{"id":25874,"date":"2015-04-29T08:47:14","date_gmt":"2015-04-29T06:47:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874"},"modified":"2015-11-09T11:13:13","modified_gmt":"2015-11-09T10:13:13","slug":"hinweise-des-tages-2364","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h01\">Neue Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung f&uuml;r Deutschland bis 2060<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h02\">Memorandum 2015 <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h03\">Ukraine-&ldquo;Realit&auml;tscheck&rdquo;: Berlin laviert weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h04\">Spain&rsquo;s recovery &ndash; Not doing the job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h05\">Deutschland im Investitionsmodus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h06\">Fragw&uuml;rdiges B&uuml;ndnis der DGB-Bolschewiki<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h07\">Die Messung von Einkommensarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h08\">Kluft zwischen Arm und Reich wird gr&ouml;&szlig;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h09\">Fachkr&auml;fte &ndash; Die Besten lassen sich nur mit Geld locken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h10\">&Uuml;berraschende Botschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h11\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h12\">Rechtlos in Bremen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h13\">Sonst brennt bald nicht mehr nur Baltimore<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h14\">Zombies of 2016 &ndash; Die Zombies von 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h15\">Die Schlepper und die Marktmoral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h16\">The Schenker Papers (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h17\">Der rechte Weg zur Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874#h18\">Im Hochschulreich der 16.000 M&ouml;glichkeiten &ndash; Gl&uuml;cksache Studienwahl<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25874&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neue Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung f&uuml;r Deutschland bis 2060<\/strong><br>\nEin Bev&ouml;lkerungsr&uuml;ckgang ist in Deutschland auf lange Sicht unvermeidbar. Denn die Zahl der Gestorbenen wird die Zahl der Geborenen immer st&auml;rker &uuml;bersteigen. Diese L&uuml;cke kann nicht auf Dauer durch den positiven Saldo aus Zuz&uuml;gen nach und Fortz&uuml;gen aus Deutschland geschlossen werden. &bdquo;Die Bev&ouml;lkerungszahl von 80,8 Millionen Menschen im Jahr 2013 wird je nach Ausma&szlig; der angenommenen Nettozuwanderung voraussichtlich noch 5 bis 7 Jahre steigen und anschlie&szlig;end abnehmen&ldquo;, sagte Roderich Egeler, Pr&auml;sident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), im Rahmen der Pressekonferenz zur 13. koordinierten Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung. &bdquo;Unter den Stand von 2013 sinkt sie fr&uuml;hestens 2023. Im Jahr 2060 wird die Einwohnerzahl 67,6 Millionen bei schw&auml;cherer Zuwanderung und 73,1 Millionen bei st&auml;rkerer Zuwanderung betragen.&ldquo;<br>\nLangfristige Bev&ouml;lkerungsvorausberechnungen sind allerdings keine Prognosen. Sie liefern &bdquo;Wenn-Dann-Aussagen&ldquo; und zeigen, wie sich die Bev&ouml;lkerung und deren Struktur unter bestimmten Annahmen ver&auml;ndern w&uuml;rden. Den hier dargestellten Ergebnissen liegen zwei von insgesamt acht Varianten der 13. koordinierten Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung zugrunde. Diese Varianten beschreiben die Entwicklung bis 2060 unter den Annahmen einer durchschnittlichen j&auml;hrlichen Geburtenrate von 1,4 Kindern je Frau bei einem steigenden durchschnittlichen Alter der Frau bei der Geburt des Kindes, eines Anstiegs der Lebenserwartung um 7 (M&auml;nner) beziehungsweise 6 Jahre (Frauen) und unter zwei unterschiedlichen Wanderungsannahmen. Die erste Wanderungsannahme geht von einem Abflachen der anfangs sehr hohen j&auml;hrlichen Nettozuwanderung von 500 000 auf 100 000 Personen innerhalb von 6 Jahren bis zum Jahr 2021 aus. Anschlie&szlig;end bleibt der Wanderungssaldo bei 100 000 Personen pro Jahr. Im zweiten Szenario wird angenommen, dass der j&auml;hrliche Wanderungssaldo bis zum Jahr 2021 auf 200 000 Personen sinken und sich dann auf diesem Niveau verfestigen wird. In allen Unterlagen zur Pressekonferenz sowie im Internet-Angebot von Destatis werden diese Varianten als &bdquo;Kontinuit&auml;t bei schw&auml;cherer Zuwanderung&ldquo; (Variante 1) und &bdquo;Kontinuit&auml;t bei st&auml;rkerer Zuwanderung&ldquo; (Variante 2) bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/04\/PD15_153_12421.html;jsessionid=F6F7F19566777A2ADC194985669490BB.cae2%20\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In vielen Beitr&auml;gen haben wir auf den NachDenkSeiten darauf hingewiesen dass die Bev&ouml;lkerungsvorausberechnungen keine Prognosen sind und vor allem dass f&uuml;r eine Dramatisierung kein Anlass besteht, siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/gbosbach_demogr.pdf\">hier [PDF &ndash; 183 KB]<\/a>,  <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/produktivitaet-schlaegt-demografie.1005.de.html?dram:article_id=225987\">hier<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23626\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24069\">hier<\/a>.<\/em><br>\n<em>Statt eines Kommentars zur neuesten Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung verweisen wir auf den gestrigen Beitrag von Daniel Baumann &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/arbeit--unsere-religion-\/altersentwicklung-wird-die-demografie-zur-katastrophe-,30242698,30537794.html\">Wird die Demografie zur Katastrophe<\/a>&ldquo; in der Frankfurter Rundschau.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und das diese unseri&ouml;sen Zahlen auch gleich wieder zur neoliberalen PR eingesetzt werden, zeigt dieser uns&auml;gliche Artikel in der WELT:<\/em><\/p>\n<p><strong>Nur die Rente mit 74 kann Deutschland noch helfen<\/strong><br>\nDeutschland verliert bis 2060 bis zu 13 Millionen Einwohner. Auch mit mehr Zuwanderung und h&ouml;heren Geburtenraten altert Deutschland weiter. Wom&ouml;glich bleiben nur radikale politische L&ouml;sungen.<br>\nDeutschland muss sich mit dem demografischen Wandel arrangieren; aufhalten l&auml;sst sich die dramatische Entwicklung nicht mehr. Das ist die Botschaft, die Roderich Egeler mit nach Berlin gebracht hatte, wo der Pr&auml;sident des Statistischen Bundesamtes die Prognose seiner Statistiker f&uuml;r die Entwicklung der Bev&ouml;lkerung bis 2060 vorstellte.<br>\nDemnach werden in 45 Jahren hierzulande deutlich weniger Menschen leben als heute. Die Statistiker gehen davon aus, dass die Bev&ouml;lkerung von heute 81 Millionen Menschen in den kommenden f&uuml;nf bis sieben Jahren leicht wachsen wird, um danach stark abzunehmen: Im Jahr 2060 d&uuml;rften hierzulande nur noch zwischen knapp 68 Millionen und gut 73 Millionen Menschen leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article140224066\/Nur-die-Rente-mit-74-kann-Deutschland-noch-helfen.html\">Tobias Kaiser in der WELT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ohne Worte. Es f&auml;llt einem irgendwann nichts mehr ein. Kriegt die WELT &uuml;berhaupt mit, da&szlig; gegenw&auml;rtig offiziell 4 und real 6 Millionen Menschen arbeitslos sind und schon heute immer weniger von ihren Armutsrenten leben k&ouml;nnen? Witzig finde ich immer wieder, da&szlig; nicht nur die Bev&ouml;lkerung bis in 45 Jahren so exakt berechnet werden kann, sondern auch das dann angeblich notwendige Rentenalter: 74 Jahre. Warum nicht 70 oder 76? Und bei welchem Rentenbeitragssatz?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese abgrundtief dumme Demographiediskussion h&ouml;rt wohl nie auf. Kaiser und die Springer-Bl&auml;tter besitzen offenbar seherische F&auml;higkeiten und wissen genau wie es in Deutschland in 50 Jahren aussieht. 1910 h&auml;tte wahrscheinlich niemand gewagt daran zu denken, dass bis 1960 zwei Weltkriege stattfinden, der Holocaust geschieht, die erste Atombombe abgeworfen wird, usw.  Und bemerkt eigentlich niemand den Zynismus, der in der Pr&auml;sentation der angeblich anzustrebenden Bev&ouml;lkerungspyramide steckt? Wie hoch war denn die Lebenserwartung 1910? Da wollen wir also wieder hin? Oder soll das etwa hei&szlig;en, die Alten sollen gef&auml;lligst schnell sozialvertr&auml;glich ableben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Memorandum 2015 &ndash; 40 Jahre f&uuml;r eine soziale und wirksame Wirtschaftspolitik gegen Massenarbeitslosigkeit<\/strong><br>\nDie Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik wurde 1975 gegr&uuml;ndet, um der aufkommenden Massenarbeitslosigkeit und der darauf gerichteten neoklassischen Instrumentalisierung zum Lohn- und Sozialabbau etwas entgegenzusetzen. Neoliberale Rezepte haben die Krise auf dem Arbeitsmarkt seitdem weiter versch&auml;rft. &Uuml;ber viele Jahre sah es so aus, dass alternative Konzepte kein Geh&ouml;r finden.<br>\nMittlerweile jedoch bekommen kritische Standpunkte ein immer st&auml;rkeres Gewicht, auch wenn die Dominanz neoliberaler Politik noch l&auml;ngst nicht gebrochen ist. Vom gesetzlichen Mindestlohn &uuml;ber die Verteilungsdebatte bis zur Frage &ouml;ffentlicher<br>\nInvestitionen bestimmen mehr und mehr Themen, die in den MEMORANDEN seit 40 Jahren ausgearbeitet werden, die Agenda&hellip;<br>\nDie neoliberale Agenda pr&auml;gt weiter die Politik und gro&szlig;e Teile der wissenschaftlichen Debatte. Doch das Eis, auf dem sie sich bewegt, ist d&uuml;nner<br>\ngeworden. Der Widerstand gegen diese Politik w&auml;chst, ihre Unzul&auml;nglichkeiten werden immer deutlicher. Jetzt gilt es, beim Aufzeigen von Alternativen nicht locker zu lassen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/memorandum_2015_kurzfassung.pdf\">Kurzfassung des Memorandums 2015 [PDF &ndash; 241 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/memorandum_2015_pressemitteilung.pdf\">Pressmitteilung der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik [PDF &ndash; 876 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/memorandum_2015_tabellen.pdf\">Tabellen [PDF &ndash; 169 KB]<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/memorandum_2015_grafiken.pdf\">Grafiken [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man muss mit den Analysen und Vorschl&auml;gen der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik &uuml;ber die zur&uuml;ckliegenden 40 Jahre nicht immer einverstanden gewesen sein, aber ein Verdienst ist unbestreitbar, sie boten eine theoretische und  praktische Alternative zur dominierenden Wirtschaftspolitik. Daf&uuml;r geb&uuml;hrt den Beteiligten gro&szlig;er Dank und hohe Anerkennung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-&ldquo;Realit&auml;tscheck&rdquo;: Berlin laviert weiter<\/strong><br>\nLaut Bundesregierung haben Rechtsextreme in Kiew kaum Einfluss. Pr&auml;sident Janukowitsch habe sich 2014 &ldquo;seinen Amtspflichten entzogen&rdquo;. Die Hintergr&uuml;nde des Maidanmassakers bleiben weiter unklar<br>\nDie Debatte um den sogenannten Ukraine-&ldquo;Realit&auml;tscheck&rdquo; des Ausw&auml;rtigen Amtes (Land of Confusion) wird immer bizarrer. Nachdem die Fraktion der Linken auf Initiative der Abgeordneten Sevim Dagdelen k&uuml;rzlich einen umfangreichen Fragenkatalog zu der im Februar an die Presse gelangten umstrittenen Argumentationshilfe des Amtes zusammengestellt hatte, &uuml;bermittelte die Bundesregierung nun ihre Antwort. Das Papier, abgesandt von Michael Roth (SPD), dem Staatsminister f&uuml;r Europa im Ausw&auml;rtigen Amt, liegt Telepolis vor.<br>\nBekanntlich war schon im urspr&uuml;nglichen &ldquo;Realit&auml;tscheck&rdquo; argumentiert worden, dass Rechtsextreme nur ein Randph&auml;nomen in Kiew seien. Diese h&auml;tten &ldquo;zahlenm&auml;&szlig;ig nur einen kleinen Anteil&rdquo; an den Protestierenden auf dem Maidan ausgemacht und seien an der im Februar 2014 gebildeten &Uuml;bergangsregierung nicht beteiligt gewesen. Rechtsnationale Kr&auml;fte h&auml;tten auch sp&auml;ter &ldquo;keine entscheidende Rolle in der ukrainischen Politik&rdquo; gespielt &ndash; so das Ausw&auml;rtige Amt.<br>\nNachdem in einer Kleinen Anfrage der Linken an die Bundesregierung nun detailliert Namen und Positionen von Rechtsextremen in der ukrainischen Politik benannt wurden (etwa Tetjana Tschornowol, Andrij Parubij u. a.), versucht das Ausw&auml;rtige Amt jetzt, auf diese Einzelbeispiele einzugehen und die Vorw&uuml;rfe zu entkr&auml;ften. So hei&szlig;t es in der aktuellen Antwort:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44780\/1.html\">Paul Schreyer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spain&rsquo;s recovery &ndash; Not doing the job<\/strong><br>\nAs Spanish unemployment ticks up again, many workers are sinking into poverty<br>\nThey are good figures, we should celebrate,&rdquo; said Mariano Rajoy, Spain&rsquo;s prime minister, after data released on April 23rd showed the country&rsquo;s recovering economy had created close to half a million jobs over the past year. Many Spaniards were feeling less than festive. Since the euro crisis hit in 2010, Spain&rsquo;s astronomical unemployment rates have vied with Greece&rsquo;s for first place in Europe; they have fallen from a high of 27% in 2013, but slowly. Indeed, the unemployment rate increased slightly in the first quarter, to 23.8%. And in the working-class Madrid neighbourhood of Vallecas the figures did nothing to lift the gloom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/news\/europe\/21649660-spanish-unemployment-ticks-up-again-many-workers-are-sinking-poverty-not-doing-job\">Economist<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der wirtschaftsliberale Economist, der sonst bei jeder Gelegenheit (sowohl in Gro&szlig;britannien als auch in Spanien) noch die widerw&auml;rtigsten Konservativen st&uuml;tzt, beklagt wortreich die wachsende Armut, die viel zu hohe Arbeitslosigkeit und die wachsende Zahl von &ldquo;working poor&rdquo; in Spanien, w&auml;hrend die SPD im Verband mit dem Gro&szlig;teil der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; irgendetwas von &ldquo;schmerzhaften, aber erfolgreichen Reformen&rdquo; in Spanien faselt &ndash; so verkommen sind die angeblich &ldquo;linksgr&uuml;ne&rdquo; Presse und die angeblich sozialdemokratische SPD.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschland im Investitionsmodus<\/strong><br>\nDeutschland gilt momentan vielen L&auml;ndern der Welt als Musterland f&uuml;r eine prosperierende Wirtschaft. Ein Vorbild ist allerdings nicht der Zustand der &ouml;ffentlichen Infrastruktur. Es besteht ein Investitionsstau von rund 90 Mrd. Euro j&auml;hrlich, mit dem der OECD Durchschnitt zu erreichen w&auml;re. Der Anteil &ouml;ffentlicher Bruttoanlageinvestitionen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagniert bei rund zwei Prozent und ist damit nur rund halb so hoch wie in den USA, Japan oder Frankreich. Seit einigen Jahren sind die staatlichen Investitionen geringer als die Abschreibungen. Die Nettoinvestitionen sind also negativ, die &ouml;ffentliche Infrastruktur verliert an Wert. Der deutsche Staat zehrt von seiner Substanz. Am dramatischsten ist der Investitionsstau in den Kommunen. Rechnerisch hat sich dort das Nettoanlageverm&ouml;gen von 2003 bis 2013 um 46 Mrd. Euro verringert. Nach Sch&auml;tzungen des KfW-Kommunalpanels bel&auml;uft sich der gesamte kommunale Investitionsr&uuml;ckstand mittlerweile auf 118 Mrd. Euro&hellip;<br>\nDie meisten Kommissionsmitglieder sahen eine falsche Priorisierung der &ouml;ffentlichen Ausgaben als Ursache f&uuml;r die &ouml;ffentliche Investitionsschw&auml;che an. Die Gewerkschaften leiteten vielmehr die Investitionsschw&auml;che des Staats aus der chronischen Unterfinanzierung der &ouml;ffentlichen Hand ab, die wiederum auf Steuersenkungen der vergangenen Dekaden zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Zudem wurden die Auswirkungen der Schuldenbremse und des Fiskalpaktes auf die Investitionst&auml;tigkeit des Staates kontrovers diskutiert. In der Frage der &bdquo;Schwarzen Null&ldquo; waren die Mehrheitsverh&auml;ltnisse nicht eindeutig. Die Gewerkschaften argumentierten, dass der Staat den Spielraum der Schuldenbremse aussch&ouml;pfen kann und in die &ouml;ffentliche Infrastruktur investieren sollte. Die anderen Kommissionsmitglieder hingen lieber Sch&auml;ubles &bdquo;Schwarzer Null&ldquo; nach und waren nicht einmal bereit, sie als eine der Ursachen der Investitionsschw&auml;che anzuerkennen. Das hatte Folgen f&uuml;r die sp&auml;teren Forderungen der Expertenkommission&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++534cd712-e906-11e4-b1f9-52540066f352\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fragw&uuml;rdiges B&uuml;ndnis der DGB-Bolschewiki<\/strong><br>\nAm 15. April luden vier Gewerkschaftsbosse in Berlin zu einem Pressegespr&auml;ch. Die Spitzen der DGB-Gewerkschaften IG Metall, IG BCE, EVG und IG BAU gaben eine erweiterte Kooperation bekannt (&raquo;nd&laquo; berichtete). Dieser nach gesundem Menschenverstand eigentlich selbstverst&auml;ndliche Vorgang &ndash; dass Gewerkschafter, die zudem noch im selben Dachverband sind, eng kooperieren wollen &ndash; l&auml;sst Raum f&uuml;r Interpretationen und gibt Auskunft &uuml;ber die Verfassung der DGB-Gewerkschaften in Zeiten der Gro&szlig;en Koalition. Dreh- und Angelpunkt dieser DGB-internen Viererbande ist bei n&auml;herer Betrachtung ihr Verh&auml;ltnis zu zentralen Politik-Projekten der SPD in dieser Legislaturperiode&hellip;<br>\nDas Auftreten der besagten DGB-Gewerkschaften ist in sich verworren und widerspr&uuml;chlich. Darin spiegelt sich vor allem eine tiefe Ratlosigkeit: Wie soll sich die Gewerkschaftsbewegung aus ihrer babylonischen Gefangenschaft in der Sozialdemokratie und aus ihrer N&auml;he zu Gro&szlig;konzernen und deren Projekten befreien? Oder ist es nicht angenehmer, weiterhin die w&auml;rmende N&auml;he der Macht zu sp&uuml;ren, anstatt den m&uuml;hseligen Weg der Konfrontation, Abgrenzung und Neuformierung zu gehen? Zumal dieser gegen eine be&auml;ngstigende Medienmacht erfolgen m&uuml;sste.<br>\nF&uuml;r alle, die auf eine Erneuerung der Gewerkschaftsbewegung als gesellschaftliche Gegenmacht setzen, ist das neue B&uuml;ndnis der regierungskonformen DGB-Bolschewiki &auml;u&szlig;erst ern&uuml;chternd.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/969093.fragwuerdiges-buendnis-der-dgb-bolschewiki.html\">Elmar Wigand im ND<\/a>\n<p>Hier die <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/dgb_koop.pdf\">Kooperationsvereinbarung im Wortlaut [PDF &ndash; 511 KB]<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Die Kooperationsvereinbarung der Industriegewerkschaften ist in Wahrheit eine Unterwerfungserkl&auml;rung<\/strong><br>\nDie IG Metall, die IG Chemie, die IG Bau und die Eisenbahnergewerkschaft  EVG haben scheinbar mit dem Segen der DGB-Vorsitzenden ein Kooperationsb&uuml;ndnis geschlossen, mit dem sie Verdi und andere als renitent gegen&uuml;ber den Arbeitgebern und der Regierung geltende Gewerkschaften ausgrenzen. Offen sagen sie das nicht, aber es ist offensichtlich&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/27-german\/news\/342-gewerkschaften\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Messung von Einkommensarmut<\/strong><br>\nEinkommensarmut wird gemeinhin anhand von Indikatoren zur Ungleichheit der Einkommensverteilung gemessen (relative Einkommensarmut). Die Einkommensverteilung wiederum ist in Zeit und Raum variabel &ndash; und mit ihr sind es auch die Indikatoren zur Messung von Einkommensarmut. Dies ist bei Interpretation der ausgewiesenen Gr&ouml;&szlig;en stets zu beachten.<br>\nNach EU-Standard gilt eine Person, deren monatliches Nettoeinkommen unterhalb von 60 Prozent des &raquo;Durchschnitts&laquo; (Median der sogenannten &Auml;quivalenzeinkommen) aller Haushalte liegt, als armutsgef&auml;hrdet. Armutsgef&auml;hrdet &ndash; und nicht arm &ndash; deshalb, weil in die Erhebung nur laufende Einkommen einflie&szlig;en; eventuell vorhandenes Verm&ouml;gen wird ebenso wenig ber&uuml;cksichtigt wie bestehende Forderungen oder Verbindlichkeiten (Schulden); zudem spielen unterschiedliche Bedarfe keine Rolle&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/info-grafiken\/armutsrisiko-2005-2013\">Johannes Steffen, Portal Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kluft zwischen Arm und Reich wird gr&ouml;&szlig;er<\/strong><br>\nImmer weniger Menschen haben in Deutschland Anteil am Wohlstand. Laut einer neuen Studie leben mittlerweile 15,5 Prozent unter der Armutsgrenze, trotz guter Konjunktur und wachsender Erwerbst&auml;tigkeit. [&hellip;]<br>\nNur noch radikales politisches Umsteuern k&ouml;nne helfen, hei&szlig;t es in einer Studie des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands. Kinder und &Auml;ltere seien besonders betroffen. &ldquo;Deutschland ist tief gespalten&rdquo;, sagte der Vorsitzende des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes, Rolf Rosenbrock, bei der Vorlage des Jahresgutachtens.<br>\n&ldquo;Alle volkswirtschaftlichen Erfolgsmeldungen k&ouml;nnen nicht &uuml;ber die fortschreitende Spaltung der Gesellschaft hinwegt&auml;uschen&rdquo;, unterstrich auch der Verfasser der Studie, Joachim Rock. Die Armutsquote sei erneut gestiegen, die Langzeitarbeitslosigkeit verfestige sich oberhalb der Millionengrenze &ldquo;und das alles trotz guter Konjunktur und wachsender Erwerbst&auml;tigkeit insgesamt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/kluft-zwischen-arm-und-reich-wird-immer-gr%C3%B6%C3%9Fer\/a-18414362\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fachkr&auml;fte &ndash; Die Besten lassen sich nur mit Geld locken<\/strong><br>\nErfahrene Mitarbeiter sind in Deutschland unflexibel. Auch f&uuml;r einen besseren Job scheuen sie einen Umzug. Unternehmen haben nur ein &uuml;berzeugendes Argument, wenn sie die Spitzenkr&auml;fte abwerben wollen.<br>\nF&uuml;r den besseren Job ist ein Umzug n&ouml;tig &ndash; f&uuml;r die Mehrheit der Fachkr&auml;fte hierzulande ist das kein Hindernis f&uuml;r den Stellenwechsel. 56 Prozent der Fachkr&auml;fte hierzulande sind grunds&auml;tzlich bereit, den Wohnort zu wechseln, wenn es f&uuml;r eine neue Stelle n&ouml;tig sein sollte. Die Bereitschaft ist allerdings unterschiedlich stark ausgepr&auml;gt.<br>\nDie ganz &uuml;berwiegende Mehrheit der Umzugsbereiten w&uuml;rde den Umzug vom Standort abh&auml;ngig machen oder sich nur auf einen zweiten Wohnsitz einlassen, um am Wochenende zu pendeln. Lediglich zehn Prozent aller Befragten w&uuml;rden ohne Wenn und Aber sofort alle Zelte abbrechen. Das sind Ergebnisse des aktuellen Stepstone Fachkr&auml;fteatlas, f&uuml;r den die Jobb&ouml;rse StepStone 50.000 Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte befragt hat. Stepstone geh&ouml;rt mehrheitlich zur Axel Springer SE (&ldquo;Welt&rdquo;, &ldquo;Bild&rdquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article140122650\/Die-Besten-lassen-sich-nur-mit-Geld-locken.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die WELT wird wirklich von Tag zu Tag bekloppter. Sind wir denn nun wirtschaftsliberal und nur auf den eigenen Vorteil bedacht, oder wechseln Arbeitnehmer aus Jux und Dollerei ihren Arbeitsplatz? Firmen m&uuml;ssen Arbeitskr&auml;fte mit h&ouml;heren Geh&auml;ltern abwerben? Und Familie und Freunde binden Arbeitnehmer an einen Wohnort? Ei der Daus. Das wei&szlig; zwar jeder Zehnj&auml;hrige, aber hier haben wir es noch einmal Schwarz auf Wei&szlig;. Dito die klare Aussage, da&szlig; es keinen Fachkr&auml;ftemangel gibt, nur einen Mangel an billigen Fachkr&auml;ften &ndash; f&uuml;r gen&uuml;gend Geld wechselt jeder seinen Arbeitsplatz. Mit anderen Worten: wirklich unflexibel sind nur die Unternehmen, und nicht bereit, sich auf die Spielregeln einer Marktwirtschaft einzulassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Uuml;berraschende Botschaften<\/strong><br>\nVattenfall wolle sich auf erneuerbare Energien ausrichten und 1.000 Fl&uuml;chtlinge besch&auml;ftigen, hie&szlig; es auf einer Pressekonferenz in Berlin &ndash; ein Fake.<br>\nDie Pressekonferenz in der Berliner Vattenfall-Gesch&auml;ftsstelle am Freitag konnte &uuml;berraschender nicht sein: Vor zwanzig Journalisten stellten f&uuml;nf vermeintliche Mitarbeiter des Energiekonzerns die neuen Pl&auml;ne f&uuml;r die Lausitzer Braunkohlegebiete vor. Sprecher Sven Ansvar k&uuml;ndigte an, Vattenfall werde mit einer &bdquo;Responsibility Initiative&ldquo; in der Lausitz bleiben und anders als bislang geplant die Abbaugebiete und das Braunkohlekraftwert nicht verkaufen.<br>\nZeitgleich erhielten zahlreiche Redaktionen eine Pressemitteilung mit dem Absender &bdquo;Vattenfall-responsibility&ldquo;. Man plane, nicht erst bis 2050 auf erneuerbare Energien umzusteigen, sondern bereits 2030, hie&szlig; es.<br>\nDa der Energiesektor weiterhin viele Arbeitskr&auml;fte ben&ouml;tige, wende sich das Unternehmen an Gewerkschaften, um gemeinsam sozial vertr&auml;gliche Entscheidungen zu treffen. Au&szlig;erdem: 1.000 Klimafl&uuml;chtlinge sollten von den Philippinen aufgenommen und besch&auml;ftigt werden. Eine aufwendig gestaltete Website begleitete die Ank&uuml;ndigung.<br>\nSchnell machten die Neuigkeiten &uuml;ber den kompletten Kurswechsel des Konzerns bei Twitter (@vattenfall_csr) die Runde, sogar Vattenfallchef Tuomo Hatakka meldete sich unter einem gef&auml;lschten Account zu Wort (@tuomo_hatakka). Die M&auml;rkische Allgemeine Zeitung schrieb begeistert &uuml;ber die &bdquo;sensationelle Nachricht f&uuml;r die Lausitz&ldquo;, der RBB twitterte eine Eilmeldung, Greenpeace jubelte. (&hellip;)<br>\nDoch es handelte sich um einen Fake: Hinter der Aktion steckt das &bdquo;Peng Kollektiv&ldquo; aus Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Aktivisten-faelschen-Vattenfall-Konferenz\/!158797\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>BKA-Chef: Bundestrojaner im Herbst einsatzbereit<\/strong><br>\nNach SPIEGEL-Informationen will das BKA schon in wenigen Monaten mit neuer Sp&auml;hsoftware Jagd auf Verbrecher machen. Die Ermittler wollen &ldquo;an den Computer gehen&rdquo;, bevor Verd&auml;chtige ihre Kommunikation verschl&uuml;sseln k&ouml;nnen.<br>\nDer Pr&auml;sident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger M&uuml;nch, hat angek&uuml;ndigt, dass eine von seiner Beh&ouml;rde entwickelte Software zur Quellen-Telekommunikations&uuml;berwachung, der sogenannte Bundestrojaner, im Herbst einsatzbereit sein soll. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wir entwickeln ein Instrument, mit dem wir &ndash; nach richterlicher Genehmigung &ndash; an den Computer des mutma&szlig;lichen T&auml;ters gehen, bevor er seine Kommunikation verschl&uuml;sselt&rdquo;, sagte M&uuml;nch dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL.<br>\nLaut M&uuml;nch nutzen T&auml;ter h&auml;ufig Techniken zur Verschleierung ihrer Identit&auml;t oder Verschl&uuml;sselung der Kommunikation. Das BKA wolle auch in diesem Bereich verst&auml;rkt forschen und entsprechende Dienstleistungen den L&auml;ndern gegebenenfalls gegen Entgelt zur Verf&uuml;gung stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/bundestrojaner-des-bka-im-herbst-einsatzbereit-a-1030485.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> K&ouml;nnen ernsthaft u.a. Ladendiebst&auml;hle und Wohnungseinbr&uuml;che durch eine Sp&auml;hsoftware besser aufgekl&auml;rt werden?<\/em><br>\n<em>Und wie selbstverst&auml;ndlich f&auml;llt der Hinweis, dass der Anteil ausl&auml;ndischer Tatverd&auml;chtiger &ndash; wohlgemerkt keine tats&auml;chlich &Uuml;berf&uuml;hrten &ndash; wachse. Mit diesem, eigentlich rassistischen Hinweis soll der Bev&ouml;lkerung hierzulande wohl die neue Technik &bdquo;schmackhaft&ldquo; gemacht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Olympia hei&szlig;t (noch mehr) &Uuml;berwachung!<\/strong><br>\n&bdquo;Auch hohe Sicherheitsvorkehrungen m&uuml;ssen einfach sein &ndash; das mag furchtbar sein, aber wer in dieser Welt lebt, wei&szlig;, dass es nicht anders geht.&ldquo; (Chef des Landessportbund Berlin Klaus B&ouml;ger &uuml;ber Olympia1)<br>\nWas hat Olympia mit &Uuml;berwachung zu tun? Auf den ersten Blick scheint die Schnittmenge zwischen Sport und Sicherheitspolitik nicht allzu gro&szlig; zu sein. Schaut man sich die Vorbereitungen und Umsetzung von internationalen Gro&szlig;sportevents wie Olympia jedoch genauer an, wird schnell deutlich, dass ohne polizeiliche Durchsetzung und milit&auml;rische Aufr&uuml;stung nichts geht.<br>\nOlympische Spiele dienen nicht nur der Umstrukturierung der jeweils betroffenen Stadt nach unternehmerischen Kriterien. Sie sind zugleich auch Anlass f&uuml;r die Einf&uuml;hrung und Erprobung von neuen, sowie den Ausbau bereits bestehender &Uuml;berwachungstechnologien.&#8232;Das betrifft nicht nur den Bereich der Terrorismusabwehr w&auml;hrend der Spiele, sondern vor allem jahrzehntelange Vorbereitungsma&szlig;nahmen der austragenden St&auml;dte, die gewaltsam durchgesetzt werden. Lange bevor eine Stadt den Zuschlag f&uuml;r ein Gro&szlig;sportevent wie die Fu&szlig;ball-WM oder Olympia bekommt, werden die Sicherheits- und Kontrollbefugnisse ausgeweitet und die Innenst&auml;dte milit&auml;risch aufger&uuml;stet. Begleitet von einem globalisiertem Bedrohungs- und Terrorismusdiskurs hat Olympia damit gro&szlig;e Auswirkungen auf die lokale Sicherheitspolitik. In der Praxis bedeutet dies vor allem die Verdr&auml;ngung und Kriminalisierung von &auml;rmeren und anderen nicht erw&uuml;nschten Bev&ouml;lkerungsschichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/unsicherheit.tk\/473\/olympia-uberwachung\">Seminar f&uuml;r angewandte Unsicherheit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rechtlos in Bremen<\/strong><br>\nFlorian Orlowski hat sein Baby seit sieben Monaten nicht gesehen. Jugendamt lie&szlig; das Kind mit Polizeikommando aus dem Haus der Gro&szlig;eltern holen<br>\nChristian S., geboren am 3. Juni 2014, wurde im Alter von nicht einmal acht Wochen aus dem Haus seiner Gro&szlig;eltern in Cuxhaven &raquo;herausgenommen&laquo;. Von zwei Mitarbeitern des Amtes f&uuml;r Soziale Dienste (AFSD) Bremen-Mitte in Begleitung von sechs Polizisten. Sein Vater Florian Orlowski hat ihn seit inzwischen sieben Monaten nicht mehr gesehen. Dabei ging von ihm und den Gro&szlig;eltern zu keinem Zeitpunkt eine Gef&auml;hrdung des Kindes aus, die die &raquo;Inobhutnahme&laquo; gerechtfertigt h&auml;tte. Vielmehr bescheinigte ihnen das Amt, der Kleine sei gut versorgt worden.<br>\nFlorian Orlowskis Problem: Seine Partnerin Bozena S. war zum Zeitpunkt der Geburt noch verheiratet, ihr Ehemann damit zun&auml;chst automatisch der rechtliche Vater. Die Scheidung erfolgte am 9. Dezember. Erst danach konnte Florian das Sorgerecht f&uuml;r seinen Sohn beantragen, was er am 19. Dezember tat. Schon w&auml;hrend der Schwangerschaft erkrankte S. an einer schweren Depression, die nach der Geburt anhielt. Deshalb vereinbarte sie am 12. Juni mit Florian und dessen Eltern Sabine und R&uuml;diger Orlowski schriftlich, Christian solle bis auf weiteres in deren Haus leben. Die Orlowskis wollten, dass alles seine Ordnung habe, und nahmen Kontakt zum Jugendamt Cuxhaven und zum AFSD Bremen-Mitte auf. Florian bezeichnet diesen Schritt heute als den &raquo;gr&ouml;&szlig;ten Fehler meines Lebens&laquo;. Denn schon beim ersten Konflikt mit der jungen Mutter, die das Kind zwei Wochen sp&auml;ter doch bei sich in Bremen haben wollte, k&uuml;ndigte das Amt dessen &raquo;R&uuml;ckf&uuml;hrung&laquo; zu ihr an, ohne auch nur ein Gespr&auml;ch mit allen Parteien zu f&uuml;hren. Am 1. Juli allerdings entzog das Bremer Familiengericht sowohl Bozena S. als auch deren Ehemann ohne vorherige Anh&ouml;rung das Sorgerecht. (&hellip;)<br>\nAngekreidet wird Orlowski auch, dass er die Begutachtung seiner erzieherischen Kompetenz durch eine vom Amtsgericht bestellte Sachverst&auml;ndige abgelehnt hat. Sein Anwalt Thomas Saschenbrecker sagte dazu im Gespr&auml;ch mit jW: &raquo;Von Herrn Orlowski ist zu keinem Zeitpunkt eine Gef&auml;hrdung des Kindeswohls ausgegangen, die dergleichen rechtfertigen w&uuml;rde.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/04-20\/019.php?sstr=inobhutnahme\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Dieser Fall wird vermutlich noch intensiver juristisch gepr&uuml;ft. Er ist ein Einzelfall, aber vermutlich nicht der einzige Fall dieser Art, der Fragen aufwirft.<\/em><br>\n<em>Es kann z.B. der Eindruck entstehen, dass lediglich wenige Mitarbeiter\/innen in kommunalen Jugend&auml;mtern Kenntnis haben &uuml;ber den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, wonach leibliche Eltern eben nicht an einer Begutachtung &uuml;ber die Erziehungsf&auml;higkeit mitwirken m&uuml;ssen: <a href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/internet2?www.system-familie.de\/bundesverfassungsgericht_1_BvR_683-09.pdf\">BVerfG, 02.04.2009 &ndash; 1 BvR 683\/09 [PDF &ndash; 232 KB]<\/a><\/em><br>\n<em>U.a. deshalb sind qualifizierte &ndash; und nicht rein formale &ndash; Fortbildungen f&uuml;r alle beruflich in diesem Bereich T&auml;tigen sehr wichtig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sonst brennt bald nicht mehr nur Baltimore<\/strong><br>\nIn Amerika l&auml;sst der Staat die Armen im Stich. Das gebiert neue Gewalt, auf die die Polizei immer brutaler antwortet. Der Tod der schwarzen US-B&uuml;rger Garner, Scott und Gray legt nahe, dass der Exzess im System angelegt ist.<br>\nBaltimore stand lange f&uuml;r &Uuml;berlebenskunst. In der zweiten H&auml;lfte des vergangenen Jahrhunderts, als die Frachtschiffe wegblieben und der Hafen vergammelte, baute ihn die Stadt zu einem Vergn&uuml;gungspark um: Heute fahren Touristen Tretboot, staunen &uuml;ber die Delfine im Aquarium oder essen Krabbenfleisch. Baltimore hat der Welt vorgef&uuml;hrt, wie sich eine Industriestadt neu erfindet, wenn sie ihre Industrie verliert. Besonders der Hafen gilt als Inbegriff dessen, was man in Amerika urban renaissance nennt, die Wiedergeburt der St&auml;dte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/polizeigewalt-in-den-usa-sonst-brennt-bald-nicht-mehr-nur-baltimore-1.2456080\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Marktkonforme Demokratie eben. Wir sind in Deutschland auf dem besten Weg. Damit zeigt sich auch der fundamentale gesellschaftliche Antagonismus ist der zwischen Arm und Reich und nicht der zwischen Alt und Jung, Deutscher gegen Ausl&auml;ndern, Mann gegen Frau.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zombies of 2016 &ndash; Die Zombies von 2016<\/strong><br>\nLetzte Woche ging ein Zombie nach New Hampshire und meldete seinen Anspruch auf die Pra&#776;sidentschaftsnominierung an. Also gut, tatsa&#776;chlich war das der Gouverneur Chris Christie aus New Jersey. Aber das ist so ziemlich dasselbe.<br>\nDa hielt Mr. Christie also eine Rede, in der er sich als knallharter finanzpolitischer Realist zu positionieren suchte. Tatsa&#776;chlich aber war sein angeblich so knallhartes Konzept ein klassischer Zombie &ndash; ein Konzept, das angesichts all der Beweise, die seine Grundpra&#776;misse untergraben, schon la&#776;ngst begraben sein sollte aber irgendwie trotzdem weiter herumgeistert.<br>\nDoch seien wir nicht zu streng mit Mr. Christie.<br>\nEine tiefe Verbundenheit mit la&#776;ngst widerlegtem Gedankengut scheint fu&#776;r alle prominenten Republikaner ein Muss zu sein. Wer auch immer schlie&szlig;lich als Pra&#776;sidentschaftskandidat fu&#776;r 2016 nominiert wird, wird eine ganze Reihe von Zombies als Weggefa&#776;hrten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"www.nytimes.com\/2015\/04\/24\/opinion\/paul-krugman-zombies-of-2016.html\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Schlepper und die Marktmoral<\/strong><br>\nDie Schuldigen sind benannt. Es sind die Schlepper. Die, die f&uuml;r Geld Fl&uuml;chtlinge durch W&uuml;sten geleiten und &uuml;ber Meere schicken. Sie sind die Verursacher des Massensterbens. Auf sie kann man die Misere abw&auml;lzen.<br>\nIn Wirklichkeit sind auch sie nur ein Symptom der Ausbeutung und insofern nur ein R&auml;dchen im globalen Getriebe. Sie bieten eine Dienstleistung an und liefern. In jeder Markttheorie w&uuml;rde man diese Leute loben, weil sie Engagement und Einsatzwillen mit dem Umstand verbinden, eine Marktl&uuml;cke erschlossen zu haben. Zynisch gesagt jedenfalls. Tatsache ist aber, dass Schlepperbanden entstehen, weil es einen Markt f&uuml;r diese Form der Dienstleistung gibt. Die Frage ist nun, ob nach der allgemeinen Theorie des Marktes derjenige schuldig ist, der die L&uuml;cke f&uuml;r sich gesch&auml;ftlich ausnutzt oder derjenige, der die L&uuml;cke klaffen l&auml;sst. Anders gefragt: Kann man Schlepper moralisch verurteilen, wo man doch wei&szlig;, dass Angebot und Nachfrage keine moralischen Basics aufweisen? Oder sind sie nicht eine logische Entit&auml;t, die es in einem solchen Gef&uuml;ge geben muss?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/04\/die-schlepper-und-die-marktmoral.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>The Schenker Papers (II)<\/strong><br>\nAuf dem ungew&ouml;hnlichen Weg &uuml;ber einen Medienbericht hat das griechische Staatsoberhaupt um Einladung nach Berlin gebeten und der Bundesregierung den Verzicht auf Zwangsma&szlig;nahmen wegen deutscher Verbrechensschulden angeboten. Damit best&auml;tigt der griechische Pr&auml;sident auf h&ouml;herem diplomatischem Niveau eine identische Festlegung von Regierungschef Tsipras bei dessen k&uuml;rzlichem Besuch im Berliner Bundeskanzleramt. Laut Interview mit &ldquo;Spiegel Online&rdquo; ist Staatspr&auml;sident Prokopis Pavlopoulos jetzt zu noch weiter gehenden Zugest&auml;ndnissen bereit, die er dem deutschen Bundespr&auml;sidenten vorstellen m&ouml;chte. Demnach sei Griechenland &ldquo;offen&rdquo; f&uuml;r Gespr&auml;che &uuml;ber eine deutsche Beh&ouml;rde (&ldquo;Stiftung&rdquo;), die griechische NS-Opfer individuell &ldquo;entsch&auml;digen&rdquo; k&ouml;nne. Diese vom Ausw&auml;rtigen Amt seit Monaten vorangetriebene Stiftungsidee zielt auf eine Umkehr der tats&auml;chlichen Rechtslage und w&uuml;rde aus den griechischen Gl&auml;ubigern Bittsteller bei den deutschen Staatsschuldnern machen. Unter dem steigenden Druck der von Berlin gesteuerten Finanzforderungen an Athen und angesichts mangelnder Unterst&uuml;tzung durch die deutsche &Ouml;ffentlichkeit deuten die &Auml;u&szlig;erungen des griechischen Staatsoberhaupts den fortschreitenden Zusammenbruch der urspr&uuml;nglichen Athener Positionen zur Frage der deutschen Verbrechensschulden an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59105\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der rechte Weg zur Macht<\/strong><br>\nSozialpolitik? Geschenkt. Kriegseins&auml;tze? Immer her damit. Reichensteuer? Beerdigt. Die Gr&uuml;nen umarmen die CDU &ndash; doch der Partei droht die Spaltung.<br>\nEs m&uuml;sse ein &bdquo;robustes Mandat&ldquo; geben, forderte Katrin G&ouml;ring-Eckardt, als es darum ging, wie die internationale Gemeinschaft den sogenannten Islamischen Staat am besten bek&auml;mpfen soll. Deutschland m&uuml;sse bereit sein, auch die Bundeswehr in Syrien einzusetzen. &bdquo;Wenn herauskommt, dass am Boden agiert werden muss, w&uuml;rden wir das unterst&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nDie Fraktionschefin der Gr&uuml;nen will Bodentruppen nach Syrien schicken. Die Osteuropaexpertin Marieluise Beck kokettiert mit Waffenlieferungen in die Ukraine. Der Parteivorsitzende Cem &Ouml;zdemir wiederum wirbt f&uuml;r eine EU-Armee.<br>\nEntschuldigung, wo bitte geht&rsquo;s zum Krieg? In der Au&szlig;enpolitik sind die Gr&uuml;nen f&uuml;r jede Idee zu haben, solange sie zwei Bedingungen erf&uuml;llt: Sie muss Schlagzeilen produzieren und die Regierung rechts &uuml;berholen&hellip;<br>\nDie Au&szlig;enpolitik ist nur ein Feld von mehreren, auf denen die Partei in die konservative Ecke dr&auml;ngt. In der Sozial-, Steuer- oder Familienpolitik, &uuml;berall r&uuml;cken die Gr&uuml;nen so beflissen in die Mitte, dass sich selbst gestandene CDU-Politiker wundern. Die Hartz-IV-Empf&auml;ngerin mit zwei Kindern sollte sich auf die neuen Gr&uuml;nen besser nicht verlassen, der gut verdienende Rechtsanwalt, der Solarzellen auf dem Dach hat und dessen Gattin ehegattengesplittet die Kinder h&uuml;tet, umso mehr.<br>\nDie Basis klingt ehrlich verzweifelt. Die Gr&uuml;nen w&uuml;rden als &bdquo;k&uuml;nftige Koalition&auml;re der CDU im Wartestand&ldquo; wahrgenommen, schrieben Parteimitglieder Mitte Februar in einem offenen Brief an ihren Bundesvorstand.<br>\nWas der &Ouml;ffentlichkeit suggeriert werden soll, ist offensichtlich: Wir, die Gr&uuml;nen, sind bereit, Verantwortung in einer Regierung zu &uuml;bernehmen. Leider bewirken &uuml;bereifrig vorgetragene Bekenntnisse oft das Gegenteil. In der Au&szlig;enpolitik wirken sie unhistorisch und naiv, weil sie nicht nur die Parteigeschichte ignorieren, sondern auch die au&szlig;enpolitische Realit&auml;t in einer von Krisen gesch&uuml;ttelten Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Essay-Konservative-Gruene\/!158807\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Im Hochschulreich der 16.000 M&ouml;glichkeiten &ndash; Gl&uuml;cksache Studienwahl<\/strong><br>\nSeit Bologna gibt es Studieng&auml;nge satt. Bei etlichen Tausend Angeboten werde die Wahl zur Qual, meint Bildungswissenschaftler Marco Schr&ouml;der. Der Wildwuchs sorge f&uuml;r &Uuml;berforderung, Unsicherheit und allerhand Fehltritte, schildert der Soziologe im Gespr&auml;ch mit Studis Online. Selbst bei Unternehmern mache sich Desorientierung breit.<br>\nNach meiner Analyse gibt es heute an deutschen Universit&auml;ten und Fachhochschulen mehr als 16.000 Studienangebote, wovon &uuml;ber 3.000 grundst&auml;ndige Studieng&auml;nge sind &hellip;<br>\nFr&uuml;her war das ein Fach, das praktisch &uuml;berall nahezu inhaltlich identisch zugeschnitten war und auch blo&szlig; unter dem einem Namen, eben &bdquo;Informatik&ldquo;, firmierte. Heute wird zwischen &uuml;ber 140 als unterschiedlich spezialisiert ausgewiesenen grundst&auml;ndigen Informatikstudieng&auml;ngen differenziert&hellip;<br>\nBetrachten wir die grundst&auml;ndigen Studieng&auml;nge, dann hat deren Zahl seit Beginn der Reform im Jahr 1999 um mehr als 1.400 Prozent zugelegt. Damals konnte noch zwischen 180 unterscheidbaren und mehr oder weniger klar definierbaren Studienf&auml;chern ausgew&auml;hlt werden. In den 1970er Jahren waren es sogar lediglich 70&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-1824-glueckssache-studienwahl.php\">Ralf Wurzbacher in Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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