{"id":2596,"date":"2007-08-29T09:00:14","date_gmt":"2007-08-29T07:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2596"},"modified":"2007-08-29T09:00:15","modified_gmt":"2007-08-29T07:00:15","slug":"hinweise-des-tages-470","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2596","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Jahrelang wurde &raquo;der Staat&laquo; verachtet, doch die B&uuml;rger sehnen sich wieder nach staatlicher Verl&auml;sslichkeit<\/strong><br>\nDie Haltung der Deutschenzu ihrem Staat hat sich gr&uuml;ndlich ge&auml;ndert, und die Politik reagiert darauf. Mehr als 70 Prozent der W&auml;hler von Union und SPD, das ermittelten die Meinungsforscher von Emnid im Auftrag der ZEIT, w&uuml;nschen sich Bahn, Telekom oder Energieversorgung in &ouml;ffentlicher Hand. 68 Prozent aller Befragten halten f&uuml;r richtig, dass der Staat Mindestl&ouml;hne festlegt &ndash; darunter sogar viele FDP-Anh&auml;nger.<br>\nEin Grund f&uuml;r die ver&auml;nderte Stimmung ist das angekratzte Ansehen der Wirtschaft und ihrer Bosse; die Skandale bei VW, Siemens und anderen tragen dazu bei, dass Wirtschaftsf&uuml;hrer mittlerweile noch geringer gesch&auml;tzt werden als Politiker. Hinzu kommt die Erfahrung, dass eine Politik, die Konzernen hohe Gewinne sichert, nicht automatisch mit Arbeitspl&auml;tzen belohnt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/35\/Rueckkehr-Staat?page=all\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Klassenziel Hartz-IV: Sind die Lehrer Realisten oder haben sie aufgegeben?<\/strong><br>\nAn der Fr&ouml;belschule in Bochum-Wattenscheid kennen sich die Kinder besser aus mit Hartz IV als mit Geometrie. Zwei Drittel der Eltern leben von Arbeitslosengeld, im letzten Jahr hat kein einziger Sch&uuml;ler aus dem Abschlussjahrgang der F&ouml;rderschule eine Lehrstelle bekommen. Daraus hat der Direktor jetzt eine Konsequenz gezogen: &bdquo;Ich bereite meine Sch&uuml;ler im Unterricht auf das vor, was sie nach der Schule erwartet &ndash; die Arbeitslosigkeit&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/beitrag.phtml?bid=908&amp;sid=168\">wdr Monitor<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie Hartz IV-Empf&auml;nger zu kostenloser Arbeit gezwungen werden<\/strong><br>\nHartz-IV-Empf&auml;nger werden von den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden gezwungen umsonst zu arbeiten. Und das nicht in gemeinn&uuml;tzigen Einrichtungen, wie zum Beispiel die Ein-Euro-Jobber, sondern in ganz normalen Unternehmen, auf ganz normalen Arbeitspl&auml;tzen, oft monatelang. In dieser Zeit kommt der Steuerzahler f&uuml;r den Lebensunterhalt auf. Eine der Folgen, regul&auml;re Arbeitspl&auml;tze verschwinden. Und REPORT MAINZ hat Arbeitgeber gefunden, die von dieser Ma&szlig;nahme nur zu gerne Gebrauch machen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=2478130\/lw30hp\/index.html\">Report Mainz (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=2522488\/pv=mplayer\/vv=big\/nid=233454\/w5wn3u\/index.html\">Report Mainz (Video)<\/a><\/li>\n<li><strong>Erziehungs-Camp f&uuml;r arbeitslose Jugendliche<\/strong><br>\nDas Jobcenter Neuk&ouml;lln schickt junge Arbeitslose zum Training nach Brandenburg. Dort sollen sich Hartz-IV-Empf&auml;nger an ein geregeltes Berufsleben gew&ouml;hnen. Ein &ldquo;Drill-Camp&rdquo; nach amerikanischen Vorbildern soll das Lager aber nicht sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Arbeitslosigkeit-Trainingslager;art270,2367084\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Kinderarmut hat sich seit 2004 verdoppelt in Deutschland<\/strong><br>\nBislang musste der Kinderschutzbund die Zahl der armen Kinder in der BRD immer sch&auml;tzen und &ldquo;wurde daf&uuml;r beschimpft, Horrorzahlen zu verbreiten&rdquo;. Eine erste &Uuml;berpr&uuml;fung zeigt: Die Zahl ist noch h&ouml;her als bef&uuml;rchtet. Mehr als 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leben nach Angaben des Kinderschutzbundes auf Sozialhilfeniveau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/551\/81470\/\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die steigende Kinderarmut ist der Kanzlerin und den Politikern einige matte S&auml;tze wert<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/597\/81516\/\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bildungsforscher Christian Palentien: &ldquo;Wir wissen seit 30 Jahren, was zu tun ist&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/96\/129872\/\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bei der Erbschaftsteuer-Reform f&uuml;hlt sich die Politik von den Wirtschaftsverb&auml;nden im Stich gelassen<\/strong><br>\nSchon im Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD darauf verst&auml;ndigt, dass die Erbschaftsteuer f&uuml;r jene Betriebe ganz entfallen soll, die von den Erben mindestens zehn Jahre lang fortgef&uuml;hrt wurden. Dieses &ldquo;Abschmelzmodell&rdquo; war eine Idee der Wirtschaftsverb&auml;nde. Doch inzwischen ist die Wirtschaft von diesem Modell wieder abger&uuml;ckt. Kaum verbr&auml;mt unterstellten Koch und Steinbr&uuml;ck den Unternehmern, dass ihnen nun versp&auml;tet aufgefallen ist, dass das neue Erbschaftsrecht nicht als gigantisches Steuerschlupfloch taugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=in&amp;art=3760&amp;no_cache=1&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Gibt man den Wirtschaftsverb&auml;nden den kleinen Finger, so wollen sie gleich den ganzen Arm.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuergeschenk f&uuml;r Heuschrecken<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck: Auf internationaler B&uuml;hne fordert er Regeln f&uuml;r mehr Transparenz von Beteiligungsgesellschaften. Gleichzeitig brachte er letzte Woche einen Gesetzentwurf ins Kabinett ein, der ausgerechnet diese Beteiligungsgesellschaften finanziell besser stellt. Danach m&uuml;ssten ausl&auml;ndische Fonds, die deutsche Firmen kaufen, rechtsverbindlich keine Steuern mehr zahlen. Offiziell will die Bundesregierung damit nur kleinen und jungen Unternehmen helfen, ausl&auml;ndisches Kapital zu beschaffen. Laut Gesetzentwurf Firmen, deren Eigenkapital kleiner als 20 Millionen Euro ist und die nicht &auml;lter als 10 Jahre sind.<br>\nDas h&auml;lt der Steuerrechtsexperte Professor Lorenz Jarass aber f&uuml;r ein milliardenschweres Steuergeschenk und eine Mogelpackung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/beitrag.phtml?bid=907&amp;sid=168\">wdr Monitor<\/a><\/li>\n<li><strong>Berlin will Steuerflucht nach &Ouml;sterreich verhindern<\/strong><br>\nBerlin will ein seit 1954 bestehendes Abkommen, demzufolge Deutsche ihr Erbe auch im Nachbarland versteuern k&ouml;nnen, zum Jahresende aufk&uuml;ndigen. Hintergrund des j&uuml;ngsten Zwists ist den Angaben zufolge die Entscheidung der in Wien regierenden Koalition aus &Ouml;VP und SP&Ouml;, die Erbschaftsteuer Ende Juli 2008 komplett abzuschaffen. Ein Doppelbesteuerungsabkommen sah bisher vor, dass in &Ouml;sterreich lebende Deutsche von der g&uuml;nstigen Erbschaftsbesteuerung des Nachbarlands profitieren konnten. In Zukunft soll dem deutschen Fiskus demnach nur noch derjenige entgehen k&ouml;nnen, wer schon mehr als f&uuml;nf Jahre im Ausland lebt sowie kein Grund- und Betriebsverm&ouml;gen in Deutschland mehr hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,502361,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mal sehen, was aus diesen Ank&uuml;ndigungen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Flexicurity &ndash; Ein Konzept f&uuml;r das Arbeitsrecht der Zukunft?<\/strong><br>\nMit dem Gr&uuml;nbuch der Europ&auml;ischen Union zum Arbeitsrecht soll unter dem Begriff Flexicurity eine Diskussion zur Reform des Arbeitsrechts angesto&szlig;en werden. Angesichts der Debattenkultur und der politischen Mehrheitsverh&auml;ltnisse in Deutschland sind die gegenw&auml;rtigen Vorraussetzungen f&uuml;r die Umsetzung von Flexicurity eher schlecht. Der Verdacht liegt nahe, die Diskussion um Flexicurity k&ouml;nnte zur Verschleierung und Rechtfertigung weiterer Deregulierungsvorhaben dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2007_8_pfarr.pdf\">WSI Mitteilungen [PDF &ndash; 148 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Detlev Hensche: Die Zugkraft der Lokf&uuml;hrer<\/strong><br>\nWorauf immer eine Tarifeinigung mit der Bahn hinauslaufen mag: Der Kampf der Lokf&uuml;hrer ist legitim. Das gilt sowohl aus gesellschaftlicher als auch aus gewerkschaftlicher Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1199662&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation&amp;em_ivw=fr_doku&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD-Linke unterst&uuml;tzen nationale Wirtschaftspolitik Sarkozys<\/strong><br>\nMit seinem Vorsto&szlig;, nationale Wirtschaftspolitik nicht auf europ&auml;ischer Ebene zu blockieren und die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) politischen Vorgaben zu unterwerfen, bezieht sich Frankreichs Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy nicht auf den europapolitischen Mainstream. Eine politische Globalsteuerung wird zwar in einigen Nicht-Euro-Staaten wie Schweden und Gro&szlig;britannien erfolgreich angewandt, der zus&auml;tzliche Gebrauchswert einer einheitlichen W&auml;hrungs- und Zinspolitik liegt aber brach. Verantwortlich hierf&uuml;r sind wirtschaftsliberale Gralsh&uuml;ter in Kommission und Zentralbank sowie scheinbar un&uuml;berbr&uuml;ckbare Interessenskonflikte der Mitgliedsstaaten. Dieser Mix aus politischer Handlungsunf&auml;higkeit und einem institutionell garantierten Durchsetzungsmonopol der EZB ist die eigentliche Wachstums- und Besch&auml;ftigungsbremse des W&auml;hrungsraums. Bizarr mutet es an, wenn die Interventionen Sarkozys als ein Konflikt zwischen &ouml;konomischem Sachverstand und unbotm&auml;&szlig;igem &ldquo;politischen&rdquo; Einfluss interpretiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1198999&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Engelen-Kefer: Die Bodenhaftung ist bei denjenigen, die die ganzen Reformen gemacht haben, verloren gegangen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thueringer-allgemeine.de\/ta\/ta.standard.volltext.php?kennung=oninttaINTHomNational39319&amp;zulieferer=ta&amp;kategorie=INT&amp;rubrik=Homepage&amp;region=National&amp;auftritt=TA&amp;dbserver=1\">Th&uuml;ringer Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><strong>Neun Fallen f&uuml;r Roland Koch<\/strong><br>\nPolitischer Ziehsohn Helmut Kohls, gr&ouml;&szlig;tes Talent der CDU, letzter Konservativer, &auml;rgster Gegenspieler von Angela Merkel &ndash; Roland Koch habe &bdquo;auf Kanzler studiert&ldquo;, sagen Feinde wie Bewunderer. Doch derzeit sieht es nicht gut aus f&uuml;r Roland Koch. In Hessen, Deutschlands Labor f&uuml;r politische Umschw&uuml;nge, braut sich Ungemach f&uuml;r den Ministerpr&auml;sidenten zusammen. Kochs Wiederwahl ist l&auml;ngst nicht sicher, der Nimbus des Unbesiegbaren in Gefahr. Der Super-Hesse steckt in der heikelsten Phase seiner politischen Laufbahn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/page_print.php?ress_id=4&amp;item=2023\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie gro&szlig; ist der Einfluss der Wirtschaft auf die Hochschulr&auml;te?<\/strong><br>\nUnter den Hochschulratsvorsitzenden liegt der Anteil der Wirtschaftsvertreter bei 47 Prozent, von diesen sind 80 Prozent Aufsichtsrats- oder Vorstandsmitglieder.<br>\nIn Universit&auml;ten mit einem h&ouml;heren Drittmittelanteil aus der Wirtschaft ist die Zahl der Wirtschaftsvertreter an allen externen Mitgliedern &uuml;berdurchschnittlich hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.idruhr.de\/detail.php?id=22029\">Informationsdienst Ruhr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Unternehmer und Manager als Aufsichtsratsvorsitzende passen ja auch zur &bdquo;unternehmerischen&ldquo; Hochschule.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Universit&auml;t, das bin ich!<\/strong><br>\nImmer mehr Wissenschaftler klagen &uuml;ber &bdquo;Pr&auml;sidialdiktaturen&ldquo;. Viele Wissenschaftler und Studierendenvertreter beobachten die zunehmende Konzentration von Befugnissen bei den Hochschulleitungen mit Skepsis. Gerade erkl&auml;rte der Fachbereich Rechtswissenschaft der Uni Frankfurt, der Wissenschaftsbetrieb sei &bdquo;kein Befehlsprodukt entscheidungsfroher Pr&auml;sidien und Dekane&ldquo;. Wissenschaftliche Leistung lasse sich nicht obrigkeitlich anordnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/magazin\/wissen\/uni\/Mitbestimmung-Universitaeten-Elitewettbewerb;art296,2361364\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Jura und Wirtschaft sind finanziell am attraktivsten<\/strong><br>\nDas gelte sowohl f&uuml;r Universit&auml;ten als auch f&uuml;r Fachhochschulen. Fast gleichauf mit den beiden F&auml;chern liege Medizin. Mit deutlichem Abstand folgten Natur- und Ingenieurwissenschaften. F&uuml;r Wirtschaft und Jura errechneten die Wissenschaftler unter Leitung von Bankprofessor Mark Wahrenburg der Zeitung zufolge Studienrenditen von rund 13 Prozent im Jahr. Sie ergeben sich aus dem Vergleich von Einkommensdaten aus dem Mikrozensus von 2004 von 17.000 vollzeitbesch&auml;ftigten Akademikern und Nicht-Akademikern und mit Ber&uuml;cksichtigung des entgangenen Gehalts w&auml;hrend des Studiums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/magazine.web.de\/de\/themen\/beruf\/bildung\/studium\/4540032.html\">web.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Also nichts wie rein in die relativ billigen Studieng&auml;ngen. Auch f&uuml;r die Hochschulen wird daraus ein Gesch&auml;ft, wenn sie mehr Buchwissenschaften als teure Naturwissenschaften anbieten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Drei Studierenden der Universit&auml;t Marburg sind zu Bew&auml;hrungsstrafen verurteilt worden &ndash; GEW protestiert<\/strong><br>\nRichter Taszis pr&auml;sentierte sich in seinen Urteilen als Hardliner, der Exempel statuieren will. Gegen den Richter wurde gestern vor Ort von &uuml;ber 20 Personen eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Pr&auml;sidenten des Landgerichts Marburg gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew-hessen.de\/index.php?id=296&amp;tx_ttnews%5btt_news%5d=3598&amp;tx_ttnews%5bbackPid%5d=368&amp;cHash=f84c5c3985\">GEW<\/a><\/li>\n<li><strong>CHE-Uni-Ranking, oder wie gro&szlig; muss eine Stichprobe eigentlich sein<\/strong><br>\nBei der CHE-Untersuchung wurden zwar meist mehrere hundert Studierende gebeten, den Fragebogen auszuf&uuml;llen, allerdings lag die R&uuml;cklaufquote oft nur im Bereich von 10 Prozent. Bei solchen Daten darf man nicht mehr erwarten, dass die ermittelten Schwankungsbreiten tats&auml;chlich den Anforderungen &ldquo;normaler&rdquo; Stichprobenuntersuchungen gen&uuml;gen.<br>\nWenn man es mit wissenschaftlichen Prinzipien ernst nimmt, dann muss man sagen, dass das Hochschulranking eine Untersuchung ist, die von der Wissenschaft entwickelte Methoden verwendet, sich selbst aber nicht vollst&auml;ndig den in der Wissenschaft &uuml;blichen Qualit&auml;tskontrollmechanismen unterwirft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/?url=\/?ressort=uniranking\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Die fragw&uuml;rdigen PR-Kampagnen der Bundesregierung<\/strong><br>\nGar nicht weggeduckt hat sich, wenn es darum ging die eigenen Erfolge unters Volk zu bringen, das Ministerium dieser Dame. Teure Werbekampagnen von Ministerien kennen wir ja. Doch der Familienministerin hat das nicht gereicht. Nein, Zeitungsartikel und H&ouml;rfunkbeitr&auml;ge wurden produziert und gesendet, beziehungsweise abgedruckt. Wir h&ouml;ren Radio oder lesen Zeitung, denken, hier waren unabh&auml;ngige Journalisten am Werk. In Wirklichkeit aber reinste Eigenwerbung, direkt aus dem Ministerium der Frau von der Leyen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=2478132\/18nebdd\/index.html\">Report Mainz (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=2522518\/pv=mplayer\/vv=big\/nid=233454\/1xw9s09\/index.html\">Report Mainz (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen:<\/strong> Die Vorw&uuml;rfe sind berechtigt und es ist richtig dar&uuml;ber zu berichten. Aber niemand sollte denken, dass es in dieser Hinsicht beim &Ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen korrekt abginge. Wer erinnert sich nicht an die demographischen Wochen beim ZDF im Januar dieses Jahres: &bdquo;2030 &ndash; Aufstand der Alten&ldquo;, die Dauerwerbesendung f&uuml;r kommerzielle Altersvorsorge mit umfangreichem Rahmenprogramm. Und auch die &bdquo;Dokumentationen&ldquo; von M&auml;rchenonkel G&uuml;nter Ederer im ARD-Fernsehen d&uuml;rften mittlerweile bekannt sein. Ederer dreht seine ber&uuml;chtigten Reportagen in Zusammenarbeit mit bzw. im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/em><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php?s=Ederer\">LobbyControl<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Presse\/Presseresonanz\/Presseresonanz\/Veranstaltungsrueckblick_Main_Post__Initiative_Neue_Soziale_Marktwirtschaft__INSM.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD mischte sich in Inhalte der Frankfurter Rundschau ein<\/strong><br>\nWie der Spiegel am 20.08.07 berichtete hat die SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier offenbar versucht Einfluss auf die Berichterstattung der FR &uuml;ber die Linkspartei zu nehmen. In einem Brief vom 31.08.05 (also kurz vor der Bundestagswahl) empfiehlt sie dem damaligen Chefredakteur Wolfgang Storz den Abdruck eines Textes, der &bdquo;einen interessanten Aspekt des Verh&auml;ltnisses von Linkspartei und SPD&ldquo; beschreibe und regte an diesen Beitrag &uuml;ber die FR bald einem gr&ouml;&szlig;eren Publikum zug&auml;nglich zu machen. Storz lehnte ab.<br>\nEr ist inzwischen entlassen. \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auch wenn die SPD-eigene DDVG nur noch eine Minderheitenbeteiligung an der FR hat und der K&ouml;lner DuMont-Verlag Mehrheitseigner ist, d&uuml;rfte die Einflussnahme der Verleger nicht geringer geworden sein. Neven DuMont ist ja bekannt, dass er in seinen Bl&auml;ttern mitmischt.<br>\nJedenfalls ist von dem einstmals links-liberalen Kurs der FR nur noch wenig zu erkennen.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/service.spiegel.de\/digas\/find?DID=52637631\">Spiegel vom 20.08.07 (Abruf nur gegen Geb&uuml;hr)<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2596","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2596","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2596"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2596\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2596"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2596"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2596"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}