{"id":25681,"date":"2015-04-10T08:35:21","date_gmt":"2015-04-10T06:35:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681"},"modified":"2015-04-10T08:35:21","modified_gmt":"2015-04-10T06:35:21","slug":"hinweise-des-tages-2350","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h01\">Luxemburg richtet so viel Schaden an wie Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h02\">The Eurozone&rsquo;s False Recovery<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h03\">Die deutsche Industrie &ndash; ein Vorzeigemodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h04\">Der Fall Middelhoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h05\">100 Tage Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h06\">Kita-Erzieher: Und abends noch putzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h07\">Das denken deutsche Unternehmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h08\">Arbeitslose haben von Hartz IV die Nase voll!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h09\">Das Scheitern der Riester-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h10\">Schwarze Null: Investitionsbremse f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h11\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h12\">Ukraine: Der Weg nach Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h13\">Big Data kommt im station&auml;ren Einzelhandel an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h14\">Rassistische Deutungsmuster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h15\">Ducken und durch! Die M&auml;r von den unpolitischen Studierenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h16\">Kommt &raquo;ein ganz anderes Ding&laquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h17\">Sozialismus in Seattle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681#h18\">Union unangefochten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25681&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Luxemburg richtet so viel Schaden an wie Griechenland<\/strong><br>\nEuropas Regierungen dulden einen Dauerskandal: Offenkundig herrschen in Den Haag griechische Verh&auml;ltnisse. Jeroen Dijsselbloem, Finanzminister der Niederlande und Vorsitzender der Eurogruppe, gibt gerne den harten Hund, vor allem beim Umgang mit Griechenland. Die Regierung in Athen solle endlich &bdquo;Fortschritte&ldquo; belegen und &bdquo;nicht blo&szlig; Absichten&ldquo; verk&uuml;nden, forderte er j&uuml;ngst. Aber, so versicherte er, &bdquo;wenn die griechische Regierung die Steuerflucht bek&auml;mpfen will, dann unterst&uuml;tze ich das nat&uuml;rlich&ldquo;.<br>\nAch ja? Da k&ouml;nnte er einiges tun. Vergangene Woche ver&ouml;ffentlichte das Amsterdamer Forschungszentrum f&uuml;r Multinationale Unternehmen eine Studie dar&uuml;ber, wie niederl&auml;ndische Finanzbeh&ouml;rden es transnationalen Konzernen erm&ouml;glichen, im gro&szlig;en Stil Gewinnsteuern zu vermeiden, auch und gerade in Griechenland. Exemplarisch ist der Fall des kanadischen Minenkonzerns &bdquo;Eldorado&ldquo;, der in Hellas drei Goldminen betreibt. Um die dort erzielten Gewinne au&szlig;er Landes zu schaffen, lie&szlig; der Konzern sein griechisches Tochterunternehmen knapp 100 Millionen Euro Kredit bei einer Briefkastenfirma in den Niederlanden aufnehmen. Die anfallenden Zinsen mindern zwar die Gewinne in Griechenland, aber ein Doppelbesteuerungsabkommen verbietet es den griechischen Beh&ouml;rden, eine Quellensteuer zu erheben. Der vermeintliche Kreditgeber soll ja in Amsterdam steuerpflichtig sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/europas-doppelmoral-im-kampf-gegen-die-steuerflucht-luxemburg-richtet-so-viel-schaden-an-wie-griechenland\/11615204.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>The Eurozone&rsquo;s False Recovery<\/strong><br>\nAt first glance, the eurozone economy seems like it might finally be on the mend. Stock markets are rallying. Consumer confidence has picked up. Lower oil prices, a cheaper euro, and quantitative easing by the European Central Bank are all expected to boost growth. ECB President Mario Draghi claims that &ldquo;a sustained recovery is taking hold,&rdquo; while policymakers in Berlin and Brussels latch onto signs of life in Spain and Ireland as proof that their bitter prescription of fiscal consolidation and structural reforms worked as advertised. On closer inspection, however, it becomes clear that the improvement is modest, probably temporary, and not the result of the policies promoted by Germany. True, according to some estimates, the eurozone economy may now be growing at an annual rate of 1.6%, up from 0.9% in the year to the fourth quarter of 2014. But that is far slower than in the United States and Britain. With the eurozone economy 2% smaller than it was seven years ago, &ldquo;recovery&rdquo; does not feel like the right word &ndash; especially as the relief is unlikely to last.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/eurozone-false-economic-recovery-by-philippe-legrain-2015-04#YoPbaUpHTYIcxHVo.99\">Philippe Legrain auf Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die deutsche Industrie &ndash; ein Vorzeigemodell<\/strong><br>\nDer Anteil der deutschen Industrie an der gesamten Wirtschaftsleistung betrug 2014 rund 22 Prozent &ndash; das war so viel wie vor 20 Jahren, meldet das Statistische Bundesamt. Was nach Stagnation klingt, ist in der Sache ein riesiger Erfolg&hellip;<br>\nIn anderen L&auml;ndern ist der Anteil der Industrie am Bruttoinlandsprodukt deutlich geringer als hier zu Lande. In der gesamten EU kam das Verarbeitende Gewerbe auf durchschnittlich 15,3 Prozent. In Frankreich waren es 11,4 und in Gro&szlig;britannien 9,4 Prozent. Griechenland liegt noch deutlich darunter. Zudem ist der Anteil der Industrie an der Wertsch&ouml;pfung in fast allen L&auml;ndern zur&uuml;ckgegangen. Wichtiger Grund hierf&uuml;r ist die heftige globale Konkurrenz in diesem Bereich&nbsp;aus Niedriglohnregionen wie Asien &ndash; so gilt China heute als &bdquo;Werkbank der Welt&ldquo; &ndash; und Osteuropa. Dorthin haben viele europ&auml;ische und amerikanische Konzerne ihre Produktion verlagert. Ergebnis: In Tschechien (knapp 25 Prozent) und Ungarn (23 Prozent) liegt der Industrie-Anteil heute noch h&ouml;her als in Deutschland. Das gleiche gilt f&uuml;r Irland, das mit geringen Steuern lockt&hellip;<br>\nDie Wirtschaftswelt &ndash; insbesondere in der Euro-Zone &ndash; teilt sich: Einige L&auml;nder wie Deutschland, Belgien, &Ouml;sterreich und die Niederlande haben eine starke Industrie mit all den genannten Vorteilen. Gegen ihre St&auml;rke &ndash; und die einiger Schwellenl&auml;nder &ndash; kommen die anderen Euro-Staaten kaum an. Ein Beispiel ist Frankreich, das sich in den vergangenen Jahrzehnten stark deindustrialisiert hat: Zum einen verlor es Marktanteile im hochpreisigen G&uuml;tersegment an Deutschland, zum anderen an China bei billigeren Produkten. Auch die Euro-Krise hat die Industriekapazit&auml;ten gerade in S&uuml;deuropa deutlich sinken lassen. Das f&uuml;hrt zu einer Konzentration der Industrie im &bdquo;Norden&ldquo;: Dort legte die Produktionskapazit&auml;t des Verarbeitenden Gewerbes seit 1998 um 40 Prozent zu, im &bdquo;S&uuml;den&ldquo; ging sie zur&uuml;ck. Folgen sind zum einen niedrigere Einkommen und L&ouml;hne im &bdquo;S&uuml;den&ldquo;, die L&uuml;cke zum &bdquo;Norden&ldquo; wird immer gr&ouml;&szlig;er. Damit stellt S&uuml;deuropa immer weniger exportf&auml;hige Produkte her und erwirtschaftet im Au&szlig;enhandel tendenziell Defizite &ndash; also Schulden. Diese Defizit k&ouml;nnen &ndash; mangels exportf&auml;higer Ware &ndash; nur durch sinkende Importe ausgeglichen werden, also durch einen R&uuml;ckgang der inl&auml;ndischen Nachfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/industrie-die-deutsche-industrie---ein-vorzeigemodell,1472780,30368138.html\">Stephan Kaufmann in der FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass sich die deutsche Industrie gegen&uuml;ber den meisten anderen EU-L&auml;ndern so gut gehalten bzw. durchgesetzt hat, d&uuml;rfte zum allergr&ouml;&szlig;ten Teil auch daran liegen, dass Deutschland seine europ&auml;ischen Partner durch niedrige L&ouml;hne bzw. niedrigere Lohnst&uuml;ckkosten und niedrigere Inflationsraten niederkonkurriert hat.<\/em><\/p>\n<p>Dazu passt: <strong>Deutsche Exporte im Februar 2015: +&nbsp;3,9&nbsp;% zum Februar 2014<\/strong><br>\nIm Februar 2015 wurden von Deutschland Waren im Wert von 95,7&nbsp;Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 76,5 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Februar 2015 um 3,9&nbsp;% und die Importe um 0,8&nbsp;% h&ouml;her als im Februar 2014. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegen&uuml;ber Januar 2015 um 1,5&nbsp;% und die Importe um 1,8&nbsp;% zu.&nbsp;Die Au&szlig;enhandelsbilanz schloss im Februar 2015 mit einem &Uuml;berschuss von 19,2&nbsp;Milliarden Euro ab. [&hellip;]<br>\nUnter Ber&uuml;cksichtigung der Salden f&uuml;r Warenhandel einschlie&szlig;lich Erg&auml;nzungen zum Au&szlig;enhandel (+&nbsp;19,5 Milliarden Euro), Dienstleistungen (&ndash;&nbsp;2,4 Milliarden Euro), Prim&auml;reinkommen (+&nbsp;7,2 Milliarden Euro) und Sekund&auml;reinkommen (&ndash;&nbsp;7,6 Milliarden Euro) schloss &ndash; nach vorl&auml;ufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank &ndash; die Leistungsbilanz im Februar 2015 mit einem &Uuml;berschuss von 16,6 Milliarden Euro ab. Im Februar 2014 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 13,3&nbsp;Milliarden Euro ausgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/04\/PD15_126_51.html;jsessionid=75C557D4F33D575E63694DEB1C4AA133.cae3\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese &bdquo;Erfolgsmeldung&ldquo; besagt nicht mehr, als dass sich das Ausland mit weiteren 16,6 Milliarden bei deutschen Unternehmen verschuldet hat und auch die Verschuldung der EU-L&auml;nder gegen&uuml;ber Deutschland zugenommen hat. Und das wir weiter unter unseren Verh&auml;ltnissen leben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Fall Middelhoff<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zweifel am behaupteten Schlafentzug<\/strong><br>\nDer Ex-Topmanager Thomas Middelhoff soll im Gef&auml;ngnis wegen Suizidgefahr &uuml;ber Wochen jede Viertelstunde geweckt worden sein. Die Vorsitzende der Bundesarbeitsgruppe Suizidpr&auml;vention im Gef&auml;ngnis, Katharina Bennefeld-Kersten, h&auml;lt das nicht f&uuml;r plausibel. Die Vorsitzende der Bundesarbeitsgruppe Suizidpr&auml;vention im Gef&auml;ngnis und ehemalige Leiterin der JVA Celle, Katharina Bennefeld-Kersten, glaubt nicht, dass der ehemalige Topmanager Thomas Middelhoff wie von dessen Anw&auml;lten behauptet im Gef&auml;ngnis &uuml;ber Wochen alle 15 Minuten geweckt worden ist. Im Deutschlandradio Kultur sagte Bennefeld-Kersten, vermutlich sei die &Uuml;berwachung von Middelhoff wegen Suizidgefahr &uuml;ber die sogenannte Kostklappe erfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/ehemaliger-topmanager-middelhoff-zweifel-am-behaupteten.1008.de.html?dram:article_id=316520\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>PR-Verdacht<\/strong><br>\nExperten bezweifeln, dass Thomas Middelhoff vier Wochen lang um jeden Schlaf gebracht wurde. Vielleicht steckt hinter dem publizistischen Trommelfeuer seiner Anw&auml;lte eine neue PR-Methode. Folter, Martyrium, Guantanamo &ndash; die Vorw&uuml;rfe gegen die Leitung der Essener Justizvollzugsanstalt werden immer schriller. Durch deren regelm&auml;&szlig;ige Kontrollen sollte der prominente Untersuchungsh&auml;ftling Thomas Middelhoff aber nicht gepiesackt, sondern ein Selbstmord verhindert werden. Immerhin hatte ein Bruder von ihm Suizid begangen. Experten bezweifeln zudem, dass die &Uuml;berwachung Middelhoff vier Wochen lang um jeden Schlaf gebracht haben soll. Und selbst, wenn es tats&auml;chlich so war: Dass dies dazu gef&uuml;hrt haben soll, dass bei ihm die extrem seltene Autoimmunerkrankung Chilblain Lupus ausgebrochen ist (oder sie zumindest verschlimmert hat), bleibt reine Spekulation von Middelhoffs Strafverteidigern. Das Oberlandesgericht Hamm hat darauf hingewiesen, dass niemand wei&szlig;, wie diese Krankheit entsteht. Wom&ouml;glich war der Schock &uuml;ber die v&ouml;llig unerwartete Verhaftung eine viel gr&ouml;&szlig;ere Belastung f&uuml;r den ehemaligen Top-Manager, der betr&auml;chtlichen Luxus gew&ouml;hnt war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kommentar-zu-middelhoff-pr-verdacht-13529711.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Middelhoff ist nicht der einzige H&auml;ftling, der leidet<\/strong><br>\nWarum bedarf es eigentlich eines Thomas Middelhoff oder eines Uli Hoene&szlig;, damit sich eine breitere &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r das Innenleben deutscher Gef&auml;ngnisse interessiert? Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn nicht nur Voyeurismus dieses Interesse leiten w&uuml;rde. Sch&ouml;n w&auml;re es zudem, wenn das Interesse sich auch auf die Schicksale der weniger prominenten H&auml;ftlinge erstrecken w&uuml;rde, der Zehntausenden von Untersuchungs- und Strafh&auml;ftlingen. Auch die Zust&auml;nde in anderen geschlossenen Einrichtungen wie den Alters- und Pflegeheimen oder in der Psychiatrie finden nur selten gro&szlig;e Aufmerksamkeit. Man horcht nur hin, wenn Spektakul&auml;res passiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/recht-subversiv\/2015\/04\/09\/middelhoff-ist-nicht-der-einzige-haeftling-der-leidet\/\">Blog Recht subersiv auf Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>100 Tage Mindestlohn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die ersten 100 Tage sind vorbei<\/strong><br>\nEs war einer der Hauptstreitpunkte in der Gro&szlig;en Koalition, aber die Sozialdemokraten konnten sich durchsetzen: Seit 100 Tagen gilt der Mindestlohn. Die meisten Bef&uuml;rchtungen haben sich nicht bewahrheitet, doch der Konflikt um die Reform geht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/mindestlohn-159.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Mindestlohn entlastet Staat enorm&rdquo;<\/strong><br>\nWer kein Lohndumping in der Gesellschaft wolle, der m&uuml;sse auch entsprechend daf&uuml;r zahlen, sagte der Konjunkturforscher Gustav Horn von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung im DLF. Durch die Einf&uuml;hrung des Mindestlohnes profitiere aber auch der Staat: durch wenige Aufstocker und Mehreinnahmen in den Sozialkassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/konjunkturforscher-mindestlohn-entlastet-staat-enorm.694.de.html?dram:article_id=316582\">Interview mit Gustav Horn im DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Zahnloses &raquo;B&uuml;rokratiemonster&laquo;<\/strong><br>\nSeit 100 Tagen gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro, und noch immer behaupten Unternehmensvertreter, mit diesem sei ihnen ein &raquo;B&uuml;rokratiemonster&laquo; &uuml;bergeholfen worden, das einen normalen Betriebsablauf unm&ouml;glich mache. Schuld sein soll die geforderte Arbeitszeiterfassung. Diese gilt lediglich f&uuml;r Minijobber und in bestimmten Branchen, in denen sogenannte Schwarzarbeit verbreitet ist, bis zu einem monatlichen Bruttolohn bis 2.958 Euro. Trotzdem soll die Pflicht der Unternehmen, in diesen F&auml;llen Beginn und Ende der t&auml;glichen Arbeitszeit zu notieren, diese ruinieren. [&hellip;] Ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske stellte gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur dpa klar, dass die Dokumentationspflicht bereits seit mehr als 20 Jahren durch das Arbeitszeiterfassungsgesetz vorgeschrieben sei. Trotzdem zeigte sich Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Donnerstag &raquo;gespr&auml;chsbereit&laquo;, eben diese Vorgabe &raquo;praxisn&auml;her zu gestalten&laquo;, wie dpa ebenfalls berichtete. Und das, obwohl sie betonte, dass es weder erkennbare Arbeitsplatzverluste noch sp&uuml;rbare Preissteigerungen gegeben habe. Am 23. April besch&auml;ftigt sich der Koalitionsausschuss mit den Auswirkungen des Mindestlohns. M&ouml;gliche &Auml;nderungen des Gesetzes, das schon jetzt durch zahlreiche Ausnahmen gepr&auml;gt ist, sollen ebenfalls beraten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/04-10\/052.php\">Junge Weltbild<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kita-Erzieher: Und abends noch putzen<\/strong><br>\nAnfang dieser Woche rief die Gewerkschaft ver.di die Erzieher zu Warnstreiks auf. Ver.di will mit dem Verband Kommunaler Arbeitgeber dar&uuml;ber verhandeln, Kinderpfleger und Erzieher in eine h&ouml;here Entgeltgruppe einzustufen. Ein Erzieher mit vier Jahren Berufserfahrung, zum Beispiel, verdient bisher etwa 2.700 Euro pro Monat. Die &Auml;nderung w&uuml;rde ihm 220 Euro pro Monat bringen. [&hellip;] In den vergangenen Jahren ist die Kinderbetreuung in Deutschland massiv ausgebaut worden. Und je weiter sie ausgebaut wird, umso mehr verlangen wir von denen, die diese Betreuung &uuml;bernehmen: Sie sollen, wenn die Kinder schon auf uns Eltern verzichten, besser als wir sein. Sie sollen immer gelassen und fr&ouml;hlich sein, sie sollen Beurteilungsb&ouml;gen f&uuml;hren, F&ouml;rderpl&auml;ne ausarbeiten und Eltern-Kind-Gespr&auml;che leiten, als w&auml;ren sie Angestellte der Personalabteilung. Sie sollen darauf achten, dass jedes Kind nach dem Mittagessen die Z&auml;hne putzt, kein Muslim Schweinefleisch isst und kein Vegetarier knochenmehlhaltige Gummib&auml;rchen. Erzieher sollen Auseinandersetzungen zwischen Eltern unterschiedlichster sozialer Schichten moderieren k&ouml;nnen, einer Diskussion &uuml;ber die Verwendung des Wortes &ldquo;Neger&rdquo; in Pippi Langstrumpf- B&uuml;chern gewachsen sein, und sie sollen, vor allem, ihre Arbeit mit Leidenschaft machen, denn wer mit Kindern arbeitet, macht ja nicht einfach einen Job. Die Kinderbetreuung wurde aber nicht nur ausgebaut und anspruchsvoller, sie ist in vielen Gemeinden auch billiger, an manchen Orten wie in Hamburg sogar kostenlos geworden.<br>\nZu den zahlreichen Dingen, die Kinder von Erziehern lernen sollen, geh&ouml;rt der Sinn f&uuml;r Gerechtigkeit. Gerecht w&auml;re es, wenn Erzieher mehr Geld bek&auml;men, viel mehr Geld. Gerecht w&auml;re es, wenn jene Eltern, die es sich leisten k&ouml;nnten, dieses Geld zahlten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/15\/kita-streik-betreuung-erzieher\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das denken deutsche Unternehmer<\/strong><br>\nDeutsche Wirtschaftsf&uuml;hrer zur&uuml;ckhaltend zu nennen, w&auml;re eine Untertreibung. Ein paar redselige Talkshowg&auml;ste best&auml;tigen nur die Regel: Bei den allermeisten steht die Auster Pate, wenn es darum geht, &uuml;ber sich und ihr Leben Auskunft zu geben. Einigen Forschern des von Franz Walter begr&uuml;ndeten G&ouml;ttinger Instituts f&uuml;r Demokratieforschung ist es aber gelungen, rund 160 F&uuml;hrungskr&auml;fte aus der Wirtschaft zu Interviews zu bewegen, unter der Zusicherung, dass ihre Namen nicht genannt w&uuml;rden. So bekommt man nun Einblicke, &ldquo;wie Unternehmer Politik und Gesellschaft sehen&rdquo; (&ldquo;Sprachlose Elite?&rdquo;, Hrsg. von Franz Walter und Stine Marg, Rowohlt Verlag, 352&nbsp;S.). Nicht nur die gute Reputation des Instituts hat das erm&ouml;glicht, nicht nur das gute Geld, das der Konzern BP f&uuml;r diese Studie er&uuml;brigt hat, sondern auch die unverzagte Ausdauer der Wissenschaftler. Um ein Gespr&auml;ch gebeten hatte man n&auml;mlich etwa 850 Konzernmanager, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Familienunternehmer. Viele reagierten gar nicht, etliche schickten grobe Absagen. Hier werden einige Ansichten deutscher F&uuml;hrungskr&auml;fte&nbsp;pr&auml;sentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wirtschaft-und-gesellschaft-selbstbewusste-bescheidenheit-1.2424627\">Franziska Augstein in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeitslose haben von Hartz IV die Nase voll!<\/strong><br>\nUnter dem Motto &bdquo;AufRecht bestehen&ldquo; planen Erwerbslosengruppen um den 16. April herum rund 20 Aktionen gegen die Missst&auml;nde in den Jobcentern und das Hartz-IV-Gesetz, das seit &uuml;ber zehn Jahren Ausgrenzung und Niedriglohn f&ouml;rdert. W&auml;hrend Wirtschaft und mehrheitlich die politischen Parteien in Deutschland die Hartz-Reformen als Erfolgsmodell feiern und die Grundprinzipien des &bdquo;F&ouml;rdern und Forderns&ldquo; bereits als Exportschlager f&uuml;r s&uuml;deurop&auml;ische Krisenstaaten preisen, wollen Vertreter\/innen von Erwerbslosengruppen auf die verheerenden Folgen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik aufmerksam machen, die mit dem Namen Hartz IV verbunden ist. &bdquo;Vielerorts wird es Kundgebungen und andere kreative Protestaktionen geben, z.B. Stra&szlig;entheater, &ouml;ffentliche Sozialberatung oder Diskussions- und Informationsveranstaltungen auf &ouml;ffentlichen Pl&auml;tzen, vor Jobcentern, Rath&auml;usern oder Parteib&uuml;ros&ldquo;, erkl&auml;rt Martin K&uuml;nkler von der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen, KOS. &bdquo;Wir fordern, die skandal&ouml;sen Verh&auml;ltnisse in den Jobcentern abzustellen und die fehlgeleitete Sozialpolitik der letzten Dekade grundlegend zu korrigieren.&ldquo;<br>\nDie zunehmende Verarmung und gesellschaftliche Ausgrenzung von Erwerbslosen, die als Alleinstehende mit 399 Euro im Monat &uuml;ber die Runden kommen m&uuml;ssen, und die immer schwieriger werdende Wohnsituation der Menschen, die dauerhaft von Sozialleistungen leben m&uuml;ssen, sind nur eine Seite der Entwicklung. Die Kampagne richtet sich auch gegen den Zwang, jede Arbeit und jede noch so sinnlose Ma&szlig;nahme annehmen zu m&uuml;ssen, und gegen die drakonischen Strafen im Hartz-IV-Sanktionssystem.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/fa\/redakteur\/Proteste\/PM_AufRecht-bestehen_9.4.2015.pdf\">Pressemitteilung des B&uuml;ndnisses &bdquo;AufRecht bestehen&ldquo; vom 9. April 2015 [PDF]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.erwerbslos.de\/images\/stories\/dokumente\/aktivitaeten\/aktionsuebersicht_07042015.pdf\">&Uuml;bersicht zu den geplanten dezentralen Aktionen [PDF]<\/a>\n<p>Dazu: <strong>BA baut 17.000 Stellen ab: Stellenkahlschlag bei Arbeitsagentur<\/strong><br>\nArbeitsvermittler m&uuml;ssen k&uuml;nftig verst&auml;rkt selbst auf Jobsuche gehen. Es klingt ein wenig befremdlich, aber die gut laufende Konjunktur und die fallende Arbeitslosigkeit setzen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) arg zu. Immer mehr Arbeitsvermittler werden &uuml;berfl&uuml;ssig. Die BA will deshalb bis 2019 rund 17.000 Stellen abgebaut haben. Die Bundesbeh&ouml;rde reagiere damit auf die sinkende Arbeitslosigkeit, teilte das B&uuml;ro von BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt mit. Aber auch interne Umstrukturierungen erm&ouml;glichten in wachsendem Umfang Personaleinsparungen, betonte eine BA-Sprecherin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/a-1027324.html\">Manager Magazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Scheitern der Riester-Rente<\/strong><br>\nIn sp&auml;testens 15 Jahren droht eine massive Ausweitung von Altersarmut. Die Politik m&uuml;sste dringend handeln. Doch die schwarz-rote Regierung wird nichts dagegen unternehmen. [&hellip;] Der milliardenteure Vorsorgeplan geht nicht auf. Um die sinkenden Renten im Alter auszugleichen, m&uuml;ssten alle Besch&auml;ftigten vier Prozent ihres Gehalts in einen Riester-Vertrag stecken, der sich bei zehnprozentigen Verwaltungskosten Jahr f&uuml;r Jahr mit vier Prozent verzinst. So unterstellt es die Bundesregierung kurzerhand in ihrem Rentenversicherungsbericht. Eine Utopie. Tats&auml;chlich d&uuml;mpelt der Garantiezins bei 1,25 Prozent, die Kostenquote betr&auml;gt oft zw&ouml;lf bis 15 Prozent, und von den 34 Millionen k&uuml;nftigen Rentner zahlen nur 6,4 Millionen die vollen vier Prozent in einen Riester-Vertrag ein. Zwar haben in den alten Bundesl&auml;ndern viele &auml;ltere m&auml;nnliche Besch&auml;ftigte in der Industrie oder dem Bankgewerbe noch eine Betriebsrente. Doch laut einer ministeriellen Studie wird ein Drittel der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten k&uuml;nftig alleine auf die schrumpfende gesetzliche Rente angewiesen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/meinung\/leitartikel-das-scheitern-der-riester-rente,10808020,30363090.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Was f&uuml;r ein Dilemma f&uuml;r den Autor: Die Bestandsaufnahme ist richtig, die Bewertung der L&ouml;sungsvorschl&auml;ge mal wieder grundfalsch. Der Autor kann nicht glauben, dass die St&auml;rkung der gesetzlichen Rentenversicherung besser w&auml;re, als ein abermals nur h&uuml;bsch klingendes Produkt, das offenbar den Gr&uuml;nen vorschwebt. Ein &bdquo;einfaches, kapitalgedecktes Basisprodukt zur Altersvorsorge unter &ouml;ffentlich-rechtlicher Verwaltung&ldquo;. Was soll das denn bittesch&ouml;n sein? Und was w&auml;re daran mutig? Die im Text gelobten schwedischen Pensionsfonds haben gerade in der Finanzkrise von 2008 enorm gelitten. Es bleibt dabei: Wer die Altersvorsorge aus inzwischen rein ideologischen Gr&uuml;nden zum Teil oder ganz &uuml;ber den Kapitalmarkt organisieren will, nimmt immer ein Ausfallrisiko in Kauf. Das gibt es bei der gesetzlichen Rente nicht. Dort muss die Politik ja extra K&uuml;rzungsfaktoren einbauen, um das auch in Krisenzeiten funktionierende Umlageverfahren als nicht mehr leistungsf&auml;hig erscheinen zu lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schwarze Null: Investitionsbremse f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nWer ein Eigenheim baut, nimmt einen Kredit auf. Wer eine gute Gesch&auml;ftsidee hat, leiht sich Geld, um zu investieren. Der Kredit macht Firmengr&uuml;ndungen sowie sp&auml;tere Gewinne und Wachstum erst m&ouml;glich. Niemand k&auml;me auf die verr&uuml;ckte Idee, Privatmenschen oder Unternehmern den Kreditvertrag mit der Bank zu verbieten und so zukunftsf&auml;hige Investitionen zu verhindern. Nur die herrschende Politik legt sich in Deutschland selbst immer engere Fesseln an: Zuerst wurde in der EU die Schuldenregel der Maastrichter Vertr&auml;ge durchgesetzt. Dann kam die deutsche Schuldenbremse ins Grundgesetz. Wenig sp&auml;ter folgte der europ&auml;ische Fiskalpakt. Doch damit nicht genug: Das neue, zum Ideal erhobene, haushaltspolitische Ziel der deutschen Bundesregierung hei&szlig;t &bdquo;Schwarze Null&ldquo;. Es soll nicht mehr nur die Neuverschuldung in Grenzen gehalten, sondern ein Haushalts&uuml;berschuss generiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++edaece20-debe-11e4-9298-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>TTIP: Private Schiedsverfahren nutzen nur den gro&szlig;en Konzernen<\/strong><br>\nIm Rahmen des Freihandelsabkommens TTIP sollen Investoren einen besonderen Rechtsschutz erhalten: Sie k&ouml;nnen Regierungen verklagen.<br>\nKritiker privater Schiedsverfahren bem&auml;ngeln aber unter anderem, dass die Sonderklagerechte f&uuml;r die Wirtschaft allein den Interessen gro&szlig;er Konzerne dienten.<br>\nEine neue Studie aus Kanada macht zumindest deutlich, wer in der Vergangenheit profitiert hat: &ldquo;Gro&szlig;e internationale Konzerne sind klar die eigentlichen Gewinner&rdquo;, sagt Gus Van Harten, Autor der Studie und Professor an der Osgoode Hall Law School in Ontario, eine der &auml;ltesten Jura-Fakult&auml;ten in&nbsp;Kanada&hellip;<br>\n64 Prozent aller bekannten Entsch&auml;digungszahlungen gingen demnach an Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Milliarden Dollar, 29 Prozent an kleinere Konzerne mit einem Umsatz zwischen einer und zehn Milliarden Dollar Umsatz. W&auml;hrend nur sieben Prozent der erstrittenen Mittel an Firmen flossen, die weniger als eine Milliarde Dollar Umsatz&nbsp;vorwiesen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ttip-private-schiedsverfahren-nutzen-nur-den-grossen-konzernen-1.2426013\">Silvia Liebrich in der SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP: Weiter Geheimniskr&auml;merei statt Transparenz<\/strong><br>\nParlamentarier erhalten nach Vertraulichkeitserkl&auml;rung nur Einsicht in bereits bekannte Dokumente in einem Leseraum, ohne etwas aufzeichnen zu k&ouml;nnen<br>\nDie EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m hatte bei der Anh&ouml;rung &ldquo;Transparenz&rdquo; &uuml;ber TTIP versprochen, als die zuk&uuml;nftigen Kommissare von Europarlamentariern zur Bildung der EU-Kommission befragt wurden. Die liberale Schwedin geh&ouml;rte nicht zu den umstrittenen Kandidaten und ihr Versprechen erleichterten ihr den Weg in die Kommission. Doch eingehalten wurde nichts, weshalb Abgeordnete von gr&uuml;nen und linken Formationen vor dem sogenannten &ldquo;reading room&rdquo; protestierten, wo sich die geheimen TTIP-Unterlagen befinden, weil ihnen der Zugang verweigert wurde.<br>\nAls Reaktion k&uuml;ndigte die EU-Kommission im Januar gro&szlig;spurig an, dass alle Europarlamentarier Zugang zu den Unterlagen erhalten, um der &ldquo;Verpflichtung&rdquo; nach Transparenz nachzukommen. K&uuml;rzlich &uuml;bte Malmstr&ouml;m sogar Selbstkritik, wonach es ein Fehler gewesen sein soll, das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA geheim zu halten, weil das &ldquo;viele Verschw&ouml;rungstheorien&rdquo; gen&auml;hrt habe.<br>\nDoch hat sich am Vorgehen im Kern etwas ge&auml;ndert? Der linksgr&uuml;ne spanische Europarlamentarier Ernest Urtasun hat nun versucht, sich im Leseraum einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Vertr&auml;ge zu verschaffen. Sein Res&uuml;mee ist eindeutig: &ldquo;Es war eine sehr negative Erfahrung&rdquo;. Warum erkl&auml;rt der 33-J&auml;hrige auch: &ldquo;Sie haben mir den Kugelschreiber abgenommen, das Papier, um mir Notizen zu machen, und das Mobiltelefon&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44608\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Eine &ldquo;sch&ouml;ne neue Welt&rdquo;, in die wir da ganz offensichtlich geraten.Attac-Aufruf: Weltweiter dezentraler Aktionstag am 18. April 2015: TTIP, CETA, TiSA in die Tonne! (siehe Demokratie und soziale Rechte statt Handelspolitik f&uuml;r Konzerne!, Quelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/kampagnen\/freihandelsfalle-ttip\/aktionen\/global-trade-day-184\/attac-aufruf-zum-weltweiten-aktionstag-1842015-gegen-freihandelsabkommen\/\">Attac<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>Dazu auch: <strong>Aktion: Transparenz bei TISA jetzt!<\/strong><br>\nTransparenz bei TISA? Die ist in der Tat &uuml;berf&auml;llig. Das internationale Dienstleistungsabkommen wird ebenso wie TTIP und CETA hinter verschlossenen T&uuml;ren verhandelt. Dabei k&ouml;nnten unter Dienstleistungen auch so wichtige Bereiche wie Energie- und Wasserversorgung, Gesundheit, Bildung oder Medien fallen. Wir wollen wissen, was verhandelt wird &ndash; darauf haben wir als B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ein Recht. Bitte unterzeichnen Sie deshalb jetzt unseren Appell an Handelskommissarin Malmstr&ouml;m und fordern Sie Transparenz bei TISA!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/04\/aktion-transparenz-bei-tisa-jetzt\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ukraine: Der Weg nach Westen<\/strong><br>\nDer Ministerpr&auml;sident der Ukraine k&uuml;ndigt eine neue Kooperationsvereinbarung mit der NATO an. Demnach wird Kiew seine Zusammenarbeit mit dem transatlantischen Kriegsb&uuml;ndnis unter anderem bei der milit&auml;rischen Aufkl&auml;rung und bei der Spionage intensivieren. Die Ank&uuml;ndigung erfolgt, w&auml;hrend die NATO im gro&szlig;en Stil zur Entsendung von Milit&auml;rausbildern in die Ukraine &uuml;bergeht. Gleichzeitig stellt die ukrainische R&uuml;stungsindustrie ihre Produktion auf NATO-Standards um und integriert sich damit fest in die Strukturen der westlichen Waffenproduktion. W&auml;hrend Experten vor grassierender Korruption in der ukrainischen R&uuml;stungsindustrie warnen, ist ein langj&auml;hriger prominenter F&uuml;hrer faschistischer Organisationen zum &ldquo;Berater&rdquo; des ukrainischen Generalstabschefs ernannt worden; parallel sollen die teils faschistisch orientierten Freiwilligen-Bataillone in die regul&auml;ren Streitkr&auml;fte integriert werden. Auch sie profitieren damit prinzipiell von den Trainings- und Ausr&uuml;stungsma&szlig;nahmen der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59088\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>Dazu: <strong>&Ouml;sterreich als Vorbild f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nKurz nachdem die Krise im Donbass Anfang 2014 in eine gewaltt&auml;tige Auseinandersetzung eskalierte, hatte der Sicherheitsberater des ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, erstmalig von der M&ouml;glichkeit einer &raquo;Finnlandisierung&laquo; der Ukraine gesprochen. Er sah darin die &raquo;Chance einer Kompromissl&ouml;sung&laquo;. Unterst&uuml;tzung fand Brzezinski beim Ex-Au&szlig;enminister der USA, Henry Kissinger. Mit &raquo;Finnlandisierung&laquo; ist die Neutralit&auml;t eines kleinen Staates neben einem &uuml;berm&auml;chtigen Nachbarn gemeint, wie dies f&uuml;r das Verh&auml;ltnis zwischen Finnland und der Sowjetunion nach 1947 galt.<br>\n&Ouml;sterreich hatte nach Aussage seines Au&szlig;enministers Sebastian Kurz zeitgleich einen Vorschlag der Ukraine aufgegriffen, das Land &raquo;im Bereich der Neutralit&auml;t bzw. Blockfreiheit zu beraten&laquo;. Er verwies dabei auf gute Erfahrungen, die Wien mit seiner Neutralit&auml;t gemacht habe: Mit der Unterzeichnung des Staatsvertrags am 15. Mai 1955 wurde die volle Souver&auml;nit&auml;t &Ouml;sterreichs wieder hergestellt, die vier Besatzungsm&auml;chte zogen ihre Truppen ab. Im Gegenzug verpflichtete sich die Alpenrepublik, keine wie immer geartete Vereinigung mit Deutschland einzugehen, und das &ouml;sterreichische Parlament beschloss am 26. Oktober 1955, die &raquo;immerw&auml;hrende Neutralit&auml;t&laquo; des Landes in Verfassungsrang zu erheben. Die Mitgliedschaft in der NATO ist dem Land daher versperrt; seiner Sicherheit war dies bisher nicht abtr&auml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/967404.oesterreich-als-vorbild-fuer-die-ukraine.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Big Data kommt im station&auml;ren Einzelhandel an<\/strong><br>\nDie Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat am Wochenende ein interessantes St&uuml;ck &uuml;ber Dynamische Preise ver&ouml;ffentlicht. Darin wird beschrieben, wie Gesch&auml;ftsmodelle, die sich auf Big Data st&uuml;tzen, langsam auch f&uuml;r Endverbrauchende sichtbar werden. Denn auch im station&auml;ren Einzelhandel finden sich nun immer h&auml;ufiger digitale Preisschilder, die aufgrund von sonstwo und sonstwie erworbenen Kundendaten oder bei aktivierten Smartphone-Gimmicks wie NFC en passant Preise &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/big-data-kommt-im-stationaeren-einzelhandel-an\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rassistische Deutungsmuster<\/strong><br>\nEine kommunikationswissenschaftliche Studie stellt der Berichterstattung deutscher Massenmedien &uuml;ber die rassistischen Morde des &ldquo;Nationalsozialistischen Untergrunds&rdquo; (NSU) ein vernichtendes Zeugnis aus. Demnach folgte die bundesrepublikanische Presse der Strategie der Repressionsbeh&ouml;rden, die bis zum Auffliegen der Terrororganisation im November 2011 auf die Kriminalisierung der Opfer und die Entpolitisierung der Anschl&auml;ge zielte. Laut den Autoren ist es ein &ldquo;strukturelles Merkmal&rdquo; der deutschen Medienberichterstattung, Migranten zuv&ouml;rderst als &ldquo;Bedrohung&rdquo; wahrzunehmen. Dies habe sich bereits bei der Verwendung des Begriffs &ldquo;D&ouml;ner-Morde&rdquo; f&uuml;r die Gewalttaten des NSU gezeigt. Journalisten h&auml;tten den Betroffenen auf diese Weise zun&auml;chst ihre &ldquo;Individualit&auml;t genommen&rdquo;, um sie dann als Angeh&ouml;rige einer migrantischen &ldquo;Parallelwelt&rdquo; zu portr&auml;tieren, die letztlich f&uuml;r die Verbrechen verantwortlich sei. Im Unterschied zu anderen Kriminalit&auml;tsopfern habe man den Opfern des NSU &ldquo;nur vereinzelt Empathie&rdquo; entgegengebracht; die zahlreichen Hinweise ihrer Angeh&ouml;rigen auf neonazistische T&auml;ter seien &ldquo;medial weitgehend unbeachtet geblieben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59087\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ducken und durch! Die M&auml;r von den unpolitischen Studierenden<\/strong><br>\nGerade einmal ein Viertel der Studierenden empfindet Politik und &ouml;ffentliches Leben als wichtig. Zu diesem ern&uuml;chternden Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe des renommierten Studierendensurveys der Uni Konstanz und des Bundesbildungsministeriums. Die Anzahl der Studierenden, die sich selbst als unpolitisch bezeichnen, &uuml;bersteige deutlich die Zahl derer, die sich als politisch denkend betrachten.<br>\nDoch muss gefragt werden, was genau &bdquo;unpolitisch&ldquo; bedeuten soll bzw. auf welchen Erwartungshaltungen jene Irritation &uuml;ber die Umfrageergebnisse beruht. Eine weitere Studie aus dem letzten Jahr zeichnet ein differenzierteres Bild. Der Erlanger Juraprofessor Streng befragte Studienanf&auml;nger\/innen der Rechtswissenschaften von 1977 bis 2012 zu verschiedenen rechtlichen Sachverhalten. Das Fazit heute: mittlerweile ein Drittel aller Studierenden bef&uuml;rwortet die Wiedereinf&uuml;hrung der Todesstrafe. Zu Beginn der Befragungen 1977 war es nur ein Zehntel. Nahezu die H&auml;lfte der Befragten ist heute &uuml;berdies f&uuml;r die Anwendung von Folter unter bestimmten Umst&auml;nden.<br>\nSind solche Einstellungen etwa nicht politisch? Wird hier nicht sinnbildlich nach der starken Hand gerufen? Die grassierende Politikverdrossenheit ist hochpolitisch! Eine &bdquo;Konservatisierung&ldquo; der Studierenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1787-durchducken.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kommt &raquo;ein ganz anderes Ding&laquo;?<\/strong><br>\nWenn Pierre Bourdieu gegen das &raquo;System Tietmeyer&laquo; vorbrachte, dass der Sozialstaat eine Errungenschaft der europ&auml;ischen Zivilisation sei wie die Werke Kants oder Moli&egrave;res, dann ist auch die Aufk&uuml;ndigung der automatischen Lohnanpassung an die Preissteigerungsrate in Belgien ein Zivilisationsbruch.<br>\nUnd so reagiert denn auch die belgische Gesellschaft auf dieses Projekt aus den Koalitionsvereinbarungen von fl&auml;mischen Rechtspopulisten, Christdemokraten und wallonischen Liberalen.<br>\nDie Haushaltsberatungen offenbarten trotz der K&uuml;rzungen des letzten Jahres ein neuerliches Defizit von 1,2 Mrd. Euro, falls die Neuverschuldung auf das EU-Ma&szlig; von 3% des BIP zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden soll, sowie eine steigende Verschuldung bei jeder sechsten Stadt (insgesamt 57 St&auml;dte, auch flandrische wie Antwerpen und Gent), die eigentlich seit 1988 zum Haushaltsausgleich verpflichtet sind. Die Zahl der Sozialhilfeempf&auml;nger steigt auf rd. 103.000 pro Monat. 900.000 Belgier gingen im letzten Jahr nicht zum Arzt, weil sie die Rechnung nicht bezahlen k&ouml;nnten (8,6%, NL 1,6%). Immer mehr der 11 Mio. BelgierInnen sind von einem gesicherten Lohnarbeitsstatus ausgeschlossen.<br>\nDie &raquo;Regierung der wirtschaftlichen Erholung&laquo; aus Liberalen und fl&auml;mischen Nationalisten kommt nicht vom Fleck. Die gro&szlig;en Projekte (Rente erst ab 67 von 2030 an; Aufk&uuml;ndigung der Indexbindung der L&ouml;hne an die Preissteigerungsrate) erregen Zorn und Verunsicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/kommt-ein-ganz-anderes-ding\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Aber in Deutschland bleibt alles ruhig: Uns gehe es ja gut, betont z.B. die Bundeskanzlerin stets &ndash; und auch die neuen alten Regierungsvertreter der SPD &ldquo;spielen&rdquo; offenbar mit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sozialismus in Seattle<\/strong><br>\nInzwischen ist Seattle auch die Stadt mit dem h&ouml;chsten Mindestlohn in den USA: 15 Dollar in der Stunde, verglichen mit 8,75 in New York und 7,25 Dollar in Idaho. Das Beispiel macht Schule. Inzwischen haben Gewerkschaften und linke Gruppen eine Kampagne f&uuml;r die 15 Dollar in den gesamten USA gestartet. Dass es dazu gekommen ist, hat viel mit Kshama Sawant zu tun. Die 41-j&auml;hrige &Ouml;konomin setzte voriges Jahr als Stadtr&auml;tin in der Volksvertretung Seattles den 15-Dollar-Beschluss durch. Und dies, obwohl sie aus einer krassen Au&szlig;enseiter-Position antrat. Sawant ist die einzige Stadtr&auml;tin in den gesamten USA, die von der Partei &ldquo;Sozialistische Alternative&rdquo; gestellt wird, einer trotzkistischen Splittergruppe, die unter anderem die Verstaatlichung aller gro&szlig;en Unternehmen in den USA und eine sozialistische Planwirtschaft fordert. Das ist ziemlich viel, selbst im progressiven Seattle. [&hellip;]<br>\nAls der Flugzeug-Konzern Boeing, einer der wichtigsten Arbeitgeber Seattles, damit gedroht hatte, wegen des Mindestlohns die Produktion in andere Bundesstaaten zu verlagern, sagte Sawant nach einem Bericht des lokalen Fernsehsenders KiroTV: &ldquo;Falls die Boeing-Manager die Fabrik nicht hier lassen wollen, kann unsere Antwort nur sein: Die Maschinen sind hier, die Arbeiter sind hier, wir machen den Job, wir brauchen keine Manager. Die Maschinisten machen den Job, nicht die Manager.&rdquo; Boeing k&ouml;nne danach ja Busse statt Flugzeuge bauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kampf-um-den-mindestlohn-sozialismus-in-seattle-1.2424454\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Union unangefochten<\/strong><br>\nKaum Bewegung im stern-RTL-Wahltrend, die Pr&auml;ferenzwerte f&uuml;r die einzelnen Parteien &auml;ndern sich im Vergleich zur Vorwoche nicht. Die Unionsparteien CDU\/CSU bleiben mit 42 Prozent allein so stark wie das &ldquo;linke W&auml;hlerlager&rdquo; aus SPD (23 Prozent), Gr&uuml;ne (10 Prozent) und Linke (9 Prozent) zusammen. Die AfD behauptet weiter ihre 6 Prozent, die FDP kommt auch in dieser Woche nur auf 4 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen nach wie vor 6 Prozent. Der Anteil der Nichtw&auml;hler und Unentschlossenen betr&auml;gt 28 Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/umfrage-cdu-so-stark-wie-spd-gruene-und-linke-2185364.html\">Stern<\/a>\n<p>dazu: <strong>15 Jahre Herrin und H&uuml;ndin<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150410_CDU_Merkel_Stuttmann.gif\" alt=\"Stuttmann Karikaturen: 15 Jahre Herrin und H&uuml;ndin\" title=\"Stuttmann Karikaturen: 15 Jahre Herrin und H&uuml;ndin\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/archivseq.php?id=5573&amp;s=rss\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JW\/WL\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25681","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25681","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25681"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25684,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25681\/revisions\/25684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}