{"id":25641,"date":"2015-04-07T09:10:11","date_gmt":"2015-04-07T07:10:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641"},"modified":"2015-04-07T09:10:11","modified_gmt":"2015-04-07T07:10:11","slug":"hinweise-des-tages-2347","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JK\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h02\">Zum Flugzeugabsturz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h03\">Iran-Verhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h04\">Der Zerfall des deutschen Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h05\">Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h06\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h07\">&Auml;rger um Privatisierung: Die fragw&uuml;rdigen Berater des Bundes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h08\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h09\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h10\">NATO-Osterweiterung: weitere L&uuml;gen entkr&auml;ftet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h11\">Diplomatischer Eklat: Tschechien verbannt US-Botschafter von Prager Burg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h12\">Litauen: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen CIA-Geheimgef&auml;ngnissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h13\">Riads seltsame Freunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h14\">Wie einer gef&auml;hrlichen Technologie der Weg geebnet wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h15\">Universit&auml;t&nbsp;Hamburg: Professorin&nbsp;k&uuml;ndigt 100 Studenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h16\">So tricksen die m&auml;chtigen M&auml;zene der Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h17\">&bdquo;Progressive Mehrheiten mit der SPD? F&uuml;r eine Politik jenseits der neuen Mitte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641#h18\">Das Letzte: Der Mindestlohn wird f&uuml;r Deutschland zur Falle<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25641&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der letzte Akt im griechischen Drama beginnt<\/strong><br>\nGibt es eine &bdquo;Reformliste&ldquo; der Regierung in Athen oder nicht? Ist die Liste vollst&auml;ndig oder nicht? Sind die f&uuml;r die Geldgeber wichtigen Bereiche abgedeckt oder nicht? Sind die &bdquo;Institutionen&ldquo; einbezogen oder nicht? Seit Wochen werden wir st&uuml;ndlich mit neuen halbfertigen Informationen dar&uuml;ber zugesch&uuml;ttet, wie die griechische Regierung und die Gl&auml;ubiger um einen &bdquo;Kompromiss&ldquo; ringen, der keiner sein wird. Der einzige Punkt, an dem man der griechischen Regierung &ndash; und das sogar in der deutschen Presse &ndash; &bdquo;substantiell&ldquo; entgegengekommen ist, scheint der Verzicht auf das Wort &bdquo;Troika&ldquo; zu sein. Welch eine Kompromissf&auml;higkeit auf Seiten der Gl&auml;ubiger und welch ein Erfolg f&uuml;r die griechische Seite! In der eigentlichen Frage, um die es sp&auml;testens seit der Wahl dieser Regierung h&auml;tte gehen m&uuml;ssen, n&auml;mlich, wie man die griechische Wirtschaft endlich rasch auf einen Wachstumskurs bringt, ist der Fortschritt genau gleich Null. Im Gegenteil, nach allem, was wir wissen, ist die Lage zuletzt schlechter geworden, was auch die Lage des Staatshaushalts Tag f&uuml;r Tag verschlechtert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-letzte-akt-im-griechischen-drama-beginnt\/\">flassbeck economcs<\/a><\/li>\n<li><strong>&laquo;Einfach Geld reinsch&uuml;tten n&uuml;tzt nichts&raquo; <\/strong><br>\nDer US-Star&ouml;konom James K. Galbraith &uuml;ber sein neues Buch &laquo;The End of Normal&raquo; und seine Beratert&auml;tigkeit f&uuml;r den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis und die Syriza-Regierung. [&hellip;]<br>\nMisik: In einem Interview haben Sie gesagt, der einzige Finanzminister, der bestimmt, ist Wolfgang Sch&auml;uble. Ist das wirklich so, dass die anderen sich nur an Sch&auml;uble orientieren?<br>\nGalbraith: Nat&uuml;rlich nicht: Erstens gibt es einen Finanzminister, der Sch&auml;uble auch widerspricht, und das ist Yanis Varoufakis. Zweitens ist es nicht so, dass nicht auch andere eine Position formulieren. Aber das letzte Wort hat Sch&auml;uble. Und am Ende h&auml;ngen Kompromisse vom Man&ouml;ver der deutschen Regierung ab. Sch&auml;uble spielte den Harten, Vizekanzler Sigmar Gabriel hat ihn daf&uuml;r sogar sanft kritisiert, und am Ende konnte sich Angela Merkel im direkten Gespr&auml;ch mit Alexis Tsipras als die Vers&ouml;hnliche darstellen. Und Sch&auml;uble konnte dann im Bundestag das Ergebnis als Resultat seiner Prinzipientreue pr&auml;sentieren. Man kann das alles aus deutscher Sicht total nachvollziehen.<br>\nMisik: Was auch heisst: Jede Regierung in der Eurozone spielt f&uuml;r ihre eigene Galerie.<br>\nGalbraith: Das geht noch weiter: Die spanische und die portugiesische Regierung haben eine absolute Hardlinerhaltung eingenommen, weil sie von Bewegungen herausgefordert werden, die Syriza &auml;hneln. Das heisst, Regierungen, die in Umfragen bei weniger als zwanzig Prozent liegen, haben sich allein aus innenpolitischen Erw&auml;gungen unbeugsam gegeben. Sie wollen jeden Syriza-Erfolg verhindern. Zudem ist die Situation in Griechenland extrem angespannt, weil die Regierung Liquidit&auml;tsprobleme hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1514\/james-k-galbraith\/einfach-geld-reinschuetten-nuetzt-nichts\">Robert Misik im Gespr&auml;ch mit James K. Galbraith in der WOZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zum Flugzeugabsturz<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Schweigepflicht!<\/strong><br>\nNachdem die Chronologie des Absturzes der Germanwings-Maschine bekannt wurde, und der &raquo;Beileidstourismus&laquo; der Medienanstalten abgeklungen war, schlug die Stunde derer, die nur konsequent sein wollten. Politiker traten auf, die die &auml;rztliche Schweigepflicht f&uuml;r &raquo;sensible Berufe&laquo; lockern m&ouml;chten. Denn nur so k&ouml;nnte man einer solchen Katastrophe vorbeugen. In einem solchen Augenblick sieht man nat&uuml;rlich wie ein Macher aus. Einer, der sich nicht abfindet mit dem Status Quo, der daf&uuml;r steht, dass es Wiederholungen dieser Machart nicht mehr gibt. Mit solchen Forderungen nach Konsequenzen w&auml;hnt man sich als Sieger. Aktionismus ist in einem System, in dem die Quoten &uuml;ber politische Karrieren entscheiden, eine geradezu existenzielle Angelegenheit. Wer phlegmatisch ist, gilt schnell als Schlafm&uuml;tze und als einer, der kein Interesse an der allgemeinen Sicherheit hat.<br>\nDie Forderung nach Einschr&auml;nkung der &auml;rztlichen Schweigepflicht in manchen Berufsgruppen ist auf drei Ebenen grotesk. Zun&auml;chst auf medizinischer oder pragmatischer Ebene. Dann noch auf der Rechercheebene. Und nicht zuletzt vom b&uuml;rgerrechtlichen Blickwinkel betrachtet. Wer jetzt meint, dass eine &Auml;rzteschaft, die Depressionen an die gro&szlig;e Glocke h&auml;ngen muss, noch lange depressive Patienten behandeln wird, der zeigt nur, wie wenig Stringenz in seiner Denkleistung steckt. Denn ein Pilot, der wei&szlig;, dass eine Depression den Verlust seines Arbeitsplatzes bedeuten k&ouml;nnte, der wird sich keinem Arzt mehr &ouml;ffnen. Verhindert man so Katastrophen oder macht man sie faktisch noch wahrscheinlicher?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/966845.wir-brauchen-nicht-weniger-sondern-mehr-schweigepflicht.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Luftfahrt: Albtraumberuf Pilot<\/strong><br>\nNach der Germanwings-Katastrophe berichten viele Piloten &uuml;ber hohe Arbeitsbelastung, Mobbing und Angst vor Jobverlust wegen Krankheit. Die Schwierigkeiten fangen schon in der Ausbildung an. (&hellip;)<br>\n&ldquo;F&uuml;r Sie soll jeden Tag die Sonne scheinen? Dann heben Sie ab zu Ihrem Arbeitsplatz hoch &uuml;ber den Wolken!&rdquo; Mit diesen Worten wirbt die Fliegerschule von Air Berlin auf ihrer Webseite um Bewerber. &ldquo;Auch wenn es Routineaufgaben zu bew&auml;ltigen gilt, ist der Beruf PilotIn ein Traumberuf!&rdquo;<br>\nDoch das sehen manche Flugzeuglenker offenbar anders &ndash; und nach dem Germanwings-Absturz in S&uuml;dfrankreich, offenbar absichtlich verursacht von einem Co-Piloten, brechen viele ihr Schweigen. Die Rede ist von brutaler Arbeitsbelastung, autorit&auml;ren Strukturen, st&auml;ndiger Angst um den Arbeitsplatz und dem gezielten Verschweigen von Krankheiten. &ldquo;Das M&auml;rchen vom Traumjob wird hochgehalten&rdquo;, sagt ein ehemaliger Pilot, &ldquo;aber es ist genau das: ein M&auml;rchen.&rdquo;<br>\nDas fange schon bei der Ausbildung an, deren Kosten die Piloten nach der Einstellung abstottern m&uuml;ssten. Wer sich etwa bei der Lufthansa schulen l&auml;sst, muss am Ende 70.000 Euro zur&uuml;ckzahlen. Hinzu kommt ein Darlehen von bis zu 25.000 Euro f&uuml;r Lebenshaltungskosten, zuz&uuml;glich Zinsen. Zwar verdienen Co-Piloten bei der Lufthansa von Beginn an mehr als 60.000 Euro im Jahr, langgediente Kapit&auml;ne sogar &uuml;ber 200.000 Euro. Doch wer in jungen Jahren psychisch oder k&ouml;rperlich erkrankt und nicht mehr fliegen kann, hat ein finanzielles Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/pilot-der-alptraumberuf-a-1026534.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: &ldquo;Eigentlich d&uuml;rfte man mit uns nicht mehr fliegen&rdquo;<\/strong><br>\nBeim Kaffee redet der Kapit&auml;n Klartext. &ldquo;Meine Fluggesellschaft hat nicht ann&auml;hernd so harte Auswahlkriterien wie Lufthansa. Viele Copiloten muss ich heruntersprechen, sonst w&uuml;rden sie es nicht schaffen, selbst bei gutem Wetter. Manche von ihnen bekommen so wenig Geld, dass sie auf dem Land wohnen und stundenlange Anfahrtswege in Kauf nehmen, um morgens im Cockpit zu sitzen. Ich selbst bin Dutzende Male unabsichtlich eingeschlafen, und ich kenne keinen Kollegen, dem das nicht auch passiert ist.&rdquo; Dies sei Alltag bei der Charterfluggesellschaft, f&uuml;r die er t&auml;tig sei.<br>\n&Uuml;bertreibt der Pilot, dessen Name der Redaktion bekannt ist? Oder muss das Bild des glanzvollen Piloten mit den goldenen Streifen an den &Auml;rmeln seiner dunkelblauen Uniform gr&uuml;ndlich revidiert werden? Mehr als eine Woche nach dem Absturz des Germanwings-Fluges 4U9525 und dem Verdacht, der Copilot habe aufgrund seiner depressiven Erkrankung den Airbus 320 absichtlich in den Berg geflogen, r&uuml;cken die Arbeitsbedingungen deutscher Piloten ins &ouml;ffentliche Interesse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article139087743\/Eigentlich-duerfte-man-mit-uns-nicht-mehr-fliegen.html\">Welt<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Iran-Verhandlungen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Handlungsfreiheit des Westens<\/strong><br>\nAuch nach mehrmaliger Verl&auml;ngerung dauern in Lausanne die Verhandlungen &uuml;ber eine m&ouml;gliche L&ouml;sung im Atomstreit mit Iran bis zur Stunde an. Zur Debatte steht aus westlicher Sicht, ob die bisherige Konfrontationspolitik, die von Sanktionen bis zu wiederholten Kriegsdrohungen reichte, nun durch eine Phase einer st&auml;rker kooperativ gepr&auml;gten Einbindung Teherans abgel&ouml;st werden soll. In Berlin und Washington sind in den vergangenen Jahren Zweifel an der Wirksamkeit offener Konfrontation laut geworden. Besser sei es, auf Einflussnahme durch wirtschaftliche Kooperation zu setzen, hie&szlig; es schon vor Jahren in Berlin; der Vorschlag &auml;hnelt der fr&uuml;heren Politik des &ldquo;Wandels durch Ann&auml;herung&rdquo; gegen&uuml;ber der Sowjetunion. Einigkeit besteht darin, dass Iran daran gehindert werden soll, sein politisches und wirtschaftliches Potenzial zu nutzen, um zu einer vom Westen unabh&auml;ngigen Hegemonialmacht im strategisch hochbedeutenden Mittleren Osten zu werden. Es gehe um die &ldquo;Handlungsfreiheit&rdquo; des Westens, hie&szlig; es schon vor Jahren in Washington. (&hellip;)<br>\nEine besondere Rolle spielt bei alledem Irans Erdgas. Teheran hat bereits 2014 mehrfach erkl&auml;rt, zu einer bevorzugten Lieferung des Rohstoffs nach Europa bereit zu sein&hellip;<br>\nTeheran kann bei seinen Bem&uuml;hungen um Erdgasgesch&auml;fte mit der Bundesrepublik darauf setzen, dass Berlin seine Bez&uuml;ge aufgrund des eskalierenden Konflikts mit Russland tats&auml;chlich diversifizieren muss, will es nicht in Abh&auml;ngigkeit vom immer heftiger attackierten Moskau verharren. Iranisches Erdgas gilt als eine zentrale Option&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59083\">German-Foreign-Policy.Com<\/a><\/li>\n<li><strong>This Is How the Iran Nuclear Framework Will Prevent Iran from Obtaining a Nuclear Weapon:<\/strong><br>\n<blockquote><p>\n&ldquo;We have an historic opportunity to prevent the spread of nuclear weapons in Iran, and to do so peacefully, with the international community firmly behind us. We should seize that chance.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>President Obama, April 2, 2015<\/p>\n<p>After more than 16 months of diplomatic work, the U.S. and the international community have come to a historic understanding with Iran on its nuclear program. Today, we have secured a new framework that can verifiably prevent Iran from obtaining a nuclear weapon &mdash; making our nation, our allies, and our world safer.<br>\nSpeaking from the Rose Garden at the White House, President Obama laid out exactly how this deal will block Iran&rsquo;s pathways to a bomb:&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>It stops Iran from using plutonium to build a bomb.&nbsp;<br>\nThe core of Iran&rsquo;s reactor at Arak will be dismantled and replaced and Iran will never reprocess fuel form its exisitng reactors.<\/li>\n<li>It shuts down the path to building a bomb through enriched uranium.<br>\nNot only will a vast majority of Iran&rsquo;s uranium stockpile be neutralized, but the number of installed centrifuges they use will be reduced by two-thirds and one of its facilities will have to shutter its doors for good.<\/li>\n<li>It will prevent Iran from prusuing a nuclear weapon in secret.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.whitehouse.gov\/blog\/2015\/04\/02\/president-obama-explains-how-iran-nuclear-framework-will-prevent-iran-obtaining-nucl%20\">the White House<\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150407_parametersforajointcomprehenisveplanofaction.pdf\">Parameters for a Joint Comprehensive Plan of Action regarding the Islamic Republic of Iran&rsquo;s Nuclear Program [PDF &ndash; 102 KB]<\/a><\/strong><br>\nBelow are the key parameters of a Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) regarding the Islamic Republic of Iran&rsquo;s nuclear program that were decided in Lausanne, Switzerland. These elements form the foundation upon which the final text of the JCPOA will be written between now and June 30, and reflect the significant progress that has been made in discussions between the P5+1, the European Union, and Iran. Important implementation details are still subject to negotiation, and nothing is agreed until everything is agreed. We will work to conclude the JCPOA based on these parameters over the coming months.<\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche Wirtschaft freut sich auf Gesch&auml;fte mit Iran<\/strong><br>\nNach der Atomeinigung zwischen dem Westen und dem Iran hofft die deutsche Wirtschaft auf einen z&uuml;gigen Abbau der Sanktionen gegen das Land. Sie sieht gro&szlig;es Potenzial.<br>\n&bdquo;Der Iran bietet gerade auch deutschen Unternehmen ein gro&szlig;es Potenzial, insbesondere in den Bereichen Automobil, Maschinenbau und Energie&ldquo;, erkl&auml;rte ein Sprecher des Bundesverbandes Gro&szlig;handel, Au&szlig;enhandel, Dienstleistungen (BGA) am Freitag in Berlin.<br>\n&bdquo;Um jedoch die Potenziale vollst&auml;ndig aussch&ouml;pfen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sowohl die EU als auch die USA den Sanktionsabbau m&ouml;glichst schnell vorantreiben.&ldquo; Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union, Michael Fuchs (CDU), sagte der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo;&nbsp;vom Samstag: &bdquo;Wir sollten die bestehenden Sanktionen nun im Rahmen eines streng &uuml;berwachten Abkommens schnellstm&ouml;glich lockern.&ldquo; Er verwies auf den gro&szlig;en Nachholbedarf Irans.&nbsp;&nbsp;<br>\nDas Land habe zudem den gro&szlig;en Vorteil, dass es dank seiner reichen Rohstoffvorkommen in der Lage sein werde, die n&ouml;tigen Importe von Maschinen, Ausr&uuml;stungen, Konsumg&uuml;tern zu bezahlen. Vor allem aber k&ouml;nne ein politisch gem&auml;&szlig;igter Iran die wachsende Abh&auml;ngigkeit Deutschlands und Europas von russischen Gaslieferungen verringern, so Fuchs. Iran verf&uuml;ge &uuml;ber gro&szlig;e Gasvorkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/wirtschaftsticker\/deutscher-handelsverband-sanktionen-gegen-iran-zuegig-abbauen_id_4590365.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Nun kann f&uuml;r einige Wirtschafts(nahe)-Vertreter der sprichw&ouml;rtliche Wandel &bdquo;vom Saulus zum Paulus&ldquo; offenbar gar nicht schnell genug gehen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Zerfall des deutschen Europa<\/strong><br>\nWar es Zufall, F&uuml;gung, Schicksal &ndash; oder eine Folge skrupelloser Gro&szlig;machtpolitik, dass Deutschland zur dominierenden europ&auml;ischen Gro&szlig;macht aufstieg? Das European Council on Foreign Relations ist der Ansicht, die &ldquo;hegemoniale&rdquo; Rolle Berlins sei Folge eines &ldquo;Zufalls&rdquo;, da die Bundesrepublik im Kontext eines &ldquo;Vakuums&rdquo; und durch zuf&auml;llige &ldquo;Umst&auml;nde&rdquo; an die &ldquo;Spitze der EU&rdquo; ger&uuml;ckt sei. Deutschland habe zwar eine &ldquo;Schl&uuml;sselrolle&rdquo; w&auml;hrend der Eurokrise gespielt und &uuml;ber allen Entscheidungen in Finanzfragen &ldquo;emporgeragt&rdquo;, doch sei Berlin zugleich vor den &ldquo;Verantwortlichkeiten&rdquo; in anderen Politikbereichen zur&uuml;ckgewichen und habe die &ldquo;Kosten der F&uuml;hrung&rdquo; gescheut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44497\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Export&uuml;bersch&uuml;sse: Investieren gegen globale Ungleichgewichte<\/strong><br>\nDie deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse steigen auf Rekordh&ouml;hen, die europ&auml;ischen Krisenstaaten erzielen ebenfalls positive Leistungsbilanzen. Dadurch w&auml;chst das Ungleichgewicht im Welthandel &ndash;&nbsp;ein Spiel, das nicht mehr lange gut geht. Europa muss im globalen Interesse seine Handelsbilanz ausgleichen, fordert der DGB-klartext.<br>\nDie deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse jagen seit Jahren von Rekordhoch zu Rekordhoch und auch die Krisenstaaten haben ihre Defizite weiter abgebaut und erzielen inzwischen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse. Hingegen baut China seine &Uuml;bersch&uuml;sse ab und die USA sind mit ihren Importen aus der ganzen Welt wieder zur Lokomotive f&uuml;r die Weltwirtschaft geworden. Im Ergebnis haben die globalen Ungleichgewichte zugenommen.<br>\nDer deutsche Export&uuml;berschuss von 216,9&nbsp;Milliarden Euro in 2014 stellt die H&ouml;chstmarke der stetig steigenden &Uuml;bersch&uuml;sse dar. Mit 7,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt Deutschlands Leistungsbilanz&uuml;berschuss auch weiterhin &uuml;ber der EU-Schwelle von 6 Prozent, welche die Kommission zur Vermeidung makro&ouml;konomischer Ungleichgewichte als H&ouml;chstwert festgelegt hat. Eine Strafe muss Deutschland nicht bef&uuml;rchten.<br>\nDoch lange kann dieses Spiel nicht mehr gutgehen. Europa muss im globalen Interesse das Ziel einer ausgeglichenen und nicht einer &uuml;bersch&uuml;ssigen Leistungsbilanz verfolgen. Und Deutschland muss seine Importe hochfahren und dadurch seine &Uuml;bersch&uuml;sse abbauen. Die EU-Kommission hat das Problem erkannt und von Deutschland mehr Investitionen gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++33b53ece-d91d-11e4-b700-52540023ef1a\">klartext<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Armut<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Armut? Welche Armut?<\/strong><br>\nDie Sozialstatistiken belegen es: Trotz geringer Arbeitslosigkeit w&auml;chst in Deutschland die Armut. Kein Wunder angesichts der Ausbreitung von Niedrigl&ouml;hnen, prek&auml;ren Jobs und Arbeitslosenhilfe auf Elends-Niveau. Als Konsequenz daraus m&uuml;sste eigentlich mehr Umverteilung von oben nach unten folgen. Das aber gef&auml;llt einigen nicht. Zum Beispiel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Armut sei nichts als ein &bdquo;statistischer Trick&ldquo;, schreibt sie. Dem schlie&szlig;t sich &ndash; ausgerechnet &ndash; SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/armut-welche-armut.html\">Michael Schlecht (MdB, Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><strong>Gegen die Armen statt gegen die Armut<\/strong><br>\nEine Studie von Oxfam und Urgewald belegt: Die Weltbank finanziert &uuml;ber ihre International Finance Corporation private Finanzinvestoren, deren Projekte viele tausend Menschen um ihre Existenzgrundlage bringen.<br>\nDie Untersuchung mit dem Titel &bdquo;The Suffering of Others&ldquo; (Das Leiden der Anderen) dokumentiert, wie Tausende unter Verletzung ihrer Menschenrechte Opfer von Projekten wurden, die mit dem Geld der &bdquo;International Finance Corporation&ldquo; (IFC) operieren. Das ist jener Zweig der Weltbank-Gruppe, der nicht staatliche Vorhaben, sondern private Unternehmen mit Krediten und Beteiligungen finanziert. Mit rund neun Milliarden Dollar j&auml;hrlich l&auml;uft etwa ein Viertel aller Weltbank-Kredite &uuml;ber die IFC. Aber rund zwei Drittel dieser Summe investieren die IFC-Manager nicht direkt in Entwicklungsprojekte. Stattdessen vergeben sie Kredite an private Banken oder kaufen Anteile von Finanzgesellschaften, die sich ihrerseits an Investitionen aller Art beteiligen. Und genau das ist das Problem. Denn dabei verzichten die Weltbanker zumeist auf jegliche Kontrolle, ob die damit gef&ouml;rderten Unternehmen das Geld auch zum Nutzen der Bev&ouml;lkerung einsetzen.<br>\nEin Fall von vielen ist der Bau eines 1400-Megawatt-Kohlekraftwerks im indischen Bundesstaat Odisha. Dieses finanziert der &bdquo;Indian Infrastructure Fund&ldquo;, an dem die IFC seit 2008 mit 100 Millionen Dollar beteiligt ist. So bekam in Washington wohl niemand mit, dass der gef&ouml;rderte Stromkonzern sich die ben&ouml;tigten 500 Hektar Land mit roher Gewalt verschaffte. Unter Zwang mussten knapp 1300 Familien ihre fruchtbaren &Auml;cker zu Spottpreisen weit unter Marktwert abtreten. An die 5000 Menschen verloren ihre Existenz. Als sie protestierten, kam es zu Zusammenst&ouml;&szlig;en mit der Polizei, die daraufhin in den D&ouml;rfern einfiel. Bis heute herrsche in der Region ein Klima der Angst, berichten Betroffene, die noch immer auf Entsch&auml;digung warten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/weltbank-gegen-die-armen-statt-gegen-die-armut\/11589428.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Verr&uuml;ckt, verr&uuml;ckter, Moorburg<\/strong><br>\nWie viel eigenst&auml;ndige Politik ist noch m&ouml;glich, wenn Unternehmen Staaten vor geheime Schiedsgerichte zerren d&uuml;rfen? Oft nur wenig, wie ein Fall aus Deutschland zeigt.<br>\nMoorburg ist ein ziemlich neues Kohlekraftwerk in Hamburg. Schon als es geplant wurde, gab es wegen seiner Umweltfolgen viele juristische Streitereien. Doch jetzt sorgt Moorburg nicht nur f&uuml;r einen weiteren Prozess. Die j&uuml;ngste Entwicklung k&ouml;nnte zu einem Skandal werden, der Auswirkungen auf das geplante europ&auml;isch-amerikanische Handelsabkommen TTIP hat: Denn Moorburg zeigt exemplarisch die absurden und teuren Folgen der Investor-Staat-Schiedsverfahren, die im Rahmen von TTIP ausgebaut werden wollen. Und was passiert, wenn die mit europ&auml;ischem Recht kollidieren.<br>\nDoch der Reihe nach: In der vergangenen Woche er&ouml;ffnete die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland. Das passiert hin und wieder und deswegen war es vielen Zeitungen auch nur eine Meldung wert. Sie berichteten, dass Hamburg offensichtlich im Genehmigungsverfahren f&uuml;r Moorburg gegen EU-Recht versto&szlig;en habe. So lautet zumindest der Vorwurf der Kommission. Was die d&uuml;rre Pressemitteilung der Beh&ouml;rde jedoch verschweigt und was auch die zust&auml;ndigen deutschen Beh&ouml;rden gern verdr&auml;ngen, ist die brisante Vorgeschichte: Dass Hamburg gegen die EU-Richtlinie versto&szlig;en hat, ist Folge eines sogenannten Investor-Staat-Schiedsverfahrens. Das wurde vor dem Washingtoner ICSID-Gericht gef&uuml;hrt und zwar vom Energiekonzern Vattenfall gegen die Bundesrepublik. (Fallnummer: ARB\/09\/6)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-04\/private-schiedsgerichte-verfahren-ttip-deutschland-europa-aerger\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: Wie Konzerne Staaten vor sich hertreiben<\/strong><br>\nImmer mehr Konzerne verklagen ganze Staaten vor geheimen Schiedsgerichten auf Schadensersatz in Milliardenh&ouml;he. Wir stellen vier interessante F&auml;lle vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-03\/investitionsschutz-klauseln-beispiele\/komplettansicht\">ZEIT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es bleibt dabei &ndash; Stoppt TTIP!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie die TTIP-Bef&uuml;rworter tricksen und t&auml;uschen<\/strong><br>\nStudienergebnisse zum transatlantischen Freihandelsabkommen werden oft selektiv dargestellt<br>\nVerb&auml;nde, die das Abkommen TTIP &uuml;bertrieben positiv darstellen, knicken vor der Kritik der Verbraucherorganisation Foodwatch ein.<br>\nNach einem Offenen Brief des Vereins Foodwatch hat der Verband der Automobilhersteller (VDA) vor Kurzem Falschinformationen &uuml;ber das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europ&auml;ischen Union und den USA zur&uuml;ckgezogen. Wie Foodwatch mitteilte, korrigierte der Lobbyverband auf seiner Homepage und seiner Internetseite jazuttip.de fragliche Textpassagen und l&ouml;schte ein Redemanuskript von Verbandspr&auml;sident Matthias Wissmann, in dem dieser die m&ouml;glichen wirtschaftlichen Vorteile von TTIP viel zu gro&szlig; dargestellt hatte. Zudem sei die &raquo;Rheinische Post&laquo; informiert worden. Wissmann hatte in einem Interview mit dem Blatt ebenfalls falsche Angaben gemacht.<br>\nEbenso wie der VDA hatten auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) denselben argumentativen Trick angewendet und von j&auml;hrlichem Wirtschaftswachstum als Folge des transatlantischen Freihandelsabkommens gesprochen. Die Verb&auml;nde unterstellten TTIP Wachstumseffekte von 119 Milliarden Euro j&auml;hrlich f&uuml;r die EU. Doch die Aussagen sind manipulativ und faktisch falsch. Denn die Quelle, eine Studie der Londoner Forschergruppe CEPR im Auftrag der Europ&auml;ischen Kommission, geht &uuml;berhaupt nicht von einem &raquo;j&auml;hrlichen Anstieg&laquo; aus. Vielmehr geht es in dieser Studie um einmalige Effekte, die nach einem Zeitraum von zehn Jahren zu erwarten sind. Der Wachstumseffekt von weniger als einem Prozent in zehn Jahren gilt als bestes Szenario der Studie, was von den Experten selbst angezweifelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/966688.wie-die-ttip-befuerworter-tricksen-und-taeuschen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP-Abkommen: Amerikaner schlagen Tauschhandel vor<\/strong><br>\nDie Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen der&nbsp;EU und den USA sind undurchsichtig, nur wenige Details dringen nach au&szlig;en. Nun zeigt ein vertraulicher Vermerk, der SPIEGEL ONLINE vorliegt, wie taktisch die Amerikaner vorgehen.<br>\nBei den Verhandlungen &uuml;ber das Freihandelsabkommen TTIP versuchen die USA offenbar, den Streit &uuml;ber Schiedsgerichte mit anderen Fragen zu verkn&uuml;pfen. Das geht aus einem vertraulichen Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums zur achten und vorerst letzten Verhandlungsrunde hervor, der SPIEGEL ONLINE vorliegt. Darin hei&szlig;t es: &ldquo;Im Bereich der &ouml;ffentlichen Beschaffung hat die US-Seite weitere Zugest&auml;ndnisse mit der Aufnahme von Diskussionen zu Investitionsschutz \/ ISDS verkn&uuml;pft.&rdquo; (&hellip;)<br>\nZwar ist es nicht ungew&ouml;hnlich, dass in Verhandlungen verschiedene Streitfragen miteinander vermengt werden. Das Protokoll l&auml;sst zudem nicht den Schluss zu, dass es tats&auml;chlich bereits zu solch einem Deal gekommen ist. Doch der Vorsto&szlig; der US-Vertreter st&uuml;tzt eine grunds&auml;tzliche Sorge vieler TTIP-Gegner: Am Ende k&ouml;nnte das Abkommen eine Art Kuhhandel zulasten der Verbraucher werden. So warnte das Umweltbundesamt k&uuml;rzlich vor der &ldquo;erheblichen&rdquo; Gefahr, dass &ldquo;bei der Bewertung von Gesetzen US-Handels- und Investitionsinteressen &uuml;ber Umweltziele gestellt&rdquo; w&uuml;rden.<br>\nNicht immer sind allerdings die USA treibende Kraft einer Liberalisierung. Bei der &ouml;ffentlichen Beschaffung bremsen sie Sorgen um sogenannte &ldquo;Buy American&rdquo;-Klauseln, durch die US-Beh&ouml;rden heimische Hersteller bevorzugen. Auch in der letzten Runde seien die USA nicht bereit gewesen, &ldquo;substanziell &uuml;ber eine Markt&ouml;ffnung zu verhandeln&rdquo;, hei&szlig;t es im Protokoll.<br>\nOffenbar sollen sich die Europ&auml;er erst bei Schiedsgerichten bewegen. Angesichts des gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Widerstands hat die EU diese Frage jedoch bereits aus den Verhandlungen ausgeklammert. Deutschland und andere Mitgliedstaaten wollen den Gerichten nur mit Nachbesserungen zustimmen &ndash; etwa der bislang nicht vorgesehenen M&ouml;glichkeit, in Berufung zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/ttip-usa-fordern-tauschhandel-zu-schiedsgerichten-a-1027099.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum sehen viele Industrieverb&auml;nde TTIP so positiv?<\/strong><br>\nBeim offensichtlichen Spiel &uuml;ber Bande sollte man aufmerksam sein<br>\nWas aus den weitgehend im Verborgenen stattfindenden Verhandlungen &uuml;ber das Freihandelsabkommen TTIP an die &Ouml;ffentlichkeit gedrungen ist, zeigt ziemlich deutlich, dass der Nutzen von TTIP ziemlich einseitig bei den sogenannten Investoren liegt. Um so verd&auml;chtiger erscheint in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass kein Spieler aus diesem Feld sich aus der Deckung wagt. Stattdessen schickt man Verb&auml;nde und deren Funktion&auml;re vor, die in der &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r Zustimmung trommeln und nicht gleich als Profiteure entlarvt werden sollen.<br>\nWer sich mit den Verhandlungen zu TTIP befasst, erkennt ziemlich schnell, dass bei TTIP nicht um faire und gerechte Handelsbedingungen f&uuml;r alle gerungen wird, sondern dass es eher um einen Kahlschlag bei Gesetzen und Vorschriften geht. Die von den meisten politischen Parteien so sehnlichst herbei gew&uuml;nschten Investoren sollen ein m&ouml;glichst unbegrenztes Spielfeld vorfinden, das ihnen keinerlei Hemmnisse in den Weg stellt, damit ein weiteres Wachstum nicht aufgehalten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44554\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Auml;rger um Privatisierung: Die fragw&uuml;rdigen Berater des Bundes<\/strong><br>\nDie Bundesregierung l&auml;sst sich bei Neubauten und IT-Vorhaben oft von einer umstrittenen Firma beraten. Deren Anteilseigner profitieren am Ende von den Projekten. Die Opposition f&uuml;rchtet den Ausverkauf der &ouml;ffentlichen Infrastruktur. Anfang vergangener Woche feierte sich die Gro&szlig;e Koalition mal wieder selbst. Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) verlieh Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU) ein Zertifikat f&uuml;r nachhaltiges Bauen. Man h&auml;tte es auch Zertifikat f&uuml;r teures Bauen nennen k&ouml;nnen. Es ging um das neue Ministerium von Wanka in der N&auml;he des Berliner Hauptbahnhofs. Voriges Jahr bezogen erste Beamte den 260 Millionen Euro schweren Komplex aus gr&uuml;nem Naturstein mit vertikalen Schlitzfenstern. Ein Konsortium um den Baukonzern BAM hat das Ministerium errichtet und wird es bis zum Jahr 2041 betreiben. Im Gegenzug erhalten die Investoren j&auml;hrlich rund sechs Millionen Euro f&uuml;r Miete und Instandhaltung vom Staat.<br>\nFachleute sprechen von &ouml;ffentlich-privaten Partnerschaften, kurz &Ouml;PP: Die Regierung vermeidet die hohen Baukosten, stattdessen muss sie jahrzehntelang &uuml;ppige Mieten zahlen. Die Gro&szlig;e Koalition will die private Finanzierung von &ouml;ffentlicher Infrastruktur in den kommenden Jahren massiv ausweiten, obwohl sich der Bund fast zum Nulltarif verschulden kann. Forschungsministerin Wanka betont, dass die private Finanzierung ihres neuen Hauses 9,5 Prozent billiger gewesen sei. Die Zahlen stammen aus einem Gutachten der Beratungsfirma &Ouml;PP Deutschland AG. Die Aktiengesellschaft unterst&uuml;tzt Bund, L&auml;nder und Kommunen bei Projekten wie dem Forschungsministerium. 57 Prozent der Firma geh&ouml;ren dem Staat, 43 Prozent h&auml;lt eine Beteiligungsgesellschaft.<br>\nDie Gr&uuml;nen im Bundestag wollten in einer Kleinen Anfrage herausfinden, wer hinter der &Ouml;PP Deutschland AG steht und wie oft die Berater schon f&uuml;r den Staat t&auml;tig wurden. Die Antworten des Bundesfinanzministeriums sind erstaunlich: Zu den Anteilseignern der Beteiligungsgesellschaft z&auml;hlt ausgerechnet der Baukonzern BAM, der das neue Forschungsministerium gebaut hat und betreibt. Einer der Kreditgeber des Projekts, die DZ Bank, ist ebenfalls beteiligt. Auch sonst finden sich unter den Anteilseignern viele Gr&ouml;&szlig;en der Wirtschaft und Finanzbranche: Deutsche Bank, Commerzbank, Hochtief oder die Bertelsmann-Tochter Arvato.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundesregierung-aerger-um-beraterfirma-oepp-a-1026870.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Europarat will Grundrechte im Netz und Datenschutz am Arbeitsplatz st&auml;rken<\/strong><br>\nMeinungsfreiheit im Netz ist unteilbar und Internetb&uuml;rger m&uuml;ssen auch R&uuml;cksicht auf die Rechtslage in anderen L&auml;ndern nehmen. Das und Empfehlungen zum Datenschutz am Arbeitsplatz schreibt der Europarat seinen 47 Mitgliedsregierungen ins Stammbuch. (&hellip;)<br>\nDie Empfehlung zum freien Informationsfluss versucht, den Regierungen nahe zu bringen, dass nationale Gesetzgebung in Bezug auf das Internet in manchen F&auml;llen genauso wenig an ihren Landesgrenzen halt macht wie kriminelle Unternehmungen. &ldquo;Mehrere Staaten k&ouml;nnten Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r das gleiche St&uuml;ck Information oder den gleichen Dienst im Netz reklamieren&rdquo;, ermahnt das Ministerkomitee die eigenen Regierungen. F&uuml;r Betroffene kann das bedeuten, dass sie widerspr&uuml;chlichen Rechtsregimen unterworfen sind. Der Europarat r&auml;t dazu, eine internationale Verst&auml;ndigung &uuml;ber gemeinsame Regeln herzustellen. (&hellip;)<br>\nIn der zweiten, verabschiedeten Empfehlung fordert der Europarat die Mitgliedsstaaten zur besseren Absicherung der informationellen Selbstbestimmung am Arbeitsplatz auf. &Ouml;ffentliche und private Arbeitgeber m&uuml;ssen von einer exzessiven Sammlung von Informationen &uuml;ber ihre Mitarbeiter absehen, die private E-Mail, auch vom Arbeitsplatz aus, d&uuml;rfe unter keinen Umst&auml;nden &uuml;berwacht werden. Es geht den Arbeitgeber auch nichts an, welche Seiten im Internet oder Intranet ein Arbeitnehmer anschaut, hei&szlig;t es in der Empfehlung. Hat der Arbeitgeber Bedenken, soll er Dinge besser pr&auml;ventiv ausfiltern. Die Datenschutzempfehlung beinhaltet auch hohe Standards in Bezug auf die Gesundheitsdaten, biometrischen Daten und den Umgang mit Bewerbern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Europarat-will-Grundrechte-im-Netz-und-Datenschutz-am-Arbeitsplatz-staerken-2595848.html?wt_mc=nl.ho.2015-04-04\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ein Open-Source-Windows w&auml;re eine M&ouml;glichkeit&rdquo;<\/strong><br>\nEs gab zumindest &Uuml;berlegungen, Quellcode von Windows freizugeben. Das sagte Mark Russinovich, ein leitender Entwickler bei Microsoft. Allerdings d&auml;mpfte er zugleich die Erwartungen&hellip;.<br>\nDas sagte der leitende Entwickler Mark Russinovich in dieser Woche auf der Entwicklerkonferenz Chefconf im kalifornischen Santa Clara. Microsoft befinde sich weiterhin im Wandel, sagte Russinovich auf einem Diskussionsforum. Die Freigabe des Betriebssystem-Codes &ldquo;w&auml;re m&ouml;glich&rdquo;. Denn viele Unternehmen und auch zahlreiche Kunden Microsofts verlie&szlig;en sich inzwischen immer mehr auf Open-Source-Software. Deshalb binde Microsoft quelloffene Software zunehmend in seine Dienste ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.golem.de\/news\/mark-russinovich-ein-open-source-windows-waere-eine-moeglichkeit-1504-113318.html\">golem.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Merkel verspricht mehr finanzielle Unterst&uuml;tzung der Ukraine<\/strong><br>\nDie Bundeskanzlerin verweist auf &ldquo;beachtliche Reformschritte&rdquo;<br>\nBedingungslos unterst&uuml;tzt die deutsche Regierung anscheinend weiter die ukrainische Regierung. Regierungschef Jazenjuk war zu Besuch in Berlin, wo die Bundeskanzlerin Merkel trotz des Gerangels der Oligarchen und Konflikten innerhalb der Regierungskoalition, der schleppend umgesetzten Reformen, der unkontrollierten Milizen und der milit&auml;rischen Aufr&uuml;stung der Ukraine ein gutes Zeugnis gab und munter weiter deutsches Geld zusagte. Zu den schon gew&auml;hrten 500 Millionen Euro sollen weitere Hilfen kommen, w&auml;hrend man sich gegen&uuml;ber den Griechen zickig gibt und knausert.<br>\nDabei wird die deutsche Regierung wissen, dass die Gelder auch in die milit&auml;rische Aufr&uuml;stung und die Errichtung der &ldquo;Mauer&rdquo; um die &ldquo;Volksrepubliken&rdquo; und an der Grenze zu Russland flie&szlig;en. Jazenjuk verkauft dies auch als Infrastrukturma&szlig;nahme und Besch&auml;ftigungspolitik. Die &ldquo;beachtlichen Reformschritte&rdquo; und das &ldquo;Beachtliche&rdquo;, was Merkel der Ukraine und der Rada attestierte, f&uuml;hrte sie sicherheitshalber nicht aus.<br>\nZum Waffenstillstand sagte Merkel, er sei &ldquo;noch nicht voll hergestellt&rdquo;. Dabei verdichten sich die Zeichen, dass beide Seiten kein Interesse daran haben, eine friedliche L&ouml;sung herbeizuf&uuml;hren. In der Ukraine wird die Truppenst&auml;rke erh&ouml;ht, in den Volksrepubliken geschieht &auml;hnliches. Auf beiden Seiten scheint nicht gesichert zu sein, dass sie schweren Waffen wirklich zur&uuml;ckgezogen wurden. Verletzungen des Waffenstillstands werfe sich beide Seiten vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44561\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die Diskrepanz in der Behandlung Griechenlands und der Ukraine durch die deutsche Bundesregierung und insbesondere der Bundeskanzlerin sollte auffallen: W&auml;hrend gegen&uuml;ber der neuen griechischen Regierung offenbar eine Null-Toleranz-Linie gefahren wird, ist das Verhalten gegen&uuml;ber den neuen Machthabern in Kiew viel entgegenkommender &ndash; und letztlich eindeutig gegen Russland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die falsche Freiheit<\/strong><br>\nBeim Konflikt um die Ukraine geht es nicht zuerst um Demokratie. Auch f&uuml;r Kiew spielt Geld eine entscheidende Rolle.<br>\n&hellip;im Westen wird sich fr&uuml;her oder sp&auml;ter die Frage stellen, wie viel uns ein Land wert ist, in dem der Kampf der Oligarchen den Kampf um mehr Demokratie &uuml;berlagert.<br>\nDerzeit drehen sich s&auml;mtliche Besuche ukrainischer Politiker im Westen vor allem um zwei Fragen: Wie kann Russland Einhalt geboten werden, und wie hoch wird der n&auml;chste Kredit? Im vergangenen Herbst sch&auml;tzte ein hochrangiger EU-Vertreter in Kiew den Investitionsbedarf im Land auf rund 500 Milliarden Euro. Da war die weitr&auml;umige Zerst&ouml;rung der Infrastruktur im Osten noch nicht absch&auml;tzbar.<br>\nJetzt geht es um noch gr&ouml;&szlig;ere Summen. Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk bittet deshalb in Berlin um Geld. Die ukrainische Finanzministerin, die in Chicago geborene Natalja Jaresko, war j&uuml;ngst in London, um bei Privatinvestoren f&uuml;r Engagement in der Heimat ihrer Eltern zu werben. Die waren nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA emigriert, Jaresko arbeitete im US-Au&szlig;enministerium und war im Chaos der 90er Jahre in der US-Botschaft in Kiew. Als der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko sie in sein Kabinett holte, hoffte er wohl auf die Kontakte der ehemaligen Finanzinvestorin.<br>\nDoch so richtig gelingt es ihr offenbar nicht, Geld aufzutreiben. Anfang der Woche sagte sie der &bdquo;Sunday Times&ldquo; in London, im Vergleich zu Griechenland &bdquo;ist es viel entscheidender, der Ukraine zu helfen, den Konflikt zu beenden, weil die Folgen der sich zuspitzenden Krise Gro&szlig;britannien und die EU st&auml;rker betreffen&ldquo;.<br>\nIn dieser Aussage wird das Dilemma des Westens in der Beziehung zu Kiew deutlich. Wie kann die EU ihren B&uuml;rgern erkl&auml;ren, dass sie f&uuml;r die Ukraine viel Geld ausgeben muss, w&auml;hrend ihr Mitglied Griechenland um geringere Kredite bettelt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/analyse-die-falsche-freiheit,29976308,30276378.html\">Viktor Funk in der FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Behauptung, dass Russland an einem Scheitern der Ukraine interessiert ist, halte ich f&uuml;r falsch und jedenfalls nicht belegt, dass &bdquo;der Krieg in der Ukraine ein Wirtschaftskrieg&ldquo; ist, und &bdquo;Freedom isn&rsquo;t free&ldquo; vor allem eine &ouml;konomische Parole&ldquo; ist, dem kann man kaum widersprechen. Und dass es weder im Westen, noch in der Ukraine, noch in Russland einen Gewinner dieses Konfliktes gibt, trifft wohl auch zu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Egon Bahr: Es geht um Interessen, nicht Werte<\/strong><br>\nDas verl&auml;sslichste Fundament der Au&szlig;enpolitik bietet die Geografie. Amerika bleibt ein unentbehrlicher Faktor, Russland ist unverr&uuml;ckbar, und Europa mit Deutschland in der Mitte bildet den Kern unserer Interessen. Die vielen Krisen, die sich &uuml;berlappen, k&ouml;nnen eskalieren, schwer beherrschbar sogar zu der Gefahr f&uuml;r den Frieden zu werden. Es w&uuml;rde wenig helfen, nach den Ursachen zu forschen oder gar Schuldzuweisungen vorzunehmen&hellip;<br>\nNach der Wahl von Willy Brandt zum Bundeskanzler wurde Washington &uuml;ber das Konzept unserer Ostpolitik informiert, noch vor dem Bundestag und der deutschen &Ouml;ffentlichkeit. Ohne US-R&uuml;ckendeckung h&auml;tte es die deutsche Entspannungspolitik nicht gegeben&hellip;<br>\nNach seiner ersten Wahl zum US-Pr&auml;sidenten hat Barack Obama erkl&auml;rt, die amerikanische Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, die seit dem Ende des Krieges auf Konfrontation zur Sowjetunion angelegt war, auf Zusammenarbeit auszurichten. Alle gro&szlig;en Aufgaben des neuen Jahrhunderts verlangten Kooperation. Damit wurde er zum Hoffnungstr&auml;ger und mit dem Friedennobelpreis ausgezeichnet&hellip;<br>\nDie Globalmacht USA wird sich nur binden, wo ihr Interesse dazu r&auml;t. Sie wird insgesamt ihre Politik der freien Hand verfolgen, um ihren Einfluss zu vergr&ouml;&szlig;ern. Eine Supermacht l&auml;sst sich auch nicht durch eine schwerf&auml;llige Organisation wie die UN von der Verfolgung ihrer Interessen abhalten.<br>\nDie Erkenntnis begann zu wachsen, dass die Selbstbestimmung Europas nach dem Ende der Sowjetunion nur noch als Emanzipation von Amerika stattfinden kann. Unsere Selbstbestimmung steht neben und nicht gegen Amerika. &hellip;<br>\nSeit Obama Russland zur Regionalmacht abgewertet hat, verstehe ich nat&uuml;rlich die Schwierigkeit, das zu revidieren. Aber ich verstehe eben auch Putin, nun erst recht zu beweisen, was alles nicht gegen ihn und ohne ihn m&ouml;glich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Deutschlands-Aussenpolitik\/!157598\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>NATO-Osterweiterung: weitere L&uuml;gen entkr&auml;ftet<\/strong><br>\nHat oder hat die NATO nicht ihr Wort in Bezug auf die heute so wichtige Frage der Osterweiterung gebrochen. Diese Frage hat sich insbesondere in den sozialen Netzwerken festgesetzt und dort eine unheimliche Dynamik entfacht. W&auml;hrend die eine Seite behauptet die NATO habe ihr Wort nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gebrochen in dem keine Osterweiterung versprochen wurde, entgegnet die andere Seite dass es f&uuml;r diese Behauptung keinerlei Beweise gebe die diese Aussage st&uuml;tzen w&uuml;rde. Im Gegenzug zitiert die erste Seite wieder verschiedene Politiker jener Zeit, die genau ihren Punkt st&uuml;tzen und auf m&uuml;ndliche Versprechungen aus Washington verweisen, worauf dann die andere Seite wieder die greifbaren Fakten wie den NATO-Russland-Rat oder die NATO-Russland-Grundakte auff&uuml;hrt.<br>\nEs finden sich in letzter Zeit aber immer mehr Dokumente die die Behauptung der ersten Seite zu bekr&auml;ftigen scheint, dass es n&auml;mlich tats&auml;chlich so etwas wie ein halb-formelles Abkommen zwischen den USA\/NATO und dem sowjetischen Pr&auml;sidenten Michail Gorbatschow gab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neopresse.com\/politik\/nato-osterweiterung-weitere-luegen-entkraeftet\/\">NEOPresse<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Diplomatischer Eklat: Tschechien verbannt US-Botschafter von Prager Burg<\/strong><br>\nDer tschechische Pr&auml;sident Zeman will zu einer Parade nach Moskau reisen. Das kritisiert der amerikanische Botschafter. Wenige Worte sp&auml;ter ist der diplomatische Eklat da. Am 9. Mai will Tschechiens Pr&auml;sident Milos Zeman in Moskau die allj&auml;hrliche russische Milit&auml;rparade zur Feier des Sieges &uuml;ber Nazi-Deutschland ansehen. Das werten die USA offenbar als Geste der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die russische Regierung &ndash; und zu der ist das Verh&auml;ltnis der Amerikaner bekanntlich angespannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/tschechiens-praesident-milos-zeman-schilt-us-botschafter-a-1027171.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Litauen: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen CIA-Geheimgef&auml;ngnissen<\/strong><br>\nHat der US-Geheimdienst CIA in Litauen ein Geheimgef&auml;ngnis betrieben? Wenn ja, wer hat davon gewusst, und wer hat dem US-Geheimdienst dabei geholfen? Die Staatsanwaltschaft in Vilnius geht jetzt erneut diesen Fragen nach. Konkret geht es darum, ob und wie der CIA nahe der litauischen Hauptstadt eine sogenannte Black Site betreiben und dort nach dem 11. September 2001 Terrorverd&auml;chtige gefangen halten, verh&ouml;ren und foltern konnte. (&hellip;)<br>\nDie litauische Staatsanwaltschaft hatte schon einmal Ermittlungen in dieser Sache gef&uuml;hrt, sie aber vor vier Jahren fallen gelassen, weil es keine Beweise gab, dass in Litauen jemals mutma&szlig;liche Terroristen festgehalten wurden. (&hellip;)<br>\nEnde Januar diesen Jahres hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International unter anderem Litauen aufgefordert, seine Rolle bei den Verh&ouml;rmethoden des CIA umfassend zu untersuchen und Verantwortliche strafrechtlich zu verfolgen. Ohne europ&auml;ische Hilfe &ldquo;w&auml;ren die USA nicht in der Lage gewesen, f&uuml;r so viele Jahre Menschen in Geheimgef&auml;ngnissen festzuhalten und zu foltern&rdquo;, so die Organisation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/litauen-staatsanwaltschaft-ermittelt-wegen-cia-black-sites-a-1026915.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und wie ist die Situation in Deutschland? Die NachDenkSeiten haben &uuml;ber die Ver&ouml;ffentlichung des CIA-Folterreports auf Deutsch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24645\">berichtet<\/a>. Hier ein Zitat aus dem Vorwort von Wolfgang Neskovic:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Bundesjustizminister Heiko Maas hat sich in der &Ouml;ffentlichkeit gegen&uuml;ber der Bild-Zeitung bereits eindeutig positioniert: &bdquo;Die Folterpraxis der CIA ist grauenhaft. Alle Beteiligten m&uuml;ssen auch strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden.&ldquo; Diesen markigen Worten m&uuml;ssen Taten folgen. Bei dieser &ouml;ffentlichen Festlegung und unter Ber&uuml;cksichtigung der hier dargestellten Rechtslage ist es dem Bundesjustizminister verwehrt, sich zuk&uuml;nftig hinter dem Generalbundesanwalt zu verstecken, wenn dieser die Ermittlungen zum Beispiel unter Hinweis auf Paragraf 153f StPO einstellen sollte. Die politische Verantwortung f&uuml;r diesen Handlungsschritt des Generalbundesanwalts tr&uuml;ge dann allein der Bundesjustizminister. Immerhin kann er sich &ndash; wenn die &Auml;u&szlig;erungen denn ernst gemeint sein sollten &ndash; auf die uneingeschr&auml;nkte Unterst&uuml;tzung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann berufen. Wenn die Glaubw&uuml;rdigkeit von &Auml;u&szlig;erungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Oppermann generell auch nicht besonders hoch sein d&uuml;rfte, hat dieser immerhin die bekannt gewordenen Misshandlungen als &bdquo;grauenhaft und unentschuldbar&ldquo; bezeichnet. Folter m&uuml;sse &bdquo;ohne Einschr&auml;nkungen international ge&auml;chtet werden&ldquo;. Er erwarte von der Bundesregierung, sich f&uuml;r die Strafverfolgung der Verantwortlichen einzusetzen. Wenn der Justizminister sich seiner Verantwortung nicht durch Flucht entzieht, indem er auf die angebliche Unabh&auml;ngigkeit der Justiz (hier die des Generalbundesanwalts) verweist, wird er auch Unterst&uuml;tzung nicht nur die von Herrn Oppermann &ndash; n&ouml;tig haben. (&hellip;)<\/em><br>\n<em>Nunmehr hat er (gemeint ist Herr Maas; C.R.) die gro&szlig;e Chance, sich als unbestechlicher Besch&uuml;tzer des Rechts zu bew&auml;hren, indem er die ihm nach der Rechtslage zukommende politische Verantwortung f&uuml;r die Ermittlung des Generalbundesanwalts &uuml;bernimmt.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Riads seltsame Freunde<\/strong><br>\nViele Medien berichten tendenzi&ouml;s &uuml;ber den Konflikt im Jemen. Sie &uuml;bersehen die Verantwortung des Westens f&uuml;r die Eskalation des Konflikts.<br>\nDas Konstrukt, das die internationale Gemeinschaft &ndash; Saudi-Arabien, USA, EU &ndash; Jemen auferlegte, zielte auf sogenannte Stabilit&auml;t, nicht auf Demokratie und Neubeginn. Die Revolution&auml;re, darunter die Huthi, wurden beiseitegeschoben zugunsten der alten Elite. Saleh bekam Immunit&auml;t garantiert; sie wurde die Basis seines Wiederaufstiegs.<br>\nHeute, viele Runden sp&auml;ter, zeigt der Jemen: Das Demokratieverlangen derart abzuw&uuml;rgen hat auch der Stabilit&auml;t nicht gedient &ndash; im Gegenteil. Die westliche Politik ist im Jemen gescheitert, genauso wie anderswo. Aber dieser Gedanke ist zu unbequem. Darum wird der Jemen lieber religi&ouml;s erkl&auml;rt: sunnitisch-schiitisch, da hat jeder Journalist seine Schublade. Nur passt der Jemen da ganz schlecht rein. Denn die Grenze zwischen den beiden muslimischen Konfessionen ist hier so por&ouml;s wie nirgends sonst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!157449\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie einer gef&auml;hrlichen Technologie der Weg geebnet wird<\/strong><br>\nUrspr&uuml;nglich plante die Regierung, die umstrittene Fracking-Methode wegen ihrer unkalkulierbaren Risiken weitgehend zu verbieten. Doch von dem Plan ist nicht viel geblieben. Au&szlig;er ein fauler Kompromiss. Die eingeschlagene Richtung war die richtige, am Ende hat es die Bundesregierung doch vermasselt. Vom Plan, die umstrittene Fracking-Methode wegen ihrer unkalkulierbaren Risiken weitgehend zu verbieten, ist nicht viel geblieben. Der nun vorgelegte Gesetzentwurf ist ein fauler&nbsp;Kompromiss. Anstatt klare rote Linien zu ziehen, wurden die Vorgaben in letzter Minute aufgeweicht. Anstatt die gef&auml;hrliche Technologie aus Deutschland zu verbannen, wird ihr durch die Hintert&uuml;r der Weg sogar noch geebnet. Zwar wurden der Wasserschutz verbessert und die Auflagen f&uuml;r Probebohrungen versch&auml;rft. Im Entwurf steht aber auch, dass ein kommerzieller Einsatz bereits von 2019 an m&ouml;glich sein k&ouml;nnte. Wieder einmal haben Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Kanzlerin Angela Merkel die Interessen der Industrie &uuml;ber die der B&uuml;rger&nbsp;gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/fracking-gesetz-wie-einer-gefaehrlichen-technologie-der-weg-geebnet-wird-1.2419469\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Universit&auml;t&nbsp;Hamburg: Professorin&nbsp;k&uuml;ndigt 100 Studenten<\/strong><br>\nAm Mittwoch begann das Sommersemester an der Hamburger Universit&auml;t, die Studenten kehrten aus den Semesterferien zur&uuml;ck und belegten ihre neuen Veranstaltungen. Alle &ndash; bis auf gut 100 Lehramtsstudenten. Deren Kurse wurden vier Tage vor Semesterbeginn abgesagt. Es fehlt das Personal, um sie zu unterrichten. Mehr als 100 angehende Berufsschullehrer des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften erhielten in der vergangenen Woche eine E-Mail ihrer Professorin Ingrid M&uuml;hlhauser: Sie k&ouml;nnten ihr Studium momentan vermutlich nicht fortsetzen. F&uuml;r viele Probleme des Fachbereichs seien keine L&ouml;sungen gefunden worden, daher k&ouml;nne die Universit&auml;t ihrer Verpflichtung, die Lehre sicherzustellen, nicht nachkommen.<br>\nDer Studiengang Gesundheitswissenschaften wird zur gro&szlig;en Mehrheit von Frauen belegt, die eine fachliche Ausbildung als Arzthelferin oder Zahntechnikerin absolviert haben. Die Absage ihrer Professorin bedeutet f&uuml;r einige von ihnen, nach mehrj&auml;hriger praktischer und universit&auml;rer Ausbildung die Stelle f&uuml;r ein Referendariat wieder absagen zu m&uuml;ssen. Professorin M&uuml;hlhauser ist die zur Zeit einzige Lehrkraft f&uuml;r alle angehenden Berufsschullehrer von Gesundheitsberufen. Seit 20 Jahren leitet sie den Fachbereich und warb Drittmittel ein, vor Kurzem k&uuml;ndigte ihre einzige Mitarbeiterin wegen fehlender Perspektive. Bis zu 70 Prozent des Unterrichts wird durch externe Dozenten abgedeckt. &ldquo;Jetzt kann ich den Studierenden nicht mehr anbieten, was ihnen zusteht&rdquo;, sagt M&uuml;hlhauser SPIEGEL ONLINE. Die zust&auml;ndige Fakult&auml;t f&uuml;r Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN) verweigere zus&auml;tzliches Personal, n&ouml;tige Drittmittel fielen weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/universitaet-hamburg-professorin-kuendigt-100-studenten-a-1026869.html\">Unispiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>So tricksen die m&auml;chtigen M&auml;zene der Politik<\/strong><br>\nDie Parteien kassierten im Wahljahr 2013 rund 91 Millionen Euro an Spenden. Aber nur 1,1 Millionen lie&szlig;en sich vor dem Wahltag einem Absender zuordnen. So wird gest&uuml;ckelt, getrickst und geschoben.<br>\nDass es um diese Transparenz generell nicht gut bestellt ist, zeigen die Spendendaten aus dem letzten Bundestags-Wahljahr, die seit dieser Woche vollst&auml;ndig vorliegen. Insgesamt flossen 2013 rund 91 Millionen Euro an die Parteien. Aber nur 1,1 Millionen Euro lie&szlig;en sich vor dem Wahltag im September einem Absender zuordnen. Die B&uuml;rger gingen also in die Wahllokale, ohne zu wissen, wer genau die Kampagnen der Parteien finanziert hat. Das ergibt eine Auswertung der Rechenschaftsberichte durch die &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. Bei 5,6 Millionen Euro besteht sogar der Verdacht, dass Firmen und Personen Zuwendungen ganz gezielt mithilfe von L&uuml;cken im Parteiengesetz aus dem Wahlkampf herausgehalten haben.<br>\nF&uuml;r den deutschen Partei-Spender gibt es einen entscheidenden Grenzwert. Erst wenn er im Jahr mehr als 10.000 Euro an eine Partei &uuml;berweist, erscheint sein Name im Rechenschaftsbericht &ndash; der aber erst im &uuml;bern&auml;chsten Jahr ver&ouml;ffentlicht wird. Diese Regelung soll Kleinspender sch&uuml;tzen. Also etwa, wenn Senioren dem CDU-Ortsverband ein paar Hundert Euro &uuml;berweisen wollen. Solche anonymen Spenden machen den L&ouml;wenanteil aus.<br>\nDer Grenzwert sei allerdings viel zu hoch gegriffen, sagt Timo Lange von der Organisation Lobbycontrol. Der Verein setzt sich deshalb f&uuml;r mehr Offenheit im Lobbying ein. &ldquo;Die 10.000-Euro-Marke sch&uuml;tzt nicht nur Kleinspender, sondern viele Unternehmen. Zwei Drittel der Firmen und Verb&auml;nde, die spenden, bleiben so vollst&auml;ndig anonym.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article139137225\/So-tricksen-die-maechtigen-Maezene-der-Politik.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Beachtlich, allein die Quandt-Sippe spendete fast 1 Million Euro an CDU und FDP. Soviel dazu, wer in der markkonformen Demokratie die Strippen zieht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;Progressive Mehrheiten mit der SPD? F&uuml;r eine Politik jenseits der neuen Mitte&ldquo;<\/strong><br>\nDer gleichnamige Sammelband, hrsg. von Max Reinhardt, Stefan Stache und Stephan Meise, bietet Antworten auf die Frage danach, wie die SPD Vertrauen zur&uuml;ckgewinnen kann und wie sich Mehrheiten f&uuml;r eine sozial-&ouml;kologische Reformpolitik und mehr demokratische Partizipation mobilisieren lassen. Dabei wird die Analyse nicht auf die SPD verengt. Vielmehr wird an Kritik an der SPD, auch aus Zeitzeugensicht, nicht gespart, und die Frage gestellt, wie sie sich milieu- und bewegungs&uuml;bergreifend und im B&uuml;ndnis mit anderen linken Parteien (Rot-Rot-Gr&uuml;n) und Organisationen erneuern k&ouml;nnte. Wer sind die W&auml;hlerInnen, die f&uuml;r ein linkes Projekt gewonnen werden k&ouml;nnten? Die AutorInnen aus Wissenschaft und Politik im sozialdemokratischen und gewerkschaftlichen Umfeld stellen reformpolitische L&ouml;sungsans&auml;tze vor, die entscheidend zur &Uuml;berwindung der politischen Vertrauens-, &ouml;kologischen und sozio&ouml;konomischen Krise beitragen k&ouml;nnten. So wird beispielsweise die solidarische Gesellschaft in Freiheit als ein Reformpfad historisch aufgearbeitet und in seiner modernen Form beschrieben. &Uuml;ber die Thesen wird bei einer Veranstaltung mit Michael M&uuml;ller, Parlamentarischer Staatssekret&auml;r im Bundesumweltministerium a. D. und Vorsitzender NaturFreunde Deutschland, diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150407_veranstaltungshinweis.pdf\">Veranstaltungshinweis: Reform der SPD [PDF &ndash; 45 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Der Mindestlohn wird f&uuml;r Deutschland zur Falle<\/strong><br>\nDer Kahlschlag auf dem Arbeitsmarkt ist ausgeblieben. 42,5 Millionen Menschen waren im M&auml;rz in Deutschland besch&auml;ftigt, mehr als 30 Millionen davon sozialversicherungspflichtig. Wie prophezeit, geht die Zahl der hauptberuflichen Minijobber zur&uuml;ck, um 120.000 im Januar, nach vorl&auml;ufigen Sch&auml;tzungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Angesichts der insgesamt guten wirtschaftlichen Lage ist das ein zu vernachl&auml;ssigendes Ph&auml;nomen.<br>\nNiemand sollte sich von den guten Zahlen einlullen lassen: In der derzeitigen Situation mag der Mindestlohn unproblematisch sein. Er kann sich sogar als sinnvoller Markteingriff erweisen &ndash; wenn er denn dazu beitr&auml;gt, die gravierenden gesamtwirtschaftlichen Ungleichgewichte in Deutschland auszutarieren. Der Mindestlohn wird jedoch zur schwer ertr&auml;glichen B&uuml;rde, sobald sich die wirtschaftliche Lage eintr&uuml;bt, was zwangsl&auml;ufig irgendwann der Fall sein wird. &hellip;.<br>\nDie n&auml;chste Krise kommt bestimmt; die Arbeitslosigkeit wird dann wieder steigen. Dann wird der deutsche Mindestlohn zur Falle. Und zwar nicht etwa, weil die Besch&auml;ftigten so viel verdienen, sondern weil die deutschen Lohnkosten insgesamt so hoch sind. In kaum einem Land der Welt lasten so hohe Sozialabgaben auf den Jobs wie hierzulande, rechnet die OECD vor. Die Differenz zwischen den Nettoeinkommen der Niedrigverdiener und den Bruttokosten der Arbeitgeber ist gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/der-mindestlohn-wird-fuer-deutschland-zur-falle-a-1027183.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Henrik M&uuml;ller ist das klassische Beispiel eines Angeh&ouml;rigen der Hilfseliten, die sich die Superreichen halten um ihre Interessen publizistisch zu vertreten und den Anschein des allgemeinen Interesses zugeben. Als Professor f&uuml;r wirtschaftspolitischen Journalismus an der Uni Dortmund, sorgt M&uuml;ller dann auch daf&uuml;r, dass die Redaktionen der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; mit dem ideologisch korrekt ausgerichteten Nachwuchs versorgt werden. Es lohnt sich, die Stimmen im Leserforum zu lesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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