{"id":26075,"date":"2015-05-12T13:34:38","date_gmt":"2015-05-12T11:34:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26075"},"modified":"2015-05-12T15:18:08","modified_gmt":"2015-05-12T13:18:08","slug":"warum-wurde-gerade-der-historiker-heinrich-august-winkler-eingeladen-zum-70-jahrestag-des-endes-des-zweiten-weltkriegs-zu-sprechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26075","title":{"rendered":"Warum wurde gerade der Historiker Heinrich August Winkler eingeladen, zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs zu sprechen?"},"content":{"rendered":"<p>Zumindest an den runden Jahrestagen, an denen an das Ende des Zweiten Weltkriegs gedacht wurden, haben in den zur&uuml;ckliegenden Jahrzehnten entweder die Bundeskanzler oder die Bundespr&auml;sidenten an die Deutschen <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Webs\/Breg\/DE\/Themen\/Gedenken\/Historische_Reden\/Reden-wk-1-2\/_node.html\">gesprochen<\/a>. Dass Bundestag und Bundesrat zum 8. Mai in diesem Jahr einen Historiker zu einer Ansprache vor den Repr&auml;sentanten der Staatsgewalten und vor den Volksvertretern in den Reichstag eingeladen haben, hatte sicherlich etwas mit der aktuellen weltpolitischen Situation zu tun. Und dass gerade Heinrich August Winkler als Gedenkredner eingeladen wurde, war auch alles andere als ein Zufall. Die herrschende Geschichtsschreibung ist eben immer die Geschichtsschreibung der Herrschenden. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer 8. Mai &bdquo;als das Ende des Irrweges der deutschen Geschichte&ldquo; (Richard von Weizs&auml;cker) war stets ein Gedenken an die Toten und die Opfer des Krieges, an den Holocaust und an die Gewaltherrschaft der Nazis. In einer Zeit allerdings, in der ein kriegerischer Konflikt auf dem europ&auml;ischen Kontinent stattfindet, in dem die Bundesregierung Partei f&uuml;r die Kiewer Regierung in der Ukraine und gegen Russland ergreift, in der aktuell <a href=\"http:\/\/www.bundeswehr.de\/portal\/a\/bwde\/!ut\/p\/c4\/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pPKUVL3UzLzixNSSKiirpKoqMSMnNU-_INtREQD2RLYK\/\">die Bundeswehr an zw&ouml;lf Auslandseins&auml;tzen beteiligt ist<\/a> und in einer <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22619\">Zeitenwende in der vom Bundespr&auml;sidenten<\/a> &uuml;ber die Verteidigungsministerin bis hin zum sozialdemokratischen Au&szlig;enminister gefordert wird, dass Deutschland wieder &bdquo;mehr Verantwortung&ldquo; in der Welt, notfalls mit milit&auml;rischen Mitteln &uuml;bernehmen m&uuml;sse, wollte sich die Bundeskanzlerin an diesem Gedenktag zum Ende des Krieges nicht exponieren. Der Bundespr&auml;sident war mit Erinnerungen an die Befreiung von Konzentrationslagern ausgelastet.<\/p><p>Da schien die Rede eines Historikers offenbar als ein <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2015\/kw19_gedenkstunde_wkii_rede_winkler\/373858\">unverf&auml;nglicher Ausweg<\/a>. Die Politik br&auml;uchte sich dessen Ausf&uuml;hrungen ja nicht zu eigen zu machen und man konnte im Plenarsaal des Deutschen Bundestages von politischer Verantwortung befreit nachdenklichen Geschichtsbetrachtungen applaudieren. Sollte Kritik aufkommen, so konnte sich diese ja nicht gegen die derzeitige Politik bzw. die politisch Verantwortlichen richten, sondern allenfalls gegen einen renommierten Historiker.<\/p><p>(Eine &auml;hnliche Inszenierung hatte sich ja der Bundestagspr&auml;sident am 25. Jahrestag des Mauerfalls mit der Einladung des Liedermachers Wolf Biermann schon einmal einfallen lassen.)<\/p><p>Aber warum hat man gerade den Historiker Heinrich August Winkler eingeladen zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs zu sprechen?<\/p><p>Aus dem Blickwinkel der Regierungsparteien und auch der Bundesratsmehrheit fiel diese Entscheidung sicherlich nicht schwer: Winkler ist geradezu missionarischer &bdquo;Westler&ldquo; und notorischer Kritiker Russlands. Seine inzwischen vierb&auml;ndige &bdquo;Geschichte des Westens&ldquo; ist, wie Franziska von Augstein schreibt, ein &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/heinrich-august-winkler-stimme-der-bundesrepublik-1.2469113\">normatives Projekt<\/a>&ldquo;. Winkler sieht in einem geradezu hegelianischen Geschichtsdeterminismus &bdquo;westliche Werte&ldquo; unaufhaltsam auf dem Vormarsch.<\/p><p>F&uuml;r die &bdquo;Atlantiker&ldquo; in den Parteien ist dieser Historiker also eine Idealbesetzung und f&uuml;r kritische Sozialdemokraten nicht angreifbar, weil Winkler ja SPD-Mitglied ist.<\/p><p>Der Erwartung der Einladenden wurde Heinrich August Winkler im Bundestag in vollem Umfang gerecht. Er gab den Anh&auml;ngern der Westbindung und den Scharfmachern gegen&uuml;ber Russland in der Regierung, in den Parteif&uuml;hrungen von CDU\/CSU, von SPD und der Mehrheit der Gr&uuml;nen und vor allem auch den medialen Meinungsf&uuml;hrern in der Au&szlig;enpolitik, die erw&uuml;nschte historische Fundierung.<\/p><p>Winklers Begeisterung f&uuml;r den Mythos der Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung der Vereinigten Staaten von 1776 und f&uuml;r die Ideale der franz&ouml;sischen Revolution von 1789 geht so weit, dass er sowohl die deutsche Stimmungslage vor dem Ersten Weltkrieg, den Niedergang der Weimarer Republik, vor allem aber den Aufstieg Hitlers mit den &bdquo;deutschen Vorbehalten gegen&uuml;ber der westlichen Demokratie&ldquo; erkl&auml;rt. Der Sieg der Alliierten &uuml;ber Deutschland habe die Deutschen von sich selbst befreit, n&auml;mlich &bdquo;im Sinne der Chance, sich von politischen Verblendungen und von Traditionen zu l&ouml;sen, die Deutschland von den westlichen Demokratien trennte&ldquo;. <\/p><p>Winkler spitzt so weit  zu, dass er die deutsche Katastrophe der Jahre 1933 bis 1945 als &bdquo;H&ouml;hepunkt der deutschen Auflehnung gegen die politischen Ideen des Westens&ldquo; sieht. Konsequenterweise betrachtet Winkler die &Ouml;ffnung gegen&uuml;ber &bdquo;der politischen Kultur des Westens&ldquo; als die Voraussetzung f&uuml;r Deutschlands &bdquo;zweite Chance&ldquo; (Fritz Stern).  Selbst &bdquo;seine Einheit erlangte Deutschland 1990 nur wieder, weil es glaubw&uuml;rdig mit jenen Teilen seiner politischen Tradition gebrochen hatte, die der Entwicklung einer freiheitlichen Demokratie westlicher Pr&auml;gung entgegenstanden&ldquo;, meint Winkler. <\/p><p>Glasnost, Perstroika, Gorbatschow, die Aufl&ouml;sung der Sowjetunion und des Warschauer Paktes, all das spielt bei Winkler f&uuml;r die deutsche Einheit offenbar nur eine vernachl&auml;ssigbare Rolle. Auf der anderen Seiten k&ouml;nnen weder v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege, noch systematische Menschenrechtsverletzungen, regierungsamtlich angeordnete Folter, Drohnenangriffe gegen Zivilisten bei Winkler Zweifel wecken, dass nur in der Westbindung, konkret im Atlantischen B&uuml;ndnis und in der Erweiterung der Europ&auml;ischen Union auch nach Ostmittel- und S&uuml;dosteuropa die Zukunft liegen k&ouml;nne. <\/p><p>Spiegelbildlich ergibt sich aus dieser &bdquo;Geschichte des Westens&ldquo;, nach der Deutschland kulturell &bdquo;immer ein Land des alten Okzidents&ldquo; war, dass &bdquo;der Osten&ldquo;, die &ouml;stliche Kultur, der Orient oder das ostkirchliche Europa, also vor allem Russland, der Widerpart, ja die gro&szlig;e Gefahr f&uuml;r westliche Werte und damit auch f&uuml;r Deutschland darstellt, unter dessen &bdquo;vulkanischem Boden&ldquo; immer noch die alten &bdquo;mythischen Vorstellungen Widerstand leisten&ldquo; (so Winkler unter Bezugnahme auf Ernst Cassirer). Da m&ouml;gen die USA und die unterschiedlichsten Koalitionen der &bdquo;Willigen&ldquo;, da mag auch Deutschland im ehemaligen Jugoslawien v&ouml;lkerrechtswidrige Kriege mit tausenden von Toten gef&uuml;hrt haben, es kann in der Winklerschen Welt hinter den auf den Westen fixierten Scheuklappen eben nur Russland sein, das ohne einen Schuss abzugeben, allein mit der Abstimmung auf der Krim die G&uuml;ltigkeit der Charta von Paris und damit die &bdquo;europ&auml;ische Friedensordnung&ldquo; &bdquo;radikal in Frage gestellt&ldquo; hat. <\/p><p>Aufgrund Winklers &bdquo;Westblick&ldquo; ist es nur folgerichtig, dass der Historiker die Bundesregierung &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee lobt, n&auml;mlich dass Deutschland w&auml;hrend des immer noch andauernden Konflikts um die Ukraine alles getan habe, was  in ihren Kr&auml;ften steht, &bdquo;um den Zusammenhalt der Europ&auml;ischen Union und des Atlantischen B&uuml;ndnisses zu sichern&ldquo;. F&uuml;r diese aus der Geschichte abgeleitete Westbindung und f&uuml;r sein Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Verankerung im atlantischen B&uuml;ndnis als den idealen geschichtlichen Bestimmungsort Deutschlands wurde Heinrich August Winkler schlie&szlig;lich als Gedenkredner eingeladen.<\/p><p>Doch damit nicht genug: Winkler gelingt es, weitere Tabubr&uuml;che als Lehre aus d e r &bdquo;Zentraltatsache der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts&ldquo;, n&auml;mlich dem Holocaust zu rechtfertigen. <\/p><p>Belastete der Satz &bdquo;Nie wieder Auschwitz. Nie wieder Krieg&ldquo; &uuml;ber Jahrzehnte das kollektive deutsche Gewissen, so schafft es Winkler aus den  &bdquo;Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten&ldquo; eine &bdquo;responsibility to protect&ldquo; abzuleiten. Was nichts anderes bedeutet als die Unterst&uuml;tzung der von der Bundesregierung neuerdings offensiv vertretenen Linie einer &bdquo;&Uuml;bernahme internationaler Verantwortung&ldquo; auch unter Einsatz milit&auml;rischer Mittel. <\/p><p>Winklers Argumentation &auml;hnelt einem Taschenspielertrick:<br>\nEs gebe neben dem Vergessen noch eine andere Gefahr im Umgang &bdquo;mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte, n&auml;mlich ihre &bdquo;forcierte Aktualisierung zu politischen Zwecken&ldquo;. Es bed&uuml;rfe jedoch nicht der Berufung auf Ausschwitz, &bdquo;wenn Deutschland sich an Versuchen der V&ouml;lkergemeinschaft beteiligt, einen drohenden V&ouml;lkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern&ldquo;. So kritisiert Winkler die Instrumentalisierung von Auschwitz f&uuml;r den deutschen Kriegseinsatz im Kosovo durch den damaligen Au&szlig;enminister Joschka Fischer. <\/p><p>Dann aber kehrt Winkler diesen Satz &bdquo;Nie wieder Auschwitz. Nie wieder Krieg&ldquo; in sein Gegenteil um: &bdquo;Weder aus dem Holocaust noch aus anderen nationalsozialistischen Verbrechen noch aus dem Zeiten Weltkrieg insgesamt (lasse sich) ein deutsches Recht auf Wegsehen ableiten&ldquo; bzw. &bdquo;ein Beiseitestehen Deutschlands&ldquo; begr&uuml;nden, wo es zwingende Gr&uuml;nde g&auml;be im Sinne einer &bdquo;Schutzverantwortung&ldquo; t&auml;tig zu werden. <\/p><p>Der gedankliche Trick mit der Winkler eine &bdquo;Schutzverantwortung&ldquo; (das ist eine besch&ouml;nigende Beschreibung von Milit&auml;reins&auml;tzen) hinter moralischen Worth&uuml;lsen versteckt, ist bei genauerer Betrachtung ziemlich schlicht: Er suggeriert, als seien &bdquo;Wegsehen&ldquo; und &bdquo;Beiseitestehen&ldquo; d i e  (einzigen) Alternativen zum Kriegseinsatz. Er tut so, als ob es keine anderen M&ouml;glichkeiten g&auml;be aus der geschichtlichen Verantwortung eine &bdquo;Schutzverantwortung&ldquo; f&uuml;r die V&ouml;lkergemeinschaft zu &uuml;bernehmen &ndash; n&auml;mlich zum Beispiel indem man (aus den schrecklichen Erfahrungen der Naziherrschaft und der Verantwortung f&uuml;r den Zweiten Weltkrieg) eine konsequente Friedenspolitik betreibt.<\/p><p>Auch in einem weitern wunden Punkt der Vergangenheitsbew&auml;ltigung leistet Winkler in seiner Rede Sch&uuml;tzenhilfe f&uuml;r die aktuelle Regierungspolitik, n&auml;mlich dass die deutsche Au&szlig;enpolitik Deutschland endlich auf dem Weg zur &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo; angekommen sei. Ausdr&uuml;cklich wird das so nicht gesagt. Aber was soll es anderes hei&szlig;en, wenn Winkler einerseits sagt, dass sich die Deutschen durch &bdquo;die Betrachtung ihrer Geschichte nicht l&auml;hmen lassen d&uuml;rfen&ldquo;. &bdquo;Jeder Versuch, mit dem Hinweis auf den Nationalsozialismus eine deutsche Sondermoral zu begr&uuml;nden, f&uuml;hrt in die Irre&ldquo;, sagt Winkler. Das kann man doch nur so verstehen, dass die deutsche Politik sich einer &bdquo;allgemeinen&ldquo; Moral anschlie&szlig;en muss, also der &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo; wie sie f&uuml;r Winkler innerhalb des Westens gilt.<\/p><p>Der Applaus der Regierung und der Regierungsparteien war Heinrich August Winkler gewiss und auch die meisten Medien nahmen seine Rede beif&auml;llig auf. Wieder einmal ein Beleg f&uuml;r die Karl Marx  zugeschriebene Erkenntnis: Die herrschende Geschichtsschreibung ist immer die Geschichtsschreibung der Herrschenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zumindest an den runden Jahrestagen, an denen an das Ende des Zweiten Weltkriegs gedacht wurden, haben in den zur&uuml;ckliegenden Jahrzehnten entweder die Bundeskanzler oder die Bundespr&auml;sidenten an die Deutschen <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Webs\/Breg\/DE\/Themen\/Gedenken\/Historische_Reden\/Reden-wk-1-2\/_node.html\">gesprochen<\/a>. Dass Bundestag und Bundesrat zum 8. Mai in diesem Jahr einen Historiker zu einer Ansprache vor den Repr&auml;sentanten der Staatsgewalten und vor den Volksvertretern<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26075\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,212,171,11],"tags":[259,1338,966,1414],"class_list":["post-26075","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-gedenktagejahrestage","category-militaereinsaetzekriege","category-strategien-der-meinungsmache","tag-russland","tag-transatlantiker","tag-weltkrieg","tag-winkler-heinrich-august"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26075"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26075\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26077,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26075\/revisions\/26077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}