{"id":25805,"date":"2015-04-23T12:30:20","date_gmt":"2015-04-23T10:30:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25805"},"modified":"2024-09-12T05:31:34","modified_gmt":"2024-09-12T03:31:34","slug":"die-antisemitismus-kampagne-gegen-links","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25805","title":{"rendered":"Die Antisemitismus-Kampagne gegen links"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150423_gehrcke.jpg\" alt=\"Wolfgang Gehrcke\" title=\"Wolfgang Gehrcke\"><\/div><p>Auf Erhebungen und Widerstand reagieren die Medien stets mit Spaltungs- und Diskreditierungsversuchen wider die politische Opposition. Da ist, so wird behauptet, die Friedensbewegung dann mal eben &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.waehlt-gehrcke.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1283:wider-denunziatorische-kommunikation-volksfront-statt-querfront&amp;catid=108:hintergrundmaterialien&amp;Itemid=168\">Querfront<\/a>&ldquo;, besteht der Blockupy-Protest aus einem Haufen gef&auml;hrlicher &bdquo;Radikaler&ldquo; und &bdquo;Extremisten&ldquo; und wird ein zu Gentrifizierung forschender Wissenschaftler zum &bdquo;<a href=\"https:\/\/einstellung.so36.net\/offenerbrief\">Terroristen<\/a>&ldquo;. Und da ist eine Anti-NATO-Position eben &bdquo;antiamerikanisch&ldquo; und friedenspolitisches Engagement durch &bdquo;Antisemitismus&ldquo; bestimmt. Und &uuml;berhaupt sind viele linke Kritiken an den bestehenden Verh&auml;ltnissen eigentlich antisemitisch konnotiert. <strong>Jens Wernicke<\/strong> sprach hierzu mit dem Bundestagsabgeordneten <strong>Wolfgang Gehrcke<\/strong>, der in einem aktuellen Buch eine Rufmordkampagne vermittels des Antisemitismus-Vorwurfes konstatiert. <\/p><p><!--more--><\/p><p><strong>Herr Gehrcke, in ihrem neuen Buch &bdquo;Rufmord: Die Antisemitismus-Kampagne gegen links&ldquo; thematisieren sie eine Rufmord-Kampagne gegen links-humanistische Positionen. Um was f&uuml;r eine Kampagne und was f&uuml;r einen Rufmord geht es denn da?<\/strong><\/p><p>Es geht um Rufmord gegen linkes Denken insgesamt in seinen unterschiedlichen Auspr&auml;gungen mittels des Antisemitismus-Vorwurfs. Der politischen Linken soll Kritik an den USA, Solidarit&auml;t mit Befreiungsbewegungen, hier besonders mit der PLO, sowie Kritik am Bankensystem offenbar ein f&uuml;r alle Mal ausgetrieben werden. <\/p><p>Ein aktuelles Beispiel daf&uuml;r, wie leichtfertig und willf&auml;hrig der Antisemitismus-Vorwurf erhoben wird, bietet die Haltung zur neuen griechischen Regierung. Sie war noch keine Woche im Amt als ihr die deutschen Leitmedien schon Antisemitismus vorwarfen &ndash; und der Partei DIE LINKE gleich mit. <\/p><p>Bezogen auf den Koalitionspartner von Syriza h&auml;lt der <em>Spiegel<\/em> 6\/2015 der LINKEn nun vor, sie messe mit zweierlei Ma&szlig;, weil sie &bdquo;nicht nur in ihrer W&auml;hlerschaft, sondern auch in ihren Positionen &Uuml;berschneidungen mit dem rechten Rand&ldquo; h&auml;tte. Und weiter: &bdquo;Das beginnt beim offensichtlich unausrottbaren Antisemitismus&hellip;&ldquo; Diese infame Behauptung ist durch st&auml;ndige Wiederholung inzwischen zum Stehsatz und zur vermeintlichen Wahrheit avanciert, die keines Beleges mehr bedarf. Der Bundestag hatte diesem Rufmord sogar einmal eine ganze aktuelle Stunde gewidmet. <\/p><p>Und dieser Vorwurf zieht inzwischen immer weitere Kreise. So war im Jahr 2010 sogar der ehemalige Leiter des Zentrums f&uuml;r Antisemitismus-Forschung, der renommierte Prof. Wolfgang Benz, in die N&auml;he von Antisemitismus ger&uuml;ckt worden. Und in der &bdquo;Kritik&ldquo; am Friedenswinter war der angebliche Antisemitismus einiger Akteure dann eines der Schl&uuml;sselargumente. Mit ihm wird inzwischen auch in innerparteilichen Kontroversen schon einmal kr&auml;ftig ausgeteilt und zugelangt.<\/p><p>Am meisten besorgt mich jedoch, dass der Begriff des Antisemitismus in dieser Verkehrung seines Inhalts beraubt und zugleich das historisch einmalige Menschheitsverbrechen der industriellen Massenvernichtung der europ&auml;ischen J&uuml;dinnen und Juden relativiert wird. Und die reale Gefahr von rechts und inhumanes Denken und Handeln werden ebenso verharmlost. Die Mitte der Gesellschaft driftet in Deutschland gerade tendenziell nach rechts, das ist das <em>eigentliche<\/em> Problem.<\/p><p><strong>Warum reagiert die Linke denn so empfindlich auf diesen Antisemitismusvorwurf? W&auml;re es nicht besser, diese ganzen Kampagnen ins Leere laufen zu lassen?<\/strong><\/p><p>Nein, denn das w&uuml;rde bedeuten, zur Rechtsentwicklung in unserm Land und in Europa zu schweigen, sich aus dem Konflikt Israel-Pal&auml;stina rauszuhalten und so Raum f&uuml;r Rassismus und Antisemitismus zu schaffen. Und genau das, uns und unsere Positionen zum Verstummen zu bringen, ist ja das offensichtliche Ziel der ganzen Aktion. Wer glaubt, da ginge es den Herrschenden darum, &bdquo;den Linken&ldquo; ihr &bdquo;Rechtssein&ldquo; auszutreiben, der hat noch nicht begriffen, was wirklich geschieht&hellip;<\/p><p>Au&szlig;erdem: Mich trifft und emp&ouml;rt dieser Vorwurf auch deshalb so sehr, weil er die Grundsubstanz linken Denkens infrage stellt. Und das ist und bleibt praktizierter Internationalismus, Humanismus sowie Antifaschismus als &Uuml;berzeugung und Tat. Antisemitismus nun zum politischen Kampfbegriff <em>gegen<\/em> Antifaschisten und Linke umzuformen, ist schlicht eine ungeheuerliche Verdrehung der Tatsachen und der politischen Geschichte. Vor und w&auml;hrend der Nazizeit galten Linke, Demokraten, Sozialisten und Kommunisten allemal, es galten Intellektuelle, bildende K&uuml;nstler, Schriftsteller, Musiker, Theaterleute n&auml;mlich selbst als &bdquo;<em>verjudet<\/em>&ldquo; &ndash; und das nicht nur in der Rechtsau&szlig;enpropaganda, sondern auch und vor allem im Alltagsbewusstsein.  <\/p><p>Dass dieses Stigma in den letzten Jahrzehnten nun genau in sein Gegenteil verkehrt worden ist, dass namentlich Linke jetzt nicht mehr als <em>verjudet<\/em>, sondern als <em>antisemitisch<\/em> gelten, muss einem ernsthaft zu denken geben. Geschieht das zuf&auml;llig oder spontan oder sind dahinter nicht vielmehr auch planende K&ouml;pfe und Netzwerke erkennbar, die hierdurch konkreten Interessen Vorschub leisten? <\/p><p><strong>Aber ermuntert nicht gerade die linke Verletzlichkeit bei diesem den politischen Mainstream geradezu, immer wieder mit dem Antisemitismus-Vorwurf zu hantieren und anzugreifen?<\/strong><\/p><p>Ja, aber das ist nicht zu &auml;ndern, zumindest kann ich es nicht &auml;ndern. Antisemitismus und Antikommunismus sind Geschwister antidemokratischen Denkens. Es ist ja auch kein Zufall, dass in rechtsextremen Bewegungen beides sehr stark verbreitet ist. Und eben deswegen trifft es Linke nat&uuml;rlich besonders, wenn ihnen da eine anti-demokratische, inhumane Art und Weise unterstellt wird, und dann wollen sie sich umgehend rechtfertigen, entschuldigen, distanzieren. Dabei &uuml;bersehen viele Linke jedoch, dass der Antisemitismus-Vorwurf gegen sie eine ganz eigene politische Sto&szlig;richtung hat. <\/p><p><strong>Meinen Sie, der Antisemitismus-Vorwurf w&uuml;rde instrumentalisiert?<\/strong><\/p><p>Gegen links: Ganz klar ja. In meinem Buch zeichne ich verschiedene Antisemitismus-Kampagnen nach, anhand derer das auch belegbar ist: Gegen Attac, G&uuml;nter Grass, Jakob Augstein, gegen kritische Wissenschaftler und gegen die Partei DIE LINKE. <\/p><p>Interessant ist dabei vor allem, dass bereits in der ersten Antisemitismus-Kampagne gegen Attac im Jahr 2003 alle Argumente angelegt gewesen sind, die in den folgenden Jahren noch entfaltet und ausgebaut wurden. Zur Erinnerung: Am 15. Januar 2003 hatte eine halbe Million Menschen in Berlin gegen den drohenden Irak-Krieg demonstriert. Presse, Funk und Fernsehen warnten vor dem Antiamerikanismus der Protestierenden und dem flie&szlig;enden &Uuml;bergang von Antiamerikanismus zu Antisemitismus. <\/p><p>Schon damals lief die Argumentation so: Attacs Kritik am Kapitalmarkt &bdquo;sei anschlussf&auml;hig&ldquo; &ndash; &uuml;brigens ein weidlich genutzter Gemeinplatz  &ndash; an die Unterscheidung zwischen &bdquo;raffendem und schaffendem Kapital&ldquo;, was eine Formel der Nazis war; Attac hinge einer S&uuml;ndenbocktheorie an, wonach die Banker bzw. deren Gier am Crash schuld seien usw. usf. Das seien aber Verschw&ouml;rungstheorien &uuml;ber das global agierende Kapital, die m&uuml;helos den antisemitischen Anschluss an entsprechende Vorstellungen des international agierenden Judentums nahelegten. Das mobilisiere Ressentiments und sei zudem verk&uuml;rzte &ndash; und deshalb ebenfalls antisemitische &ndash; Kapitalismuskritik.<\/p><p><strong>Gibt es Ihrer Meinung nach denn gar keinen Antisemitismus von links?<\/strong><\/p><p>Es gibt keinen linken Antisemitismus, also keine linke Begr&uuml;ndung oder gar Theorie zum Hass, zur Ausgrenzung oder Verachtung von J&uuml;dinnen und Juden, weil sie Juden sind. Links ist prinzipiell <em>nicht<\/em> v&ouml;lkisch und links wird <em>keiner<\/em> Menschengruppe bestimmte Verhaltensweisen oder Eigenschaften andichten. <\/p><p>Gleichwohl ist es unbestreitbar, dass auch unter Linken antisemitisches Gedankengut anzutreffen ist. Dass auch Linke f&uuml;r antisemitische S&uuml;ndenbocktheorien anf&auml;llig sein k&ouml;nnen, haben dabei besonders drastisch die antij&uuml;dischen Kampagnen etwa im Stalinismus gezeigt, als viele Revolution&auml;re aus ihren Parteien ausgeschlossen, verhaftet und gefoltert wurden, weil man ihnen als J&uuml;dinnen und Juden generell nicht getraut hat. In den Stalinschen Schauprozessen der 30er und dann wieder der fr&uuml;hen f&uuml;nfziger Jahre wurde nicht zuletzt der Vorwurf des &bdquo;Zionismus&ldquo; erhoben und gegen j&uuml;dische Parteimitglieder gewendet. <\/p><p>Man k&ouml;nnte es sich jetzt leicht machen und sagen: Stalin war <em>nicht<\/em> links, was er meines Erachtens auch nicht war. Aber die Auseinandersetzung mit dem Stalinismus geh&ouml;rt elementar zur linken und kommunistischen Bewegung. All das spielt aber in den aktuellen Antisemitismus-Vorw&uuml;rfen gegen links kaum eine Rolle &ndash; da wird ganz anders argumentiert und agiert&hellip; <\/p><p><strong>Wo kommen solche Kampagnen, wie Sie sie nennen, denn her? Wer agiert hier im Vorder- und wer im Hintergrund?<\/strong><\/p><p>Nun, es gibt ein Kartell von Meinungstr&auml;gern und Meinungsbildenden, die sich gegenseitig in den Grundlinien der deutschen Politik &ndash; vor allem der Au&szlig;enpolitik &ndash; best&auml;rken und sich die B&auml;lle zuwerfen. <\/p><p>Und was den Antisemitismus-Vorwurf gegen links betrifft, so skizziere ich dieses Kartell in meinem Buch genauer. Konkret besteht es aus einem &uuml;berschaubaren Kreis. Dazu geh&ouml;ren Journalistinnen und Journalisten in den Leitmedien wie etwa S&uuml;ddeutsche, Spiegel, Zeit, FAZ, ARD, ZDF, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau; zus&auml;tzlich gewinnen auch Onlinedienste und -portale an Bedeutung. Diese Gruppe arbeitet mit rund zehn gro&szlig;en Stiftungen zusammen, darunter etwa Bertelsmann und K&ouml;rber, die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik, die regierungsnahe Stiftung Wissenschaft und Politik etc. Und alle zusammen sind verschr&auml;nkt mit formellen und informellen Netzwerken wie der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, der Atlantikbr&uuml;cke, dem Centrum f&uuml;r angewandte Politikforschung, dem American Jewish Committee und anderen. Gemeinsam bestimmen sie eine Handvoll Wissenschaftler und 10 bis 15 Abgeordnete zu Experten, die dann zitiert werden und deren Position somit mehr und mehr an Gewicht gewinnt. <\/p><p>Besonders gefragt sind dabei Stichwortgeber aus der Linken, die sich abf&auml;llig bis absch&auml;tzig &uuml;ber die Politik ihrer eigenen Leute oder Strukturen auslassen. Das wirkt auf alle F&auml;lle authentischer als Kritik von au&szlig;en das k&ouml;nnte. Zudem ist berechenbar: Das wird einen erbitterten Meinungsstreit ausl&ouml;sen, der bisweilen skurrile Z&uuml;ge annimmt. Und das wiederum schreckt Menschen ab und macht es schwer, gegen derlei so als &bdquo;offensichtlich richtig&ldquo; markierte Positionen anzugehen. <\/p><p>Sie fragten aber, wo solche Kampagnen herkommen&hellip; Nun, sie resultieren aus konkreten Interessenlagen. Sie haben ihre Ursachen in unterschiedlichen bis gegens&auml;tzlichen Interessen. Mehrheitsmeinungen sind zwar f&uuml;r die Regierungspolitik au&szlig;erhalb von Wahlk&auml;mpfen zu vernachl&auml;ssigende Gr&ouml;&szlig;en &ndash; man denke nur an die erstaunlich stabile Mehrheit gegen Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr in der Bev&ouml;lkerung -, auf Dauer und stabil aber ist die Einsicht in die Notwendigkeit oder gar die aktive Zustimmung der Bev&ouml;lkerung n&ouml;tig &ndash; oder deren Einschl&auml;ferung -, um Interessen der herrschenden Klasse ohne gr&ouml;&szlig;ere Verwerfungen auch durchsetzen zu k&ouml;nnen. <\/p><p>Die angesprochenen Kampagnen sind dabei vor allem ein Ausdruck des &bdquo;Kampfes um die K&ouml;pfe&ldquo;. Dieser ist in den europ&auml;ischen L&auml;ndern von zentraler Bedeutung. Viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger stehen hier n&auml;mlich vor der Entscheidung, ob sie den Ausweg aus der sozialen, politischen Misere auf der rechten Seite des politischen Spektrums suchen, der dann aber gar keiner w&auml;re, oder ob nicht vielleicht doch ein Befreiungsschlag nach links denkbar ist. Die einen haben das Interesse, bereits das Denken in Alternativen zu tabuisieren und diskreditieren, wenn dasselbe schon nicht zu verbieten ist, w&auml;hrend das vorderste Interesse der anderen, unser Interesse ist, Alternativen wach zu halten, zu qualifizieren und endlich durchsetzen. So ermutigend dabei beispielsweise die angesprochene Bev&ouml;lkerungsmehrheit gegen Auslandseins&auml;tze ist, so schwierig gestaltet es sich doch, dass die Meinungsmehrheit ein politischer Druckfaktor wird. Und auf eben dieses Kettenglied zielen diese Kampagnen. <\/p><p><strong>Und wenn dem aktuell so ist, wie Sie beschreiben: Was t&auml;te in der aktuellen Lage dann am ehesten Not? Was w&uuml;rden Sie der gesellschaftlichen Linken im Land sozusagen raten, w&uuml;rden Sie von dieser um Rat gefragt?<\/strong><\/p><p>Zuallererst, allen auch nur in Ankl&auml;ngen rassistischen Erkl&auml;rungsmustern eine klare Absage zu erteilen. So wenig wie es &bdquo;den Deutschen&ldquo; gibt, gibt es &ldquo;den Russen&ldquo; oder &bdquo;den Juden&ldquo;. Und keiner von allen hat eine geringere Wertigkeit als die anderen.<\/p><p>Dann: Sich weniger auf Staaten zu fixieren, als sich auf Bewegungen und Menschen zu beziehen. Ich denke dabei an das Degenhardt-Lied, dass die Linke keinen Staat machen, meint: ihn eher infrage stellen soll. Wir vertreten Lebens- und Klasseninteressen der Menschen, &uuml;brigens nicht nur in unserem Land; wir sind Internationalisten.<\/p><p>Endlich: Nicht auf alles reinzufallen, was im Moment kampagnenartig vertreten wird, sonst wird die Linke steuer- und aussteuerbar. Ihre St&auml;rke ist, zu enth&uuml;llen, zu erkl&auml;ren, was ist.<\/p><p>Und was den Israel-Pal&auml;stina-Konflikt anbelangt, so erscheint mir die Zweistaatlichkeit immer noch die beste L&ouml;sung. Auf dieser Grundlage k&ouml;nnten sich durchaus Kooperation und Zusammenarbeit entwickeln. Die Linke ist in der Lage, in diese Richtung einen Beitrag zu leisten, denn sie hat Freunde und Partner in Israel und in Pal&auml;stina. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Wolfgang Gehrcke<\/strong> ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag und Leiter des Arbeitskreises Internationale Politik (Au&szlig;en-, Abr&uuml;stungs-, Menschenrechts- und Europapolitik). Er ist Mitglied im Parteivorstand der LINKEN. Buchver&ouml;ffentlichungen unter anderem zur Strategiedebatte der LINKEN, Afghanistan-Politik der Bundesregierung und Syrien. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Artikel: Wolfgang Gehrcke: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.waehlt-gehrcke.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1283:wider-denunziatorische-kommunikation-volksfront-statt-querfront&amp;catid=108:hintergrundmaterialien&amp;Itemid=168\">Wider denunziatorische Kommunikation &ndash; Volksfront statt Querfront<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Jens Wernicke: &bdquo;<a href=\"http:\/\/le-bohemien.net\/2015\/02\/09\/die-ideologische-mobilmachung-der-republik\/\">Herrschaftszeiten: Die ideologische Mobilmachung der Republik<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Jens Wernicke: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24581\">Wie antisemitisch ist die Linke?<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Eine automatische E-Mail-Benachrichtigung &uuml;ber <strong>neue Texte von Jens Wernicke<\/strong> k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">hier<\/a> bestellen.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/adac6e96e0ca4f5dbc5743ad8f366798\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150423_gehrcke.jpg\" alt=\"Wolfgang Gehrcke\" title=\"Wolfgang Gehrcke\"\/><\/div>\n<p>Auf Erhebungen und Widerstand reagieren die Medien stets mit Spaltungs- und Diskreditierungsversuchen wider die politische Opposition. Da ist, so wird behauptet, die Friedensbewegung dann mal eben &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.waehlt-gehrcke.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1283:wider-denunziatorische-kommunikation-volksfront-statt-querfront&amp;catid=108:hintergrundmaterialien&amp;Itemid=168\">Querfront<\/a>&ldquo;, besteht der Blockupy-Protest aus einem Haufen gef&auml;hrlicher &bdquo;Radikaler&ldquo; und &bdquo;Extremisten&ldquo; und wird ein zu Gentrifizierung forschender<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25805\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,159,209,123],"tags":[238,1120,1372,1544],"class_list":["post-25805","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-antisemitismus","category-fremdenfeindlichkeit-rassismus","category-interviews","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-attac","tag-friedensbewegung","tag-gehrcke-wolfgang","tag-kampagnenjournalismus"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25805","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25805"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25805\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":121153,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25805\/revisions\/121153"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25805"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25805"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25805"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}