{"id":2566,"date":"2007-08-18T11:40:21","date_gmt":"2007-08-18T09:40:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2566"},"modified":"2007-08-18T11:40:21","modified_gmt":"2007-08-18T09:40:21","slug":"hinweise-des-tages-463","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2566","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Hartz-Chronik<\/strong><br>\nWie sich Politik, Protest und das ALG II rund um die Hartz-Reformen entwickelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digi-artikel&amp;ressort=sw&amp;dig=2007\/08\/16\/a0135&amp;no_cache=1&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Da habe ich das Doppelte einkaufen k&ouml;nnen&rdquo;<\/strong><br>\nDieter Nolte, betroffener Hartz-IV-Empf&auml;nger und Gr&uuml;nder des Vereins f&uuml;r Familie und Soziale Sicherheit, Contra e.V., h&auml;lt das Hartz-IV-Gesetz f&uuml;r ein Verbrechen an den Menschen. Mit der alten Sozialhilfe habe er noch das Doppelte an Lebensmitteln einkaufen k&ouml;nnen. Daher forderte Nolte den damals geltenden Warenkorb zu den heutigen Euro-Preisen als Grundlage f&uuml;r die Berechnung des Arbeitslosengelds II.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/659250\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Katharina Sperber: Hartz IV-Kinder &ndash; leben nach Regelsatz<\/strong><br>\nEs sei &ldquo;Quatsch&rdquo;, wenn im Regelsatz festgelegt sei, dass ein 14-J&auml;hriger nur 60 Prozent der Essensrationen eines Erwachsenen ben&ouml;tige, sagte der nordrhein-westf&auml;lische Sozialminister und Vater von drei Kindern, Karl-Josef Laumann (CDU), j&uuml;ngst in einer Landtagsdebatte. Er erkannte erheblichen &ldquo;Diskussions- und Handlungsbedarf&rdquo;.So weit ist Bundesarbeitsminister Franz M&uuml;ntefering (SPD) noch nicht. Bis November l&auml;sst er derzeit erst mal pr&uuml;fen, ob die bisherige Methode, die Regels&auml;tze f&uuml;r Erwachsene zu errechnen, die tats&auml;chlichen Preissteigerungen abbildet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1192705\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dort vor allem auch die Regels&auml;tze f&uuml;r Kinder und Jugendliche.<br>\nVon der Leyen meint, das Elterngeld lasse M&uuml;tter und V&auml;ter gar nicht erst in Hartz IV fallen &ndash; wenn man zu den Besserverdienenden geh&ouml;rt mag das zutreffen. Die Bezieher von geringen Einkommen haben sich durch das Elterngeld eher verschlechtert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wettrennen um die niedrigsten Steuern<\/strong><br>\nErbschaftsteuer weg, Unternehmensteuer runter, weniger Einkommensteuer &ndash; die konservative Opposition in Gro&szlig;britannien verspricht den W&auml;hlern f&uuml;r den Fall einer Regierungs&uuml;bernahme Steuergeschenke. Doch eine Sorge treibt sie Berichten zufolge um &ndash; dass die Labour-Regierung die Ideen klauen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,500527,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Wie Ihr es immer wieder voraussagt, der Steuerwettbewerb geht weiter. Nicht nur zwischen den L&auml;ndern, sondern auch zwischen den Parteien innerhalb eines Landes.<br>\nWie immer, geht es auch in Gro&szlig;britannien um die Steuern der Unternehmen und Besserverdienenden. Die Entlastungen sollen aber aufkommensneutral sein, die Gegenfinanzierung wurde aber nicht er&ouml;rtert. Lasst mich mal raten, vielleicht die Mehrwertsteuer? Wenn die Steuern f&uuml;r Besserverdienende aufkommensneutral gesenkt werden sollen, was bleibt dann &uuml;brig, als die Ausf&auml;lle &uuml;ber Steuern f&uuml;r Normal- bzw. Geringverdiener zu finanzieren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Finanzkrise gef&auml;hrdet Amerikas Wirtschaft<\/strong><br>\nDie Krise an den Finanzm&auml;rkten droht gr&ouml;&szlig;eres Unheil anzurichten als bislang gedacht. US-Finanzminister Paulson warnte erstmals, die Konjunktur werde unter den Turbulenzen leiden. Warum die US-Regierung dennoch nicht eingreifen will. &ndash; Allein in den Vereinigten Staaten wurden seit Beginn der Finanzkrise im Juli mehr als zwei Billionen Dollar an B&ouml;rsenwerten vernichtet. Paulson sagte dem Wall Street Journal, der Abschwung an den Finanzm&auml;rkten werde &ldquo;bei der Wachstumsrate der amerikanischen Wirtschaft eine Strafe fordern&rdquo;.<br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy forderte in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Finanzminister der sieben f&uuml;hrenden Industriestaaten (G7) sollten bei ihrer Tagung im Oktober in Washington die Finanzkrise auf die Tagesordnung setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt2l3\/finanzen\/artikel\/660\/128449\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auf dem G 8-Treffen in Heiligendamm haben sich die Amerikaner und die Briten mit H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en gegen Transparenzregeln gewandt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gier ohne Grenzen<\/strong><br>\nDie Beteiligten haben nicht nur an den Krediten, sondern auch an Geb&uuml;hren, Provisionen und Pr&auml;mien verdient. &ldquo;Die Finanzindustrie hat dadurch eine enorme Bl&uuml;te erfahren, auch Ratingagenturen haben unheimlich viel Geld verdient&rdquo;, sagt Sch&auml;fer vom DIW. &ldquo;Diejenigen, die ihre Geb&uuml;hren bereits eingestrichen haben, sind die Gewinner dieser Krise &ndash; die Verlierer sind diejenigen Marktteilnehmer, die die Kreditausf&auml;lle zu tragen haben und nat&uuml;rlich auch die Kreditnehmer, die ihr ganzes Verm&ouml;gen dabei verlieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,500521,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein Beispiel f&uuml;r die verharmlosende Sprache, die Albrecht M&uuml;ller in seinem <a href=\"?p=2564\">gestrigen Beitrag<\/a> angeprangert hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schuldige gesucht<\/strong><br>\nDie EU-Kommission kn&ouml;pft sich die Ratingagenturen vor. Ein hoher Vertreter sagte am Donnerstag, die Branche habe zu sp&auml;t vor den Problemen im US-Markt f&uuml;r zweitklassige Hypothekenkredite gewarnt. Eine Entscheidung &uuml;ber das weitere Vorgehen werde 2008 erwartet. Gesetzliche Regelungen w&uuml;rden erwogen.<br>\nDie privaten Agenturen, die die Ausfallwahrscheinlichkeit von Krediten und Anleihen bewerten, h&auml;tten bereits im vergangenen Jahr in den USA Warnsignale aus der Branche erhalten, aber ignoriert. Das sei auff&auml;llig, sagte der EU-Vertreter. Der freiwillige Verhaltenskodex, den sich Agenturen wie Standard &amp; Poor&rsquo;s und Moody&rsquo;s nach dem Zusammenbruch des US-Konzerns Enron wegen m&ouml;glicher Interessenkonflikte gegeben hatten, geh&ouml;re auf den Pr&uuml;fstand. Die Agenturen werden von den Firmen bezahlt, deren Bonit&auml;t sie beurteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1192694\">FR<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Neue Webseite zu Nebeneink&uuml;nften<\/strong><br>\nEs gibt eine neue Webseite zu den Nebeneink&uuml;nften der Bundestagsabgeordneten: <a href=\"http:\/\/www.nebeneinkuenfte-bundestag.de\">www.nebeneinkuenfte-bundestag.de<\/a>. Die Daten sind die gleichen wie auf den Seiten des Bundestages, die neue Seite will sie jedoch &uuml;bersichtlicher pr&auml;sentieren und weitere Optionen bieten. So kann man nicht nur nach Abgeordneten suchen, sondern auch nach Arbeitgebern (A-Z). Sch&ouml;n w&auml;re noch eine Kategorisierung der Arbeitgeber nach Branchen. Au&szlig;erdem bietet die Seite einige weitere Auswertungen, z.B. &ldquo;Die zehn Arbeitgeber, bei denen die meisten Abgeordneten t&auml;tig sind&rdquo; oder &ldquo;Die zehn Abgeordneten mit den h&ouml;chsten Nebeneink&uuml;nften&rdquo;. Diese Aufaddierungen der Stufenangaben zu den Nebent&auml;tigkeiten bieten aber kein realistisches Bild der realen Nebeneink&uuml;nfte, sie sind nur mit gro&szlig;er Vorsicht zu betrachten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/08\/lobbyhinweise\">LobbyControl<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nebeneinkuenfte-bundestag.de\/\">Nebeneink&uuml;nfte-Datenbank<\/a><\/li>\n<li><strong>Gehirnsch&auml;den durch Tschernobyl?<\/strong><br>\nDie Niedrigstrahlung nach dem radioaktiven Tschernobylregen soll laut einer Studie ungeborene Kinder in Schweden so gesch&auml;digt haben, dass sie sp&auml;ter schlechtere Studienleistungen erbrachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=umwelt&amp;art=3313&amp;id=umwelt-artikel&amp;cHash=acc60baf60\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein Fahrverbot trotz Feinstaubplage<\/strong><br>\nObwohl die Grenzwerte f&uuml;r Feinstaub in f&uuml;nf St&auml;dten &uuml;berschritten sind, ist wieder nicht mit Fahrverboten zu rechnen. Viele Autofahrer d&uuml;sen deshalb weiter mit ungefilterten Dieseln herum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=umwelt&amp;art=3267&amp;id=umwelt-artikel&amp;cHash=eb61481cd0\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahn-Verkauf im Eilverfahren<\/strong><br>\nSchon Mitte September k&ouml;nnte der Bundestag &uuml;ber die Privatisierung abstimmen &ndash; ohne Debatte und Gutachten der Bundesl&auml;nder. Die f&uuml;hlen sich nun &uuml;bergangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=wirtschaft&amp;art=3323&amp;id=wirtschaft-artikel&amp;cHash=c2f9886502\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Neue Linke, neue Lage<\/strong><br>\nDarin besteht das erste historische Verdienst der Linkspartei: Offensichtlich hat ihre Gr&uuml;ndung die SPD zu neuem &bdquo;sozialdemokratischen Leben&ldquo; erweckt. Keine andere Partei reagierte mit einem derart durchschaubar schlechten Gewissen auf die neue Partei. Dar&uuml;ber kann auch die vorschnelle Abwertung des Konkurrenten nicht hinwegt&auml;uschen. Im Gegenteil: Die Positionierung in Sachen Mindestlohn weist weit &uuml;ber diesen Tag und den Einzelfall hinaus. Bereits heute beginnt die SPD, ob bewusst oder unbewusst, die Weichen f&uuml;r die Zeit nach der gro&szlig;en Koalition zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=2619\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Hoffen wir&rsquo;s.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Trotz Verbot &ndash; Pharmakonzerne manipulieren &Auml;rztefortbildungen <\/strong><br>\nDer Gesetzestext ist eindeutig: &Auml;rztefortbildungen m&uuml;ssen frei von wirtschaftlichen Interesse sein. So hat es die Bundesregierung beschlossen. Damit das auch wirklich gelingt, m&uuml;ssen die Landes&auml;rztekammern Fortbildungen seit 2004 zertifizieren. Der Einfluss der Pharmaindustrie auf die Weiterbildung sollte mit dieser Regelung beendet werden.<br>\nDoch gelungen ist dies offenbar nicht. Pharmaunternehmen machen weiterhin auf Lehr-Veranstaltungen unverbl&uuml;mt Werbung f&uuml;r ihre Produkte und laden die &Auml;rzteschaft zum gem&uuml;tlichen Abendessen ein. Zudem unterh&auml;lt fast jeder Konzern inzwischen ein eigenes Fortbildungsportal im Internet, wo er in kostenlosen Schulungen flei&szlig;ig die Wirkstoffe der eigenen Medikamente anpreist. Und die Landes&auml;rztekammern? Sie segnen all diese Fortbildungen ab, obwohl die Veranstaltungen nicht frei von wirtschaftlichen Interessen sind. Panorama &uuml;ber &Auml;rztefortbildungen, die oft nichts anderes als Werbung sind.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/container\/file\/t_cid-4194112_.pdf\">ARD-Panorama [PDF &ndash; 58 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2007\/t_cid-4189190_mid-4192432_.html\">ARD-Panorama (Video)<\/a><\/li>\n<li><strong>Raul Zelik: Mit den Mitteln der Feindschaft<\/strong><br>\nDie Entregelung staatlicher Gewalt in Verbindung mit den immer perfekteren Kontrolltechnologien k&ouml;nnte in einem autorit&auml;ren Alptraum m&uuml;nden. Eine Warnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/33\/07331101.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Missbilligung vom Presserat f&uuml;r Frankfurter Rundschau<\/strong><br>\nDer Presserat erteilte der Frankfurter Rundschau (FR) eine Missbilligung f&uuml;r eine Anzeigenbeilage von McDonald&rsquo;s, die Sch&uuml;ler im Rahmen eines Zeitungsprojekts verfassten (M 04 \/ 2007). Die Beilage war Teil des Zeitungsprojekts &bdquo;FRiSCH &ndash; Frankfurter Rundschau in der Schule&ldquo;. Die FR stellt Schulklassen die Zeitung f&uuml;r den Unterricht zur Verf&uuml;gung, und eine eigene Jugendredaktion produziert unter Anleitung eines Journalisten einmal w&ouml;chentlich eine eigene Seite.<br>\nOhne Sponsoren kommt FRiSCH nicht aus. Einen Teil der Kosten &uuml;bernehmen der Flughafenbetreiber Fraport und Mc Donald&rsquo;s, das Jugendprojekt selbst wird abgewickelt von der Berliner Agentur Raufeld Medien, die auch f&uuml;r die Mc-Donald&lsquo;s-Beilage verantwortlich war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mmm.verdi.de\/archiv\/2007\/06-07\/print\/schueler_irregeleitet\">ver.di<\/a><\/li>\n<li><strong>Ehemaliger NDR-Intendant: &bdquo;Politik muss Einfluss haben&ldquo;<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat die so genannte &ldquo;Staatsferne&rdquo; der Sender eingefordert. Es w&auml;re dennoch vermessen und realit&auml;tsfern, Landesregierungen aus ihrer Verpflichtung f&uuml;r ihre jeweilige Rundfunkanstalt zu entlassen. Ehrlich ist, einzugestehen, dass SPD und CDU seit Jahrzehnten treu f&uuml;r ihre Schutzbefohlenen ARD und ZDF sorgen. Deshalb sind die Entscheidungen der Sender-Gremien nie frei von politischen &Uuml;berlegungen. Eine solche Ansammlung &ouml;ffentlichen Verm&ouml;gens wie der Gro&szlig;tanker NDR darf nicht ohne Einfluss der Politik bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=nord-aktuell&amp;dig=2007\/07\/14\/a0113&amp;id=934&amp;cHash=6bd463c37c\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Stephan Hebel: Planlos am Hindukusch<\/strong><br>\nEs k&ouml;nnte ja sein, dass hinter der Zwei-Drittel-Mehrheit der Deutschen, die f&uuml;r Abzug pl&auml;diert, mehr Bewusstsein f&uuml;r die Komplexit&auml;t des Anti-Terror-Kampfes steckt, als sich in Ja-Nein-Fragen auszudr&uuml;cken vermag. Es k&ouml;nnte sein, dass die Mehrheit der Deutschen nicht von den Parolen der Linkspartei verf&uuml;hrt oder von naivem Pazifismus verwirrt ist, sondern mehr vom Scheitern des einstigen Anspruchs wei&szlig;, als die Politiker ihr zutrauen m&ouml;gen. Von dem Anspruch n&auml;mlich, dass jeder, der einen Krieg f&uuml;hrt, jederzeit den Weg zum Ende dieses Kriegs bestimmen muss. Ein kluger Anspruch. Die Politik hat sich davon weit entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1192653\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Christoph Butterwegge \/ Bettina L&ouml;sch \/ Ralf Ptak: Kritik des Neoliberalismus<\/strong><br>\nDas Buch, aus dem wir im Juli einen <a href=\"?p=2511\">Auszug<\/a> ver&ouml;ffentlicht haben, ist nun erschienen: \n<p><em><strong>Kritik des Neoliberalismus, Wiesbaden<\/strong><br>\n(VS &ndash; Verlag f&uuml;r Sozialwissenschaften)<br>\n2007, 298 Seiten, brosch.,<br>\nISBN-Nr. 978-3-531-15185-4,<br>\nLadenverkaufspreis: 12,90 EUR<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-TIEF &ndash; Steinbr&uuml;ck geht mit schmollenden Genossen ins Gericht<\/strong><br>\n&ldquo;Wir heulen&rdquo;, &ldquo;wir klagen&rdquo;, &ldquo;wir gucken verkniffen&rdquo; &ndash; Finanzminister Steinbr&uuml;ck hat seiner Partei ins Gewissen geredet. Angesichts der Popularit&auml;t von Kanzlerin Merkel warnte er die SPD vor einem &ldquo;Heulsusen&rdquo;-Image. Das &ldquo;Herumkritteln an der Kanzlerin&rdquo; komme bei W&auml;hlern nicht an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,500591,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> So redet ein Minister, der die SPD bei der Landtagswahl in NRW in die Niederlage gef&uuml;hrt hat, also ma&szlig;geblich verantwortlich ist f&uuml;r die vermutlich langfristige Installierung der CDU in NRW, und zugleich f&uuml;r eine F&uuml;lle von Gr&uuml;nden f&uuml;r den Niedergang der SPD im Bund verantwortlich zeichnet: f&uuml;r die weitere Senkung der Steuern f&uuml;r Unternehmen incl. Heuschrecken und die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer um 3%, f&uuml;r den beschleunigten Ausverkauf von &ouml;ffentlichen Wohnungsbest&auml;nden und die Bahnprivatisierung, f&uuml;r die &Uuml;berantwortung der Macht bei der Telekom an die Heuschrecke Blackstone, die mit 4,5 % wesentlich bestimmt, was im Unternhemen geschieht. Usw.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2566","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2566"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2566\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}