{"id":258,"date":"2005-07-12T14:00:16","date_gmt":"2005-07-12T13:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=258"},"modified":"2016-03-08T18:12:53","modified_gmt":"2016-03-08T17:12:53","slug":"denkfehler-4-wir-leben-in-einer-wissensgesellschaft-wir-leben-in-einer-dienstleistungsgesellschaft-das-erfordert-neue-strukturen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=258","title":{"rendered":"Denkfehler 4: \u00bbWir leben in einer Wissensgesellschaft! Wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft! Das erfordert neue Strukturen.\u00ab"},"content":{"rendered":"<p>Von Albrecht M&uuml;ller, Auszug aus &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo;.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Variationen zum Thema:<\/strong><\/p><ul>\n<li>&raquo;Technologische Revolution hin zur Informations- und Wissensgesellschaft.&laquo; Angela Merkel<\/li>\n<li>&raquo;Digitaler Kapitalismus.&laquo; Peter Glotz<\/li>\n<\/ul><p>Menschen versuchen, die Epoche, in der sie leben, in Begriffe zu fassen. Das war immer so: Mittelalter, Neuzeit, Zeitalter der Aufkl&auml;rung, Feudalismus, Agrargesellschaft, Industriegesellschaft. Und jetzt eben die Dienstleistungsgesellschaft oder das Informationszeitalter. So verst&auml;ndlich dieser Kategorisierungsversuch ist, er verdeckt auch viel, er verwischt und lenkt in falsche Richtungen und f&uuml;hrt zu falschen Entscheidungen. <\/p><p>Im konkreten Fall soll mit diesen Begriffen auch die Notwendigkeit f&uuml;r gravierende Ver&auml;nderungen begr&uuml;ndet werden. Wenn zum Beispiel die sogenannte Zukunftskommission der Bayerischen und S&auml;chsischen Staatsregierungen1 von einer &raquo;unternehmerischen Wissensgesellschaft&laquo; spricht, dann will sie etwas damit erreichen. Unter anderem will sie erreichen, dass &raquo;ein wachsender Anteil der Bev&ouml;lkerung gr&ouml;&szlig;ere Verantwortung f&uuml;r seine Erwerbst&auml;tigkeit und Daseinsvorsorge unternehmen wird&laquo; und die sozialen Sicherungssysteme dem angepasst werden. Das hei&szlig;t: das angeblich Neue wird mit einem Zweck verbunden. <\/p><blockquote><p>Wir erleben in Deutschland derzeit einen epochalen Umbruch von der materiellen Produktion zur Wissensgesellschaft.&rdquo;<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Stefan R&ouml;ver, Vorzeige-Start-up-Unternehmer f&uuml;r die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, im Oktober 2000 (sein 1994 gegr&uuml;ndetes Unternehmen Brokat Technologies ist inzwischen vom Markt verschwunden)<\/p>\n<\/blockquote><p>Eigentlich sollten jene, die immer neue Zust&auml;nde unserer Gesellschaft und neue Kategorien ausrufen, durch ein noch nicht lange zur&uuml;ckliegendes Ereignis gewarnt worden sein: Im Zeichen des Aktienbooms und des Booms der neuen M&auml;rkte hatte man das Zeitalter der New Economy ausgerufen. Dann platzte die Blase, und New Economy und E-Commerce schrumpften auf das, was sie tats&auml;chlich waren: eine gewisse Neuerung, ein gewisser Fortschritt, aber nie im Leben geeignet, um unserer Gesellschaft einen neuen Namen zu geben. <\/p><p>Ganz &auml;hnlich ist das mit der &raquo;Dienstleistungsgesellschaft&laquo;. Wenn man h&ouml;rt, welches Tamtam darum gemacht wird, k&ouml;nnte man meinen, in Deutschland w&uuml;rden bald keine Maschinen mehr gebraucht und anstatt Auto zu fahren, w&uuml;rden wir alle mit Taxis chauffiert; wir w&uuml;rden nicht mehr essen, was auf den Feldern angebaut wird, und zu kleiden br&auml;uchten wir uns auch nicht &ndash; man tut geradezu so, als w&uuml;rde man von Dienstleistungen leben. &raquo;Etwas zu produzieren war ja schon fast nicht mehr akzeptabel&laquo;, erinnert sich der Vorstands-Vize der BASF Eggert Voscherau,1 und BASF-Chef J&uuml;rgen Hambrecht warnt vor den &raquo;Tr&auml;umereien&laquo; von einer Dienstleistungsgesellschaft. Sie haben recht. Wenn man sich die tats&auml;chliche Entwicklung anschaut, dann hat die Industrie f&uuml;r unseren eigenen Konsum wie f&uuml;r den Export nach wie vor herausragende Bedeutung in Deutschland. Und Vorstand und Mitarbeiter\/innen eines Unternehmens wie BASF, dessen B&ouml;rsenwert zeitweise vom B&ouml;rsenwert kleinerer Dienstleister &uuml;berfl&uuml;gelt worden war, freuen sich mit Recht &uuml;ber die Wiederentdeckung der &raquo;Old Economy&laquo;. Wir haben einen modischen Zirkus hinter uns, der ganz sch&ouml;n teuer war, weil er Kr&auml;fte f&uuml;r Kapitalmarkt-Aktivit&auml;ten absorbierte &ndash; zum Beispiel f&uuml;r die Abwehr von &Uuml;bernahmeger&uuml;chten &ndash; und damit Ressourcen band, die produktiver h&auml;tten eingesetzt werden k&ouml;nnen. <\/p><p><strong>Abbildung 2: Anteil der einzelnen Wirtschaftssektoren an der gesamten Bruttowertsch&ouml;pfung (in Preisen von 1995) in Prozent<\/strong><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/050712_hrsg.gif\" alt=\"Abbildung\" title=\"Abbildung 2: Anteil der einzelnen Wirtschaftssektoren an der gesamten Bruttowertsch&ouml;pfung (in Preisen von 1995) in Prozent\"><\/p><p class=\"reference\">Quelle: Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Hrsg.): Staatsfinanzen konsolidieren &ndash; Steuersystem reformieren. Jahresgutachten 2003\/04, Berlin 2003, S. 541. Eigene Berechnungen<\/p><p>Statistisch betrachtet ging der Anteil des produzierenden Gewerbes an der Bruttowertsch&ouml;pfung in gut zehn Jahren von 35 auf 27,8 Prozent zur&uuml;ck, w&auml;hrend sich der Anteil des Dienstleistungssektors im selben Zeitraum von 63,7 auf 70,9 Prozent erh&ouml;hte (siehe Abbildung 2). Dabei muss man jedoch beachten, dass in dem hohen Dienstleistungsanteil der gesamte &Ouml;ffentliche Dienst enthalten ist &ndash; von den Lehrern &uuml;ber das Einwohnermeldeamt und die Polizei bis zu den M&uuml;llm&auml;nnern. Au&szlig;erdem stecken hinter manchen der statistisch erfassten Verschiebungen zwischen Industrie- und Dienstleistungssektor neue Moden oder auch sachlich begr&uuml;ndete Tendenzen wie die Auslagerung von Unternehmensteilen. Als beispielsweise Daimler-Chrysler einen Teil der hauseigenen, bisher in der Firma erbrachten Dienstleistungen wie Buchhaltung, Telekommunikation und anderes auslagerte und sie in einer neuen Firma, der Debis, zusammenfasste, wuchs in der Statistik der Anteil des Dienstleistungssektors.<br>\n&Auml;hnliche Entwicklungen haben dazu gef&uuml;hrt, dass in den USA oder auch in Gro&szlig;britannien der Sektor der Dienstleistungen gr&ouml;&szlig;er ist als hierzulande. Das gilt als fortschrittlich. Aber eigentlich ist es ziemlich gleichg&uuml;ltig, in welchem Sektor Menschen einen Arbeitsplatz haben und womit sie ihr Einkommen verdienen.<br>\nDienstleistungen sind bei Meinungsf&uuml;hrern auch deshalb angesehen, weil viele von ihnen selbst im Dienstleistungsbereich arbeiten, etwa im Beratungswesen oder in der Public Relations. In diesen Bereichen k&ouml;nnen horrende Honorare verdient werden. Dass diejenigen, die dort t&auml;tig sind, das besonders gut finden, kann man verstehen. Aber zu meinen, eine gesamte Gesellschaft k&ouml;nne von Dienstleistungen leben, ist einer der typischen Denkfehler. Wir h&auml;tten dann nichts mehr zu essen, nichts anzuziehen und nichts zum Autofahren. Womit w&uuml;rden wir dann die teuren Berater bezahlen?<br>\nIn der Zukunftskommission der Staatsregierungen aus Dresden und M&uuml;nchen treibt die Bewunderung f&uuml;r Dienstleistungen besondere Bl&uuml;ten. In ihrem Bericht besch&auml;ftigt sich die Kommission mit der Frage, wie es kommt, dass die Deutschen einen soviel geringeren Dienstleistungsanteil haben als die USA. Die Zukunftskommission sieht ein Besch&auml;ftigungspotential von bis zu 4 Millionen zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tzen. &raquo;Modellhaft&laquo;, so wird behauptet, &raquo;g&auml;be es dann in Deutschland keine Arbeitslosigkeit mehr.&laquo; Wer die Diskussion um die Dienstleistungsgesellschaft verfolgt hat, wei&szlig;, dass diese Schw&auml;nke der Bayern und Sachsen f&uuml;r den Verlauf der Debatte nicht unbedeutend waren. Gro&szlig;e Teile jener, die einen Niedriglohnsektor fordern, gehen von diesen bayerisch-s&auml;chsischen &raquo;Erkenntnissen&laquo; aus und erhoffen sich den Durchbruch zur Vollbesch&auml;ftigung, wenn, ja wenn die Deutschen nur endlich ihre &raquo;mentalen Barrieren&laquo; gegen das Dienen &uuml;berwinden: &raquo;Die Deutschen z&ouml;gern nicht nur, solche Dienste anzubieten, sondern auch, sie anzunehmen. Viele wollen nicht dienen, viele wollen aber auch nicht bedient werden.&laquo;<br>\nMit solchen abwegigen Erw&auml;gungen besch&auml;ftigen sich hochbezahlte Kommissionen und unsere Spitzenpolitiker. Haben diese Leute vergessen, dass wir in einer Marktwirtschaft leben? In einer Marktwirtschaft ist es Anbietern und Nachfragern &uuml;berlassen, welche Mentalit&auml;t sie haben. <\/p><p><strong>Ist die &raquo;Wissensgesellschaft&laquo; eine aufgekl&auml;rte Gesellschaft?<\/strong><\/p><p>Nicht minder erstaunlich ist die Debatte um die &raquo;Wissens-&laquo; oder &raquo;Informationsgesellschaft&laquo; beziehungsweise den &raquo;digitalen Kapitalismus&laquo; (Peter Glotz). Auch hier wird so getan, als g&auml;be es fundamentale Br&uuml;che. Kleine Br&uuml;che und gro&szlig;e Ver&auml;nderungen hat es schon immer gegeben. Denken wir an die Erfindung des Telefons oder die Entdeckung der Elektrizit&auml;t. Das waren keine geringeren Br&uuml;che als das, was sich im Zuge der Computerisierung in den letzten vierzig bis f&uuml;nfzig Jahren an sogenannter Wissensgesellschaft entwickelt hat. <\/p><blockquote><p>Deutschland ist mir zu langsam auf seinem Weg in die Wissensgesellschaft.&rdquo;<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Horst K&ouml;hler nach seiner Wahl zum Bundespr&auml;sidenten, 23.5.2004<\/p>\n<\/blockquote><p>Heute wird alles gleich Z&auml;sur genannt, und man spricht von einem neuen Zeitalter. &raquo;Nach der digitalen Revolution ist nicht vor der digitalen Revolution&laquo;, sagt Angela Merkel. Und viele reden mit ihr von der Wissensgesellschaft oder von der &ndash; noch eindrucksvoller &ndash; &raquo;wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft&laquo; und suggerieren damit, wir seien eine informiertere Gesellschaft als noch vor wenigen Jahren.<br>\nDie F&uuml;lle an Wissen ist unfassbar gro&szlig; geworden und w&auml;chst st&auml;ndig. Es ist auch nicht zu bestreiten, dass der Zugriff auf Daten leichter geworden ist. Zur Erarbeitung dieses Buches h&auml;tte ich vor zwanzig Jahren noch sehr viel in Bibliotheken st&ouml;bern m&uuml;ssen. Heute recherchiere ich im Internet und besorge mir CD-Roms mit Datensammlungen, Tabellen und Diagrammen. Das sind gravierende Ver&auml;nderungen.<br>\nEine ganz andere Frage, die leider selten gestellt wird, ist, ob die Menschen im gro&szlig;en und ganzen heute wirklich mehr wissen als fr&uuml;her, ob sie mehr wissen wollen und ob ihr Wissen pr&auml;sent ist, wenn andere versuchen, ihre Meinung durch dargebotenes &raquo;Wissen&laquo; zu beeinflussen. W&uuml;rde man versuchen, sich eine Gesamt&uuml;bersicht zu verschaffen &uuml;ber die Bereitschaft und F&auml;higkeit der Mehrheit der Menschen, Wissen einzusetzen und dargebotenes &raquo;Wissen&laquo; kritisch zu hinterfragen, dann w&uuml;rde man sicher feststellen, dass wir von der Wissensgesellschaft eher abr&uuml;cken als zu ihr hinzur&uuml;cken. Ein paar Indizien sollen diese These belegen:<br>\nIn der Werbe- und Public-Relations-Wirtschaft registriert man, dass der Bildungsstand in den letzten Jahren massiv gesunken ist. Rund 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung seien nicht mehr f&auml;hig, einen normalen Artikel einer etwas anspruchsvolleren Tageszeitung zu lesen. Etwa 15 Prozent der Deutschen bewegen sich nach Meinung der &raquo;Stiftung Lesen&laquo; an der Grenze zum funktionalen Analphabetismus. Mit der Kommerzialisierung des Fernsehens nahm die sogenannte Boulevardisierung zu. Von der &raquo;Verbl&ouml;dung des Publikums&laquo; spricht der fernseherprobte Medienmann Erich B&ouml;hme. Wenn Jugendliche rund sechs Stunden am Tag elektronische Medien nutzen, also Computer, Fernseher, Minidisc, Handy, dann ist der Effekt f&uuml;r Bildung und Wissen ausgesprochen fragw&uuml;rdig.<br>\nWir sp&uuml;ren diese Entwicklung in der politischen Welt: Die Beteiligung nimmt ab, das Wissen &uuml;ber Politik und gesellschaftliche Vorg&auml;nge nimmt ab, die Vergesslichkeit nimmt zu, man kann es sich als Politiker heute leisten, nach kurzer Zeit das Gegenteil von dem zu behaupten, was man zuvor gesagt hat. Damit will ich nicht dem Kulturpessimismus das Wort reden. Es geht mir nur um den Versuch, dem Schlagwort von der Wissensgesellschaft ein paar Fakten entgegenzusetzen. Schon diese wenigen Beispiele zeigen, dass sich hier nichts Neues auftut und schon gar nichts, was strukturelle &Auml;nderungen bei den Regeln unseres Zusammenlebens erfordern w&uuml;rde.<br>\nDie Reforml&uuml;ge und die Tatsache, dass sie sich so unwidersprochen verbreiten konnte, ist &uuml;brigens einer der besten Belege daf&uuml;r, dass es um die Wissensgesellschaft in Deutschland nicht allzu gut bestellt ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Albrecht M&uuml;ller, Auszug aus &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo;. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,131,14],"tags":[300,1110],"class_list":["post-258","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-oekonomie","category-veroffentlichungen-der-herausgeber","tag-mueller-albrecht","tag-reformluege"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/258","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=258"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/258\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31985,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/258\/revisions\/31985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}