{"id":25932,"date":"2015-05-04T09:28:16","date_gmt":"2015-05-04T07:28:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932"},"modified":"2015-05-04T09:28:16","modified_gmt":"2015-05-04T07:28:16","slug":"hinweise-des-tages-2366","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h01\">Bahnstreik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h02\">BND-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h03\">Ost-West-Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h04\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h05\">Deutschlands Oligarchen genie&szlig;en ein Milliardenprivileg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h06\">The ten richest Africans own as much as the poorest half of the continent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h08\">Neues eBook &ldquo;How to make it work&rdquo; zum gratis Download<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h09\">Arbeitnehmer m&uuml;ssten zufrieden sein &ndash; sind es aber nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h10\">Von den USA lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h11\">Guten Morgen! &bdquo;Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h12\">Betriebsr&auml;te im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h13\">Freie Fahrt f&uuml;r Investoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h14\">Here&rsquo;s Who Really Controls Politics in the U.S.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h15\">US-Army r&uuml;stet in Deutschland auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h16\">SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h17\">Faz-Redakteur ruft zur Bespitzelung der Mitb&uuml;rger auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h18\">&ldquo;Die Anstalt&rdquo; vom 28. April 2015 &ndash; ZDF &ndash; komplette Sendung mit Carolin Kebekus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h19\">TV-Tipp: T&auml;uschung &ndash; Die Methode Reagan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932#h20\">Das Letzte: Heimliche Hausausweise f&uuml;r Lobbyisten: ZDF heute-show macht abgeordnetenwatch.de-Recherche zum Thema<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25932&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bahnstreik<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Stoppt den Bahnsinn!<\/strong><br>\n[&hellip;] Wenn es eines Beweises bedurft h&auml;tte, dass es ein Tarifeinheitsgesetz braucht, um die z&uuml;gellosen Ausw&uuml;chse machtverliebter Einzelgewerkschafter zu regulieren, dann ist es dieser neue Streik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/news\/standards\/bela-anda\/stoppt-den-bahnsinn-40801762.bild.html\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Interessant ist, dass der BILD-Kommentator und ehemalige Regierungssprecher von Schr&ouml;der B&eacute;la Anda hier einen Kernpunkt anspricht, den man zum Verst&auml;ndnis des Eisenbahnerstreiks im Auge behalten muss. Nat&uuml;rlich wird der Streik durch die Medien als st&auml;rkstes Argument f&uuml;r ein Tarifeinheitsgesetz ins Feld gef&uuml;hrt. Und nun &uuml;berlegen Sie einmal, wem die Deutsche Bahn AG geh&ouml;rt? Die DB AG ist eine 100% Tochter des Bundes. Das Management der DB AG agiert also im direkten Auftrag der Vertreter des Bundes, die hier die Kapitalseite stellen. Kann es da wirklich &uuml;berraschen, dass die DB AG sich derart quer stellt und Forderungen der GDL, die bei n&uuml;chterner Betrachtung vollkommen gerechtfertigt sind, noch nicht einmal diskutieren will und damit(!) eine weitere Eskalation herbeif&uuml;hrt? Nicht die GDL, sondern die Bundesregierung will hier ein Exempel statuieren, um den Weg zum Tarifeinheitsgesetz zu bereiten. Und die Medien spielen dieses Spiel nicht nur mit &hellip; sie sind durch ihre grotesk einseitige Interpretation des Arbeitskampfs sogar die eigentlichen Fu&szlig;soldaten in dieser PR-Schlacht f&uuml;r ein Gesetz, das die Koalitionsfreiheit in Deutschland massiv besch&auml;digen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Zugpersonal hat die Nase gestrichen voll!<\/strong><br>\nDie Verhandlungstaktik der Deutschen Bahn AG nimmt nun endg&uuml;ltig skurrile Z&uuml;ge an. Im Rahmen eines gestrigen Spitzengespr&auml;chs in Frankfurt am Main gab es nicht die geringste Ann&auml;herung im bestehenden Tarifkonflikt.<br>\nIm Gegenteil! Vollmundig angek&uuml;ndigt, legte die DB ein angeblich &bdquo;materiell verbessertes&ldquo; Angebot vor. Da sie ja schon gro&szlig;z&uuml;gig 750 Euro &uuml;berwiesen hat, sollen die Besch&auml;ftigten im Juli 2015 noch einmal stolze 250 Euro erhalten. Tolle Sache, kann man da nur sagen. Ab 1. Juli 2015 soll das Entgelt dann um 3,2 Prozent erh&ouml;ht werden, ein Jahr sp&auml;ter noch einmal um 1,5 Prozent. Die Laufzeit w&uuml;rde damit alles in allem 30 Monate betragen. Dies h&auml;tte zur Folge, dass f&uuml;r 24 Monate eine Entgelterh&ouml;hung von rund drei Prozent wirksam werden w&uuml;rde, denn die prozentualen Erh&ouml;hungen setzen auf die alten Entgelttabellen auf. Das ist nat&uuml;rlich viel zu wenig!<br>\nDoch die DB setzt noch einen drauf. Von ihr kommt weiterhin kein Angebot zur Absenkung der Arbeitszeit, kein Angebot zur Begrenzung von &Uuml;berstunden, kein Angebot zur Belastungssenkung f&uuml;r das Zugpersonal, kein Angebot zur Ergebnisbeteiligung, kein Angebot zur Einf&uuml;hrung einer weiteren Entgeltstufe. Au&szlig;erdem will die DB am Zwei-Klassen-Lokomotivf&uuml;hrer festhalten. Auch weiterhin sollen Lokrangierf&uuml;hrer also als &bdquo;Billig-Lokomotivf&uuml;hrer&rdquo; vom Arbeitgeber missbraucht werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gdl.de\/Aktuell-2015\/AushangFakten-1430409563\">GDL &ndash; Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>BND-Aff&auml;re<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>SPD droht Kanzleramt mit Klage<\/strong><br>\nDer NSA-Ausschuss macht Druck auf die Bundesregierung: Er fordert die schnelle Herausgabe der Spionagelisten, auf denen steht, welche Ziele die NSA mithilfe des BND aussp&auml;hte. Das Kanzleramt wartet aber noch auf ein Okay &ndash; ausgerechnet aus den USA. Das wollen sich die Abgeordneten nicht bieten lassen.<br>\nDie Regierung m&uuml;sse die Liste bis zur n&auml;chsten Ausschusssitzung am Donnerstag liefern, verlangten mehrere Obleute. &ldquo;Wir werden nicht zulassen, dass sich das weiter verz&ouml;gert&rdquo;, sagte der SPD-Obmann Christian Flisek. &ldquo;Mir ist es egal, wie die Amerikaner darauf reagieren. Ich gehe davon aus, dass die Bundesregierung vorlegen wird &ndash; alles andere w&uuml;rde ansonsten gerichtlich zu kl&auml;ren sein&rdquo;, sagte er im ZDF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/bnd-affaere-spd-droht-kanzleramt-mit-klage-wegen-us-spionagelisten-38291150.html\">heute.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Die neue deutsche Arroganz<\/strong><br>\nDer deutsche Auslandsgeheimdienst hat die im Auftrag der NSA abgefangene Kommunikation h&ouml;chster franz&ouml;sischer Regierungsstellen f&uuml;r seine eigene Spionaget&auml;tigkeit genutzt. Dies geht aus aktuellen Medienberichten hervor. Demnach hat der BND nicht nur Metadaten, sondern auch den Inhalt von E-Mails und Telefonaten aufgezeichnet und sich daraus zur Erstellung seiner Berichte bedient. Betroffen waren nicht nur die Verwaltung des franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten, sondern auch &ouml;sterreichische Regierungsbeh&ouml;rden und die EU-Kommission. Insider urteilen, es sei dem BND eindeutig um &ldquo;die politische Aussp&auml;hung unserer europ&auml;ischen Nachbarn&rdquo; gegangen; die durch das Bekanntwerden dieser Tatsache ausgel&ouml;ste Aff&auml;re habe mit der Aufdeckung der deutschen Spionage in Frankreich, &Ouml;sterreich und bei der EU &ldquo;ihren Scheitelpunkt noch nicht erreicht&rdquo;. Die Enth&uuml;llungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, zu dem neue Verbalattacken aus der Bundesregierung in Frankreich Emp&ouml;rung hervorrufen. Mitte April hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble behauptet, Frankreich k&ouml;nnte &ldquo;froh sein&rdquo;, sollte jemand das franz&ouml;sische Parlament zu Sparma&szlig;nahmen &ldquo;zwingen&rdquo;. Franz&ouml;sische Spitzenpolitiker hatten sich daraufhin heftig &uuml;ber die &ldquo;neue deutsche Arroganz&rdquo; beschwert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59107\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Es wird so getan, als sei der NSA\/BND\/Bundesregierung-Skandal neu<\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Ein Nachtrag zum hei&szlig;en Thema Aussp&auml;hung durch NSA und servile Zuarbeit des BND und der Bundesregierung<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu erreichte uns die Mail einer NachDenkSeiten-Leserin mit dem folgenden Passus:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Die Vorg&auml;nge um den BND bzw. NSA sowie  die historischen Zusammenh&auml;nge sind doch hinl&auml;nglich durch Josef Foschepoth erforscht und benannt worden. Siehe u.a. auch <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Josef_Foschepoth\">hier<\/a>.<\/em><br>\n<em>Das wissen Sie doch sicherlich auch. Warum ver&ouml;ffentlichen Sie nichts in diese Richtung, um diese unw&uuml;rdige und erb&auml;rmliche &ldquo;Schauspiel&rdquo; in der sogenannten &Ouml;ffentlichkeit zu beenden?&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben auf den NachDenkSeiten des &Ouml;fteren auf Foschepoths Forschungen und auch auf eigene fr&uuml;here Erfahrungen mit der eingeschr&auml;nkten Souver&auml;nit&auml;t unseres Landes hingewiesen. Dennoch ist der Hinweis wichtig. So hat beispielsweise der Vortrag Foschepoths zu Ehren von Edward Snowden nichts an Aktualit&auml;t verloren und zeigt auch wie geschichtsvergessen die jetzige Berichterstattung und Kommentierung verf&auml;hrt: Vortrag von Josef Foschepoth beim Whistleblower Award an <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=E79NARBuMS8\">Edward Snowden: &ldquo;&Uuml;berwachungsstaat Deutschland&rdquo; (1\/2) (29 min.) auf YouTube, vom 1. September 2013<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>NSA-Skandal &ndash; warum niemand zur&uuml;cktritt<\/strong><br>\nOffenbar hat der BND f&uuml;r seine Buddies von der NSA munter in Europa spioniert. Nun beginnt das Blame-Game, wer daf&uuml;r verantwortlich ist. Doch das Problem liegt tiefer. (&hellip;)<br>\nZwei Erkenntnisse lassen sich daraus ziehen. Erstens: Der NSA-Skandal hat &uuml;ber die Jahre viele Spitzenpolitiker in vielen Parteien kontaminiert. Das d&uuml;rfte der Grund sein, weshalb am Ende niemand zur&uuml;cktritt. Schlicht: gar niemand. Zweitens: Es ist egal, wer gerade Kanzleramtschef, Pr&auml;sident des BND oder Vorsitzender des PKGr ist. Das Problem liegt tiefer. Es ist strukturell. Wer das nicht sehen will, bewegt sich nur auf einem Nebenkriegsschauplatz.<br>\nDer Historiker Josef Foschepoth hat in einem Interview vor zwei Jahren das Entscheidende gesagt: &ldquo;Die NSA darf in Deutschland alles machen.&rdquo; Weil es so Tradition ist. Weil die Amerikaner auch das Recht dazu haben, festgehalten in zahlreichen Abkommen mit den deutschen Regierungen. Weil der kleine BND von den Erkenntnissen der gro&szlig;en NSA abh&auml;ngt, unter anderem bei der Terrorbek&auml;mpfung. Und weil die parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste schwach ist. Politisch gewollt schwach ist. So ist das nicht erst seit gestern, sondern seit den 50er Jahren.<br>\nDeswegen sind Personalfragen zweitrangig. Es geht um sehr gro&szlig;e strukturelle Probleme, die bis zur Frage nach der staatlichen Souver&auml;nit&auml;t reichen. Diese Probleme anzugehen w&auml;re oberste Pflicht. F&uuml;r Angela Merkel, Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/bnd-spioniert-fuer-nsa-und-keiner-uebernimmt-die-verantwortung-schlag-12-der-mittagskommentar-aus-berlin-2190869.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich vielfach diesem Themenkomplex gewidmet; hier drei Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23349\">Manipulations-Mechanismen in den transatlantischen Beziehungen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22973\">NSA, BND &amp; Co. &ndash; Der Mensch als &bdquo;Sicherheitsrisiko&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22336\">Vieles spricht daf&uuml;r, dass die Ausweisung des CIA-Chefs ein inszenierter Theaterdonner ist.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ost-West-Konflikt<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Nato richtet direkten Draht zum russischen Milit&auml;r ein<\/strong><br>\nDie Spannungen zwischen der Nato und Russland sind so gro&szlig; wie seit Jahren nicht mehr. Nun hat das westliche Verteidigungsb&uuml;ndnis reagiert und wieder eine regelm&auml;&szlig;ige Verbindung f&uuml;r Krisenf&auml;lle eingerichtet.<br>\n&bdquo;Die Nato und die russischen Milit&auml;rbeh&ouml;rden unterhalten Kommunikationsverbindungen. Sowohl der Oberbefehlshaber f&uuml;r Europa als auch der Vorsitzende des Nato-Milit&auml;rausschusses haben die Erlaubnis, sich mit ihren russischen Kollegen in Verbindung zu setzen&ldquo;, teilte die Allianz auf Anfrage der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit. Die Kommunikationskan&auml;le seien jederzeit offen und w&uuml;rden regelm&auml;&szlig;ig getestet, hei&szlig;t es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/nato-richtet-direkten-draht-zum-russischen-militaer-ein-13571143.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Russische Rocker &ndash; &ldquo;Nachtw&ouml;lfe&rdquo; &uuml;berqueren Grenze zu Deutschland<\/strong><br>\nDie Putin-Rocker setzen ihre umstrittene &ldquo;Siegestour&rdquo; fort. Nach einer Stippvisite in Wien sind einige &ldquo;Nachtw&ouml;lfe&rdquo; nun nach Deutschland eingereist. Ihr Ziel: Berlin.<br>\nErste Mitglieder der russischen Rockergruppe &ldquo;Nachtw&ouml;lfe&rdquo; sind &uuml;ber die offene Grenze nach Bayern gefahren. Das best&auml;tigte ein Sprecher des Polizeipr&auml;sidiums Oberbayern Nord der Nachrichtenagentur dpa. Eine kleine Gruppe von &ldquo;grob gesch&auml;tzt zehn Personen&rdquo; habe am Sonntagabend den deutsch-&ouml;sterreichischen Grenz&uuml;bergang Bad Reichenhall passiert. Damit sind die Rocker dem Ziel ihrer umstrittenen &ldquo;Siegestour&rdquo; ein St&uuml;ck n&auml;her gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nachtwoelfe-putin-rocker-ueberqueren-grenze-zu-deutschland-a-1031877.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>Zum Hintergrund: Umstrittener Motorradklub: Putins Nachtw&ouml;lfe planen Weltkriegstour nach Berlin<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russland-nachtwoelfe-rocker-planen-motorradtour-nach-berlin-a-1028488.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung A.M:<\/strong> Die Atmosph&auml;re zwischen West und Ost ist inzwischen so heruntergekommen, dass nicht einmal ein solches harmloses Ereignis ohne b&ouml;sartige Etikettenverteilung auskommt: &bdquo;Putin-Rocker&ldquo;, &bdquo;umstrittene&ldquo;. &bdquo;Siegestour&ldquo;. Kann man russische Motorradrocker nicht einmal aus Anlass der Feiern des Kriegsendes vor 70 Jahren ohne H&auml;me fahren lassen? Muss jedes Kleinereignis zur geistigen Wiederaufr&uuml;stung benutzt werden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kiew scheut bislang vor einer Zerschlagung des Rechten Sektors zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Milizen des Rechten Sektors wollen unabh&auml;ngig bleiben und drohen, gegen alle Linken am 1. Mai vorzugehen<br>\nDmitri Jarosch, der Chef des w&auml;hrend der Proteste auf dem Maidan bekannt gewordenen rechtsnationalistischen Rechten Sektors, k&auml;mpft auch als Berater des Generalstabs weiter darum, das Kommando &uuml;ber seine Milizen zu behalten. Die ukrainische Regierung hatte sich endlich einmal wieder getraut, gegen die wild wuchernden, bis an die Z&auml;hne bewaffneten, meist rechten &ldquo;Freiwilligenverb&auml;nde&rdquo;, die von Oligarchen und durch Spenden finanziert werden, vorzugehen. Sie sollen entweder durch den Eintritt in die Streitkr&auml;fte oder in die Nationalgarde legalisiert werden und unter das entsprechende Kommando kommen oder ihre Waffen abgeben. Die meisten Freiwilligenbataillone, es ist die Rede von bis zu 50 verschiedenen, unterstanden zwar formell dem Innenministerium oder der Nationalgarde, aber sie blieben bewaffnete Einheiten mit Tausenden von K&auml;mpfern, die nicht wirklich vom Zentralstaat kontrolliert wurden. Man brauchte die Milizen, weil Nationalgarde und die regul&auml;ren Streitkr&auml;fte den Separatisten nicht standhalten konnten.<br>\nLetztes Jahr war man bereits daran gescheitert, den Rechten Sektor zu entwaffnen. Zwar verlie&szlig; seine F&uuml;hrung unter Druck nach einem Mord Kiew, aber baute in Dnipropetrowsk sein neues Hauptquartier auf. Der damalige Gouverneur, der vor kurzer Zeit zur&uuml;ckgetretene Oligarch Ihor Kolomojskyj, finanzierte die Miliz Dnipr, wohl aber auch die K&auml;mpfer des Rechten Sektors, die dann lange Zeit den Flugplatz von Donezk verteidigt hatten. Nach dem letzten Vorr&uuml;cken der Separatisten bei Donezk &uuml;bte Jarosch scharfe Kritik am Generalstab und forderte, f&uuml;r die Freiwilligenverb&auml;nde einen parallelen und unabh&auml;ngigen Generalstab einzurichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44809\/1.html\">Florian R&ouml;tzer auf Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Nur die Griechen bauen wirklich Schulden ab<\/strong><br>\nDie Euro-Staaten verlangen von Athen einen scharfen Sparkurs. Ziel ist, die viel zu hohen griechischen Schulden abzuschmelzen. Als Vorbild gilt Deutschland. Doch ein Blick in die aktuelle Schulden-Rangliste enth&uuml;llt Verbl&uuml;ffendes: Die Griechen sind die einzigen in Europa, die ihre Schulden tats&auml;chlich abbauen.<br>\nBeim Blick auf die &ouml;ffentlichen Defizite sind die absoluten Schuldenzahlen wichtig. Seit dem Jahr 2011 wuchsen sie in 27 der 28 EU-Staaten. Nur Griechenland sticht positiv heraus. Athen hat aktuell 39 Milliarden Euro weniger Schulden als vor vier Jahren. Damit ist der Schuldenberg um elf Prozent geschrumpft. Nat&uuml;rlich hat dem Mittelmeer-Land dabei der Schuldenschnitt Ende 2011 geholfen. Aber die sinkende Quote zeigt, dass diese einschneidende Ma&szlig;nahme nicht ganz erfolglos war.<br>\nDas Problem Regierungen in Athen ist, dass die Wirtschaftsleistung noch drastischer nach unten ging &ndash; die prozentuale Schuldenquote also stieg. Dennoch l&auml;sst sich festhalten: Die Griechen haben seit 2011 sp&uuml;rbar auf die Ausgabenbremse getreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/staatsverschuldung\/suender-liste-der-eu-nur-die-griechen-bauen-wirklich-schulden-ab_id_4650474.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Von wegen &bdquo;faule Griechen&ldquo;<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150504_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000015067497\/Land-der-Ueberstunden\">der Standard<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Griechenland-Solidarit&auml;tskomitee Frankfurt\/Rhein-Main<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Austerit&auml;tspolitik hat Not und menschliches Leid in die s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder gebracht und ihre wirtschaftliche Lage noch weiter verschlechtert. Sie darf nicht fortgesetzt werden.<br>\nDie Griechinnen und Griechen haben die Nationalwahlen in ihrem Land am 25. Januar diesen Jahres genutzt, um dieser f&uuml;r sie so verheerenden und entw&uuml;rdigenden Politik, die ihre Vorg&auml;ngerregierung mit der europ&auml;ischen Union vereinbart hat, eine Absage zu erteilen.<br>\nDiese Entscheidung war und ist nicht nur eine nationale. Sie kann der Beginn einer Wende in ganz Europa sein.<br>\nDie Unterzeichner_innen dieses Textes haben sich zusammengeschlossen, um einen solchen Umbruch in Europa, hin zu einer neuen solidarischen und gerechten Politik, mit zu organisieren. Diese neue europ&auml;ische Politik muss gepr&auml;gt sein von dem unbedingten Willen zum Frieden und einer ausgleichenden Wirtschafts- und Finanzpolitik, die das Gef&auml;lle zwischen Nord und S&uuml;d ebenso ausgleicht wie die schreiende Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich.<br>\nDazu bedarf es nach unserer Auffassung eines sozialen, &ouml;kologischen und kulturellen Umbaus von Gesellschaft und Wirtschaft, einer Politik der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen unabh&auml;ngig von ihrem Geschlecht, ihrer ethnischen und religi&ouml;sen Zugeh&ouml;rigkeit und der Demokratisierung der parlamentarischen Strukturen in Europa.<br>\nWir verurteilen die verachtende und verzerrende Berichterstattung in den meisten Medien &uuml;ber die griechische Politik und die Menschen in Griechenland.<br>\nWir sehen es als unsere Verpflichtung als Europ&auml;ische Demokraten_innen, &uuml;ber die tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse aufzukl&auml;ren, Diskussionen und Veranstaltungen zu organisieren und klar zu machen, dass der politische Wechsel in Griechenland als eine Chance f&uuml;r die Demokratisierung Europas gesehen werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/griechenlandsolidaritaetffm.wordpress.com\/unsere-grundungserklarung\/\">Griechenland-Solidarit&auml;tskomitee<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschlands Oligarchen genie&szlig;en ein Milliardenprivileg<\/strong><br>\nUm die von der Erbschaftssteuer bedrohten Unternehmenserben wird ein bizarrer Kult veranstaltet. Dabei w&uuml;rde sich f&uuml;r 98 Prozent aller Unternehmen gar nichts &auml;ndern.<br>\nEine solche Kampagne gab es noch nie. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble schwinge &bdquo;die Axt gegen die Familienunternehmen&ldquo;, t&ouml;nt Lutz Goebel, Chef des Verbandes der Unternehmerfamilien. Der Anschlag treffe mehr als 13 000 Firmen mit fast 40 Prozent aller Arbeitnehmer, alarmiert das Forschungsinstitut der Arbeitgeber. Die Regierung attackiere das &bdquo;R&uuml;ckgrat der deutschen Wirtschaft&ldquo;, warnt Markus Kerber, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Industrieverbandes BDI. Und Bayerns Finanzminister Markus S&ouml;der zeiht seinen Bundeskollegen gar des &bdquo;Sozialismus&ldquo;.<br>\nDroht also der gro&szlig;e Niedergang? Gewiss nicht. Aber Deutschlands Wirtschaftselite und ihre politischen Vasallen wollen die Anpassung der Erbschaftsteuer an das Grundgesetz verhindern. Daf&uuml;r sind offenbar alle Mittel recht. (&hellip;)<br>\nSchuld ist der fr&uuml;here SPD-Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck. Er lie&szlig; 2009 das (Geld-)Adelsprivileg wiederherstellen. Seitdem m&uuml;ssen die Erben von Unternehmen keine Steuer auf ihr Erbe zahlen, wenn sie die Firmen ein paar Jahre behalten. Darum werden selbst Milliardenkonzerne steuerfrei vererbt, und im Ergebnis entgehen dem Fiskus nach Berechnung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) j&auml;hrlich zehn Milliarden Euro &ndash; so viel, wie Deutschlands Kommunen br&auml;uchten, um den Verfall ihrer Infrastruktur aufzuhalten.<br>\nDie Erhebung der Erbschaftsteuer von bis zu 30 Prozent w&uuml;rde die Unternehmen schw&auml;chen und Jobs gef&auml;hrden, hie&szlig; es damals zur Begr&uuml;ndung. Daf&uuml;r gab es zwar keinerlei Beleg, zumal die Steuer bei Bedarf gestundet wurde. Umso klarer aber verstie&szlig; diese Beg&uuml;nstigung der Unternehmernachfahren gegen&uuml;ber anderen Erben gegen das Grundgesetz, wie im Dezember das Bundesverfassungsgericht urteilte. Dabei gestanden die Richter dem Gesetzgeber durchaus zu, bei &bdquo;kleineren Unternehmen, die in personaler Verantwortung gef&uuml;hrt werden&ldquo;, die Erben von der Steuer freizustellen. Aber bei gr&ouml;&szlig;eren Unternehmen m&uuml;sse es eine &bdquo;Bed&uuml;rfnispr&uuml;fung&ldquo; geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/familienunternehmen-deutschlands-oligarchen-geniessen-ein-milliardenprivileg\/11709630.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>The ten richest Africans own as much as the poorest half of the continent<\/strong><br>\nIn January 2014, Oxfam released a widely-cited briefing paper which argued that the richest 85 people in the world owned more than the poorest half of the population in 2013 (Oxfam, 2014). In this blog post I estimate this statistic for Africa. The blog builds on background research for an upcoming flagship report &ldquo;The State of Poverty and Inequality in Africa&rdquo; led by the World Bank&rsquo;s Africa Chief Economist Office. I find that the ten richest Africans own more than the bottom half of the continent.<br>\nCalculating this number requires two ingredients: (1) The wealth of the richest people, and (2) the distribution of wealth around the world (and by region) to estimate the total wealth of the bottom 50%&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.worldbank.org\/developmenttalk\/ten-richest-africans-own-much-poorest-half-continent\">Christoph Lakner in The World Bank Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Die ganze Privatisierung hat dazu gef&uuml;hrt, dass wir mittlerweile fast realsozialistische Verh&auml;ltnisse haben&rdquo;<\/strong><br>\nFranz Kotteder &uuml;ber Gefahren und Risiken des TTIP-Abkommens.<br>\nSeit fast zwei Jahren wird hinter verschlossenen T&uuml;ren &uuml;ber das Freihandelsabkommen TTIP verhandelt. Der S&uuml;ddeutschen-Zeitungs-Autor Franz Kotteder bef&uuml;rchtet in seinem Buch Der gro&szlig;e Ausverkauf, dass dieser Vertrag zwischen EU und USA einen massiven Abbau von Demokratie und Grundrechten mit sich bringt.<br>\nFranz Kotteder: Es geht nicht nur um den Investitionsschutz, sondern auch darum, in Deutschland und Europa bestimmte Standards durchzusetzen, die bislang noch nicht m&ouml;glich sind, wie zum Beispiel gentechnisch ver&auml;nderte Nahrungsmittel und Saatgut und dergleichen mehr. Das ist zwar in den USA schon l&auml;ngst Standard, aber in der EU bislang zu weiten Teilen verboten. Auf dem Umweg &uuml;ber ein Freihandelsabkommen l&auml;sst sich dieses sogenannte Handelshemmnis beseitigen.<br>\nEin anderes Beispiel w&auml;re der Datenschutz: Das ACTA-Abkommen ist zwar seinerzeit in Europa vor allem durch Frankreich abgeblockt worden, aber mit TTIP kann es wieder durch die Hintert&uuml;r hereingeholt werden.<br>\nOder Stichwort &ldquo;Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen&rdquo;: Ich habe mich fast ein wenig gewundert, wie schnell letztes Jahr die EU-Kommission mit ihrem Vorhaben, die &ouml;ffentliche Wasserversorgung zu privatisieren, eingeknickt ist. Genau das k&ouml;nnte aber jetzt durch das Dienstleistungsabkommen TISA durchgesetzt werden. (&hellip;)<br>\nWird die Demokratie zu einem l&auml;stigen Anh&auml;ngsel der Wirtschaft?<br>\nFranz Kotteder: Das Wort von der &ldquo;marktkonformen Demokratie&rdquo; unserer Bundeskanzlerin dr&uuml;ckt aus, dass die Demokratie gef&auml;lligst so zu funktionieren hat, dass sie den Markt nicht st&ouml;rt. Darin liegt eine gewisse Gefahr. Ich bin zwar auch der Ansicht, dass sich politische Institutionen nicht unbegrenzt in das Wirtschaftsgeschehen einmischen sollten, aber es gibt Bereiche, in denen der Markt einfach nichts verloren hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44751\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Gabriel pl&auml;diert f&uuml;r st&auml;ndigen TTIP-Gerichtshof<\/strong>\n<ul>\n<li>Bundeswirtschaftsminister Gabriel schl&auml;gt im Streit um das Freihandelsabkommen TTIP die Gr&uuml;ndung eines europ&auml;isch-amerikanischen Handelsgerichtshofs vor.<\/li>\n<li>Ein entsprechender Vertragsentwurf liegt der SZ vor. Bislang sind f&uuml;r Streitigkeiten zwischen Konzernen und Staaten im Rahmen des TTIP-Abkommens ad-hoc-Schiedsstellen vorgesehen.<\/li>\n<li>Die Streitschlichtung durch Schiedsstellen geh&ouml;rt zu den umstrittensten Punkten des geplanten Freihandelsabkommens.<\/li>\n<li>Nicht alle EU-Staaten teilen die Skepsis gegen die Schiedsstellen. Es gibt aber Anzeichen, dass sich auch die EU-Kommission f&uuml;r die Schaffung eines st&auml;ndigen Gerichts einsetzen k&ouml;nnte. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Modell, das der Erlanger V&ouml;lkerrechtler Markus Krajewski f&uuml;r das Wirtschaftsministerium entwickelt hat, k&ouml;nnte diese Probleme umschiffen. Danach w&uuml;rden feste Richter ernannt, die &uuml;ber alle Streitigkeiten zu befinden h&auml;tten &ndash; ein Drittel von der EU und ihren Mitgliedstaaten, ein Drittel von den USA, ein Drittel gemeinsam. Jede Kammer soll aus drei ordentlichen Richtern bestehen, die ihre Unabh&auml;ngigkeit und Unbefangenheit nachweisen m&uuml;ssen. Die Verfahren sollen &ouml;ffentlich stattfinden, jeder kann hinkommen. &ldquo;Was wir damit schaffen, ist kein Schiedsgericht mehr&rdquo;, sagt Krajewski, &ldquo;sondern ein ganz normales Gericht&rdquo;.<br>\nAuch m&uuml;sse das TTIP-Abkommen klipp und klar festschreiben, dass ausl&auml;ndische Investoren keinen besseren Schutz vor staatlichen Eingriffen erhalten als inl&auml;ndische auch. Gabriel hat den 30-seitigen Entwurf f&uuml;r den Passus schon EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m zukommen lassen. Auch sie zerbricht sich seit Wochen den Kopf &uuml;ber die sogenannten ISDS-Verfahren zwischen Staaten und Investoren, kommende Woche will sie eigene Eckpunkte dazu vorlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/handelsabkommen-ttip-raus-aus-dem-hinterzimmer-1.2460532%20\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Ein typischer Gabriel: Mal eben schnell einen Vorschlag machen, hier die Gr&uuml;ndung eines europ&auml;isch-amerikanischen Handelsgerichtshofs, der zun&auml;chst plausibel klingt. Weshalb ben&ouml;tigen die europ&auml;isch-amerikanischen Rechtssysteme &uuml;berhaupt einen neuen Gerichtshof &ndash; reichen die bestehenden tats&auml;chlich nicht aus?<\/em><br>\n<em>W&auml;re es nicht viel einfacher, die in den sogenannten Freihandelsabkommen stehenden Schiedsgerichte wieder aus den Vertragsentw&uuml;rfen herauszunehmen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Attac-Sprecher &uuml;ber Investitionsschutz: &bdquo;Die Staaten k&ouml;nnen nur verlieren&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat die Mauritius-Konvention unterschrieben, die Investitions-Staat-Schiedsverfahren transparenter macht. Attac h&auml;lt das f&uuml;r Augenwischerei.<br>\nEs gibt bei den Verfahren zum Beispiel weiterhin keine Revisionsm&ouml;glichkeit, obwohl das in ordentlichen Gerichtsverfahren so &uuml;blich ist. Zudem sind die Verfahren nach wie vor zu einseitig. Investoren haben ein Klagerecht, Staaten nicht. Das hei&szlig;t, sie k&ouml;nnen nur verlieren. Es n&uuml;tzt wenig, dass die Verfahren in Zukunft transparenter werden sollen. Sie sind grunds&auml;tzlich falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Attac-Sprecher-ueber-Investitionsschutz\/!156603\/\">Interview mit Roland S&uuml;&szlig; in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP: Ex-Handelskommissar de Guchts fragw&uuml;rdiger Wechsel in die Privatwirtschaft<\/strong><br>\nNach seiner umstrittenen Rolle in den TTIP-Verhandlungen geht Ex-EU-Handelskommissar Karel de Gucht in die Privatwirtschaft. Dies geht aus einem Bericht unserer Partnerorganisation Corporate Europe Observatory (CEO) hervor. De Gucht wechselt in die Vorst&auml;nde des Telekommunikationskonzerns Belgacom und der Privatbank Merit Capital. Beide Unternehmen betreiben Lobbyarbeit auf EU-Ebene. Es bestehen somit erheblich Gefahren f&uuml;r Interessenkonflikte mit seinem ehemaligen Job. Das macht den Seitenwechsel &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdig. (&hellip;)<br>\nKarel De Gucht war von 2010 bis 2014 EU-Handelskommissar, nachdem er zuvor das Ressort f&uuml;r internationale Zusammenarbeit und Entwicklung innehatte. Im Auftrag der EU leitete er die Verhandlungen zu verschiedenen Handelsabkommen, unter anderem die mit Kanada (CETA), S&uuml;dkorea und den ostafrikanischen L&auml;ndern. Unter de Gucht begannen auch die TTIP-Verhandlungen mit den USA. Er geh&ouml;rte zu den umstrittensten Kommissaren der letzten Kommission, insbesondere aufgrund seines energischen Eintretens f&uuml;r Schiedsgerichtsbarkeit im TTIP- und CETA-Abkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2015\/04\/ttip-seitenwechsel-ex-handelskommissar-de-guchts-fragwuerdiger-wechsel-in-die-privatwirtschaft\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neues eBook &ldquo;How to make it work&rdquo; zum gratis Download<\/strong><br>\nUnser erstes gratis eBook zum Blog ist da: Unter dem Titel &ldquo;How to make it work. Strategische Ans&auml;tze f&uuml;r eine Politik, die Arbeit schafft&rdquo;, suchen unsere AutorInnen Antworten auf eine der dr&auml;ngendsten politischen Frage unserer Zeit: Was der dramatisch hohen Arbeitslosigkeit im Euroraum entgegenhalten? Sie forschen nach den Ursachen der prek&auml;ren Arbeitsmarktlage und leuchten strategische Ans&auml;tze f&uuml;r eine Politik aus, die dem etwas entgegenstellt. Das ganze Buch zum online Lesen und gratis Download gibt es hier:<br>\nWas der dramatisch hohen Arbeitslosigkeit im Euroraum entgegenhalten? Die Suche nach Antwort auf diese aktuell vielleicht dr&auml;ngendste politische Frage treibt die Menschen in ganz Europa um. Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden e-books bearbeiten die unterschiedlichen Aspekte des Problems und wollen so Ansto&szlig; zum Weiterdenken, aber auch zum konkreten Handeln geben. Sie forschen nach den Ursachen der prek&auml;ren Arbeitsmarktlage und leuchten strategische Ans&auml;tze f&uuml;r eine Politik aus, die dem etwas entgegenstellt. Au&szlig;erdem wird Ausschau gehalten nach neuen Trends und alten Brennpunkten der Arbeitswelt, die strategische Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik mit bedenken muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/ebook-how-to-make-it-work\/#more-9325\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitnehmer m&uuml;ssten zufrieden sein &ndash; sind es aber nicht<\/strong><br>\nMehr Geld, mehr Urlaub, bei guter Gesundheit: Die Arbeitsbedingungen seien gut wie nie, sagt eine Studie. Andere Analysen berichten, viele Arbeitnehmer seien unzufrieden mit ihrem Job. Wie passt das zusammen?<br>\nWahrscheinlich liegt es am Tag der Arbeit, der allj&auml;hrlich am 1. Mai begangen wird, dass just am 30. April eine Studie zur Zufriedenheit der Arbeitnehmer nach der anderen durch Agenturen und Presseverteiler geistert. So werden die Arbeitsbedingungen in Deutschland immer besser und seien derzeit so gut wie nie zuvor, so das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Der j&auml;hrliche Urlaubsanspruch etwa sei mit durchschnittlich &uuml;ber 31 Tagen auf Rekordh&ouml;he, gleichzeitig liege die tarifliche Wochenarbeitszeit mit 38 Stunden auf einem Tiefstand, w&auml;hrend die L&ouml;hne weiter stiegen. So k&ouml;nnten sich Arbeitnehmer in Westdeutschland mit einem Lohn von 16,25 Euro pro Stunde und Arbeitnehmer in Ostdeutschland mit einem Lohn von 12,54 Euro pro Stunde mehr leisten als je zuvor in der Nachkriegsgeschichte des Landes, so die Studie.<br>\nDies gelte insbesondere f&uuml;r technische Ger&auml;te: F&uuml;r eine neue Waschmaschine etwa m&uuml;ssten Arbeitnehmer derzeit nur noch halb so lange arbeiten, wie zu Beginn der 1990er-Jahre. Gleichzeitig k&ouml;nnten sich Arbeitnehmer immer besserer Gesundheit erfreuen, so die Analyse. &bdquo;Nur etwa 19 Prozent der Arbeitnehmer glauben, ihre Arbeit beeintr&auml;chtige die Gesundheit. Damit belegt Deutschland im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz&ldquo;, so der Autor der Studie, Christoph Schr&ouml;der. Ein Indiz f&uuml;r diese These sei eine historisch niedrige Quote der verminderten Erwerbsf&auml;higkeit, die mit derzeit rund 21 Prozent deutlich niedriger sei, als noch vor 40 Jahren. Auch der R&uuml;ckgang der Wahrscheinlichkeit, eine Arbeitsunfall zu erleiden, wirke sich positiv auf die Gesundheit der deutschen Arbeitnehmer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/arbeitswelt\/arbeitsbedingungen-zufriedenheit-arbeit-13568204.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich werden von der INSM wieder flei&szlig;ig nur Nominall&ouml;hne (und nicht Reall&ouml;hne) betrachtet und die jeweils passend geschnittenen Grundgesamtheiten (Vollzeitbesch&auml;ftigte in tariflich geregelten, SV-pflichtigen Arbeitspl&auml;tzen&hellip;.). Im Grunde genommen mu&szlig; man einen Artikel, der mit der unsinnigen Headline &ldquo;Die Arbeitsbedingungen seien gut wie nie, sagt eine Studie.&rdquo; beginnt, nicht weiterlesen. Die Arbeitgeber meinen also, die &ldquo;Arbeitnehmer m&uuml;ssten zufrieden sein&rdquo; &ndash; nat&uuml;rlich, mehr als irgendeinen noch so schlechten Arbeitsplatz braucht ja nach Arbeitgebermeinung auch niemand. Da&szlig; gem&auml;&szlig; der Manpower-Studie fast die H&auml;lfte der Arbeitnehmer unzufrieden ist und das zu niedrige Einkommen der Hauptgrund f&uuml;r die Unzufriedenheit, ist dann doch viel plausibler als der INSM-Quatsch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von den USA lernen<\/strong><br>\nAusgerechnet in den gewerkschaftsfeindlichen Vereinigten Staaten ist eine Massenstreikbewegung im Niedriglohnsektor entstanden. Im Visier befinden sich vor allem die Fast-Food-Konzerne<br>\nDie USA sind gemeinhin nicht das Land, das man heute mit einer starken Gewerkschaftsbewegung verbindet. Im Gegenteil, in keinem anderen kapitalistischen Kernstaat ist der Organisationsgrad im Zuge der neoliberalen Wende so dramatisch gesunken wie hier. Dies h&auml;ngt paradoxerweise auch mit einem Erfolg der Gewerkschaften zusammen: Weil das US-Tarifsystem weitgehend auf Hausvertr&auml;gen beruht und die Eigent&uuml;mer organisierter Betriebe bis zu 50 Prozent h&ouml;here L&ouml;hne zahlen m&uuml;ssen als die mit einer unorganisierten Belegschaft, tobt hier der Klassenkampf besonders heftig. Letztlich kann es nur einen Sieger geben: Entweder erringen die Gewerkschaften eine fl&auml;chendeckende Organisierung, oder dem Kapital gelingt durch &raquo;Union-Busting&laquo; die systematische Eliminierung der innerbetrieblichen Besch&auml;ftigtenvertretungen. Auf Dauer jedenfalls k&ouml;nnen die organisierten gegen die unorganisierten Betriebe aufgrund der Lohndifferenz in der kapitalistischen Konkurrenz nicht bestehen&hellip;<br>\nDiese extreme Schw&auml;chung zwang die US-Gewerkschaften zur Erarbeitung von Gegenstrategien, die auch hierzulande mehr und mehr Beachtung finden. Dazu geh&ouml;rt vor allem das Organizing-Konzept.<br>\nUnd tats&auml;chlich scheint es, dass sich auch und gerade f&uuml;r den Niedriglohnsektor einiges aus den USA lernen l&auml;sst, denn dort ist eine neue Massenbewegung der Arbeiter entstanden. Sie geht auf den 29. November 2012 zur&uuml;ck: An diesem Tag traten mit Unterst&uuml;tzung der gr&ouml;&szlig;ten Dienstleistungsgewerkschaft SEIU (Service Employees International Union) in New York gut 200 K&ouml;che und Kassierer diverser Fast-Food-Ketten wie McDonald&rsquo;s, Burger King und Wendy&rsquo;s in den Streik. Ein halbes Jahr sp&auml;ter erfasste ein erneuter Streik weitere St&auml;dte: Zwischen dem 4. April und 30. Mai 2013 kam es zu einer Reihe von Ausst&auml;nden in New York, Chicago, Detroit, St. Louis, Milwaukee und Seattle. Sp&auml;ter wurden diese Streiks koordiniert, so dass zwischen dem 29. Juli und 2. August in all diesen Orten und dazu in Flint und Kansas City Fast-Food-Ketten-Besch&auml;ftigte gleichzeitig ihre Arbeit niederlegten. Insgesamt waren jetzt bereits 2.200 Arbeiterinnen und Arbeiter beteiligt.<br>\nHiernach nahm die entstehende Bewegung Massencharakter an&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/04-30\/007.php\"> Ingar Solty in die junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> &ldquo;Taktgeber&rdquo; wurde Seattle mit 15 Dollar als Mindestlohn, die dort beschlossen wurden auf die Initiative einer standhaften &Ouml;konomin hin.<\/em><br>\n<em>(&ldquo;<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kampf-um-den-mindestlohn-sozialismus-in-seattle-1.2424454\">Sozialismus in Seattle<\/a>&ldquo;)<\/em><br>\n<em>Kern dieser Bewegung war mit dem &ldquo;Organizing&rdquo;-Konzept eine der gr&ouml;&szlig;ten Dienstleistungsgewerkschaften SEIU (Service Employees International Union) der USA. Aber bis diese Bewegung der Niedriglohnbesch&auml;ftigten am 15. April den H&ouml;hepunkt der Bewegung mit einem der bisher gr&ouml;&szlig;ten Massenstreiks in diesem Bereich unter dem Motto &ldquo;Fight for 15 and a Union&rdquo; in 236 St&auml;dten der USA  &ndash; gerade auch mit den Schwerpunkten in den gewerkschaftsfeindlichsten Bundesstaaten der USA &ndash; erringen konnte, musste mit diesem Organizing viel an &ldquo;Netzwerk-Arbeit&rdquo; mit vielen anderen Organisationen geleistet werden, schreibt Ingar Solty in der JW.<\/em><br>\n<em>Deshalb stellt sich die Frage, wie konnte die neue Bewegung der unorganiiserten Arbeiter &uuml;berhaupt entstehen?<\/em><br>\n<em>So profitiert die Dienstleistungsgewerkschaft SEIU , Initiatorin und Hauptakteurin der Bewegung, von einem breiten Zivilgesellschaftsb&uuml;ndnis. Mitgetragen wurde der Massenstreiktag von einem Netzwerk von 2000 Gruppen, darunter die National Association for the Advancement of Colored People, die linke Protest- und Antiausterit&auml;tsbewegung Moral Mondays.., das Center for Popular Democracy, die Kampagnenplattform <a href=\"http:\/\/www.moveon.org\">MoveOn.org<\/a>&hellip;.<\/em><br>\n<em>Besondere Bedeutung hatte auch die Unterst&uuml;tzung zahlreicher religi&ouml;ser Gruppen&hellip;.<\/em><br>\n<em>Und als besonders fruchtbar erwies sich in der Vorbereitung die enge Zusammenarbeit der SEIU-Mindestlohnkampagne mit &ldquo;Black Lives Matter&rdquo;, d.h. jener Bewegung, die im Sommer 2013 nach dem Freispruch von George Zimmermann im Tayvon-Martin-Prozess entstanden und seither federf&uuml;hrend im Kampf gegen die zahlreichen Erschie&szlig;ungen von zumeist unbewaffneten Schwarzen durch vor allem wei&szlig;e Polizisten gewesen ist&hellip;. &ndash; Soweit ein kleiner Auszug aus der Vielfalt der Organisationen, die in diese Auseinandersetzung aktiv einbezogen waren.<\/em><br>\n<em>So setzte die SEIU auf eine Zukunft der Arbeiterbewegung durch Organizing. Deshalb z&auml;hlt sie 2005 zu denjenigen Gewerkschaften , die auf dieses Organizing setzten und damit die Spaltung des US-Dachverbandes AFL-CIO herbeif&uuml;hrte . Sie pochte darauf, die schwindenden gewerkschaftlichen Mittel ins Organizing statt ins Demokraten-Lobbying zu stecken. &ndash; Diese Mindestlohnkampagne lie&szlig; sich die SEIU 25 Millionen Dollar kosten.<\/em><br>\n<em>So verbindet die SEIU auch ansonsten isoliert gef&uuml;hrte betriebliche K&auml;mpfe mit der Mindestlohn-Kampagne &ndash; <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mindestlohn-in-den-usa-niedrig-und-umstritten-1.1796663\">und konnte diese trotz der vorhandenen Skepsis<\/a>) &ndash; zu einem Erfolg bringen. (Allgemein zu den Mindestlohn-&ldquo;Geschichten&rdquo; vgl. <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Mindestlohn\">hier<\/a> &ndash; oder auch noch <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/category\/politik\/alltag\/entlohnung\/mindestlohn\/mindestlohn_all\/\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Guten Morgen! &bdquo;Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.&ldquo;<\/strong><br>\nIch w&uuml;nschte mir, dass auch andere Bibelworte so bekannt und bei Politikern so beliebt w&auml;ren wie dieser Satz vom Apostel Paulus. Sogar bis in die Verfassung der Sowjetunion hatte es das Pauluswort geschafft: &bdquo;Die Arbeit ist in der UdSSR Pflicht und Ehrensache jedes arbeitsf&auml;higen Staatsb&uuml;rgers nach dem Grundsatz: &sbquo;Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.&rsquo;&ldquo; Zur Verteidigung von Hartz IV griff der ehemalige Vizekanzler und Bundesarbeitsminister Franz M&uuml;ntefering zur Autorit&auml;t der Heiligen Schrift: &bdquo;Nur wer arbeitet, soll auch essen!&ldquo; polterte er. Der Bibelsatz wurde zur politischen Waffe gegen Arbeitslose.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kirche-im-wdr.de\/startseite\/show\/programm\/wer-nicht-arbeiten-will-soll-auch-nicht-essen\/\">Kirche in WDR 3<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung A.M.:<\/strong> Das ist ein Beitrag zum 1. Mai von Silke Niemeyer, Pfarrerin in Recklinghausen und Leserin der NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Betriebsr&auml;te im Visier<\/strong><br>\nDokumentation der ersten bundesweiten Konferenz gegen BR-Mobbing<br>\nam 11.10.2014 in Mannheim<br>\nVorwort<br>\nLieber Kolleginnen und Kollegen,<br>\nendlich liegt die Dokumentation der ersten bundesweiten Konferenz gegen BR-Mobbing vor, die am 11. Oktober 2014 in Mannheim stattgefunden hat.<br>\nIn dieser Brosch&uuml;re sind wesentliche inhaltliche Beitr&auml;ge und Erfahrungsberichte dieser Tagung gesammelt.<br>\nSie geben einen guten Eindruck von der gro&szlig;en Bedeutung des BR-Mobbing &ndash; eines bedrohlichen Ph&auml;nomens, dessen Bedeutung nach wie vor in der &Ouml;ffentlichkeit meist untersch&auml;tzt wird.<br>\nMit dem auf der Konferenz verabschiedeten Mannheimer Appell und dessen zunehmender Verbreitung haben wir begonnen, diese Situation langsam zu &auml;ndern. Wir rufen dazu auf, den Mannheimer Appell zu unterst&uuml;tzen.<br>\nEin Anfang ist gemacht, aber es bleibt noch sehr viel zu tun.<br>\nDeswegen bereiten wir derzeit die zweite Konferenz gegen BR-Mobbing vor. Sie wird am Samstag, den 17. Oktober 2015, im Mannheimer Gewerkschaftshaus stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150504_konferenz_br-mobbing_2014_3.pdf\">Konferenz gegen BR-Mobbing<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Freie Fahrt f&uuml;r Investoren<\/strong><br>\nUngeachtet aller Kritik will die Bundesregierung private Investoren st&auml;rker in den Bau und den Erhalt des Stra&szlig;ennetzes einbinden. Am Donnerstag hat sie zehn Stra&szlig;enbauprojekte vorgestellt (siehe Infobox), die im Rahmen &ouml;ffentlich-privater Partnerschaften (&Ouml;PP) umgesetzt werden sollen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erkl&auml;rte, dadurch entstehe in Deutschland ein neuer Markt f&uuml;r institutionelle Investoren. &bdquo;Sie k&ouml;nnen ihr Kapital langfristig, stabil und sicher in die deutsche Verkehrsinfrastruktur investieren.&ldquo;<br>\nBei den nun vorgestellten Projekten geht es um Investitionen im Umfang von insgesamt 14 Milliarden Euro. F&uuml;r sieben Milliarden Euro sollen rund 600 Autobahnkilometer neu gebaut werden. Weitere sieben Milliarden betreffen den Erhalt und Betrieb von Stra&szlig;en f&uuml;r die Laufzeit von 30 Jahren. Erstmals werden auch &Ouml;PP auf Bundesstra&szlig;en geplant&hellip;<br>\n&bdquo;Ich nenne das Verschwendung. Verschwendung zu Lasten der Allgemeinheit. Und die Zeche zahlt die Masse der Steuerzahler&ldquo;, kritisierte deshalb am Donnerstag der Chef der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, die Stra&szlig;enbaupl&auml;ne der Bundesregierung. &bdquo;Dass das weder &ouml;konomisch vern&uuml;nftig noch sozial gerecht ist, wei&szlig; auch Bundesfinanzminister Sch&auml;uble.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/autobahnen-freie-fahrt-fuer-investoren,1472780,30572646.html\">Daniel Baumann in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Here&rsquo;s Who Really Controls Politics in the U.S.<\/strong><br>\nIn the 2014 elections, 31,976 donors &mdash; equal to about one percent of one percent of the total population of the United States &ndash; accounted for an astounding $1.18 billion in disclosed political contributions at the federal level, according to a new report by the Center for Responsive Politics and the Sunshine Foundation, two non-partisan campaign spending watchdogs.<br>\n&ldquo;Those big givers &mdash; what we have termed the Political One Percent of the One Percent &mdash; have a massively outsized impact on federal campaigns,&rdquo; according to the report.<br>\nA profile of this highly elite group of political kingmakers shows, among other things:\n<ul>\n<li><em>They&rsquo;re mostly male, they tend to be city-dwellers and often work in finance.<\/em><\/li>\n<li><em>Slightly more of them skew Republican than Democratic.<\/em><\/li>\n<li><em>A small subset &mdash; barely five dozen &mdash; gave more than $1 million each. And a minute cluster of three individuals contributed more than $10 million apiece.<\/em><\/li>\n<li><em>The $1.18 billion they contributed represents 29 percent of all fundraising that political committees disclosed to the Federal Election Commission in 2014.<\/em><\/li>\n<li><em>Though both parties depend on these donors, the GOP received more from them than Democrats.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Not surprisingly, Wall Street continues as the most influential sector among the One Percent of the One Percent, both in the number of donors that made the list and the money given.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thefiscaltimes.com\/2015\/05\/01\/Here-s-Who-Really-Control-Politics-US\">The Fiscal Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>US-Army r&uuml;stet in Deutschland auf<\/strong><br>\nUS Army reaktiviert nach eigenen Informationen fast aufgegebene Standorte in Deutschland. So werden die Coleman Barracks in Mannheim zu einem Waffen- und Materialdepot, um einzufliegende Truppen auszur&uuml;sten, die an den zahlreichen &Uuml;bungen im Osten des NATO-B&uuml;ndnisgebietes teilnehmen. Vor allem M1-Abram-Panzer sowie Bradley-Sch&uuml;tzenpanzer werden vom Antwerpener Hafen per Binnenschiff nach Mannheim transportiert. Insgesamt sollen bis zu 800 US-Ketten- und Radfahrzeuge nach Europa gebracht werden. Ein Gro&szlig;teil wird im bayerischen Grafenw&ouml;hr stationiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/969812.us-army-ruestet-in-deutschland-auf.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Eine kleine Meldung mit brisantem Inhalt, der verdeutlicht, dass die Zeichen auf Konfrontation und nicht Kooperation stehen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Informationen f&uuml;r Krisenfall: Finnische Regierung schreibt 900.000 Reservisten an<\/strong><br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen mit Ihnen reden&rdquo;: Mit einem Brief bereitet Finnlands Verteidigungsministerium die Reservisten des Landes f&uuml;r den Fall einer milit&auml;rischen Krise vor. Angeblich richtet sich die Aktion nicht gegen den Nachbarn Russland.<br>\n900.000 finnische Reservisten werden Anfang Mai Post vom Verteidigungsministerium in Helsinki erhalten. Der Brief soll jeden von ihnen &uuml;ber seine Rolle im Kriegsfall informieren. Au&szlig;erdem sollen die Reservisten ihre pers&ouml;nlichen Daten auf den aktuellen Stand bringen. Das berichtet das US-Nachrichtenmagazin &ldquo;Newsweek&rdquo; in seiner Online-Ausgabe. Die Aktion wird zus&auml;tzlich von TV-Spots begleitet. &ldquo;Wir m&uuml;ssen mit Ihnen reden&rdquo;, hei&szlig;t es darin.<br>\nDas Verteidigungsministerium in Helsinki bestritt den Verdacht, dass die Kampagne mit einer m&ouml;glichen Bedrohung durch Russland zusammenh&auml;ngen k&ouml;nnte. &ldquo;Die Briefe haben keine Verbindung zur Sicherheitslage rund um Finnland&rdquo;, zitiert &ldquo;Newsweek&rdquo; einen Ministeriumssprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/finnland-brief-an-reservisten-angeblich-kein-russland-zusammenhang-a-1031777.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>SPD<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Bosse verkl&auml;ren die Sozialdemokratie<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaftselite w&uuml;rdigt Gerhard Schr&ouml;ders Agenda 2010 noch immer als Hochleistungsakt und begegnet den Medien mit tiefer Verachtung. Franz Walter und Stine Marg haben mit Unternehmern gesprochen und teilen in &ldquo;Sprachlose Elite?&rdquo; ihre erstaunlichen Erkenntnisse.<br>\nWie tickt Deutschlands Wirtschaftselite? Wie sehen sie sich selbst? In 160 Interviews haben Politikwissenschaftler um Franz Walter danach gefragt. Und sie erhielten eine einmalige Chance. Denn die Kaste der deutschen Wirtschaftsvertreter, die sonst lieber schweigt oder f&uuml;r sich reden l&auml;sst, gibt Einsichten und Ansichten preis, die bemerkenswert anders ausfallen, als man erwartet hatte. Alte Feindbilder beispielsweise gelten nicht mehr.<br>\n&ldquo;Das Schreckensszenarium bedrohlich wachsender Kampfbataillone roter, muskul&ouml;ser Proletarier, die diszipliniert, selbstbewusst und zukunftsgewiss in revolution&auml;rer Vorw&auml;rtsbewegung gegen die schwankenden Zitadellen der b&uuml;rgerlichen Klasse marschieren, ist g&auml;nzlich aus den Angsttr&auml;umen deutscher Unternehmer verschwunden.&rdquo;<br>\nRegelrecht verkl&auml;rt wird von den Bossen die Sozialdemokratie. Obwohl sich die gro&szlig;e Mehrheit rechts von der Mitte einordnet, geraten sie ins Schw&auml;rmen (&hellip;)<br>\nBleibt am Schluss noch ein Hinweis: Die Texte der Autoren sind zwar schwerg&auml;ngig, aber die M&uuml;he lohnt sich. Die Einblicke in das Innenleben von Wirtschaftsvertretern und &uuml;ber ihre &ldquo;Denke&rdquo; machen die Umfrage spannend. Doch das hat Nebenwirkungen. Sie ersch&uuml;ttern das Vertrauen in die politische Urteilskraft der Wirtschaftselite, die sich manchmal nur bel&auml;cheln l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/sachbuch-sprachlose-elite-bosse-verklaeren-die.1270.de.html?dram%3Aarticle_id=318672\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Die SPD kann noch &uuml;berraschen!&ldquo;<\/strong><br>\nErst Parteichef Gabriel, nun sein Fraktionsvorsitzender Oppermann: Angesichts weiterhin schwacher Umfragewerte nimmt die SPD offenbar Steuersenkungen ernsthaft ins Visier.<br>\nn der SPD-Spitze verst&auml;rkt sich offenkundig die Bereitschaft zu Steuersenkungen noch vor der n&auml;chsten Bundestagswahl. Nachdem Parteichef Sigmar Gabriel das Thema in die Diskussion gebracht hat, &auml;u&szlig;ert sich nun auch der Bundestagsfraktionschef Thomas Oppermann dahingehend: &bdquo;Wenn sich die derzeitige Entwicklung fortsetzt, sind Steuersenkungen noch in dieser Wahlperiode nicht nur m&ouml;glich, sondern auch richtig &ndash; Stichwort kalte Progression&ldquo;, sagte er gegen&uuml;ber der Wirtschaftswoche. Und weiter: &bdquo;Warten Sie&rsquo;s ab. Die SPD kann noch &uuml;berraschend!&ldquo;<br>\nZuvor hatte bereits Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel &ouml;ffentlich dar&uuml;ber nachgedacht, den sogenannten &bdquo;Mittelstandsbauch&ldquo; der Einkommensteuer abzuflachen. Das ist der gew&ouml;lbte Teil des Steuertarifs, durch den in Deutschland die Steuerbelastung mittlerer Einkommen besonders rasch ansteigt, wie internationale Vergleiche immer wieder best&auml;tigen. &bdquo;Eigentlich m&uuml;ssten wir an die 20 Milliarden Euro des Mittelstandsbauchs ran&ldquo;, sagte Gabriel vor wenigen Tagen auf einer von vielen &Ouml;konomen besuchten Veranstaltung der Stiftung Marktwirtschaft in Kronberg im Taunus. Gabriel verwies auf Analysen der Industriel&auml;ndervereinigung OECD, nach denen Deutschland &bdquo;die leistungsfeindlichsten Grenzsteuers&auml;tze&ldquo; habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/thomas-oppermann-die-spd-kann-noch-ueberraschen-13572088.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Es ist zum Verzweifeln: Diese SPD-Spitze ist offensichtlich nicht lernf&auml;hig oder wie Volker Pispers es einmal sinngem&auml;&szlig; formuliert hat: Wenn die SPD einmal einen Fehler gemacht hat, dann wiederholen die den immer und immer wieder.<\/em><br>\n<em>Die NachDenkSeiten haben zahlreich gegen diese Politik angeschrieben; z.B. hier:<\/em><br>\n<em>Nachtrag zur Steinmeier-Rede vor dem Arbeitgeberverband BDA: hier f&uuml;r NDS-Leser <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19482\">die wichtigen Redeteile in schriftlicher Form<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Faz-Redakteur ruft zur Bespitzelung der Mitb&uuml;rger auf<\/strong><br>\nObgleich keineswegs klar ist, dass in Hessen ein Terroranschlag durch die Festnahme eines Ehepaars &ldquo;vereitelt&rdquo; wurde, wird Panik gesch&uuml;rt<br>\nNoch ist vieles unklar. Im hessischen Oberursel wurde ein Ehepaar festgenommen, dass unter dem Verdacht steht, einen Anschlag geplant zu haben. Das Paar stand schon l&auml;nger unter Beobachtung, der Mann, ein Deutscher mit t&uuml;rkischer Herkunft, soll Kontakte mit salafistischen Extremisten gehabt haben. In der Wohnung der beiden wurden nach Angaben der Polizei drei Liter Wasserstoffperoxid, eine &ldquo;augenscheinlich&rdquo; funktionsf&auml;hige Rohrbombe, 100 Schuss Munition und ein Sturmgewehr G3. [&hellip;]<br>\nDas Verbot des Radrennens ist jedoch ebenso &uuml;berzogen wie manche Stellungnahmen in Medien, die nicht nur einfach weiter geben, dass angeblich ein Terroranschlag &ldquo;vereitelt&rdquo; worden sei, was keineswegs gewiss ist, sondern auch noch wie Nikolas Busse, Stellvertretender verantwortlicher Redakteur f&uuml;r Au&szlig;enpolitik der Faz, meinen, sie m&uuml;ssten die Menschen dazu aufrufen, ihre Mitmenschen zu bespitzeln.<br>\nBusse argumentiert, dass die Verk&auml;uferin eins Baumarktes die Polizei auf die Spur gebracht hatte. Sie hatte berichtet, dass der Festgenommene Wasserstoffperoxid gekauft hatte, das zum Bau eines Sprengsatzes dienen kann &ndash; aber eben ganz legal gekauft werden kann. Busse meint gleichwohl, dass die Verk&auml;uferin Vorbild f&uuml;r alle Deutsche sein soll. Gewunden schreibt er:<br>\n&bdquo;Nat&uuml;rlich ist die Verh&uuml;tung gef&auml;hrlicher Straftaten in erster Linie Aufgabe der Polizei. Aber auch Mitb&uuml;rger k&ouml;nnen manchmal bemerken, wenn jemand sich auff&auml;llig benimmt. Die Verk&auml;uferin, die das verhaftete Ehepaar gemeldet hat, ist ein gutes Beispiel daf&uuml;r, wie ein Terroranschlag durch die Aufmerksamkeit einfacher B&uuml;rger verhindert werden kann. Deutschland braucht jetzt sicher keine Spitzelgesellschaft, in der die Leute anfangen, ihre Nachbarn auszusp&auml;hen. Die Zeiten sind aber ernst genug, dass jeder im Alltag die Augen offenhalten sollte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44818\/1.html\">Florian R&ouml;tzer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&ldquo;Die Anstalt&rdquo; vom 28. April 2015 &ndash; ZDF &ndash; komplette Sendung mit Carolin Kebekus<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/hauptnavigation\/sendung-verpasst#\/beitrag\/video\/2379014\/\" die-anstalt>ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung A.M.:<\/strong> Schwerpunktthema war Feminismus. Im Netz kursieren einige kritische Stimmen. Ich habe den Eindruck, manchen Zeitgenossen st&ouml;&szlig;t der Schauspielanteil auf. Politisches Kabarett muss aber nicht allein aus vorgetragenem Text bestehen. Vor allem dann nicht, wenn die Macher andere Zielgruppen als die gewohnten erreichen wollen. Wenn Sie Zeit haben, schauen Sie sich die Sendung nachtr&auml;glich an. Deshalb der Hinweis.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>TV-Tipp: T&auml;uschung &ndash; Die Methode Reagan<\/strong><br>\nMit Reagans Machtantritt &auml;ndert sich die Strategie der USA im Kalten Krieg grundlegend: Angriff statt Verteidigung. Sein geheimes &ldquo;Komitee f&uuml;r T&auml;uschungsoperationen&rdquo;, dessen Existenz in dieser Dokumentation zum ersten Mal von Zeitzeugen best&auml;tigt wird, plante brillante und perfide Geheimdienst-Operationen &ndash; gegen die Sowjets, aber auch gegen die Entspannungspolitik.<br>\nDas Ziel: Verunsicherung und Dem&uuml;tigung bei gleichzeitiger Demonstration von St&auml;rke und technischer &Uuml;berlegenheit. Diese Aktionen bringen die Welt an den Rand des Atomkrieges.<br>\nAls in den 80er Jahren der schwedische sozialdemokratische Ministerpr&auml;sident Olof Palme mit Willy Brandt und Egon Bahr seine Strategie der gemeinsamen Sicherheit vorschl&auml;gt und Schweden nicht mehr als &bdquo;unsinkbaren Flugzeugtr&auml;ger&ldquo; der Nato zur Verf&uuml;gung stellen will, macht er sich nicht nur die konservativen Machteliten im eigenen Land zum Feind. Sein Ansatz ist auch Reagan schon fr&uuml;h ein Dorn im Auge, denn ein Einlenken der Sowjetunion im Wettr&uuml;sten des Kalten Krieges w&auml;re f&uuml;r seine Strategie kontraproduktiv. So werden die Ann&auml;herungsgespr&auml;che sabotiert und die Person Palme diskreditiert. Im Februar 1986 wird Palme von einem unbekannten T&auml;ter ermordet.<br>\nDer Film zeigt die Bedeutung der geheimen Kriegsf&uuml;hrung der USA im Kalten Krieg unter Bezugnahme auf hochkar&auml;tige Zeitzeugen und exklusives Filmmaterial. Einmal mehr wird deutlich, dass die USA zur Durchsetzung eigener Interessen auch vor der Souver&auml;nit&auml;t demokratischer Staaten nicht Halt machte. Eine Thematik, die gerade in Anbetracht der aktuellen politischen Lage und der j&uuml;ngsten Geheimdienstskandale von beachtenswerter Aktualit&auml;t ist.<br>\narte: Dienstag, 05. Mai um 23:00 Uhr (53 Min.)<br>\nWiederholung am Dienstag, 12.05. um 8:55 Uhr<br>\nWiederholung am Montag, 18.05. um 8:55 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/050296-000\/taeuschung-die-methode-reagan#arte-header%20\">arte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Letzte: Heimliche Hausausweise f&uuml;r Lobbyisten: ZDF heute-show macht abgeordnetenwatch.de-Recherche zum Thema<\/strong><br>\nIm Bundestag sei jeden Tag &ldquo;Tag der offenen Hintert&uuml;r&rdquo;, spottete Olli Welke am Freitagabend in der ZDF heute-show: Hunderte Lobbyisten h&auml;tten nach Recherchen von abgeordnetenwatch.de heimlich einen Hausausweis von den Fraktionen bekommen. Klingt nach einem Scherz, ist es aber nicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2015-04-20\/lobbyisten-erhalten-hausausweise-im-geheimverfahren-die-zdf-heute-show-uber-unsere\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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