{"id":261,"date":"2005-09-12T14:15:54","date_gmt":"2005-09-12T13:15:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=261"},"modified":"2016-03-04T12:19:39","modified_gmt":"2016-03-04T11:19:39","slug":"ex-rote-robe-gibt-den-scharlatan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=261","title":{"rendered":"Ex-Rote Robe gibt den Scharlatan"},"content":{"rendered":"<p>Aus: VerdiOnline<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Hans Eichel wurde Anfang 1999 als Hessens Ministerpr&auml;sident abgew&auml;hlt und wenig sp&auml;ter, als Nachfolger Oskar Lafontaines von Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der zum Finanzminister gemacht.<\/strong> Schon kurze Zeit sp&auml;ter war er der Star der Bundesregierung. Sein Geheimnis: Erstens hatte er eine einfache und popul&auml;re Botschaft: Hier kommt der Sparkommissar. Zweitens: Er hatte einen guten PR-Berater, der ihn wann immer er wollte, in Talkshows, zumindest bei Sabine Christiansen, unterbrachte. Drittens: Ihm gegen&uuml;ber sa&szlig;en unkritische Medien, die weder den Sinn seiner Botschaft noch das Scheitern seiner Person und schon gar nicht seine geschickte PR-Arbeit kritisch hinterfragten. Alle drei Elemente zusammen waren das Erfolgsgeheimnis von Eichel. Bewundernswert. Tats&auml;chlichen Erfolg hatte er nicht. Er wollte sparen, aber er hat nicht gespart. Er hat auch nicht verstanden, dass volkswirtschaftlich betrachtet Sparabsicht und Sparerfolg auseinander fallen k&ouml;nnen, wenn man die Konjunktur immer weiter in den Keller reitet. Er hat die Konjunktur nicht angekurbelt, 2000\/2001 brach die ohnehin schwache konjunkturelle Belebung ab. Bis heute. <\/p><p><strong>Man kann dieses Versagen Hans Eichel pers&ouml;nlich nicht zum Vorwurf machen.<\/strong> Er ist nicht &Ouml;konom. Man kann ihm nicht vorwerfen, dass er von gesamtwirtschaftlichen Zusammenh&auml;ngen wenig versteht. Es ist eher der Fehler des Bundeskanzlers, der ihn in diese Verantwortung berufen hat. Jetzt steht uns der gleiche Fehler wieder ins Haus. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel will Paul Kirchhof, Juraprofessor und ehemaliger Verfassungsrichter, zum Finanzminister machen. Er ist ein vorz&uuml;glicher Blender. Kirchhofs kometenhafte Publizit&auml;t geht auf die gleichen Mechanismen wie jene des jetzigen Finanzministers zur&uuml;ck. Kirchhof ist popul&auml;r, weil er einfache Formeln gebraucht, so einfach, dass Journalisten sie weiter sagen k&ouml;nnen und sie bei einer gro&szlig;en Mehrheit von Menschen Anklang finden. Das gilt f&uuml;r die Forderung Steuern und Steuererkl&auml;rung zu vereinfachen. Sie in 10 Minuten ausf&uuml;llen zu k&ouml;nnen und der Steuersatz von 25 Prozent, das kommt an. Journalisten greifen gerne auf, was ankommt. So hat Kirchhofs Vereinfachungsforderung die gleiche Wirkung wie Hans Eichels Kosename &bdquo;Sparkommissar&ldquo;. Dass die Vereinfachung schwierig ist, dass es neben absolut unsinnigen Steuer-Abschreibungsm&ouml;glichkeiten wie die Investitionen in Hollywood-Filmen und in Schiffen auch sinnvolle Steuerbefreiungen gibt wie jene f&uuml;r Schicht- und Nachtarbeit macht das Vereinfachen schwieriger und weniger popul&auml;r als Kirchhofs Spr&uuml;che. <\/p><p><strong>Bei Kirchhof kommt noch hinzu<\/strong>, dass er den ideologischen Formeln des konservativen und neoliberalen Teils unserer Gesellschaft entgegenkommt. Er schwadroniert auch davon, den B&uuml;rgern die Freiheit, selbst zu disponieren, zur&uuml;ck geben zu m&uuml;ssen. <\/p><p><strong>&Auml;hnlich wie Hans Eichel<\/strong>, nur vermutlich noch sehr viel imposanter und m&auml;chtiger kann sich Kirchhof auf ein Netzwerk von Helfern und Verst&auml;rkern verlassen. Da w&auml;re zu aller erst die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu nennen, deren langj&auml;hriger &bdquo;Botschafter&ldquo; Kirchhof ist. Die Initiative hat enormen Einfluss auf die Medien. <\/p><p><strong>Paul Kirchhof predigt in eing&auml;ngigen Formeln.<\/strong> Aber seine Aussagen stimmen hinten und vorn nicht; seine Vorschl&auml;ge zur Steuervereinfachung und Steuersenkung stehen im Widerspruch zur Notwendigkeit, Schulden abzubauen, und sie vertragen sich nicht mit anderen Forderungen der Union. Die Steuerreformvorschl&auml;ge von Paul Kirchhof w&uuml;rden gro&szlig;e Steuerausf&auml;lle ausl&ouml;sen. Der Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung sch&auml;tzt sie auf 26 Milliarden Euro pro Jahr; andere gehen von circa 40 Milliarden bei der Einkommen- und K&ouml;rperschaftsteuer und von mehr als 20 Milliarden wegen des Wegfalls der Gewerbesteuer aus. <\/p><p><strong>Das steht im Widerspruch zu programmatischen Forderungen der Union in anderen Bereichen.<\/strong> Es widerspricht v&ouml;llig den sonst gerade auch von der Union erhobenen Forderungen nach Konsolidierung der Staatshaushalte. Es widerspricht noch mehr einer von der CDU ansonsten mit gro&szlig;en Tamtam propagierten Forderung: der Einf&uuml;hrung der so genannten Kopfpauschale in der Krankenversicherung und den damit notwendig werdenden und von der Union versprochenen staatlichen Zusch&uuml;ssen f&uuml;r diejenigen Personen und Familien, die die Kopfpauschale nicht bezahlen k&ouml;nnen. Der Zuschussbedarf wird von der so genannten Herzog-Kommission auf 27,3 Milliarden, von anderen Fachleuten auf 30 Milliarden Euro gesch&auml;tzt &ndash; verbunden mit enorm steigender Tendenz bis zu mehr als 100 Milliarden im Jahr 2030. <\/p><p><strong>Hier passt alles nicht zusammen.<\/strong> Man l&auml;sst bunte Luftballons steigen und vertraut darauf, dass die Mehrheit der Menschen diese jeweils einzeln staunend bewundern und nicht fragen wie die Dinge konzeptionell und finanziell zusammenpassen. <\/p><p><strong>Schon aus diesem Grund ist es ein Witz<\/strong>, wenn Angela Merkel Paul Kirchhof als Vision&auml;r bezeichnet. Er ist ein unseri&ouml;ser Jurist, ihn w&uuml;rde man mit Recht einen Populisten nennen, einen Scharlatan. Seine Glaubw&uuml;rdigkeit r&uuml;hrt vor allem aus seiner T&auml;tigkeit als Verfassungsrichter her. Das sollte uns aber nicht allzu sehr beeindrucken. Wir haben jetzt bei dem Urteil zur Neuwahl wieder einmal erleben m&uuml;ssen, wie politisch und parteipolitisch diese Richterstellen besetzt sind. Das ist politische Justiz im schlechten Sinne. <\/p><p><strong>Bemerkenswert ist die Primitivit&auml;t dieses Juristen in &ouml;konomischen Fragen.<\/strong> Auch hier gilt das gleiche wie bei Hans Eichel. Er hat wenig Ahnung von gesamtwirtschaftlich Zusammenh&auml;ngen. Paul Kirchhof hat die wichtigen Erkenntnisse der Finanzwissenschaft verschlafen. <\/p><p><strong>Ich will einige konkrete Beispiele nennen:<\/strong> Schon in den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts stimmten National&ouml;konomen von links bis rechts darin &uuml;berein, dass die Steuern mehrere Funktionen haben: neben der von Paul Kirchhof grade noch erkannten Funktion, dem Staat Geld zu beschaffen, damit er seine &ouml;ffentlichen Leistungen erbringen kann, auch die Funktion, f&uuml;r eine einigerma&szlig;en gerechte Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung zu sorgen. Deshalb war es einmal &uuml;blich, die hohen Einkommen mit einem hohen Spitzensteuersatz um ihren Beitrag zu bitten, und es war &uuml;blich, Verm&ouml;gen mithilfe der Verm&ouml;gensteuer auch zur Finanzierung staatlicher Leistungen heranzuziehen und auf diese Weise gleichzeitig die Einkommens- und Verm&ouml;gensschw&auml;cheren etwas zu entlasten. <\/p><p><strong>Und es gab, entscheidend f&uuml;r das Funktionieren einer Marktwirtschaft, &Uuml;bereinstimmung zu einer dritten Funktion der Steuern:<\/strong> die Steuerung der marktwirtschaftlichen T&auml;tigkeit, also, wie wir &Ouml;konomen sagen, der so genannten Allokation der Ressourcen. Auf Deutsch: Wir halten Markt und Wettbewerb f&uuml;r gute Instrumente, um die Verwendung der Produktionsfaktoren, also von Arbeit, Kapital und nat&uuml;rlichen Ressourcen optimal zu organisieren. Wir wissen schon seit den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, dass man dem Markt Rahmendaten setzen muss, damit diese Allokation optimal funktioniert. Diese Erkenntnis geht auf lange Forschungen zur&uuml;ck. So hat man erkannt, dass ein Unternehmer m&ouml;glicherweise eine Ware oder eine Dienstleistung produziert, die Kosten aber nicht alle bei ihm sondern bei anderen Leuten und der Allgemeinheit anfallen. Das beste Beispiel ist der Transport von Personen und G&uuml;tern. Wenn ein Lkw von Frankfurt\/Oder nach Aachen rollt, dann verursacht er in Deutschland Kosten, er verschmutzt die Luft und nervt mit L&auml;rm, er besch&auml;digt das Klima und die Stra&szlig;en. Alle diese Kosten sp&uuml;rt der Spediteur aber nicht, solange der Staat nicht &uuml;ber eine Maut oder &uuml;ber Steuern auf Diesel und die Kfz-Steuer diese bei der Allgemeinheit anfallenden Kosten in die Kalkulationen des Spediteurs hineinzwingt. Seit rund 80 Jahren gibt es in der volkswirtschaftlichen Wissenschaft eine &Uuml;bereinstimmung zu dieser Erkenntnis. Aber sie hat sich immer noch nicht bis zu Paul Kirchhof herumgesprochen. Er wei&szlig; einfach zu wenig, oder er wei&szlig; es und nimmt es trotzdem nicht wahr. Bei Angela Merkels &bdquo;Vision&auml;r&ldquo; kommt noch erschwerend hinzu, dass er seine Schw&auml;che nicht sieht und sich v&ouml;llig &uuml;bersch&auml;tzt. In einem Gespr&auml;ch mit &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo; meinte er: &bdquo;Es gibt wohl nur wenige Menschen in Deutschland, die so gut vorbereitet sind f&uuml;r das Amt des Finanzministers wie ich.&ldquo; <\/p><p><strong>Ein Jurist ohne Ahnung von volkswirtschaftlichen Zusammenh&auml;ngen in der Funktion des Finanzministers &ndash; das ist aus dem geschilderten Grund eine Katastrophe.<\/strong> Es wird noch viel schlimmer, wenn man daran denkt, dass dieser Mann &ndash; &uuml;brigens wie eine gro&szlig;e Mehrheit der heutigen Meinungsf&uuml;hrer auch &ndash; annimmt, er k&ouml;nne mit einer Steuerreform die wirtschaftliche Belebung in unserm Land erreichen. An diese Politikerdroge, wie der &Ouml;konom Heiner Flassbeck das nennt, glauben in Deutschland leider viel zu viele einflussreiche Meinungsmacher und Politiker. Sie denken, wenn die Steuern sinken, springt die Wirtschaft an, investieren und produzieren die Unternehmer, konsumieren die Konsumenten mehr und es geht los. Diesem Glauben rennen die Politiker in Deutschland nun seit mehr als 20 Jahren hinterher. Sie haben die Steuern gesenkt und reformiert: Die Verm&ouml;gensteuer, die Gewerbekapitalsteuer und die Besteuerung von Gewinnen bei der Ver&auml;u&szlig;erung von Unternehmen, also die Besteuerung von so genannten Heuschrecken, wurde abgeschafft; sie haben den Spitzensteuersatz auf 42 Prozent gesenkt und mit einer Steuer&auml;nderung die Versicherungswirtschaft so neben her um circa f&uuml;nf Milliarden Euro entlastet. Und dies alles hat nichts gebracht. Wachstum gleich null. <\/p><p><strong>Die &ouml;ffentliche Meinungsbildung in Deutschland ist offenbar so erfahrungsresistent<\/strong>, dass niemand aus konkreten Erfahrungen lernen will. Paul Kirchhof stolpert auf dem gleichen Weg weiter. Nicht weil er b&ouml;sartig ist, nein, er ist nicht an der Sache, sondern an Stimmungen der herrschenden Meinungsf&uuml;hrer und vermutlich auch an den Interessen der Besserverdienenden orientiert. Er ist keine eigenst&auml;ndig denkende Pers&ouml;nlichkeit, sondern ein Stimmungsnachl&auml;ufer und Verst&auml;rker. Das ist furchtbar. Unser Land h&auml;tte endlich wieder einen Fachmann im Finanzministerium verdient. <\/p><p><strong>Paul Kirchhof ist leider ein Ideologe, einer der vor allem der Ideologie privater Interessen folgt<\/strong>, die uns erz&auml;hlen, wir m&uuml;ssten den Staat aus der Verantwortung aus vielen Bereichen unseres Lebens hinaus dr&auml;ngen. Die Frage aber, ob wir ein Produkt oder eine Dienstleistung &ouml;ffentlich und in staatlicher Verantwortung herstellen wollen, oder ob wir das privat organisieren, muss man n&uuml;chtern beantworten. Das ist eine Optimierungsaufgabe. <\/p><p><strong>Ob man eine Schule oder einer Universit&auml;t &ouml;ffentlich oder privat betreibt<\/strong>, ob man die Schankanlage einer Gastwirtschaft vom Ordnungsamt der Kommune oder von einem privaten Unternehmen kontrollieren l&auml;sst, ob man Autobahnen &ouml;ffentlich oder privat bauen und betreiben l&auml;sst, ob die Bahn &ouml;ffentlich oder privat ist, auch ob polizeiliche Dienste &ouml;ffentlich oder privat organisiert werden sollen, ob die Wasserversorgung in den H&auml;nden der Kommunen oder in privaten H&auml;nden ist &ndash; dies alles sollte nach Gesichtspunkten der Optimierung gepr&uuml;ft werden und nicht einer Ideologie &uuml;berlassen werden. Letzteres ist zur Zeit &uuml;blich, es wird so getan, als sei die private Organisation besser. Aus vielen Bereichen wissen wir, dass dies nicht stimmt. Im Gegenteil. Die &ouml;ffentliche, das hei&szlig;t, die staatlicher Verantwortung war und ist in vielen F&auml;llen nicht nur gerechter, sondern auch preiswerter. <\/p><p>Mit Paul Kirchhof h&auml;tten wir einen Ideologen zum Finanzminister, einer der schon deshalb eine minimale Steuer von 25 Prozent vorschl&auml;gt, weil er ganz auf der Linie US-amerikanischer Vorbilder den Staat immer &auml;rmer machen will. Die Sozialdemokraten hatten in den Siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einmal einen bemerkenswerten Slogan auf einem Flugblatt: &ldquo;Nur Reiche k&ouml;nnen sich einen armen Staat leisten&ldquo;, hie&szlig; es dort. Davon h&auml;tte die SPD nichts zur&uuml;ckzunehmen, wenn sie noch die Partei der Sozialen Demokratie w&auml;re. <\/p><p><strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller, Herausgeber von NachDenkSeiten.de, ist National&ouml;konom. Ausbildung zum Industriekaufmann. Diplom-Volkswirt. Wissenschaftlicher Mitarbeiter Universit&auml;t M&uuml;nchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus: VerdiOnline <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,137,14,190],"tags":[272,1153,300],"class_list":["post-261","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-steuern-und-abgaben","category-veroffentlichungen-der-herausgeber","category-wahlen","tag-eichel-hans","tag-kirchhof-paul","tag-mueller-albrecht"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=261"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/261\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31835,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/261\/revisions\/31835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}