{"id":25812,"date":"2015-04-24T08:51:16","date_gmt":"2015-04-24T06:51:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812"},"modified":"2015-04-30T00:27:19","modified_gmt":"2015-04-29T22:27:19","slug":"hinweise-des-tages-2361","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h01\">&bdquo;Schlechtes Jahr f&uuml;r die Menschenrechte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h02\">Wir haben versucht, mit Europa zu reden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h03\">Spionageaff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h04\">Rekordstrafe f&uuml;r Deutsche Bank: Mehr als peinlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h05\">A New Deal for Greece<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h06\">Das Gesch&auml;ft mit der Steuerflucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h07\">Juncker-Voodoo: Warum der &ldquo;Investitionsplan f&uuml;r Europa&rdquo; die Wirtschaft nicht beleben wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h08\">Global Player DHL<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h10\">Normale Arbeitsverh&auml;ltnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h11\">Die Kooperationsvereinbarung der Industriegewerkschaften ist in Wahrheit eine Unterwerfungserkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h12\">&bdquo;Dieser Streik ist nur der Einstieg&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h13\">Gerhard Bosch: Bildungssystem h&auml;lt nicht Schritt mit Nachfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h14\">Das laute Schweigen der Truppe im Streit &uuml;ber das G36<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h15\">Patriots f&uuml;r den Himmel &uuml;ber Polen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h16\">Henkel tritt aus AfD-Vorstand zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h17\">Dortmunds geheime Champions-League-Versicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h18\">Herr Sch&auml;uble und seine Gef&uuml;hlsversteher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812#h19\">Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Wem geh&ouml;ren die Medien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25812&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Schlechtes Jahr f&uuml;r die Menschenrechte&rdquo;<\/strong><br>\n2014 war nach Einsch&auml;tzung des Europarats ein schlechtes Jahr f&uuml;r die Grundrechte. In seinem Jahresbericht beklagt Menschenrechtskommissar Nils Muiznieks unter anderem, dass Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer und Menschen in der Ukraine unter Not und Gewalt gelitten haben.<br>\nDer Menschenrechtskommissar des Europarats legt j&auml;hrlich seinen Bericht vor, um auf Missst&auml;nde in den Mitgliedsstaaten aufmerksam zu machen. &ldquo;2014 war ein schlechtes Jahr f&uuml;r die Menschenrechte in Europa&rdquo;, stellt Nils Muiznieks in seinem gerade in Stra&szlig;burg vorgelegten Bericht fest. Darin spiegelt sich auch die gerade intensiv diskutierte EU-Fl&uuml;chtlingspolitik wider.<br>\nIn dem Bericht hei&szlig;t es, das Mittelmeer sei ein gewaltiges Massengrab f&uuml;r Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Armut geblieben. Die offiziell genannte Zahl von 3.000 Toten d&uuml;rfte in Wirklichkeit viel h&ouml;her liegen, da viele seeunt&uuml;chtige Boote in st&uuml;rmischem Wetter gesunken oder an felsigen Ufern zerschellt seien, ohne Spuren zu hinterlassen.<br>\nVon Oktober 2013 bis Oktober 2014 seien dank der italienischen Aktion &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; Zehntausende Menschenleben gerettet worden. Allerdings h&auml;tten andere Staaten Italien damit alleine gelassen und insgesamt zu wenig getan, um zu helfen. Die auf &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; folgende Mission &ldquo;Triton&rdquo; nannte Muizineks &ldquo;v&ouml;llig unzureichend&rdquo;, au&szlig;erdem ging es dabei nicht in erster Linie darum, Menschenleben zu retten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/europarat-schlechtes-jahr-fuer-die-menschenrechte.1818.de.html?dram:article_id=317907\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>Der Jahresbericht steht auf der Seite des Europarates zum Download bereit:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wcd.coe.int\/ViewDoc.jsp?Ref=CommDH%282015%294&amp;Language=lanEnglish\">Council of Europe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wir haben versucht, mit Europa zu reden<\/strong><br>\nAls am vergangenen Sonntag die&nbsp;Nachricht um die Welt&nbsp;geht, dass abermals Hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa ertrunken sind, ist klar, dass sich etwas &auml;ndern muss. Selbst in den Boulevardmedien wird pl&ouml;tzlich die Frage laut, wer die Verantwortung f&uuml;r&nbsp;das Versagen an Europas Seegrenzen&nbsp;tr&auml;gt. Auch unsere Redaktion stellt diese Frage.<br>\nNur wem? Formal ist die Europ&auml;ische Kommission in Br&uuml;ssel f&uuml;r alle innenpolitischen Fragen zust&auml;ndig, die die ganze EU betreffen. Faktisch aber haben die Innenminister der einzelnen Mitgliedstaaten das&nbsp;letzte Wort. 28 Frauen und M&auml;nner aus 28 L&auml;ndern mit 28 Interessen. Alle zwei Monate treffen sie sich im Rat der Innen- und Justizminister. In diesen Runden fielen in der Vergangenheit wesentliche Entscheidungen &uuml;ber die europ&auml;ische Grenz- und Fl&uuml;chtlingspolitik. Vor allem in diesen Runden kann sich in den n&auml;chsten Wochen etwas &auml;ndern. [&hellip;]<br>\nWir verschicken eine E-Mail, 28-mal: Was muss jetzt im Rat der Innenminister geschehen? Warum gibt es keine Rettungsaktion im Mittelmeer &ndash; obwohl Fachleute&nbsp;eine solche Mission&nbsp;f&uuml;r m&ouml;glich halten? Was kann jedes Land tun? Neun L&auml;nder antworten. Und wir lernen eine Menge dar&uuml;ber, wie schwer es sein kann, so etwas wie europ&auml;ische &Ouml;ffentlichkeit herzustellen, selbst bei einem Thema, &uuml;ber das der ganze Kontinent redet.<br>\nDas belgische Innenministerium akzeptiert nur Presseanfragen auf Holl&auml;ndisch und Franz&ouml;sisch. Die Polen antworten kurz und knapp &ndash; auf Polnisch. Die Sprecherin des d&auml;nischen Innenministers verweist auf ein Interview, das der Minister Stunden zuvor dem d&auml;nischen Privatfernsehen gegeben hat &ndash; auf D&auml;nisch. Eine englische &Uuml;bersetzung f&uuml;r ein deutsches Medium? &ldquo;Wir k&ouml;nnen Ihnen nicht weiterhelfen.&rdquo; Am Ende schicken die D&auml;nen doch noch etwas auf Englisch. Doch die meisten Staaten antworten auf die Fragen gar nicht.<br>\nDas ist schade, denn die Antworten, die wir erhielten, sind mehr als aufschlussreich. &Ouml;sterreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner fordert als dringlichsten und ersten Punkt, &ldquo;legale Wege f&uuml;r Schutzbed&uuml;rftige nach Europa&rdquo; einzurichten &ndash; eine zentrale Forderung der Hilfsorganisationen, die auch im&nbsp;Zehn-Punkte-Plan der EU nicht auftaucht, der heute beim Treffen der EU-Staatschefs in Br&uuml;ssel verhandelt wird. Au&szlig;erdem pl&auml;diert sie daf&uuml;r, einen &ldquo;festen Schl&uuml;ssel&rdquo; f&uuml;r die Verteilung der Fl&uuml;chtlinge in allen EU-L&auml;ndern zu beschlie&szlig;en. De facto hie&szlig;e das: Die umstrittene Dublin-Regelung, nach der bisher die Fl&uuml;chtlinge in Europa verteilt werden, w&auml;re f&uuml;r immer Geschichte. &Ouml;sterreichs Innenministerin denkt also in der Fl&uuml;chtlingsfrage weitaus progressiver als ihr deutscher Amtskollege Thomas de Maizi&egrave;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-04\/fluechtlinge-mittelmeer-innenminister-emails?utm_content=zeitde_redpost_link_sf&amp;utm_campaign=ref&amp;utm_source=facebook_zonaudev_int&amp;utm_medium=sm&amp;wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost.link.sf\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Massensterben im Mittelmeer: Farce statt Trag&ouml;die<\/strong><br>\nIn der Nacht zum Sonntag ist erneut vor der K&uuml;ste Libyens ein Fl&uuml;chtlingsschiff gekentert. Von &uuml;ber neunhundert Toten ist die Rede. Laut der Sprecherin des Fl&uuml;chtlingshilfswerks der Vereinten Nationen, Carlotta Sami, ist es das &bdquo;schlimmste Massensterben, das jemals im Mittelmeer gesehen wurde&ldquo;. T&auml;glich sterben Menschen im Mittelmeer auf ihrer Flucht nach Europa. F&uuml;r Schlagzeilen sorgen dabei nur noch die sich in erschreckender Regelm&auml;&szlig;igkeit ereignenden Katastrophen, bei denen auf einen Schlag hunderte Menschen ertrinken.<br>\nWieder einmal sprechen Europas Politiker nun von einer &bdquo;Trag&ouml;die&ldquo;, die sich nicht wiederholen d&uuml;rfe. Wieder einmal ist von einem &bdquo;Versagen&ldquo; der EU-Politik die Rede. Und wieder einmal dreht sich der Streit darum, ob die Europ&auml;ische Union Mittel bereitstellen soll, um den Fl&uuml;chtlingen zu helfen, oder ob diese nicht besser in eine rigorosere Grenzabschottung investiert werden sollten, die die Flucht &uuml;ber das Mittelmeer weiter erschwert. Dabei entsteht der Eindruck, dass nicht das massenhafte Sterben der &bdquo;Verdammten dieser Erde&ldquo; das eigentliche Problem sei, sondern dass diese es &bdquo;wagen&ldquo; im Mittelmeer, und damit vor der Haust&uuml;r der Europ&auml;ischen Union, zu krepieren &ndash; und die Bewohner der &bdquo;Festung Europa&ldquo; daran erinnern, dass die Politik des Westens f&uuml;r massenhaftes Elend mitverantwortlich ist. Letzteres wird in der nun wieder entfachten Fl&uuml;chtlingsdebatte von fast allen Beteiligten konsequent ausgeblendet. Dabei liegt es auf der Hand, dass die westliche Interventionspolitik der letzten Jahre, ob in Libyen oder Syrien, massiv zur Versch&auml;rfung der Fl&uuml;chtlingskrise beigetragen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201504203508\/politik\/politik-eu\/massensterben-im-mittelmeer-farce-statt-tragoedie.html\">Hintergrund<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Spionageaff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&Uuml;berwachung: Neue Spionageaff&auml;re ersch&uuml;ttert BND<\/strong><br>\nDer US-Geheimdienst NSA hat offenbar &uuml;ber Jahre hinweg mit Wissen des Bundesnachrichtendienstes Ziele in Westeuropa und Deutschland ausgesp&auml;ht. Die Erkenntnisse dar&uuml;ber behielt der BND nach SPIEGEL-Informationen lange f&uuml;r sich.<br>\nIm Mittelpunkt des neuerlichen Skandals steht die gemeinsame Spionaget&auml;tigkeit von Bundesnachrichtendienst (BND) und US-Auslandsgeheimdienst NSA. F&uuml;r die technische Aufkl&auml;rung lieferte der US-Dienst seit mehr als zehn Jahren sogenannte Selektoren &ndash; also etwa IP-Adressen oder Handynummern &ndash; an die deutschen Partner. Diese wurden in die BND-Systeme zur &Uuml;berwachung verschiedener Weltregionen eingespeist.<br>\nMindestens seit dem Jahr 2008 fiel BND-Mitarbeitern mehrfach auf, dass einige dieser Selektoren dem Aufgabenprofil des deutschen Auslandsgeheimdienstes zuwiderlaufen &ndash; und auch nicht von dem &ldquo;Memorandum of Agreement&rdquo; abgedeckt sind, das die Deutschen und die Amerikaner zur gemeinsamen Bek&auml;mpfung des globalen Terrorismus 2002 ausgehandelt hatten. Stattdessen suchte die NSA gezielt nach Informationen etwa &uuml;ber den R&uuml;stungskonzern EADS, Eurocopter oder franz&ouml;sische Beh&ouml;rden. Der BND nahm das offenbar jedoch nicht zum Anlass, die Selektorenliste systematisch zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ueberwachung-neue-spionageaffaere-erschuettert-bnd-a-1030191.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Der BND, ein gef&auml;hrlicher Staat im Staat<\/strong><br>\nEs hat lange gebraucht, bis die NSA-Aff&auml;re das Bundeskanzleramt und die Bundesregierung erreicht hat. Das Abh&ouml;ren von Angela Merkels Telefon durch fremde Nachrichtendienste gen&uuml;gte dazu nicht, das konnte noch als diplomatische Frechheit abgetan werden. Ein &ldquo;Das geht gar nicht&rdquo; der Kanzlerin gab es, ein bisschen medial vermittelte Eiszeit in den Beziehungen zu den USA, aber keine Konsequenzen. Nicht einmal die Tatsache, dass Informationen von deutschen Staatsb&uuml;rgern in den Schleppnetzen der Dienste landeten, sorgte f&uuml;r echte Turbulenzen.<br>\nDoch nun ist es passiert, nun muss die Bundesregierung wohl endlich Stellung dazu nehmen, wie viel Spionage sie dulden, wie viel &Uuml;berwachung sie f&ouml;rdern will. Die NSA ist dabei nur indirekt schuld daran. Ursache f&uuml;r die Regierungskrise sind die eigenen Spione, Ursache ist der Bundesnachrichtendienst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-04\/spionage-bnd-nsa-selektoren-spionage-europa\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Emp&ouml;rung &uuml;ber neuen Verdacht gegen BND<\/strong><br>\nNeue Turbulenzen um den Bundesnachrichtendienst (BND) haben heute die Arbeit des NSA-Untersuchungsausschusses durcheinandergewirbelt. Er brach seine Zeugenvernehmung zu BND und Bundeskanzleramt ab. Vorsitzender Professor Patrick Sensburg sprach von einem &bdquo;hochsensiblen Vorgang&ldquo;. Dessen Ausma&szlig; zeichne sich jetzt erst durch einen Beweisbeschluss des Ausschusses vom Februar dieses Jahres ab.<br>\nDem BND wird vorgeworfen, der NSA beim Ausspionieren deutscher und westeurop&auml;ischer Ziele geholfen zu haben &ndash; darunter die R&uuml;stungskonzerne EADS und Eurocopter sowie franz&ouml;sische Beh&ouml;rden. Technisch funktionierte das laut Spiegel-online &uuml;ber &bdquo;Selektoren&ldquo; &ndash; IP-Adressen oder Handy-Nummern, die der US-Geheimdienst den deutschen Kollegen lieferte und die vom BND in seine weltweite &Uuml;berwachungsmaschinerie eingespeist wurden. Dass es dabei nicht korrekt zuging, sei bereits seit 2008 im BND mehrfach aufgefallen, ohne dass Konsequenzen gezogen wurden.<br>\nKonstantin von Notz, Obmann von B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen), meinte, es best&auml;tige sich &bdquo;ein Verdacht, den wir von Anfang an hatten&ldquo;. &bdquo;Skandal&ouml;s&ldquo; sei der Vorgang. Das Projekt der Zusammenarbeit zwischen BND und ausl&auml;ndischen Diensten erweise sich als &bdquo;trojanisches Pferd&ldquo;. Sp&auml;testens seit 2005 h&auml;tte das Vorgehen der NSA beim BND bekannt sein m&uuml;ssen. Beim Bundeskanzleramt machte er &bdquo;ein ganz klares Problem bei der Fachaufsicht &uuml;ber den BND&ldquo; aus. Der Untersuchungsausschuss m&uuml;sse jetzt die Listen mit den Selektoren bekommen, &bdquo;um zu verstehen, welche Daten abgeflossen sind&ldquo;. Personelle Konsequenzen forderte er ausdr&uuml;cklich nicht. Dann lie&szlig;en sich die Verantwortlichkeiten nicht mehr klar feststellen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_04\/-\/371286\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>BND-Chef Schindler muss zur&uuml;cktreten<\/strong><br>\n&ldquo;BND-Chef Schindler muss die Verantwortung &uuml;bernehmen und zur&uuml;cktreten &ndash; das ist die logische Konsequenz aus der Spionage-Aff&auml;re, in die der BND und die NSA gemeinsam verwickelt sind. Schindler muss die Verantwortung daf&uuml;r &uuml;bernehmen, dass der BND jahrelang der NSA geholfen hat, westeurop&auml;ische Konzerne und Politiker auszusp&auml;hen, und dass diese illegale Praxis des BND mutma&szlig;lich dem Parlament und dem Bundeskanzleramt verschwiegen wurde&rdquo;, fordert Martina Renner, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im NSA-Untersuchungsausschuss, angesichts der j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen &uuml;ber die Kooperation der beiden Geheimdienste. Renner weiter:<br>\n&ldquo;Der Skandal um die illegale Weitergabe von Daten durch den BND an die NSA zeigt auch, dass der Auslandsgeheimdienst ein Eigenleben f&uuml;hrt und von niemandem effektiv kontrolliert werden kann. Ganz offensichtlich hat der BND das Parlament und die Bundesregierung jahrelang belogen in Bezug auf das Ausma&szlig; und die Ziele der Zusammenarbeit mit der NSA.&nbsp;<br>\nDas Bundeskanzleramt muss schleunigst die Konsequenzen aus dem Organisationsversagen als Rechts- und Fachaufsicht ziehen und eine Sicherung aller Daten im BND in Bezug auf diese Spionage-Aff&auml;re veranlassen. Dar&uuml;ber hinaus sollte Generalbundesanwalt Range ein f&ouml;rmliches Ermittlungsverfahren zu allen in Frage kommenden Straftatbest&auml;nden einleiten.&nbsp;<br>\nDass die Spionage-Aff&auml;re &uuml;berhaupt bekannt wurde, ist ein Erfolg des NSA-Untersuchungsausschusses. Wir werden als LINKE darauf dr&auml;ngen, dass nun das ganze Ausma&szlig; der illegalen Weitergabe von Daten durch den BND an die NSA aufgekl&auml;rt wird.&rdquo;&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/bnd-chef-schindler-muss-zuruecktreten\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rekordstrafe f&uuml;r Deutsche Bank: Mehr als peinlich<\/strong><br>\nHeute wirkt es wie eine Vorahnung: &ldquo;Das Thema macht mich am meisten krank&rdquo;, sagte Anshu Jain vor zwei Jahren bei einer Veranstaltung mit Top-Managern im Taunus. Er bezog sich auf den Skandal um die Manipulation von Referenzzinss&auml;tzen wie Libor und Euribor. Und sp&auml;testens jetzt ist klar, was der Deutsche-Bank-Chef damals meinte.<br>\n2,5 Milliarden Dollar muss die Deutsche Bank in der Aff&auml;re zahlen. Diese Rekordstrafe verh&auml;ngten am Donnerstag mehrere amerikanische Beh&ouml;rden und die britische Finanzaufsicht FCA. Die Kritik fiel heftig aus: &ldquo;&Uuml;ber Jahre haben Mitarbeiter der Deutschen Bank rund um den Globus illegal Zinss&auml;tze manipuliert&rdquo;, teilte das US-Justizministerium mit.<br>\nNoch deutlicher wurde Georgina Philippou von der FCA: &ldquo;Eine Abteilung der Deutschen Bank pflegte eine Kultur, Gewinne zu machen, ohne dabei auf die Integrit&auml;t des Marktes zu achten&rdquo;, lie&szlig; die Aufseherin mitteilen. &ldquo;Das war nicht auf ein paar Einzelne beschr&auml;nkt, sondern schien in einigen Bereichen tief verwurzelt zu sein.&rdquo;<br>\nEs ist die bisher h&auml;rteste Strafe f&uuml;r die Deutsche Bank &ndash; wenngleich nicht die erste. Bereits Ende 2013 verh&auml;ngte die EU-Kommission in der Zinsaff&auml;re Kartellbu&szlig;en in H&ouml;he von 1,7 Milliarden Euro gegen sechs Gro&szlig;banken. Mit 725 Millionen Euro war die Deutsche Bank auch damals H&ouml;chstzahler. Hinzu kommen weitere Vergleiche, etwa wegen windigen Hypothekengesch&auml;ften in den USA. Zudem laufen Ermittlungen zu angeblichen Devisenmanipulationen.<br>\nDie meisten dieser selbstgemachten Probleme wurzeln im Investmentbanking &ndash; der Sparte des Konzerns, f&uuml;r die Jain jahrelang verantwortlich war.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-soll-behoerden-im-libor-skandal-irregefuehrt-haben-a-1030274.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fca.org.uk\/news\/deutsche-bank-fined-by-fca-for-libor-and-euribor-failings\">FCA<\/a>\n<p>dazu: <strong>Libor-Skandal &ndash; Die frechsten Zitate der Deutsche-Bank-H&auml;ndler<\/strong><br>\n&Uuml;ber Jahre manipulierten Deutsche-Bank-H&auml;ndler mehrere wichtige Zinss&auml;tze zu eigenen Gunsten. In offiziellen Dokumenten werden die Gepflogenheiten an den Handelstischen in London, New York und Frankfurt transparent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/libor-skandal-die-frechsten-zitate-der-deutsche-bank-haendler\/11679178.html\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>A New Deal for Greece<\/strong><br>\nThree months of negotiations between the Greek government and our European and international partners have brought about much convergence on the steps needed to overcome years of economic crisis and to bring about sustained recovery in Greece. But they have not yet produced a deal. Why? What steps are needed to produce a viable, mutually agreed reform agenda?<br>\nWe and our partners already agree on much. Greece&rsquo;s tax system needs to be revamped, and the revenue authorities must be freed from political and corporate influence. The pension system is ailing. The economy&rsquo;s credit circuits are broken. The labor market has been devastated by the crisis and is deeply segmented, with productivity growth stalled. Public administration is in urgent need of modernization, and public resources must be used more efficiently. Overwhelming obstacles block the formation of new companies. Competition in product markets is far too circumscribed. And inequality has reached outrageous levels, preventing society from uniting behind essential reforms.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/greece-debt-deal-by-yanis-varoufakis-2015-04\">Yanis Varoufakis auf Project Syndicate<\/a>\n<p>dazu: <strong>IWF-Veteran wirft dem Fonds Reden mit gespaltener Zunge vor<\/strong><br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Risiko f&uuml;r Griechenland Zahlungsf&auml;higkeit ist in diesem Jahr der Internationale W&auml;hrungsfonds. Fast zehn Milliarden Euro seiner Schulden muss das Land dem IWF 2015 zur&uuml;ckzahlen. Allein bis Mitte Juni werden fast 2,5 Milliarden Euro f&auml;llig. Schon die kleineren Raten bisher waren stets ein Ereignis: Bis hierhin schaffte die Athener Regierung es noch, p&uuml;nktlich und vollst&auml;ndig zu zahlen.<br>\nIWF-Chefin Christine Lagarde dr&auml;ngt die Euro-Staaten zu einem Kompromiss mit Griechenland, um die Geldnot des Landes zu &uuml;berbr&uuml;cken. Sie sollte allerdings selbst mit gutem Beispiel vorangehen, fordert nun in einem Beitrag f&uuml;r &ldquo;Bloomberg View&rdquo; Ashoka Mody.<br>\nDen Gastprofessor f&uuml;r internationale Wirtschaftspolitik der US-Eliteuni Princeton k&ouml;nnte man zwar als einen von vielen akademischen Besserwissern abtun. Doch Mody ist auch ein Insider. Zuvor war er beim IWF stellvertretender Leiter der Forschungs- und der Europa-Abteilung. Deshalb hat es Gewicht, wenn er sagt, der Fonds solle seinen &ldquo;gro&szlig;en griechischen Fehler&rdquo; korrigieren.<br>\nDie Erkenntnis, dass das bisherige Programm ein Fehler war, ist nicht neu f&uuml;r den IWF. Mody verweist auf eine Reihe entsprechender Schriften seiner Ex-Kollegen. Der italienische &Ouml;konom Francesco Saraceno f&uuml;gt noch einige hinzu: Praktisch alle Krisenrezepte des fr&uuml;heren &ldquo;Washington consensus&rdquo; &ndash; Staatsausgaben k&uuml;rzen, Arbeitsmarkt flexibilisieren, unter allen Umst&auml;nden freier Kapitalverkehr &ndash; haben die Experten in Washington inzwischen in der Luft zerrissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/weltwirtschaft\/iwf-veteran-kritisiert-schizophrenie-gegenueber-griechenland-a-1030033.html\">manager magazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Gesch&auml;ft mit der Steuerflucht<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Investitionsbank (EIB) gilt als h&ouml;chst seri&ouml;se Institution. Sie operiert im Auftrag der 28 Regierungen der Europ&auml;ischen Union und z&auml;hlt mit einem Kreditvolumen von mehr als 500 Milliarden Euro zu den gr&ouml;&szlig;ten Staatsbanken der Welt. Da liegt die Erwartung nahe, dass sie Gesch&auml;fte mit Unternehmen meidet, die sich mittels Briefkastenfirmen in der Karibik und anderswo der Besteuerung entziehen.<br>\nDoch diesem Anspruch werde das Geldhaus mit Sitz in Luxemburg nicht gerecht, hei&szlig;t es in einem neuen Bericht der Organisation &bdquo;Counter Balance&ldquo;, einer Allianz von B&uuml;rgerinitiativen f&uuml;r Bankenkontrolle aus ganz Europa.<br>\nDemnach finanziert die EIB in Entwicklungsl&auml;ndern in gro&szlig;em Umfang Firmen, die ihre Gewinne &uuml;ber bekannte Steuerfluchtzentren vor dem Fiskus verstecken. Dabei gilt gerade der Steuerbetrug als eines der gr&ouml;&szlig;ten Entwicklungshemnisse, weil sie den Armutsl&auml;ndern mehr Geld entzieht, als diese an Entwicklungshilfe erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/eu-staatsbank-das-geschaeft-mit-der-steuerflucht\/11675068.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Juncker-Voodoo: Warum der &ldquo;Investitionsplan f&uuml;r Europa&rdquo; die Wirtschaft nicht beleben wird<\/strong><br>\nJunckers Investitionsplan soll die wirtschaftliche Krise der Eurozone mit erh&ouml;hten &ouml;ffentlichen und privaten Investitionen bek&auml;mpfen. Mittel des EU-Haushalts und der Europ&auml;ischen Investitionsbank (EIB) in H&ouml;he von 21 Milliarden Euro sollen in Garantien f&uuml;r den zu gr&uuml;ndenden Europ&auml;ischen Fond f&uuml;r strategische Investitionen (EFSI) umgewidmet werden. Der EFSI selbst soll auf den Kapitalm&auml;rkten 63 Mrd. Euro aufbringen (d.h. Investoren Anleihen verkaufen, die mit EU- und EIB-Geld abgesichert sind). Es wird davon ausgegangen, dass private Investoren 252 Mrd. Euro beitragen, um zu der angek&uuml;ndigten Gesamtsumme von 315 Mrd. Euro f&uuml;r Investitionen in Infrastrukturprojekte zu gelangen.<br>\nDer Plan ist politischer und &ouml;konomischer Unfug. Er verst&ouml;&szlig;t gegen grundlegende &ouml;konomische Logik und ignoriert Fragen des sozialen Zusammenhalts und der Gerechtigkeit. Besonderer Unfug ist folgendes:<br>\nInfolge der Krise und der Austerit&auml;t sind Investitionen und Produktionsleistung so stark gesunken, dass der Umfang des Plans, der nur zu einem geringen Teil neue &ouml;ffentliche Mittel beinhaltet, Lichtjahre davon entfernt ist, die dringend ben&ouml;tigte wirtschaftliche Erholung in der EU zu bringen.<br>\nDer Fokus auf private Investoren und die ungleiche Risikoverteilung (bei &ouml;ffentlich-privaten Partnerschaften, &Ouml;PP) schaffen immense Kosten f&uuml;r die Steuerzahler.<br>\nDie Projektauswahl wird entdemokratisiert und auf Grundlage der privaten Rentabilit&auml;t von sogenannten Experten (mit offenem Ohr f&uuml;r &ldquo;Ratschl&auml;ge&rdquo; der Unternehmen) getroffen. Die meisten Mittel werden wahrscheinlich in sichere Projekte in den sogenannten &lsquo;Kernl&auml;ndern&rsquo; und in Gro&szlig;projekte, von denen haupts&auml;chlich Gro&szlig;unternehmen profitieren, flie&szlig;en.<br>\nDer Plan ignoriert strukturelle Probleme wie die Leistungsbilanz-Ungleichgewichte (und damit Deutschlands aggressives Kosten-Dumping), die Umverteilung von L&ouml;hnen und Sozialleistungen zu Kapitaleigent&uuml;mern, den systematischen Steuerbetrug und die oligarchische Kontrolle der Wirtschaft.<br>\nDeshalb habe ich mit meinen Kollegen Paloma Lopez und Miguel Viegas, sowie meinen Mitarbeitern einen ausf&uuml;hrlichen Report geschrieben, der sich mit der Konstruktion und den abzusehenden Folgen des Plans auseinandersetzt und bessere Vorschl&auml;ge macht, wie ein echter Investitionsplan f&uuml;r Europa aussehen m&uuml;sste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fabiodemasi.dielinke-nrw.de\/nc\/start\/artikel\/detail_artikel_fabio_de_masi\/browse\/1\/zurueck\/artikel-1\/artikel\/juncker-voodoo-warum-der-investitionsplan-fuer-europa-die-wirtschaft-nicht-beleben-wird-1\/\">Fabio De Masi<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Global Player DHL<\/strong><br>\nBis zu 20 000 Besch&auml;ftigte will die Deutsche Post jetzt in die niedrigeren Tarife der Logistikbranche abschieben. Im Jahr 2015 hat der Vorstand daf&uuml;r 49 Tochterfirmen unter dem Dach der Delivery GmbH gegr&uuml;ndet. In diversen Hotels werden den meist befristet Besch&auml;ftigten die neuen Arbeitsvertr&auml;ge vorgelegt: Unterschreib oder dein bisheriges Arbeitsverh&auml;ltnis l&auml;uft aus! Die Unterzeichnenden durften die Vertr&auml;ge nicht nach Hause mitnehmen, wurde berichtet.(1) Das ist rechtswidrig. Die Fremdvergabe innerhalb des Konzerns verletzt auch eine Vereinbarung mit der Gewerkschaft ver.di, so Andrea Koscis, die f&uuml;r die Gewerkschaft im Aufsichtsrat sitzt.(2) Schon bisher hat die Post 10 800 Subunternehmen beauftragt, die mit ihren prek&auml;ren Billigarbeitspl&auml;tzen den Konzerngewinn steigern &ndash; und dort f&uuml;hlt sich der Postkonzern nicht f&uuml;r die Einhaltung zumindest des Mindestlohngesetzes verantwortlich. Die Bundesregierung billigt das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201504233515\/wirtschaft\/wirtschaft-inland\/global-player-dhl.html\">Werner R&uuml;gemer im Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Normale Arbeitsverh&auml;ltnisse<\/strong><br>\nDer Anteil von Normalarbeitsverh&auml;ltnissen an allen Arbeitsverh&auml;ltnissen ist in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesunken. Das geht aus der Antwort (18\/4638) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18\/4383) der Fraktion Die Linke hervor. Darin schreibt die Bundesregierung unter Bezug auf Daten des Statistischen Bundesamtes, dass dieser Anteil im Jahr 2013 bei 67,5 Prozent gelegen habe, 1993 seien es noch 76,8 Prozent gewesen. Gestiegen sei dagegen die sogenannte atypische Besch&auml;ftigung, von 13,1 Prozent im Jahr 1993 auf 21,4 Prozent im Jahr 2013.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_04\/-\/371292\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Kooperationsvereinbarung der Industriegewerkschaften ist in Wahrheit eine Unterwerfungserkl&auml;rung<\/strong><br>\nDie IG Metall, die IG Chemie, die IG Bau und die Eisenbahnergewerkschaft&nbsp; EVG haben scheinbar mit dem Segen des DGB-Vorsitzenden ein Kooperationsb&uuml;ndnis geschlossen, mit dem sie Verdi und andere als renitent gegen&uuml;ber den Arbeitgebern und der Regierung geltende Gewerkschaften ausgrenzen. Offen sagen sie das nicht, aber es ist offensichtlich. Es ist auch beweisbar&hellip;<br>\nVon 91 Abs&auml;tzen der Kooperationsvereinbarung bis Seite 18 (danach geht es nur noch um Zust&auml;ndigkeiten), sind 49 so formuliert, dass sie ohne weiteres genauso oder fast genauso in einem Positionspapier des BDI stehen k&ouml;nnten. 26 sind neutral, in dem Sinne, dass man sie zwar nicht in einem Industrieverbandspapier finden w&uuml;rde, aber nur weil sie (auch) Gewerkschaftsthemen behandeln, aber nicht weil sie Kapitalinteressen zuwiderliefen. Ganze 16 befassen sich mit etwas, was die Industriegewerkschaften eventuell, vielleicht auch gegen so etwas wie Unwillen der Kapitalseite zwar nicht durchsetzen (das kl&auml;nge nach unterschiedlichen Interessen), aber doch erbitten oder bewerben k&ouml;nnten. Nach ganz viel Wettbewerbsf&auml;higkeit kommt ein kurzer Absatz in dem steht, dass man Wettbewerbsf&auml;higkeit nicht &uuml;ber niedrige L&ouml;hne definiert. Immerhin, sie k&auml;mpfen nicht aktiv f&uuml;r niedrige L&ouml;hne, die vier Gewerkschaften, das ist schon mal beruhigend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/27-german\/news\/342-gewerkschaften#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Dieser Streik ist nur der Einstieg&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bahn hat Ihnen aber doch ein Angebot vorgelegt.<br>\nIch finde es bemerkenswert, wie die Bahn mit gut gemachten Vortr&auml;gen der &Ouml;ffentlichkeit ein Bild vorgaukelt. Es gibt ein Angebot, aber die GDL hat es nicht angenommen. Der Inhalt ist nicht geeignet, einen Zwischenstand zu dokumentieren, von dem aus man weiterverhandeln k&ouml;nnte.<br>\nUnd da kommen Sie gleich mit dem Streikhammer?<br>\nAlle Welt sagt: Herr Weber hat doch unterschrieben, wo ist das Problem? Beim n&auml;chsten Mal mache ich es einfach genauso, werfe Herrn Weber ein unterschriebenes Angebot auf den Tisch und sage: Herr Weber, wir haben ein Zwischenergebnis. Das ist doch ein Witz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/GDL-Chef-ueber-Arbeitskampf\/!158728\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gerhard Bosch: Bildungssystem h&auml;lt nicht Schritt mit Nachfrage<\/strong><br>\nDas deutsche Bildungssystem h&auml;lt nicht Schritt mit der steigenden Nachfrage nach Fachkr&auml;ften. Zu viele Jugendliche haben keinen Berufsabschluss.<br>\nIm Jahr 2025 wird es rund 1,3 Millionen mehr gering Qualifizierte geben, als die Wirtschaft einsetzen kann. Schon seit rund 20 Jahren liegt deren Arbeitslosenquote &uuml;ber 20 Prozent. Die Nachfrage nach einfacher Arbeit sinkt, stattdessen sind zunehmend beruflich und akademisch ausgebildete Fachkr&auml;fte gefragt.<br>\nW&auml;hrend sich Langzeitarbeitslosigkeit verfestigt, droht auf der anderen Seite Fachkr&auml;ftemangel. Diese L&uuml;cke wird man nicht alleine durch Zuwanderung schlie&szlig;en k&ouml;nnen.<br>\nNotwendig ist eine pr&auml;ventive Bildungspolitik. Dazu muss u.a. die vorschulische Erziehung ausgebaut werden, um die sprachlichen Voraussetzungen f&uuml;r schulischen Erfolg zu legen. Die Zahl der Schulabbrecher muss gesenkt und mehr Ausbildungspl&auml;tze m&uuml;ssen geschaffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-standpunkte\/2015\/sp2015-02.pdf\">Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das laute Schweigen der Truppe im Streit &uuml;ber das G36<\/strong><br>\nDem Offizier mit Afghanistan-Erfahrung bereiten die negativen Pr&uuml;fbefunde des Sturmgewehrs keine allzu gro&szlig;en Sorgen. &ldquo;Das wird schon alles stimmen&rdquo;, sagt er. &ldquo;Die Frage ist: Wie realistisch ist das Test-Szenario &ndash; und reagieren andere Gewehre nicht genauso?&rdquo; Er selbst habe auch Sturmgewehre anderer Armeen geschossen und wolle das G36 nicht missen. &ldquo;Wenn man sich umschaut, ist das G36 ein Superding gegen&uuml;ber anderen Nationen, die seit Jahrzehnten nichts Neues bekommen haben&rdquo;. Es sei aber v&ouml;llig logisch, dass Verteidigungsministerin von der Leyen unter dem Druck aus Politik und Medien den negativen Pr&uuml;fergebnissen nun nachgehen m&uuml;sse. &ldquo;Wenn dann am Ende ein Gewehr rauskommt, was noch besser ist, freu ich mich dr&uuml;ber &ndash; nur die Entscheidung ist dann halt ein bisschen komisch zustande gekommen.&rdquo;<br>\nQuelle:&nbsp;<a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEKBN0ND11S20150422\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers L.A.:<\/strong> Wir beobachten mit der Diskussion um das G36 etwas sehr merkw&uuml;rdiges. Eine weitreichende Entscheidung wird innerhalb von Wochen aufgrund von Druck aus Politik und Medien getroffen. Das G36 hat keine Zukunft mehr. Dabei ist die Sachlage absolut unklar: Wie waren die Testbedingungen unter denen das G36 versagt hat? Sind diese realistisch? Kann &uuml;berhaupt ein Gewehr diesen Bedingungen standhalten? Und dann die weiterf&uuml;hrenden Fragen: Was soll ein zuk&uuml;nftiges Gewehr leisten? Und warum? Die Frage, ob sich Deutschland seiner &ldquo;Verantwortung&rdquo; in Bezug auf der Beteiligung an Kriegen im Ausland annimmt oder nicht, scheint zudem f&uuml;r alle klar. Die Medien und Politiker profilieren sich reichlich durch ihre Kritik und der Stellungnahme, dass man ja die Soldaten bestm&ouml;glich sch&uuml;tzen solle. [&hellip;] Aber was wir jetzt beobachten ist die massive Einflussnahme der Medien auf ein Thema, welches zwar stark nach Skandal riecht, aber zu dem die Faktenlage unklar ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Patriots f&uuml;r den Himmel &uuml;ber Polen<\/strong><br>\nIn Polen ist die &ldquo;konzeptionell-analytische Phase&rdquo; vor&uuml;ber: Die Regierung in Warschau hat sich entschlossen, amerikanische Patriot-Raketen im Wert von 25 Milliarden Zloty (6,5 Milliarden Euro) vom US-R&uuml;stungskonzern Raytheon zu kaufen. Staatspr&auml;sident Bronislaw Komorowski erkl&auml;rte zwar in einer Presseerkl&auml;rung am Dienstag, der Vertrag &uuml;ber das Mittelstrecken-Flugabwehrsystem werde im Mai mit den USA verhandelt, doch nach Einsch&auml;tzung der polnischen Medien gilt der Kauf als sicher. Die Verlautbarung kam aufgrund der Ukrainekrise fr&uuml;her als urspr&uuml;nglich zustande. Vielleicht wollte Komorowski vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen am 10. Mai ein milit&auml;rpolitisches &ldquo;Zeichen setzen&rdquo;.<br>\nIn den n&auml;chsten Jahren soll mit der Anschaffung von mobilen Raketen-Batterien f&uuml;r das polnische Flugabwehrsystem &ldquo;Wisla&rdquo; (Weichsel) begonnen werden. Mit im Verkaufspaket ist Nachschub im Ernstfall &ndash; sollte das Land angegriffen werden, so werden Patriot-Raketen aus anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern innerhalb von 48 Stunden nach Polen gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44736\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Henkel tritt aus AfD-Vorstand zur&uuml;ck<\/strong><br>\nAls Ausl&ouml;ser f&uuml;r seinen Schritt nannte Henkel eine Erkl&auml;rung der drei Bundesvorstandsmitglieder Alexander Gauland, Frauke Petry und Konrad Adam: Diese hatten sich demonstrativ hinter den NRW-Landesvorsitzenden Marcus Pretzell gestellt.<br>\nPretzell war zuvor von der Bundesvorstandsmehrheit, angef&uuml;hrt von Parteisprecher Bernd Lucke und unterst&uuml;tzt von Henkel abgemahnt worden. &bdquo;Die Art und Weise, wie Petry, Gauland und Adam vorgegangen sind, diskreditiert das Gremium&ldquo;, sagte Henkel dem Handelsblatt. Es sei doch v&ouml;llig klar, dass ein Politiker wie Pretzell, der mehrfach die Unwahrheit gesagt habe, &bdquo;zur&uuml;cktreten muss&ldquo;. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>\nHinter Henkels Kritik stehen allerlei bizarre Vorg&auml;nge im gr&ouml;&szlig;ten Landesverband in Nordrhein-Westfalen, die es in dieser Form bei der AfD wohl noch nicht gegeben haben d&uuml;rfte. Pretzell, bringt sich selbst durch Steuerschulden in die Schusslinie, nimmt alle Schuld auf sich, will dennoch sein Amt behalten, obwohl Pr&uuml;fer der Bundespartei seinen R&uuml;ckzug empfehlen. Daraufhin stellt sich Pretzell quer und geht in die Offensive, indem er seinerseits die Parteispitze angreift und Bundessprecher Lucke mit Vorw&uuml;rfen &uuml;berzieht, was der wiederum nicht auf sich sitzen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/alternative-fuer-deutschland-henkel-tritt-aus-afd-vorstand-zurueck\/11679482.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Immerhin ist Henkel auf dem Ticket der AfD ins Europa-Parlament gelangt und wird doch noch bis zum Ende der Legislatur seine Di&auml;ten und sonstigen Privilegien genie&szlig;en. Warum tritt er eigentlich nicht aus dieser Partei aus und legt sein Mandat nieder?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Dortmunds geheime Champions-League-Versicherung<\/strong><br>\nBorussia Dortmund hat sich offenbar mit einer ungew&ouml;hnlichen Versicherungspolice gegen Einnahmeverluste abgesichert. Die Saison ohne Champions League wird finanziell aufgefangen. Andernorts ist das verboten. Der b&ouml;rsennotierte Fu&szlig;ballklub Borussia Dortmund (BVB) hat sich nicht zu einem Bericht &auml;u&szlig;ern wollen, wonach er sich mit einer Versicherungspolice gegen Einnahmeverluste in seinem internationalen Gesch&auml;ft abgesichert haben soll. In dieser Sache wolle der Verein &bdquo;keinen Kommentar&ldquo; abgeben, hie&szlig; es am Donnerstag auf Anfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Nach den sportlichen R&uuml;ckschl&auml;gen in dieser Saison k&ouml;nnen die Dortmunder aber offenbar damit rechnen, einen Gro&szlig;teil der Einnahmen, die ihnen demn&auml;chst wegen der Nichtteilnahme an der Champions League entgehen werden, ersetzt zu bekommen. Wie der Nachrichtendienst &bdquo;Bloomberg&ldquo; meldete, soll ein solcher Versicherungsvertrag existieren. Dahinter st&uuml;nde ein Versicherungskonsortium mit rund zw&ouml;lf Mitgliedern unter der F&uuml;hrung von der Catlin Group Ltd. und der XL Group Plc. [&hellip;]<br>\nNur drei Manager des Vereins w&uuml;ssten von der Police, um zu verhindern, dass die Mannschaft im Kampf um einen hohen Tabellenplatz nachl&auml;sst. Im englischen Fu&szlig;ball sind solche Versicherungen verboten, um Manipulationen von Spielen zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/borussia-dortmund-hat-champions-league-einnahmeausfall-versichert-13555478.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Herr Sch&auml;uble und seine Gef&uuml;hlsversteher<\/strong><br>\nEins sollten wir nach dieser aufregenden Woche jetzt doch auch einmal festhalten: es ist schon etwas bewegend zu sp&uuml;ren, mit wie viel Empathie sich mancher Kollege in die schwierige Seelenlage von Wolfgang Sch&auml;uble versetzt. Nein, im Ernst. Da wurde uns schon vorab berichtet, dass sich unser Finanzminister auf der Jahrestagung des IWF auf &ldquo;Vorhaltungen gefasst&rdquo; machen muss. Und dass sich die Regierung auf &ldquo;erhebliche Diskussionen&rdquo; (Quelle: &ldquo;ein deutscher Regierungsbeamter&rdquo;) einstellt. Da erfahren wir nachrichtlich n&uuml;chtern, dass es einen &ldquo;Angriff auf den Mustersch&uuml;ler&rdquo; geben werde, wie eine gr&ouml;&szlig;ere deutsche Wirtschaftszeitung feststellt.<br>\nUnd da wird uns feinf&uuml;hlig berichtet, dass &ldquo;Sch&auml;uble und seine Leute an der Kritik verzweifeln&rdquo;. Manchmal auch ganz sch&ouml;n &ldquo;frustriert sind&rdquo; (vor allem, wenn es irgendwas mit Varoufakis zu tun hat). W&auml;hrend wir &ndash; als h&auml;tten wir Alzheimer &ndash; in jedem Bericht von neuem lernen, dass dieser Varoufakis (schon wieder) keine Krawatte tr&auml;gt, sondern, Achtung, Spiegel Online, &ldquo;sein rechter Kragen keck nach oben geknickt&rdquo; ist. Denn &ldquo;bekanntlich will Varoufakis immer alles anders machen, allein schon durch sein Auftreten&rdquo;. Wow!<br>\nIch habe irgendwann vor langer Zeit einmal gelernt, dass es zur hohen Kunst unabh&auml;ngig-anspruchsvollen Journalismus geh&ouml;ren sollte, Quellen nur in wirklich begr&uuml;ndeten F&auml;llen anonym zu zitieren &ndash; und nicht, wenn es um so etwas Banales und zugleich politisch gesteuertes geht (warum muss ein Regierungsbeamter anonym sagen, dass man sich auf &ldquo;erhebliche Diskussionen&rdquo; einstellt?) Und dass es auch dazu geh&ouml;rt, die Gef&uuml;hlsbekundungen von Leuten (vor allem Politikern und so) wenigstens mit Distanz zu beschreiben. Da &ldquo;gibt sich jemand frustriert&rdquo;. Oder da &ldquo;zeigen sich&rdquo; Mitarbeiter vom Minister &ldquo;verzweifelt&rdquo;. Ob die das wirklich sind, wissen wir ja nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2015\/04\/23\/herr-schauble-und-seine-gefuhlsversteher\/\">Thomas Fricke auf Neue WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Wem geh&ouml;ren die Medien<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uPvGtlYxv5U\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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