{"id":2573,"date":"2007-08-21T08:55:26","date_gmt":"2007-08-21T06:55:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2573"},"modified":"2007-08-21T08:55:26","modified_gmt":"2007-08-21T06:55:26","slug":"hinweise-des-tages-465","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2573","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Kinderarmut offenbart Benachteiligung durch Hartz IV<\/strong><br>\nDer Jugendforscher Klaus Hurrelmann warnt vor den sozialen Folgen der Kinderarmut in Deutschland. Gesetzgebung und Arbeitsleben n&auml;hmen &ldquo;strukturell auf das Kinderhaben keine R&uuml;cksicht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/Deutschland-Kinderarmut-Hartz-IV;art122,2361801\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Das Auslaufen der &bdquo;58er Regelung&ldquo; 2008 kann zu Rentenabschl&auml;gen bis zu 18% f&uuml;hren<\/strong><br>\nDie &bdquo;58er-Regelung&ldquo; sch&uuml;tzt &auml;ltere Bezieher von Alg II bislang davor, zum fr&uuml;hestm&ouml;glichen Zeitpunkt eine Altersrente mit Abschl&auml;gen beantragen zu m&uuml;ssen. Nach ihrem Auslaufen wird das Prinzip der Nachrangigkeit des Alg II gegen&uuml;ber anderen Sozialleistungen auch f&uuml;r die gesetzliche Rente gelten. So werden dann gerade jene Hilfebezieher hohe Rentenabschl&auml;ge (bis zu 18 %) hinnehmen m&uuml;ssen, welche die Anspruchsvoraussetzungen f&uuml;r eine vorgezogene Altersrente erf&uuml;llen &ndash; weil sie lange Beitragszeiten erworben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2007\/kb1407.pdf\">IAB [PDF &ndash; 1 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Arbeitslose, die 58 Jahre oder &auml;lter sind und die von der sog. &ldquo;58er-Regelung&rdquo; Gebrauch gemacht haben, m&uuml;ssen sich von der Politik in besonders zynischer Weise get&auml;uscht f&uuml;hlen. &Uuml;berwiegend Menschen, die sich mit dem Versprechen, bis zur Rente ohne Abschl&auml;ge Arbeitslosengeld oder &ndash;hilfe beziehen zu k&ouml;nnen, aus ihrem (ungek&uuml;ndigten oder gar unk&uuml;ndbaren) Beruf haben dr&auml;ngen lassen, werden sich nun ein weiteres Mal betrogen f&uuml;hlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Umfrage: Negative Haltung zu Hartz-Reform &ndash; Mehrheit f&uuml;r Mindestlohn<\/strong><br>\nDie Mehrheit der Bundesb&uuml;rger steht dem ZDF- Politbarometer zufolge den f&uuml;nf Jahre alten Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt skeptisch gegen&uuml;ber. 58 Prozent halten diese Reformma&szlig;nahmen alles in allem f&uuml;r nicht gut, nur 31 Prozent bezeichnen sie aus jetziger Sicht als gut. W&auml;hrend die Anh&auml;nger der SPD in dieser Frage eher gespalten sind (gut: 43 Prozent, nicht gut: 49 Prozent), beurteilen die Anh&auml;nger von CDU\/CSU zu 58 Prozent die Reformen als nicht gut. Bei der FDP sind es ebenfalls 58, bei der Linken 73 und bei den Gr&uuml;nen 53 Prozent. In der aktuellen Diskussion um das Arbeitslosengeld II sprechen sich 18 Prozent f&uuml;r eine Erh&ouml;hung der Hartz IV-Regels&auml;tze entsprechend der Entwicklung der Renten aus. Mit 75 Prozent sind aber drei Viertel der Befragten f&uuml;r eine Anpassung, die sich an den Lebenshaltungskosten orientiert. Beim Thema Mindestlohn ist weiterhin eine gro&szlig;e Mehrheit von 78 Prozent f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns f&uuml;r alle Branchen, nur 16 Prozent halten die vor wenigen Wochen beschlossene Ausweitung des Entsendegesetzes auf weitere Branchen f&uuml;r ausreichend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.leipziger-volkszeitung.de\/aktuell\/content\/36606.html\">Leipziger Volkszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Da scheint offenbar noch viel Vermittlungsarbeit n&ouml;tig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>WSI &ndash; News<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Tagung: &Ouml;ffentliche Dienstleistungen unter Privatisierungsdruck<\/strong><br>\nKonferenz des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institutes (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung und der Forschungsgruppe Europ&auml;ische Integration (FEI) an der Philipps-Universit&auml;t Marburg zur Reorganisation der &ouml;ffentlichen Infrastruktursektoren in den Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union in der Philipps-Universit&auml;t Marburg (29. Juni 2007, 10.30 Uhr bis 30. Juni 2007, 16.00 Uhr).<br>\nDownload von Tagungsmaterialien und Vortragsfolien unter:<br>\n<a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/85_85640.html\">www.boeckler.de<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Workshop: Von Finnland lernen?<\/strong><br>\nTagung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in Kooperation mit der IG Metall zur Innovationspolitik in Finnland am 12.06.2007 in Frankfurt\/Main.<br>\nDownload von Vortragsfolien unter:<br>\n<a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/85_85483.html\">www.boeckler.de<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Workshop: Besch&auml;ftigte in der Globalisierungsfalle<\/strong><br>\nWorkshop der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zu Standortverlagerungen und Outsourcing am 01.06.2007 in Berlin. Download von Tagungsmaterialien und Vortragsfolien unter:<br>\n<a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/85_85619.html\">www.boeckler.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Fachkr&auml;ftemangel<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Milliardenverlust durch Fachkr&auml;ftemangel<\/strong><br>\nDer Mangel an Fachkr&auml;ften verursacht derzeit in deutschen Unternehmen nach einer Studie des Wirtschaftsministeriums Milliardenverluste. Allein f&uuml;r 2007 werden die Einnahmeausf&auml;lle mit mehr als 20 Milliarden Euro beziffert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1194796\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Fachkr&auml;ftemangel in der Regierung<\/strong><br>\nAuf eines kann man sich verlassen in der Hoch- und Endphase eines Aufschwungs: Es wird lauthals &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel geklagt, die Branchenverb&auml;nde f&uuml;rchten Wachstumseinbu&szlig;en wegen unbesetzter Stellen, und dann diskutieren alle zusammen &uuml;ber eine bessere Einwanderungspolitik. Oder &uuml;ber mehr Ausbildung. Oder &uuml;ber beides. So war es am Ende der 80er Jahre, so war es im Jahr 2000, so ist es diesmal.<br>\nEin paar Monate sp&auml;ter, wenn der Aufschwung zu Ende ist, dreht sich das Bild. Dann werden die Unternehmen aufgefordert, nicht immer zuerst die &auml;lteren Arbeitnehmer rauszuwerfen. An den Universit&auml;ten wird &uuml;ber wachsende Jungakademikerarbeitslosigkeit diskutiert. Und die Inder, Wei&szlig;russen oder Chinesen, die man so verzweifelt eingeladen hatte zu kommen, die w&uuml;rde man jetzt am liebsten schnellstens wieder los.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/Kommentare;art141,2361970?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Wahltermin mit Taktik<\/strong><br>\nAus taktischen Gr&uuml;nden dr&auml;ngen die beiden NRW-Regierungsparteien CDU und FDP auf eine Trennung der n&auml;chsten Kommunal- von der Bundestagswahl. Allein auf die Kommunen k&auml;men dadurch nach ersten Sch&auml;tzungen Mehrausgaben von rund 42 Millionen Euro zu. Nach Informationen der WAZ haben die Generalsekret&auml;re von CDU und FDP den Verantwortlichen im NRW-Innenministerium aber bereits diktiert, dass &ldquo;aus politischen Erw&auml;gungen&rdquo; eine Kopplung von Kommunal- und Bundestagswahl unerw&uuml;nscht sei. Meinungsforscher rechnen bei einer Doppelwahl mit einer deutlich h&ouml;heren Wahlbeteiligung, weil sie vor allem viele der wahlm&uuml;de gewordenen SPD-Anh&auml;nger zur&uuml;ck an die Urnen holt. Allein auf die Kommunen k&auml;men dadurch nach ersten Sch&auml;tzungen Mehrausgaben von rund 42 Millionen Euro zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.waz.de\/waz\/waz.politik.volltext.php?kennung=on1wazPOLWelNational39311&amp;zulieferer=waz&amp;kategorie=POL&amp;rubrik=Welt&amp;region=National&amp;auftritt=WAZ&amp;dbserver=1\">WAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino :<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Heiner Flassbeck: Der Bankbeamte und die Krise<\/strong><br>\nDer Staat muss regulierend eingreifen, um den B&uuml;rger vor der Gier von Bankvorst&auml;nden und Fondsmanagern zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=691&amp;blogId=16\">FTD<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Narrensicher in die Bonit&auml;tsfalle<\/strong><br>\nDie Sparkassen-Finanzgruppe hatte keine Wahl: H&auml;tte sie der SachsenLB nicht mit der spektakul&auml;r hohen Kreditlinie von 17,3 Milliarden &euro; unter die Arme gegriffen, w&auml;re das Institut unter der Last seiner Verpflichtungen zusammengebrochen.<br>\nVerantwortlich f&uuml;r dieses Desaster sind neben dem Management die Bank-Eigent&uuml;mer, die vorsichtshalber nicht nachgefragt haben, wie der pl&ouml;tzliche Gewinnsprung der Sachse LB im letzten Jahr zustande kam. Und eine Bankenaufsicht, der v&ouml;llig entgangen ist, in welchem Umfang deutsche Institute wie IKB und SachsenLB bei den Spekulationsgesch&auml;ften mit den neuen Finanzinstrumenten ins Risiko gegangen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/meinung\/679274.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar Orlando Pascheit:<\/strong> F&uuml;r die Kredit gebenden Banken besteht kein Wertminderungsrisiko, da der Freistaat Sachsen haftet. Offen ist angesichts der momentanen Situation, in welchem Umfang die SachsenLB Bank wieder eigene Refinanzierungspapiere auf dem Markt plazieren kann, obwohl die Staatshaftung f&uuml;r eine gute Bonit&auml;tseinstufung und f&uuml;r g&uuml;nstige Refinanzierungskosten sorgt.<br>\nOhne &uuml;ber die anstehende Belastung f&uuml;r den Steuerzahler zu spekulieren, vermittelt ein Vergleich mit dem Staatshaushalt des Freistaat Sachsen die Gr&ouml;&szlig;enordnung der Kreditlinie bzw. einen Eindruck vom Wahnsinn in unseren &ouml;ffentlichen Finanzinstituten. Der Staatshaushalt des Freistaats betr&auml;gt ca. 16 Milliarden Euro.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Die &Ouml;ffentlichkeit als Geisel<\/strong><br>\nZu keinem Zeitpunkt waren strengere Auflagen im Gespr&auml;ch, etwa dass die Banken k&uuml;nftig ihre riskanten Deals wenigstens nicht mehr &uuml;ber ausl&auml;ndische Zweckgesellschaften abwickeln, au&szlig;erhalb der Kontrolle der deutschen Finanzaufseher. Das Signal, das solche schnellen und bedingungslosen Milliardenhilfen den Banken vermitteln: Macht nur weiter wie bisher, macht Profite auf eigene Rechnung und Verluste auf &ouml;ffentliche!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=me&amp;art=3390&amp;no_cache=1&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em>Au&szlig;erdem:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Immobilienkrise trifft Sachsen LB<\/strong><br>\nDer s&auml;chsische Landtagsabgeordnete Karl Nolle (SPD) kritisierte den Ministerpr&auml;sidenten Georg Milbradt (CDU) scharf. Nolle sagte laut einem Bericht des Nachrichtensenders &ldquo;MDR Info&rdquo;, Milbradt sei als fr&uuml;herer Finanzminister mitverantwortlich f&uuml;r die jetzigen Probleme. Er habe durchgesetzt, dass die Landesbank auf internationalen M&auml;rkten spekulieren d&uuml;rfe. Nolle geh&ouml;rt dem 2005 eingesetzten Landesbank-Untersuchungsausschuss an, der kl&auml;ren soll, ob die Regierung ihrer Aufsichtspflicht &uuml;ber die Bank nachgekommen ist. Hintergrund waren haupts&auml;chlich personelle Querelen und Ungereimtheiten im Gesch&auml;ftsablauf. Nolle sagt, das tats&auml;chliche Spekulationsvolumen der im irischen Dublin ans&auml;ssigen Bank-Tochter sei jahrelang verschleiert worden. Das sei erst im Untersuchungsausschuss bekannt geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/us_hypothekenkrise_und_die_weltmaerkte\/?em_cnt=1194021&amp;sid=f2812d5c4b58197698d582b3b5df8caf\">FR<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Transrapid &ndash; hochgerechnet<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten t&uuml;ftelt die Industrie am Transrapid, hat es aber nicht geschafft, ihn zu verkaufen. Trotz aller Hilfe aus der PolitikDie geplante Trasse in M&uuml;nchen d&uuml;rfte die letzte Chance f&uuml;r das Konsortium Siemens und ThyssenKrupp sein, den Transrapid in Deutschland zu bauen. Denn die Flughafenanbindung ist das einzige verbliebene Projekt, f&uuml;r das noch Geld im Bundeshaushalt reserviert ist. Sollte sie nicht realisiert werden, w&auml;re die Transrapid-Geschichte in Deutschland nach Jahrzehnten am Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;dig=2007\/08\/20\/a0069&amp;no_cache=1&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bayerns Ministerpr&auml;sident will von der Kanzlerin hunderte Millionen Euro f&uuml;r den Transrapid.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;art=3377&amp;no_cache=1&amp;type=98\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Wie der Hersteller von Contergan die Ausstrahlung eines Fernseh-Mehrteilers verhindert<\/strong><br>\nDie 5 Millionen Euro-Produktion des grimmepreisgekr&ouml;nten Regisseurs Adolf Winkelmann sollte das Schicksal der Familie des fiktiven Rechtsanwalts Paul Wegener zum Thema haben, dessen Frau nach der Einnahme des Contergan-Pr&auml;perats eine schwer behinderte Tochter zur Welt bringt und der nach verschiedenen Diffamierungskampagnen und langwierigen Prozessen f&uuml;r die Opfer in einer au&szlig;ergerichtlichen Einigung eine Entsch&auml;digung in Form einer Firmenstiftung in H&ouml;he von 100 Millionen Mark erstreitet. Vor dem Landgericht Hamburg bekamen die Kl&auml;ger in erster Instanz Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/html\/result.xhtml?url=\/tp\/r4\/artikel\/25\/25941\/1.html&amp;words=Contergan&amp;T=contergan\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Datenschutz-M&auml;ngeln<\/strong><br>\nDie EU-Kommission verklagt Deutschland wegen einer aus ihrer Sicht mangelnden Unabh&auml;ngigkeit der Datensch&uuml;tzer. Der Sprecher der EU-Kommission, Riccardo Mosca, best&auml;tigte die Klage vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof gegen&uuml;ber der &ldquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&rdquo;. Die Kommission wirft allen 16 Bundesl&auml;ndern vor, nicht die vom EU-Recht geforderte v&ouml;llige Unabh&auml;ngigkeit der Datensch&uuml;tzer f&uuml;r den Bereich der Privatwirtschaft zu gew&auml;hrleisten. Besondere Probleme sieht die EU-Kommission dort, wo die Datenschutz-Aufsichtsbeh&ouml;rde in die Organisation der Innenministerien eingebunden ist, was im Saarland, Baden-W&uuml;rttemberg und Brandenburg der Fall ist. Dort bef&uuml;rchtet die Kommission, dass die jeweilige Ministeriumsspitze in unzul&auml;ssiger Weise Einfluss auf die Arbeit der Datensch&uuml;tzer nimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?Nr=16430\">ngo-online<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Hessen: Studiengeb&uuml;hren: verfassungswidrig (?)<\/strong><br>\nDie Gegner von allgemeinen Studiengeb&uuml;hren in Hessen haben gewichtigen Beistand erhalten &ndash; von Ute Sacksofsky, der Landesanw&auml;ltin am Hessischen Staatsgerichtshof. Sacksofsky soll als &ldquo;&ouml;ffentliche Kl&auml;gerin&rdquo; beim Staatsgerichtshof &uuml;ber die Vereinbarkeit von Landesgesetzen mit der Landesverfassung wachen. Sie hat nach Informationen des SPIEGEL das umstrittene &ldquo;Studienbeitr&auml;ge&rdquo;-Gesetz von Ministerpr&auml;sident Roland Koch (CDU) in einer 33seitigen Stellungnahme an das Gerichtspr&auml;sidium als verfassungswidrig bezeichnet.<br>\nHintergrund ist der Artikel 59 der hessischen Landesverfassung, der unentgeltlichen Unterricht an Hochschulen verlangt und &ldquo;Schulgeld&rdquo; nur dann zul&auml;sst, wenn es die wirtschaftliche Lage des Sch&uuml;lers oder seiner Eltern erlaubt. Diese Verfassungspassage gibt es nur in Hessen. Ob sie die Erhebung von Studiengeb&uuml;hren tats&auml;chlich unterbindet oder ob das Land die Studenten trotzdem zur Kasse bitten darf, ist rechtlich noch nicht gekl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,druck-500869,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Unis verloren hunderte Professoren<\/strong><br>\nW&auml;hrend deutschlandweit &uuml;ber einen Fachkr&auml;ftemangel geklagt wird und die Bundesregierung eine &bdquo;nationale Qualifizierungsoffensive&ldquo; vorbereitet, schlagen die Professoren Alarm. 1500 Lehrst&uuml;hle an den Universit&auml;ten seien in den vergangenen zehn Jahren gestrichen worden, klagt der Deutsche Hochschulverband (DHV). &bdquo;Angesichts des Mangels an Fachkr&auml;ften ist es katastrophal, dass an den Hochschulen der Rotstift regiert&ldquo;, sagte DHV-Pr&auml;sident Bernhard Kempen am Montag. Der DHV beruft sich auf Daten des Statistischen Bundesamts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite;art692,2361998?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Meinungsfreiheit in Russland<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>&ldquo;Warum schreibt ihr nicht, was ich sehe?&rdquo;<\/strong><br>\nDer russische Journalist Grigori Pasko &uuml;ber Abh&auml;ngigkeit und K&auml;uflichkeit der Presse unter Putin: &bdquo;Die jetzige Duma plant, das Gesetz zur freien Meinungs&auml;u&szlig;erung zu ver&auml;ndern. Die Rechte der Journalisten werden damit sehr stark eingeschr&auml;nkt. Schon heute k&ouml;nnen Journalisten sehr schnell vor Gericht gestellt werden. In 99 Prozent der F&auml;lle bekommt die Ankl&auml;gerseite Recht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/media\/679458.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Protest gegen Radiozensur in Russland<\/strong><br>\nEin Privatsender in Moskau darf keine UKW-Sendungen der BBC mehr ausstrahlen. Beim Internationalen Presse-Institut stie&szlig; die Ma&szlig;nahme auf heftige Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/medien\/716596.html\">Netzeitung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Folterverbot f&uuml;r US-Psychologen<\/strong><br>\nAn Folterverh&ouml;ren d&uuml;rfen amerikanische Psychologen k&uuml;nftig nicht mehr mitwirken. Ihr Berufsverband forderte sie auf, F&auml;lle von Misshandlungen Gefangener zu melden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/ausland\/716599.html\">Netzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Irak: Neues &Ouml;lgesetz st&ouml;&szlig;t auf Widerstand<\/strong><br>\nDer Kampf um die Vermarktung ist voll entbrannt. Die Iraker sind laut Umfrage mehrheitlich gegen die Privatisierung ihrer Naturreicht&uuml;mer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nd-online.de\/artikel.asp?AID=114835&amp;IDC=2\">ND<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Bush schaltet auf stur<\/strong><br>\nDie allm&auml;hlich scheidende Bush-Administration hinterl&auml;sst einen sozialpolitischen Reformstau. Durch Verweigerung im Senat und sein Veto will der US-Pr&auml;sident unter anderem den &raquo;Lilly Ledbetter Fair Pay Act&laquo; gegen Lohndiskriminierung in der Privatwirtschaft blockieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nd-online.de\/artikel.asp?AID=114802&amp;IDC=3\">ND<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2573","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2573","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2573"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2573\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2573"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2573"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2573"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}