{"id":2581,"date":"2007-08-23T09:26:07","date_gmt":"2007-08-23T07:26:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2581"},"modified":"2015-12-28T11:08:19","modified_gmt":"2015-12-28T10:08:19","slug":"deutschlands-groesste-blase-ist-vermutlich-die-private-altersvorsorge-weil-sie-beim-platzen-die-breiteste-wirkung-erzielt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2581","title":{"rendered":"Deutschlands gr\u00f6\u00dfte Blase ist vermutlich die private Altersvorsorge &#8211; weil sie beim Platzen die breiteste Wirkung erzielt"},"content":{"rendered":"<p>Mit Bef&uuml;rwortern der Ausweitung der kapitalgedeckten Privatvorsorge zu Lasten der Gesetzlichen Rente und des Umlageverfahrens hatte ich schon viele hei&szlig;e Diskussionen &uuml;ber die Frage, warum die Privatvorsorge eigentlich rentabler sein sollte als das Umlageverfahren &ndash; wo doch schon f&uuml;r Verwaltung, Vertrieb der Policen, Werbung, Provisionen und Anlagestrategien ein riesiger Aufwand betrieben wird und nach Abzug dieser Kosten gleich mal mindestens 10% weniger Geld zum Sparen (und Arbeiten) zur Verf&uuml;gung steht. Wenn die Privatvorsorge-Bef&uuml;rworter nicht mehr weiter wissen, dann kommen sie bisher mit dem Hinweis, bei der Privatvorsorge k&ouml;nnten die Gelder im Ausland angelegt werden und dort w&uuml;rden h&ouml;here Renditen erzielt. Ich habe dieses Argument zwar nie kapiert, weil mir nicht schl&uuml;ssig war, dass eine Anlage in Bangladesch oder &Auml;gypten, GB oder in den USA nun grunds&auml;tzlich rentabler sein sollte als bei uns. Heute begreife ich: Die Privatvorsorgewerber meinen z.B. die &bdquo;rentablen&ldquo; Anlagen in &bdquo;Wertpapieren&ldquo;, die faule US-Hypotheken und andere unsicheren Forderungen b&uuml;ndeln. &ndash; Das kann noch munter werden und viele betreffen, die den besseren Renditeversprechen geglaubt und &bdquo;geriestert&ldquo; oder &bdquo;ger&uuml;rupt&ldquo; haben. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nDenn es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass deutsche Banken, Versicherer, Fonds und Pensionsfonds direkt oder indirekt in solchen und &auml;hnlichen  Produkten investiert haben. Es ist eher wahrscheinlich.<\/p><p><strong>Zu Ihrer Information folgen jetzt:<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Zuerst ein paar Links auf interessante Artikel zu diesem Thema<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Eine gute &Uuml;bersicht bringt das Handelsblatt:<\/strong>\n<p><strong>US-Finanzkrise: Der Lebensversicherung droht Gefahr<\/strong><br>\nWie die US-Finanzkrise auch Ihre Geldanlagen bedroht und warum selbst Lebensversicherungen Renditeprobleme bekommen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/news\/Vorsorge-Anlage\/Strategie\/_pv\/grid_id\/1499045\/_p\/203906\/_t\/ft\/_b\/1309912\/default.aspx\/der-lebensversicherung-droht-gefahr.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p>Daraus zwei Zitate:<\/p>\n<p>&bdquo; &hellip; wenn die Feuer an den weltweiten Finanzm&auml;rkten sich zu einem Fl&auml;chenbrand ausweiten.<br>\nDas tr&auml;fe nicht blo&szlig; Aktion&auml;re, nahezu jeder Deutsche bek&auml;me das zu sp&uuml;ren. Lebensversicherungen, Betriebsrenten, Investmentfonds &ndash; &uuml;berall kann der giftige Finanzsonderm&uuml;ll aus den USA drinstecken. Auf der Jagd nach jedem Prozentpunkt Rendite griffen professionelle Geldverwalter oft zu undurchschaubaren Anlagekonstruktionen. So genannte derivative oder hybride Produkte bringen zwar im Schnitt etwa 1,5 Prozentpunkte mehr als herk&ouml;mmliche Papiere wie etwa Staatsanleihen; das Risiko ist jedoch oft nicht abzusch&auml;tzen, da sich hinter den Papieren mit Bezeichnungen wie CDO, ABS oder MBS oft Hunderte andere Papiere und damit Hunderte Risiken verstecken (siehe Glossar LBO ABS und andere).&ldquo;<\/p>\n<p>&bdquo;Auch in den USA warnte Notenbankchef Ben Bernanke vergangene Woche vor steigender Inflation und tr&uuml;bte damit die Hoffnung, er werde die M&auml;rkte mit einer Zinssenkung unterst&uuml;tzen. So eine Hilfe k&ouml;nnten die US-Verbraucher gut gebrauchen. Noch dieses Jahr stehen bei miesen US-Hypothekenkrediten &uuml;ber 500 Milliarden Dollar Verl&auml;ngerungen an, kommendes Jahr bei weiteren 700 Milliarden. &ldquo;Da werden viele Amerikaner ihre pers&ouml;nliche Pleite eingestehen m&uuml;ssen&rdquo;, prognostiziert Adveq-Manager Laib. <\/p>\n<p>Diese 1 200 Milliarden sind l&auml;ngst im Finanzsystem versteckt unterwegs &ndash; auch irgendwo in einem deutschen Fonds, einer deutschen Lebensversicherung oder in den Altersversorgungskassen der Arbeitnehmer.&ldquo; <\/p><\/li>\n<li><strong>Etwas &auml;lter, vom 31. Juli, aber auch sehr informativ: <\/strong>\n<p><strong>Die &ldquo;Weichsp&uuml;ler&rdquo;<\/strong><br>\nNeue Produkte der Lebensversicherer locken mit mehr Rendite, weichen Garantien aber drastisch auf, warnt Aktuar Axel Kleinlein. Den Wert dieser Zusagen k&ouml;nnten Experten kaum noch durchdringen. Die Transparenz bleibt auf der Strecke &ndash; auch bei staatlich gef&ouml;rderten Produkten, kritisiert der Versicherungsmathematiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/geldanlage\/0,2828,497343,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Stiftung Warentest:<\/strong><br>\nLeider schon zu Beginn des Textes die &uuml;bliche Verneigung vor der Privatvorsorge, dann aber ganz brauchbar:\n<p><strong>FONDSGEBUNDENE RENTENVERSICHERUNG: <a href=\"http:\/\/www.stiftung-warentest.de\/online\/versicherung_vorsorge\/test\/1563811\/1563811\/1563950.html\">Rente mit viel Risiko<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Die Risiken und Unsicherheiten bei der Privatvorsorge sind gr&ouml;&szlig;er als in der &ouml;ffentlichen Debatte zugegeben wird. <\/strong>\n<p>Sie folgen nicht nur aus der Anlage in riskanten Papieren innerhalb und vor allem au&szlig;erhalb unseres Landes. Sie folgen aus den hohen, schon erw&auml;hnten Kosten der Privatvorsorge, die erst einmal verdient werden sein wollen. Diese Kosten werden bei Versicherungsvertr&auml;gen h&auml;ufig verschleiert.<\/p>\n<p><strong>Ein praktisches Beispiel f&uuml;r den Misserfolg einer Privatvorsorge<\/strong><\/p>\n<p>Wie anders die Ergebnisse in der Praxis am Ende eines Arbeitslebens sind, zeigt ein Beispiel. Einer unserer Leser schildert das Ergebnis der Betrieblichen Altersvorsorge am Beispiel seines Vaters in einer Mail an die NachDenkSeiten:<\/p>\n<p>&ldquo;Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Nachdenkseiten&rdquo; hie&szlig; es mal vor ca. zwei Wochen zum Thema Betriebliche Altersvorsorge.<br>\nAus aktuellem Anlass habe ich auch mal gerechnet. Mein Vater wird im Oktober das 65. vollenden und danach den wohlverdienten Ruhestand genie&szlig;en.<br>\n1999 wurde er als immerhin 57j&auml;hriger nochmal bis zum Renteneintritt eingestellt und wir wollen dar&uuml;ber nicht undankbar sein. Nach f&uuml;nf Jahren war eine tarifliche Gehaltszulage von DM 100,00 bzw. &euro; 51,13 vorgesehen, welche auch als betriebliche Altersvorsorge beitragsfrei umgewandelt werden konnte. 2004 war das schon m&ouml;glich und mein Vater hat das gemacht.<br>\n3 Jahre und 4 Monate mal &euro; 51,13 = &euro; 2045,20 eingezahltes Kapital.<br>\nJetzt kam der Rentenbescheid der Versicherung und alle haben sich gefreut &uuml;ber eine zus&auml;tzliche Rente von &euro; 125,15 &ndash; auf den ersten Blick.<br>\nAuf den zweiten Blick ist es eine J&Auml;HRLICHE Rente von &euro; 125,15. Monatlich sage und schreibe &euro; 10,43 monatlich.<br>\nPaps muss also mindestens 81 Jahre alt werden, um nur sein eingezahltes Kapital ausgezahlt zu bekommen &ndash; ohne Zinsen!<br>\nMit den Rentenformeln kennen wir uns alle nicht gut aus. Aber pi-mal-Daumen w&auml;re nicht weniger gesetzliche Rente dabei rausgekommen, wenn f&uuml;r die &euro; 51,13 Rentenversicherungsbeitr&auml;ge abgef&uuml;hrt worden w&auml;ren.<br>\nSoweit mich meine F&auml;higkeiten in Zinseszins-Rechnen aus Berufsschulzeiten nicht im Stich gelassen haben, w&auml;re jetzt im Oktober das angesparte Kapital mit Zinsen auf einem Sparkonto mit popeligen 1,5% Zinsen und sonst gleichen Konditionen h&ouml;her. Dabei habe ich analog zur Betrieblichen Altersvorsorge so gerechnet, dass monatlich &euro; 51,13 eingezahlt worden sind.<\/p>\n<p>H&auml;tte es ein paar Jahre fr&uuml;her so ein interessantes Informationsangebot wie die Nachdenkseiten gegeben und h&auml;tten wir davon gewusst, dann w&auml;ren wir schlauer gewesen. Aber zum Gl&uuml;ck bin ich Dank Ihrer Informationen jetzt schlauer und ziehe f&uuml;r mich selbst die Konsequenzen.<br>\nAch ja, es handelt sich um einen der Marktf&uuml;hrer im Bereich der Altersvorsorge, der in den letzten Jahren mit seiner Belegschaft auch eher sparsam umgegangen ist.<\/p>\n<p>Vielleicht ist das ein bisschen interessant f&uuml;r Sie.<br>\nBleiben Sie dran.&ldquo;<\/p>\n<p><em><strong>Mein Fazit:<\/strong><br>\nOhne die staatliche F&ouml;rderung w&auml;ren die Renditen der meisten Privatvorsorge Modelle unattraktiv. Das hei&szlig;t: Volkswirtschaftlich betrachtet ist die Erg&auml;nzung der gesetzlichen Rentenversicherung ein Flop, und auch f&uuml;r uns als Einzelpersonen ist sie ein Flop, wenn wir beachten, dass wir ja gleichzeitig Steuerzahler sind und f&uuml;r die F&ouml;rderung aufkommen. Diese Schlussfolgerung ist insofern nicht korrekt, als das System insgesamt in seiner jetzigen Praxis eine Umverteilung vornimmt von jenen, die kein Geld f&uuml;r einen Riester Vertrag haben, zu jenen, die sich das leisten k&ouml;nnen. Lohnsteuerzahler und Mehrwertsteuerzahler subventionieren die Zusatzversorgung der etwas Besserverdienenden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Parallel zur immerhin gelegentlich stattfindenden Information &uuml;ber die Risiken und Nebenwirkungen der Privatvorsorge in einigen Medien l&auml;uft in der gesamten &Ouml;ffentlichkeit ein Overkill der Werbung f&uuml;r Privatvorsorge, vor allem f&uuml;r die staatlich gef&ouml;rderten Produkte<\/strong>\n<p>Ich habe den Eindruck, die Profiteure der Privatvorsorge in Politik und Wissenschaft, in Wirtschaft und Medien f&uuml;rchten, dass die von ihnen gesch&uuml;rten &uuml;bertriebenen Erwartungen demn&auml;chst wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Sie mussten die Renditevorstellungen immerhin von 11,5% auf z. B. 2,5% absenken. Das kostet Renommee. Aber wie in einer Art von Agonie versuchen sie jetzt noch das Letzte herauszuholen. Wir haben zum Beispiel berichtet &uuml;ber die &bdquo;Dienstleistungen&ldquo; von Walter Riester und Bert R&uuml;rup f&uuml;r den Finanzdienstleister AWD und ihre Verkn&uuml;pfung mit der SuperIllu und FocusMoney. Aber nicht nur diese unmittelbar interessierten Profiteure, auch staatliche Stellen wie das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales und selbst die Deutsche Rentenversicherung beschleunigen das Rad ihrer Werbung f&uuml;r Privatvorsorge.<\/p>\n<p>Wie wir schon mehrmals berichteten, geht diese Unterst&uuml;tzung privater Interessen durch staatliche Stellen bis zu den Volkshochschulen, f&uuml;r deren Aktivit&auml;ten zu Gunsten der Versicherungswirtschaft wiederum Medien sich einspannen lassen Siehe hier ein Beispiel, <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/daten\/2007\/08\/22\/784946.html\">das Hamburger Abendblatt<\/a><\/p>\n<p>Die Erfolgsmeldung des M&uuml;ntefering-Ministeriums wurde von einem unserer Leser sch&ouml;n kommentiert:<\/p>\n<p>&bdquo;Hallo NDS-Redaktion,<\/p>\n<p>diese BMAS-Erfolgsmeldung erinnert mich an die Persiflage der OKW-Sondermeldungen aus dem Zweiten Weltkrieg: Wieder einmal sei es gelungen, mehrere Dosen Marmelade (nicht Ein-, nicht Zwei-, nicht Drei-, nein Vierfruchtmarmelade!) an die Front zu schmuggeln: Bei rund 35.000.000 Arbeitnehmern in Vollzeitbesch&auml;ftigung (Statistisches Taschenbuch des BMAS) und 16.057.231 Rentnern (Deutsche Rentenversicherung Bund) ist die Teilnehmerzahl an den VHS-Kursen von 3.500 atemberaubend. Besonders schlimm aber ist, dass sich der DGB f&uuml;r die systematische Unterminierung des Vertrauens der Bev&ouml;lkerung in die Zuverl&auml;ssigkeit der Rentenversicherung hergibt. Aber das wissen wir ja schon lange.<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e&ldquo;<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Bef&uuml;rwortern der Ausweitung der kapitalgedeckten Privatvorsorge zu Lasten der Gesetzlichen Rente und des Umlageverfahrens hatte ich schon viele hei&szlig;e Diskussionen &uuml;ber die Frage, warum die Privatvorsorge eigentlich rentabler sein sollte als das Umlageverfahren &ndash; wo doch schon f&uuml;r Verwaltung, Vertrieb der Policen, Werbung, Provisionen und Anlagestrategien ein riesiger Aufwand betrieben wird und nach Abzug<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2581\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,50,123,40],"tags":[283,683,1246,273,391,394],"class_list":["post-2581","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-finanzkrise","category-kampagnentarnworteneusprech","category-riester-ruerup-taeuschung-privatrente","tag-finanzmaerkte","tag-handelsblatt","tag-immobilienblase","tag-privatvorsorge","tag-stiftung-warentest","tag-subventionen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2581"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29757,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2581\/revisions\/29757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}