bdquo;Neustart&ldquo; der seit zwei Jahren festgefahrenen TTIP-Verhandlungen zwischen der EU und den USA. Doch erst letzte Woche musste die Schwedin einr&auml;umen, dass erneut Sand ins Getriebe gekommen ist: 2015 werde das TTIP-Abkommen nicht mehr fertig, teilte Malmstr&ouml;m kleinlaut mit. Zudem scheinen ihr langsam die Argumente auszugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Zweifel-an-Freihandel\/!157499\/\">Eric Bonse in der TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zu wenig Jugendliche? &ndash; Der letzte Deutsche? Angstmache und Realit&auml;t<\/strong><br>\nSeit gut 10 Jahren bestimmt die Angst vor der demografischen Entwicklung sozialpolitische Entscheidungen. Meldungen &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel, zu wenig Zahler f&uuml;r die Rente, &Auml;rztemangel, &hellip; berufen sich auf die angebliche zu niedrige Geburtenrate und die zunehmende Lebenserwartung. So titelte der Spiegel im Januar 2004 plakativ: &bdquo;Der letzte Deutsche &ndash; Auf dem Weg zur Greisenrepublik&ldquo; und zeigte als Titelbild das &lsquo;einzig &uuml;brig gebliebene deutsche Kind&lsquo;. Die so erzeugte Angst sitzt oft tief, selbst eindeutigen, zahlenm&auml;&szlig;igen Widerlegungen &ndash; s. z.B. die anliegende Analyse der Daten &uuml;ber den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel &ndash; wird meist nicht getraut. Deshalb hier zun&auml;chst ein Auszug aus &Uuml;berschriften anderer Pressemeldungen, der den Blick auf tats&auml;chlich zu l&ouml;sende Probleme lenken kann.<br>\nStudenten in Deutschland: So viele gab es noch nie (Spiegel Nov. 2014)<br>\nAusbildung &ndash; Arbeitsagentur beklagt Lehrstellenmangel (epd, zitiert nach K St-A Okt 2014)<br>\n511.600 Ausbildungsstellen stehen 559.400 Bewerber gegen&uuml;ber (PM der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Okt 2014)<br>\nViele Betriebe bilden keine Migranten aus (dpa, zitiert nach Handelsblatt Jan. 2015)<br>\nZu gro&szlig;e Klassen, zu wenig Lehrkr&auml;fte (WDR 5, August 2014)<br>\nZu wenige Pl&auml;tze f&uuml;r zu viele Kinder (K St-A M&auml;rz 2015)<br>\nEuropas Politik sorgt sich um eine verlorene Generation (&uuml;ber den europ&auml;ischen Gipfel zur Jugendarbeitslosigkeit, DW November 2014)<br>\nUngenutztes Arbeitskr&auml;ftepotenzial: 6,3 Millionen wollen (mehr) Arbeit (PM des Statistischen Bundesamtes Jan. 2015)<br>\nWas denn nun? Sterben die Deutschen aus oder gibt es zu viel Nachwuchs?<br>\nFakt ist: F&uuml;r die existierenden Kinder und Jugendlichen gibt es zu wenige Pl&auml;tze in Kitas, Schule, Ausbildung und Studium. Ein mehr an Kindern w&uuml;rde diesen Mangel nur versch&auml;rfen. Das Problem ist also nicht die Anzahl der Jugendlichen, sondern deren vern&uuml;nftige Ausbildung. Wird hier keine L&ouml;sung gefunden, kann es in Zukunft tats&auml;chlich schwierig werden. Nur ist daran nicht die Demografie schuld, sondern das Sparen am falschen Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.luegen-mit-zahlen.de\/blog\/zu-wenig-jugendliche-der-letzte-deutsche-angstmache-und-realitaet\">Gerd Bosbach und Jens J&uuml;rgen Korff auf L&uuml;gen mit Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>HSH Nordbank braucht mehr staatliches Geld<\/strong><br>\nDie HSH Nordbank muss trotz eines guten Gesch&auml;ftsjahres 2014 in gr&ouml;&szlig;erem Umfang als bisher geplant auf staatliche Garantien zur&uuml;ckgreifen. Grund daf&uuml;r sei in erster Linie der starke Dollar, teilte die Landesbank am Mittwoch bei der Vorstellung der Bilanz f&uuml;r 2014 mit. &ldquo;Zwischen 2019 und 2025 erwarten wir heute eine Ziehung der Garantie von 2,1 Milliarden Euro&rdquo;, sagte Finanzvorstand Stefan Ermisch. &ldquo;Das ist dann eine Belastung der Haushalte.&rdquo; Bisher war die Bank von 500 Millionen Euro ausgegangen, wie NDR 90,3 berichtete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/HSH-Nordbank-schreibt-wieder-schwarze-Zahlen,hshnordbank712.html\">NDR<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die HSH Nordbank ist ein Dauerrisiko<\/strong><br>\nVon der HSH Nordbank kommen dieser Tage widerspr&uuml;chliche Nachrichten: Gestern gab das Institut, zu 85 Prozent im Besitz der L&auml;nder Hamburg und Schleswig-Holstein, gute Zahlen bekannt. 2014 erwirtschaftete die Bank einen Gewinn von 160 Millionen Euro &ndash; die ersten schwarzen Zahlen seit 2010. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass zwischen den Jahren 2019 bis 2025 staatliche Garantien in H&ouml;he von 2,1 Milliarden Euro f&auml;llig werden k&ouml;nnten. Das w&auml;re noch mehr als bef&uuml;rchtet und ein Indiz, wie krisenhaft die Lage bleibt. [&hellip;]<br>\nDie Aufr&auml;umarbeiten kommen voran, aber die Schutthalden der Vergangenheit sind gigantisch. Die Bank leidet weiter unter der Hybris von Provinzbankern, die nach der Jahrtausendwende Investmentbank spielen wollten. Und sie leidet weiter unter einem Versagen der Politik &ndash; wenn es jemals eines Beweises bedurft h&auml;tte, dass das Finanzwesen politisch unabh&auml;ngig sein muss, die HSH Nordbank h&auml;tte ihn erbracht. &Uuml;ber Jahre lie&szlig; man die Vorst&auml;nde der fusionierten Landesbanken immer gr&ouml;&szlig;ere R&auml;der drehen, freute sich &uuml;ber &uuml;ppige Aussch&uuml;ttungen und fragte kaum nach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/meinung\/article205236361\/Die-HSH-Nordbank-ist-ein-Dauerrisiko.html\">Hamburger Abendblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Eine Hybris gab es nicht nur in der Provinz bei den Landesbanken. Der private Bankensektor hat genauso das gro&szlig;e Rad gedreht und sich verzockt. Die Pleiten, Pech und Pannen Geschichte konnte hier aber weitgehend kaschiert werden, weil die Politik den Bankern mit einem gigantischen Rettungsschirm helfend zur Seite sprang. In diesem Bereich ist auch die Bewunderung f&uuml;r das Gesch&auml;ft der Banken nach wie vor ungebrochen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Regierung behindert Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nDie ukrainische Regierung &ndash; die neue wie die alte &ndash; behindert laut einer Arbeitsgruppe des Europarats die Ermittlungen zu den Todessch&uuml;ssen auf dem Maidan. Es gebe eine &ldquo;unkooperative Haltung&rdquo; vor allem, was die Rolle der Berkut-Einheiten angehe.<br>\nDer Europarat hat scharfe Kritik an den Ermittlungen der ukrainischen Justiz zu den gewaltsamen Zusammenst&ouml;&szlig;en auf dem Maidan-Platz in Kiew und in anderen St&auml;dten der Ukraine ge&uuml;bt. Vor dem Sturz des ehemaligen Pr&auml;sidenten Viktor Janukowitsch am 22. Februar 2014 habe es &ldquo;keinen wirklichen Versuch&rdquo; gegeben, die Vorf&auml;lle auf dem Kiewer Maidan mit etwa hundert Todesopfern aufzukl&auml;ren, hei&szlig;t es in einem Bericht, den drei vom Europarat beauftragte Experten in der ukrainischen Hauptstadt vorlegten. Aber auch die Ermittlungen unter der neuen Regierung seien l&uuml;ckenhaft und h&auml;tten bis heute &ldquo;keinen wirklichen Fortschritt&rdquo; gebracht, urteilten die Experten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europarat-maidan-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Falsche Freunde der Ukraine<\/strong><br>\nDieser Tage schrieb mir die Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck, &bdquo;mit Fassungslosigkeit&ldquo; habe sie eine meiner Kolumnen zur Ukraine gelesen. Sie ist Sprecherin der Gr&uuml;nen f&uuml;r Osteuropapolitik und berichtete mir, sie sei oft in die Ukraine gereist: &bdquo;Zumeist im Schlepptau des dortigen B&uuml;ros der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung, die das Zentrum vieler NGOs ist, sowohl von Gender- als auch Transsexual-, aber auch &Ouml;kologie- und B&uuml;rgerrechts-NGOs. Ich habe mit j&uuml;dischen Verb&auml;nden gesprochen. Ich war in Charkiw und Donezk und habe dort mit Herrn Zacharov von Memorial und den dortigen oppositionellen Journalisten gesprochen.&ldquo; Verehrte Frau Beck, die ungel&ouml;sten Fragen der Transsexuellen in Ehren &ndash; das akute Hauptproblem der Ukraine bilden sie nicht. Warum haben Sie nicht mit Bauern und mit Bergleuten geredet, mit Lehrern, Krankenschwestern und Rentnern? Sie beschr&auml;nkten Ihre Gespr&auml;che auf winzige Minderheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/meinung\/kolumne-falsche-freunde-der-ukraine,10808020,26900116.html\">G&ouml;tz Aly in der Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Jemen ist ein &lsquo;failed state&rsquo;<\/strong><br>\nPr&auml;sident Hadi musste vor den Rebellen fliehen. Diese sehen sich nun Luftbombardements ausgesetzt. Dazu dringen islamistische Extremisten von Al-Kaida und IS ins Land und versch&auml;rfen die Situation zus&auml;tzlich. Wir haben die Islamwissenschaftlerin und Politologin Mareike Transfeld zum B&uuml;rgerkrieg und der Lage im Jemen befragt: &rdquo; &hellip; Es ist in erster Linie ein Machtkonflikt. Es geht darum, wer den Staat kontrolliert, wer die Macht aus&uuml;bt und wer von au&szlig;en als Regierung anerkannt wird. Auf der einen Seite sind das die Huthis, die den Staat kontrollieren wollen. Und auf der anderen Seite Hadi, der aus dem Staat herausgedr&auml;ngt wurde und nun wieder die Kontrolle zur&uuml;ckerlangen will. Allerdings spitzt es sich auch so zu, dass diese religi&ouml;se Komponente irgendwann eine Rolle spielt. Aber das kommt haupts&auml;chlich von au&szlig;en. Dadurch, dass die eine Seite von Saudi-Arabien unterst&uuml;tzt wird und gerade die Saudis f&uuml;rchten, dass der Iran und die Huthis sehr eng miteinander kooperieren, kommen dann die Bef&uuml;rchtungen, es handle sich um einen Konflikt Sunniten gegen Schiiten. Dabei ist das vor Ort gar nicht so. Die Menschen definieren sich &uuml;berhaupt nicht dar&uuml;ber, ob sie Sunniten oder Schiiten sind. Es geht vielmehr darum, welchem Stamm sie zugeh&ouml;ren. Es geht noch viel mehr darum, ob sie Nordjemenite oder S&uuml;djemenite sind. &hellip; Auf der lokalen Ebene gibt es ganz eigene Dynamiken, die diesen Konflikt beeinflussen. Aber auf der regionalen Ebene hat diese Rivalit&auml;t Saudi-Arabien gegen Iran doch Einfluss auf den Konflikt. Saudi-Arabien hat gro&szlig;e Angst davor, dass der Iran durch die Huthis, sozusagen in seinem Hintergarten, Einfluss gewinnen kann. Saudi-Arabien hat seit langem gro&szlig;en Einfluss im Jemen ausge&uuml;bt und f&uuml;rchtet nun, dass das durch den Iran ber&uuml;hrt wird. Das Gleiche gilt auch f&uuml;r die USA. Die haben ihren Einfluss auf den Jemen im Moment verloren, wollen den aber nat&uuml;rlich zur&uuml;ck bekommen. &hellip; Es ist schon so, dass der Staat eigentlich nicht mehr wirklich existiert. Es gibt noch einzelne Personen, die ihn darstellen, wie eben Pr&auml;sident Hadi. Aber das Milit&auml;r zum Beispiel ist absolut fragmentiert und steht auch unter der Kontrolle von unterschiedlichen Personen, wie dem ehemaligen Pr&auml;sident Saleh. Das hei&szlig;t, der Staat an sich, die Strukturen sind zerfallen. Man kann von einem &ldquo;failed state&rdquo; sprechen. Wie das weiter geht, ist sehr schwer vorauszusehen. Eine Teilung wie in der Vergangenheit in Nord und S&uuml;d ist aber nicht das wahrscheinlichste Szenario. Denn es gibt auch da nicht den einen S&uuml;den und den einen Norden, der sich abtrennen m&ouml;chte. Ich denke, dass wir eine Fragmentierung sehen werden, eine Zersplitterung, aber keine saubere Aufteilung in Nord und S&uuml;d.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/info.arte.tv\/de\/jemen\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Endlich pr&auml;sentiert ein Sender einmal eine etwas differenziertere Betrachtungsweise.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ist der BER schon fertig?<\/strong><br>\nNein. Der Flughafen steht. Trotzdem kann er nicht er&ouml;ffnet werden. Erstmals gibt es einen Terminplan, mit dem wir den Baufortschritt regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.istderberschonfertig.de\/\">Interaktive Anwendung der Berliner Morgenpost<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Ich bin Argyris Sfountouris, der kleine Junge, der 1944&hellip;&rdquo;<\/strong><br>\nJetzt ist er, 71 Jahre nach dem Ereignis, das sein Leben pr&auml;gte, auf einmal ein Fernsehstar. Und das wegen einer Satire, die sich mit einem hochernsten Thema besch&auml;ftigte: Entsch&auml;digungen f&uuml;r deutsche Kriegsverbrechen in Griechenland. In der ZDF-Politsatire &ldquo;Die Anstalt&rdquo; hatten sie ein Foto von ihm an der Studiowand: ein ber&uuml;hmtes Bild, denn es steht f&uuml;r das SS-Massaker im griechischen Dorf Distomo 1944. Auf dem Foto ist ein etwa vierj&auml;hriger Junge zu sehen, mit zusammengepressten Lippen.<br>\nDann der Auftritt des wei&szlig;haarigen Mannes: &ldquo;Ich bin Argyris Sfountouris, der kleine Junge, der 1944 . . .&rdquo; Beifall des Publikums unterbricht den Griechen. Es ist ein bewegender Augenblick, ein seltener Moment des Innehaltens, geboren aus Erschrecken und Respekt. Sfountouris hat dann nur gut drei Minuten Sendezeit, um von dem kleinen Jungen zum Hier und Heute zu kommen. Er meistert das mit Bravour. &ldquo;Ich bin am Arm meiner Schwester aus dem brennenden Haus geflohen&rdquo;, sagt der 74-J&auml;hrige.<br>\nEr spricht von der &ldquo;Distomo-L&uuml;ge&rdquo;, weil das Massaker in einem Brief der deutschen Botschaft Athen an ihn noch 1996 als Ma&szlig;nahme im Rahmen der Kriegsf&uuml;hrung bezeichnet wurde, weshalb Sfountouris auch keine Entsch&auml;digung zustehe. Damals hatte er gerade damit begonnen, vor Gerichten in Griechenland gemeinsam mit anderen Distomo-&Uuml;berlebenden zu klagen &ndash; mit Erfolg. Aber die Bundesrepublik ging durch alle Institutionen, bis zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag, da sie einen Pr&auml;zedenzfall f&uuml;rchtete. Sie konnte sich am Ende auf die Staatenimmunit&auml;t berufen und zahlte nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/profil-argyris-sfountouris-1.2419479\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Parteispenden &ndash; Wer von wem wie viel Geld bekommt<\/strong><br>\nUnternehmen spenden jedes Jahr Millionen an Parteien. Kritiker bezeichnen diese Geldfl&uuml;sse als verdeckte Lobbyarbeit: gekaufter Politikeinfluss. Die &ldquo;Welt&rdquo; zeigt, von wem wie viel Geld wohin floss. [&hellip;]<br>\nEin lauteres Ziel, schlie&szlig;lich ist es die Aufgabe eines Verbandes, die Anliegen seiner Unternehmen zu verfechten. Und zur Lobbyarbeit geh&ouml;rt offenbar auch die Parteispende. CDU, CSU, FDP, SPD, Gr&uuml;ne und Linke konnten 2013 insgesamt Zuwendungen in H&ouml;he von 8,4 Millionen Euro verbuchen, das geht aus Zahlen hervor, die der &ldquo;Welt&rdquo; vorliegen. Nie zuvor waren derart genaue Summen verf&uuml;gbar. Der gr&ouml;&szlig;te Teil wird aber noch immer nicht erfasst: Die namentlichen Spenderlisten weisen nur Zuwendungen aus, die 10.000 Euro &uuml;bersteigen. 2,15 Millionen Euro davon &uuml;berwiesen Deutschlands Verb&auml;nde 2013 an die Politik. Mehr als 6,2 Millionen Euro kamen au&szlig;erdem von Firmen. [&hellip;] Unter den zehn gr&ouml;&szlig;ten Empf&auml;ngern tauchen nur drei K&uuml;rzel auf: CDU, CSU und FDP. Schwarz-Gelb. Jene Parteien, die als besonders unternehmerfreundlich gelten. 3,4 Millionen erhielt die CDU, 2,1 Millionen die CSU. Die FDP, damals noch im Bundestag vertreten, bekam 1,6 Millionen Euro &ndash; etwa doppelt so viel wie die SPD. Den Sozialdemokraten &uuml;berwiesen Deutschlands Unternehmen und Verb&auml;nde 840.000 Euro, den Gr&uuml;nen 343.000. Die Linke bekam 60.000 Euro, allerdings weder von einem Unternehmen noch von einem Verband, sondern aus dem eigenen Haus: von dem Verein der Bundestagsfraktion Die Linke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article138941661\/Parteispenden-Wer-von-wem-wie-viel-Geld-bekommt.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ein interessanter Beitrag mit vielen aufschlussreichen interaktiven Grafiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Warum sterben Arme fr&uuml;her? <\/strong><br>\nWer viel Einkommen hat, lebt durchschnittlich zehn Jahre l&auml;nger als Menschen mit geringem Einkommen. Doch eine neue Studie zeigt: Am Geld liegt das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/lebenserwartung-von-armen-und-reichen-in-sozialen-schichten-13519176.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Studie interessanterweise von einem <a href=\"http:\/\/www.ifn.se\/eng\/publications\/wp\/2015\/1060\">&bdquo;Research Institute of industrial Economics&ldquo;<\/a> durchgef&uuml;hrt und ver&ouml;ffentlicht, einem Institut also das sich die Forschung f&uuml;r und &uuml;ber Unternehmen <a href=\"http:\/\/www.ifn.se\/eng\/about_ifn\/e-award\">zur Aufgabe gestellt hat<\/a>, ist f&uuml;r die FAZ nat&uuml;rlich ein gefundenes Fressen, um einmal mehr von der zunehmenden Einkommensungleichheit abzulenken. Motto: Geld allein macht nicht gl&uuml;cklich.<br>\nEs ist doch banal, dass es das Geld allein nicht ist, schlie&szlig;lich wei&szlig; man schon von der griechischen Sage des K&ouml;nigs Midas, dass man Geld nicht essen kann.<br>\nDass Armut jedoch wesentlich mit Einkommen und damit Geld zusammenh&auml;ngt, dass ist allerdings gesichert. Und dass Armut (also wenig Geld) <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21745\">krank macht<\/a> oder dass Armut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21939\">Bildung behindert<\/a>, ja das Armut selbst <a href=\"http:\/\/www.sciencemag.org\/content\/341\/6149\/976.abstract\">den IQ senkt<\/a>, dass Armut mit <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.408359.de\/12-38.pdf\">physisch belastetem Arbeitsleben zu tun hat [PDF]<\/a>, das wei&szlig; man schon.<br>\nAlso Typisch Frankfurter Allgemeine, das Blatt hinter dem zumindest im politischen und im Wirtschaftsteil immer auch K&ouml;pfe mit konservativen oder Wirtschaftsinteressen stehen.<\/em><\/p>\n<p>Siehe auch <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44514\/1.html\">&bdquo;Die reichsten Engl&auml;nder k&ouml;nnen 19 Jahre l&auml;nger gesund leben als die &auml;rmsten&ldquo;<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Rezension: Die Fertigmacher. Arbeitsunrecht und professionelle Gewerkschaftsbek&auml;mpfung<\/strong><br>\nDas Buch von Werner R&uuml;gemer und Elmar Wigand besch&auml;ftigt sich mit Union Busting in Deutschland &ndash; mit der professionellen Bek&auml;mpfung von Betriebsr&auml;ten und Gewerkschaften. Es verdeutlicht einmal mehr, dass der vermeintliche Kompromiss zwischen Kapital und Arbeit l&auml;ngst aufgek&uuml;ndigt wurde. Gewerkschaften und Betriebsr&auml;te sind den Neoliberalen ein Dorn im kapitalistischen Auge. Die kollektive Verteidigung der Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist ihnen ideologisch zuwider: Sie gilt ihnen als Kartellbildung und als Einschr&auml;nkung der Verf&uuml;gungsmacht der Kapitalisten &uuml;ber &bdquo;ihr&ldquo; Betriebseigentum. Solche Positionierungen sind letztlich Ausdruck des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit, genauer: Ausdruck der Interessen der Kapitalseite. Sie sind damit zugleich eine Absage an jene Idee, durch die man sp&auml;testens ab 1945 in vielen westlichen L&auml;ndern diesen Widerspruch zu befrieden suchte: Die Idee n&auml;mlich, dass ein Kompromiss zwischen Kapital und Arbeit m&ouml;glich sei. Bestandteil eines solchen Kompromisses war und ist es, die kollektive Interessenvertretung von Besch&auml;ftigten zu gew&auml;hrleisten &ndash; durch handlungsf&auml;hige Gewerkschaften sowie durch Mitbestimmung auf Betriebs- und Unternehmensebene. [&hellip;]<br>\nGrundlage f&uuml;r &bdquo;Die Fertigmacher&ldquo; bildete eine Studie f&uuml;r die Otto-Brenner-Stiftung, die die Autoren f&uuml;r die Buchver&ouml;ffentlichung allerdings nochmals aktualisiert, erg&auml;nzt und &uuml;berarbeitet haben [&hellip;] &bdquo;Die Fertigmacher&ldquo; zeigt das erschreckende Ausma&szlig;, das professionelles Union Busting in Deutschland heute angenommen hat. Das Buch zeigt zugleich, dass die Kapitalseite die Idee eines Kompromisses zwischen Kapital und Arbeit aufgegeben hat. Der Klassenkampf ist l&auml;ngst nicht pass&eacute;, sondern er findet jeden Tag in Betrieben und Unternehmen statt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1462\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Im Falle von Grexit &ndash; Alle Euro-Scheine mit griechischen Buchstaben wertlos<\/strong><br>\nFrankfurt am Main (dpo) &ndash; &Ouml;konomen halten einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone f&uuml;r immer wahrscheinlicher. Doch nur die wenigsten wissen, dass ein sogenannter Grexit konkrete Auswirkungen auf den eigenen Geldbeutel haben kann: Im aktuell von der Europ&auml;ischen Zentralbank favorisierten Austrittsszenario werden alle Scheine, auf denen die griechische Buchstaben EYP&Omega; (=griech. f&uuml;r Drachme) aufgedruckt sind, schlagartig entwertet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2015\/04\/im-falle-von-grexit-alle-euro-scheine.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25636","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25636"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25640,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25636\/revisions\/25640"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}