{"id":25902,"date":"2015-04-30T16:40:03","date_gmt":"2015-04-30T14:40:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902"},"modified":"2015-04-30T16:40:03","modified_gmt":"2015-04-30T14:40:03","slug":"hinweise-des-tages-ii-195","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h01\">BND-Aff&auml;re Wer das Parlament hinters Licht gef&uuml;hrt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h02\">Wechselkursschock: Schweizer Notenbank macht 30 Milliarden Franken Minus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h03\">Kein Aufschwung durch schwache L&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h04\">Herdentrieb statt Wettbewerb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h05\">Bewegungsfreiheit erhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h06\">Hohe Kursverluste: Der Dax hat ausgeklettert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h07\">The case for cuts was a lie. Why does Britain still believe it?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h08\">Reiner Hoffmann And Richard Trumka On TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h09\">Arbeitsvolumen stagniert auf dem Stand von 1994<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h10\">Bankspeak &ndash; The Language of World Bank Reports<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h11\">Libor-Skandal tr&uuml;bt Deutsche Bank-Bilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h12\">Dilettantenstadl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h13\">Verneigung vor G&uuml;nter Grass &ndash; gerade auch wegen seines Griechenland-Engagements. Oder: Warum schweigen die Medien und die SPD zum Grass-Griechenland-Gedicht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h14\">Kapitalistische Logik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h15\">Blair Witch f&uuml;r die Geschworenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h16\">Atomare Abschreckung &ndash; oder: das hirnrissige Spiel mit der Apokalypse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h17\">Ukraine: Journalisten im Propagandakrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902#h18\">Zu guter Letzt: Kreml: Nordkorea kommt nicht zu Gedenkfeier in Moskau am 9. Mai<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25902&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>BND-Aff&auml;re Wer das Parlament hinters Licht gef&uuml;hrt hat<\/strong><br>\nWer belog in der BND-Aff&auml;re den Bundestag? Wenn einer die Unwahrheit gesagt hat, dann nicht Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re &ndash; sondern Kanzleramtsminister Peter Altmaier. Was f&uuml;r ein Trauerspiel.<br>\nAm Morgen noch stempelten manche Medien Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re zum L&uuml;gner. Die Bild-Zeitung zeigte ihn auf einer halben Seite mit Pinocchio-L&uuml;gennase. Am Ende des Tages m&uuml;sste die L&uuml;gennase wom&ouml;glich jemand anderes tragen: Kanzleramtsminister Peter Altmaier.<br>\nDie meisten der Fragen bezogen sich tats&auml;chlich auf das Gesch&auml;ftsgebiet des Innenministeriums. Andere Fragen wiederum &ndash; und vor allem diese spezielle &ndash; fielen in das Gesch&auml;ftsgebiet des Bundeskanzleramtes. Das n&auml;mlich f&uuml;hrt die Aufsicht &uuml;ber den BND. Und deshalb hat auch das Bundeskanzleramt diese Frage beantwortet. Das Innenministerium von Thomas de Maizi&egrave;re hat diese Antwort im Namen der Bundesregierung herausgegeben&hellip;<br>\nChef des Bundeskanzleramtes n&auml;mlich ist Peter Altmaier. Als die Anfrage der Linken sein Haus erreichte, muss er l&auml;ngst im Bilde gewesen sein, dass da nicht alles okay gelaufen ist in der jahrelangen Zusammenarbeit von NSA und BND. Dennoch hat er die pikante Frage wie bisher beantworten lassen: N&ouml;, alles in bester Ordnung hier.<br>\nRegierungssprecher Steffen Seibert versucht jetzt allen Ernstes dieses Gebaren so zu verkaufen, als h&auml;tte die Bundesregierung die Fragen der Linken nach &ldquo;bestem Wissen und Gewissen&rdquo; beantwortet.<br>\nDas hat sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bnd-affaere-wer-das-parlament-hinters-licht-gefuehrt-hat-1.2459266\">Thorsten Denkler in der SZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Snowden-Enth&uuml;llungen &ndash; Alles Wichtige zum NSA-Skandal<\/strong><br>\nWelche Daten sammelt die NSA, was ist Prism und wie reagieren die &Uuml;berwachten? Aktuelle Entwicklungen und ein &Uuml;berblick &uuml;ber die Snowden-Enth&uuml;llungen seit Juni 2013<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2013-10\/hintergrund-nsa-skandal\">Patrick Beuth in Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wechselkursschock: Schweizer Notenbank macht 30 Milliarden Franken Minus<\/strong><br>\nDer Franken ist einfach zu stark: Das Aufwerten der eigenen W&auml;hrung gegen&uuml;ber Fremdw&auml;hrungen hat der Schweizerischen Nationalbank (SNB) einen Milliardenverlust eingebrockt. F&uuml;r das erste Quartal weist die Notenbank ein Minus von rund 30 Milliarden Franken aus.<br>\nGrund ist der sogenannte Frankenschock Mitte Januar. Bis dahin hatte die Schweizer Notenbank die eigene W&auml;hrung an den Euro gekoppelt und damit den Frankenkurs k&uuml;nstlich niedrig gehalten. Diese Linie gab die Notenbank Mitte Januar auf, die Folge war ein massiver Kurssprung: Der Franken verteuerte sich um rund 20 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/schweiz-nationalbank-snb-macht-30-milliarden-franken-minus-a-1031414.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nun haben wir das oft angesprochene Problem mal in der Realit&auml;t. Nach der Lesart der neoliberalen &Ouml;konomen m&uuml;sste ja nun der Schweizer Staatshaushalt diese Verluste aus Steuermitteln ausgleichen. Das ist es doch, was uns tagein tagaus zu den denkbaren EZB-Verlusten im Rahmen der Eurokrise eingetrichtert wird. Jede Wette, dass der Schweizer Staat kein R&auml;ppli an die SNB &uuml;berweisen wird!<\/em><\/p>\n<p>zum Thema auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14817\">Jens Berger &ndash; H&auml;ufig gestellte Fragen: Muss der Steuerzahler f&uuml;r Verluste der Zentralbanken haften?<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein Aufschwung durch schwache L&ouml;hne<\/strong><br>\nDie lange Zeit schwache Lohnentwicklung wird h&auml;ufig als entscheidender Grund f&uuml;r den Aufschwung in Deutschland genannt. Tats&auml;chlich ist der Boom vor allem der hohen Nachfrage aus dem Ausland zu verdanken. Auf die Dauer ist diese Entwicklung riskant.<br>\nDie L&ouml;hne in Deutschland sind seit den 2000er-Jahren real kaum gestiegen. Gleichzeitig erlebte das Land einen wirtschaftlichen Aufschwung. Eine Reihe von Experten leitet daraus einen Zusammenhang ab: Die &auml;u&szlig;erst moderate Lohnentwicklung habe der deutschen Wirtschaft zu mehr Wettbewerbsf&auml;higkeit verholfen und damit das Wachstum erst erm&ouml;glicht. Doch bei genauerem Hinsehen erweist sich diese Annahme als unzutreffend, wie Thorsten Schulten vom WSI zeigt. Nach Ansicht des &Ouml;konomen hat die deutsche Wirtschaft vor allem von der hohen Nachfrage aus dem Ausland profitiert.<br>\nDas deutsche Wirtschaftsmodell beruht schon seit Langem auf einem starken Exportsektor. Der Stellenwert der Ausfuhren ist in den vergangenen Jahren noch gestiegen: Mit etwa 46 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) habe die Exportquote in den Jahren 2012 und 2013 ihren bisherigen H&ouml;hepunkt erreicht, schreibt Schulten. Zudem seien die Exporte seit den 2000er-Jahren deutlich schneller als die Importe gewachsen. Dies habe zu einem erheblichen Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss von sechs Prozent des BIP gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/53957_53965.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Herdentrieb statt Wettbewerb<\/strong><br>\nDie &uuml;ppigen Geh&auml;lter von US-Managern sind angeblich auf harten Wettbewerb zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Tats&auml;chlich taugt Herdenverhalten eher als Erkl&auml;rung.<br>\nDass Amerika das Land der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten ist, scheint vor allem auf Spitzenverdiener zuzutreffen: Die Nettoeinkommen des reichsten Hundertstels sind laut einem Bericht des US-Kongresses zwischen 1979 und 2007 real um 275 Prozent gestiegen, die des &auml;rmsten F&uuml;nftels dagegen nur um 18 Prozent. Jerry W. Kim, Bruce Kogut und Jae-Suk Yang gehen davon aus, dass die Geh&auml;lter von Top-Managern entscheidend zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Die Sozialwissenschaftler von der Columbia Business School in New York haben untersucht, wie die enormen Gehaltssteigerungen von Chief Executive Officers (CEOs) zu erkl&auml;ren sind. Ihrer Analyse zufolge sind soziale Normen entscheidend, die sich &uuml;ber berufliche Netzwerke verbreiten.<br>\nOft werde das Gehaltsniveau von Managern als notwendige Folge von Angebot und Nachfrage betrachtet, schreiben die Forscher. Demnach habe der intensive Wettbewerb um besonders begabte Superstars die Einkommen von Konzernlenkern &auml;hnlich wie die Bez&uuml;ge von Spitzensportlern in die H&ouml;he getrieben. Dass Konkurrenz um Talente durchaus eine Rolle spielt, halten auch Kim, Kogut und Yang f&uuml;r plausibel: Menschen mit den F&auml;higkeiten, die f&uuml;r die Steuerung einer gro&szlig;en und komplexen Organisation n&ouml;tig sind, d&uuml;rfte es nicht allzu viele geben. Anders als im Sport, wo Erfolg recht eindeutig definiert ist, sei die Produktivit&auml;t von F&uuml;hrungskr&auml;ften allerdings schwer zu messen. Daher, so die These der Autoren, lasse sich die H&ouml;he der Bez&uuml;ge eher soziologisch als &ouml;konomisch erkl&auml;ren: Statt an den Gesetzen des Marktes orientiere man sich vor allem daran, was in berufenen Kreisen als legitim gilt.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150430_g1_impuls_grafik_2015_07_3_rdax_600x383.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/53957_53970.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bewegungsfreiheit erhalten<\/strong><br>\nAb 2020 gilt die Schuldenbremse auch f&uuml;r die Bundesl&auml;nder. Vier L&auml;nder, darunter Nordrhein-Westfalen, haben noch keine entsprechenden rechtlichen Regelungen getroffen. Es gilt, die vorhandenen Gestaltungsspielr&auml;ume zu nutzen.<br>\nF&uuml;r die Umsetzung der Schuldenbremse im Landesrecht gibt es drei Alternativen: eine Verankerung in der Landesverfassung wie zum Beispiel in Hamburg oder in Rheinland-Pfalz, ein einfaches Gesetz oder den Verzicht auf eine Regelung. IMK-Finanzexpertin Katja Rietzler h&auml;lt die einfachgesetzliche Version f&uuml;r ausreichend. Ausf&uuml;hrungsbestimmungen zur Schuldenbremse gleich mit Verfassungsrang auszustatten, w&auml;re problematisch, weil Verfassungs&auml;nderungen nur schwer zu korrigieren sind. Angesichts mangelnder Erfahrung mit dem Instrument sei aber zu erwarten, dass die Regelung nach einigen Jahren im Einsatz angepasst werden m&uuml;sste. W&uuml;rden L&auml;nder auf eine ausdr&uuml;ckliche eigene Regelung verzichten, so w&auml;re die jeweilige Landesregierung nach den Vorgaben des Grundgesetzes ab 2020 gezwungen, ohne R&uuml;cksicht auf den Konjunkturzyklus in jedem einzelnen Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Dies sei &bdquo;die denkbar schlechteste L&ouml;sung&ldquo;, so Rietzler, denn auch &bdquo;in Konjunkturabschw&uuml;ngen oder Notlagen&ldquo; best&uuml;nde dann &bdquo;ein erheblicher Druck zu prozyklisch wirkenden Ausgabenk&uuml;rzungen&ldquo;.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150430_g2_impuls_grafik_2015_07_1_rdax_358x600.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/53957_53986.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hohe Kursverluste: Der Dax hat ausgeklettert<\/strong><br>\nAm Mittwoch kurz nach 16 Uhr schien es kein Halten mehr zu geben: Binnen weniger Minuten b&uuml;&szlig;te der Dax  Chart zeigen mehr als 150 Punkte ein. Bei Handelsschluss verzeichnete er den gr&ouml;&szlig;ten Tagesverlust seit mehr als einem Jahr: minus 3,2 Prozent. Auch am Donnerstag verlor Deutschlands wichtigstes B&ouml;rsenbarometer zun&auml;chst weiter an Wert, ehe der Kurs gegen Mittag leicht ins Plus drehte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dax-absturz-erklaert-in-vier-grafiken-a-1031461.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Lustig. Vor wenigen Tagen erschien auf SPIEGEL-Online noch das Aktien-PR-St&uuml;ck <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/dax-hoch-aktien-kann-man-trotzdem-kaufen-kolumne-a-1024724.html\">&bdquo;Dax bei 12.000 Punkten: Aktien &ndash; jetzt erst recht!&ldquo;<\/a> vom Allround-Experten Hermann-Josef Tenhagen. Mal schauen, ob man Tenhagen dieses St&uuml;ck in einigen Monaten um die Ohren hauen wird. Dann h&auml;tte er zumindest das Kunstst&uuml;ck vollbracht, Kleinsparer exakt zum H&ouml;hepunkt einer Blase in Aktien zu jagen. Um seinen Ruf als &bdquo;Experte&ldquo; muss sich jedoch ohnehin keine Sorgen machen &hellip; die &Ouml;ffentlichkeit vergisst schnell.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>The case for cuts was a lie. Why does Britain still believe it?<\/strong><br>\nin May 2010, as Britain headed into its last general election, elites all across the western world were gripped by austerity fever, a strange malady that combined extravagant fear with blithe optimism. Every country running significant budget deficits &ndash; as nearly all were in the aftermath of the financial crisis &ndash; was deemed at imminent risk of becoming another Greece unless it immediately began cutting spending and raising taxes. Concerns that imposing such austerity in already depressed economies would deepen their depression and delay recovery were airily dismissed; fiscal probity, we were assured, would inspire business-boosting confidence, and all would be well.<br>\nPeople holding these beliefs came to be widely known in economic circles as &ldquo;austerians&rdquo; &ndash; a term coined by the economist Rob Parenteau &ndash; and for a while the austerian ideology swept all before it.<br>\nBut that was five years ago, and the fever has long since broken. Greece is now seen as it should have been seen from the beginning &ndash; as a unique case, with few lessons for the rest of us. It is impossible for countries such as the US and the UK, which borrow in their own currencies, to experience Greek-style crises, because they cannot run out of money &ndash; they can always print more. Even within the eurozone, borrowing costs plunged once the European Central Bank began to do its job and protect its clients against self-fulfilling panics by standing ready to buy government bonds if necessary. As I write this, Italy and Spain have no trouble raising cash &ndash; they can borrow at the lowest rates in their history, indeed considerably below those in Britain &ndash; and even Portugal&rsquo;s interest rates are within a whisker of those paid by HM Treasury.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/business\/ng-interactive\/2015\/apr\/29\/the-austerity-delusion\">Paul Krugman im Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Reiner Hoffmann And Richard Trumka On TTIP<\/strong><br>\nThe German Marshall Fund of the United States and the Friedrich-Ebert-Stiftung Washington organised an event on TTIP with the President of the German trade union confederation DGB, Reiner Hoffmann, and his US counterpart, Richard Trumka, the President of the AFL-CIO. The event was moderated by Shawn Donnan, the World Trade Editor of the Financial Times.<br>\nWith TTIP controversies frequently in the news there is an urgent need to better understand the issues at hand. You can watch the full discussion below.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.socialeurope.eu\/2015\/04\/reiner-hoffmann-and-richard-trumpka-on-ttip\/\">Social Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitsvolumen stagniert auf dem Stand von 1994<\/strong><br>\nSabine Zimmermann hat am Donnerstag vor Journalisten in Berlin &uuml;ber die aktuellen Zahlen und die Situation am Arbeitsmarkt informiert. Die neue Rekordbesch&auml;ftigung basiere auf dem Wachsen von Arbeitspl&auml;tzen im Niedriglohnbereich. Da das Arbeitsvolumen seit Jahren stagniere, stiege die Zahl der Arbeitspl&auml;tze der nur dadurch an, dass gute, unbefristete Arbeit zunehmend in einen Niedriglohnjob in Teilzeit umgewandelt werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=00WCJZorrkA&amp;feature=youtu.be\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bankspeak &ndash; The Language of World Bank Reports<\/strong><br>\nWhat can quantitative linguistic analysis tell us about the operations and outlook of the international financial institutions? At first glance, the words most frequently used in the World Bank&rsquo;s Annual Reports give an impression of unbroken continuity. [1] Seven are near the top at any given time: three nouns&mdash;bank, loan\/s,development&mdash;and four adjectives: fiscal, economic, financial, private. This septet is joined by a handful of other nouns: ibrd, countries, investment\/s, interest, programme\/s, project\/s, assistance, and&mdash;though initially less frequent&mdash;lending, growth, cost, debt, trade, prices. There is also a second, more colourless set of adjectives&mdash;other, new, such, net, first, more, general&mdash;plus agricultural, partly replaced from the 1990s by rural. [2] The message is clear: the World Bank lends money for the purpose of stimulating development, notably in the rural South, and is therefore involved with loans, investments and debts. It works through programmes and projects, and considers trade a key resource for economic growth. Being concerned with development, the Bank deals with all sorts of economic, financial and fiscal matters, and is in touch with private business. All quite simple, and perfectly straightforward.  And yet, behind this fa&ccedil;ade of uniformity, a major metamorphosis has taken place.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/newleftreview.org\/II\/92\/franco-moretti-dominique-pestre-bankspeak\">New Left Review<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Seit Anfang der 90-er Jahre ( 1990 ) trat in der Sprache der Weltbank ein entscheidender Wandel ein:<br>\nKonkrete Orte und Akteure verschwinden aus der Spitzengruppe der H&auml;ufigkeitskurven&hellip;<br>\nIn dem Ma&szlig; , in dem die physische Welt verblasst, wird die Sprache der Bank selbstreferentiell und richtet sich g&auml;nzlich im Finanzsektor ein.<br>\nMit dem Verschwinden sozialer und politischer Akteure in abstrakten Strukturprozessen erlebt das Wort &ldquo;governance&rdquo; einen steilen Aufstieg. Es umgibt die Prozesse, als deren Agent die Weltbank sich darstellt, mit einem Kordon aus dem Arsenal ethisch-moralischer Begriffe : mit &ldquo;Verantwortung&rdquo; und &ldquo;Hingabe&rdquo; widmet sich die Bank ihrem Gesch&auml;ft&hellip;..<br>\nDie &ldquo;chaotische Aufz&auml;hlung&rdquo; haben Moretti und Pestre als Charakteristikum der Sprache der Weltbank entdeckt&hellip;<br>\nEs ist das &ldquo;and&rdquo; , das eine st&auml;ndig wachsende Zahl von abstrakten Begriffen auch dann zu Aufz&auml;hlungen koppeln muss, wenn die Glieder keinen erkennbaren Zusammenhang haben.<br>\n&ldquo;Bankspeak&rdquo; , so das Fazit der Autoren, ist eine Sprache, in der alle &ouml;konomischen und politischen Prozesse der Welt, an denen die Weltbank Anteil hat, vor allem eines sind : Alternativlos ! (zitiert aus dem Artikel &ldquo;Das Verblassen der physischen Welt&rdquo; &ndash; Erhellend: Eine Analyse der Sprache der Weltbank&rdquo; von Lothar M&uuml;ller aus der &ldquo;S&uuml;ddeutschen&rdquo; vom 29. April 2015 )<br>\nGeorge Orwell nannte dies f&uuml;r die Sprache seines fiktionalen totalit&auml;ren Staates &ldquo;New Speak&rdquo; &ndash; heute anscheinend dieses &ldquo;Bankspeak&rdquo;, dem sich alles zu unterwerfen hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Libor-Skandal tr&uuml;bt Deutsche Bank-Bilanz<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150430_03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150430_klartext_Libor-Skandal.pdf\">klartext DGB [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Dilettantenstadl<\/strong><br>\nDa hat die zust&auml;ndige Ministerin die 15 wichtigsten R&uuml;stungsprojekte &ndash; vom Transportflieger A400M bis zum Sch&uuml;tzenpanzer &ldquo;Puma&ldquo; &ndash; auf den Pr&uuml;fstand stellen lassen, und das Ergebnis &uuml;berraschte zwar nach allem, was aus diesem Bereich in den letzten Jahren ans Licht kam, nicht mehr wirklich, schl&auml;gt in summa dem sprichw&ouml;rtlichen Fass jedoch immer noch die Krone vom Kopf: Im Durchschnitt hinken die Projekte vier Jahre hinter der urspr&uuml;nglichen Zeitplanung her, und insgesamt werden sie (bis jetzt) 12,9 Milliarden Euro teurer als vorgesehen. Bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von derzeit 58 Milliarden.<br>\nWer nun allerdings meint, dass solch exakte Bestandsaufnahme der Dilemmata beim Bundesverteidigungsministerium (BMVg) eine gute Grundlage f&uuml;r Regressforderungen gegen&uuml;ber den Herstellern abgeben m&uuml;sste, um wenigstens einige dieser Milliarden dem Steuerzahler zu ersparen, der liegt so weit daneben, wie nur irgend m&ouml;glich. Selbst bei hundertprozentiger Abweichung von geschlossenen Vertr&auml;gen &ndash; der Sch&uuml;tzenpanzer &bdquo;Puma&ldquo; zum Beispiel wird nach aktuellem Stande mindestens doppelt so teuer wie urspr&uuml;nglich vereinbart &ndash; kommen die R&uuml;stungsunternehmen ohne Strafzahlungen davon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2015\/04\/dilettantenstadl-32697.html\">Sarcasticus in Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verneigung vor G&uuml;nter Grass &ndash; gerade auch wegen seines Griechenland-Engagements. Oder: Warum schweigen die Medien und die SPD zum Grass-Griechenland-Gedicht?<\/strong><br>\nDer Tod von G&uuml;nter Grass f&uuml;hrte zu Recht zu einer breiten Resonanz in den Medien. Die SPD schrieb &bdquo;Wir verneigen uns vor G&uuml;nter Grass&ldquo;. Sein j&uuml;ngstes gro&szlig;es politisches Engagement, dasjenige f&uuml;r Griechenland und gegen die Troika-Politik, blieb dabei jedoch fast komplett ausgespart. Warum blo&szlig;?<br>\nSo gut wie alle loben sie ihn nun &ndash; G&uuml;nter Grass als gro&szlig;er deutscher Dichter und politisch engagierter Mensch. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte fest, Grass habe &bdquo;die Nachkriegsgeschichte Deutschlands mit seinem k&uuml;nstlerischen sowie seinem gesellschaftlichen und politischen Engagement wie nur wenige begleitet und gepr&auml;gt&ldquo;. Stimmt. Und genau an dem Zeitpunkt, als das &bdquo;Nachkriegsdeutschland&ldquo; versuchte mit dem Zwei-plus-vier-Vertrag einen Schlussstrich &ndash; auch unter das Thema deutsche Verantwortung f&uuml;r den Zweiten Weltkrieg und zur Frage der Reparationen zu ziehen, lie&szlig; sich Grass in seinem Buch &bdquo;Ein weites Feld&ldquo; vernehmen &ndash; mit einer umfassenden Kritik an der Treuhandpolitik, der Abwicklung der DDR und der Entsorgung deutscher Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/faktencheckhellas.org\/verneigung-vor-guenter-grass-gerade-auch-wegen-seines-griechenland-engagements-oder-warum-schweigen-die-medien-und-die-spd-zum-grass-griechenland-gedicht\/#more-42\">FaktenCheck: HELLAS<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kapitalistische Logik<\/strong><br>\nSelbsternannte Experten aus Wirtschaftsstiftungen loben deutsche Fl&uuml;chtlingspolitik<br>\nIn der aktuellen Debatte um die europ&auml;ische Fl&uuml;chtlingspolitik im allgemeinen und die bundesdeutsche im speziellen erlebt der &raquo;Sachverst&auml;ndigenrat deutscher Stiftungen f&uuml;r Integration und Migration&laquo; eine zuvor unbekannte &Ouml;ffentlichkeit. Am Dienstag pr&auml;sentierte dieser sein Jahresgutachten 2015. Das wirkt auf den ersten Blick, als habe er sich eine Forderung von Fl&uuml;chtlingsaktivisten zu eigen gemacht: Anerkannte Asylbewerber sollen, so die Analyse, innerhalb der Europ&auml;ischen Union ihren Lebensmittelpunkt frei w&auml;hlen d&uuml;rfen.<br>\nDoch auf den zweiten Blick offenbart dies nur deren kapitalistische Sichtweise, da es dem Gremium vor allem darum geht, dass Menschen sich dort niederlassen sollen, wo ihre billige Arbeitskraft gebraucht wird. Zu der Organisation geh&ouml;ren unter anderem die Volkswagen-, die Bertelsmann-, die Robert-Bosch- und die Vodafone-Stiftung. Fl&uuml;chtlingsorganisationen, die sich seit Jahren f&uuml;r eine Verbesserung der Rechte von Asylsuchenden einsetzen, oder migrantische Stiftungen sucht man im Portfolio hingegen vergebens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/04-29\/007.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Blair Witch f&uuml;r die Geschworenen<\/strong><br>\nWarum der Einsatz von Body-Cams keine Polizeigewalt verhindert<br>\nUS-Amerikanische B&uuml;rgerrechtler bringen die Body-Cam als Weg gegen die eskalierende Polizeigewalt ins Spiel. Das ist ein verzweifeltes Begehren. Denn Kamera&uuml;berwachung hat noch nie Gewalt vereitelt. Und die auf der Schulter sitzende Kamera verschleiert mehr als sie offenbart.<br>\nManchmal ist man verzweifelt und dann glaubt man an Dinge, die man unter rationalen Aspekten ablehnen w&uuml;rde. Angesichts der Polizeigewalt gegen&uuml;ber Schwarzen in den Vereinigten Staaten kann man nat&uuml;rlich verzweifeln. Und dann kommen Ideen auf, die kontraproduktiv sein k&ouml;nnen. So wie die Body-Cam, die B&uuml;rgerrechtler jetzt als Chance sehen, um t&ouml;dliche Sch&uuml;sse auf schwarze B&uuml;rger zu vereiteln. Denn wenn der Polizist einen kleinen &Uuml;berwachungsapparat auf der Schulter montiert hat, dann wird er sich ja sicherlich &uuml;berlegen, was er da mit seiner in Uniform ausgestatteten Macht anstellt. Wer l&auml;sst sich schon dabei filmen, wie er einen unbewaffneten Teenager in den R&uuml;cken schie&szlig;t? Oder einen wehrlosen Alten drangsaliert? So jedenfalls der Ansatz und die Theorie, die die B&uuml;rgerrechtler da haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/969707.blair-witch-fuer-die-geschworenen.html\">Roberto De Lapuente auf Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Atomare Abschreckung &ndash; oder: das hirnrissige Spiel mit der Apokalypse<\/strong><br>\nKernwaffen sind die mit Abstand unsinnigste milit&auml;rische Manifestation des menschlichen Erfindungsgeistes. Bisher jedenfalls. Sie zeugen zugleich von einer grunds&auml;tzlichen Unf&auml;higkeit der Gattung Homo sapiens, selbst potenziell selbstm&ouml;rderische Konsequenzen dieses Erfindungsgeistes in angemessener Weise zu antizipieren und durch Unterlassen zu vermeiden.<br>\nKernwaffen k&ouml;nnen von ihren Besitzern nicht gegeneinander eingesetzt werden, da diese damit die eigene Vernichtung per Gegenschlag riskierten. Das hatte bereits Bernhard Brodie, einer der intellektuellen V&auml;ter der Theorie der nuklearen Abschreckung erkannt. In seiner fr&uuml;hen, 1946 erschienenen Arbeit &bdquo;The Absolute Weapon: Atomic Power and World Order&ldquo; stellte er den fundamentalen Unterschied der Bombe im Verh&auml;ltnis zu allen bisherigen Milit&auml;rtechnologien dahingehend heraus, dass die neue Waffe jegliche Verteidigung gegen sie unm&ouml;glich mache. An diesem Grundsachverhalt hat sich trotz aller, insbesondere amerikanischer Versuche, ihn strategietheoretisch und technologisch au&szlig;er Kraft zu setzen, bis heute nichts ge&auml;ndert. Unter den Atomm&auml;chten gilt, seit die Sowjetunion das Unverwundbarkeitsmonopol der USA durch Einf&uuml;hrung ballistischer Interkontinentalraketen irreversibel beseitigt hat: &bdquo;Wer zuerst schie&szlig;t, stirbt als zweiter.&ldquo; Diese Gegebenheit bringt das Akronym MAD (englisch auch: verr&uuml;ckt) auf den Punkt &ndash; Mutual Assured Destruction, gegenseitig gesicherte Vernichtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2015\/04\/atomare-abschreckung-%E2%80%93-oder-das-hirnrissige-spiel-mit-der-apokalypse-32783.html\">Wolfgang Schwarz in Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ukraine: Journalisten im Propagandakrieg<\/strong><br>\nDie Ukraine wird zurzeit von einer antirussischen Mordserie ersch&uuml;ttert. Die letzten Opfer: Ein pro-russischer Abgeordneter des Kiewer Parlaments und ein ukrainischer Journalist, bekannt f&uuml;r seine prorussische Haltung. Die Morde und ihre Opfer sind inzwischen fester Bestandteil gegenseitiger, &ouml;ffentlicher Schuldzuweisung: Die Russen verd&auml;chtigen ukrainisch-nationalistische Kr&auml;fte, die Ukrainer vermuten den russischen Geheimdienst hinter den Gewalttaten &ndash; der bisherige H&ouml;hepunkt eines sich aufschaukelnden Informationskrieges. [&hellip;]<br>\nEnde des vergangenen Jahres richtete der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko ein Informationsministerium ein, um eine Strategie f&uuml;r die ukrainischen Medien zu entwickeln. Schnell war von der Gefahr einer Zensurbeh&ouml;rde die Rede. Reporter ohne Grenzen, aber auch lokale Journalisten warnten vor staatlichen Eingriffen in die Pressefreiheit. Doch au&szlig;er einiger Ank&uuml;ndigungen und den Aufrufen im Netz der russischen Propaganda durch eigene entgegenzutreten, ist die neue Beh&ouml;rde kaum in Erscheinung getreten. Stattdessen hat das Pr&auml;sidialamt selbst eingegriffen: Seit Anfang letzten Jahres sind 14 russische Sender stillgelegt worden. Im Februar 2015 wurde die sehr popul&auml;re aber auch umstrittene &ldquo;Savik-Shuster-Show&ldquo; von einem privaten Fernsehkanal aus dem Programm genommen &ndash; nachdem in der Show ein russischer Journalist ausgiebig zu Wort kommen durfte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Ukraine-Journalisten-im-Propagandakrieg,ukraine610.html\">NDR Zapp<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist nat&uuml;rlich kein Geheimnis, das in der Ukraine ganz massiv antirussische Propaganda betrieben wird. Unverst&auml;ndlich ist, dass in den gro&szlig;en deutschen Medien (Dieser Beitrag ist die Ausnahme, die die Regel best&auml;tigt) stets ausschlie&szlig;lich von russischer Propaganda, aber nie von ukrainischer Propaganda die Rede ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Kreml: Nordkorea kommt nicht zu Gedenkfeier in Moskau am 9. Mai<\/strong><br>\nDer nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat seine Teilnahme an den Gedenkfeiern zum Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren abgesagt. Ein Sprecher des Kreml teilte mit, &uuml;ber diplomatische Kan&auml;le habe man erfahren, dass Kim nicht kommen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kreml-nordkorea-kommt-nicht-zu-gedenkfeier-in-moskau-am-9.353.de.html?drn:news_id=477909\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese Meldung h&ouml;rte ich heute in den 12-Uhr-Nachrichten des Deutschlandfunks. Sofort dachte ich daran, dass ja Deutschland an dieser Gedenkfeier auch nicht teilnimmt. War das ein Wink mit dem Zaunpfahl von Seiten des Nachrichtenredakteurs? Soll nun Deutschland auf eine Stufe mit Nordkorea gestellt werden? Ist das eine Propagandaaktion des Kreml? Will Putin mit einer solchen Meldung Deutschland provozieren?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-25902","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25902"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25902\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25905,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25902\/revisions\/25905"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25902"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}